HUMBOLDT-UNIVERSITT ZU BERLIN.doc

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					AKTUELLE ÄNDERUNGEN ZUM LEHRANGEBOT DES
SOMMERSEMESTERS 2009
Folgende Lehrveranstaltungen entfallen:
60 300     Kirchengeschichte I (GS/HS – H, M, L, BA[B]HTmL, BA[V]HTmL/oL, MEd CI, MRC V1a)              Entfällt!
           VL           Di, Fr        12-14         wöch.       BU 26, 008                                          K. Bracht

60 313     Christologie in der Alten Kirche bis Nizäa (HS – H, M, L, MEd B, C)          Entfällt!
           SE             Di             14-16         wöch.         BU 26, 406                                     K. Bracht

60 317     Griechische Lektüre: Apostolische Väter (GS/HS – H, M, L) )            Entfällt!
           UE           Di            10-12          wöch.        BU 26, 330                                        B. Hanus

60 310/    Martin Luther, Contra Latomum (HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd A-C II mL) )                 Entfällt!
60 406     SE            Di           08.30-10     wöch.         BU 26, 306                   D. Wendebourg, N. Slenczka

Dafür bietet Frau Prof. Wendebourg folgendes Seminar an:
60 310     Das I. Vatikanum (HS – H, M, L, MEd C mL)
           SE            Di           08.30-10    wöch.            BU 26, 306                             D. Wendebourg

Ergänzungen zum gedruckten KVLV:
60 101         Die Vätererzählungen (GS/HS - H, M, L, BA[V]AToH, MEd AI, MRC-V1f)
VL             Do     12-14     wöch.    BU 26, 013                        J. Wöhrle
               Fr     10-12     wöch.    BU 26, 013
K.        Die Erzählungen von den Erzvätern und Erzmüttern in Gen 12-50 gehören zu den
          bekanntesten und bedeutendsten Erzählungen des Alten Testaments. In der Vorlesung
          werden exemplarische Texte aus allen Bereichen der Vätererzählungen ausgelegt. Dabei
          werden gleichermaßen literaturgeschichtliche, sozialgeschichtliche und theologische
          Fragestellungen aufgenommen.
L.        Blum, E., Die Komposition der Vätergeschichte, WMANT 57, Neukirchen-Vluyn 1987;
          Seebass, H.; Genesis, Bd. 2-3, Neukirchen-Vluyn 1997-2000; Westermann, C., Genesis,
          Bd. 2-3, BK I,2-3, Neukirchen-Vluyn 1981-82.
S.        Leistungsscheine nach mündlicher und schriftlicher Vorlesungsprüfung.
60 106         Klagegebete im Alten Testament (HS – H, M, L, BA[V]ATmH, MEd AII –
SE             mit Hebräisch)
               Do     16-18   wöch.      BU 26, 306                      J. Wöhrle
K.        In dem Seminar werden Klagegebete im Psalter wie auch in den narrativen Texten des
          Alten Testaments betrachtet. Dabei werden die die alttestamentliche Forschung
          bestimmenden Fragestellungen (z.B. die Situation des Beters, der Stimmungsumschwung,
          die Unterscheidung von Klage des Einzelnen und Klage des Volkes, die Unterscheidung
          von Bittklage und Totenklage, die soziale Funktion der Klage, die theologische Problematik
          der Rachepsalmen) behandelt. Zudem sollen auch Klagegebete aus der Umwelt des Alten
          Testaments herangezogen werden.
L.        Albertz, R., Art. Gebet. II. Altes Testament, TRE 12 (1983), 34-42; Janowski, B.,
          Konfliktgespräche mit Gott. Eine Anthropologie der Psalmen, Neukirchen-Vluyn 2003;
          Olyan, S.M., Biblical Mourning. Ritual and Social Dimensions, Oxford 2004.
S.        werden mit einer Seminararbeit erworben.


12. Christlich-Jüdische Sommeruniversität: „Religion und Erziehung“ (GS/HS – H, M, L)
20.-24.Juli 2009         BU 26, 117                     R. Liwak mit Gästen
K.        Die im Anschluss an die Vorlesungszeit stattfindende „Christlich-Jüdische
          Sommeruniversität“ erstreckt sich über fünf Tage, in denen mit christlichen und jüdischen
          Dozentinnen und Dozenten aus Europa, Israel und den USA über die Grundfragen des
     jüdisch-christlichen Verhältnisses gearbeitet wird. Das Thema „Religion und Erziehung“
     wird in einer Reihe von Seminaren, durch Vortrag und Podiumsdiskussion reflektiert und
     durch weitere Veranstaltungen ergänzt. Dazu gehören ein Gottesdienst am Ende der
     Studienwoche und Führungen zu markanten Orten des ,jüdischen Berlin´. Die Seminare
     werden jeweils von einem/einer jüdischen und einem/einer christlichen Dozenten/Dozentin
     gehalten, um das dialogische Element in der Studienwoche zu stärken.
V.   Programm und Anmeldeformulare werden auf Anfrage gerne zugesandt (Institut Kirche und
     Judentum, Zentrum für Christlich-Jüdische Studien an der Humboldt-Universität zu Berlin,
     Burgstr. 26, 10178 Berlin; Postanschrift: Unter den Linden 6, 10099 Berlin; email: mail@ikj-
     berlin.de).
60 202    Neutestamentliche Zeitgeschichte (GS/HS – H, M, L, BA[V]NTmG/oG, MEd B)
VL        Mo, Do 10-12       wöch.        BU 26, 013                              M. Böhm
K.   Die zahlreichen soziokulturellen, wirtschaftlichen, politischen und damit zusammen-
     hängenden religiösen Entwicklungen in postexilischer Zeit sind die Voraussetzung dafür,
     die Lebens- und Glaubenswelt Jesu und der frühen Christenheit einordnen und verstehen
     zu können. Die Vorlesung wird einen Überblick über diese Prozesse vermitteln und deren
     Niederschlag in den Texten des Neuen Testaments aufzeigen. Gleichzeitig stellt sie eine
     Geschichte des Judentums in der Zeit des so genannten Zweiten Tempels dar.
L.   wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben
S.   Vorlesungsprüfung

60 206    Das Reich Gottes nach Texten des Matthäusevangeliums (HS – H, M, L,
SE        BA[V]NTmG, MEd A II)
          Mo    14-16    wöch.     BU 26, 306                      M. Böhm
K.   Sowohl die Verkündigung wie auch das Wirken Jesu kreisen um einen zentralen Begriff:
     das Reich Gottes. Was ist damit gemeint? Woher kommt die Rede vom Reich Gottes und
     welche Hoffnungen haben Jesu Hörer und Hörerinnen damit verbunden? Anhand
     ausgewählter Texte aus dem Matthäusevangelium (Seligpreisungen, Vater-unser,
     Wundergeschichten, Gleichnisse) soll die Bedeutung der Reich-Gottes-Predigt Jesu sowie
     ihre Akzentuierung in der matthäischen Theologie erarbeitet werden.
L.   wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben
V.   Graecum, PS NT
S.   wird durch Seminararbeit erworben


60 606    Religion, Magie und Ritual. Theorien über ‚primitive’ Religion
UE        (GS/HS – H, M, L, MRC)
          Di     14-16    wöch.       BU 26, 108                         C. Wenzel
K.   Die Übung beschäftigt sich mit religionswissenschaftlichen Theorien und Methoden, die seit
     der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt wurden, um so genannte primitive Kulturen zu
     beschreiben. Dabei vollzieht sich der Übergang von der Arbeit am Schreibtisch zur
     Feldforschung mit ihren neuen Chancen aber auch Problemen. In der Lehrveranstaltung
     sollen vor allem die anthropologischen Konzepte und religionstheoretischen Überlegungen,
     auf denen diese Studien beruhen, heraus-gearbeitet werden.



60 703    Die religiöse Malerei des Quattrocento in der Berliner Gemäldegalerie
BUE       (Übung vor Originalen) (GS/HS – H, M, L - SG)
          (Vorbesprechung: Mi, 6.5.09, 12-14 Uhr, BU26, 117) Berliner Gemäldegalerie M. Kern
K.   Die Berliner Gemäldegalerie verfügt über eine herausragende Sammlung italienischer
     Malerei des 15. Jahrhunderts. Die Übung vor den Originalen im Museum soll einen
     Überblick über die Kunst der Zeit in den verschiedenen Regionen Italiens vermitteln. Wir
     werden Beispiele der venezianischen und der Florentiner Malerei, aber auch andere
     Zentren künstlerischer Produktion, wie Mantua und Ferrara, kennenlernen. Neben
     stilistischen Besonderheiten sind dabei die Spezifika verschiedener Frömmigkeitskulturen,
     etwa eines städtischen oder eines höfischen Publikums sowie von Ordensgemeinschaften,
     zu diskutieren. Die besondere Verehrung bestimmter Heiliger, wie Franz von Assisi,
     Hieronymus oder Sebastian, fand in den Gemälden ebenso ihren Niederschlag wie der
     zeitgenössische Marienkult. Vielfach variierte Bildthemen sind die Pietà und die so
     genannte Sacra Conversazione. Dabei stellen sich Fragen nach dem ursprünglichen
     Kontext, der ehemaligen Funktion der Gemälde. Handelt es sich um ein Altarbild, das im
     Rahmen der Liturgie eine Rolle spielte, oder wurde das Gemälde für die private Andacht
     genutzt? Voraussetzung für eine Beantwortung dieser Fragen ist eine genaue Betrachtung
     und Beschreibung des Einzelwerks, die im Rahmen der Übung geübt werden soll. Darüber
     hinaus wird eine Einführung in die Nachschlagewerke der christlichen Ikonographie
     gegeben.
L.   Kat. Gemäldegalerie Berlin. 200 Meisterwerke, Staatliche Museen zu Berlin, Berlin 1998;
     Hans Belting, Giovanni Bellini, Pietà. Ikone und Bilderzählung in der venezianischen
     Malerei, Frankfurt a. M. 1985; Michael Baxandall, Die Wirklichkeit der Bilder. Malerei und
     Erfahrung im Italien des 15. Jahrhunderts, Frankfurt a.M. 1984; Christianity and the
     Renaissance. Image and Religious Imagination in the Quattrocento, hrsg. von Timothy
     Verdon und John Henderson, Syracuse 1990; Lexikon der christlichen Ikonographie (LCI),
     hrsg. von Engelbert Kirschbaum, 8 Bde., Freiburg im Breisgau 1968–1976.
V.   Bei den Teilnehmern des Seminars werden Italienischkenntnisse nicht vorausgesetzt,
     obwohl sie natürlich von Vorteil sind.

60 704    Römische Barockaltäre und ihre Rezeption nördlich der Alpen
BUE       (GS/HS – H, M, L - SG)
          (Vorbesprechung: Mo, 4.5.09, 12-14 Uhr, BU26, 108) BU 26,   M. Kern
K.   Im 17. Jahrhundert fanden in Rom grundlegende Veränderungen im Altarbau statt. Es
     entstanden monumentale, raumgreifende Gebilde, die mit Hilfe von Architektur, Skulptur
     und Malerei, aber auch einer besonderen Lichtregie den Gläubigen suggerierten, Bild- und
     Betrachterwirklichkeit seien nicht mehr strikt voneinander zu trennen. Eine neuartige,
     Gattungsgrenzen durchbrechende Synthese aus verschiedensten Medien und Materialien
     führte dazu, dass Altäre, die bis weit ins 16. Jahrhundert den Charakter von eingestellten
     Möbeln hatten, nun als Raumkunstwerke konzipiert wurden. Diese Inventionen der
     italienischen Architekten fanden durch Stichwerke rasch Verbreitung in ganz Europa. Im
     Rahmen der Übung sollen zunächst die Altäre von Architekten wie etwa Gianlorenzo
     Bernini, Carlo Fontana oder Andrea Pozzo eingehend betrachtet werden, um anschließend
     die Rezeptionsprozesse nördlich der Alpen genauer analysieren zu können. Welche
     Veränderungen lassen sich feststellen, wenn die römischen Vorbilder im katholischen
     Süden, etwa von Egid Quirin Asam weiterentwickelt wurden? Und wie sehen
     demgegenüber Ausstattungen protestantischer Kirchen aus, die etwa Andreas Schlüter
     oder Caspar Gottlob von Rodewitz – gleichfalls an römischen Prototypen orientiert –
     entworfen haben?
L.   Emilio Lavagnino, Giulio Ansaldi u. Luigi Salerno, Altari barocchi in Roma, Rom 1954; Irving
     Lavin, Bernini and the Unity of the Visual Arts, 2 Bde., New York/London 1980; Rudolf
     Preimesberger, Berninis Cappella Cornaro. Eine Bild-Wort-Synthese des siebzehnten
     Jahrhunderts? Zu Irving Lavins Bernini-Buch, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 49, 1986,
     S. 190–219; Felix Ackermann, Die Altäre des Gian Lorenzo Bernini. Das barocke
     Altarensemble im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation (= Studien zur
     internationalen Architektur- und Kunstgeschichte, Bd. 50), Petersberg 2007; Bernhard
     Rupprecht, Die Brüder Asam. Sinn und Sinnlichkeit im bayerischen Barock, Regensburg
     1980; Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 5, Barock und Rokoko, hrsg.
     von Frank Büttner, Meinrad von Engelberg, Stephan Hoppe und Eckhard Hollmann,
     München u.a. 2008, S. 288–317.
HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU BERLIN




    THEOLOGISCHE FAKULTÄT




      Vorlesungsverzeichnis für
      das Sommersemester 2009


      - K O M M E N T A R E -
Forschung transparent
BERLINER THEOLOGISCHE ZEITSCHRIFT
26. Jahrgang, Heft 1/2009, Thema „Rituale“ (erscheint im April)

Aus dem Inhalt:
Hans-Georg Soeffner, Rituale
Frank Waterstraat, Dem Chaos gestaltend begegnen – Aspekte christlicher Rituale in der
Notfallseelsorge
Birgit Weyel, Die Jugendweihe: Die Dynamik eines Rituals zwischen Beharrung und Wandel
Andrea Morgenstern, Frei gestaltet. Rituale im Religionsunterricht
Rolf Schieder, Kriegstote und Kirche. Riskante zivilreligiöse Rituale am Sarg von Soldaten
Wilhelm Gräb, Das Fernsehen als religiöses Alltagsritual
Thomas Klie, Vom Ritual zum Ritus. Ritologische Schneisen im liturgischen Dickicht
Religion an öffentlichen Schulen. Dokumentation der Vorträge und einiger Impulsreferate einer
ökumenischen Tagung am 4. Dezember 2008 in Berlin
Michael Rohde, Wo wohnt Gott? Alttestamentliche Konzeptionen der Gegenwart Jahwes am
Beispiel des Tempelweihgebets 1 Könige 8
Ulf Liedke / Martin Beyer, Salim und Schalom. Laudatio für Prof. Dr. Matthias Petzoldt aus Anlass
seines 60. Geburtstages



BThZ-Beiheft 2009,        Toleranz als religiöse Forderung?
                          Notger Slenczka (Hg.)
Aus dem Inhalt:
Prof. Dr. Axel Freiherr v. Campenhausen, Toleranz oder Religionsfreiheit?
Prof. Dr. Rainer Forst, Der Begriff der Toleranz
Prof. Dr. Ömer Özsoy, Toleranz oder Zwang: Denkanstöße zum Umgang des Koran mit
Religionsfreiheit aus textgeschichtlicher Sicht
Prof. Dr. Francesca Yardenit Albertini, Der Begriff der Toleranz im antiken und mittelalterlichen
Judentum
Prof. Dr. Eilert Herms, Die christliche Gewissheit als Fundament von Toleranz



Wichern-Verlag
Georgenkirchstraße 69-70
10249 Berlin
Telefon: (030) 28 87 48 10
Telefax: (030) 28 87 48 12
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IMPRESSUM

Herausgeber:               Dekan der Theologischen Fakultät
Auflage:                   700 Exemplare
Unkostenbeitrag:           1 € pro Exemplar
                 Semestereröffnung der Theologischen Fakultät
                            Dienstag, den 14. April 2009

09.00 Uhr         Gottesdienst mit Hl. Abendmahl in der St. Marien-Kirche am
                  Alexanderplatz
                  Predigt und Liturgie: Herr Prof. Dr. Matthias Köckert
11.00 Uhr         Akademische Eröffnung des Semesters in der Burgstr. 26
                  mit Vortrag von Prof. Dr. Christian Albrecht, München
                  zum Thema „Theologie und Kulturwissenschaft“
                  Im Anschluss: Imbiss und Umtrunk mit dem Studierendenrat
                  (StuRa) im Burgcafé (5. Etage)
13.00 Uhr         Obligatorische Studienfachberatung für Studienanfängerinnen
                  und -anfänger (Burgstr. 26, 206)
14.00 Uhr         Beginn der Lehrveranstaltungen



                                            Berliner Universitäts-
                                                   gottesdienste
                                                     im Sommersemester 2009
                                                       jeden Sonntag, 18.00 Uhr
                                                                   (ab 19.04.09)
                                                        in der Marienkirche am
                                                                Alexanderplatz

„Du hast die Wahl! Reden über Politik und
               Religion“
            Universitätsprediger: Prof. Dr. Wilhelm Gräb | Burgstr. 26 | 10178 Berlin
                   Tel.: 030 –2093– 5933/32 | www.religion-und-kultur.de
                     Für die musikalische Gestaltung: Jonas Sandmeier
Liebe Studentinnen, liebe Studenten!

Zum Sommersemester 2009 begrüßen wir Sie herzlich an der Theologischen Fakultät der
Humboldt-Universität und laden Sie ein zur Semestereröffnung am 14. April. Das genaue
Programm entnehmen Sie bitte der vorangehenden Seite.
Alle Erstsemester und alle, die von anderen Studienorten neu zu uns kommen, heißen wir herzlich
willkommen und hoffen, dass Sie sich an unserer Fakultät schnell wohl fühlen. Bitte beachten Sie
die Einführungstage, die bereits knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Vorlesungszeit
stattfinden.
Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit allen, die schon länger bei uns studieren, und hoffen, dass
Sie aus den Semesterferien neue Freude an den Themen unserer Kurse, Seminare, Vorlesungen und
Übungen mitbringen.
Bitte halten Sie guten Kontakt mit Ihren Lehrenden, sprechen Sie eventuelle Schwierigkeiten
frühzeitig an und tragen Sie uns Ihre Ideen darüber vor, wie die gemeinsame Arbeit am besten
gelingen kann.
Allen Studierenden und Lehrenden wünschen wir ein erfolgreiches und erfreuliches Semester.


Prof. Dr. Andreas Feldtkeller                                               Prof. Dr. Dorothea Wendebourg
Dekan                                                                       Prodekanin




          EINFÜHRUNGSTAGE für alle ErstsemestlerInnen vom 02. - 03. 04. 2009
                                           Donnerstag, 02.04.09                    Freitag, 03.04.09
                     10.00                Gemeinsames Frühstück                  Tipps und Tricks zum
                  Treffpunkt                        &                         Aufbau des Grundstudiums/
              Burgstraße 26, 206              Kennenlernen                      Informationen über die
              [S Bhf. Hackescher                                                       jeweiligen
                    Markt]                 Vorstellung des StuRa                  Prüfungsordnungen
                                                                                    [obligatorisch]
                  ca. 12.30                      MENSA                               Kleine Pause
                  ca. 14.30                   Vorstellung der                         Individuelle
                                              Fachgebiete und                    Stundenplanberatung
                                            Lehrveranstaltungen/                    [obligatorisch!]


                     Natürlich sind auch alle WechslerInnen und sonstige Neuzugänge besonders
                                   am Donnerstagvormittag herzlich willkommen!
                                Weitere Infos und Antworten auf all´ Eure Fragen unter:
                                   studienfachberatung.theologie@rz.hu-berlin.de




                                                          2
INHALTSVERZEICHNIS

TERMINE UND FRISTEN FÜR DAS SOMMERSEMESTER 2009 .................................................................. 5

FAKULTÄTSVERWALTUNG ........................................................................................................................... 7

PERSONALVERZEICHNIS............................................................................................................................. 14

STUDIUM IM AUSLAND ................................................................................................................................. 19

ABKÜRZUNGEN ............................................................................................................................................. 21

ZWEISPRACHIGE KURSE/BILINGUAL COURSES ..................................................................................... 22

LEHRANGEBOT UND KOMMENTARE ......................................................................................................... 23

BACHELORSTUDIUM EVANGELISCHE THEOLOGIE (ORDNUNG 72/2007) ............................................ 56

HINWEISE ZUR STUDIENPLANUNG ............................................................................................................ 59
 _____________________________________________________________________________________

Das Johanneum                                                 dem Wohlwollen der Theologischen Fakultät anvertraut ist, die
                                                              deren Wachstum und Gedeihen nach Kräften fördern helfen soll“.
                                                              Zweck der Stiftung ist, ein Wohnheim, vorzugsweise für
                                                              Studierende der Theologischen Fakultät, aber auch anderer
                                                              Fakultäten, zu unterhalten. Die Leitung des Johanneum obliegt
                                                              einem Kuratorium unter dem Vorsitz des Ephorus Prof. Dr.
                                                              Cilliers Breytenbach.
                                                              Im Johanneum gibt es auf fünf Etagen insgesamt 31 unter-
                                                              schiedlich große Zimmer (Altbau, saniert), die alle mit Telefon-
                                                              anschluss und auf Wunsch auch mit Möbeln ausgestattet sind.
                                                              Studierende aller Berliner Universitäten können sich um ein
                                                              Zimmer im Johanneum bewerben. Zu einer Bewerbung gehört
                                                              ein Lebenslauf mit Foto sowie ein formloses Anschreiben. Die
                                                              Bewerbung muss an folgende Adresse geschickt werden:
- ein schöner Ort zum Leben                                   Stiftung Johanneum, Inspektor Matthias Mader, Tucholskystr. 7,
im Herzen von Berlin!                                         10117 Berlin,
                                                              Sprechzeit: werden zu Semesterbeginn bekannt gegeben
                                                                       Tel. 030/2859703, Email: johanneum@yahoo.com
Das Johanneum ist eine Stiftung, die
laut Stiftungsurkunde „insbesondere

Im Theologischen Konvikt
                                                              ... und allem, was sonst noch zum Studentenleben dazu gehört.
findest du                                                    Und dass mitten im Zentrum von Berlin. Das Konvikt beherbergt
   einen Ort zum Wohnen,                                      67 Studierende verschiedenster Nationalitäten, Konfessionen
                                                              und Fachrichtungen. Eine geräumige Dachterrasse mit Blick über
     Studieren, Feiern...
Berlin und diverse Gemeinschaftsräume bieten dir genug Raum für vielerlei Aktivitäten. Die hauseigene
Kneipe lädt zum Feiern und Tanzen ein. Außerdem besteht das Gemeinschaftsleben z.B. aus gemeinsamen
Andachten, Fahrten, Festen und Arbeitsgruppen. Auf dem Gelände des Konviktes findest du auch die ESG
(Evangelische Studierenden-Gemeinde) mit einem eigenen Semesterprogramm.
 Bewerbungen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Passbild bis zum 31.12. bzw. 30.6. für das jeweils
                                        kommende Semester an:
                             Theologisches Konvikt, Borsigstr. 5, 10115 Berlin
                           Tel.: 030/282 79 30, Bürozeiten: Mo-Do 7:00-15:00
                      E-Mail: theokonvberlin@gmx.de, www.theologischeskonvikt.de




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Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

an dieser Stelle wollen wir euch ganz herzlich zum neuen Semester begrüßen! Insbesondere allen Erstis und
Wechslern ein herzliches Willkommen!
Wir sind der Studierendenrat (Fachschaftsrat) der Fakultät. Als gewählte Interessenvertretung aller
Studierenden sprechen wir in eurem Namen und treten wo immer es geht für studentische Interessen ein: auf
der Ebene der Theologischen Fakultät, im gesamtuniversitären Rahmen und im Kontext der bundesweiten
Interessenvertretung aller Theologiestudierenden. Wir unterstützen studentische Initiativen, kulturelle
Veranstaltungen und den Betrieb des Burgcafés, das Studierendencafé unserer Fakultät. In der 5. Etage kann
man gemütlich kalte und heiße Getränke schlürfen, beim Lernen etwas essen oder in einer Freistunde mit
netten Leuten zusammensitzen.
Daneben versuchen wir, diejenigen Studierenden zu vernetzen, die sich in Gremien und Konventen
engagieren, um mit einer Stimme studentische Anliegen zu formulieren. Gerade in Zeiten großer
Veränderungen, ist es wichtig die Stimme der Studierenden in die aktuellen Diskussionen einzubringen und
so positive Entwicklungen innerhalb der Reformdebatten anzustoßen.
Wir brauchen aber auch eure Unterstützung! Die beste Möglichkeit dazu ist, wenn ihr zur Vollversammlung
kommt, euch an Wahlen beteiligt und uns mit Anregungen beisteht. Selbstverständlich stehen wir aber auch
euch bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Also sprecht uns an! Wir helfen euch gerne weiter!
Aktuelle Informationen könnt ihr im Foyer am „Schwarzen Brett“, auf unserer Website oder in unserem
Newsletter nachlesen. Wir treffen uns immer mittwochs von 12-14 Uhr zu unserer öffentlichen Sitzung.

Euer Studierendenrat (StuRa)          Burgstraße 26, Raum 110, Telefon: 030 / 2093-5907
                                      E-Mail: info@stura-berlin.de, Internet: www.stura-berlin.de

Einladung an alle Erstis und Wechsler: Freitag, 17.4.09, 16 Uhr Stadtrally, Treffen im Foyer
(Burgstr. 26); danach ab 20 Uhr Party im Johanneum (Tucholskystr. 7)




Liebe Studierende, liebe Fakultätsangehörige,

im letzten Semester wurde Jasmin El-Manhy zur neuen stellvertretenden Frauenbeauftragten
gewählt, so dass wir nun wieder zu zweit und mit viel Engagement für euch da sind. Wir haben
ein offenes Ohr für eure Anliegen und sind sehr daran interessiert, eure Anregungen und
Vorschläge in unsere Arbeit aufzunehmen. Für das SoSe haben wir wieder einige
Veranstaltungen geplant. Zu Beginn des Semesters wird es eine Informationsveranstaltung für
Studierende und Fakultätsangehörige mit Kindern (StuFaKi) geben und einen Tag der offenen
Tür mit Brunch in unserem Büro, der das frühere "Frauenfrühstück" ablösen wird. Die bereits
seit einigen Semestern erfolgreich stattfindende Reihe "Frauen, Theologie und dann?“ werden
wir fortführen. Außerdem planen wir einen gemeinsamen Abend mit Studierenden des Hebrew
Union College (Los Angeles). Die Frage nach einer Umbenennung der Frauenbeauftragten in
Gleichstellungsbeauftragte und die damit verbundenen Konsequenzen für unsere Arbeit wird
uns auch in diesem Semester beschäftigen und Anlass zur Diskussion geben.

Aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen oder Gleichstellungspolitik an der HU und
darüber hinaus findet ihr an unserem Schwarzen Brett im Foyer des Fakultätsgebäudes. Oder
ihr fordert unter untenstehender Adresse einfach unseren Newsletter an.

Wir wünschen allen ein erfolgreiches Semester!

Sarah-Désirée Boakye-Ansah und Jasmin El-Manhy
Burgstraße 26, Raum 229/230, Telefon: 030/2093-5871
E-Mail: frauenbeauftragte.theologie@rz.hu-berlin.de
Sprechzeit während der Vorlesungszeit: Dienstag 14-16 Uhr, Mittwoch 12-14 Uhr & n.V.




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TERMINE UND FRISTEN FÜR DAS SOMMERSEMESTER 2009

Vorlesungszeit:                      14.04.2009 - 18.07.2009
Vorlesungsfrei:                      01.05., 21.05., 01.06.2009

Treffen der Neuimmatrikulierten des SoSe 2009 am 14.04.2009 um 13.00 Uhr zur
Obligatorischen Studienberatung für alle Studienanfänger/innen, Ort: BU 26, 206

Nachfolgende Termine sind gegenüber der Studierendenverwaltung der
Humboldt-Universität zu Berlin (Unter den Linden 6, 10099 Berlin) einzuhalten:
Rückmeldefrist für das SoSe 2009:               Rückmeldefrist für das WiSe 2009/10:
05.01.2009-15.02.2009 (Hauptfrist)              01.06.2008-15.07.2008 (Hauptfrist)
16.02.2009-28.02.2009 (Nachfrist)               16.07.2008-31.07.2008 (Nachfrist)

Bewerbungsfrist für Studiengänge mit Numerus clausus für das WiSe 2009/10:
01.06.2009-15.07.2009 (Ausschlussfrist) Falls nach Abschluss des Zulassungsverfahrens
nicht alle Studienplätze vergeben sind, verlost die Studierendenverwaltung die Restplätze.
Antragsfrist für das Losverfahren: bis 30.09.2009

Antragsfrist für Gast- und Nebenhörerschaften: seit SoSe 1997 ohne Fristen

Urlaubsantragsfrist: SoSe 2009: 05.01.-15.05.2009, WiSe 2009/10: 01.06.-16.11.2009


Termine für Sitzungen im Sommersemester 2009:
1. Fakultätsratssitzungen am:                           2. Hochschullehrer(innen) am:
a) Freitag, 24.04.2009 jeweils 14.30 Uhr                a) Mittwoch, 22.04.2009 jeweils 18.15 Uhr
b) Freitag, 15.05.2009                                  b) Mittwoch, 13.05.2009
c) Freitag, 12.06.2009                                  c) Mittwoch, 10.06.2009
d) Freitag, 03.07.2009                                  d) Mittwoch, 01.07.2009
(Tagesordnungsschluss ist jeweils der Mittwoch der vorausgehenden Woche!)

3. Promotionsausschuss:                                        4. Kommission für Lehre u. Studium:
Tagt nach Bedarf jeweils vor der                                   Mittwoch, 17.06.2009, 12.15 Uhr
Hochschullehrerversammlung.                                       (Mittwoch, 13.05.2009, nur auf Antrag)


Termine des Prüfungsamtes innerhalb des Sommersemesters 2009
Sitzungen des Prüfungsausschusses:
Freitag, 08.05.2009                  14.15 Uhr,                Freitag 17.07.2009 14.15 Uhr

Anmeldetermine für:
Examensprüfungen WiSem 2009/10 (Dipl. u. Mag. theol.)
         bis zum 04.05.09 – (Ausschlusstermin)

Prüfungen des Sommersemesters 2009
        Diplomprüfung: Anmeldung bereits abgelaufen
        vorgezogene Diplomprüfung (Philosophicum, Kirchengeschichte)
        Diplom-Vorprüfung – mdl.
        Abschluss- und Zwischenprüfung Magisterteilstudiengang (2.HF/NF)
        Zwischenprüfung Lehramt
          bis zum 04.05.09 – (Ausschlusstermin)
         -------------------------

         Bibelkundeprüfungen AT
         Sprachprüfungen
         Proseminararbeiten DVP (mit Anmeldeschein)

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         Vorlesungsklausur DVP (mit Anmeldeschein)
                 DVP-Klausurtermin: 20.07.09
                 Rücktrittstermin:     13.07.09
                 Nachprüfungstermin: 17.08.09
           bis zum 26.06.09 – (Ausschlusstermin)
         --------------------------
         Modulabschlussprüfung BA, MRC, MEd
         Anmeldung ausschließlich in den für die Prüfer zuständigen Sekretariaten!!, ggf in den LV;
         (Ausnahme: Anmeldung für MRC-Prüfungen außerhalb der Fakultät im Prüfungsbüro)
                   Rücktrittstermin: 10 Tage vor Prüfungstermin
             bis zum 19.06.09 – (Ausschlusstermin)

Prüfungszeiträume SoSem 2009
1. Examen, vorgez. Examensprüfungen in KG u. Philosophicum
       Diplomarbeit u. praxisbezogene Studie:             08.01. – 27.04.09
       Klausuren:                                         08.06. – 18.06.09
       mündliche Prüfungen:                               06.07. – 16.07.09
                       Rücktrittstermin: 29.05.09

2. Bibelkunde Altes Testament
         A-Termin:          13.07. – 15.07.09
         B-Termin:          12.10. – 14.10.09
                 Rücktrittstermin: 01.07.09
3. Diplom-Vorprüfung / Zwischenprüfung Lehramt
         A-Termin:         16.-17.07.09
         B-Termin:         16.-17.10.09
                Rücktrittstermin: A: 09.07.09 //B: 08.10.09
                Nachprüfungstermin: 17.08.09
4. Modulabschlussprüfungen (MAP: Klausuren/mündliche Prüfungen):
        A-Termin: 13.07.- 07.08.09           B-Termin: 21. – 30.09.09
                Rücktrittstermin: 10 Tage vor Prüfungstermin
   Die MAP sind nur gültig, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind (ggfs. erforderliche
   Sprachabschlüsse bzw. Basismodule müssen bereits vorhanden sein). Die Leistungsscheine zu den Modulen sind
   möglichst zeitnah im Prüfungsamt abzugeben. Die Modulabschlussbescheinigungen werden erst ausgestellt, wenn
   alle Leistungsscheine des Moduls im Prüfungsbüro vorliegen.

