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Protokoll_MV_vom_16.04.2011

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					Bündner Ärzteverein




       der 3. ord. Mitgliederversammlung bzw. 192. Hauptversammlung
                                        des BüAeV
                       von Samstag, 16. April 2011, 14.00 Uhr,
                              Swiss Heidi Hotel, Maienfeld

Anwesende:
Audétat Valentin, Beer Daniel, Bisig Adrian, Bundi Gian, Cabalzar Andrin, Caduff Cornelia,
Caduff Isidor, Castelberg Reto, Deplazes Raeber Giuanna, Eggenberger Christian, Egli
Thomas, Erhart Stefan, Fehr Clemens, Fischer Urs, Flury Peter, Fraefel Lucia, Furrer
Markus, Giamara Reto, Glantz Anne, Hirsbrunner Gérard, Huber Thomas, Huber-Vogel
Edith, Huonder Marcus, Ingellis Trifone, Janggen Franz-Martin, Jörimann Heidi, Kaestner
Lüder, Klesse Raimund, Künzle Johannes, Kuoni Jörg, Leissing Claude, Maibach Rolf,
Mäder Patrick, Meier Christoph, Michel Hansjakob, Müller Christian, Näf Urs, Nänni Hans
Ulrich, Ott Gustav, Pajarola Mario, Peterhans Marlin, Poltéra Alois, Prediger Jörg, Rohrer
Andreas, Schaffner Reto, Schapowal Andreas, Schnyder Andreas, Schnyder-Meyer
Susanne, Schönle Stephan, Senn Hans-Jörg, Sigrist-Speck Jeannine, Sommer Christoph,
Sprecher Beate, Steiner Max, Stetter Martin, Stolz Rahel, Täschler Jürg, Theile Regula,
Thurneysen Jean David, Tschurr Enrico, Ulysséa Joâo, Veragut Urs, Vonzun Jachen,
Weis Christine, Werth Baseli, Widmer Meinrad, Wyss Erwin sowie Derungs Gieri als Gast
und Portner Carlo (GF), nur zum Apéro/Nachtessen: Probst Urs (Tierarzt/Gast) und
Z’Graggen Marcel (Zahnarzt/Gast)

Entschuldigte:
Bär Walter, Barandun Jürg, Bardill Bettina, Bereiter Heinz, Bergamin Arno,
Bernasconi Paolo, Bieler Gian, Brunner Hans, Brunner Walter, Buess Martin, Bühler
Marcel, Bünter Markus, Bürge Marco, Bürki Josef, Büsing Martin, Can Birkan,
Canova Corina, Capitani Daniel, Deflorin Regula, Deplazes Gion, Dickenmann
Walter, Dinkelacker Friedrich, Drechsel Stefan, Durschei Beat, Dvorak Vaclav, Egger
Peter, Ehrler Irène, Ehrler Peter, Eisenegger Rolf, Fehr Balthasar, Fischbacher
Andreas, Flury Gian, Frauenfelder Erich, Frick Greta, Fritschi Manuela,
Fürstenberger Gregor, Gartmann Johannes, Gartmann Theodor, Gehring Hans
Jakob, Gmür Arnold, Guyan Marc, Hagen Katrin, Haller Espinoza Elsbeth, Heick
Christian, Heim Christof, Herzog Peter-Adrian, Horn Rudolf, Huber Peter, Huber
Walter, Hübner Dietrich, Infanger-Damur Bigna, Jacomet Hans, Janggen
Heidemarie, Joos Fortunat, Kaech Denis Laurent, Kaiser Karl, Kammann Marc,
Käppeli Monika, Kasé Kathrin, Keller Peter, Kistler Walter, Knüsel Otto, Kobler
Eugen, Kuhn Max, Lauener Roger, Lechmann Thomas, Leutenegger Adrian, Lütolf
Marcus, Lutz Walter+Annaregula, Maissen Carla, Mannhart Karl, Mathis Margit,
Mattanza Elisabeth, Mayer Pascal, Meier Kaspar, Meier Kurt, Meier-Curtins René,
Meier-Roth Matthias, Meyer Hans, Meyer Walkmeister Verena, Monasteri
Lilian+Robert, Müller André, Näser Michael, Niedermaier Gregor, Norlindh Tomas,
                                                2
Persenico Simon, Peters Tjitske Julie, Pfister Jürg, Pirozzi Claudia, Räth Monika,
Reese Martin, Rehli Edith, Reinhart Walter, Reiser Peter, Riebe Mona, Riedi Jürg,
Rohrer Wolfgang, Rouhi Robert, Rönz Tim, Rüedi Thomas, Ryf Christian, Scharplatz
Domenic, Schertler Rudolf, Schläpfer Andri, Schmuziger Pierre, Schoraka Abbas,
Signorell Jan, Spescha Hans, Spiess Stephan, Spina Giovanni, Spycher Alfred,
Steigert Michael, Straus Doris, Strebel Räto, Tissi Reto, Tönz Daniele, Trepp Mathis,
Trüb Werner, Vinkovic Svjetlana, von Blumenthal Suzanne, von Moos Roger, von
Planta Adreas, Walkmeister Martin, Waltert Markus, Werner Sabine, Wieland
Hansjürg, Witte Barbara, Wülser Urs, Zach David, Zala Gianfranco, Zanetti Enrico,
Zellweger Ueli, Zinsli Martin sowie Janom Steiner Barbara, Leuthold Rudolf und
Caviezel Max (Gäste)

