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Versicherungsbedingungen nach VVG

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Versicherungsbedingungen nach VVG Powered By Docstoc
					Versicherungsbedingungen
        nach VVG




                           
Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Zusatzversicherungen
und weitere Versicherungen
nach VVG (AVB)

Inhalts-Verzeichnis
.	       Grundlagen	der	Versicherung
..	     Grundsatz
..	     Versicherungsträger		
..	     Gegenstand	der	Versicherung	
.4.	     Allgemeine	Versicherungsbedingungen
.5.	     Bedingungen	für	die	Kollektivversicherung
.6.	     Versicherungsvertragsgesetz
.	       Versicherungen
..	     Versicherungsmöglichkeiten													
..	     Änderung	der	Versicherungen
..	     Versicherungskombinationen
.4.	     Gewählte	Versicherungen
.	       Versicherte	Personen
..	     Einzelversicherung
..	     Kollektivversicherung
4.	       Beginn	und	Dauer	der	Versicherung
4..	     Verfahren	bei	Versicherungsabschluss
4...	   Antrag	
4...	   Informationen	des	Versicherers	für	den	Antragsteller	vor	Vertragsabschluss	
4...	   Information	von	Kollektivversicherten
4..4.	   Auskunftspflicht		
4..5.	   Unterlagen,	Dokumente
4..6.	   Widerrufsrecht																							
4..	     Beginn	der	Versicherung
4..	     Dauer	der	Versicherung										
4...	   Im	Allgemeinen
4...	   Zeitpunkt	des	Versicherungsabschlusses
4...	   Verlängerung	der	Versicherung
4.4.	     Änderung	der	Versicherung
4.4..	   Änderung	durch	die	Versicherungsnehmerin	oder	den	
	         Versicherungsnehmer	(Im	folgenden	Versicherungsnehmer)
4.4..	   Änderung	durch	den	Versicherer	
4.5.	     Sistierung	der	Versicherung
4.5..	   Voraussetzung
4.5..	   Dauer	und	Umfang	der	Sistierung
5.	       Beendigung	der	Versicherung		
5..	     Kündigung	durch	den	Versicherungsnehmer
5...	   Ordentliche	Kündigung
5...	   Kündigung	bei	Leistungsbezug
5...	   Übertrittsrecht	bei	Kündigung	des	Kollektivvertrages
5..	     Kündigungsverzicht	durch	den	Versicherer
5..	     Übrige	Beendigungsgründe                                                      
6.	       Leistungen
6..	     Begriffsdefinition
6...	   Krankheit
6...	   Unfall
6...	   Mutterschaft
6..	     Leistungsbereich
6...	   Örtlicher	Leistungsbereich
6...	   Zeitlicher	Leistungsbereich
6..	     Versicherte	Leistungen
6...	   Leistungsumfang
6...	   Wirtschaftlichkeit	der	Behandlung
6...	   Behandlung	anerkannter	Medizinalpersonen
6.4.	     Leistungsbeschränkungen
6.4..	   Vorbestandene	Krankheiten	und	Unfälle
6.4..	   Leistungsausschluss
6.4..	   Leistungseinschränkungen
7.	       Mitwirkungspflichten	im	Krankheitsfall	und	bei	Unfall
7..	     Meldepflicht
7..	     Schadensminderung
7..	     Auskunftspflicht
8.	       Prämien	und	Zahlungen
8..	     Prämienfestsetzung
8...	   Im	Allgemeinen
8...	   Prämienhöhe
8...	   Familienrabatt
8..	     Anpassung	der	Prämientarife	und	der	Kostenbeteiligung
8..	     Prämienzahlung
8...	   Fälligkeit/Zahlungsperiode
8...	   Zahlungsverzug
8.4.	     Überschussbeteiligung
8.4..	   Grundsatz
8.4..	   Voraussetzung
8.4..	   Auszahlung
8.5.	     Sonstige	Zahlungsbestimmungen
8.5..	   Verrechnung
8.5..	   Verpfändung,	Abtretung
8.5..	   Leistungsauszahlung
8.5.4.	   Leistungsanspruch
9.	       Leistungen	Dritter
9..	     Subsidiarität
9...	   Im	Allgemein
9...	   Leistungen	der	öffentlichen	Hand
9...	   Mehrfachversicherung
9..4.	   Leistungsverzicht
9..	     Sozialversicherungen
9..	     Vorleistungen	und	Regress
9.4.	     Überversicherung
0.	      Mitteilungen
.	      Gerichtsstand
.	      Inkraftsetzung

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1. Grundlagen der Versicherung
..	   Grundsatz
In	 Ergänzung	 zur	 Krankenversicherung	 nach	 KVG	 werden	 gemäss	 diesen	 Allgemeinen	 Versi­
cherungsbedingungen	 (im	 folgenden	 AVB)	 Zusatzversicherungen	 und	 weitere	 Versicherungen	
angeboten.

..	   Versicherungsträger
Die	Versicherungsträger	für	die	vermittelnden	Versicherungen	sind	die	Innova	Versicherungen	AG,	
Gümligen,	die	RVK	Rück	Luzern,	die	Solida	Versicherungen	AG	Zürich,	die	Zürich	Versicherungen,	
die	Winterthur	Versicherungen,	die	Europäische	Reiseversicherungen	und	die	National	Versiche­
rungen.	Die	vermittelnde	Krankenkasse	ist	die	auf	der	Versicherungspolice	aufgeführte	öffentliche	
Krankenkasse	Lugnez	II	(im	folgenden	Versicherer).
Der	Versicherungsträger	für	die	auf	eigene	Rechnung	geführten	Versicherungen	ist	der	Versicherer.	
Diese	 Versicherungen	 sind	 bei	 der	 Rückversicherung	 RVK	 Rück	 in	 Luzern	 zum	 Teil	 rückversi­
chert.

..	   Gegenstand	der	Versicherung
Versichert	sind	die	finanziellen	Folgen	von	Krankheit,	Unfall	und	Mutterschaft	während	der	Dauer,	
für	welche	die	Versicherung	abgeschlossen	ist.
Sofern	es	in	den	Bestimmungen	der	einzelnen	Versicherungen	vorgesehen	ist,	kann	die	Unfallde­
ckung	ausgeschlossen	werden.

.4.	   Allgemeine	Versicherungsbedingungen
Die	AVB	regeln	das	Versicherungsverhältnis,	soweit	nicht	im	einzelnen	Vertrag	besondere	Bedin­
gungen	vereinbart	sind.
Die	 gemeinsamen	 Bestimmungen	 der	 AVB	 gelten	 für	 alle	 nachfolgend	 aufgeführten	 Versi­
cherungen	(Einzel­	und	Kollektivversicherung).	Einzelheiten	über	die	Leistungen	sind	in	den	
Bestimmungen	über	die	einzelnen	Versicherungen	enthalten.	Soweit	die	einzelnen	Versicherun­
gen	von	den	gemeinsamen	Bestimmungen	abweichen,	gehen	die	Bestimmungen	der	einzelnen	
Versicherung	vor.	

.5.	   Bedingungen	für	die	Kollektivversicherung
Die	AVB	gelten	auch	für	den	Bereich	der	Kollektivversicherungen.	Im	einzelnen	Kollektivvertrag	
können	abweichende	Bedingungen	insbesondere	betreffend	Aufnahme,	Leistungsumfang,	Prämien­
festsetzung,	Versicherungsdauer,	Kündigung	und	bezüglich	der	Aufteilung	von	Rechten	und	Pflichten	
zwischen	dem	Versicherungsnehmer	und	dem	Versicherten	vereinbart	werden.
Die	Bestimmungen	im	Kollektivvertrag	gehen	den	AVB	vor.