5. Sprachprüfungen
Die Prüfungstermine werden am Prüfungsbrett (gegenüber vom Prüfungsbüro) bekannt gegeben.

Verpflichtende Prüfungsberatung (vPB)
Studierende im Studiengang Ev. Theologie mit den Abschlüssen Diplom, 1. Theol. Examen, Mag. theol.
müssen, um sich in das 3. Fachsemester (FS) zurückmelden zu können, folgende Leistungen erbracht haben:
- Studieneingangsprojekt (SEP), - obligatorische Studienfachberatung, - 2 benotete Leistungsnachweise

Können diese Leistungen nicht erbracht werden, werden die Studierenden schriftlich zur Inanspruchnahme
der „verpflichtenden Prüfungsberatung“ (vPB) aufgefordert, bevor sie ihren Studienausweis für das 3. FS
erhalten! Im SoSe 2009 führen ausschließlich folgende HochschullehrerInnen diese besondere
Prüfungsberatung durch: Prof. Breytenbach, Prof. Slenczka, Prof. Wendebourg

Vorschau Wintersemester 2009/10:
Vorlesungszeit: 12.10.2009 - 13.02.2010

Das vorläufige Lehrangebot für das Wintersemester 2009/10 wird zum Ende des Wintersemesters
2008/09 auf der Fakultätshomepage veröffentlicht und liegt dann auch im Erker neben dem
Studienbüro, BU26, 2. Etage aus.


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FAKULTÄTSVERWALTUNG

Burgstraße 26, 10178 Berlin (Berlin-Mitte)
Postanschrift für alle Gebäude der Fakultät: Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Telefon: 2093-5758 (Prüfungsangelegenheiten); Telefon: 2093-5755 (Studienfachberatung)
Internet: http://www2.hu-berlin.de/theologie/
Hausmeister:
Burgstraße 26: N.N., Tel. 2093-5776, Raum 118
Hausvogteiplatz 5-7: Herr HOCH, Tel. 2093-4892

DEKANAT

Dekan:
Prof. Dr. Andreas FELDTKELLER
BU 26, 217, Tel. 2093-5693, Sprechzeit: nach Absprache mit dem Sekretariat
E-mail: dekanat.theologie@rz.hu-berlin.de
Prodekanin:
Prof. Dr. Dorothea WENDEBOURG
BU 26, 320, Tel. 2093-5957
Prodekan für Studium und Lehre:
Prof. Dr. Notger SLENCZKA
BU 26, 417, Tel. 2093-5686, Sprechzeit: Do 14.00-16.00 Uhr
Sekretariat:
Julia-Katharina MORAVCIK
BU 26, 218, Tel. 2093-5693, Fax –5778, Sprechzeit: Mo-Fr 8.00-12.00 Uhr u. 13.00-14.00 Uhr
E-mail: dekanat.theologie@rz.hu-berlin.de

VERWALTUNG

Verwaltungsleiter:
Dieter KOLB
BU 26, 224, Tel. 2093-5767, Sprechzeit: Di 14.00-15.00 Uhr
E-mail: dieter.kolb@rz.hu-berlin.de
Sachbearbeiterin f. Haushalts- und Personalangelegenheiten:
Martina SCHOLZ
BU 26, 223, Tel. 2093-5766, Sprechzeit: Di-Do 9.00-12.00 Uhr u. n.V.
Sachbearbeiterin:
Brigitte WEIGEL
BU 26, 222, Tel. 2093-5808, Fax –5707, Sprechzeit: Mo 9.00-12.00 Uhr,
Di 13.30-15.00 Uhr, Fr 9.00-11.30 Uhr oder nach tel. Vereinbarung
Netz- u. EDV-Administration:
Michael OTTO
BU 26, 520, Tel. 2093-5754, Sprechzeit: n.V., E-mail: michael.otto@rz.hu-berlin.de
Studentische Hilfskraft: N.N.
Sprechzeit: n.V.,

PRÜFUNGSAMT

Vorsitzender des Prüfungsausschusses:
Prof. Dr. Heinz OHME
BU 26, 324, Tel. 2093-5963; Sprechzeit: Di 18.00-19.30 Uhr

Vorsitzender des Promotionsausschusses:
Prof. Dr. Matthias KÖCKERT
BU 26, 114, Tel. 2093-5876, Fax –5984, Sprechzeit: Mi 16.00-17.00 Uhr


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Prüfungsbüro:
Barbara FRANKE
BU 26, 220, Tel. 2093-5758; Fax: 2093-5756, E-mail: barbara.franke@rz.hu-berlin.de
Sprechzeiten:                     Di              09.00-12.00 Uhr
                                  Do              13.00-15.00 Uhr
Johanna WIECZOREK, R. 219         Fr              09.00-12.00 Uhr

Lehramtsstudierende (L) im Hauptstudium informieren sich bitte beim Prüfungsamt des
Konsistoriums:
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Abt.5 Schule und Bildung, Georgenkirchstr. 69/70, 10249 Berlin
Tel. 24344-342 Herr Heiko Schulz (Referent), E-mail: h.schulz@ekbo.de
Tel. 24344-339 Frau Mittelstädt (Sachbearbeiterin), E-mail: c.mittelstaedt@ekbo.de

STUDIENANGELEGENHEITEN

Vorsitzende der Kommission für Lehre und Studium:
Prof. Dr. Dorothea WENDEBOURG
BU 26, 320, Tel. 2093-5957, Fax -5958
Vertrauensdozent für ausländische Studierende
Prof. Dr. Andreas FELDTKELLER
BU 26, 226, Tel. 2093-5736, Sprechzeit: Do 12.00-13.00 Uhr
E-mail: andreas.feldtkeller@rz.hu-berlin.de
Studienkoordinatorin:
Dagmar ADNOUF
BU 26, 221, Tel. 2093-5739, Sprechzeit: Di 10.00-12.00 Uhr u. n.V.
E-mail: dagmar.adnouf@rz.hu-berlin.de
Studienfachberatung:
Prof. Dr. Notger SLENCZKA (Studiendekan)
BU 26, 417, Tel. 2093-5686, Sprechzeit: Do 14.00-16.00 Uhr
N.N. (Wiss. Mitarbeiter)
BU 26, , Sprechzeit:
N.N. (Tutor) (speziell für Diplom/1. Theol. Examen-Studiengang)
BU 26, 219, Tel. 2093-5755, Sprechzeit: s. Aushang
Cornelia HELLHAMMER (Tutorin) (speziell für Lehramt- und BA-/MEd-Studiengang)
BU 26, 219, Tel. 2093-5755, Sprechzeit: s. Aushang
Johanna WIECZOREK (Tutorin) (Prüfungsberatung für BA-/MEd-Studiengang)
BU 26, 219, Tel. 2093-5755, Sprechzeit: s. Aushang
E-mail: Studienfachberatung.Theologie@rz.hu-berlin.de
Studienfachberatung in der vorlesungsfreien Zeit: Bitte hierzu Aushänge am Ende des
Semesters beachten!

Frauenbeauftragte/ Stellvertretende Frauenbeauftragte
Sarah-Désirée BOAKYE-ANSAH u. Jasmin EL-MANHY
BU 26, 229, Tel. 2093-5871, Fax 2093-5690, Sprechzeit: Di 14-16 Uhr, Mi 12-14 Uhr u. n.V.
E-mail: frauenbeauftragte.theologie@rz.hu-berlin.de

Studierendenrat (StuRa)
BU 26, 110 (über den Hof zu erreichen), Tel. 2093 5907, Sitzungszeit: Mi 12.00-14.00 Uhr
E-Mail: info@stura-berlin.de, Internet: www.stura-berlin.de, Sprechzeit: n.V.

Seelsorge und Beratung für Studierende
Pfarrerin Elisabeth SCHALLER
BU 26, 110 (im Fachschaftsbüro), Di 12.00-14.00 Uhr s.t. (während der Vorlesungszeit, danach
jederzeit nach Absprache)
E-mail: elisabeth.schaller@esgberlin.de, Tel. 28 38 82 26


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BIBLIOTHEKEN, INSTITUTE UND SEMINARE

BIBLIOTHEKEN

1. Bibliothek der Theologischen Fakultät (Zweigbibliothek Theologie)
   Burgstraße 26, 10178 Berlin, E-mail: theol@ub.hu-berlin.de
   Leiterin: Frau Dr. Agnes WINTER, BU26, Tel. 2093-5979
   Auskunft und Benutzung, Tel. 2093-5980
   Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30-20.30 Uhr; Sa 9.30-13.30 Uhr
   Eventuelle Änderungen werden durch Aushang bekannt gegeben.

2. Bibliothek des Instituts Kirche und Judentum
   Die Bibliothek des Instituts Kirche und Judentum wurde in die Fakultätsbibliothek eingegliedert
   und ist jetzt dort in der 2. Etage zu finden.


INSTITUTE

1. Institut für Religionssoziologie und Gemeindeaufbau
Burgstraße 26, 10178 Berlin
Leiter: Prof. Dr. Wilhelm GRÄB,
BU 26, 416, Tel. 2093-5933, E-mail: wilhelm.graeb@theologie.hu-berlin.de
Sekretariat: Angela SCHEUER,
BU 26, 415, Tel. 2093-5932, Fax -5931
Das Institut gliedert sich in vier Arbeitsbereiche: 1. Religion und Alltagskultur,
2. Religion und Kirche, 3. Religion und Medien, 4. Religion und Bildung.
Das Institut hat kürzlich ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstütztes For-
schungsprojekt „Medienreligion“ abgeschlossen, das Motive lebensgeschichtlicher Sinndeutungen
und daraus resultierende Konturen einer zeitgenössischen Medienreligion in populären Kinofilmen
untersucht. Neben religionshermeneutischen Werkanalysen liegt ein besonderer Schwerpunkt des
Projekts auf der Auswertung medienbiographischer Einzel- und Gruppeninterviews. Eine
Veröffentlichung der Ergebnisse ist unter dem Titel '"Irgendwie fühl ich mich wie Frodo...!" Eine
empirische Studie zum Phänomen der Medienreligion' im Jahr 2007 erschienen.

2. Institut für Christentum und Antike
Burgstraße 26, 10178 Berlin, E-mail: team.uran@rz.hu-berlin.de
Leitung:
Prof. Dr. theol. habil. Cilliers BREYTENBACH, BU 26, 312, Tel. 2093-5970
Prof. Dr. theol. habil. Dr. h.c. Christoph MARKSCHIES, BU 26, 317, Tel. 2093-4735
Mitarbeiter/innen:
Dr. phil. Ulrich VICTOR, BU 26, 310, Tel. 2093-5975/70, E-mail: ulrichvictor7@aol.com
PD Dr. phil. Christiane ZIMMERMANN, BU 26, 511, Tel. 2093-5694,
christiane.zimmermann@rz.hu-berlin.de
Pfrn. Dr. theol. Christine SCHLUND, BU 26, 310, Tel. 2093-5975/70
Andreas HEISER, BU 26, 509, Tel. 2093-4738
Stephanie ZIPS (TOPOI Exzellenzcluster), BU 26,509, Tel. 2093-5903,
E-mail: stephanie.zips@staff.hu-berlin.de
PD Dr. Ulrich Huttner (TOPOI Exzellenzcluster), BU 26, 514, Tel. 2093-5961
Prof. Dr. Stephen Mitchell (Exeter – Senior Fellow, TOPOI Exzellenzcluster)
Sekretariat: Ines LÖCHERT, BU 26, 313, Tel. 2093-5970, FAX –5969, team.uran@rz.hu-berlin.de
Dr. phil. Anja SAKOWSKI, BU 26, 314, Tel. 2093-5973, Fax –5969, anja.sakowski@rz.hu-berlin.de
Öffnungszeiten: Mo 9.00-15.00 Uhr, Di 9.00-16.00 Uhr, Mi bis Fr 9.00-17.00 Uhr

Im Rahmen des Institutes forscht z.Zt. die Forschergruppe B-III „Diversity of Spaces“ des
Exzellenzclusters TOPOI (www.topoi.org).

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3. Institut Kirche und Judentum. Zentrum für Christlich-Jüdische Studien an der Humboldt-
    Universität zu Berlin
Burgstraße 26, 10178 Berlin, Homepage: www.ikj-berlin.de, E-mail: mail@ikj-berlin.de
Kommissarischer Leiter: Prof. Dr. Rüdiger LIWAK
BU 26, 515, Tel. 2093-5959, Sprechzeit: Mi 16.00 – 17.00 Uhr
Sekretariat: Immanuela LAUDON,
BU26, 212, Tel. 2093-5940, Fax -5985
Öffnungszeiten des Sekretariat: Mo-Fr 9.00-13.00 Uhr
Das Institut Kirche und Judentum ist ein Werk der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-
schlesische Oberlausitz. Es ist 1960 an der Kirchlichen Hochschule gegründet worden und seit
dem Sommersemester 1994 als Institut an der Humboldt-Universität anerkannt. Seit dem
Sommersemester 2007 hat es seinen Sitz in der Burgstraße 26.

Spener-Arbeitsstelle
Burgstraße 26, 10178 Berlin
Leiter: Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes WALLMANN
Mitarbeiter: Dr. Klaus vom Orde
BU 26, 215, Tel. 2093-5924

SEMINARE

Seminar für Altes Testament
Prof. Dr. theol. habil. Matthias KÖCKERT, E-mail: matthias.koeckert@rz.hu-berlin.de
BU 26, 114, Tel. 2093-5876, Fax -5984, Sprechzeit: Mi 16.00-17.00 Uhr
Sekretariat: Annette SCHULZ, BU 26, 115, Tel. 2093-5877, Fax -5984
E-mail: annette.schulz@rz.hu-berlin.de

N.N.
Sprechzeit:
Sekretariat: Angela SCHEUER, BU 26,
E-mail: angela.scheuer@rz.hu-berlin.de

Dr. theol. Anselm HAGEDORN, E-mail: anselm.hagedorn@rz.hu-berlin.de
BU 26, 116, Tel. 2093-5882, Sprechzeit: n.V.

Dr. theol. Dagmar PRUIN, E-mail: dagmar_pruin@yahoo.de (ist zur Zeit beurlaubt)
BU 26, 514, Tel. 2093-5961, Sprechzeit: n.V.

PD Dr. theol. Ingrid RIESENER, E-mail: ingrid.riesener@web.de
BU 26, 525, Tel. 2093-5717, Sprechzeit: im Anschluss an die Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. phil. Josef TROPPER, E-mail: josef.tropper@rz.hu-berlin.de
BU 26, 523, Tel. 2093-5738, Sprechzeit: n.V.

Seminar für Neues Testament
Prof. Dr. theol. habil. Cilliers BREYTENBACH, E-mail: team.uran@rz.hu-berlin.de
BU 26, 312, Tel. 2093-5970/73, Sprechzeit: Mi 14.00-15.00 Uhr
Sekretariat: Ines LÖCHERT, BU 26, 313, Tel. 2093-5970, FAX -5969
E-mail: ines.loechert@rz.hu-berlin.de
Dr. phil. Anja SAKOWSKI, BU 26, 314, Tel. 2093-5973, Fax- 5969
E-mail: anja.sakowski@rz.hu-berlin.de




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N.N.
Sprechzeit:
Sekretariat: Brigitte C. WEIGEL, BU 26, , Tel. 2093-5699, Fax -5690
E-mail: brigitte.weigel@rz.hu-berlin.de

Dr. theol. Christina ESCHNER, E-mail: christina.eschner@staff.hu-berlin.de
BU 26, 310, Tel. 2093-5975, Sprechzeit: nach der Veranstaltung u. n.V.

Dipl. Theol. Matthias MÜLLER, E-mail: m.mueller@theologie.hu-berlin.de
BU 26, 310, Tel. 2093-5975, Sprechzeit: n.V.

Stephanie ZIPS (Drittmittel), E-mail: stephanie.zips@staff.hu-berlin.de
BU 26, 509, Tel. 2093-5903, Sprechzeit: n.V.

PD Dr. phil. Christiane ZIMMERMANN, E-mail: christiane.zimmermann@rz.hu-berlin.de
BU 26, 511, 2093-5694, Sprechzeit: n.V.

Seminar für Kirchengeschichte
Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Christoph MARKSCHIES, E-mail: christoph.markschies@rz.hu-berlin.de
BU 26, 317, Tel. 2093-4735, Fax –4736, Sprechzeiten nach Absprache
Sekretariat: Barbara SAROUJI, BU 26, 318, Tel. 2093-4735, Fax -4736
E-mail: barbara.sarouji@rz.hu-berlin.de

Prof. Dr. Dorothea WENDEBOURG,
BU 26, 320, Tel. 2093-5957, Fax –5958, Sprechzeit: Di 10.15-11.00 Uhr
Sekretariat: Martina PIOTROWSKI, BU 26, 321, Tel. 2093-5956, Fax -5958
E-mail: martina.piotrowski@rz.hu-berlin.de

Prof. Dr. theol. habil. Heinz OHME, E-mail: heinz.ohme@rz.hu-berlin.de
BU 26, 324, Tel. 2093-5963, Fax -5964, Sprechzeit: Mi 14.30-15.30 Uhr
Sekretariat: Barbara FRANKE, BU 26, 325, Tel. 2093-5965, Fax -5964
E-mail: barbara.franke@rz.hu-berlin.de

Dipl. Theol. Jan BOBBE, E-mail: jan.bobbe@rz.hu-berlin.de
BU 26, 509, Tel. 2093-4702, Fax -4736, Sprechzeit: n.V.

Dr. Matthias DEUSCHLE, E-mail: matthias.deuschle@rz.hu-berlin.de
BU 26, 319, Tel.2093-4761, Fax -5958, Sprechzeit: Do 10.15-11.00 Uhr

Marietheres DÖHLER, E-mail: doehler@bbaw.de
BBAW, Jägerstr. 22/23, R.268,Tel.20 370-336, Sprechzeit: nach der Lehrveranstaltung

PD Dr. theol. Reinhard FLOGAUS (Heisenberg-Stipendiat), (liest nicht)
BU 26, 322, Tel. 2093-5852, E-mail: reinhard.flogaus@rz.hu-berlin.de

PD Dr. Peter HABERMEHL, E-mail: habermehl@bbaw.de
BBAW, Jägerstr. 22/23, R.255, Tel. 20 370 293, Sprechzeit: nach dem Sprachkurs

Barbara HANUS, E-mail: barbara.hanus@theologie.hu-berlin.de (liest nicht)
HVPL5, 329, Tel. 2093-4735, Fax -4736, Sprechzeit: n.V.

Dipl. Theol. Andreas HEISER, E-mail: andreas.heiser@rz.hu-berlin.de
BU 26, 509, Tel. 2093-4738, Fax -4736, Sprechzeit: n.V.

Henrik HILDEBRANDT, E-mail: hildebrh@staff.hu-berlin.de
BU 26, 513, Tel. 2093-4739, Fax -4736, Sprechzeit: n.V.

                                                 11
Dr. phil. Heidelore KÖCKERT, E-mail: heidelore.koeckert@theologie.hu-berlin.de
BU 26, 511, Tel. 2093-5694, Sprechzeit: Di 12.00-13.00 Uhr

Dr. Christof Rudolf KRAUS M.A. (Drittmittel), E-mail: christof.rudolf.kraus@staff.hu-berlin.de
BU 26, 326, Tel. 2093-5966, Sprechzeit: n.V. (liest nicht)

Dr. theol. Hartmut KÜHNE, E-mail: hartmut.kuehne@rz.hu-berlin.de
BU 26, 521, Tel. 2093-5794 (liest nicht)

Dr. phil. Tomas LEHMANN, E-mail: tomas.lehmann@rz.hu-berlin.de
BU 26, 526, Tel. 2093-5720, Fax -4741, Sprechzeit: n.V.

PD Dr. Karin METZLER (Drittmittel), E-mail: karin.metzler@rz.hu-berlin.de
HVPL5, 328, Tel. 2093-4740 (liest nicht)

Ioannis POLITIS (Drittmittel), E-mail: politisi@staff.hu-berlin.de
HVPL5, 514, Tel. 2093-7483 (liest nicht)

Anna RACK-TEUTEBERG, E-mail: anna.rack-teuteberg@theologie.hu-berlin.de
BU 26, 513, Tel. 2093-4739, Fax –4736, Sprechzeit: Mi, n.V.

Dr. Andreas STEGMANN, E-mail: andreas.stegmann@staff.hu-berlin.de
BU 26, 319, Tel. 2093-4761, Sprechzeit: Do 13.30-14.00 Uhr u. n.V.

Dr. theol. Jennifer WASMUTH, E-mail: jennifer.wasmuth@rz.hu-berlin.de
BU 26, 328, Tel. 2093-5967, Fax –5964, Sprechzeit: n.V.

Dorothea ZEPPEZAUER (Drittmittel), E-mail: dorothea.hollnagel@cms.hu-berlin.de
HVPL5, 514, Tel. 2093-7483 (liest nicht)


Seminar für Systematische Theologie/Philosophie
Prof. Dr. theol. Notger SLENCZKA, E-mail: notger.slenczka@theologie.hu-berlin.de
BU 26, 417, Tel. 2093-5686, Sprechzeit: Do 14.00-16.00 Uhr
Sekretariat: Silvia SICHE, BU 26, 418, Tel. 2093-5687, Fax: -5825
E-mail: silvia.siche@rz.hu-berlin.de

Prof. Dr. Friedrich LOHMANN, E-mail: friedrich.lohmann@theologie.hu-berlin.de
BU 26, 412, Tel. 2093-5689, Fax: -5885, Sprechzeit: Mi 13.00-15.00 Uhr
Sekretariat: Angela SCHEUER, BU 26, 415, Tel. 2093-5932
E-mail: angela.scheuer@rz.hu-berlin.de

Dorothea-Henriette NOORDVELD-LORENZ, E-mail: dorothea.lorenz@theologie.hu-berlin.de
BU 26, 414, Tel. 2093-5685, Sprechzeit: Mi 10.30-11.30 Uhr und n.V.

Seminar für Praktische Theologie
Prof. Dr. theol. Wilhelm GRÄB, E-mail: wilhelm.graeb@theologie.hu-berlin.de
BU 26, 416, Tel. 2093-5933, Sprechzeit: Do 11.00-12.00 Uhr u. n.V.
Sekretariat: Angela SCHEUER, BU 26, 415, Tel. 2093-5932, Fax:-5931
E-mail: angela.scheuer@rz.hu-berlin.de
Prof. Dr. Rolf SCHIEDER, E-mail: rolf.schieder@rz.hu-berlin.de
BU 26, 419, Tel. 2093-5768, Fax: -5747, Sprechzeit: Do 12.00-13.00 Uhr
Sekretariat: Petra HAUPT, BU 26, 420, Tel. 2093-5760, Fax: -5747
E-mail: petra.haupt@rz.hu-berlin.de


                                                   12
Lars CHARBONNIER, E-mail: lars.charbonnier@theologie.hu-berlin.de
BU 26, 414 A, Tel. 2093-5929, Fax -5931, Sprechzeit: Do 10.00-12.00 Uhr u. n.V.

Katja GUSKE (Drittmittel), E-mail: guskekat@staff.hu-berlin.de
BU 26, 427, Tel. 2093-5858

Ulrike HÄUSLER, E-mail: ulrike.haeusler@rz.hu-berlin.de
BU 26, 425, Tel. 2093-5883, Fax: -5747, Sprechzeit: Do 16.00-17.00 Uhr

Lena-Katharina ROY, E-mail: lena-katharina.roy@rz.hu-berlin.de
BU 26, 410, Tel. 2093-5919, Fax: -5747, Sprechzeit: Do 09.30-10.30 Uhr u. n.V.

Dr. phil. Thomas WEIß (Drittmittel), E-mail: dr.tom.weiss@gmx.net
BU 26, 410, Tel. 2093-5919, Fax: -5747, Sprechzeit: n.V.

Dr. theol. Dr. phil. Joachim WILLEMS, E-mail: joachim.willems@gmx.de
BU 26, 410, Tel. 2093-5919, Fax: -5796, Sprechzeit: n.V.

Seminar für Religions- und Missionswissenschaft sowie Ökumenik
Prof. Dr. theol. Andreas FELDTKELLER, E-mail: andreas.feldtkeller@rz.hu-berlin.de
BU 26, 226, Tel. 2093-5736, Fax -5822, Sprechzeit: Do 12.00-13.00 Uhr
Sekretariat: Antje MEIER, BU 26, 227, Tel. 2093-5735, Fax -5822
E-mail: antje.meier@rz.hu-berlin.de

Dr. theol. Catherina WENZEL, E-mail: catherina@mac.com
BU 26, 225, Tel. 2093-5902, Fax –5822, Sprechzeit: n.V.

PD Dr. Dr. Ulrich van der HEYDEN, (Drittmittel)
I 110, 346 (liest nicht)

Theologie und Geschlechterstudien im Rahmen des Seminars für RMÖ
Prof. Dr. Ulrike AUGA, E-mail: ulrike.auga@staff.hu-berlin.de
BU 26, 424, Tel. 2093-5945, Sprechzeit: Uhr im Semester, u. n.V.
Sekretariat: Julia-Katharina MORAVCIK, BU 26, 218, Tel. 2093-5693, Fax –5778
E-mail: dekanat.theologie@rz.hu-berlin.de, Sprechzeit: Mo-Fr 8-12, 13-14 Uhr

Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung
Prof. Dr. Edmund RUNGGALDIER, E-mail: runggale@cms.hu-berlin.de
BU 26, 422, Tel. 2093-7380, Fax –7381, Sprechzeit: Mi 12.00 Uhr

Benedikt SCHICK, E-mail: schickbe@cms.hu-berlin.de
BU 26, 423, Tel. 2093-7372, Fax –7381, Sprechzeit: n.V.




                                                  13
PERSONALVERZEICHNIS

UNIVERSITÄTSPREDIGER

GRÄB, Wilhelm, Prof. Dr. theol., Praktische Theologie, BU 26, 416, Tel. 2093-5933,

EMERITIERTE UND IN DEN RUHESTAND VERSETZTE PROFESSOREN

Professoren
BALZ, Heinrich, Prof. Dr. phil., Dr. theol., RMÖ (liest nicht)
      Stadtseestr. 31, 74189 Weinsberg, Tel. 07134/91 71 75

BETHGE, Hans-Gebhard, Prof. Dr. theol., NT
     Emil-Czekowski-Str. 3a, 16562 Bergfelde, Tel. 03303/40 58 03

BLOTH, Peter C., Prof. Dr. theol. (em.), PT (liest nicht), Troppauer Straße 6A, 12205 Berlin
     (Lichterfelde), Tel. 8 12 10 54, E-mail: bloth-peterc.berlin@web.de

DÖPMANN, Hans-Dieter, Prof. Dr. theol. habil., KG (liest nicht), Sudauer Straße 3, 13125
    Berlin (Buch), Tel./Fax 9 49 20 01, E-mail: H-Dieter.Doepmann@t-online.de

GESTRICH, Christof, Prof. Dr. theol., ST (liest nicht), Bülowstraße 6, 14163 Berlin (Zehlendorf),
     Tel. 8 01 86 82, Fax 80 90 31 00

HENKYS, Jürgen, Prof. Dr. theol. habil., PT (liest nicht), Lindenstr. 25B, 12555 Berlin,
     Tel. 65 26 10 96, Fax: 65 26 10 97 E-mail: Jhenkys@t-online.de

JÖRNS, Klaus-Peter, Prof. Dr. theol., PT (liest nicht), Waldstraße 17, 82335 Berg 1

KRÖTKE, Wolf, Prof. D. Dr. theol. habil., ST (liest nicht)
     Nordendstraße 60, 13156 Berlin (Niederschönhausen)

LIWAK, Rüdiger, Prof. Dr. theol., AT (liest nicht)
     Limastraße 21 A, 14163 Berlin (Zehlendorf), Tel. 8 02 87 15

MAU, Rudolf, Prof. Dr. theol. habil., KG (liest nicht)
      Wilhelm-Blos-Straße 89, 12623 Berlin (Mahlsdorf), Tel. 5 67 68 58

OSTEN-SACKEN, Peter von der, Prof. Dr. theol., Drs. phil. h.c. (em.), NT u.
     Christlich-Jüdische Studien, (liest nicht)
     Kiesstraße 5, 12209 Berlin (Lichterfelde), Tel. 7 73 51 15, E-mail: p.vdos@t-online.de

SCHMITHALS, Walter, Prof. Dr. theol. (em.), NT (liest nicht)
     Homburger Straße 16, 14197 Berlin (Wilmersdorf), Tel. 8 21 18 06

SCHRÖDER, Richard, Prof. Dr. h.c. Dr. theol. habil., ST u. Philosophie (liest nicht)
     Birkenweg 1, 15827 Blankenfelde/Zossen, Tel. 03379/37 18 68, Fax 03379/37 18 69

SELGE, Kurt-Victor, Prof. Dr. theol. (em.), KG (liest nicht)
     Höhmannstraße 6, 14193 Berlin (Grunewald), Tel. 8 26 13 18

STROHMAIER-WIEDERANDERS, Gerlinde, Prof. Dr. theol., CA, Wisbyer Straße 8, 10439 Berlin
     (Pr. Berg), Tel. 4 45 22 19, E-mail: strohmaier-wiederanders@t-online.de

TRÖGER, Karl-Wolfgang, Prof. Dr. sc. theol., RMÖ (liest nicht),
    Ziegelstraße 14, 02625 Bautzen, Tel. 03591-532446

                                                 14
WELTEN, Peter, Prof. Dr. theol. (em.), AT (liest nicht), Holstweg 6, 14163 Berlin
     (Zehlendorf), Tel. 8 01 18 94, E-mail: berlinerwelten@t-online.de

WOLFF, Christian, Prof. Dr. theol. habil., NT (liest nicht)
    Körnerstraße 18, 13156 Berlin (Niederschönhausen)

Honorarprofessoren
BEHRMANN, Martin, Hon.-Prof., Kirchenmusikdirektor (liest nicht)

WALLMANN, Johannes, Prof. Dr. Dr. h.c., KG, Oranienburgerstr. 22, 10178 Berlin (liest nicht)

Außerplanmäßige Professur
BRÄUER, Siegfried, apl. Prof. Dr. theol., KG (liest nicht)
     Nordendstraße 61, 13156 Berlin, Tel. 4 77 48 37


LEHRKÖRPER

Professoren
BREYTENBACH, Cilliers, Prof. Dr. theol. habil., NT
     Westendallee 54, 14052 Berlin (Westend)

FELDTKELLER, Andreas, Prof. Dr. theol., RMÖ
     Sellostr. 11, 14471 Potsdam, Tel. 0331/62 00245

GRÄB, Wilhelm, Prof. Dr. theol., PT
     Burgfrauenstr. 79a, 13465 Berlin, Tel. 40 58 58 90

KÖCKERT, Matthias, Prof. Dr. theol. habil., AT
    Mirower Straße 107 a, 12623 Berlin, Tel. 5 66 43 16

LOHMANN, Friedrich, Prof. Dr., ST,
    Rathausstr. 17, 10178 Berlin

MARKSCHIES, Christoph, Prof. Dr. theol. Dr. h.c., KG
    Derfflingerstr. 17, 10785 Berlin (Tiergarten), Tel. 23 00 34 79

OHME, Heinz, Prof. Dr. theol. habil., KG
     Franz-Schubert-Straße 38, 16548 Glienicke, Tel. 033056/77547, Fax 033056/430981

SCHIEDER, Rolf, Prof. Dr. theol., PT/ Religionspädagogik
     Garnisonkirchplatz 2, 10178 Berlin, Tel. 20453008

SLENCZKA, Notger, Prof. Dr. theol., ST
     Falkenweg 2, 16548 Glienicke, Tel. 033056/435 124

WENDEBOURG, Dorothea, Prof. Dr. theol., KG
    Oranienburgerstr. 22, 10178 Berlin (Mitte), Tel. 280 950 08

Juniorprofessorinnen
AUGA, Ulrike, Prof. Dr., Theologie u. Geschlechterstudien
     Majakowskiring 39, 13156 Berlin, Tel. 9606 8112, Fax 9606 8113



                                                  15
BRACHT, Katharina, Prof. Dr. theol., KG (liest nicht)
    Barnimstr. 32, 15569 Woltersdorf, Tel. 03362/888 393

Honorarprofessoren
HUBER, Wolfgang, Prof. Dr. theol., Bischof der EKBO, ST mit dem Schwerpunkt Ethik
     (liest nicht), Georgenkirchstr. 69/70, 10249 Berlin, Tel. 2 43 44-294

TIEMANN, Friedrich, Dr. phil., Hon.-Prof. für Soziologie mit Schwerpunkt Religionssoziologie
     (liest nicht), Rothenburgstr. 41, 12163 Berlin, Tel. 79 74 19 59

Vertretungsprofessur/Gastprofessur
BÖHM, Martina, PD Dr. theol. habil., NT, E-mail: marboehm@rz.uni-leipzig.de
      BU 26, 515, Tel. 2093-5959, Sprechzeit: Mo 13.00 – 14.00 Uhr

MÜLLER, Andreas, PD Dr. theol., KG, E-mail: AMylonas@t-online.de
      BU 26, 323, Tel. 2093-5950, Sprechzeit: n.V.

