BWL – Fragen by linzhengnd

VIEWS: 31 PAGES: 16

									BWL- Kontrollfragen
ALLGEMEINE BWL


Gliederung der BWL

                                     Prinzipen/Aufbaulehre     Ökonomie, Zielsetzung
               Allgemeine BWL
                                     Prozesse/Funktionslehre   Betriebsführung, Organisation
    BWL

               Spezielle BWL Industrie, Handel, Banken


Was ist eine Einzelwirtschaft und in welche Kategorien lässt sich diese zuordnen?

Einzelwirtschaft:
BWL nicht nur ausschließlich auf Produktionsbetriebe, sondern auch auf Einzelpersonen bezogen
(Computer AG)

                                           Sachleistungen
               Produktionsbetriebe
                                           Dienstleistungen

    Einzelwirtschaft

                                           Privater Haushalt
               Konsumtionsbetriebe
                                           Öffentl. Haushalt


Definieren Sie ein Unternehmen mit öffentlichem, sozialem Interesse im Gegensatz zu
einem Unternehmen mit privatwirtschaftlichem Interesse?

Privatwirtschaftl.: Gewinn geht an Unternehmer, Aktionäre, Eigentümer
Öffentl.: Gewinn fließt einer Wertegemeinschaft zu

Profit – non-profit
Jedoch: auch non-profit muss eigentlich Profit machen...


Erklären Sie das Prinzip des Wirtschaftens

-   Bedürfnisbefriedigung mit knappen Mitteln
-   Min/Max-Prinzip
-   Menschen sind zum Wirtschaften gezwungen, da Wünsche immer größer als die Mittel




                                          Seite 1 von 16
Nennen Sie 3 konzeptionelle Ansätze der BWL

      1) Faktortheoretischer Ansatz (Gutenberg)
         unter Leitung/Führung: Beschaffung  Produktion  Vermarktung

      2) Entscheidungstheoretischer Ansatz ( Heinen)
         Die 4 Faktoren reichen nicht aus, man muss sehen, dass jedes Unternehmen
         entscheidungstheoretisch arbeitet.
         Menschen sollen integriert werden in den Prozess; man braucht ein gutes Sozialsystem/
         Zielsystem
         Schwerpunkt auf: Planungssystem, dispositivem System

      3) Systemtheoretischen Ansatz (Ulrich)
         Marketing-Ansätze: alle betrieblichen Faktoren müssen vom Markt hergeführt werden.
         Im Leitsystem ist drin, dass alles vom Marketing ausgerichtet ist.



Nennen Sie 3 Basiskonzepte der BWL und ihre Weiterentwicklung

      1) Ökonom. Konzept
         - wertneutral
         - mit knappen Gütern Gewinne erzielen

      2) Sozialwissenschaftl. Konzept
         - Mitarbeitermotivation: soziales Verhalten als Austausch,
           d.h. man gibt seine Arbeitskraft und bekommt dafür Entlohnung

      3) Managament Konzept
         - Beide vorherigen Konzepte integriert
         - Mitarbeitermotivation, soz. Integration und Gewinnerzielen haben gleichen Stellenwert



Welche Rolle spielt die Balanced Scorecard in der gegenwärtigen Diskussion der BWL?

- Ganzheitliches BWL-Konzept
- Ausgehend von den Faktoren Beschaffung – Produktion – Absatz unter Führung, über
  Shareholder Value Konzept bis hin zur Balanced Scorecard



Beschreiben Sie die Besonderheiten eines Medienbetriebes!

 Abhängigkeit von zwei Märkten: Werbemarkt – Rezipientenmarkt




                                        Seite 2 von 16
Beschreiben Sie 5 verschiedene Medienprodukte mit Ihren Besonderheiten!

1. Tageszeitung
      - I.d.R. auf genau festgelegtes Gebiet festgelegt, in der sie verkauft und gelesen wird
      - Absatzzahlen können genau erfasst werden
      - Logistik sehr wichtig, da elektronische Verbreitung nicht möglich.
         Zeitliche Enge erfordert genaue Koordination von Produkten und Distribution.
      - Internet als Vertriebskanal wird wichtiger
      - 2/3 werbefinanziert !!

