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                                                                       auf dem Gebiet der wissenschaftlichen
                                                                             und technischen Forschung
                                                                                      - COST -




                                                                 Brüssel, 8. März 2002
                                                                 COST 220/02 (Presse 63)
                                                                 (OR. en)


              147. TAGUNG DES AUSSCHUSSES HOHER BEAMTER
        FÜR WISSENSCHAFTLICHE UND TECHNISCHE FORSCHUNG (COST)
                         am 7./8. März 2002 in Brüssel

COST-Bewertung durch unabhängige Bewertungsgruppe:
"Die COST leistet bereits einen konkreten Beitrag zu den Kernzielen des europäischen
Forschungsraums"

"Die COST soll fortgesetzt und in ihrer Entwicklung gefördert werden." Dies ist die Hauptbot-
schaft, die eine aus unabhängigen Wissenschaftlern bestehende Gruppe an die Forschungsminister
aller COST-Mitgliedsländer richtet. Die COST "dürfte durch die offene Ausrichtung und die
Qualität des Zugangs zu den Aktionen wohl einzigartig unter den bestehenden Foren für die wissen-
schaftliche und technische Zusammenarbeit sein". Dieses Fazit ziehen die vier Experten aus Däne-
mark, dem Vereinigten Königreich, Deutschland und Spanien in ihrem Bewertungsbericht, den sie
dem Ausschuss Hoher Beamter auf seiner 147. Tagung am 7. März in Brüssel unterbreitet haben.
Ausgehend von diesem Ansatz "hat die COST schon seit geraumer Zeit konkret zu einem der Kern-
ziele des aktuellen europäischen Forschungsraums beigetragen, nämlich zu der Koordinierung ein-
zelstaatlicher Forschungstätigkeiten", wie der Vorsitzende der Gruppe, Herr Niels Busch, vor den
Vertretern der 34 COST-Mitgliedsländer feststellte.




                                    Internet: http://ue.eu.int/Newsroom
                                   E-mail: press.office@consilium.eu.int

COST 220/02 (Presse 63 - G)                                                                               1
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Die Gruppe empfiehlt, dass die Forschungsminister der Fortsetzung der COST-Zusammenarbeit
"ihre volle politische Unterstützung geben" und drängt darauf, dass eine Einigung über ein von der
Gemeinschaft bereitzustellendes Mittelvolumen erzielt wird, das die COST in die Lage versetzt, die
anstehenden Aufgaben zu bewältigen und den künftigen Erwartungen zu entsprechen. Der Bericht
der Bewertungsgruppe wird als Grundlage für die Vorbereitung der COST-Ministerkonferenz
dienen, die vorläufig für den 5. September 2002 in Kopenhagen/Dänemark anberaumt ist. 1

Nach Schätzung der Gruppe generiert der Mitteleinsatz von derzeit jährlich 15 bis 25 Millio-
nen Euro für Koordinierungstätigkeiten im Rahmen von COST jedes Jahr Forschungsaktivitäten im
Wert von mehreren Milliarden Euro und ermöglicht das Tätigwerden von jährlich rund 20.000 bis
25.000 Wissenschaftlern, die im Netz zusammenarbeiten. Durch dieses umfassende Zusammen-
wirken von 34 COST-Ländern auf wissenschaftlichem Gebiet wurde ein beträchtlicher Zusatz-
nutzen erzielt. Mit der Fortsetzung der COST-Zusammenarbeit würde ein wesentlicher Beitrag zur
Entwicklung des europäischen Forschungsraums geleistet. Die Gruppe warnt davor, dass die
Schaffung des europäischen Forschungsraums erschwert würde, wenn die COST-Zusammenarbeit
reduziert oder gar eingestellt würde. Hingegen würde die COST nach Auffassung der Mitglieder der
Gruppe durch verschiedene Umgestaltungen auf Lenkungs- und Verwaltungsebene gestärkt und in
die Lage versetzt, voranzuschreiten.

