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Versicherungsbedingungen ISIS Sprachreise- Versicherung

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Versicherungsbedingungen ISIS Sprachreise- Versicherung Powered By Docstoc
					Versicherungsbedingungen
          ISIS Sprachreise-
              Versicherung
2


    Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde!

    Sie haben eine speziell für Sprachreisen und Sprachaufent-
    halte entwickelte Versicherungspolice in Händen.

    Die ISIS/Gouda-Versicherung bietet hiermit ein Versiche-
    rungspaket an für
    - Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit und
       ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland
       während eines Sprachreise-Aufenthalts im Ausland
       (Outgoing).
    - Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und
       ständigem Wohnsitz im Ausland während eines
       Sprachreise-Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutsch-
       land (Incoming).

    Der Versicherungsschutz für Sprachreisen umfasst neben
    Krankenkosten zusätzliche Reisekosten ins Heimatland
    oder für den Besuch von Angehörigen in Notfällen sowie
    die Erstattung von Kursgebühren bei Abbruch oder Unter-
    brechung des Sprachkurses aus Krankheitsgründen. Im
    Rahmen der privaten Haftpflichtversicherung sind auch
    Schäden an Lehrmitteln und dem Eigentum der Sprach-
    schule versichert sowie bei der Versicherung Sprachreisen-
    Outgoing Ihr Reisegepäck auf der Hin- und Rückreise.
    Darüber hinaus können Sie auf Wunsch eine Reiserück-
    trittskosten-Versicherung abschließen und besonders hohe
    Sportrisiken versichern.

    Weitere Informationen darüber finden Sie in der
    Deckungsübersicht auf Seite 4 und in den Versicherungs-
    bedingungen ab Seite 11.


    Seite 4    Deckungsübersicht
    Seite 6    Prämien
    Seite 7    Was ist im Schadensfall zu tun/
               Rufnummern für den Notfall
    Seite 9    Hinweise für behandelnde Ärzte
    Seite 11   Versicherungsbedingungen
    Seite 17   Indemnification Form
    Seite 19   Erstattungsantrag für Reisegepäck
    Seite 31   Adressen der Organisationen für
               "Payment-on-the-Spot"
    Seite 34   Verbraucherinformation
    Seite 35   Rufnummern für den Notfall/
               Vorwahlnummern
                                                               3


Dear Client!

This is an insurance policy that was developed specifically
for language courses and language study trips.

ISIS/Gouda-Insurance herewith offers insurance coverage to

- German nationals with permanent residence in the
  Federal Republic of Germany during a language study
  trip abroad (Outgoing).

- Non-German nationals with permanent residence
  abroad during a language study trip to the Federal
  Republic of Germany (Incoming).

Insurance coverage for language study trips includes
medical as well as additional travel expenses home or visits
of relatives in an emergency, as well as reimbursement
of course fees if the course is discontinued or cancelled.
The personal liability insurance covers damage to study
material as well as to language school property; also to
luggage during travel for outgoing participants.

If required, we also provide insurance for losses resulting
from travel cancellations, as well as coverage for high-risk
sports.

Further information can be found in the coverage over-
view on page 5 and in the conditions of insurance begin-
ning on page 11.




Page 5    Coverage
Page 6    Premiums
Page 7    What to do in case of a claim/
          Emergency numbers
Page 9    Information for physicians providing treatment
Page 11   Conditions of insurance
Page 17   Indemnification form
Page 19   Baggage reimbursement application form
Page 31   "Payment on the spot" organisation addresses
Page 34   Consumer information
Page 35   Emergency Numbers/Area Codes
4 DECKUNGSÜBERSICHT


  ISIS Sprachreiseversicherung                     Outgoing              Incoming
                                                          €                     €
  AUSLANDSREISE-KRANKENVERSICHERUNG
  Ambulante Arztbehandlung*                             100%                  100%
  Krankenhausbehandlung*                                100%                  100%
  Transport zum Krankenhaus*                            100%                  100%
  Schmerzstillende Zahnbehandlung*                      100%                  100%
  bis maximal gesamt                                      500                   500
  Reparatur bei Zahnersatz*                              50%                   50%
  bis maximal gesamt                                      500                   500
  Krankenrücktransport                                  100%                  100%
  Such- und Bergungskosten             bis              5.000                 5.000
  Überführungskosten bei Tod           bis             10.000                10.000
  Bestattungskosten am Sterbeort       bis             10.000                10.000
  * jeweils einmalige Selbstbeteiligung                    25                 keine

  REISEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG
  Deckungssumme pauschal                           1.000.000             1.000.000
  Personenschäden                       bis        1.000.000             1.000.000
  Sachschäden je Schadensfall           bis          400.000               400.000
  insgesamt höchstens                                800.000               800.000
  Mietsachschäden je Schadensfall       bis           25.000                25.000
  insgesamt höchstens                                 50.000                50.000
  Vermögensschäden je Schadensfall      bis           50.000                50.000
  insgesamt höchstens                                100.000               100.000
  Schäden am Eigentum
  der Sprachschule                      bis              1.000                 1.000
  Selbstbeteiligung bei allen Schäden         10% je Schadens-      10% je Schadens-
                                               fall, mind. € 50,-    fall, mind. € 50,-
                                                bis max. € 500,-      bis max. € 500,-
  Haftung für Lehr- und Lernmaterialien
  (ohne Selbstbeteiligung)            bis                  100                   100

  REISEGEPÄCKVERSICHERUNG
  auf Hin- und Rückreise (72 Stunden) bis               2.000               entfällt
  Selbstbeteiligung                                 50 je Fall              entfällt

  SONSTIGE LEISTUNGEN
  Zusätzliche Reisekosten
  bei Erkrankung des Versicherten
  oder eines Angehörigen                bis              2.000                 2.000
  Erstattung der Kursgebühren
  bei Abbruch oder Ausfall              bis              3.000                 3.000
                                          INSURANCE COVERAGE 5


ISIS Language Travel Insurance               Outgoing         Incoming
                                                    €                €
STUDY ABROAD - HEALTH INSURANCE
Out-patient treatment*                           100%             100%
Hospital treatment*                              100%             100%
Transportation to hospital*                      100%             100%
Pain-relieving dental treatment*                 100%             100%
maximum total                                      500              500
Denture repair*                                   50%              50%
maximum total                                      500              500
Repatriation                                     100%             100%
Search and rescue costs          max.            5.000            5.000
Costs of return of deceased      max.           10.000           10.000
Burial at place of death         max.           10.000           10.000
* single deductible each                            25             none

PERSONAL LIABILITY TRAVEL INSURANCE
Insured lump sum (total)                    1.000.000       1.000.000
Injury to persons                   max.     1.000.000      1.000.000
Property damage per claim           max.       400.000        400.000
Total maximum                                  800.000        800.000
Damage to rented property
per claim                           max.        25.000         25.000
Total maximum                                   50.000         50.000
Pecuniary loss per claim            max.        50.000         50.000
Total maximum                                  100.000        100.000
Damage to language school´s
property                            max.         1.000          1.000
Deductible                               10% per claim, 10% per claim,
                                             min. € 50      min. € 50
                                            max. € 500     max. € 500
Personal liability for teaching and
study materials (no deductible) max.                100            100

LUGGAGE INSURANCE
During journey to and fro (72 hours)              2.000   not applicable
Deductible                                 50 per claim   not applicable

FURTHER BENEFITS
Additional travel expenses in case
of illness of the insured person
or a relative                      max.          2.000            2.000
Reimbursement of course fees in case
of curtailment or cancellation     max.          3.000            3.000
6 PRÄMIEN


  PRÄMIEN         ISIS Sprachreise    ISIS Sprachreise   * Zu Europa zählen
                                                           auch die Inseln und
                          Europa*               Welt*
                                                           die Länder am Mit-
                                 €                   €     telmeer, Madeira, die
  1 - 8 Tage                    11                  13     Kanarischen Inseln,
                                                           die Azoren, Länder
  9 - 17 Tage                   14                  21     am Baltischen und
  18 - 24 Tage                  20                  30     Schwarzen Meer,
  25 - 31 Tage                  25                  34     Ukraine und die
                                                           Russische Förderation
  32 - 45 Tage                  41                  46     bis zum Ural.
  2 Monate                      49                  64     Fällt das Reiseziel
                                                           nicht in dieses Ge-
  3 Monate                      75                  95
                                                           biet, so ist „WELT“
  4 Monate                    100                 128      zu wählen.
  5 Monate                    123                 159      Achtung: Die Europa-
                                                           Prämie gilt, wenn
  6 Monate                    146                 190      Herkunftsland und
  7 Monate                    172                 220      Gastland, in dem der
  8 Monate                    195                 251      Sprachkurs besucht
                                                           wird, innerhalb
  9 Monate                    220                 282      Europas liegen.
  10 Monate                   248                 315      Bei allen anderen
                                                           Kombinationen gilt
  11 Monate                   274                 346
                                                           die Weltprämie.
  12 Monate                   312                 379



  PRÄMIEN FÜR BESONDERE SPORTRISIKEN
                         Europa                  Welt
                              €                     €
  bis 10 Tage  (pro Tag)      2 (pro Tag)         2,5
  über 10 Tage (pro Tag)      1 (pro Tag)         1,5



  REISERÜCKTRITTSKOSTENVERSICHERUNG
                      Stornokosten      Stornokosten
  Reisepreis             unter 60%             ab 60%
  bis €                           €                  €
         250                      6                  8
         375                      6                 13
         500                      6                 16
         750                      8                 24
        1000                     11                 31
        1250                     13                 39
        1500                     16                 47
        1750                     18                 54
        2000                     21                 62
        2250                     24                 70
        2500                     26                 77
        3000                     31                 93
  über 3000                     1%                 3%
  Selbstbeteiligung: € 25 je Versicherungsfall bei
  Unfall, in allen anderen Fällen 20% des Schadens-
  betrages, mindestens jedoch € 25
                                WAS IST IM SCHADENSFALL ZU TUN? 7


REISERÜCKTRITTSKOSTEN
Ist die Teilnahme an oder Weiterführung einer/m Reise/Flug durch ein versichertes Ereignis in Frage
      gestellt, so ist der Versicherte verpflichtet, die Reise unverzüglich bei dem Reiseveranstalter
      bzw. der Buchungsstelle zu stornieren.
Dem Erstattungsantrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
1. Die Buchungsunterlagen/Erstrechnung für die gebuchte Reise/Flug
2. Die Stornokostenrechnung
3. Ein Nachweis der Reiseunfähigkeit bzw. des Stornogrundes, z. B.:
      - ein ärztliches Attest mit Diagnose (eine Arbeitsunfähigkeitbescheinigung ist nicht
         ausreichend) oder
      - bei Todesfall eine Kopie der Sterbeurkunde oder
      - im Falle von Schäden am Eigentum entsprechende Nachweise oder
      - im Falle der Aufnahme eines Dauerarbeitsverhältnisses eine entsprechende Bescheinigung
         des neuen Arbeitgebers bzw. des Arbeitsamtes oder
      - im Falle der Arbeitslosigkeit eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitsamtes
4. Im Falle der vorzeitigen Rückreise ein Nachweis über die zusätzlich entstandenen Reisekosten
5. Der Nachweis über die Bezahlung der Stornierungsgebühren bzw. zusätzlich entstandenen
      Kosten
6. Die Versicherungspolice

KRANKENKOSTEN IN DEUTSCHLAND FÜR INCOMING-SPRACHREISENDE
Lassen Sie den behandelnden Arzt die Rückseite des Formblattes „Indemnification-Form Medical
     Expenses“ (Seite 17-18) ausfüllen und unterschreiben. Vervollständigen Sie dann das Formular.
     Der Arzt kann die Kosten direkt mit dem Versicherer abrechnen. Sollte der Behandlungsschein
     im Versicherungsheft nicht ausreichen, fordern Sie bitte neue Behandlungsscheine an bei
                               ISA
                               International Service Assekuranz
                               Grindelallee 114, D-20146 Hamburg
                               Tel.: +49-40-41 46 49 65, Fax: +49-40-41 46 49 69,
                               E-Mail: service@isa-versicherungen.de

KRANKENKOSTEN AUSSERHALB DEUTSCHLANDS FÜR OUTGOING-SPRACHREISENDE
Lassen Sie den behandelnden Arzt die Rückseite des Formblattes „Indemnification-Form Medical
      Expenses“ (Seite 17-18) ausfüllen und unterschreiben. Vervollständigen Sie dann das Formular.
Falls Sie sich in einem Land aufhalten, in dem eine Partnerorganisation (vgl. S. 31) von ISIS den „Pay-
      ment-on-the-Spot“-Service anbietet, können Sie sich bei dieser Krankenkosten bis zu einer
      Höhe von US$ 250 je Schadensfall erstatten lassen.
Wird kein Gebrauch von „Payment-on-the-Spot“ gemacht, ist die Erstattung der Kosten zuerst bei
      Ihrer Krankenversicherung zu beantragen. Diese erstattet teilweise Arzt- und/ oder Kranken-
      hauskosten auch außerhalb Europas.
Falls die Kosten nicht oder nur teilweise von der Krankenkasse erstattet werden, können die
      (Rest-) Kosten bei der ISIS geltend gemacht werden. Dem Erstattungsantrag sind folgende Un-
      terlagen beizufügen:
1. Eine Kopie des Ablehnungsbescheides bzw. der Teilkostenübernahme der Krankenkasse
2. Das vollständig ausgefüllte Formblatt „Indemnification-Form Medical Expenses“
3. Die ärztlichen Verordnungen/Rezepte und die entsprechenden Zahlungsbelege (Rechnun-
      gen/Quittungen) im Original
4. Die Versicherungspolice

ZUSÄTZLICHE REISEKOSTEN
Bei Schadensersatzforderungen für zusätzliche Reisekosten sind folgende Unterlagen einzureichen:
1. Eine detaillierte Beschreibung des Schadensereignisses
2. Ein ärztliches Attest mit Diagnose, in dem der Grund bzw. die Gründe für die frühere oder spä-
     tere Rückkehr des Versicherten in das Land, in dem der Versicherungsschein ausgestellt wurde,
     bestätigt werden, bzw. ein ärztliches Attest mit Diagnose, in dem der Grund bzw. die Gründe
     für den Besuch eines Angehörigen im Gastland des Versicherten bestätigt werden
3. Originalbelege über die entstandenen zusätzlichen Reisekosten
4. Die Versicherungspolice

REISEGEPÄCK (gilt nur für Outgoing)
Der Verlust von Gepäck bereitet oft viele Unannehmlichkeiten. Bitte beachten Sie deshalb dringend
     folgende Hinweise:
■ Lassen Sie nie Ihr/e Gepäck/persönlichen Gegenstände unbeaufsichtigt
■ Nehmen Sie vorzugsweise (Reise-)Schecks oder Kreditkarten statt Bargeld mit
■ Verwahren Sie Wertgegenstände an einem sicheren Ort (z. B. Hotelsafe) oder lassen Sie sie
     ggf. zu Hause
8 WAS IST IM SCHADENSFALL ZU TUN?


  Der Versicherungsnehmer hat jeden Schadensfall, der auf strafbare Taten Dritter hindeutet, unver-
        züglich der Polizei anzuzeigen und sich dies bescheinigen zu lassen. Falls die Polizei eine Be-
        scheinigung verweigert, notieren Sie bitte die Adresse der betreffenden Polizeistation.
  Bei Beschädigung, Verlust oder Diebstahl während des Transports muss Anzeige bei dem zuständi-
        gen Beförderungsunternehmen erstattet werden, das hierüber eine entsprechende Bescheini-
        gung (z. B. bei Flügen: P.I.R.) ausstellt.
  In allen anderen Fällen ist Anzeige bei den zuständigen Behörden/Unternehmen (z. B. Hotelleitung)
        im jeweiligen Land zu erstatten.
  Füllen Sie den Erstattungsantrag für Reisegepäck (Seite 19-20) vollständig aus und ergänzen ihn
        ggf. um eine Anlage, sofern der Platz nicht ausreichen sollte. Um Bearbeitungsverzögerungen
        und Rückfragen zu vermeiden, sollten Sie möglichst detaillierte Angaben machen.
  Dem Erstattungsantrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
  1. Polizeiberichte/Anzeigebestätigungen im Original
  2. Kaufbelege der abhanden gekommenen Gegenstände im Original
  3. Reparaturbelege der beschädigten Gegenstände im Original
  4. Die Versicherungspolice

  HAFTPFLICHTSCHÄDEN
  Bei Haftpflichtschäden informieren Sie bitte umgehend den Versicherer und erkennen Sie auf
       keinen Fall dem Geschädigten gegenüber eine Schuld an.
  Die Schadensanzeige muss Namen und Anschrift möglicher Anspruchsteller und Zeugen enthalten.

