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					                   VdW
                   Rheinland Westfalen   2/2002




                 VERBANDSinfo




Förderbedingungen verhindern
sozialen Wohnungsbau

Stadtflucht bekämpfen

Finanzverwaltung hat
Zugriff auf Betriebs-EDV
                                              Der Beethovenpark in Köln – eine Mietwohnanlage als autofreie Zone,
                                              dafür aber mit viel Wasser und sogar Brücken.
                                              Neue Ideen zur Eindämmung der Stadtflucht waren gefragt bei einer
                                              Fachtagung in Bochum. Lesen Sie dazu den Artikel auf Seite 5.
                                                                                      Foto: Dr. Hans Dieter Krupinski


VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Inhalt


Editorial                                                                                            3

Aktuelles
      Der VdW im Spiegel der Presse                                                                 4
      Neues Recht für Wohnungsgenossenschaften?                                                     4
      Große Einigkeit bei drei Revier-OB’s                                                          5
      Energetisch optimiertes Wohnen in der „Passivhaussiedlung Leverkusen“                         6
      Förderbedingungen verhindern sozialen Wohnungsbau                                             7
      Dritter gemeinsamer Genossenschaftstag im Juni in Bremen                                      8
      Journalistenpreis 2002: Hier wohnen junge Familien richtig                                    8
      Bauherrenpreis Neubau 2002 auf der DEUBAU in Essen verliehen                                  9
      VdW informiert am 22. März 2002 über die Wohnungsbauförderung 2002                           10
      Baualtersklassen leicht verändert                                                            10
      Ablösung mit Kapitalnachlass entfällt                                                        10
      Sozialer Wohnungsbestand schrumpft weiter                                                    11
      Neue Formulare und Vordrucke                                                                 12
      GdW und VdW lehnen den „Gesetzentwurf zur Tariftreue“ ab                                     13
      Statt Blumen zum Jubiläum gab es 12.800 Euro für das Ausbildungswerk                         13

Aus den Parlamenten
      Aktuelle Probleme der Wohnungsmärkte können nicht mit
      dirigistischen Instrumenten des vergangenen Jahrhundert gelöst werden                        14
      Vom Thema „Stadtflucht“ zu den „Wohnungsbauförderungsbestimmungen 2002“                      16

Wohnungspolitik
      Mitgliederumfrage belegt unterschiedliche Praxis der Kommunen bei Freistellung               17
      Städte zu Dörfern – Dörfer zu Städten                                                        20

Multimedia
      Mitgliedsunternehmen des VdW Rheinland Westfalen im Internet                                 21
      VdW informiert über Chancen und Risiken von Mobilfunkantennen                                25
      Wohnungs- und Immobilienbörse in OWL seit Jahresbeginn online                                25

Aus den Unternehmen
      Viterra weitet erfolgreiches Modellprojekt
      zur drastischen Senkung der Müllgebühren aus                                                 26
      Dokumentation zur Gebäudebewirtschaftung
      durch kommunale Wohnungsunternehmen                                                          27
      Genossenschaft Lübbecke firmiert unter neuem Namen                                           27
      Ökologisches Bauen in Selm belohnt                                                           27
      Dr. Heilmann aus Viterra AG-Vorstand ausgeschieden                                           27
      Wechsel in der Geschäftsführung der DEUTSCHBAU                                               27

Termine
                                                                                                              INHALT


      Termine VdW Rheinland Westfalen                                                              28

Daten und Fakten
      Jahresstatistik 2001 auch übers Internet                                                     30
      Bautätigkeit in Rheinland-Pfalz in den ersten zehn Monaten 2001
      auf breiter Front rückläufig                                                                 30
      Kaufwerte für Bauland sinken                                                                 30
      Bautätigkeit in NRW in den ersten acht Monaten 2001 rückläufig                               31     1
                                                            VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                      Öffentlich geförderter Wohnungsbau in NRW:
                      Vorläufiges Bewilligungsergebnis 2001                                       31

             Bauen und Technik
                      Arbeitshilfe des GdW und Info-Veranstaltung des VdW
                      zur Energieeinsparverordnung kommen                                         32
                      Hausakte mit integriertem Gebäudepass für
                      mehr Bauqualität und Verbraucherschutz                                      32

             Für Sie gelesen
                      Die Fusion – eine Wachstumsstrategie der Primärgenossenschaften
                      zwischen Chance und Risiko                                                  33
                      Beziehungsmanagement und Kundenorientierung
                      Schlüssel zum erfolgreichen Immobilienmarketing                             33

             Recht
                      Neufassung des Heimgesetzes veröffentlicht                                  34
                      Set-Top-Box statt Parabolantenne                                            34
                      Recht auf Parabolantenne für alle Mieter                                    34
                      Änderung der Insolvenzordnung                                               34
                      Weitergabe von Erträgen aus Vermietung von Mobilfunkantennen an Mieter?     35
                      Zivilprozessreform stärkt Stellung der Amtsgerichte                         35

             Steuern
                      Finanzverwaltung hat Zugriff auf die betriebliche EDV                       36
                      Zweites Gesetz zur Familienförderung:
                      mehr Kindergeld und neuer Betreuungsfreibetrag                              37
                      Doppelte Umsatzsteuerbelastung bei Erschließungsträgerschaft
                      und Abrechnung an Fremdanlieger                                             37
                      Alles schnell per Mausklick                                                 37

             Bildung und Beruf
                      Informationstage wieder ein voller Erfolg                                   38
                      Fort- und Weiterbildung                                                     39

             Aus den Gremien
                      Ausschuss „Technik“ mit großem Arbeitsprogramm                              41
                      Traditioneller Neujahrsempfang der ArGe Düsseldorfer Wohnungsunternehmen    41

             Personalia
INHALT




                      18 neue Fachverwalter für Wohnungseigentum                                  42

             Jubiläen
                      Jubiläen                                                                    42
                      Baugenossenschaft Siegburg wurde 100 – Verbandsdirektor dankt dem Jubilar   43
                      VdW-Ehrennadel zum Abschlied von Heinz Rosenbohm                            43
                      Günter Kösling im Ruhestand                                                 43

         2   Stellenmarkt                                                                         44


             VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Editorial




Stoppt die Stadtflucht – Ja zur Stadtförderung!
„Schaffe schaffe, Häusle baue“ – so macht’s nach      begegnen. Vielmehr muss es gelten, zusätzliche
landläufiger Meinung gemeinhin der Schwabe.           Anstrengungen zur Steigerung der Attraktivität von
Aber auch der schaffende Nordrhein-Westfale           Großstädten zu leisten. Warum nicht eine direkte
und Rheinland-Pfälzer macht es gerne – und ist        Förderung des Erwerbs von Gebrauchtobjekten?
wegen der geltenden Eigentumsförderung dazu           Beim Gros der innerstädtischen Mietwohnungsbe-
gezwungen, sich sein Häuschen wegen niedrige-         stände handelt es sich um Kleinwohnungen aus
rer Preise – bei der selben Förderung wie in der      der Zwischen- und Nachkriegszeit. Für Familien mit
teuren Stadt – im billigeren Umland der Städte zu     Kindern sind sie zu
bauen. Die Folge: Stadtflucht.                        klein, für Ein- oder
                                                      Zweipersonen-
Mit dem Eigenheimzulagengesetz wird pauschal          haushalte aber von
gefördert und bezuschusst – egal, wo sich der         der Größe her
Häuslebauer oder Wohnungskäufer niederlässt:          ideal. Und ein
Das Reiheneigenheim im ländlichen Raum mit            staatlich geförder-
Anschaffungskosten von rund 125.000 Euro wird         ter Erwerb dieser
in der selben Höhe gefördert wie das vergleich-       Wohnungen wäre
bare Haus mit bodenpreisbedingt wesentlich            auch unter dem
höheren Anschaffungskosten von 375.000 Euro           Aspekt der eigenen
in Düsseldorf oder München.                           Altersvorsorge,
                                                      sprich       Riester-
Die bundeseinheitlich pauschale Zulage in Höhe        Rente, eine attrakti-
von rund 2.556 Euro für Neubauten und                 ve Alternative zur
1.278 Euro zuzüglich Kinderzulagen ist zwar           Stadtflucht.
wegen der erfolgten Abkehr von der früher (Para-
graph 10e) mit steigendem Einkommen zuneh-            Eine Öffnung der direkten Förderung des
menden Förderungswirkung und der damit                Bestandserwerbs für Ein- und Zweipersonen-
ermöglichten Einbeziehung neuer Zielgruppen           haushalte ist meiner Meinung nach an der Zeit,
ein Erfolg – hat aber den oben erwähnten Kon-         weil jetzt noch starke Altersgruppen davon profi-
struktionsfehler: die Stadtflucht.                    tieren können. Damit kann diese Eigentumsför-
                                                      derung ein starker Ansatzpunkt für die Stabilisie-
Was aber tun, um dies auszugleichen, zu stoppen       rung innerstädtischer Strukturen sein. Damit
oder gar umzukehren? Etwa der Einführung einer        nicht auch noch Oma, Opa, Tante und Onkel „ins
Bodenkomponente oder der regionalen Diffe-            Grüne“ ziehen und die Innenstädte sich weiter
renzierung das Wort zu reden? Oder der                leeren.
Umschichtung der Eigenheimzulage zugunsten
des Bestandserwerbs von Wohnungen in Zen-             Denn wir brauchen funktionstüchtige und lebens-
                                                                                                                     EDITORIAL

tren? Auch mit dem letztgenannten Instrument          werte Zentren – auch für die, die „vom Grünen“
ließe sich, wenn man der Stadtflucht entgegen-        in die Stadt zum arbeiten und/oder einkaufen
wirken will, bestenfalls eine Förderung in bisheri-   fahren.
ger Höhe erreichen. Wobei dabei voraussichtlich
die Effekte für den ländlichen Raum um so
ungünstiger ausfallen würden. Dort aber sehen         Ihr
Prognosen – für die Wohnungsmarktregionen in
Nordrhein-Westfalen – in Zukunft die größte Ent-
wicklungsdynamik mit einem Neubaubedarf von
22,6 Prozent.

Also kann man der Stadtflucht nicht allein mit der    Burghard Schneider
Kürzung oder Umschichtung der Fördermittel            Verbandsdirektor                                           3
                                                                   VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                               Aktuelles



                Der VdW im Spiegel der Presse




                                                              Kölnische Rundschau,
                Siegener Zeitung, 3. Dezember 2001            6. Dezember 2001               Siegener Zeitung, 29. November 2001




                                                                                         Recklinghäuser Zeitung, 7. Dezember 2001




                 Neues Recht für Wohnungsgenossenschaften?
                 Anmeldungen zum Symposium in Münster sind noch möglich
                 Seit mehr als 100 Jahren ist das Genossen-                    ßen Rechtsrahmen für die rund 2000 Wohnungs-
                 schaftsgesetz fast unverändert gültig. Deshalb                genossenschaften in Deutschland diskutieren.
AKTUELLES




                 gilt es für viele als nicht mehr zeitgemäß. Dabei
                 wird zum Beispiel argumentiert, dass das                      Dazu äußern sich namhafte Experten aus Wis-
                 Gesetz den Genossenschaften nicht die Mög-                    senschaft, Verwaltung und Praxis im Rahmen
                 lichkeit gäbe, sich an die neuen wirtschaft-                  des Symposiums „Brauchen wir eine Reform
                 lichen und gesellschaftlichen Rahmenbedin-                    des Genossenschaftsgesetzes?“. Es findet in
                 gungen anzupassen.                                            Zusammenarbeit mit dem Institut für Genos-
                                                                               senschaftswesen (IfG) der Universität Münster
                 Aus den Reihen der Verbände haben bisher nur                  am 6. Februar 2002 im Mövenpick Hotel Mün-
                 die Vertreter der Genossenschaftsbanken sowie                 ster statt. Anmeldungen zu dieser wichtigen
                 der landwirtschaftlichen und gewerblichen                     Tagung sind noch möglich.
                 Genossenschaften zu einer Reform offiziell Stel-
                 lung bezogen. Nun will der VdW Rheinland West-                Weitere Informationen gibt es beim IfG unter
                 falen über die Anforderungen an einen zeitgemä-               der Telefon-Nummer (02 51) 83-2 28 01.
            4
                VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Aktuelles




Große Einigkeit bei drei Revier-OB´s
Langemeyer, Stüber und Wittke: „Fehlbelegungsabgabe,
Eigenheimzulage und Km-Pauschale begünstigen Stadtflucht”
„Die Städte brauchen die Hilfe des Gesetzgebers,       Einen sogenannten Kernstadt-Bonus forderte
um die fatale Entwicklung zu brechen“, sagte           Hans-Joachim Schlößl, der Leiter des Amtes für
Bochums Ernst-Otto Stüber. „Ich kann nicht             Wohnen und Stadterneuerung der Stadt Nürn-
begreifen, warum bei uns immer noch Leute              berg. Ein solcher Bonus ließe sich bequem finan-
Fehlbelegungsabgabe bezahlen müssen“, kriti-           zieren, wenn man berücksichtige, wie viel Geld
sierte Oliver Wittke aus Gelsenkirchen. Und            die öffentliche Hand bei der aktuellen Entwick-
Dortmunds Gerhard Langemeyer ergänzte: „Die            lung jetzt für die Zahlung von Kilometer-Pauscha-
Kilometer-Pauschalen für die Fahrten zwischen          len, den Bau von Umgehungsstraßen, den Lärm-
Wohnung und Arbeitsplatz gehören auf den Prüf-
stand.“ Die 160 Teilnehmer an einer Fachtagung
im Europäischen Bildungszentrum (EBZ) in
Bochum staunten nicht schlecht. Zwei SPD-
Oberbürgermeister und einer aus der CDU waren
sich in ihren Forderungen einig: Die Wohnungs-
politik von Land und Bund muss sich schnell
ändern, um eine weitere Verödung der lnnen-
städte zu verhindern.

