Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Document Sample
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Powered By Docstoc
					                 Kunst- und Ausstellungshalle
                der Bundesrepublik Deutschland

                             Filmreihe
        Schätze der Welt – Erbe der Menschheit



                              Inhalt



1. Daten zur Kunst- und Ausstellungshalle
   der Bundesrepublik Deutschland                       Seite 02

2. Information zur Filmreihe
   Schätze der Welt – Erbe der Menschheit               Seite 03

3. Biographie                                           Seite 05

4. Texte zu den DVDs                                    Seite 06

5. Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl   Seite 19

6. Sendetermine                                         Seite 20

7. Vorschau                                             Seite 22




   Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
               Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
                              Presse
       Telefon 0228-9171-204/5/6 Telefax 0228-9171-211
  www.bundeskunsthalle.de / e-mail: majer-wallat@kah-bonn.de
                                 Daten
                      Kunst- und Ausstellungshalle
                     der Bundesrepublik Deutschland



Intendant                                  Wenzel Jacob

Kaufmännischer Geschäftsführer             Wilfried Gatzweiler

SWR – FS Kultur und Gesellschaft
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit     Goggo Gensch

Pressesprecherin                           Maja Majer-Wallat

Öffnungszeiten                             Montag geschlossen
                                           Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr
                                           Donnerstag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr
                                           Freitag 9 bis 19 Uhr

Eintritt
Regulär / Ermäßigt / Familienkarte         € 6,50 / € 3,50 / € 10,50

Verkehrsverbindungen                       U-Bahnlinien 16, 63, 66 bis Heussallee
                                           Buslinien 852 bis Ollenhauerstraße,
                                           610 und 630 bis Heussallee

Presseinformation sowie Fotos
zum Downloaden                             www.bundeskunsthalle.de

Passwort zum Downloaden der
Pressefotos                                Erfragen Sie bitte telefonisch
                                           unter 0228-9171-205

Informationen zu Gruppenführungen          Anmeldung und Beratung:
                                           Telefon 0228-9171-247
                                           Fax 0228-9171-244
                                           e-mail: paedagogik@kah-bonn.de

Allgemeine Information                     Telefon 0228-9171-200
                                           www.bundeskunsthalle.de (dt./engl.)




                                     2
                       SCHÄTZE DER WELT - ERBE DER MENSCHHEIT

                 TREASURES OF THE WORLD – HERTITAGE OF MANKIND

                                     WELTKULTUR FÜR ALLE

                                      We preserve what we love -
                                    we love what we understand -
                                  we understand what we have learnt

Dieses Motto der World Heritage Convention von 1972, mit der die UNESCO begonnen hat Kultur- und
Naturdenkmäler in aller Welt unter ihren besonderen Schutz zu stellen, ist auch Richtschnur und
Verpflichtung für die Produktion der Fernsehreihe SCHÄTZE DER WELT – ERBE DER MENSCHHEIT, die
der Südwestrundfunk und die SWR Media in Zusammenarbeit mit dem ZDF, der Deutschen Welle und der
UNESCO koproduzieren.
Die Reihe leistet einen wesentlichen Beitrag, die historischen und kulturellen Leistungen der Menschheit
wachzuhalten und das Weltkulturerbe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ende 2003 werden
wir 300 der zur Zeit 720 Denkmäler umfassenden World Heritage – List verfilmt haben.
Die Erstausstrahlung der Filme erfolgt im Kultursender 3sat. Außerdem werden die Filme von der Deutschen
Welle ausgestrahlt und regelmäßig in den dritten Fernsehprogrammen des Südwestfernsehens, des NDR, des
SFB und des Bayerischen Rundfunks gesendet.

Vor fast 30 Jahren, am 16. November 1972, verabschiedete die UNESCO, die Kulturorganisation der
Vereinten Nationen, ein Abkommen zum Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes der Welt, die World
Heritage Convention. Das Wissen um die kulturelle Vergangenheit der Menschheit und ihre Geschichte, so
begründete damals die UNESCO ihre Initiative, stirbt in dem Maße, in dem ihre Kulturgüter verfallen. Sie zu
bewahren und für die Nachwelt zu erhalten, war das Ziel dieses Planes und, vor allem, ein globales
Verantwortungsbewusstsein für die Schätze der Welt und das Erbe der Menschheit auf dem Planeten Erde zu
schaffen.
Die Verantwortung für den Schutz eines Kultur- und Naturgutes liegt nicht allein in der Hand des jeweiligen
Staates. Er fällt unter die Obhut der gesamten Menschheit. Ein eigens von der UNESCO eingerichtetes
zwischenstaatliches Komitee prüft, welches Denkmal in die „Liste des Welterbes“ aufgenommen werden
kann. Neben dem Kriterium der „Einzigartigkeit“ und dem aktuellen „Erhaltungszustand“ muss ebenfalls ein
überzeugender Erhaltungsplan vorgelegt werden.

Die jeweils 15-Minuten langen Filme der Reihe SCHÄTZE DER WELT – ERBE DER MENSCHHEIT
werden auf höchstem technischen Standard mit 35 mm – Film in 16:9 gedreht. Das ist ein für das Fernsehen
aufwendiges und anspruchsvolles Format. Die Würde der Weltkulturschätze fordert gleichsam ein
Filmformat, das höchsten technischen und dramaturgischen Ansprüchen gerecht wird. Neben der, immer
noch unerreichten, Auflösung und Brillanz des Filmmaterials ist die nahezu unbegrenzte Haltbarkeit, Grund
für dieses hochwertige Aufnahmeverfahren.
Parallel zu den Filmen hat die Redaktion ein Archiv mit dem gesamten Filmmaterial aufgebaut. Die oft
durch Tourismus, Umweltverschmutzung oder Bauprojekte bedrohten Kultur- und Naturdenkmäler bleiben
auf diese Art und Weise für künftige Generationen erhalten. Zudem können zu einem späteren Zeitpunkt die
Filme nach anderen Gesichtspunkten in perfekter Ausgangsqualität neu geschnitten werden.
Die Filme der Reihe SCHÄTZE DER WELT – ERBE DER MENSCHHEIT sind keine Kulturfilme im
üblichen Sinne, sondern dokumentarische Essays. Sie fesseln die Zuschauer mit Bildern und Erzählformen
die eine spannende Geschichte zu dem Weltkulturerbe erzählen und dabei die wichtigsten historischen,
kunst- und naturgeschichtlichen Informationen vermitteln. Bei knapp 15 Minuten, manchmal nur für eine

                                                 3
Kirche oder eine Grabkammer, oft aber für Städte oder Landschaften liegt die Herausforderung darin, den
Genius loci zu finden, die Stimmung des Ortes in Bildern und Tönen einzufangen.

Die Filme leben von der kunstvollen visuellen Umsetzung und von der Einheit von Text, Bild und Musik.
Jeder Film dieser Reihe hat eine eigene Handschrift. Autor und Kamerateam werden zu Entdeckern, die den
Zuschauer auf ihre Reise mitnehmen. Der Zuschauer bekommt, dank unserer technischen Mittel, Ansichten
und Einblicke die er so bisher nicht hatte. Der Zuschauer wird angesteckt werden von der Neugier der
Autoren. Ihm wird das Wissen um und über ein Weltkultur- oder Naturerbe unterhaltend, aber nie belehrend,
vermittelt. Die Filme sind Klassiker im besten Sinne.

Geschichte wird erzählt oder in Geschichten nacherlebbar. Es geht keinesfalls um eine Aneinanderreihung
von historischen Fakten und kunsthistorischen Details, es geht auch nicht darum, im Stil eines
Fremdenführers Motive zu sammeln und abzuhaken.
Je nach Thema kann es unterschiedliche Textformen geben. Der Kommentar, der mit Zitaten von
historischen Meinungen über das Objekt gespickt ist, kommt ebenso vor wie ein subjektiver Erzählstil,
vielleicht aus dem Blickwinkel einer zeitgeschichtlichen Persönlichkeit, die in enger Beziehung zum Objekt
steht. Der rote Faden kann aber auch eine Sage oder der Mythos der Entstehung des Denkmals sein oder aber
auch eine subjektive essayistische Annäherung an Zeit und Geist eines Kulturerbes. Oft sind es nur tote
Steine die mit unseren Filmen wieder zum Leben erweckt werden. Hier wird die Fantasie des Zuschauers
angeregt, damit im Kopf aus Ruinen wieder ein Ganzes entstehen kann.
Die Grunddaten über Entstehungszeit und Besonderheiten der Architektur werden in diesen Zusammenhang
geschickt und ohne didaktischen Zeigefinger eingebaut werden. Die Texte lassen Luft zum Atmen und
Schauen, und treten, bei aller Wichtigkeit für das Verstehen des Schatzes, diskret zurück, die Hauptsprache
der Reihe SCHÄTZE DER WELT - ERBE DER MENSCHHEIT ist das Bild.

Die Filme haben opulente, sinnliche, aufregende Bilder, denen man sich nicht entziehen kann. Keine
Videoclip-Ästhetik und auch keine filmischen Tricks nur um des Effekts willen. Tricks sind möglich,
manchmal auch aus dramaturgischen Gründen nötig, um eine weitere Ebene des Verständnisses zu öffnen. In
Innenräumen ist die Kunst des Lichtsetzens gefordert. Wenn notwendig, erleichtern Luftaufnahmen aus
geringer Höhe die optische Einordnung des Objekts. Der Einsatz von Dolly, Steadycam sowie Jimmy Jib
oder Kran wird für Fahrten und Schwenks genutzt. Durch sie können auch normalerweise unerreichbare
Details an Fassaden und Dächern gezeigt werden.