2. Fernsehen
      - technische Reichweite zwar beschränkt („Empfangbarkeit“), tatsächliche Nutzung aber
          schwer abzuschätzen
      - Distribution bei technischer Infrastruktur geringer Aufwand
      - Produktion oft sehr kostenintensiv
      - Flexibler bei aktuellen Geschehen als Printmedien
      - Bequemes Medium, da immer einsatzbereit
      - Privatfernsehen 100% werbefinanziert, kein Endkundenpreis

3. Radio
      -    technisch Reichweite oft sehr hoch (vgl. Fernsehen)
      -    Nutzung sehr hoch
      -    Oft „Nebenbei-Medium“, viel im Auto gehört
      -    Auch sehr flexibel bei aktuellen Geschehen (vgl. Fernsehen)
      -    Noch keine direkte Rückkoppelung mit Rezipienten möglich


4. Bücher
      - ältestes Massenmedium
      - in der Regel zeitlich unbeschränkt verfügbar


5. Internet
       - einziges mehrseitige Kommunikationsmittel
       - Übertragung von allen medialen Inhalten möglich (Audio; Video; Text)
       - Angebote für bestimmte Zeit kontinuierlich verfügbar
       - Viele Zusatzangebote wie z.B. Online-Zeitungen, Sender-Websites oder Web-Radio
       - Problematisch: noch zu geringe Reichweite



Beschreiben Sie 3 Teilmärkte von Medien!

Die Besonderheit von Medienunternehmen ist charakterisiert durch das Zusammenwirken von
Mediennutzer, Hersteller und Werbemarkt.

   - Rezipientenmarkt (Kunde)
   - Werbemarkt (Werbekunden)
   - Redaktion (Infobeschaffung)

Medienprodukte werden deshalb als Kopplungsprodukte bezeichnet.




                                         Seite 3 von 16
Beschreiben Sie die Wertschöpfungskette von Medienprodukten

Idee/Konzeption
 wirtschaftl. Aspekte (Finanzierung/Produktivität)
 rechtlichen Auseinandersetzung
 Inhalte
 Gestaltung
 Produktion
 Distribution
 Rezeption


Begründen Sie, warum sich die BWL für Medien sich vorwiegend an den
Managementfunktionen eines Us ausrichtet und grenzen Sie die Medien-BWL
gegenüber 2 weiteren Ausprägungen der BWL ab.

 Management erstellt ein Zielprogramm, um Interessen der Rezipienten,
  Werbeindustrie, Staat, Politik, Kultur zu vereinen

 Medien sind nicht nur Absatzprodukte, sondern auch kulturelle Elemente;
  viele Einflussfaktoren auf die Produktion

 Automobilindustrie: Produktion von Autos ( Produktorientiert)
 Chemieindustrie: Forschung, Patente

MU  doppelter Markt : 1. Werbemarkt 2. Rezipientenmarkt


Stellen Sie das globale Umfeld dar, in das ein Medienunternehmen eingebunden ist

- Gesellschaft : Wertewandel, Individualisierung
- Technik : Digitalisierung
- Politik/Recht : Wettbewerb, Demokratie
- Wirtschaft : Globalisierung



Nennen Sie das besondere Umfeld eines Medienunternehmens

-   Global
-   VWL
-   TIME (telekommunication, information, media, entertainment)
-   Medienmärkte
-   Marktumfeld
-   Medienunternehmen
-   Medienprojekte

     Von außen nach innen!