Einen Tag lang diskutieren die Experten aus Poli-
tik, Kommunen und der Wohnungswirtschaft in
einer gemeinsamen Veranstaltung des Städte-
tages, des Landesbau-Ministeriums und des VdW
Rheinland Westfalen über die Ursachen der
Stadtflucht. Der Tenor: In Zeiten leerer städtischer
Kassen sind Land und Bund gefordert, der star-
ken Abwanderung von Menschen aus den Städ-
ten in die Region entgegenzuwirken. Ernst-Otto
Stüber: „Die Städte allein sind nicht in der Lage,
diese negative Entwicklung zu brechen.“

Bochums Oberbürgermeister kritisierte den              Der Gelsenkirchener Oberbürgermeister Oliver Wittke
                                                                                                                      AKTUELLES
„Gießkannen-Effekt“ der Eigenheimzulage. Der           möchte die Kilometer-Pauschalen auf den Prüfstand
Kauf von Altbauwohnungen müsste mindestens             stellen.
genauso gefördert werden wie die Errichtung
von Neubauten. Wobei auch regionale Unter-             schutz oder auch für den Zuschuss zum Öffent-
schiede, so die Oberbürgermeister aus den Groß-        lichen Personen-Nahverkehr für Pendler in die
städten des Ruhrgebiets, ähnlich wie in den            Hand nehmen müsse. Schlößl schilderte darüber
neuen Bundesländern berücksichtigt werden soll-        hinaus einige der Konzepte, mit denen es der
ten. Und die Entfernungspauschale für die Fahrt        fränkischen Metropole gelungen ist, die Bevölke-
zum Arbeitsplatz sei eine „Zersiedelungs-              rungszahl einigermaßen stabil zu halten. „Es hat
prämie“, die unbedingt verändert werden müsse.         sich jedoch auch in Nürnberg gezeigt“, meinte




                                                                                                                  5
                                                                    VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                     Aktuelles




                Gelsenkirchens Oberbürgermeister Wittke, „dass       Kommunen neue Ideen zu entwickeln.” Gerade
                man viel Geld benötigt, um solche Ideen umzu-        die Großstädte seien hier häufig besonders
                setzen. Dieses Geld haben wir einfach nicht.“        schwerfällig. Das könne man im Ministerium
                Zumal jetzt die Zeit dränge: Denn die geburten-      auch daran erkennen, dass es immer wieder zu
                starken Jahrgänge der 60er Jahre, so betonte der     Staus beim Abrufen von Fördermitteln komme.
                35jährige, richteten sich jetzt wirtschaftlich und
                familiär aus: „Sie sind heute in der Lage, Wohn-     Der VdW Rheinland Westfalen machte bei der Ta-
                eigentum zu schaffen. Wir müssen verhindern,         gung deutlich, dass er sich als Partner von Poli-
                dass auch sie in die ländlichen Gemeinden zum        tik und Kommunen sehe. „Wir müssen die aktu-
                Beispiel ins südlichen Münsterland abwandern.“       ellen Herausforderungen im sich wandelnden
                Die Tagung bildete den Auftakt einer Reihe von       Wohnungsmarkt gemeinsam angehen und be-
                Veranstaltungen, in denen die Beteiligten der        wältigen”, so Verbandsdirektor Burghard Schnei-
                Wohnungswirtschaft Ideen zur Eindämmung der          der zur Problematik. Deshalb will der Verband
                Stadtflucht entwickeln wollen. „Es kommt darauf      den Erfahrungsaustausch mit Politikern und Be-
                an”, sagte Hans Dieter Krupinski, Ministerialdiri-   amten gerade auch aus den Kommunen voran-
                gent im NRW-Bauministerium, „auch in den             treiben.




                 Landeswettbewerb 2002
                 Energetisch optimiertes Wohnen in
                 der „Passivhaussiedlung Leverkusen“
                 Ausgeschrieben wurde jetzt der Landeswett-          Die Auslober verfolgen das Ziel der Nach-
                 bewerb 2002 „Passivhaussiedlung in Lever-           wuchsförderung im Bauwesen. Sie fordern
                 kusen“. Auslober sind das Ministerium für           daher insbesondere junge Architekten auf, sich
                 Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des          mit richtungsweisenden innovativen Planungs-
                 Landes NRW, die Stadt Leverkusen, die Gesell-       lösungen auf dem Gebiet energetisch optimier-
                 schaft für Wohnen und Gebäudemanagement             ter Architektur an dem Wettbewerb zu beteili-
                 mbH (GeWoGe) Leverkusen und die Architek-           gen. Für Preise und Anerkennungen stehen
                 tenkammer NW. Das Landesinstitut für Bauwe-         insgesamt 54.000 Euro zur Verfügung. Der
                 sen des Landes Nordrhein-Westfalen, Aachen,         Auslobungstext ist im Internet unter
                 führt den Wettbewerb im Auftrag des MSWKS           <www.lb.nrw.de/Aktuelles/Wettbewerbe> zum
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                 durch.                                              Download bereitgestellt.

                 Mit dem Landeswettbewerb „sollen die Mög-           Das Wettbewerbsgebiet befindet sich in Lever-
                 lichkeiten des energetisch optimierten Woh-         kusen – Schlebusch am Leimbacher Berg. Es
                 nens“ anhand einer Siedlung mit ca. 50 Wohn-        grenzt im Westen an die Kandinsky – Straße
                 einheiten nachgewiesen werden. Mit der Reali-       und im Süden an die Paul-Klee-Straße. Weitere
                 sierung des Wettbewerbsergebnisses soll ein         Informationen: Landesinstitut für Bauwesen
                 beispielhafter Anstoß für weitere Projekte die-     des Landes Nordrhein-Westfalen (LB), Theater-
                 ser Größenordnung im Passivhausstandard             platz 14, 52062 Aachen, Telefon (02 41) 4 55-01.
                 gegeben werden.




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                VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
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VdW-Umfrage zum öffentlich geförderten Wohnungsbau:

Förderbedingungen verhindern
sozialen Wohnungsbau
Im Herbst vergangenen Jahres wurde mit Blick        immer mehr „schwierige Mieter“
auf die anstehende Umsetzung der Reform des         (= 57,4 Prozent)
sozialen Wohnungsbaus auf Länderebene bei           soziale Mischung geht auch auf Grund der
den 300 Wohnungsgenossenschaften des VdW            Fehlbelegungsabgabe zurück und führt zu
Rheinland Westfalen eine Umfrage über die Akti-     Problemen, die mit zusätzlichen Kosten ver-
vitäten der Genossenschaften im öffentlich          bunden sind (= 54,9 Prozent)
geförderten Wohnungsneubau durchgeführt.            Bindungsfristen zu lang (= 45,7 Prozent)
                                                    Rentabilitätserwartungen (= 23,5 Prozent)
  An der Umfrage beteiligten sich 181 von 300       zu wenig Bauland (= 21,6 Prozent)
  Wohnungsgenossenschaften (= 60,3 Prozent),
  die 73,3 Prozent des gesamten genossen-         Nahezu die gleichen Gründe führen auch die
  schaftlichen Wohnungsbestandes von rund         meisten der rund 150 kommunalen und rund
  330.000 eigenen Wohnungen repräsentieren.       50 industrieverbundenen und anderen Woh-
  Von den 181 teilnehmenden Wohnungsgenos-        nungsunternehmen, die im VdW Rheinland West-
  senschaften antworteten nur 19 Genossen-        falen organisiert sind, ins Feld, wenn sie sich
  schaften (= 10,5 Prozent), dass sie sich noch   über die Unattraktivität der Bedingungen des
  im öffentlich geförderten Wohnungsbau           öffentlich geförderten Wohnungsbaus äußern.
  betätigen werden.
  162 Genossenschaften (= 89,5 Prozent) erklär-   Fazit: Wenn die Politik der Auffassung ist, dass
  ten, dass sie ihre Aktivitäten im öffentlich    künftig wieder Sozialwohnungen in ausreichen-
  geförderten Wohnungsbau zurückfahren, ein-      dem Maße von der Wohnungswirtschaft zur Ver-
  stellen bzw. weiterhin ruhen lassen werden.     fügung gestellt würden müssten, dann müssen
                                                  die Förderbedingungen und -programme anders
Gefragt nach den Gründen – bis zu drei Nennun-    gestaltet werden. Und dies gilt erst recht vor
gen waren möglich – für diese Zurückhaltung im    dem Hintergrund, dass über 20 Prozent der Haus-
öffentlich geförderten Wohnungsneubau sagten      halte in Nordrhein-Westfalen von Mitgliedsun-
   zu geringe Einkommensgrenzen                   ternehmen des VdW Rheinland-Westfalen be-
   (= 75,3 Prozent)                               wirtschaftet werden.
                                                                                                                AKTUELLES




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                                                              VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                      Aktuelles


                Dritter gemeinsamer                                   Bei der dritten Auflage des Wettbewerbs soll das
                                                                      Thema „Typisch Genossenschaft: Hier wohnen
                Genossenschaftstag im                                 junge Familien richtig“ im Mittelpunkt der jour-
                                                                      nalistischen Arbeit stehen. Ziel ist es, zum einen
                Juni in Bremen                                        das Engagement der Genossenschaften im
                                                                      Bereich der aktiven Öffentlichkeitsarbeit weiter
                Gemeinsam mit dem Verband norddeutscher               zu fördern. Darüber hinaus – und das hat sich bei
                Wohnungsunternehmen, dem Verband der Woh-             den ersten Wettbewerben in den Jahren 1998
                nungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt und              und 2000 schon bewährt – werden Journalisten
                dem VdW Rheinland Westfalen richtet der vdw           motiviert, umfangreicher und hintergründiger
                Niedersachsen Bremen zum dritten Mal einen            über das Leben in Genossenschaften zu berich-
                Genossenschaftstag aus. Nach der Premiere in          ten.
                Münster und dem Treffen in Lübeck ist in diesem
                Jahr das Maritim Hotel & Congress Centrum Bre-        Für weitere Fragen steht der vdw Niedersachsen
                men Veranstaltungsort.                                Bremen, Carsten Ens, Telefon (05 11) 1 26 51 27
                                                                      zur Verfügung. Dort sind auch ein Flyer und die
                Zur Eröffnung der Tagung am 5. Juni 2002 wer-         Ausschreibungsunterlagen erhältlich.
                den Bremens Bürgermeister Dr. Henning Scherf
                und der Bundesbauminister Kurt Bodewig erwar-
                tet. Für den ersten Tag sind acht bis zehn Arbeits-
                gruppen geplant. Am zweiten Kongresstag wird
                es unter anderem um die zukünftige Rolle der
                europäischen Genossenschaft gehen.

                Erwartet werden zum dritten gemeinsamen
                Genossenschaftstag rund 450 Vertreter aus Vor-
                ständen und Aufsichtsräten. Nähere Informatio-
                nen gibt es auf der Internetseite <www.genossen-
                schaftstag2002.de>.




                Journalistenpreis 2002:
                Hier wohnen junge
AKTUELLES




                Familien richtig
                Zum dritten Mal loben der Verband der Woh-
                nungswirtschaft Rheinland Westfalen, der Ver-
                band norddeutscher Wohnungsunternehmen,
                der Verband der Wohnungsgenossenschaften
                Sachsen-Anhalt und der Verband der Wohnungs-
                wirtschaft Niedersachsen Bremen einen Journa-
                listenpreis aus. Die Preise werden während des
                dritten gemeinsamen Genossenschaftstages am
                5. Juni 2002 in Bremen durch den Bürgermeister
                der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Henning
            8   Scherf, verliehen.


                VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                    Aktuelles




                 VdW informiert am 22. März 2002
                 über die Wohnungsbauförderung 2002
                 Das Wohnungsbauprogramm und die Woh-               von 9.30 bis 13.00 Uhr statt. Einladungen werden
                 nungsbauförderungsbestimmungen 2002 in             im Februar an die Mitgliedsunternehmen ver-
                 Nordrhein-Westfalen werden in diesem Jahr erst     sandt.
                 im März 2002 bekannt gegeben.

                 Nach Verlautbarungen aus dem Ministerium für        Ablösung mit
                 Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport
                 (MSWKS) soll die Eigentumsförderung im Pro-         Kapitalnachlass
                 grammjahr 2002 bereits auf das neue Recht des
                 Wohnraumförderungsgesetzes umgestellt wer-          entfällt
                 den. Die übrigen Förderprogramme sollen auf
                 der Basis der Übergangsvorschrift des § 46          Der VdW Rheinland Westfalen weist darauf
                 WoFG auf Grundlage des II. WoBauG im Jahr           hin, dass mit der Verabschiedung des Geset-
                 2002 fortgeführt werden.                            zes zur Reform des Wohnungsbaurechts die
                                                                     bisherige Möglichkeit der Ablösung mit Kapi-
                 Dabei sollen bereits Elemente des neuen Rechts      talnachlass für Eigentumsmaßnahmen nach
                 (Basiseinkommensgrenzen einschließlich Kinder-      § 69 II. Wohnungsbaugesetz per 28. Februar
                 komponente, neue Einkommensermittlungsvor-          2002 entfällt.
                 schriften, neuer Haushaltsbegriff) übernommen
                 werden.                                             Die Wohnungsbauförderungsanstalt (Wfa) hat
                                                                     alle Eigentümer, die öffentliche Darlehen zur
                 Der VdW Rheinland Westfalen wird am 22. März        Finanzierung von Eigentumsmaßnahmen in
                 2002 eine Informationsveranstaltung mit Vertre-     Anspruch genommen haben, über das Ende
                 tern des MSWKS zum Wohnungsbauprogramm              der begünstigten Rückzahlungsmöglichkeit
                 und zu den Wohnungsbauförderungsbestimmun-          unterrichtet.
                 gen 2002 durchführen. Die Veranstaltung findet




                 Baualtersklassen leicht verändert
AKTUELLES




                 Im Hinblick auf die Erhöhung der Instandhal-       Instandhaltungspauschalen für die bisherigen
                 tungspauschalen im Sozialwohnungsbestand           Baualtersklassen:
                 zum 1. Januar 2002 sind Unklarheiten aufgetre-     1. Bezugsfertigkeit von 1. Januar 1981 (bisher
                 ten, ob die bisherigen Baualtersklassen fort-         1980) bis 31. Dezember 2001          7,10 Euro
                 geschrieben werden oder ob um ein Jahr erhöh-      2. Bezugsfertigkeit von 1. Januar 1971 (bisher
                 te Baualtersklassen als Berechnungsgrundlage          1970) bis 31.Dezember 1980           9,00 Euro
                 verwendet werden können.                           3. Bezugsfertigkeit bis 31. Dezember 1970 (bis-
                                                                       her 1969)                           11,50 Euro
                 Der GdW hat inzwischen für eine Klarstellung des   Alle anderslautenden Angaben in bisherigen Mittei-
                 Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Woh-      lungen sind durch das klarstellende Schreiben des
                 nungswesen gesorgt. Danach gelten folgende         Bundesministeriums gegenstandslos geworden.