.6.	   Versicherungsvertragsgesetz
Soweit	in	den	Vertragsbestimmungen	keine	abweichenden	Regelungen	festgehalten	sind,	gelten	die	
Bestimmungen	des	Bundesgestzes	über	den	Versicherungsvertrag	vom	0.04.908.




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2. Versicherungen
..	   Versicherungsmöglichkeiten
Die	auf	eigene	Rechnung	geführten	Versicherungen	nach	diesen	AVB	sind:
–	Allgemeiner	Zusatz	(AZ)
–	Kombi	Allgemein	(KA)
–	Spitaltaggeld	(STG)
Die	vermittelten	Versicherungen	nach	diesen	AVB	sind:
–	Activa	Halbprivat	(AH)
–	Activa	Privat	(AP)
–	Activa	Global	(AG)
–	Activa	Switch	(AS)
–	Zahnpflegekostenversicherung	(ZPK)
–	Pflegeversicherung	Mondial	(PM)
–	Taggeldversicherung	(TG)
–	Unfalltodesfallkapital	und	Unfallinvaliditätskapital	(UTI)
–	Krankheitstodesfallkapital	und	Krankheitsinvaliditätskapital	(KTI)
–	Todesfallkapital­	und	Invalidenrentenversicherung	(KUTIR)
–	Progressive	Invalidenrente	(PIR)
–	Ferien­	und	Reiseversicherung	(FR)
–	Touristenversicherung	(TV)

..	   Änderungen	der	Versicherungen
Die	Versicherungen	können	vom	Versicherer,	unter	Wahrung	des	Besitzstandes	den	sich	ändernden	
Bedürfnissen	angepasst,	ergänzt	oder	neu	aufgeteilt	werden.

..	   Versicherungskombinationen
Alle	unter	Punkt	..	aufgeführten	Versicherungen	können	selbständig,	ohne	dass	eine	oblig.	Kran­
kenpflegeversicherung	nach	KVG	beim	Versicherer	besteht,	abgeschlossen	werden.	Ausnahmen	sind	
in	den	Bestimmungen	der	einzelnen	Versicherungen	geregelt.

.4.	   Gewählte	Versicherungen
In	der	Versicherungspolice	werden	die	abgeschlossenen	Versicherungen	festgehalten.	Besondere	
Bestimmungen	oder	Vereinbarungen,	die	von	den	AVB	und	den	Bestimmungen	der	einzelnen	Ver­
sicherungen	abweichen,	sind	in	der	Versicherungspolice	vermerkt.

3. Versicherte Personen
..	   Einzelversicherung
Versichert	sind	die	in	der	Versicherungspolice	aufgeführten	Personen.

..	   Kollektivversicherung
Im	Kollektivvertrag	wird	der	Kreis	der	versicherten	bzw.	versicherbaren	Personen	festgelegt.
Versichert	sind	die	in	der	Versicherungspolice	aufgeführten	Personen	oder	Personengruppen.



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4. Beginn und Dauer der Versicherung
4..	   Verfahren	bei	Versicherungsabschluss

4...		 Antrag
Der	Antrag	auf	Versicherungsabschluss	erfolgt	schriftlich	mit	vorgedrucktem	Formular	des	Ver­
sicherers.	Die	auf	dem	Formular	gestellten	Fragen	sind	vollständig	und	wahrheitsgetreu	zu	beant­
worten.
Für	nicht	handlungsfähige	Personen	können	nur	ihre	gesetzlichen	Vertreter	einen	Versicherungs­
abschluss	beantragen.

4...	 Informationen	des	Versicherers	für	den	Antragsteller	vor	Vertragsabschluss	
Der	Versicherer	orientiert	den	Antragsteller		vor	Abschluss	des	Versicherungsvertrages	durch	Abgabe	
des	Antragformulars	sowie	sämtlicher	Vertragsbedingungen	und	Prospekte,	welche	die	beantragten	
Versicherungen	betreffen,	über	den	Inhalt	des	Versicherungsvertrags,	namentlich	die	versicherten	
Risiken,	den	Umfang	des	Versicherungsschutzes,	die	weiteren	Pflichten	des	Versicherungsnehmers	
und	die	Identität	des	Versicherers.	Sofern	vertraglich	eine	Überschussbeteiligung	vereinbart	wird,	
orientiert	der	Versicherer	vor	Vertragsabschluss	auch	über	die	für	die	Überschussermittlung	und	
Überschussbeteiligung	geltenden	Berechnungsgrundsätze	und	Massstäbe.	Mit	Bezug	auf	den	Da­
tenschutz	stellt	der	Versicherer	sicher,	dass	die	im	Rahmen	der	Antragstellung	und	des	Versiche­
rungsvertrages	gewonnenen	Daten	ausschliesslich	zur	Durchführung	des	Vertragszwecks	bearbeitet	
werden.	Namentlich	garantiert	der	Versicherer	die	Einhaltung	des	Datenschutzgesetzes.	Daten	werden	
physisch	und	elektronisch	so	gesichert,	dass	sie	dem	Zugriff	unberechtigter	Dritter	entzogen	sind.	
Die	Datenbearbeitung	erfolgt	ausschliesslich	durch	Personen,	welche	in	einem	Arbeitsverhältnis	zum	
Versicherer	stehen	oder	Personen,	die	im	Rahmen	einer	Auftragsverpflichtung	für	den	Versicherer	   	
die	ordnungsgemässe	Durchführung	der	Versicherung	im	Bereich	der	medizinischen	und	rechtlichen	    	
Leistungskontrolle	sowie	der	Rückversicherung	vornehmen.	Der	Versicherer		stellt	sicher,	dass	die	
zur	Datenbearbeitung	berechtigten	Personen	ihre	datenschutzrechtlichen	Verpflichtungen	kennen	
und	sich	zu	deren	Einhaltung	verpflichten.	Im	Rahmen	der	vertraglich	vereinbarten	Mitwirkungs­	
und	Schadenminderungspflicht	kann	der	Versicherer	vom	Versicherten	eine	Vollmacht	einholen,	
welche	eine	erweiterte	Datenbearbeitung	ermöglicht.											

4...	 Information	von	Kollektivversicherten
Bei	Kollektivverträgen,	die	anderen	Personen	als	dem	Versicherungsnehmer	einen	direkten	Leis­
tungsanspruch	verleihen,	verpflichtet		der	Versicherer	den	Vertragsnehmer	dazu,	diese	Personen	über	
den	wesentlichen	Inhalt	des	Vertrags	sowie	dessen	Änderungen	und	Auflösung	zu	unterrichten	und	
achtet	auf	die	Einhaltung	dieser	Verpflichtung.

4..4.	 Auskunftspflicht
Werden	bei	der	Antragsstellung	unrichtige	oder	unvollständige	Angaben	gemacht,	so	kann	der	Versi­
cherer	innert	vier	Wochen,	seit	er	von	der	Unrichtigkeit	der	Angaben	Kenntnis	hat,	vom	Vertrag,	bzw.	
vom	betroffenen	Teil	des	Vertrages,	zurücktreten	oder	die	Versicherungsdeckung	einschränken.
Mit	dem	Antrag	auf	Versicherungsabschluss	ermächtigt	die	antragstellende	Person	den	Versicherer,	
bei	Medizinalpersonen	sowie	bei	Dritten,		die	für	den	Versicherungsabschluss	und	für	die	Abklärung	
einer	späteren	Leistungspflicht	notwendigen	Auskünfte	einzuholen.




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Der	 Versicherer	 kann	 ein	 ärztliches	 Zeugnis	 oder	 auf	 seine	 Kosten	 eine	 ärztliche	 Untersuchung	
verlangen.
Der	Antragssteller	hat	dafür	zu	sorgen,	dass	der	Versicherer	alle	notwendigen	Angaben	für	einen	
Versicherungsabschluss	erhält.