  SCHÄDEN AM EIGENTUM DER SPRACHSCHULE
  Alle Schadensersatzforderungen für Schäden am Eigentum der Sprachschule sind an den Versiche-
       rer zu richten. Dabei sind folgende Unterlagen einzureichen:
  1. Eine detaillierte Beschreibung des Schadensereignisses
  2. Anschaffungspreis/Originalrechnung des beschädigten bzw. abhanden gekommenen
       Gegenstandes
  3. Gegegenenfalls Reparaturrechnungen, Foto der beschädigten Gegenstände u.ä.
  4. Die Versicherungspolice


  SCHADENSANTRÄGE
  Alle Schadensanträge, die nicht über den „Payment-on-the-Spot (POS)“-Service im Reiseland oder
       bereits über die ISIS Assistance geregelt wurden, sind mit den entsprechenden Unterlagen ein-
       zusenden an:
                  ISIS
                  c/o ISA – International Service Assekuranz
                  Grindelallee 114, 20146 Hamburg
                  Tel.: +49-40-41 46 49 65, Fax: +49-40-41 46 49 69
                  E-Mail: service@isa-versicherungen.de
  Zur Fristwahrung können Schäden auch vorab ohne die benötigten Unterlagen bei obenstehender
       Adresse angekündigt werden.

  RUFNUMMER für den Notfall
  In Notfällen (Unfall, schwere Erkrankung) können und müssen Sie sich Tag und Nacht an die Alarm-
       zentrale der ISIS-Versicherung wenden, die auch ggf. einen notwendigen Krankenrücktrans-
       port organisieren kann:
                  ISIS Alarmzentrale
                  Tel. Nr. +(44) 1243 621 176
  Ihnen wird dort durch deutschsprachiges Personal geholfen.

  RUFNUMMER für den Notfall in den USA
  WICHTIG: Bei Aufenthalten in den USA muss vor ärztlichen Behandlungen immer die Notrufzentrale
      der ISIS-Versicherung kontaktiert werden:
                 ISIS Assistance
                 8930 State Road 84, Box 315,
                 Davie, Florida 33324
                 Tel.: 1888 422 47 47 (gratis innerhalb USA und Kanada)
                 Tel.: +1-954 370 84 68 (R-Gespräch von außerhalb der USA)
                 Fax: +1-954 370 81 30

  Weder ISIS noch die Alarmzentralen können für die Verfügbarkeit, die Qualität oder die Ergebnis-
     se einer ärztlichen Behandlung oder für den Umstand, dass der Versicherte keine ärztliche Be-
     handlung bekommt, haftbar gemacht werden. Außerdem können alle anfallenden Kosten, die
     nicht unter den Versicherungsschutz fallen, vom Versicherten zurückgefordert werden.
                             HINWEISE FÜR BEHANDELNDE ÄRZTE 9


HINWEISE FÜR BEHANDELNDE ÄRZTE/
KRANKENHAUSVERWALTUNGEN

Dem Inhaber dieser ISIS-Versicherungspolice werden die Aufwendungen für Heilbe-
handlungskosten durch den Versicherer erstattet. Die Erstattung der Heilbehandlungs-
kosten erfolgt, vorausgesetzt, dass die im Versicherungsschein genannten Bedingun-
gen erfüllt sind und keine der genannten Einschränkungen zutrifft.
Die Deckung der Aufwendungen für Heilbehandlungskosten umfasst Unfallfolgen und
unvorhersehbare Krankheiten während der Versicherungsdauer.
Die behandelnde Person/Institution und der Versicherte werden gebeten, die ent-
sprechenden Angaben in der Indemnification-Form zu machen und diese zu unter-
schreiben.
Die Deckung von Krankenkosten gilt für Dienstleistungen gemäß der genannten Be-
dingungen für die Auslandsreise-Krankenversicherung.
Rechnungen und Indemnification-Form können entweder – sofern vorhanden – bei
einer ISIS-Partnerorganisation in Ihrem Land (Adressen: siehe Anhang in diesem Heft)
oder bei der Schadensabteilung der ISIS (Adresse: siehe Seite 8) eingereicht werden. Die
Rechnungen sollten Angaben zum bevorzugten Zahlungsweg/zur Bankverbindung ent-
halten.
Nicht erstattet werden Heilbehandlungskosten als Folge von Geschlechtskrankheiten,
sowie Ereignisse, die der Auswirkung von Alkohol- oder Drogenkonsum oder die einem
Selbstmord(-versuch) oder die dem vorsätzlichen Aussetzen unnötiger Gefahren zuzu-
schreiben sind.
Nicht versichert sind Heilbehandlungskosten für bei Versicherungsabschluss bereits be-
stehende Krankheiten, wenn:
- die Heilbehandlung der alleinige Grund oder einer der Gründe für die Reise war;
- bei Abschluss der Versicherung zu erwarten war, dass die Heilbehandlungskosten
    während der Versicherungsperiode entstehen würden;
- der Versicherte schon bei Abschluss der Versicherung in Behandlung war und die
    Notwendigkeit der Weiterbehandlung während der Versicherungsperiode bekannt
    war.
In Zweifelsfällen empfiehlt es sich – insbesondere, wenn es sich nicht um Bagatellschäden
handelt –, so schnell wie möglich Kontakt mit ISIS (Adresse, Telefon, Fax und E-Mail: siehe
Seite 8) aufzunehmen.


SPECIAL ATTENTION FOR DOCTORS AND/
OR HOSPITAL ADMINISTRATIONS

The bearer of this ISIS Insurance Policy is covered for hospital and medical expenses.
Payment of medical expenses will be guaranteed provided that the conditions of this
insurance have been fulfilled and that no exclusions are applicable.
The coverage relates to expenses as a consequence of accidents occurring to the insu-
red during the period of insurance and/or unforeseen illnesses which arise during that
period.
You and the bearer of this insurance are requested to fill in the indemnification form
and then to sign it yourself.
Bills and indemnification form may be forwarded to the Organisation in your country
as mentioned in this booklet or to the ISIS administration (see page 8). Please indicate
on the bills in which way payment should be made.
Excluded are medical costs as consequence of venereal disease, occurrences attributa-
ble to the effects of alcohol or drugs, suicide or attempted suicide and wilful exposure
to needless perils.
Medical expenses necessarily made as a result of an illness which existed before com-
mencement of this insurance are not covered, in the case that:
- the journey was made exclusively or indirectly to undergo medical treatment;
- it was to be expected at the moment of effecting the insurance that the medical
    costs must be made during the period of insurance;
- the insured was already under medical treatment at the moment of effecting the in-
    surance and that it is necessary to continue the treatment during the period of in-
    surance.
In order to prevent any misunderstanding about coverage, it is advisable to contact us
as soon as possible in case the costs of medical service will be of a substantial amount
(for our address, telephone and fax number, and e-mail see page 8).
10 HINWEISE FÜR BEHANDELNDE ÄRZTE


   INDICATIONS POUR LES MEDECINS ET/
   OU POUR LES HOPITAUX

   Le titulaire de cette Police d'Assurance ISIS est couvert pour les dépenses médicales et
   d'hôpital. Le paiement des frais médicaux sera garanti dans la mesure où les conditions
   de cette assurance seront respectées et que les exclusions ne seront pas applicables.
   La couverture s'applique aux dépenses étant la conséquence d'accidents subis par l'as-
   suré pendant la période d'assurance et/ou aux maladies inattendues survenues pendant
   cette période.
   Nous vous prions de bien vouloir demander au titulaire de la police de remplir le for-
   mulaire de demande de remboursement puis de le signer vousmême.
   Les factures et le certificat de demande de remboursement peuvent être envoyés à
   l'organisme de votre pays mentionné à la fin de ce livret, ou à l'administration d'ISIS
   (voir page 8). Veuillez indiquer sur les factures à qui le paiement doit être effectué.
   Les frais médicaux conséquences de maladies sexuellement transmissibles, de circon-
   stances attribuables aux effets de l'alcool ou de la drogue, des suicides et tentatives de
   suicide ou de l'exposition volontaire à tout danger inutile sont exclus de cette assuran-
   ce.
   Les frais médicaux nécessaires résultant d'une maladie existant avant le commencement
   de cette assurance ne sont pas couverts si:
   - le voyage était fait exclusivement ou indirectement dans le but de recevoir un trai-
       tement médical;
   - on pouvait s'attendre, au moment de la souscription de l'assurance, à ce que des
       frais médicaux soit faits pendant la période d'assurance;
   - l'assuré subissait déjà un traitement médical au moment de la souscription de l'as-
       surance devant être continué au cours de la période d'assurance.
   Afin d'éviter tout malentendu concernant la couverture nous vous recommandons
   de nous contacter aussi vite que possible si les frais de traitement médical devaient
   atteindre un montant important (voyez l’adresse, fax et numéro de téléphone et
   e-mail à la page 8).


   INSTRUCCIONES PARA LOS DOCTORES
   Y LAS ADMINISTRACIONES DE HOSPITALES

   El titular de este Certificado de Seguro está cubierto de gastos médicos y de hospital.
   El pago de gastos médicos se garantizará siempre que se cumplan las condiciones de
   este seguro y que ninguna de las exclusiones sean aplicables.
   La cobertura corresponde a gastos a consecuencia de accidentes ocurridos al asegurado
   durante el periodo de seguro y/o a enfermedades imprevistas que comiencen durante
   ese periodo.
   Le rogamos que pida al asegurado que rellene el Formulario de Indemnización y que
   usted lo firme.
   Las facturas y el formulario de Indemnización pueden ser enviadas a la organización de
   su país mencionada en este librillo o a la administración ISIS (ver página 8)
   Le rogamos que indique en las facturas en que modo ha de efectuarse el pago.
   Se excluyen gastos médicos a consecuencia de enfermedad venérea, sucesos atribuibles
   a los efectos del alcohol o las drogas, suicidio o intento de suicidio y exposición inten-
   cionada a peligros innecesarios.
   Gastos médicos efectuados de forma necesaria como resultado de una enfermedad que
   existía antes del comienzo del seguro no están cubiertos si:
   - el asegurado viaja para recibir tratamiento medico
   - se esperaba que los gastos médicos habrían de ser incurridos durante el periodo de
       seguro cuando se emitió el mismo
   - el asegurado ya estaba bajo tratamiento medico cuando se emitió el seguro y ese
       necesario continuarlo durante el periodo del seguro.
   Le aconsejamos que se pongan en contacto con nosotros lo antes posible en caso de
   que los gastos sean elevados, con el fin de evitar malentendidos (nuestra dirección, fax
   y teléfono, y e-mail se encuentran en la página 8).
                             INHALT VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN 11


INHALTSÜBERSICHT
VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN FÜR DIE ISIS SPRACHREISE-VERSICHERUNG


Teil I
Begriffsdefinitionen und Allgemeine Bestimmungen
sowie Erläuterungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 13


Teil II
Allgemeine Versicherungsbedingungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14
1 Versicherungsumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14
2 Versicherte Person/Personen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14
3 Versicherungsdauer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14
4 Örtlicher Geltungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14
5 Risikoausschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 15
6 Forderungsübergänge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 15
7 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles . . . . . . . Seite 15
8 Besondere Verwirkungsgründe/Verjährung . . . . . . . . . . . . . . . Seite 15
9 Andere Versicherungen oder Leistungsverpflichtete . . . . . . . . Seite 15
10 Prämienrückerstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16
11 Vorvertragliche Anzeigepflichten des
    Versicherungsnehmers (Versicherten) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16
13 Gerichtsstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16


Teil III
Besondere Versicherungsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16

A Besondere Bedingungen
  für die Reiserücktrittskostenversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16

1    Versicherte Personen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16
2    Versicherungsumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16
3    Ausschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16
4    Prämie, Versicherungssumme, Gültigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21
5    Obliegenheiten des Versicherungsnehmers
     im Versicherungsfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21


B Besondere Bedingungen
  für die Auslandsreise-Krankenversicherung . . . . . . . . . . . . . . Seite 21
1 Gegenstand, Umfang und Geltungsbereich des
  Versicherungsschutzes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21
2 Umfang der Leistungspflicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21
3 Einschränkung der Leistungspflicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 22
4 Besondere Bedingungen für Krankenkosten
  im Zusammenhang mit Unfällen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 23
5 Auszahlung der Versicherungsleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 23
6 Obliegenheiten des Versicherten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 24
7 Folgen von Obliegenheitsverletzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 24
12 INHALT VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN


  C Besondere Bedingungen
    für zusätzliche Reisekosten und Zusatzentschädigungen . . . . Seite 24

  1 Zusätzliche Reisekosten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 24
  2 Anteilige Erstattung der Kursgebühren
    bei vorzeitigem Abbruch oder Ausfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 25


  D Besondere Bedingungen
    für die Reisegepäckversicherung (gilt nur für Outgoing) . . . . Seite 25

  1 Versicherte Sachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 25
  2 Beginn und Ende des Versicherungsschutzes,
     Geltungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 25
  3 Versicherte Gefahren und Schäden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 25
  4 Ausschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 25
  5 Spezielle Ausschlüsse für Gepäck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 25
  6 Begrenzt ersatzpflichtige Schäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 26
  7 Versicherungsschutz in Kraftfahrzeugen
     und Wassersportfahrzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 26
  8 Versicherungssumme, Versicherungswert . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 26
  9 Entschädigung, Unterversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 26
  10 Obliegenheiten des Versicherten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 27
  11 Besondere Verwirkungsgründe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 27
  12 Zahlung der Entschädigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 27

  E Zusätzliche Versicherungsmöglichkeiten
    für besondere Sportrisiken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 27

  F    Besondere Bedingungen
       für die Reisehaftpflichtversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 27

  1 Gegenstand und Umfang des Versicherungsschutzes. . . . . . . . Seite 27
  2 Leistungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 28
  3 Ausschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 29
  4 Besondere Obliegenheiten des Versicherten
    und Verfahren nach Eintritt des Versicherungsfalles . . . . . . . . Seite 29
  5 Versicherungsbedingungen für Schäden
    am Eigentum der Sprachschule. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 29
                                                  ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN 13


TEIL I

BEGRIFFSDEFINITIONEN UND ALLGEMEINE
BESTIMMUNGEN SOWIE ERLÄUTERUNGEN

Angehörige: Ehepartner, Kinder, Geschwister, Eltern, Großeltern, Enkel; Lebensgefährten/-innen (verschieden ge-
      schlechtlich oder gleichgeschlechtlich) – der Nachweis der Lebensgemeinschaft wird normalerweise durch die
      Eintragung derselben Adresse in den entsprechenden Identitätsdokumenten erbracht – sind Ehepartnern
      gleichgestellt.
Arzt: zugelassener praktischer oder Fach- oder Zahnarzt
Assistance: ISIS Assistance, von ISIS beauftragte Alarmzentralen
Gastland/Ausland: das Land bzw. die Länder, in dem/denen sich der Versicherte vorübergehend aufhält.
Geldwerte: z. B. Münzen, Banknoten, Devisen, Schecks, Reiseschecks, Post- und Zahlungsanweisungen; Telefon-
      karten; Benzin-, Lebensmittel-, Urlaubs- und Flughafengebühren-Gutscheine, Fahrkarten und Flugtickets so-
      wie Kreditkarten.
Heimatland/ständiges Aufenthaltsland: Das Land, in dem der Versicherte seinen gewöhnlichen Wohnsitz/Aufent-
      halt hat.
ISIS/Gouda: International Student Insurance Services/Gouda Versicherungs-AG, Gouda/Niederlande, Niederlassung
      DEUTSCHLAND, im Text ISIS oder Versicherer genannt.
Kernreaktion: Nukleare Kernspaltung, verursacht durch einen Unfall in einem Kernkraftwerk oder durch eine Atom-
      bombe; nicht gemeint ist die medizinische Behandlung mit radioaktiven Strahlen.
Obliegenheiten: Pflichten des Versicherten, deren Nichterfüllung zum Anspruchsverlust führen kann.
Reiserücktrittskosten: Rücktrittskosten bei Rücktritt vom Reisevertrag vor Reiseantritt ( = Stornierungskosten) oder
      zusätzliche Reisekosten bei Rücktritt vom Reisevertrag während einer bereits angetretenen Reise.
Risikopersonen: Als Risikopersonen gelten:
a. die Angehörigen der versicherten Person;
b. diejenigen, die mit der versicherten Person eine gemeinsame Reise gebucht und bei ISIS gemeinschaftlich ver-
      sichert haben und deren Angehörige;
c. diejenigen, die nicht mitreisende minderjährige oder pflegebedürftige Angehörige der versicherten Person
      betreuen.
      Haben mehr als sechs Personen (mitreisende Kinder zählen als volle Personen) gemeinsam eine Reise gebucht,
      gelten nur die jeweiligen Angehörigen gemäß a. bzw. deren Betreuer gemäß c. der versicherten Person als
      Risikopersonen, nicht jedoch die weiteren Mitreisenden.
Selbstbehalt: Der vom Versicherten lt. Versicherungsbedingungen im Schadensfall selbst zu entrichtende oder zu
      tragende Betrag im Sinne einer Selbstbeteiligung.
Sport
1. Mitversicherte Sportrisiken (sofern der Sport nicht professionell oder in offiziellen Wettkämpfen ausgeübt
      wird) im Rahmen der Reise-Krankenversicherung sind:
      Leichtathletik, Go-Kart-Fahren, Ballonfahren (unter fachkundiger Führung), Trekking und Wandern (unter
      einer Höhe von 2.500 m), Querfeldeinläufe, Fußball, Basketball, Baseball, Cricket, Volleyball und vergleichba-
      re Gruppensportarten, Fahrradfahren, Fahren mit dem Mountainbike auf befestigten Straßen, Schwimmen an
      bewachten Plätzen, Rudern, Segeln (unter fachkundiger Führung), Surfen und Windsurfen, Wellenreiten,
      Fechten, Golf.
2. Erhöhte Sportrisiken, welche im Rahmen der Reise-Krankenversicherung durch Zahlung einer Sonderprämie
      gedeckt werden können (sofern der Sport nicht professionell oder in offiziellen Wettkämpfen ausgeübt
      wird), sind:
      American Football, Rugby, Eishockey, Reiten, Fahren mit dem Mountainbike auf unbefestigten Wegen und in
      den Bergen, Höhlenexpeditionen, Trekking und Wandern (über 2.500 m), Bergsteigen und Felsklettern (mit
      dem Seil), Free Climbing mit Seil; Flaschentauchen bis max. 40 m Tiefe, Wildwasserfahren, Wasserski; Bungee
      Jumping, Fallschirmspringen, Jet-Ski, Fliegen auf Flügen, die nicht Linien-oder Charterflüge sind, Segelfliegen,
      Fliegen mit Leichtflugzeugen, Gliding; Langlaufski, Abfahrtsski, Fahren mit dem Snowboard, Mono-Ski, Big-
      Foot-Ski sämtlich nur auf markierten Pisten oder außerhalb markierter Pisten (wenn autorisiert); Bobfahren,
      Rodeln und Eislaufen auf autorisierten Bahnen.
3. Sportrisiken, die nicht versichert werden können, sind:
      Außergewöhnliche Sportrisiken und sonstige gefährliche Aktivitäten, Kampf-und Selbstverteidigungssport-
      arten, jeglicher professionell oder in offiziellen Wettkämpfen ausgeübter Sport, Jagen, Skispringen, Berg-
      steigeexkursionen ohne staatlich lizensierten Bergführer, Kunst- und Turmspringen, Tiefseetauchen tiefer als
      40 m, Hochseesegeln ohne Begleitung, Geschwindigkeitswettbewerbe und Sport, der ausschließlich der Er-
      zielung eines Rekords dient, Motorsport, Benutzung von Schuss- oder sonstigen Waffen, Free Climbing.
Terror: Unter Terror/terroristischem Akt werden verstanden jedwede Anwendung oder Androhung von Gewalt, um
      damit, ohne unmittelbare finanzielle Gewinnabsicht, Schaden, Verletzung, Leid oder Zerstörrung herbeizu-
      führen oder Handlungen, die menschliches Leben, Eigentum oder den Bestand einer Regierung gefährden,
      auch wenn dies (erklärt oder unerklärt) der Verfolgung ökonomischer, ethnischer, nationalistischer, rassischer
      oder religiöser Interessen dient. Darunter wird auch jedwede Handlung verstanden, die zu einem terroristi-
      schen Akt von der betroffenen Regierung erklärt wird.
Unverzüglich: ohne schuldhaftes Zögern
Versicherer: Vertragspartner des Versicherten ist die ISIS/Gouda: International Student Insurance Services/Gouda
      Versicherungs-AG, Gouda/Niederlande, Niederlassung Deutschland, im Text ISIS oder Versicherer genannt.
Versicherte Person/Personen: die in der Versicherungspolice genannte Person/genannten Personen
Versicherungsdauer: Der Zeitraum, der in der Versicherungspolice als Versicherungs- oder Reisebeginn sowie -dauer
      oder -ende angegeben ist.
Versicherungsnehmer: Die Person, welche den Versicherungsvertrag abschließt und damit Vertragspartner mit allen
      Rechten und Pflichten gegenüber der ISIS/Gouda ist.
Versicherungsschein: Versicherungspolice/Versicherungsvertrag
14 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN


