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Ausschreibung 20112012

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Ausschreibung 20112012 Powered By Docstoc
					LIECHTENSTEINISCHES GYMNASIUM, Vaduz


          SONDERWOCHE vom 26. Sept. bis 30. Sept. 2011

              Projekte für die UNTERSTUFE (2./3. Stufe)



Die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Stufe können sich für die Projek-
te U 1 bis U 14 anmelden. Die 1. Klassen werden ihre Sonderwoche im
Klassenverband durchführen.


Bis Donnerstag, 9. Juni 2011 müssen sich alle Schülerinnen und Schüler für
drei Projekte entscheiden.


Aus administrativen Gründen werden die drei Wahlentscheidungen bei der
Zuteilung gleich gewertet. Es ist deshalb wichtig, dass jedes der gewählten
Projekte den persönlichen Neigungen und Interessen entspricht.
U/1     Zu Fuss von Malbun nach Kosters

Projektleitung:            Philipp Lonsky und Christoph Eggarter
Kursort:                   unterwegs
Elternbeitrag:             Fr. 40.--
Teilnehmer:                Unterstufe und Oberstufe

In 4 Tagesetappen von jeweils etwa 6 Stunden Marschzeit werden wir die Wegstrecke von
Malbun nach Klosters zu Fuss bewältigen. Vorbei an den imposanten Flanken von Scesapla-
na, Drusenfluh und Sulzfluh werden wir von Berghütte zu Berghütte marschieren, dabei eini-
ge Pässe überschreiten und immer wieder atemberaubende Aussichten geniessen. Für Na-
tur- und Bergfreunde, die auch mal 4 Tage lang auf den alltäglichen Luxus verzichten können,
wird diese Woche ein tolles Erlebnis werden.
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Projekt ist eine gute Kondition und eine gute
Ausrüstung (Schuhe, Rucksack, Jacke).
Der fixe Kostenanteil der Eltern beträgt Fr. 40.--, ein freiwilliger Anteil in gleicher Höhe wird
noch dazukommen.



U/2     Unsere Region erfahren – Exkursionen mit dem Mountainbike

Projektleitung:             Gert Konzett
Kursort:                    Nähere Region
Elternbeitrag:              max. Fr. 50.--
Teilnehmer:                 2. und 3. Stufe

In dieser Projektwoche werden wir mit den Mountainbikes auf Entdeckungsreise gehen. In
unserer Region gibt es Orte und Landschaften von grosser naturkundlicher Bedeutung. Diese
Naturschätze steuern wir mit dem Mountainbike an. Es sind also Freude und Bereitschaft zu
sportlicher Leistung und Entdeckungslust gefragt.
Zudem lernst du, wie du einfache Reparaturen an deinem Bike ausführen kannst.



U/3     Eine etwas andere Woche mit etwas anderen Menschen

Projektleitung:            Peter Mennel
Kursort:                   Lukashaus, Grabs
Elternbeitrag:             Fr. 20.--
Teilnehmer:                3. Stufe (6 Teilnehmer/innen)
                           5. und 6. Stufe (10 Teilnehmer/innen)


Mit etwas anderen Menschen
an einem etwas anderen Ort


etwas andere Erfahrungen machen, etwas anders ler-


                            nen.


Eine Woche lang Menschen mit Behinderung begegnen, mit ihnen arbeiten und Zeit verbrin-
gen, zusammen Kunstwerke bauen, mit Lamas und Eseln unterwegs sein.
Mit allen Sinnen „Sinn-Volles“ tun und erleben, Sicherheit bekommen im Umgang mit Men-
schen, die eine Behinderung haben, und sich vielleicht öfters die Frage stellen, wer hier ei-
gentlich behindert ist.

Das Lukashaus in Grabs ist eine Institution für Menschen mit primär geistiger Behinderung.
Auf dem Gelände rund um das Lukashaus entsteht das Projekt LandschaftsSINNfonie, ein
Landschaftspark mit Kunstwerken, Sinnesparcours, Labyrinth und Irrgarten, Wasserspielen,
Instrumenten sowie mit Tieren wie Lamas und Esel. Der Landschaftspark soll Raum schaffen
für alle als Erholungs-, Erfahrungs- und Lernort und als Ort der Begegnung. Aktiv am Aufbau
beteiligt sind immer wieder Menschen mit Behinderung, Schulklassen, Vereine, Stiftungen,
Unternehmen, Künstler und mit diesem Projekt auch Schüler/innen des Liechtensteinischen
Gymnasiums.

Wir werden jeden Tag von 8.20 -16.00 Uhr (Mittwochnachmittag frei) im Lukashaus und in der
Umgebung sein und dort zu Mittag essen. Eure Tätigkeit besteht aus dem Bauen von Kunst-
werken, aus Restaurationsarbeiten und Gartengestaltung in Kleingruppen, aus gemeinsamen
Reflexionen, gemeinsamen Tätigkeiten (Spiele, Spaziergänge mit Lamas, Eseln und Schwei-
nen).

Ihr werdet begleitet von Mitarbeiter/innen des Hauses und von den Lehrern und habt jederzeit
die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen.

