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Das neue Interesse an der Kultur

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Das neue Interesse an der Kultur Powered By Docstoc
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           Herausgeber: Pressestelle der Universität Oldenburg, Postfach 2503, 2900
           Oldenburg, Tel.: (0441) 798-2417, Telex: 25655, Telefax: (0441) 798-3000; Redak-
           tion: Gerhard Harms (verantwortlich), Gudrun Pabst, Irene Müller, Satz: Gisela
           Rodenberg; Druck- und Anzeigenverwaltung: Officina-Druck, Posthallerweg lb,
           2900 Oldenburg, Tel.: (0441) 776060, Telefax: (0441) 776065.
                                                                                                 8/88
                                                                                              November
                                                                                                                              Mit Namen gezeichnete Artikel geben die persönliche Meinung des Verfassers wieder. Nachdruck aller
                                                                                                                              Beiträge nur nach Rücksprache mit der Redaktion - Der Griindungsausschuß für die Universität
                                                                                                                              Oldenburg, das Konzil und der Senat der Universität Oldenburg haben einstimmig beschlossen, daß die
                                                                                                                              Universität Oldenburg den Namen Carl-von-Ossietzky-Universität führt. Die Universität bedauert, daß
                                                                                                                              ihr die offizielle Führung dieses Namens bisher nicht gestattet ist.




 Forschung
 mit Israel
                                                 Das neue Interesse                                                                         Ehrendoktorwürde für
                                                                                                                                            Gertrud Meyer-Denkmann
 „Israel und Niedersachsen - Ge-
 meinschaftsvorhaben in der For-
 schung" ist das Thema einer Aus-
 stellung, die vom 28. November
                                                 an der Kultur                                                                              Gertrud Meyer-Denkmann ist nicht
                                                                                                                                            nur die erste Frau, sondern die erste
                                                                                                                                            Person überhaupt, deren wissen-
                                                                                                                                                                                              Eintritt des Konzertes beträgt zehn
                                                                                                                                                                                              Mark (ermäßigt fünf Mark).
                                                                                                                                                                                              Die in Oldenburg geborene Gertrud
 bis 8. Dezember 1988 an der Uni-                Möllemann und Cassens eröffnen Kongreß                                                     schaftliche Leistung von einem                    Meyer-Denkmann studierte Orgel
 versität Oldenburg (Zeitungsebe-                                                                                                           Fachbereich der Universität Olden-                und Klavier bei David Tudor und
                                                Mehr als 150 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet haben ihre                              burg mit der Verleihung einer Eh-                 Eduard Steuermann und Musikpäd-
 ne der Universitätsbibliothek) ge-
 zeigt wird. Die Ausstellung wurde
                                                Teilnahme an dem Oldenburger Kongreß „Das neue Interesse an                                 rendoktorwürde         ausgezeichnet              agogik und        Komposition bei
 bereits im Lcipniz-Haus in Han-                der Kultur" angemeldet, der in gemeinsamer Trägerschaft von                                 wird.                                             Karlheinz Stockhausen und Mau-
 nover als Teil der Israel-Woche                Kulturpolitischer Gesellschaft und Universität vom 17. bis 19.                                                                                ricio Kagel. In zwei Veröffentli-
 des Landes Niedersachsen am 17.                November 1988 in den Räumen der Universität Oldenburg stattfin-                                                                               chungen hat sie 1970 und 1972 dar-
 Oktober eröffnet. Auf Postern                  det. Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Jürgen W.                                                                                   gestellt, daß und wie Arbeitsprinzi-
 werden gemeinsame Forschungs-                                                                                                                                                                pien der musikalischen Avantgarde
 projekte der Universitäten GÖt-
                                                Möllemann, dessen Ministerium die Veranstaltung auch finanziell                                                                               in der Musikerziehung nutzbar ge-
 tingen, Braunschweig, Oldenburg                fördert, und der Niedersächsische Wissenschaftsminister Dr. Jo-                                                                               macht werden können. Ihre Kon-
 und Hannover mit israelischen                  hann-Tönjes Cassens werden den dreitätigen Kongreß am 17.                                                                                     zeption einer „Improvisationsdi-
 Forschungseinrichtungen darge-                 November, 10.30, im Vortragssaal der Bibliothek eröffnen.                                                                                     daktik" ging rund um die Welt und
 stellt,                                                                                                                                                                                      wurde auf allen Konzerten rezipiert.
 Bei der Eröffnung der Wander-                  Als Referenten und Referentinnen              Rolle von Kultur und Kulturfördc-                                                               Ihre Ideen sind heute selbstver-
 ausstellung am Montag, 28. Nov.,               werden u.a. Dorothee Solle (Theolo-            rung ausdrücklich betont - und zwar
                                                                                                                                                                                              ständlicher Bestandteil von Schul-
 20.00, werden Prof. Dr. Thomas                 gin), Alexander Gauland {Leiter der            quer durch alle politischen Lager und
                                                                                                                                                                                              büchern, Musikdidaktiken        und
 Höpner und Prof. Dr. Hans-Jörg                 hessischen Staatskanzlei),       Klaus        durch die großen Verbände hin-
                                                                                                                                                                                              Konzeptionen       außerschulischer
 Fcrcnz, die sich gemeinsam mit                 Haefner (Informatiker), Eva Demski            durch. Etwa gelte in weiten Teilen der
                                                (Schriftstellerin), Rudolf Burger (Bil-                                                                                                       Musikerziehung und Musikthera-
 ihren israelischen Partnern an der                                                           Wirtschaft der im Umfeld des baden-
                                                dungssoziologe), Volker Hasscmer              württembergischen        Ministerpräsi-                                                         pie.
 Ausstellung beteiligen, in kurzen
 Vorträgen ihre Projekte vorstel-               (Kultursenator), Klaus Traube (Phy-           denten Lothar Späth geprägte Satz:                                                              Von Oldenburg aus hat die Musik-
 len. Höpner spricht über „Israel               siker), Wolfgang Gönnenwein (Ge-              High tech braucht high eulturc.                                                                 wissenschaftlerin seit 1964 ihre Er-
 und das Wasser", Ferenz referiert              neralintendant der Stuttgarter Büh-           Daß das neue Interesse an der Kultur                                                            gebnisse auch in der Lehrerausbil-
 zum Thema „Mit neuen Metho-                    nen), Rudolf zur Lippe (Theorie der           mehr sei als nur ein idealistisches                                                             dung vertreten und - später in Rich-
 den gegen die biblische Plage -                Ästhetik), Margit Eschenbach, Frie-           Gedankenspiel, zeigt den Veranstal-           Am Freitag, 25. November                          tung Elektronik, Pop-Musik und
 Sind Heuschreckenschwärme zu                   derike Kretzen (Filmemacherinnen),            tern zufolge schon ein oberflächli-           16.00, im Vortragssaal der Biblio-                Musiktherapie - weiter entwickelt.
 verhindern?"                                   Wolfgang Welsch (Philosoph) teil-             cher Blick in die Gesellschaft: Mu-           thek, wird der Dekan des Fachbe-                  Ihre jüngste Buchpublikation „Kas-
                                                nehmen.                                       scumsneubauten seien aus dem Bo-              reichs 2, Prof. Dr. Walter Heimann,               scttenrekorderspicle und Tonband-
                                                                                              den geschossen, Städte inszenierten           der Musikwissenschaftlerin die Ur-                produktionen - Modelle und Projek-
                                                 Der von dem Kunsthistoriker Prof.
                                                                                              sich als - gcschichtsgeladene - Fest-
Grundordnung                                    Dr. Detlef Hoffmann und dem Ge-
                                                schichtswissenschaftler Dr. Volkhard
                                                                                              und Feierräume, neue Festivals ent-
                                                                                              ständen noch in der tiefsten Provinz,
                                                                                                                                            kunde mit der Ehrendoktorwürde
                                                                                                                                            im Rahmen eines Festaktes überrei-
                                                                                                                                                                                              te für den Unterricht", Regensburg
                                                                                                                                                                                              1984, und zahlreiche Artikel in
                                                                                                                                                                                              Fachzeitschriften belegen das an-
                                                                                                                                            chen. Die Laudatio wird der Berli-
verabschiedet                                   Knigge konzipierte Kongreß geht
                                                von einer Neuakzentuierung der ge-
                                                                                              Unternehmen betätigen sich als Mä-
                                                                                              zene und Sponsoren. Diese Entwick-
                                                                                                                                            ner Musikwissenschaftler Prof. Dr.
                                                                                                                                            Dieter Schnebel halten. Am Abend
                                                                                                                                                                                              haltende Interesse der Fachwelt an
                                                                                                                                                                                              den Ideen der Musikwissenschaftle-
Nach langjährigen Diskussionen hat              sellschaftspolitischen Schwerpunkt-
                                                                                              lung sei aber nach Bundesländern              veranstaltet darüber hinaus der                   rin, die nicht zuletzt auch in reger
das Konzil am 26. Oktober mit 68                setzung aus. Hätten bis vor drei Jah-
                                                                                              unterschiedlich und im Süden der              Fachbereich 2, ebenfalls im Vor-                  Konzerttätigkeit mit Ensembles von
von 66 nötigen Stimmen eine neue                ren - so die Veranstalter - allein
                                                                                              Republik stärker ausgeprägt.                  tragssaal der Bibliothek, um 20.00                Stockhausen, Kagel, John Cage u.a.
Grundordnung verabschiedet. Sic                 Technikförderung und Technologie-
                                                                                              Allerdings, so betonen die Veranstal-         ein Festkonzert mit zeitgenössischer              gründen. Ausdruck ihrer weltweiten
muß jetzt vom Wissenschaftsminister             transfer als entscheidende Motoren
                                                                                              ter, sei für Beobachter der Szene, die        Musik. Vorgetragen werden Impro-                  Anerkennung sind auch die musik-
genehmigt werden. Bericht im näch-              der gesellschaftlichen Modernisie-
                                                                                              sich nicht erst seit jüngerer Zeit mit        visationen für Schlagzeug von Ro-                 pädagogischen Kurse, die sie in der
sten uni-info.                                  rung gegolten, so werde heute die
                                                                                              Kultur beschäftigen, die gedankliche          byn Schulkowsky, Kontakte/Ver-                    Bundesrepublik, den Niederlanden,
                                                                                              Basis des neuen Interesses an der             sionen für Schlagzeug und Klavier                 der Schweiz, in Schweden, Grie-
                                                                                              Kultur nicht so neu. Vieles entstam-          von Gertrud Meyer-Denkmann, Ba-                   chenland, England, Portugal und

Filmhistorisches Gespräch                                                                     me - so oder entkernt - der linkslibe-
                                                                                              ralen Kulturdiskussion der siebziger
                                                                                              Jahre - beispielsweise die neuerlich
                                                                                                                                            gatellen für Klavier mit obligater
                                                                                                                                            Stimme von Dieter Schnebel und
                                                                                                                                            Xina für drei Performance-Artisten
                                                                                                                                                                                              Indien hielt. Lehraufträge an Mu-
                                                                                                                                                                                              sikhochschulen und Universitäten
                                                                                                                                                                                              nahm sie in Düsseldorf, Köln, Ol-

mit Ruth Leuwerik
Die Filmschauspielerin Ruth Leuwe-
                                                                                              von Kurt Biedenkopf aufgegriffene
                                                                                              Forderung „Kultur für Alle". Statt
                                                                                              vom neuen Interesse an der Kultur
                                                                                                                                            von Hans-Joachim Hespos. Der                      denburg und Bremen wahr.