Traktanden:
    1. Begrüssung/Traktandenliste/Stimmenzähler/Protokollführer/Totenehrung
    2. Protokoll der 2. o. MV vom 22. April 2010 in Chur
    3. Genehmigung Jahresberichte
    4. Genehmigung Rechenschaftsberichte (Bilanz und Jahresrechnung 2010):
        4.1. Vereinsrechnung (plus Revisorenbericht)
        4.2. Rechnung Einführungskurs MPA (Med. Praxisassistentinnen)
        4.3. Rechnung Hilfskasse
        4.4. Décharge-Erteilung an Vorstand
    5. Festsetzung Mitgliederbeiträge / Genehmigung Budget 2011
    6. Genehmigung Geschäftsreglement
    7. Wahlen (Del. Ärztekammer, Mitglieder PVK+Ehrenmitglied):
        7.1. Delegierte Ärztekammer
        7.2. Mitglieder PVK
        7.3. Ehrenmitglied
    8. Darlehen an HIN (Kauf von Aktien)
    9. Weiteres Vorgehen betr. AMA/SD (Direkte Medikamentenabgabe)
    10. Beitritt zu APA (Ärzte mit Patientenapotheke)
    11. ROKO (Rollende Kostenstudie): Beitrag für ROKO
    12. Orientierungen:
        12.1. Neue Mitglieder
        12.2. TARMED
        12.3. Ärztlicher Notfalldienst
    13. Mitteilungen
    14. Varia/Umfrage
    15. Ordentliche GV 2012 vom Donnerstag, 29. März 2012, nachmittags, Chur
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1. Begrüssung/Traktandenliste/Stimmenzähler/Protokollführer/Totenehrung
Zur Eröffnung begrüsst der Präsident die anwesenden Mitglieder zur 192. Hauptversammlung
in Maienfeld, insbesondere als Gast Herrn Gieri Derungs, Gemeinderat von Chur und
Geschäftsführer von Grisomed, gibt die Entschuldigungen von Frau Regierungsrätin Barbara
Janom Steiner und Dr. Rudolf Leuthold, Chef Gesundheitsamt GR, bekannt, informiert über den
Ablauf und übergibt danach das Wort an die Vertreter von eastcare.

Herr Peter Sauter, Geschäftsführer von eastcare AG, referiert über das Thema „Wie möchten
Sie denn abrechnen…?“ und stellt gleichzeitig Dr. med. Erich Honegger vor, den VR-
Präsidenten von eastcare, der im 2. Teil in Erfahrung bringen möchte, wo der Schuh drücken
könnte.

In einem ersten Abschnitt informiert Peter Sauter kurz über die Ausgangslage, wonach ca. 3.3
Mio. Rechnungskopien/Jahr bei ihnen eingehen, dass die Lieferquote/Jahr ca. 100 % betragen
dürfte, dass an das TC eastcare ca. 20 % des Gesamtvolumens gelangen und dass ein Trend
besteht, von TG zu TP zu wechseln. In einem zweiten Abschnitt gibt er das Ergebnis der
Umfrage zum Abrechnungsverhalten bekannt, wobei 1215 Kunden zu einer Online-Umfrage
eingeladen wurden und davon 628 geantwortet haben, und zwar wie folgt: Im TG rechnen
35.2% ab, 14.9 % im TP, 16.6 % in der Mischform TG/TP und 13.5 % in der Mischform TP/TG;
54 % sind zufrieden mit der Abrechnungsmethode, 45 % nicht, wobei 9.5 % zu TP wechseln
möchten, 20 % in der Mischform bleiben, 70 % sind unzufrieden, bleiben aber bei TG aus
Solidaritätsgründen; von den unzufriedenen Kunden möchten 23 % zu TP wechseln. Die
Gründe für den Wunsch nach einem Wechsel sind vielfältig, so die Zahlungsmoral, der Aufwand
etc. Im dritten Abschnitt zieht er das Fazit und folgert: Ca. 45 % haben Erfahrung mit TP, 41 %
sind mit TG unzufrieden, 11 % wollen wechseln in den TP, 17 % wollen im TG bleiben aus
Solidarität und bei einem TP-Angebot durch das TC würden 92 % beim TC als Intermediär
bleiben. Ergo: Nicht alle Kunden wollen das Gleiche, die Praxen wollen geringe Kosten und die
Risiken abbauen. eastcare ist an einem Pilotprojekt namens edatp, wobei die Software in der
Lage ist zu parametrisieren, Simed 2 und Vitomed 2 sind bereits kompatibel, betr. Winmed etc.
ist man daran, eine Lösung zu schaffen. Ein nächster Schritt wird sein, die Pilotpraxen
aufzubauen im 2. Quartal 2011.

Hier übernimmt Dr. med. Erich Honegger das Wort und referiert einleitend kurz zum Thema
„Was wollen Sie?“

Er ist seit 27 Jahren Allgemeinpraktiker und Präsident von eastcare AG, geht von der Umfrage
aus, stellt fest, dass es viele Gründe für TG gibt, muss aber auch feststellen, dass viele Kunden
weglaufen, in Bezug auf die besondere Situation in Graubünden, wo man in Zusammenarbeit
mit der Ärztekasse gewissermassen eine Schaufensterlösung mit Sitz in Chur geschaffen hat,
und es nun gilt, die speziellen Aspekte in Graubünden zu kennen.