Aussagen von Schüler/innen der letztjährigen Projektwoche:
„Das Lukashaus ist für mich ein Ort, an dem man normal ist, wenn man anders ist. Die Bewohner, die
wir in dieser kurzen Zeit kennen gelernt haben, sind so offen, glücklich und herzlich, dass man sie
einfach ganz schnell ins Herz schliesst. Für sie ist man nach einer Stunde wie ein guter Freund, den
man schon lange kennt. Das Lukashaus ist eine Erleichterung für den Alltag der Menschen mit Behin-
derung und bietet vom Lehrplatz bis zur Altenpflege allen Bewohnern etwas an. Alles wird speziell auf
die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten.
Für mich ist es zu einem Ort geworden, an den ich jederzeit gern wiederkommen würde, und die Men-
schen hier sind für mich zu Freunden geworden. Man lernt anders normal zu sein, und dass ein La-
chen glücklich macht. Alle sind offen und gutmütig zu einem und es macht Spass, gemeinsam zu ar-
beiten. Besonders fällt einem auf, was für eine besondere und echte Beziehung die Menschen mit
Behinderung zu den Betreuern haben, und mit welcher Selbstverständlichkeit sie füreinander da sind.“
„In der Sonderwoche im Lukashaus lernt man nach einer Woche einiges. Menschen mit Behinderung
sind eigentlich auch ganz normale Menschen, die nur z.B. nicht sprechen können. Man sollte sie auch
nicht wie kleine Kinderbehandeln, sondern wie Erwachsene. Alle sind sehr hilfsbereit, sehr nett und
kontaktfreudig. Hier geht es nicht um das Äussere, sondern um das Innere. So erkennt man auch ihre
Talente. Diese Woche hat mir grossen Spass gemacht, denn das „Arbeiten“ mit den Menschen ist
sehr interessant und lustig. Man sieht wirklich, wie wohl sich die Menschen hier fühlen.“




U/4     Klettern und abseilen in der Region

Projektleitung:             Klaus Mennel, Helga Prenn-Ammann
Kursort:                    Klettergärten in der Region
Elternbeitrag:              ---
Teilnehmer:                 2. und 3. Stufe

Gemeinsam werden wir die Kletterhalle und verschiedenste Klettergärten der Umgebung be-
suchen, um die nötigen Grundkenntnisse über die Seiltechnik und das Klettern im Fels zu
erhalten und anschliessend unsere Klettertechnik unter Beweis stellen zu können.
Am Ende dieser Woche wird unser Mut und Selbstvertrauen aber nicht nur durch das Klettern
am Fels, sondern auch durch besondere, mit Nervenkitzel verbundene Abseil- und Kletter-
erlebnisse (Abseilen von einer Brücke, Hochseilklettergarten,….) gewachsen sein. Die nötige
Stärkung werden wir uns beim gemeinsamen Grillen und durch Verpflegung aus dem Ruck-
sack holen.




U/5     En route pour le français

Projektleitung:             Karin Strassegger, Anna Robinigg, Cédric Zufferey
Kursort:                    LG, nähere Umgebung
Elternbeitrag:              ---
Teilnehmer:                 3. Stufe

Wir laden alle an der französischen Sprache und Kultur Interessierten aus den 3. Klassen
herzlich zu unserem Projekt ein.
Während dieser Projektwoche wollen wir uns intensiv mit der französischen Sprache ausei-
nandersetzen und zwar in Form von Sprach- und Rollenspielen, bei der Erarbeitung eines
kurzen Theaterstückes, beim Hören und Singen von Chansons und beim Kennenlernen der
französischen Küche.
Für einen Tag sehen wir einen kleinen Ausflug vor.
Ausserdem führen wir ein Arbeitsjournal, das am Ende der Woche prämiert wird. Wir freuen
uns über kreative und an der französischen Sprache interessierte Schülerinnen und Schüler!
Beim ersten Informationstreffen besteht für euch weiters die Möglichkeit, eure eigenen Ideen
und Wünsche für die Projektwoche einzubringen.




U/6     Indonesische Glücksfahnen nähen und bemalen

Projektleitung:           Christa Kessler, Ursina Hilti
Kursort:                  LG
Elternbeitrag:            ---
Teilnehmer:               2. und 3. Stufe

Glücksfahnen bringen Farbe und Freude in den grauen Alltag, wenn sie fröhlich im Wind flat-
tern.
Wir werden gemeinsam die Fahnen nähen und dann nach eigenem Design bemalen.
Zum 75-Jahre-Jubiläum des LG Vaduz möchten wir diese Fahnen dann ausstellen. (Natürlich
ist die Glücksfahne das Eigentum des Herstellers und darf mit nach Hause genommen wer-
den.)




U/7     Brot und Spiele

Projektleitung:           Christine Kalista, Klaus Koppe
Kursort:                  LG
Elternbeitrag:            ---
Teilnehmer:               2. und 3. Stufe

In dieser Projektwoche werdet ihr in eine andere Zeit und eine andere Welt versetzt!
Womit haben sich die Römer beschäftigt, wie und was haben sie gegessen, wie haben sie
sich gekleidet und woran glaubten sie?
Wir werden uns auf die Spuren der Römer begeben und auch einen Moment als „echte Rö-
mer“ erleben.
Beim Blick hinter die Kulissen unserer Vorfahren vor 1700 Jahren werden wir auch Ausflüge
in die nähere und weitere Umgebung unternehmen.




U/8     Schnupperlehre
Projektleitung:          Ivan Schurte (Wirtschaftskammer); Betriebe; Elvira Schoch
Kursort:                 LG, verschiedene Lehrbetriebe
Elternbeitrag:           ---
Teilnehmer:              3. Stufe

Den Schülerinnen und Schülern der 3. Stufe soll die Möglichkeit geboten werden, eine
Schnupperlehre in einem gewerblichen Beruf zu absolvieren. Je nach Berufsfeld kann die
Schnupperlehre 2 oder 4 Tage dauern, bei einer Dauer von zwei Tagen, müsste ein zweiter
Lehrbetrieb für 2 Tage gesucht werden.
Am ersten Tag der Woche findet ein Vorbereitungstag an der Schule statt. An diesem Tag
lernen die Schülerinnen und Schüler eine Bewerbung zu erstellen und erhalten zusätzlich
eine Einführung zum Bewerbungsgespräch und zum „Knigge für Lehrlinge“.
Schülerinnen und Schüler müssen ihren Lehrbetrieb zum Schnuppern selbst suchen, ideal-
erweise geschieht dies bis Ende Schuljahr 2010/2011, spätestens aber in der ersten Schul-
woche des neuen Schuljahres. In Ausnahmefällen hilft die Wirtschaftskammer bei der Suche
des Lehrbetriebes.