4..5.		 Unterlagen,	Dokumente
Beim	Versicherungsabschluss	erhält	der	Versicherungsnehmer:
–	die	Versicherungspolice
–	die	Allgemeinen	Versicherungsbedingungen

4..6.	 Widerrufsrecht
Der	 Antrag	 auf	 Versicherungsabschluss	 kann	 innerhalb	 von	 4	 Tagen	 seit	 der	 Unterzeichnung	
zurückgezogen	werden.	Mit	Abgabe	der	Widerrufserklärung	fallen	sämtliche	Verpflichtungen	des	
Versicherers	dahin.
Stimmt	der	Inhalt	der	Versicherungspolice	oder	der	Nachträge	zu	derselben	mit	den	getroffenen	
Vereinbarungen	nicht	überein,	so	hat	der	Versicherungsnehmer	innert	vier	Wochen	nach	Empfang	
der	Urkunde	deren	Berichtigung	zu	verlangen,	andernfalls	gilt	ihr	Inhalt	als	von	ihm	genehmigt.

4..	   Beginn	der	Versicherung
Die	Versicherung	beginnt	mit	dem	auf	der	Versicherungspolice	bestätigten	Datum.

4..	   Dauer	der	Versicherung
4...	 Im	Allgemeinen
Die	Versicherung	dauert	jeweils	ein	Kalenderjahr	vom	.	Januar	bis	.	Dezember.	

4...	 Zeitpunkt	des	Versicherungsabschlusses
Der	Versicherungsabschluss	ist	jederzeit	auch	während	des	Kalenderjahres	möglich.	Die	Prämie	
bemisst	sich	nach	der	verbleibenden	Versicherungsdauer.

4...	 Verlängerung	der	Versicherung
Der	Versicherungsvertrag	verlängert	sich	nach	jedem	Jahresablauf	stillschweigend	um	ein	weiteres	
Jahr,	wenn	er	nicht	vom	Versicherungsnehmer,	unter	Einhaltung	der	ordentlichen	Kündigungsfrist,	
gekündigt	wird.

4.4.	   Änderung	der	Versicherung
4.4..	 Änderung	durch	den	Versicherungsnehmer
Anträge	auf	eine	Abänderung	des	Versicherungsvertrages	mit	einer	erhöhten	Deckung	respektive	
Anträge,	 für	 die	 eine	 Gesundheitsdeklaration	 verlangt	 wird,	 gelten	 als	 Antrag	 auf	 einen	 neuen	
Versicherungsvertrag.
Bei	Herabsetzung	der	Versicherungsdeckung	gelten	die	Bestimmungen	über	die	Kündigungsfristen.




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4.4..	 Änderung	durch	den	Versicherer
Treten	nach	Versicherungsabschluss	in	den	Rahmenbedingungen	für	die	Versicherung	der	finanziel­
len	Folgen	von	Krankheit,	Mutterschaft	und	Unfall	weitreichende	Veränderungen	ein,	wie	z.	B.	die	
Erhöhung	der	Anzahl	von	Medizinalpersonen,	neue	Kategorien	von	Medizinalpersonen,	Ausbau	des	
medizinischen	Leistungsangebotes,	Einführung	neuer	kostenintensiver	Therapieformen,	Medika­
mente,	ähnliche	Entwicklungen	oder	Änderungen	in	der	Gesetzgebung	über	die	Sozialversicherung,	
so	ist	der	Versicherer	berechtigt,	die	Versicherungsbestimmungen	anzupassen.
Diese	neuen	Vertragsbedingungen	werden	dem	Versicherungsnehmer	0	Tage	im	Voraus	mitgeteilt.	
Er	hat	das	Recht,	innert	0	Tagen	seit	der	Mitteilung	auf	das	Datum	der	Vertragsänderung	hin	von	
den	betroffenen	Versicherungszweigen	zurückzutreten.	Erfolgt	keine	Kündigung	seitens	des	Versi­
cherungsnehmers,	gilt	dies	als	Zustimmung	zu	den	neuen	Vertragsbedingungen.

4.5.	   Sistierung	der	Versicherung
4.5..	 Vorraussetzung
Die	Sistierung	der	Versicherung	in	allen	oder	einzelnen	Versicherungen	kann	beantragt	werden,	
soweit	nachweislich	eine	anderweitige	Versicherungsdeckung	besteht.

4.5..	 Dauer	und	Umfang	der	Sistierung
Die	Sistierung	beginnt	nach	Antragsstellung	frühestens	am	Monatsanfang	nach	Eintritt	des	Sistie­
rungsgrundes.
Die	Sistierung	muss	für	mindestens	drei	Monate	beantragt	und	kann	für	eine	Dauer	bis	zu	sechs	
Jahren	abgeschlossen	werden.	Eine	weitere	Verlängerung	der	Sistierung	kann	beantragt	werden.
Bei	Auslandsaufenthalt	ist	eine	Kontaktadresse	in	der	Schweiz	oder	im	Fürstentum	Lichtenstein	
anzugeben.
Bei	Wegfall	des	Sistierungsgrundes	lebt	der	Versicherungsschutz	vollumfänglich	wieder	auf,	wenn	
dies	innert	0	Tagen	verlangt	wird.
Wird	 der	 Versicherungsschutz	 nicht	 reaktiviert,	 erlöscht	 die	 Versicherung	 ohne	 weiteres	 innert	
dieser	Frist.

5. Beendigung der Versicherung
5..	   Kündigung	durch	den	Versicherungsnehmer
5...	 Ordentliche	Kündigung
Die	Versicherung	bzw.	eine	Versicherung	kann	jeweils	bis	spätestens	.	März	auf	den	0.	Juni	oder	
bis	spätestens	0.	September	auf	den	.	Dezember	schriftlich	gekündigt	werden.	Vorbehalten	bleiben	
abweichende	Kündigungsbestimmungen	in	den	einzelenen	Versicherungen.

5...	 Kündigung	im	Schadenfall
Nach	jedem	Schadenfall,	für	den	der	Versicherer	Leistungen	erbracht	hat,	kann	der	Versicherungs­
nehmer	innert	4	Tagen	seit	der	Auszahlung	oder	seit	er	von	der	Leistungsübernahme	durch	den	
Versicherer	 Kenntnis	 hat,	 schriftlich	 vom	 entsprechenden	 Teil	 des	 Vertrages	 zurücktreten.	 Die	
Prämie	ist	bis	zum	Ablauf	des	Kalendersemesters	geschuldet.




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5...	 Übertrittsrecht	bei	Kündigung	des	Kollektivvertrages
Versicherte	Personen,	deren	Versicherung	wegen	Kündigung	des	Kollektivvertrages	dahinfällt,	steht	
das	Recht	auf	Wechsel	in	die	Einzelversicherung	ohne	neue	Gesundheitsdeklaration	offen.
Das	Übertrittsrecht	muss	innert	0	Tagen	seit	Beendigung	des	Kollektivvertrages	geltend	gemacht	
werden.
Kein	Übertrittsrecht	besteht,	wenn	der	Versicherungsnehmer	einen	neuen	Kollektivvertrag	für	diesen	
Personenkreis	bei	einem	anderen	Versicherer	abgeschlossen	hat.

5..	   Kündigungsverzicht	durch	den	Versicherer
Der	Versicherer	verzichtet	ausdrücklich	auf	sein	gesetzliches	Recht,	auf	Vertragsablauf	zu	kündigen	
oder	im	Schadenfall	vom	Vertrag	zurückzutreten.	Ausgenommen	bleibt	das	Kündigungsrecht	bei	
Kollektivverträgen.	Ebenso	vorbehalten	bleibt	der	Rücktritt	vom	Vertrag	wegen	vertragswidrigem	
Verhalten.