                                                 einem filmhistorischen Seminar her-
rik wird am 30. November 1988 zu                 aus, veranstaltet von Prof. Dr. Jens         ließe sich deshalb auch von den „neu-
Gast in der Universität sein. Die
Einladung an die Künstlerin zu ei-
nem Fachgespräch über den deut-
                                                 Thiele, in dem Gesellschaftsbilder
                                                 und -rollen des bundesdeutschen
                                                 Nachkriegsfilms analysiert wurden.
                                                                                              en Freunden der Kultur" sprechen.
                                                                                              Frage man, was hinter dem neuen
                                                                                              Interesse an der Kultur stehe, dann
                                                                                                                                           Landschaften sprechen
schen Nachkriegsfilm erfolgte vom
Fach Bildende Kunst/Visuelle Kom-
munikation. Das Interesse, die be-
                                                 Ein erstes Gespräch mit der Schau-
                                                 spielerin fand dann im Februar in
                                                 München statt.
                                                                                              fielen drei große realitätsgestützte
                                                                                              Befürchtungen ins Auge:                      über Hochschulfragen
                                                                                              - die Angst vor der Verödung und            In einer gemeinsamen Versammlung                    den, mit der Lage, in der sich die
liebteste deutsche Filmschauspielerin                                                                                                     werden sich die Oldenburgische und
                                                Ruth Leuwerik verkörpert mit ihren            Abstumpfung        wissenschaftlicher                                                           Hochschulen in der Region befinden.
der späten 50er Jahre in die Universi-                                                                                                    die Ostfriesische Landschaft mit dem
                                                Filmrollen in „Königliche Hoheit"             Kreativität,                                                                                    Neue Strukturerwägungen und Ein-
tät einzuladen, entwickelte sich aus                                                                                                      Thema „Hochschulfragen" am Frei-
                                                (Harald Braun 1953), „Rosen im                - die Angst vor der Verödung und                                                                sparnotwendigkeiten brächten den
                                                Herbst" (Rudolf Jugert 1955) und              Verwüstung des gesellschaftlichen           tag, 18. November 1988, 19.00, im                   Hochschulen ganz Niedersachsens
                                                „Die Trapp-Familie" (Wolfgang Lie-            Lebens, dessen materielle Reproduk-         Oldenburger Landtagsgebäude be-                     beträchtliche Sorgen über ihre weite-
                                                benciner 1956 und 1958) ein Stück             tion zwar durch die Einführung neu-         schäftigen. In der Einladung begrün-                re Entwicklung. Für den Nordwesten
                                                deutscher Film- und Frauenge-                 er Technologien gesichert, aber nicht       den die beiden Organisationen diese                 und seine Hochschulen gelte das al-
                                                schichte der Wirtschaftswunderzeit.           mit Sinn und Glück aufgeladen wer-          ungewöhnliche Veranstaltung, zu der                 lerdings mehr als für den Südosten
                                                                                              den kann,                                   auch die Bundes- und Landtagsabge-                  des Landes mit seiner seit langem
                                                Vor dem Gespräch mit der Schau-                                                           ordneten der Region erwartet wer-                   durchgebildeten, gefestigten Hoch-
                                                                                                             Fortsetzung auf S. 6
                                                spielerin um 20.00 wird um 18.00 im                                                                                                           schulstruktur.
                                                Vortragssaal des BIS der Film „Lieb-
                                                ling der Götter" (Gottfried Rein-
                                                hardt 1960) in Anwesenheit von Ruth
                                                Leuwerik gezeigt. In diesem Film
                                                                                               Im WS 88/89 15 Prozent                                                                         Die Landschaften wollten deshalb an
                                                                                                                                                                                              den Landtag und die Landesregie-
                                                                                                                                                                                              rung appellieren, den von ihnen und
                                                stellt sie die Rolle der deutschen
                                                Schauspielerin Renate Müller dar,
                                                deren Leben und Karriere unter dem
                                                                                               mehr Immatrikulationen                                                                         ihren Vorgängern gegründeten und
                                                                                                                                                                                              geförderten Hochschulen Eingriffe
                                                                                                                                                                                              zu ersparen, denen sie in ihrem jetzi-
                                                                                               Noch vor Ablauf der endgültigen            Rangskala der Fächer führen die
                                                politischen Druck der Nationalsozia-                                                                                                          gen Ausbauzustand nicht gewachsen
                                                                                               Einschreibungsfrist haben sich an          Wirtschaftswissenschaften (219 Stu-
                                                listen zerbrach. Zu dieser Filmveran-                                                                                                         wären. Darüber hinaus benötigten
                                                                                               der Universität Oldenburg zum              dierende) vor Biologie (161) und
                                                staltung sind Gäste willkommen. In                                                                                                            sie für die komm ^lden Jahre Ziele
                                                                                               Wintersemester 88/89 knapp 1400            Informatik (139). Die Gesamtzahl
                                                der anschließenden Gesprächsrunde                                                                                                             für ihre ergänzende Entwicklung, an
                                                                                               Studierende neu immatrikuliert.            der Studierenden wird nach Schät-
                                                wird die Filmschauspielerin zu ihrer                                                                                                          denen sie sich orientieren könnten,
                                                                                               Das sind fast 15 Prozent mehr als im       zungen des Dezernates 5 (Planung
                                                Filmarbeit, ihren Filmrollen und ih-                                                                                                          heißt es in dem Schreiben weiter. Die
                                                                                               Vorjahr. Traditionell ist der Anteil       und Statistik) zum Stichtag 31. De-
                                                rer Karriere Stellung nehmen. Beide                                                                                                           Attraktivität des Bezirks Weser-Ems
                                                                                               der Frauen auch in diesem Jahr mit         zember 88 knapp über 9000 betra-
Star der 50er Jahre: Ruth Leuwerik              Veranstaltungen erfolgen in Zusam-                                                                                                            hänge von der Entwicklung seiner
                                                                                               53 Prozent besonders hoch. In der
                                                menarbeit mit dem BIS/Mediothek. •                                                                                                            Hochschulen ab.
                        Foto: Thiele
15. Jrg. 8/88                                                                                        uni-info                                                                                          Seite 2




Ein Studiengang zur                                                                                                             Ein folgenschweres
Förderung der Selbsthilfe                                                                                                       Mißverständnis...
Erfolgreicher Modellversuch „Regenerative Energiequellen"
Am 1. Oktober 1988 hat zum zweiten          von Medikamenten, für hygienische         ner Fallstudie durchgearbeitet, wenn
Mal der      Ergänzungsstudiengang          Zwecke oder zum Betrieb kleiner           zum Beispiel das Energieversor-
„Grundlagen der Nutzung regenera-           Produktionsanlagen versorgt zu wer-       gungssystem eines Krankenhauses in
tiver Energiequellen" an der Univer-        den. Vor allem in ländlichen Gebie-       Afrika unter Berücksichtigung öko-
sität begonnen. Präsident Prof. Dr.         ten ist Holz meist neben Kerosin und      logischer, sozialer und kultureller
Michael Daxner begrüßte die 14 Teil-        Dieselkraftstoff die wichtigste Ener-     Rahmenbedingungen          entworfen
nehmer und Teilnehmerinnen aus              giequelle, oft muß es über große          wird. Die Betreuung dieses Ergän-
Asien, Afrika, Latein-Amerika und           Entfernungen herbeigeschafft wer-         zungsstudiengangs obliegt Wisscn-
der Bundesrepublik.                         den. Übermäßige Abholzung hat in          schaftlerinnen und Wissenschaftlern
                                            vielen Gebieten schon zu nachhalti-       der Universität aus den Bereichen
 Bei den Teilnehmern handelt es sich        gen ökologischen Schäden geführt.         Physik, Biologie und Ökonomie. Un-
 um Universitätsdozenten, Entschei-         Als Alternative sind dezentrale rege-     terstützt werden sie von Ingenieuren
dungsträger aus Politik oder Mitar-         nerative Energiesysteme schon heute       und anderen Fachleuten, die ihre
beiter in industriellen Unternehmen.        eine der wenigen Möglichkeiten zur        Erfahrungen, die sie bei Projekten in
Sie haben Natur- und Ingenieurwis-          Energieversorgung.                        Ländern der Dritten Welt gesammelt
senschaften studiert und nehmen                                                                                                 Nach anstrengender Reise am Ziel: Xi-Nan Jia mit Studiengangsleiter Dr.
                                                                                      haben, weitergeben.
nach zum Teil mehrjähriger Berufs-          Die Studierenden werden sich theo-                                                  Ekkehart Naumann vor dem Energielabor                     Foto: Bartel
praxis in ihren Heimatländern an            retisch und experimentell mit den         Das Interesse vor allem aus Dritt-
diesem einjährigen Zusatzstudium                                                      weltländern an diesem Ergänzungs-         Xi-Nan Jia aus Wuhan in China, der     Familienvater sah nur den Preis auf
                                            naturwissenschaftlichen Grundlagen
teil, um sich Kenntnisse anzueignen,                                                  studiengang ist sehr groß, für den        sich bisher noch nie im Ausland        dem Ticket, den er nicht bezahlen
                                            der Nutzung neuerbarer      Energie-
die für die Nutzung von Sonne.                                                        nächsten Kurs liegen bereits über 80      aufgehalten hat, riskierte viel, um    konnte. Er ließ sich jedoch nicht
                                            quellen auseinandersetzen. Sie be-
Wind, Biomasse und Wasserkraft als                                                                                              sich in Oldenburg für den Ergän-       abschrecken, den Weg nach Olden-
                                            schäftigen sich aber auch mit den         Anfragen für die allerhöchstens 15
Energiequellen unerläßlich sind. Ge-                                                                                            zungsstudiengang „Grundlagen der       burg einzuschlagen. Er borgte sich
                                            ökonomischen Bedingungen ihres            Studienplätze vor. Die Teilnehmer
rade in den ländlichen Bereichen der                                                                                            Nutzung Regenerativer Energie-         Devisen und löste am Pekinger
                                            sinnvollen Einsatzes. Außerdem stu-       des ersten Kurses haben Anfang Sep-
Dritten Welt bestehen für den größ-                                                                                             quellen" am Fachbereich Physik im-     Bahnhof eine Eisenbahnfahrkarte -
                                            dieren sie die ingenieurwissenschaft-     tember dieses Jahres alle das Zusatz-
ten Teil der Menschen auf absehbare                                                                                             matrikulieren zu können.               auf eigene Rechnung - nach Ost-
                                            lichen Probleme bei der Realisierung.     studium erfolgreich mit dem akade-
Zeit kaum Chancen, über zentrale                                                                                                Xi-Nan Jia hatte sich erfolgreich um   Berlin, setzte sich in den Zug und
Versorgungsnetze mit Brennstoffen                                                     mischen Grad eines Magister Scien-                                               fuhr in neun Tagen ohne Zwischen-
                                            Die gesamte Problematik bei der           tiae (MSc) abgeschlossen. Die mei-        die Zulassung für den Ergänzungs-
und elektrischer Energie zum Ko-                                                                                                studiengang beworben, erhielt die      stop durch die Sowjetunion, Polen
chen, für Beleuchtung, zur Kühlung          Verwirklichung eines Energieversor-       sten werden eine Berufstätigkeit aus-                                            und die D D R nach Oldenburg. Hier
                                            gungskonzeptes wird im Rahmen ei-         üben, in der sie ihre neu erworbenen      Zusage für ein Stipendium aus
                                                                                                                                Bonn, erkämpfte sich die Beurlau-      kam er mit dem Nachtzug aus Han-
                                                                                      Kenntnisse direkt bei Vorhaben zur                                               nover an und legte die letzte Etappe
                                                                                      Energieversorgung in Ländern der          bung von seinem Arbeitsplatz und

Der Blei und Cadmium                                                                  Dritten Welt nutzen können.

                                                                                      Der Ergänzungsstudiengang wird
                                                                                                                                die Ausreisegenehmigung. Dann
                                                                                                                                machte er sich auf nach Peking, um
                                                                                                                                bei der Deutschen Botschaft Einrei-
                                                                                                                                                                       mit dem Bus zur Universität zurück,
                                                                                                                                                                       gerade rechtzeitig zum Studienbe-
                                                                                                                                                                       ginn. 12.000 km Eisenbahnfahrt
                                                                                                                                                                       hatte er hinter sich, achtmal mußte

fressende Knöterich
Die Arbeitsgruppe „Angewandte                selektierte Pflanze in großer Stück-
                                                                                      zum zweiten Mal am Fachbereich
                                                                                      Physik der Universität durchgeführt.
                                                                                      In einem vom Bund und dem Land
                                                                                                                                sevisum und Flugticket in Empfang
                                                                                                                                zu nehmen. Der Marsch durch die
                                                                                                                                Institutionen hatte zu diesem Zeit-
                                                                                                                                                                       er seine Uhr um eine Stunde zurück-
                                                                                                                                                                       stellen. Xi-Nan Jia wird nun ein
                                                                                                                                                                       Jahr mit Kommilitonen und Kom-
                                                                                      Niedersachsen je zur Hälfte finan-        punkt vier Monate gedauert.            militoninnen aus Latein-Amerika,
Biologie" der Universität unter der          zahl angepflanzt. Mit ersten Ergeb-
Leitung von Prof. Dr. Roland Meg-                                                     zierten Modellversuch wird er insge-      In der Deutschen Botschaft sagte       Afrika und Asien die Nutzung von
                                             nissen dieses Versuches rechnet die
net hat eine Knötcrichpflanze mit            Arbeitsgruppe in einem Jahr.             samt dreimal erprobt, bevor er dann       dem Chinesen allerdings niemand,       Sonnen- und Windenergie studieren
Methoden der Pflanzcnzellzucht se-                                                    in das Regelstudienangebot der Uni-       daß das Flugticket vom Deutschen       und dann zu seiner Frau und seiner
lektiert, die in der Lage ist, hohe                                                   versität übernommen werden kann.          Akademischen        Austauschdienst    Tochter zurückfliegen.
                                             Die Pflanzen werden durch die Picco-
Mengen von Cadmium und Blei über                                                                                                (DAAD) bereits bezahlt war. Der
                                             plant G m b H , Oldenburg, produziert
die Wurzeln aufzunehmen und so die           und während ihrer Anwendung be-
zum Beispiel durch Klärschlamm-              treut. Piccoplant wurde von der ehe-
düngung mit Schwermetallen vergif-
teten Böden zu reinigen, so daß sie
für die Nahrungsmittelproduktion
                                             maligen Mitarbeiterin Megnets, Elke
                                             Haase, gegründet. Ob die Knöterich-
                                             pflanzen dann als Sondermüll in still-
                                                                                      Deutsch in Japan                                                                 Geschichte der
                                                                                                                                                                       Reformpädagogik
                                                                                      wieder wichtig
wieder zugelassen werden können.             gelegten Bleiminen untergebracht
Ein entsprechender Großversuch                                                                                                                                         Prof. Dr. Friedrich W. Busch, Erzie-
                                             werden müssen oder sich aber gar ein
läuft im Hafengclände von Bremen,                                                                                                                                      hungswissenschaftler im Fachbe-
                                             Recycling der Metalle aus der Pflan-
den Hasenbührener       Spülfeldern.                                                                                                                                   reich Pädagogik, und Dr. Jürgen
                                             zenasche lohnt, wird zur Zeit noch
Dort wurde die an der Universität                                                     Auf Einladung der japanischen Ge-        vom Deutschen Akademischen Aus-         Helmchen untersuchen in dem von
                                             von der Arbeitsgruppe untersucht.
                                                                                      sellschaft zur Förderung der Natur-      tauschdienst (DAAD) unterstützt.        der Deutschen Forschungsgemein-
                                                                                      wissenschaften (JSPS) hielt sich Prof.                                           schaft ( D F G ) geförderten Projekt
                                                                                      Dr. Heinrich Besudcn, Hochschul-         Im nächsten Jahr wird Prof. Dr.         „Die Beziehungen der frankophonen
                                                                                                                               Mandokoro in die Bundesrepublik,