U/9     Techniker / Ingenieur für eine Woche – das Rott’sche Pendel

Projektleitung:          Albert Hehli – OC Oerlikon / Hubert Brida – ThyssenKrupp Presta
Kursort:                 OC Oerlikon / TK Presta
Elternbeitrag:           ---
Teilnehmer:              2. und 3. Stufe

Wie wäre es einmal eine Woche lang die Theorie mit der Praxis zu tauschen?
Wie wäre es, wenn du dabei unter professioneller Anleitung selbst an der Herstellung eines
ChaosPendels beteiligt wärst, das dann im Liechtensteinischen Gymnasium von jedem be-
staunt und ausprobiert werden könnte.
Und wie wäre es, wenn du dabei einen spannenden Einblick in zwei führende Industrieunter-
nehmen des Landes gewinnen könntest?
Dies alles ist möglich, wenn du dich für dieses Projekt entscheidest.

Während dieser Projektwoche erwarten dich folgende Highlights:
  -   Firmenbesichtigung der OC Oerlikon und der ThyssenKrupp Presta AG
  -   Besuch der Ausbildungswerkstätten der beiden Industriebetriebe
  -   Besuch der Prototypenwerkstatt der ThyssenKrupp Presta – hier entstehen die Lenk
      systeme von morgen
  -   Erleben eines Lenksystem – Crashversuchs auf der firmeneigenen Versuchsanlage
  -   Formel 1-Autos und dünne Schichten, was hat das gemeinsam
  -   Selbständiges Konstruieren eines Rott’schen Pendels unter professioneller An-
      leitung auf CAD
  -   Selbständiges Fertigen nach eigener Konstruktionsvorgabe in den beiden Lehrwerk-
      Stattstätten
    -   Und als Abschluss des Projektes Montage und offizielle Überreichung des physikali-
        schen Kunstobjektes im LG Vaduz




U/10    Alpenrhein

Projektleitung:           Heinz Biedermann, Otto Rohrer
Kursort:                  Nähere Region – FL , V, SG, GR
Elternbeitrag:            Verpflegungskosten
Teilnehmer:               2. und 3. Stufe

Alpenrhein von der Quelle bis zur Einmündung in den Bodensee:
In vier naturkundlich/geografischen Tagesexkursionen erkunden wir den Alpenrhein mit sei-
nen vielfältigen Erscheinungsformen und Einflüssen auf die Umwelt.
Ziele: Wanderung zum Tomasee und durch die Ruinaulta (evt. Übernachtung), Kraftwerks-
besichtigung, Rheinverbauungen, Rheindelta Bodensee.



U/11    Vom Kleinen zum Grossen

Projektleitung:           Daniel Oehry, Andreas Heeb
Kursort:                  LG, evt. Exkursion
Elternbeitrag:            ---
Teilnehmer:               2. und 3. Stufe

Ganz Kleines ist mit blossem Auge nicht sichtbar. Genauso können wir weit Entferntes nicht
sehen. Manches kann mit Hilfe von Mikroskopen oder Fernrohren sichtbar gemacht werden,
aber sehen und wissen wir wirklich alles?

Eine Woche lang wollen wir dem Kleinen und Grossen auf die Spur kommen. Wir tun dies,
indem wir uns anschauen, was die Naturwissenschaftler im Verlauf der Jahrhunderte bisher
alles entdeckt haben. Ausserdem wollen wir einige Experimente auch selber durchführen und
auswerten. Unter anderem beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:
    -   kleine und grosse Zahlen
    -   kleinste Teilchen
    -   Mikroskopieren
    -   Distanzmessung
    -   Satelliten und Sonnensystem
U/12    MatheBewegung

Projektleitung:          Alexandra Kofler, Nina Thüringer-Schiestl, Angelika Rusch
Kursort:                 LG und anderswo
Elternbeitrag:           Fr. 30.—(für Verpflegung)
Teilnehmer:              2. und 3. Stufe, RS-Übertretende

Das Ziel unserer „Bewegung“ ist es eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern in Mathe auf
„die Sprünge“ zu helfen.
Damit das aber keine „trockene Nachhilfe“ wird, bewegen wir uns z.B. auch im Wasser, an
der frischen Luft oder zu fetziger Musik.
Werde Mitglied der „MatheBewegung“ und du bekommst ein massgeschneidertes Lern-
coaching bzw. individuell gestaltete Nachhilfe in Mathe.
Voraussetzungen: Du weisst bis zu Beginn der Sonderwoche, welche konkreten Probleme
und Fragen Du in Mathe – oder beim Lernen – hast und was Du von uns brauchst. Du bist
bereit, dein Bestes zu geben – sowohl in den kurzen Nachhilfeeinheiten und Übungsphasen,
als auch in unserem „Spass-, Fitness- und Abenteuerprogramm“.
Du bist bereit, auch mal als Experte den Anderen in unserer Gruppe zur Verfügung zu ste-
hen! Denn unsere „Bewegung“ ist davon überzeugt: in irgendwas ist jeder von uns Experte!