5..	   Übrige	Beendigungsgründe
Die	Versicherung	erlischt	zudem	in	folgenden	Fällen:
a)	 bei	Tod	der	versicherten	Person.
b)	 bei	Wegzug	ins	Ausland.	Ausgenommen	bleiben	Grenzgängerinnen	und	Grenzgänger	oder	der	
    Abschluss	einer	PM.
c)	 bei	Erreichen	der	für	den	Versicherungsschutz	gesetzten	Altersgrenze.
d)	 bei	endgültiger	Erschöpfung	der	Bezugsrechte	für	sämtliche	Leistungen	in	einer	Versicherung.
e)	 wenn	der	Vertrag	nach	Erreichen	der	maximalen	Versicherungsdauer	in	Mondial	oder	bei	Sistie­
    rung	nicht	verlängert	wird.
f)	 in	den	gesetzlich	vorgesehenen	Fällen.

6. Leistungen
6..	   Begriffsdefinitionen
6...	 Krankheit
Als	Krankheit	gilt	eine	Beeinträchtigung	der	körperlichen	oder	geistigen	Gesundheit,	die	nicht	Fol­
ge	eines	Unfalls	ist	und	die	eine	medizinische	Untersuchung	oder	Behandlung	erfordert	oder	eine	
Arbeitsunfähigkeit	zu	Folge	hat.

6...	 Unfall
Als	Unfall	gilt	die	plötzliche,	nicht	beabsichtigte	schädigende	Einwirkung	eines	ungewöhnlichen	
äusseren	Faktors	auf	den	menschlichen	Körper,	die	eine	Beeinträchtigung	der	körperlichen	oder	
geistigen	Gesundheit	zur	Folge	hat.
Folgende	Körperschädigungen	sind	auch	ohne	ungewöhnliche	äussere	Einwirkung	Unfällen	gleich­
gestellt:




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a)	 Knochenbrüche,	sofern	sie	nicht	eindeutig	auf	eine	Erkrankung	zurückzuführen	sind.
b)	 Verrenkungen	von	Gelenken.
c)	 Meniskusrisse.
d)	 Muskelrisse.
e)	 Muskelzerrungen.
f)	 Sehnenrisse.
g)	 Bandläsion.
h)	 Trommelfellverletzungen.
Ebenfalls	als	Unfälle	gelten	Berufskrankheiten,	die	gemäss	UVG	als	Unfälle	anerkannt	sind.

6...	 Mutterschaft
Leistungen	im	Zusammenhang	mit	Schwangerschaft	und	Geburt	sind	gleich	versichert	wie	Krankheit,	
wenn	die	Versicherung	beim	Versicherer	für	die	Mutter	im	Zeitpunkt	der	Geburt	schon	mindestens	
70	Tage	gedauert	hat,	oder	bei	vorheriger	gleichwertiger	Versicherung	durch	einen	anderen	Versi­
cherer,	wenn	die	Annahme	des	Versicherungsantrages	durch	den	Versicherer	mindestens	70	Tage	
vor	der	Geburt	bestätigt	wurde.

6..	   Leistungsbereich
6...	 Örtlicher	Leistungsbereich
Die	Versicherung	gilt	grundsätzlich	für	Leistungen	in	der	Schweiz	und	bei	notfallmässiger	Behand­
lung	weltweit.	Die	Bestimmungen	über	die	örtliche	Geltung	gemäss	den	Versicherungsbestimmungen	
der	einzelnen	Versicherungen	gehen	vor.
Für	Grenzgängerinnen	und	Grenzgänger	besteht	der	Versicherungsschutz	auch	für	Leistungen	an	
ihrem	Wohnsitz.

6...	 Zeitlicher	Leistungsbereich
Ein	Leistungsanspruch	besteht	während	der	Dauer	der	Versicherung.	Für	Kosten,	die	nach	Beendi­
gung	der	Versicherung	anfallen,	besteht	keinerlei	Leistungsanspruch.
Entscheidend	ist	das	Behandlungsdatum	oder	der	Zeitpunkt	der	Inanspruchnahme	der	versicherten	
Leistung.

6..	   Versicherte	Leistungen
6...	 Leistungsumfang
Versichert	sind	die	Leistungen	gemäss	der	in	der	Versicherungspolice	aufgeführten	Deckung	und	
gemäss	den	Bestimmungen	der	einzelnen	Versicherungen.

6...	 Wirtschaftlichkeit	der	Behandlung
Behandlungskosten	sind	gedeckt,	wenn	sie	wirtschaftlich,	wirksam,	zweckmässig	und	medizinisch	
notwendig	sind.	Das	heisst,	die	Kosten	medizinischer	Behandlungen	werden	übernommen,	soweit	
sie	sich	auf	das	im	Interesse	der	versicherten	Person	liegende	und	dem	Behandlungszweck	erfor­
derliche	Mass	beschränken.




                                                                                             
Bei	offensichtlich	übersetzter	Rechnungsstellung	kann	der	Versicherer	seine	Leistungen	entsprechend	
kürzen	oder	seine	Zahlung	von	der	Zession	der	Reduktionsforderung	abhängig	machen.

6..	 Behandlungen	durch	anerkannte	Medizinalpersonen
Behandlungen	durch	Medizinalpersonen	oder	medizinische	Institutionen	sind	versichert,	wenn	diese	
gemäss	KVG	anerkannt	sind.	Die	Leistungen	anderer	Personen	oder	Institutionen	sind	versichert,	
soweit	dies	in	den	einzelnen	Versicherungen	vorgesehen	ist.

6.4.	   Leistungsbeschränkungen
6.4..	 Vorbestandene	Krankheiten	und	Unfälle
Der	Versicherer	kann	Krankheiten	und	Folgen	von	Unfällen,	die	bei	Versicherungsabschluss	bestehen	
oder	bestanden	haben,	von	der	Versicherungsdeckung	ausnehmen.	
Die	Deckungseinschränkung	wird	dem	Versicherten	schriftlich	mitgeteilt.

6.4..	 Leistungsausschluss
Kein	Anspruch	auf	Versicherungsleistungen	besteht:
a)	 für	Krankheiten	und	Unfallfolgen,	die	bei	Versicherungsabschluss	schon	bestanden	haben	und	
    vom	Versicherer	von	der	Versicherung	ausgeschlossen	wurden.
b)	 für	Krankheiten	und	Unfallfolgen,	die	bei	der	Antragsstellung	schon	bestanden	haben	und	nicht	
    oder	nur	unvollständig	angegeben	wurden.
c)	 während	einer	Karenzzeit.
d)	 wenn	eine	Behandlung	nicht	zur	Behebung	einer	Gesundheitsstörung	oder	deren	Folgen	dient.	
    Vorbehalten	bleiben	Massnahmen,	die	den	drohenden	Eintritt	oder	die	Verschlimmerung	einer	
    Gesundheitsstörung	verhindern,	wenn	bereits	ein	krankhafter	Zustand	vorliegt.
e)	 für	Behandlungen	durch	einen	vom	Versicherer	nicht	anerkannten	Leistungserbringer
f)	 bei	Zahnbehandlungen,	soweit	in	der	abgeschlossenen	Versicherung	die	Deckung	nicht	ausdrück­
    lich	geregelt	ist.
g)	 bei	Sistierung	der	Versicherung.
h)	 bei	Zahlungsverzug	vom	Ablauf	der	Mahnfrist	bis	zur	vollständigen	Bezahlung	sämtlicher	Ver­
    pflichtungen.
i)	 bei	Beteiligungen	an	kriegerischen	Handlungen,	Unruhen	und	ähnlichem	sowie	bei	ausländischem	
    Militärdienst.
k)	 bei	Krankheiten	und	Unfällen	als	Folge	von	kriegerischen	Ereignissen,	deren	Ausbruch	bereits	
    länger	als	4	Tage	zurückliegt.
l)	 bei	Krankheiten	und	Unfällen	als	Folge	der	aktiven	Teilnahme	an	strafbaren	Handlungen,	Schlä­
    gereien	und	anderen	Gewalttätigkeiten.
m)	für	Folgen	von	Erdbeben	und	anderen	Naturkatastrophen.
n)	 für	Gesundheitsschädigungen	als	Folge	industrieller	Grossschadensereignisse	oder	bei	Schädi­
    gungen	aus	Atomenergie.