                                           Seite 4 von 16
Beschreiben Sie die Beziehung eines Us zu seinem gesellschaftlichen Umfeld

-   Medien sind mittlerweile ein Knotenpunkt gesellschaftlicher Informations- und
    Vermittlungsleistungen
-   MU müssen sich an gesellsch. Werten orientieren und ausrichten, um erfolgreich zu sein
-   kulturelle, ethische, technische, ökologische und kommunikative Ansprüche an MU
-   komplexes und fließendes Spannungsfeld zw. wirtsch. Aspekten und publizistischem Auftrag
-   MU sind abhängig von politischen Interessen von Staaten, Regierungen und Parteien
-   Problem: Reaktionen der Gesellschaft auf Medienprodukte sind schwer voraussehbar


Stellen Sie den Zusammenhang dar, der zw. dem Selbstverständnis des Us, seinen
Zielen, der strategischen und operativen Planung sowie der Erfolgs- und
Liquiditätsrechnung besteht!

Entscheidungssystem

    Selbstverständnis
    Vision/Leitbild

    Ziele               Erfolgs- und Liquiditätsrechnung         langfristige Steuerung von
                                                                 Strat./Operative
                                                                 Planung


Was ist Unternehmenskultur und auf welche Weise nimmt sie Einfluss auf das
Management?

 Einstellungen, Verhaltensformen, Regeln, Normen, Standards, Richtlinien, Aktivitäten

    Mercedes, infinit 8, unendliche Möglicheiten
    Hyper Software: Preise gewonnen, Erfolgsstory

a) Die Unternehmenskultur ist ein Gefüge von Namen, Werten, Verhaltens- und Arbeitsweisen
   einer Unternehmung
      Unternehmensidentität (cororate Identity)

b) Aus der Unternehmenskultur werden verbindliche Ziele formuliert, die eine best.
   Verhaltensweise der Unternehmen festlegen (Ziele: wirtschaftliche, soziale, ökologische Ziele)




                                            Seite 5 von 16
KONSTITUTIVE ENTSCHEIDUNGEN


Welche Bedeutung hat die Rechtsform für ein Unternehmen?

-   regelt das Außenverhältnis zu Kunden, Lieferanten und Gläubigern, sowie das Innenverhältnis
    zwischen Gesellschaftern, Anteilseignern und Mitarbeitern
-   große Bedeutung für den Erfolg eines Unternehmens am Markt
-   entscheidet über Verteilung von Gewinn und Verlust, Grad der Publizitätspflicht,
    Steuerbelastung und Nachfolgeregelung
-   wichtig für die angestrebte Geschäftstätigkeit


Welche Kriterien sind bei der Rechtsformwahl zu beachten?

    1.   Entscheidung: Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft (juristisch Person)?
    2.   Gewinn- und Verlustbeteiligung
    3.   Haftung
    4.   Steuerbelastung
    5.   Leitungsbefugnis
    6.   Anzahl der Gründer
    7.   Finanzierungsmöglichkeiten
    8.   rechtsformabhängige Aufwendungen


Unterschied zwischen Personengesellschaft und Kapitalgesellschaft und nennen Sie
jeweils ein Beispiel

    Pe Ka
    rso pit
    ne alg
    ng es
    es ell
    ell sc
    sc haf
    haft
    t (G
    (O mb
    HG H,
    , AG
    KG ,
    , KG
    Sti aA
    lle )
    Ge
    s.,
    Gb
    R)

Haf - -
tun Un Mit
g mit tel
    tel bar
    bar (nu

                                            Seite 6 von 16
    (mi r
    t mit
    Pri Einl
    vat age
    ver )
    mö -
    ge Kör
    n) per
    - sch
    nic aft
    ht (jur
    kör .
    per Per
    sch son
    aftli)
    ch -
    (Pri sel
    vat bst
    per änd
    s.) ig
    - rec
    nic hts
    ht fähi
    sel g
    bst
    änd
    ig
    rec
    hts
    fähi
    g

Ge Mei Na
win st ch
nzu 4% Ge
wa auf sch
chs Ka äfts
    pit ant
    ala eil,
    nte Akt
    il ien
    un ant
    d/o eile
    der n
    nac ode
    h r
    Kö Sat
    pfe zun
    n g