U/13    Mit dem Fahrrad ins Mittelalter

Projektleitung:          Christof Marquart
Kursort:                 Nähere Umgebung, Schule
Elternbeitrag:           ---
Teilnehmer:              2. und 3. Stufe

Wir werden mit dem Fahrrad (witterungsbedingt) markante Zeugen des Mittelalters in unserer
Umgebung aufsuchen und Grundlegendes über das Leben in dieser faszinierenden Epoche
er – fahren. Auf unserer Reise in die Vergangenheit werden wir unter anderem Städte
(Sargans, Feldkirch, Konstanz….), Burgen (Sargans, Schellenberg, Feldkirch…) und Museen
besuchen.




U/14    Sagen

Projektleitung:          Rainer Marock
Kursort:                 LG Vaduz
Elternbeitrag:           ---
Teilnehmer:              2. und 3. Stufe

Ob vom listenreichen Odysseus, der den menschenfressenden Zyklopen besiegt, vom dra-
chentötenden Siegfried oder vom Nachtvolk die Rede ist, immer wieder ziehen uns Sagen in
ihren Bann. Handelt es sich dabei lediglich um schöne Geschichten oder können wir gar et-
was aus ihnen lernen? Sind viele Sagen „irgendwie“ ähnlich und lassen sich deshalb verglei-
chen? Gibt es Unterschiede zu anderen Erzählformen? Wer auf solche Fragen eine Antwort
will und spannende Sagen von der Antike bis zur Moderne kennenlernen will, den lade ich
zum Kurs ein.
Die geplanten Schwerpunkte sollen mittels verschiedener Unterrichtsformen erarbeitet wer-
den, die eigentlich keine Langeweile aufkommen lassen sollten, zumal ja die Bereitschaft be-
steht, mit mir zusammen in die phantastischen Tiefen der Sagenwelt einzutauchen.


                                   ANMELDUNG der Unterstufe (2./3. Klassen)
                                         für die REGYOS Projektwoche 2011




Bis Donnerstag, 9. Juni 2011 musst du dich für 3 Projekte entscheiden!
Die drei Wahlentscheidungen werden GLEICH gewertet!

Nr.            Projekte

U     1        Zu Fuss von Malbun nach Klosters
U     2        Unsere Region erfahren – Exkursionen mit dem Mountainbike
U     3        Eine etwas andere Woche
U     4        Klettern und abseilen in der Region
U     5        En route pour le français
U     6        Indonesische Glücksfahnen nähen und bemalen
U     7        Brot und Spiele
U     8        Schnupperlehre
U 9            Techniker / Ingenieur für eine Woche – das Rott’sche Pendel
U 10           Alpenrhein
U 11           Vom Kleinen zum Grossen
U 12           MatheBewegung
U 13           Mit dem Fahrrad ins Mittelalter
U 14           Sagen




Name: ........................................................................   Klasse: (SJ 11/12).......................


Projekt         Thema
  U….
  U….
  U….
                       LIECHTENSTEINISCHES GYMNASIUM, Vaduz



                        SONDERWOCHE vom 26. – 30. Sept. 2011
                       Projekte für die OBERSTUFE (4. und 7. Stufe)




Die Schülerinnen und Schüler der 4. und 7. Stufe werden ihre Sonderwoche im Klassen-
verband durchführen.
                      LIECHTENSTEINISCHES GYMNASIUM, Vaduz



                        SONDERWOCHE vom 26. – 30. Sept. 2011
                          REGYOS Projektwoche (5. / 6. Klasse)




Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Stufe können sich für die Projekte O 1 bis O 14
anmelden.




Bis Donnerstag, 9. Juni 2011 müssen sich alle Schülerinnen und Schüler für drei Projekte
entscheiden.


Aus administrativen Gründen werden die drei Wahlentscheidungen bei der Zuteilung
gleich gewertet. Es ist deshalb wichtig, dass jedes der gewählten Projekte den persönli-
chen Neigungen und Interessen entspricht.
O/1     Austausch Norwich - Vaduz

Projektleitung:             Ulrike Mayer
Kursort:                    Norwich, Great Britain
Elternbeitrag:              ca. Fr. 700.--
Teilnehmer:                 4./5. Stufe (Teilnehmer/innen bereits bestimmt)

Dieses Projekt ist bereits ausgebucht. Ausserdem können sich nur so viele Schülerinnen und
Schüler anmelden wie Interessenten aus Norwich teilnehmen.
Unsere Gastschüler/innen verbringen zusammen mit ihrem Betreuungslehrer W. Croston die Zeit
vom 2. bis 13. April 2011 hier im Lande. Geplant sind sowohl Unterrichtsbesuche als auch Ex-
kursionen im Land und in der näheren Umgebung.
Wir werden dann die Zeit der Projektwoche und eine Ferienwoche im Herbst in Norwich verbrin-
gen, dort die Schule besuchen und auch zahlreiche Ausflüge unternehmen.
Ziel dieses Projektes ist es, die Sprache aktiv anwenden und verbessern zu können, Land und
Leute näher kennen zu lernen, sozial Kontakte zu knüpfen und somit authentischen Zugang zu
einer fremdsprachlichen Kultur zu bekommen.