In einer ausführlichen Diskussion, ausgehend von Fragen der Anwesenden, so zur Funktion
von Medidata und der Kompatibilität mit eastcare, die Frage nach der Notwendigkeit eines TC,
Probleme mit den Krankenversicherern, die Frage nach einem finanziellen Beitrag der
Krankenversicherer nach der Möglichkeit der elektronischen Datenlieferung etc., muss von
unserer Seite darauf hingewiesen werden, dass für den Bündner Ärzteverein ein Beitritt zur
KOCH nur möglich war mit einem Wechsel zum TG, somit eine Sonderlösung für uns nicht
möglich sein dürfte. Es sollte daher eine variable Lösung mit eastcare gefunden werden,
                                              4
wonach jedes Mitglied aufgrund eines speziellen Aussandes selber sollte entscheiden können,
wie es sich bezüglich TP/TG verhalten will.

Die Ausführungen der beiden Herren werden mit Applaus verdankt.

Anschliessend referieren die Vertreter der Firma MSD, Herr Rik Eijgelshoven und Herr Dr. Urs
Arnet, über „univadis“ und „docvadis“, und zwar zusammengefasst wie folgt:

Mit univadis hat langes Suchen im Internet ein Ende, univadis.ch ist das Informationsportal für
Ärzte, kostenlos, hochwertig und neutral. Man kann sich kostenfrei registrieren und erhält
umgehend Zugang zu: Medizinischen Fachbüchern; Arzneimittelverzeichnis; Bilddatenbanken
mit über 4'000 Bildern; interaktivem 3D Anatomieatlas; Medizinischen Nachrichten;
Suchfunktion für umfangreicher Recherchen; verschiedenen Newsletter-Abonnenten und vielem
Mehr… Über 5'000 Ärzte in der Schweiz nutzen bereits univadis; univadis unterstützt bei der
Arbeit: Aktuell, praxisorientiert und auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten. Mehr unter
www.univadis.ch.

Bezüglich docvadis geht es darum, eine Website in weniger als 15’ in fünf Schritten und
professionell erstellen zu können mit exklusiven, hochwertigen Inhalten für die Patienten. Man
kann sich für eine Einzel- oder eine Gruppen-Website entscheiden und aus 5 verschiedenen
Designs auswählen, um die Website zu personalisieren. Die Website enthält:
Kontaktinformationen und Praxisanschrift; div. Sprechstunden; Zugang zu hochwertigen
medizinischen Dokumenten aus unabhängigen Quellen und vieles Mehr. Mehr unter
www.docvadis.ch. Schliesslich wird auf den Informationsstand von MSD hingewiesen.

Die Ausführungen werden mit Applaus verdankt.

Der Präsident dankt allen Referenten für ihre Ausführungen und kann damit eine kurze Pause
einläuten.

                                              ***
Nach der Pause leitet der Präsident zu den statutarischen Geschäften über, indem er
einleitend festhält, dass er sich nach dem ersten Amtsjahr Gedanken dazu gemacht hat, eine
beeindruckende Informationsflut feststellt, die nur schwer zu bewältigen ist, dass man
zunehmend Gefahr läuft, unter die Räder von selbsternannten Gesundheitsexperten zu
geraten, dass leider sehr oft Wirtschaftlichkeitsgründe vor Qualität und Zuverlässigkeit gestellt
werden und es den Einsatz aller braucht, um das Schiff auf Kurs zu halten.

Damit kann der Präsident zu den statutarischen Geschäften überleiten, indem er feststellt,
dass die Einladungen rechtzeitig verschickt wurden, dass offenbar gegen die Traktandenliste
nicht opponiert wird, dass die Versammlung mangels eines bestimmten Quorums in jedem Falle
beschlussfähig ist, dass als Protokollführer Carlo Portner fungiert und als Stimmenzähler sich
die Herren B. Werth und A. Poltéra zur Verfügung gestellt haben.

Leider muss er feststellen, dass in der verflossenen Periode bis heute 6 Kollegen verstorben
sind, nämlich:

- Dr. med. Jost Barth-Spinas
- Dr. med. Mario Marcel Cadalbert-Scherel
- Dr. med. Gion Thomas Mark
- Dr. med. Josias Mattli-Graf
- Prof. Dr. med. Soo-Young Oh-Graf
- Dr. med. Anton Albert Stecher-Müller
                                              5

Die Versammlung erhebt sich zum Andenken an die verstorbenen Kollegen.




2. Protokoll der 2. o. MV vom 22.04.2010 in Chur
Der Präsident weist darauf hin, dass das Protokoll der letzten o. MV mit der Einladung
zugestellt wurde, vorher noch das Rundschreiben an die Mitglieder mit der entsprechenden
Zusammenfassung und er erkundigt sich, ob dazu Fragen gestellt werden. Dies ist nicht der
Fall, sodass das Protokoll stillschweigend genehmigt wird.


3. Genehmigung Jahresberichte
Auch diesbezüglich stellt der Präsident fest, dass die Jahresberichte mit der
Einladungsbroschüre verschickt wurden, liest die Titel der Jahresberichte und die Namen der
Verfasser vor, ruft auf, Fragen zu stellen und nachdem dies nicht gewünscht wird, werden die
Jahresberichte auf Antrag des Vorstandes in globo einstimmig genehmigt.