Die Gruppe nannte drei politisch wichtige Chancen, die sich in der unmittelbaren Zukunft bieten:

-    Fortschritte bei der europäischen Integration in Wissenschaft und Technik;
-    Öffnung einzelstaatlicher Aktivitäten;
-    Einsatz von Wissenschaft und Technik als außenpolitisches Instrument.

Diesen "drei Säulen" für die Zukunft entsprechen drei besondere Stärken der COST:

1.   Langjährige Erfahrungen bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und bei der grenz-
     überschreitende Koordinierung von Tätigkeiten, die von einzelnen Staaten ausgehen: Dieses
     Plus ist von unmittelbarer Bedeutung für den europäischen Forschungsraum.
2.   Flexibilität und niedrige Hürden für neue Teilnehmer erlauben es der COST, als eine Art
     Experimentierfeld für neue Ideen, das wissenschaftlichen Vorausblick und Technologie-
     bewertung ermöglicht, und als ein Mechanismus zu fungieren, mit dem auf neue Erforder-
     nisse und (bisher noch) unvorhergesehene Entwicklungen eingegangen werden kann.
3.   Erfahrung als Plattform für eine einfache und kostengünstige Zusammenarbeit unter Einbin-
     dung von Drittländern und zwischen Regionen auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technik,
     und zwar ohne komplizierte Assoziationsabkommen.


1
     Die Zusammenfassung des Berichts der Bewertungsgruppe ist als Anlage beigefügt.

COST 220/02 (Presse 63 - G)                                                                        2
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Im Dezember 2000 haben die Hohen Beamten der COST eine aus vier unabhängigen Wissen-
schaftlern bestehende Gruppe aus vier Ländern beauftragt, die Wirkungen der COST im weitesten
Sinne, z.B. wissenschaftliche Qualität und wissenschaftlicher Fortschritt, Zusatznutzen für einzelne
Forschungsmaßnahmen, Wissenstransfer zugunsten anderer Nutzer (z.B. Industrie, andere Forscher,
politische Instanzen) und die Einschätzung anderer interessierter Gruppen (z.B. politische Instan-
zen, Minister usw.) zu untersuchen. Ferner wurden die Wissenschaftler beauftragt, die Kosten-
günstigkeit/Rentabilität der COST, z.B. Gegenüberstellung der COST-Haushaltsmittel und des
Gesamtwerts der durchgeführten Forschungsmaßnahmen (Hebelwirkung) zu bewerten und
Optionen für die Zukunft der COST unter Einschluss haushaltsbezogener Überlegungen und unter
Berücksichtigung der auf der letzten Ministerkonferenz im Mai 1997 in Prag ausgesprochenen
Empfehlungen und der seither erzielten Fortschritte auszuarbeiten. Die vier Mitglieder der Gruppe
waren die Herren Niels E. Busch (Dänemark), David Coates (Vereinigtes Königreich),
Reinhard Loosch (Deutschland) und Luis Sanz Menéndez (Spanien).


Die COST leitet drei neue Aktionen ein

Der Ausschuss kam überein, folgende drei neue Aktionen anlaufen zu lassen:

a)   Landwirtschaft und Biotechnologie
     COST-Aktion 855: Animal Chlamydiosis and the Zoonotic Implications (Vorschlag
     Deutschlands)