WÖHRLE, Jakob, PD Dr. theol., AT, E-mail: woehrle@uni-muenster.de
     BU 26, 514, Tel. 2093-, Sprechzeit: n.V.

Guardini Stiftungsprofessur
RUNGGALDIER, Edmund, Prof. Dr., E-mail: runggale@cms.hu-berlin.de

Außerplanmäßige Professur
KNUDSEN, Harald, apl. Prof. Dr. theol., Pfr., Psychoanalytiker, ST, E-mail: h.com@gmx.de
     Calvinstraße 33, 10557 Berlin (Tiergarten), Tel. 3 91 51 21/3 99 65 48, Fax. 39 10 31 06

Privatdozentinnen und -dozenten
FLOGAUS, Reinhard, PD Dr., KG (Drittmittel), E-mail: reinhard.flogaus@rz.hu-berlin.de

HAUKE, Rainer, PD Prof. Dr. theol., ST, E-mail: dr@rainerhauke.de
     Barsekowstraße 5, 12167 Berlin, Tel. 6 14 60 63

KUMLEHN, Martin, PD Dr. theol., PT, E-mail: martin.kumlehn@t-online.de (liest nicht)
     Bienenweide 28, 18059 Rostock, Tel. 0381/4403931

METZNER, Rainer, PD Dr. theol., NT, E-mail: studentengemeinde.cottbus@web.de
     Saarstr. 2, 03046 Cottbus, Tel. 0355/4944363 (liest nicht)

RIESENER, Ingrid, PD Dr. theol., AT
     Michendorfer Straße 7, 14165 Berlin (Zehlendorf), Tel. 8 02 57 60

VÖGELE, Wolfgang, PD Dr. theol., ST, E-mail: wolfgang.voegele@aktivanet.de
     Riefstahlstr. 2, 76133 Karlsruhe, Tel. 0721/ 84 36 22, (liest nicht)

ZEHNER, Joachim, PD Dr. theol., ST, E-mail: joachim.zehner@rz.hu-berlin.de
     Potsdam,

ZIMMERMANN, Christiane, PD Dr. phil., Akademische Rätin, Neues Testament,
     Rosenheimerstr. 4, 10781 Berlin, Tel. 21 91 54 95, christiane.zimmermann@rz.hu-berlin.de

Wissenschaftliche Assistentinnen und Assistenten
DEUSCHLE, Matthias, Dr., KG, Barnimstr. 2, 15569 Woltersdorf, Tel. 03362/884448

                                                16
HAGEDORN, Anselm. C., DPhil. (Oxon.), AT, Heinrich-Roller-Str. 24, 10405 Berlin

LEHMANN, Tomas, Dr. phil., KG (Drittmittel), Derfflinger Str. 15, 10785 Berlin

METZLER, Karin, PD Dr., KG (Drittmittel), Spessartstr.20, 14197 Berlin, Tel. 89749225 (liest nicht)

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und wissenschaftliche Mitarbeiter sowie
Lehrkräfte für besondere Aufgaben
HABERMEHL, Peter, PD Dr., LkfbA Latein, habermehl@bbaw.de

HÄUSLER, Ulrike, PT/Religionspädagogik, ulrike.haeusler@rz.hu-berlin.de, Tel. 33 02 34 97

KÖCKERT, Heidelore, Dr. phil., LkfbA, Griechisch/Latein, Mirower Straße 107a, 12623
    Berlin, Tel. 5 66 43 16, E-mail: heidelore.koeckert@theologie.hu-berlin.de

RIESENER, Ingrid, PD Dr. theol., Akademische Oberrätin, Hebräisch,
     Michendorfer Straße 7, 14165 Berlin (Zehlendorf), Tel. 8 02 57 60

TROPPER, Josef, Prof. Dr. phil., AT, Hebräisch und orientalische Sprachen,
     Garnisonkirchplatz 2, 10178 Berlin, Tel. 24 08 76 03 od. 7 96 76 88

ZIMMERMANN, Christiane, PD Dr. phil., Akademische Rätin, Griechisch,
     Rosenheimerstr. 4, 10781 Berlin, Tel. 21 91 54 95, christiane.zimmermann@rz.hu-berlin.de


Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Qualifikation bzw. Forschung

BOBBE, Jan, Dipl. Theol., KG, Mohrenstr. 67, 10117 Berlin, Tel. 41 71 42 45

CHARBONNIER, Lars, PT, Freiheit 4, 12555 Berlin

DÖHLER, Marietheres, Claszeile 25, 14165 Berlin, Tel. 84 59 10 15

ESCHNER, Christina, Dr. theol., NT, Hallandstr. 20, 13189 Berlin, Tel. 91 42 14 64

HANUS, Barbara, KG, Krumme Str. 75, 10585 Berlin, Tel. 341 42 49 (liest nicht)

HEISER, Andreas, Dipl. Theol., KG, Falkentaler Steig 16, 13467 Berlin, Tel. 43 73 90 69

HEYDEN, Ulrich van der, PD Dr. Dr., RMÖ (liest nicht) (Drittmittel), Dienstsitz:
     Prenzlauer Promenade 149-152, Zi. 388/389, Tel./Fax 4797138

HILDEBRANDT, Henrik, KG, Am Konsulat 16, 13156 Berlin, Tel. 47 48 88 20

KRAUS, Christof Rudolf, Dr., KG, E-mail: christof.rudolf.kraus@staff.hu-berlin.de

KÜHNE, Hartmut, Dr. theol., CA, Hobrechtsfelder Str. 14, 16348 Wandlitz, Tel. 033056/2 09 00

MÜLLER, Matthias, Dipl. Theol., NT, Büchnerweg 13, 12489 Berlin, Tel. 67 89 41 96

NOORDVELD-LORENZ, Dorothea-Henriette, ST, E-mail: dorothea.lorenz@theologie.hu-berlin.de

PELLEGRINI, Silvia, Dott. Dr. Lic. theol, NT, Koppenstr. 18, 10243Berlin, Tel.29660003(liest nicht)

PRUIN, Dagmar, Dr. theol., AT, Reichenberger Str. 136, 10999 Berlin, Tel. 39 32 998 (liest nicht)


                                                 17
RACK-TEUTEBERG, Anna, KG, Karl-Marx-Allee 112, 10243 Berlin, Tel. 0177-3082334

ROY, Lena-Katharina, PT, E-mail: lena-katharina.roy@rz.hu-berlin.de

SCHICK, Benedikt, Guardini, Am Friedrichshain 20d, 10407 Berlin

STEGMANN, Andreas, Dr., KG, E-mail: andreas.stegmann@staff.hu-berlin.de

WASMUTH, Jennifer, Dr. theol., KG, E-mail: jennifer.wasmuth@rz.hu-berlin.de

WENZEL, Catherina, Dr. theol., RMÖ, Eylauer Str. 11, 10965 Berlin, Tel. 81 82 11 28

WILLEMS, Joachim, Dr. theol. Dr. phil., PT/Religionspädagogik, Tietzenweg 133, 12203 Berlin,
     Tel. 70 12 35 90

ZIPS, Stephanie (Drittmittel), NT, John-Schehr-Str. 14, 10407 Berlin, Tel. 23 61 44 83

Lehrbeauftragte
BITTNER, Wolfgang J., Pfr., Dr. theol., PT, Beauftragter für Spiritualität der EKBO
      Wilhelmshavener Str. 5, 10551 Berlin, E-Mail: w.bittner@ekbo.de, Tel. 030/77900470

KAHL-PASSOTH, Susanne, Kirchenrätin, E-mail: kahl-passoth.dir@dwbo.de,
      Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,
      Paulsenstr. 55/56, 12163 Berlin, Tel. 82097-158

KUNTER, Katharina, PD Dr., RMÖ, E-mail: katharina.kunter@gmx.de

LEHTSAAR, Tonu, Prof. Dr., Universität Tartu, Estland [Erasmus-Austausch], PT, E-mail:
     tonu.lehtsaar@ut.ee

LINDEMANN, Friedrich-Wilhelm, Dr. theol., Pastoralpsychologe, E-mail: fwlindemann@gmx.de

LOUW, Daniel, Prof., PT, Stellenbosch, RSA, E-mail: djl@sun.ac.za

NULL, John Ashley, Dr. theol., KG, E-mail: janull@att.net

PÖHLMANN, Matthias, Dr. theol., RMÖ, E-mail: poehlmann@ezw-berlin.de, Tel. 28395-137
     Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Auguststr. 80, 10117 Berlin

STRÜMPFEL, Annegreth, M.A., PT, E-mail: annegreth.struempfel@gmail.com

WENDT, Gila, Institut Kirche und Judentum, Tel. 784 18 79, E-mail: gila.wendt@t-online.de
    c/o Institut Kirche und Judentum, BU 26, Tel. 20 93 5940

ZARFT, Christine, Dipl.-Schauspielerin, PT
     Aalesunder Str. 1, 10439 Berlin, Tel. 44 67 34 77, E-mail: zarft@gmx.de




                                                18
STUDIUM IM AUSLAND

EUROPA
Die Theologische Fakultät der Humboldt-Universität hat im Rahmen des ERASMUS-Programms
Verträge mit den folgenden Fakultäten geschlossen:
   o   Faculty of Divinity der University of Glasgow, Großbritannien
   o   Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien, Österreich
   o   Dipartimento di Filosofia der Università di Salerno, Italien
   o   Theologische Fakultät der Universität Bern, Schweiz NEU!
   o   Theologische Fakultät der Katholieke Universiteit Leuven, Belgien
   o   Theologische Universiteit Kampen, Niederlande
   o   Evangelická Teologická Fakulta der Univerzita v Praze, Tschechische Republik
   o   Teologiske Fakultet der Københavns Universitet, Dänemark
   o   Faculty of Theology der University of Tartu, Estland (jetzt auch Studentenaustausch!)


Studierende im Hauptstudium oder kurz vor Abschluss des Grundstudiums können sich noch bis
15. Mai 2009 für einen Austauschstudienplatz im Sommersemester 2010 bewerben. Es entfallen
die Studiengebühren und Sie erhalten eine finanzielle Unterstützung.
Die Chancen, einen Auslandsteilstudienplatz zu bekommen, sind sehr gut. Nutzen Sie diese
Möglichkeit! Auch wenn Ihr Wunschstudienort hier nicht aufgeführt ist, lässt sich oft eine Lösung
finden. Auch für Auslandspraktika z.B. in europäischen Kirchen gibt es ein EU-Programm.
Bewerbungsformulare und Informationen bei: Dagmar Adnouf, BU 26, 221, Tel. 2093-5739,
Sprechzeit: Di 10.00-12.00 Uhr oder per E-mail: dagmar.adnouf@rz.hu-berlin.de
SÜDAFRIKA und SÜDKOREA
Die Theologische Fakultät der Humboldt-Universität hat auch Verträge mit drei Theologischen
Fakultäten in Afrika und Asien geschlossen:
   o   University of KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg campus - Südafrika)
   o   University of Stellenbosch (Südafrika)
   o   Hanshin-University, Seoul (Südkorea)
Zur Erweiterung des persönlichen und des theologischen Horizontes bieten Studienaufenthalte
in Südafrika oder Südkorea eine ideale Voraussetzung. Hier werden traditionelle theologische
Ansätze mit spezifischen Aufgaben der Kontextualisierung verbunden, die sich in einer
multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft stellen. In beiden Ländern ist während der 90er
Jahre eine lange Geschichte der Unterdrückung zu Ende gegangen, von der die Gesellschaften
weiter gezeichnet sind. Die Suche nach Überwindung von Trennungen verbindet diese Kontexte
mit unserem eigenen. Im Rahmen der Vereinbarungen können jedes Jahr bis zu vier
Studierende aus Berlin für ein Studienjahr (Februar bis November) nach Südafrika gehen bzw.
von September bis Mai nach Korea. Im Austausch dafür kommen südafrikanische und
koreanische Studierende an unsere Fakultät. Die Studiengebühren werden von der Gastfakultät
übernommen. Lebenskosten müssen über Stipendien (Lutherischer Weltbund, Stiftungen,
DAAD) bestritten werden. Unterrichtssprache ist Englisch. Es besteht die Möglichkeit, einen
Postgraduierten-Abschluss zu erwerben (BTh-Honours, BA-Honours, MTh und MA). Die im
Ausland erbrachten Studienleistungen werden in Deutschland anerkannt. Voraussetzung für
diesen Austausch ist das Vordiplom, die Zwischenprüfung oder der Bachelor.
Bewerbungen für Feb. 2011 (in Südafrika) bzw. Sept. 2010 (in Südkorea) reichen Sie bitte bis
zum 15. Januar 2010 ein bei: Dagmar Adnouf, BU 26, 221, Tel. 2093-5739, Sprechzeit: Di
10.00-12.00 Uhr

                                                  19
CHOR DER THEOLOGISCHEN FAKULTÄT
                             Hallo und Herzlich Willkommen!

                             Seit dem Sommer-Semester 2008 bereichert der Chor der
                             Theologischen Fakultät die Welt des Klangs und der Musik.
                             Wir singen in den Semestergottesdiensten und zu
                             verschiedenen fakultätsbezogenen Veranstaltungen und auch
                             anderen Gelegenheiten gegenüber sind wir offen. Unser
                             Programm enthält christliche Musik in den verschiedensten
                             Formen und Sprachen.
                             Die wöchentlichen Proben werden, wie schon im letzten
                             Semester, ab der zweiten Semesterwoche immer mittwochs
                             von 18 bis 20 Uhr in Raum 108 stattfinden.
                             Über Neuigkeiten und Änderungen werdet Ihr von uns durch
                             Aushänge in der Burgstraße 26 und durch E-Mails auf dem
                             Laufenden gehalten.

                             Wir freuen uns auf Euch
                             Maria Schucklies und Jochen Kallenberger
                             - Kontakt: hu-theologie.chor@gmx.de -




Das Forum für Theologiestudium und Pfarramt ist eine studentische, unabhängige
Plattform für das Kennenlernen des Pfarrerberufs und zum Austausch, für alle die
mal in diese Richtung gehen wollen. Wir laden regelmäßig Referenten ein und
diskutieren, machen Andachten und bieten Möglichkeit, sich liturgisch zu erproben.
Wir haben auch eine Übung zur Gefängnisseelsorge und wollen u.v.a. ein
Entscheidungsfindungsseminar anbieten. Interessenten sind uns jederzeit
willkommen. (www.stura-berlin.de; studentenforum@gmx.de).




                                           20
Zeitschienen der vierstündigen Vorlesungen:
Die Vorlesungen der Fächer AT, NT, KG und ST liegen auf wechselnden Zeitschienen, damit es
nicht zu Überschneidungen kommt. In den nächsten Semestern finden die vierstündigen
Vorlesungen dieser Fächer zu folgenden Zeiten statt:
SoSe 2009       NT       Mo/Do     10-12 Uhr             WiSe 09/10       KG        Mo/Do     10-12 Uhr
                ST       Mo/Do     12-14 Uhr                              NT        Mo/Do     12-14 Uhr
                AT       Di/Fr     10-12 Uhr                              ST        Di/Fr     10-12 Uhr
                KG       Di/Fr     12-14 Uhr                              AT        Di/Fr     12-14 Uhr
SoSe 2010       AT       Mo/Do     10-12 Uhr
                KG       Mo/Do     12-14 Uhr
                NT       Di/Fr     10-12 Uhr
                ST       Di/Fr     12-14 Uhr

ABKÜRZUNGEN
VERANSTALTUNGSORTE
BBAW            Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22/23
BU 26           Burgstraße 26, Berlin-Mitte
HVPL 5          Hausvogteiplatz 5-7
UL 6            Hauptgebäude der Universität, Unter den Linden 6, Berlin-Mitte


ALLGEMEINE ABKÜRZUNGEN                                        VERANSTALTUNGSARTEN

BA              Bachelorstudiengang                           BS                 Blockseminar
BA[B]             BA [Basismodul]                             BUE                Blockübung
BA[V]             BA [Vertiefungsmodul]                       CO                 Kolloquium
BA[WP]            BA [Wahlpflichtmodul]                       EX                 Exkursion
D.Phil.         Doctor of Philosophy                          GK                 Grundkurs
GS              Grundstudium                                  KO                 Konsultation
H               Hauptstudiengang ev. Theologie                KU                 Kurs, Kursus
HF              Hauptfach                                     OS                 Oberseminar
HS              Hauptstudium                                  PR                 Praktikum
KK              Konfessionskunde                              PS                 Proseminar
L               Lehramtsstudiengang/-gänge                    RE                 Repetitorium
LV              Lehrveranstaltung                             RV                 Ringvorlesung
M               Magisterteilstudiengang                       SE                 Seminar
M.A.            Master of Arts                                SG                 Studium generale
MEd             Master of Education                           SOZ                Sozietät
MRC             intern. Masterstudiengang                     SPK                Sprachkurs
                Religion und Kultur                           TU                 Tutorium
NF              Nebenfach                                     UE                 Übung
N.N.            nomen nescio (unbekannten                     VL                 Vorlesung
                Namens
n.V.            nach Vereinbarung                             Module des lehramtsbezogenen
R.              Raum
SoSe            Sommersemester
                                                              Masterstudiengangs (MEd, 120SP)
Sem.            Semester
                                                               A    Modul Gott (nur für 3. und 4. Semester)
SP              Studienpunkte                                  B    Modul Jesus Christus
SWS             Semesterwochenstunden                          C    Modul Kirche
14tgl./1        vierzehntäglich, beginnend in der              D    Modul Mensch und Ethik
                1. Woche                                       E    Modul Glaube – Wissen – Religion
14tgl./2        vierzehntäglich, beginnend in der              F    Modul Religionen und Weltanschauungen
                2. Woche                                       G    Modul Religion lehren
WiSe            Wintersemester                                 H    Modul Religion unterrichten lernen
wöch.           wöchentlich




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ZWEISPRACHIGE KURSE/BILINGUAL COURSES

In diesem Semester werden folgende Veranstaltungen – sofern es die Zusammensetzung der
Studierenden möglich macht – englisch oder zweisprachig abgehalten. Welcome to our
programme of bilingual courses! English speaking and guest students are invited to attend the
following courses:
60 200 Der Galaterbrief (GS/HS – H, M, L, BA[V]NTmG, MEd B,C,D) (engl./dt.)
       VL         Mo         10-12       wöch.    BU 26, 008                        C. Breytenbach

60 205 Das Diasporajudentum, Paulus und die Ausbreitung des Christentums
       (HS – H, M, L, BA[V]NTmG, MEd C) (engl./dt.)
       SE         Do         14-16     wöch.        BU 26, 117       C. Breytenbach, S. Zips

60 207/ Frühchristliche Epigraphik (im Rahmen des TOPOI-Exzellenzclusters)
60 326 (HS – H, M, L) (engl./dt.)
        UE           Mi        16-18       wöch.     BU 26, 117
                                        C. Breytenbach/ C. Markschies/ K. Hallof/ C. Zimmermann
                                                                                  Gast: S. Mitchell

60 327 Geschichte der Anglikanischen Kirche im 18. und 19. Jh.
       (GS/HS – H, M, L, MRC-V3c, KK) (engl.)
       UE        Di          16-18      wöch.       BU 26, 429                                A. Null

60 328 Lektüre und Interpretation koptischer Texte (HS – H, M, L, MRC-V1f) (engl./dt.)
       UE         Mi           16-18      wöch.      BU 26, 330                    H.-G. Bethge

60 409/ Die Kirche im Dorf lassen? – „Kirche“ aus systematisch- und praktisch-theologischer
60 514 Perspektive (GS/HS – H, M, L, MEd C II, MRC-B3) (engl./dt.)
        UE         Di          12-14      wöch.       BU 26, 406
                                                            L. Charbonnier/ D. Noordveld-Lorenz

60 509   Interkulturelle Seelsorge: Pastoral Care in a Pluralistic Religious and Secular Context
         (HS – H, M, L, MRC-K1) (engl./dt.)
         SE          Mi          16-18       wöch.      BU 26, 108                 W. Gräb/ D. Louw

60 511   How dangerous are religions? (HS – H, M, L, MRC-V3a, V2f) (engl.)
         SE       Do          18-20      wöch.       BU 26, 117                           R. Schieder

60 519   Psychology of Religious Experience (GS/HS – H, M, L, MEd E I/II, MRC-V2d) (engl./dt.)
         BUE       18.-29.05.2009         Mo-Fr 18-21 BU 26, 330       T. Lehtsaar (ERASMUS)

60 520   Religion und Medien (HS – H, M, L, MRC-K1) (engl./dt.)
         SOZ        Do         18-21      14tgl./2  BU 26, 108       Beginn: Do 23.4.09      W. Gräb

60 522 Reason, Experience and Interpretation in Medieval and Modern Jewish Thought
       (HS - H, M,L,MRC V1c, MEd E,F) (engl.)
       UE         Di        10-12       wöch.       BU 26, 406                  T. Blanchard

60 601   Ethik im Religionsvergleich (GS/HS – H, M, L, BA[B]RW, MRC-V4d, MEd D II,
         Genderstudies) (engl./dt.)
         SE         Mo          14-16     wöch.       BU 26, 108                A. Feldtkeller

60 602   Begegnung mit Judentum und Islam (GS/HS – H, M, L, MRC-K1, MEd F II) (engl./dt.)
         UE       Do         14-16      wöch.     BU 26, 113                   A. Feldtkeller




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LEHRANGEBOT UND KOMMENTARE

Die Kommentare sind unterteilt in:
K.     Kommentar                                   L.     Literatur
V.     Aufnahmevoraussetzungen                     S.     Erteilung von Scheinen

STUDIUM GENERALE

60 102 Große Texte der Bibel: AT (GS/HS – M, L, BA[V]AToH, MRC-B1b – SG)
       VL        Fr           10-12    wöch.       BU 26, 008                        M. Köckert

60 201 Grundzüge neutestamentlicher Verkündigung anhand der großen Texte der Bibel
       (GS/HS – M, L, BA[B]NToG, MRC-B1b – SG)
       VL        Do         10-12      wöch.     BU 26, 008                   H.-G. Bethge

60 250 Jüdische Mystik in der hellenistisch-römischen, christlichen und islamischen Welt
       (GS/HS – H, M, L)
       VL        Mo           16-18        wöch.     BU 26, 008                     K. Herrmann

60 304 Geschichte der orthodoxen Kirchen in Südosteuropa nach 1453 (HS – H, M, L, MEd C
       Ia/II, MRC- , KK - SG)
       VL          Di         16-18     wöch.      BU 26, 117                      H. Ohme

60 305 Konfessionskunde der orthodoxen Kirchen (HS – H, M, L, MRC-, MEd C Ia od. b/II, F, KK
       – SG)
       VL        Mo         16-18      wöch.      BU 26, 013                       H. Ohme

60 306 Geschichte der christlichen Mystik von den Anfängen bis zum Spätmittelalter (GS/HS – H,
       M, L, MRC-V1a, MEd C Ia od. b/II – SG)
       VL        Do            14-16      wöch.      BU 26, 013                  C. Markschies

60 600 Geschichte der islamisch-christlichen Beziehungen
       (GS/HS – H, M, L, MRC-V1g, MEd F – SG)
       VL        Do          16-18        wöch.     BU 26, 008                     A. Feldtkeller

60 700 Christliche Ikonographie II (GS/HS – H, M, L, MEd E I, MRC-V1e – SG)
       VL           Mi        10-12       wöch.       BU 26, 306  G. Strohmaier-Wiederanders

60 701 Bibelkunde für Kunsthistoriker (GS/HS – H, M, L, MEd E I, MRC – SG)
       UE         Mi          14-16      wöch.      BU 26, 306    G. Strohmeier-Wiederanders

60 702 Tempel, Synagoge und Kirchenbau in der Spätantike (GS/HS – H, M, L – SG)
       UE        Di        16-18      wöch.      BU 26, 306                     T. Lehmann

60 703 Die religiöse Malerei des Quattrocento in der Berliner Gemäldegalerie (Übung vor
       Originalen) (GS/HS – H, M, L – SG)
       (Vorbesprechung: Mi, 6.5.09, 12-14 Uhr, BU26, 117)
       BUE                              Berliner Gemäldegalerie                   M. Kern

60 704 Römische Barockaltäre und ihre Rezeption nördlich der Alpen
       (GS/HS – H, M, L – SG) (Vorbesprechung: Mo, 4.5.09, 12-14 Uhr, BU26, 108)
       BUE                                      BU 26,                           M. Kern

60 750 Vereinter Widerstand, getrennte Visionen der „samtenen Revolution“ 1989. Symbolische
       und materiale Geschlechterordnung in Totalitarismus und (limitierter) Demokratie
       (GS/HS – H, M, L, MEd D, MRC, Genderstudies – SG)
       VL         Mi          10-12      wöch.       BU 26, 117                         U. Auga

60 850 Einführung in die Metaphysik (GS/HS – H, M, L, MEd E, F – SG)

                                              23
          VL          Mo           14-16        wöch.     BU 26, 013                  E. Runggaldier


FACHÜBERGREIFENDE LEHRVERANSTALTUNGEN

60 000         Studieneingangsprojekt: „Da ist nicht mehr Mann noch Frau…“ (Gal 3,
SEP            28) – Theologie und die symbolische Geschlechterordnung (GS – H, BA)
               Mo     14-16    wöch.      BU 26, 008                      U. Auga
K.       Das Studieneingangsprojekt (SEP) möchte Theologiestudierenden zu Beginn ihres
         Studiums eine Orientierung bieten. Im Zentrum steht die Vorstellung der theologischen
         Teildisziplinen durch Lehrende in den jeweiligen Fächern. Das geschieht anhand des
         Themas „Da ist nicht mehr Mann noch Frau…“ (Gal 3,28) – Theologie und die symbolische
         Geschlechterordnung, zu dem jedes Fach einen speziellen Beitrag leisten wird. Außerdem
         geht es um praktische Fragen: Bibliotheksbenutzung, Anschaffung von Fachliteratur,
         Kennen lernen universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen, Studienplanung,
         Studien- und Prüfungsordnungen, sinnvolle Planung und Gestaltung des Studiums sowie
         eine Einführung in das wissenschaftliches Arbeiten. Vorgesehen sind der Besuch einer
         Kirchengemeinde sowie des Transkulturellen und Interreligiösen Lernhauses „Sarah und
         Hagar“.
60 207/        Frühchristliche Epigraphik (im Rahmen des TOPOI-Exzellenzclusters)
60 326         (HS – H, M, L – mit Griechisch)
UE             Mi     16-18     wöch.       BU 26, 117
                              C. Breytenbach/ C. Markschies/ K. Hallof/ C. Zimmermann/
                                                                        Gast: S. Mitchell
K.       Christliche Inschriften sind die wichtigsten Zeugnisse zur Feststellung der Verbreitung des
         frühen Christentums. Sie geben uns Aufschluss über Lokalität, Ethnizität und den sozialen
         Status der ersten Christen. Häufig stellen sie den einzigen Nachweis für die Existenz
         christlicher Gemeinden in bestimmten Regionen überhaupt dar und informieren uns
         vielseitig über das Leben der ersten Christen. Gemeinsam wollen wir unsere
         (kirchen)geschichtlichen, exegetischen, philologischen und epigraphischen Kenntnisse
         zusammentragen, um ausgewählte frühchristliche Inschriften zu entziffern, einzuordnen
         und zu interpretieren. Die Übung steht im Rahmen eines Projekts, das sich mit einer
         Neubeschreibung der Ausbreitung des frühen Christentums befasst (www.topoi.org/ link
         folgen zu: Area B III 2)
L.       S. Mitchell, Anatolia, Bd.II, Oxford 1993, S.11-108.
V.       Graecum, Neugier und die Bereitschaft, auch unvollständige Sätze zu lesen.
S.       Teilnahmeschein nach regelmäßiger Teilnahme.
60 310/        Martin Luther: „Contra Latomum” als Summe der Rechtfertigungslehre (HS –
60 406         H, M, L, BA[V]ST, MEd A-C II mL)     Entfällt!
SE             Di     08.30-10 wöch.       BU 26, 306       D. Wendebourg/ N. Slenczka
Dafür bietet Frau Prof. Wendebourg folgendes Seminar an:
60 310    Das I. Vatikanum (HS – H, M, L, MEd C mL)
          SE            Di           08.30-10    wöch.    BU 26, 306                   D. Wendebourg

60 408/        Schleiermachers Christliche Sittenlehre (HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd D
60 510         II, MRC-V4a)
SE             Do     08.30-10 wöch.     BU 26, 406             W. Gräb/ N. Slenczka
K.       Die Theologische Ethik, die Schleiermacher unter dem Begriff der 'Christlichen Sitte' als
         Seitenstück zur 'Glaubenslehre' vorgelegt hat, gehört zu den seltener interpretierten,
         nichtsdestotrotz aber zu den wichtigsten Texten Schleiermachers. In ihr entwirft er eine
         deskriptive Handlungs- und Kulturtheorie, in der das Handeln des Christen bzw. der Kirche
         als Durchdringung der Kultur durch den Impuls des christlich-frommen Selbstbewusstseins
         gefasst wird; wer einen Eindruck von der Grundeinsicht und der eigentümlichen Faszination

                                                     24
      dessen, was später 'Kulturprotestantismus' genannt wurde, gewinnen will, muss zu dieser
      Schrift greifen. Wir werden im Laufe des Seminars die Schrift, soweit das zum Verständnis
      notwendig ist, in den Zusammenhang der Glaubenslehre einerseits und der
      philosophischen Ethik andererseits stellen.
L.    Textausgabe: Die christliche Sitte, Nachdruck der 2. Aufl. Berlin 1884, Spenner 1999 (58€).
      Einführend: H. Fischer, Friedrich Schleiermacher, München 1999; biographisch/
      werkgeschichtlich: K. Nowak, Schleiermacher, Göttingen 2001. Zur Sittenlehre: H.J.
      Birkner, Schleiermachers christliche Sittenlehre (etc.), Berlin 1984.
60 409/    Die Kirche im Dorf lassen? – „Kirche“ aus systematischer- und
60 514     praktisch-theologischer Perspektive (GS/HS – H, M, L, MEd C II, MRC-
UE         B3) (engl./dt.)
           Di     12-14    wöch.      BU 26, 406
                                              L. Charbonnier/D. Noordveld-Lorenz
K.    Ecclesia semper reformanda!? Mit „Kirche der Freiheit“ befinden wir uns mitten in einer
      aktuellen Diskussion um Kirchenreformen. Wer oder was aber ist überhaupt „die Kirche“?
      Und wie ist sie zu gestalten? In der Übung werden wir uns mit systematisch- und praktisch-
      theologischen Konzeptionen der Kirchen auseinandersetzen. Dabei werden die Klassiker
      der Reformation genauso behandelt wie neuere Entwürfe und Erkenntnisse empirischer
      Kirchenforschung.
L.    Reiner Preul, Kirchentheorie, Berlin/New York 1997.
S.    gemäß der jeweils gültigen Studienordnung
60 413/    Doktorandenkolloquium Systematik/Praktische Theologie (HS)
60523      Do    18-20   14tgl./1 BU 26, 108 Beginn:16.04. N. Slenczka/ W.Gräb
CO
K.    Das Kolloquium wendet sich an Doktoranden im Fach Systematik/Praktische Theologie,
      aber durchaus auch an fortgeschrittene Studierende mit einem systematischen/praktisch-
      theologischen Interessensschwerpunkt. Es besteht einerseits die Möglichkeit, im Entstehen
      begriffene Projekte oder Teile davon vorzustellen; es soll zudem neuere Fachliteratur
      vorgestellt und diskutiert werden.
V.    Teilnahme nach persönlicher Anmeldung, zu der ausdrücklich ermutigt wird.

