Docstoc

Festschrift

Document Sample
Festschrift Powered By Docstoc
					   SV Wittenborn


19. – 21. August 2005




Festzeitschrift
  Ein herzliches Willkommen

            an alle

Mitglieder, Teilnehmer und Gäste

  zum 50 jährigen Bestehen des

    Sportvereins Wittenborn
Grußwort des 1. Vorsitzenden

Der SV Wittenborn feiert vom 19. – 21.8.2005 sein 50 - jähriges Bestehen. Zu diesem
Jubiläum möchte ich alle Mitglieder und Gäste ganz herzlich begrüßen.


50 Jahre – ein Jubiläum in einer Zeit, in der die Gesellschaft geprägt ist durch moderne
Kommunikation, Konsum und Bits und Bytes. Trotzdem finden sich in dieser Zeit
Menschen, die in der Gemeinschaft Sport leben und erleben wollen. Ich freue mich, das
dieses Erleben im SV Wittenborn über alle Generationen hinweg getragen wird und
somit auch dem Sport in Wittenborn eine Zukunft garantiert.


50 Jahre SV Wittenborn, das heißt auch 50 Jahre wechselvolle Geschichte, 50 Jahre
Zeitgeschehen, 50 Jahre Idealismus und 50 Jahre Leben in einer Gemeinschaft. Ohne
diese Tugenden unserer Sportler und Funktionäre wäre der SV Wittenborn heute nicht
dort wo er ist. Sprach man beim 25 - jährigen Jubiläum noch von der Zeit des Aufbaus,
geprägt durch knappe Mittel und viel Idealismus, so kann ich festzustellen, das wir
heute, nach weiteren 25 Jahren, in einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeit
weiterhin mit viel Idealismus und starken Partnern an der Seite unseren Sport in der
Gemeinde Wittenborn betreiben können . Ich wünsche mir und uns, das auch die
nachfolgenden Generationen sich an den heutigen Werten orientieren, sich begeistern
und engagieren und somit unseren SV Wittenborn in eine sorgenlose Zukunft führen.

Abschließend wünsche ich allen Gästen unseres Jubiläums frohe, erlebnisreiche und
unvergessene Festtage.


                              Auf die nächsten 50 Jahre!


Holger Fürst
1. Vorsitzender
Grußwort des Bürgermeisters

Der SV Wittenborn feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Zu diesem Anlass
gratuliere ich im Namen der Gemeindevertretung sehr herzlich.
Vor etwas mehr als 50 Jahren planierten „Wittenborner Jungs“ mit Zustimmung des
Eigntümers Willy Studt eine Fläche in der sogenannten „Schafheide“ zu einem kleinen
Fußballfeld. Das Engagement und die Sportleidenschaft waren damals so groß, dass
sehr schnell der Wunsch nach aktiver Betätigung in einem Verein entstand, in dem man
sich mit Sportlern anderer Sportvereine messen konnte. So wurde der SV Wittenborn
geboren, der auf der „Buschkoppel“ von Willy Studt seine Heimat fand.
Der SVW wurde bewusst nicht als Fußballclub gegründet, obwohl die Sparte Fußball
ihre bedeutende Rolle bis heute behalten hat.
Im Laufe der Jahre bot der SVW mehr und mehr Sparten an, die von den Einwohner /
innen Wittenborns und der Umgebung gern angenommen wurden.
In den zurückliegenden Jahren haben sich viele Personen ehrenamtlich für den SVW
engagiert. Ihnen ist es zu verdanken, dass heute, nach einem halben Jahrhundert, in
unserem Sportverein über 300 Mitglieder betreut werden können.
Die Gemeinde Wittenborn hat ihren Sportverein stets aus Überzeugung unterstützt . So
konnten nach dem Bau der Sporthallen in Leezen und Todesfelde und nach dem Bau
und Umbau unseres Sportlerheimes die Bedingungen für alle Sparten erheblich
verbessert werden.
Aus Anlass dieses besonderen Jubiläums bedankt sich die Gemeinde Wittenborn bei
der Familie Studt/Wolgast, dass sie damals dem SVW ihre „Buschkoppel“ zum Zwecke
sportlicher Nutzung verkauft hat und sie bedankt sich gleichfalls bei all den
ehrenamtlich Tätigen, die unser reges Vereinsleben bis heute erst möglich gemacht
haben.
Möge Sportsgeist und faires Miteinander unseren Sportverein auch weiterhin
auszeichnen.
Dem SVW, seinen Gästen und Mitgliedern wünsche ich eine harmonische und
abwechslungsreiche Geburtstagsfeier.


Ihr



Gert Petzold
Bürgermeister
Grußwort des Amtsvorstehers

Der Sportverein Wittenborn blickt in diesem Jahr mit Stolz und Zufriedenheit auf das
50-jährige Bestehen zurück. Zu diesem besonderen Anlass gratuliere ich dem SV
Wittenborn auch im Namen der Mitglieder des Amtsausschusses sowie der Verwaltung
des Amtes Leezen.
Der Sport nimmt in unserem gesellschaftlichen Leben einen nicht zu unterschätzenden
Teil ein. Sportliche Aktivitäten bedingen Disziplin und Gemeinsinn. Beide Eigenschaften
bilden die Basis für den Vereins- und Mannschaftssport und tragen dazu bei,
sportliche Erfolge zu erzielen sowie zu motivieren.


Vereine bieten aber auch kameradschaftliche Atmosphäre und menschliche Wärme, die
es sonst nirgendwo gibt. Nicht von ungefähr ist der Sport im Verein zu einem der
wichtigsten Elemente gesellschaftlicher Integration geworden.
Das 50-jährige Jubiläum möge dem SV Wittenborn Gelegenheit geben, in der
Vereinsgeschichte Rückschau zu halten. Es möge aber auch der Zeitpunkt sein, den
Blick in die Zukunft zu richten, um vielleicht neue Planungen und Entwicklungen
anzudenken, die den Erfolg dieses Vereines sichern.


Wir wünschen dem Sportverein Wittenborn einen starken Durchhaltewillen, um auch
das nächste Jubiläum feiern zu können und viele engagierte Menschen, die den Verein
am Leben erhalten und ihn zugleich vorantreiben, denn eine derartige Organisation
lebt von und mit den Menschen, die sie prägen und weiterentwickeln.


Jürgen Hildebrandt-Möller
Amtsvorsteher




Grußwort des Kreissportverbandes Segeberg

Zum 50-jährigen Vereinsbestehen übermittle ich dem SV Wittenborn die herzlichen
Grüße und Glückwünsche des Kreissportverbandes Segeberg e.V.
Als sich in den 50iger Jahren eine Gruppe fußballbegeisterter Jugendlicher zum Bolzen
traf, ahnte noch niemand, was einmal daraus werden würde. Unter der Federführung
von Heinz Hering wurde der SV Wittenborn gegründet, aus dem sich heute ein
lebendiger Sportverein mit den unterschiedlichsten Sportangeboten entwickelt hat.
So reizvoll ein Rückblick auch ist, eine lebendige Gemeinschaft kann sich nicht auf dem
Erfolg ausruhen. Sie muss sich weiterentwickeln, mit der Zeit gehen, sich Trends
anpassen und auch einmal eine Vorreiterrolle übernehmen. Das erfordert eine große
Einsatzbereitschaft vieler ehrenamtlich tätiger Mitarbeitereinnen und Mitarbeiter. Allen
diesen Helfern, insbesondere den Vorstandsmitgliedern, Spartenvorständen,
Übungsleiterinnen und Übungsleitern gebührt mein Dank. Sie haben auf einen Großteil
ihrer Freizeit verzichtet, oft selbst die eigenen sportlichen Aktivitäten zurückgestellt
und sich uneigennützig in den Dienst des Vereins gestellt. Auch der
Gemeindevertretung, die mit dem SV Wittenborn immer an einem Strang in die selbe
Richtung gezogen hat, spreche ich meinen Dank aus.


Ich wünsche dem SV Wittenborn und allen Aktiven viel Freude bei den
Jubiläumsveranstaltungen. Bewahren sie sich die Begeisterung und den Idealismus für
den Sport und tragen sie dazu bei, den Verein zu stärken und weiter zu entwickeln.




Hans Siebke
1. Vorsitzender




Festprogramm

Freitag, 19.08.2005
19:30 Uhr          Empfang im Festzelt
                   für geladene Gäste



Samstag, 20.08.2005 „Sport und Spiel“
14 – 18 Uhr        Sportanlage Wahlstedter Weg
                      Kinderbetreuung
                       Die Jüngsten werden betreut und mit vielerlei kleinen Spielen
                       unterhalten
                      Allianz Hüpfburg
                      Sportschiessen
                       Glücksschiessen, Teamschiessen, Luftgewehr- und
                       Lasergewehrschiessen für die Jugend
                      Allianz Skydancer
                      Schinkenschätzen
                       Schätzen Sie das Gewicht des Schinkens und gewinnen Sie ihn!
                      Allianz Torwandschiessen
                       Wir zählen Ihre Treffer und messen die Geschwindigkeit Ihres
                       Schusses. Minitorwand für die Kleinen.
                    Allianz Dribbelparcours
                     Wer ist am schnellsten beim Stangenslalom?
                    SVW Quiz
                     Beantworten Sie Fragen zum SVW und gewinnen Sie eine Reise,
                     HSV Karten oder, oder, oder
14:30 – 16 Uhr   Fußballwettbewerb für Kinder
                 Jedes Kind erhält einen Spielerpass . Torwandtreffer,
                 Schussgeschwindigkeit und Dribbelparcours werden in
                 verschiedenen Altersklassen bewertet.
Ab 15 Uhr        Kuchenbuffet


15 Uhr           Völkerball
                 Eine Tradition lebt auf!
                 Wir bilden vor Ort zwei Mannschaften. Für Alle von 8 – 80 Jahre
15:30 Uhr        Tauziehen
                 Mannschaften mit 4 Teilnehmern messen Ihre Kräfte. Zwei Frauen
                 zählen für einen Mann. Melden Sie Ihre Mannschaft mit einem viel
                 sagenden Namen bitte bis zum 15.08.05 unter Tel 04554 / 92896
                 an.
16:30 Uhr        Spiel ohne Grenzen
                 Mannschaften mit 4 Spielern stellen sich allerlei Herausforderungen.
                 Nehmen Sie teil und melden Ihre Mannschaft mit viel sagenden
                 Namen bis zum 15.08.05 unter 04554 / 3309 an. Es erwartet Sie ein
                 Riesenspaß!!