Sti Na Na
m ch ch
mr Kö Ka
ech pfe pit

               Seite 7 von 16
t   n   alei
        nla
        ge

Bei Lan Bra
spi gn inp
el ese ool
    Ho TV
    nig AG,
    KG Tel
        eko
        m
        AG,
        Pep
        si-
        Col
        a
        Gm
        bH

RecNat Juri
hts ürli stis
fähiche che
gke Per Per
it son son

Ge 1 Mei
sch Per st
äftsson me
füh , hre
run dur re
g/ ch Per
Ver Ge son
tret sell en,
un sch Ma
g aft nag
     er em
          ent




Erklären Sie die Rechtsform Verlagsgruppe Heinrich Bauer Verlag KG

Komplementär: haftet unbeschränkt persönlich

Kommanditist:
- haftet nur bis zur Höhe seines Kapitaleinsatzes
- keine Leitungsbefugnis.

Zur Gründung sind mind. 2 Personen nötig.
Es können weitere Kommanditisten zur Verbreiterung der Kapitalbasis aufgenommen werden.

Erklären Sie die Rechtsform Verlagsgruppe Georg von Holzbrinck GmbH

                                         Seite 8 von 16
- Haftung der Gesellschafter beschränkt auf die Kapitalbasis des Unternehmens (mind. 25000 €).
- Gesellschafterversammlung ist vorgeschrieben
- Im Gegensatz zur AG sind die Rechnungslegungsvorschriften weniger umfangreich und der
  Publizitätsgrad geringer, weshalb viele Unternehmen GmbH statt AG werden
- keine Abhängigkeiten von Aktienkursen
- Ab 500 Mitarbeiter muss es einen Aufsichtsrat geben.


Nach welchen Kriterien unterscheidet man Unternehmensgrößen?
     - Bilanzsumme
     - Umsatzerlöse
     - Beschäftigtenzahl


Nennen Sie ein Beispiel für den Zusammenschluss von Medienunternehmen aus dem
internationalen Bereich. Stellen Sie drei Gründe dafür dar

AOL-Time-Warner:
Der nunmehr größte Medienkonzern der Welt entstand zum einen durch strategische Interessen
der beiden Partner, die so endgültig zum Multimedia-Konzern geworden sind. Man hat so
umfangreiche Möglichkeiten des Cross-Marketing, der Kundenbindung, der Wertschöpfung, der
Rechteverwertung, der Distribution und natürlich der Produktion. Wichtig ist auch die
Kapitalmacht, die weitere Übernahmen erleichtert und feindliche Übernahmen anderer fast
unmöglich macht. Außerdem ist eine Risikostreuung auf verschiedene Geschäftsfelder, Länder und
Börsen möglich.


Welche betriebswirtschaftlichen Instrumente finden im Marketing Anwendung?
     - Scoring-Modell
     - SWOT-Analyse
     - ABC-Analyse
     - Portfolio-Analyse


Erläutern Sie den Zielbegriff und nennen Sie die dazugehörigen Bestandteile
      - Ziele: zukünftige Zustände der Realität
      - Zielinhalt: sachliche Festlegung des Ziels
      - Zielausmaß: Wie „gut“ will ich mein Ziel erreichen, Anspruch an Ziel
      - Zeitbezug: In welchem Zeitraum will ich Ziel erreichen


Welche/n Eigenschaften/Background sollte ein Unternehmensgründer haben?
     - Branchenkenntnisse
     - Durchsetzungsvermögen
     - Belastbarkeit
     - Qualifikation
     - Flexibilität
     - Kreativität
     - breites Fachwissen
     - sollte motivieren können
     - Lernfähigkeit




                                         Seite 9 von 16
FINANZWIRTSCHAFT


Stellen Sie vier Gruppen (Stakeholder) dar, die Anspruch auf die Wertschöpfung eines
Unternehmens erheben.