O/2     Zu Fuss von Malbun nach Klosters

Projektleitung:             Philipp Lonsky und Christoph Eggarter
Kursort:                    Unterwegs
Elternbeitrag:              Fr. 40.--
Teilnehmer:                 Unterstufe und Oberstufe

In 4 Tagesetappen von jeweils etwa 6 Stunden Marschzeit werden wir die Wegstrecke von Mal-
bun nach Klosters zu Fuss bewältigen. Vorbei an den imposanten Flanken von Scesaplana, Dru-
senfluh und Sulzfluh werden wir von Berghütte zu Berghütte marschieren, dabei einige Pässe
überschreiten und immer wieder atemberaubende Aussichten geniessen. Für Natur- und Berg-
freunde, die auch mal 4 Tage lang auf den alltäglichen Luxus verzichten können, wird diese Wo-
che ein tolles Erlebnis werden.
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Projekt ist eine gute Kondition und eine gute Aus-
rüstung (Schuhe, Rucksack, Jacke).
Der fixe Kostenanteil der Eltern beträgt Fr. 40.--, ein freiwilliger Anteil in gleicher Höhe wird noch
dazukommen.
O/3     „Social – Cultural – Spiritual Project“ in Rumänien

Projektleitung:           Andreas Aczel und Doris Ospelt
Kursort:                  Larguta in Rumänien
Elternbeitrag:            Fr. 200.—(für Verpfegung und Unterkunft)
Teilnehmer:               5. und 6. Stufe

YANA (You Are Not Alone) ist eine liechtensteinische Stiftung, die seit vielen Jahren Projekte in
Rumänien aufbaut und begleitet. YANA ermöglicht 16 Schülerinnen und Schülern bei einem Pro-
jekt in Larguta, einem kleinen Dorf, mitzuarbeiten. In Larguta werden derzeit ca. 8 alte Menschen
betreut, die meist alleine leben und wenn überhaupt nur eine sehr kleine Pension haben. Diese
Menschen leben in sehr einfachen Hütten, die praktisch nicht isoliert sind. Die Hütten sind meist
nur mit einem sehr kleinen Ofen ausgerüstet und es kann nur ein Raum beheizt werden – im
Winter sind Temperaturen von -20 Grad keine Seltenheit.
Neben der Betagtenhilfe gilt das Hauptaugenmerk von YANA bedürftigen Kindern. Die Kinder,
die meist in sehr ärmlichen Verhältnissen leben, bekommen in Tageszentren eine warme Mahl-
zeit und Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben. Sie lernen Konflikte auf friedliche
Art zu lösen und bekommen wieder eine Perspektive.
Wir werden in dieser Woche unter fachkundiger Anleitung kleine Reparaturarbeiten an den Häu-
sern durchführen, für alte Menschen Holz (als Heizmaterial für den Winter) sammeln und ein Ta-
geszentrum für Kinder weiter ausbauen.
Auch dieses Jahr werden wir wieder mit rumänischen Jugendlichen zusammenarbeiten.
Der Orden der Jesuiten ist ein wichtiger Partner von YANA in Rumänien. Wie schon in den ver-
gangenen Jahren, werden sie uns auch dieses Jahr wieder begleiten und sicherlich bestmöglich
betreuen. Neben der körperlichen Arbeit werden wir uns auch mit spirituellen Fragen auseinan-
dersetzen.
An den letzten drei Tagen werden uns unsere Betreuer noch einige Sehenswürdigkeiten und die
Schönheit des Landes näherbringen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Bereitschaft, ein
einfaches Leben zu führen und den Komfort zuhause zu lassen (wir schlafen in Zelten), körper-
lich zu arbeiten und sich auf Neues einzulassen. Die tägliche Reflexion der Eindrücke sind Teil
des Programms. Die Teilnehmer/innen werden sich im Vorfeld der Reise einige Male treffen, um
sich vorzubereiten. Wer sich den Selbstbehalt nicht leisten kann, soll sich bei mir melden. Dies
soll kein Hindernis sein. Erhöhte Beiträge sind herzlich willkommen. Das Geld kommt dem Pro-
jekt zu gute.
Diese Reise findet von Samstag, 24.9. bis Sonntag, 2.10.2011 statt!
Wer mehr Informationen möchte, soll mit mir Kontakt aufnehmen (Aczel.Andras@lg-vaduz-li) o-
der Teilnehmer/innen vom letzten Jahr fragen.
O/4     Eine etwas andere Woche

Projektleitung:             Peter Mennel
Kursort:                    Lukashaus, Grabs
Elternbeitrag:              Fr. 20.--
Teilnehmer:                 3. Stufe (6 Teilnehmer/innen) und
                            5. und 6. Stufe (10 Teilnehmer/innen


Mit etwas anderen Menschen


an einem etwas anderen Ort


etwas andere Erfahrungen machen, etwas anders lernen.


Eine Woche lang Menschen mit Behinderung begegnen, mit ihnen arbeiten und Zeit verbringen,
zusammen Kunstwerke bauen, mit Lamas und Eseln unterwegs sein.
Mit allen Sinnen „Sinn-Volles“ tun und erleben, Sicherheit bekommen im Umgang mit Menschen,
die eine Behinderung haben, und sich vielleicht öfters die Frage stellen, wer hier eigentlich be-
hindert ist.

Das Lukashaus in Grabs ist eine Institution für Menschen mit primär geistiger Behinderung. Auf
dem Gelände rund um das Lukashaus entsteht das Projekt LandschaftsSINNfonie, ein Land-
schaftspark mit Kunstwerken, Sinnesparcours, Labyrinth und Irrgarten, Wasserspielen, Instru-
menten sowie mit Tieren wie Lamas und Esel. Der Landschaftspark soll Raum schaffen für alle
als Erholungs-, Erfahrungs- und Lernort und als Ort der Begegnung. Aktiv am Aufbau beteiligt
sind immer wieder Menschen mit Behinderung, Schulklassen, Vereine, Stiftungen, Unternehmen,
Künstler und mit diesem Projekt auch Schüler/innen des Liechtensteinischen Gymnasiums.