20:00 Uhr        „Schwarz Weiße Nacht“
                 Disco im Festzelt – Musik und Tanz mit DJ Sigmar „Mugger“ Last
                 Eintritt frei!



Sonntag, 21.08.2005

11 – 14 Uhr      Sportanlage Wahlstedter Weg
                    Frühschoppen im Festzelt
                     Es spielt die Feuerwehrkapelle Hartenholm
                    Flohmarkt
                     Anmeldung bei Heinz Szardenings unter 04554 / 3864
                    Sportschiessen
                     Glücksschiessen, Teamschiessen, Luftgewehr- und
                     Lasergewehrschiessen für die Jugend
11:15 Uhr        Fussball FS Jugend – Eltern
                 Wer setzt sich durch? Erfahrung oder Schnelligkeit
11:45 Uhr         Siegerehrungen
                  Torwand, Dribbelparcours, Schinkenschätzen, Mannschaftspokal
                  Schiessen, Tauziehen, Spiel ohne Grenzen
12:15 Uhr         Auflösung SVW Quiz und Preisverteilung
12:30 Uhr         Lecker Suppe! (Es bedient Sie der Vorstand!)
14:45 Uhr         Siegerehrung Sportschiessen
                  Luftgewehrschiessen, Teamschiessen, Glücksschiessen
15:00 Uhr         Fussball
                  1. Herren - Ostseeauswahl




50 Jahre SV Wittenborn – Die Geschichte

Es begann in der Heide!.......... Nach Ende des Zweiten Weltkrieges trafen sich viele
Jugendliche um den fußballbegeisterten Heinz Hering in „Studt´s Heide“ um hier
gemeinsam zu Bolzen. Mit einfachsten Mitteln wurden ein paar Tore auf die
„Schafsheide“ gezimmert, ein Spiel gegen die Betriebssportgemeinschaft Wäser
ausgetragen – der Gedanke nach einem Sportverein in Wittenborn nahm seinen Lauf.
1954/55 wurden erste Gespräche mit Willi Studt geführt, der als Ergebnis dann das
Gelände am Wahlstedter Weg für den Bau eines Sportplatzes zur Verfügung stellte.
Finanziert wurde der Bau des Platzes mit jeder Menge Eigenleistung und einem
Zuschuss der Gemeinde Wittenborn in Höhe von 35 DM.
Am 21.6.1955 fand dann die Gründungsversammlung des SV Wittenborn in Studt´s
Gasthof statt. Die anwesenden 25 Sportfreunde beschlossen die Gründung des SV
Wittenborn, legten die Vereinsfarben auf schwarz – weiß fest und wählten folgenden
Vorstand:   1.Vorsitzender:    Heinz Hering
            2.Vorsitzender:    Heini Juister
            Schriftführer:     Heinz Pusch
            Kassenwart:        Erich Mertin
Die Versammlung legte den Beitrag auf 0,50 DM für Mitglieder ab 15 Jahren und 0,30
DM für Mitglieder unter 15 Jahren fest. Aufgrund Ihrer Verdienste um den Sport in
Wittenborn wurden Bürgermeister Emil Grimm, Gastwirt Willy Studt und Hauptlehrer
Fritz Drengwitz zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Im August 1955 hatte der junge SV Wittenborn bereits 47 Mitglieder. Es wurde eine
Spielgenehmigung für 19 Senioren, 15 Jungmannen und 6 Schüler beantragt.
Das erste Freundschaftsspiel wurde gegen Wahlstedt II ausgetragen endete 2:2, das
offizielle Gründungsspiel ging mit 3:4 gegen den TuS Fahrenkrug verloren. Nach einer
„mißlungenen Generalprobe“ folgt ja bekanntlich eine gelungenen Premiere und so
konnte die Seniorenmannschaft drei Jahre nacheinander den Auftstieg in die nächste
Spielklasse erreichen.
Heinz Hering mußte 1957 aus beruflichen Gründen den Vereinsvorsitz abgegeben.
Zum Nachfolger wurde Rudi Ebert gewählt, Kassenwart wurde Heinrich Kummerfeld.
Rudi Ebert zog es bald fort aus Wittenborn und Gerhard Sarau übernahm 1959 den
Vorsitz des SV Wittenborn.
Der Sportplatz mußte für den Punktspielbetrieb vergrößert werden. Dazu haben sich
wieder viele helfende Hände gefunden, die Grasssaat wurde auf den Heuböden der
Bauern zusammnegesucht und so manche „schweisstreibende“ Stunde wurde von den
vielen Helfern auf dem Sportplatz verbracht. Nach Abschluß der Arbeiten hat dann die
Gemeinde Wittenborn den Sportplatz als Träger übernommen. 1967 hatte der Verein
77 Mitglieder, mit einem Jahresetat von ca. 1350 DM.
Im Jahre 1968 bildete sich eine Alt Herren Fußballmannschaft unter Leitung von Rudolf
Bonk.
Nach 10 Jahren an der Spitze des Vereins gab Gerhard Sarau 1969 das Amt des
1.Vorsitzenden ab und der Vorstand formierte sich in der Aufstellung:
            1.Vorsitzender:   Hans Witt
            2.Vorsitzender:   Heini Juister
            Schriftführer:    Arnold Wilken
            Kassenwart:       Richard Bednorz
Eine erneute Erweiterung des Sportplatzes 1968/69 verschlug die Fußballer dann
kurzfristig nach Wahlstedt, wo die Heimspiele des SV Wittenborn für diese Zeit in der
Kronsheide ausgetragen wurden.
Im Juli 1970 vereinigte sich der Schützenverein Wittenborn (25 Mitglieder) mit dem SV
Wittenborn und die zweite Sparte des SVW war geboren.
Im Sommer 1971 wurde erstmalig eine Beleuchtungsanlage auf dem Sportplatz
installiert und die Sportanlage war für die derzeit 110 Mitglieder wesentlich länger
nutzbar. Im Frühjahr 1972 begann die Errichtung der Umkleidekabinen mit
Duschanlagen, die 1974 endgültig in Betrieb genommen werden konnten. Die Arbeit
wurde gänzlich in Eigenleistung organisiert, die Materialkosten für den Bau betrugen
27.000 DM, bei einem Vereinshaushalt von ca. 7000 DM eine gewaltige Summe für die
160 Mitglieder.
1973 wurde die Dörfergemeinschaftsschule in Leezen errichtet. Aufgrund der neuen
Möglichkeiten der Nutzung einer Sporthalle wurde eine Damengymnastikgruppe
gegründet und die Tischtennisspieler, unter Spartenleiter Klaus Meier, konnten einen
geordneten Spielbetrieb organisieren.
1975 trat Hans Witt aus beruflichen Gründen vom Vorsitz zurück und die
Jahreshauptversammlung wählte den Vorstand neu:
            1.Vorsitzender:   Karl Heinz Müller
            2.Vorsitzender:   Bruno Danger
            Schriftführer:    Ilse Haacks
            Kassenwart:       Gerd Stührwohldt
Auf der 20 Jahr Feier am 14.9.75 wurden die Gründungsmitglieder mit Ehrennadeln
geehrt und die Altherrenmannschaft trug ein Spiel gegen die Gründungsmannschaft
von 1955 aus.
Die Mitgliederzahl des SV Wittenborn wuchs nun stetig und konnte am Ende des Jahres
1976 einen Bestand von 209 Mitgliedern ausweisen.
1978 standen erneut Wahlen im Vorstandsbereich an. Ergebnis:
             1.Vorsitzender:    Rudolf Bonk
             2.Vorsitzender:    Bruno Danger
             Schriftführer:     Helma Bonk
             Kassenwart:        Gerd Stührwohldt
Durch die großzügige Unterstützung der Gemeinde Wittenborn wurde der Sportplatz
1978 entscheidend modernisiert. Nachdem bereits im Vorjahr eine neue Rasenfläche
verlegt worden war, wurden nun eine neue Flutlichanlage und eine Beregnungsanlage
installiert. Zu diesem Zeitpunkt hat der Verein 232 Mitglieder und bewegt einen
Jahresetat von 26.000 DM.
1979 wird eine Tennissparte gegründet und mit Bettina Witt stellt der SV Wittenborn
erstmals eine Kreismeisterin im Luftgewehrschiessen. Der Vorstand bildet sich im Jahre
1981 um, Gerhard Gronau wird 2.Vorsitzender. Der Neubau eines Vereinshauses mit
angegliedertem Schießstand wurde in dieser Zeit sehnlichst herbeigewünscht und nach
vielen Stunden Eigenleistung sowie Unterstützung der Gemeinde Wittenborn und der
örtlicher Wirtschaft konnte das Sportlerheim dann im November 1982 eingeweiht
werden. Die Kosten für den Neubau betrugen damals 650.000 DM.
Mit dem Neubau des Sportlerheimes kam so richtig Leben in die sportliche Welt des SV
Wittenborn: Es wurde eine 2. Herrenfußballmannschaft gemeldet, Helga Gronau ruft
das Seniorenturnen ins Leben, Marianne Grimm gründet eine Mutter und Kind
Turngruppe und last but not least wird auch noch eine Badmintensparte und eine
Volleyballsparte gegründet. Sigfried Sarau löst 1983 Gerhard Gronau als
2.Vorsitzender ab. Das Jahr 1984 war sportlich sehr erfolgreich: Die Fußball Knaben
werden ebenso Kreismeister, wie Ulla Flägel im Schiessen. Im gleichen Jahr wird auch
das meiste Geld im Verein bewegt. Bedingt durch eine Darlehnsaufnahme und diverse
Veranstaltungen wird ein Etat von fast 70.000 DM bei 325 Mitgliedern ausgewiesen.
Hans Heinrich Haacks übernimmt 1985 das Amt des 2.Vorsitzenden. Die Badminton
Sparte wird 1986 aufgelöst, aber die Fussballer schaffen im gleichen Jahr den Aufstieg
in die Kreisliga.
Im Jahr 1988 hat der Vorstand einen Wanderpokal angeschafft, der bis heute in jedem
Jahr an verdiente Vereinsmitglieder vergeben wird, um das besondere ehrenamtliche
Engagement für den SV Wittenborn und seine Mitglieder hervorzuheben.
Auf der Jahreshauptversammlung 1989 wurde der Vorstand in großen Teilen neu
gewählt. Als Ergebnis der Wahlen setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:
             1.Vorsitzender:    Rudolf Bonk
             2.Vorsitzender:    Günter Niemann
             Schriftführerin:   Ingrid Müller
            Kassenwart:       Detlef Voigt
Im gleichen Jahr „wollte man sich bemühen“ eine Reitsparte zu gründen. Die
Bemühungen waren schnell von Erfolg gekrönt und bereits 1990 fand das erste
Ringreiten des SVW auf dem Dorfkamp statt.
Im Jahr 1991 gab es leider keine Erfolge zu vermelden. Die Jungschützen wurden
aufgelöst und Günter Niemann trat als 2.Vorsitzender zurück. Leider konnte zunächst
kein Nachfolger gefunden werden, während der Posten des Kassenwartes mit Heinz
Szardenings erfolgreich und wie wir heute wissen, auch sehr dauerhaft besetzt werden
konnte.
1992 gelang es dann, Heinz Molzahn für das Amt des 2.Vorsitzenden zu gewinnen.
Nachdem 1994 die Sporthalle in Todesfelde abgebrannt war, wurde 1995 die später
dann so überaus erfogreiche Jugendarbeit im Tischtennisbereich durch Bruno Drews
auf den Weg gebracht.
Ebenfalls 1995 konnte der SV Wittenborn sein 40 jähriges Jubiläum feiern, das
insgesamt zwar etwas unter der starken Hitze leiden mußte, was aber die Sportler und
Gäste insgesamt nicht davon abhalten konnte, eine Fahrradtour, das selbstgemachte
kalte Buffet und den Tanzabend entsprechend zu geniessen.
1996 dann ein bewegendes Jahr in der Vereinsgeschichte. Ein Kapitän geht von Bord –
nach 18 Jahren gibt unser Rudolf Bonk den Vorsitz des Vereins ab. Die
Jahreshauptversammlung kührt Rudolf zum Ehrenpräsidenten und wählt Arnold Wilken
zum Nachfolger. Nach dem plötzlichen Tod von Heinz Molzahn komplettiert sich der
Vorstand 1997 wieder mit Werner Pollock als 2.Vorsitzenden und Christel Hagenow als
Schriftführerin.
Herausragender sportlicher Erfolg aus den Jahren 1996 und 1997 war Soeren Greve,
der in beiden Jahren den Titel des Kreismeisters im Jugendtischtennis erringen konnte.
Ab 1997 wird nach längerer Pause wieder Alt Herren Fussball bei den „Old Boys“
gespielt, während sich die Kinderturngruppe „mangels Masse“ auflösen mußte.
Trotdem ist für das Jahr 1997 der bisher höchste Migliederbestand in der Geschichte
mit 374 Mitgliedern zu verzeichnen.
1999 übernahm Holger Fürst das Amt des 2.Vorsitzenden. Im gleichen Jahr wurde der
Abriss und Neubau des Kabinentraktes beantragt. Die Gemeinde Wittenborn hat sich
bei dem Neubau wieder sehr stark engagiert. Der Verein brauchte sich lediglich mit
den Malerarbeiten als Eigenleistungen einbringen, so daß wir im Februar 2000 eine
Anlage mit drei Kabinen, den entsprechenden Sanitär- und Duschbereichen, einem
Internetcafe für die Jugend und einem Raum für die Bastelgruppe einweihen konnte.
Seither hat der SV Wittenborn die Möglichkeit, eine Sportanlage zu nutzen, die in
seiner Gesamtheit als mustergültig zu bezeichnen ist und um die uns so einige Vereine
auf Kreis- und Landesebene beneiden.
Ebenfalls im Jahre 2000 gab Arnold Wilken den Vorsitz des Vereins nach vierjähriger
Amtszeit wieder ab. Der Jahreshauptversammlung wählte neu und der Vorstand
bestand fortan aus:
            1.Vorsitzender:   Holger Fürst
             2.Vorsitzender:     Bruno Drews
             Schriftführerin:    Christel Hagenow
             Kassenwart:         Heinz Szardenings
Ein Jahr später gründet sich eine Krabbelgruppe unter Leitung von Bettina Pawlack.
2002 stellt der SV Wittenborn mit Petra Lahann die Kreismeisterin im Tischtennis,
ebenfalls waren mehrere Meisterschaften und somit Aufstiege bei den Tischtennis
Herren zu vermelden.
Die Kinder der Krabbelgruppe werden langsam größer und somit wurde 2003 die
Kinderturngruppe reaktiviert und nutzt die Hallenzeiten in der Sporthalle in Leezen.
Auch der SV Wittenborn geht mit der Zeit und kann 2003 stolz die erste Version
eigenen Internetseite präsentieren.
2004 schließlich wird Nils Danger zum 2.Vorsitzenden gewählt und komplettiert damit
die derzeit amtierende Vorstandsmannschaft, die sich derzeit um die Belange von 303
sportbegeisterten Mitgliedern im SV Wittenborn kümmert.