4. Genehmigung Rechenschaftsberichte (Bilanz und Jahresrechnung 2010):
4.1. Vereinsrechnung (+Revisorenbericht)

Der Präsident übergibt das Wort dem Quästor, M. Stetter, welcher ebenso auf die in der
Einladungsbroschüre niedergelegten Berichte und Aufstellungen verweist, geht aus vom
Betriebsverlust von rund Fr. 15'000.00, der insbesondere aus der nichtbudgetierten Position
„AMA“ mit rund Fr. 30'000.00 resultiert, zusätzlich der Abbau von Altlasten aufgrund von
offenen Beiträgen der letzten Jahre und schliesslich ist Roche als Logo-Sponsor auf der
Website abgesprungen, womit nochmals Fr. 5'000.00 auf der Einnahmeseite fehlen. Bei der
Position Geschäftsstelle fand eine Entflechtung statt, indem der Ombudsmann nun separat
geführt wird; bei der Geschäftsstelle ist auch zu beachten, dass Fr. 8'000.00 aus einem Beitrag
des Kantons für den administrativen Aufwand bei den Ausgaben in Abzug gebracht werden
kann.

4.2. Rechnung Einführungskurs MPA (+Revisorenbericht)

Nach einer einmaligen „Übersubventionierung“ im Jahre 2009 galt es, wieder zum „regulären“
Beitrag von Fr. 98'400.00 an die MPA-Kurse zurückzukehren. Dies dürfte auch die
Grössenordnung für die Zukunft sein.

4.3. Rechnung Hilfskasse

Laut M. Stetter hat die Stiftung Hilfskasse des Bündner Ärztevereins seit langer Zeit wieder
einmal einen Unterstützungsbeitrag ausrichten dürfen. Daraus und aus einem
Vermögensrückschlag ergab sich ein Vermögensrückgang von Fr. 5'236.91. Das Vermögen
beträgt per 31.12.2010 Fr. 126'838.73.

Die MV nimmt zur Kenntnis, dass der Stiftungsrat die Jahresrechnung 2010 eingesehen und
genehmigt hat. Ebenso wird stillschweigend zur Kenntnis genommen, dass die jährliche
Einlage durch den Bündner Ärzteverein auf Antrag bis auf Weiteres sistiert wird. Dies
insbesondere mangels grössere Auslagen bzw. Unterstützungsleistungen.
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Auf Frage von Klesse nach dem US Dollar Konto äussert sich der Quästor dahingehend, dass
er auf eine günstige Gelegenheit wartet, dieses abzubauen.




4.4. Décharge-Erteilung an Vorstand

Die beiden Revisoren, P. Reiser und A. Fischbacher, haben sich leider entschuldigen
müssen, sodass der Präsident den Revisionsbericht der Rechnung 2010 des Bündner
Ärztevereins und der Einführungskurse MPA vom 11.03.2011 verliess. Die beiden Revisoren
haben die Rechnung geprüft und diesen in bester Ordnung gefunden. Sie beantragen an der
Mitgliederversammlung, die beiden Rechnungen zu genehmigen und dem Kassier unter
Verdankung seiner umfangreichen und sorgfältigen Arbeit Décharge zu erteilen.

Die Abstimmung gibt folgendes Resultat:

Die vorerwähnten Rechnungen werden einstimmig genehmigt und dem Kassier sowie dem
ganzen Vorstand Décharge erteilt. Der Präsident dankt insbesondere dem Quästor und den
Revisoren und die Versammlung unterstreicht dies mit Applaus.


5. Festsetzung Mitgliederbeiträge / Genehmigung Budget 2011
M. Stetter hat zum Budget nur so viel zu sagen, dass gegenüber dem Vorjahr nur kleine
Unterschiede bestehen, es ist ein kleiner Überschuss von rund Fr. 18'000.00 bei
gleichbleibendem Mitgliederbeitrag vorgesehen.

Nachdem keine Fragen gestellt bzw. die Diskussion nicht gewünscht wird, kann der Präsident
zur Abstimmung schreiten:

Einstimmig wird der Antrag auf unverändertes Beibehalten der Mitgliederbeiträge 2011 wie
2010 genehmigt.

Ebenso wird das Budget einstimmig genehmigt.


6. Genehmigung Geschäftsreglement:
Der Präsident erteilt das Wort an den Vizepräsidenten, B. Werth, welcher kurz die
Notwendigkeit eines Geschäftsreglementes darlegt, wonach dieses Details zu den Statuten
regeln soll, insbesondere Einzelheiten organisatorischer Natur für die einzelnen Gremien, so
betr. Verfahrensabläufe. Der GF ergänzt dies mit Hinweisen auf die Geschäftsordnung der FMH
als Vorlage, die natürlich angepasst werden musste und verweist im Übrigen auf den in der
Einladungsbroschüre abgedruckten Text, vgl. S. 42ff.

Nachdem keine Diskussion verlangt wird, kann der Präsident zur Abstimmung schreiten, die
folgendes Ergebnis ergibt: Das Geschäftsreglement wird einstimmig angenommen.

Der Präsident dankt dem Vizepräsidenten und dem Geschäftsführer für diese Arbeit, ergänzt,
dass die Geschäftsstelle sich komplett auf die Infrastruktur von Carlo Portner abstützt, was er
aus seiner Entschädigung bezahlt, dass letzterer leider kein politisches Amt mehr inne hat, aber
aufgrund seiner Vernetzung nachwievor viel einbringen kann.
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7. Wahlen (Del. Ärztekammer, Mitglieder PVK+Ehrenmitglied):
7.1. Delegierte Ärztekammer

Der Präsident kann an dieser Stelle die gute Nachricht verbreiten, dass Kollege Gian Bundi
ursprünglich demissionierte, aber nach Kenntnisnahme, dass in zwei Jahren die Wahlperiode
fertig ist, seine Bereitschaft erklärt hat, sein Amt als ordentlicher Delegierter des Bündner
Ärztevereins bei der Ärztekammer weiterhin ausüben wird und damit keine Ersatzwahl nötig ist.