1.   Eigenkapitalgeber erhalten direkte Gewinne des Unternehmens
2.   Mitarbeiter erhalten Löhne + Gehälter
3.   Fremdkapitalgeber erhalten Zinsen
4.   Staat und die Öffentlichkeit erhalten Steuern


Beschreiben Sie das Prinzip der Wertschöpfung

Definition: „Differenz zwischen der Gesamtleistung und dem Faktoreinsatz.“

Eine erbrachte Gesamtleistung für den Kunden differenziert sich in die Faktoreinsätze des U.,
die die Grundlage für Entstehung eines Wertes bilden und aus Materialaufwand, Fremdleistungen
und vielen mehr bestehen kann.
Die Wertschöpfung aus den Umsatzerlösen der Gesamtleistung.


Nennen Sie jeweils ein Leistungs-, Erfolgs- und Finanzielles Ziel eines Unternehmens

          Erfolgsziele (Gewinnmaximierung)
          Leistungsziele ( Expansion)
          Finanzziele (hohe Selbstfianzierung)


Beschreiben Sie in einer Definition den Begriff „Gewinn“

     -   Gewinn = Zuwachs des Eigenkapitals
     -   Differenz zw. Aufwendungen und Erträgen einer Periode
     -   wird erzielt durch „erfolgswirksame Vorgänge“
     -   Nachweis über die Entstehung in der GuV
     -   der Erfolgsfaktor Nr.1 und oberstes Ziel jedes U.
     -   Gewinn ist auch Minderung von Schulden!
         GEWINN=UMSATZ-KOSTEN



Was ist ein EBIT?

-    „Earnings before Interest and Taxes“ (Depreciation and Amortization = EBITDA)
-    Kennzahl, die dem Jahresüberschuss vor Steuern, Zinsaufwand und außerordentlichem
     Ergebnis entspricht
-    Beim EBITDA werden investitionsbedingte Abschreibungen und Wertminderungen
     herausgerechnet, um eine Vergleichbarkeit von Gewinnen ohne Investitionen zu erreichen




                                          Seite 10 von 16
Begriff Liquidität? Durch welche Faktoren lässt sich die Liquidität bestimmen?

-   Liquidität: liquide monetäre und sofort (schnell) liquidierbare Vermögensteile eines Us

-   I.d.R. handelt es sich um Barvermögen, Aktien oder schnellverkäufliche Bestände

-   verschiedene Liquiditätskennzahlen (Liquiditätsgrade / Deckungsgrade), zu deren Berechnung
    die liquiden Zahlungsmittel den Verbindlichkeiten gegenübergestellt werden

-   Liquiditätsgrade werden unterschieden durch verschiedene zeitliche Rahmen
    (kurzfristige / mittelfristige Liquidität)

-   Fähigkeit eines Us, seinen bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen

-   Sicherung der Liquidität im U ist eines der obersten Ziele und zum Fortbestand des
    Unternehmens notwendig


Begriff Rentabilität?
Nennen Sie drei verschiedenen Aspekte, wie sich die Rentabilität darstellen lässt

-   stellt das Verhältnis von bewertetem Input zu bewertetem Output dar
-   zeigt welche Rente auf das investierte Kapital erzielt wurde
-   verschiedene Rentabilitäts-Kennzahlen wie z. B. Eigenkapitalrentabilität (Gewinn *100/EK),
    oder Umsatzrentabilität (Umsatz/Kosten).


Begriff der Produktivität.
Nennen Sie zwei unterschiedliche Aspekte, wie sich die Produktivität darstellen lässt

       -   Die P. stellt das Mengenverhältnis von Output zu Input einer Unternehmung dar. Die P.
           ist in der Regel technischer oder physischer Natur. Sie ist das Verhältnis von
           Erzeugungsmenge zur Menge der dafür eingesetzten Mittel.


Was ist ein Deckungsbeitrag und wie wird er ermittelt?

Der D. bezeichnet den Beitrag jedes Umsatzes zum Gesamtergebnis. Er berechnet sich durch die
Subtraktion der variablen Kosten von den Umsatzerlösen. In der Teilkostenrechnung werden
variable und fixe Kosten getrennt, wobei der Deckungsbeitrag sich nur auf Umsatzerlöse aus
variablen Kosten bezieht. Er zeigt an ob sich der Verkauf eines Gutes hinsichtlich der Deckung der
variablen Kosten lohnt.