SV Wittenborn – Die Sparten

Fußball – Jugend

Schon in den Gründungsjahren des SV Wittenborn wurde Jugendarbeit betrieben. Unter
der Leitung des Schulleiters und Sportfreundes Rudi Ebert kickten die ersten SVW
Jugendlichen hier in Wittenborn.
Zu den Spielen fuhr man teilweise mit den Fahrrädern nach Todesfelde und Leezen.
Mitte der sechziger Jahre unter der Leitung von Dieter Manthey erreichten unsere
Jungmannen den Aufstieg in die Bezirksklasse. Dort spielten Wittenborner gegen
bekannte Vereine wie Phönix Lübeck ,Eichholzer SV, Eutin 08 und VFB Lübeck.
Es gab aber auch Jahre ohne Jugendarbeit, unsere Jugendlichen spielten in den
Nachbarvereinen. 1973 nahmen sich Rudolf Bonk und Gerhard Gronau der
Jugendarbeit an .Es wurde eine D-Jugend zum Punktspielbetrieb gemeldet. 1975/76
führte der damalige Ligaspieler Jochen Neuber diese Jugendmannschaft des SVW auf
den 3.Platz in ihrer Staffel..
Einen starken Aufschwung nahm die Sparte 1976 unter der Leitung von Gerhard
Haacks. Bis auf die A-Jugend kann der SVW alle Altersgruppen melden. Somit stellt die
Fußballjugend die zahlenmäßig stärkste Sparte im Verein.
Betreuer Siegfried Sarau übernahm eine Jugendmannschaft und betreute diese bis in
die A Jugend. Abgänge aus dieser Jugend in unsere 1. Herrenmannschaft: Andreas
Bohm, Carsten Gronau, Olaf Schütz, Thorsten Gronau, Heiko Müller, Ingo Müller, Detlef
Voigt, Sönke Hartmann, Jörg Pollack.
Von 1980 - 1986 leitete und betreute Burkhard Stölck unsere Jugendabteilung.
Mannschaften von E-, C- und A-Jugend konnten am Spielbetrieb teilnehmen.
Unterstützt wurde er von Roland Seifert. Spieler wie Thorsten Pickrahn, Marc
Staschewsky und Willi Sichting konnten nun auch der 1.Herren zugeführt werden.
1985 nahm kurzfristig eine Mädchenmannschaft den Punktspielbetrieb auf.
Von1986 – 1995 konnten wir leider keine Jugendmannschaften mehr melden.
Ab 1995 nahmen sich die Vereinsmitglieder Heinz Molzahn, Heiko Müller und Volker
Kröger der Jugendarbeit hier im Verein wieder an. Wir meldeten eine GS und eine
F Jugend. In den folgenden Jahren konnten wir immer mehr Mannschaften zum
Spielbetrieb melden. Auch einen Kreismeister in der Staffel A. der F Jugend konnten wir
erzielen.
Von 1996-2002 fand hier in Wittenborn am 1.Mai unser Jugendturnier statt.
Dank auch an die Sponsoren, die mich im Jugendfußball mit Trikots und
Trainingsanzügen und Spenden unterstützt haben.
2002/3 konnten wir immer noch eine A Jugend, eine B. Jugend, eine C Jugend und eine
D Jugend im Spielbetrieb melden, leider wurde es immer schwieriger unsere Jugend
für den Fußball zu begeistern. Viele andere Aktivitäten sind den Jugendlichen wichtiger
als das Fußballspielen in einem Verein. Aber auch Nachbarvereine haben diese
Probleme.
Umso schöner ist es, das Stephan und Michaela Knobloch jetzt wieder eine FS
Mannschaft hier in Wittenborn auf die Beine gestellt haben.
Wir haben im Jahr 2004/5 eine FS Jugend und eine 11er C.Jugend Spielgemeinschaft
Todesfelde /Leezen gemeldet, die beide nicht nur gut in ihren Staffeln mitspielen, die
C-Jugend hat sogar den Meistertitel in der Kreisklasse A geholt.
Auch hier wieder einige Namen die hieraus in unsere Herrenmannschaft wechselten:
Simon Pollock, Michael Kröger, Jan Sienknecht , Christoph Ramm , Stefan Lange und
Marc Lange.