Bild und Text sind unvollkommen ohne entsprechend gut eingesetzte Geräusche und Musik. Sie
unterstreichen die Dramaturgie des Films. Wenn notwendig beschleunigen sie ihn und erzeugen Spannungen
oder regen zur Nachdenklichkeit an. Dazu ist es notwendig, dass die Musik zu den einzelnen Filmen
komponiert wird.
Die einzelnen Musikstücke werden dabei durch ein künstlerisches Arrangement miteinander verknüpft.
Dabei wird auch mit dem dramaturgischen Einsatz von Musik und Geräuschen experimentiert ohne dabei
aus dem Ohr zu verlieren, dass diese Filme moderne Klassiker sind.

Die Autorinnen und Autoren der Reihe SCHÄTZE DER WELT - ERBE DER MENSCHHEIT sind
allesamt erfahrene Fernsehmacher. Zum Teil sind sie gestandene Dokumentarfilmer die sich ihre Meriten in
den unterschiedlichsten Variationen dieses Genres verdient haben. Ein anderer Teil kommt aus dem
szenischen Bereich und nutzt bei uns diese Kenntnisse für die Inszenierung eines Welterbes für die
Zuschauer. Ihnen allen gemeinsam ist eine großes Know How, viel Fantasie, Neugier und der Wille die
SCHÄTZE DER WELT, das ERBE DER MENSCHHEIT, einer möglichst großen Öffentlichkeit näher zu
bringen.




                                                 4
                                           Biographie
                                     Dr. Christof Schmid
                               Fernsehdirektor Südwestrundfunk
Geboren am 2. Januar 1941 in Berlin
1961                 Abitur am Humanistischen Gymnasium in München
1961/62 – 67         Studium der Deutschen Philologie und Geschichte an den Universitäten Berlin,
                     Tübingen, München, Zürich und Münster
1967                 Promotion an der philosophischen Fakultät der Universität Münster mit der
                     Dissertation "Monologische Kunst" (Stuttgart 1968) Preis der Fakultät vom
                     11.12.1967
1968/69              Wissenschaftlicher Assistent am Germanistischen Institut in Münster
                     Institutsverwaltung, Studienberatung, Durchführung von Übungen und
                     Proseminaren zu Themen der Gegenwartsliteratur
ab 1.4. 1969         Selbständiger Redakteur beim Bayrischen Rundfunk, Schulfernsehen. Planung
                     und verantwortliche Realisation von av-Programmen und schriftlichem
                     Begleitmaterial für Lehrer und Schüler aller Schulgattungen im Rahmen der
                     Projektgruppe "Deutsche Sprache und Literatur". Betreuung kunstgeschichtlicher
                     und geografischer Sendungen und Sendereihen im Bayrischen Schulfernsehen.
                     Planung und redaktionelle Betreuung von Sendungen zur Lehrerfortbildung "Zur
                     Didaktik der Grundschule - Sprachbildung und Sprachförderung".
ab 1.4. 1971         Selbstständiger        Redakteur       mit       besonderen        Aufgaben,
                     Schulfernsehen/Literaturprogramme. Zusammenarbeit mit dem Institut für Film
                     und Bild in Wissenschaft und Unterricht, München, dem Institut für den
                     wissenschaftlichen Film, Göttingen, und mit Lehrern aller Schulgattungen.
                     Während mehrerer Semester Wahrnehmung von Lehraufträgen der Abteilung
                     Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film,
                     München, über Gegenwarts-und Trivialliteratur und über Realisations- und
                     Präsentationsprobleme von Schulfernsehsendungen. Gastseminare an der
                     pädagogischen Fakultät, München, und an der Hochschule für Musik, Hamburg
ab 1.7.1973          Leitender Redakteur, Leitung Familienprogramm, Stellvertretung in der Leitung
                     des Programmbereichs Familie und Schule, Vertretung des Familienprogramms
                     des Bayrischen Rundfunks in der ARD-Koordination
ab 1.4. 1976         Leitender Redakteur mit besonderen Aufgaben
ab 1.4. 1978         Leiter des Programmbereichs Unterhaltung im Fernsehen des Bayrischen
                     Rundfunks. Vertretung des BR in der ARD-Koordination Unterhaltung.
                     Verantwortlich für jährlich 4.000 Sendeminuten ARD, 12.000 Sendeminuten
                     BFS und ca. 17 Millionen DM Jahresetat (direkte Kosten).
Oktober 1987 bis
August 1990          Leiter der Hauptabteilung "Kultur, Spiel, Unterhaltung" im Fernsehen des
                     Süddeutschen Rüdfunks mit den Programmbereichen Kultur und Gesellschaft,
                     Fernsehspiel/Spielfilm, Unterhaltung, Familienprogramm und Vorabend-
                     Programm. Jahresetat 55 Millionen
ab Oktober 1990      Stellvertretender    Fernsehdirektor   und    Leiter     der   Hauptabteilung
                     Programmentwicklung im Südwestfunk.
ab Dezember 1993 ARD-Koordinator 3sat
Oktober 1993 bis
September 1995       ARD-Koordinator ARTE
ab Mai 1995          Fernsehdirektor des Südwestfunks
ab März 1998         Fernsehdirektor des Südwestrundfunks
                                              5
                                          Texte zu den DVDs

                                                DVD 1

Der Dom zu Aachen
Symbol geistlich-weltlicher Macht
Deutschland

Buch und Regie:        Raimund Ulbrich0
Kamera:                Rüdiger Kortz
Schnitt:               Isabelle Allgeier
Musik:                 Kai Uwe Skerra; Kai Uwa Saffran
Redaktion:             Gisela Mahlmann

Über 1100 Jahre ist es her, dass Karl der Große Aachen zum Mittelpunkt seines Reiches wählte. Auf
den Ruinen einer römischen Therme ließ er hier seine Pfalzkapelle errichten. Dieser achtseitige
Zentralbau mit seinem sechzehnseitigen Umgang bildet den Kern des heutigen Doms.

Karl verdeutlichte mit der Kirche seinen Machtanspruch, Erbe des Römischen Reiches zu sein. Nach
seinem Tod verlangte bald der Strom der Pilger nach mehr Raum. So wurde eine Kapelle nach der
anderen dazu gefügt. Im Osten steht dem Oktogon ein Chor vor, welchen gotische Baumeister im 15.
Jahrhundert als Raum für den Karlsschrein konstruierten.

Dieser Film offenbart uns nicht nur die Geschichte des Domes, sondern auch seine spirituelle
Dimension, unter die Karl der Große ihn stellte.

Die Altstadt von Bamberg
Deutschland

Buch und Regie:        Gunar Hochheiden
Kamera:                Meinolf Schmiz
Schnitt:               n.n.
Musik:                 n.n.
Redaktion:             Dr. Igor Herrmann

Auch heute noch findet man sich in Bamberg mit einem mittelalterlichen Stadtplan mühelos zurecht.
Die Altstadt hat sich das Aussehen aus vergangenen Jahrhunderten erhalten. Es blieb immer deutsch und
katholisch, was die für die Stadt typische Aura ausmacht.

Heinrich II erklärte im Jahre 1007 die Stadt zum Bistum und errichtete fortan ein Machtzentrum,
welches ihm, dem König und späteren Kaiser, absolut loyal sein sollte. Es entstand eine christliche Stadt
auf sieben Hügeln - wie Rom und wie das himmlische Jerusalem.

Der Film führt uns durch die verwinkelten Gassen und in den Dom mit dem berühmten Standbild, dem
Bamberger Reiter. Und wir erleben das Bamberg des 18. Jahrhundert, als neben Repräsentation auch
Bequemlichkeit wichtig wurde und viele Häuser und Kirchen ein neues Erscheinungsbild erhielten.




                                                6
Das Bauhaus
Mythos und Missverständnis
Deutschland

Buch und Regie:       Christian Romaowski
Kamera:               Rüdiger Kortz
Schnitt:              Isabelle Allgeier
Musik:                n.n.
Redaktion:            Jochen-Martin Schulz

1919 wurde in Weimar ein Mythos geboren. Sein Schöpfer, der Architekt Walter Gropius, hatte die
Vision vom klaren, durchsichtigen und funktionalen Bauwerk für den neuen Menschen. Konzept war
das Zusammenwirken von Künsten und Handwerk, und bald arbeitete an der neu gegründeten Schule
auch die Industrie mit. Viele der so entstandenen Serienprodukte sind heute Klassiker.

Künstler wie Lyonel Feininger und Paul Klee lehrten hier, wo das Programm für Lehrer wie Schüler die
Suche war. Und es war ein Ort der Feste und Manifeste. Nach dem Umzug nach Dessau wurde das neue
Hauptgebäude, ein transparenter Kubus aus Beton und Glas, zum zukunftsweisenden Symbol für die
Schule.