ALTES TESTAMENT

60 100     Grundkurs Altes Testament II (Überblicksvorlesung einschl.
VL         Bibelkunde) (GS – H, M, L, BA[B]AToH/mH)
            Mi    10-12    wöch.       BU 26, 008                     M. Köckert
K.    Die Vorlesung vom WS 08/09 wird nach einer Einführung in die Prophetie mit der
      Behandlung der prophetischen und poetischen Bücher des Alten Testaments fortgesetzt.
L.    J. Gertz (Hg.), Grundinformation Altes Testament, UTB; R. G. Kratz, Die Propheten (Beck
      Wissen); E. Zenger u. a., Einleitung in das Alte Testament.
S.    Nach bestandener Prüfung über den Stoff des Grundkurses I und II.
60 101     Die Vätererzählungen (GS/HS - H, M, L, BA[V]AToH, MEd AI, MRC-V1f)
VL         Do     12-14     wöch.    BU 26, 013                        J. Wöhrle
           Fr     10-12     wöch.    BU 26, 013
K.    Die Erzählungen von den Erzvätern und Erzmüttern in Gen 12-50 gehören zu den
      bekanntesten und bedeutendsten Erzählungen des Alten Testaments. In der Vorlesung
      werden exemplarische Texte aus allen Bereichen der Vätererzählungen ausgelegt. Dabei
      werden gleichermaßen literaturgeschichtliche, sozialgeschichtliche und theologische
      Fragestellungen aufgenommen.



                                              25
L.   Blum, E., Die Komposition der Vätergeschichte, WMANT 57, Neukirchen-Vluyn 1987;
     Seebass, H.; Genesis, Bd. 2-3, Neukirchen-Vluyn 1997-2000; Westermann, C., Genesis,
     Bd. 2-3, BK I,2-3, Neukirchen-Vluyn 1981-82.
S.   Leistungsscheine nach mündlicher und schriftlicher Vorlesungsprüfung.
60 102    Große Texte der Bibel: AT (GS/HS – M, L, BA[V]AToH, MRC-B1b – SG)
VL        Fr    10-12    wöch.       BU 26, 008                    M. Köckert
K.   Was ist der Mensch? Ein liebender Geliebter wie im "Lied der Lieder"? Ein Rebell wie
     Hiob? Ein Skeptiker, der sich nichts vormachen lässt, wie jener "Prediger" mit Namen
     Salomo? Das alles und noch viel mehr gibt die Bibel uns zu verstehen. Die Vorlesung
     behandelt exemplarische Texte zum Thema und verbindet historische Erklärung mit
     ausgewählten Beispielen der Wirkungsgeschichte aus Literatur und bildender Kunst.
L.   Chr. Levin, Das Alte Testament (Beck Wissen); R. G. Kratz, Die Propheten (Beck Wissen);
     M. Köckert, Die Zehn Gebote (Beck Wissen).
S.   Nach bestandener Vorlesungsprüfung.
60 103    Einführung in die Exegese des AT – Das Buch Maleachi (GS – H, M,
PS        BA[B]ATmH – mit Hebräisch)
          Di    16-19     wöch.      BU 26, 406                  A. Hagedorn
K.   Ziel des Proseminars ist es die Teilnehmer anhand des Buches Maleachi in die
     exegetischen Methoden des Alten Testaments wie z.B. Text- und Literarkritik einzuführen.
     Am Ende des Seminars besteht die Möglichkeit der Abfassung einer Proseminarsarbeit.
L.   U. Becker, Exegese des Alten Testaments. Ein Methoden- und Arbeitsbuch, utb 2664, 2.
     Aufl. Tübingen 2008; J.C. Gertz (Hg.), Grundinformation Altes Testament. Eine Einführung
     in Literatur, Religion und Geschichte des Alten Testaments, utb 2745, Göttingen 2006.
V.   Hebraicum! Benoteter Schein bei regelmäßiger Teilnahme und nach Anfertigung einer –
     mindestens mit „ausreichend‟ bewerteten – Hausarbeit. Unbenoteter Leistungsschein bei
     regelmäßiger Teilnahme und Anfertigung von Literaturreferaten und wöchentlichen Essays.
     Bachelor und Master Studenten setzten sich bitte vor Semesterbeginn mit mir in
     Verbindung, um die erfolgreiche Teilnahme am Proseminar gemeinsam mit mir zu planen!
60 104    Texte zur Personalität Gottes (HS – H, M, L, BA[V]ATmH)
SE        Mi     14-16   wöch.       BU 26, 108                                  M. Köckert
K.   Religiöse Praxis und religiöses Bewusstsein im Alten Orient wie im christlichen Abendland
     rechnen selbstverständlich mit Gott als Person. Die Personalität Gottes ist in der biblischen
     Rede von Gott vorgegeben. Die biblischen Text- und Bildwelten eröffnen exemplarische
     Begegnungen zwischen Gott und Mensch, sie haben lebensorientierende Kraft und
     entfalten zugleich ein kritisches Potenzial. In alledem geben sie eine "Geschichte Gottes"
     zu erkennen. Im Seminar werden folgende Themen und Texte behandelt: "Ich will euer Gott
     sein" (Dtn), Jahwes Gestalt (Ez 1 und Dan 7,9-10 u. a.), Gottes Zorn und Erbarmen (Hos
     11 u. a.), Gott als Vater des Königs (Ps 2) und als Vater des Volkes, Gott, Geist, Boten
     (Num 11 und Joel 3), der Schöpfer und die Weisheit (Spr 8, Hiob 28 und Sir 24), "Mein Gott
     bist du" (Ps 63).
L.   Wird im Seminar bekannt gegeben.
V.   Erfolgreich abgeschlossenes Proseminar.
S.   Können mit einer Seminararbeit erworben werden.
60 106    Klagegebete im Alten Testament (HS – H, M, L, BA[V]ATmH, MEd AII –
SE        mit Hebräisch)
          Do     16-18   wöch.      BU 26, 306                      J. Wöhrle
K.   In dem Seminar werden Klagegebete im Psalter wie auch in den narrativen Texten des
     Alten Testaments betrachtet. Dabei werden die die alttestamentliche Forschung
     bestimmenden Fragestellungen (z.B. die Situation des Beters, der Stimmungsumschwung,
     die Unterscheidung von Klage des Einzelnen und Klage des Volkes, die Unterscheidung
     von Bittklage und Totenklage, die soziale Funktion der Klage, die theologische Problematik

                                              26
     der Rachepsalmen) behandelt. Zudem sollen auch Klagegebete aus der Umwelt des Alten
     Testaments herangezogen werden.
L.   Albertz, R., Art. Gebet. II. Altes Testament, TRE 12 (1983), 34-42; Janowski, B.,
     Konfliktgespräche mit Gott. Eine Anthropologie der Psalmen, Neukirchen-Vluyn 2003;
     Olyan, S.M., Biblical Mourning. Ritual and Social Dimensions, Oxford 2004.
S.   werden mit einer Seminararbeit erworben.
60 105    Probleme des Buches Genesis
SOZ       Mi    18-20   wöch.     BU 26, 406                                    M. Köckert
K.   Gen 1-11 werden übersetzt und analysiert. Teilnahme nur nach persönlicher Anmeldung.



NEUES TESTAMENT

60 200    Der Galaterbrief (GS/HS – H, M, L, BA[V]NTmG, MEd B, C, D) (engl./dt.)
VL        Mo    10-12      wöch.     BU 26, 008                 C. Breytenbach
UE        Do    10-12      wöch.     BU 26, 406                 M. Müller
K.   Trotz seiner Kürze (nur 6 Kapitel), bietet der Galaterbrief einen der wichtigsten Zugänge
     zum Verständnis des Denkens des Apostels Paulus. Bei der Lektüre und Auslegung des
     griechischen Originaltextes kann Grundsätzliches über Paulus‟ Auffassung der Grundlage
     der christlichen Identität, des Verhältnisses der nicht-jüdischen Christen zu Israel und der
     Art der christlichen Freiheit verstanden werden. Dabei werden die wichtigen
     Interpretationen des Galaterbriefes von Martin Luther bis Jimmy Dunn berücksichtigt und
     der Brief wird in seinen ursprünglichen Kommunikationskontext eingeordnet.
L.   Heinrich Schlier, Der Brief an die Galater (KEK VI15 )Göttingen 61989; - Hans Dieter Betz,
     Galatians (Hermeneia), Philadelphia 1979 [dt. Übers.: ders., Der Galaterbrief, München
     1988]; – JDG Dunn, The Epistle to the Galatians (Black), London 1993; Cilliers
     Breytenbach, Paulus und Barnabas in der Provinz Galatien (AGJU 38), Leiden 1996.
V.   Griechisch-Kenntnisse.
S.   Anrechenbare Prüfungsleistung nur in Verbindung mit der Übung (Klausur sowie Stoff der
     mündlichen Prüfung) im Rahmen der Diplom-Vorprüfung (vgl. DipPOTh § 11 [1 und 3] und
     § 12); Leistungsschein nach mündlicher oder schriftlicher Vorlesungsprüfung. Für
     Studierende des Bachelorstudienganges: Teilnahmebestätigung nach mündlicher
     Vorlesungsprüfung (20 min).
60 201    Grundzüge neutestamentlicher Verkündigung anhand großer Texte der
VL        Bibel (GS/HS – M, L, BA[B]NToG, MRC-B1b -SG)
          Do     10-12    wöch.      BU 26, 008                H.-G. Bethge
K.   In dieser Lehrveranstaltung werden - aufbauend auf dem Grundkurs - wichtige Texte aus
     den synoptischen Evangelien, dem Vierten Evangelium und den Paulusbriefen ausgelegt.
     Dabei geht es darum, inhaltliche Schwerpunkte der einzelnen Schriften bzw. des Corpus
     Paulinum im Kontext der jeweiligen Schriften herauszuarbeiten. Das Ziel besteht darin,
     zentrale Inhalte neutestamentlicher Schriften zu erfassen.
L.   Wissenschaftliche Kommentare zu den einzelnen neutestamentlichen Schriften (werden
     jeweils in der Lehrveranstaltung genannt); wünschenswert ist für die Teilnehmerinnen und
     Teilnehmer ohne Griechischkenntnisse eine Studienbibel, z.B. Stuttgarter Erklärungsbibel,
     Neue Jerusalemer Bibel, ansonsten: Novum Testamentum Graece, 27. Auflage. Ferner: F.
     Hahn: Theologie des NT, 2 Bde., 2, Aufl. Tübingen 2005. H. Conzelmann/ A. Lindemann:
     Arbeitsbuch zum NT, UTB 52, 14. Aufl. Tübingen 2004.
V.   nach Möglichkeit Grundkurs NT
60 202    Neutestamentliche Zeitgeschichte (GS/HS – H, M, L, BA[V]NTmG/oG,
VL        MEd B)

                                              27
          Mo, Do 10-12      wöch.        BU 26, 013                               M. Böhm
K.   Die zahlreichen soziokulturellen, wirtschaftlichen, politischen und damit zusammen-
     hängenden religiösen Entwicklungen in postexilischer Zeit sind die Voraussetzung dafür,
     die Lebens- und Glaubenswelt Jesu und der frühen Christenheit einordnen und verstehen
     zu können. Die Vorlesung wird einen Überblick über diese Prozesse vermitteln und deren
     Niederschlag in den Texten des Neuen Testaments aufzeigen. Gleichzeitig stellt sie eine
     Geschichte des Judentums in der Zeit des so genannten Zweiten Tempels dar.
L.   wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben
S.   Vorlesungsprüfung
60 203    Einführung in die Methoden neutestamentlicher Exegese
          (GS – H, BA[B]NTmG)
UE        Mi    (14*)15-16 wöch.     BU 26, 113
PS        Mi    16-18       wöch.    BU 26, 113                                C. Eschner
K.   Das Proseminar führt anhand ausgewählter Texte in die Methoden der wissenschaftlichen
     Auslegung ntl. Texte ein und macht mit dem Umgang mit der zur Verfügung stehenden
     Literatur (Hilfsmitteln und Kommentaren) vertraut. Ziel ist es, die Studierenden zu einem
     selbständigen Umgang mit ntl. Texten zu befähigen. Begleitend zum Proseminar wird eine
     obligatorische einstündige Übung angeboten, in der die verschiedenen methodischen
     Arbeitsschritte eingeübt werden sollen. Ein Proseminar ist erfahrungsgemäß zeitaufwendig.
     Es muss genügend Zeit eingeplant werden, die Sitzungen gründlich vor- und
     nachzubereiten.
L.   Novum Testamentum Graece, hg. v. K. u. B. Aland et al., 27. Aufl., Stuttgart 1993; Berger,
     K., Exegese des Neuen Testaments, UTB 658, Heidelberg ³1991; Egger, W.,
     Methodenlehre zum Neuen Testament, Freiburg i.Br. 51999; Ebner, M./Heininger, B.,
     Exegese des Neuen Testaments, Paderborn 2005; Söding, Th., Wege der
     Schriftauslegung. Methodenbuch zum Neuen Testament, Freiburg i.Br. 1998.
V.   Graecum. Latein- und Hebräischkenntnisse sind wünschenswert. Für die Planung des
     Proseminars ist zudem eine verbindliche schriftliche Voranmeldung auf einer Liste im
     Lehrstuhlsekretariat von Prof. Breytenbach (BU 26, 313) bis zum 1. April 2009 erforderlich.
     * Da das PS berufsbedingt nicht jede Woche stattfinden kann, wird der Anfang gelegentlich
     vorgezogen.
S.   Benoteter Proseminarschein nach Anfertigung einer wenigstens mit "Ausreichend"
     bewerteten Proseminararbeit.
60 204    Urchristliche Wundergeschichten (GS/HS – M, L, BA[B/V]NToG)
SE        Di     08-10    wöch.    BU 26, 406                    H.-G. Bethge
K.   Die Lehrveranstaltung dient der Analyse neutestamentlicher und apokrypher
     Wundergeschichten. Dabei geht es ebenso um die historische Problematik wie um die
     Bedeutung der Wundererzählungen im Kontext der entsprechenden Schriften. Im Blick ist
     auch der Vergleich mit entsprechenden Texten aus der Umwelt des frühen Christentums.
L.   Wissenschaftliche Kommentare zu den synoptischen Evangelien und zum
     Johannesevangelium; A. Suhl (Hrsg.) Der Wunderbegriff im Neuen Testament, WdF 295,
     Darmstadt 1980.; G.Theißen: Urchristliche Wundergeschichten , StNT 8, Gütersloh 1974.;
     G.Theißen/A.Merz: Der historische Jesus, 3. Aufl. Göttingen 2001; B. Kollmann:
     Neutestamentliche Wundergeschichten, UB 477, Stuttgart 2002.
S.   Leistungsscheine können nach Anfertigung einer Arbeit oder eines schriftlich
     ausgearbeiteten Referates, das in Umfang und Qualität einer Hauptseminararbeit
     entspricht, erworben werden.
60 205    Das Diasporajudentum, Paulus und die Ausbreitung des Christentums
          (HS – H, M, L, BA[V]NTmG, MEd C) (engl./dt.)
SE        Do    14-16     wöch.     BU 26, 117         C. Breytenbach/ S. Zips
UE        Do    16-17     wöch.     BU 26, 117

                                             28
K.   Der Pharisäer Paulus wird gern als Apostel der Völker bezeichnet. Apostel seines eigenen
     Volkes? Seines Volkes unter den Völkern? Der Völker und auch seines Volkes? Wir
     werden Paulus und seine Texte vor dem Hintergrund eines äußerst differenzierten
     Judentums in der Mitte des 1. Jhs. zu verstehen suchen und uns fragen, wann und wo das
     Christentum entsteht. Die das Seminar begleitende Lektüre frühjüdischer und urchristlicher
     Texte ist obligatorisch und soll eine Diskussion im Seminar aufgrund einer soliden Basis
     ermöglichen.
L.   J. Becker, Paulus. Der Apostel der Völker, 21992; A. Harnack, Mission und Ausbreitung des
     Christentums in den ersten drei Jahrhunderten, 41924; P. Trebilco, Jewish Communities in
     Asia Minor, 199; J.Barclay, Jews in the Mediterranean Diaspora, 1996; E. Lohse, Umwelt
     des Neuen Testamentes, 102000
V.   Graecum, PS NT
S.   Benoteter Leistungsschein nach Seminararbeit.
60 206    Das Reich Gottes nach Texten des Matthäusevangeliums (HS – H, M, L,
SE        BA[V]NTmG, MEd A II)
          Mo    14-16    wöch.     BU 26, 306                      M. Böhm
K.   Sowohl die Verkündigung wie auch das Wirken Jesu kreisen um einen zentralen Begriff:
     das Reich Gottes. Was ist damit gemeint? Woher kommt die Rede vom Reich Gottes und
     welche Hoffnungen haben Jesu Hörer und Hörerinnen damit verbunden? Anhand
     ausgewählter Texte aus dem Matthäusevangelium (Seligpreisungen, Vater-unser,
     Wundergeschichten, Gleichnisse) soll die Bedeutung der Reich-Gottes-Predigt Jesu sowie
     ihre Akzentuierung in der matthäischen Theologie erarbeitet werden.
L.   wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben
V.   Graecum, PS NT
S.   wird durch Seminararbeit erworben
60 207    Frühchristliche Epigraphik (im Rahmen des TOPOI-Exzellenzclusters)
UE        (HS – H, M, L – mit Griechisch) (engl./dt.)
          Mi     16-18     wöch.       BU 26, 117
                         C. Breytenbach/ C. Markschies/ K. Hallof/ C. Zimmermann
                                                                  Gast: S. Mitchell
K.   siehe fachübergreifende Lehrveranstaltungen.
60 209    Probleme der Erforschung des Urchristentums (Graduiertenstudium) (nur
CO        nach persönlicher Voranmeldung)
          Mi    10-12      wöch.     BU 26, 330               C. Breytenbach
K.   Vorstellung und Diskussion laufender Dissertations- und Habilitationsprojekte. Lektüre
     einschlägiger Texte zum Urchristentum.
V.   NT-Hauptseminararbeit, nach persönlicher Voranmeldung.


CHRISTLICH-JÜDISCHE STUDIEN

60 250    Jüdische Mystik in der hellenistisch-römischen, christlichen und
VL        islamischen Welt (GS/HS – H, M, L - SG)
          Mo     16-18   wöch.       BU 26, 008                     K. Herrmann
K.   Die frühe jüdische Mystik, die im Anschluss an die Thronwagenvision des Propheten
     Ezechiel, aus der wesentliche Elemente und einige Schlüsselbegriffe entlehnt sind, auch
     Merkava-, d.h. “Thronwagen”-Mystik genannt wird, reicht in ihren Anfängen bis in die
     rabbinische Zeit hinauf. Mystische Elemente finden sich auch schon im Alten Testament
     und dem Schrifttum des Zweiten Tempels, hier vor allem in den Sabbatliedern von Qumran.
     Von einer mystischen Bewegung, die sich als soziale Gruppe innerhalb des antiken

                                             29
      Judentums klar verorten lässt, kann jedoch erst in spätantiker Zeit die Rede sein. In diesen
      esoterischen Traditionen wird der „Aufstieg“ des Mystikers in allen Einzelheiten geschildert,
      vor allem auch in seinen technischen Details: Kenntnis von geheimen Namen und Siegeln
      zum Überwinden der Archonten an den Palasttoren, Prüfungen und Gefahren, die es zu
      bestehen gilt, um das eigentliche Ziel, die „Schau des Königs in seiner Schönheit“ bzw. die
      Teilhabe an der himmlischen Liturgie zu erreichen. Die Vorlesung verfolgt die Entwicklung
      der jüdischen Mystik von ihren Anfängen in der Antike bis zu den mittelalterlichen esoteri-
      schen Traditionen in den Kreisen der deutschen Frommen und der frühen Kabbala, wobei
      das besondere Augenmerk den religionshistorischen Parallelen der Umweltkulturen gilt.
L.    G. Scholem, Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, 1957 (zahlreiche
      Neuauflagen), P. Schäfer, Der verborgene und offenbare Gott, 1991, K. Herrmann, Sefer
      Jezira. Das Buch der Schöpfung, 2008.
60 251     Ivrih für Anfänger/innen (GS/HS – H, M, L)
UE         Fr      14-16    wöch.     BU 26, 113                                    G. Wendt
K.    Das Beherrschen einer Sprache ist das Tor zu kulturellem Verständnis und dient der
      interkulturellen Verständigung. Im modernen Hebräisch spiegeln sich die Einflüsse
      verschiedener Kulturen und Epochen wider, wie im heutigen Staat Israel. Das Erlernen des
      modernen Hebräisch ermöglicht den Zugang zur Alltagsprache und Kultur, zur modernen
      israelischen Belletristik sowie zur hebräischen Sekundärliteratur und erleichtert das
      Verständnis antiker hebräischer Texte. Der Kurs bereitet auch auf das Studienjahr „Studium
      in Israel“ vor. Im Anfängerkurs werden grammatikalische Grundlagen vermittelt und
      einfache, alltagsbezogene Texte gelesen, außerdem wird viel gesprochen.
L.    „Ivrit min hahatchala“ Teil I (Neue Ausgabe) – das Anfängerbuch des hebräischen
      Sprachkurses der Universität Jerusalem.
60 252     Ivrith für Fortgeschrittene (GS/HS – H, M, L)
UE         Fr      16-18 wöch.          BU 26, 113                                  G. Wendt
K.    Im Kurs für Fortgeschrittene werden die Grundkenntnisse des Anfängerkurses vertieft und
      weitergeführt, komplexere Texte gelesen und Texte selbst erfasst. Nicht zuletzt wird viel
      gesprochen.
L.    „Ivrit min hahatchala“ Teil I (Neue Ausgabe) – das Anfängerbuch des hebräischen
      Sprachkurses der Universität Jerusalem und von mir verfasste Texte und Übungen.
V.    Anfängerkurs oder entsprechende Kenntnisse des modernen Hebräisch.
Siehe auch: 60 205 (SE Diasporajudentum, Prof. Breytenbach) u. 60522 (UE, Rabbi Blanchard)



12. Christlich-Jüdische Sommeruniversität: „Religion und Erziehung“ (GS/HS – H, M, L)
20.-24.Juli 2009         BU 26, 117                     R. Liwak mit Gästen

K.    Die im Anschluss an die Vorlesungszeit stattfindende „Christlich-Jüdische
      Sommeruniversität“ erstreckt sich über fünf Tage, in denen mit christlichen und jüdischen
      Dozentinnen und Dozenten aus Europa, Israel und den USA über die Grundfragen des
      jüdisch-christlichen Verhältnisses gearbeitet wird. Das Thema „Religion und Erziehung“
      wird in einer Reihe von Seminaren, durch Vortrag und Podiumsdiskussion reflektiert und
      durch weitere Veranstaltungen ergänzt. Dazu gehören ein Gottesdienst am Ende der
      Studienwoche und Führungen zu markanten Orten des ,jüdischen Berlin´. Die Seminare
      werden jeweils von einem/einer jüdischen und einem/einer christlichen Dozenten/Dozentin
      gehalten, um das dialogische Element in der Studienwoche zu stärken.
V.    Programm und Anmeldeformulare werden auf Anfrage gerne zugesandt (Institut Kirche und
      Judentum, Zentrum für Christlich-Jüdische Studien an der Humboldt-Universität zu Berlin,
      Burgstr. 26, 10178 Berlin; Postanschrift: Unter den Linden 6, 10099 Berlin; email: mail@ikj-
      berlin.de).