Meinen Dank an die Betreuer, die mich in den letzten 10 Jahren im Jugendfußball des
SV Wittenborn unterstützt haben. Das waren: Heiko Müller, Michael Sloma, Tobias
Kröger, Waldemar Carstens, Bernd Pooch (Molli), Michael Rembold, Jürgen Molzahn,
Nils Kronika, Stefan und Michaela Knobloch sowie Thorsten und Chris Willhöft.
Ohne Jugendarbeit hätten wir hier in Wittenborn wohl keine Zukunft.
Nur engagierte Jugendarbeit ist die Zukunft des Vereins.


Volker Kröger
Jugendobmann.
Fußball – Senioren


Chronologie Fußball im SV Wittenborn

Gründer: Heinz Hering, Heini Juister. Heinz Pusch, Erich Mertin, die auch den ersten
Vorstand bildeten. Zum 1. Vorsitzenden wurde Heinz Hering gewählt.
Vereinswirt Willi Studt stellte sein Gelände am Wahlstedter Weg kostenlos zur Anlage
eines Fußballplatzes zur Verfügung. Die Gemeinde Wittenborn bewilligte einen
Zuschuss in Höhe von 35,- DM !


Als einzige Sportart wurde Fußball angeboten. Mit Beginn der Spielserie1955/1956
nahmen 19 Senioren und 21 Jugendliche den Spielbetrieb auf. Der Verein bestand im
August 1955 aus 47 Mitgliedern. Die Herrenmannschaft startete ihren
Punktspielbetrieb in der 2. Kreisklasse, damals unterste Klasse.


Als Halbrechter spielte der Mitgründer und später hochrangige Sportfunktionär Heinz
Hering mit. 1957 gab Heinz Hering den Vorsitz an Rudi Ebert ab und übernahm
Aufgaben in den Verbänden. Er war von 1957-1960 Kreisjugendwart,
Bezirksjugendwart 1960-1966 und Verbandsjugendwart auf Landesebene von 1966-
1974.
Während ehemalige Vorsitzende sein Wirken weit über die Kreisgrenzen hinaus
ausdehnen konnte, gelang dies den Fußballern nicht. Den Senioren gelang zwar bald
der Aufstieg in die 1. Kreisklasse, in der man lange Zeit eine gute Rolle spielte, jedoch
blieben Rückschläge in Form von Abstiegen sogar bis zur C Klasse nicht aus.
1959 übernahm Gerhard Sarau den 1. Vorsitz und übte dieses Amt bis 1969 aus. Die
Erweiterung des „Minispielfeldes“ am Wahlstedter Weg in ausschließlicher Eigenleitung
geschah unter seiner Leitung. Auf sportlicher Seite war 1969 der Aufstieg der A Jugend
in die Bezirksliga als Erfolg zu verzeichnen. Hier traf man auf Mannschaften wie zum
Beispiel den VfB Lübeck und hatte es als „Dorfclub“ entsprechend schwer zu
behaupten, so dass die Klasse nicht gehalten werden konnte.
Einen Höhepunkt erreichte die erste Mannschaft 1968 als sie Endspiel um den
Kreispräsidentenpokal den SV Weede im Segeberger Stadion mit 3:1 bezwang.
Weiterhin war der Aufstieg in die Kreisliga im gleichen Jahr gelungen. Im August 1968
wurde eine Altherrenmannschaft gegründet, die mit ihrem Obmann Rudolf Bonk den
Spielbetrieb aufnahm.
1969 wurde Hans Witt zum 1. Vorsitzenden gewählt. 1969 erfolgte abermals eine
Erweiterung des Sportplatzes auf die vorgeschriebene Maße. Bis 1970 war Fußball die
einzige vom SVW angebotene Sparte. Im Juli 1970 vereinigten sich 25 Mitglieder des
Schützenvereines Wittenborn mit dem SVW und bildeten fortan eine Sparte. 1971
wurde erstmalig eine Beleuchtungsanlage auf dem Sportplatz in Eigenleistung erstellt.
Ausgediente Telefonmasten und 2000 Watt Neonröhren erfüllten damals ihren Zweck
zur allgemeinen Zufriedenheit. 1974 wurde der Bau der Umkleidekabinen mit
Duschanlagen fertig gestellt. Das Material wurde von der Gemeinde mit ca. 27.000,-
DM bezahlt, die Arbeiten waren ausschließlich Eigenleistungen der Fußballer.


1975 fand die 20 Jahr-Feier des Vereines statt. Herausragendes Ereignis war ein Match
der AH Mannschaft gegen die Mannschaft die 1955 den Spielbetrieb in Wittenborn
aufgenommen hatte. Bis auf Heinz Hering, der aus gesundheitlichen Gründen absagen
musste, waren alle ehemaligen Spieler gekommen.
Im Frühjahr 1978 wurde eine modern Flutlichtanlage und eine Beregnungsanlage auf
dem Platz installiert.
1982 wurde das Jugend und Sportlerheim am Wahlstedter Weg errichtet. Den Bau ließ
sich die Gemeinde ca. 650.000,- DM kosten. Es entstand eine Anlage um die uns
andere Vereine beneideten.
Sportlich gesehen gab es vom Fußball zu berichten, dass zwei Seniorenmannschaften
in den Kreisklassen A-D mit wechselndem Erfolg spielten.


1985 – im 30. Jahr des Bestehens – schaffte die 1. Herrenmannschaft rechtzeitig zum
Vereinsjubiläum den Aufstieg in die Kreisliga.


1995 beging der Verein sein 40jähriges Bestehen. Das Fazit der Fußballabteilung der
letzten Jahre gab allerdings keinen Anlass zu einer erfolgreichen Rückschau.
Im Seniorenbereich gab es leider keine besonderen Erfolge zu vermelden, die
Altherrenmannschaft hatte sich zwischenzeitlich mangels Nachwuchs aufgelöst.
Das Jahr 2000 begann für die Fußballabteilung sehr turbulent. Nachdem Trainer und
Fußballobmann im gleichen Jahr ihr Amt zur Verfügung stellten, stand man zunächst
vor dem Nichts. Dank der Bereitschaft von Rudi Bonk und Björn Molzahn, die nun den
Posten des Fußballobmanns in Personalunion ausfüllten und dank des ungewichenen
Teamgeistes der Herrenmannschaften kam man bald wieder in ruhigere Fahrwasser.
Neuer Trainer wurde Bernd Motschmann, der langjährig für den SV Wittenborn als
Spieler zur Verfügung stand und den Verein bestens kannte.
Sportlich konnte die Entspannung im Umfeld leider nicht genutzt und in Erfolge
umgesetzt werden, so dass auch der neue Trainer aufgrund schlechter Beteiligung und
mangelndem Einsatzwillen nach der Winterpause sein Amt zur Verfügung stellte. Ein
herber Verlust für den Verein, wie sich später herausstellen sollte.
Auch in der zweiten Mannschaft kam nach einer Niederlagenserie große Unruhe auf,
woraufhin auch der Betreuer der Zweiten, Paul Klossek, sein Amt aufgab.
Die Betreuung der ersten Mannschaft übernahm Björn Molzahn kommissarisch und die
zweite Mannschaft wurde ebenso kommissarisch von Rudi Bonk betreut.
Die Talfahrt der Ersten war jedoch nicht mehr abzuwenden und so stand der Abstieg in
die B-Klasse fest. Die Kameradschaft stimmte aber wieder, was Grund zur Hoffnung für
die Zukunft machte.


Ein erneuter Dämpfer stand für die Spielzeit 2001/2002 dergestalt an, dass die zweite
Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste. Aufgrund einiger Abgänge
und Übertritte in den Altherrenbereich standen einfach nicht mehr ausreichend Spieler
zur Verfügung.
Nach der Winterpause ging es für die einzig verbleibende Seniorenmannschaft um
Alles! Man stand auf dem vorletzten Tabellenplatz in der B-Klasse. Der Klassenerhalt
war das große Ziel! Am Ende der Saison stand die Mannschaft des SV Wittenborn mit
23 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz und somit als Absteiger in die niedrigste
Klasse, der C-Nord, fest.


Mit Vorbereitung der neuen Saison 2002/2003 bekam die Mannschaft ein neues
Gesicht. Zahlreiche Spieler verstärkten plötzlich den Kader. Mit bester Stimmung und
neuem Trainer erarbeitete man sich völlig verdient den sofortigen Wiederaufstieg.
Bedingt durch eine neue Klasseneinteilung des Verbandes wurde die B-Klasse aber zur
C-Klasse, so dass sich zumindest namentlich nichts änderte.
Die Mannschaft machte für den SV Wittenborn wieder positiv Schlagzeilen auch im
Kreisgebiet. Als Gegner für Vorbereitungsspiele wurden wir selbst von Mannschaften
als Wunschkandidat begehrt, die mehrere Klassen höher spielten.
Im Jahr 2002 wurde erstmals in der Vereinsgeschichte ein Merchandisingartikel
aufgelegt. Die von Thomas „Buby“ Ramm initiierte Auflage eines Fanschals für den
Preis von 11,- € fand reißenden Absatz, so dass weitere Aktionen in der Form denkbar
sind.