Diese kollegiale Haltung wird mit grossem Applaus verdankt.

7.2. Mitglieder PVK

Bekanntermassen ist die Kant. Paritätische Vertrauenskommission (KPVK; für WZW-Verfahren)
durch die PVK-K-OCH abgelöst worden. Dafür sind zwei ordentliche Mitglieder zu entsenden.
Wie bisher üblich, hat die Vorsitzende der Tarifkommission BüAeV darin Einsitz genommen,
also Kollegin Heidi Jörimann. Als weiteres Mitglied stellt sich spontan Kollege Peter Flury zur
Verfügung. Die zwei Vertreter des BüAeV für diese Kommission werden einstimmig gewählt.

7.3. Ehrenmitglied

Der Präsident nimmt an dieser Stelle Bezug auf die in den Medien erschienenen Bilder vom
Schweizer des Jahres, nämlich Kollege Rolf Maibach. Dieser wurde in der Zwischenzeit bereits
auch als Ehrenmitglied des Bündner Oberländer Ärztevereins gewählt. Aufgrund seiner
Verdienste im Rahmen seines Einsatzes im Albert-Schweizer-Spital in Haiti soll er zum
Ehrenmitglied des Bündner Ärztevereins ernannt werden. Er hat damit das Ansehen der
Ärzteschaft ganz allgemein und der Mitglieder des Bündner Ärztevereins im Besonderen
gefördert.

An dieser Stelle wird ohne Diskussion dieser Antrag mit grossem Applaus genehmigt.

Der Präsident darf darauf hinweisen, dass Kollege Maibach samt Frau beim Nachtessen dabei
sein werden, wo er die Urkunde und einen kleinen Check erhalten wird.

R. Maibach dankt für die grosse Ehre, dankt allen für die grosse Solidarität, und kommt auf das
Problem des Hauärztemangels zu sprechen, dem sich alle annehmen sollen, denn die
Erhaltung der Hausärzte ist von grösster Wichtigkeit.


8. Darlehen an HIN (Kauf von Aktien)

Der Präsident führt zusammengefasst was folgt aus: Dieses Darlehen dient dazu, mit dem
Projekt „New Connect“ (Kosten von Total Fr. 4.4 Mio.) die bisherige technische Infrastruktur
(„ASAS“) vollständig zu erneuern, dies u.a. durch eine modulare Architektur, insbesondere zur
technischen Verbesserung für die Abonnenten im Bereich mobiler Zugang etc.
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Das Darlehen wird mit 2.5 % verzinst und läuft fest bis Ende 2013. Offen ist, ob eine Option zu
Umwandlung des Darlehens in Aktien von HIN geboten wird.

Der Präsident gibt den Antrag des Vorstand bekannt, wonach ein Darlehen von Fr. 10'000.00
an HIN genehmigt und dem Vorstand die Kompetenz erteilt werden soll, gegebenenfalls der
Umwandlung in Aktien zuzustimmen, sofern diese Option überhaupt angeboten wird. J. D.
Thurneysen kann dies befürworten, wünscht aber, dass die Spamflut auf HIN eingedämmt
wird, und zudem sollten nicht zwei Passwörter nötig sein, um hineinzukommen. Es darf zur
Kenntnis genommen werden, dass bei richtiger Einstellung das Passwort nur einmal/Tag
einzugeben ist.

Die Abstimmung ergibt folgendes Ergebnis:

1. Darlehen über Fr. 10'000.00 an HIN einstimmig bewilligt.

2. Kompetenzerteilung an Vorstand, gegebenenfalls der Umwandlung der Aktien zuzustimmen
   mit grosser Mehrheit bei 16 Enthaltungen genehmigt.


9. Weiteres Vorgehen betr. AMA/SD (Direkte Medikamentenabgabe)

Der Präsident erläutert den bisherigen Ablauf, insbesondere
- das zwiespältige Ergebnis trotz grossem Einsatz der entsprechenden Kommission des
  BüAeV;
- dass das Projekt durch die Regierung aufs Eis gelegt wurde, um die Inkraftsetzung der
  Ausführungsbestimmungen zum Eidg. Heilmittelgesetz nicht zu gefährden;
- dass der Start der beabsichtigten Volksabstimmung in jedem Falle vertagt wurde, u.a. weil ein
  Bundesgerichtsentscheid betr. Zürich noch ausstehend ist und die Haltung auch des neuen
  Bundesrates unklar ist.
Für uns müssen folgende Fragen positiv beantwortet sein, um eine Volksinitiative erfolgreich
einleiten zu können:
1. Wollen wir die volle ärztliche Medikamentenabgabe?
2. Wollen wir die Wahlfreiheit bei der Medikamentenabgabe?
3. Stehen wir mit vollem Engagement hinter einer zu lancierenden Initiative?
4. Sind wir bereit dafür zu kämpfen, Unterschriften zu sammeln und einen Abstimmungskampf samt den
  finanziellen Folgen (min. Fr. 2'000.00/Mitglied) durch zu ziehen?

Folglich: Nur wenn die Grosse Mehrheit zu diesen 4 Punkten Ja sagen kann, hat dieses
Vorgehen eine Chance!!!

Eine Abstimmung unterbleibt im Moment angesichts der obgenannten Voraussetzungen, es
geht nur um eine Information. Dies wird durch die Anwesenden so zur Kenntnis genommen.