                                               30
KIRCHENGESCHICHTE

60 300    Kirchengeschichte I (GS/HS – H, M, L, BA[B]HTmL, BA[V]HTmL/oL, MRC-
VL        V1a, MEd CI)                 Entfällt!
          Di, Fr 12-14     wöch.     BU 26, 008                       K. Bracht

60 301    Kirchen- und Theologiegeschichte II: Mittelalter
VL        (GS/HS – H, M, L, BA[V]HTmL/oL, MRC-V1a, MEd CI)
          Di, Fr 12-14    wöch.     BU 26, 008                             D. Wendebourg
K.   Die Vorlesung, die zweite im fünfteiligen Zyklus, wird jenes Zeitalter behandeln, in dem das
     Christentum über den Mittelmeerraum nach Norden ausgreift und neue Völker, insbeson-
     dere germanische, gewinnt, ja sein Schwerpunkt sich dorthin verschiebt, so dass es nun zu
     einer überwiegend europäischen Religion wird. Was das für Kirche und Theologie, aber
     auch für die allgemeine Kultur, die nun ganz und gar durch die Verschmelzung mit dem
     Christentum geprägt wird, bedeutet, soll im Laufe des Semesters entfaltet werden. Dazu
     gehören Komplexe wie das Verhältnis von Kirche und politischen Reichen, die Kreuzzüge,
     die Scholastik, die Entstehung neuer Orden und vieles andere mehr. Eine Exkursion soll zu
     einigen besonders eindrücklichen architektonischen Zeugnissen des Mittelalters von
     unterschiedlichen Stilen wie z.B. Magdeburg, Halberstadt, Naumburg und Meißen führen.
     Zur Vorlesung wird ein Tutorium angeboten.
L.   Kleine Vandenhoeck-Reihe Deutsche Geschichte Bd. 1-3.
V.   für das Hören der Vorlesung selbst keine, im Fall einer Prüfung (außer bei BA[V]KG ohne
     Lat.) Latinum.
60 302    Kirchengeschichte IV (GS/HS – H, M, L, BA[V]HTmL/oL, MRC-V1a,
          MEd CI)
VL        Di,Fr 12-14   wöch.       BU 26, 013                       A. Müller
UE        Di    14-16   wöch.       BU 26, 330                       J. Bobbe
K.   In der Vorlesung werden zentrale theologische Entwicklungen im nachreformatorischen
     Zeitalter behandelt. Im Zentrum stehen dabei die so genannte Konfessionalisierung sowie
     die Entwicklungen in und nach dem dreißigjährigen Krieg. Pietismus und Aufklärung bilden
     besondere Schwerpunkte. Ihren Abschluss findet die Epoche, in der sich Christentums-
     geschichte in viele parallele Entwicklungsstränge ausdifferenziert, mit der französischen
     Revolution des Jahres 1789. Die Vorlesung bietet einen gründlichen kulturgeschichtlichen
     Zugang zu dem Zeitraum. Darüber hinaus werden u.a. zentrale Personen der Epoche
     vorgestellt.
L.   J. Wallmann, Kirchengeschichte Deutschlands seit der Reformation, Tübingen 62006; J.
     Wallmann, Der Pietismus, Göttingen 2005; A. Beutel, Aufklärung in Deutschland, Göttingen
     2006 (= KiG IV O 2)
Kommentar zur Übung von Herrn Bobbe:
K.   In der Übung zur Vorlesung lesen wir gemeinsam wichtige Quellentexte, klären Fragen zum
     Thema und werfen vertiefende Blicke auf zentrale Probleme.
L.   M. Greschat (Hg.), Kirchen- und Theologiegeschichte              in   Quellen   IV   -   Vom
     Konfessionalismus zur Moderne, Neukirchen Vluyn 22008.
V.   Besuch der Vorlesung Kirchengeschichte IV (60 302).
60 304    Geschichte der orthodoxen Kirchen in Südosteuropa nach 1453 (HS –
VL        H, M, L, MRC, MEd C Ia/II, KK - SG)
          Di     16-18   wöch.        BU 26, 117                   H. Ohme
K.   Diese konfessionskundliche Überblicksvorlesung behandelt die Geschichte der orthodoxen
     Kirchen Südosteuropas im Zeitraum der vergangenen 500 Jahre. Die Geschichte dieser
                                              31
     Kirchen findet in den gängigen kirchengeschichtlichen Überblicksvorlesungen KG III bis V
     üblicherweise keine Berücksichtigung. Das Jahr 1453 ist hier ein Epocheneinschnitt, weil
     mit der osmanischen Eroberung Konstantinopels das Ende des orthodoxen Imperium
     Romanum definitiv besiegelt war und die Mehrzahl der orthodoxen Kirchen Südosteuropas
     ihre Existenz unter osmanisch/islamischer Herrschaft neu definieren musste. Den Weg
     dieser Kirchen bis in die Gegenwart zu verfolgen und zu kennen, ist Voraussetzung für das
     Verständnis der Rolle und des Selbstverständnisses der orthodoxen Kirchen in der
     ökumenischen Bewegung und der besonderen Situation der Völker und Staaten
     Südosteuropas im Horizont eines sich vereinigenden Europas.
L.   F. von Lilienfeld, Orthodoxe Kirchen, in TRE 25(1995) 423-464; E. Bryner, Die orthodoxen
     Kirchen von 1274-1700 (KGiE II/9), Leipzig 2004; ders., Die Ostkirchen vom 18. bis zum
     20. Jh. (KGiE III/10), Leipzig 1996.
S.   Leistungsschein nach Vorlesungsprüfung
60 305    Konfessionskunde der orthodoxen Kirchen (HS – H, M, L, MRC-V1a,
VL        MEd C Ia od. b/II, F, KK-SG)
          Mo    16-18       wöch.      BU 26, 013                   H. Ohme
K.   Diese zweistündige Überblicksvorlesung will Zugänge zu einem ihrem Selbstverständnis
     angemessenen Kennenlernen und Verstehen der orthodoxen Kirchen vermitteln. Behandelt
     werden folgende Bereiche: Phänomenologische und geschichtliche Definition der
     Orthodoxie; Leben aus der Liturgie: der orth. Gottesdienst; die Sakramente der orth. Kirche;
     der orth. Glaube: Grundlagen der orth. Dogmatik; Ekklesiologie, Kirchenordnung und
     Kirchenrecht; die Bedeutung des Bildes; geistliches Leben u. Frömmigkeit; der Weg der
     Heiligung. Das Schwergewicht liegt auf der Darstellung der 15 sog. autokephalen orth.
     Kirchen.
L.   Lit.: F. v. Lilienfeld, Art. Orthodoxe Kirchen, TRE 25 (1995) 423-464 (Lit.); R. Thöle (Hg.)
     Zugänge zur Orthodoxie 3(BH 68), Göttingen 1998.
S.   Leistungsschein nach Vorlesungsprüfung.
60 306    Geschichte der christlichen Mystik von den Anfängen bis zum
VL        Spätmittelalter (GS/HS – H, M, L, MRC-V1a, MEd C Ia od. b/II-SG)
          Do    14-16      wöch.      BU 26, 013                   C. Markschies
K.   Was Mystik ist und welche christlichen Theologinnen und Theologen dazu zu rechnen ist,
     bleibt umstritten. Eine einflußreiche spätmittelalterliche Definition sagt: "erfahrungsbasierte
     Gotteserkenntnis" (cognitio Dei experimentalis). Manche Forscher bestreiten, daß es immer
     um mystische Erfahrung gehen muß. Wir werden also zunächst einen Arbeitsbegriff für
     christliche Mystik entwickeln und dann von den Anfängen über die großen spätantiken
     Vertreter (z.B. den Autor des pseudo-dionysischen Corpus) ins Mittelalter vorstoßen, in
     dem es nicht nur die berühmten Ordenstheologen gibt, die der Mystik zugeordnet werden
     (z.B. Meister Eckhart), sondern zum ersten Mal im Vorlesungszyklus über Theologen auch
     allerlei kluge Frauen.
L.   K. Ruh, Geschichte der abendländischen Mystik, 4 Bde., München 1990-1999 (sehr
     gründlich); V. Leppin, Die christliche Mystik (Beck Wissen), München 2007 (sehr knapp)
60 307    Luther und die Taufe (GS – H, BA[B]HTmL)
PS        Di    14-16     wöch.      BU 26, 117                                  M. Deuschle
K.   Was passiert bei der Taufe? Kann eine Taufe ungültig sein? Wie verhalten sich Glaube und
     Taufe zueinander? – Diese und ähnliche Fragen, die die Theologen seit der Zeit der Alten
     Kirche beschäftigen, brachen auch in der Reformationszeit neu auf. Luther entwickelte sein
     Taufverständnis zunächst in Auseinandersetzung mit der römisch-katholischen Auffassung,
     sah sich aber bald schon durch Gegner herausgefordert, denen seine Abkehr von der
     Sakramentenlehre Roms nicht weit genug ging. Mit der Verteidigung der Kindertaufe
     gegenüber den sog. Täufern trat Luthers Behandlung der Tauffrage in eine zweite Phase.
     Im Proseminar werden uns einerseits die grundlegenden theologischen Fragen hinsichtlich
     der Taufe zur Zeit Luthers – und ihre vor Luther liegenden Wurzeln – beschäftigen,

                                               32
      andererseits werden wir uns die konkreten historischen Auseinandersetzungen zwischen
      Luther und den Täufern sowie Luthers Umgang mit den „Wiedertäufern“ vor Augen führen.
      Anhand des Themas soll in die kirchengeschichtliche Denk- und Arbeitsweise eingeführt
      werden. Begleitet wird das Proseminar durch eine freiwillige Lektüreübung (s. 60 322). Bei
      Interesse wird eine Exkursion nach Wittenberg angeboten.
V.    Latinum. – WICHTIG: Für die kirchengeschichtlichen Proseminare (60 307; 60 308) ist eine
      verbindliche schriftliche Voranmeldung nötig. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Bitte
      melden Sie sich ab dem 7. April 2009 (nicht früher!) per e-mail (matthias.deuschle@rz.hu-
      berlin.de) unter Angabe Ihres Studienganges an.
S.    Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, mündlicher Mitarbeit und Anfertigung eines
      kurzen Essays; benoteter Schein für eine Proseminararbeit. Siehe auch UE 60 322.
60 308     Die Entstehung der christlichen Wallfahrt (GS – H, BA[B]HTmL,
PS         BA[V]HTmL)
           Do    08-10    wöch.       BU 26, 306               A. Rack-Teuteberg
K.    Pilgern als eine religiös begründete Reise an einen Ort, der als heilig angesehen wird, weil
      an ihm z.B. eine verehrte Person wirkte oder begraben ist, gab es schon in der Alten
      Kirche. Die Motive, sich dieser mit vielfältigen Gefahren verbundenen Herausforderung zu
      stellen, sind vielfältig: die Hoffnung auf Heil(ung), Erfüllung eines geleisteten Gelübdes,
      Buße, Meditation, Selbsterfahrung. Im Seminar wollen wir den Ursprüngen des Pilgerns
      „auf die Spur“ kommen, Menschen und Orte näher betrachten, die Ziel von Wallfahrten
      wurden, sowie Berichte von Pilgern lesen, die sich auf dieser Reise befanden. An
      ausgewählten Texten sollen die Methoden und Hilfsmittel der Kirchengeschichte
      kennengelernt und eingeübt werden.
V.    Latinum/ Graecum; WICHTIG: Für die kirchengeschichtlichen Proseminare (60 307; 60
      308) ist eine verbindliche schriftliche Voranmeldung nötig. Die Teilnehmerzahlen sind
      begrenzt. Bitte melden Sie sich ab dem 7. April 2009 (nicht früher!) per e-mail (anna.rack-
      teuteberg@theologie.hu-berlin.de) unter Angabe Ihres Studienganges an.
L.    B. Kötting, Peregrinatio religiosa: Wallfahrten in der Antike und das Pilgerwesen in der alten
      Kirche, Münster 1950; C. Markschies, Arbeitsbuch Kirchengeschichte, UTB 1857, Tübingen
      1995.
S.    Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, angemessener Vorbereitung und
      Beteiligung, Bereitschaft zur Übernahme von Referaten/ Protokollen; für einen benoteten
      Schein ist zusätzlich eine Proseminararbeit anzufertigen. Siehe auch UE 60 321.
60 309     Christliche Diakonie in Antike und Spätantike (HS – H, M, L)
SE         Di     18-20    wöch.       BU 26, 108                                    A. Müller
K.    Die „christliche Liebestätigkeit“ zeichnete nach einer gängigen Meinung die frühe
      Christenheit in besonderer Weise gegenüber ihrer Umwelt aus. In der Diakonie lag (und
      liegt) sicher ein Schlüssel zur Attraktivität des Christentums. In der Übung werden
      wesentliche historische und theologische Texte zum Thema behandelt. Dabei wird es
      besonders um die Frage gehen, an welchen Stellen sich das antike und spätantike
      Christentum tatsächlich von seiner paganen Umwelt bezüglich der Wohltätigkeit
      unterschied.
L.    H. Krimm (ed.), Quellen zur Geschichte der Diakonie. I Altertum und Mittelalter, Stuttgart
      [1960]; G. Uhlhorn, Die christliche Liebestätigkeit, Darmstadt 1959 (Nachdruck der zweiten
      Auflage von 1895); G. Hammann, Die Geschichte der christlichen Diakonie, Göttingen 2003
60 310/    Martin Luther: „Contra Latomum” als Summe der Rechtfertigungslehre (HS –
60 406     H, M, L, BA[V]ST, MEd A-C II mL)     Entfällt!
SE         Di     08.30-10 wöch.       BU 26, 306       D. Wendebourg/ N. Slenczka
Dafür:
60 310     Das I. Vatikanum (HS – H, M, L, MEd C, E II mL)
SE         Di     8.30-10 wöch.       BU 26, 306                             D. Wendebourg

                                                33
60 312    Die „Göttliche Liturgie“ – Zentrum orthodoxer Theologie und
SE        Spiritualität (HS - H, M, L, MEd Ia/II; MRC V 1a)
          Mi     16-18      wöch.       BU26, 406                     H. Ohme
K.   Der orthodoxe eucharistische Gottesdienst – die „Göttliche Liturgie“ ist der zentrale Akt des
     kirchlichen Lebens der orthodoxen Kirchen. In seinen Gebeten und Riten manifestiert sich
     der orth. Glaube so, dass das liturgische Formular in Parallele zu Dogma und
     Bekenntnisschrift gesehen wird. Die Liturgie gilt deshalb als Quelle der Theologie, und die
     neuere orth. Theologie versteht sich als „liturgische Theologie“. Wir analysieren die
     „Göttliche Liturgie“ anhand des griechischen Textes mit deutscher Übersetzung, fragen
     nach historischen Zugängen und diskutieren die Interpretation von Alexander Schmemann,
     einem der bedeutendsten Vertreter der orth. „Liturgischen Theologie“. Durch
     Gottesdienstbesuche machen wir uns selbst ein Bild.
L.   A. Kallis (Hg.), Die Göttliche Liturgie. Deutsch-Griechisch-Kirchenslawisch (Gebetstexte der
     Orthodoxen Kirche IV), Theophano-Verlag Münster 4.Aufl. 2000 (anschaffenswert;
     www.theophano.de); A. Schmemann, Eucharistie. Sakrament des Gottesreiches,
     Einsiedeln 2005.
V.   Unbenoteter PS-Schein im Fach KG; Griechischkenntnisse.
S.   Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und Übernahme eines Referates; benoteter
     Schein nach Anfertigung einer Seminararbeit.
60 313    Christologie in der Alten Kirche bis Nizäa (HS – H, M, L, MEd B, C)
SE        Di     14-16      wöch.        BU26, 406        Entfällt!          K. Bracht

60 311    Kirchenbau in Preussen unter Friedrich Wilhelm III. und Friedrich
UE*       Wilhelm IV. (HS – H, M, L)   Beginn:17.04.09
          Fr    08-10     14tgl./1   BU 26, 306     C. Markschies, H.Dorgerloh
K.   Bis auf den heutigen Tag ist die Berliner Stadtmitte, aber auch die Peripherie durch Bauten
     charakterisiert, die unter den preußischen Königen Friedrich Wilhelm III. und IV. (1797-
     1840 und 1840-1861) entstanden - bekanntere wie die Friedrichwerdersche Kirche Karl
     Friedrich Schinkels (1825-1828) oder die Potsdamer Friedenskirche von Ludwig Persius
     und Friedrich August Stüler (1845-1848), aber auch weniger bekanntere wie Stülers St.
     Jakobi-Kirche in Kreuzberg (1844/1845). Die Monarchen nahmen mit ihren laientheolo-
     gischen Vorstellungen auf Platz, Gestalt und Liturgie dieser Kirchen nachhaltigen Einfluss.
     Den Wechselbeziehungen zwischen Bau, Theologie und Liturgie soll gemeinsam mit dem
     Kunsthistoriker Hartmut Dorgerloh nachgegangen werden, der die staatlichen Schlösser
     und Gärten Berlin-Brandenburg leitet. Die Übung setzt eine Veranstaltung zu Friedrich
     Wilhelm IV. im Sommersemester 2008 fort, kann aber auch unabhängig davon besucht
     werden. Einige Ausflüge zu den einschlägigen Kirchen sind vorgesehen. (*gilt u.U. für
     Studierende der Kunstgeschichte als Hauptseminar)
L.   J. Krüger, Rom und Jerusalem. Kirchenbauvorstellungen der Hohenzollern im 19.
     Jahrhundert, Berlin 1998.
60 314    August Neander und das antike Christentum (HS – H, M, L)
UE        Fr   12-14    wöch.      BU 26, 330                   H. Hildebrandt
K.   Mit der Berufung .August Neanders 1813 an die Theologische Fakultät der Berliner
     Universität wird die Kirchengeschichte zu einem eigenständigen Fach. Das antike
     Christentum, ausgehend von der historischen Person Jesus Christus, war dabei für
     Neander, den „neuen Mann“, der 1789 als David Mendel in Göttingen geboren wurde, von
     besonderem       Interesse.  Mit   ihm    verbindet  sich    die   Wahrnehmung       der
     Frömmigkeitsgeschichte als einer wichtigen Dimension der Kirchengeschichte, neben z.B.
     Institutionen- oder Theologiegeschichte. In Anlehnung an den Titel eines seiner Werke
     kann man vielleicht sagen, dass Neander die kirchengeschichtliche Vergangenheit im Licht
     der Gegenwart sehen lehrte. Die Tragweite seines Ansatzes, dessen historische

                                              34
     Bedingtheit sowie seine mögliche aktuelle Bedeutung wollen wir durch die Lektüre einer
     Auswahl aus seinen Schriften erschließen.
L.   Kurt-Victor Selge, August Neander - ein getaufter Hamburger Jude der Emanzipations- und
     Restaurationszeit als erster Berliner Kirchenhistoriker (1813-1850), in: Gerhard Besier und
     Christof Gestrich (Hrsg.) 450 Jahre Evangelische Theologie in Berlin, Göttingen 1989, 233-
     276.
60 315    Lateinische Lektüre: Christliches Leben im Mittelalter: Thomas von
UE        Aquin, Summa Theologiae (GS/HS – H, M, L, BA[V]HTmL, MEd D)
          Do     10-12    wöch.      BU 26, 306                      A. Stegmann
K.   Am Beispiel eines der wichtigsten theologischen Werke des Mittelalters gibt die Übung
     Einblick in das mittelalterliche Verständnis christlicher Existenz. Neben einer knappen
     Einführung in die Kirchen-, Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte des Mittelalters steht
     die gemeinsame Lektüre zentraler Passagen aus dem zweiten Teil der theologischen
     Summe des Thomas von Aquin im Mittelpunkt (u. a. zu den Tugenden, zur Gottes- und
     Nächstenliebe, zur christlichen Vollkommenheit, zu Dekalog und Bergpredigt, zum
     Mönchtum, zu den Ständen).
V.   Lateinische Sprachkenntnisse.
60 316    Lateinische Lektüre: Confessio Augustana (1530) (GS/HS – H, M)
UE        Do     14-16    wöch.     BU 26, 330                   A. Stegmann
K.   Das Augsburgische Bekenntnis von 1530 ist ein Schlüsseltext der Kirchen- und Theologie-
     geschichte. Im Mittelpunkt der Übung stehen weniger die Erarbeitung des geschichtlichen
     Kontexts und der theologischen Deutung des Bekenntnisses, als vielmehr die Übung der
     lateinischen Sprachkompetenz anhand der Übersetzung der Lehrartikel (CA 1-21) sowie
     die vertiefte inhaltliche Beschäftigung mit der Frage des Verhältnisses von Geistlichem und
     Weltlichem, Politik und Religion in der Reformationszeit anhand von CA 28.
V.   Lateinische Sprachkenntnisse.
60 317    Griechische Lektüre: Apostolische Väter (GS/HS – H, M, L)
UE        Di     10-12     wöch.       BU 26, 330 Entfällt!                       B. Hanus

60 318    Philipp Jakob Spener, Pia Desideria (GS/HS – H, M, L, B[V]HTmL)
UE        Do     16-18   wöch.       BU 26, 330                        A. Müller
K.   Mit den Pia Desideria legte Philipp Jakob Spener 1675 eines der bedeutendsten
     Dokumente des Pietismus vor. Kerngedanken dieser neu aufblühenden Frömmigkeits-
     bewegung sind hier formuliert. Die Aufforderung zu intensivem Bibelstudium auf dem Weg
     zur    „Gottseligkeit“ war     dabei     ebenso     bedeutsam      wie   die  Kritik   am
     „Gewohnheitschristentum“. Der überlieferte Lehrbestand des Christentums wurde im Blick
     auf seinen Nutzen für die „Gottseligkeit“ infrage gestellt. Im Zentrum der Übung steht die
     Lektüre der Spenerschen Reformforderungen. Dabei soll insbesondere der Frage
     nachgegangen werden, inwiefern jene dem Christentum auf seinem Weg in die Moderne
     dienlich sein konnten. Insofern versteht sich die Übung als eine Ergänzung zur
     Überblicksvorlesung KG IV.
L.   Pia desideria/ ed. K. Aland, Berlin 31964 (Nachdruck 1990) (beste Edition); Pia desideria/
     Philipp Jakob Spener. Ed. B. Köster, Gießen 2005 (einzige auf dem Buchmarkt erhältliche,
     aber für wissenschaftliche Zwecke unzulängliche Ausgabe); J. Wallmann, Philipp Jakob
     Spener und die Anfänge des Pietismus, Tübingen 21986; M. Brecht, Philipp Jakob Spener,
     sein Programm und dessen Auswirkungen, in: ders. (ed.), Geschichte des Pietismus I,
     Göttingen 1993, S. 278-329
60 319    Origenes, Psalmenkommentierung (HS – H, M, L, MRC-V1f)
UE        Mi    14.30-16 wöch.   BBAW, 268       C. Markschies/ C.-F. Collatz
K.   Seit einigen Semestern liest eine muntere Schar von Interessierten Texte des ersten
     christlichen Universalgelehrten der Antike, der zugleich ein begnadeter Prediger war. Wir

                                             35
     konzentrieren uns im Sommersemester weiter auf die Auslegung der ersten beiden Bücher
     der Bibel, die nur noch kleinen, aber sehr aussagekräftigen Fragmenten erhalten ist, und
     die Kommentierung der Psalmen. Wer Vergnügen daran hat, über spannende griechische
     Texte und ihre antiken lateinischen Übersetzungen nachzudenken, ist herzlich willkommen.
60 320    Lateinische Lektüre: Tertullian, Apologeticum (GS/HS – H, M, L)
UE        Do     08-10    wöch.       BU 26, 429                       M. Döhler
K.   Tertullian, den man als den ersten lateinischen Kirchenvater bezeichnen kann, hat sich in
     die Tradition griechischer Apologeten wie Justin und Tatian gestellt, dann aber mit der
     Verbindung von Verteidigungsschrift und Werberede etwas Eigenes geschaffen. Tertullian
     verteidigt das Christentum gegen die üblichen Vorwürfe wie Verachtung der Staatsgötter,
     Majestätsverletzung, Blutschande u. a. und sucht zugleich Anhänger für das Christentum
     zu gewinnen, indem er dessen Lehre bekannt macht und sie der Nichtigkeit der
     heidnischen Götterverehrung gegenüberstellt. Dabei hebt er hervor, dass die heidnischen
     Grausamkeiten gegenüber den Christen diese nicht abschrecken, sondern im Gegenteil
     stärken und vermehren: „Plures efficimur, quotiens metimur a vobis, semen est sanguis
     christianorum“ (50).
L.   C. Becker (Hg.), Tertullian, Apologeticum: Verteidigung des Christentums, 1952, 4. Auflage,
     München 1992.
V.   Lateinkenntnisse
60 321    Lateinische Lektüre zu PS: Die Entstehung der christlichen Wallfahrt
UE        (GS/HS – H, M, L, BA[V]HTmL)
          Do     10-12    wöch.      BU 26, 330              A. Rack-Teuteberg
K.   Die Übung, in der begleitend zum PS lateinische Quellentexte zum Thema Wallfahrt
     gelesen werden, ist für die Teilnehmer des Proseminars konzipiert, steht aber natürlich
     auch anderen Interessierten offen. Siehe auch PS 60 308.
V.   Latein
60 322    Lateinische Lektüre: Luther und die Taufe (GS/HS – H, M, L, BA[V]HTmL)
UE        Do     8.30-10 wöch.       BU 26, 330                     M. Deuschle
K.   In der Übung werden wichtige lateinische Texte zu Luthers Tauflehre übersetzt, allen voran
     Auszüge aus der reformatorischen Hauptschrift ‚De captivitate Babylonica ecclesiae
     praeludium„. Die Übung soll in erster Linie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des
     gleichnamigen Proseminars (60 307) eine Hilfe bei der unverzichtbaren Bearbeitung der
     lateinischen Texte bieten, richtet sich aber auch an alle anderen, die ihr Latein üben wollen.
V.   Latinum.
60 323    Basilius der Große als orthodoxer Kirchenvater (HS – H, M, L, KK)
UE        Mo     14-16    wöch.      BU 26, 406                     J. Wasmuth
K.   Basilius der Große (329/30-379; seit 370 Bischof von Caesarea) zählt zu den
     herausragenden Gestalten der Alten Kirche. Durch seine Schriften, vor allem »De spiritu
     sancto« (375), hat er maßgeblich zur dogmatischen Fixierung des trinitarischen Dogmas
     von 381 beigetragen. Mit seinen für eine klösterliche Gemeinschaft entworfenen Regeln hat
     er das Fundament für die Entwicklung des Mönchtums in der Ostkirche gelegt. Und auch
     seine Armen- und Krankenfürsorge sollte durch die Gründung von »Basilias« wegweisend
     werden. Die Übung wird ermöglichen, das Lebenswerk dieses vielseitigen Theologen und
     Kirchenlehrers besser kennen zu lernen und damit zugleich einen vertieften Einblick in die
     theologischen Auseinandersetzungen und die kirchliche Situation des 4. Jahrhunderts zu
     gewinnen.
L.   Wolf-Dieter Hauschild, Art. Basilius von Cäsarea, in: TRE 5 (1980) 301-313.
V.   Graecum, Latinum
60 324    Lektüreübung: Theodoret von Kyrrhos – Eranistes (GS – H, M, BA[V]mL)
UE        Di    16-18    wöch.     BU 26, 013                       A. Heiser

                                               36
K.   Der um das Jahr 393 in Antiochien geboren Theodoret gehört zu den fruchtbarsten
     Schriftstellern der griechischen Kirche und steht mit seinem Schaffen inmitten der
     christologischen Kontroversen des fünften nachchristlichen Jahrhunderts. Die Lektüre
     befasst sich mit Auszügen aus dem dogmatischen Hauptwerk Theodorets, dem Eranistes,
     einer gegen Eutyches gerichteten Streitschrift, die nicht zuletzt wegen ihrer zahlreichen
     Testimonien historisch besonders wertvoll ist.
L.   Theodoret of Cyrus. Eranistes. Critical Text and Prolegomena, ed. by Gerard H. Ettlinger,
     Oxford 1975. – Eranistes, Theodoret of Cyrus, transl. by Gerard H. Ettlinger, The fathers of
     the church 106, Washington, DC 2003. – Jerry L. Stewardson, The christology of
     Theodoret of Cyrus according to his Eranistes, [Diss. Northwestern Univ.], Evanston, IL
     1972 = Ann Arbor, MI 1972.
S.   Teilnahmeschein.
V.   Spaß an griechischen Texten.
60 325    Christentum vor und nach Kaiser Konstantin I.
UE        (GS – H, M, BA[V]mL/oL)
          Di     18-20    wöch.    BU 26, 113                                      A. Heiser
K.   Die Haltung des römischen Staates zu der anfangs unbedeutenden, sich jedoch immer
     weiter ausbreitenden Gemeinschaft der Christen ist ein zentrales Thema der
     Kirchengeschichte. Nach einer langen Zeit der Illegalität erfolgten kurz nacheinander die
     Gleichstellung mit den übrigen Kulten (311 bzw. 313 n.Chr.) und die zunehmende
     Förderung durch die römischen Kaiser, die sich dem Christentum auch persönlich
     zuwandten. Vor dem Hintergrund dieser Umstände versuchen wir, die Haltung der Christen
     zu Staat und Gesellschaft vor und nach der Wendezeit, die heute mit dem Namen Kaiser
     Konstantins I. verbunden ist, zu untersuchen. Dabei wird auch die Frage gestellt, inwieweit
     sich durch Legalisierung bzw. Förderung Veränderungen in der christlichen Kirche und
     Wandlungen im Verhältnis der Christen zu Staat und Gesellschaft ergaben.
L.   wird in der ersten Sitzung genannt.
S.   Teilnahmeschein.
V.   Mut zum Üben.
60 326    Frühchristliche Epigraphik (im Rahmen des TOPOI-Exzellenzclusters) (GS
          – H, M, L – mit Griechisch) (engl./dt.)
UE        Mi     16-18     wöch.        BU 26, 117
                          C. Markschies/ C. Breytenbach/ K. Hallof/ C. Zimmermann
                                                                   Gast: S. Mitchell
K.   siehe fachübergreifende Lehrveranstaltungen.
60 327    Geschichte der Anglikanischen Kirche im 18. und 19. Jh.
UE        (GS/HS – H, M, L, MRC-V3c, KK) (engl.)
          Di    16-18     wöch.     BU 26, 429                                        A. Null
K.   As the Anglican Communion struggles today to redefine its self-understanding in the face of
     unprecedented challenges to its historic faith and order, much of the current tension can be
     traced to the development during these two centuries of three distinct parties within the
     Church of England: evangelical „low church‟, Anglo-Catholic „high church‟ and intellectualist
     humanitarian „broad church‟. Anglican Church History III will survey the evolution of each of
     these streams and their seminal leaders including: John Wesley, Charles Simeon and the
     Clapham Sect (low church); William Law, John Henry Newman and Edward Pusey (high
     church); Thomas Arnold and F.D. Maurice (broad church) as well as Charles Gore (both
     high and broad). The Missionary Movement and the rise of Methodism will also be
     highlighted. Each session will begin by considering the secondary literature on the topic of
     the day and then concentrate on a group discussion of a primary text.
60 328   Lektüre und Interpretation koptischer Texte (HS – H, M, L, MRC-V1f )
UE       Mi    16-18     wöch.      BU 26, 330                      H.-G. Bethge
                                              37
K.   Entsprechend den Voraussetzungen und Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
     werden ausgewählte Texte sprachlich und inhaltlich analysiert. Im Mittelpunkt stehen
     wichtige Nag-Hammadi-Zeugnisse.
L.   Textausgaben des Coptic Gnostic Library Projekt in der Serie Nag Hammadi Studies; bzw.
     Nag Hammadi and Manichean Studies 2007 (NHS bzw. NHMS) sowie der Editionsreihen
     Bibliothèque Copte de Nag Hammadi (BCNH) und Texte und Untersuchungen zur
     Geschichte der altchristlichen Literatur (TU); Nag Hammadi Deutsch, 1. Band: NHC I,1-V,1,
     2001; 2. Band NHC V,2-XIII, 2003; sowie W.E. Crum: A Coptic Dictionary, 1939 (mehrere
     Nachdrucke); W. Westendorf: Koptisches Handwörterbuch 1965-1977; R. Smith: A Concise
     Coptic-English Lexicon, Second Edition, 1999, U-K. Plisch: Koptische Grammatik, 1999; B.
     Layton: Coptic in 20 Lessons; ders. A Coptic Grammar, 2. Aufl. 2005.
60 329    Historiographische Entwürfe des 19. Jahrhunderts: Johann Gustav
OS        Droysen, Historik (II)(HS – H u. Doktoranden)
          n.V.            14tgl.                               D. Wendebourg
V.   der Besuch des kirchengeschichtlichem Pro- und Hauptseminars (mit Abfassung
     mindestens   einer    schriftlichen   Arbeit)  und    mehrerer    kirchengeschichtlicher
     Hauptvorlesungen – kurz, ein deutlicher Schwerpunkt im Fach Kirchengeschichte.
60 330    Doktoranden- und Habilitandenkolloquium
SOZ       n. V.          14tgl.                                            D. Wendebourg

60 331    Doktorandenkolloquium (HS – H, M, L)
CO        n. V.                                                             C. Markschies

60 332    Repetitorium Kirchengeschichte (HS – H, M, L mit Latein)
RE        Mi     08-10    wöch.    BU 26, 306                    D. Wendebourg
K.   Ein Repetitorium ist das, was der Name sagt: eine Veranstaltung zur Wiederholung.
     Vorgesehen ist also keine Erstbegegnung mit dem Stoff der Kirchen- und
     Theologiegeschichte, sondern dessen konzentrierte Revue. Damit das sichergestellt ist,
     wird in der ersten Sitzung eine Eingangsklausur geschrieben, in der geprüft wird, ob das für
     einen sinnvollen Besuch des Repetitoriums notwendige Grundwissen vorhanden ist. Dabei
     wird auch ein kurzer lateinischer Text zu übersetzen sein. Die Klausur wird im Laufe der
     Woche korrigiert, so dass das Repetitorium mit denen, die darin hinreichende Kenntnisse
     aufgewiesen haben, in der zweiten Woche beginnen kann.
V.   der Besuch von mindestens drei kirchengeschichtlichen Hauptvorlesungen (4stg.), darunter
     auf jeden Fall KG I und III (Alte Kirche und Reformationszeit); Besuch des Pro- und
     Hauptseminars und ein benoteter Pro- oder Hauptseminarschein.