o)	 für	Organtransplantationen,	für	welche	der	Schweiz.	Verband	für	Gemeinschaftsaufgaben	der	
    Krankenkassen,	 Solothurn,	 (SVK)	 Fallpauschalen	 vereinbart	 hat,	 unabhängig	 davon,	 wo	 die	
    Transplantation	durchgeführt	wird.
p)	 für	gesetzliche	und	vereinbarte	Kostenbeteiligungen	der	obligatorischen	Krankenversicherung.
q)	 für	epidemische	Erkrankungen.
Allfällige	weitere	Leistungsausschlüsse	in	den	Bestimmungen	für	die	einzelnen	Versicherungen	
bleiben	vorbehalten.

6.4..	     Leistungseinschränkungen
Leistungen	können	gekürzt	werden:
a)	 bei	verschuldeter	Verletzung	der	Pflichten	durch	den	Versicherungsnehmer	oder	der	versicherten	
    Person.
b)	 bei	grobfahrlässigem	Herbeiführen	der	Krankheit	oder	des	Unfalls,	insbesondere	infolge	Miss­
    brauchs	von	Alkohol,	Medikamenten	oder	anderer	Drogen.
c)	 bei	Gesundheitsschädigungen,	die	auf	ein	Wagnis	zurückzuführen	sind,	das	heisst,	wenn	sich	der	
    Versicherte	einer	besonders	grossen	Gefahr	aussetzt,	ohne	Vorkehrungen	zu	treffen	oder	treffen	
    zu	können,	die	das	Risiko	auf	ein	vernünftiges	Mass	reduzieren.	Ausgenommen	sind	Rettungs­
    handlungen	zugunsten	von	Personen.	Als	Wagnis	im	Sinne	dieser	Bestimmung	gilt	insbesondere	
    die	Teilnahme	an	Rennen	mit	Motorfahrzeugen	oder	an	einem	Training	dazu.
d)	 wenn	die	Gesundheitsschädigung	absichtlich	herbeigeführt	wurde,	auch	als	Folge	von	Selbsttö­
    tungs­	oder	Selbstverletzungsversuchen.
e)	 wenn	 für	 die	 Feststellung	 des	 Versicherungsanspruchs	 notwendige	 Belege	 trotz	 schriftlicher	
    Mahnung	nicht	innert	vier	Wochen	beigebracht	werden.

7. Mitwirkungspflichten im Krankheitsfall und bei Unfall
7..	     Meldepflicht
Die	versicherten	Personen	haben	ihre	Leistungsansprüche	fristgerecht	gemäss	den	Bestimmungen	
der	einzelnen	Versicherungen	beim	Versicherer	einzureichen.	Die	Anzeige	hat	wahrheitsgetreu	zu	
erfolgen.
Der	Eintritt	eines	Unfalles	muss	spätestens	innert	0	Tagen	gemeldet	werden.	Werden	Leistungen	
geltend	gemacht,	sind	dem	Versicherer	sämtliche	Informationen	mit	den	erforderlichen	medizinischen	
und	administrativen	Angaben	zur	Verfügung	zu	stellen.
Es	werden	nur	detaillierte	Originalrechnungen	anerkannt.
	
7..	 Schadenminderung
Die	versicherte	Person	hat	alles	zu	tun,	was	zur	Schadenminderung	beitragen	kann,	insbesondere	
was	die	Genesung	fördert,	und	er	hat	alles	zu	unterlassen,	was	diese	verzögert.

7..	     Auskunftspflicht
Die	versicherte	Person	entbindet	die	behandelnden	Ärzte	und	Ärztinnen	und	die	weiteren	Medi­
zinalpersonen	sowie	weitere	Versicherer	gegenüber	dem	Versicherer	von	der	Schweigepflicht.	Der	
Versicherer	kann	nötigenfalls	Auskünfte	einholen.

                                                                                                    
Auf	Verlangen	hat	sich	der	Versicherte	durch	einen	zweiten	Arzt	oder	den	Vertrauensarzt	des	Ver­
sicherers	untersuchen	zu	lassen.	Die	Kosten	trägt	der	Versicherer.
Die	versicherte	Person	erteilt	dem	Versicherer	Auskunft	über	sämtliche	Leistungen	von	Dritten	bei	
Krankheit,	Unfall	und	Invalidität.	Auf	Verlangen	sind	dem	Versicherer	Abrechnungen	von	Dritten	
einzureichen.
Bei	nicht	handlungsfähigen	Personen	haben	die	Versicherungsnehmer	die	Beachtung	der	Auskunfts­
pflicht	durchzusetzen.

8. Prämien und Zahlungen
8..	   Prämienfestsetzung
8...	 Im	Allgemeinen
Die	Prämien	werden	in	einem	Prämientarif	pro	Versicherung	festgesetzt.

8...	 Prämienhöhe
Die	Höhe	der	Prämien	wird	risikogerecht,	wie	beispielsweise	nach	dem	Lebensalter	der	versicherten	
Person,	festgesetzt.
Prämienänderungen	 infolge	 Wechsels	 der	 Risikogruppe	 erfolgen	 automatisch.	 Sie	 geben	 kein	
Kündigungsrecht.
Kommt	die	versicherte	Person	der	Meldepflicht	betreffend	veränderte	persönliche	Verhältnisse,	die	
für	die	Berechnung	der	Prämie	massgeblich	sind,	nicht	nach,	so	ist	eine	allfällige	Prämiendifferenz	
rückwirkend	geschuldet.
Für	sistierte	Versicherungen	wird	eine	reduzierte	Prämie	erhoben.

8..	 Familienrabatt
Für	Familien	können	Prämienrabatte	festgelegt	werden,	insbesondere	für	die	Kinder	oder	wenn	sich	
Frau	und	Mann	gleichwertig	versichern.

8..	   Anpassung	der	Prämientarife	und	der	Kostenbeteiligung
Die	Prämientarife	und	die	Kostenbeteiligung	können	der	Kostenentwicklung	und	dem	Schadenver­
lauf	angepasst	werden.
Die	Prämienanpassungen	werden	dem	Versicherungsnehmer	0	Tage	im	Voraus	mitgeteilt.	Sie	haben	
das	Recht,	innert	0	Tagen	seit	der	Mitteilung	durch	den	Versicherer	auf	das	Datum	der	Wirksam­
keit	der	Prämienanpassung	hin	von	der	entsprechenden	Versicherung	zurückzutreten.
Erfolgt	keine	Kündigung,	gilt	dies	als	Zustimmung	zur	Prämienanpassung.

8..	   Prämienzahlung
8...	 Fälligkeit
Die	Prämien	sind	im	voraus	zu	bezahlen.	Die	Prämien	sind	ohne	Unterbruch	zu	entrichten,	also	
auch	bei	Krankheit,	Unfall,	Schwangerschaft	und	Mutterschaft,	Arbeitsunfähigkeit	oder	beim	Ru­
hen	der	Anspruchsberechtigung.