   Versicherungsschutz: Deckung im Rahmen der jeweiligen Deckungssummen, der Versicherungsdauer sowie allen in
         der Versicherungspolice im einzelnen angegebenen Sondervereinbarungen, für die eine entsprechende
         Prämie gezahlt wurde.
   Versicherungssumme oder versicherte Summe: Der in der Deckungsübersicht angegebene Betrag, der die für die
         gesamte Versicherungsdauer maximale Entschädigung nennt.
   Wertsachen: Pelze, Uhren, Foto- und Filmausrüstungen, jegliche Computer- und Videosysteme, Mobiltelefone,
         Gold- und Silberwaren, Edelmetalle, Schmuck, Kunstwerke, Teppiche und Seidenwaren, Musikinstrumente,
         Kassettenrecorder und Kassetten, Plattenspieler und Schallplatten, CD-Abspielgeräte und CDs, elektrische und
         elektronische Geräte, wissenschaftliche Instrumente und Geräte, Ferngläser, Fernrohre und Teleskope, jegliche
         Messinstrumente, Fahrräder, Sportausrüstungen sowie Geldwerte.
   Zeitwert: Der Betrag, den ein Gegenstand gekostet hat, als er erworben wurde, abzüglich der durch Zeit und
         Gebrauch entstandenen Wertminderung.


   TEIL II

   ALLGEMEINE VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN

        Die folgenden Allgemeinen Bedingungen (Artikel 1-12) gelten für alle hier angebotenen Versicherungsver-
        träge, soweit in den Besonderen Bedingungen nicht eine besondere Bestimmung getroffen ist. Sie gelten so-
        wohl für Versicherungsverträge, welche Bestandteil eines Versicherungspaketes sind, als auch für solche, die
        einzeln abgeschlossen wurden. Daneben gelten, soweit nicht nachstehend etwas anderes vereinbart wird, die
        Bestimmungen des Versicherungsvertragsgesetzes.

   1    VERSICHERUNGSUMFANG
        Versichert werden können nur solche Gefahren, die im Versicherungsschein genannt sind. Anspruch auf
        Leistung besteht nur, wenn die betreffende Gefahr beim Abschluss des Versicherungsvertrages versichert und
        die Prämie dafür bezahlt wurde. Ein nachträgliches Versichern einzelner Gefahren ist nicht möglich. Auch bei
        einer Verlängerung können keine neuen, zusätzlichen Gefahren mitversichert werden. Die Höhe der Ver-
        sicherungssumme entspricht der in der Deckungsübersicht angegebenen Summe und wird während der Ver-
        sicherungszeit einschließlich eventueller Verlängerungen höchstens einmal ausbezahlt.

   2 VERSICHERTE PERSON/PERSONEN
   2.1 Versicherungsfähig sind Personen, die an einer Sprachreise/ an einem Sprachaufenthalt teilnehmen, sofern sie
       einer der folgenden Voraussetzungen erfüllen:
   a. Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und ständigem Wohnsitz im Ausland während eines Aufent-
       haltes in Deutschland (Incoming);
   b. Personen mit ständigem Wohnsitz in Deutschland während eines Aufenthaltes im Ausland (Outgoing).
       Die Ansprüche aus der Versicherung sind nicht übertragbar.

   3   VERSICHERUNGSDAUER
       Bei allen Versicherungsarten außer der Reiserücktrittskosten-Versicherung (siehe Teil III A 4.2) beginnt der Ver-
       sicherungsschutz beim Verlassen (zum Zweck der Reise) des ständigen Wohnorts im Heimatland und endet mit
       der Rückkehr dorthin. Die Laufzeit muss der Reisedauer entsprechen. Falls die Reisedauer durch unvorherseh-
       bare Verspätungen reisetechnischer Art, ohne Absicht oder Zutun des Versicherten oder durch Krankheit oder
       Unfall überschritten wird, besteht Versicherungsschutz ohne zusätzliche Beitragszahlung bis zur erstmög-
       lichen Rückkehr, jedoch bis längstens 90 Tage nach Versicherungsende.
   3.1 Versicherungsdauer
       Diese Versicherung (ausgenommen ist die Reiserücktrittskosten-Versicherung) kann zunächst (vgl. 3.3) für bis
       zu 12 Monaten abgeschlossen werden.
   3.2 Verlängerung der Versicherungsdauer
       Wenn der Versicherungsnehmer eine Verlängerung seiner ursprünglichen Police von weniger als 12 Monaten
       auf bis zu max. 12 Monaten wünscht während der Auslandsaufenthalt andauert, so muss diese Verlängerung
       spätestens 14 Tage vor Ablauf der ursprünglichen Versicherungsdauer beantragt werden. Die Verlängerung
       kann nur durch ausdrückliche Annahmeerklärung des Versicherers erfolgen, und der Versicherte muss eine
       rechtsverbindliche Erklärung zum bisherigen Schadensverlauf abgeben. Durch die Verlängerung entsteht kein
       neuer Versicherungsvertrag, d. h. die maximalen Entschädigungen (gemäß der Deckungsübersicht) aus der
       Ausgangspolice gelten fort. Die Verlängerungsbeantragung kann durch bevollmächtigte Dritte im Ausstel-
       lungsland geschehen.
   3.3 Maximale (Gesamt-)Vesicherungsdauer
       Wünscht der Versicherungsnehmer, die Versicherung nach 12 Monaten zu verlängern, muss er dieses bei der
       ISIS direkt oder deren deutscher Vertretung beantragen. ISIS kann diesem Antrag maximal bis zu weiteren
       sechs Monaten stattgeben. Die gesamte Versicherungsperiode darf jedoch niemals 18 Monate übersteigen. Im
       übrigen gilt 3.2 entsprechend.

   4    ÖRTLICHER GELTUNGSBEREICH
        Der Versicherungsschutz gilt für Reisen und Aufenthalte außerhalb des Heimatlandes.
        In der Prämienhöhe wird z.T. unterschieden zwischen
        - Welt – hierunter fallen alle Staaten der Erde;
        - Europa, hierunter fallen auch folgende Gebiete: Inseln im und Länder am Mittelmeer, Madeira,
           Kanarische Inseln, Azoren, Länder am Baltischen und Schwarzen Meer, Ukraine und Russland bis zum
           Beginn des Urals.
        - Deutschland: hier gilt der Versicherungsschutz ausschließlich für (ausländische) Teilnehmer an
           Sprachreisen/-kursen, die nach Deutschland kommen.
                                                 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN 15


    Der Versicherungsschutz besteht in dem Land, in dem sich der Versicherte vorübergehend aufhält und für die
    Region, für die die Prämie gemäß der Versicherungspolice bezahlt ist.
    Die Versicherung ist ebenfalls gültig für die Hin- und Rückreise vom Heimatland zum Aufenthaltsland.

5   RISIKOAUSSCHLÜSSE
    Versicherungsschutz wird nicht gewährt,
    - für Schäden, die durch Aufruhr, Terror, innere Unruhen, Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse, Kernenergie,
       Verfügungen von hoher Hand oder Erdbeben unmittelbar oder mittelbar verursacht worden sind;
    - wenn der Versicherungsfall für die versicherte Person mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersehbar war;
    - für Schäden, welche die versicherte Person vorsätzlich herbeiführt;
    - für Schäden durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen, auch soweit diese auf Trunkenheit, Einnahme
       von Drogen beruhen;
    - für Schäden infolge Selbstmord oder Selbstmordversuche und Selbstverstümmelung;
    - für Schäden durch vorsätzliche und freiwillige Konfrontation mit unnötigen Gefahren;
    - für Schäden infolge Geschlechtskrankheiten, sexuell übertragbarer Krankheiten, HIV-bedingter
       Krankheiten, Acquired Immune Deficiency Syndrom (AIDS) oder mit AIDS zusammenhängender
       Syndrome, sowie für die auf Vorsatz beruhenden Krankheiten und Unfälle;
    - für Schäden infolge Schwangerschaft oder Geburt, wenn die Versicherungsdauer länger als drei Monate
       beträgt. Übersteigt die Versicherungsdauer eine Frist von drei Monaten nicht, gilt der Versicherungs-
       schutz für Krankheiten oder Verletzungen die aus einer Schwangerschaft hervorgehen oder diese
       beeinflussen, vorausgesetzt, dass die Versicherungsdauer mindestens 8 Wochen vor der errechneten
       Niederkunft beendet ist;
    - für Schäden infolge Abtreibung;
    - für Schäden infolge Luftfahrt anders als als zahlender Fluggast mit einer kommerziellen Luftfahrt-
       gesellschaft mit fester Ankunfts- und Abfahrtszeiten oder mit einem Charterflug;
    - für Schäden infolge der Ausübung der in Teil I beim Begriff Sport unter Kategorie 2 genannten
       Sportarten, wenn keine Zusatzprämie bezahlt wurde und aller in Kategorie 3. genannten Sportarten;
    - für Aufenthalte in Ländern, vor deren Besuch das Auswärtige Amt abrät;
    - für Schäden infolge des Betriebs von Motorfahrzeugen (bei der Haftpflichtversicherung).

6   FORDERUNGSÜBERGÄNGE
    Schadensersatzansprüche des Versicherten gegen Dritte gehen im gesetzlichen Umfang bis zu der Höhe der
    im Versicherungsfall erbrachten Leistungen auf die ISIS über. Sofern erforderlich, ist die versicherte Person ver-
    pflichtet, eine Abtretungserklärung gegenüber der ISIS abzugeben. Eine Abtretung von Ansprüchen des Ver-
    sicherungsnehmers an Dritte ist nur zulässig, nachdem der Versicherer den Anspruch anerkannt hat.

7   OBLIEGENHEITEN NACH EINTRITT DES VERSICHERUNGSFALLES
    Die versicherte Person hat alles zu vermeiden, was zu einer unnötigen Kostenerhöhung führen könnte.
    Bei der Entdeckung eines Ereignisses, das voraussichtlich eine Leistungspflicht herbeiführt, ist die versicherte
    Person verpflichtet, spätestens 28 Tage nach Eintritt des Versicherungsfalls dem Versicherer dieses Ereignis –
    möglichst schriftlich (per Post, E-Mail, Fax o.ä.) – mitzuteilen.
    Der Versicherte ist verpflichtet,
    - wenn sein Eigentum verlorengegangen, gestohlen oder beschädigt ist, sofort bei der Polizei Anzeige zu
        erstatten und alle praktischen Maßnahmen zu ergreifen, um das verlorene Eigentum wiederzufinden,
    - alle Informationen bzw. Dokumente (z.B. ärztliche Gutachten, Kaufbelege, Polizeibericht etc.) zu
        beschaffen, die im Zusammenhang mit dem Schadenersatzanspruch erforderlich sind sowie gegebenen-
        falls die behandelnden Ärzte von ihrer Schweigepflicht zu entbinden.
    Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt, kann der Versicherer von der Ver-
    pflichtung zur Leistung insgesamt frei werden.
    Ist dem Versicherer aufgrund einer Obliegenheitsverletzung eine Abrechnung mit dem Krankenversicherer,
    dem Versicherungsnehmer oder Dritten nicht möglich, ist er berechtigt, von der versicherten Person bereits
    erbrachte Leistungen binnen eines Monats in einer Summe zurückzufordern.

8   BESONDERE VERWIRKUNGSGRÜNDE/VERJÄHRUNG
    Der Versicherer ist von der Entschädigungspflicht frei, wenn
    - die versicherte Person den Versicherungsfall vorsätzlich herbeigeführt hat;
    - die versicherte Person den Versicherer über Umstände und Tatsachen zu täuschen versucht, die für den
       Grund oder für die Höhe der Leistung von Bedeutung sind.
    Die Entschädigungspflicht des Versicherers entfällt ebenfalls, wenn der Anspruch auf die Leistung nicht in-
    nerhalb von sechs Monaten gerichtlich geltend gemacht wird. Der Lauf dieser Frist beginnt erst, nachdem der
    Versicherer den erhobenen Anspruch unter Angabe der mit dem Ablauf der Frist verbundenen Rechtsfolgen
    schriftlich abgelehnt hat. Die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag verjähren in 2 Jahren. Die Verjährung
    beginnt mit dem Ablauf des Jahres, in welchem die Leistung verlangt werden kann.

9   ANDERE VERSICHERUNGEN ODER LEISTUNGSVERPFLICHTETE
    Wenn sich herausstellt, dass für die Kosten und/oder Schadenersatzansprüche aufgrund dieser Versicherung
    ebenfalls der Versicherungsschutz einer anderen Versicherung gilt oder gelten würde, hätte es die ISIS-Ver-
    sicherung nicht gegeben, wobei das Abschlussdatum jener Versicherung bedeutungslos ist, ergänzt diese ISIS-
    Versicherung lediglich jenen Versicherungsschutz. Es wird ausdrücklich – und unbeschadet des oben Stehen-
    den – erklärt, dass sofern aufgrund oben genannter anderer Versicherung(en) oder einer anderen (Sozial-)
    Leistung ein Schadenersatzanspruch auf eine Leistung für Krankenkosten oder andere Kosten geltend ge-
    macht werden kann (oder, hätte es die ISIS-Versicherung nicht gegeben, ein Schadenersatzanspruch hätte gel-
    tend gemacht werden können) die ISIS-Versicherung einen ergänzenden Charakter hat. Daher gilt aufgrund
    der Versicherungsbedingungen der Versicherungsschutz nur für Kosten, die nicht durch andere Versicherun-
    gen oder Versorgungsleistungen gedeckt werden und für die Kosten, die den Selbstbehalt übersteigen.
16 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN


   10 PRÄMIENRÜCKERSTATTUNG
   10.1 Stornierung der Reise
        Wird das Reisearrangement, für das die Versicherung abgeschlossen wurde, vor Reiseantritt endgültig stor-
        niert, so werden die Prämien (außer für eine eventuelle Reiserücktrittskosten-Versicherung) zurückerstattet.
        Die endgültige Stornierung sowie Zahlung der Stornierungsgebühren ist durch geeignete Belege nachzu-
        weisen.
   10.2 Vorzeitige Reiserückkehr
        Unter gewöhnlichen Umständen wird eine Prämienrückerstattung nicht gewährt, wenn der Versicherungs-
        schutz dieser Versicherung einmal begonnen hat. Eine früher als geplant angetretene Rückreise des Versi-
        cherten ist insofern noch kein Grund für eine Prämienrückerstattung. Einen schadenfreien Verlauf der Versi-
        cherung vorausgesetzt, kann der Versicherungsnehmer jedoch eine Prämienrückerstattung bei ISIS beantra-
        gen. Sofern einer Prämienrückerstattung/diesem Antrag stattgegeben wird, wird in jedem Fall die Prämie für
        den laufenden Monat und eine Bearbeitungsgebühr von € 7,50 einbehalten.