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                 VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Aktuelles




„Im preisgebundenen Wohnungsbestand in              zent) zurückgegangen. Im öffentlich geförderten
Nordrhein-Westfalen setzten sich im Jahr 2000       Wohnungsbau brach die Bautätigkeit im Jahr
bekannte Trends fort, parallel dazu ergaben sich    2000 auf 18.000 Einheiten (– 26,8 Prozent) ein,
aber auch einige Überraschungen.“ So lautet die
Zusammenfassung der wesentlichen Verände-
rungen in der Struktur des preisgebundenen
Wohnungsbestandes, die sich unter anderem
wie folgt darstellt:

Am 31. Dezember 2000 gab es in Nordrhein-
Westfalen insgesamt über 8,1 Millionen Wohnun-
gen, von denen noch 1,17 Millionen sozialen Bin-
dungen (Kostenmiete, Belegungsvorbehalte)
unterlagen. Der Anteil dieser Wohnungen am
gesamten Wohnungsbestand in Nordrhein-West-
falen ist seit Jahren rückläufig und beträgt nur
noch 14,4 Prozent.

Im 1. Förderweg – dem klassischen Sozialwoh-
nungsbestand – war ein Rückgang um gut 13.000
Wohnungen oder 1,2 Prozent zu verzeichnen. Im
2. Förderweg gab es einen Rückgang von 5,8 Pro-
zent bzw. knapp 5.000 Wohnungen und im 3. För-
derweg einen Zuwachs von 0,2 Prozent.

Der gesamte Wohnungsbestand in der Darle-
hensverwaltung ist per Saldo um 22.500 zurück-
gegangen und beträgt nur noch knapp 786.000
Wohnungen. Der Bestand an Wohnungen in der
Nachwirkungsfrist, für die innerhalb der nächsten
10 Jahre die Bindungen enden, ist um rund
                                                                                                                   AKTUELLES
10.000 auf 305.000 Mietwohnungen angestiegen.
Für den 2. und 3. Förderweg ergibt sich ein Woh-
nungsbestand von 83.000 Wohnungen.

Die Baufertigstellungen in Nordrhein-Westfalen
sind gegenüber dem Vorjahr auf 82.200 (– 8,3 Pro-




                                                                                                              11
                                                                VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                           Aus den Parlamenten



                           Aktuelle Probleme der Wohnungsmärkte können
                           nicht mit dirigistischen Instrumenten des
                           vergangenen Jahrhunderts gelöst werden
                           Von Bernd Schulte MdL, wohnungsbaupolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW

                           Eines der vorrangigen Ziele nordrhein-westfäli-       Die rot-grüne Landesregierung in NRW hält
                           scher Wohnungsbaupolitik muss der Abbau der           jedoch aus ideologischen Gründen an diesem
                           Ausgleichszahlung im Fehlbelegungsrecht bis           Instrument der Wohnungsbaupolitik alter Prä-
                           zum Jahr 2005 sein.                                   gung starr fest. In Anpassung an das neue Bun-
                                                                                 desrecht hat der Landtag im Dezember 2001 nur
                           Viele soziale Probleme in überverdichteten Stadt-     einen Minimalschritt in Richtung weiterer Verän-
                           teilen (zum Beispiel Köln-Chorweiler, Bonn-           derungen getan. Während bei der SPD leichte
                           Dransdorf, Düsseldorf-Hassels, Neuss-Erfttal,         Zuckungen einen Ansatz von Bewegung andeu-
                           Dortmund-Scharnhorst oder Gelsenkirchen-Bis-          teten, beharrten die Bündnisgrünen und Bau-
                           marck) entstehen durch Fluktuation.                   minister Vesper halsstarrig auf der Beibehaltung
                                                                                 der Ausgleichszahlung in bekannter Form. Ein
                           Zu dieser Fluktuation trägt die in Nordrhein-West-    Entschließungsantrag der CDU, die im rot-grünen
                           falen immer noch erhobene Ausgleichszahlung           Koalitionsvertrag vorgesehene Evaluierung der
AUS DEN PARLAMENTEN




                           (früher Fehlbelegerabgabe) bei. Obwohl die            Ausgleichszahlung zur Mitte der Legislatur-
                           gesetzlichen Regelungen 1999 und 2001                 periode im Jahr 2003 vorzuziehen, wurde von
                           gelockert wurden, ist nach wie vor festzustellen,     Rot-Grün gegen die Stimmen von CDU und FDP
                           dass durch Ausgleichszahlungen die Durch-             abgelehnt.
                           schnittsmieten im sozialen Wohnungsbau viel-
                           fach höher sind als im freifinanzierten. Viele Mie-   Eine ähnlich auf Beharrung basierende Position
                           ter, die die Einkommensgrenzen des sozialen           bezieht die Regierungskoalition in Nordrhein-
                           Wohnungsbaus längst überschritten haben und           Westfalen gegenüber dem Institut des Zweckent-
                           ausgleichszahlungspflichtig sind, verlassen des-      fremdungsverbots von Wohnraum. Nach einem
                           halb ihre Wohnungen in den angestammten
                           Stadtteilen, um preiswertere freifinanzierte Woh-
                           nungen zu beziehen.

                           Diese aus Gründen der „materiellen Gerechtig-
                           keit“ gewollte Entwicklung bringt jedoch man-
                           chen Stadtteil aus der sozialen Balance, weil die
                           Neubelegung dieser Wohnungen durch Mieter
                           aus anderen sozialen Bereichen und Einkom-
                           mensschichten erfolgt. Die dadurch entstehen-
                           den Gemeinkosten haben Kommunen und Woh-
                           nungseigentümer zu tragen.

                           Der Senat der Hansestadt Hamburg hat deshalb
                           beschlossen, die Fehlbelegerabgabe in vier Stu-
                           fen bis 2004 völlig abzuschaffen. Auch in Rhein-
                           land-Pfalz hat die sozial-liberale Koalition Bewe-
                           gung in das Fehlbelegungsrecht gebracht, weil
                           bei Umsetzung des neuen Wohnbaurechts auf
                           Landesebene die Fehlbelegungsabgabe praktisch
                           abgeschafft und auch nicht unter neuem Namen
                      14   wiedereingeführt werden soll.


                           VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Aus den Parlamenten


quälend schleppenden Evaluierungsprozess wur-
den schließlich durch Rechtsverordnung 181
Städte und Gemeinden in NRW aus dem Zweck-
entfremdungsverbot entlassen.

Auch hier ist festzustellen, dass die Landesregie-
rung und Bauminister Vesper mit den dirigis-
tischen Instrumentarien des vergangenen Jahr-
hunderts die aktuellen Probleme auf den Woh-
nungsmärkten und -teilmärkten lösen wollen.
Diese Politik wird zum Scheitern verurteilt sein.

Die CDU-Landtagsfraktion wird Initiativen ergrei-
fen, um die Wohnungsbauförderung des Landes
zu modernisieren: mit den Akzenten der Eigen-
tumsbildung, der Wiederherstellung eines guten
sozialräumlichen Klimas in hochverdichteten
Stadträumen und der Deregulierung bürokra-
tischer Hemmnisse beim Wohnungsbau.

In Nordrhein-Westfalen hat sich die Situation auf
den Wohnungsmärkten weiter entspannt. Es gibt




                                                                                                        AUS DEN PARLAMENTEN
weniger Wohnungssuchende, Wohngeldempfän-
ger und Obdachlose. Derzeit werden weniger
Mietwohnungen gebaut und auch der Eigen-
heimbau verzeichnet rückläufige Zahlen. Die Bau-
wirtschaft steckt in der Krise.

Auch das Land ist gefordert, durch mittelstands-
freundliche Politik das Investitionsklima für Woh-
nungsunternehmen und private Bauherrn zu ver-
bessern. Durch eine zielorientierte Förderpolitik
und durch Deregulierung von Bauvorschriften
kann Bauen einfacher und preiswerter werden.

Die niedrige Wohneigentumsquote an Rhein und
Ruhr ist das Resultat einer ideologisch motivier-
ten Verknappung und Verteuerung von Bauland
sowie einer seit Jahren verfehlten Mietwoh-
nungsbauförderung des Landes. Nach wie vor ist
der „Erste Förderweg“ der Königsweg der rot-
grünen Landesregierung. Immer komplizierter
werdende Förderprogramme und starre Bindun-
gen, auch bei der Modernisierungsförderung,
haben dazu beigetragen, dass sich viele Woh-
nungsbauunternehmen und private Investoren
durch vorzeitige Darlehensablösungen aus dem




                                                                                                   15
                                                     VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                Wohnungspolitik

                          ihres Wohnumfeldes und Mängel an ihrer                 hen, bevor eine Einzelfreistellung, allerdings
                          Wohnung und sind deshalb nicht bereit,                 mit Fehlbelegungsabgabe, erfolgt.“
                          Abgaben zu leisten. Auch hier gibt es offenbar         „Die geringe Zahl der Anträge ist darauf
                          Handlungsbedarf. Aber nicht nur die Woh-               zurückzuführen, dass eine Aussicht auf Erfolg
                          nungswirtschaft ist gefordert, sondern auch            nur dann gegeben ist, wenn wir nachhaltig
                          die Verwaltung, indem sie bei der Anwendung            beweisen können (3 Monate Aushang), die
                          des Gesetzes ihr Ermessen vor dem Hinter-              Wohnungen erfolglos wohnberechtigten
                          grund der örtlichen Wohnungsmarktverhält-              Bewerbern angeboten zu haben – mit der
                          nisse ausübt. Deshalb sollen in meinem                 Folge: noch längere Leerstandszeiten.“
                          Dezernat die bekannten Problembereiche                 „Die Stadt Nettetal hat in einem Gespräch zu
                          anhand objektiver Kriterien untersucht wer-            verstehen gegeben, dass sie einem Antrag nicht
                          den, um eine Basis für anstehende Entschei-            zustimmen könne, ein Objekt mit 172 Wohnein-
                          dungen zu erarbeiten. Ich gehe davon aus,              heiten freizustellen. Das Objekt ist schwer ver-
                          dass in absehbarer Zeit erste Ergebnisse vor-          mietbar und eine sozial gesicherte Belegungs-
                          liegen werden. Dann könnte auch in einer Sit-          struktur ist unbedingt erforderlich. Hier könnte
                          zung der Arbeitsgemeinschaft über den Sach-            nur im Einzelfall entschieden werden.“
                          stand berichtet werden.”                               „Das Amt für Wohnungswesen der Stadt
                                                                                 Münster handelt kooperativ, aber streng. Hilf-
                       Zurückhaltung bei der Inanspruchnahme der                 reich wären Maßnahmen zur Ausdehnung der
                       erweiterten Freistellungsmöglichkeit gemäß Artikel        Spielräume im Genehmigungsverfahren.“
                       2 ist auch in anderen Kommunen zu beobachten,
                       wo die Freistellung nur im Einzelfall und in Abhän-    Aus wenigen Städten und Gemeinden wird auch
                       gigkeit von der Leerstandsdauer verfügt wird. Eini-    über positive Erfahrungen berichtet. Exempla-
                       ge Aussagen veranschaulichen dies beispielhaft:        risch ist dafür folgende Aussage: „Trotz guter
                           „Die hiesige Verwaltung ist bei der Freistel-      Ausstattung einzelner Häuser bestanden Vermie-
                           lung nach Artikel 2 Nr. 2 Abs. 4 nicht flexibel.   tungsschwierigkeiten. Bei den zuständigen
                           Dieses belegt die minimale Freistellung von        Gemeinden hatten wir den Antrag auf Freistel-
                           Wohneinheiten im Gebiet „XYZ“, das schon           lung gestellt. Die Bearbeitung der Einzelfälle bei
                           von der Infrastruktur her zu ständigen Leer-       den Gemeinden erfolgte zügig und wir erhielten
                           ständen führt. Größere Wohnungen über              in allen eingereichten Anträgen einen positiven
WOHNUNGSPOLITIK




                           70 qm müssen 3 Monate und länger leerste-          Bescheid.“ Teilweise berichten die Unternehmen
                                                                              auch über unterschiedliche Erfahrungen in der
                                                                              selben Kommune.