4
Beginnt	oder	erlischt	die	Versicherung	im	Verlaufe	eines	Kalendermonats,	ist	die	Prämie	für	den	
ganzen	Monat	geschuldet.

8...	 Zahlungsverzug
Wird	die	Prämienzahlungspflicht	oder	die	Pflicht	zur	Bezahlung	der	Kostenbeteiligung	durch	den	
Versicherungsnehmer	auch	innert	Nachfrist	von	0	Tagen	nicht	erfüllt,	so	erfolgt	eine	schriftliche	
Zahlungsaufforderung,	die	ausstehenden	Prämien	oder	Kostenbeteiligungen	innert	einer	Frist	von	
4	Tagen	zu	bezahlen.	Die	Zahlungsaufforderung	macht	den	Versicherungsnehmer	auf	die	Folgen	
der	Nichterfüllung	der	Zahlungspflicht	aufmerksam.
Erfolgt	trotz	Mahnung	keine	Zahlung,	ruht	die	Leistungspflicht	für	Behandlungen	oder	Erwerbs­
ausfälle,	die	vom	Ablauf	der	Mahnfrist	bis	zur	vollständigen	Bezahlung	der	ausstehenden	Prämien	
samt	Zinsen	und	Verwaltungskosten	stattfinden.
Für	 Krankheiten	 und	 Unfälle	 und	 deren	 Folgen,	 die	 während	 dem	 Ruhen	 der	 Leistungspflicht	
auftreten,	 besteht	 keinerlei	 Versicherungsdeckung,	 auch	 nicht	 bei	 nachträglicher	 Bezahlung	 der	
rückständigen	Prämie.
Wird	 die	 ausstehende	 Prämie	 nicht	 innert	 zwei	 Monaten	 nach	 Ablauf	 der	 Mahnfrist	 rechtlich	
eingefordert,	erlischt	der	Vertrag.	Der	Versicherer	kann	ab	Ablauf	der	Mahnfrist	vom	Vertrag	zu­
rücktreten.

8.4.	   Überschussbeteiligung
8.4..	 Grundsatz
Sofern	die	volljährige	Person	einen	günstigen	Risikoverlauf	aufweist,	kann	sie	an	einem	allfälligen	
Überschuss,	das	heisst,	am	Reingewinn	des	Versicherers	beteiligt	werden.

8.4..	 Voraussetzung
Voraussetzung	 einer	 allfälligen	 Überschussbeteiligung	 ist,	 dass	 die	 versicherte	 Person	 während	
mindestens	einem	Kalenderjahr	keinerlei	Leistungen	beim	Versicherer	bezogen	hat.	Darunter	fal­
len	sämtliche	Versicherungen,	inklusive	die	obligatorische	Krankenpflegeversicherung	oder	eine	
Taggeldversicherung	nach	KVG.

8.4..	 Auszahlung
Die	allfällige	Überschussbeteiligung	wird	frühestens	nach	Ablauf	eines	Jahres	nach	dem	bezugsfreien	
Kalenderjahr	als	Einmalauszahlung	ausgerichtet.	Sie	kann	nur	an	Personen	ausgerichtet	werden,	die	
im	Zeitpunkt	der	Auszahlung	versichert	sind.

8.5.	   Sonstige	Zahlungsbestimmungen
8.5..	 Verrechnung
Der	Versicherer	kann	fällige	Lesitungen	mit	Forderungen	gegenüber	dem	Versicherten	oder	dem	
Versicherungsnehmer	verrechnen.
Die	versicherte	Person	oder	der	Versicherungsnehmer	haben	gegenüber	dem	Versicherer	kein	Ver­
rechnungsrecht.




                                                                                                    5
8.5..	 Verpfändung	und	Abtretung
Forderungen	gegenüber	dem	Versicherer	können	ohne	dessen	Zustimmung	weder	verpfändet	noch	
abgetreten	werden.

8.5..	 Leistungsauszahlung
Sofern	zwischen	dem	Versicherer	und	den	Leistungserbringern	nichts	anderes	vereinbart	ist,	schul­
det	der	Versicherte	den	Leistungserbringern	das	Honorar.
Bestehen	zwischen	dem	Versicherer	und	den	Leistungserbringern	anderslautende	Verträge	und	Tarife,	
erfolgt	die	Direktzahlung	vom	Versicherer	an	die	Leistungserbringer.	Im	Falle	von	Direktzahlung	an	
die	Leistungserbringer	durch	den	Versicherer	ist	die	versicherte	Person	verpflichtet,	die	vereinbar­
te	Kostenbeteiligung	innert	0	Tagen	nach	Rechnungsstellung	des	Versicherers	zurückzuerstatten.
Honorarvereinbarungen	zwischen	Rechnungsstellern	und	versicherter	Person	sind	für	den	Versiche­
rer	nicht	verbindlich.	Ein	Leistungsanspruch	besteht	nur	im	Rahmen	des	von	dem	Versicherer	für	
den	entsprechenden	Leistungserbringer	anerkannten	Tarifs.
Zu	Unrecht	bezogene	Leistungen	werden	vom	Versicherer	zurückgefordert.

8.5.4.	 Leistungsanspruch
Der	Leistungsanspruch	der	versicherten	Person	gegenüber	dem	Versicherer	verjährt	in	zwei	Jahren	
nach	Eintritt	der	Tatsache,	welche	die	Leistungspflicht	des	Versicherers	begründet.	Abweichende	
Bestimmungen	in	den	AVB	zu	den	einzelnen	Versicherungen	vorbehalten.

9. Leistungen Dritter
9..	   Subsidiarität
9...	 Allgemein
Haftet	für	einen	gemeldeten	Krankheitsfall	oder	Unfall	ein	Dritter	oder	eine	Dritte	gemäss	Gesetz	
oder	aus	Verschulden,	ist	der	Versicherer	nicht	oder	höchstens	für	den	ungedeckten	Teil	leistungs­
pflichtig.
Im	Umfang	der	Leistungsansprüche	gegenüber	Dritten	besteht	keine	Leistungspflicht	nach	diesen	
AVB.

9...	 Leistungen	der	öffentlichen	Hand
Im	Umfang	der	Leistungs­	oder	Reduktionsansprüche	gegenüber	Kantonen	und	Gemeinden	besteht	
ebenfalls	keine	Leistungspflicht	nach	diesen	AVB.

9...	 Mehrfachversicherung
Sind	mehrere	Versicherer	leistungspflichtig,	so	wird	ausgerechnet,	wieviel	jeder	Versicherer	bei	allei­
niger	Leistungspflicht	zu	zahlen	hätte.	Die	nach	diesen	AVB	zu	leistende	Entschädigung	ist	begrenzt	
auf	denjenigen	Anteil	an	der	Gesamtversicherungssumme,	der	dieser	Deckung	entspricht.




6
9..4.	 Leistungsverzicht
Verzichten	 Versicherte	 ohne	 Zustimmung	 des	 Versicherers	 ganz	 oder	 teilweise	 auf	 Leistungen	
gegenüber	Dritten,	entfällt	die	Leistungspflicht	nach	diesen	AVB.	Als	Verzicht	gilt	auch	die	Kapi­
talisierung	eines	Leistungsanspruches.

9..	   Sozialversicherungen
Es	werden	keine	Leistungen	übernommen,	die	zu	Lasten	von	Sozialversicherungen	(KV,	UV,	IV,	
MV,	AHV,	AVI,	etc.)	gehen.	Der	Leistungsanspruch	ist	bei	der	entsprechenden	Sozialversicherung	
anzumelden.