Den Nationalsozialisten war das Bauhaus ein Dorn im Auge, und das Institut musste schließen. Heute
jedoch findet man die Spuren der Künstler in der ganzen Welt, auch wenn sie nicht alle ihrer Ziele
verwirklichen konnten. Im Film sehen wir ein Stück ihres Geistes wiederbelebt.


Die Berliner Museumsinsel
Preußens Schatzkammer
Deutschland

Buch und Regie:       Thomas Uhlmann
Kamera:               Thomas Stokowski
Schnitt:              Michael Liss
Musik:                Jan Tilmann Schade
Redaktion:            Goggo Gensch

Die Berliner Museumsinsel mit ihren fünf großen Sammlungsgebäuden, dem Alten und dem Neuen
Museum, der Alten Nationalgalerie, dem Pergamon- und dem Bodemuseum bildet mitten in Berlin ein
historisch gewachsenes Ensemble. Im Verlauf von 100 Jahren vollendet, spiegelt sie die
architektonischen und museumspolitischen Vorstellungen mehrerer Generationen wider. Die
Museumsinsel war und ist auch Manifest deutscher Kulturpolitik. Im Krieg stark zerstört, wird sie
denkmalgerecht wieder aufgebaut und restauriert. Dabei gilt es die Rekonstruktion mit den Kriterien des
Denkmalschutzes zu vereinen. Abweichend von originalen Plänen, aber nicht vom Geist der Anlage,
wird eine archäologische Promenade die Museumsgebäude verbinden. Die Sammlungen werden
miteinander in Beziehung treten. Übergänge und Verzweigungen geben neue Einblicke in die Kulturen
der Völker.
Die Museumsinsel, über 100 Jahre gebaut, Spielwiese von Monarchen und Ideologien, zerschnitten von
Eisenbahn, Eitelkeit und Museumsstreit, die Prachtbauten, die sich einander gram den Rücken
zuwenden, sie werden bald eine Einheit. Die Berliner Museumsinsel wird endlich zum
Gesamtkunstwerk, zur Schatzinsel.
                                               7
                                              DVD 2

Wallfahrtskirche Die Wies
Deutschland

Buch und Regie:       Dr. Joseph Becker
Kamera:               Ols Schurich
Schnitt:              Petra Hölge
Musik:                n.n.
Redaktion:            Gustav-Adolf Bähr

Die Wies - im bayerischen Pfaffenwinkel gelegen - gilt als Juwel des süddeutschen Rokoko. Erbaut
wurde sie zwischen 1745 und 1754.

Das Ziel der Pilger war das Gnadenbild des GEGEISSELTEN HEILANDS, der erstmals bei einer
Karfreitagsprozession mitgeführt wurde. Dieses Bild erregte so das Mitgefühl der Gläubigen, dass der
Klerus von einer weiteren Zurschaustellung absah und es der Wiesbäuerin Maria Lory schenkte. Bald
darauf berichtete die Bäuerin, dass sie beim Beten vor dem Bildnis Tränen auf dem Antlitz des
Gegeißelten gesehen habe. Das war der unaufhaltsame Beginn der Wallfahrten.

Der anfangs skeptische Klerus musste sich schließlich dem naiven Wunderglauben seiner Gläubigen
beugen: Der Abt von Steingaden ließ eine kleine Kapelle bauen; 1745 wurden die Wessobrunner Brüder
Zimmermann mit dem Bau einer Kirche beauftragt. Für Domenikus Zimmermann, den Baumeister,
sollte die Wies die Krönung seines Lebenswerkes werden. Ihm, wie seinem Bruder, dem Freskomaler
und Stukkateur Johann Baptist Zimmermann, verdankt die Nachwelt ein Bauwerk, das in seiner
Synthese von Architektur, Skulptur, Freskenmalerei und Lichtführung von einmaliger Schönheit ist.


Der Rammelsberg und Gosslar
Ein Berg aus Erz und seine Stadt
Deutschland

Buch und Regie:       Dr. Joseph Becker
Kamera:               Peter Wendt
Schnitt:              Isabelle Allgeier
Musik:                n.n.
Redaktion:            Elke Dorsch-Wagner

Ohne den Rammelsberg und sein Erz, ohne den Bergbau wäre die Stadt Goslar am Nordrand des Harzes
wohl nie zu einem Hauptsitz der deutschen Kaiser und zu einer wichtigen Handels- und Hansestadt
geworden.

Mit über 27 Millionen Tonnen Erz war der Rammelsberg die weltweit größte zusammenhängende
Metallerzlagerstätte. Über 1000 Jahre wurde am Rammelsberg Erz abgebaut. Seit 1988 ist das einstige
Bergwerk ein Museum, in dem die Besucher auf einzigartige Weise die Geschichte und die Entwicklung
des Bergbaus durch die Jahrhunderte hin erleben und verfolgen können.

Goslars Geschichte ist eng und untrennbar mit der Geschichte des Rammelsbergs verbunden. Der
Silberreichtum zog die salischen Kaiser nach Goslar. Damals ja noch ohne festen Wohnsitz, bauen sie
sich in Goslar eine Pfalz. So wird Goslar für zwei Jahrhunderte zur heimlichen Hauptstadt ihres
                                              8
Reiches. Das Erz des Bergwerks und der Handel mit den Schätzen des Berges machte Goslar im
Mittelalter zu einer reichen und bedeutenden Stadt. Der Verlust der Bergbaurechte entzog der Stadt im
16. Jahrhundert die wirtschaftliche Grundlage.

Die öffentliche Armut als Folge dieses Verlustes trug aber dazu bei, das mittelalterliche Gepräge der
Altstadt von Goslar über die Jahrhunderte hin unverfälscht zu erhalten. Die reichverzierten
Bürgerhäuser künden so noch heute von der einstigen Blüte der Stadt am Fuße des Rammelsberges.

Hildesheim
Werke eines Heiligen
Deutschland

Buch und Regie:        Kurt Feyerabend; Werner Brüssau
Kamera:                Fritz Poppenberg
Schnitt:               n.n.
Musik:                 n.n.
Redaktion:             Martin-Jochen Schulz

Bernward, Bischof von Hildesheim von 993 bis 1022, wollte seinen Namen der Nachwelt erhalten. Mit
einer Vielzahl von sakralen Kunstwerken hat er versucht, zu seiner Heiligsprechung beizutragen.

Mit der ehemaligen Benediktinerabtei St. Michael und dem Dom zu Hildesheim liegen zwei
außergewöhnliche Zeugnisse religiöser Kunst im Heiligen Römischen Reich vor. Die doppelchörige
Basilika ist ein einmaliges Beispiel romanischer Baukunst mit ihrer symmetrischen Aufteilung und den
für die ottonische Zeit neuen architektonischen Besonderheiten.

Im Dom werden kostbare Bronzegussarbeiten aufbewahrt. Die dabei verwendeten Techniken hatte
Bernward aus dem Orient mitgebracht und in seinem Bischofssitz zum Spezialhandwerk gedeihen
lassen.

Der Kölner Dom
Deutschland

Buch und Regie:        Dr. Joseph Becker
Kamera:                Holger Schüppel
Schnitt:               Petra Hölge
Musik:                 n.n.
Redaktion:             Martin-Jochen Schulz

Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom den Typus der hochgotischen
Kathedrale am reinsten und vollkommensten. Vielleicht ist der Grund dafür seine lange Bauzeit von
über 600 Jahren.

In der Gotik strebt alles nach oben zu Gott. So war der Dom mit seinen 157 m hohen Türmen lange das
höchste Bauwerk der Welt. Bis heute ist er eine der größten Kirchen der Christenheit überhaupt. Im
Innenraum dreht sich alles um die heiligen drei Könige, deren Gebeine in dem weltberühmten Schrein
der Kathedrale liegen. Er ist einer der bedeutendsten Kunstschätze des Mittelalters.

Das geliebte Wahrzeichen von Köln ruht wie ein gigantischer Wächter inmitten der Stadt. Auch heute
noch wird jedoch beständig an ihm gebaut und ausgebessert.
                                              9
Lübeck
Die Königin der Hanse
Deutschland

Buch und Regie:      Christiane Albus
Kamera:              Ols Schurich
Schnitt:             Petra Hölge
Musik:               n.n.
Redaktion:           Elke Dorsch-Wagner

Lübeck wurde durch die Geschichte der Hanse geprägt. Im spätmittelalterlichen Europa war die Stadt
ein Zentrum wirtschaftlicher, politischer und kultureller Macht.

Die Bedeutung und Einmaligkeit von Lübeck drückt sich ganz besonders im Stadtbild und seiner
Architektur aus. Wohlstand und Handelsgeist haben die Backsteingotik der Marienkirche ebenso
geprägt, wie die Salzspeicher am Holstentor und die Giebelhäuser der Bürger.

Nach dem Niedergang der Hanse verlor Lübeck seine wirtschaftliche Bedeutung. Der Film zeigt einen
Rückblick auf die glanzvollen und einflussreichen Zeiten der Stadt. Und er erzählt "Geschichte in
Backstein" - die noch heute fasziniert.