                        Druckfehlerteufel                                     3. Freistellung mit bzw. ohne Ausgleichszahlung
                        In der letzten Ausgabe der VI hat sich der               bei Neuvermietung
                        Druckfehlerteufel in den Artikel „Minister Ves-       Ein grundsätzliches Problem stellt nicht die Frei-
                        per kündigt Bestimmungen zur Wohnungs-                stellung von den Einkommensgrenzen bzw. der
                        bauförderung für März 2002 an“ eingeschli-            Wohnungsgröße bei Neuvermietung gemäß § 7
                        chen. Es wurde dort über das Änderungsge-             WoBindG dar, sondern die offenkundige Tat-
                        setz zur Fehlbelegungsabgabe berichtet, wel-          sache, dass diese Freistellungen in einigen Kom-
                        ches eine Anpassung an die neuen Basisein-            munen mit einer Fehlbelegungsabgabe verknüpft
                        kommensgrenzen des Wohnraumförderungs-                sind, während andere Kommunen darauf verzich-
                        gesetzes bereits mit Wirkung zum 1. Januar            ten. Das Problem liegt also nicht nur in der Befri-
                        2002 beinhaltet. In diesem Zusammenhang               stung auf den Leistungszeitraum, sondern auch
                        wurde weiter ausgeführt, dass die Landesre-           in der fehlenden Veknüpfung der Freistellung
                        gierung aus Gründen der Gleichbehandlung              nach WoBindG mit der Freistellung von der Fehl-
                        bestrebt ist, für alle Bereiche der sozialen          belegungsabgabe gemäß Artikel 2 Nr. 2 Abs. 4
                        Wohnraumförderung die neuen Einkommens-
                                                                              AFWoG NRW.
                        grenzen und Einkommensermittlungsvor-
                        schriften „erst ab dem 1. Januar 2003“ zugrun-
                                                                              Exemplarisch kommt das Problem in folgenden
                        de zu legen. Es hätte natürlich heißen müssen,
                                                                              Schilderungen zum Ausdruck:
                        dass die neuen Einkommensbestimmungen
                        „bereits zum 1. Januar 2002“ zugrunde gelegt            „Das Hauptproblem ist nicht die Erlangung
                        werden sollen.                                          einer Freistellung, sondern die Befreiung von
                  18                                                            der Ausgleichszahlung für den Leistungszeit-


                       VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Wohnungspolitik

   raum und nicht für die Dauer des neuen Miet-       obere Grenzwert und nicht der Mittelwert des ent-
   vertrages. Als Genossenschaft können wir bei       sprechenden Mietspiegelfeldes herangezogen wird.
   Vertragsabschluss doch nicht verschweigen,
   dass zum Beispiel nach bzw. in 2 Jahren die        Von einem Wohnungsunternehmen aus Lünen
   Ausgleichsabgabe droht. Gerade das verhin-         wird zwar von einer ablehnenden Haltung der
   dert doch die angestrebte, vernünftige soziale     Stadt Lünen im Zusammenhang mit der Freistel-
   Durchmischung einer Mieterschaft. Wer ist          lung von der Fehlbelegungsabgabe berichtet,
   denn heute bereit, einen Vertrag abzu-             aber eine Verringerung der Ausgleichszahlung
   schließen, wenn er jetzt weiß, dass er in 2 Jah-   konnte gleichwohl erreicht werden:
   ren vielleicht zum Beispiel 4,00 DM mehr           „1. Ab dem 1. Januar 2001 wird nicht mehr wie
   bezahlen muss.“                                    bisher die Obergrenze, sondern der Mittelwert
   „Bei Neuvermietung mit Freistellungsantrag         der jeweiligen Mietstufe für die Ermittlung der
   erhält der Mieter die Genehmigung der Frei-        Ausgleichszahlung zu Grunde gelegt. Dies bedeu-
   stellung, über die Höhe der Ausgleichszahlung      tet durchschnittlich eine Einsparung von 0,50 DM
   aber erst zu einem späteren Zeitpunkt einen        /qm/mtl.
   gesonderten Bescheid. Der Mieter mietet also       2. Bei der Versorgung durch Fernwärme wurde
   eine Wohnung, obwohl er gar nicht weiß, ob         eine durchgehende Verringerung der Ausgleichs-
   sie ihm durch die Ausgleichszahlung vielleicht     zahlung von 0,50 DM/qm mtl. erreicht. 3. Sofern
   viel zu teuer ist. Ob eine Ausgleichszahlung       keine Isolierverglasung in den Wohnungen vor-
   anfällt oder nicht und über die Höhe erhalten      handen ist, wird die Ausgleichszahlung um
   wir als Vermieter keine Information. (…) Es hat    0,30 DM/qm/mtl. herabgesetzt.“
   Kündigungen gegeben, weil die Miete mit
   Ausgleichszahlung einfach zu hoch war. Nur         Für die kommunale Anwendungspraxis ist offen-
   erfahren wir erst davon, wenn die Kündigung        bar die vom Gesetzgeber NRW grundsätzlich vor-
   eingereicht wird, also schon eine neue Woh-        gegebene Orientierung an den Obergrenzen der
   nung angemietet worden ist.                        Mietspiegelwerte irreführend.
   „Die befristete Freistellung wurde ohne
   größere Probleme erteilt. Die betreffende Mie-     Artikel 2 Abs. 3 AFWoG NRW sagt allerdings ein-
   terin muss allerdings zusätzlich zur Nutzungs-     deutig, dass letztlich die tatsächlich erzielbare
   gebühr eine Abgabe an die Stadt Gelsenkir-         ortsübliche Vergleichsmiete maßgeblich ist: „Als




                                                                                                                      WOHNUNGSPOLITIK
   chen von 0,50 DM bis 1,00 DM je qm Wohn-           Höchstbetrag ist grundsätzlich die Obergrenze der
   fläche leisten.”                                   in dem örtlich geltenden Mietspiegel laut Miet-
                                                      höhegesetz (MHG) enthaltenen Mietzinsspanne
Ein Problem ist in einigen Städten (zum Beispiel      für vergleichbaren Wohnraum ohne Betriebskos-
Minden, Rheine) auch die gleichzeitige Freistel-      ten, Zuschläge und Vergütungen zugrunde zu
lung von den Einkommensgrenzen und von den            legen. Ist ein Mietspiegel nicht vorhanden oder ein
Wohnflächengrenzen gemäß § 7 WoBindG. Bei             vorhandener Mietspiegel nicht anwendbar oder
Erstbezug wird z. B. in Herne grundsätzlich keine     entspricht die Obergrenze der in dem Mietspiegel
Freistellung genehmigt.                               enthaltenen Mietzinsspanne nicht der bei Neuver-
                                                      mietung einer Vergleichswohnung tatsächlich
4. Abhängigkeit der Ausgleichsabgabe von der          erzielbaren ortsüblichen Vergleichsmiete, so ist die
   Wohnlage und der Vergleichsmiete                   erzielbare ortsübliche Vergleichsmiete als Höchst-
Ein Problem im Zusammenhang mit der Aus-              betrag zugrunde zu legen.“
gleichsabgabe stellt auch die Einordnung der in
Frage stehenden Wohngebiete nach den Lage-            Möglicherweise kommt es hier aufgrund fehlen-
kriterien des Mietspiegels und nach der Preis-        der behördlicher Kenntnis der tatsächlich erziel-
spanne der Mietspiegelfelder dar.                     baren Vergleichsmieten zu überhöht angesetzten
                                                      Ausgleichsabgaben.
So wird beispielsweise für ein Bochumer Wohnge-
biet angesichts der sozialen Probleme die Einstu-     In diesem Zusammenhang sollten Mitglieds-
fung als „mittlere Wohnlage“ problematisiert, weil    unternehmen, die den Eindruck einer zu positiven
die Bewertung nicht mehr angemessen sei und bei       Bewertung hinsichtlich der Wohnlage bzw. der
den Betroffenen auf erheblichen Widerspruch           Vergleichsmiete haben, auf eine entsprechende
stößt. Außerdem sei nicht nachvollziehbar, dass       Korrektur bei der zuständigen Behörde hinwirken.
bei der Festsetzung der Fehlbelegerabgabe der                     Fortsetzung folgt im VerbandsInfo 3/2002       19
                                                                   VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                Wohnungspolitik


                       In einer Broschüre mit dem Titel „Städte zu Dör-       Zur Analyse der Handlungsmöglichkeiten verwei-
                       fern – Dörfer zu Städten“ hat sich die Wirtschafts-    sen die Autoren auf vorliegende Wanderungs-
                       förderungsanstalt Nordrhein-Westfalen (Wfa) mit        motivuntersuchungen aus verschiedenen Städten,
                       einer Analyse der Bevölkerungsentwicklung in           die belegen, dass der Umzug ins Eigenheim nur zu
                       Nordrhein-Westfalen seit 1990 befasst und mit          30 Prozent bis 40 Prozent für den Umzug ins Um-
                       dem Titel zugleich die Tendenzaussage getroffen.       land verantwortlich ist. Tatsächlich dürfte ein Bün-
                                                                              del von Motiven, die städtische Lebensqualität be-
                       Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen hat im          treffend, ausschlaggebend sein. So sehen es jeden-
                       Jahr 2000 die 18-Millionen-Grenze überschritten.       falls die Autoren der Studie, die zugleich Diskussi-
                       Die positive Bevölkerungsentwicklung – seit 1995       onspapier sein soll, wenn sie erklären: „ Wenn sich
                       hat die Einwohnerzahl um rund 130.000 zugenom-         Haushalte ein besser ausgestattetes Zuhause in
                       men – wird sich voraussichtlich bis zum Jahr 2005      einer akzeptablen Umgebung schaffen wollen,
                       fortsetzen. Ab dem Jahr 2005 wird sich die Ent-        werden sie von den fehlenden städtischen Ange-
                       wicklung umkehren und die Bevölkerung um etwa          boten und den Bodenpreisen ins Umland getrie-
                       240.000 Einwohner bis zum Jahr 2015 zurückge-          ben; es findet also eher eine Vertreibung aus der
                       hen. Mit etwas zeitlicher Verzögerung gilt dies ent-   Stadt als eine Stadtflucht statt.“
                       sprechend auch für die Entwicklung der Haushalts-
                       zahl.                                                  Ziel der Politik müsse es daher sein, die städtische
                                                                              werdentt.“(n rtn2ie Autmgesw04 Tw(nt-0.0096tt alsebc-0.0223
                       Die gegenwärtigen und zukünftigen Probleme
                       resultieren aber nicht nur aus der absehbaren
                       Trendwende, sondern vor allem aus den gegen-
                       sätzlichen Entwicklungen in den kreisfreien Städ-
                       ten und Kreisen. Während die kreisfreien Städte
                       seit 1995 rund 105.000 Einwohner verloren haben,
                       konnten die Kreise etwa das Doppelte (210.000) an
                       Einwohnern gewinnen. Diese Entwicklung soll sich
                       auch bis zum Jahr 2015 fortsetzen und sogar be-
WOHNUNGSPOLITIK




                       schleunigen: „Während die Kreise gegenüber 1999
                       insgesamt 170.000 Einwohner gewinnen, werden
                       die kreisfreien Städte 410.000 Bürger verlieren. Die
                       beschriebenen Prozesse sorgen dafür, dass sich die
                       Altersstruktur der Bevölkerung zunächst in den
                       kreisfreien Städten viel stärker zu den Älteren ver-
                       schiebt als in den Kreisen.“

                       Den Berechnungen der Studie zu Folge wird die
                       Zahl der Haushalte bis zum Jahr 2015 nur noch in
                       den Kreisen wachsen (+ 328.000), in den kreisfreien
                       Städten wird ein Rückgang um 64.000 Haushalte
                       erwartet. Die aufgezeigten Veränderungen von Be-
                       völkerung und Haushalten haben erhebliche Aus-
                       wirkungen auf die Wohnungsmärkte. Die in den
                       kreisfreien Städten einsetzende Abnahme der
                       Haushaltszahl wird der Studie zufolge einerseits zu
                       einem höheren Wohnflächenkonsum und anderer-
                       seits zu einer Zunahme der Leerstände bei nicht
                       mehr marktgängigen Wohnungen führen. Diese
                       Trendaussage hat die Autoren der Wfa zu Überle-
                       gungen veranlasst, wie den negativen Entwicklun-
                       gen in den Großstadtregionen – insbesondere in
                       der nördlichen Ruhrgebietszone – gegengesteuert
                  20   werden kann.