9..	   Vorleistungen	und	Regress
Im	Verhältnis	zu	andern	Dritten	als	den	Sozialversicherungen,	können	Vorleistungen	übernommen	
werden.	Voraussetzung	ist,	dass	die	versicherte	Person	sich	in	zumutbarem	Rahmen	erfolglos	um	
die	Durchsetzung	seiner	Ansprüche	bemüht	hat	und	dass	er	seine	Ansprüche	gegenüber	Dritten	im	
Umfang	der	erbrachten	Leistungen	an	den	Versicherer	abtritt.

9.4.	   Überversicherung
Den	 Versicherten	 darf	 aus	 den	 Leistungen	 nach	 diesen	 AVB	 oder	 zusammen	 mit	 anderen	 Leis­
tungserbringern	kein	Gewinn	erwachsen.	Bei	einer	Überversicherung	werden	die	Leistungen	ent­
sprechend	gekürzt.

10. Mitteilungen
Änderungen	in	den	persönlichen	Verhältnissen	des	Versicherten,	die	für	die	Versicherung	wesentlich	
sind,	wie	etwa	die	Änderung	des	Wohnsitzes,	sind	dem	Versicherer	innert	0	Tagen	und	unaufgefor­
dert	schriftlich	mitzuteilen.
Bei	Wohnsitz	im	Ausland	ist	eine	Kontaktadresse	in	der	Schweiz	anzugeben.
Alle	Mitteilungen	des	Versicherungsnehmers	oder	der	versicherten	Person	sind	an	den	Versicherer	
zu	richten.
Mitteilungen	des	Versicherers	erfolgen	rechtsgültig	schriftlich,	respektive	mittels	Versichertenzeit­
schrift	an	den	Versicherten	oder	an	die	Versicherungsnehmer	an	deren	zuletzt	angegebene	Adresse	
oder	an	die	Kontaktadresse	in	der	Schweiz.

11. Gerichtsstand
Bei	Streitigkeiten	aus	Versicherungen	gemäss	diesen	AVB	und	allfälliger	besonderer	Bestimmungen	
steht	der	klagenden	Person	wahlweise	die	Anrufung	des	Gerichts	am	schweizerischen	Wohnort	oder	
am	Geschäftssitz	des	Versicherers	offen.

12. Inkrafttreten
Die	vorliegenden	Allgemeinen	Versicherungsbestimmungen	für	die	Zusatzversicherungen	und	wei­
tere	Versicherungen	nach	VVG	(AVB)	treten	am	0.0.997	in	Kraft.	Sie	ersetzen	alle	bisherigen	
Versicherungsbestimmungen.




                                                                                                  7
Allgemeine Versicherungsbedingungen
Spitaltaggeld (STG)
Inhaltsverzeichnis

.	       Grundlagen	der	Versicherung
..	     Zweck
..	     Allgemeine	Versicherungsbedingungen	und	Versicherungsvertragsgesetz
..	     Versicherungsabschluss
.4.			   Leistungsvoraussetzung
.4..	   Allgemeines
.4..	   Akutspital																					
.5.			   Unfall­Deckung																						
.6.	     Versicherungsvarianten
.	       Stationäre	Behandlungen
..	     Akutbehandlung
...	   Leistungsvoraussetzung		
...	   Leistungsumfang
..	     Langzeitbehandlung																		
...	   Definition																							
...	   Leistungsumfang											
..	     Medizinische	Rehabilitation
.4.		    Psychiatrische	Kliniken
.5.	     Leistungen	im	Ausland
.	       Kuren																								
..	     Rehabilitationskuren
..	     Badekuren																					
..	     Andere	Kuren
.4.	     Vorgehen	bei	Kuren																					
4.	       Spitex															
4..	     Leistungsvoraussetzung
4..	     Leistungsumfang			
4..	     Leistungserbringer									
4.4.	     Leistungen	bei	Mutterschaft
5.	       Schlussbestimmungen
5..	     Anwendungsbereich	dieser	AVB
5..	     Inkraftsetzung




4
1. Grundlagen der Versicherung
..	    Zweck
Das	Spitaltaggeld	(Im	folgenden	STG)	bezweckt	die	Übernahme	ungedeckter	Kosten	für	Aufenthalt,	
Verpflegung	und	Behandlungen	im	Akutspital	bei	Krankheit,	Unfall	und	Mutterschaft.	Es	erbringt	
im	weiteren	Beiträge	an	Kuren,	an	spitalexterne	Haushalthilfen	(Spitex),	an	Langzeitbehandlung	
sowie	an	zusätzliche	Kosten,	die	wegen	eines	Akutspitalaufenthaltes	zu	Hause	entstehen.
Die	Leistungen	des	STG	werden	in	Ergänzung	zu	den	Pflichtleistungen	der	oblig.	Krankenpflegever­
sicherung	nach	KVG	(Im	folgenden	Basis)	erbracht.	Von	den	Gesamtkosten	wird	höchstens	derjenige	
Teil	übernommen,	der	nicht	durch	diese	Versicherung	oder	eine	andere	oblig.	Versicherung	abgedeckt	
ist.	Fehlt	diese	Versicherung,	werden	die	Leistungen	so	bemessen,	wie	wenn	sie	bestehen	würde.

..		   Allgemeine	Versicherungsbedingungen	und	Versicherungsvertragsgesetz
Soweit	in	den	Bestimmungen	für	das	STG	keine	abweichenden	Regelungen	bestehen,	gelten	die	
gemeinsamen	Bestimmungen	der	Allgemeinen	Versicherungsbedingungen	für	die	Zusatzversiche­
rungen	und	weitere	Versicherungen	nach	VVG	(AVB).	Im	weiteren	gelten	die	Bestimmungen	des	
Bundesgesetzes	über	den	Versicherungsvertrag	vom	0.04.908.

..	    Versicherungsabschluss
Das	STG	kann	bis	zum	vollendeten	60.	Altersjahr	abgeschlossen	werden.

.4.	    Leistungsvoraussetzung
.4..	 Allgemeines
Leistungen	werden	nur	ausgerichtet,	wenn	die	Behandlung	aus	medizinischen	Gründen	geboten	ist	
und	von	Leistungserbringern	durchgeführt	wird,	die	dafür	gemäss	KVG	anerkannt	sind.

.4..	 Akutspital
Als	Akutspital	gelten	Heilanstalten,	welche	diejenigen	medizinischen	und	pflegerischen	Dienstlei­
stungen	erbringen	können	und	über	diejenige	technische	Infrastruktur	verfügen,	die	zur	Behandlung	
von	Erkrankungen,	Unfällen	und	für	Geburten	notwendig	sind,	die	dauernde	ärztliche	Überwachung	
erfordern.	Spitalbehandlungen	müssen	zudem	in	Spitälern	erfolgen,	die	gemäss	Art.	9	KVG	auf	
der	Spitalliste	des	Standortkantons	aufgeführt	sind.

.5.	    Unfall­Deckung																				
Im	STG	sind	Unfälle	mitversichert.																												

.6.	    Versicherungsvarianten																												
Die	 Höhe	 des	 Taggeldes	 wird	 zwischen	 dem	 Versicherten	 und	 dem	 Versicherer	 vereinbart.	 Das	
versicherbare	Spitaltaggeld	beträgt	mindestens	Fr.	0.–	und	maximal	Fr.	00.–.




                                                                                                  5
2. Stationäre Behandlung
..	   Akutbehandlung
...	 Leistungsvoraussetzung
Das	STG	erbringt	Leistungen	bei	stationären	Behandlungen,	soweit	und	solange	der	Versicherte	
spitalbedürftig	im	Sinne	der	Basis	ist.

...	 Leistungsumfang
Bei	Akutbehandlungen	wird	das	volle	versicherte	Spitalgeld	während	70	Tagen	ausbezahlt.

