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									    NMellein@t-online.de (Norman Mellein)



Die Dimensionen der Weltwirtschaftskrise 1929-1932
Der Wallstreet-Crash 1929-1932




Börsencrash vom Jahre 1929: Der Index für die wichtigsten Industriewerte der USA verlor innerhalb
eines Tages ca.25% seines Werts. Während der Krise sank der Index von seinem Hoch (381 Punkte) im
September 1929 auf 40.56 Punkte im Juli des Jahres 1932, was einem Minus von fast 90% entspricht.
Der Dow Jones erholte sich erst nach knapp 25 Jahren wieder auf ein Niveau über 350 Punkte.

Chronik des Crash-Monats:
3.Oktober 1929: Der Abwärtstrend setzt nach monatelangem Aufwind erstmals spürbar ein.
21.Oktober 1929: Bereits vor Börsenbeginn gehen massive Verkaufsorder aus Europa ein, Panik breitet sich aus.
24.Oktober 1929: Anstelle der im Normalfall anwesenden 800 Banker sind an diesem Tag 1100 Angestellte der
Banken an der Wallstreet vertreten. Die Flut an Verkaufsordern machte diese Maßnahme nötig. Erstmals sank
der Dow Jones an diesem Tag unter 300 Punkte.
29.Oktober 1929: Innerhalb der ersten Handelsstunden verlor der Index mehr Punkte, als er im vergangenen Jahr
gewonnen hatte. Der Dow Jones fiel auf 230 Punkte.
In den folgenden 2 Wochen bis zum 13.November 1929 verschwanden 30 Milliarden US-$ aus der
amerikanischen Wirtschaft. Erst 25 Jahre später hatte sich die Börse von diesem Crash erholt.




Weitere Zahlen:

•   In Deutschland sinkt das Brutto-Sozial-Produkt während der Krisenjahre um 35%.
•   Die Industrieproduktion Deutschlands geht um über 50% zurück.
•   Die Arbeitslosenzahlen in Deutschland erreichen Rekordniveau: 6 Millionen Menschen (30,1%) sind ohne
    Beschäftigung.
•   800 Banken in Deutschland melden Konkurs an.
•   In den Niederlanden sind 26,9% der erwerbsfähigen Personen ohne Arbeit, in Großbritanninen 22,5%.
•   In den USA geht das BIP um 50% zurück.

								
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