Wir werden jeden Tag von 8.20 -16.00 Uhr (Mittwochnachmittag frei) im Lukashaus und in der
Umgebung sein und dort zu Mittag essen. Eure Tätigkeit besteht aus dem Bauen von Kunstwer-
ken, aus Restaurationsarbeiten und Gartengestaltung in Kleingruppen, aus gemeinsamen Refle-
xionen, gemeinsamen Tätigkeiten (Spiele, Spaziergänge mit Lamas, Eseln und Schweinen).

Ihr werdet begleitet von Mitarbeiter/innen des Hauses und von den Lehrern und habt jederzeit die
Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen.

Aussagen von Schüler/innen der letztjährigen Projektwoche:
„Das Lukashaus ist für mich ein Ort, an dem man normal ist, wenn man anders ist. Die Bewohner, die wir
in dieser kurzen Zeit kennen gelernt haben, sind so offen, glücklich und herzlich, dass man sie einfach
ganz schnell ins Herz schliesst. Für sie ist man nach einer Stunde wie ein guter Freund, den man schon
lange kennt. Das Lukashaus ist eine Erleichterung für den Alltag der Menschen mit Behinderung und bie-
tet vom Lehrplatz bis zur Altenpflege allen Bewohnern etwas an. Alles wird speziell auf die Bedürfnisse
der Menschen zugeschnitten.
Für mich ist es zu einem Ort geworden, an den ich jederzeit gern wiederkommen würde, und die Men-
schen hier sind für mich zu Freunden geworden. Man lernt anders normal zu sein, und dass ein Lachen
glücklich macht. Alle sind offen und gutmütig zu einem und es macht Spass, gemeinsam zu arbeiten. Be-
sonders fällt einem auf, was für eine besondere und echte Beziehung die Menschen mit Behinderung zu
den Betreuern haben, und mit welcher Selbstverständlichkeit sie füreinander da sind.“

„In der Sonderwoche im Lukashaus lernt man nach einer Woche einiges. Menschen mit Behinderung sind
eigentlich auch ganz normale Menschen, die nur z.B. nicht sprechen können. Man sollte sie auch nicht
wie kleine Kinderbehandeln, sondern wie Erwachsene. Alle sind sehr hilfsbereit, sehr nett und kontakt-
freudig. Hier geht es nicht um das Äussere, sondern um das Innere. So erkennt man auch ihre Talente.
Diese Woche hat mir grossen Spass gemacht, denn das „Arbeiten“ mit den Menschen ist sehr interessant
und lustig. Man sieht wirklich, wie wohl sich die Menschen hier fühlen.“




O/5     Act it like Johnny Depp

Projektleitung:             Nicolas Biedermann
Kursort:                    LG, Aula
Elternbeitrag:              ---
Teilnehmer:                 5. und 6. Stufe

In diesem Projekt können Schauspielinteressierte einen Einblick gewinnen, wie professionelle
Schauspieler eine Szene in einem Film angehen und was alles zum Handwerk eines Schauspie-
lers gehört. Wir werden Szenen aus bekannten Filmen auswählen und diese nachspielen. Dazu
werden wir Techniken zu Stimme, Körperhaltung, Bewegung, Textanalyse etc. in der Theorie
besprechen und das Ganze in die Praxis umsetzen. Ebenfalls gehört die gezielte Entfachung
einer Emotion, wie man sie nutzt sowie deren Ausdruck für die Zuschauer mitdazu. Wie bereits
im Projektnamen enthalten, nutzt Johnny Depp unter anderem diese spezielle Technik, die sich
auch Meisner-Technik nennt. Die Meisner-Technik ist eine der 3 modernen Schauspieltechniken,
welche heute hauptsächlich angewendet werden.
Im Rahmen dieser Projektwoche werden auch wir uns hauptsächlich der Meisner-Technik bedie-
nen, mit kurzen Einblicken in die beiden anderen Techniken.
Also dann: Szene I, Take I und Bitte!




O/6     Betriebs- oder Sozialpraktikum 2011

Projektleitung:             Oscar Wüst
Kursort:                    ---
Elternbeitrag:              ---
Teilnehmer:                 5. und 6. Stufe

        Dauer
        Das Betriebs- oder Sozialpraktikum dauert 1 Woche (5 Arbeitstage).

        Zielsetzungen
        Die Schülerin oder der Schüler sollen in der Rolle einer Hilfskraft einen Betrieb oder eine
        soziale Einrichtung mit ihren vielfältigen Arbeitsabläufen kennen lernen. Sie über dabei
        Hilfstätigkeiten aus und zeigen aktiv eigenes Interesse am Praktikum. Um die Eindrücke
        und Erkenntnisse systematisch festzuhalten, verfassen die Schülerin und der Schüler ei-
        nen Praktikumsbericht.

        Wahl des Praktikums
        Die Schülerin und der Schüler suchen die Praktikumsstelle selbstständig, möglichst im
        Fürstentum Liechtenstein oder in der näheren Umgebung. Termin: Ende des Schuljahres
        2010/2011.

        Entschädigung
        Es wird kein Lohn ausbezahlt.

        Betreuung
        Die Schülerin und der Schüler werden von einer Bezugsperson im Betrieb oder der so-
        zialen Einrichtung minimal betreut und in die Tätigkeiten eingeführt.

        Praktikumsbericht
        Die Erkenntnisse aus dem Betriebs- oder Sozialpraktikum fliessen in den abschliessen-
        den Praktikumsbericht ein. Der Praktikumsbericht muss schriftlich abgefasst und bis am
        ersten Freitag nach den Herbstferien dem Projektleiter abgegeben werden (vgl. Anforde-
        rungen an den Betriebs- und Praktikumsbericht).