                       VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Multimedia




Essen
GAGFAH Gemeinnützige Aktien-Gesellschaft
für Angestellten-Heimstätten                                www.gagfah.de
Wohnbau eG Wohnungsbaugenossenschaft Essen                  www.wohnbau-eg-essen.de
Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord eG                        www.essen-nord.de
GEWOBAU Wohnungsgenossenschaft Essen eG                     www.gewobau.de
Wohnungsgesellschaft Ruhr-Niederrhein mbH Essen             www.ruhr-niederrhein.de
THS TreuHandStelle für Bergmannswohnstätten im
rheinisch-westfälischen Steinkohlenbezirk GmbH              www.ths.de
GAGFAH Immobilien-Management GmbH                           www.gagfah-m.de
Viterra AG                                                  www.viterra.com
Gelsenkirchen
Gemeinnütziger Bauverein Gelsenkirchen eG                   www.bauverein-gelsenkirchen.de
Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft
Gelsenkirchen und Wattenscheid eG                           www.die-gwg.de
Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH   www.ggw-gelsenkirchen.de
Gescher
Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft
Gescher eG                                                  www.geno-gescher.de
Grevenbroich
Bauverein Grevenbroich eG                                   www.bauverein-grevenbroich.de
REWO Rhein Erft Wohnungsbau GmbH                            www.bauverein-grevenbroich.de
Gummersbach
Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH                   www.gwg-gummersbach.de
Hagen
EWG Hagen eG Wohnungsgenossenschaft                         www.ewghagen.de
EBV Hagen Bau- und Verwaltungsgesellschaft mbH              www.ewghagen.de
Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Hagen eG            www.gwg-hagen.de
Wohnungsverein Hagen eG                                     www.wohnungsverein.de
Wohnungsverein Hagen Grundstücks GmbH                       www.wohnungsverein.de
Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH              www.hgw-hagen.de
                                                                                                                         MULTIMEDIA
Hohenlimburger Bauverein eG                                 www.holibau.de
Hohenlimburger Bauverein Immobilien GmbH                    www.holibau.de
Wohnstätten Immobilien GmbH                                 www.gwg-hagen.de
Baugenossenschaft eG Halver                                 www.whs-halver.de
Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle mbH                www.whs-halver.de
Hamm
Bauverein und Siedlungsgenossenschaft Hamm eG               www.bauverein-hamm.de
Hammer Gemeinnützige Baugesellschaft mbH                    www.hgb-hamm.de
Hattingen
Gartenstadt Hüttenau eG                                     www.gartenstadt.de
Hattinger Wohnstättengenossenschaft eG                      www.hwg.de
Hemer
Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Hemer eG            www.wbg-hemer.de


                                                                                                                    23
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                                                                                                               Multimedia




                  Herford
                  Wohnbau Herford GmbH                                            www.wohnbau-herford.de
                  Wohnungsgenossenschaft Herford-Stadt eG                         www.woge-herford.de
                  WoGe Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Herford mbH       www.woge-herford.de
                  Herne
                  Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel eG         www.wohnstaetten.de
                  Vestische Wohnungsgesellschaft mbH                              www.vwg-herne.de
                  Wohnungsverein Herne eG                                         www.wohnungsverein-herne.de
                  Höxter
                  Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft
                  Höxter-Paderborn mbH                                            www.gbs-hoexter.de
                  Idar-Oberstein
                  Obersteiner Baugenossenschaft eG                                www.obersteiner-baugenossenschaft.de
                  Kamp-Lintfort
                  Grafschaft Moers Siedlungs- und Wohnungsbau GmbH                www.grafschaft-moers.com
                  Koblenz
                  Beamten-Wohnungs-Verein Koblenz eG                              www.bwvkoblenz.de
                  Koblenzer WohnBau                                               www.koblenzer-wohnbau.de
                  Herberge zur Heimat e. V.                                       www.herberge-zur-heimat.de
                  Köln
                  Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH                www.aachener-gesellschaften.de
                  Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im evang.
                  Stadtkirchenverband Köln                                        www.antoniter.de
                  Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Wohnungsbau                www.gag-koeln.de
                  Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft „Am Bilderstöckchen“ GmbH   www.gsg-bilderstoeckchen.de
                  Erbbauverein „Köln“ eG                                          www.erbbau-koeln.de
                  Rheinische Beamten-Baugesellschaft mbH                          www.rbbg.de
                  Wohnungs-Genossenschaft Köln 1896 eG                            www.wg1896.de
                  Köln-Lindenthaler Wohnungsgenossenschaft eG                     www.koeln-lindenthaler.de
                  Kölner Gemeinnützige Baugenossenschaft von 1920 eG              www.kgb-1920.de
                  Wohnungsgesellschaft des rheinischen Handwerks AG               www.wrh.de
MULTIMEDIA




                  GSG Wohnungsbau Braunkohle GmbH                                 www.immobilien-rheinbraun.de
                  Wohnungsbaugesellschaft für das
                  Rheinische Braunkohlenrevier GmbH                               www.immobilien-rheinbraun.de
                  Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft 1897 Köln rrh. eG         www.gwg1897.de
                  Heimstätten-Baugenossenschaft Fortschritt eG                    www.fortschritt-eg.de
                  Grund und Boden GmbH                                            www.grubo.de
                  Königswinter
                  Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbau-Gesellschaft
                  der Stadt Königswinter GmbH                                     wwg-koenigswinter.de
                  Krefeld
                  Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft für den Kreis Viersen AG     www.gwg-krefeld.de
                  Wohnstätte Krefeld Wohnungs-Aktiengesellschaft                  www.wohnstaette-krefeld.de



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                  VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Multimedia




 VdW informiert über Chancen und
 Risiken von Mobilfunkantennen
 Der VdW Rheinland Westfalen wird am 12. März     wirtschaft“ findet von 10 bis 16 Uhr im Europäi-
 2002 eine Informationsveranstaltung gemein-      schen Bildungszentrum Bochum (EBZ) statt. Die
 sam mit der WRW Wohnungswirtschaftliche          Referenten werden über rechtliche, wirtschaft-
 Treuhand Nordrhein Westfalen zum Thema           liche, technische und gesundheitliche Aspekte
 „Mobilfunkantennen auf Wohngebäuden“             berichten und auf Chancen und Risiken sowie
 durchführen. Die vierte Veranstaltung im Rah-    das Pro und Contra aus Sicht der Wohnungs-
 men der Reihe „Multimedia in der Wohnungs-       wirtschaft eingehen.




Wohnungs- und lmmobilienbörse
in OWL seit Jahresbeginn online
Die Wohnungsunternehmen in Ostwestfalen-          Design aus Espelkamp, haben die Arbeitsgemein-
Lippe haben jetzt unter der Intemetadresse        schaft in der Programmierung und der Gestal-
www.wowi-owl.de eine Wohnungs- und Immo-          tung unterstützt. „Für die Arbeitsgemeinschaft
bilienbörse für den regionalen Wohnungs- und      Wohnungswirtschaft OWL im VdW Rheinland
Immobilienmarkt gestartet. Unter dem Dach der     Westfalen ist das lnternet ein Mosaikstein in dem
Arbeitsgemeinschaft Wohnungswirtschaft OWL        Bestreben, transparenter nach Außen zu treten.
bieten die Wohnungsunternehmen freie Miet-        Wir wollen unsere Seiten attraktiv halten und
und Genossenschaftswohnungen sowie ein            abbilden, was in den Wohnungsunternehmen
attraktives Massivhausprogramm an. In Kürze       passiert.“
soll das Angebot um Neu- und Gebrauchtimmo-
bilien ergänzt werden.                            Den Wohnungssuchenden bietet www.wowi-
                                                  owl.de eine einmalige Marktübersicht an freien
Unter www.wowi-owl.de präsentieren sich alle      Miet- und Genossenschaftswohnungen in seiner
VdW-Mitgliedsunternehmen, die bereits den Weg     Region. Die Wohnungssuchenden haben die
                                                                                                                 MULTIMEDIA
ins Intemet gefunden haben. Dem interessierten    Möglichkeit zu einer umfangreichen Marktüber-
Nutzer steht auf diese Weise ein umfassendes      sicht oder können die Wohnungssuche nach
Angebot an Informationen rund um das Bauen        eigenen Bedürfnissen einschränken. Auf diese
und Wohnen zur Verfügung. „Das Internet ist ein   Weise erhalten sie nur die Wohnungsangebote,
klassisches lnfo-Medium. Es informiert aktuell    die nach Größe, Miethöhe und Lage den Wün-
und zielgenau über das Unternehmen und ist        schen entsprechen. Das Angebot wird im Februar
dabei interaktiv: Man kann sofort reagieren und   durch ein umfangreiches Angebot an Neu- und
Fragen oder Anregungen per E-Mail an das Un-      Gebrauchtimmobilien ergänzt.
ternehmen schicken,“ erklären Peter Koschmie-
der (B+S Bünde), Jörg Kuhlmann (Wohnbau Her-      Die Arbeitsgemeinschaft Wohnungswirtschaft
ford) und Thorsten Kleinebekel (Wohnbau           OWL ist ein regionaler Zusammenschluss von
Lemgo), die den Auftritt gemeinsam für die        acht Wohnungsunternehmen im VdW Rheinland
Arbeitsgemeinschaft begleitet haben.              Westfalen. Diese Unternehmen bewirtschaften
                                                  rund 60.000 eigene Wohnungen in der Region
Harald Schürmann, von der Fa. Schürmann &         Ostwestfalen-Lippe. In diesen Wohnungen leben
Schürmann in Bünde, und Britta Müller, Jonas      rund 150.000 Menschen.                                    25
                                                              VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                        Aus den Unternehmen

                           Abfallsortierung jetzt auch in Essen und Castrop-Rauxel
                           Viterra weitet erfolgreiches Modellprojekt
                           zur drastischen Senkung der Müllgebühren aus
                           Jeder Haushalt gibt derzeit im Durchschnitt ein     Und dass innotec von seinem Programm über-
                           Drittel seines Einkommens für das Wohnen aus,       zeugt ist, zeigt die Art der Vergütung, die aus-
                           dabei wird jede vierte Mark der Wohnkosten für      schließlich erfolgsabhängig vereinbart wurde.
                           die „zweite Miete“ aufgewandt. Preistreiber         Sie errechnet sich auf Basis eines prozentualen
                           hierbei sind immer noch die Gebühren für die        Anteils an den eingesparten Müllgebühren.
                           Müllabfuhr, die in den alten Bundesländern zwi-
                           schen 1990 und 1999 um 160 Prozent angestie-        Seit März 2000 setzt innotec dieses Programm im
                           gen sind. Auch für dieses Jahr haben bereits        Auftrag von Viterra in einem Pilotprojekt, das auf
                           viele Städte einen weiteren Preisanstieg bei der    die Laufzeit von drei Jahren angelegt ist, um.
                           Müllentsorgung angekündigt. Diesem Trend            Seitdem sank das Restmüllaufkommen für die
                           möchte die Viterra Wohnen AG, eine Tochterge-       knapp 1.000 Wohnungen von 78.000 auf 47.000 l /
                           sellschaft der Viterra AG, zum Vorteil ihrer Mie-   Woche oder – auf die Wohnung umgerechnet -
                           ter entgegenwirken und mit gezielten Maßnah-        von 811 auf 491 Liter im Jahr. Gleichzeitig hat
                           men sogar die Betriebskosten senken.

                           Auf diesem Wege hat Viterra Wohnen bereits in
                           Bochum mit großem Erfolg einen neuen Ansatz
AUS DEN UNTERNEHMEN




                           erprobt. Ziel ist es, die Müllgebühren, die mit
                           rund 24 Prozent den größten Anteil der Betriebs-
                           kosten ausmachen, zu reduzieren. „Die bisheri-
                           gen Einsparungen in Bochum sind so groß, daß
                           wir uns entschlossen haben, das Modellprojekt
                           jetzt auf weitere 1.800 Wohnungen in Castrop-
                           Rauxel und Essen-Katernberg auszuweiten“,
                           erklärte hierzu Ralf Bessell, Abteilungsleiter
                           Betriebskosten bei Viterra Wohnen.

                           Auf der Suche nach Lösungen, wie kostenpflichti-
                           ger Restmüll reduziert werden kann, war Viterra     Der „Müllsortierer“, in Bochum überaus erfolgreich,
                           auf die innotec abfall-management GmbH              kommt jetzt auch nach Essen und Castrop-Rauxel.
                           gestoßen. Sven Kaerkes, Geschäftsführer der
                           innotec abfall-management GmbH: „Unsere             sich durch Aufstellung von gelben Tonnen und
                           Erfahrungen zeigen, dass im Eigenheimbereich        konsequenter Mieterberatung der Anteil an ge-
                           das Restabfallvolumen auf weniger als 10 Liter      sammeltem Verpackungsmaterial von ca. 4.000 l /
                           pro Person und Woche reduziert werden kann. Im      Woche auf knapp 32.000 l / Woche erhöht. Da-
                           Geschosswohnungsbau steht diesen Werten ein         durch wurden die Restabfallkosten deutlich von
                           wöchentliches Restabfallvolumen von bis zu          473.524 DM um rund 183.000 DM oder 38 Prozent
                           40 Litern pro Person gegenüber.“                    auf 290.521 DM reduziert. Die Einsparungen wirk-
                                                                               ten sich für die Mieter in der Betriebskostenab-
                           Die Vorgehensweise der Firma innotec ist so ein-    rechnung für das Jahr 2000 positiv aus. Innotec
                           fach wie erfolgreich:                               hat darüber hinaus eine mehrsprachige Informa-
                              Überprüfung der korrekten Befüllung der Rest-    tionsbroschüre erstellt.
                              müllbehälter,
                              nachsortieren der Wertstoffgefäße,               Bessell zum Erfolg des Pilotprojekts: „Wir sind
                              regelmäßige Reinigung der Müllstandplätze,       überzeugt, dass wir mit diesem Konzept auf dem
                              regelmäßige Beratung der Mieter in allen Fra-    richtigen Weg sind. Daher haben wir nun das Pro-
                              gen zum Thema Müllentsorgung.                    jekt auf andere Wohngebiete ausgeweitet.“

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                           VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                                  Termine



                                             VdW Rheinland Westfalen
                                                  Termine 2002
                Mitgliederversammlung
                Dienstag    08. Oktober         14.30 Uhr     Bielefeld    (Verbandstag)

                Verbandsrat
                Mittwoch       13. März         12.00 Uhr     Bielefeld    (gemeinsam mit Verbandsrat vdw Niedersachsen Bremen)
                Dienstag       21. Mai          16.00 Uhr     Trier        (im Rahmen des „Forum Wohnungswirtschaft“)
                Dienstag       03. September    14.00 Uhr     Düsseldorf
                Dienstag       08. Oktober      nachmittags   Bielefeld    (Konstituierende Sitzung nach Mitgliederversammlung)
                Freitag        13. Dezember     10.00 Uhr     Düsseldorf

                Präsidium
                Mittwoch       20. Februar      14.00 Uhr     Düsseldorf
                Mittwoch       13. März         10.00 Uhr     Bielefeld    (vor Verbandsrat)
                Mittwoch       24. April        14.00 Uhr     Düsseldorf
                Dienstag       21. Mai          14.00 Uhr     Trier        (vor Verbandsrat
                                                                           im Rahmen des „Forum Wohnungswirtschaft“)
                Mittwoch       26. Juni         14.00 Uhr     Düsseldorf
                Donnerstag     22. August       14.00 Uhr     Düsseldorf
                Dienstag       03. September    11.00 Uhr     Düsseldorf
                Montag         07. Oktober      16.00 Uhr     Bielefeld
                Montag         25. November     14.00 Uhr     Düsseldorf