Kloster Lorsch und Altmünster
Suche nach der verlorenen Abtei
Deutschland

Buch und Regie:      Dr. Joseph Becker
Kamera:              Rüdiger Kortz
Schnitt:             Isabelle Allgeier
Musik:               n.n.
Redaktion:           Martin-Jochen Schulz

Es liegt ein Geheimnis um das Kloster Lorsch. Denn viel ist nicht mehr von ihm übrig. Einzig die
prächtige Torhalle, die sogenannte Königshalle, zeugt noch vom Glanz, in dem die Anlage einst
erstrahlt haben muss. Aber bei dem Gebäude weiß niemand sicher, welcher Funktion es diente. War es
eine Kapelle, wurden dort Reliquien aufbewahrt?

Die Reichsabtei wurde im 8. Jahrhundert als Altenmünster gegründet. Von Karl dem Großen und seinen
Nachfolgern erhielt sie großzügige Schenkungen und erlangte so Ansehen und Einfluss. Bald hatte das
Kloster eine Bibliothek von 600 Bänden, ein unvorstellbarer Schatz zu damaligen Zeiten.

Der Niedergang begann jedoch schon im 12. Jahrhundert, und im 16. wurde die Abtei aufgehoben. Ein
Brand und der Dreißigjährige Krieg schließlich machten aus dem ehemals glänzenden
Benediktinerkloster einen Trümmerhaufen. Heute können wir uns nur noch versuchen vorzustellen,
welche kulturelle Pracht hier einst herrschte.




                                             10
                                                DVD 3

Das Zisterzienserkloster Maulbronn
Deutschland

Buch und Regie:       Kurt Feyerabend; Werner Brüssau
Kamera:               Fritz Poppenberg
Schnitt:              n.n.
Musik:                n.n.
Redaktion:            Martin-Jochen Schulz

Einer der Gründer des Zisterzienserordens, Bernhard von Clairveaux entwarf den Grundriss für das
Kloster von Maulbronn. Die Anlage bietet ein ungewöhnliches Bild der Geschlossenheit. Bis in die
Details lassen sich Leben und Arbeit des Ordens vom 12. bis zum 16. Jahrhundert veranschaulichen.

Heute ist die Anlage das besterhaltendste mittelalterliche Kloster nördlich der Alpen. Im Film erfahren
wir über die Baugeschichte und betreten die erhabenen Gemäuer.

Nach der Reformation wurde das Kloster evangelisch, und gemäß den neuen Vorstellungen musste all
der Schmuck entfernt werden. Heute befindet sich darin ein evangelisches Seminar mit seinen
Gymnasialklassen.


Sanssouci
Die Schlösser und Gärten von Potsdam
Deutschland

Buch und Regie:       Mark Verkerk
Kamera:               Remco Bakker
Schnitt:              n.n.
Musik:                Bernhard Joosten
Redaktion:            Martin-Jochen Schulz

Inmitten eines kriegerischen Staates schuf sich Friedrich der Große mit den Schlössern von Sanssouci
ein intellektuelles Zentrum, in dem er Europas geistige Elite um sich versammeln konnte. Die Schlösser
in den eindrucksvollen Gartenanlagen sind Refugium in all den Kriegsgeschehnissen und Musentempel.
Hier musizierte er, hier musste er nicht regieren, hier konnte er einfach nur Mensch sein.

Und so sind die Gebäude nicht prunkvoll und majestätisch, ihre Schönheit liegt vielmehr im Detail.
Dem großen europäischen Geist war an der Harmonie von Kunst und Natur gelegen. Allein das Neue
Palais bezeichnete er bewusst als Prahlerei, als Demonstration seiner Siege. Nicht nur die Bauten ziehen
die Bewunderung der Besucher auf sich. Eine Parkanlage von erlesener Ruhe lädt zum Verweilen ein.
An diesem Ort fühlte er sich ohne Sorge: "Quand je serai là, je serai sans souci."

Der Film verbindet Bilder dieser Park- und Schlossanlage mit Episoden aus dem Leben Friedrich des
Großen.




                                               11
Reichenau
Klosterinsel im Bodensee
Deutschland

Buch und Regie:       Reinhard Kungel
Kamera:               Dieter Wolf
Schnitt:              Ellen Scheider
Musik:                Rainer Serr
Redaktion:            Goggo Gensch

Wer den Namen Reichenau hört, assoziiert damit Gemüse, vielleicht auch Segeln oder Baden. Doch die
vom Klima so begünstigte Insel hat mehr zu bieten als Salatköpfe, Gurken und Bootsanleger. Und
deshalb hat die Unesco die Reichenau im November 2000 zum Weltkulturerbe ernannt.
Die Reichenauer Benediktinerabtei ist ein Musterbeispiel mittelalterlicher Klosterarchitektur in
Zentraleuropa. Sie entwickelte sich im 10. und 11. Jahrhundert zu einem geistigen und kulturellen
Zentrum des Heiligen Römischen Reiches. Ihre Malschule prägte die europäische Kunstgeschichte des
10. und 11. Jahrhunderts.
Das Marienmünster ist die größte der drei romanischen Kirchen. Als ehemalige Klosterkirche wurde sie
im frühen 9. Jahrhundert erbaut. Zur gewaltigen dreischiffigen Basilika gehört eine reiche
Schatzkammer mit Reliquien und Schreinen. Der Klostergarten geht auf Abt Walahfrid Strabo zurück,
Verfasser des ersten deutschen Buchs über den Gartenbau. Aus seiner Feder stammt auch die "Visio
Wettini", die Vision des Mönches Wetti. Eingerahmt in die apokalyptische Vision des Mönches Wetti
spiegelt diese "göttliche Komödie" das christliche Weltbild des frühen Mittelalters wieder.
Zeugen der Vergangenheit: Die Kirche St. Georg in Oberzell ist berühmt für die monumentalen
ottonischen Wandmalereien aus dem 10. Jahrhundert. St. Peter und Paul liegt am anderen Ende der
Insel. Bischof Egino von Verona stiftete die Kirche 793. Sein Anliegen war eher profan: er wollte
seinen wohlverdienten Lebensabend eben am Bodensee verbringen. Bedeutend ist die romanische
Apsismalerei, das letzte große und bis heute erhaltene Werk der Reichenauer Malschule.
Zu den kunstgeschichtlichen Zeugnissen dieser Zeit gehören auch die einzigartigen Handschriften der
Reichenau, die in Bilderzyklen das Neue Testament, das Leben Jesu und die Evangelien illustrieren.
Der Geist dieser Vergangenheit ist heute noch zu spüren: an drei zusätzlichen Feiertagen, die nur hier
auf der Insel gefeiert werden, tragen die Insulaner im Rahmen einer feierlichen Prozession die
Reliquienschreine aus der Schatzkammer über die Insel.
An den restlichen 362 Tagen bestimmen dann doch die Salatköpfe den Alltag der Reichenauer. Rund
100 Familien leben ausschließlich vom Gemüseanbau. Vom Fischfang, Jahrhunderte lang vom Kloster
überwacht, können sich nur noch 20 Berufsfischer über Wasser halten.

Der Dom zu Speyer
Die Kirche der salischen Kaiser
Deutschland

Buch und Regie:       Josef Becker
Kamera:               Rüdiger Kortz
Schnitt:              Kathrin Hupe
Musik:                n.n.
Redaktion:            Elke Dorsch-Wagner

Der Dom zu Speyer ist die größte heute noch erhaltene romanische Kirche. Die einzigartige Bedeutung
des Kaiserdoms wurde 1981 dadurch gewürdigt, dass die Unesco ihn in die Liste der schützenswerten
Weltkulturdenkmäler aufnahm.
                                              12
Kaum war er gekrönt, hatte Konrad der Zweite, der erste Salier auf dem Kaiserthron, beschlossen, am
Ufer des Rheins einen Dom zu erbauen. In dem bis dahin unbedeutenden Städtchen Speyer sollte der
größte Dom der Christenheit entstehen, eine Kathedrale von unvorstellbaren Ausmaßen. Um 1027 legte
er den Grundstein, geweiht wurde der Dom 1061 unter Heinrich dem Vierten, dem Enkel des Gründers.
Zwanzig Jahre später lässt Heinrich der Vierte, der von Speyer aus nach Canossa gezogen war, um sich
vom päpstlichen Bann zu lösen, den Dom völlig neu gestalten. Der Dom wird zum Vorbild zahlreicher
Kirchenbauten des frühen Mittelalters.

Mit dem mittelalterlichen Kaisertum ist der Dom zu Speyer eng verknüpft. In der Hallenkrypta, der
schönsten Unterkirche der Welt, haben die salischen Kaiser und Könige, staufische und habsburgische
Herrscher ihre letzte Ruhe gefunden, eine ganze Dynastie, die über 100 Jahre die Geschicke Europas
bestimmte. Über fünf Jahrhunderte lang war der Dom ein unerschütterlicher Zeuge wechselhafter
Zeiten. 1689 in Brand gesetzt und 1794 von französischen Revolutionstruppen verwüstet, kann 1806 der
schon beschlossene Abriss in letzter Sekunde verhindert werden.

Allen Zerstörungen und Veränderungen durch die Jahrhunderte hin, allen Umdeutungen und Umbauten
zum Trotz: Der Dom zu Speyer, einst das größte Bauwerk der christlichen Welt, ist ein eindrucksvolles
Monument romanischer Baukunst, ein einzigartiges Zeugnis mittelalterlicher Vorstellungen, die
bedeutendste Hinterlassenschaft der Salier.