 Wachsmann-Preis                                                                      lehrer für Didaktik der Mathematik,
                                                                                      an verschiedenen Universitäten in Ja-
                                                                                      pan auf. Er traf sich dort mit Kolle-
                                                                                      gen, um ein Curriculum für japani-
                                                                                                                               vor allem an die Universität Olden-
                                                                                                                               burg kommen, um an seinem Curri-
                                                                                                                               culum weiterzuarbeiten.
                                                                                                                                                                       Education Nouvelle zur deutschen
                                                                                                                                                                       Reformpädagogik". Im Mittelpunkt
                                                                                                                                                                       der Untersuchung steht die Frage,
                                                                                                                                                                       welche gegenseitigen Wahrnehmun-

 an Biologen Fischer                                                                  sche Ingenieurstudenten weiter zu
                                                                                      entwickeln, nachdem sie in die deut-
                                                                                      sche Sprache mit besonderer Berück-
                                                                                      sichtigung der Mathematik und Na-
                                                                                                                                                                       gen bzw. Ausblendungen zwischen
                                                                                                                                                                       den beiden - politisch teilweise heftig
                                                                                                                                                                       verfeindeten - Nationen auf pädago-
                                                                                                                                                                       gischem Gebiet sich vollzogen haben
                    Dr. Ulrich Fi-          gie an, wo er sich 1987 habilitierte.
                    scher, Mikrobio-                                                  turwissenschaften eingeführt wer-                                                und aufweiche Weise stattgefundene
                    loge am Fachbe-         In     seiner    Habilitationsschrift     den. Dieser Lehrgang der deutschen                                               Kommunikationsprozesse entstan-
                    reich Biologie, hat     „Schwefelstoffwechsel und Elek-           Fachsprache wurde an der Universi-                                               den sind, Die Forschungsarbeit stellt
                    als besondere An-       tronentransportproteine in Anoxy-         tät Oldenburg von Toshitada Man-                                                 einen Beitrag zur Aufhellung der Ge-
                    erkennung für sei-      photobakterien" beschäftigt sich Fi-      dokoro (Technische Hochschule Ka-                                                schichte der internationalen Reform-
                    ne Habilitations-       scher mit den Lebensvorgängen von         goshima, Südjapan) aufgrund seiner                                               pädagogik dar und ist zugleich ein
                    schrift den von         rot und grün gefärbten Bakterien,         Erfahrungen und mit Unterstützung                                                Versuch, über die Vergewisserung hi-
                    der Universitäts-       bei denen der Energiegewinn für           durch den verstorbenen Prof. Dr.                                                 storischer Prozesse und Daten vor-
 gesellschaft jährlich ausgeschriebe-       Wachstum und Vermehrung - ähn-
                                                                                      Hermann I Iclmers (Germanistik)                                                  herrschende       Informationsdefizite
 nen      Gerhard-Wachsmann-Prcis           lich wie bei grünen Pflanzen und
                                                                                      und Bcsuden entwickelt und führte                                                und Mißverständnisse zu überwin-
 1988 erhalten. Der mit 3.000 Mark          Algen - mit Hilfe des Sonnenlichtes
                                                                                       1980 zur Promotion von Mandokoro                                                den.
 dotierte Preis wird jährlich an Nach-      und unter Einwirkung von Schwe-
                                                                                      an der Universität Oldenburg.
                                            felverbindungen    erfolgt.   Dieser
 wuchswissenschaftler der Universi-
 tät Oldenburg für herausragende            Weg des Energiegewinns durch den
                                            Umsatz von Schwefelverbindungen
                                                                                       In den folgenden Jahren trat die                                                Ausschreibung
 wissenschaftliche Leistungen verge-                                                   deutsche Sprache - in Japan in den                                              Der Gerhard-Wachsmann-Preis zur
 ben und ist nach dem Gründer der           kann unter gewissen ökologischen          vier Eingangssemestern der Universi-
                                            Voraussetzungen zu einer Massen-                                                                                           Förderung wissenschaftlicher Arbei-
 Universitätsgescllschaft    e.V. be-                                                 täten gelehrt - gegenüber dem Engli-                                             ten jüngerer Mitglieder oder Absol-
 nannt.                                     vermehrung der Bakterien führen
                                                                                      schen merklich zurück. Im April die-                                             venten der Universität Oldenburg
                                            und hat sicher beim Ursprung des
                                                                                      ses Jahres aber konnte auf der 10.                                               wird jährlich verliehen. Vorschläge
 Fischer studierte Biologie und Che-        Lebens und in der ersten Entfaltung
                                                                                      Tagung der deutsch-japanischen Kul-                                              für den Preis 1989 können bis zum
 mie an den Universitäten Bochum            dieser Kleinstorganismen eine große
 und Bonn. In Bochum legte er sein          Rolle gespielt.                           turkommission in Tokio eine Intensi-                                             31.12.1988 unter Einreichung eines
 Diplom am Lehrstuhl für Pflanzen-                                                    vierung des Deutschunterrichts an                                                Exemplars der Diplom-, Doktor-
 physiologie ab, seine Promotion                                                      den japanischen Hochschulen er-                                                  oder Habilitationsarbeit zusammen
                                            Nach Ansicht der Jury gibt die Ar-                                                                                         mit den dafür abgegebenen Gutach-
 zum Dr.rer.nat. erfolgte 1977 durch                                                  reicht werden. An drei Universitäten
                                            beit von Fischer nicht nur in didak-                                                                                       ten gemacht werden. Eine empfeh-
 die Universität Bonn, Institut für                                                   von Kyushu, der südlichsten der fünf
                                            tisch hervorragender Form eine um-                                                                                         lende Stellungnahme zur Begrün-
 Mikrobiologie, an dem er auch bis                                                    Hauptinscln von Japan, wird jetzt
                                            fassende Übersicht über diesen Teil-                                                                                       dung des Vorschlages sollte ebenfalls
 1982 als wissenschaftlicher Assi-                                                    unter der Leitung von Mandokoro,
                                            bereich der Mikrobiologie, sondern                                                                                         mit abgegeben werden. Vorschlags-
 stent tätig war. In dieser Zeit hielt er                                             inzwischen Professor an der Univer-
                                            stellt gleichzeitig einen besonderen                                                                                       berechtigt sind die Vorstands- und
 sich drei Monate zu Forschungs-                                                      sität Kita-Kyushu, sein Lehrgang
                                            Leistungsbeweis der mikrobiologi-                                                                                          Beiratsmitglieder der Universitätsge-
 zwecken in den USA auf - unter-                                                      weiter ausgebaut, dessen Förderung
                                            schen Forschung an der Universität                                                                                         sellschaft und Professoren der Uni-
 stützt von der D F G . 1982 nahm                                                     der Besuch Besudens diente.
                                            Oldenburg dar. Ein Arbeitsbereich,                                                                                         versität. Weitere Auskünfte erteilt
 Fischer den Ruf als Akademischer                                                                                              Prof. Besuden mit seinem Partner und
                                            durch den die Universität in der                                                                                           Prof, Dr, H.K. Schminke (Fachbe-
 Rat der Universität Oldenburg in                                                     Das Projekt „Deutsch als Fremd-          ehemaligen Doktoranden Prof. Man-
                                            internationalen Forschung eine im-                                                                                         reich 7). Er nimmt auch die Vorschlä-
 der Arbeitsgruppe Gcomikrobiolo-                                                     sprache für japanische Ingcnicurstu-     dokoro vor dem Gebäude des Institut
                                            mer bedeutendere Rolle spielt.                                                                                             ge entgegen.
                                                                                      denten" wird von deutscher Seite         of Technology, Kyushu.
15. Jrg. 8/88                                                                                         uni-info                                                                                              Seite 3




Wachsende Bereitschaft
zur Zusammenarbeit
Daxner sprach vor Unternehmern der Region
 Eine wachsende Bereitschaft, aufein-     Seite gäbe es eine Menge Anerken-        len Hochschulangehörigen ein unter-
ander zuzugehen, hat Präsident Prof.      nung dort, wo Wissenschaft Proble-       schwelliger       Korruptionsverdacht,
Dr. Michael Daxner vor Unterneh-           me deutlich bezeichne und Problem-      wenn Mittel für den Bereich der soge-
mern der Nordwest-Region, dem so-          lösungen anbiete. Auf der anderen       nannten Auftragsforschung zur Ver-
genannten Kleinen Kreis, konsta-          Seite werde immer dort Kritik geübt,     fügung gestellt würden.
tiert. Dafür sprächen die vielen Koo-      wo wissenschaftliche Forschung kei-      An die Unternehmer gewandt, sagte
perationen und gemeinsamen For-           nen unmittelbar praktischen Zweck         Daxner, es sei unsinnig, die Universi-
schungsprojektc mit großen wie mitt-      zu haben scheine, sondern nur Geld        tät für Theorien und Aussagen zu
leren Unternehmen, die in den             koste und nicht einmal erkennbare         bestrafen, die ihnen nicht paßten und
vergangenen Jahren zum Nutzen bei-        Kulturleistungen „herstelle".             die Unterstützung immer nur auf
der Seiten zustande gekommen seien.       Auch die Universitäten seien keines-      Fächer und Stellen zu konzentrieren,
                                          wegs frei von Vorurteilen gegenüber                                                  Immer attraktiver: Hochschulsport in Oldenburg
Daxncr begrüßte ausdrücklich diese                                                  die ihrer Ansicht nach die „richtige"
Entwicklung, die allerdings der wei-      der Wirtschaft, sagte Daxner. Häufig      Theorie und Ausbildung verträten.
                                          sei zu hören, daß Wirtschaftskontak-
teren Förderung bedürfe, denn so-
wohl die Universität als auch die
Wirtschaft hätten nicht immer die
rationale Einstellung zueinander, die
                                          te die Universitäten in unerträgliche
                                          Abhängigkeiten brächten oder daß
                                          ihr Fehlen die Hochschule zum Ab-
                                                                                    Umgekehrt halte er es für eine uner-
                                                                                    trägliche akademische Arroganz,
                                                                                    sich der Auseinandersetzung mit den
                                                                                    wirklich gesellschaftlichen Struktu-
                                                                                                                               Neue Angebote
wünschenswert und erforderlich sei.