     Das Hauptziel dieser Aktion besteht darin, anhand epidemiologischer Daten einen tieferen Einblick in die
     Verbreitung und das Ausmaß von Chlamydiosen bei Tieren in Europa zu gewinnen. Chlamydien sind in allen
     Ländern weit verbreitete Verursacher verschiedener Krankheitsformen bei Tier und Mensch. Die Aktion wird
     unter anderem zur Verbesserung der allgemeinen Diagnosestandards in Europa im Zusammenhang mit
     Chlamydiosen bei Tieren beitragen. Die im Rahmen dieser Aktion gesammelten Diagnosedaten werden als
     Grundlage für Empfehlungen für verbesserte Behandlung, Bekämpfung und Verhütung von Chlamydiosen
     dienen. Die Wirksamkeit der derzeit verwendeten Impfstoffe wird bewertet werden, und es wird möglich sein,
     die Aussichten für neuartige Impfstoffe zu beurteilen. Die Entwicklung von kostengünstigeren, sichereren
     Alternativen wie rekombinantes Protein oder DNA-basierte Impfstoffe wäre ein wesentlicher Fortschritt im Hin-
     blick auf die Tiergesundheit, die Verringerung des Risikos einer Zoonose-Infektion und die Minderung der
     beträchtlichen, durch diese Krankheit bedingten wirtschaftlichen Verluste. Allgemein wird die Aktion zur Ver-
     besserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Tieren und der Gesundheit des Menschen beitragen. Die
     durch Chlamydiosen verursachten nachteiligen wirtschaftlichen Auswirkungen für die Tierhaltung werden
     gemindert.

     COST-Aktion 856: Ecological Aspects of Denitrification with Emphasis on Agriculture (Vor-
     schlag Deutschlands)

     Das Hauptziel dieser Aktion besteht darin, die Faktoren genauer zu ergründen, auf die der durch das Einwirken
     von Mikroben verursachte Stickstoffdüngerschwund zurückzuführen ist.

b)   Forstwirtschaft
     COST-Aktion E31: Management of Recovered Wood (Vorschlag Österreichs)

     Das Hauptziel dieser Aktion besteht darin, die Bewirtschaftung von Altholz in Europa zu harmonisieren und zu
     verbessern, um in Bezug auf Technik, Wirtschaftlichkeit und Umweltqualität gemeinsam ein höheres Niveau zu
     erreichen.


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Weltweites Interesse an der Teilnahme an COST-Aktionen

Die COST-Aktionen finden bei Forschern weit über die bisher 34 europäischen Mitgliedstaaten
hinaus Interesse. Auf der Grundlage von Anträgen von 4 Forschungsinstituten aus Kanada, den
Vereinigten Staaten, Australien und der Ukraine hat der Ausschuss folgende Anträge auf Teilnahme
an einzelnen COST-Aktionen gebilligt:


 COST-Aktion 273:          Towards Mobile Broadband Networks
                            -   Lucent Technologies, USA
                            -   Communications Research Center, Kanada

 COST-Aktion 852:          Quality Legume-Based Forage Systems for Contrasting Environments
                            -     Department of Natural Resources and Environment, Pastoral
                                  and Veterinary Institute, Victoria, Australien

 COST-Aktion D20:          Metal Compounds in the Treatment of Cancer and Viral Diseases
                            -    National Taras, Shevehenko, Universität Kiev, Ukraine

Verlängerung der Laufzeit von COST-Aktionen

Der Ausschuss Hoher Beamter kam überein, die Laufzeit der beiden folgenden Aktionen zu verlän-
gern:


 COST-Aktion 621: Groundwater Management of Coastal Karstic Aquifers (sechs Monate)
 COST-Aktion 622: Soil Resources of European Volcanic Systems (sechs Monate)


Nächste Tagung des AHB in Zypern

Die 148. Tagung des Ausschusses Hoher Beamter findet am 13./14. Mai 2002 in Paralimni/Zypern
statt.

Weitere Informationen: COST-Sekretariat (Tel. 00-32-2-285.68.96/79.14).



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Executive Summary


The four-member Panel, appointed by the Committee of Senior Officials of COST present their
findings as follows:


COST is an intergovernmental mechanism that sponsors, on an à la carte basis, S&T co-operation
and co-ordination between research teams and institutional partners from the 34 COST countries
and with non-European institutions. Proposals for activities come from the research communities
themselves in a “bottom-up” way. The representatives of national authorities who make up the
highest management body – the Committee of Senior Officials (CSO), select and approve these
initiatives. COST activities are open to researchers from all the COST countries in a relatively free
and unrestricted way. Each individual COST activity is overseen by a management group of
experts, who are nominated by their national authorities.