O/7     Thermodynamik - Wärmelehre

Projektleitung:            Dr. Holzer Martin, Walla Gunar
Kursort:                   LG / PH-Praktikum
Elternbeitrag:             ---
Teilnehmer:                5. und 6. Stufe

Am Gymnasium wird mangels Stunden nur Mechanik, Elektrizität und ein weiteres modernes
Thema im Fach Physik vorgestellt. Wer an einer Universität oder Hochschule ein technisches
Studium besuchen möchte, kommt unweigerlich mit der Thermodynamik in Berührung. Da die
Wärmelehre am LG zu kurz kommt, bietet die Fachschaft Physik dies im Zuge der Sonderwo-
chen als „Crashkurs“ an. Wir lernen die Gesetze der Thermodynamik (es sind wenige!) kennen,
experimentieren mit Flüssigkeiten und Gasen und hören etwas über den Wärmetod unseres Alls.
Zu allen Themen machen wir Experimente in Partnerarbeit. Ausserdem bauen wir einen Heis-
sluftballon und versuchen diesen steigen zu lassen (das ist gar nicht so einfach!).
O/8     Grossflächiges Malen – Expressionismus - Komposition

Projektleitung:           Christine Frommelt, Ruth Gschwendtner, Martin Walch
Kursort:                  LG
Elternbeitrag:            Fr. 40.--
Teilnehmer:               5. und 6. Stufe

Expressives Malen – intuitiv, gestisch – ein grosses Format bewältigen!

Ausgangspunkt ist eine Exkursion in eines der grossen Museen der Region. Wie haben bekannte
Künstler gearbeitet, z.B. Ludwig Kirchner? Wie hat er Farbe verwendet? Geben die Originale
mehr Aufschluss über die Bilder als die Drucke im Schulbuch?
Wir beginnen mit Skizzen, Notizen, farbigen Zeichnungen im Museum und in der Umgebung.
Nach diesem Einstieg widmen wir uns dem grossen Format! Im Malatelier arbeiten wir mit breiten
Pinseln 3 Tage lang grossflächig auf einer grundierten Holzplatte. Acrylfarben haben Leuchtkraft,
könne lasierend, zart, aber auch deckend, üppig oder in technisch kombinierter Art verwendet
werden – im fortwährenden, individuellen Malprozess entsteht eine vielschichtige Komposition.
Am Ende werden die Bilder im Rahmen der Projektgruppe besprochen und in den Räumlichkei-
ten des LG präsentiert.




O/9     Regio Bodensee

Projektleitung:           Benedikt Zeller, Konrad Kindle
Kursort:                  LG, Exkursionen
Elternbeitrag:            Fr. 40.--
Teilnehmer:               5. und 6. Stufe

Der Bodenseeraum ist eine der vielseitigsten und dynamischsten Gegenden Mitteleuropas, ein
Dreiländertreffpunkt, zu dessen Einzugsgebiet auch Liechtenstein gezählt werden kann. Die
Landschaft ist von der Eiszeit geprägt, im Ostteil insbesondere vom Rhein-Gletscher; auffallend
sind die Inseln Lindau, Mainau und Rheinau. Die Verkehrslage ist gekennzeichnet durch die
Schifffahrt, die Luftfahrt (Zeppelin, Flughafen), Eisenbahn und Strassennetz. Es gibt einige ge-
schichtliche Relikte zu besichtigen, angefangen von den rekonstruierten Pfahlbauten. Imposante
Städte wie St. Gallen, Bregenz (Seebühne und Kunsthaus) und Lindau haben ein reichhaltiges
Kultur- und Freizeitangebot. Zahlreiche Kunstschaffende und Schriftsteller haben am Bodensee
gewohnt und ihn zu ihrem Thema gemacht.
Dies und mehr soll an der Schule im Internet recherchiert und dann vor Ort besichtigt werden.
Die Resultate dieser Auseinandersetzung werden in Wort und Bild auf Plakaten dokumentiert.
O/10         LED – Damit aus Hilfe Entwicklung wird!

Projektleitung:            Stefan Biedermann, Klaus Feurstein
Kursort:                   LG, LED
Elternbeitrag:             ---
Teilnehmer:                5. und 6. Stufe

In einer globalisierten Welt und durch ein Menschenbild, das von Gleichberechtigung geprägt ist,
hat sich die Entwicklungshilfe immer mehr zu einer Entwicklungszusammenarbeit gewandelt.
In dieser Woche werden das Konzept und konkrete Projekte des Liechtensteinischen Entwick-
lungsdienstes vorgestellt.
Stefan Biedermann und seine Mitarbeiter/innen zeigen ihre Arbeitsstelle, berichten schwerpunkt-
mässig von ihrer Arbeit in Afrika und Lateinamerika. Menschen aus diesen Ländern erzählen von
ihren Erfahrungen und präsentieren Aspekte ihrer Kultur (z.B. in Form eines Trommelkurses). Mit
Politiker/innen kann über entwicklungspolitische Themen diskutiert und gemeinsam nach Prob-
lemlösungen gesucht werden. Ein Besuch im Weltladen soll die Möglichkeiten des Fairen Han-
dels anschaulich machen und mit einem kleinen Fest (mit Fair gehandelten Produkten) wird die
Woche beendet.