SYSTEMATISCHE THEOLOGIE

60 400    Theologie der reformatorischen Bekenntnisschriften (GS/HS – H, M, L,
VL        BA[V]ST, MEd A, B, MRC)
          Mo, Do 12-14 wöch.        BU 26, 008                    N. Slenczka
K.   Die Bekenntnisschriften der reformatorischen (luth. und ref.!) Kirchen gehören (entgegen
     dem ersten Augenschein!) zu den schönsten, durchdachtesten und gedankenreichsten
     Texten der Theologiegeschichte. Die Vorlesung hat die Aufgabe, nach einem ersten Blick
     auf den historischen Kontext der Schriften die interne Struktur und den Aufbau des
     (lutherischen) Konkordienbuches zu erschließen. Es zeigen sich auf diese Weise das
     theologische Grundprinzip, das diese Schriften zusammenhält und organisiert, und die
     entscheidenden Grundthemen, die dann den Leitfaden eines Längsschnittes durch die
     lutherischen Bekenntnisschriften bieten, deren Position beständig mit der der reformierten
     Bekenntnisse verglichen wird. Die Vorlesung läuft hin auf eine Analyse der Barmer

                                              38
     Theologischen Erklärung und der Leuenberger Konkordie; vorbereitend und abschließend
     wird der Sinn und die Grenze einer Verpflichtung auf die Bekenntnisschriften reflektiert.
L.   Die Bekenntnisschriften der Ev.-luth. Kirche, Göttingen 81979. G.Wenz, Theologie der
     lutherischen Bekenntnisschriften, 2 Bde., 1996/7; J. Rohls, Theologie der reformierten
     Bekenntnisschriften, 1987; N. Slenczka, Die Bekenntnisschriften als Schlüssel zur Schrift,
     in: ders., Der Tod Gottes und das Leben des Menschen, 2003, 65-89.
     Vorlesungsprüfung: 17.07.2009 oder 30.09.2009
60 401    Grundkurs Ethik (GS – H, BA[B]ST)
GK        Mi   08-10     wöch.      BU 26, 008                                F. Lohmann
K.   Die Vorlesung bietet einen ersten Einblick in das Gebiet der Ethik. Behandelt werden u.a.
     folgende Fragen: Was ist überhaupt Ethik? Wie bildet man ein ethisches Urteil und wie
     begründet man es? Welches sind die wichtigsten Entwürfe in der Geschichte der Ethik? In
     welchem Verhältnis steht die christliche Ethik zu anderen Ethiken? Was sind die
     wichtigsten Problemstellungen der sog. Bereichsethiken (v.a. Bioethik, Wirtschaftsethik und
     Ethik des Politischen)? Ergänzend zur Vorlesung wird, fakultativ, die Übung „Grundtexte
     aus der Geschichte christlicher Ethik“ (60411) angeboten.
L.   W. Lienemann, Grundinformation Theologische Ethik, Göttingen 2008; U.H.J. Körtner,
     Evangelische Sozialethik, 2. Aufl. Göttingen 2008.
V.   Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, Vor- und Nachbereitung
60 402    Einführung in die Christologie (GS – H, BA[B]ST)
PS        Mo    10-12     wöch.      BU 26, 306                                  J. Zehner
K.   "Christologie, die Lehre von Jesus Christus, ist das Herzstück einer jeden Glaubenslehre.
     Das Proseminar führt in die Grundlinien und die zentralen Themen der Christologie ein.
     Darüber hinaus werden das Fach "Systematische Theologie" vorgestellt und deren
     Arbeitsmethoden erläutert.
L.   Joachim Zehner, Arbeitsbuch Systematische Theologie. Eine Methodenhilfe. Weitere
     Literatur wird zu Beginn des Proseminars bekannt gegeben."
V.   Bereitschaft ein Protokoll, Referat, Essay zu übernehmen.
S.   gemäß der jeweiligen Studienordnung
60 403    Die Heilige Schrift – das Wort Gottes (GS – H, BA[B]ST)
PS        Mi    08.30-10 wöch.        BU 26, 406             D. Noordveld-Lorenz
K.   „…und bleibt allein die Heilige Schrift der einig Richter, Regel und Richtschnur nach
     welcher … alle Lehren erkannt und geurteilt werden, ob sie gut oder bös, recht oder
     unrecht sein.“ (BSLK 769). Die Heilige Schrift steht im Zentrum des Protestantismus.
     Inwiefern ist es aber möglich und legitim zu sagen, dass die biblischen Texte - obwohl von
     Menschen einer längst vergangenen Zeit verfasst - Gottes Wort, genauer: Gottes Wort für
     uns heute sind? In dem Proseminar werden wir uns mit dieser und weiteren Fragen
     beschäftigen und uns mit unterschiedlichen Ansätzen eines angemessenen Verständnisses
     und Umgangs mit der Bibel auseinandersetzen.
L.   wird im Semester bekannt gegeben.
V.   Bereitschaft ein Protokoll, Referat, Essay zu übernehmen. Wöchentlicher Arbeitsaufwand
     neben dem Seminar ca. 3 Stunden
S.   gemäß der jeweiligen Studienordnung
60 404    Einführung in die Wirtschaftsethik (HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd D II,
SE        MRC-V3b)
          Di    14-16     wöch.      BU 26, 108                       F. Lohmann
K.   Die Grundfrage jeder Wirtschaftsethik besteht darin, in welches Verhältnis ökonomische
     und ethische Erwägungen zu setzen sind. In den Worten Arthur Richs (in seiner inzwischen
     zum Klassiker gewordenen Wirtschaftsethik): In welchem Verhältnis stehen das

                                             39
     (ökonomisch) Sachgemäße und das Menschengerechte? Für ethische Urteile zu
     Problemen im Umfeld menschlichen Wirtschaftens fällt mit der Antwort auf diese Frage eine
     wichtige Vorentscheidung. Sie soll daher im Mittelpunkt des einführenden Seminars stehen.
     Mehrere wirtschaftsethische Konzeptionen sollen rekonstruiert und auf ihre Tragfähigkeit
     befragt werden. Neben theologischen Modellen werden auch zwei Entwürfe von
     ökonomischer Seite zur Geltung kommen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: die
     integrative Wirtschaftsethik Peter Ulrichs sowie die am Menschenbild der klassischen
     Ökonomie orientierte Konzeption Karl Homanns. In der zweiten Hälfte des Seminars soll
     dann das konzeptionell Erarbeitete an konkreten Beispielen aus den drei Bereichen der
     Wirtschaftsethik   (Wirtschaftsbürgerethik,    Unternehmensethik,     Weltwirtschaftsethik)
     durchbuchstabiert werden.
V.   Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, gründlichen Vorbereitung und Übernahme eines
     Referats und/oder Protokolls
S.   Benoteter Hauptseminarschein aufgrund einer Hausarbeit
60 405    Die Geschichtlichkeit der Offenbarung (HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd B II)
SE        Mi    16-18     wöch.      BU 26, 429                     F. Lohmann
K.   Inwiefern ist die Offenbarung Gottes ein historisch fassbares Geschehen? Inwiefern ist ihre
     Geschichtlichkeit relevant für ihren Wahrheitsanspruch? Welche Bedeutung hat der
     Historische Jesus für den christlichen Glauben? Diese Fragen haben die christliche
     Dogmatik seit dem Aufkommen eines historischen Bewusstseins in der frühen Neuzeit nicht
     mehr losgelassen, ohne dass der mehrhundertjährige Reflexionsprozess eine einhellige
     Antwort hervorgebracht hätte. Das Verständnis der Geschichtlichkeit der Offenbarung in
     der christlichen Theologie ist vielmehr stark kontrovers. Im Seminar werden wir versuchen,
     durch das Studium einschlägiger Texte aus den letzten Jahrhunderten (u.a. Lessing,
     Herrmann, Barth, Bultmann, Käsemann, Pannenberg, Gutierrez) diese Debatte
     nachzuzeichnen. Dabei wird sich zeigen, dass sich anhand der Fragestellung des Seminars
     ein vorzüglicher Einblick in die Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts gewinnen lässt.
V.   Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, gründlichen Vorbereitung und Übernahme eines
     Referats und/oder Protokolls
S.   Benoteter Hauptseminarschein aufgrund einer Hausarbeit
60 406    Martin Luther: „Contra Latomum” als Summe der Rechtfertigungslehre (HS –
SE        H, M, L, BA[V]ST, MEd A-C II mL)     Entfällt!
          Di     8.30-10 wöch. BU 26, 306              N. Slenczka/ D. Wendebourg

60 407    Was geschieht beim Abendmahl? (HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd B, C II,
SE        MRC-)
          Mo    16-18    wöch.    BU 26, 117                     N. Slenczka
K.   Das Abendmahl ist das zentrale Sakrament des Christentums, in dessen Deutung im Laufe
     der    Theologiegeschichte      eine   Fülle   von     kosmologischen,   christologischen,
     ekklesiologischen, soteriologischen und sakramententheologischen Vorentscheidungen
     zusammenlaufen; die Differenzen in der Behandlung dieser Vorentscheidungen machen
     dieses 'Sakrament der Einheit' zu einem der entscheidenden kirchentrennenden
     Streitpunkte der Christenheit. Diese Problemfelder sollen im Seminar fokussiert werden auf
     die Frage, was eigentlich im Abendmahl (mit den Elementen [Brot und Wein]? mit der
     versammelten Gemeinschaft? mit dem einzelnen Glaubenden?) 'geschieht'. Dafür werden
     wir uns mit den großen klassischen konfessionellen Traditionen einerseits und mit dem
     ökumenischen Gespräch der Gegenwart andererseits befassen.
L.   Hinführend: M. Welker, Was geht vor beim Abendmahl?, Stuttgart 1999; G. Wenz u.a.
     (Hgg.), Das Mahl des Herrn, Frankfurt u.a. 1988; J.Rehm, Das Abendmahl, Gütersloh 1993.
60 408    Schleiermachers Christliche Sittenlehre (HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd D
SE        II, MRC-V4a)

                                             40
          Do      8.30-10     wöch.        BU 26, 406                 N. Slenczka/ W. Gräb
K.   Siehe fachübergreifende Lehrveranstaltungen.
60 409    Die Kirche im Dorf lassen? – „Kirche“ aus systematisch- und praktisch-
UE        theologischer Perspektive (GS/HS – H, M, L, MEd C II, MRC-B3) (engl./dt.)
          Di     12-14    wöch.      BU 26, 406
                                             D. Noordveld-Lorenz/ L. Charbonnier
K.   Siehe fachübergreifende Lehrveranstaltungen.
60 410    "Ich bin so frei…". Zwischen Urknall und Gottesgen – zur
UE        Theoriebildung in Natur- und Geisteswissenschaften am Beispiel
          aktueller Konfliktfelder (GS/HS – H, M, L, MEd F, MRC)
          Do     12-14     wöch.      BU 26, 406                    R. Hauke
K.   Die Übung nimmt erneut aktuelle Probleme in den Blick, die sich im Gespräch zwischen
     Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften, insbesondere der Theologie, stellen: Hat
     der Glaube an Gott im Menschen ein materielles ‚Substrat„, einen im Gehirn lokalisierbaren
     ‚Ort„? Sind kosmologische Theorien wie die vom Urknall geeignet, dem Gedanken von der
     ‚Schöpfung aus dem Nichts„ neu Ausdruck zu verleihen? Um ein wirkliches Gespräch zu
     ermöglichen, will die Übung den Schwerpunkt darauf legen, die Theoriebildung in den
     unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu untersuchen: Wie theoretisch ist die
     Empirie? Wie empirisch ist die Theorie? Als Gesprächspartner hat sich uns wiederum der
     Physikprofessor Helmut Kubitza zur Verfügung gestellt.
L.   Roth, G., Das Gehirn und seine Wirklichkeit, Suhrkamp tb Wissenschaft 1275, 51996;
     Kanitscheider, B., Von der mechanistischen Welt zum kreativen Universum. Zu einem
     neuen philosophischen Verständnis der Natur, Darmstadt 1993; Polkinghorne, J., Theologie
     und Naturwissenschaften, Gütersloh 2001; Weinberg, S., Die ersten drei Minuten: Der
     Ursprung des Universums, München 2000.
V.   Als Übung ist die Lehrveranstaltung für alle Interessierten offen.
S.   Die regelmäßige Teilnahme kann bescheinigt werden.
60 411    Grundtexte aus der Geschichte christlicher Ethik (GS/HS – H, M, L, MEd
UE        D II)
          Di    18-20    wöch.     BU 26, 429                        F. Lohmann
K.   In dieser für alle Semester offenen Veranstaltung wollen wir Texte besprechen und
     diskutieren, die in der christlichen Ethik Epoche gemacht haben, z.B. Martin Luthers Schrift
     „Von den guten Werken“, Joseph Fletchers Grundlegung einer „Situationsethik“ oder die
     sog. Pillen-Enzyklika „Humanae Vitae“. Die gemeinsame Diskussion hat das Ziel, die
     eigene Urteilsbildung der Teilnehmer(innen) herauszufordern und ihr systematisch-
     theologisches Urteil zu schärfen.
V.   Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, Vor- und Nachbereitung
60 412    Habermas und die Religion (HS – H, M, L, MEd E II, MRC-V2c)
OS        Mo   18-20    wöch.      BU 26, 406         F. Lohmann/ N. Slenczka
K.   Am 18.6.2009 wird Jürgen Habermas 80 Jahre alt. Anlass genug, sich in einem Seminar
     mit seinem Lebenswerk zu beschäftigen. Unser besonderes Interesse gilt dabei seinen
     Aussagen zur Religion aus den letzten Jahren, die ein großes Echo, gerade auch in der
     kirchlichen Öffentlichkeit, gefunden haben. Um sie angemessen zu verstehen, ist allerdings
     eine Kenntnis von Habermas' philosophischer Grundposition erforderlich. Wir werden
     deshalb Texte aus allen drei Phasen seines Werks (zunächst Kritik der instrumentellen
     Vernunft im Anschluss an Heidegger und die Kritische Theorie, dann Ausarbeitung des
     eigenen Konzepts einer kommunikativen Vernunft, dann dessen Weiterdenken im Blick auf
     Recht, Staat und Ethik) behandeln. Wegen des Umfangs der geforderten Lektüre wird ein
     Seminar-, Referats- und Lektüreplan ab Anfang Februar in den Sekretariaten der beiden
     Dozenten erhältlich sein.


                                               41
L.   (zur Einstimmung) Jürgen Habermas/Joseph Ratzinger, Dialektik der Säkularisierung. Über
     Vernunft und Religion, Freiburg (Br.), 7. Aufl. 2005 (auch erhältlich über die Bundeszentrale
     für politische Bildung, www.bpb.de)
V.   in der Regel Besuch eines systematisch-theologischen oder                   philosophischen
     Hauptseminars, persönliche Anmeldung bei einem der beiden Dozenten
S.   Benoteter Schein aufgrund einer Hausarbeit
60 413    Doktorandenkolloquium Systematik/Praktische Theologie (HS)
CO        Do    18-20   14tgl./1 BU 26, 108 Beginn:16.04. N. Slenczka/ W.Gräb
K.   Siehe fachübergreifende Lehrveranstaltungen.



PRAKTISCHE THEOLOGIE

60 500    Homiletik (GS/HS – H, M, L, MEd C, MRC-V4b)
VL        Mi    10-12    wöch.       BU 26,108                                      W. Gräb
K.   „Rede in der Predigt vom christlichen Glauben so, wie du auch außerhalb der Kirchen-
     mauern von ihm reden würdest – im Gespräch mit solchen, die kritische Rückfragen
     stellen.“ Diese Vorlesung wird die Predigt in den Zusammenhang von Überlegungen zu den
     Bedingungen religiöser Kommunikation in der Kultur der Gegenwart stellen. Es geht nicht
     nur um die Kanzelrede. Sofern es um die Kanzelrede geht, was durchgängig natürlich auch
     der Fall sein wird, soll diese als exemplarischer Fall der Praxis religiöser Mitteilung unter
     unseren heutigen kirchlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Verhältnissen begriffen
     werden. Nach der Grundlegung dieser Homiletik, die die Aufgabe der Predigt in der
     Auseinandersetzung mit wichtigen homiletischen Konzeptionen begründet, entfaltet der
     Hauptteil der Vorlesung die verschiedenen homiletischen Reflexionsperspektiven in den
     Kapiteln: 1. Religion verstehen, 2. Biblische Texte interpretieren, 3. Leben deuten, 4. Reden
     gestalten.
V.   Die Vorlesung ist für Studierende aller Studiengänge gedacht. Sie behandelt die
     Grundfragen religiöser Kommunikation, mit denen sich die Studierenden aufs Lehramt oder
     im MRC ebenso zu befassen haben wie diejenigen, die Prediger/innen werden wollen.
60 501    Seelsorge (GS/HS – H, M, L, MRC)
VL        Mi    10-12    wöch.      BU 26, 406                                  R. Schieder
K.   Die Seelsorgelehre hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Transformations-
     prozessen durchlaufen. War das pastoralpsychologische Paradigma von den siebziger bis
     in die neunziger Jahre hinein leitend, so lassen sich jetzt eine ganze Reihe neuerer
     Ansätze identifizieren, die versuchen, die Seelsorgelehre stärker auf eine Vielfalt von
     pastoralen Herausforderungen zu beziehen. In dieser Vorlesung werden - ausgehend von
     den grundlegenden Einsichten der Pastoralpsychologie - neuere Ansätze vorgestellt und
     deren Stärken und Schwächen analysiert.
L.   Jürgen Ziemer: Seelsorgelehre, Göttingen 2000. Uta Pohl-Patalong: Seelsorge im Plural.
     Perspektiven für ein neues Jahrhundert, Hamburg, 1999.
V.   Die Vorlesung ist für Studierende sowohl im Grund- als auch im Hauptstudium geeignet.
60 502    Religionspädagogisches Proseminar für Pfarramtsstudierende
PS        (GS/HS – H, M)
          Do     12-14   wöch.     BU 26, 117                     J. Willems
K.   Das Proseminar richtet sich an Studierende aller theologischen Studiengänge mit
     Ausnahme des Lehramtsstudiums. Am Beispiel von ausgewählten Gleichnissen soll das
     Verfassen eines Stundenentwurfes eingeübt werden. Dazu werden religionsdidaktische und
     –methodische, entwicklungspsychologische und religionssoziologische Fragen behandelt.
L.   Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.


                                              42
S.   Ab WS 2008/09 können Unterrichtsentwürfe nur noch im Rahmen des fachdidaktischen
     Seminars verfasst werden, für das ein PS-Schein und die Teilnahme an der Vorlesung
     „Grundfragen der Religionspädagogik“ Zugangsvoraussetzungen sind. Im Proseminar
     werden Teilnahmescheine ausgestellt bei regelmäßiger aktiver Teilnahme einschließlich
     Übernahme eines Referats/ Thesenpapiers.
60 503    Homiletisches Proseminar: Grundlagen Homiletik in Theorie und Praxis
PS        (GS/HS – H, M)
          Mo    13-16    wöch.     BU 26, 117                  L. Charbonnier
K.   Das homiletische Proseminar ist für viele die erste Begegnung mit der Predigtaufgabe. Es
     führt deshalb schrittweise an sie heran: Die eigenen Vorerfahrungen mit der Predigt kom-
     men genauso zur Sprache wie die liturgische Präsenz. Neben einer Verständigung über die
     Predigtaufgabe werden die Schritte der Predigtvorbereitung erläutert und eingeübt. Dabei
     wird sich das Proseminar v.a. mit theoretischen Fragen der Predigtarbeit im homiletischen
     Horizont von biblischem Text/Thema, Person des Predigers/der Predigerin und Wahrneh-
     mung der Religion der Menschen in der gesellschaftlichen und kirchlichen Gegenwart
     befassen. Am Ende steht das Ausarbeiten und Halten einer eigenen Kurzpredigt.
L.   Für die Arbeit im PS wird ein Reader zur Verfügung gestellt.
V.   Der Besuch eines Proseminars im Neuen Testament und in der Systematischen Theologie
     ist vorausgesetzt. Der wöchentliche Arbeitsaufwand neben der Seminarzeit wird bei
     durchschnittlich ca. vier Stunden liegen.
S.   Der benotete homiletische Proseminar-Schein wird aufgrund einer Erarbeitung einer
     Kurzpredigt während des Seminars und einer entsprechenden schriftlichen Hausarbeit im
     Anschluss an das Seminar sowie einer weiteren Leistung in Form eines Protokolls oder
     einer Textzusammenfassung ausgestellt.
60 504    Religionspädagogisches Seminar: Religiöse Erziehung in Europa (HS –
SE        H, M, L, MEd G I)
          Do     16-18     wöch.  BU 26, 406                      R. Schieder
K.   Dieses Seminar will einen Überblick über die aktuellen religionspädagogischen
     Entwicklungen in ausgewählten europäischen Ländern geben. Lassen sich bereits in
     Deutschland eine Vielzahl von Modellen religiöser Bildung identifizieren, so vervielfachen
     sich diese noch einmal, wenn man den Blick auf Europa ausdehnt. Im Seminar soll
     versucht werden die verschiedenen Modelle zu kategorisieren und ihre Stärken und
     Schwächen herauszuarbeiten.
L.   Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen: Peter Schreiner, Hans Spinder (Hg.):
     Identitätsbildung im pluralen Europa. Perspektiven für Schule und Religionsunterricht,
     Münster 1997.
S.   In diesem Seminar besteht die Möglichkeit eine religionspädagogische Abhandlung zu
     schreiben, es besteht jedoch keine Möglichkeit, einen Leistungsnachweis in der Form eines
     Unterrichtsentwurfes zu erbringen.
60 505    Fachdidaktisches Seminar: Diakonie lernen (Gruppe A) (HS – H, M, L,
SE        MEd D III)
          Do    14-16    wöch.     BU 26, 406                       U. Häusler
K.   Konzepte diakonisch-sozialen Lernens sind mittlerweile in vielen Schulprogrammen zu
     finden und haben auch in der Konfirmandenarbeit Einzug gehalten. Im Reflexions-
     zusammenhang von Theorie und praktischer Erfahrung lernen Kinder und Jugendliche über
     und in der Diakonie. Im Zentrum des Seminars steht die Vorbereitung, Durchführung und
     Auswertung eines Projektes „Diakonie lernen“ mit Schülerinnen und Schülern des 7.
     Jahrgangs der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Zur Durchführung des Projektes vom
     15.-26. Juni 2009 ist eine weitgehende Anwesenheit in der Schule einzuplanen. Pfarramts-
     studierende haben die Gelegenheit, einen Unterrichtsentwurf im Rahmen dieses Praxis-
     projektes zu verfassen. Für Lehramtsstudierende im Masterstudiengang dient das Seminar
     als fachdidaktische Erweiterung zum disziplinenübergreifenden Modul D Mensch und Ethik.

                                              43
     Die erste Sitzung am 16.04. findet für die Gruppen A und B (s. 60 506) gemeinsam in
     Raum 406 statt.
V.   H: Teilnahme an VL Grundfragen der Religionspädagogik und am religionspädagogischen
     PS; MEd: Modul Religion unterrichten lernen (Unterrichtspraktikum).
S.   H: benoteter Hauptseminarschein (Unterrichtsentwurf); MEd: 3 SP im Modul D
L.   G. Adam/ H. Hanisch/ H. Schmidt/ R. Zitt (Hg.): Unterwegs zu einer Kultur des Helfens.
     Handbuch des diakonisch-sozialen Lernens. Stuttgart 2006. C. R. Kaiser (Hg.): Diakonie
     und Schule. Münster u.a. 2006.
60 506    Fachdidaktisches Seminar: Diakonie lernen (Gruppe B) (HS – H, M, L,
SE        MEd D III)
          Do    14-16    wöch.     BU 26, 429                  L. Charbonnier
K.   siehe Kommentar 60 505
60 507    Seelsorge im Krankenhaus (HS – H, M, L, MRC-V1d)
SE        Mi    14-16    wöch.     BU 26, 406                                 R. Schieder
K.   Dieses Seminar richtet sich an Studierende, die sich bereits eingehend mit seelsorgerlichen
     Konzeptionen beschäftigt haben und die sich selbst in einer seelsorgerlichen Gesprächs-
     situation erproben wollen. In Zusammenarbeit mit Krankenhausseelsorgern werden die
     Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Semesters einen oder zwei kontinuierliche
     Seelsorgekontakte aufnehmen. Von mindestens einem Gespräch ist ein Gesprächs-
     protokoll (Verbatim) anzufertigen, das dann im Seminar analysiert werden wird. Der starke
     praktisch-methodische Zuschnitt des Seminars macht eine Beschränkung der
     Teilnehmerzahl auf 15 erforderlich. Anmeldungen bitte im Sekretariat bei Frau P. Haupt,
     Zimmer 420.
L.   Hans-Christoph Piper. Gesprächsanalysen, 6. Auflage, Göttingen 1994.
S.   Gesprächsprotokoll, Fallstudie.
60 508    Homiletisch-Liturgisches Hauptseminar: Texte aus dem Johannes-
SE        Evangelium (HS – H)
          Do    14-17     wöch.     BU 26, 108                      W. Gräb
K.   Predigt ist religiöse Rede. Religiöse Rede ist immer metaphorische und symbolische Rede.
     Wie kein anderes biblisches Buch, macht das Johannesevangelium dies vor. In der
     Religionspädagogik wurde das längst bemerkt. Die Symboldidaktik Peter Biehls etwa
     exemplifiziert ihren Umgang mit Symbolen und Metaphern, ausgehend von der
     Symboltheorie Paul Ricoeurs, an den johanneischen Ich-bin-Worten. Die Homiletik hat
     noch Nachholbedarf, wenn es darum geht, den symbolischen, metaphorischen und auch
     fiktionalen Charakter der biblischen Erzählungen fruchtbar zu machen. Mit ausgewählten
     Texten aus dem Johannes-Evangelium wollen wir das in diesem homiletischen Seminar
     lernen: Durch die gemeinsame Arbeit an diesen Texten, die Bearbeitung hermeneutischer
     und symboltheoretischer Fragestellungen und dadurch, dass alle Teilnehmer/innen im
     Kontext eines (Seminar-)Gottesdienstes eine Predigt halten und zur Diskussion stellen.
V.   Teilnahmevoraussetzung ist der Besuch eines homiletischen Proseminars.
L.   Martina Kumlehn, Geöffnete Augen – gedeutete Zeichen. Historisch-systematische und
     erzähltheoretisch-hermeneutische Studien    zur   Rezeption   und    Didaktik  des
     Johannesevangeliums in der modernen Religionspädagogik, 2007
60 509    Interkulturelle Seelsorge: Pastoral Care in a Pluralistic Religious and Secular
SE        Context (HS – H, M, L, MRC-K1) (engl./dt.)
          Mi     16-18     wöch.      BU 26, 108                       W. Gräb/ D. Louw
K.   Seelsorge ist helfende Begleitung im Kontext christlicher Lebensdeutung. Aufgrund der
     globalen Migrationsbewegungen, der neuen Medien und des Tourismus ist die Seelsorge
     immer stärker mit Menschen aus anderen kulturellen und religiösen Kontexten konfrontiert.
     Ebenso kann auch der Deutungshorizont des christlichen Glaubens in unserer

                                             44
     säkularisierten Gesellschaft oft nicht vorausgesetzt werden. Wie ist seelsorgerliche
     Begleitung in religiösen und kulturellen Überscheindungssituationen möglich? Diesem
     Problem geht das Seminar nach. Es soll die Seelsorge an Kranken, Sterbenden und
     Trauernden im Zentrum stehen. Deshalb werden wir fragen, wie diese menschlichen
     Krisen- und Grenzerfahrungen in anderen Religionen, vor allem dem Islam bzw. dort
     verarbeitet werden, wo kein expliziter Anschluss an religiöse Deutungs- und
     Ritualtraditionen erkennbar ist. In den letzten drei Wochen des Semesters (29.6.-17.7.09)
     wird Prof. Daniel Louw, Practical Theology in Stellenbosch, SA das Seminar mit gestalten.
     Dann wird es um die Seelsorge an AIDS-Kranken gehen. Dort liegen zurzeit die größten
     Herausforderungen einer interkulturellen Seelsorge in Afrika.
L.   Karl Federschmidt u.a. (Hg.), Handbuch Interkulturelle Seelsorge, 2002; Helmut Weiß u. a.
     (Hg.), Ethik und Praxis des Helfens in verschiedenen Religionen, 2005; Daniel Louw,
     Mechanics of the Human Soul. About Maturity and Life Skills, 2005; Daniel Louw, Cura
     Vitae. Illness and the Healing of Life. Wellington: Lux Verbi, 2008.
60 510    Schleiermachers Christliche Sittenlehre (HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd D
SE        II, MRC-V4a)
          Do     08.30-10 wöch.     BU 26, 406             W. Gräb/ N. Slenczka
K.   Siehe fachübergreifende Lehrveranstaltungen.
60 511    How dangerous are religions? (HS – H, M, L, MRC-V3a, V2f) (engl.)
SE        Do   18-20    wöch.       BU 26,117                       R. Schieder
K.   While more and more empirical studies show the positive effects of religion on health and
     happiness of individuals, especially Europeans tend to focus much more on the dangers
     and risks of religion. This seminar tries to evaluate the risks of religion in a transdisciplinary
     perspective.
L.   It is suggested to read: Andrew M. Greeley: Religion in Europe at the End of the Second
     Millennium. New Brunswick 2004.
60 512    Der verlorene Sohn – ein biblisches Thema in methodischer Vielfalt
UE        erschließen (GS/HS – H, M, L, BA[B]RP, MEd G II, MRC-V1f)
          Do     18-20    wöch.     BU 26, 406                      U. Häusler
K.   Biblische Themen in methodischer Vielfalt zu unterrichten, setzt Kenntnisse und Fähig-
     keiten der Lehrenden voraus, die ausgebildet und trainiert werden müssen. Dazu soll diese
     Methodenübung Raum bieten. Eine besondere methodische Herausforderung ist die Arbeit
     mit biblischen Texten, die einen hohen Bekanntheitsgrad aufweisen. Wir werden mit dem
     „verlorenen Sohn“ einen solchen „Klassiker“ mit verschiedenen Methoden erschließen.
     Dabei werden u. a. Rollenspiel, kreatives Schreiben, interaktionale Bibelarbeit und
     bibliodramatische Elemente, die Arbeit mit Karikaturen und Bildern aus der Kunst erprobt
     und mit der Methode der Themenzentrierten Interaktion reflektiert. Die Frage, wann und
     warum ich eine bestimmte Methode einsetze, wird die Lehrveranstaltung wie ein roter
     Faden durchziehen.
60 513    PfarrerInnenrolle und Gemeindeleitung aus pastoralpsychologischer
BUE       Perspektive (dient auch zur Vorbereitung auf das Gemeindepraktikum)
          (GS/HS – H, M, MEd C, MRC-V2d)
          24./25.04.; 08./09.05. und 15./16.05.09 BU 26, 117
          Vorgespräch 17.04.09      14-16 Uhr, BU 26,117      F.-W. Lindemann
K.   Warum studiere ich Theologie? Wie stelle ich mir mein berufliches Wirken als Pfarrer/in
     vor? Welche Aspekte des zukünftigen Berufslebens erscheinen mir jetzt besonders reizvoll,
     welche weniger? Was brauche ich jetzt, um in der Klärung dieser Fragen voran zu
     kommen? Unter pastoral- und sozialpsychologischen Aspekten soll diesen Fragen in drei
     Blockveranstaltungen nachgegangen werden. 1. Rolle: Person und Auftrag (eigene
     Motivation, persönliche Stärken, theologische und berufliche Zielvorstellungen) 2. Auftrag
     im Arbeitsfeld Gemeinde (Rollenvorgaben, Rollenzuweisungen, Rollengestaltung in
     unterschiedlichen pastoralen Rollen: z. B. Prediger/in, Nachbar/in, Lehrer/in, Seelsorger/in)