In der Saison 2003/2004 stand man zur Winterpause in aussichtsreicher Position, den
Durchmarsch in der neuen Klasse zu schaffen und sofort noch einmal aufzusteigen.
Nach Differenzen mit Mannschaft und Verantwortlichen verließ uns dann der Trainer
Bernd Hamann. Mit ihm gingen drei Spieler, die er auch mitgebracht hatte.
Wieder einmal wurde die Position des Trainers kommissarisch besetzt. Diesmal
erklärten sich Wolfgang Freese und Mario Fritze, der nun auch Björn Molzahns
Nachfolger als Fußballobmann wurde, bereit einzuspringen.
Die entstandene Unruhe konnte beseitigt werden und die Stimmung war gut. Leider
konnte die sportliche Leistung der Hinrunde nicht bestätigt werden, so dass man am
Ende der Saison auf dem vierten Tabellenplatz in der Klasse blieb (Als Aufsteiger
jedoch sehr erfreulich).
Für die Saison 2004/2005 konnten wir dann rechtzeitig unseren heutigen Trainer
Siegmar „Mugger“ Last gewinnen, der beim Bezirksoberligisten TSV Quellenhaupt
Bornhöved langjährig das Tor gehütet hat und über die Kreisgrenzen hinaus auf und
außerhalb des Platzes als Persönlichkeit und Sportsmann gilt. Seine Präsenz war mit
Aufnahme der Vorbereitung bereits zu spüren. Der gesamte Betrieb bekam plötzlich
einen viel professionelleren Touch.
Auch besonders hervorzuheben ist, dass wir mit Carsten Ueck einen neuen Torhüter
gewinnen konnten, der durch seine Leistungen für die Mannschaft einen deutlichen
Sprung nach vorne ausmacht.
Nach Superleistungen in der Vorbereitung und im Pokal (wo auch höherklassige
Mannschaften dominiert und besiegt werden konnten) hatten wir sehr viel
Verletzungspech. Die Hinrunde verlief trotzdem recht ordentlich. Bedingt durch
schlechtes Wetter und Unbespielbarkeit des Platzes hatten wir zeitweilig acht
Nachholspiele. Die Rückrunde verlief sehr erfolgreich. Bei zehn Siegen, einem
Unentschieden und einer Niederlage wurde am Ende der Aufstieg nur knapp verpasst.


In der nun anstehenden Saison 2005/2006 gehen wir wieder mit einem Kader von
knapp 20 Mann in den Wettbewerb. Die Mannschaft konnte durch den Einsatz
ehemaliger A-Jugendlicher aus den eigenen Reihen deutlich verjüngt und auch
verstärkt werden, was uns natürlich besonders freut.
Zur Zeit haben wir eine sehr gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern,
die nahezu ideal anmutet. Mitte Juli ist ein Trainingslager im Sportpark Güstrow
geplant, zu dem sich zahlreiche Spieler einfinden und für den Erfolg in dieser
Spielserie Alles geben werden. Die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld könnte
besser nicht sein.


Die Gemeinde Wittenborn hatte vor einigen Jahren durch den Neubau von
Umkleidekabinen mit Duschen in großzügiger Bauweise die Voraussetzungen für die
Fortführung und möglichst auch Erweiterung des Fußballs geschaffen. Verein und
insbesondere die Fußballabteilung ist sich ob der in sie gesetzten Erwartungen
bewusst und man ist sich bis heute einig, die Erwartungen unbedingt erfüllen zu
wollen.


Mario Fritze
Fußballobmann




Fußball – Old Boys

Im Frühjahr 1968 haben sich die Alt Herren im SV Wittenborn erstmalig gegründet.
Erfahrene Spieler wie Rudolf Bonk, Hanno Fillbrandt und Werner Grimm hatten erkannt,
das man nicht mehr ganz so spritzig wie in jungen Jahren ist, es aber schade wäre,
soviel Erfahrung und Freude am Fußball einfach ungeachtet links liegen zu lassen.
Nach einigen Trainingseinheiten wurde im Juni 1968 das erste Spiel gegen den SV
Rickling ausgetragen und mit 2:1 gewonnen. Die Mannschaft hatte hatte sich innerhalb
kürzester Zeit als „Aktivposten“ fest in der Fußballsparte etabliert. Es wurden zunächst
Freundschaftsspiele in der näheren Umgebung organisiert. Mit der Zeit hat sich der
Aktionsradius der Alt Herren aber schon bald bis nach Kiel, Lübeck, Itzehoe und
Hamburg ausgedehnt. Auch vor „großen Namen“ wurde nicht halt gemacht. Der
Itzehoer SV, Union Neumünster, Kilia Kiel, Heider SV, TuS Lübeck und die Altliga BU
Hamburg gehörten zu den Gegnern.
Ein großer sportlicher Erfolg war der Gewinn der Pokalrunde 1976, in der viele
namhafte Gegener auf dem Weg zum Gesamtsieg ausgeschaltet werden konnten und
der Pokal am Ende in Wittenborn seine Heimat fand.
Neben den sportlichen Aktivitäten wurden natürlich auch die gesellschaftlichen Dinge
nicht vergessen. Neben einem regelmäßigen Grünkohlessen zum Jahresabschluß,
wurden Ausflüge und Wanderungen mit den Familien unternommen, es wurde Skat
gespielt und das gemütliche Beisammensein nach den Spielen war ein fester
Bestandteil „zur Motivationsbildung“ innerhalb der Mannschaft.


Kanpp 30 Jahre nach der erstmaligen Gründung taten sich im Sommer 1997 dann vier
“alte Jungs” (Old Boys) namens Michael Frenz, Dieter Duus, Holger Fürst und Helmut
Runge zusammen, um gemeinsam wieder eine Alt-Herrenmannschaft zum Leben zu
erwecken. Sie überlegten, beratschlagten und tagten, kamen dann zu dem
überaschenden Ergebnis, daß sie 11 Spieler für eine Mannschaft bräuchten. Also
beschlossen sie per Flugblatt unter dem Motto „Runter vom Sofa, rauf auf den
Sportplatz“ die fehlenden Spieler anzuwerben, denn für den Kauf der Spieler war kein
Geld vorhanden. Das Ganze dauerete bis in den Herbst des Jahres hinein, aber dann
war es endlich soweit, die Mannschaft war gefunden, Burghard Stölck macht den
Schiedsrichter und das erste Training konnte endlich beginnen. Für das Training hatte
man sich den Mittwoch ausgeguckt – natürlich nicht ohne Grund, denn am Mittwoch
werden viele Fußballspiele im Fernsehen übertragen, die wir uns gerne gemeinsam
nach dem Training, natürlich bei einer guten Flasche Bier, ansehen.
Um Ordnung in unseren Haufen zu bekommen haben wir einen Coach aus unseren
Reihen gewählt. Heiko Müller war der Glückliche, der dieses Amt übernehmen durfte.
Wir benötigen natürlich auch einen Getränkewart und einen Kassenwart. Für die
Getränke sorgt derzeit Walde (zu dem später mehr), für die Finanzen ist heute Bernd
Neubauer zuständig.
Jetzt konnten wir so richtig loslegen, dachten wir, aber denkste........ da fehlt doch
noch was – wir hatten ja gar keine Gegner! „Das mach ich schon“ kam eine Stimme aus
dem Hintergrund. Werner Klahn meldete sich zu Wort, denn er kennt im Kreis fast
jeden Alt Herrenspieler. Von da an, bis heute hin macht Werner unseren jährlichen
Spielplan. Nun war der Spielbetrieb rund und die Old Boys konnten so richtig
durchstarten.


In den ersten Jahren lief der Spielbetrieb ziemlich rund bei uns in der Mannschaft. Mal
gingen wir als Sieger, manchmal auch nur als zweiter Sieger vom Platz, aber verloren
haben wir nie, denn die gute Laune ist immer geblieben.
Es gab auch Phasen, da ließ die Beteiligung zu wünschen übrig, so kam es aus
Personalmangel auch zu einigen Spielabsagen. Was tun? Es wurde eine
Spielerversammlung einberufen, Heiko stellte sein Traineramt zur Verfügung, bleibt
der Mannschaft aber weiterhin erhalten. Jetzt zurück zu Walde: „Ich übernehme das
Training und alles was sonst noch dazu gehört, nur den Spielplan, den soll Werner
weiterführen“. Gesagt – getan, seit dem Tag an herrscht bei uns nur einer, so will es
der neue Coach. Die Trainingsbeteiligung ist durchweg gut, Spiele wurden nicht mehr
abgesagt und gefeiert wird zu jeder Gelegenheit. Ob Himmelfahrtstour mit dem
Trecker, beim Kleinfeldturnier, beim Kartenspielen oder zum Jahresabschluß bei der
Weihnachtsfeier mit unseren Frauen bei Musik und Tanz.


Unser Outfit haben wir, dank guter Sponsoren, weiter verbessern können.
Durch ein gutes Verhältnis zur 1.Herrenmannschaft profitieren auch wir Old-Boys,
denn die älter werdenden Spieler der Herrenmannschaft erhalten bei uns einen Vertrag
auf Lebenszeit.


Zum Schluß noch eines: Das Alter ist nicht entscheidend, sondern der Spaß in der
Gemeinschaft und am Fußball. Dafür stehen zwei Namen: Bernd Neubauer (Baujahr
1951) und Martin Hilbert (Baujahr 1976). Soviel zum Alter, der Rest liegt irgendwo
dazwischen. Zu unserer Mannschaft gehören zur Zeit 20 Spieler, wovon der Eine mehr
und der Andere weniger aktiv ist. Neue Spieler sind jederzeit gerne gesehen .