                Beirat
                Mittwoch       19. Juni         19.00 Uhr     Düsseldorf
                Mittwoch       06. November     19.00 Uhr     Düsseldorf

                Fachschaft Genossenschaften
                • Vollversammlung
                Dienstag     08. Oktober 10.00 Uhr            Bielefeld    (im Rahmen des Verbandstages)

                • Ausschuss
                Dienstag       19. Februar   11.00 Uhr        Düsseldorf
                Dienstag       21. Mai       11.00 Uhr        Trier
                Mittwoch       18. September 11.00 Uhr        Düsseldorf

                Fachschaft ÖKU
                • Vollversammlung
                Dienstag      21. Mai           11.00 Uhr     Trier
                • Arbeitsausschuss
                Montag        04. März          14.00 Uhr     Düsseldorf
TERMINE




                Fachschaft IKS
                Donnerstag, 28. Februar         14.00 Uhr     Düsseldorf

                Finanzausschuss
                Montag      22. April           14.00 Uhr     Düsseldorf
                Mittwoch    03. Juli            14.00 Uhr     Düsseldorf
                Montag      18. November        14.00 Uhr     Düsseldorf

                Ausschuss Betriebswirtschaft
                Donnerstag 21. Februar   9.30                 Essen
                           21. Februar   10.00 Uhr            Essen        (gemeinsam mit dem Ausschuss Betriebswirtschaft
          28                                                               des vdw Niedersachsen Bremen



               VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Termine




 Ausschuss Steuern und Bilanzierung
 Dienstag   26. Februar    14.00 Uhr     Lünen
 Donnerstag 04. Juli       14.00 Uhr     Bielefeld
 Donnerstag 19. September 14.00 Uhr      Lünen

 Ausschuss Technik
 Montag     18. März         11.00 Uhr   Düsseldorf    NEU
 Montag      3. Juni         10.00 Uhr   Hattingen     NEU
 Mittwoch   16. Juli         11.00 Uhr   Essen         NEU
 Donnerstag 26. September    10.30 Uhr   Münster       NEU   (gemeinsam mit dem vdw Niedersachsen Bremen)
 Dienstag   26. November     10.00 Uhr   Bochum        NEU

 Ausschuss Wohneigentum
 Donnerstag 14. März    14.00 Uhr        Düsseldorf

 Treffpunkt Sozialarbeit
 Dienstag    05. März      10.00 Uhr     Bochum
 Montag      01. Juli      10.00 Uhr     Bochum
 Dienstag    24. September 10.00 Uhr     Bochum

 Europäischer Tisch
 Mo./Di.     08./09. April               Niederlande
 Mo./Di.     04./05. November            Düsseldorf

 Treffpunkt Regionale Arbeitsgemeinschaften
 Donnerstag 07. März       10.00 Uhr  Bochum
 Donnerstag 26. September 10.00 Uhr   Bochum

 Termine regionaler Arbeitsgemeinschaften
 Montag      18. Februar              Solingen         Arbeitsgemeinschaft Solinger Wohnungsgenossenschaften
 Mittwoch    06. März       9.30 Uhr  Herford          Arbeitsgemeinschaft der Wohnungswirtschaft in OWL
 Montag      27. Mai                  Solingen         Arbeitsgemeinschaft Solinger Wohnungsgenossenschaften
 Montag      16. September            Solingen         Arbeitsgemeinschaft Solinger Wohnungsgenossenschaften
 Montag      25. November             Solingen         Arbeitsgemeinschaft Solinger Wohnungsgenossenschaften

 Verbandstag
 Di./Mi.     08./09. Oktober             Bielefeld
             08. Oktober     10.00 Uhr                 Fachschaften
                             14.30 Uhr                 Mitgliederversammlung anschließend Verbandsrat
                             19.30 Uhr                 Ostwestfälischer Abend
             09. Oktober     10.00 Uhr                 Öffentliche Veranstaltung
                                                                                                                           TERMINE

 Forum Wohnungswirtschaft
 Mi./Do.   22./23. Mai                   Trier

 Parlamentarischer Abend
 Donnerstag 21. März         19.00 Uhr   Düsseldorf




Die Terminplanung wird in jeder Ausgabe des VerbandsInfo ergänzt bzw. aktualisiert.                                   29
                                                                        VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                                 Daten und Fakten


                                Jahresstatistik 2001                                      Kaufwerte für
                                auch übers Internet                                       Bauland sinken
                                Anfang des Jahres haben die Mitgliedsunter-               Die Kaufpreise für baureifes Land in Nordrhein-
                                nehmen die Unterlagen für die Jahresstatistik             Westfalen haben sich im 2. Vierteljahr 2001 ge-
                                2001 erhalten.                                            genüber dem 2. Vierteljahr 2000 um 4,7 v.H. ver-
                                Diese Statistik kann auch über das Internet
                                bearbeitet werden: einfach in eine Datenbank              ringert. Diese Entwicklung war allerdings nicht in
                                beim GdW Bundesverband deutscher Woh-                     allen Gemeindengrößenklassen zu beobachten:
                                nungsunternehmen e.V. einwählen und die                   So sind die Preise in Gemeinden zwischen 50.000
                                Daten des Unternehmens direkt in diese
                                                                                          und 100.000 Einwohnern um 22,0 v.H. gestiegen.
                                Datenbank eingeben.
                                                                                                         Kaufwerte für Bauland in
                                Zum Verfahren:
                                  Man gibt die Internetadresse http://www.                       Nordrhein-Westfalen im 2. Vierteljahr 2001
                                  gdw-fragebogen.de an.                                   baureifes Land insgesamt 2. Vierteljahr 2000     = 229,26 DM/qm
                                  Es erscheint eine Eingabemaske für einen                                         2. Vierteljahr 2001     = 218,52 DM/qm = – 4,7%
                                  Benutzernamen und ein Kennwort. Beide                   davon:
                                  werden vom GdW mitgeteilt.                              Gemeinden bis            2. Vierteljahr 2000     = 124,66 DM/qm
                                  Wenn man sich auf diese Weise angemeldet                10.000 Einwohner         2. Vierteljahr 2001     = 125,02 DM/qm = + 0,3%
                                  hat, erscheint auf dem Bildschirm eine Ein-
                                                                                          Gemeinden mit bis           2. Vierteljahr 2000 = 143,12 DM/qm
                                  gabemaske mit dem Formular der Jahres-
                                  statistik. Selbstverständlich kann man den              20.000 Einwohner            2. Vierteljahr 2001 = 130,86 DM/qm = – 8,6 %
                                  Fragebogen auch ausdrucken. Er enthält be-              Gemeinden bis               2. Vierteljahr 2000 = 202,32 DM/qm
                                  reits die Daten des Vorjahres.                          50.000 Einwohner            2. Vierteljahr 2001 = 202,48 DM/qm = + 0,1%
                                Die einzige Voraussetzung für die Bearbeitung             Gemeinden bis               2. Vierteljahr 2000 = 251,44 DM/qm
                                im Internet besteht darin, dass man entweder              100.000 Einwohner           2. Vierteljahr 2001 = 306,72 DM/qm = + 22,0%
                                über die Versionen Internet Explorer 5.5 oder
                                Netscape Communicator 6.0 verfügen muss.                  Gemeinden über              2. Vierteljahr 2000 = 439,36 DM/qm
                                                                                          100.000 Einwohner           2. Vierteljahr 2001 = 444,24 DM/qm = + 1,1%
                                Für weitere Fragen steht beim VdW Rheinland               Geschäftsgebiet und         2. Vierteljahr 2000 = 301,89 DM/qm
                                Westfalen Dr. Gerhard Jeschke, Telefon (02 11)            wohngebiet in               2. Vierteljahr 2001 = 366,52 DM/qm = + 21,4%
                                1 69 98-25 oder Fax (02 11) 1 69 98-50 oder               geschlossenerBauweise
                                E-Mail g.jeschke@vdw-rw.de, zur Verfügung.
                                                                                          Quelle: LDS Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik des Landes Nordrhein-
DATEN UND FAKTEN




                                                                                          Westfalen, Düsseldorf



                              Bautätigkeit in Rheinland-Pfalz in den ersten
                              zehn Monaten 2001 auf breiter Front rückläufig
                              Sowohl die Baufertigstellungen (-12,8 v.H.) als             Vergleich zu den ersten zehn Monaten des Jahres
                              auch die Baugenehmigungen (-23,1 v.H.) waren                2000 rückläufig. Von diesem Rückgang ist auch
                              in den ersten zehn Monaten des Jahres 2001 im               der Bereich der Einfamilienhäuser betroffen.

                                 Baufertigstellungen in Rheinland-Pfalz                               Baugenehmigungen in Rheinland-Pfalz
                                        Januar bis Oktober 2001                                             Januar bis Oktober 2001
                                                       2000     2001        Veränderung                                           2000        2001       Veränderung
                                                       WE       WE          in v.H.                                               WE          WE         in v.H.
                        Wohnungen in neuen Wohn-                                          Wohnungen in neuen Wohn-
                        gebäuden, Nicht-Wohngebäuden                                      gebäuden, Nicht-Wohngebäuden
                        und bestehenden Gebäuden       9.262    8.076       – 12,8        und bestehenden Gebäuden                16.739      12.875    – 23,1
                        Wohnungen in                                                      Wohnungen in
                        neuen Wohngebäuden             8.359    7.295    –      12,7      neuen Wohngebäuden                      14.630      11.131    –   23,9
                        – mit 1 Wohnung                4.004    3.499    –      12,6      – mit 1 Wohnung                          7.309       6.131    –   16,1
                        – mit 2 Wohnungen              1.878    1.612    –      14,2      – mit 2 Wohnungen                        3.244       2.676    –   17,5
                        – mit 3 Wohnungen              2.466    2.184   –       11,4      – mit 3 Wohnungen                        4.077       2.324    –   43,0
                         darunter:                                                         darunter:
                         Eigentumswohnungen            1.472    1.389       +    5,6       Eigentumswohnungen                      2.592       1.254    – 51,6

                                                                                          Quellen: Berichte Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz in Bad Ems
                   30
                              VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
        Daten und Fakten




        Baufertigstellungen in Nordrhein-Westfalen                                  Baugenehmigungen in Nordrhein-Westfalen
                  Januar bis August 2001                                                    Januar bis August 2001
                                       2000        2001       Veränderung                                          2000        2001       Veränderung
                                       WE          WE         in v.H.                                              WE          WE         in v.H.
Wohnungen in neuen Wohn-                                                    Wohnungen in neuen Wohn-
gebäuden, Nicht-Wohngebäuden                                                gebäuden, Nicht-Wohngebäuden
und bestehenden Gebäuden               24.663      23.606     – 4,3         und bestehenden Gebäuden               45.203      40.487     – 10,4
Wohnungen in                                                                Wohnungen in
neuen Wohngebäuden                     22.941      21.626     – 5,7         neuen Wohngebäuden                     42.574      36.821    –   13,5
– mit 1 Wohnung                        10.141       9.954     – 1,8         – mit 1 Wohnung                        19.963      17.759    –   11,0
– mit 2 Wohnungen                       2.586       2.768     + 5,9         – mit 2 Wohnungen                       5.558       4.600    –   17,2
– mit 3 Wohnungen                       10.257      8.934     – 15,5        – mit 3 Wohnungen                      17.053      14.462    –   15,2
  darunter:                                                                  darunter:
  Eigentumswohnungen                      4.082     4.059     – 0,6          Eigentumswohnungen                     8.547       6.724    – 21,3
Quelle: LDS Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik des Landes        Quelle: LDS Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik des Landes
Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf                                             Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf




                                                                                                                                                        31
                                                                                              VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Für Sie gelesen




 Die Fusion – eine Wachstumsstrategie
 der Primärgenossenschaften
 zwischen Chance und Risiko
 In der Reihe „Hamburger Beiträge zum Genos-        Chancen einer einzel- und verbundwirtschaftli-
 senschaftswesen“ ist als Band 26 von Günther       chen Fusion dar, besprechen Anforderungen an
 Ringle und Frank Keebingate das Heft „Die          ein erfolgversprechendes Vorgehen im Fusions-
 Fusion - eine Wachstumsstrategie der Primär-       prozess, weisen aber auch auf die zahlreichen
 genossenschaften zwischen Chance und               Risiken hin, die den angestrebten Erfolg einer
 Risiko“ erschienen.                                Verschmelzung gefährden könnten.

 Die Autoren stellen losgelöst von dem allgemei-    Das Buch ist im Buchhandel (ISBN 3-931518-27-2)
 nen Trend zur Konzentration die vielfältigen       zum Preis von 7,50 Euro erhältlich.