10. Beitritt zu APA (Ärzte mit Patientenapotheke)
Der Präsident und Gian Bundi referieren zur Frage:

Besteht ein Interesse, persönlich bei der APA mitzumachen, dies zum vergünstigten
Kollektivpreis, der über den BüAeV eingezogen würde?
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Der BüAeV als solcher ist bereits Mitglied der APA mit einem Mitgliederbeitrag als Kollektivmitglied von
Fr. 250.00/Jahr.
Für Einzelmitglieder würde bei einem Kollektivbeitritt ein Mitgliederbeitrag von ca. Fr. 100.00/Jahr
anfallen (ein einzelnes Mitglied hätte sonst Fr. 160/Jahr zu bezahlen), Gönnermitglieder
(Sympathisanten, ohne Patientenapotheke) hätten Fr. 30.00/Jahr zu bezahlen. Diese Beiträge haben
aber nur Gültigkeit, sofern der BüAeV das Inkasso vornimmt bzw. den Gesamtbetrag jeweils vorschiesst.



H.J. Michel möchte die Sache vorantreiben und den Beitritt obligatorisch erklären, weil die
vollumfängliche Medikamentenabgabe durch die Ärzte von grösster Bedeutung für Patienten
und Mitglieder BüAeV ist.

Nach verschiedenen Voten und dem Hinweis des GF, dass ohne vorangehende Ankündigung
und Orientierung über die Obligatorischerklärung eine solche rechtlich anfechtbar wäre, wird auf
den Antrag Michel betr. Obligatorischerklärung nicht eingetreten.

Der Präsident hält fest, dass der Vorstand den Beitritt bei einem nächsten Aussand empfehlen
wird. Dies insbesondere mit Blick auf eine zukünftige Volksinitiative zwecks Einführung der
flächendeckenden Selbstdispensation in unserem Kanton, wozu es die Unterstützung durch
APA, Herr Dr. Sven Bradke, dringend braucht. Dies wird einstimmig so akzeptiert.


11. ROKO (Rollende Kostenstudie): Beitrag für ROKO
H. Jörimann orientiert einleitend über die Wichtigkeit der Rollenden Praxis-Kostenstudie
ROKO, einem Projekt der Konferenz der Ostschweizer Ärztegesellschaft K-OCH in
Zusammenarbeit mit den Trustcentern eastcare, hawatrust, trustmed, züridoc und der
Ärztekasse. Die erste Zwischenbilanz aufgrund der ersten ROKO-Newsletter im September
2010 hat ein noch grosses Verbesserungspotenzial punkte Eingabequote gezeigt. Graubünden
liegt für das Jahr 2008 SMIS Ärztekasse mit 12 manuellen und 34 elektronischen SMIS, somit
total 46 im Mittelfeld, für 2009 mit total 20 ebenso und mit Blick auf die elektronische Erfassung
der Daten 2008 über die vier TC mit 5 unvollständigen Erfassungen und 9 mit allen
Pflichtfeldern bzw. 3 mit allen Daten erfassten ebenfalls im Mittelfeld. Sie muss festhalten, dass
nur die ROKO-Daten ein authentisches Bild der realen Einkommens- und Kostensituation der
Arztpraxen liefern; weder Santésuisse noch die SUVA oder die Bundesämter verfügen über
gleichwertige Angaben. Die Erhebung der Daten erfolgt vollständig anonymisiert. Schon mit nur
8 ROKO-Zahlen kann ein wesentlicher Beitrag geleistet werden. Nur bei genügender
Beteiligung bei der Rollen Kostenstudie ROKO sind die Fakten wirklich repräsentativ, um
Verhandlungen über Tarife und Taxpunktwerte hart und erfolgreich führen zu können. Ebenso
besteht gestützt auf Art. 22 a KVG eine Datenlieferungspflicht, welche voraussichtlich ab 2013
mit den Daten von 2012 mittels einer entsprechenden Verordnung des Bundesamtes für
Statistik (BfS) umgesetzt werden muss.

Für die Leistungsdaten 2008 gilt was folgt: Die Erfassung über eines der 4 Trustcenter muss bis
zum 31.03.2011 erfolgen. Ab dem 01.04.2011 können über die TC dann nur noch die
Leistungsdaten für 2009 erfasst werden.

Erfassung der Leistungsdaten 2008 und 2009 elektronisch über die zentrale Datensammelstelle
KKA (SMIS) und in Papierform: Auf diesem Wege können im 2011 nachwievor beide Jahre
erfasst werden.

Zum Thema der Beibehaltung des Beitrages von Fr. 100.00 für das Ausfüllen der ROKO-Studie
ergibt sich deshalb klar, dass ROKO von so eminenter Bedeutung ist, dass jegliches Mittel recht
                                            10
ist, um die Eingabequote zu verbessern. Der Präsident unterstützt dieses Anliegen ebenfalls
vehement.

Die Abstimmung über die Frage: Wollen wir den bis vor 2 Jahren erhobenen Beitrag von Fr.
100.00 für das Ausfüllen der ROKO-Studie beibehalten?, ergibt eine grossmehrheitliche
Zustimmung bei einer Gegenstimme.