   11   VORVERTRAGLICHE ANZEIGEPFLICHTEN DES VERSICHERUNGSNEHMERS/VERSICHERTEN
        Der Versicherungsnehmer hat alle Antragsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Bei schuldhafter Verlet-
        zung dieser Obliegenheit kann die ISIS nach den Bestimmungen der §§ 16 – 22 des Gesetzes über den Versi-
        cherungsvertrag vom Vertrag zurücktreten oder diesen anfechten und leistungsfrei werden.

   12   GERICHTSSTAND
        Wenn Streitigkeiten entstehen, die nicht außergerichtlich gelöst werden können, ist Gerichtsstand Hamburg
        oder der Sitz des Vermittlers. Soweit nicht überstaatliches Recht entgegensteht, gilt deutsches Recht.


   TEIL III

   BESONDERE VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN

   A    BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE REISERÜCKTRITTSKOSTENVERSICHERUNG

   1    VERSICHERTE PERSONEN
        Versichert ist die Person, die, wenn sie ein Reise- oder Mietarrangement bucht, eine ISIS-Reiserücktrittskosten-
        Versicherung im Zusammenhang mit diesen Arrangements abgeschlossen hat. Versichert ist/sind – bis zu einer
        Personenanzahl von sechs Personen – weiterhin der/die Reisegefährte(n), mit dem/denen die versicherte Per-
        son gemeinschaftlich ein identisches Reise- und/oder Mietarrangement gebucht und der/die ebenfalls eine
        ISIS-Stornokosten- oder Reiserücktrittskosten-Versicherung gebucht und bezahlt hat/haben.

   2 VERSICHERUNGSUMFANG
   2.1 Der Versicherer ist im Umfang von Absatz 2.2 leistungspflichtig, wenn infolge einer der nachstehend ge-
       nannten wichtigen Gründe entweder die Reiseunfähigkeit der versicherten Person zu erwarten ist oder ihr der
       Antritt der Reise bzw. deren planmäßige Beendigung nicht zugemutet werden kann:
   a. bei Tod, schwerem Unfall oder unerwarteter schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risiko-
       person und bei Impfunverträglichkeit oder Schwangerschaftskomplikationen (plötzlich auftretende Kompli-
       kationen oder deren ärztlich attestiertes Drohen bei Durchführung der Reise) der versicherten Person;
   b. bei Schaden am Eigentum der versicherten Person oder einer Risikoperson infolge von Feuer, Elementar-
       ereignis oder vorsätzlicher Straftat eines Dritten, sofern der Schaden im Verhältnis zu der wirtschaftlichen
       Lage und dem Vermögen des Geschädigten erheblich oder sofern zur Schadensfeststellung die Anwesenheit
       der versicherten oder der Risikoperson notwendig ist;
   c. unfreiwillige Arbeitslosigkeit der versicherten Person, die unerwartet nach dem Buchungsdatum eingetreten
       ist infolge einer völligen oder teilweisen Schließung der Firma, in der sie für mindestens 20 Wochenstunden
       in einem Dauerarbeitsverhältnis beschäftigt war;
   d. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses durch die versicherte Person, sofern diese Person bei der Reisebuchung
       arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hat.
   2.2 Die ISIS leistet Entschädigung:
   a. bei Nichtantritt der Reise oder Nichtnutzung eines Mietarrangements für die dem Reiseunternehmen oder
       einem anderen Leistungsträger vom Versicherungsnehmer/der versicherten Person vertraglich geschuldeten
       Rücktrittskosten.
   b. bei verspätetem Antritt der Reise aus den unter Absatz 2.1 genannten Gründen oder wegen einer Verspätung
       von öffentlichen Verkehrsmitteln um mehr als zwei Stunden, für die Hinreisemehrkosten der versicherten Per-
       son, vorausgesetzt, dass An- und Abreise in dem versicherten Arrangement enthalten sind, maximal jedoch bis
       zur Höhe der Stornierungskosten, die bei einem Nichtantritt (Stornierung) der Reise angefallen wären;
   c. bei Abbruch der Reise aus den unter Absatz 2.1 genannten Gründen für die nachweislich entstandenen zu-
       sätzlichen Rückreisekosten und die hierdurch unmittelbar verursachten sonstigen Mehrkosten des Versicher-
       ten, vorausgesetzt, dass An- und Abreise in dem versicherten Arrangement enthalten sind; dies gilt auch im
       Falle nachträglicher Rückkehr. Bei Erstattung dieser Kosten wird in Bezug auf Art und Klasse des Transport-
       mittels, der Unterkunft und Verpflegung auf den Standard und die Klassifikation der gebuchten Reise abge-
       stellt. Wenn abweichend von der gebuchten Reise die Rückreise mit dem Flugzeug erforderlich wird, werden
       nur die Kosten für einen Sitzplatz in der einfachsten Flugzeugklasse ersetzt.

   3    AUSSCHLÜSSE
        Die ISIS ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn für die versicherte Person und/oder die Risikoperso-
        nen der Versicherungsfall bei Abschluss der Versicherung vorhersehbar war oder vorsätzlich oder grob fahr-
        lässig herbeigeführt wird.

   Fortsetzung auf Seite 21.
   Continues on page 21.
                 INDEMNIFICATION-FORM MEDICAL EXPENSES 17

ISIS-VERSICHERUNGSSCHEIN                                 Nr.: D
    INSURANCE CERTIFICATE                                No.:

 WICHTIG! Ansprüche auf Krankenkosten können nur bearbeitet vverden, wenn die 'lndemnification Form'
 vollständig ausgefüllt ist und die originalen Rechnungen miteingereicht werden.


 IMPORTANT! Claims for medical expenses can only be dealt with if the indemnification form is filled in
 completely and if it is accompanied by original bills.


 IMPORTANT! Les demandes de paiement de dommages pour les dépenses médicales peuvent seulement être prises
 en considération quand la demande de remboursement est bien remplie et est accompagnée des factures originales.


 ¡IMPORTANTE! Las reclamaciones por gastos médicos solo séran atendidas si el formulario de indemnización
 está correctamente llenado y si va acompeñado de las facturas originales.


AUSZUFÜLLEN DURCH DEN VERSICHER TEN
                  Name
                  Name
                   Nom
                Nombre

       Heimatanschrift
     Address in country
               of origin
   Adresse dans le pays
               d’origine
    Dirección en el pais
              de origen
          Phone/e-mail




    Zeitweilige Adresse
             im Ausland
     Temporary address
                  abroad
    Adresse temporaire
             à l’étranger
     Direccion temporal
        en el extranjero



                  Beginn der Krankheit, Unfalldatum
  Date on which illness started or accident took place
                    Tombé malade, date de l’accident
Fecha de comienzo de la enfermedad o del accidente

 Art der Krankheit oder
             des Unfalls
  Kind of illness and/or
                accident
  Nature de la maladie
        ou de l’accident
  Clase de enfermedad
           y/o accidente




            Unterschrift
        des Versicherten
Signature of the insured
   Signature de l’assuré
    Firma del asegurado



  Fügen Sie Ihrem Schadensantrag bitte eine Kopie des Versicherungsscheines bei.
18 INDEMNIFICATION-FORM MEDICAL EXPENSES

  AUSZUFÜLLEN DURCH DEN VERSICHER TEN
   Sind Sie gegen Kranken-
           kosten versichert           ja      nein
                 (vgl. S. 11)
       Wenn ja, bei welcher
  Versicherungsgesellschaft

         und unter welcher
    Versicherungsnummer?
           Erhalten Sie eine
    Vergütung für Kranken-
     kosten im Ausland von
        Ihrer Versicherung?            ja      nein
                                Wenn nein, bitte schriftliche Abweisung beifügen.



                                 Ort

                                 Datum
  Der Unterzeichner erklärt,
    alle Angaben bezüglich
  der Schadensbearbeitung
       bewusst, vollständig
       und wahrheitsgetreu
         gemacht zu haben. Unterschrift


 THIS PAR T TO BE FILLED IN BY DOCTORS

   Kind of Illness
 and/or accident:



  Dates of visits: to doctors                                 to chemists
                1.                                       1.
                2.                                       2.
               3.                                        3.
       Diagnosis:




     Recovered?        yes       Hospital treatment           yes     Ambulance used?     yes
                                         necessary?
                       no                                  no                             no
        Address:

       Signature
       of doctor:

      Total claim
      amount to:
   To be paid to:      the insured          the doctor              the hospital   the chemist

           Name:
        Address:


  Please state also
     bank account
          number:
                       ERSTATTUNGSANTRAG FÜR REISEGEPÄCK 19

 ISIS-VERSICHERUNGSSCHEIN                     Nr.:   D
 AUSZUFÜLLEN DURCH DEN VERSICHER TEN
         Name



         Straße



  PLZ/Wohnort




  1. Wann und
     wo ist der
  Verlust bzw.
      Schaden
  entstanden? Ort




                  Datum/Uhrzeit
     2. Genaue
  Beschreibung
 des Schadens-
     hergangs:




 3. Bei welchem
Polizeibüro und
    wann haben
     Sie Anzeige
  erstattet bzw.
     den Verlust
      gemeldet? (Polizeibericht beifügen)

                  Mitreisende
                  Person(en):
                       Name,
                   Vorname,
                      Adresse




          4. Haben Sie noch       ja        Wenn ja, bei welcher
           andere Reisever-                 Versicherungsgesellschaft?
                sicherungen
             abgeschlossen?       nein

        5. Haben Sie bereits      ja        Wenn ja, bei welcher Versicherung?
         früher Schäden bei                 Wann?
        Reiseversicherungen
                  deklariert?     nein

       6. Schließt Ihre Haus-     ja        Wenn ja, bei welcher Versicherung?
       ratsversicherung eine
        Gepäckversicherung        nein
                         ein?


    Fügen Sie Ihrem Schadensantrag bitte eine Kopie des Versicherungsscheines bei.
20 ERSTATTUNGSANTRAG FÜR REISEGEPÄCK

  7. Spezifizierung vermisster und/oder beschädigter Gegenstände
     (bitte Rechnungen/Kassenbelege in der Reihenfolge der Auflistung
     im Original beifügen)


  1. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?


  2. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?


  3. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?


  4. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?


  5. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?


  6. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?


  7. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?


  8. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?


  9. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?


  10. Gegenstand


  Anschaffungspreis in €    Wo und wann gekauft?
  Der Unterzeichner erklärt, alle Angaben bezüglich der Schadensbearbeitung
  bewusst, vollständig und wahrheitsgetreu gemacht zu haben.
   Ort

   Datum                               Unterschrift
                                                ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN 21


4 PRÄMIE, VERSICHERUNGSSUMME, GÜLTIGKEIT, SELBSTBEHALT
4.1 Bei der Reiserücktrittskostenversicherung kommt eine Mindestprämie zur Anwendung.
    Im übrigen richtet sich die Prämie für die Reiserücktrittskostenversicherung nach dem Reisepreis und der Höhe
    der maximalen Stornierungskosten. Die Versicherungssumme soll dem vollen ausgeschriebenen Reisepreis
    entsprechen. Der Versicherer haftet bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme abzüglich eines
    Selbstbehalts. Sollten die nachweislich entstandenen zusätzlichen Reisekosten die Versicherungssumme über-
    steigen, so ersetzt der Versicherer auch diese Kosten abzüglich eines Selbstbehalts.
4.2 Versicherungsschutz besteht nur, wenn der Versicherungsvertrag gleichzeitig mit der Reisebuchung abge-
    schlossen wird. Der Versicherungsvertrag kann auch innerhalb von zehn Tagen nach der Reisebuchung abge-
    schlossen werden, jedoch nur, wenn zwischen Abschluss des Versicherungsvertrages und Beginn der geplan-
    ten Reise mindestens 30 Tage liegen.
    Die Versicherung tritt zu dem Zeitpunkt in Kraft, an dem der Versicherungsbeitrag bezahlt wurde und endet
    am Tag, an dem das Reise-und/oder Mietarrangement endet bzw. mit der Rückkehr an den ständigen Wohn-
    ort des Versicherten.
4.3 Bei jedem Versicherungsfall trägt der Versicherte einen Selbstbehalt in Höhe des in der Deckungsübersicht
    genannten Betrages bzw. genannten Prozentsatzes.

5 OBLIEGENHEITEN DES VERSICHERUNGSNEHMERS/DER VERSICHERTEN PERSON IM VERSICHERUNGSFALL
5.1 Die versicherte Person/Versicherungsnehmer ist verpflichtet,
a. die Reise bei der Buchungsstelle unverzüglich zu stornieren und dem Versicherer den Eintritt des Versiche-
    rungsfalles unter Übersendung der Originale der Reiseanmeldung/Buchungsbestätigung, der Stornorechnung
    sowie des Versicherungsscheins unverzüglich schriftlich mitzuteilen; die endgültige Stornierung sowie Zah-
    lung der Stornierungsgebühren ist durch geeignete Belege nachzuweisen;
b. im Falle der schon angetretenen Reise/bei Reiseabbruch sich bei Eintritt einer schweren Krankheit oder eines
    Unfalls unverzüglich mit der ISIS Assistance in Verbindung zu setzen oder unverzüglich nach Ankunft in
    Deutschland den Versicherer über den Eintritt des Versicherungsfalls zu informieren;
c. dem Versicherer jede gewünschte sachdienliche Auskunft zu erteilen und ihm alle angeforderten Nachweise
    zur Verfügung zu stellen, insbesondere Originale ärztlicher Atteste (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sind
    nicht ausreichend) über Krankheiten, Unfälle, Impfunverträglichkeit bzw. Schwangerschaft;
d. bei Verlust des Arbeitsplatzes das Kündigungsschreiben vorzulegen;
e. bei Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses eine Bestätigung des Arbeitsamtes über die Zustimmung zu der ge-
    buchten Reise sowie den Aufhebungsbescheid des Arbeitsamtes als Nachweis für das neue Arbeitsverhältnis;
f. sonstige notwendige Unterlagen im Sinne von Abschnitt 2.1 a - e beizubringen;
g. auf Verlangen des Versicherers die Ärzte von der Schweigepflicht in Bezug auf den Versicherungsfall zu ent-
    binden, soweit diesem Verlangen rechtswirksam nachgekommen werden kann.
5.2 Verletzt der Versicherungsnehmer/die versicherte Person vorsätzlich oder grob fahrlässig eine der vorstehen-
    den Obliegenheiten ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei. Trotz grob fahrlässiger Verlet-
    zung bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, wenn die Verletzung weder Einfluss auf die Feststellung
    des Versicherungsfalles noch auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungspflicht des Versicherers hat.


B    BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE AUSLANDSREISE-KRANKENVERSICHERUNG

1 GEGENSTAND, UMFANG UND GELTUNGSBEREICH DES VERSICHERUNGSSCHUTZES
1.1 Der Versicherer bietet der versicherten Person Versicherungsschutz bei Krankheiten, Unfällen und anderen im
    Vertrag genannten Ereignissen. Er gewährt bei Eintritt des Versicherungsfalles Ersatz von Aufwendungen für
    Heilbehandlung im Gastland und sonstige vereinbarte Leistungen.
1.2 Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer versicherten Person im Gastland we-
    gen Krankheit oder Unfallfolgen, die keinen Aufschub bis zur Rückkehr des Versicherten an seinen Wohnort
    duldet.