Waldemar Carstens




Tischtennis

Die erste Mannschaft, die am offiziellen Punktspielbetrieb teilnahm, wurde für die
Saison 1977/78 gemeldet. Das haben Recherchen beim Landestischtennisverband
ergeben. Zu der Zeit war Hans Pickrahn Spartenleiter. Von 1980 bis 1982 war Wolfgang
Salzmann Spartenleiter. Danach hatte Bruno Drews die Verantwortung für die Ping-
Pong Truppe. Er leitete die Sparte bis 1984. In der Zeit von 1985 bis 1986 war Werner
Pollock der Spartenleiter. Seit 1987 hat Niko Bruhn die Führung der Sparte
übernommen.


Die Anfänge der Jugendarbeit fanden in Wittenborn im Sportlerheim statt. Das war
1985 unter Werner Pollocks Leitung, der zu der Zeit noch Spieler beim SV Wahlstedt
war. Dort wurden zwei Platten aufgebaut und einmal in der Woche wurde trainiert. Um
die weibliche Jugend kümmerte sich Uschi Sarau. Aus dieser Abteilung entstand eine
Damenmannschaft, die in der Saison 92/93 Meister in der ersten Kreisklasse der
Damen wurde. Zu ihr gehörten Sandra Hedtke, Uta Rathje, Stefanie Teller und Janine
Dobrott.


Aus den jugendlichen Herren wurden gute Tischtennisspieler, die fast alle bis heute
noch dabeigeblieben sind. So konnten wir im Herrenbereich bald zwei Mannschaften
melden. In der Saison 2002/03 konnten wir erstmalig sogar fünf Herrenmannschaften
an den Start schicken. Dieser Erfolg ist auch auf die gute Jugendarbeit von Bruno
Drews zurückzuführen. Seit dem er 1995 in den „Unruhestand“ gegangen ist hat er
sich intensiv um die Jugendlichen gekümmert. Zuerst wurde in der kleinen Halle in
Bark trainiert. Die Jugendlichen waren so begeistert, dass die Halle in Bark bald nicht
mehr ausreichte und so fand zusätzlich Freitags in Todesfelde auch noch ein
Jugendtraining statt. Leider konnte Bruno die Arbeit aus persönlichen Gründen seit
2003 nicht mehr ausführen. Uns ist es nicht gelungen eine Person zu finden, die Zeit
und Lust hat ein Jugendtraining zu übernehmen. Aus dem Grund haben wir z. Zt. keine
einzige Jugendmannschaft im Rennen.


Die erfolgreichste Saison für die Sparte war 1995/96. Es gab 3 Meistertitel jeweils in
der zweiten Kreisliga, in der vierten Kreisklasse und in der sechsten Kreisklasse.
Ebenfalls 1995 wechselte die gesamte Damenmannschaft des SC Leezen zum SV
Wittenborn. Die Damen spielten in der zweiten Bezirksliga und konnten wenig später in
die erste Bezirksliga aufsteigen. Heute spielen sie wieder in der zweiten Bezirksliga.
Zu den traurigen Kapiteln gehörte der Sporthallenbrand in Todesfelde, der im Januar
1994 unsere Sportstätte zerstörte. Das war genau zu Begin der Rückrunde, also mitten
in der Saison. Wir mussten unsere Heimspiele in Leezen austragen. Zum Glück gab es
dort noch genug Platz in der Halle. Lobenswert ist auch, dass andere Vereine wie
Fahrenkrug oder Hasenmoor spontan uns ihre Hallen anboten, soweit Hallenzeiten zur
Verfügung standen.


Zur Zeit nehmen eine Damenmannschaft und vier Herrenmannschaften am aktuellen
Punktspielbetrieb teil. Hallenzeiten haben wir in der Todesfelder Sporthalle am
Mittwoch ab 20.00 Uhr und am Freitag ab 19.00 Uhr für die Punktspiele und für das
Erwachsenentraining. Wer Lust hat, kann gern einmal reinschauen.


Niko Bruhn
Spartenleiter




Schützen

Im Gründungsjahr des SV Wittenborn wurde auch der Schützenverein Wittenborn ins
Leben gerufen. Die Männer der ersten Stunde waren :
Emil Grimm als 1. Vorsitzender
Walter Krenz     2. Vorsitzender
Hans Wolgast     Schriftführer
Anton Büsing     Kassenwart
William Tholen Schießwart.
Gast- und Landwirt Willi Studt stellte den Grund und Boden für die Errichtung einer
Schießanlage pachtfrei zur Verfügung. Dort wurde dann auch im Jahre 1956 mit
großem Arbeitseinsatz der Mitglieder der Schießstand am Wahlstedter Weg errichtet.
Die Baukosten betrugen 12.800,- DM, die durch einen Zuschuss des
Sportförderungausschusses Schleswig-Holstein in Höhe von 5.000,- DM und durch
Eigenleistungen erbracht wurden.
Nach Fertigstellung der Anlage wurde mit dem Schießbetrieb begonnen.
An den Kreismeisterschaften nahmen folgende Schützen teil: Emil Ramm, Joachim
Rüge, Hans Wolgast, Heinrich Hillman, Werner Soll, Kurt Römling, Artur Ganzke, Werner
Grimm und Heinrich Kummerfeld.
Über die erzielten Ergebnisse oder Erfolge gibt es leider keine Aufzeichnungen. Um
den Erwerb der Leistungsnadeln des Deutschen Schützenbundes wurde ebenfalls
geschossen.


Ein beträchtlicher Teil der Vereinsarbeit galt in den Anfangsjahren jedoch den jährlich
stattfindenden Schützenfesten. Dabei wurde auch um die Schützenkönigswürde
geschossen. Selbstverständlich fand im Anschluss an die Wettbewerbe ein Umzug
durch das Dorf statt, wobei der Schützenkönig unter Musikbegleitung nach Hause
geleitet wurde. Vom letzten Schützenfest in Wittenborn nach alter Tradition im Jahr
1964 liegen Aufzeichnungen vor. Schützenkönig wurde Oberförster Günter Nielsen,
dem eine „meisterliche 10“ gelang. Er übernahm die Königswürde von seinem
Vorgänger Oberforstwart Kurt Römling. Zweiter wurde Heinz Witt, vor Manfred Ramm.
Außerdem fand das sehr beliebte Aal- und Preisschiessen statt.
Über Aktivitäten der Sportschützen gibt es aus dieser Zeit leider nichts zu berichten.
Im August 1965 konnte der Schützenverein gemeinsam mit dem Sportverein das
zehnjährige Jubiläum feiern. Die Segeberger Zeitung berichtete unter der Schlagzeile
„WITTENBORN-WIE EINE GROSSE FAMILIE“ ausführlich über dieses Ereignis. Nach einem
Umzug durch das festlich geschmückte Dorf, unter Beteiligung von einer Blaskapelle
und zwei Spielmannszügen, einer Fahnenabordnung der Wahlstedter Schützengilde
und den Vorstandsmitgliedern fanden auf dem Sportgelände zahlreiche Spiele und
Vorführungen statt. Auf den Ständen des Schießstandes wurde um die Königswürde
und um Ehrenpreise geschossen. Schützenkönig wurde Herbert Lange. Das
Preisschiessen (1.Preis ein Auto) wurde von Frau Anneliese Gerken gewonnen. Es
handelte sich jedoch leider nur um ein Miniatur-Modell. Den Abschluss der
Feierlichkeiten bildete ein Schützen – und Sportlerball auf der Diele in Studts Gasthof.
Dabei wurden die nachstehenden Gründungsmitglieder der Vereine mit Silbermedaillen
geehrt:
Heini Juister, Heinz Hering, Rudi Ebert, Gerhard Sarau, Heinz Sarau, Horst Sarau, Erwin
Sarau, Günter Sarau, Hubert Gronau, Hermann Dohse, Arno Schwartz, Günter Grandt
und Heinz Witt.
Urkunden erhielten: Käte Studt, Hans Haacks, Eduard Wilfert, Herbert Lange, Harri
Gebel, Carlos Lentföhr, Jürgen Niemann und Hans Wolgast.
1970 wurde der Schützenverein als Sparte in den Sportverein aufgenommen. Der
Grund für den Zusammenschluss war eine Auflage der Sportförderungsbehörde, die
eine Bezuschussung von Sportanlagen davon abhängig machte.
Der letzte Vorsitzende des Schützenvereines Heinz Fricke übernahm auch die
Spartenleitung.


In der Zeit bis 1975 beschränkte sich die Spartentätigkeit auf interne Wettbewerbe.
Nach der Renovierung des Schießstandes, mit einem Kostenaufwand von 22.000,- DM,
entwickelte sich in der Sparte eine erfreuliche sportliche Aktivität.
1976 übernahm Jürgen Schwartz die Leitung der Sparte ,die 1978 dann auf Bruno
Danger überging. Die Mitgliederzahl stieg von 12 in 1976 auf 44 Schützen in 1980.
Ab 1977 wurde auch Jugendschießsport angeboten. Als Ausbildungsleiter stellte sich
Bertold Winter zur Verfügung. Ihm gelang es in kurzer Zeit, seine Schützlinge zu
wettkampffähigen Sportschützen mit dem Luftgewehr auszubilden. Bereits 1977 nahm
eine Jugendmannschaft an den Kreismeisterschaft teil. Ein toller Erfolg war die
Erringung der Kreismeisterschaft 1979 durch die Schülerin Bettina Witt. Die Junioren
Regina Kruse, Marion Pawlack und Claus Pohl belegten 1986 den 3.Platz bei der
Kreismeisterschaft im Luftgewehr.