Der Wirtschaft warf er eine voreilige
                                          sterben verurteile. Beide Extreme be-
                                          zeichneten Gefahren, aber keine Rea-
                                          lität. Natürlich müsse die Universität
                                          auch „Nein" sagen können und ihren
                                                                                    ren, also auch mit den ökonomischen
                                                                                    Realitäten, zu entziehen. Was die
                                                                                    Gesellschaft brauche, auch Wissen-
                                                                                                                               im Hochschulsport
Neigung vor, die Universität zu stig-                                               schaft und Wirtschaft, sei eine zivili-      Aquarobic, Dance-Alive, Polarity,         New Games und asiatische Sportar-
matisieren, wenn aus der Hochschule       Anspruch auf kritische und distan-        sierte und respektvolle Streitkultur.        Tai Chi, aber auch so bekannte            ten stehen dabei ebenso auf dem
Aussagen und Aktionen kämen, die          zierte Unabhängigkeit im wissen-          Das setze eine Vielzahl von Kontak-          Sportarten wie Handball und Gerä-         Programm wie Akrobatik, Einrad-
nicht in das Bild der Unternehmen         schaftlichen Urteil nicht aufgeben.       ten voraus. Für die Zukunft der Uni-         teturnen und weitere 50 verschiedene      fahren oder Massage und Medita-
paßten. Daxner betonte in diesem                                                    versität sei dieses offene und auch im       Spiel-, Sport- und Bewegungsformen        tion.
Zusammenhang, daß man eine sol-           Im Hinblick auf Drittmittel und Auf-      Widerspruch kultivierte Verhältnis           bietet das neue Sport- und Kultur-        Die Programme sind in der Ge-
che Haltung nicht als pauschale Vor-      tragsforschung, betonte Daxner, es        zur Wirtschaft eine Überlebensfrage.         programm an. Neben den traditio-          schäftsstelle Hochschulsport zu er-
urteile abtun könne. Es gehe darum,       komme nicht so sehr darauf an, wo-        Er halte allerdings auch die Umkeh-          nellen Sportarten enthält das Pro-        halten.
daß die Vorstellung von Universitä-       her das Geld käme, das von öffentli-      rung für richtig: Die Wirtschaft kön-        gramm auch viele Angebote, in de-
ten in weiten Bereichen der Wirt-         chen Einrichtungen oder von der           ne sich, ob sie es nun in all ihren          nen das Erleben des eigenen Körpg-s
schaft zu eindimensional auf die          Wirtschaft der Universität für For-       Branchen zu jeder Zeit wahr haben           und der Sinne im Vordergrund ste-
Nützlichkeit und auf ein dieser Nütz-
lichkeit untergeordnetes Wohlver-
                                          schung zur Verfügung gestellt würde,
                                          sondern was mit dem Geld gemacht
                                                                                    wolle oder nicht, ohne ein solches
                                                                                     Verhältnis zur Wissenschaft auch
                                                                                                                               hen, wie z.B. Aikido und Meditation.
                                                                                                                               Angeboten werden aber auch Pro-
                                                                                                                                                                           Anmeldungen
 halten ausgerichtet sei. Auf der einen                                              nicht weiter entwickeln.
                                          würde. Immer noch herrsehe bei vie-                                                  gramme für besondere Gruppen wie
                                                                                                                               z.B. Wirbelsäulen- und Gelenker-
                                                                                                                               krankte, Schwangere, Senioren, Ju-
                                                                                                                                                                           Schulpraktika
                                                                                                                                                                           Das Zentrum für pädagogische Be-


BAFöG für       Fortbildungsangebote für                                                                                       gendliche oder Behinderte.
                                                                                                                               Für bestimmte Sportarten gibt es
                                                                                                                               Einführungskurse       und     offene
                                                                                                                                                                           rufspraxis (ZpB) informiert über die
                                                                                                                                                                           Schulpraktika in der zweiphasigen
                                                                                                                                                                           Lehrerausbildung. Als Kernzeit für

Auslandsstudien für Lehrerinnen und Lehrer
                                                                                                                               Übungszeiten. Für diejenigen, die ih-       die Allgemeinen Schulpraktika und
                                                                                                                               re Kondition verbessern wollen, eig-        die Sonderpädagogischen Fachprak-
                                                                                                                               net sich besonders das Tempodrom -          tika ist der Zeitraum vom 4.9. bis
Mit der 11. Novelle zum Bundesaus-         „Vor dem Hintergrund der allgemei-      Das vollständige Programm ist im            eine Mischung aus Gymnastik, Spiel
bildungsförderungsgesetz (BAFöG)                                                                                                                                           14.10.1989 vorgesehen. Eine Infor-
                                           nen Entwicklungen im Schul- und         ZpB, Allgemeines Verfügungszen-             und Training mit Musik.
hat der Bundestag eine Ungerechtig-                                                                                                                                        mationsvcranstaltung mit Ausgabe
                                           Ausbildungsbereich ergeben sich         trum, zu erhalten.                          Jeden Sonntag stehen die Sportanla-
keit im BAFöG beseitigt, die zu einer                                                                                                                                      der Anmeldeformulare findet am 30.
                                           auch für die Hochschulen besondere                                                  gen von 10.00 bis 18.00 mit Bewe-
Ungleichbehandlung von deutschen                                                                                                                                           November 1988, 14.00, in VG 001,
                                           Verpflichtungen und zum Teil auch                                                   gungslandschaft, Sauna, Schwimm-
und ausländischen BAFöG-Bczic-                                                                                                                                             statt,
                                           neue Möglichkeiten, sich in Zukunft                                                 bad, Tennis und Badminton zur Ver-
hern geführt hatte. Die Initiative zur     verstärkt im Bereich der Fort- und                                                                                              Anmeldungen für die Schulpraktika
Beseitigung dieser Benachteiligung
ausländischer Studierender ging von
                                           Weiterbildung der Lehrer zu engagie-
                                           ren. Aufgrund ihrer langjährigen Ko-
                                                                                   Studium in                                  fügung. Neu ist ein Kinderkulturpro-
                                                                                                                               gramm, das jeden Sonntag ab 14.30
                                                                                                                               mit Kinderkino „Roter S t r u m p f ,
                                                                                                                                                                           werden nur vom 28.11. bis 6.12.1988
                                                                                                                                                                           (10.00 bis 12.00) im ZpB, AVZ, 1.
der Universität Oldenburg aus.
Das BAFöG sieht die zusätzliche
                                          operationsbeziehungen zu den Schu-
                                          len und den Schulaufsichtsbehörden
                                                                                   Großbritannien                              Disco, Mitmachaktionen, Puppen-
                                                                                                                               theater und Zauberern angeboten
                                                                                                                                                                           Stock, roter Bauteil, Raum 411, an-
                                                                                                                                                                           genommen. Das ZpB weist darauf
Förderung eines bis zu zwölf Mona-        erklärt sich die Universität Olden-      Das Fach Anglistik bietet eine Infor-       wird. Ebenfalls neu im Angebot sind         hin, daß sich in den Fluren des ZpB
ten dauernden Auslandsaufenthaltes        burg bereit, sich im Rahmen ihrer        mationsveranstaltung über Studien-          die „Schnupperworkshops",in denen           jeweils vor den Räumen 405 und 411
zu Studien- bzw. Praktikumszwecken        Möglichkeiten am Ausbau der schul-       möglichkeiten und über Assistant-            in der Zeit von 11.00 bis 16,00 ein        Anschlagbretter befinden, auf denen
vor, die in der Zahlung von Zuschlä-      nahen Lehrerfortbildung zu beteili-      Teacher-Stellen in Großbritannien            erster Einblick in die jeweiligen          Studierende allgemeine Informatio-
gen zum Inlandsförderungssatz be-         gen". Dieser Grundsatzbeschluß aus       am 9. November in VG 001 um 14.00            Sportarten gegeben wird. Tänze,             nen und aktuelle Zuordnungslisten
steht. Diese Zuschläge dienen der         dem Jahr 1986 der Gemeinsamen            an.                                                                                     finden können.
Abdeckung erhöhter         Lebenshal-     Kommission für Lehrerausbildung
tungskosten im Gastland, der Erstat-      (GKL) war Auftrag für das Zentrum
tung der Reisekosten sowie der Über-
nahme von erforderlichen Studienge-
bühren (Obergrenze: DM 9.000 pro
                                          für     pädagogische     Berufspraxis
                                          (ZpB), erstmalig ein Semesterpro-
                                          gramm zur „Regionalen Fortbildung
                                                                                   Sechstes US-Austauschabkommen
Jahr), sie werden als nicht rückzahl-
barer Zuschuß gewährt, sind also
kein Darlehn. Die Förderungs-
höchstdauer verlängert sich um die
                                          für Lehrerinnen und Lehrer" vorzu-
                                          legen. In dem Programm sind zum
                                          einen Lehrveranstaltungen der Uni-
                                          versität aufgenommen, die Fortbil-
                                                                                   mit Universität in Kalifornien
Zeit des Auslandsaufenthaltes.                                                     Im September unterzeichneten die Präsi-     State College 1949 gegründet und ist seit   of Finc Arts\ die als Schwerpunkte
                                          dungsinteressen von Lehrern berüh-
                                                                                   denten der Universität Oldenburg, Pro-      1972 als Universität anerkannt. Sic liegt   Theaterwissenschaften, Musik, Kunst
                                          ren, aber auch schulnahe Fortbil-
                                                                                   fessor Dr. Michael Daxner, und der          25 Meilen südlich von Los Angeles           und Tanz anbietet und regelmäßige
Berechtigt, diese Auslandsförderung       dungsveranstaltungen, die in Zusam-
                                                                                   California State University, Long Beach .   entfernt, direkt am Pazifischen Ozean.      Sommer-Festspiele veranstaltet, durch
                                          menarbeit des ZpB, des Zentrums für
zu erhalten, sind nunmehr - bei Vor-                                               (CSULB), Dr. Curtis L. McCray, ein          Für ihre ca. 33.000 Studierenden bietet     die die CSULB zum Kulturzentrum in
                                          wissenschaftliche      Weiterbildung
liegen bestimmter Voraussetzungen -                                                Abkommen, das insbesondere den Aus-         die CSULB in neun Schools (Instituten)      der Region geworden ist.
                                          (ZWW) und mit verschiedenen Trä-
alle, die eine Förderung ihres Stu-                                                tausch von Studierenden und Lehrenden       64 verschiedene 'Bachclor-Degree'-Pro-
                                          gern der Erwachsenenbildung durch-
diums im Inland erhalten; unter Um-                                                beider Hochschulen regelt. Damit ist        gramme und 50 'Master'-Programme            Obwohl die Austauschbeziehungen zur
                                          geführt werden. Dozenten sind Leh-
ständen können auch Studierende,                                                   nunmehr auch eine Universität im We-        an. Neben dem normalen Lehrangebot,         CSULB erst seit kurzem bestehen, ist
                                          rende der Universität. Für eine schul-
die wegen zu hoher Einkommen der                                                   sten der USA mit der Universität Olden-     das die naturwissenschaftlichen Fächer,     bereits ein erster Lehrenderaustausch in
                                          interne Fortbildung werden Themen
Eltern keine Inlandsförderung erhal-                                               burg verbunden und die Zahl der ameri-                                                  Vorbereitung. Prof. Dr. W. Stölting-
                                          angeboten, die zu einem großen Teil                                                  Wirtschafts- und Sozial Wissenschaften,
ten, die Auslandszuschläge bekom-                                                  kanischen Universitäten, zu denen ent-                                                  Richcrt, Germanist im FB' 11, und Prof.
                                          bereits von Lehrenden der Universi-                                                  Geistes- und Sprachwissenschaften um-
men, da der monatliche Bedarf im                                                   sprechende Austauschabkommen beste-                                                     Wilm Pelters vom 'German Depart-
                                          tät im Rahmen pädagogischer Klau-                                                    faßt, kommt der 'School of Business
Ausland zum Teil erheblich höher ist.                                              hen, auf sechs angewachsen. Dadurch                                                     ment' an der CSULB planen ihre Gast-
                                          surtagungen durchgeführt worden                                                      Administration' besondere Bedeutung
Bis zur I I . Novelle des BAFöG wa-                                                stehen vielfältige Möglichkeiten des Aus-                                               professur für das Sommersemester 1989.
                                          sind und für schulinterne Fortbil-                                                   zu. Als größte wirtschaftswissenschaftli-
ren jedoch diejenigen ausländischen                                                tausches und der Zusammenarbeit zu                                                      Nähere Informationen über die CSULB,
                                          dungsmaßnahmen abgerufen werden                                                      che Einrichtung in Kalifornien (6.900
BAFöG-Bezieher von der Ausiands-                                                   Hochschulen in verschiedenen Regionen                                                   über weitere Partneruniversitäten und
                                          können. Themen wie Alternativschu-                                                   Studierende) genießt sie Ansehen über
förderung ausgeschlossen, die nicht                                                der USA zur Verfügung.                                                                  die Austauschmodalitäten erteilt die
                                          len, Kollegiale Supervision, Videoar-                                                die Grenzen Kaliforniens hinaus.
als Heimatlose, Asylberechtigte oder                                                                                                                                       Forschungsstellc U.S. Hochschulwesen,
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Flüchtlinge anerkannt waren.                                                       Die CSULB wurde als 'Orange Co.unty'        Gleichfalls hervorzuheben ist die 'School   Raum H 023, Tel.: 798-2007.