Definieren Sie den Begriff „Fixe Kosten“ im Gegensatz zu den „Variablen Kosten“

Fixe Kosten sind Kosten eines Unternehmens, die im Gegensatz zu den variablen Kosten nicht mit
der Produktionsmenge steigen, also unabhängig von der Produktionsmenge anfallen.
(z. B. Miete, Lohnkosten, Versicherungen, Telekommunikation, etc.).
Variable Kosten steigen mit der Produktionsmenge (z. B. Material, Rohstoffe, Lagerkosten,
Maschinenverschleiß, etc.).




                                         Seite 11 von 16
LEISTUNGSPROZESSE

Beschreiben Sie die drei grundlegenden Aspekte des Leistungsprozesse/
Wertschöpfung eines Unternehmens

1. Beschaffung :      Produktionsfaktoren müssen beschafft werden
                      (Sachgüter, Rohstoffe, Dienstleistungen)

2. Produktion :       Produktionsfaktoren werden zum eigentlichen Produkt veredelt, aufgewertet

3. Absatz:            Produkt wird vermarktet, distribuiert, abgesetzt so Erlöse erzielt



Worin besteht die Besonderheit bei der Beschaffung der Produktionsfaktoren für
ein Medienunternehmen

Die Besonderheit bei der Beschaffung von Produktionsfaktoren (PF) in MU besteht v.a. in der
Immaterialität vieler Faktoren, aber auch vieler Medienprodukte (Fernsehsendung, Website). Hinzu
kommen starke Preisunsicherheiten bei der Beschaffung von immateriellen, kreativen oder
konzeptionellen PF, für die es keine einheitlichen Preise gibt (wie z.B. für industrielle Werkstoffe /
Rohstoffe, z.B. Stahl, Quarz, Milch etc.)



Was versteht man unter dem Begriff „Economies of scale“?

-   sinkende Erzeugungskosten je Produktionseinheit mit steigender Ausbringungsmenge
-   Degression als Folge der Aufteilung der Fixkosten auf einen wachsenden Ausstoß,
    so dass die Stückkosten fallen


Erklären Sie den Begriff des Windowing an einem Beispiel

Distribution von Inhalten über verschiedene Vertriebswege („Fenster“) zu unterschiedlichen
Zeitpunkten (z.B. Artikel in der Zeitung am nächsten Tag „online“)


Erklären Sie den Begriff des Versioning

Angebot von Medienprodukten in unterschiedlichen Versionen = Produktdifferenzierung
(z.B. versch. Lokalteile für versch. Regionen)


Beschreiben Sie die bes. Herausforderung des Marketing als Unternehmensfunktion

 Marketing = Absatzwirtschaft

In der freien Marktwirtschaft (Käufermarkt) besteht auf den meisten Märkten harter Wettbewerb.
Im Marketingprozess müssen alle Marktteilnehmer – Käufer, Mitbewerber und die Gesellschaft –
berücksichtigt werden.
Aufgaben des Marketing sind: Marktforschung, Entscheidungen über die Betätigungsgebiete
(Märkte), Marketing Mix (4P)



                                           Seite 12 von 16
Bestandteile einer Marketingkonzeption

1. Ebene:      Ist-Analyse und Zieldefinition
2. Ebene:      Strategie und Marktprogramm (Logistik, Handlungsrahmen...)
3. Ebene:      Festlegung der Maßnahmen und Marketing Mix


Beschreiben Sie die Bestandteile der Marktforschung am Beispiel von einem
Erlebnismilieus

Erlebnismilieu => Bsp.: Postmodernes Milieu (laut Sinus Milieu)