Beziehungsmanagement und Kundenorientierung
Schlüssel zum erfolgreichen Immobilienmarketing

                                                                                                                   FÜR SIE GELESEN
Dieser Band ist – wie sein Vorgänger der „Prakti-   Kunden sind. Insoweit muss eine Führungskraft
ker-Leitfaden Marketing“ – aus einer Aufsatzse-     der inneren Kündigung der Mitarbeiter entgegen-
rie der Publikation „Die Wohnungswirtschaft“        wirken und Ideen vorleben. Dazu gehören auch
hervorgegangen. Er befasst sich deshalb anhand      Wissensmanagement, Maßnahmen der Mitarbei-
von Praxisbeispielen mit dem kundenorientier-       termotivation und -qualifikation.
ten Marketing für Immobilienunternehmen in
verschiedenen Geschäftsfeldern. Dazu wird mit       Dieses Buch stellt im Wesentlichen ein Plädoyer
dem Management von Geschäftsbeziehungen             für die Kundenorientierung dar, weil schon lange
begonnen und mit näheren Ausführungen zur           nicht mehr nur Produkte und Dienstleistungen
gelebten Kundenorientierung in der täglichen        vermarktet werden, sondern auch Menschen,
Praxis. Die gewonnenen Einblicke werden unter       Orte, Erfahrungen und Gefühle. Die Zentrale Auf-
dem Leitsatz der Total Customer Care im Kapitel 3   gabe des Marketings ist heute im Nachfrage-
weiterverfolgt: Hier dreht sich alles um den Kun-   Management zu sehen, womit diejenigen Fähig-
dennutzen.                                          keiten für Immobilienunternehmen wichtiger
                                                    werden, die für eine effektive Beeinflussung des
Aber nicht nur der Kunde außerhalb des Unter-       Niveaus, des zeitlichen Verlaufs und des Wesens
nehmens ist wichtig, sondern Mitarbeiterorien-      der Nachfrage benötigt werden.
tierung, -motivation und -weiterentwicklung wer-
den mehr und mehr der Schlüssel zum Erfolg.         Das Buch kann beim Hammonia-Verlag GmbH,
Denn empirische Untersuchungen haben gezeigt,       Hamburg, zum Preis von 24,00 Euro (Bestell-Nr.
dass zufriedene Mitarbeiter Garant für zufriedene   10121) bezogen werden.
                                                                                                              33
                                                                VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                          Steuern


               Finanzverwaltung hat Zugriff
               auf die betriebliche EDV
               Seit dem 1. Januar 2002 hat die Finanzverwal-           Nicht erforderlich ist es, auf EDV-Buchführung
               tung nicht nur das Recht, Buchführungsunter-            umzusteigen, um Belege maschinell lesbar
               lagen und Belege einzusehen und zu überprüfen.          machen zu können.
               Paragraph 147 Abs. 5 und 6 Abgabenordnung
               gestattet dem Betriebsprüfer auch einen direk-          Während die zehnjährige Aufbewahrungspflicht
               ten Zugriff auf die betriebliche EDV und die dort       und die Verpflichtung zur Lesbarmachung der
               gespeicherten Daten. Dies gilt für alle ab dem          Daten innerhalb dieses Zeitraums auch für
               1. Januar 2002 gespeicherten Daten.                     bereits entstandene Daten gilt, sind der unmittel-
                                                                       bare Datenzugriff und der mittelbare Datenzugriff
               Nach den vorliegenden Regelungen hat der                (maschinelle Auswertbarkeit) im Wesentlichen
               Betriebsprüfer das Recht, auf die Daten der             erst für Daten sicherzustellen, die ab dem
               Finanz-, Anlagen- und Lohnbuchhaltung zuzu-             1. Januar 2002 anfallen.
               greifen. Dabei hat er verschiedene Möglichkeiten:       Es wird angeregt, sich zur Klärung der bestehen-
                                                                       den Archivierungsmöglichkeiten mit dem Soft-
                  Unmittelbarer Datenzugriff, d. h. der Betrieb-       wareanbieter des Unternehmens in Verbindung
                  sprüfer erhält einen direkten Zugriff auf die        zu setzen.
                  eingesetzte betriebliche Software, wobei ein
                  „Nur-Lese-Zugriff” ausreicht. Dem Betrieb-            Strittige Spekulationsfrist
                  sprüfer sind dafür alle erforderlichen Hilfsmit-      Die Verlängerung der Spekulationsfrist für pri-
                  tel (PC, Terminal o. ä.) zur Verfügung zu stel-       vate Veräußerungsgeschäfte von Grund-
                  len; ggf. ist er in die EDV einzuweisen.              stücken von 2 auf 10 Jahre wird nach wie vor
                  Mittelbarer Datenzugriff, das heißt der Be-           als problematisch angesehen. Beate Dimitrow
                  triebsprüfer kann verlangen, dass ihm be-             gibt dazu einen Überblick in dem Beitrag „Strit-
                  stimmte Daten über das System bereitgestellt          tige Spekulationsfrist“ im Immobilienbrief der
                  werden. Dafür ist der Betriebsprüfer ggf.             FAZ vom 24. August 2001, Nr. 196, S. 51. Diesen
                  durch eine mit dem EDV-System vertraute               Beitrag können Sie unter der KB Nr. 1/2002
                  Person zu unterstützen.                               beim VdW Rheinland Westfalen (Telefon (02 11)
                  Datenträgerüberlassung, das heißt die Finanz-         1 69 98-40 oder 57) angefordert werden.
                  verwaltung kann verlangen, dass ihr die gespei-
                  cherten Daten auf einem Datenträger (z. B.            Aufwendungen für Studienreisen
                  CD-ROM) für eigene Auswertungen überlassen            Die OFD Frankfurt a. M. hat mit Verfügung
                  werden. Dazu gehören auch Informationen, die          vom 3. April 2001 – S 2227 A .- 3 - St II 34 -
                  für die Interpretation der Daten erforderlich sind    (StEd Nr. 28 vom 10. Juli 2001, S. 409 ff.) zur
                  (z. B. über die Datenstrukturen).                     einkommensteuerlichen Behandlung der Auf-
                                                                        wendungen für Studienreisen und Fachtagun-
               Zu beachten ist, dass die in der Regel zehnjähri-        gen Stellung genommen. Diese Verfügung
               ge Aufbewahrungsfrist für Buchführungsunter-             kann unter der KB Nr. 2/2002 beim VdW Rhein-
               lagen auch für die Daten und den Zugriff auf die         land Westfalen, Telefon (02 11) 1 69 98-40 oder
STEUERN




               betriebliche EDV gilt. Es ist also sicherzustellen,      57, angefordert werden.
               dass ein Betriebsprüfer auch nach zehn Jahren
               noch auf die Daten zugreifen kann. Bei einem             Rückabwicklung eines Kaufvertrages
               Systemwechsel der betrieblichen EDV ist                  Zur einkommenssteuerlichen Behandlung der
               deshalb zukünftig insbesondere darauf zu ach-            Rückabwicklungen von Grundstückskaufver-
               ten, dass die bisherigen Daten in das neue Sy-           trägen hat die Oberfinanzdirektion Frankfurt
               stem übernommen oder die bisher verwende-                am Main mit Datum vom 12.07.2001 (S 2256 A
               ten Programme für den Zugriff auf die alten              - 19 - St II 27) eine entsprechende Verfügung
               Daten weiter vorgehalten werden. Die Archivie-           erlassen, die beim VdW Rheinland Westfalen
               rung von Ausdrucken (auch in digitalisierter             (Tel.: 0211/16 998- 40 oder 57) unter der KB Nr.
               Form z. B. als PDF-Datei oder Grafik-Datei)              3/2002 angefordert werden kann.
          36   reicht nicht aus.


               VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Steuern


Zweites Gesetz zur Familienförderung:
mehr Kindergeld und neuer Betreuungsfreibetrag
Der Bundesrat hat am 13. Juli 2001 dem zweiten        Der Sonderausgabenabzug von Aufwendun-
Gesetz zur Familienförderung zugestimmt.              gen für haushaltswirtschaftliche Beschäfti-
                                                      gungsverhältnisse wird gestrichen.
Ab 1. Januar 2002 sind unter anderem folgende         Der Haushaltsfreibetrag wird sozialverträglich
Regelungen in Kraft getreten:                         abgeschmolzen.

  Das Kindergeld für das erste und zweite
  Kind wird von 138 auf 154 Euro (ca. 300 DM)       Alles schnell
  erhöht.
  Der Kinderfreibetrag wird von 3.564 auf           per Mausklick
  3.648 Euro angehoben.
  Erwerbsbedingte Aufwendungen für Kinder-            Wichtige Beträge in Euro für Unternehmer
  betreuung, die 1.548 Euro übersteigen, kön-         und Arbeitnehmer ab 2002 mit aktueller
  nen bis zu weiteren 1.500 Euro als außerge-         Tabelle
  wöhnliche Belastung geltend gemacht wer-            wichtige Neuerungen durch Lohnsteuer- und
  den.                                                Einkommensteuerrichtlinien 2002
  Der Ausbildungsbedarf wird im Rahmen des            wichtige Hinweise zur Berücksichtigung von
  Familienleistungsausgleichs in den neuen ein-       Vorsorgeleistungen bei geringfügig Beschäf-
  heitlichen Freibetrag für Betreuung und Erzie-      tigten
  hung oder Ausbildung einbezogen.
  Für volljährige Kinder, die sich in Ausbildung    können beim VdW Rheinland Westfalen im
  befinden und auswärts untergebracht sind,         Internet unter http://www.vdw-rw.de abgeru-
  wird ein Sonderbedarf i. H. v. 924 Euro aner-     fen werden.
  kannt.




Doppelte Umsatzsteuerbelastung
bei Erschließungsträgerschaft und
Abrechnung an Fremdanlieger
Zur umsatzsteuerlichen Behandlung von              ßungsanlagen an die Kommune (vgl. auch den
Erschließungsmaßnahmen hat das Bundes-             Aufsatz von Völkel, Umsatzsteuerrundschau 2001,
finanzministerium mit Schreiben vom 4. Dezem-      Seite 379 ff, der auf Anfrage vom VdW Rheinland
ber 2000 Stellung genommen.                        Westfalen – Telefon (02 11) 1 66 98-54) – unter der
                                                                                                                   STEUERN

                                                   KB Nr. 4/2002 zur Verfügung gestellt wird.
Allerdings haben sich daraus in den Fällen, in
denen auch Grundstücke von Dritten erschlossen     Will sich der Erschließungsträger nicht in die
und Erschließungsanlagen unentgeltlich an die      Gefahr einer zusätzlichen Steuerpflicht begeben,
Kommune übertragen werden, Irritationen erge-      müsste nach derzeitigem Rechtsstand dem frem-
ben.                                               den Grundstückseigentümer die ggf. aus der
                                                   Beziehung mit der Kommune entstandene
Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass     Umsatzsteuer zusätzlich in Rechnung gestellt
eine Doppelbelastung an Umsatzsteuer entsteht,     werden.
nämlich bei Abrechnung der Erschließungskosten
an den Drittanlieger und darüber hinaus bei der    Die Finanzverwaltung ist um Klärung gebeten
unentgeltlichen Übertragung von Erschlie-          worden. Wir werden weiter berichten.                       37
                                                                VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                           Bildung und Beruf

                         Ehrenamtliche Mitglieder in Vorständen und Ausichtsräten:
                         Informationstage wieder ein voller Erfolg
                         Seit Anfang der achtziger Jahre bietet der VdW                  eine Möglichkeit im Rahmen der Umsetzung des
                         Rheinland Westfalen ehrenamtlichen Mitgliedern                  genossenschaftlichen Förderungsauftrages vor.
                         in Organen von Wohnungsgenossenschaften
                         einmal im Jahr die Möglichkeit, sich über aktuel-               Jürgen Gnewuch, Leiter der Steuerabteilung des
                         le und zukünftige Themen bzw. Entwicklungen                     VdW Rheinland Westfalen, berichtete aktuell über
                         im genossenschaftlichen Bereich zu informieren.                 die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform
                         Wie bereits in den letzten Jahren fand auch die                 2001 und der Bauabzugssteuer bezogen auf Woh-
                         diesjährige Informationsveranstaltung wieder in                 nungsgenossenschaften.
                         Münster-Roxel statt.
                                                                                         Dr. Gerhard Jeschke, Genossenschaftsreferent
                         32 Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder disku-                des VdW Rheinland Westfalen informierte die
                         tierten ein breites Themenspektrum, wie unter                   Teilnehmer über die in Nordrhein-Westfalen
                         anderem:                                                        bestehenden Überlegungen sogenannte „Be-
                            Wohnwertmiete                                                wohnergenossenschaften“ zu gründen und gab
                            Wohnzufriedenheitsanalysen                                   einen Überblick über die zahlreichen Vorschläge
                            Aktuelles Steuerrecht                                        zur Änderung des Genossenschaftsgesetzes.
                            Renaissance des Genossenschaftswesens
                            Marketing in Wohnungsgenossenschaften                        Hubert Scharlau, Vorstandsmitglied Bauverein zu
                            Rechte und Pflichten von Aufsichtsrats- und                  Lünen eG, Lünen, stellte bei seinen Ausführun-
                            Vorstandsmitgliedern                                         gen zum Marketing in Wohnungsgenossenschaf-
                                                                                         ten insbesondere das Ziel der Mitgliederbindung
                         Thomas Möller, Baugenossenschaft Freie Scholle                  – auch mit Blick auf die Situation am Wohnungs-
                         eG, Bielefeld, beleuchtete kritisch die Chancen,                markt – in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.
                         Risiken und Grenzen der Wohnwertmiete.                          In diesem Zusammenhang sollten die vielfältigen
BILDUNG UND BERUF




                                                                                         Möglichkeiten des Internets offensiver genutzt
                         Martin Schauerte, Geschäftsführer der InWIS                     werden.
                         GmbH, stellte Wohnzufriedenheitsanalysen als
                                                                                         Abschließend informierte Thomas Schlüter, Jus-
                                                                                         titiar des VdW Rheinland Westfalen die Teilneh-



                          SEMINARE
                                                                                         mer über neue rechtlichen Entwicklungen hin-


                             2002
                                                                                         sichtlich der Rechte und Pflichten von Organmit-
                                                                                         gliedern.

                                                                                         Auch der Erfahrungsaustausch untereinander
                                                                                         kam nicht zu kurz. Es bestand der einhellige
                                                                                         Wunsch der Teilnehmer, die Informationstage für
                                                                                         ehrenamtliche Mitglieder in Organen von Woh-
                                                                                         nungsgenossenschaften auch weiterhin als einen
                                                                                         festen Bestandteil des Seminarprogramms des
                                                                                         VdW Rheinland Westfalen fortzuführen.