O/11    Online-Berichterstattung über die Projektwoche

Projektleitung:            Leo Suter, Andrea Kühbacher
Kursort:                   LG und auswärts bei Kursorten
Elternbeitrag:             Fr. 20.--
Teilnehmer:                5. und 6. Stufe

Die Gruppe wird online über die verschiedenen Projekte am LG berichten und im Rahmen der
vom Volksblatt/Vaterland/Radio L/FL1, LG-Homepage, LGnachrichten zur Verfügung gestellten
Plattformen die Berichterstattung online vornehmen. Nach Möglichkeit sind auch Besuche in den
Redaktionen der Medien geplant.
Der konkrete Ablauf sieht vor, dass am Morgen die Besuche bei den verschiedenen Kursen und
Projekten stattfinden, wo Interviews, Bilder und Notizen für die Berichterstattung erarbeitet wer-
den.
Am Nachmittag findet die Verarbeitung von Text und Bild in einem PC-Raum am LG statt.
Gesucht sind interessierte Journalistinnen und Journalisten der fünften und sechsten Klassen,
die gewillt sind, sich mit dem Medium Online-Journalismus auseinanderzusetzen in Text und
Bild.
Das Einverständnis der Eltern zum Besuch der auswärtigen Projekte ist notwendig.
O/12    Die Sterne stehen gut!

Projektleitung:           Gebhard Köb, Konrad Kindle
Kursort:                  LG, Exkursionen
Elternbeitrag:            ---
Teilnehmer:               5. und 6. Stufe

Ausgangspunkt des Projektes ist das Verhältnis von Astronomie und Astrologie, das man auch
als Verhältnis von Wissenschaft und Esoterik bezeichnen kann. Zuerst wird ein Überblick ge-
schaffen, was überhaupt am Sternenhimmel zu sehen ist: Mond, Sterne und Planeten, die Stern-
bilder, insbesondere die des Tierkreises. Erläutert wird ihre Mythologie und der physikalische
Hintergrund. Viele Menschen lesen nicht nur täglich ihr Horoskop, sondern lassen sich in wichti-
gen Entscheidungen (Berufswahl, Partnerwahl) davon beeinflussen. Wir wollen uns kritisch mit
solchen Vorstellungen beschäftigen, vor allem mit der Frage, wie sie sich geschichtlich entwickelt
haben. Es soll dann ein Eindruck vom heutigen Weltbild der Astronomie und Kosmologie vermit-
telt werden: wie ist die Welt im Ganzen aufgebaut? Wir lassen uns ferner von den Vorgaben der
Science fiction anregen: Gibt es ausserirdisches Leben, auch hoch entwickeltes? Können wir mit
ihm in Kontakt treten?
Vorgesehen sind Recherchen im Internet, auch die Betrachtung von wissenschaftlichen Filmen,
dann eine Exkursion zum Planetenweg am Rhein und natürlich eine abendliche Sternschau. Die
Resultate werden in Wort und Bild auf Plakaten dokumentiert.



O/13    Schule macht Fernsehen

Projektleitung:           Peter Heeb
Kursort:                  Poststrasse 17, 9494 Schaan
Elternbeitrag:            ---
Teilnehmer:               5. und 6. Stufe

Schülerinnen und Schüler machen Fernsehen: Produktion von Sendungen, Filmbeiträge, Nach-
richten erarbeiten, vertonen, Regie im Studio, Moderationen vor der Kamera.
EVENT Produktion mit Übertragungswagen am letzten Abend.


O/14    Geologie des Alpenraumes

Projektleitung:           Jette Gstöhl, Anton Frommelt
Kursort:                  Vaduz und Exkursionen
Elternbeitrag:            max. Fr. 20.--
Teilnehmer:               5. und 6. Stufe
Montag: Wir fahren mit der Rhätischen Bahn zum Morteratschgletscher im Engadin und be-
obachten auf einer Wanderung die typischen Erosions- und Akkumulationsformen eines Glet-
schers. Unser Rheintal entstand in der letzten Eiszeit durch die Erosion des Rheingletschers.
Dienstag: Wir fahren zum Sauriermuseum in Aathal im Kanton Zürich. Dort werden uns in einer
Führung mehrere Sauriermodelle vorgestellt und wir vertiefen unsere Kenntnisse über die Erdge-
schichte und das Klima in früheren Zeiten.
Mittwoch: Wir unternehmen eine geologische Wanderung: Balzers – Fläsch – Morzatobel – Elltal
– Diabalöcher – Balzers.
Donnerstag: Wir fahren mit dem Velo zum grössten Findling Liechtensteins auf dem Gantenstein
(Schellenberg).
Freitag: Vertiefung der erworbenen Kenntnisse, Schlussbericht, Poster

Das Programm ist vom Wetter abhängig. Bei optimalen Wetterbedingungen ist auch eine 2-Tage
dauernde Wanderung im Raum Diavolezza – Morteratschgletscher möglich.
                                       ANMELDUNG der Oberstufe (5./6. Klassen)
                                           für die REGYOS Projektwoche 2011

Bis Donnerstag, 9. Juni 2011, musst du dich für 3 Projekte entscheiden!
Die drei Wahlentscheidungen werden GLEICH gewertet!


Nr.            Projekte


O     1        Austausch Norwich - Vaduz
O     2        Zu Fuss von Malbun nach Kosters
O     3        “Social – Cultural – Spiritual Project” in Rumänien
O     4        Eine etwas andere Woche
O     5        Act it like Johnny Depp
O     6        Betriebs- oder Sozialpraktikum 2011
O     7        Thermodynamik - Wärmelehre
O     8        Grossflächiges Malen – Expressionismus - Komposition
O     9        Regio Bodensee
O     10       LED – Damit aus Hilfe Entwicklung wird!
O     11       Online-Berichterstattung über die Projektwoche
O     12       Die Sterne stehen gut!
O     13       Schule macht Fernsehen
O     14       Geologie des Alpenraumes




Name: ........................................................................   Klasse: (SJ 11/12)..............................



Projekt         Thema
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