2 UMFANG DER LEISTUNGSPFLICHT
2.1 Heilbehandlungskosten
    Der Versicherer erstattet die während des Auslandsaufenthaltes entstandenen Kosten medizinisch notwen-
    diger und unaufschiebbarer Heilbehandlung abzüglich der in der Deckungsübersicht genannten Selbstbe-
    teiligung.
    Als Heilbehandlung im Sinne dieser Bedingungen gelten:
a. ärztliche Behandlung, einschl. ärztlicher Hilfe bei akut auftretenden Schwangerschaftskomplikationen, ein-
    schl. Fehlgeburt vor Ablauf der 30. Schwangerschaftswoche;
b. ärztlich verordnete Medikamente und Verbandsmittel. Als Medikamente gelten nicht – auch wenn sie ärztlich
    verordnet sind – Nähr-, Stärkungs- sowie kosmetische Präparate und Verhütungsmittel;
c. ärztlich verordnete Strahlen-, Licht- und sonstige physikalische Behandlungen;
d. ärztlich verordnete Massagen, medizinische Packungen und Inhalationen;
e. ärztlich verordnete Hilfsmittel, die infolge eines Unfalles notwendig werden und der Behandlung der Unfall-
    folgen dienen;
f. Röntgendiagnostik;
g. die medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlung im Gastland in einem allgemein amtlich anerkannten
    Krankenhaus, das unter ständiger ärztlicher Leitung steht, über ausreichende diagnostische und therapeu-
    tische Möglichkeiten verfügt sowie Krankengeschichten führt;
h. Transport zum für die Behandlung geeigneten, nächsterreichbaren Krankenhaus bzw. Arzt und zurück;
i. Operationen;
22 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN


   2.2 Zahnarztkosten/Zahnersatz
       Der Versicherer erstattet – bis zur Höhe des in der Deckungsübersicht genannten Betrages – die Kosten für
       schmerzstillende Zahnbehandlung (einschließlich Zahnfüllungen in einfacher Ausführung) von natürlichen
       Zähnen abzüglich der in der Deckungsübersicht genannten Selbstbeteiligung.
       Bei überkronten Zähnen, Kronen, Brücken, Zahnprothesen oder Ähnlichem ist die Erstattung auf die Wieder-
       herstellung der Funktionsfähigkeit (Reparatur) gemäß Deckungsübersicht – abzüglich der dort genannten
       Selbstbeteiligung – beschränkt.
       Nicht erstattet werden Behandlungskosten, die durch den vorherigen schlechten Zustand der Zähne, des
       Zahnersatzes, des Zahnfleisches und des Kiefers bedingt sind.
   2.3 Zustimmungspflichtige Behandlungen
       Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgversprechend bewährt haben oder die an-
       gewendet werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen, werden
       nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch den Versicherer erstattet. Ebenfalls der Zustimmung be-
       darf die Behandlung nach 3.1.l.
   2.4 Kostenübernahme im Krankenhaus
       Bei einem Krankenhausaufenthalt wird in der Regel direkt zwischen der ISIS-Assistance (Alarmzentrale) und
       dem Krankenhaus abgerechnet. Keine außergewöhnlichen Umstände (wie z.B. Nichtansprechbarkeit der ver-
       sicherten Person) vorausgesetzt, muss im Vorwege Kontakt zur ISIS-Assistance aufgenommen werden.
   2.5 Nachleistung im Ausland
       Erfordert eine Erkrankung während des Auslandaufenthaltes über das Ende des Versicherungsschutzes hinaus
       Heilbehandlung, so besteht im Rahmen dieser Bedingungen Leistungspflicht gemäß Abschnitt 3 der Allge-
       meinen Versicherungsbedingungen bis zur maximalen Dauer von 90 Tagen weiter, sofern die Rückreise wegen
       nachgewiesener Transportunfähigkeit nicht möglich ist.
   2.6 Krankenrücktransport
       Erstattet werden die Kosten, die durch einen medizinisch notwendigen und/oder ärztlich angeordneten Rück-
       transport eines erkrankten Versicherten in die Heimat entstehen, wenn aufgrund des Krankheitsbildes oder
       eventueller medizinischer Unterversorgung eine Heilbehandlung im Ausland nicht durchgeführt werden kann
       und eine anschließende stationäre Heilbehandlung im Heimatland erfolgt.
       Übernommen werden auch die Kosten für eine Begleitperson (eines Krankenpflegers und/oder Arztes), sofern
       diese Begleitung medizinisch notwendig ist, bzw. von den zuständigen Behörden bzw. der Fluggesellschaft
       angeordnet wurde.
       Vor dem Rücktransport ist die Zustimmung des Versicherers (Kontaktaufnahme über ISIS-Assistance) einzu-
       holen.
       Wenn die versicherte Person entgegen dem ärztlichen Rat einen Rücktransport ablehnt, so kann ISIS ab die-
       sem Zeitpunkt die weitere Leistung aus dem Vertrag verweigern. Soweit medizinische Gründe nicht ent-
       gegenstehen, ist das jeweils kostengünstigste Transportmittel zu wählen. Der Versicherungsschutz endet mit
       der Rückkehr in das Heimatland bzw. das ständige Aufenthaltsland.
   2.7 Such- und Bergungskosten
       Hat die versicherte Person einen unter den Versicherungsschutz fallenden Unfall erlitten, ersetzt der Versi-
       cherer bis zur Höhe des in der Deckungsübersicht festgelegten Betrages die entstandenen notwendigen Kos-
       ten für Such-, Rettungs- oder Bergungseinsätze von öffentlich-rechtlich oder privatrechtlich organisierten Ret-
       tungsdiensten, soweit hierfür üblicherweise Gebühren berechnet werden.
       Soweit ein anderer Ersatzpflichtiger eintritt, kann der Erstattungsanspruch gegen den Versicherer nur für die
       restlichen Kosten geltend gemacht werden. Bestreitet ein anderer Ersatzpflichtiger seine Leistungspflicht,
       kann sich der Versicherte unmittelbar an den Versicherer halten.
       Bestehen für den Versicherten mehrere Unfallversicherungen, können mitversicherte Bergungskosten nur aus
       einem dieser Verträge verlangt werden.
   2.8 Überführungskosten bei Tod/ Bestattungskosten am Sterbeort
       Erstattet werden die unmittelbaren Kosten – bis zum in der Deckungsübersicht genannten Maximalbetrag –
       einer Überführung der sterblichen Überreste der versicherten Person in das Heimatland.
       Auf Wunsch der Angehörigen bzw. auf behördliche Anordnung kann auch eine Bestattung am Todesort
       (Reiseort) erfolgen, wobei auch hierfür die Kostenerstattung auf den in der Deckungsübersicht genannten
       Maximalbetrag begrenzt ist und die Kosten eines Rücktransportes nicht überschreiten darf.

   3 EINSCHRÄNKUNG DER LEISTUNGSPFLICHT
   3.1 Keine Leistungspflicht besteht:
   a. für die Behandlung von Krankheiten, die der alleinige Grund oder einer der Gründe für den Antritt der Reise
       war;
   b. für die Behandlungen, bei denen der versicherten Person bei Reiseantritt bekannt war, dass sie bei planmäßi-
       ger Durchführung der Reise aus medizinischen Gründen stattfinden mussten;
   c. wenn die versicherte Person entgegen ärztlichem Rat gereist ist;
   d. wenn die versicherte Person vor Abreise eine terminale Prognose erhalten hat;
   e. wenn ein Schadenersatzanspruch in Zusammenhang mit einer Erkrankung steht, für die sich der Versicherte
       während einer Frist von 12 Monaten vor Versicherungsbeginn einer Behandlung unterzogen hatte;
   f. für solche Krankheiten einschl. ihrer Folgen sowie für Folgen von Unfällen, die durch die aktive Teilnahme an
       Kriegsereignissen oder aktive Teilnahme an inneren Unruhen verursacht und nicht ausdrücklich in den Versi-
       cherungsschutz eingeschlossen sind;
   g. für Kur- und Sanatoriumsbehandlungen sowie Rehabilitationsmaßnahmen;
   h. für Entziehungsmaßnahmen einschl. Entziehungskuren;
   i. für ambulante Heilbehandlung in einem Heilbad oder Kurort;
   j. für Behandlungen durch Angehörige oder Gasteltern. Nachgewiesene Sachkosten werden tarifgemäß er-
       stattet;
   k. für eine durch Siechtum, Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Behandlung oder Unterbringung;
                                                 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN 23


l.  für psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlung; ausgenommen ist die zustimmungspflichtige
    (vgl. 2.3.), einmalige Erstbehandlung durch einen Facharzt;
m. für Zahnersatz, Stiftzähne, Einlagefüllungen, Überkronungen und kieferorthopädische Behandlung, sofern
    nicht Absatz 2.2 zur Anwendung kommt;
n. für auf Schwangerschaft bezogene Routineuntersuchungen und –behandlungen sowie Schwangerschaftstest,
    Entbindung nach der 30. Schwangerschaftswoche, Abtreibung und deren Folgen;
o. für Korrektur von Geburtsfehlern, kosmetisch chirurgische Eingriffe einschließlich der Behandlung von Warz-
    en, Muttermalen und Akne;
p. für ärztliche Routineuntersuchungen, Laboruntersuchungen, Diagnosen oder Röntgenuntersuchungen, die
    nicht direkt mit den abgedeckten Krankheiten oder Unfällen in Verbindung stehen;
q. für Anschaffung oder Reparaturen von Hilfsmitteln (wie z. B. Brillen, Kontaktlinsen, Einlagen, Prothesen);
r. für Impfungen, Chiropraktiken und Akupunktur;
s. für Behandlungen in einer Privatklinik, wenn es möglich gewesen wäre, eine Behandlung in einem staatlichen
    Krankenhaus zu bekommen;
t. für Heilbehandlungskosten als Folge einer Beteiligung an den in Teil I bei Sport unter 3 aufgeführten Sport-
    arten, und für die unter 2 aufgeführten Sportarten, sofern für diese nicht die Zusatzprämie entrichtet wurde.
3.2 Übersteigt eine Heilbehandlung das medizinisch notwendige Maß, so kann der Versicherer seine Leistungen
    auf einen angemessenen Betrag herabsetzen.
3.3 Besteht Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Kranken-, Unfall-, Pflege- oder Rentenversicherung, auf
    eine gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, kann der Versicherer die gesetzlichen Leistungen von den
    Versicherungsleistungen abziehen.

4 BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR KRANKENKOSTEN IM ZUSAMMENHANG MIT UNFÄLLEN
4.1 Der Versicherungsfall
    Der Versicherer bietet Krankenversicherungsschutz bei Unfällen, die der versicherten Person während der
    Laufzeit des Vertrages zustoßen. Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von
    außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.
    Als Unfall gilt auch, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule
a. ein Gelenk verrenkt wird oder
b. Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden.
4.2 Ausschlüsse
    Nicht unter den Versicherungsschutz fallen:
a. Unfälle durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen, auch soweit diese auf Trunkenheit, Einnahme von Drogen
    beruhen, sowie durch Schlaganfälle, epileptische Anfälle oder andere Krampfanfälle, die den ganzen Körper
    des Versicherten ergreifen. Versicherungsschutz besteht jedoch, wenn diese Störungen oder Anfälle durch ein
    unter diesen Vertrag fallendes Unfallereignis verursacht wurden.
b. Unfälle, die der versicherten Person dadurch zustoßen, dass sie vorsätzlich eine Straftat ausführt oder auszu-
    führen versucht.
c. Unfälle der versicherten Person
aa. bei der Benutzung von Luftfahrzeugen (Fluggeräten) ohne Motor, Motorseglern, Ultraleichtflugzeugen und
    Raumfahrzeugen sowie beim Fallschirmspringen;
bb. als Luftfahrzeugführer oder als sonstiges Besatzungsmitglied eines Luftfahrzeuges.
cc. bei einer mit Hilfe eines Luftfahrzeuges auszuübenden beruflichen Tätigkeit.
d. Unfälle, die der versicherten Person dadurch zustoßen, dass sie sich als Fahrer, Beifahrer oder Insasse eines
    Motorfahrzeugs an Veranstaltungen, einschließlich der dazugehörigen Übungsfahrten, beteiligt, bei denen es
    auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt.
e. Unfälle als Folge einer Beteiligung an den in Teil I bei Sport unter 3 aufgeführten Sportarten, und für die unter
    2 aufgeführten Sportarten, sofern für diese nicht die Zusatzprämie entrichtet wurde.
f. Unfälle, die der versicherten Person in Ausübung ihrer Berufstätigkeit zustoßen.
    Kaufmännische Tätigkeit, Büro-, Lehr- und Verwaltungstätigkeit sowie die berufliche Tätigkeit als Reiseleiter
    sind jedoch mitversichert

5 AUSZAHLUNG DER VERSICHERUNGSLEISTUNGEN
5.1 Der Versicherer ist zur Leistung nur verpflichtet, wenn folgende Nachweise – diese werden Eigentum des Ver-
    sicherers – erbracht sind:
a. Originalbelege, die den Namen der behandelten Person, die Bezeichnung der Krankheit und die Angaben der
    vom Behandelnden erbrachten Leistungen nach Art, Ort und Behandlungszeitraum enthalten müssen;
b. Rezepte sind zusammen mit der ärztlichen Verordnung und den Rechnungen über Heil- oder Hilfsmittel ein-
    zureichen. Besteht anderweitig Versicherungsschutz für Heilbehandlungskosten und wird dieser zuerst in
    Anspruch genommen, so genügen als Nachweis die mit Erstattungsvermerk versehenen Rechnungs-Zweit-
    schriften.
5.2 Der Versicherer ist berechtigt, an den Überbringer oder Übersender von ordnungsgemäßen Nachweisen die
    Zahlungen zu leisten, es sei denn, er hat begründete Zweifel an der Legitimation des Überbringers oder Über-
    senders.
5.3 Die in ausländischer Währung entstandenen Kosten werden in EURO zum Kurs am jeweiligen Schadenstag
    umgerechnet.
5.4 Von den Leistungen können Mehrkosten abgezogen werden, die dadurch entstehen, dass der Versicherer
    Überweisungen ins Ausland vornimmt oder auf Verlangen des Versicherungsnehmers eine besondere Zah-
    lungsform wählt.
5.5 Ansprüche auf Versicherungsleistungen können vor Fälligkeit ohne Zustimmung des Versicherers weder ab-
    getreten noch verpfändet werden.
24 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN


   5.6 Payment on the Spot (POS)
       In vielen Ländern können als Soforthilfe Krankenkostenrechnungen bis zu einer Höhe von USD 250 direkt vor
       Ort erstattet werden. Dieser Erstattungsbetrag gilt je Schadenereignis.
       Erstattungsfähig sind unter Vorlage der jeweiligen Originalbelege: Arztrechnungen, ärztlich verordnete Me-
       dikamente und Krankenhausrechnungen. Die Anschriften der POS-Stellen befinden sich im Anhang dieser
       Police.

   6 OBLIEGENHEITEN DES VERSICHERTEN
   6.1 Die versicherte Person hat auf Verlangen des Versicherers jede Auskunft zu erteilen, die zur Feststellung des
       Versicherungsfalles oder der Leistungspflicht des Versicherers und ihres Umfanges erforderlich ist.
   6.2 Auf Verlangen des Versicherers ist die versicherte Person verpflichtet, sich durch einen vom Versicherer be-
       auftragten Arzt untersuchen zu lassen. Die Kosten hierfür trägt der Versicherer.
   6.3 Dem Versicherer ist auf Verlangen folgende Erklärung über die Entbindung von der Schweigepflicht zu er-
       teilen:
       „Mir ist bekannt, dass der Versicherer zur Beurteilung seiner Leistungspflicht auch Angaben überprüft, die ich
       zur Begründung etwaiger Ansprüche mache oder die sich aus von mir eingereichten Unterlagen (z.B. Rech-
       nungen, Verordnungen) sowie von mir veranlassten Mitteilungen eines Krankenhauses oder von Angehörigen
       eines Heilberufes ergeben. Zu diesem Zweck befreie ich die Angehörigen von Heilberufen oder Krankenan-
       stalten, die in den vorgelegten Unterlagen genannt sind oder die an der Heilbehandlung beteiligt waren, von
       ihrer Schweigepflicht. Von der Schweigepflicht entbinde ich auch zur Prüfung von Leistungsansprüchen im
       Falle meines Todes. Die Schweigepflichtentbindung für die Leistungsprüfung bezieht sich auch auf die An-
       gehörigen von anderen Kranken- und Unfallversicherern, die nach dort bestehenden Versicherungen befragt
       werden dürfen. Diese Erklärung gebe ich auch für meine mitversicherten Kinder sowie die von mir gesetzlich
       vertretenen mitzuversichernden Personen ab, die die Bedeutung dieser Erklärung nicht beurteilen können.“

   7 FOLGEN VON OBLIEGENHEITSVERLETZUNGEN
   7.1 Der Versicherer ist gemäß der in § 6 Abs. 3 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) enthaltenen Einschränkung von
       der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn eine der in § 6 Nr. 1 und 2 VVG genannten Obliegenheiten verletzt
       wird.
   7.2 Solange die in § 6 Abs. 3 VVG genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ruht die Leistungspflicht des Ver-
       sicherers.
   7.3 Die Kenntnis und das Verschulden der versicherten Person stehen der Kenntnis und dem Verschulden des Ver-
       sicherungsnehmers gleich.