12. Orientierungen:
12.1. Neue Mitglieder

Der Präsident erläutert anhand der aufgeschalteten Tabellen die neuen Mitglieder, welche
definitiv aufgenommen worden sind. Es handelt sich im Einzelnen um Folgende:

A.      Neue Mitglieder (durch Regionalverein bereits aufgenommen, alle Unterlagen
        vorhanden und Publikation erfolgt): Vorbehaltslose Aufnahme durch den Vorstand
        BüAeV

                                                                                            Anwesend an MV:

         - Marcel Bühler, Innere Medizin etc., Fanas/Chur                                                        nein
         - Rolf Eisenegger, LA Arbeitsmedizin, KSGR, Chur                                                        nein
         - Hermann Gisin, Innere Medizin, Davos                                                                  nein
         - Jürgen Harms, prakt. Arzt, Ilanz                                                                      nein
         - Markus Kubli, Leitender Arzt Gastroenterologie, KSO, Samedan                                          nein
         - Gilda Audrey Kuck, Kinder- und Jugendmedizin, Samedan                                                 nein
         - Hildburg Porschke, Stv. Chefärztin Psychiatrie, Susch                                                 nein
         - Mona Riebe, Innere Medizin/Rheumatologie, Chur                                                        nein
         - Kaspar Rohrer, Augenarzt, St. Moritz                                                                  nein
         - Dagmar Schmitt, LA Pädiatrie, Spital Davos                                                            nein
         - Doris Straus, Chefärztin Psychiatire/Psychotherapie, Susch                                            nein
         - Antje Wagenaar, prakt. Ärztin, Klinik „al Ronc“                                                        nein
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B.      Neue Mitglieder (noch nicht durch Regionalverein aufgenommen oder noch nicht
        publiziert oder nicht alle Unterlagen vorhanden): Unter Vorbehalt aufgenommen
        durch Vorstand BüAeV

                                                                                            Anwesend an MV:

         - Stefan Drechsel, LA Kardiologe, Spital Davos                                                          nein
         - Andrea Fischer, Allgemeinmedizin, Arosa                                                               nein
         - Aldo Fischer, Allgemeinmedizin, Arosa                                                                 nein
         - Gerald Friedl, LA Orth. Chirurgie, Spital Davos                                                       nein
         - Manuela Fritschi, OA Gynäkologie, Spital Davos                                                        nein
         - Rudolf Horn, Allgemeinmedizin, Spital Savognin                                                        nein
         - Jörg Prediger, prakt. med., Flims                                                                       ja
         - Angela Saner, Allgemeinmedizin, Davos (a.o. Mitglied)                                                 nein
         - Jan Signorell, Innere Medizin+Kariologie, gleis d, Chur                                               nein
         - Rahel Stolz von Moos, Innere Medizin, Cazis                                                             ja
         - Daniel Johannes Walter, Allgemeinmedizin, Jenaz                                                       nein
                                             11
       - Daniel Zwahlen, CA Radio-Onkologie, KSGR, Chur                                        nein

Die beiden einzigen Anwesenden neuen Mitglieder, Jörg Prediger und Rahel Stolz von Moos,
stellen sich kurz vor und werden mit grossem Applaus begrüsst.




12.2. TARMED

H. Jörimann referiert kurz über SwissDRG und verweist auf die zu befürchtenden
Mengenausweitung im ambulanten Sektor, kommt auf die entsprechenden Gründe zu
sprechen, ruft auf, unbedingt RFE (Reason for Encounter) anzuwenden, vgl.
www.reasonforencounter.ch.

Anschliessend gibt sie noch verschiedene Informationen aus der Spurgruppe LeiKoV bekannt,
insbesondere betr. das weitere Vorgehen, um die Basis für neue Verhandlungen zu schaffen.

Des Weiteren kommt sie auf die WZW-Verfahren zu sprechen, wo zwei
Bundesgerichtsentscheide Klarheit insbesondere betr. die veranlassten Kosten geschaffen hat,
was sehr positiv zu werten ist.

Ihre Ausführungen werden mit grossem Applaus verdankt. In der Folge beantwortet sie noch
verschiedene Fragen der anwesenden Mitglieder.

12.3. Ärztlicher Notfalldienst

F.-M. Janggen gibt bekannt, dass er durch den Vorstand nun definitiv zum Präsidenten des
Internen Rettungsausschusses BüAeV gewählt worden ist, das erst vor ca. einem Jahr das
neue Reglement über den ärztlichen Notfalldienst verabschiedet worden ist, wobei 2
wesentliche Punkte betr. Mindestdauer des ärztlichen Notfalldienstes festgelegt wurden, woraus
sich ergab, dass keine flächendeckende Notfalldienstleistung durch die DA mehr möglich ist,
sodass 3 Regionen zu unterscheiden sind, nämlich a) Regionen mit > 9 Ärzte, womit der volle
Notfalldienst gewährleistet werden kann, b) Regionen mit < 9 Ärzten und einem Regionalspital,
wo Absprachen nötig sind und c) Regionen mit < 9 Ärzten ohne Regionalspital, wo zusätzliche
Massnahme, z.B. finanzielle Anreize für erhöhte Dienstleistungen etc. notwendig werden. Die
letzte Präsidentenkonferenz in Thusis hat zusammengefasst was folgt beschlossen:

1. Der ärztliche Notfalldienst soll eine ärztliche Aufgabe des Bündner Ärztevereins bleiben.
2. Es soll die elektronische Disposition mit docbox im ganzen Kanton eingeführt werden, aber
   unterschieden nach kleinen und grossen Regionen.
3. Die einheitliche Telefonnummer und das Callcenter soll im Moment sistiert werden, bis Klarheit ist,
   was die Swisscom mit den Regionen für eine Lösung findet.

Die entsprechenden Abklärungen und Verhandlungen mit dem Gesundheitsamt ect. sind im
Gange.


13. Mitteilungen

- „Einheitskasse“
                                               12
Der Präsident informiert über das Umfrageergebnis, das ergab, dass die Stimmen für und
gegen diese Initiative etwa einstehen. In anderen Kantonen sieht es etwa gleich aus. Es besteht
die Gefahr, dass damit die Macht der Krakenkassen gestärkt würde.