Trier
Die älteste Stadt Deutschlands
Deutschland

Buch und Regie:       Christian Romanowski
Kamera:               Rüdiger Kortz
Schnitt:              Petra Hölge
Musik:                n.n.
Redaktion:            Martin-Jochen Schulz

Die Stadt Trier wurde vor 2000 Jahren von Kaiser Augustus gegründet. Sie gilt als Deutschlands älteste
Stadt und ist seit 1986 Weltkulturerbe der UNESCO.

Im Norden des riesigen Römischen Reiches gelegen, entwickelte sie sich - dank ihrer günstigen
Verkehrslage - rasch zu einem wichtigen Handels- und Verwaltungszentrum. Mit 70.000 Einwohnern
war Trier für ein Jahrhundert die größte Stadt nördlich der Alpen. Als wirtschaftliches Zentrum kam sie
zu Reichtum und Macht, doch ihre politische Bedeutung verlor sie bereits Ende des 4. Jahrhunderts.

Viele großartige Bauten waren zuvor entstanden und lassen sich noch heute in Trier entdecken: Die
Porta Nigra, das Stadttor, ist das besterhaltene antike Denkmal Deutschlands. Aus der kaiserlichen
Palasthalle wurde die Basilika. Thermen, Tempelanlagen und das Amphitheater erinnern an die einstige
Pracht römischen Stadtlebens.

Trotz Eroberung, Kriegen und Zerstörung blieb Trier über die Jahrhunderte hinweg ein wichtiges
religiöses Zentrum. Kirchen und Abteien, aber auch stattliche Bürgerhäuser und Adelspaläste zeugen
davon. Der Dom 'St. Peter' ist Deutschlands ältester Kirchenbau.




                                               13
Die Römerzeit, das Mittelalter, die Neuzeit: alle Epochen haben in der Stadt ihre Spuren hinterlassen,
haben aufeinander aufgebaut ohne die Vergangenheit zu leugnen. Beständigkeit und Wandel, diese
Werte zeigen sich in Trier nicht als Gegensätze, sondern als Symbiose in einer lebendigen Stadt.


Völklinger Hütte
Eiserne Erinnerungen
Deutschland

Buch und Regie:        Jens Dücker
Kamera:                Holger Schüppel
Schnitt:               Jens Dücker
Musik:                 n.n.
Redaktion:             Martin-Jochen Schulz

Zum kulturellen Erbe gehören auch Denkmäler des Industriezeitalters. 1873 gegründet, war die
Völklinger Hütte über 100 Jahre lang Deutschlands größte Produktionsstätte für Eisenverhüttung. 4000
Arbeiter produzierten hier einst Eisen. Ein riesiges Werk voll Lärm, Feuer und beißenden Gasen.

Heute sind nur noch wenige hier beschäftigt. Die Hütte wird instandgesetzt, um sie Besuchern öffnen zu
können. Die "Kathedrale der Arbeit", die Gebläsehalle, wird inzwischen für Konzertveranstaltungen
genutzt, und Künstler richten in der ehemaligen Handwerkergasse ihre Galerien ein: eine Idealisierung
der Arbeit.

Der Film vermittelt einen Eindruck, was es bedeutete, wenn sich die Elemente mit dem Einfallsreichtum
der Ingenieure und der Arbeitskraft vieler Menschen vermischte. Er lässt erahnen, wie dort bis in die
späten 70er Jahre noch tagtäglich produziert wurde.

                                               DVD 4

Die Residenz von Würzburg
Deutschland

Buch und Regie:        Martin-Jochen Schulz
Kamera:                Holger Schüppel
Schnitt:               Petra Hölge
Musik:                 n.n.
Redaktion:             Martin-Jochen Schulz


Die Würzburger Residenz zählt zu den glanzvollsten Fürstenhöfen Europas. Der gewaltige Bau gilt als
ein Meisterwerk des Barock. Natur, Architektur, Malerei und Stuckatur verbinden sich hier zu einer
eindrucksvollen Einheit.

24 Jahre, von der Grundsteinlegung im Jahre 1720, bis 1774 dauerte es, bis die gewaltige,
hufeisenförmige Anlage im Rohbau stand. Der Innenausbau wurde erst 1760, die Gartenanlage in ihrer
heutigen Gestalt 1779 vollendet.

Die Würzburger Residenz ist im wesentlichen die Schöpfung dreier Männer: des Fürstbischofs Philipp
Franz von Schönborn, des Baumeisters Balthasar Neumann und des venezianischen Malers Giovanni
                                              14
Battista Tiepolo. Weltberühmt und herausragend sind das Treppenhaus von Balthasar Neumann, das
Deckengemälde des Treppenhauses und die Fresken im Kaisersaal von Tiepolo.

Von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg in großen Teilen zerstört, wurde die
Residenz wieder im alten Glanz aufgebaut.

Die Wartburg
Wo Romantik vom Mittelalter träumt
Deutschland

Buch und Regie:       Eva Witte
Kamera:               Ralf Nowak
Schnitt:              Katja Habermehl
Musik:                Biber Gullatz, Moritz Freise
Redaktion:            Gisela Mahlmann

Pathetisch und poetisch, hundertmal, tausendmal in Bildern und Worten verewigt - das ist die Wartburg
im Thüringer Wald, hoch über Eisenach. Steingewordene Metapher für Rittertugend und Minnesang, für
Kreuzfahrer-Blut und reformatorischen Geist.
Goethe hat sie beschrieben und gezeichnet und Wagner sie im Tannhäuser besungen. Und zwischen
beiden liegt der Burg Wiedergeburt. Mitte des 19. Jahrhunderts bergen der Großherzog von Sachsen-
Weimar-Eisenach und der Architekt Hugo von Ritgen die "deutscheste aller Burgen" aus den
Trümmern. Kurz nachdem 500 Burschenschafter hier die politische Einigung Deutschlands beschworen
hatten, suchten sie in den Ruinen des Mittelalters nach dem neuen deutschen Selbst- und
Geschichtsbewusstsein.
In den Trümmern und hinter dickem Putz fanden sie einen großartigen mittelalterlichen Bau, zierliche
Säulen, Arkadengänge und - eine Lebensaufgabe.
40 Jahre Restaurierungsarbeit - unterbrochen von Geldmangel, politischen Wirren und Streiks - mit
dem Ziel, dass "von der Erbauung der Wartburg der Deutsche einst die schöne Epoche seiner
Selbsterkennung datieren (wird)." In Erwartung einer Bewunderung, "die süßer ist als alle gewonnenen
Schlachten".
Die Besucherzahlen, die Millionen-Scharen , vielleicht sind sie die lebendige Bestätigung für solchen
Enthusiasmus. Sie kommen aus Deutschland und von weither, die Pilger von heute. Auf den Spuren der
Minnesänger, der katholischen Heiligen Elisabeth oder wegen des flüchtigen Reformators Luther. Auf
der Wartburg trieb jede Geschichte ihre Blüten, wurde jede historische Gestalt zum Sagenheld wurden
Taten zu Wundern...
"Von der Wartburg wird Deutschland das schöne Märchen vernehmen, dass es eine Geschichte und eine
Literatur, Helden und Dichter hatte" - das ist die "Eroberung" des Mittelalters mit den Idealen der
Romantik. Das ist die Wartburg.


Die Grube Messel
Fenster zur Urzeit
Deutschland

Buch und Regie:       Dr. Josef Becker
Kamera:               Holger Schüppel
Schnitt:              Isabelle Allgeier
Musik:                n.n.
Redaktion:            Martin-Jochen Schulz
                                              15
Was Pompeji für die Archäologie, bedeutet Messel für die Paläontologie. Hier stieß durch Zufall ein
Naturforscher Ende letzten Jahrhunderts auf die Knochenabdrücke eines Krokodils, worauf die
Fachleute hellhörig wurden.

Vor 49 Millionen Jahren war die Ölschiefergrube ein blühender Lebensraum, ein See, gelegen in einem
tropischen Regenwald. Das Gebiet lag vor der Kontinentalverschiebung noch auf der Höhe des heutigen
Siziliens, also näher am Äquator. Doch die klimatischen Bedingungen veränderten sich, und was auf
den Boden des Sees sank, wurde zu Stein.

