YP-P2 Testbericht Samsung YP-P2 cnet

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7/27/2008
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Testbericht Samsung YP-P2 Hersteller: Samsung Wir meinen: Der Samsung YP-P2 ist ein attraktiver Player mit ordentlicher Ausstattung. Er klingt gut und ist leicht zu bedienen, allerdings nervt die mangelnde Untersttützung diverser Dateitypen. Was uns sehr gute Audioqualität gefällt: tolles Design großes Touchscreen-Display leicht zu bedienen unterstützt Podcasts Was uns nicht unterstützt nur wenige Audio- und Video-Formate gefällt: mitgelieferte Video-Software ist mäßig Testurteil SEHR GUT 7,7 von 10 Punkten Von Daniel Schräder, Nate Lanxon CNET.de 15. November 2007 Auf den ersten Blick erinnert der YP-P2 von Samsung an den Ipod Touch: großes Display, Touchscreen, Flash-Speicher. Im Detail unterscheiden sich die Player allerdings - so bietet Samsung Stereo-Bluetooth für die kabellose Verbindung zum Kopfhörer, der Apple kommt dafür mit mehr Dateiformaten zurecht. Der Samsung YP-P2 überzeugt auf den ersten Blick durch sein stylisches Äußeres. Außerdem bringt er diverse nette Ausstattungsmerkmale mit, darunter StereoBluetooth, einen Videoplayer und ein großes Touchscreen-Display. Er ordnet sich irgendwo zwischen dem neuen Ipod Nano und dem Ipod Touch in den Markt ein. Drei verschiedene Versionen des Players stehen zur Verfügung. Der YP-P2 speichert 2, 4 oder 8 GByte Musik und Videoclips im internen Flash-ROM. Preislich liegt er ein gutes Stück unter dem Ipod Touch. Die kleine Variante gibt es ab etwa 150 Euro, die 4-GByte-Version kostet etwa 180 Euro, und das große Modell geht bei etwa 220 Euro los. Design Der YP-P2 sieht dem Ipod Touch sehr ähnlich. Das große 3-Zoll-TouchscreenDisplay deckt fast die gesamte Vorderseite des Players ab. Darunter sitzt eine kleine, runde Status-LED. Im Gegensatz zum Touch hat der YP-P2 auf der rechten Seite zwei Tasten zur Steuerung der Lautstärke; auf der rechten Seite befinden sich zwei Knöpfe für Play/Pause und Hold. Unten sitzt eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschluss von kabelgebundenen Kopfhörern, daneben gibt es eine leider proprietäre USB-Schnittstelle. Für einen kleinen Flash-Player ist der neue Samsung erstaunlich schwer: Er bringt 85 Gramm auf die Waage. Dafür fühlt er sich auch nicht nach billigem Plastik, sondern angenehm wertig an. Im Vergleich zum Ipod Touch mit seiner massiven Displayabdeckung aus Glas, der auf 120 Gramm kommt, ist der YP-P2 ein Fliegengewicht. Leider zieht aber auch er Fingerabdrücke nahezu magisch an - und die verbleiben auf dem Touchscreen-Display, als hätte man sie aufgeklebt. Das kleine Mikrofon unterhalb des Players ist derzeit ohne Funktion. Ein künftiges Firmware-Upgrade soll es ermöglichen, den Player mit einem Handy zu koppeln und zu telefonieren. Ausstattung Der YP-P2 spielt ausschließlich MP3- und WMA-Dateien. Letztere können auch DRMgeschützt sein. Bei AAC, Lossless-WMA und WAV-Dateien bleibt das Gerät allerdings genau so stumm wie beim verlustfreien FLAC-Format. Die mangelnde Unterstützung von AAC bedeutet, dass weder ungeschützte Musik aus dem ItunesStore noch Hörbücher von Audible funktionieren. Außerdem kommt der Touchscreen-Player mit Videos in den Formaten MPEG4 und WMV klar, Fotos können im JPEG-Format vorliegen. In Bilder kann man hineinzoomen und sie durch Streifen über das Display verschieben. Auf Wunsch zeigt der Player eine Diashow oder verwendet eigene Fotos als Hintergrundbil der für die Menüs. Die Steuerung erfolgt durch Fingergesten. Wer über das Display nach oben oder unten streift, blättert durch die schön animierten Menüs. Genauso erfolgt auch die Auswahl der Musik: Man "schnippt" etwa die Liste der Titel in die Richtung, in die man blättern möchte. Wie beim Iphone. Allerdings klappt das hier nicht ganz so flüssig wie auf dem Apple-Telefon. Diverse Menüs ermöglichen den Zugriff auf alle Funktionen des Geräts. Einen Haken hat die Steuerung per Touchscreen allerdings: Jogger beispielsweise können nicht "mal eben" in der Tasche den nächsten Track auswählen, da es keine fühlbaren Schaltflächen gibt. Man muss den P2 eben immer in die Hand nehmen. An weiterer Ausstattung gibt es neben einem UKW-Radio eine Uhr, einen Textreader sowie einen Kalender. Leistung In den Menüs des P2 findet man sich sofort zurecht, selbst, wenn man bislang einen Ipod gewöhnt ist. Die Soundqualität geht absolut in Ordnung. Unser erster Test ist Tarantula von Pendulum, ein kräftiger Drum'n'Bass-Track aus Australien. Die Bässe gibt der Samsung-Player kräftig wieder - genau so, wie es eben sein sollte. Die Effekte im Hintergrund sind klar zu hören und frei von Interferenzen. Auch andere Tracks gibt der YP-P2 herrlich klar wieder. Nur extrem audiophile Käufer dürften etwas an der Akustik zu bemängeln haben - abgesehen davon, dass der Player keine verlustfrei codierten Musikformate unterstützt. Das dürfte vor allem Anwender stören, die ihren Player auch an der Stereoanlage betreiben wollen. Die Wiedergabe von Videos macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck, allerdings könnten der maximale Betrachtungswinkel des Displays größer sein. Clips in hoher Qualität erscheinen hell, scharf und farbenfroh auf dem Display im 16:9-Format. Allerdings spielt der YP-P2 keines unserer üblichen Test-Videos ab - die Formate sind nicht kompatibel. Die mitgelieferte Media-Studio-Software konvertiert die Dateien zwar ins unterstützte SVI-Format, allerdings dauert das relativ lang und die Qualität könnte besser sein. Gut gemacht ist die Integration von RSS-Abonnements. Zwar muss man dafür die umständliche Software Media Manager bemühen, aber die Software lädt die Inhalte der RSS-Feeds dann automatisch auf den Rechner und überträgt den Content auf den mobilen Player. Das funktioniert zwar nicht ganz so perfekt wie die PodcastUnterstützung von Itunes, ist aber nicht weit davon entfernt. Wer Bluetooth-Kopfhörer verwenden will, macht mit dem YP-P2 nichts falsch. Das Koppeln der Geräte funktioniert problemlos über das Stereo-Audio-Profil A2DP. Fazit Wie immer: An den Ipod kommt auch dieser neue Samsung-Player nicht heran. Aber das Gerät ist wirklich gut. Er sieht sexy aus, ist leicht zu bedienen und kostet nicht viel. Auch das große Touchscreen-Display finden wir klasse. Wer sich nicht daran stört, dass das Gerät nicht mit vielen Audioformaten zu Recht kommt, macht beium Kauf nichts falsch.

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