Ebenfalls 1977 wurde eine Damengruppe gegründet, die auf lange Zeit die sportlich
erfolgreichsten Schützinnen stellte.
Auch die Damen wurden von Bertold Winter ausgebildet und konnten unter seiner
Leitung sehr schnell beachtliche Ergebnisse auf Kreisebene erzielen. Bei ihrem 1.Start
im Wettbewerb“ 50m Kleinkaliber liegend“ schafften es die Schützinnen Ulla Flägel,
Erika Schuldt und Christel Weidner auf Anhieb die Kreismeisterschaft 1978 zu erringen.
In gleicher Besetzung wurde in dieser Disziplin 1979 der 2. Platz und 1984 der 3.
Platz in der Besetzung Christel Weidner, Ute Kröger und Helma Bonk erreicht.
Eine weitere Kreismeisterin stellte der SV Wittenborn 1983 mit Ulla Flägel im
Liegendwettbewerb 50 m KK.
1986 belegten Ulla Flägel den 2. und Erika Schuldt den 3. Platz bei Kreismeisterschaft
KK Auflage.
Die Schützenherren waren in dieser Zeit ebenfalls bei den Kreismeisterschaften am
Start und konnten gute Platzierungen in den Wettbewerben 50 m KK liegend und 50 m
KK Auflage erreichen. Hervorzuheben ist der Vizekreismeistertitel 1987 in der Auflage
Disziplin durch die Schützen Hasso Storm, Günter Pawlack und Rudolf Bonk.
Bedingt durch die Erfolge bei den Kreismeisterschaften konnte die Sparte auch zu den
Landesmeisterschaften Schützen und Schützinnen entsenden. Hier blieb es bei
vorzeigbaren Ergebnissen, Titel konnten leider nicht errungen werden.
Neben den Sportdisziplinen fanden jährlich Vereinsmeisterschaften und
Jahreswertungsbewerbe statt.
Auch zu den Sportfesten konnte die Schützensparte mit Pokal-, Preis- und
Aalschiessen erheblich zum Gelingen beitragen.
1982 wurde mit dem Bau des neuen Sporthauses auch ein neuer Schießstand errichtet.
Mit sechs Kleinkaliber- und Luftgewehrständen erhielt die Schützensparte eine schöne,
moderne Anlage.
Im November 1982 wurde das Jugend- und Sportlerheim den örtlichen Vereinen im
Rahmen einer Feierstunde zur Nutzung übergeben.
Im Dezember 1982 verstarb plötzlich und mitten aus vollem Schaffen heraus unser
langjähriger Spartenleiter Bruno Danger. Er hatte sich große Verdienste um den
Schießsport im Verein erworben und maßgeblich an der Schaffung der neuen
Sportstätte mitgewirkt. Es war ihm nicht mehr vergönnt, mit seinen Schützen und
Schützinnen den neuen Schießstand einzuweihen.


Unter der Leitung von Karl Heinz Müller als Spartenleiter und Helma Bonk als Leiterin
der Damengruppe wurde der Schießbetrieb im Februar 1983 wieder aufgenommen.
Ab 1984 übernahmen Heinz Fricke und Helma Bonk gemeinsam die Spartenleitung. In
den folgenden Jahren stagnierte die sportliche Tätigkeit der Sparte. Es wurden,
abgesehen von einigen Starts bei den Kreismeisterschaften, nur noch vereinsinterne
Wettbewerbe ausgetragen. Im Verein war die Schützensparte durch die Mitgestaltung
und Durchführung von zahlreichen Sportfesten stets aktiv beteiligt.
Trotz aller Bemühungen der Verantwortlichen, vor allem im Jugendbereich den
Schießsport weiter zu erhalten, musste die Jungschützenabteilung 1990 aufgelöst
werden. Auch die Herrenabteilung stellte den Schießbetrieb ein. Der Fortbestand der
Schützensparte wurde fortan nur noch von den Damen gesichert.
Die Damensparte traf sich weiterhin jede Woche zu ihren Schießabenden und ermittelte
dabei auch über die Jahreswertungen ihre Vereinsmeister. 1996 versuchte der neue
Vereinsvorsitzende Arnold Wilcken die Sparte neu zu aktivieren . Seinen Bemühungen
neben der Damensparte weitere Abteilungen zu bilden, blieb leider der Erfolg versagt.
Auch eine, mit hohen Erwartungen gestartete Jugendgruppe musste nach kurzer Zeit
wieder aufgelöst werden, da das Interesse der Jugendlichen schnell nachließ.
1998 wurde ein Versuch unternommen, den Schießsport im Herrenbereich wieder
aufzunehmen.
Unter der Führung von Bertold Winter als Sportleiter und Rudolf Bonk als Spartenleiter
gelang dies auch.
Bei den wöchentlich stattfindenden Treffen wurde zunächst in den KK Auflage
Wettbewerben für die Jahreswertung geschossen. Ab 1999 nahmen die Herren auch
wieder an überörtlichen Pokalschießveranstaltungen teil.
Durch regelmäßiges Training wurden die Schießleistungen immer besser, sodass ab
2003 wieder die Teilnahme an den Kreismeisterschaften möglich wurde.
Bedingt durch gute Ergebnisse konnten 2003 bereits 3 Schützen ( G.Pawlack, Dieter
Kruse, Rolf Widderich ) bei der Landesmeisterschaft an den Start gehen, wobei achtbare
Ergebnisse erzielt wurden.
Die ersten Podiumsplätze bei den Kreismeisterschaften errangen 2004 R.Bonk mit dem
2. Platz KK 50 m Auflage und 2005 im Wettbewerb KK 100 Auflage Axel Guse als 2.in
der Schützenklasse, R.Bonk als 3. in der Seniorenklasse C und die Mannschaft
G.Pawlack, H. Wiencke und R. Widderich als 2. der Seniorenklasse A.
Erwähnenswert sind noch die Erfolge bei den Pokalwettbewerben 2003 und 2004 der
Wahlstedter Schützengilde, dort wurden jeweils Plätze 1 und 2 in der
Mannschaftswertung erreicht.
Die Verantwortlichen der Sparte hoffen , dass der Schießsport im Verein sich zukünftig
weiter gut entwickelt und das vor allem wieder jüngere Schützen Freude an unserem
Sport finden werden.


Rudolf Bonk
Spartenleiter




Die Chronik der Reitsparte

Irgendwie fing für uns alle das Reiterleben bei Brigitte und „Tücke“ Stührwohldt an.
Anfangs hatten wir einen Reitclub, d.h. nichts offizielles. Wir nannten uns die „RoWi’s“.
Das stand für Rotenhahn Wittenborn. Dieser Club muss so 1985 in’s Leben gerufen
worden sein.


Für unser 1.Ringreiten,das wir dann auf dem Dorfplatz veranstalten wollten, brauchten
wir einen richtigen Verein.
Somit muss das 1990 gewesen sein, dass Gudrun Beermann (geb. Kuhr) und ich zu
Rudi Bonk gingen und die Reitsparte gründeten.


Am 28.April 1990 war unser 1.Ringreiten in Wittenborn, das wider Erwarten sehr guten
Zuspruch hatte. Es kamen 38 Reiter/innen.
Unseren Teilnehmerrekord hatten wir 1993 mit 101 Reiter/innen. Man glaubt gar nicht
wie groß unser Dorfplatz doch ist.
2001 grassierte die MKS (Maul- und Klauenseuche). Da zogen wir uns aus der
Verantwortung und ließen das Ringreiten ausfallen.
2003 ging es einfach nicht und das Ringreiten viel wieder aus, diesmal leider aus
Helfermangel.
Es gehört doch ´ne Menge Organisatorisches dazu um so eine Aktion auf die Beine zu
stellen. Aber Dank vieler zuverlässiger Leute (z.B. Familie Stührwohldt, Familie
Meincke, meine Family, Petra Poggensee, Birte Hansen, Gertrud Lange, Bruno bzw Wolli
Teegen, Axel Guse, Wibke Bark) die endliche Jahre schon mithelfen und mitgeholfen
haben, haben wir es 2004 und 2005 wieder auf die Beine gestellt.
Viele meinten doch, es ist mittlerweile ein fester Bestandteil zum Dorf geworden.
Aber wir haben ja nicht nur unser Ringreiten.
Wir haben auch einen eigenen Reitplatz. Anfangs war dieser im Industriegelände, da
wo jetzt RCL seinen Firmensitz hat. Das Industriegebiet erweitete sich und wir mussten
weichen, aber kein Problem, wir haben einen netten Ersatz bekommen und zwar am
Weg zum Jugendzeltlager.
Wir haben dort ein tollen Dressurplatz (Sand 20x40m), einen netten Abreiteplatz (Gras
20x40m) – ja, ja so was muss man einfach haben - und einen schönen Springplatz
(Gras 40x40m).Dort findet regelmäßig Reitunterricht statt. Diesen bekommt die Sparte
schon seit ewigen Zeiten von Dirk Bartels aus Rickling.


Die Spartenleiterinnen waren bisher
1990-1991 Martina Sienknecht
(in enger Zusammenarbeit mit Gudrun Beermann)
1992-1998 Ingrid Becker
1999-       Martina Sienknecht


Verantwortlich für diese Zusammenfassung bin ich :
Martina Sienknecht




Gymnastik

Die Gymnastikgruppe des SV Wittenborn wurde am 1. Mai 1973 gegründet. Gründer
dieser Sparte sind Rosemarie Komoßa, Erika Fillbrandt, Christel Möck, Giesela Kruse,
Helga Gronau, Marianne Grimm und Ingrid Müller.
Als Spartenleiterin fungierten seit dieser Zeit: Rosemarie Komoßa, Ilse Haaks, Helga
Gronau, Ingrid Müller, Ulla Stagraczynski, Ingrid Müller und Kathrin Gronau.