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 Geschichte der                                                                   „Stadt als                                   14. Oldenburger Kinder-
 Friedensbewegung                                                                 Heimat"
                                                                                   „Stadt als Heimat - Beiträge der
                                                                                                                               und Jugendbuchmesse
 Fritz Küster-Archiv wird eröffnet                                                 Stadtplanung zur Identifikation der         Breiter ÜbeAIick über aktuelle Buchproduktion
                                                                                   Bürger mit ihrem Lebensraum" ist
                                                                                   das Thema eines Symposions, das             Die aus einem Germanistik-Projekt        sich das Beiprogramm: So gibt es
                                                                                   unter der Leitung von Prof. Dr. Jörn        der Universität hervorgegangene          Erfahrungsberichte über selbstge-
                                                                                   Bchnscn und Prof. Dr. Volker                und vom 5. bis 15. November zum          machte Kinderbücher, wird über die
                                                                                   Schwier, Institut für Verwaltungsfor-       14. Mal stattfindende Kinder- und        Deutung alter Märchensymbole re-
                                                                                   schung und Rcgionalwisscnschaft,            Jugendbuchmesse (KIBUM) wird             feriert oder vorgetragen zum Thema
                                                                                   am Freitag, 4. November 1988, ab            auch in diesem Jahr wieder mit           „Mir wird bange ums Herz. Zum
                                                                                   9.30 im Vortragssaal der Universi-          einem umfangreichen Programm             Leben, Hoffnung und Tod von Kin-
                                                                                   tätsbibliothek staltfindet.                 aufwarten. Die von der Universität,      dern im Dritten Reich". Im Stadi-
                                                                                   Städte und Gemeinden im Nordwest-           der Stadt Oldenburg und der Volks-       museum werden die Originale zu
                                                                                   raum sind sich der in allen Struktur-       hochschule gemeinsam getragene           den Bilderbüchern von Roberto ln-
                                                                                   schwachen Räumen latent vorhande-           nichtkommerzielle Messe präsen-          nocenti: „Rosa Weiss" und Elisa-
                                                                                   nen Gefahr personeller Auszehrung           tiert nicht nur die ca. 1400 Neuer-      beth Reuter: „Judith und Lisa" ge-
                                                                                   seit langem bewußt, so die Organisa-        scheinungen aus 150 Verlagen auf         zeigt; über weibliches Rollenbild in
                                                                                   toren. Es würden vielfältige Anstren-       dem deutschsprachigen Kinder- und        Kinder- und Jugendbuch informiert
                                                                                   gungen unternommen, insbesondere            Jugendbuchmarkt, sondern bietet          eine Ausstellung im Informations-
                                                                                   die noch mobilen, für die weitere           darüber hinaus noch ein umfangrei-       zentrum der Stadt unter dem Thema
                                                                                   Entwicklung besonders wichtigen             ches Kulturprogramm an.                  „Mädchen die pfeifen...".
                                                                                   Bevölkerungsgruppen zu binden.                                                       Die traditionelle Sonderausstellung
                                                                                   Städtebauliche Planung und angren-                                                   nimmt in diesem Jahr Bezug auf das
                                                                                   zende Disziplinen könnten einiges                                                    Gedenken an die Reichsprogrom-
                                                                                   dazu beitragen, daß die hier lebenden                                                nacht vor 50 Jahren. Sie steht unter
                                                                                   Menschen, insbesondere auch die                                                      dem Thema: „Antisemitismus und
                                                                                   Heranwachsenden, die besonderen                                                      Holocaust"
                                                                                   Qualitäten ihrer täglichen Umwelt
                                                                                   deutlicher erfahren und sie langfristig     An dem Rahmenprogramm beteili-           Der seit 1977 mit 10.000 Mark do-
                                                                                   als Lebensmitte bejahen.                    gen sich u.a. das Staatstheater Ol-      tierte „Oldenburger Kinder- und Ju-
                                                                                                                               denburg, das Programmkino Casa-          gendbuchpreis" wird erstmalig in
                                                                                                                               blanca mit einem Kinderfestival          diesem Jahr nicht vergeben. Der Rat
                                                                                   Während des Symposions werden                                                        der Stadt hat beschlossen, ihn nur
                                                                                                                               und der Norddeutsche Rundfunk
                                                                                   Planer aus der D D R , den Niederlan-                                                noch alle zwei Jahre im Wechsel mit
                                                                                                                               mit einem Schreibwettbewerb „Kin-
                                                                                   den und die Veranstalter von unter-                                                  dem Carl-von-Ossietzky-Preis zu
                                                                                                                               der schreiben für Kinder". Doch
                                                                                   schiedlichen Ansätzen aus das The-                                                   verleihen.
                                                                                                                               auch an die Erwachsenen richtet
                                                                                   ma beleuchten.



                                                                                   KIBUM-Sonderausstellung:

                                                                                   „Antisemitismus und Holocaust"
                                                                                  Darstellung und Verarbeitung in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur
                                                                                   Am 9. November 1988 jährt sich zum         Es ist deshalb kein Zufall, daß im        troverser Aufsätze über die Darstel-
                                                                                   50. Mal die Reichspopromnacht. In          Rahmen der diesjährigen KIBUM             lung des Antisemitismus und Holo-
Mehr als 50 Gäste aus der gesamten Bundesrepublik und aus der                      der Nacht vom 9. zum 10. November          eine Sonderausstellung durchgeführt       caust in der westdeutschen Jugend-
DDR werden am 25. November zur Eröffnung des Fritz Küster-                         1938 brannten im Deutschen Reich           wird, die in diesen Abschnitt der         und Kindcrbuchlitcratur Rezensio-
                                                                                   die jüdischen Synagogen, zerstörten       jüngeren deutschen Geschichte ein-         nen über die in der Ausstellung ge-
Archivs für Geschichte und Literatur der Friedensbewegung an der                   und beraubten SA und SS-Banden             gebettet ist. In dieser Sonderausstel-    zeigten Bücher.
Universität erwartet. Unter den Gästen werden der ehemalige                        unter den Augen - teilweise auch           lung soll gezeigt werden, wie auch das    Die Sonderausstellung wird am 6.
niedersächsische Ministerpräsident Heinrich Hellwege (Neuenkir-                   unter Beteiligung - der deutschen           Kinder- und Jugendbuch als Medium         November 1988 um 13.15 im Stadt-
chen), die ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Arno Beh-                        Öffentlichkeit Geschäfte und Woh-           der Erziehung, der Vermittlung be-        museum Oldenburg, Raiffeiscnstra-
risch (Hof) und Alma Kettig (Wuppertal) sowie der Historiker                       nungen jüdischer Bürger. Etwa 30.000       stimmter Verhaltensmuster sowie als       ße, . eröffnet. Die Ausstellung kann
                                                                                   Juden wurden verhaftet und in die          Angebot wünschbarer Menschen-             bis zum 11. Dezember 1988 besucht
Prof. Dr. Fritz Fischer (Hamburg) sein.                                            Konzentrationslager eingewiesen, et-       und Weltbilder in verdeckter oder         werden.
Das nach dem Publizisten und Politi-       schaft" und in dieser Eigenschaft ab   wa 100 jüdische Menschen durch die         offener Weise Antisemitismus, Ju-                            Wolf-Dieter Scholz
ker Fritz Küster (1889-1966) benann-       1929 Nachfolger von Fricdensnobel-     Schergen des NS-Terrorismus ermor-         denfeindschaft und Judenhaß ge-
te Archiv für Geschichte und Litera-      preisträger Prof. Ludwig Quiddc,        det.'Viele wählten aus Verzweiflung        wirkt hat. Darüber hinaus soll aber
tur der Friedensbewegung sammelt                                                  und Resignation den Freitod. Dieser        auch dokumentiert werden, in wel-
und archiviert Nachlässe und Depo-
                                          kämpfte Küster mit seiner Zeitung
                                          kompromißlos gegen Stahlhelm und        Exzess an physischer Gewalt, dieser        cher Weise der Antisemitismus in            Veranstaltungen
                                                                                  Rückfall in die Barbarei war nicht
sita bedeutender Persönlichkeiten
der deutschen Friedensbewegung.
                                          Hakenkreuz. Im Mitarbeiterstab des
                                          AD arbeiteten u.a. die Reichstagsab-    nur der vorläufige Höhepunkt der
                                                                                                                             Deutschland und die Massenvernich-
                                                                                                                             tung der europäischen Juden von der
                                                                                                                                                                         zur Progromnacht
Ein besonderer Schwerpunkt liegt          geordneten. - 7 Max Scydewitz und       Diffamierung, Entrechtung und Aus-         deutschen Jugend- und Kindcrbuch-            Zahlreiche Veranstaltungen fin-
dabei auf der Zeit nach 1945. So          Heinrich Ströbel, daneben auch Kurt     grenzung der Juden in Deutschland,         literatur nach 1945 aufgegriffen und         den anläßlich des 50. Jahrestages
befinden sich bereits neben dem           Tucholsky.                              er sollte sich auch als der Beginn der     aufgearbeitet worden ist.                   jenes staatlich gelenkten Verbre-
Nachlaß Fritz Küsters u.a. die Nach-                                              Massenvernichtung der europäi-             Die Sonderausstellung umfaßt dazu           chens statt, das von den National-
                                          Prof. Dr. Robert M.W. Kempner, der
lässe von Dr. Theodor Michaltscheff,                                              schen Juden und der Zerstörung des          ca. 100 Bücher aus drei Zeitabschnit-      sozialisten • als „Reichskristall-
                                          ehemalige stellvertretende Ankläger
Hamburg (1899-1968; ehem. Gene-                                                   europäischen Judentums mit seiner           ten: Bis zur Machtübernahme der            nacht" bezeichnet wurde und
                                          im Kriegsverbrecherprozeß 1946 in
ralsekretär der Internationale der                                                langen Tradition erweisen. Die Ereig-       Nationalsozialisten 1933, von 1933         einstweiliger Höhepunkt der Ju-
                                          Nürnberg, schreibt in seinem Gruß-
Kriegsdienstgegner), des Journali-                                                nisse vom November 1938 haben               bis 1945 und nach 1945 in der Bun-         denverfolgung unter Hitler und
                                          wort zur Eröffnung des Archivs u.a.:
sten Hartmut Bunke, Berlin (1926-                                                 auch im damaligen Land Oldenburg            desrepublik Deutschland sowie in           gleichzeitig der Beginn der ange-
                                          „Seine verlegerische und journalisti-
1981), des Journalisten Manfred                                                   einschließlich der Stadt Oldenburg         der D D R . Wie in den Jahren zuvor         strebten „Endlösung" war. An den
                                          sche Tätigkeit zeichnete sich durch
Rohling, Berlin (1918-1976), des                                                  stattgefunden. Auch hier wurden die        erscheint auch zur diesjährigen Son-        Veranstaltungen zum Gedenken
                                          Mut und große Kenntnis aus. Er war
Schriftstellers Dr. Stefan Matzenber-                                             Synagogen geschändet, die Ge-              derausstellung ein umfangreicher            an die Progromnacht vom 9. auf
                                          einer der wenigen, die sich ernsthaft
ger, Wien (1919-1986), der Publizi-                                               schäfts- und Wohnhäuser zerstört           vom BIS verlegter Katalog. Er ent-          den 10. November 1938 beteiligen
                                          für Frieden und Demokratie einsetz-
stin Maria Krüger, Bremen (1907-                                                  und geplündert, die Juden verhaftet,       hält neben einer Analyse der Entste-        sich neben der Universität und der
                                          ten und nicht mit Feigheit und Angst
1987) und des ehemaligen „Vor-                                                    deportiert und später in den Vernich-      hung und Funktion antisemitischer           Stadt auch der Arbeitskreis Fric-
                                          halbe Wege gingen". Bundestagsvize-
wärts"-Chefredaktcurs Dr. Gerhard                                                 tungslagern ermordet.                      Stereotype in Deutschland zwei kon-         denswoche, die Gesellschaft für
                                          präsidentin Annemarie Renger hebt
Gleissberg, Hamburg (1905-1973) im        in einem Schreiben zur Eröffnung die                                               ^ ^ ***4%*                        -- j      Christlich-Jüdische Zusammen-
Fritz Küster-Archiv. Fritz Küster gilt    Wertschätzung Dr. Kurt Schuma-                                                                                                 arbeit, die Deutsch-Israelische
als einer der bedeutendsten Männer        chers für Küster hervor und betont                                                                                             Gesellschaft, das Staatstheater
in der Geschichte der deutschen Frie-     die Bedeutung von „Das Andere                                                                                                  und die Evangelisch-Freikirchli-
densbewegung.       Der    überzeugte     Deutschland" für die Demokraten in                                                                                             che Gemeinde. Die Veranstaltun-
Kriegsgegner lehnte es schon im Er-       der Weimarer Republik. Küster,                                                                                                 gen der Universität:
sten Weltkrieg ab, Soldat zu werden       1933-1938 in verschiedenen KZ's in-                                                                                            Sonntag, 6. November 1988:
oder Kriegsanleihen zu zeichnen.          haftiert und auch nach 1945 zunächst                                                                                            11.15; Sladlmuseum: Ausstellung
                                          Vorsitzender der Deutschen Frie-                                                                                               im Rahmen der 14. Kinder- und
 1921 gründete er eine Zeitschrift, aus   densgesellschaft, gab das A D bis En-                                                                                          Jugendbuchmesse „Holocaust -
 der später die Wochenzeitung „Das        de 1962 heraus. Dann mußte er die                                                                                              Auseinandersetzung in der Kin-
 Andere Deutschland" (AD), das            Leitung aus gesundheitlichen Grün-                                                                                             der- und Jugendliteratur".
 meistgelesene Blatt der Friedensbe-      den seiner Frau Ingeborg Küster                                                                                                Donnerstag, 10. November 1988:
 wegung in der Weimarer Republik          übertragen, die die Zeitung noch bis                                                                                           10.00; Vortragssaal der Universi-
 hervorging. Bereits 1928 wurde Kü-       1969 weiterführte. Fritz Küster starb                                                                                          tätsbibliothek; Vortrag: „Das
ster vom Reichsgericht nach Enthül-       1966 in Hannover.                                                                                                              Versagen des Ebenbildes Gottes";
lungen des A D über die „Schwarze                                                                                                                                        Referent: Landesrabbiner Henry
Reichswehr" zu einer mehrmonati-          Unter den Gästen werden auch Inge-                                                                                             G. Brandt
gen Haftstrafe verurteilt, die er auf-    borg Küster (Wuppertal), der letzte
                                                                                                                                                                         20.00; Aula der Universität; Vor-
grund einer allgemeinen Amnestie          AD-Chefredakteur, Heinz J. Furian
                                                                                                                                                                         trag: „Die Botschaft des Juden-
allerdings nicht absitzen mußte. Seit     (Hannover) und der älteste lebende      Eine Seite aus einem Bilderbuch für deutsche Kinder aus dem Jahre 1935. So             tums im Leben der Deutschen und
1927 Bundesvorsitzender der 1892          DFG-Bundesvorsitzende, Dr. Ger-         sollten schon die Kleinsten ihre judischen Nachbarn sehen, die im Text aufgefordert    die Funktion der Universität";
durch Bertha von Suttner begründe-        hard Schmidt (Oldenburg), sein.         werden, Deutschland - „tempo, tempo" - zu verlassen. Auch hier stellt bereits auf      Referent: Prof. Dr. Leo Trepp.
ten    „Deutschen      Friedensgesell-                       Stefan Appelius      dem Wegweiser: „Die Juden sind unser Unglück!"
15. Jrg. 8/88                                                                                     uni-info