Nirgendwo gibt es so viele Fossilien auf so engem Raum, und kaum irgendwo sind sie so gut erhalten
wie hier. Einer der berühmtesten Funde ist das "Urpferd", ein Vorfahre unseres heutigen Pferdes


Zeche Zollverein
Von Kohle zu Kunst
Deutschland

Buch und Regie:       Gisela Mahlmann
Kamera:               Burkhard Kreisel
Schnitt:              Isabelle Allgeier
Musik:                Karsten Gundermann
Redaktion:            Eva Witte

Abreißen, Planieren, Neubebauen – das ist das übliche Schicksal von Industrielandschaften, wenn die
Produktion nicht mehr lohnt. Stätten der Arbeit galten lange als unästhetisch und reizlos, und deshalb
sind nur wenige historische Industrielandschaften heute noch intakt.
Zeche Zollverein in Essen ist die am vollständigsten erhaltene Zechenanlage in Europa. Sie wurde 1986
stillgelegt, aber schon lange vorher war geplant, die Zeche für künftige Generationen zu nutzen.
Umwidmung und aufwendige Restauration sind die Stichwörter für einen neuen Umgang mit dem alten
Industrierelikt: der Weg führt von der Kohle zur Kunst. Im Kesselhaus der Zeche, wo einst der
Dampfdruck für die Bewetterungsanlagen des Untertageabbaus erzeugt wurde, ist heute das
Designmuseum Nordrheinwestfalen. Im Turbinenhaus genießt man jetzt im Gourmetrestaurant „Casino
Zollverein“ exklusive Speisen zwischen Stahlträgern und alten Kesseln. Im Salzlager der Kokerei fand
Kabakovs „Haus der Träume“ Platz. In der großen Lesebandhalle wurden früher an vielen Bändern
Gesteinsbrocken aus der Kohle gelesen - nun finden in ihr Konzerte statt.
Seit ihrer Planung 1928 war die Zeche Zollverein eine Attraktion für Architekten und Grubenbetreiber.
Den Industriearchitekten Martin Schupp und Fritz Kremmer ist es gelungen, einen Gesamtentwurf zu
konzipieren, in dem nicht wie bei den meisten Fabrikationsstätten einzelne Bauelemente
aneinandergestückelt oder je nach Bedarf verändert wurden, sondern Funktion und Ästhetik eine Einheit
bilden. Von Anfang an wurde Zeche Zollverein bei aller Zweckmäßigkeit auch als repräsentatives
Symbol der Arbeit, als Denkmal der Industrialisierung geplant.
Mit der Aufnahme von Zeche Zollverein in die Welterbeliste der UNESCO 2001 bleibt ein
einzigartiges Zeugnis der Industriearchitektur erhalten: der Weg der Kohle wird auch in Zukunft
nacherlebbar sein.




                                              16
Eisleben und Wittenberg
Die Gedenkstätten Martin Luthers
Deutschland

Buch und Regie:       Ute Geisler
Kamera:               Holger Schüppel
Schnitt:              Petra Hölge
Musik:                n.n.
Redaktion:            Martin-Jochen Schulz

Martin Luther erzählt uns, was sich zu seiner Zeit in Eisleben und Wittenberg abspielte. In Eisleben, wo
er geboren wurde und auch starb, sind die Jahre zwischen 1483 und 1546 im Lutherhaus dokumentiert.

In Wittenberg, dem Zentrum Luthers reformatorischen Wirkens, steht die Schlosskirche, an deren Portal
er angeblich seine Thesen genagelt haben soll. Hier fand der Reformator zusammen mit seinem Freund
und engstem Mitstreiter Philipp Melanchton seine letzte Ruhestätte.

In der Marienkirche, wo Luther zu Beginn seiner Zeit als Prediger wirkte, befindet sich auch der
berühmte Reformationsaltar der Cranach-Brüder. Er ist, wie Luther im Film sagt, was man heute als
Bildgeschichte bezeichnen würde.


Die Altstadt von Quedlingburg
Deutschland

Buch und Regie:       Ute Geisler
Kamera:               Holger Schüppel
Schnitt:              Isabelle Allgeier
Musik:                n.n.
Redaktion:            Martin-Jochen Schulz

In Quedlinburg stand die Wiege der deutschen Nation: Im Jahr 919 trugen die deutschen Stämme dem
jugendlichen Herzog Heinrich von Sachsen die Königskrone an: er war als Heinrich I. der erste deutsche
"Reichsgründer". Quedlinburg war seine bevorzugte Residenz und auch seine Nachfolger wussten sie zu
schätzen.
Es ist das Flair des Romantischen, das in Städten mit historisch gewachsener Bausubstanz die Besucher
fasziniert. So auch in Quedlinburg, dessen Altstadt mit ihren Handwerker- und Bürgerhäusern ein
einmaliges Ensemble deutscher Städtebaukunst mit rund 1200 Fachwerkhäusern aus sechs
Jahrhunderten bildet. Überragt wird die Stadt vom Schloss auf dem Burgberg und der Kirche des
ehemaligen Frauenstiftes St. Servatius, einer romanischen Basilika.




                                               17
Weimar
Die Stadt im Park
Deutschland

Buch und Regie:        Ute Geisler
Kamera:                Holger Schüppel
Schnitt:               n.n.
Musik:                 John Groves
Redaktion:             Goggo Gensch

Es war ein Glücksfall, dass die aufgeklärten Herrscher des kleinen Herzogtums Sachsen-Weimar-
Eisenach die Reformbedürftigkeit des Landes erkannten und mit Erfolg versuchten, bürgerliche
Persönlichkeiten an ihren Hof zu binden, die kulturell und politisch reformerisch wirksam werden
sollten. So kamen dort universelle Geister zusammen. Herzog Anna Amalia berief 1772 den Dichter
Christoph Martin Wieland als Prinzenerzieher. Johann Wolfgang Goethe folgte 1775 der Einladung des
jungen Herzog Carl August und wurde bald zu Weimars Zentralgestirn. Johann Gottfried Herder kam
ein Jahr später, um die Stellung als oberster Geistlicher anzutreten. Friedrich Schillers Dichterbund mit
Goethe und seine Arbeit insbesondere für das Theater führte zu einer Glanzzeit des klassischen Weimar.

Ute Geisler folgt in ihrem Film den Spuren dieser Persönlichkeiten und zeigt das, was heute noch vom
klassischen Weimar zeugt und weswegen die UNESCO die Stadt als Weltkulturerbe ausgezeichnet hat.
Das Wittumspalais etwa oder die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek mit ihrem einmaligen
Buchbestand. Die Schlösser Belvedere, Tiefurt und Ettersburg. Die Wohnhäuser von Goethe und
Schiller und ihre letzte Ruhestätte, die Fürstengruft. Verbunden werden diese Objekte immer wieder
durch die ausladenden Parklandschaften Weimars. Einer von ihnen, der Park an der Ilm mit Goethes
Gartenhaus, ist das vielleicht populärste Denkmal Weimars.




                                                18
                   Brühl : Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl

Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl sind mit ihren Gärten als einzigartiges Beispiel für
ein Gesamtkunstwerk des deutschen Rokoko schon 1984 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes der
Menschheit aufgenommen worden und heute als Museen der Öffentlichkeit zugänglich.

Schloß Augustusburg, die Lieblingsresidenz des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August
von Wittelsbach (1700/23-1761) wurde ab 1725 auf den Ruinen einer mittelalterlichen Wasserburg von
dem westfälischen Architekten Johann Conrad Schlaun begonnen und erhielt von 1728-68 unter der
Leitung des kurbayerischen Hofbaumeisters François de Cuvilliés ihre prachtvolle Ausgestaltung als
herausragende Residenz ihrer Zeit.
Herzstück des Schlosses Augustusburg ist das berühmte Prunktreppenhaus, das als die
“...wirkungsvollste, glücklichste, prächtigste und schönste Leistung des Rokoko in ganz Deutschland
...”(Paul Clemen) gilt. Entworfen von Balthasar Neumann, entstand das Treppenhaus in den Jahren von
1740 bis 1760 unter der örtlichen Leitung des Bonner Hofbaumeisters Michael Leveilly.
Im Anschluß an das Treppenhaus bildeten die zehn erlesen ausgestatteten Räume des
Staatsappartements die Hauptschauplätze des höfischen Zeremoniells im 18. Jahrhundert. Darüber
hinaus standen dem Kurfürsten auch weitere geschmackvoll eingerichtete Appartements zur Verfügung,
die den Rückzug ins Private erlaubten.
In engem Zusammenhang mit der Architektur des Schlosses schuf der Gartenarchitekt Dominique
Girard, Schüler des Gartenmeisters Ludwigs XIV, die barocken Garten- und Parkanlagen gemäß dem
Ideal der zeitgenössischen französischen Gartenkunst.

Von 1949 bis 1996 stellte das Land Nordrhein-Westfalen als jetziger Eigentümer dem
Bundespräsidenten Schloß Augustusburg als prächtige Kulisse für repräsentative Staatsempfänge zur
Verfügung.

Daneben entstand in nur wenigen Jahren von 1729-37 das kleine Lust- und Jagdschloß Falkenlust,
ebenfalls nach den Entwürfen Cuvilliés, als eine der intimsten und kostbarsten Schöpfungen des
deutschen Rokoko.
Nach den Vergnügungen der Falkenjagd versammelte sich die höfische Gesellschaft zu Souper und
Spiel in den kostbar ausgestatteten Innenräumen des Schlosses. Unter den vollständig erhaltenen
Räumen ragen die aufwendig ausgestatteten Kabinette hervor, die im Jahre 1763 auch der junge Mozart
bewunderte. Die Nebengebäude des Jagdschlosses beherbergen ein kleines Falkenmuseum mit
Falknerstube, die in anschaulicher Weise die Lebens- und Arbeitsweise der Falkner zeigt.

Öffnungszeiten der Schlösser Augustusburg und Falkenlust :

1. Februar bis 30. November täglich - außer montags - geöffnet:

       Dienstag bis Freitag: 9:00 - 12:30 Uhr (Einlaß bis 12 Uhr)
                          und 13:30 - 17:00 Uhr (Einlaß bis 16 Uhr)
       Samstag, Sonntag, Feiertage:
                                      10:00 - 18:00 Uhr (Einlaß bis 17 Uhr)
       Im Dezember und Januar bleiben beide Schlösser geschlossen.