Die Sparte besteht zur Zeit aus 13 Mitgliedern und 4 passiven Damen. Das Alter
unseres ältesten, sehr aktiven Mitglieds, beträgt 73 Jahre, das Jüngste ist 16 Jahre alt.
Jeden Donnerstag treffen wir uns um 19:30 Uhr am Sportkasten undf fahren dann
zusammen nach Leezen. Das Training unter Leitung von Martina Salenz-Neumann aus
Mözen beginnt um 20 Uhr und endet um 21 Uhr. Den Abschluss bildet fast immer ein
gemütliches Beisammensein im Sportlertreff in Leezen oder in privater Runde.


In den Jahren 1973, 1974 und 1999 erwarben einige Damen das bronzene
Gymnastikabzeichen und das silberne Gymnastikabzeichen.
Einige unserer Sportkameradinnen fahren seit 1995 einmal im Jahr nach Malente zum
Sport- und Bildungszentrum und nehmen an einem Sportfitnesslehrgang teil – Beginn
6:45 Uhr, Ende 21:30 Uhr.


Am 1.Mai 2003 hatte die Gymnastiksparte ihr 30 jähriges Bestehen, dies musste
gefeiert werden, was wir dann auch taten.


Im Dezember 2003 unternahmen wir eine Theaterfahrt nach Hamburg in das
Schmidt´s Tivoli und sahen uns das Stück „Heiße Ecke 24“ an. Das war super!
Den kameradschaftlichen Jahresabschluß bildete in den letzten Jahren eine
gemeinsame Weihnachtsfeier im Sportlerheim in Wittenborn, während zum Anfang des
Jahres eine Theaterfahrt nach Hamburg, Lübeck, Neumünster oder Wahlstedt
durchgeführt wurde. Mitte des Jahres findet unser Grillfest statt, entweder am
Sportlerheim oder privat.


Ich wünsche und hoffe, das diese Sparte weiterhin so kameradsachaftlich ihren Sport
betreibt und würde mich über neue Mitglieder sehr freuen.


Kathrin Gronau
Spartenleiterin




Senioren Gymnastik

Die Seniorengymnastiksparte wurde auf Initiative von Helga Gronau gegründet und
startete am 28.2.1983 zu ihrer ersten Übungsstunde. Zu den ersten Mitgliedern
gehörten: Frau Schwenzer, Frau Mertin, Frau Weidner, Frau Harder, Frau Hackelberg,
Frau Wolgast, Frau Sienknecht, Frau Witt, Frau Wilken, Frau Gronau, Frau Nowack und
Frau Fricke.
In dieser Sparte gab es aber nicht nur Gymnastik, man unternahm auch Radtouren und
nahm im Jahr 1991 an einer Seniorenfreizeit in Malente teil.


Leider mußte Helga Gronau, die die Sparte mit viel Elan geleitet hatte, aus
gesundheitlichen Gründen die Spartenleitung abgeben. Ulla Stagraczyinski wurde die
neue Leiterin dieser Sparte. Am 01.01.1995 übernahm ich die Übungsstunden. Wir
zählen zur Zeit 12 Mitglieder, nachdem im letzten Jahr einige Frauen aus Alters- und
Gesundheitsgründen leider nicht mehr teilnehmen konnten. Als Gründungsmitglied ist
nur noch Anne Weidner dabei.
Auch heute wird noch jeder Geburtstag gefeiert (unser ältestes Mitglied wird 90 Jahre),
wir fahren ins Theater, unternehmen eine Kaffeefahrt oder gehen nach der Gymnastik
einfach nur zum Eisessen.


Ich denke, wir sind neben der Gymnastik eine fröhliche Gemeinschaft . Neue Mitglieder
sind willkommen, wir treffen uns Montags ab 15:45 Uhr im Sportlerheim Wittenborn.


Es grüßt Sie sehr herzlich
Ihre Ingrid Müller




Leichtathletik

Aus sportlichem Ehrgeiz nahmen Rudolf Bonk, Werner Grimm und ich im Jahre 1977 an
einem Übungsabend zur Erlangung des Deutschen Sportabzeichen des SV Wahlstedt
teil. Auf Anhieb schafften wir alle drei das Sportabzeichen. Aus diesem Anlass
besuchten Ingrid Müller und ich einen Lehrgang zur Abnahme des Deutsche
Sportabzeichens. Somit sind wir seit 1978 berechtigt, das Deutsche Sportabzeichen
abzunehmen, der Prüferausweis des Deutschen Sportbundes muss alle drei Jahre neu
bestätigt werden.


In den Anfangsjahren hatten wir bis zu 40 Abnahmen in einem Jahr, damals war die
Jugend sehr stark motiviert.


Zweimal wurden wir auf Kreisebene von Deutschen Sportbund ausgezeichnet, einmal
erreichten wir den 2.Platz, einmal erreichten wir Platz 6. Für beide Platzierungen gab
es Geldzuwendungen.


Des Öfteren erreichten wir auch das Familiensportabzeichen.


Teilnehmer mit den meisten Urkunden für das Deutsche Sportabzeichen sind:


Ingrid Müller           27 Abnahmen
Hanno Fillbrandt        27 Abnahmen
Erika Fillbrandt        24 Abnahmen


Die Übungsabende sind jeweils Montag um 19:00 Uhr in Leezen auf dem Sportplatz
des Schulzentrums von Mitte Mai bis Anfang September.


Im Jahre 2005 sind die ersten Abnahmen schon erfolgt. Die Jugend könnte etwas
aktiver sein.
Hanno Fillbrandt
Spartenleiter




Krabbelgruppe und Kinderturnen

1989 hatten einige Mütter aus dem Dorf die Idee sich einmal wöchentlich im
Sportlerheim zu treffen, damit die Kinder sich schon vor dem Kindergarten
kennenlernen und auch die Mütter sich einmal abseits des häuslichen Daseins sich
austauschen können. Dazu zählten z.B.: Anke Greve mit Karina, Dagmar Otten mit
Bohke, Anja Teegen mit Mona und später Jana, Ute Kröger mit Michael und später
Mathias, Ute Lange mit Marc und Stefan, Petra Lange mit Nina, Monika Ramm mit
Christoph, Maike Pooch mit Christian und Steffen, Anette Duus mit Piere und ich war
auch schon dabei, zusammen mit Jessica .

Im Frühjahr 2000 habe ich zunächst Kontakt zu Holger Fürst aufgenommen, um zu
klären ob ich mit einer neuen Krabbelgruppe ins Sportlerheim darf. Im August 2000
habe ich dann die Krabbelgruppe neu ins Leben gerufen. Ich war beim ersten Treffen
überwältigt, wie viele Muttis mit Ihren Kindern gekommen waren, immerhin 13 Muttis
mit ihren ein oder sogar zwei Kindern. Ehrlich gesagt habe ich mich da schon gefragt,
wie das zu bewältigen ist. Aber wie es so oft ist sind dann doch „nur“ 8 Mütter mit
ihren Kindern regelmäßig gekommen.

Wir trafen uns jeden Dienstag um 9.30 Uhr im Sportlerheim. Viel spielen konnten die
Babys ja noch nicht aber ein großer Spiegel konnte schon sehr interessant sein, wenn
er auf dem Boden lag und Kind darüber krabbeln durfte, sich selbst zu beobachten und
festzustellen „das bin ja ICH„. Wie fühlt sich Watte an und wie eine Kokosnuss? Viele
Sinnliche Erfahrungen durften unsere Kinder machen, bis aus Kennenlernen Spielen
wurde. Im Sommer haben wir uns einige Male auf dem Spielplatz des Daldorfer
Tierparks getroffen. Klettern, schaukeln, rutschen und Ziegen streicheln waren immer
wieder aufregend und auch für die Eltern sehr schön. Denn die konnten sich mal bei
einer Tasse Kaffee oder Tee austauschen und so hat mancher ganz nebenbei auch
noch einen guten Ratschlag mit nach Hause genommen.
Aus Mangel an Zuwachs, und weil ich wieder berufstätig bin, hat sich die
Krabbelgruppe im April diesen Jahres aufgelöst. Vielleicht findet sich ja wieder eine
engagierte Mutti, die in diese Richtung etwas machen möchte. Schon jetzt VIEL SPASS.


Irgendwann in 2003 entstand die Idee mit den Kindern zu turnen. Aber der Platz im
Sportlerheim war für diese Zwecke einfach nicht vorhanden, zudem bieten die Tische
und Stühle, die dort stehen, ja auch ein gewisses Gefahrenpotential. Am 5.11.03 trafen
wir uns zum ersten Mal in der Leezener Sporthalle. 20 Kinder im Alter von etwa 2J. bis
etwa 7 J. und Ihre Mütter oder Väter kamen fast regelmäßig um sich an Kletterwänden,
dem großen Kasten oder dem Trampolin oder, oder, oder auszuprobieren. In den
Sommerferien findet nach Absprache das Kinderturnen auf dem Sportplatz statt, da die
Halle in den Ferien geschlossen ist. Jetzt sind zwar nicht alle mehr dabei, aber wir
haben immer noch eine Menge Spaß.


Am schönsten ist es doch, im Rückblick festzustellen, dass sich unsere Arbeit gelohnt
hat, wenn man sieht wie auch die Kinder, denen es nicht so einfach fällt, jetzt einen
Purzelbaum schlagen zu können und sich trauen von einem Meter hohen Kasten zu
springen. Vielleicht hat ja der Eine oder Andere Lust mitzumachen?. Jeder ist herzlich
willkommen.

Bettina Pawlack
Spartenleiterin

				
DOCUMENT INFO