Zur Diskussion:

Mitten im Wissenschaftsbetrieb ein
Raum der Ruhe und ein Raum der Unruhe
D      er Alltag des Lehrbetriebes ist
       viel zu stark gekennzeichnet
von den Taktzeiten der Lehrstunden,
                                         W       ir brauchen andere Orientie-
                                                 rungen; Anregungen, Einla-
                                         dungen, Einführungen zu den Di-
                                                                                  Besondere Bedeutung gewinnt auch
                                                                                  in dem Oldenburger Wandbild wie-
                                                                                  der jene schmerzlich präzise Zersplit-
                                                                                                                           Menschheit anlegen durfte - in der
                                                                                                                           geschichtlichen Anlehnung an eine
                                                                                                                                                                      ter sich auffächern, als das ein denk-
                                                                                                                                                                      malähnlich aufgestelltes Kunstwerk
                                                                                                                                                                      vermöchte.
                                                                                                                           relativ undogmatische Kommunisti-
                                                                                  terung, die einmal in malerischen
nach denen der Wissens- und Ar-
beitszusammenhang eines Semesters
auf wochenweise Abschnitte verteilt
                                         mensionen der anderen Wirklichkeit,
                                         der all diese Betriebsamkeit doch
                                         dienen soll. Diese Wirklichkeit muß
                                                                                  Kommentaren zu C D . Friedrichs
                                                                                  „Eismeer" entstand und immer neu
                                                                                                                           sche Partei und der relativ unerschüt-
                                                                                                                           terten Fortsetzung eines aufgeklärten
                                                                                                                           Humanismus Picasso durchaus ver-
                                                                                                                                                                     D       as Forum, das Foyer und ihr
                                                                                                                                                                              Umfeld bis in die Bibliothek
                                                                                                                                                                     einerseits, bis in die Wiesen anderer-
ist, und von der Hetze oder Lange-       spürbar und hilfreich anwesend sein,     sich vor uns in seinen Aquarellen und    wandt. So ist Kappelers Entwurf für       seits werden auf vielfältige aber sehr
weile zwischen diesen Leistungsein-      eben auch so anschaulich sinnfällig,     Malereien zu- ereignen scheint. Das                                                genau bestimmte Weisen so künstle-
                                                                                                                           einen ganzen Raum vermutlich die
heiten. Viele Inhalte und sinnvolle      wie Universitätsreformentwürfe und       andere ist die Tradition seiner Dop-                                               risch mit Elementen durchsetzt, daß
                                                                                                                           grundsätzlich anstehende Konse-
Arbeitsformen vertragen ohnehin die      zeitgeschichtliches Engagement und       pelporträts. Wie schon Peter Brück-
                                                                                                                           quenz. Die Momente, die auf die           sie dazu anregen, nachdenklich die
Aufteilung in einen Stundenplan nur      Forderungen für Interdisziplmarität      ner durch die Gegenwart Lessings
                                                                                                                           Fläche der Wand zusammengebannt           Räume auszuschreiten, Anschauun-
schlecht. Jede Zusammenarbeit von        nur selten sein können. Es ginge um                                               sind, sollen in einem Raum, für den       gen zu bewußten Gedanken und
Lernenden mit einander und mit           Ergänzung der wissenschaftlichen                                                  ein Modell im Sommer schon mit            Schritten zu entwickeln. Zu diesem
Lehrenden - an die unter den Lehren-     durch die ästhetischen Erkenntniswe-      Von Rudolf zur Lippe                    ausgestellt war, mehrdeutig die Sinn-     Gesamtentwurf, der eine einzigartige
den ist nicht einmal mehr im beschei-    ge. Wenigstens Spuren dieses Ande-                                                und Formbeziehungen zueinander            Verbindung der unterschiedlichsten
denen Rahmen des einstigen, Projekt-     ren müssen eine weitere, ernsthaftere                                             entfalten, in einem Raum, der durch       Werkaspekte dieses bedeutenden
studiums zu denken - muß sich müh-       und freiere Vernunft hier gegenwär-      einer Geschichte       unnachgiebiger    eingesprengte Flächen und Linien          Künstlers ermöglicht, wird erstmals
sam im Schlagschatten von Semester-      tig in unser Bewußtsein rufen.           Aufklärung einbeschrieben wurde,         zersplittert ist wie das Eis von C D .    auf Wunsch der Universität auch ein
wochenstundenprogrammen, soge-
nannten curricularen Vorgaben und
Kapazitätsverordnungen etwas eige-
                                         F     ür zwei von diesen Dimensio-
                                               nen sind geeignete Vorhaben so
                                         herangereift, daß vielseitige Wünsche
                                                                                  so gibt Kappeier hier Ossietzky durch
                                                                                  den Kopf Erich Frieds genau die
                                                                                  Fortsetzung in heutige Auseinander-
                                                                                                                           Friedrich. Dazwischen und dagegen
                                                                                                                           sollen die so intensiv erlebten Men-
                                                                                                                                                                     Raum der Stille gehören. Ein entspre-
                                                                                                                                                                     chender Wunsch ist immer wieder
                                                                                                                                                                     laut geworden, nach einem Ort für
                                                                                                                           schenbilder ihre Orte einnehmen,
ne Bewegungsfreiheit schaffen. Die       und Vorstellungen Anleitung und          setzungen, die uns erst wirklich von     von Geschichte bestimmt und verge-        Begegnungen und Veranstaltungen,
meisten Räume erschweren das zu-         Vorbereitung auf dem notwendigen         ihm spricht, indem sie Aufforderung,     waltigt, aber auch zu neuen Schritten     die gemeinsamer Besinnung dienen
sätzlich durch ihre starre Unwirtlich-   Niveau finden werden. Mit Niveau         aktuelle Verallgemeinerung und indi-     in eine andere Geschichte ansetzend,      vom Rundgespräch über ökologische
keit. So verfallen auch Pausen allzu     sind einfach die Ansprüche gemeint,      viduelle Verantwortung vereint.          neue Beziehungen öffnend. Dies,           Fragen bis zu meditativen Übungen,
leicht dem gleichen Syndrom wie
"Arbeit und Freizeit": Man versucht,
durchhängend, den Stress abfallen zu
                                         denen eine Gestaltung entsprechen
                                         muß, um in sich und auf die ihr
                                         Begegnenden verständlich und klar
                                                                                  D      azu noch die unbegrenzte Zer-
                                                                                         störungsgewalt des Menschen,
                                                                                  sein grenzenloses Leiden und seine
                                                                                                                           meine ich, kann der Raum geschicht-
                                                                                                                           licher Unruhe werden, den eine Uni-
                                                                                                                           versität ebenso braucht wie einen Ort
                                                                                                                                                                     aber auch für die individuelle Kon-
                                                                                                                                                                     zentration. Dieser Raum der Stille
                                                                                                                                                                     soll also, und das eben mitten im
lassen, oder jagt hinter dem Notwen-     genug wirken zu können.                  geschichtliche Besinnung auf politi-     der Stille. Im einen wird die Fähigkeit   Getriebe, den Menschen erleichtern,
digsten her wie Büchern und Mahl-
zeiten. "Kommunikation"
dann im Durchmarsch durch Flure
                                findet   A      us den Ossietzky-Tagen des
                                                Sommers 1988 ist ein Projekt
                                         hervorgegangen, das ich für einen
                                                                                  sche Auswege darzustellen, über-
                                                                                  steigt zweifellos die Möglichkeiten
                                                                                  von Malerei seit Völkermord und
                                                                                                                           gestärkt, auf die Anleitungen des
                                                                                                                           anderen für Orientierungen auf Ver-
                                                                                                                           nunft zu horchen.
                                                                                                                                                                     ganz persönlich wiederzufinden, wo-
                                                                                                                                                                     zu ihnen denn eigentlich die Arbeit
                                                                                                                                                                     hier wichtig ist als ein erheblicher Teil
und Cafeterien statt, wo sie darunter    sinnvollen Gegenpol zu dem noch zu       Naturvernichtung. Nach Auschwitz
leidet, daß man sich weder zum Blei-
ben noch zum Weitergehen entschei-
                                         erläuternden Raum der Stille halte.
                                         Detlef Kappeier hat auf Bitten der
                                                                                  ist zumindest Historienmalerei nicht
                                                                                  mehr möglich. Auf Kokoschkas
                                                                                                                           D       as andere Vorhaben wird
                                                                                                                                   Franz Erhard Walthcr im
                                                                                                                           Herbst 1988 verwirklichen. Durch
                                                                                                                                                                     ihres eigenen unteilbaren Lebens.

                                                                                                                                                                     D       em gegenüber kann ein Raum
                                                                                                                                                                             der geschichtlichen Unruhe die
den kann. Dies alles sage ich schon      Universität ein Wandgemälde ge-          Pausanias-Tryptichon für die H a m -     eine ungewöhnlich engagierte Zu-          Aufgaben vergegenwärtigen, die von
deshalb nicht abstrakt kritisch, weil    schaffen, das Carl von Ossietzky und     burger Universität kann man sich in      sammenarbeit von Hochschulbau             außen anstehen und für die eine Be-
 meine eigenen Anstrengungen in          die Geschichte bilderisch bewußt         dieser Hinsicht nicht als Gegenbei-      Gesellschaft Niedersachsen, Univer-       reitschaft von innen gebraucht wird.
 Lehrveranstaltungen, Sitzungen und      macht, derentwegen die Lebensarbeit      spiel berufen. Vielleicht war Guttuso    sität, Stadt und Künstlern kann eine      Einer Durchdringung dieser beiden
 zwischen ihnen dem Syndrom entge-       dieses Mannes uns wichtig bleibt.        der letzte, der die Darstellung des      Stiftung von „Kunst am Bau" in            Seiten kommt die zeitgeschichtlich
 genzuwirken, mich viel zu viel Kraft
 kosten und den Beteiligten viel zu
 wenig Unabhängigkeit eintragen.
                                         K      applers Mittel für diese außer-
                                                ordentliche    Aufgabe     sind
                                         durch viele Werke hindurch gereift.
                                                                                  Kampfes der Menschen gegen die
                                                                                  Unmenschlichkeit als Entwurf für
                                                                                  eine im Benjaminschen Sinne erlöste
                                                                                                                           Oldenburg dem Alltag der Menschen
                                                                                                                           in der Universität sehr viel näher
                                                                                                                           entgegenkommen und sehr viel wei-
                                                                                                                                                                     bewußte und doch ganz individuell
                                                                                                                                                                     künstlerische Arbeit Kappelers sehr
                                                                                                                                                                     entgegen.