                                                                  Die Bemühungen des VdW Rheinland Westfalen um verstärkte Kooperation
                                                                  zwecks Minimierung von Kosten und Maximierung der Qualität tragen im Be-
                                                                  reich der Weiterbildung weitere Früchte. Erstmalig präsentieren fünf Veranstal-
                                                                  ter ein gemeinsames Seminarprogramm: der VdW Rheinland Westfalen, der
                                                                  VdW südwest, der vdw Niedersachsen Bremen, der BFW Landesverband Freier
                                                                  Immobilien- und Wohnungsunternehmen NRW und das Europäische Bildungs-
                                                                  zentrum (EBZ). Themen, Namen und Termine bis Juni 2002 nennt die jetzt er-
                    38                                            schienene Broschüre „Seminare 2002“.


                         VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                            Bildung und Beruf




                         Datum            Ort             Thema                                                         Referent
                          5. 3. 2002      Neuss           Wohnungsbauförderung 2002 in Nordrhein Westfalen              Dr. Hans-Dieter Krupinski
                                                                                                                        u.a.
                          5. 3. 2002      Bochum          Moderne und überzeugende Korrespondenz mit Kunden             Martina Blank
                                                          z. B. Mietern, Eigentümern und Mieterschutzbund
                          6. + 7. 3. 2002 Hannover        Jahresabschlusspolitik und Jahresabschussanalyse von          Heinz Buschkühler
                                                          Wohnungsunternehmen
                          7. 3. 2002      Oberursel       Workshop für Führungskräfte – Ein schlagkräftiges Forderungs- RA Gerhard Lochmann
                                                          management aufbauen
                          7. 3. 2002      Bochum          Das Vermietungsgespräch erfolgreich führen                    Dipl.-Päd./Dipl.-Bw. Hel-
                                                                                                                        mut Schibilsky
                         11.+12. 3. 2002 Hannover         Sanierungskonzepte für die Gebäude der 50er und 60er Jahre    Diverse
                         12. 3. 2002      Münster         Schulung zum gerichtlichen Mahnverfahren und zur              Michael Pingel
                                                          Zwangsvollstreckung
                         12. 3. 2002      Bochum          Moderation von Bewohnerversammlungen                          Dr. Maria Lüttringhaus
                         12. 3. 2002      Hannover        Hausmeistertraining: Umgang mit Beschwerden                   Stefan Stanjek
                         12. 3. 2002      Bochum          Der Weg zum neuen Mieter: Grundlagenseminar –                 Dipl.-Päd./Dipl.-Bw.
                                                          Das Vermietungsgespräch erfolgreich gestalten                 Helmut Schibilsky
                         13. 3. 2002      Bochum          Die Abwicklung beendeter Mietverträge – rechtliche und        RA Dr. Klaus Lützenkirchen
                                                          technische Konsequenzen
                         14. 3. 2002      Bochum          Basel II: Optimierung der Managementinstrumente               Stephan Schwanneke
                                                          für Wohnungsunternehmen                                       Christian Petersohn
BILDUNG UND BERUF




                         18. 3. 2002      Bochum          Rhetorische Strategien für Eigentümerversammlungen            Martina Blank
                                                                                                                        Axel Peter Lehmann
                         19. 3. 2002      Bochum          Spezialfragen der Betriebskostenabrechnung - Auswirkungen     Volker J. Ziaja
                                                          auf das neue Mietrecht
                         19. 3. 2002      Bochum          Die Praxis der Gewerberaumvermietung unter besonderer         RA Horst Schmidt
                                                          Berücksichtigung der Betriebskosten
                         19. 3. 2002      Hannover        Frühverrentung und Altersteilzeit                             RA Patricia Will
                         20. 3. 2002      Hannover        Überwachungspflichten in der Bestandsbetriebswirtschaft aus   Sabine Degen
                                                          juristischer und technischer Sicht                            Siegfried Rehberg
                         20.+ 21. 3. 2002 Hannover        Word 2000 – Aufbaukurs                                        Heinz-Otto Wilharm
                         25./26. 3. 2002 Bad Dürkheim     Kompaktseminar Mietrecht                                      Guntmar Kipphardt
                         27./28. 3. 2002 Bochum           Bestandsverwalter Modul IV                                    Guntmar Kipphardt
                                                          Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht


                         Für Fragen zu Veranstaltungen stehen zur Verfügung:
                             in Bochum      Claudia Bovenschulte         Telefon 02 34 / 94 47 – 510
                             in Bonn        Falk Kivelip                 Telefon 02 08 / 65 91 92
                             in Düsseldorf Barbara Arnert                Telefon 02 11 / 1 69 98-52
                             in Frankfurt   Dr. Dietrich Stein           Telefon 069 / 970 65 01
                             in Hannover    Karsten Dürkop               Telefon 05 11 / 12 65-126
                             in Münster     Dr. Gerhard Jeschke          Telefon 02 51 / 1 31 31-29




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                         VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
Aus den Gremien




Ausschuss „Technik“ mit großem Arbeitsprogramm
Der Ausschuss „Technik“ startet mit einem            Juli wird sich der Ausschuss den Fragen zur
umfangreichen Arbeitsprogramm in das neue            Umsetzung der neuen Energieeinsparverordnung
Jahr. In seiner Sitzung am 21. Januar 2002 hat       widmen und in einer gemeinsamen Sitzung mit
der Ausschuss aus einer Vielzahl von relevanten      dem vdw Niedersachsen Bremen im September
technischen Themen vier Themenschwerpunkte           die weiteren Handlungsmöglichkeiten auf dem
festgelegt, die in diesem Jahr behandelt werden      Strom- bzw. Gasmarkt erörtern. Mit einer weite-
sollen. Zwei Sitzungen sollen zusammen mit           ren Sitzung im November wird der Ausschuss in
dem vdw Niedersachsen Bremen stattfinden.            diesem Jahr zu insgesamt sechs Sitzungen
                                                     zusammentreffen.
So wird sich der Ausschuss in seiner Sitzung im
März mit der Verkehrssicherungspflicht (Elektro-     Über das geplante Arbeitsprogramm hinaus wird
anlagen, Gasleitungen, Baustellenverordnung          der Ausschuss die aktuellen Entwicklungen ver-
u. a. m.) befassen. Im Juni stehen die verschiede-   folgen und fortlaufend für die notwendige Infor-
nen Facetten der Modernisierung im Bestand auf       mation die Mitgliedsunternehmen sorgen.
der Tagesordnung. In seiner nächsten Sitzung im




Traditioneller Neujahrsempfang der
ArGe Düsseldorfer Wohnungsunternehmen

                                                                                                                     AUS DEN GREMIEN
Neben den Aufsichtsratsvorsitzenden, Geschäfts-      nungsgenossenschaft eG, und Burghard Schnei-
führern und Vorstandsmitgliedern der Mitglieds-      der, Verbandsdirektor des VdW Rheinland West-
unternehmen der Arbeitsgemeinschaft Düssel-          falen, begrüßten die Gäste. Dabei nahm Burghard
dorfer Wohnungsunternehmen nahmen zahl-              Schneider auch Bezug auf aktuelle wohnungspoli-
reiche Vertreter aus Politik und Verwaltung der      tische Themen und gab einen Ausblick in die
Landeshauptstadt Düsseldorf, Vertreter unseres       Zukunft: „Neue Horizonte sind keine Visionen.“
Verbandes sowie ein Vertreter der Wohnungs-
wirtschaft der Partnerstadt Chemnitz am traditio-    Den Festvortrag hielt Domprobst Bernhard Hen-
nellen Neujahrsempfang teil.                         richs „Der Kölner Dom – Ausdruck des Glaubens
                                                     und der Sorge.“ Anschließend nutzten die Gäste
Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Düssel-      die Gelegenheit zu anregenden Fachgesprächen
dorfer Wohnungsunternehmen, Adelheid Kress,          – und wie stets verging die Zeit dabei wieder ein-
Sprecher des Vorstands der Düsseldorfer Woh-         mal viel zu schnell.




                                                                                                                41
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                                                                                                 Personalia / Jubiläen




                             13 Damen und fünf Herren stellten sich dem Prü-           um die letzte Hürde des angestrebten Ziels
                             fungsausschuss im Europäischen Bildungszen-               „Fachverwalter/in für Wohnungseigentum“
                             trum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft,              (Europäisches Bildungszentrum) zu nehmen.
PERSONALIA / JUBILAEN
                  ..




                              Im März 2002 begehen nachstehende Mitgliedsunternehmen ihr Jubiläum:

                              100 Jahre
                               2. März 2002               Gemeinnütziger Wohnungsverein zu Bochum eG, Bochum

                              80 Jahre
                              22. März 2002               Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Trier 1922 eG, Trier

                              75 Jahre
                               6. März 2002               Gemeinnützige Baugenossenschaft „Unser Heim Habinghorst“ eG,
                                                          Castrop-Rauxel

                              65 Jahre
                               4. März 2002               B&S Bau- und Siedlungsgenossenschaft für den Kreis Herford eG, Bünde

                              60 Jahre
                              22. März 2002               GEWOBAU Wohnungsgenossenschaft Essen eG, Essen


                                              Der VdW Rheinland Westfalen gratuliert sehr herzlich!
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                             VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen
                                                                                                               Stellenmarkt

                                                                                   Wir sind eine steuerpflichtige Baugenossenschaft in
                                                                                   Niederberg im Städtedreieck Düsseldorf, Essen und
                                                                                   Wuppertal und haben ein vielfältiges Angebot.

                                                                                   Zum 1. Juli 2002 oder früher suchen wir
                                                                                                 eine/n Buchhalter/in
                                                                                   Wir erwarten:
                          Kauffrau in der Grundstücks- und                         • eine verantwortungsbereite Persönlichkeit, für die
                                Wohnungswirtschaft                                   Eigeninitiative selbstverständlich ist,
                                                                                   • Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen, mög-
                    22 Jahre, Abschluss Juli 2001 sucht neuen Wirkungs-              lichst in der Wohnungswirtschaft, sowie Kenntnisse
                    kreis im Bereich Mieterbetreuung (auch im Außen-                 in der Gehaltsabrechnung
                    dienst).                                                       • praktische Erfahrung mit einem leistungsfähigen
                    Ich bin flexibel und ungebunden; Führerschein Kl. 3              EDV-System. Wir arbeiten mit einem betriebsinter-
                    vorhanden.                                                       nen Datenbanksystem mit vernetzten PC-Arbeits-
                                                                                     plätzen
                    Interessenten wenden sich bitte unter Angabe der               • Beherrschung von MS-Office ist selbstverständlich
                    Chiffre-Nr. 1/02 an den VdW Rheinland Westfalen,
                    Herrn Dr. Gerhard Jeschke.                                     Sie haben
                                                                                   • Berufserfahrung in den genannten Bereichen
                                                                                   • Ausbildung zum Bilanzbuchhalter, möglichst mit
                    Sie suchen eine kompetente Sekretärin, der Sie ver-              praktischer Erfahrung
                    trauen können, die Ihnen den Rücken freihält und die           • Bereitschaft zur Zusammenarbeit in einem leistungs-
                    zudem langjährige Berufserfahrung in der Wohnungs-               orientierten Team
                    wirtschaft hat?                                                • Ihr Alter sollte 25 bis 40 Jahre sein

                    Dann sollten wir miteinander sprechen!                         Wir bieten
                                                                                   • einen eigenverantwortlichen und ausbaufähigen
                    Denn ich (37 Jahre) suche nach Umzug eine neue Her-              Arbeitsplatz – die augenblickliche Finanzbuchhalte-
                    ausforderung im Raum Krefeld, Viersen, Wesel, Duis-              rin gibt ihren Beruf auf und der bilanzsichere Leiter
                    burg, Düsseldorf.                                                unserer Buchhaltung wird in den nächsten Jahren in
                                                                                     den Ruhestand gehen –
                    Die allgemeinen Sekretariatsaufgaben – von A wie An-           • leistungsorientierte Bezahlung
                    lage bis Z wie Zeugnisse erstellen – habe ich von der
                    Pike auf gelernt. Darüber hinaus biete ich Ihnen miet-         Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit aussagefähigen
                    und baurechtliches Wissen. Auch am PC (MS-Office-              Unterlagen und ihrer Gehaltsvorstellung an die
                    Paket, IX-Haus) bin ich fit.
                                                                                   Baugenossenschaft Niederberg eG
                    Sie wollen mich kennenlernen? Sie erreichen mich               Heidestraße 191, 42549 Velbert
                    unter 0178 / 7 51 71 49 oder unter Chiffre-Nr. 2/02 beim       Telefon (0 20 51) 9 65 10
                    VdW Rheinland Westfalen.                                       Telefax (0 20 51) 96 51 44



                     Wir sind eine Wohnungsgenossenschaft mit mehr als 6.500 Wohnungen und einer Tochtergesellschaft mit 170 eige-
STELLENMARKT




                     nen Wohnungen.

                     Wir suchen eine/n

                                      Kauffrau/Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft
                                                     als Kundenbetreuer(in) Wohnen


                     Aufgabenschwerpunkte          sind die Vermietung und umfassende Mitgliederbetreuung in einem
                                                   Service-Team-Wohnen und Technik für einen Teil unseres Bestandes.

                     Sie verfügen                  über eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufspraxis als Kundenbetreuer(in)
                                                   in der Vermietung von Wohnungen. Eine kundenorientierte Denk- und Handlungsweise
                                                   sowie den sicheren Umgang mit der EDV (Word/Excel/GES3) setzen wir voraus.

                     Wir bieten                    einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz mit einer Vergütung nach
                                                   dem Tarif der Wohnungswirtschaft.

                     Bitte senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen an:

                                                    Wohnungsverein Hagen eG, Humpertstraße 6 in 58097 Hagen
                                                    Telefon: 023 31 / 98 88 210
                                                    Email: B.Schepers@wohnungsverein.de
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                    VerbandsInfo 2/2002 VdW Rheinland Westfalen