   C    BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR ZUSÄTZLICHE REISEKOSTEN UND ZUSATZENTSCHÄDIGUNGEN

   1 ZUSÄTZLICHE REISEKOSTEN
   1.1 Zusätzliche Reisekosten bei vorzeitiger Rückreise oder Reiseunterbrechung
       Unter zusätzlichen Reisekosten werden verstanden: notwendige Kosten für zusätzliche Tickets der zweiten
       Klasse für die Benutzung von Bahn, Bus, Schiff oder der Economy-Class im Flugzeug sowie vergleichbarer Fort-
       bewegungsmittel, die als unmittelbare Folge unerwarteter Umstände anfallen und im Zusammenhang mit
       einem der folgend genannten Gründe stehen, der während der Versicherungsdauer eingetreten ist. Auf die-
       se Kosten sind Ersparnisse (ersparte Reisekosten), Rückzahlungen und Ähnliches anzurechnen.
       Eine Entschädigung wird gezahlt, wenn die versicherte Person ins Heimatland zurückkehrt, weil sie ihren Aus-
       landaufenthalt infolge von Krankheit oder Unfall eines Angehörigen vorzeitig abbrechen muss, sofern dessen
       Leben in Gefahr ist sowie bei dessen Tod.
       Die Kosten für die evtl. Wiederaufnahme des Auslandsaufenthaltes durch die versicherte Person gehen zu
       ihren Lasten, wenn die Deckungssumme für zusätzliche Reisekosten erreicht ist. Sobald die Deckungssumme
       für zusätzliche Reisekosten erschöpft ist, werden zusätzliche Reisekosten anderer Art bei Eintritt eines weite-
       ren Versicherungsfalles nicht mehr erstattet.
       Diese Entschädigung ist auf 50% der Reisekosten der Rückreise ins Heimatland beschränkt, wenn die versi-
       cherte Person vor Eintritt des Versicherungsfalls keine gültigen Reisedokumente für die Rückreise besaß.
   1.2 Zusätzliche Reisekosten Angehöriger zum Aufenthaltsort des Versicherten
       Zusätzliche Reisekosten (im Sinne von Absatz 1.1) und Unterbringungskosten Angehöriger zum Aufenthalts-
       ort des Versicherten werden erstattet, wenn der behandelnde Arzt es für notwendig hält, dass die versicher-
       te Person als Folge ihres Unfalls oder ihrer Krankheit (die für sie lebensgefährlich ist) durch Angehörige be-
       sucht wird.
       Hierfür ist Voraussetzung, dass die versicherte Person nicht schon vor Antritt der Abreise des Angehörigen ver-
       storben ist. Die Notwendigkeit muss durch Attest des behandelnden Arztes bestätigt werden. Erstattet wer-
       den die Reisekosten nur eines Angehörigen der versicherten Person bis zu dem in der Deckungsübersicht ge-
       nannten Maximalbetrag. Die Erstattung der darin enthaltenen Hotelkosten ist auf € 25 pro Tag für einen Zeit-
       raum von maximal 15 Tage beschränkt.
   1.3 Besondere Ausschlüsse
       Für zusätzlich notwendige Beförderungskosten infolge zuvor bestehender physischer Defekte, Gebrechen, Er-
       krankungen oder Leiden der/s Erkrankten gilt der Versicherungsschutz nicht, wenn
   a. das Bestehen dieses Umstandes bei Abschluss der Versicherung bekannt war oder bekannt gewesen sein
       könnte;
   b. bei Beginn der Versicherung zu erwarten war, dass diese Kosten entstehen würden;
   c. die versicherte Person entgegen ärztlichem Rat gereist ist;
   d. die versicherte Person oder der betroffene Angehörige eine terminale Prognose erhalten hat.
                                               ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN 25


2    ANTEILIGE ERSTATTUNG DER KURSGEBÜHREN BEI VORZEITIGEM ABBRUCH ODER AUSFALL
     Im Rahmen dieser Leistung werden die Kursgebühren anteilig bis zur Höhe der Versicherungssumme erstat-
     tet, wenn infolge einer ernsten Krankheit oder Verletzung des Versicherten oder eines Angehörigen (gemäß
     1.1.), welche die Teilnahme am Kurs unmöglich macht, mehr als ein Drittel der Gesamtzeit des Kurses verpasst
     wird. Anderweitig erstattungsfähige Kosten werden nicht ersetzt (sekundärer Versicherungsschutz).


D    BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE REISEGEPÄCKVERSICHERUNG ( GILT NUR FÜR OUTGOING)

1 VERSICHERTE SACHEN
1.1 Versichert ist das gesamte persönliche Reisegepäck der versicherten Person bis zu dem in der Deckungsüber-
    sicht genannten Maximalbetrag abzüglich der in der Deckungsübersicht genannten Selbstbeteiligung.
1.2 Als Reisegepäck gelten sämtliche Sachen des persönlichen Reisebedarfs, die während einer Reise mitgeführt,
    am Körper oder in der Kleidung getragen oder durch ein übliches Transportmittel befördert werden. Als Rei-
    segepäck gelten auch – eingeschränkt – Geschenke und Reiseandenken, die auf der Reise erworben werden.
    Gegenstände, die üblicherweise nur zu beruflichen Zwecken mitgeführt werden, sind ausgeschlossen.
1.3 Falt- und Schlauchboote sowie andere Sportgeräte jeweils mit Zubehör sind nur versichert, solange sie sich
    nicht in bestimmungsgemäßem Gebrauch befinden. Außenbordmotoren sind stets ausgeschlossen.
1.4 Pelze, Schmucksachen, Gegenstände aus Edelmetall; Foto- und, Filmapparate, Fernrohre und -gläser sowie Te-
    leskope, jegliche Messinstrumente, tragbare Computer- und Videosysteme, jeweils mit Zubehör, sind – unbe-
    schadet der Entschädigungsgrenze in Absatz 6.1. – nur versichert, solange sie
a. bestimmungsgemäß getragen bzw. benutzt werden oder
b. in persönlichem Gewahrsam sicher verwahrt mitgeführt werden oder
c. einem Beherbergungsbetrieb zur Aufbewahrung übergeben sind oder
d. sich in einem ordnungsgemäß verschlossenen Raum eines Gebäudes, eines Passagierschiffes oder in einer be-
    wachten Garderobe befinden; Schmucksachen und Gegenstände aus Edelmetall jedoch nur, solange sie außer-
    dem in einem verschlossenen Behältnis untergebracht sind, das erhöhte Sicherheit auch gegen die Wegnah-
    me des Behältnisses selbst bietet.
    Pelze, Foto-, Filmapparate, Fernrohre und -gläser sowie Teleskope, jegliche Messinstrumente und tragbare
    Computer- und Videosysteme jeweils mit Zubehör sind auch dann versichert, wenn sie in ordnungsgemäß ver-
    schlossenen, nicht einsehbaren Behältnissen einem Beförderungsunternehmen oder einer Gepäckaufbewah-
    rung übergeben sind.
1.5 Für Ausweispapiere sind die Kosten der Wiederbeschaffung versichert.

2    BEGINN UND ENDE DES VERSICHERUNGSSCHUTZES, GELTUNGSBEREICH
     Innerhalb der vereinbarten Laufzeit des Vertrages beginnt der Versicherungsschutz mit dem Zeitpunkt, an
     dem zum Zwecke des unverzüglichen Antritts der Reise versicherte Sachen aus der ständigen Wohnung des
     Versicherten entfernt werden mit einer maximalen Dauer von 72 Stunden ab Reisebeginn oder auf der
     Rückreise vom Ausland in das Heimatland mit einer maximalen Dauer von 72 Stunden ab Beginn der Rück-
     reise.
     Wird bei Reisen im Kraftfahrzeug das Reisegepäck nicht unverzüglich nach der Ankunft vor der ständigen
     Wohnung entladen, so endet der Versicherungsschutz bereits mit dieser Ankunft.
     Bei einer Versicherungsdauer von über 6 Monaten gilt folgendes: das Gepäck ist auch auf der Hin- und
     Rückreise für einen einmaligen Besuch im Heimatland während der Versicherungsdauer und für eine maxi-
     male Reisezeit von jeweils 72 Stunden von der Abreise bis zur Ankunft am Bestimmungsort versichert.

3   VERSICHERTE GEFAHREN UND SCHÄDEN
    Versicherungsschutz besteht,
3.1 wenn versicherte Sachen abhanden kommen, zerstört oder beschädigt werden, während sich das Reisegepäck
    im Gewahrsam eines Beförderungsunternehmens, Beherbergungsbetriebs, Gepäckträgers oder einer Gepäck-
    aufbewahrung befindet;
3.2 während der übrigen Reisezeit für die in 3.1 genannten Schäden, wenn sie durch
a. Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub, räuberische Erpressung, Mut- oder Böswilligkeit Dritter (Vandalismus);
b. Verlieren – hierzu zählen nicht Liegen-, Stehen- oder Hängenlassen;
c. Transportmittelunfall oder Unfall eines Versicherten;
d. bestimmungswidrig einwirkendes Wasser, einschließlich Regen und Schnee;
e. Sturm, Brand, Blitzschlag oder Explosion oder
f. höhere Gewalt
    herbeigeführt werden.

4 AUSSCHLÜSSE
4.1 Ausgeschlossen sind die Gefahren der Beschlagnahme, Entziehung oder sonstiger Eingriffe von hoher Hand.
4.2 Nicht ersatzpflichtige Schäden
    Der Versicherer leistet keinen Ersatz für Schäden, die
a. verursacht werden durch die natürliche oder mangelhafte Beschaffenheit der versicherten Sachen, Abnutzung
    oder Verschleiß;
b. während des Zeltens oder Campings durch Straftaten Dritter innerhalb des hierfür benutzten Geländes ein-
    treten.

5 SPEZIELLE AUSSCHLÜSSE FÜR GEPÄCK
5.1 Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf Schäden als Folge von Ereignissen, die hervorgehen aus oder
     irgendwie im Zusammenhang mit Folgendem stehen:
a. Verschleiß, Wertminderung, Schäden durch Motten oder anderes Ungeziefer, mechanische oder elektrische
     Defekte oder Allmählichkeitsschäden (z.B. Feuchtigkeit), extreme Kälte oder Hitze;
26 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN


   b.  Zerbrechen von Porzellan , Keramik oder Glas oder sonstiger zerbrechlicher Waren, außer fotografischen Ob-
       jektiven;
   c. Reinigungs-, Färbungs-, Reparatur-, Umbau- und Restaurierungsprozessen jeder Art;
   d. Zerbrechen/Zerreißen von Häuten und Saiten von Musikinstrumenten;
   e. für Sportartikel, die im Zusammenhang mit den Sportarten stehen, die unter die Wahlmöglichkeit spezieller
       Sportrisiken dieser Versicherung fallen. Der Versicherungsschutz gilt nur, wenn die entsprechende Zusatzprä-
       mie für erhöhte Sportrisiken gezahlt wurde und diese Geräte sich nicht im bestimmungsgemäßen Gebrauch
       befanden;
   f. Diebstahl von Gepäck, wenn dieses unbeaufsichtigt zurückgelassen oder abgestellt wird, außer in abge-
       schlossenen, gesicherten Räumlichkeiten (Hotelzimmern/ Apartments etc.);
   g. jedes unbegleitete Gepäckstück, welches mit getrennter Post/Fracht vorausgeschickt/aufgegeben wird, und
       welches die versicherte Person während der Reise nicht begleitet;
   h. Verlust durch Währungsschwankungen.
   5.2 Nicht versichert sind Geldwerte, Wertpapiere, Fahrkarten, Urkunden und Dokumente aller Art, Mobiltelefo-
       ne, Gegenstände mit überwiegendem Kunst- oder Liebhaberwert, Brillen (einschl. Sonnenbrillen) und Kon-
       taktlinsen, Prothesen jeder Art, sowie Land-, Luft- und Wasserfahrzeuge (Falt- und Schlauchboote vgl. aber
       1.3.) jeweils mit Zubehör, einschließlich Fahrrädern, Hängegleiter und Segelsurfgeräte, Werkzeuge sowie
       jedes Eigentum, das sich im Zusammenhang mit einem Betrieb, Beruf oder einem Handel mit auf der Reise
       befindet.

   6 BEGRENZT ERSATZPFLICHTIGE SCHÄDEN
   6.1 Schäden an Pelz-, Wildleder- und Lederartikeln, Schmucksachen und Gegenständen aus Edelmetall sowie an
       Foto-, Filmapparaten, Fernrohren und -gläsern sowie Teleskopen, jeglichen Messinstrumenten, Computer-
       geräten und tragbaren Computer- und Videosystemen jeweils mit Zubehör (1.4.), an Uhren, Musikinstrumen-
       ten, Campinggeräten und an allen anderen Wertsachen werden je Versicherungsfall insgesamt mit höchstens
       50% der Versicherungssumme ersetzt (6.2 und 7.3 bleiben unberührt).
       Damit Schadenersatzansprüche für beschädigte Gegenstände erhoben werden können, müssen diese mit
       zurückgenommen werden und auf Wunsch für eine Inspektion zur Verfügung stehen.
   6.2 Schäden an während der Reise erworbenem persönlichen Eigentum, Reiseandenken und Geschenken werden
       bis zu einem maximalen Betrag von € 375 erstattet.

   7 VERSICHERUNGSSCHUTZ IN KRAFTFAHRZEUGEN UND WASSERSPORTFAHRZEUGEN
   7.1 Versicherungsschutz gegen Diebstahl oder Einbruchdiebstahl aus unbeaufsichtigt abgestellten Kraftfahrzeu-
       gen oder Anhängern besteht nur, soweit sich das Reisegepäck in einem fest umschlossenen und durch Ver-
       schluss gesicherten Innen- oder Kofferraum befindet, der – sofern dies möglich ist – von außen nicht einseh-
       bar sein darf.
   7.2 Der Versicherer haftet im Rahmen der Versicherungssumme in voller Höhe nur, wenn nachweislich
   a. der Schaden tagsüber zwischen 6.00 und 22.00 Uhr eingetreten ist oder
   b. das Kraftfahrzeug oder der Anhänger in einer abgeschlossenen Garage – Parkhäuser oder Tiefgaragen, die
       zur allgemeinen Benutzung stehen, genügen nicht – abgestellt war oder
   c. der Schaden während einer Fahrtunterbrechung von nicht länger als zwei Stunden eingetreten ist.
   7.3 Kann der Versicherungsnehmer/die versicherte Person keine der unter 7.1 und 7.2 genannten Voraussetzun-
       gen nachweisen, ist die Entschädigung des Versicherungsfalls auf € 250 begrenzt.
   7.4 In unbeaufsichtigt abgestellten Kraftfahrzeugen oder Anhängern sind nicht versichert: Pelze, Schmucksachen
       und Gegenstände aus Edelmetall, Foto-, Filmapparate, Fernrohre und -gläser sowie Teleskope, jegliche Mess-
       instrumente und tragbare Computer- und Videosysteme jeweils mit Zubehör.
   7.5 Im unbeaufsichtigten Wassersportfahrzeug besteht Versicherungsschutz gegen Diebstahl, Einbruchdiebstahl
       sowie Mut- und Böswilligkeit Dritter (vorsätzliche Sachbeschädigung) nur, solange sich die betreffenden
       Gegenstände in einem fest umschlossenen und durch Sicherheitsschloss gesicherten Innenraum (Kajüte, Backs-
       kiste, o.ä.) des Wassersportfahrzeuges befinden. Pelze, Schmucksachen, Gegenstände aus Edelmetall, Foto-,
       Filmapparate, Fernrohre und -gläser sowie Teleskope, jegliche Messinstrumente und tragbare Computer- und
       Videosysteme jeweils mit Zubehör, sind im unbeaufsichtigten Wassersportfahrzeug nicht versichert.
   7.6 Als Beaufsichtigung gilt nur die ständige Anwesenheit eines Versicherten oder einer von ihm beauftragten
       Vertrauensperson beim zu sichernden Objekt, nicht jedoch z.B. die Bewachung eines zur allgemeinen Benut-
       zung offenstehenden Platzes o.ä.

   8 VERSICHERUNGSSUMME, VERSICHERUNGSWERT
   8.1 Der Wert des mitgeführten Reisegepäcks (einschl. der am Körper getragenen Kleidung und Gegenstände) soll-
       te die vereinbarte Versicherungssumme nicht überschreiten. Überschreitet der Gesamtwert des mitgeführten
       Gepäcks die im Versicherungspaket ausgewiesene Deckungssumme, so gelten die mitgeführten Gegenstände
       als unterversichert (§ 56 VVG).
   8.2 Als Versicherungswert gilt der Zeitwert des Reisegepäcks.