COST is a mechanism with a long and distinguished history. Though it only provides funding for
networking activities COST is highly regarded by participants from the scientific community.
Similarly, it is highly regarded by those involved in the national administrations, by those who
provide local support and manage COST within its committees and by those in the Institutions of
the Community who provide the financial, technical and political administration and co-ordination.


COST has at its core an ethos of flexibility and responsiveness to proposals that originate from all
sections of the research community. It provides an openness and equality of access to activities in a
way that is probably unique amongst current S&T co-operation modalities. Because of these
characteristics, COST is able to undertake collaboration in areas that are perhaps speculative,
diverse and which address issues that are not yet central to the current EU Framework Programmes.


COST has for a long time delivered one of the priorities of the current European Research Area
(ERA) policy - that of international co-ordination of national research activities – and has done this
consistently to a level that other European programmes and organisations have seemed less able to
reach. In this respect, the COST way is fully complementary to all of these other approaches.




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Over the years and in response to external demand, COST has continued to grow. The numbers of
co-operating countries and of Actions started annually have increased. The range and domains of
activity have expanded. All of this growth has been because of a sustained interest from the
scientific community and from pressure exerted by the national governments through the CSO. This
growth has occurred without any significant changes to the way that COST is managed and more
recently, with the unwelcome pressure of an increasingly inadequate level of funding for individual
activities. This has brought problems and criticisms of COST; question marks at the quality of
COST activities, doubts amongst participants as to the political support of some national authorities
and of the Commission and complaints about the restrictive and inappropriately bureaucratic
approach to administration of COST. An absence of authority and strategic management by the
Committee of Senior Officials has been singled out as a particular problem.


The Panel estimated that the current annual financial investment of 15 – 25 millions of EURO in
COST co-ordination „levers‟ several billion of EURO worth of research per year and actively
involves networking some 20.000 – 25.000 researchers annually. This huge amount of scientific
interaction across the 34 COST countries has been significant in terms of value added. If this can be
continued, it will make a substantial contribution to the development of the ERA. Furthermore
these networks are in the main complementary to those that are formed in other research
programmes and schemes. A number of separate national evaluations of COST have suggested that
the smaller COST countries seem to benefit proportionally more from their participation in COST
networks than do the larger countries. This is a result of the participants from smaller countries
having the same access and influence at par with the larger states. This “integration” function of
COST is therefore significant.


COST now faces a difficult situation. Status quo in terms of present systems of administration and
funding will threaten the medium term viability of COST and could precipitate a loss of confidence
in the scientific community for international co-ordination mechanisms and damage the credibility
of COST and other such schemes. A decline or even closure of COST would make achieving ERA
much more difficult. As the Commission have made clear their wish to stop providing the scientific
and financial administration of COST, change is inevitable. The Panel have recommended a number
of changes in management and administration that would strengthen COST and enable it to move
forward.




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The Panel have noted that the following politically important opportunities are on the immediate
horizon. (1) Realising progress in European integration of S&T. (2) The opening of national
activities and (3) The use of S&T as a tool of foreign policy. These „three pillars‟ of the future are
matched by three specific strengths of COST. (1) A long track record in cross border co-operation
and co-ordination of nationally based activities. A feature that is of direct relevance to ERA. (2)
Flexibility and low barriers to participant entry allow COST to function as an „exploratorium‟ of
new ideas providing scientific foresight and technology assessment, and as a mechanism for
addressing emerging needs and (as yet) unforeseen developments. (3) Experience in providing easy
and cost-efficient third country and inter-regional S&T collaboration without complex association
agreements. Experience that could be used to extend the range of formal relationships to include the
southern Mediterranean states and work as a complement to the INCO-MED Programme and other
European regional initiatives.