Weitere Informationen : Verwaltung Schloß Brühl, Schloßstr. 6, 50321 Brühl
Tel.: 02232 - 44 000, Fax: 02232 - 944 31 27, E-mail: info@schlossbruehl.de,
www.schlossbruehl.de


                                               19
                                       Sendetermine

3sat

So. 16.03.2003, 21:00 h   Goa – Kathedralen im Dschungel, Indien

So. 23.03.2003, 21:00 h   Sintra - Der ewige Traum vom Weltreich, Portugal

So. 30.03.2003, 21:00 h   Porto – Impressionen aus einer trotzigen Stadt, Portugal

So. 06.04.2003, 21:00 h   Accra – Wo Götter und Menschen verschifft wurden, Ghana

So. 13.04.2003, 21:00 h   Ashantiland – Der Chief, das Gold und der König, Ghana

Di. 22.04.2003, 14:00 h   Sansibar – Des Sultans Perle vor Ostafrika, Tansania

So. 27.04.2003, 21:00 h   Bialowieza - Wildnis unter dem Dach der Urwaldriesen, Polen

So. 04.05.2003, 21:00 h   Das Haus Tugendhat – Leben im Kunstwerk, Tschechische Republik

So. 11.05.2003, 21:00 h   Baku – Im Land des Feuers, Aserbaidschan

So. 18.05.2003, 21:00 h   Mtskheta – Das Wunder der Nino, Georgien

So. 25.05.2003, 21:00 h   Butrint – Kur- und Festspielort der Antike, Albanien

So. 01.06.2003, 21:00 h   Ohrid – Farbenwelt und Bilderkult, Mazedonien

So. 08.06.2003, 21:00 h   Zeche Zollverein – Von Kohle zu Kunst, Deutschland

So. 15.06.2003, 21:00 h   New Lanark – Recht auf ein besseres Leben, Großbritannien

So. 22.06.2003, 21:00 h   Blaenavon – Eisenhart und Kohlenschwarz, Großbritannien

So. 29.06.2003, 21:00 h   Puebla – Stadt der Kirchen und der Käfer, Mexico


Südwest Fernsehen

So. 16.03.2003, 13:15 h   Angra de Heroismo – Die Azoren und die Entdeckung der Welt, Portugal

So. 23.03.2003, 13:15 h   Goa – Kathedralen im Dschungel, Indien

So. 30.03.2003, 13:15 h   Sintra - Der ewige Traum vom Weltreich, Portugal

Fr. 04.04.2003, 00:00 h   Von den Ureinwohnern Nordamerikas
                          - Mesa Verde
                          - Taos Pueblo

So. 06.04.2003, 13:15 h   Porto – Impressionen aus einer trotzigen Stadt, Portugal
                                           20
So. 13.04.2003, 13:15 h   Accra – Wo Götter und Menschen verschifft wurden, Ghana

Fr. 18.04.2003, 00:25 h   Spuren des Römischen Reiches
                          - Leptis Magna
                          - Pont du Gard

So. 20.04.2003, 13:15 h   Ashantiland – Der Chief, das Gold und der König, Ghana

Sa. 26.04.2003, 20:15 h   Alte Karawanenstrassen:
                          - Der Duft des Orients – Die Weihrauchstrasse
                          - Kulturerbe an der Seidenstrasse

So. 27.04.2003, 13:15 h   Sansibar – Des Sultans Perle vor Ostafrika, Tansania

Sa. 03.05.2003, 20:15 h   Abenteuer Amerika
                          - Gletscher, Wasserfälle und Vulkane – Naturerbe in Südamerika
                          - Panorama der Erdgeschichte – Nationalparks in Nordamerika

So. 04.05.2003, 13:15 h   Bialowieza - Wildnis unter dem Dach der Urwaldriesen, Polen

So. 11.05.2003, 13:15 h   Das Haus Tugendhat – Leben im Kunstwerk, Tschechische Republik
So. 18.05.2003, 13:15 h   Baku – Im Land des Feuers, Aserbaidschan
So. 25.05.2003, 13:15 h   Mtskheta – Das Wunder der Nino, Georgien
Fr. 30.05.2003, 00:00 h   Pionierleistungen der Technik
                          - Canal du Midi
                          - Semmeringbahn)
So. 01.06.2003, 13:15 h   Butrint – Kur- und Festspielort der Antike, Albanien
So. 08.06.2003, 13:15 h   Ohrid – Farbenwelt und Bilderkult, Mazedonien
Fr. 13.06.2003, 00:00 h   Die Zweiten Städte
                          - Lyon
                          - Graz
So. 15.06.2003, 13:15 h   Zeche Zollverein – Von Kohle zu Kunst, Deutschland
So. 22.06.2003, 13:15 h   New Lanark – Recht auf ein besseres Leben, Großbritannien
So. 29.06.2003, 13:15 h   Blaenavon – Eisenhart und Kohlenschwarz, Großbritannien
So. 06.07.2003, 13:15 h   Puebla – Stadt der Kirchen und der Käfer, Mexico




                                           21
                                     Vorschau 2003/2004
                 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Geist und Galanterie                                           läuft noch bis zum 06.04.2003
Kunst und Wissenschaft im 18. Jahrhundert aus dem Musée du Petit Palais, Paris
Museé des Beaux-Arts de la Ville de Paris.

Paul Klee im Rheinland                                               läuft noch bis zum 09.06.2003
Das Rheinische Landesmuseum Bonn widmet Paul Klee, dem großen schweizerischen Maler, eine
Ausstellung, die in dieser Zusammenstellung noch nie gezeigt wurde.
In Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland werden
Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen präsentiert, die sowohl in Privatbesitz als auch in den großen
Museen der Welt ihre Heimat gefunden haben. Sie entstanden vorwiegend in Paul Klees Düsseldorfer
Jahren, bevor der Maler 1933 in die Schweiz emigrierte.
In Zusammenarbeit mit der Paul-Klee-Stiftung und der Familiennachlass-Sammlung in Bern sowie mit
Unterstützung unter anderem des Guggenheim Museum New York, dem ART-Institute of Chicago, dem
Museum of Modern Art New York und zahlreichen Leihgaben aus privaten britischen, amerikanischen,
schweizerischen und japanischen Sammlungen wird ab dem 7. März 2003 eine außergewöhnliche Schau
in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zu sehen sein.

Herbarium der Blicke – Neuaufnahmen im Deutschen Künstlerbund           04.04.2003 – 29.06.2003
Eine Ausstellung des Deutschen Künstlerbunds. In den letzten vier Jahren wurden über 100 neue
Künstlerinnen und Künstler in den Künstlerbund aufgenommen. Die Ausstellung soll einen Überblick
über das Schaffen dieser neuen Mitglieder geben. "Herbarium der Blicke" bedeutet zum Einen, eine
Ordnung der Positionen und Sichtweisen, zum Anderen wird mit Herbarium auch Pflanzliches
assoziiert. "Pflanzenwelt" nicht nur im Sinne eines Abbildes, sondern als Verweis auf den
Wachstumsprozess eines Werkes und künstlerischer Arbeit allgemein.

Menschen – Zeiten – Räume. Archäologie in Deutschland                       09.05.2003 – 24.08.2003
Pressekonferenz, 08.05.2003, 11 Uhr
Die große Ausstellung in Berlin und Bonn, die vom Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche
Museen zu Berlin, und dem Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. in
Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland organisiert wird -
präsentiert die spektakulärsten und spannendsten archäologischen Entdeckungen und
Ausgrabungsergebnisse der vergangenen 25 Jahre aus allen 16 Bundesländern. Nicht weniger als 4000
Funde illustrieren die Erd- und Menschheitsgeschichte vom Landgang der Pflanzen bis ins 20.
Jahrhundert. Zu den zahlreichen Höhepunkten der Paläontologie zählen Fossilien der Grube Messel oder
das erste Skelett eines Raubsauriers aus Deutschland. Spannende Neufunde von Neandertalern, Brunnen
aus der Jungsteinzeit, Schatzfunde aus der Bronzezeit und reiche Gräber aus der Eisenzeit beleuchten
die vorgeschichtlichen Epochen. Sensationell sind die keltischen Fürstengräber von Hochdorf und vom
Glauberg. Weitere Themen sind die Varus-Schlacht bei Kalkriese, die germanischen Fürstengräber von
Hagenow und Gommern, die frühmittelalterliche Siedlung von Lauchheim und die Grabungen im
mittelalterlichen Lübeck. Die jüngste Vergangenheit erhellen durch Ausgrabungen erschlossene
Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg.
Das unkonventionelle Gestaltungskonzept verlässt gewohnte Pfade. Es ist eine Archäologie-Schau der
anderen Art, die den Besucher in eine faszinierende Welt zwischen Vergangenheit und Zukunft führt.
Durch wohldosierte begehbare Fundensembles werden verloren gegangene und nun wiedergefundene
Kontexte erlebbar gemacht.
Das Fach Archäologie zeigt sich als moderne Wissenschaft in all seinen Disziplinen und Facetten: von
der Unterwasserarchäologie über die Prospektion aus der Luft und großflächige Siedungsgrabungen bis
                                             22
zur Stadtkern- und Montanarchäologie. Neueste Datierungsmethoden, Vermessungstechnologien und
Restaurierungstechniken sowie Prospektionsmethoden ermöglichen einen immer detaillierteren Blick in
die Vergangenheit. An der Vorbereitung der Ausstellung waren mehr als 50 Wissenschaftler aus
Denkmalpflege, Museen und Universitäten aller 16 Bundesländer beteiligt.