       1.) Sozio-ökonomische Merkmale:          soziale Schicht (hier: untere bis mittlere
                                                Mittelschicht), Lebenszyklus, geographische
                                                Größen
       2.) Psychographische Merkmale:           Persönlichkeitsmerkmale, angebotsspezifische
                                                Merkmale
       3.) Merkmale des Kaufverhaltens:         Preisverhalten, Mediennutzung


Beschreiben Sie die Besonderheiten der 4 Marketinginstrumente im Medienmarketing

4P -> Medienbesonderheiten

       1.) Produkt-, Sortimentspolitik (Product):

               -   Increasing Returns (Multiplikatorenwirkung -> Bestsellers...)
               -   Verbundprodukte (Redaktions-, Rezipienten-, Finanzierungsmarkt)
               -   Dienstleistungsprodukte (Beratung, Information, Unterhaltung)

       2.) Preis-, Konditionenpolitik (Price)

       -    öffentlich oder privat
       -    Finanzierung: - direkt (Abonnement, Entgelt) oder indirekt (Werbung)
       -    Kauf oder Abonnement

       3.) Kommunikationspolitik (Promotion)

       -    Werbung
       -    Verkaufsförderung (Events...)
       -    PR

       4.) Distributionspolitik (Place)

       -    B2B (Business to Business) oder B2C (Business to Consumer)
       -    Materiell (Produkt) oder imateriell (Rechte)
       -    Regional, national, international




                                            Seite 13 von 16
Nennen Sie drei grundlegende Aspekte der Werbelehre/Werbewirkung

     1.) Besonderheit des Angebots herausstellen
     2.) Für den Kunden aktuell und attraktiv sein
     3.) sich von der Konkurrenz abheben




                                       Seite 14 von 16
ORGANISATIONSLEHRE


Beschreiben Sie drei Kriterien, die zur Bildung von Organisationsstrukturen führen

       1.)    Objekt
       2.)    Verrichtung
       3.)    Region

Sie sind Unternehmensberater/in. Sie erstellen eine Stab-Linie-Organisation für ein
Medienunternehmen mit bisherigem Einliniensystem. Begründen Sie Ihre
Entscheidung.

Hierbei werden der technische und der kaufmännische Leiter durch eine auf die Geschäftsführung
beratende, und auf die ausführenden Einheiten steuernde Stabstelle ersetzt.

Begründung:
- Mitarbeiter werden eingespart
- mehr Kompetenz durch spartenübergreifendes Handeln


Was ist eine Balanced Scorecard?

Berichtsbogen: stellt mit Kennzahlen die Situation d. Unternehmens dar.
Dazu gehört: -finanzielle Kennzahlen (Absatz, Umsatz, Rentabilität...)
              -operative ( z.B. Kundenzufriedenheit)
              -Innovationsfähigkeit

= 4 Sichtweisen (ausgewogene Betrachtung):
- Lern- & Entwicklungssicht
- interne Sicht
- Kundensicht
- Erfolgssicht




                                         Seite 15 von 16
MEDIENMANAGEMENT

Beschreiben Sie die Funktion und Aufgabe des Managements in einem Medienu.
(Führungsprozess)?

- Planung und Entscheidnung
- Kontrolle
- Mitarbeiterführung
- Oragnistation
- Repräsentation
 = Funktionen des Management


Beschreiben Sie die Methode „management by objectives“

 Führung durch Ziele oder Führung durch Zielvereinbarung
 Konzept, das den Gedanken der Motivation durch Zielvorgabe auf die gesamte Oragnisation
  anwendet


Nehmen Sie Stellung zur folgenden Aussage: Die richtige Führungspersönlichkeit hat
folgende Eigenschaften ....

 Führungskompetenz:
            -     Organisationstalent, Planungsfähigkeit, strategisches Denken, autoritär,
                  Überzeugungskraft

 Fachkompetenz:
           -          Allgemeinbildung, Fachwissen, analytisches Denken, Zuverlässigkeit,
                      Intelligenz

 Sozialkompetenz:
      - Loyalität, Konflikt- und Kritikfähigkeit, Integrität, Glaubwürdigkeit




                                          Seite 16 von 16

								
To top