                                                 45
     3. Leitung nach innen und außen (sich positionieren, andere für gemeinsame Ziele
     gewinnen, Aufgaben beschreiben, Mittel für deren Erfüllung zur Verfügung stellen,
     Anerkennung und Kritik, Sitzungen leiten etc.).
L.   Klessmann, Michael: Pastoralpsychologie. Ein Lehrbuch. Neukirchen/Vluyn 2006 (3.
     Aufl.); Lindner, Herbert: Kirche am Ort – ein Entwicklungsprogramm für Ortsgemeinden,
     Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer 1999.
60 514    Die Kirche im Dorf lassen? – „Kirche“ aus systematisch- und praktisch-
UE        theologischer Perspektive (GS/HS – H, M, L, MEd C II, MRC-B3) (engl./dt.)
          Di     12-14    wöch.      BU 26, 406
                                             L. Charbonnier/ D. Noordveld-Lorenz
K.   Siehe fachübergreifende Lehrveranstaltungen.
60 515    Präsenz und Authentizität im Ritual (für Pfarramtsstudierende) (GS/HS –
BUE       H)
          Gruppe A: 24.04.-26.04. u. 19.06.-21.06.09
          Gruppe B: 26.06.-28.06. u. 10.07.-12.07.09      BU 26, 108       C. Zarft
K.   Der liturgische Raum verlangt den LiturgInnen eine ganz eigene Fähigkeit der
     Konzentration, der Präsenz und der Authentizität ab. Die innere Haltung zum Gegenüber
     und dem Ereignis, zur eigenen Person und die persönliche religiöse Bezogenheit,
     vermitteln sich in der äußeren Haltung und der Bewegung, in der Stimme und in der
     Sprache. In der Lehrveranstaltung werden Grundlagen und Methoden zum Aufbau einer
     adäquaten Präsenz vermittelt, um das           Anliegen des liturgischen Elements zu
     transportieren. Dieses beinhaltet die Grundlagen der Stimme und der Atmung, die Rhetorik
     von Texten und das liturgische Verhalten im Ritual. Die Kongruenz von körpersprachlichen
     Signalen und verbaler Botschaft und deren Nachhaltigkeit, ist Ziel der Lehrveranstaltung.
     Die positive Nutzung von Lampenfieber, der Umgang mit Räumen und die Dynamik von
     Veranstaltungen werden thematisch eingebunden. Da es eine Teilnehmerbegrenzung gibt,
     bitte ich um Voranmeldung mit Telefonnummer und Mailanschrift in der Praktischen
     Theologie bei Frau Scheuer, Tel. 030/2093-5932/3, BU 26, 415.
L.   M. Meyer-Blanck: Inszenierung und Präsenz, in WzM 49 (1997), 2-16. D. Stollberg:
     Liturgische Praxis, Göttingen 1993., T. Kabel: Handbuch Liturgische Präsenz, Gütersloher
     Verlagshaus 2002.
V.   Die Teilnahme in Verbindung mit dem homiletischen Seminar bietet sich an, ist aber nicht
     zwingend.
S.   Ein unbenoteter UE-Schein kann ausgestellt werden.
60 516    Einführung in das Thema Diakonie (dient auch als Begleitübung zum
UE        Diakoniepraktikum) (GS/HS – H, M, L)
          Do    10-12     wöch.    BU 26, 429                  S. Kahl-Passoth
K.   In der Übung geht es um die Vermittlung biblisch-theologischer und historischer
     Grundlagen der Diakonie. Informationen über die sozialpolitischen und ökonomischen
     Rahmenbedingungen diakonischer Arbeit zeigen das Spannungsfeld auf, in dem sich die
     Diakonie heute bewegt. Einige Handlungsfelder werden von Gastreferenten dargestellt.
     Eine Exkursion in eine Einrichtung der Diakonie ist geplant.
60 517    Christliche Spiritualität: Geschichte, Personen, Themen (I): Alte Kirche
BUE       bis zur Reformationszeit (GS/HS – H, M, L, MRC-V4c)
          nur am: 24.04./ 08.05./ 29.05./ 05.06./ 19.06./ 03.07./ 10.07.
          Fr     14-18                  BU 26, 306                       W. Bittner
K.   In den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte stellen sich Grundfragen und bilden
     sich Grundformen christlicher Spiritualität, in deren lebendiger Tradition wir als Kirche bis
     heute stehen. Was haben wir zu lernen von den Wüstenvätern, von der Art der Bibellektüre
     und des Bibel-Verstehens, von der Auseinandersetzung mit dem Neuplatonismus, von den
     ersten Klosterregeln usw. ... Was hier gedacht, erprobt und gelebt wurde ist überraschend

                                              46
     modern, weise und praktisch. Wir hören hin, probieren aus und setzen uns damit
     auseinander. Arbeitsformen: Einführungen, Gespräche, Textinterpretationen, Übungen,
     Austausch.
L.   Einblick in die „Worte der Väter“, Benedikts-Regel ... Artikel der gängigen Lexika zu Namen
     und Begriffen. Weitere Literatur wird in der Übung bekannt gegeben. Als Überblick hilfreich
     ist Gordon Mursell, Die Geschichte der christlichen Spiritualität, 2002 – antiquarisch günstig
     erhältlich.
V.   Regelmäßige Teilnahme, Übernahme eines Kurzreferates, Bereitschaft zu Übungen.
     Einladung zum Üben zwischen den Sitzungen.
S.   Entsprechend den jeweiligen Studienordnungen.
60 518    Bibliolog und Bibliodrama in Schule und Gemeinde am Beispiel der
BUE       Josefsgeschichten (GS/HS – H, M, L, BA[B]RP, MEd G II, MRC-V1f)
           15.-17.05.09, 26.-28.06.09 BU 26, 406         U. Häusler/ L.-K. Roy
K.   Einen biblischen Text in lebendiger, aktueller Weise auszuloten und auszulegen, indem die
     Zwischenräume der schriftlich fixierten Zeilen, das "Between", mit Leben erfüllt wird - diese
     Herangehensweise verbindet Bibliodrama und Bibliolog. Ziel dieser Übung ist es, in der
     Begegnung mit den Josefsgeschichten die beiden Methoden kennenzulernen, zu erproben,
     sie zu vergleichen, ihre Reichweite zu reflektieren und Einsatzmöglichkeiten in Schule und
     Gemeinde zu überlegen.
V.   Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 begrenzt. Anmeldung über die moodle-Plattform ab
     1.4.2009 (Kennwort: Josef09) und Teilnahme an der Vorbesprechung am Mittwoch, 29.
     April, 12.00-13.00 Uhr in Raum 406
L.   E. Naurath/ U. Pohl-Patalong (Hg.): Bibliodrama. Theorie – Praxis – Reflexion. Stuttgart
     2002.; U. Pohl-Patalong: Bibliolog. Gemeinsam die Bibel entdecken im Gottesdienst – in
     der Gemeinde – in der Schule. Stuttgart 22007.
60 519    Psychology of Religious Experience (GS/HS – H, M, L, MEd E I/II, MRC-
BUE       V2d) (engl./dt.)
          18.-29.05.2009 Mo-Fr 18-21 BU 26, 330       T. Lehtsaar (ERASMUS)
K.   Der Kurs beschäftigt sich mit der subjektiven Seite der Religion. Die Rolle des religiösen
     Erlebens wird von der sozialen und individuellen psychologischen Perspektive aus
     betrachtet. Die emotionalen und rationalen Komponenten des religiösen Erlebens werden
     sowohl unter historischen als auch unter gegenwärtigen Aspekten analysiert. Die Art und
     Weise, wie religiöse Erlebnisse wahrgenommen und gedeutet werden, kann das ganze
     Leben eines Menschen beeinflussen. Gerade durch das religiöse Erleben inspiriert, haben
     viele berühmte Menschen ihre Berufung gefunden und ihr Lebenswerk vollbracht. Die
     bekanntesten Arten des religiösen Erlebens sind das mystische und das ekstatische
     Erleben. Konkrete religiöse Bewegungen bevorzugen bestimmte religiöse Erlebnisse. So
     kann zum Beispiel der religiöse Fanatismus Änderungen in der Emotionalität des religiösen
     Erlebens und in der Deutung dieser Erlebnisse verursachen. Bei der Erläuterung des
     religiösen Erlebens und dessen Auswirkungen dienen als Grundlage die Begriffe und
     Konzepte der (Religions-)Psychologie.
     Tõnu Lehtsaar ist Professor für Religionspsychologie an der Universität Tartu, Estland. Der
     Kurs wird in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch) durchgeführt.
L.   Grom, B. (2007). Religionspsychologie (3. Auflage). München: Kösel Verlag.
V.   Regelmäßige Teilnahme, Übernahme eines Referats.
S.   Schriftlich ausgearbeitetes Referat.
60 520    Religion und Medien (HS – H, L, M, MRC-K1) (engl./dt.)
SOZ       Do    18-21    14tgl./2   BU 26, 108 Beginn: Do 23.4.09                    W. Gräb
K.   Um die Gegenwartskultur und das Vorkommen religiöser Motive in ihr, bis hin zu den
     großen Themen der Theologie (Schöpfung, Sünde, Erlösung) zu verstehen, müssen wir die

                                               47
     Medien in den Blick nehmen, insbesondere die Filme des populären Kinos. Das wollen wir
     in der Sozietät dieses Semesters tun. Verbunden ist die Sozietät dieses Semesters mit
     einer Exkursion. Es besteht die Möglichkeit, an der Tagung der Summer School „Religion
     and Media“ in der Evangelischen Akademie Hofgeismar teilzunehmen, zum Thema: „The
     miraculous winking Jesus. Biblische Gestalten in den Medien“ vom 19.-21.6.09.
     Starting from the premise that film-watching is a religion-like activity, this seminar explores
     the ways in which films require the viewer to engage at many levels (cognitive, affective,
     aesthetics and ethical). The presupposition is that the social practice of cinema-going has a
     religious dimension. We want to find out how theology through film can be a method of
     reading the dialog between film and Western culture, as well as a relevant and
     contemporary practical theology.
L.   Clive Marsh, Theology goes to the movies, 2007; Jörg Herrmann, Sinnmaschine Kino,
     2000.
60 521    Doktorandenkolloquium (HS – H, M, L)
CO        Do    20-22   14tgl./1  BU 26, 406                                      R. Schieder

60 522    Reason, Experience and Interpretation in Medieval and Modern Jewish
UE        Thought (HS – H, M, L, MRC-V1c, MEd E, F) (engl.)
          Di   10-12     wöch.      BU 26, 406                    T. Blanchard
K.   This course will focus on how five classic medieval Jewish scholars used text interpretation
     to express their understanding of the relationship of human reasoning to the nature of
     experience, especially religious and spiritual experience. The readings [all in English
     translations] will be taken from: Rashi, Ibn Ezra, Seforno, Nachmanides and Maimonides. In
     order to highlight the philosophical and theological iusses involved, modern Jewish thinkers
     will be also be discussed, here, Buber, Cohen, Rosenzweig, Levinas Soloveitchik and the
     new American school of textual reasoning.
60 523    Doktorandenkolloquium Systematik/Praktische Theologie (HS)
CO        Do    18-20   14tgl./1 BU 26, 108 Beginn:16.04. W.Gräb/ N. Slenczka
K.   Siehe fachübergreifende Lehrveranstaltungen.

RELIGIONS- UND MISSIONSWISSENSCHAFT SOWIE ÖKUMENIK

60 600    Geschichte der islamisch-christlichen Beziehungen (GS/HS – H, M, L,
VL        MRC-V1g, MEd F I – SG)
          Do    16-18     wöch.     BU 26, 008                   A. Feldtkeller
K.   Der Islam ist seit seinen Anfängen auf das Christentum bezogen. Er hat einen Platz für
     christliche (und jüdische) Bevölkerungsgruppen in der eigenen Gesellschaft definiert und
     islamische Reiche haben sich Jahrhunderte lang mit der christlichen Welt militärisch
     auseinandergesetzt. Das Christentum hat seinerseits auf den Islam reagiert. Es gab
     gewalttätige Auseinandersetzungen und gegenseitige Verunglimpfungen ebenso wie
     Phasen des friedlichen Zusammenlebens und der Gespräche miteinander. Die Vorlesung
     gibt einen Überblick über die Facetten der gemeinsamen Geschichte im Bemühen, der
     Vielfalt von Anliegen und Erfahrungen gerecht zu werden.
L.   Andreas Renz / Stephan Leimgruber: Christen und Muslime. Was sie verbindet, was sie
     unterscheidet, München 2004, Ludwig Hagemann: Christentum contra Islam. Eine
     Geschichte gescheiterter Beziehungen, Darmstadt 1999; Andreas Feldtkeller: Die „Mutter
     der Kirchen“ im „Haus des Islam“, Erlangen 1998; Bernard Lewis: Die Welt der
     Ungläubigen. Wie der Islam Europa entdeckte, Berlin / Wien 1983; Ursula Spuler-
     Stegemann (Hg.): Feindbild Christentum im Islam. Eine Bestandsaufnahme, Freiburg 2004;
S.   Ein benoteter Schein kann durch mündliche Prüfung erworben werden.
60 601    Ethik im Religionsvergleich (GS/HS – H, M, L, BA[B]RW, MRC-V4d, MEd
SE        D II, Genderstudies) (engl./dt.)
                                               48
          Mo      14-16      wöch.        BU 26, 108                         A. Feldtkeller
K.   Im Dialog der Religionen miteinander, aber auch im wissenschaftlichen Vergleich zwischen
     religiösen Traditionen wird heute dem Bereich der Ethik besondere Aufmerksamkeit
     geschenkt. Sind die Religionen aufgrund ihrer Ethik dazu in der Lage, einen gemeinsamen
     Beitrag zur Lösung drängender Menschheitsprobleme zu leisten? Welche Bedeutung
     haben dabei die Unterschiede zwischen Religionen, die vor allem die Begründung von
     Ethik betreffen? Das Seminar wird anhand von Texten einen Überblick über wichtige
     ethische Traditionen aus den Religionen der Menschheit zu geben suchen und Ansätze zur
     Kooperation zwischen Religionen auf ethischem Gebiet diskutieren.
L.   Anton Grabner-Haider (Hg.): Ethos der Weltkulturen. Religion und Ethik, Göttingen 2006;
     Michael Klöcker u. a.: Wörterbuch Ethik der Weltreligionen. Die wichtigsten Unterschiede
     und Gemeinsamkeiten, Gütersloh 1995; Carl Heinz Ratschow (Hg.): Ethik der Religionen.
     Ein Handbuch, Stuttgart 1980; Küng, H. / Kuschel, Karl-Josef: Erklärung zum Weltethos.
     Die Deklaration des Parlamentes der Weltreligionen, München / Zürich 1993.
S.   benoteter oder unbenoteter Seminarschein
60 602    Begegnung mit Judentum und Islam (GS/HS – H, M, L, MRC-K1, MEd F
UE        II) (engl./dt.)
          Do      14-16   wöch.   BU 26, 113                   A. Feldtkeller
K.   Während des Semesters werden mehrere Begegnungen mit Angehörigen von Judentum
     und Islam organisiert, wobei auch der akademische Austausch Berücksichtigung findet. Die
     Begegnungen werden vor- und nachbereitet; gleichzeitig wird damit exemplarisch in
     Grundsatzfragen des Verstehens fremder Religionen und in die Methode der
     teilnehmenden Beobachtung eingeführt.
L.   Reinhold Bohlen (Hg.): Begegnung mit dem Judentum, Trier 2007; Thomas Bauer (Hg.):
     Kinder Abrahams. Religiöser Austausch im lebendigen Kontext, Münster 2005; Hansjörg
     Schmid (Hg.): Identität durch Differenz? Wechselseitige Abgrenzungen in Christentum und
     Islam, Regensburg 2007; Andreas Renz / Stephan Leimgruber: Christen und Muslime. Was
     sie verbindet, was sie unterscheidet, München 2004,
60 603    Reinkarnation und Christentum (GS/HS – H, M, L)
UE        Di    18-20    wöch.      BU 26, 306                               M. Pöhlmann
K.   Wohl kaum eine fernöstliche Vorstellung ist so stark popularisiert und „verwestlicht“ worden
     wie die Idee von Karma und Reinkarnation. Neueren Umfragen zufolge stimmen ihr 10 bis
     25 Prozent der Befragten im deutschsprachigen Raum zu. Für viele scheint sich damit die
     Frage nach dem Warum von persönlichem Leid rational zu erschließen. In welchem
     Verhältnis stehen Reinkarnationsglaube und christliche Hoffnung? Folgende Themen sollen
     u.a. berücksichtigt werden: östliche Reinkarnationsvorstellungen (Hinduismus,
     Buddhismus) und ihre Rezeption im Westen; Karma und Reinkarnation in der
     Anthroposophie, im Spiritismus sowie in neuen religiösen Bewegungen und in der sog.
     Reinkarnationstherapie; Reinkarnation im Christentum? Darüber hinaus sind auch
     Begegnungen und Exkursionen vorgesehen.
L.   R. Sachau, Westliche Reinkarnationsvorstellungen, Gütersloh 21997; P. Schmidt-Leukel
     (Hg.), Die Idee der Reinkarnation in Ost und West, München 1996; H. Zander: Geschichte
     der Seelenwanderung in Europa, Darmstadt 1999; ein Aufsatzreader wird vorbereitet.
V.   Bereitschaft zur Übernahme eines Referats
S.   Benoteter Schein nach mündlicher oder schriftlicher Prüfung
60 604    Die ökumenische Bewegung in globalen politischen Konflikten (GS/HS
BUE       – H, M, L)
          24./25.04.09; 08./09.05.09, BU 26, 406       K. Kunter/ A. Strümpfel
          Fr 14-18, Sa 10-16Uhr
K.   Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts brachte für die Ökumenische Bewegung eine
     entscheidende Weichenstellung: Von einem europäischen (Männer)Freundschaftsbund vor

                                              49
     dem Ersten Weltkrieg entwickelte sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem in Gestalt
     des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) zu einer transnationalen Organisation.
     Flüchtlingshilfe, Wiederaufbau, Kampf gegen Rassismus und Apartheid, Einsatz für
     Menschenrechte, Frieden und Gerechtigkeit wurden nun Kennzeichen einer internationalen
     protestantischen Kirchenpolitik. Auch in den theologischen Diskursen des ÖRK lässt sich
     ein allmählicher Paradigmenwandel feststellen. Die herkömmliche, vornehmlich europäisch
     geprägte Theologie sah sich durch Konzepte wie „Theologie der Revolution“ oder
     „Befreiungstheologie“ herausgefordert. Und auch eine gemeinsame Antwort der Kirchen auf
     globale Gerechtigkeitsfragen wurde immer schwieriger. In diesem Prozess spielten die
     1960er und 1970er Jahre eine bis heute prägende Rolle, in denen sich der ÖRK – nicht
     zuletzt durch das Hinzutreten von Kirchen der „Dritten Welt“ – von einer europäisch-
     nordamerikanischen zu einer tatsächlich globalen Organisation wandelte. Die Blockübung
     geht an ausgewählten Fallbeispielen diesen Herausforderungen, die die Ökumenische
     Bewegung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts genommen hat, nach und fragt nach
     ihren Einflüssen für heutige Vorstellungen und Probleme. Behandelt werden unter anderem
     die Rolle der internationalen Kirchengemeinschaft angesichts der politischer Ereignisse und
     Bewegungen (Studentenbewegung, Frauenemanzipation, Dekolonisierung, Bürgerrechts-
     bewegung, Kalter Krieg) als auch Ansätze politischer Theologie.
V.   Zur Teilnahme an der LV wird um möglichst frühzeitige Anmeldung bis spätestens zum
     14.04.2009 gebeten: katharina.kunter@gmx.de, annegreth.struempfel@gmail.com
60 605    Religionsfreiheit und Christenverfolgung heute in globaler Perspektive
BUE       (GS/HS – H, M, L) (1SWS)
          Fr 19.06. 14:00 – So 21.06.09 12:30 Uhr BU 26, 117            C. Sauer
K.   Durch Vorfälle in verschiedenen Ländern sind Christenverfolgung und allgemeine Ein-
     schränkungen der Religionsfreiheit heute ins öffentliche Bewusstsein gedrungen. Die EU
     und Deutschland nehmen nun auch Flüchtlingskontingente aus dem Irak auf. Überpropor-
     tional viele Christen sind aus dem Irak geflohen. Die EKD hat gegen das Apostasiegesetz
     des iranischen Parlaments protestiert, das den Abfall vom Islam automatisch mit dem Tode
     bestrafen will. Die Religionsfreiheit in der Türkei wird in die Debatte um einen EU-Beitritt
     der Türkei eingebracht, und das nicht erst seit den Christenmorden in Malatya im April
     2007. Die Württembergische Landeskirche hat seit 2007 den Stefanustag zum Gebetstag
     für verfolgte Christen erklärt und der EKD-Synode lag 2008 ein entsprechender Antrag vor.
     Dabei stellen sich zahlreiche wissenschaftliche und theologisch Fragen: Wie kann
     Religionsfreiheit gemessen werden, welche Faktoren sind maßgeblich und wie kann
     international verglichen werden? Welche Rolle spielt religiöse Verfolgung in der Gemenge-
     lage verschiedener Faktoren in einzelnen Ländern? Wie kann religiöser Verfolgung sinnvoll
     (soziologisch und theologisch) definiert werden? In Kontexten von Leiden, Verfolgung und
     Martyrium haben Christen kontextuelle Theologien entwickelt, die wahrgenommen werden
     wollen. Schließlich eröffnen sich auch für Kirchen in Kontexten mit großer Religionsfreiheit
     praktisch-theologische Handlungsfelder wie Gebetstage, Solidaritätsadressen und
     Märtyrergedenken, die es zu reflektieren gilt. Die Übung greift exemplarisch Forschungs-
     ansätze, führende Nachschlagewerke, Länderprofile, kontextuelle Theologien und
     beispielhafte Handlungsmodelle auf. Übungsteilnehmer gestalten abschließend einen
     Gemeindegottesdienst zum Thema Christenverfolgung mit.
L.   C. Sauer, Researching persecution and martyrdom. IJRF 2008,26-48; T. Schirrmacher,
     Christenverfolgung heute. Holzgerlingen 2008. Kirchenamt der Evangelischen Kirche in
     Deutschland (Hg.): Bedrohung der Religionsfreiheit: Erfahrungen von Christen in
     verschiedenen        Ländern;     eine      Arbeitshilfe.    Hannover        2003      –
     www.seelsorge.de/download/ekd_texte_78.pdf; Märtyrer 2008. Das Jahrbuch zur
     Christenverfolgung heute. Bonn 2008 – www.bucer.eu/maertyrer.html; P.A. Marshall (Hg.).
     Religious freedom in the world. Lanham 2008 – wesentliche Auszüge online in IJRF –
     www.iirf.eu; C.L: Tieszen, Re-examining religious persecution: Constructing a theological
     framework for understanding persecution. Kempton Park 2008 – www.iirf.eu
V.   Für Teilnehmer aller Fachbereiche und Studienphasen. Vorbereitende Lektüre von ca 12x
     20 Seiten. Bereitschaft zu einem 15-minütigen Einführungsreferat für eine der Sitzungen.

                                              50
     Ein Reader wird online <www.iirf.eu>, sowie in einem Ordner in der Bibliothek zur
     Verfügung gestellt: Schriftliche Anmeldung bis 12.6., da der Übungsleiter aus Kapstadt
     anreist: christof@iirf.eu
S.   Teilnahmeschein für aktive Teilnahme.
60 606       Religion, Magie und Ritual. Theorien über ‚primitive’ Religion     NEU!
UE           (GS/HS – H, M, L, MRC)
             Di     14-16    wöch.       BU 26, 108                         C. Wenzel
K.   Die Übung beschäftigt sich mit religionswissenschaftlichen Theorien und Methoden, die seit
     der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt wurden, um so genannte primitive Kulturen zu
     beschreiben. Dabei vollzieht sich der Übergang von der Arbeit am Schreibtisch zur
     Feldforschung mit ihren neuen Chancen aber auch Problemen. In der Lehrveranstaltung
     sollen vor allem die anthropologischen Konzepte und religionstheoretischen Überlegungen,
     auf denen diese Studien beruhen, heraus-gearbeitet werden.
L.   Wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
V.   keine, es wird die Bereitschaft zu Kurzreferaten erwartet

CHRISTLICHE ARCHÄOLOGIE UND KIRCHLICHE KUNST

60 700       Christliche Ikonographie II (GS/HS – H, M, L, MEd E I, MRC-V1e – SG)
VL           Mi     10-12    wöch.       BU 26, 306     G. Strohmaier-Wiederanders
K.   Die Vorlesung behandelt die ikonographische Entwicklung des Christusbildes und anderer
     Themen vom 13. bis 16. Jh. Der Wandel in Theologie, Kirche und Gesellschaft hat die
     Frömmigkeitspraxis beeinflusst. Das wirkte sich auf Thema und Gestaltung der wichtigsten
     christlichen Themen in der bildenden Kunst aus. Das Bild zeigt dabei vor allem, wie sich die
     Laienfrömmigkeit entfaltet und wandelt und worin sich dieser Wandel vom in schriftlichen
     Quellen belegten unterscheidet.
S.   Erwerb von Leistungsscheinen möglich.
60 701       Bibelkunde für Kunsthistoriker (GS/HS – H, M, L, MEd E I, MRC - SG)
UE           Mi    14-16     wöch.     BU 26, 306     G. Strohmaier-Wiederanders
K.   In der Geschichte der Kirche hat es immer eine Umsetzung biblischer Berichte ins Bild
     gegeben. Dabei kam es in den einzelnen Epochen jeweils zu anderen biblischen Themen,
     die Schwerpunkte bildeten. In dieser Übung soll es darum gehen, welche Themen wann
     und warum bildliche Gestalt erfuhren.
S.   Erwerb von Leistungsscheinen möglich.
L.   Bibel
60 702       Tempel, Synagoge und Kirchenbau in der Spätantike (GS/HS – H, M, L –
UE           SG)
             Di   16-18    wöch.      BU 26, 306                    T. Lehmann
K.   An ausgewählten Beispielen sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede des antiken
     Kultbaus bei den Heiden, Juden und Christen herausgearbeitet werden.
L.   T. Hölscher (Hg.), Klassische Archäologie – Grundwissen (2002), 119-127; H.
     Brandenburg, Art. Kirchenbau, in TRE 18, 1990, 421-442; C. Claußen, Versammlung, -
     Gemeinde, Synagoge (2002).
60 703       Die religiöse Malerei des Quattrocento in der Berliner Gemäldegalerie
BUE          (Übung vor Originalen) (GS/HS – H, M, L - SG)                              NEU!
             (Vorbesprechung: Mi, 6.5.09, 12-14 Uhr, BU26, 117) Berliner Gemäldegalerie M. Kern
K.   Die Berliner Gemäldegalerie verfügt über eine herausragende Sammlung italienischer
     Malerei des 15. Jahrhunderts. Die Übung vor den Originalen im Museum soll einen
     Überblick über die Kunst der Zeit in den verschiedenen Regionen Italiens vermitteln. Wir
     werden Beispiele der venezianischen und der Florentiner Malerei, aber auch andere
                                                51
     Zentren künstlerischer Produktion, wie Mantua und Ferrara, kennenlernen. Neben
     stilistischen Besonderheiten sind dabei die Spezifika verschiedener Frömmigkeitskulturen,
     etwa eines städtischen oder eines höfischen Publikums sowie von Ordensgemeinschaften,
     zu diskutieren. Die besondere Verehrung bestimmter Heiliger, wie Franz von Assisi,
     Hieronymus oder Sebastian, fand in den Gemälden ebenso ihren Niederschlag wie der
     zeitgenössische Marienkult. Vielfach variierte Bildthemen sind die Pietà und die so
     genannte Sacra Conversazione. Dabei stellen sich Fragen nach dem ursprünglichen
     Kontext, der ehemaligen Funktion der Gemälde. Handelt es sich um ein Altarbild, das im
     Rahmen der Liturgie eine Rolle spielte, oder wurde das Gemälde für die private Andacht
     genutzt? Voraussetzung für eine Beantwortung dieser Fragen ist eine genaue Betrachtung
     und Beschreibung des Einzelwerks, die im Rahmen der Übung geübt werden soll. Darüber
     hinaus wird eine Einführung in die Nachschlagewerke der christlichen Ikonographie
     gegeben.
L.   Kat. Gemäldegalerie Berlin. 200 Meisterwerke, Staatliche Museen zu Berlin, Berlin 1998;
     Hans Belting, Giovanni Bellini, Pietà. Ikone und Bilderzählung in der venezianischen
     Malerei, Frankfurt a. M. 1985; Michael Baxandall, Die Wirklichkeit der Bilder. Malerei und
     Erfahrung im Italien des 15. Jahrhunderts, Frankfurt a.M. 1984; Christianity and the
     Renaissance. Image and Religious Imagination in the Quattrocento, hrsg. von Timothy
     Verdon und John Henderson, Syracuse 1990; Lexikon der christlichen Ikonographie (LCI),
     hrsg. von Engelbert Kirschbaum, 8 Bde., Freiburg im Breisgau 1968–1976.
V.   Bei den Teilnehmern des Seminars werden Italienischkenntnisse nicht vorausgesetzt,
     obwohl sie natürlich von Vorteil sind.
60 704    Römische Barockaltäre und ihre Rezeption nördlich der Alpen
BUE       (GS/HS – H, M, L - SG)                                        NEU!
          (Vorbesprechung: Mo, 4.5.09, 12-14 Uhr, BU26, 108) BU 26,   M. Kern
K.   Im 17. Jahrhundert fanden in Rom grundlegende Veränderungen im Altarbau statt. Es
     entstanden monumentale, raumgreifende Gebilde, die mit Hilfe von Architektur, Skulptur
     und Malerei, aber auch einer besonderen Lichtregie den Gläubigen suggerierten, Bild- und
     Betrachterwirklichkeit seien nicht mehr strikt voneinander zu trennen. Eine neuartige,
     Gattungsgrenzen durchbrechende Synthese aus verschiedensten Medien und Materialien
     führte dazu, dass Altäre, die bis weit ins 16. Jahrhundert den Charakter von eingestellten
     Möbeln hatten, nun als Raumkunstwerke konzipiert wurden. Diese Inventionen der
     italienischen Architekten fanden durch Stichwerke rasch Verbreitung in ganz Europa. Im
     Rahmen der Übung sollen zunächst die Altäre von Architekten wie etwa Gianlorenzo
     Bernini, Carlo Fontana oder Andrea Pozzo eingehend betrachtet werden, um anschließend
     die Rezeptionsprozesse nördlich der Alpen genauer analysieren zu können. Welche
     Veränderungen lassen sich feststellen, wenn die römischen Vorbilder im katholischen
     Süden, etwa von Egid Quirin Asam weiterentwickelt wurden? Und wie sehen
     demgegenüber Ausstattungen protestantischer Kirchen aus, die etwa Andreas Schlüter
     oder Caspar Gottlob von Rodewitz – gleichfalls an römischen Prototypen orientiert –
     entworfen haben?
L.   Emilio Lavagnino, Giulio Ansaldi u. Luigi Salerno, Altari barocchi in Roma, Rom 1954; Irving
     Lavin, Bernini and the Unity of the Visual Arts, 2 Bde., New York/London 1980; Rudolf
     Preimesberger, Berninis Cappella Cornaro. Eine Bild-Wort-Synthese des siebzehnten
     Jahrhunderts? Zu Irving Lavins Bernini-Buch, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 49, 1986,
     S. 190–219; Felix Ackermann, Die Altäre des Gian Lorenzo Bernini. Das barocke
     Altarensemble im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation (= Studien zur
     internationalen Architektur- und Kunstgeschichte, Bd. 50), Petersberg 2007; Bernhard
     Rupprecht, Die Brüder Asam. Sinn und Sinnlichkeit im bayerischen Barock, Regensburg
     1980; Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 5, Barock und Rokoko, hrsg.
     von Frank Büttner, Meinrad von Engelberg, Stephan Hoppe und Eckhard Hollmann,
     München u.a. 2008, S. 288–317.