- Transparenz in der Krankenversicherung
Der Präsident weist darauf hin, dass die Unterlagen zwei Mal zugestellt wurden und dass man
diese Initiative grundsätzlich unterstützten kann.



- Diverse Hinweise
Der Präsident verweist auf seine entsprechenden Rundbriefe.

- Vorstoss von Reto Nick betr. Aufhebung Entschädigungsverordnung für Chefärzte und
 Leitende Ärzte (Meldung von Mathis Trepp vom 16.04.2011 an GF)
Der Präsident informiert darüber, dass das Geschäft eigentlich bereits von der Regierung
beantwortet wurde, dass diese die Aufhebung befürwortet und sich dafür kompetent erachtet,
sodass der Grosse Rat dazu eigentlich nicht viel beitragen kann. Merkwürdig berührt, dass
weder der Bündner Ärzteverein noch die Vereinigung der Spitalärzte zu einer Stellungnahme
angefragt wurde, diese Gelegenheit wurde allein H+ gegeben. Laut dem Vorstoss soll das Ziel
darin bestehen, top shots für unsere Spitäler gewinnen zu können. Die Direktion des KSGR ist
unzweifelhaft dafür, anderer Meinung sind die Regionalspitäler.


14. Varia/Umfrage

R. Castelberg befürchtet durch die Gemeindefusionen Auswirkungen auf die volle
Selbstdispensation, vgl. Igis und Landquart. Der GF wird dies mit dem Gesundheitsamt GR
abklären.

A. Poltéra weist auf die Nationalratswahlen vom Herbst 2011 hin und regt an, sich bei den
Kandidaten zu erkundigen, wie sie sich zu verschiedenen gesundheitspolitischen Fragen
stellen. B. Werth verweist auf das entsprechende Vorhaben des Bündner Gewerbeverbandes.
Der Präsident erwägt einen entsprechenden Fragenkatalog an die Kandidaten. G. Ott stösst
sich daran, dass der BGV prinzipiell nur Rechtspolitiker unterstützt. Die Konsultativabstimmung
ergibt, dass 25 für einen entsprechenden Auftrag sind, 15 dagegen.

A. Schnyder zeigt sein Befremden darüber, dass man ursprünglich mit grosser Mühe von TP
zu TG wechselte und jetzt plötzlich die Haltung ändert, nur weil eastcare das anbietet.
Diesbezüglich entbrennt wieder eine ausführliche Diskussion über das Für und das Wider mit
zum Teil alt bekannten Argumenten (Volumenreduktion, Beitritt zu KOCH, Unterstützung durch
KOCH etc. für höheren TPW nach Reduktion von 84 Rp. auf 78 Rp. und wieder auf 80 bzw. 82
Rp.). H. J. Michel plädiert für ein Bleiben im TG, wofür man während 5 Jahren gekämpft hat.
Diese Ausführungen werden mit Applaus verdankt. In der weiteren Diskussion stellt sich
heraus, dass der Wunsch besteht, die Neumitglieder über die ganzen Vorgänge zu informieren
und auf die Wichtigkeit von TG hinzuweisen. R. Castelberg wünscht sogar, dass sämtliche
Mitglieder mit einer Newsletter wieder einmal darüber informiert werden. Des Weiteren hält H.J.
Michel fest, dass diejenige, welche bei eastcare nicht dabei sind, Fr. 700.00 zu bezahlen
haben. Des Weiteren wird das Problem mit Medidata bzw. über diejenigen Ärzte diskutiert,
welche via Medidata abrechnen bzw. ihre Daten liefern.
                                              13
U. Ulysséa zeigt seine Befriedigung über die heutige Versammlung und meint, man habe es so
schön miteinander, dass zwei Versammlungen pro Jahr am Platze wären. Der Präsident
verweist auf die Möglichkeit, als 2. Versammlung eine ausserordentliche durchzuführen, sofern
entsprechende Anliegen diskutiert werden sollten.


15. Ordentliche GV 2012 vom Donnerstag, 29. März 2012, Nachmittags, Chur

Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung wird wie folgt genehmigt:



                4. ordentliche GV vom Donnerstag, 29. März 2012, in Chur


An dieser Stelle dankt der Präsident seinem Vorstandskollegen, dem Geschäftsführer, allen
Kommissionsmitgliedern und dem Präsidenten sowie natürlich unseren treuen Sponsoren:



Graubündner Kantonalbank



Stadtgemeinde Maienfeld




MSD




Univadis



docvadis




B. Werth informiert nun über das folgende Programm, und gibt verschiedene Orientierungen
über den Ablauf, die Kosten des Nachtessens etc. bekannt.

Die Versammlung dankt mit grossem Applaus.


P.S.: Im Anschluss an die Mitgliederversammlung offeriert die Stadt Maienfeld, Herr Max
     Leuener, Stadtpräsident, einen Apéro samt kleinem Imbiss im Rathaus und anschliessend
     treffen sich 61 Mitglieder samt Begleitpersonen und Gäste im „Restaurant Schloss
                                            14
    Brandis“ in Maienfeld zu einem gediegenem Nachtessen mit Unterhaltung durch die
    Schüler der Musikschule Landquart. Dies alles organisiert durch unseren Vizepräsidenten,
    B. Werth: Herzlichen Dank Baseli, Dir, Deiner Frau und Deinem Sohn!


Chur, 30.04.2011                                                  Der Geschäftsführer:
                                                                  gez. Dr. iur. Carlo Portner

				
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