   9   ENTSCHÄDIGUNG, UNTERVERSICHERUNG)
   9.1 Im Versicherungsfall ersetzt der Versicherer bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme
   a.  für zerstörte oder abhandengekommene Gegenstände ihren Zeitwert;
   b.  für beschädigte, reparaturfähige Gegenstände die notwendigen Reparaturkosten und gegebenenfalls eine
       bleibende Wertminderung, höchstens jedoch den Zeitwert;
   c. für Filme, Bild-, Ton- und Datenträger nur den Materialwert;
   d. für die Wiederbeschaffung von Personalausweisen, Reisepässen, Kraftfahrzeugpapieren und sonstigen Aus-
       weispapieren die amtlichen Gebühren.
   9.2 Vermögensfolgeschäden werden nicht ersetzt.
   9.3 Ist die Versicherungssumme gemäß 8.1. bei Eintritt des Versicherungsfalles niedriger als der Versicherungswert
       (Unterversicherung), so haftet der Versicherer nur nach dem Verhältnis der Versicherungssumme zum Ver-
       sicherungswert.
                                                  ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN 27


10   OBLIEGENHEITEN DES VERSICHERTEN
10.1 Der Versicherungsnehmer oder die versicherte Person hat
a.   jeden Schadenfall unverzüglich dem Versicherer anzuzeigen;
b.   Schäden nach Möglichkeit (vgl. Teil II, Ziffer 7) abzuwenden und zu mindern, insbesondere Ersatzansprüche
     gegen Dritte (z.B. Bahn, Post, Reederei, Fluggesellschaft, Gastwirt) form- und fristgerecht geltend zu machen
     oder auf andere Weise sicherzustellen, und Weisungen des Versicherers zu beachten;
c. alles zu tun, was zur Aufklärung des Tatbestandes dienlich sein kann.
     Er hat alle Original-Belege, die den Entschädigungsanspruch nach Grund und Höhe beweisen, einzureichen,
     soweit ihre Beschaffung ihm billigerweise zugemutet werden kann und auf Verlangen ein Verzeichnis über
     alle bei Eintritt des Schadens gemäß Absatz 1 versicherten Gegenstände vorzulegen.
10.2 Schäden, die im Gewahrsam eines Beförderungsunternehmens oder Beherbergungsbetriebes eingetreten
     sind, müssen diesen unverzüglich gemeldet werden.
     Dem Versicherer ist hierüber eine Bescheinigung einzureichen. Bei äußerlich nicht erkennbaren Schäden ist
     das Beförderungsunternehmen unverzüglich nach der Entdeckung aufzufordern, den Schaden zu besichtigen
     und zu bescheinigen. Hierbei sind die jeweiligen Reklamationsfristen zu berücksichtigen.
10.3 Schäden durch strafbare Handlungen (z.B. Diebstahl, Raub, vorsätzliche Sachbeschädigung) sind außerdem
     unverzüglich der zuständigen Polizeidienststelle unter Einreichung einer Liste aller in Verlust geratenen/be-
     schädigten Gegenstände anzuzeigen. Die versicherte Person hat sich dies polizeilich bescheinigen zu lassen.
     Bei Schäden durch Verlieren (2.2 b) hat die versicherte Person Nachforschungen beim Fundbüro anzustellen.
10.4 Verletzt der Versicherungsnehmer oder die versicherte Person eine der vorstehenden Obliegenheiten, so ist
     der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei, es sei denn, dass die Verletzung weder auf Vorsatz
     noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grob fahrlässiger Verletzung der unter 10.1 a und c, 10.2 und 10.3
     bestimmten Obliegenheiten bleibt der Versicherer zur Leistung insoweit verpflichtet, als die Verletzung kei-
     nen Einfluss auf die Feststellung oder den Umfang der Entschädigungsleistung gehabt hat. Bei grob fahrläs-
     siger Verletzung einer der unter 10.1 b bestimmten Obliegenheiten bleibt der Versicherer insoweit zur Leis-
     tung verpflichtet, als der Umfang des Schadens auch bei gehöriger Erfüllung der Obliegenheit nicht geringer
     gewesen wäre. § 6 VVG bleibt unberührt.
10.5 Hatte eine vorsätzliche Obliegenheitsverletzung weder Einfluss auf die Feststellung des Versicherungsfalles
     noch Einfluss auf die Feststellung oder den Umfang der Entschädigung, so entfällt die Leistungsfreiheit gemäß
     10.4, wenn die Verletzung nicht geeignet war, die Interessen des Versicherers ernsthaft zu beeinträchtigen
     und wenn außerdem den Versicherungsnehmer oder die versicherte Person kein erhebliches Verschulden
     trifft.

11     BESONDERE VERWIRKUNGSGRÜNDE
       Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Versicherungsnehmer oder die versi-
       cherte Person den Versicherungsfall durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat oder aus An-
       lass des Versicherungsfalls, insbesondere in der Schadenanzeige, vorsätzlich unwahre Angaben macht, auch
       wenn hierdurch dem Versicherer kein Nachteil entsteht.

12 ZAHLUNG DER ENTSCHÄDIGUNG
12.1 Ist die Leistungspflicht des Versicherers dem Grund und der Höhe nach festgestellt, so hat die Auszahlung der
     Entschädigung binnen zwei Wochen zu erfolgen.
12.2 Sind im Zusammenhang mit dem Versicherungsfall behördliche Erhebungen (Ermittlungen) oder ein strafge-
     richtliches Verfahren gegen den Versicherten eingeleitet worden, so kann der Versicherer bis zum rechtskräf-
     tigen Abschluss dieser Verfahren die Zahlung aufschieben.
12.3 Bei Zahlung eines Schadenersatzanspruches aufgrund dieser Versicherung wird jeder Teil des versicherten
     Eigentums (dies gilt nicht für reparierte Sachen), für das eine Entschädigung erfolgt ist, Eigentum von ISIS. Die
     versicherte Person hat jedoch das Recht, innerhalb von vier Wochen nach Erstattung, dieses Eigentum unter
     Rückzahlung des erstatteten Betrages an ISIS wieder herauszufordern.


E      ZUSÄTZLICHE VERSICHERUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR BESONDERE SPORTRISIKEN

1.     Die in Teil I unter „Sport 1.– Mitversicherte Sportrisiken“ genannten Sportrisiken sind automatisch mitversi-
       chert. Hierfür muss keine Zusatzprämie entrichtet werden. Alle Leistungen des Reiseversicherungspakets wer-
       den sinngemäß angewandt.
2.     Die in Teil I unter „Sport 2. – Erhöhte Sportrisiken“ genannten Sportrisiken können durch eine Zusatzprämie
       mitversichert werden. Alle Leistungen des Reiseversicherungspakets werden dann sinngemäß angewandt.
3.     Die in Teil I unter „Sport 3.– Außergewöhnliche Sportrisiken“ genannten und ähnliche Sportrisiken können
       nicht versichert werden.
4.     Wenn zum Zeitpunkt des Abschlusses der Versicherung der genaue Zeitpunkt der Ausübung zusätzlich ver-
       sicherter Sportarten noch nicht feststeht, kann nur ein ununterbrochener Zeitraum nach Tagen versichert wer-
       den. Beginn und Ende der Ausübung der versicherten Sportart müssen dem Versicherer mindestens zwei Tage
       vor Ausübung des Sports schriftlich gemeldet werden.


F      BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE REISE-HAFTPFLICHTVERSICHERUNG

1 GEGENSTAND UND UMFANG DES VERSICHERUNGSSCHUTZES
1.1 Der Versicherer bietet der versicherten Person Versicherungsschutz während des Auslandaufenthaltes für den
    Fall, dass sie wegen eines eingetretenen Schadenereignisses, das den Tod, die Verletzung oder Gesundheits-
    schädigung von Menschen (Personenschaden) oder die Beschädigung oder Vernichtung von Sachen (Sach-
    schaden) zur Folge hatte, für diese Folgen auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen
    Inhalts von einem Dritten auf Schadenersatz in Anspruch genommen wird.
28 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN


   1.2 Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die gesetzliche Haftpflicht der versicherten Person als Privatperson
       bezüglich der auf Reisen auftretenden Haftpflichtgefahren des täglichen Lebens, insbesondere
   a. Mietsachschäden
       als Benutzer der zur Unterkunft auf Reisen vorübergehend zu privaten Zwecken gemieteten Räumen in Ge-
       bäuden (z.B. Hotel- und Pensionszimmer, Ferienwohnungen, Bungalows) sowie der Räume, deren Benutzung
       im Zusammenhang mit der Beherbergung vorgesehen und gestattet ist (z.B. Speiseräume, Gemeinschafts-
       bäder).
       Ausgeschlossen sind jedoch Haftpflichtansprüche wegen
       - Schäden an beweglichen Gegenständen wie Bildern, Mobiliar, Fernsehapparaten, Geschirr etc.;
          Ausnahmen sind in Abschnitt 5 geregelt.
       - Schäden durch Abnutzung, Verschleiß und übermäßige Beanspruchung,
       - Schäden an Heizungs-, Maschinen-, Kessel- und Warmwasserbereitungsanlagen, an Elektro- und
          Gasgeräten sowie Sanitäreinrichtungen,
       - der unter den Regressverzicht nach dem Abkommen der Feuerversicherer bei übergreifenden
          Schadenereignissen fallenden Rückgriffsansprüche.
       - Schäden infolge des Führens von motorgetriebenen Fahrzeugen.
       Die Deckungssumme beträgt je Schadenereignisse den in der Deckungsübersicht genannten Betrag. Die Ge-
       samtleistung für alle Schadenereignisse innerhalb des Versicherungszeitraumes ist auf das Doppelte der vor-
       genannten Deckungssumme begrenzt. Die versicherte Person hat von der Schadenersatzleistung bei jedem
       Schadenereignis 10%, mindestens € 50, maximal € 500 selbst zu tragen.
   b. als Radfahrer (Fahrrad ohne Kraftantrieb).
   c. aus der Ausübung von Sport (ausgenommen die in Abschnitt 3.3 genannten Sportarten).
   d. als Reiter oder Fahrer bei Benutzung fremder Pferde und Fuhrwerke zu privaten Zwecken (Haftpflichtan-
       sprüche der Tierhalter oder -eigentümer sind nicht versichert).
   e. durch den Besitz und Gebrauch von Flugmodellen, unbemannten Ballonen und Drachen, die weder mit Mo-
       toren noch durch Treibsätze angetrieben werden, deren Fluggewicht 5 kg nicht übersteigt und für die keine
       Versicherungspflicht besteht.
   f. durch den Besitz und Gebrauch von eigenen oder fremden Ruder- und Tretbooten sowie fremden Segelboo-
       ten, die weder mit Motoren (auch Außenbordmotoren) sowie Treibsätzen angetrieben werden und für die
       keine Versicherungspflicht besteht.
   g. aus dem Eigentum, Besitz, Halten oder Führen von eigenen oder fremden Surfbrettern zu Sportzwecken.
       Ausgeschlossen ist jedoch die gesetzliche Haftpflicht der versicherten Person aus Vermietung, Verleih oder
       Gebrauchsüberlassung an Dritte.

   2 LEISTUNGEN
   2.1 Die Leistungspflicht des Versicherers umfasst die Prüfung der Haftpflichtfrage, die Abwehr unberechtigter An-
       sprüche sowie den Ersatz der Entschädigung, welche die versicherte Person auf Grund eines von dem Ver-
       sicherer angegebenen oder genehmigten Anerkenntnisses, eines von dem Versicherer geschlossenen oder ge-
       nehmigten Vergleichs oder einer richterlichen Entscheidung zu zahlen hat.
       Wird in einem Strafverfahren wegen eines Schadenereignisses, das einen unter den Versicherungsschutz fal-
       lenden Haftpflichtanspruch zur Folge haben kann, die Bestellung eines Verteidigers für die versicherte Person
       von dem Versicherer gewünscht oder genehmigt, so trägt der Versicherer die gebührenordnungsgemäßen,
       gegebenenfalls die mit ihm besonders vereinbarten höheren Kosten des Verteidigers.
       Hat die versicherte Person für eine aus einem Versicherungsfall geschuldete Rente kraft Gesetzes Sicherheit
       zu leisten oder ist ihr die Abwendung der Vollstreckung einer gerichtlichen Entscheidung durch Sicherheits-
       leistung oder Hinterlegung nachgelassen, so ist der Versicherer an ihrer Stelle zur Sicherheitsleistung oder Hin-
       terlegung verpflichtet.
   2.2 Für den Umfang der Leistung des Versicherers bilden die vertraglich vereinbarten Versicherungssummen die
       Höchstgrenze. Mehrere zeitlich zusammenhängende Schäden aus derselben Ursache gelten als ein Schaden-
       ereignis. Die Deckungssumme beträgt je Schadenereignis den in der Deckungsübersicht genannten Betrag.
       Die Gesamtleistung für alle Schadenereignisse innerhalb des Versicherungszeitraumes ist auf das Doppelte der
       vorgenannten Deckungssumme begrenzt. Die versicherte Person hat von der Schadenersatzleistung bei jedem
       Schadenereignis 10%, mindestens € 50, maximal € 500 selbst zu tragen.
   2.3 Kommt es in einem Versicherungsfall zu einem Rechtsstreit über den Anspruch zwischen der versicherten Per-
       son und dem Geschädigten oder dessen Rechtsnachfolger, so führt der Versicherer den Rechtsstreit im Namen
       der versicherten Person. Die hierfür anfallenden Kosten übernimmt der Versicherer.
   2.4 Die Aufwendungen des Versicherers für (Prozess-) Kosten werden nicht als Leistungen auf die Versicherungs-
       summe angerechnet (vgl. aber Abschnitt 2.5).
   2.5 Übersteigen die Haftpflichtansprüche die Versicherungssumme, so hat der Versicherer die Prozesskosten nur
       im Verhältnis der Versicherungssumme zur Gesamthöhe der Ansprüche zu tragen, und zwar auch dann, wenn
       es sich um mehrere aus einem Schadenereignis entstehende Prozesse handelt. Der Versicherer ist in solchen
       Fällen berechtigt, durch Zahlung der Versicherungssumme und ihres der Versicherungssumme entsprechen-
       den Anteils an den bis dahin erwachsenen Kosten sich von weiteren Leistungen zu befreien.
   2.6 Hat die versicherte Person an den Geschädigten Rentenzahlungen zu leisten und übersteigt der Kapitalwert
       der Rente die Versicherungssumme oder den nach Abzug etwaiger sonstiger Leistungen aus demselben Ver-
       sicherungsfall noch verbleibenden Restbetrag der Versicherungssumme, so wird die zu leistende Rente nur im
       Verhältnis der Versicherungssumme bzw. ihres Restbetrages zum Kapitalwert der Rente erstattet. Der Kapi-
       talwert der Rente wird zu diesem Zweck auf Grund der Sterbetafel der Deutschen Aktuar-Vereinigung von
       1995 für Renten (DAV 1995 R), und eines Zinsfußes von jährlich 4% ermittelt.
   2.7 Falls die von dem Versicherer verlangte Erledigung eines Haftpflichtanspruchs durch Anerkenntnis, Befriedi-
       gung oder Vergleich an dem Widerstand der versicherten Person scheitert, so hat der Versicherer für den von
       der Weigerung an entstehenden Mehraufwand an Hauptsache, Zinsen und Kosten nicht aufzukommen.
                                                  ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN 29


3      AUSSCHLÜSSE
       Der Versicherungsschutz bezieht sich nicht auf:
3.1    Haftpflichtansprüche, die über den Umfang der gesetzlichen Haftpflicht der versicherten Person hinausgehen.
3.2    Ansprüche auf Gehalt, Ruhegehalt, Lohn und sonstige festgesetzte Bezüge, Verpflegung, ärztliche Behand-
       lung im Falle der Dienstbehinderung, Fürsorgeansprüche sowie Ansprüche aus Tumultschadengesetzen.
3.3    Haftpflichtansprüche aus Schäden infolge Teilnahme an Pferde-, Rad- oder Kraftfahrzeugrennen, Box- und
       Ringkämpfe, Kampfsport wie Judo, Kungfu und dgl. sowie den Vorbereitungen (Training) hierzu.
3.4    Haftpflichtansprüche wegen Schäden (mit Ausnahme der unter Abschnitt 1.2 b genannten Tatbestände) an
       fremden Sachen, die die versicherte Person gemietet, gepachtet, geliehen oder durch verbotene Eigenmacht
       erlangt hat, oder die Gegenstand eines besonderen Verwahrungsvertrages sind.
3.5    Haftpflichtansprüche wegen Schäden durch Umwelteinwirkungen auf Boden, Luft oder Wasser (einschließlich
       Gewässer) und alle sich daraus ergebenden weiteren Schäden.
3.6    Haftpflichtansprüche
a.     aus Schadenfällen von Angehörigen der versicherten Person, die mit ihr in häuslicher Gemeinschaft leben. Als
       Angehörige gelten über den in Teil I genannten Personenkreis hinaus auch Adoptiveltern und -kinder, Schwie-
       gereltern und –kinder, Pflegeeltern und -kinder ( Personen, die durch ein familienähnliches, auf längere Dauer
       angelegtes Verhältnis wie Eltern und Kinder miteinander verbunden sind).
b.     zwischen mehreren versicherten Personen desselben Versicherungsvertrages.
3.7    Haftpflichtansprüche wegen Schäden, die aus der Übertragung einer Krankheit der versicherten Person ent-
       stehen.
3.8    Die Haftpflicht des Eigentümers, Besitzers, Halters oder Führers eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeuges
       (ausgenommen die in Abschnitt 1.2 f und g genannten Wasserfahrzeuge) wegen Schäden, die durch den Ge-
       brauch des Fahrzeuges verursacht werden.
3.9    Die Haftpflicht als Eigentümer, Halter oder Hüter von Tieren sowie die Haftpflicht bei der Ausübung der Jagd.
3.10   Die Haftpflicht aus der Ausübung eines Berufes, Dienstes, Amtes (auch Ehrenamtes) oder einer Betätigung in
       Vereinigungen aller Art.
3.11   Die Haftpflicht der versicherten Person aus Vermietung, Verleih oder Gebrauchsüberlassung von Sachen an
       Dritte.
3.12   Auf Schäden während evtl. Hin- und Rückreisen und evtl. Aufenthalte im Heimatland.