                                                                                                                                       KL TRANSPORTE
                                                                                                                                       SCHNELLKURIF.R «f LkW VERUM
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                                                                                                                                              U1/505845 5 0 1 3 6 5 '




                                                                                                                                                                         Bowling • Cafe • Restaurant • Billard • Pari
                                                                                                                                                                         SPORT * SPIEL * SPASS
                                                                                                                                                                              FÜR JUNG UND ALT
                                                                                                                                                                           STUDENTEN ERMÄSSIGTE
                                                                                                                                                                             PREISE BIS 19.30 UHR
                                                                                                                                                                               KASPERSWEG 21
                                                                                                                                                                              TELEF. 0441/5 20 50
15. Jrg. 8/88                                                                                    uni-info                                                                                             Seite 6



                                         Studienzeitverkürzung:
 Prof. Dietrich
 80 Jahre alt       Am 13. Novem-
                                         Jetzt sind die Hochschulen am Zuge                                                muß man nun berücksichtigen, daß
                                         Sind die deutschen Hochschulabsol-       Das Alter der Hochschulabsolventen                                                   menden Anteil von Teilzeitstudenten,
                    ber feiert Profes-
                                         venten zu alt und daher benachteiligt,   und die zu lange Studiendauer wird       nicht in allen europäischen Ländern         die neben dem Beruf ein Studium
                    sor Dr. Werner
                                         wenn 1992 mit dem europäischen           meist in einem Atemzug genannt. Bei      eine Wehrpflicht besteht, daß die           absolvieren.
                    Dietrich seinen
                                         Binnenmarkt die Hochschulabsol-          näherer Betrachtung aber ist die Stu-    Wehrpflicht unterschiedlich lange           # Wachsende stoffliche Fülle und
                    80. Geburtstag.
                    Der     gebürtige    venten der europäischen Nachbar-         dienzeiten nur einer von mehreren        dauern kann, daß das Schuleintritts-        entsprechende      Prüfungsvorausset-
                    Vogtländer stu-      länder mit ihnen konkurrieren? Diese     Faktoren, die auf das Alter der          alter in anderen Ländern häufig sehr        zungen.
                    dierte und pro-      Gefahr sehen die Bildungspolitiker       Hochschulabsolventen Einfluß ha-         viel früher liegt oder die Schulausbil-     Dies ist nur ein Teil der möglichen
                    movierte     Päd-    von Bundesbildungsminister Jürgen        ben. Die Studienanfänger, die heute      dung kürzer ist. Bezieht man alle           Gründe. Neuere Forschungsergeb-
  agogik und Psychologie an der          Möllemann bis zum Wisse nschafts-        in die Hochschulen kommen, sind          diese Faktoren ein, dann ist selbst bei     nisse zeigen, daß Studienzeiten nicht
  Universität Leipzig, an der er         rat. Die überlangen Studienzeiten in     zur Hälfte bereits 22 Jahre und älter.   einer Verkürzung der Studienzeit in         von einem Grund oder einigen Grün-
  auch über ein Thema aus der            der Bundesrepublik im Vergleich zu       Sie haben ihren Wehr- oder Zivil-        der Bundesrepublik noch nicht si-           den, sondern einem Bündel sich ge-
  empirischen Graphologie promo-         den europäischen Nachbarländern          dienst hinter sich, oft ein Praktikum    chergestellt, daß alle Absolventen auf      genseitig bedingender Faktoren ab-
  vierte. Von lebensprägender Be-        gelten als die Hauptursache. Auch        absolviert oder einen Auslandsauf-       dem europäischen Binnenmarkt in             hängig sind. Als besonders interes-
  deutung war seine Begegnung mit        der niedersächsische Wissenschafts-      enthalt bzw. eine Berufsausbildung       der gleichen Altersstufe stehen.            sant kann eine Konstanzer Studie
  Graf Karlfried Dürckheim, der im       minister Dr. Johann Tönjes-Cassens                                                Auch die Annahme, daß das höhere            gelten, die nach Befragen von Studie-
                                                                                  zunächst dem Studium vorgezogen.
  damaligen Leipziger Psychologi-        konstatierte in der Überalterung der                                              Durchschnittsalter der deutschen            renden herausgefunden hat, daß eine
                                                                                  Wenn heute jeder fünfte Studienan-
  schen Institut wirkte.                 Hochschulabsolventen eine gesell-                                                 Absolventen notwendig ihre Einstel-
                                                                                  fänger ein Studium erst nach einer                                                   Studienzeit von etwa sechs Jahren
  Ein Zweitstudium in Medizin            schaftliche Fehlentwicklung. Nach-                                                lungschancen verschlechtert, ist an-
                                                                                  Berufsausbildung      beginnt,   dann                                                bereits vor Aufnahme des Studiums
  konnte Dietrich nur bis zum Phy-       dem im vergangenen Jahr der Ver-                                                  gesichts der unterschiedlichen Aus-
                                                                                  stecken auch dahinter Strategien zur                                                 als eine Art Lebensplanung festgelegt
 sikum absolvieren, durfte es je-        such, den überlangen Studienzeiten
                                                                                  Verbesserung der Berufsaussichten        bildungsinhalte nicht sicher. Die           wird, unabhängig von den Bedingun-
 doch infolge eines Doppelstu-           durch ein Studiengebührengesetz zu-
                                                                                  nach Studienabschluß, auch wenn          Ausbildung der deutschen Ingenieu-          gen des Studiengangs selbst.
 dium-Verbotes der NS-Regierung          leibe zu rücken, gescheitert war, wird
                                                                                  sich dadurch das Alter merklich er-      re zum Beispiel, die durch besonders         All das reicht aber immer noch nicht
 nicht mehr fortsetzen. Er unter-        nun nach den Ursachen für die Stu-
                                                                                  höht.                                    lange Studiendauer auffällt, gilt im         aus, wenn man die unterschiedlichen
 richtete sieben Jahre als Volks-        dienzeiten in den Hochschulen ge-
                                         forscht.                                                                          internationalen Vergleich als hoch-          Fachstudienzeiten an verschiedenen
 schullehrer, bis er dann als Soldat                                                                                       wertig und vollständig berufsqualifi-        Hochschulen erklären will. Der Wis-
                                                                                  Bei einem internationalen Vergleich
 eingezogen wurde und als Hee-                                                                                             zierend. Die Ingenieurausbildung an-         senschaftsrat hat in einer Untersu-
 respsychologe arbeitete.                                                                                                  derer Länder setzt häufig die betrieb-       chung über die Studiendauer des Jah-
 Nach dem Krieg wandte er sich
 der      Heimvolkshochschulbewe-
 gung zu, wo er dem damals noch
 jüngeren Schulenberg begegnete.
                                         Seit 1975 keine                                                                   liche und berufliche Praxis nach Ab-
                                                                                                                           solvierung des Studiums voraus, um
                                                                                                                           auf den gleichen Stand des Ausbil-
                                                                                                                                                                        res 1985 im Diplomstudiengang Psy-
                                                                                                                                                                        chologie festgestellt, daß die durch-
                                                                                                                                                                        schnittliche Studiendauer schwankt
  1954 berief ihn der Niedersächsi-
 sche Kultusminister als Referent
 für die Lehrerfortbildung, vier
 Jahre danach wechselte er dann
                                         neuen Stellen mehr                                                                dungsniveaus zu kommen.