Tony Cragg – Signs of Life                                                       23.05.2003 – 05.10.2003
Pressekonferenz, 22.05.2003, 11 Uhr
Mit 20 großformatigen Skulpturen wird der englische Bildhauer Tony Cragg ab dem 23. Mai den Dachgarten
der Kunst- und Ausstellungshalle beleben. Gezeigt werden Außenplastiken der Jahre 1999 – 2003, mit denen
Cragg seine inzwischen über 30 Jahre anhaltende bildhauerische Tätigkeit bilanziert. Tony Cragg gehört zu
den wichtigsten Bildhauern unserer Zeit. Er hat mit zahlreichen verschiedenen Materialien immer wieder
überraschende Lösungen gefunden, deren Grundlage eine Auffassung vom organischen Charakter unserer
Welt bildet, in der Natur, Wissenschaft und Kunst vielfältig miteinander verflochten sind. Seine formal sehr
unterschiedlichen Skulpturen sind lebendig, weil sie Bilder evozieren und wieder verschwinden lassen, weil
ihre Haut durchlässig und ihre Körper sinnlich sind.
Im Zentralkabinett der Kunsthalle bieten Papierarbeiten und kleine Skulpturen Einblicke in die Entstehung
von Tony Craggs faszinierender Skulpturenwelt. Parallel zur Ausstellung erschient im Richter Verlag
Düsseldorf eine umfangreiche Monographie, die das Werk des Künstlers und seine Entwicklung mit 500
Abbildungen in 8 Abschnitten schlüssig dokumentiert. 8 ausgewählte Texte von Anthony Cragg seit 1981
sowie eine Anthologie kritischer Beiträge von 20 internationalen Autoren – u. a. Germano Celant, Thomas
McEvilley, Peter Schjeldahl, Annelie Pohlen, Carla Schulz-Hoffmann, Lynne Cooke, Demosthenes
Davvetas, Carl Haenlein, Ulrich Wilmes – aus den Jahren 1981 – 2002 stellen die komplexen
Wechselbeziehungen der einzelnen Werkgruppen dar und schildern ihren kulturellen Kontext.

Japans Schönheit, Japans Seele                                                 29.08.2003 – 26.10.2003
Meisterwerke aus dem Tokyo National Museum
Die großen Sammlungen
Pressekonferenz, 28.08.2003, 11 Uhr
Während der Muromachi- und der Momoyama-Perioden in der Zeit vom 15. bis zum Beginn des 17.
Jahrhunderts bildete sich die künstlerische Identität Japans heraus. Aus dem verfeinerten Lebensstil der
Shogune und Samurai / bushi, der Fürsten und Krieger, entsteht eine eigene Ästhetik. Sie manifestiert sich in
Architektur, Malerei und Lackkunst, aber auch in Waffen und Keramik sowie im „Weg des Tees“ und dem
Noh-Theater mit ihrem vielfältigen Zubehör. Die Ausstellung veranschaulicht anhand von bedeutenden
Beispielen aus der Sammlung des Tokyo National Museum sowie Rekonstruktionen von Räumen für die
Teezeremonie oder eines Studierzimmers shoin-zukuri die Komplexität dieses goldenen Zeitalters der
japanischen Kunst. Die lebendigen Kontraste zwischen einer indirekten, unauffälligen Schönheit – yugen –
und glänzender Prachtentfaltung – kenran – , zwischen ländlichem und städtischem Leben, zwischen der
Beschaulichkeit der Teezeremonie und dem Prunk einer Residenz lassen ein faszinierend neues Bild der
Kunst Japans entstehen, das die bisher vornehmlich von der Kunst der Edo-Zeit geprägte Sicht auf Japan in
Europa wesentlich erweitert.

AZTEKEN                                                                         12.09.2003 – 11.01.2004
AZTEKEN ist eine der größten Ausstellungen zur Kultur der Azteken, die es jemals gegeben hat. 350
spektakuläre Ausstellungsstücke zeichnen das Leben und die Zeit der Azteken nach, einem
außergewöhnlichen Volk, das im Verlauf von nur 200 Jahren (von 1325 bis 1521) eine der
beeindruckendsten Zivilisationen der Welt schuf. Zu den ausgestellten Gegenständen zählen Arbeiten aus
Türkis, Gold und Jade, ferner Kolossalskulpturen aus Stein und die virtuelle Wiederbelebung eines Azteken-
Tempels. Einige der Ausstellungsgegenstände werden zum ersten Mal außerhalb von Mexiko gezeigt und
beinhalten Stücke, die nie zuvor öffentlich gezeigt wurden. AZTEKEN ist eine einmalige Chance, die Größe
und den hohen Entwicklungsstand dieser ehemals bedeutenden Zivilisation kennen zu lernen.
Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit den mexikanischen Kuratoren und der Royal
Academy London.
                                                  23
Die großen Sammlungen, Schätze der Himmelssöhne                                   21.11.2003 – 15.02.2004
Die Kaiserliche Sammlung aus dem Nationalen Palastmuseum, Taipei
Pressekonferenz, 20.11.2003, 11 Uhr
Erstmals wird in Deutschland die einzigartige Sammlung der chinesischen Kaiser aus dem Nationalen
Palastmuseum, Taipei, zu sehen sein.
Die Ausstellung zeigt eine der ältesten Kulturen der Welt im Spiegel von ca. 400 Meisterwerken. Die
Auswahl der Exponate illustriert die Vielfalt und Kreativität der chinesischen Kunst und die großen sozialen,
intellektuellen und politischen Strömungen in der chinesischen Geschichte. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt
auf dem Beziehungsgeflecht zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft. In der Ausstellung kontrastiert die
verdichtete Bildsprache in der Tradition des Gelehrtentums mit der sinnenfrohen und symbolreichen
Prachtentfaltung der höfischen Kunst. Ein weiterer Fokus beleuchtet das kaiserliche Mäzenatentum im
Spannungsfeld zwischen ästhetischen Werten, moralischen Idealen und politischen Zielen und dem
Bewahren und Tradieren künstlerischer Errungenschaften von den neolithischen Grabfunden aus Jade bis
zum Aufbruch in die Moderne.
Die Ausstellung ist zuerst in Berlin zu sehen: Altes Museum, 18. Juli 2003 bis 12. Oktober 2003.

Der Moskauer Kreml im Spiegel seiner 800jährigen Geschichte                 13.02.2004 – 09.05.2004
Die großen Sammlungen
Russlands Herz schlägt im Kreml. Die bescheidene Moskauer Festung des 12. Jahrhunderts hat sich in ihrer
wechselvollen Geschichte nicht nur zu einem großartigen architektonischen Ensemble, sondern vor allem
zum Synonym des russischen Staatswesens, des orthodoxen Glaubens und der russischen Kultur entwickelt.
Über 300 hochkarätige Objekte aus den Bereichen Ikonen- und Porträtmalerei, Bücher und historische
Karten, liturgische Geräte, Geschmeide und Textilien, Rüstungen und Waffen, kostbare Geschenke
ausländischer Gesandtschaften an die Zaren sollen die historischen Meilensteine dieses beispiellosen
Aufstiegs vor Augen führen. Die wesentlichen Bauphasen des Kreml vom frühen Mittelalter bis zum 19.
Jahrhundert können mit Hilfe einer CAD-Rekonstruktion virtuell erwandert werden – Der Besucher kann
einen ausländischen Gesandten auf dessen zeremoniellen Weg zur Audienz des Zaren begleiten oder der
Krönungsprozession durch die Paläste und Kirchen des Kreml folgen.

Die kleinen Prinzen                                                        Herbst / Winter 2004
Kinderbildnisse vom 16. bis 19. Jahrhundert aus der Sammlung Yannick und Ben Jakober
83 Portraits aus Ost- und Mitteleuropa, Frankreich, Italien und Spanien bieten einen spannenden
Einblick in die Lebenswelt der Kinder vergangener Jahrhunderte und in die Vorstellungen ihrer Zeit.
Prinzen und Prinzessinnen, Sprösslinge des Adels und des gehobenen Bürgertums schauen mit
kindlichem Charme und zugleich mit der ihrer Herkunft gebührenden Würde den Betrachter an. Die
bezaubernden Bildnisse der wie Kokons gewickelten Säuglinge, von kleinen Mädchen und Jungen in
Kleidchen mit Korallenamuletten und von reizenden, herausgeputzten Heranwachsenden wurden einst
zur frühzeitigen Anbahnung von Hochzeiten und wegen der hohen Kindersterblichkeit zur Erinnerung
geschaffen.
Das international tätige Künstlerehepaar Yannick und Ben Jakober sammelt seit über zwanzig Jahren
Kinderportraits mit dem Blick von Kunstschaffenden.

Änderungen vorbehalten!


                        Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
                                    Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
                                                   Presse
                            Telefon 0228-9171-204/5/6 Telefax 0228-9171-211
                           www.kah-bonn.de / e-mail: majer-wallat@kah-bonn.de


                                                  24

				
DOCUMENT INFO
Shared By:
Categories:
Tags:
Stats:
views:104
posted:10/10/2011
language:German
pages:24