4 BESONDERE OBLIEGENHEITEN UND VERFAHREN NACH EINTRITT DES VERSICHERUNGSFALLES
4.1 Versicherungsfall im Sinne dieses Vertrages ist das Schadenereignis, das Haftpflichtansprüche gegen die ver-
    sicherte Person zur Folge haben könnte.
4.2 Wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet oder ein Strafbefehl oder ein Mahnbescheid erlassen, so hat die
    versicherte Person dies dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen, auch wenn sie den Versicherungsfall selbst
    bereits angezeigt hat. Wird gegen die versicherte Person ein Anspruch gerichtlich geltend gemacht oder wird
    ihr gerichtlich der Streit verkündet, so hat sie dies unverzüglich dem Versicherer anzuzeigen. Das gleiche gilt
    im Falle eines Arrestes, einer einstweiligen Verfügung oder eines Beweissicherungsverfahrens.
4.3 Die versicherte Person ist verpflichtet, unter Beachtung der Weisung des Versicherers nach Möglichkeit für die
    Abwendung und Minderung des Schadens zu sorgen und alles zu tun, was der Klarstellung des Schadenfalls
    dient, sofern ihr dabei nichts Unbilliges zugemutet wird.
    Die versicherte Person hat den Versicherer bei der Abwehr des Schadens sowie bei der Schadenermittlung und
    -regulierung zu unterstützen, ihm ausführliche und wahrheitsgemäße Schadenberichte zu erstatten, alle Tat-
    umstände, welche auf den Schadenfall Bezug haben, mitzuteilen und alle nach Ansicht des Versicherers für
    die Beurteilung des Schadenfalls erheblichen Schriftstücke einzusenden.
4.4 Kommt es zum Prozess über den Haftpflichtanspruch, so hat die versicherte Person die Prozessführung dem
    Versicherer zu überlassen, dem von dem Versicherer bestellten oder bezeichneten Anwalt Vollmacht und alle
    von diesem oder dem Versicherer für nötig erachteten Aufklärungen zu geben. Gegen Mahnbescheide oder
    Verfügungen von Verwaltungsbehörden auf Schadenersatz hat sie, ohne die Weisung des Versicherers abzu-
    warten, fristgemäß Widerspruch zu erheben oder die erforderlichen Rechtsbehelfe zu ergreifen.
4.5 Die versicherte Person ist nicht berechtigt, ohne vorherige Zustimmung des Versicherers einen Haftpflichtan-
    spruch ganz oder zum Teil oder vergleichsweise anzuerkennen oder zu befriedigen. Bei Zuwiderhandlungen
    ist der Versicherer von der Leistungspflicht frei, es sei denn, dass die versicherte Person nach den Umständen
    die Befriedigung oder Anerkennung nicht ohne offenbare Unbilligkeit verweigern konnte.
4.6 Wenn die versicherte Person infolge veränderter Verhältnisse das Recht erlangt, die Aufhebung oder Minde-
    rung einer zu zahlenden Rente zu fordern, so ist sie verpflichtet, dieses Recht in ihrem Namen von dem Ver-
    sicherer ausüben zu lassen.
    Die Bestimmungen unter 4.3 bis 4.5 finden entsprechende Anwendung.
4.7 Der Versicherer gilt als bevollmächtigt, alle zur Beilegung oder Abwehr des Anspruchs ihm zweckmäßig er-
    scheinenden Erklärungen im Namen der versicherten Person abzugeben.
4.8 Die Rechtsfolgen bei Verletzung einer dieser Obliegenheiten ergeben sich aus diesen Bedingungen.

5 VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN FÜR SCHÄDEN AM EIGENTUM DER SPRACHSCHULE
5.1 Gegenstand der Versicherung
a. Der Versicherer leistet bis zum in der Deckungsübersicht genannten Höchstbetrag Entschädigung für Schäden
    am Eigentum der Sprachschule, die durch den Versicherten verursacht wurden, unter der Voraussetzung, dass
    die Verantwortlichkeit des Versicherten hierfür bewiesen ist. Die versicherte Person hat von der Schadener-
    satzleistung bei jedem Schadenereignis 10%, mindestens € 50, maximal € 500 selbst zu tragen.
b. Als Versicherungswert gilt der ursprüngliche Kaufpreis des beschädigten Gegenstandes, abzüglich eines dem
    Zustand der versicherten Sachen (Alter, Abnutzung, Gebrauch etc.) entsprechenden Betrages (Zeitwert). Der
    ursprüngliche Kaufpreis ist anhand der Originalrechnung zu belegen.
c. Der Versicherte ist verpflichtet, das Eigentum der Sprachschule mit der angemessenen und normalen Vorsicht
    zu behandeln.
30 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN


   5.2 Haftung für Lehr- und Lernmaterialien
       Der Versicherer erstattet die Kosten für den Verlust oder die Beschädigung von Lehr- und Lernmaterialien der
       Sprachschule, für die der Versicherte haftet, soweit dieser Verlust oder diese Beschädigung auf ein versicher-
       tes Ereignis zurückzuführen ist. Haftpflichtige Schäden des Versicherten werden vom Versicherer nur erstat-
       tet, wenn eine entsprechende Rechnung der Sprachschule vorliegt.
   5.3 Besondere Ausschlüsse
       Zusätzlich zu den in den allgemeinen Bedingungen unter 1.2 a. und 3 genannten Ausschlüssen gelten noch
       folgende Ausschlüsse:
       Der Versicherer leistet keine Entschädigung bei Schäden, die in Verbindung stehen mit:
   a. Abnutzung und Verschleiß, Wertminderung, Motten, Ungeziefer, mechanischem oder elektrischem Zusam-
       menbruch oder jegliche Art allmählich auftretender Betriebs- bzw. Funktionsverluste;
   b. dem Vorgang des Reinigen, Färben, Reparieren, Verändern oder Restaurieren;
   c. Bargeld, Wertpapieren, Banknoten und Briefmarken, Sicherheiten für Geld oder Güter ähnlicher Art (ein-
       schließlich Traveller Cheques), Motorfahrzeugen, Wasserkraftfahrzeugen und/oder Zubehör bzw. Gegenstän-
       de bestimmt für geschäftliche, berufliche oder Handelszwecke;
   d. Fahrrädern, Kontaktlinsen, Reisedokumenten (einschließlich Tickets), motorisierten Fahrzeugen;
   e. Verlust oder Schaden hervorgerufen durch Erwärmungsprozesse, nicht gekoppelt an Feuer;
   f. Einbruch oder Schaden durch eine Straftat verursacht zu einem Zeitpunkt, an dem der vorübergehende
       Wohnort nicht bewohnt war. Einzige Ausnahme ist, wenn der Schaden innerhalb von 30 Stunden nach Ver-
       lassen der betroffenen Adresse bei der Polizei angezeigt ist;
   g. einer wissentlich und mit Vorsatz ausgeführten Tat, Vernachlässigung, Rücksichtslosigkeit oder Konsequen-
       zen, welche hätten erwartet werden können oder welche mit Sicherheit als Resultat einer Handlung ein-
       treten;
   h. Gebrauch von Alkohol, Drogen oder Medikamenten (mit Ausnahme ärztlich verordneter Medikamente);
   i. Fehlverhalten des Versicherten, bei dem nicht die normale und angemessene Vorsicht zur Sicherheit der Güter
       und persönlichen Folgen für den Eigentümer der vorübergehenden Wohnadresse beachtet wurden;
   j. Verlust, Schaden oder Kosten, die mehr spezifiziert unter einer anderen Versicherung gedeckt sind.
                                                         NAMEN UND ADRESSEN 31


  NAMEN UND ADRESSEN VON ORGANISATIONEN, DIE MIT ISIS ZUSAMMENARBEITEN
                   UND ZUR ERSTATTUNG VON ARZTKOSTEN BERECHTIGT SIND:

ARGENTINA                         STB - Student Travel Bureau      COLOMBIA
                                  Rua Padre Bernardino
ASATEJ                            Pessoa 266                       Educamos Viajando Ltda.
Florida 835 - Piso 3e Ofic. 320   51020-210 Recife - PE            Calle 108 A # 18-64
1005 Buenos Aires                 +55 (0)8134 654 522              Santafé de Bogota
+54 (0)11 4114 7595                                                +57 1 214 4308
+54 (0)11 4311 6840 (fax)         STB - Student Travel Bureau      +57 1 215 7024 (fax)
                                  Rua Quintino Bocaiuva
                                  No. 267
AUSTRIA                           90440-051 Porto Alegre - RS      DENMARK
                                  +55 (0)5133 462 774
Interiura Austria                 +55 (0)5133 465 444 (fax)        Gouda Rejseforsikring
Rainergasse 1/4                                                    Sejrøgade 7
1040 Vienna                       STB - Student Travel Bureau      DK 2100 Copenhagen Ø
+43 (0)1 533 661 1500             Rua Floriano Peixoto No. 1450    +45 7025 6060
+43 (0)1 533 661 1320 (fax)       14025-220 Riberao Preto - SP     +45 7025 6061 (fax)
                                  +55 (0)166 103 800


BRASIL                            STB - Student Travel Bureau      DOMINICAN REPUBLIC
                                  R. Jose Villagelin Junior, 180
STB - Student Travel Bureau       13024-120 Cambu’ Campinas        ODTE
(Head office)                     +55 (0)1932 53 5555              Av. Mexico 74,
Avenida Brigadeiro Faria                                           casi esquina Cesar Dargam
Lima,                                                              El Vergel
1713 - 16th Floor                 CANADA                           Santo Domingo
01451-001 Sao Paulo/SP                                             +1 809 686 3333
+55 (0)11 3038 1500               Travel Cuts                      +1 809 412 1131 (fax)
+55 (0)11 3816 6444 (fax)         45 Charles St. E, Suite 100
                                  M4Y 1S2 Toronto, Ontario         ODTE
STB - Student Travel Bureau       +1 416 966 2887                  Calle Sabana Larga 133,
Rua Visconde de Pirajá,           +1 416 966 4043 (fax)            Esq. Pedro Francisco Bono
550 - Loja 201                                                     Santiago
22410-002 Rio de Janeiro/RJ                                        +1 809 971 2829 (tel./fax)
+55 (0)2125 128 577               CHILE


STB - Student Travel Bureau       Student Flight Center
Rua Sergipe, 1216 Savassi         Hernando de Aguirre 201
30130-171 Belo Horizonte          Oficina 401
+55 (0)3132 874 900               Providencia - Santiago
                                  Santiago
                                  +56 2 335 0395
                                  +56 2 335 0394 (fax)
32 NAMEN UND ADRESSEN


  NAMEN UND ADRESSEN VON ORGANISATIONEN, DIE MIT ISIS ZUSAMMENARBEITEN
  UND ZUR ERSTATTUNG VON ARZTKOSTEN BERECHTIGT SIND:

  ECUADOR                       ICELAND                     MALTA


  Idiomas S.A.                  Studentaferdir              NSTS (Insurance Agency) Ltd.
  Junin 203 y Panamá            Bankastraeti 10             221 St. Paul Street
  2do. Piso Oficina no. 4       101 Reykjavik               Valletta VLT 07
  Centro Comercial LA MERCED,   +354 562 2362               +356 21244 983
  Guayaquil                     +354 562 9662 (fax)         +356 21230 330 (fax)
  +593 4 256 4488
  +593 4 256 6939 (fax)
                                IRELAND                     MEXICO


  FRANCE                        OSG Travel Claims           Mexico Asistencia S.A.
                                Nutley Building, Merrion    Porfirio Diaz 100-6
  Goudse Schadeverzekeringen    Centre                      03720 Mèxico D.F.
  N.V.                          Nutley Lane                 +52 5 5 5480 3819
  38, cours Blaise Pascal       Dublin 4                    +52 5 5 5611 2011 (fax)
  91000 Evry                    +353 (0) 1 661 9133
  +33 (0)1 6936 2159            +353 (0) 1 661 5249 (fax)
  +33 (0)1 6936 2158 (fax)                                  PERU


                                ITALY                       INTEJ
  GREECE                                                    Barranco
                                Interiura Italia            Lima 4
  Interiura Hellas              Viale del Commercio 58      Av. San Martin 240
  38 Mesogion Str.              37135 Verona                +511 447 2864
  GR-115 27 Athens              +39 045 82 90 451           +511 477 4105 (fax)
  +30 (0)210 74 73050           +39 045 82 90 450 (fax)
  +30 (0)210 74 74322 (fax)
                                                            PORTUGAL
                                MALAYSIA
  HOLLAND                                                   Juan A. Calzado
                                Cunningham Toplis (M)       Comisariado de Averias S.A.
  ISIS On The Spot              Sdn. Bhd.                   Rua do Ferragial, 5
  Bouwmeesterplein 1            Block B Unit B-9-8 megan    1200 Lisboa
  2801 BX Gouda                 Phileo Promenade            +351 (21)324 2010
  +31 (0)182 544 917            189 Janan Tun Razak         +351 (21)339 3320 (fax)
  +31 (0)182 544 337 (fax)      50400 Kuala Lumpur
                                +60 3 216 171 88
                                +60 3 216 180 12 (fax)
                                               NAMEN UND ADRESSEN 33


  NAMEN UND ADRESSEN VON ORGANISATIONEN, DIE MIT ISIS ZUSAMMENARBEITEN
                   UND ZUR ERSTATTUNG VON ARZTKOSTEN BERECHTIGT SIND:

SPAIN                      VENEZUELA


ISIS                       IVI Tours
Avenida Diagonal           Res. La Hacienda,
622-4 Planta               Local 1-3-T, P.B.
08021 Barcelona            Final Av. Ppal de Las Mercedes
+ 34 93 201 49 43          Aptdo. 80160
+ 34 93 241 97 51 (fax)    1080 Caracas
                           +58 212 993 3930
                           +58 212 993 2412 (fax)
SWEDEN


Gouda Reseförsäkring
Wollmar Yxkullsgatan 14
118 50 Stockholm
+46 (0)8 615 28 00
+46 (0)8 641 84 80 (fax)




U.K.


The Claims Service
Ashworth House
Manchester Road
Burnley BB11 1HB
+44(0)870 241 6927
+44(0)870 240 0824 (fax)




USA


ISIS Assistance
8930 State Road 84
Box 315
Davie, Florida 33324
+1 888 422 4747
+1 954 370 8130 (fax)
34 ISIS VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN


   1. Versicherer ist die

       Gouda Versicherungs-AG Gouda/Niederlande
       c/o isa
       Grindelallee 114
       20146 Hamburg
       Tel.: +49-(0)40-41 46 49-65
       Gouda – Niederlassung Deutschland
       Handelsregister Hamburg HRB 74300


   2. Die vollständigen Allgemeinen Versicherungsbedingungen einschließlich
      einer Deckungsübersicht der versicherten Leistungen finden Sie in diesen
      Unterlagen.


   3. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anwendbar. Gerichtsstand ist
      Hamburg.


   4. Die Laufzeit beträgt bis zu 12 Monaten (Verlängerung auf Anfrage möglich)
      und beginnt mit dem im Versicherungsschein angegebenen Datum.


   5. Die Anschrift der Aufsichtsbehörde, an die Sie sich bei Beschwerden wenden
      können, lautet:

       Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen
       Graurheindorfer Straße 108
       53117 Bonn
       Tel.: +49-(0)228-42280


   6. Hinweis gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG):
      Wir informieren Sie hiermit, dass im Schadensfall die Daten gespeichert und
      gegebenenfalls an die in Frage kommenden Verbände der Versicherungs-
      wirtschaft und die betreffenden Rückversicherer übermittelt werden,
      soweit dies zur ordnungsgemäßen Durchführung der vertraglichen
      Beziehungen erforderlich ist. Die Vorschriften des Bundesdatenschutz-
      gesetzes zur Datenübermittlung bleiben unberührt. Die Anschrift der
      jeweiligen Datenempfänger wird auf Wunsch mitgeteilt.
                             RUFNUMMERN FÜR DEN NOTFALL 35


Rufnummer für den Notfall

In Notfällen (Unfall, schwere Erkrankung) können und müssen Sie sich
Tag und Nacht an die Alarmzentrale der ISIS-Versicherung wenden, die
auch ggf. einen notwendigen Krankenrücktransport organisieren kann:

ISIS Alarmzentrale
Tel. Nr. +(44) 1243 621 176
Ihnen wird dort durch deutschsprachiges Personal geholfen.


Rufnummern für den Notfall in den USA

WICHTIG: Bei Aufenthalten in den USA muss vor ärztlichen Behandlun-
gen immer die Alarmzentrale der ISIS-Versicherung kontaktiert werden:

ISIS Assistance
8930 State Road 84
Box 315
Davie, Florida 33324, USA
Tel.: 1888 422 4747
(gratis innerhalb USA und Kanada)
Tel.: +1-954 370 8468
(R-Gespräch von ausserhalb der USA)
Fax: +1-954 370 8130



Vorwahlnummern für Deutschland aus dem Ausland

Wenn Sie aus dem Ausland nach         Australien             0011 49
Deutschland telefonieren wollen,      Belgien                  00*49
dann müssen Sie die Vorwahl für       China (Taiwan)          002 49
Deutschland +49 vor die Rufnum-       GUS                     810 49
mer stellen und die erste Null der    Indonesien              001 49
Ortsvorwahl weglassen. Die Num-       Japan                   001 49
mer 030 1234 lautet dann also         Kanada                  011 49
+49 30 1234. Das Plus-Zeichen         Kenia                   000 49
steht in der Regel für zwei Nullen,   Kolumbien               009 49
d. h. in den meisten Ländern liegt    Kuba                    119 49
man richtig, wenn man 0049 für        Litauen                 810 49
Deutschland vorweg wählt. Die         Polen                   0*0 49
folgende Liste stellt eine Auswahl    Russland                810 49
von Ländern dar, in denen von         Schweden                009 49
dieser Regel abgewichen wird.         USA                     011 49

                                      * nochmaliges Freizeichen ertönt
          International Service Assekuranz
               Sicher gehts weiter.




                    in Kooperation mit der
International Student Travel Confederation

				
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posted:9/17/2011
language:German
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