..	   Langzeitbehandlung
...	 Definition
Zustände	dauernder	gleichförmiger	Beeinträchtigung	der	Gesundheit,	die	zwar	Pflege	oder	Isolierung,	
nicht	aber	ständiges	ärztliches	Pikett	erfordern,	gelten	als	chronische	Krankheit.

...	 Leistungsumfang
Bei	Langzeitbehandlung	wird	die	Hälfte	des	versicherten	Spitalgeldes	–	im	Maximum	jedoch	Fr.	
40.–	pro	Tag	–	während	80	Tagen	ausbezahlt.	Allfällige	Behandlungstage	von	Akutbehandlungen	
inklusive	medizinische	Rehabilitation	und	Behandlungen	in	psychiatrischen	Kliniken	werden	an	
die	Leistungsdauer	angerechnet.

..	   Medizinische	Rehabilitation
Erfolgt	die	Behandlung	in	einem	vom	Versicherer	als	Spital	anerkannten	Mehrzwecksanatorium	
oder	in	einer	medizinischen	Rehabilitationsabteilung	bzw.	­klinik,	erbringt	das	STG	die	ersten	60	
Tage	die	gesamten	versicherten	Leistungen	gemäss	den	Bestimmungen	für	Akutbehandlungen.	Ab	
dem	6.	Tag	werden	Leistungen	im	Umfang	der	Langzeitbehandlung	entrichtet.

.4.	   Psychiatrische	Kliniken
Bei	Aufenthalt	in	einer	psychiatrischen	Klinik,	einer	psychiatrischen	Behandlung	in	einem	Akut­
spital	oder	einer	Spezialklinik	übernimmt	das	STG	die	Hälfte	des	versicherten	Spitalgeldes	–	im	
Maximum	jedoch	Fr.	40.–	pro	Tag	–	während	80	Tagen.

.5.	   Leistungen	im	Ausland
Das	STG	übernimmt	im	Nachgang	zu	den	Leistungen	der	Basis	die	Kosten	für	die	notfallmässige	
stationäre	Behandlung	in	einem	Akutspital	während	eines	vorübergehenden	Auslandaufenthaltes	
maximal	das	versicherte	Spitaltaggeld.	Die	Leistungen	werden	solange	erbracht,	als	ein	Heimtrans­
port	medizinisch	nicht	möglich	ist,	maximal	jedoch	bis	zu	einem	Jahr.
Bei	einer	stationären	Behandlung	ist	beim	Versicherer	spätestens	innert	0	Tagen	nach	Spitaleintritt	
ein	Kostengutsprachegesuch	einzureichen.




6
3. Kuren
..	   Rehabilitationskuren
Es	besteht	freie	Wahl	unter	den	ärztlich	geleiteten	inländischen	Kuranstalten,	die	vom	Versicherer	
anerkannt	sind.	Die	anerkannten	Kuranstalten	werden	auf	einer	Liste	aufgeführt,	die	jederzeit	beim	
Versicherer	eingesehen	werden	kann.
An	ärztlich	verordnete	Rehabilitationskuren	im	Anschluss	an	einen	Spitalaufenthalt	als	Akutpatientin	
oder	Akutpatient	vergütet	das	STG	die	Hälfte	des	versicherten	Spitalgeldes,	maximal	Fr.	60.–	wäh­
rend	höchstens		Tagen	pro	Kalenderjahr.

..	   Badekuren
Werden	gemäss	den	Bestimmungen	der	Basis	Beiträge	an	stationäre	Badekuren	ausgerichtet,	erbringt	
das	STG	die	Hälfte	des	vesicherten	Spitalgeldes,	maximal	Fr.	0.00	pro	Tag	während	höchstens		
Tagen	pro	Kalenderjahr.
Es	kann	eine	kurärztliche	Eintrittsuntersuchung	und	eine	Schlusskontrolle	mit	Schlussbericht	an	
die	einweisende	Ärztin	oder	den	einweisenden	Arzt	verlangt	werden.

..	   Andere	Kuren
Auf	Antrag	des	Vertrauensarztes	des	Versicherers	kann	bei	spezieller	medizinischer	Indikation	für	
ärztlich	verordnete	andere	Kuren	eine	Pauschale	bis	zur	Höhe	des	Badekurbeitrages	ausgerichtet	
werden.

.4.	   Vorgehen	bei	Kuraufenthalt
Die	ärztliche	Verordnung	für	einen	Kuraufenthalt	ist	dem	Versicherer	mindestens	zwei	Wochen	vor	
Kurantritt	inklusive	Diagnose	einzureichen.
Bei	Unterbrechung	einer	Kur	können	Teilkurkosten	nur	übernommen	werden,	wenn	die	Unterbre­
chung	durch	Krankheit	oder	andere	zwingende	Gründe	bedingt	war	und	dafür	von	der	Kurärztin	
oder	vom	Kurarzt	ein	Zeugnis	vorliegt.

4. Spitex
4..	   Leistungsvoraussetzung
Kann	ein	Spitalaufenthalt	vermieden	oder	verkürzt	werden,	richtet	das	STG	auf	ärztliche	Verordnung	
hin	Beiträge	an	spitalexterne	Haushaltshilfen	(Spitex)	aus,	sofern	häusliche	und	familiäre	Umstände	
dies	erfordern.

4..	   Leistungsumfang
An	die	Kosten	von	anerkannten	Haushaltshilfen	wird	die	Hälfte	des	versicherten	Spitaltaggeldes,	
maximal	Fr.	0.–	pro	Tag	während	maximal	0	Tagen	pro	Kalenderjahr	ausgerichtet.
Die	Leistungen	werden	auch	erbracht,	wenn	ein	Vertrag	zwischen	Leistungserbringern	und	dem	
Versicherer	fehlt,	und	sich	die	Tarife	im	üblichen	Rahmen	bewegen.




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4..	   Leistungserbringer
Als	 Haushaltshilfe	 wird	 anerkannt,	 wer	 gewerbsmässig	 auf	 eigene	 Rechnung	 oder	 für	 eine	 vom	
Versicherer	vertraglich	anerkannte	Spitex­Organisation	den	Haushalt	in	Vertretung	des	Versicherten	
besorgt.
Die	Beiträge	werden	ebenfalls	ausgerichtet,	wenn	diese	Hilfe	durch	Angehörige	des	Versicherten	
erbracht	 wird	 und	 die	 Angehörigen	 dadurch	 einen	 nachweisbaren	 Erwerbsausfall	 erleiden	 oder	
Fahrtspesen	in	entsprechender	Höhe	belegen	können.
Anstelle	der	Leistungen	an	Haushaltshilfe	können	die	gleichen	Beiträge	erbracht	werden	bei	pfle­
gerischen	Leistungen	von	kommerziellen	Spitex­Unternehmen,	wenn	an	diese	keine	Vergütung	aus	
der	Basis	erfolgt.

4.4.	   Leistungen	bei	Mutterschaft
Spitexleistungen	bei	Mutterschaft	werden	nur	bei	Hausgeburten	und	ambulanten	Geburten	ausge­
richtet.
Dabei	wird	die	Hälfte	des	versicherten	Spitaltaggeldes	bis	maximal	Fr.	0.–	während	höchstens	4	
Tagen	vergütet.

5. Schlussbestimmungen
5..	   Anwendungsbereich
Enthalten	 diese	 AVB	 abweichende	 Bestimmungen	 zu	 den	 Statuten	 oder	 zu	 den	 Bundesgesetzen	
KVG	und	VVG,	gehen	diese	dem	STG­AVB	vor.

5..	   Inkraftsetzung
Diese	AVB	wurden	vom	zuständigen	Organ	beschlossen	und	treten	am	0.0.997	in	Kraft	und	
ersetzen	damit	alle	entsprechenden	früheren	Reglemente	und	Bestimmungen.




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posted:9/17/2011
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