On the other hand, the Panel have observed a number of barriers that could limit opportunities.
Firstly, there is a certain lack of understanding of and interest in utilising COST on the part of the
Commission and in a number of national administrations. This has been manifested as low levels of
engagement and a funding level that is now too low to deliver participants‟ and their national
authorities‟ expectations. Secondly, present management structures do not match the tasks in hand
or the demands of future opportunities. Thirdly, COST has to find an alternative “administrative
home” as a result of the Commission‟s wish to relinquish that role.


Addressing the first barrier. The Panel were convinced that COST should continue and should be
encouraged to develop. However, this will only be possible if COST receives strong political
support as a Community initiative and receives an appropriate level of finance from Community
funds. This is a necessity but is not in itself sufficient to capture the opportunities that are on the
horizon.


Addressing the second barrier. Management needs to be strengthened and the processes of
administration simplified. At the core of COST are the Actions. Therefore, Actions should be able
to manage their own affairs and be given control of their own finances. Technical Committees
(TCs) are crucial to COST by overseeing whole domains of activity and providing quality control
and assurance, monitoring and assessment of the Actions under their control. They should also be
given the resources to manage their domains effectively. The unique position of the TCs in the
COST system should be better exploited by the CSO for strategic management purposes. The TCs
should play an active role in developing inter-organisational S&T relationships and be active in
communicating COST to external, non-scientific audiences. The Committee of Senior Officials
(CSO) should remain as the top-level management body in COST, fully responsible and
accountable for all aspects of COST operations. The CSO should strengthen its management
processes and allow countries to optimise their representation by separating its meetings into those
covering the routine technical administrative tasks and those addressing the strategic, financial and
policy business.




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In addressing the third barrier, the Panel took as a baseline the need to devolve scientific
administration to the most appropriate level of COST. „Devolution‟ as a principle, underpins all of
the suggestions made in the report and has different dimensions that relate to the different levels of
management and operations of COST. At the top level is devolution of the control of the strategic
process to the CSO. That control is currently de facto in the hands of the Commission as a result of
the financial arrangements of COST. At the „bottom‟, „devolution‟ of the control and basic
decisions about the uses of resources within individual activities to the participants themselves.


As a result of the Commission‟s wish to end its involvement in the administration of COST, the
Panel considered a number of alternative solutions. In all cases, the conditions described above
were applied to all of the model options. The Panel have concluded that COST should remain a
Community initiative and should have very strong links with EU institutions. This was partly in
recognition of the origins of COST and partly because of its continued dependence on Community
finance for survival. Maintaining the continuity of COST activity and its ethos was also considered
to be important. Therefore, to achieve viable changes under the conditions described, the Panel have
recommended that the General Secretariat of the Council be given the task of administering COST,
but only in a situation where there will be substantial out-sourcing of technical support.


This recommendation pre-supposes a transfer of Community finance from the Framework
Programme at a level that safeguards the cost base of administration and operations. The Panel also
sees the existing „COST Fund‟ as the preferred instrument for receiving such a transfer. Although
the Panel were unable at the time of writing to get a clear explanation from the institutions as to the
legal possibilities for such an arrangement, they feel that there are no insurmountable obstacles if
there is a political will.


Alongside any administrative changes, we have stressed the importance of the Commission
maintaining a strong and active involvement in all aspects of COST. Our preferred approach would
still retain the flexibility to allow any existing, successful arrangements between the Commission
and certain domains of COST to continue and with an expectation of seeing other similar
arrangements develop with other parts of the Commission. The Panel also see detailed agreements
between all parties involved in COST management (Council, Commission and the CSO) as being
essential in providing an effective and smooth administrative transfer.


In summary: The Panel have assessed COST in line with its mandate and strongly recommend that
COST receive full political support to continue. The Panel also urges an agreement to a level of
Community finance that will allow COST to meet present tasks and future expectations. Such
funding is essential and so are reforms in COST management. The clear national and Institutional
support for COST that will be signalled by the adoption of the recommendations, will send a
positive message to the European research community that will be crucial for the future of COST
and for achieving ERA.



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