                                              52
THEOLOGIE UND GESCHLECHTERSTUDIEN

60 750     Vereinter Widerstand, getrennte Visionen der „samtenen Revolution“
VL         1989. Symbolische und materiale Geschlechterordnung in
           Totalitarismus und (limitierter) Demokratie (GS/HS – H, M, L, MEd D,
           MRC, Genderstudies - SG)
           Mi      10-12    wöch.       BU 26, 117                        U. Auga
K.    Ein Erbe des Endes der totalitären Regime des Ostblocks war das Ausdifferenzieren des
      Begriffs der politischen Dissidenz, mit der Frage, welcher Widerstand tatsächlich
      Gesellschaft verändernd wirkt und welcher hegemoniale Diskurse stützt. Theoriebildung
      und Empirie zeigen übereinstimmend, dass die Vision oder der Projektcharakter zentrales
      Gesellschaft veränderndes Potential des Widerstandes darstellt. Was bedeutet es, für das
      Verhältnis     von     Staat   und      Kirche,   befreiungstheologische    Ansätze    und
      Geschlechterkonstruktion, wenn in der DDR politischer, auch feministischer Widerstand
      unter dem Dach der Kirche stattfand? Die Suche nach einer demokratischen jedoch
      solidarischeren Gesellschaft, als real existierender Kapitalismus es ermöglichte, war die
      Hoffnung vieler Intellektueller in der DDR und der BRD im Wendeprozess. Auch die
      unbeantwortete Geschlechterfrage zielt auf den Kern der Infragestellung bestimmten
      sozialistischer, liberaler oder religiöser Werte, denn Konstruktion, Hierarchisierung und
      Regulierung von Geschlecht impliziert Ausschluss und Gewalt. Die Geschlechterordnung
      ist eine zentrale Domäne, in welcher Machtansprüche markiert werden. Sie ist erst recht
      der Schauplatz, an welchem Konflikte ausgetragen werden, wenn politische Umbrüche
      stattfinden. Wie geschieht dies in den jeweiligen Systemen, wie in der Transformation?
L.    Lefort, Claude. Complications. Communism and the Dilemmas of Democracy. Columbia
      University Press. New York 2007.
60 751     Sozietät (nach persönlicher Anmeldung)
SOZ        Mi     14-16     14tgl.    BU 26, 330                                   U. Auga
K.    Die Sozietät möchte das kontinuierliche und anspruchsvolle Arbeiten im Umfeld von
      Theologie und Geschlechterstudien über die Semesterenden hinweg ermöglichen. Es
      werden internationale Ansätze im Spannungsverhältnis von Theologie, Religions-
      wissenschaft, Kulturkritik, interreligöser Kommunikation und Feministischen und
      Geschlechter theoretischen Fragen erörtert. Darüber hinaus können eigene Arbeiten
      vorgestellt werden. Gäste sind herzlich willkommen. Um Anmeldung wird gebeten
      (ulrike.auga@staff.hu-berlin.de).
Siehe auch: 60 601

PHILOSOPHIE

Siehe Lehrangebot des Instituts für Philosophie der HU (http://www.philosophie.hu-
berlin.de/) und Lehrangebot der Guardini-Professur.

GUARDINI - PROFESSUR FÜR RELIGIONSPHILOSOPHIE UND KATHOLISCHE
WELTANSCHAUUNG

60 850     Einführung in die Metaphysik (GS/HS – H, M, L, MEd E, F – SG)
VL         Mo    14-16     wöch.     BU 26, 013                   E. Runggaldier
K.    In den letzten Jahrzehnten hat es besonders unter analytischen Philosophen eine
      Wiederbelebung der metaphysischen Forschungsarbeit gegeben. Ich habe vor, in die
      wichtigeren ontologischen Debatten einzuführen und folgende Probleme anzuschneiden:
      Existenz und Möglichkeit; Konkretes und Allgemeines; Vergängliches und Bleibendes;
      Dinge und Ereignisse; Notwendigkeit und Freiheit; Tätigkeiten und Handlungen sowie
      Ursachen und Ziele. Ich werde auch auf entsprechende Thesen in der klassisch
      aristotelischen Metaphysik aufmerksam machen.


                                              53
L.    M. Loux, Metaphysics. London, Routledge 1998; E. Runggaldier und Ch. Kanzian,
      Grundprobleme der analytischen Ontologie (UTB 2059).
60 851     Platon: Timaios (GS/HS – H, M, L, MRC-, MEd F)
SE         Di     16-18    wöch.     BU 26, 113                              E. Runggaldier
K.    Der Spätdialog „Timaios“ hat die Anthropologie und Kosmologie des Abendlandes
      entscheidend geprägt. Wir werden Auszüge daraus lesen und u.a. auf folgende Themen
      eingehen: die Atlantisgeschichte, die Beseelung des Weltalls, die Entstehung von Zeit und
      Raum, die Schöpfung des Menschen und seine Ausstattung mit Vernunft, den Kreislauf des
      Werdens sowie das Verhältnis von Notwendigkeit (Mechanismus) und Zweckmäßigkeit
      (Freiheit).
60 852     Körper und Geist – Die philosophische Frage nach ihrer Relation
UE         (GS/HS – H, M, L, MRC-, MEd D)
           Di    14-16     wöch.      BU 26, 429                       B. Schick
K.    In der Übung wollen wir uns einem der ältesten und hartnäckigsten Probleme der
      Philosophie widmen. Wie hängt Körperliches und Geistiges im Menschen zusammen? Ist
      der Mensch eine leib-seelische Einheit, eine materielle „Maschine“ oder eine geistige
      Seele, die nur kontingenter Weise (und nur für kurze Zeit) mit einem Körper verbunden ist?
      Durch die Erfolge der modernen Hirnforschung hat diese Frage einerseits neue Aktualität
      gewonnen, andererseits spricht einiges dafür, dass wir es hier mit einem letztlich
      unlösbaren Rätsel zu tun haben. Mit Hilfe verschiedener Texte wollen wir uns ein
      Verständnis des Geist-Körper-Problems erarbeiten und einen Überblick über mögliche
      Positionen gewinnen.
L.    Ein Reader mit allen Texten wird zu Semesterbeginn zur Verfügung gestellt.



SPRACHUNTERRICHT/LEKTÜREKURSE

Ausführungsbestimmung zur Sprachprüfungsordnung (SprPOTh § 3 (1)):
Die Anmeldung zu einem Sprachkurs wird nach den ersten drei Wochen des betreffenden
Semesters verbindlich. Sie erfolgt im Kurs auf dem vorgesehen Formular und ist von dem in § 2,
Abs. 2 Punkt b) SprPOTh genannten Mitglied der Theologischen Fakultät als Kursleiter/in nach
Abzeichnung dem Prüfungsamt zuzuleiten.
Sprachkurse können in der Regel nur einmal belegt werden. Über begründete Ausnahmen
entscheidet der Vorsitzende der zuständigen Prüfungskommission auf schriftlichen Antrag.

60 900     Biblisches Hebräisch (GS - H, BA)
SPK        [Anmeldung eine Woche vor Kursbeginn!]
           Mo, Di, Do, Fr 10-12       wöch.  BU 26, 108                           I. Riesener
K.    Im Sprachkurs wird eine systematische Einführung in das biblische Hebräisch geboten und
      damit auf die am Ende des Semesters stattfindende Prüfung ( Hebraicum ) vorbereitet. Der
      Kurs ist so strukturiert, dass von Anfang an, d.h. nach der Einführung in Schrift- und
      Lautlehre und der Erarbeitung elementarer Syntaxkenntnisse, Originaltexte aus dem Alten
      Testament gelesen werden.
L.    Biblia Hebraica ( in der Ausgabe von K.Elliger / W.Rudolph oder von R.Kittel ab 7. Aufl. ). -
      L.Köhler / W.Baumgartner, Lexicon in Veteris Testamenti Libros, Leiden 1985 ( = 1953 )
      oder - W.Gesenius / F.Buhl, Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte
      Testament, 1962 ( = 17. Aufl. 1915 ).
V.    Die Teilnehmerzahl ist auf max. 30 begrenzt. Bitte melden Sie sich ab dem 7. April 2009
      (nicht früher!) per e-mail (dagmar.adnouf@rz.hu-berlin.de) unter Angabe Ihres Studien-
      ganges, Ihrer Immatrikulationsnummer und Ihres Fachsemesters an.
60 901     Latein I (GS – H, BA)

                                               54
SPK         [Nur für Theologie- und Philosophiestudierende der HU!]
            Mo, Di, Do, Fr    08-10      wöch.     BU 26, 117                    H. Köckert
K.    Dieser Kurs ist der erste Teil eines zweisemestrigen Kurses, an dessen Ende die
      Abschlussprüfung steht, deren Anforderungen dem Latinum entsprechen. Der Kurs ist
      besonders auf die Interessen von Studierenden der Theologie ausgerichtet.
L.    Cursus Brevis, Texte und Übungen, C.C. Buchner Verlag Bamberg u. a.
60 902      Latein II (GS – H, BA) Der Kurs beginnt mit einer Aufnahmeklausur!
SPK         [Nur für Theologie- und Philosophiestudierende der HU!]
            Mo, Di, Do, Fr    08-10      wöch.     BU 26, 108           P. Habermehl
K.    Kurs zwei schließt einen zweisemestrigen Kurs ab, der besonders auf die Interessen von
      Studierenden der Theologie zugeschnitten ist. Gelesen werden ausschließlich lateinische
      Originaltexte, die in Kopie zur Verfügung gestellt werden. Am Ende des Kurses erfolgt die
      schriftliche und mündliche Abschlussprüfung, deren Anforderungen dem Latinum
      entsprechen.
V.    Zur Teilnahme an Kurs zwei berechtigt eine erfolgreich abzulegende Aufnahmeklausur am
      Ende der ersten Woche (OHNE bestandene Aufnahmeklausur ist eine Teilnahme definitiv
      unmöglich).
60 903      Griechisch I (GS - H, BA)
SPK         [Nur für Theologie- und Philosophiestudierende der HU!]
            Mo, Di, Do, Fr    10-12      wöch.     BU 26, 113              C. Zimmermann
K.    Dieser Kurs ist der erste Teil eines zweisemestrigen Kurses, an dessen Ende die
      Abschlussprüfung steht, deren Anforderungen dem Graecum entsprechen. Der Kurs ist
      besonders auf die Interessen der Studierenden der Theologie ausgerichtet.
L.    Kantharos, Griechisches Unterrichtswerk, Lese- und Arbeitsbuch; Klett-Verlag; Kantharos,
      Schülerarbeitsheft; Klett-Verlag; Ars Graeca: Grammatik (nicht das Lehrbuch!), Schöningh
      Verlag
60 904      Griechisch II (GS - H, BA) Der Kurs beginnt mit einer Aufnahmeklausur!
SPK         [Nur für Theologie- und Philosophiestudierende der HU!]
            Mo, Di, Do, Fr    10-12      wöch.     BU 26, 117              H. Köckert
K.    Dieser Kurs ist der zweite Teil eines zweisemestrigen Kurses, an dessen Ende die
      Abschlussprüfung steht, deren Anforderungen dem Graecum entsprechen. Der Kurs ist
      besonders auf die Interessen der Studierenden der Theologie ausgerichtet.
L.    Kantharos, Griechisches Unterrichtswerk, Lese- und Arbeitsbuch; Klett-Verlag, Ars Graeca,
      Griechische Sprachlehre, Schöningh Verlag
V.    Der Kurs beginnt mit einer Aufnahmeklausur
60 905      Einführung in die Lektüre alttestamentlicher Texte (GS - H, BA)
UE          Fr    12-14     wöch.      BU 26, 117                        I. Riesener
K.       Als Ergänzung zum Hebräisch-Sprachkurs wird hier die Möglichkeit geboten, bei der
         Lektüre sprachlich einfacher Texte (der Schwierigkeitsgrad nimmt allerdings im Laufe des
         Semesters zu) erste Erfahrungen im Umgang mit der hebräischen Bibel zu gewinnen.
60 906      Hebräisch nach dem Hebraicum (GS/HS - H, M, L)
UE          Di    12-14    wöch.    BU 26, 306                                   J. Tropper
K.    Diese Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende, die soeben erfolgreich das Hebraicum
      bestanden haben, sowie an alle, die ihre Hebräisch-Kenntnisse vertiefen und das Gelernte
      verstehen wollen. Schwerpunkte sind: Sprachhistorische Ausführungen, Syntax-Probleme
      (vor allem Tempus- und Aspektsystem) und die Charakteristiken der hebräischen Poesie.
      Daneben wird zum wissenschaftlichen Arbeiten mit den zentralen Hilfsmitteln der Hebraistik
      angeleitet. Als Begleitlektüre dienen Texte mit höherem Schwierigkeitsgrad, vor allem
      poetische Texte.
L.    R. Meyer, Hebräische Grammatik, Berlin 1992: W. deGruyter.
                                               55
V.       Hebraicum.
60 907        Biblisch-Aramäisch (GS/HS - H, M, L)
UE            Fr     12-14   wöch.     BU 26, 306                                           J. Tropper
K.       Einführung in die Grammatik des Biblisch-Aramäischen, das in der alttestamentlichen
         Wissenschaft in der Regel zu wenig Beachtung findet, und kursorische Lektüre der ara-
         mäischen Texte des Alten Testaments (vor allem Dan 2 – 7 und Esra 4,8-6,18). Das
         Aramäische diente ab dem 8. Jh. v. Chr. als Verkehrssprache des Alten Orients. Etwa ab
         der Mitte des 1. Jts. v. Chr. verdrängte das Aramäische in Palästina das Hebräische als
         Umgangssprache beinahe vollständig. Das Biblisch-Aramäische steht dem Reichs-
         aramäischen, der Schriftsprache des persischen Achämenidenreichs sehr nahe. Der Kurs
         eröffnet auch einen Zugang zur umfangreichen aramäischen Literatur des Alten Orients
         einschließlich des Klassisch-Syrischen.
L.       D. Nicolae ─ J. Tropper, Biblisch-Aramäisch [unpubliziertes Manuskript, Berlin 2008]; H.
         Bauer - P. Leander, Grammatik des Biblisch-Aramäischen, Halle 1927.
V.       Hebraicum.
60 908        Einführung in das Koran-Arabisch (GS/HS - H, M, L)
UE            Do    12-14     wöch.     BU 26, 306                                          J. Tropper
K.       Kompakte Einführung in Schrift und Grammatik des Klassischen Arabisch, speziell für
         Hebraisten. Der Kurs befähigt die Teilnehmenden, arabische Texte, vor allem Korantexte,
         mit Hilfsmitteln zu übersetzen und eröffnet so einen philologisch fundierten Zugang zum
         arabischen Koran.
L.       E. Harder, Arabische Sprachlehre, neu bearbeitet von A. Schimmel, Heidelberg 1968; W.
         Fischer, Grammatik des Klassischen Arabisch, Wiesbaden 1972.
V.       Hebraicum.
60 909        Arabische Lektüre (GS/HS - H, M, L)
UE            Do    14-16    wöch.      BU 26, 306                                          J. Tropper
K.       Lektüre von einfachen Koran-Texten. Die „Einführung in das Koran-Arabische“ kann auch
         ohne diese Begleitlektüre absolviert werden. Beginn: 30.04.09.


Siehe auch 60 328 Koptisch, 60 251, 60 252 (Ivrith), 60 317 (griech. Lektüre),
60 315, 60 316, 60 320, 60 321, 60 323 (lateinische Lektüre)


BACHELORSTUDIUM EVANGELISCHE THEOLOGIE (ORDNUNG 72/2007)

STUDIENPLANUNG FÜR DAS SOMMERSEMESTER 2009

Basismodul Altes Testament mit Hebraicum
60 103    Einführung in die Exegese des AT – Das Buch Maleachi (GS – H, M, BA[B]ATmH – mit Hebräisch)
          PS            Di           16-19        wöch.       BU 26, 406                           A. Hagedorn
[Grundkurs AT I wird im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]

Basismodul Altes Testament ohne Hebraicum
60 100   Grundkurs Altes Testament II (Überblicksvorlesung einschl. Bibelkunde)
         (GS – H, M, BA[B]AToH, BA[V]mH)
         GK           Mi            10-12         wöch.         BU 26, 008                          M. Köckert
[PS/SE ohne Hebräisch wird im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]

Basismodul Neues Testament mit Graecum
60 203    Einführung in die Methoden neutestamentlicher Exegese (GS – H, M, BA[B]NTmG)
          UE            Mi           (14)15-16    wöch.        BU 26, 113
          PS            Mi           16-18        wöch.        BU 26, 113                          C. Eschner
[Grundkurs NT wird im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]


                                                        56
Basismodul Neues Testament ohne Graecum
60 201    Grundzüge neutestamentlicher Theologie anhand der großen Texte der Bibel
          (GS/HS – M, L, BA[B]NToG, MRC-B1b – SG)
          VL             Do          10-12       wöch.         BU 26, 008                               H.-G. Bethge
60 204    Urchristliche Wundergeschichten (GS/HS – M, L, BA[B/V]NT – ohne Griechisch)
          SE             Di          08-10       wöch.         BU 26, 406                               H.-G. Bethge
[Grundkurs NT wird im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]

Basismodul Historische Theologie mit Latinum: Reformationszeit oder Antike*
60 300     Kirchengeschichte I (GS/HS – H, M, L, BA[B]HTmL, BA[V]HTmL/oL, MEd CI, MRC V1a)          Entfällt!
           VL            Di, Fr         12-14         wöch.        BU 26, 008                               K. Bracht
60 308     Die Entstehung der christlichen Wallfahrt (GS – H, BA[B]HTmL, BA[V]HTmL)
           PS            Do             08-10         wöch.        BU 26, 306                     A. Rack-Teuteberg
[* Studierende, die im Basismodul Veranstaltungen zur Epoche Antike wählen, verpflichten sich, das Vertiefungsmodul
Historische Theologie zur Reformationszeit zu belegen.]
oder
60 307     Luther und die Taufe (GS - H, BA[B]HTmL)
           PS            Di             14-16         wöch.        BU 26, 117                           M. Deuschle
[VL KG III wird voraussichtlich im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]

Basismodul Historische Theologie ohne Latinum: Reformationszeit
[Ein PS ohne Latein zu KG III und die VL KG III werden voraussichtlich im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]

Basismodul Systematische Theologie
60 401    Grundkurs Ethik (GS – H, BA[B]ST)
          GK           Mi           08-10          wöch.         BU 26, 008                                 F. Lohmann

60 402    Einführung in die Christologie (GS – H, BA[B]ST)
          PS            Mo             10-12        wöch.        BU 26, 306                                   J. Zehner

60 403   Die Heilige Schrift – das Wort Gottes (GS – H, BA[B]ST)
         PS            Mi            08.30-10      wöch.         BU 26, 406                      D. Noordveld-Lorenz
[Der Grundkurs Dogmatik wird voraussichtlich im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]

Basismodul Religionswissenschaft
60 601    Ethik im Religionsvergleich (GS/HS – H, M, L, BA[B]RW, MRC-V4d, MEd D II, Genderstudies)
          (engl./dt.)
          SE             Mo            14-16       wöch.        BU 26, 108                              A. Feldtkeller
[Der Grundkurs Religionswissenschaft wird im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]

Basismodul Religionspädagogik (mit Lehramtsoption)
60 512    Der verlorene Sohn –ein biblisches Thema in methodischer Vielfalt erschließen (GS/HS – H, M, L, BA[B]RP,
          MEd G II)
          UE            Do             18-20         wöch.        BU 26, 406                               U. Häusler
60 518    Bibliolog und Bibliodrama in Schule und Gemeinde am Beispiel der Josefsgeschichten
          (GS/HS – H, M, L, BA[B]RP, MEd GII)
          BUE           15.-17.05.09, 26.-28.06.09                BU 26, 406                    U. Häusler, L.-K. Roy
[Der Grundkurs Religionspädagogik I u. II wird im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]

Vertiefungsmodul Altes Testament mit Hebraicum
60 100    Grundkurs Altes Testament II (Überblicksvorlesung einschl. Bibelkunde)
          (GS – H, M, BA[B]AToH, BA[V]mH)
          GK            Mi            10-12         wöch.        BU 26, 008                                  M. Köckert
60 104    Texte zur Personalität Gottes (HS – H, M, L, BA[V]ATmH)
          SE            Mi            14-16         wöch.        BU 26, 108                                  M. Köckert
60 106    Klagegebete im Alten Testament (HS – H, M, L, BA[V]ATmH, MEd AII – mit Hebräisch)
          SE            Do            16-18         wöch.        BU 26, 306                                  J. Wöhrle

Vertiefungsmodul Altes Testament ohne Hebraicum
60 102    Große Texte der Bibel: AT (GS/HS – M, L, BA[V]AToH, MRC-B1b - SG)
          VL           Fr            10-12         wöch.       UL 6,                                         M. Köckert
60 101    Die Vätererzählungen (GS/HS - H, M, L, BA[V]AToH, MEd AI, MRC-V1f)
          VL           Do            12-14         wöch.       BU 26, 013                                    J. Wöhrle
                       Fr            10-12         wöch.       BU 26, 013


                                                         57
[SE ohne Hebräisch wird im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]

Vertiefungsmodul Neues Testament mit Graecum
60 200         Der Galaterbrief (GS/HS – H, M, L, BA[V]NTmG, MEd B, C, D) (engl./ dt.)
               VL            Mo           10-12         wöch.       BU 26, 008                         C. Breytenbach
60 202         Neutestamentliche Zeitgeschichte (GS/HS – H, M, L, BA[V]NTmG/oG, MEd B)
               VL            Mo, Do       10-12                     BU 26, 013                               M. Böhm
60 205         Das Diasporajudentum, Paulus und die Ausbreitung des Christentums (HS – H, M, L, BA[V]NTmG, MEd C)
(engl./ dt.)
               SE          Do          14-16        wöch.       BU 26, 117                C. Breytenbach, S. Zips
               UE          Do          16-17        wöch.       BU 26, 117
60 206         Das Reich Gottes nach Texten des Matthäusevangeliums (HS – H, M, L, BA[V]NTmG, MEd A II)
               SE          Mo          14-16        wöch.       BU 26, 306                              M. Böhm

Vertiefungsmodul Neues Testament ohne Graecum
60 202         Neutestamentliche Zeitgeschichte (GS/HS – H, M, L, BA[V]NTmG/oG, MEd B)
               VL             Mo, Do      10-12                     BU 26, 013                                   M. Böhm
60 204         Urchristliche Wundergeschichten (GS/HS – M, L, BA[B/V]NT – ohne Griechisch)
               SE             Di          08-10       wöch.         BU 26, 406                                H.-G. Bethge

Vertiefungsmodul Historische Theologie mit Latinum: Antike, Mittelalter oder
Epoche „Konfessionelles Zeitalter, Pietismus und Aufklärung“ (oder Reformations-
zeit*)
60 300         Kirchengeschichte I (GS/HS – H, M, L, BA[B]HTmL, BA[V]HTmL/oL, MEd CI, MRC V1a)            Entfällt!
               VL            Di, Fr       12-14         wöch.          BU 26, 008                                 K. Bracht
60 325         Christentum vor und nach Kaiser Konstantin I. (GS – H, M, L, BA[V]mL/oL)
               UE            Di           18-20         wöch.          BU 26, 113                                 A. Heiser
60 321         Lateinische Lektüre zum PS: Die Entstehung der christlichen Wallfahrt (GS/HS – H, M, L, BA[V]HTmL)
               UE            Do           10-12         wöch.          BU 26, 330                       A. Rack-Teuteberg
oder
60 301         Kirchengeschichte II (GS/HS – H, M L, BA[V]HTmL/oL, MRC-V1a, MEd C I)
               VL            Di, Fr          12-14       wöch.           BU 26, 013                       D. Wendebourg
60 315         Lateinische Lektüre: Christliches Leben im Mittelalter: Thomas von Aquin, Summa Theologiae (GS/HS – H, M,
               L, BA[V]HTmL)
               UE            Do              10-12       wöch.           BU 26, 306                          A. Stegmann
oder
60 302         Kirchengeschichte IV (GS/HS – H, M, L, BA[V]HTmL/oL, MRC-V1a, MEd C I)
               VL           Di, Fr       12-14         wöch.        BU 26, 108                                   A. Müller
               UE           Mo           14-16         wöch.        BU 26, 330                                   J. Bobbe
oder
60 322     Lateinische Lektüre: Luther und die Taufe (GS/HS – H, M, L, BA[V]HTmL)
           UE            Do            8.30-10        wöch.        BU 26, 330                                 M. Deuschle
[VL KG III wird voraussichtlich im WiSe 2009/10 wieder angeboten.]
[* Studierende, die im Basismodul Veranstaltungen zur Epoche Antike gewählt haben, sind
verpflichtet, das Vertiefungsmodul historische Theologie zur Reformationszeit zu belegen.]
Vertiefungsmodul Historische Theologie ohne Latinum: Antike, Mittelalter oder
Epoche „Konfessionelles Zeitalter, Pietismus und Aufklärung“
60 300         Kirchengeschichte I (GS/HS – H, M, L, BA[B]HTmL, BA[V]HTmL/oL, MEd CI, MRC V1a)            Entfällt!
               VL           Di, Fr        12-14         wöch.         BU 26, 008                                  K. Bracht
60 325         Christentum vor und nach Kaiser Konstantin I. (GS – H, M, L, BA[V]mL/oL)
               UE           Di            18-20         wöch.         BU 26, 113                                 A. Heiser
oder
60 301         Kirchengeschichte II (GS/HS – H, M L, BA[V]HTmL/oL, MRC-V1a, MEd C I)
               VL           Di, Fr        12-14         wöch.       BU 26, 013                             D. Wendebourg
oder
60 302         Kirchengeschichte IV (GS/HS – H, M, L, BA[V]HTmL/oL, MRC-V1a, MEd C I)
               VL           Di, Fr       12-14         wöch.        BU 26, 108                                   A. Müller
               UE           Mo           14-16         wöch.        BU 26, 330                                   J. Bobbe

Vertiefungsmodul Systematische Theologie
60 400         Theologie der reformatorischen Bekenntnisschriften (GS/HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd A/B, MRC)
               VL            Mo, Do         12-14         wöch.         BU 26, 008                         N. Slenczka
60 404         Einführung in die Wirtschaftsethik (HS – H, M, L, BA[V], MEd D II, MRC-V3b)
               SE            Di             14-16         wöch.         BU 26, 108                         F. Lohmann
60 405         Die Geschichtlichkeit der Offenbarung (HS- H, M, L, BA[V], MEd B II)
               SE            Mi             16-18         wöch.         BU 26, 429                         F. Lohmann

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60 406   Martin Luther, Contra Latomum (HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd A-C II mL)
         SE            Di            08.30-10      wöch.         BU 26, 306            N. Slenczka, D. Wendebourg
60 407   Was geschieht beim Abendmahl? (HS – H, M, L, BA[V]ST, MRC, MEd B, C II)
         SE            Mo            16-18         wöch.         BU 26, 117                            N. Slenczka
60 408   Schleiermachers Christliche Sittenlehre (HS – H, M, L, BA[V]ST, MEd D II, MRC V4a)
         SE            Do            08.30-10      wöch.         BU 26, 406                   N. Slenczka, W. Gräb


HINWEISE ZUR STUDIENPLANUNG

Repetitorien
In der Regel werden Repetitorien von den Seminaren NT, KG, ST, PT jedes zweite Semester und
vom AT-Seminar jedes dritte Semester angeboten.
Konkret heißt das:
Im SoSe 2009: KG-Repetitorium
Im WiSe 2009/10 (voraussichtlich): NT-, ST- und PT-Repetitorien
Die Seminare bemühen sich – in Abhängigkeit von Lehrkapazitäten – diesen Turnus
beizubehalten.
AT und NT-Seminare ohne Hebräisch- bzw. Griechischkenntnisse
Jeweils im Wintersemester wird ein AT-Seminar für Studierende ohne Hebräischkenntnisse und
jeweils im Sommersemester ein NT-Seminar für Studierende ohne Griechischkenntnisse
angeboten.
KG-Proseminare ohne Latein
Jeweils im Wintersemester wird ein KG-Proseminar für Studierende ohne Lateinkenntnisse zu
einem Thema aus der Reformationszeit angeboten.
Grundkurse AT und NT
Der Grundkurs AT beginnt immer im Wintersemester vierstündig und wird dann im Sommer-
semester zweistündig fortgesetzt. Der Grundkurs NT findet immer im Wintersemester als
einsemestriger, vierstündiger Kurs statt.
Neue und geänderte Module im MRC- und BA-Studiengang
Durch Fakultätsratsbeschluss (Feb. 08) wurden die folgenden Module geändert bzw. neu verfasst.
MRC: Module B1a, B1b, B2a, B3, V1b, V1f, V1g, V2b, V2d, V2e, V2f, V3a, V3b
BA:     Basismodul AT ohne Hebraicum, Vertiefungsmodul ST, Wahlmodule Religionskultur:
        Religionswissenschaft / Historische Theologie / Bibelwissenschaft
Die aktuelle Fassung der Module wird auf der Fakultätshomepage zu den jeweiligen Studien- und
Prüfungsordnungen veröffentlicht und ist im Studienbüro bzw. bei Fr. Adnouf (R. 221) erhältlich.
Fachdidaktische Erweiterung im Lehramtsmaster (MEd)
Studierende im MEd (Großer Master), die zum WiSe 2008/09 ihr Studium aufgenommen haben,
dürfen im 1. und 2. Semester nicht das Modul A (Gott) belegen, da sie dieses Modul in ihrem 3.
oder 4. Semester zusammen mit der fachdidaktischen Erweiterung besuchen müssen.
Fachdidaktische Erweiterung:     SoSe 2009: zu Modul D (Mensch und Ethik)
                                 WiSe 09/10 und SoSe 2010: zu Modul A (Gott)




Kurse für den Bereich „Berufsfeldbezogene Zusatzqualifkationen“
(BZQ) in Bachelor-Studiengängen



                                                       59
Mit der Einführung der Studienabschlüsse Bachelor und Master soll in
erster Linie die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventinnen und
Absolventen erhöht werden. In den Bachelorstudiengängen ist daher
der Bereich Berufsfeldbezogene Qualifikationen eingerichtet worden,
der Leistungen im Umfang von 30 Studienpunkten vorsieht. Zu den
BZQ gehören die Komponenten:
      Berufsfeldbezogenes Anwendungswissen
      Schlüsselqualifikationen
      Praktikum (Pflicht oder wahlweise)

Die Einzelheiten des Bereiches BZQ sind in den Studienordnungen geregelt.
Maßgeblich ist die Studienordnung des Kern-/ Hauptfaches. Die Anerkennung anderer
Veranstaltung für den BZQ-Bereich wird durch das Prüfungsamt des Hauptfaches
geregelt.
Neben den BZQ-Angeboten der Fächer und des Sprachenzentrums bietet auch das
CAREER     CENTER     Veranstaltungen  zum    Erwerb   von    Studienpunkten  für
Bachelorstudierende an.

Bitte erkundigen Sie sich vor Besuch der Veranstaltungen, ob Sie sich die
Studienpunkte für den BZQ-Bereich anrechnen lassen können!

Die Anzahl der Studienpunkte, mit denen die fakultätsübergreifenden Veranstaltungen
bewertet werden, ist für alle Fakultäten gleich. Die Vergabe von Studienpunkten in
Kursen des Career Centers ist unbenotet. Es kann nur die Gesamtzahl der für den
Kurs möglichen Studienpunkte erworben werden, eine Reduzierung der Punkte bei
geringerem workload ist nicht möglich. Voraussetzung für den Erwerb von
Studienpunkten ist die regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen sowie die
Erbringung eines individuellen Leistungsnachweises (z.B. in der Form eines Tests oder
einer Präsentation). Dieser Leistungsnachweis wird mit "bestanden" bzw. "nicht
bestanden" bewertet.

Das Angebote finden Sie im Netz unter www.careercenter.hu-berlin.de. Die
Anmeldung   erfolgt  ebenfalls  ausschließlich  über  o.g. Netzadresse. Die
Anmeldedatenbank wird 4 Wochen vorher freigeschaltet.




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