                                                                                                                           Das Qualitätsniveau der Absolven-
                                                                                                                           ten wächst allerdings nicht unbedingt
                                                                                                                           mit der Dauer der Ausbildung. Aus
                                                                                                                                                                        von 9,5 Semestern (Uni Freiburg) bis
                                                                                                                                                                        '4,8 Semestern (Uni Düsseldorf), ob-
                                                                                                                                                                        wohl dieser Studiengang in der Bun-
                                                                                                                                                                        desrepublik weitgehend ähnlich auf-
 nach Oldenburg. Von 1960 bis            In den letzten zehn Jahren haben die     verschlechterten sich die Betreuungs-                                                 gebaut ist. Vieles spricht dafür, daß
                                         Hochschulen keine zusätzlichen Per-      relation für die Studenten. Die Poli-    bildungspolitischen, aber auch aus           die PrüfungsOrganisation auf die un-
  1963 war er Rektor der damaligen
                                         sonalstellen für Lehre und For-          tik des Offenhaltens der Hochschu-       fiskalischen Gründen muß eine                terschiedliche Fachstudiendauer an
 Pädagogischen Hochschule. Un-
                                         schung erhalten. Nach einer Erhe-        len für die geburtenstarken Jahrgän-     Grenze gezogen werden. Schon in              den Hochschulen einen Einfluß hat.
 mittelbar vor Aufnahme des
                                         bung des Wissenschaftsrates hatten       ge führte an den Universitäten zu        den 60er Jahren wurde den Hoch-              Weil hier die Hochschulen selbst die
 Lehrbetriebs der neu gegründeten
                                         die Universitäten 1987 52.000 Stellen    einem Anstieg der Studienanfänger-       schulen mangelnde Effizienz (Dich-           Studienzeit durch eigene Maßnah-
 Universität ging Dietrich in den
 Ruhestand. Der Volkshochschule          für Wissenschaftler und 58.000 Stei-     zahlen von 118.000 im Jahre 1975 auf     gans) vorgeworfen. Sie könnten nicht         men verkürzen können, setzt das
 Oldenburg blieb er danach noch          len für Bibliothekare, Techniker,         156.000 im Jahr 1987. Gemittelt über    effizient arbeiten, weil trotz des Stu-      Land Niedersachsen in diesem Punkt
 lange treu und veranstaltete Kurse      Handwerker, Assistenz-,      Verwal-     alle Universitäten und Fächer kamen      dentenzustroms die Studienzeiten             an und kritisiert, daß Diplomarbei-
 zu verschiedenen psychologischen        tungs- und Sekretariatsmitarbeiter.       1975 29 Studenten auf einen Profes-     immer länger würden.                         ten oft den Charakter von Promo-
 Themen, über die er bis zum heu-        Dieser Stellenbestand für die Grund-     sor, 1987 waren es 38. Diese Berech-
                                                                                                                            Auch der Wissenschaftsrat hat schon         tionsarbeiten erhalten und Lei-
 tigen Tag bei der „Literaria" vor-      ausstattung wird von den Ländern         nung geht von den Studienanfänger-
                                                                                                                            1966 hartnäckig auf Maßnahmen zur           stungsnachweise und Prüfungsteile
 trägt.                                  finanziert. Seit Mitte der 70er Jahre    zahlen aus, die mit zehn Semestern
                                                                                                                            Studienzeitverkürzung         gepocht,      sich immer mehr ausweiten. Das Mi-
                                         sind insgesamt keine neuen Stellen       für die Regelstudienzeit in Studen-
                                                                                  tenzahlen umgerechnet wurden.             denn tatsächlich sind heute seit den        nisterium selbst hat allerdings einen
                                         hinzugekommen. Der Endausbau
                                                                                                                            50er Jahren die Studienzeiten ange-         wesentlichen Anteil an dieser Ent-
                                         der Neugründungen, der Aufbau
                                                                                                                            stiegen, allerdings nicht kontinu-          wicklung daran, weil Prüfungsord-
                                         neuer Fächer wie Informatik, Mikro-
                                                                                                                            ierlich und sehr unterschiedlich nach        nungen der staatlichen Aufsicht un-
Von der Würde                            elektronik, Molekularbiologie und
                                         die Ausweitung der Studienkapazitä-      Hochschulgrade                            den einzelnen Studiengängen. In den
                                                                                                                            Jahren seit 1980 steigen die Studien-
                                                                                                                                                                        terliegen.
                                         ten in stark nachgefragten Fächern                                                                                             Dennoch werden sich die Fachberei-
des Menschen                             wie Medizin, Rechtswissenschaft, Be-     Der Senat hat beschlossen, daß an
                                                                                  Frauen Hochschulgrade in weibli-
                                                                                                                            zeiten stärker an. Dafür sind vielfälti-
                                                                                                                            ge Ursachen denkbar:
                                                                                                                                                                        che der Diskussion insbesondere
                                                                                                                                                                        über die Prüfungsabläufe nicht ent-
Die Evangelische Akademie Olden-         triebswirtschaft, Biologie und Elek-
                                         trotechnik war nur möglich, weil         cher Form verliehen werden. Dar-          • Die Überfüllung der Hochschulen           ziehen können. Sie müssen die Bereit-
burg veranstaltet erstmals in ihrem                                               über hinaus sollen die Ordnungen für
                                         Stellen vor allem aus den Lehramts-                                                mit immer schlechteren Betreuungs-          schaft dazu zeigen, um nicht in den
Haus in Rastede eine Studientagung                                                die Verleihung der Hochschulgrade
                                         studiengängen in die Wachstumsfä-                                                  verhältnissen. Folge: Desorientie-           Ruf mangelnder Effizienz zu kom-
vornehmlich mit Wissenschaftlern                                                  vorsehen, daß sie in weiblicher Form
                                         cher umgeschichtet wurden. Als Fol-                                                rung und Anonymisierung.                     men. Im Ministerium werden auf
der Universität Oldenburg. Thema:                                                 auch rückwirkend auf Antrag verlie-
                                         ge des Nullwachstums bei den Stellen                                               • Die Verschlechterung der Ausbil-           Vorschlag der Kultusministerkonfe-
„Von der Würde des Menschen".
                                                                                  hen werden können.                        dungsförderung mit einem zuneh-              renz bereits Pläne ausgearbeitet, wie
U.a. werden der Historiker Prof. Dr.
Heinrich Schmidt über „Unter-                                                                                               menden Zwang fürdie Studierenden,            man Fachbereiche mit kürzeren Stu-
schiedliche Vorstellungen von Men-                                                                                          durch Werkarbeit zur Finanzierung            dienzeiten durch eine bevorzugte
                                                                                                                            selbst beizutragen.                          Mittelverteilung im Haushaltsplan
schenwürde im Mittelalter und in der
Neuzeit", der Theologe Prof. Dr.         Entomologentag                           Das neue Interesse                        • Eine Veränderung der Struktur der          belohnen kann.
                                                                                                                            Studentenschaft mit einem zuneh-                                      York Hener
Günther Roth über „Menschenwür-
de: Zentralbegriff der Theologie oder    in Oldenburg                             an der Kultur
Kuckucksei?", der Psychologe Prof.                                                                 Fortsetzung von S. 1
                                         Am Sonntag, 6. November 1988, fin-
Dr. Peter Gottwald über „Ursprung
und Gegenwart von Menschenwür-
de" und der Erziehungswissenschaft-
                                         det ab 9.30 im Staatlichen Museum
                                         für Naturkunde und Vorgeschichte
                                         Oldenburg, Damm 40-44, der Nord-
                                                                                  - die Angst vor den psychischen und
                                                                                  sozialen „Defekten", die Verödung        Ausländerpolitik und Recht
ler Prof. Dr. Jörg Wolff „Menschen-                                               an Menschen und Gesellschaft be-
würde als Programmsatz oder als
verbindliche Verpflichtung im Straf-
                                         westdeutsche Entomologentag statt.
                                         Organisiert wurde die Tagung von
                                         Prof. Dr. Volker Haeseler, AG Ter-
                                                                                  wirkt.
                                                                                  Hinzu käme, so die Veranstalter, die
                                                                                                                           in der EG und in Luxemburg
recht" referieren. Die Studientagung                                              verstärkt zu beobachtende Tendenz        Ausländerpolitische Entscheidungen          mission, Parlament und Gerichtshof
                                         restrische Ökologie am Fachbereich
findet am 11. und 12. November 1988                                               vieler Politiker, ungelöste Probleme     und ausländerrechtliche Regelungen          der Europäischen Gemeinschaften
                                         Biologie der Universität, und Karl
statt. Anmeldungen bis zum 7. No-                                                 ins Feld der Massenkultur zu ver-        in der Europäischen Gemeinschaft            galt der Thematisierung dieser Sach-
                                         Otto Meyer vom Staatlichen Muse-
vember an die Evangelische Akade-                                                 schieben, um so andernorts entstan-      (EG)und die Lebens- und Arbeitssi-          verhalte.
                                         um für Naturkunde und Vorge-
mie Oldenburg, Mühlenstraße 126,                                                  dene Schäden und Probleme beinahe        tuation von Ausländern im Großher-
                                         schichte Oldenburg.                                                                                                           Einen zweiten Programmschwer-
 2902 Rastede. Die Kosten für die                                                 „kostenneutral" zu kompensieren.         zogtum Luxemburg waren The-                 punkt bildeten die Migrationen in
Tagung betragen 72,— D M                                                          Der dreitägige Kongreß will einer-       menschwerpunkte einer Studie'ncx-
                                         Die Organisatoren erwarten zu die-                                                                                            Luxemburg, weil zum einen dieses
                                                                                  seits Motive und Erscheinungsfor-        kursion im Sommer. An der Studien-
                                         sem Kongreß zahlreiche Experten                                                                                               Land in der Migrationsforschung
                                                                                  men des neuen Interesses an der          fahrt, unter Leitung von Adolf
                                         aus dem gesamten Bundesgebiet.                                                                                                kaum Berücksichtigung findet, der-
                                                                                  Kultur analysieren und andererseits
Gelder fiir                              U.a. sind folgende Vorträge geplant:
                                         Hermann Geffcken vom Niedersäch-
                                                                                  konstruktive Vorschläge für seine
                                                                                  weitere Entwicklung liefern. So sol-
                                                                                                                           Schröder, Lehrbeauftragter im FB 1,
                                                                                                                           nahmen Studierende der Fachberei-
                                                                                                                                                                       zeit aber unter den westeuropäischen
                                                                                                                                                                       Industrienationen mit fast 27 % den
Familiensoziologie                       sischen Landesinstitut für Bienen-
                                         kunde: „Ist die Honigbiene keine hei-
                                                                                  len am ersten Tag (17. November
                                                                                   1988) eine Bestandsaufnahme der
                                                                                                                           che Pädagogik, Sozial- und Wirt-
                                                                                                                           schaftswissenschaften teil.
                                                                                                                                                                       höchsten Ausländeranteil in der Ge-
                                                                                                                                                                       samtbevölkerung verzeichnet. In
Wie der „Rundblick" berichtet, will      mische Tierart?", Bernd Moser, Zoo-                                               In der Ausländerpolitik gehen Rege-         einigen Gemeinden Luxemburgs le-
                                                                                  Physiognomie der Kultur der 80er         lungen für eine Gemeinschaftspolitik
das Wissenschaftsministerium in den      logisches Institut und Museum der                                                                                             ben mehr ausländische Familien als
                                                                                  Jahre geleistet und am zweiten und
Jahren von 1989 bis 1990 aus dem         Universität Hamburg: „Phytopha-                                                   in der EG nicht selten über nationale       autochthone, vor allen Familien por-
                                                                                  dritten Tag (18./19. November 1988)
VW-Vorab insgesamt einen Betrag          gen- und Entomophagenkomplex                                                       Politiken und Rechtspositionen in          tugiesischer und italienischer Arbeit-
                                                                                  Fehlentwicklungen und Chancen be-
von 155.000 Mark zum Aufbau eines        der Strandaster an der deutschen                                                  der Bundesrepublik hinaus, so u.a.          nehmer.
                                                                                  nannt werden - und zwar unter vier
Forschungsschwerpunktes Familien-        Nordseeküste",     Diplom-Ingenieur                                                im Asylrecht oder Wahlrecht für
                                                                                  Geschichtspunkten:       Authentische
soziologie an der Universität Olden-     Manfred       Schulze,     Osterholz-                                              Ausländer. Auf der anderen Seite           Ein erstes Ergebnis der geknüpften
                                                                                  Kultur - Inszenierte Kultur, Kultur -
burg zur Verfügung stellen. Hieraus      Scharmbeck:       „Unterwasserschall-                                              erfolgt durch den westeuropäischen         Kontakte wird im Wintersemester
                                                                                  Bildung - Identität?, Natur - Kultur -
sollen dann u.a. Nachwuchswissen-        messungen an einer Ruderwanze                                                      Integrationsprozeß selbst bisher eine      eine Veranstaltung in Zusammenar-
                                                                                  Wissenschaft, Künstlerische Produk-
schaftler für das von Prof. Dr. Nave-    - Meßmethoden und Ergebnisstand"                                                   Klassifikation von Ausländern, die in      beit mit dem Zentrum für pädagogi-
                                                                                  tion und neues Interesse an der Kul-
Herz (Institut für Soziologie, FB 3)     und Diplom-Biologe Rolf Niedering-                                                 bezug auf Freizügigkeit, Nicderlas-        sche Berufspraxis sein, in der Je rome
                                                                                  tur. Diese Themen sollen nicht nur im
geleitete Institut Frau und Gesell-      haus, AG Terrestrische Ökologie:                                                   sungsrecht, Arbeit und Entlohnung          Le'vy vom luxemburgischen Erzie-
                                                                                  Rahmen der Vorträge behandelt wer-
schaft gewonnen werden. Vorgese-         „Kolonisationserfolg von Wanzen                                                    und weitere Lebens- und Arbeitsbe-         hungsministerium und Autor einer
                                                                                  den, sondern auch dem Publikum ist
hen ist auch die Vorbereitung eines      und küstennahen Düneninseln im                                                     dingungen gravierende Unterschiede         zweiteiligen Publikation zum Thema
                                                                                  Raum für eine intensive Beteiligung
                                         Nationalpark        Niedersächsisches                                              schafft. Der erste Programmteil mit        über „Bildung und Migration in Lu-
familiensoziplogisch ausgerichteten                                               an der Diskussion gegeben.
                                         Wattenmeer".                                                                       Besuchen und Diskussionen in Kom-          xemburg" berichten wird.
Ergänzungsstudiums.
15. Jrg. 8/88


                                                                                                                                                                                                                            • Jean-Monne t-Forschungsstipendien
                                                                                                                                                         Stipendien
             Personalien                                      Personalien                             •         Personalien                                                                                                  1989/90, Europäisches Hochschulinstitut
                                                                                                                                                                                                                            ( E H I ) Florenz: 30 Jahresstipendien für
                                                                                                                                                         • E R A S M U S - P r o g r a m m für Juli 1988                    Promovierte für die Erarbeitung von eu-
                                                                                                                                                         bis J u n i 1989 durch die Kommission der                          ropäischen T h e m e n im R a h m e n des Insti-
Dr. Helga Brandes, Literaturwissen-                   Prof. Dr. Dirk Grathoff, Literaturwissen-            chologie in Sydney zum T h e m a „Concep-     Europäischen Gemeinschaft (EG): Pro-                               t u t s p r o g r a m m s auf den Gebieten G e -
schaftlerin a m Fachbereich 11, hielt auf             schaftler am Fachbereich 11, n a h m auf             tual framework for a systematic extension     g r a m m b e s c h r e i b u n g und Antragsformu-                schichte, Kulturgeschichte, Wirtschaft,
Einladung des G e r m a n D e p a r t m e n t der     Einladung der Universität Torun an der               of the setting coneept".                      lare im A k A . Bewerbungsschluß: 31. D e -                        Recht, Politik und Gesellschaftswissen-
State University of New York at Albany                VII. internationalen Bachotek-Konferen/                                                            zember 1988 für Hochschulkooperations-                             schaften. Bewerbungsschluß: 30. N o v e m -
auf dem internationalen Symposium                     über „Das M a k a b r e und das Niedliche in                                                       p r o g r a m m c ( H K P ) und Mobilitätsstipen-
„ A u t o n o m o u s Literature during the Age
of thc French Revolution" den Vortrag
                                                      der Literatur" teil und hielt einen Vortrag
                                                      über „Das M a k a b r e im Werk Heinrich
                                                                                                           Promotion                                     dien für Studierende im Rahmen von
                                                                                                                                                         HKP, 28. F e b r u a r 1989 für andere Pro-
                                                                                                                                                                                                                            ber 1988 bei D o m i n i q u e D e l a u n a y , Euro-
                                                                                                                                                                                                                            päisches Hochschulinstitut, C R N° 230,
                                                                                                                                                                                                                            50100 Firenze Ferrovie, Italien, Tel.:
„Die antirevolutionären Zeitschriften in              von Kleists".                                                                                      grammleilc (z.B. Reisestipendien).
                                                                                                           Hans-Uwe Dahms, Fachbereich Biologie,                                                                            0039/55-50921.
Deutschland".                                         Dr. Jürgen Hellbrück wurde mit der Ver-              T h e m a : „Postembryonic Development of
Prof. Dr. Manfred Dierks, Literaturwis-               tretung von Prof. Dr. Schick fürden Auf-             Harpacticoida (Crustacea, C o d e p o d a )   • Merkblätter des D A A D zu verschie-                             • Occ-van-dcr-Grintcn-Preis                (bis zu
senschaftler im Fachbereich 11, hat im                gabenbereich „Psychologie" am Fachbe-                and its Significance for the Reconstruc-      denen Stipendienangeboten für J a p a n -                          50.000 D M ) für wissenschaftliche Arbei-
R a h m e n einer Vortragsreihe der Berliner          reich 5 beauftragt.                                  tion of Phylogenetic Relationships".          Aufenthalte im A k A : Jahresstipendien                            ten auf dem Gebiet des Umweltschutzes,
Akademie der Künste - Sektion für Dicht-              Dr. Heinz Holling wurde mit der Vertre-                                                            für deutsche Studierende der Japanologie                           Wiedergewinnung von Rohstoffen aus
kunst -, die sich auch mit ihrer Nazi-                tung von Prof. Dr. Colonius für den Auf-                                                           und für Graduierte zur Qualifizierung                              Abfällen,        Energiesicherung.          Schwer-
Vergangenheit beschäftigt, über das Sek-              gabenbereich     „Psychologie/Methoden-              Als wissenschaftliche Mitar-                  von Sprachstudien, Jahrcs-/Kurzzeitsti-                            p u n k t für 1989: Boden- und G r u n d w a s -
tionsmitglied T h o m a s M a n n referiert.          lehre" a m Fachbereich 5 beauftragt.
Bisher sprachen in dieser Vortragsreihe               Dr. Sieverl Lorenzen wurde mit der Ver-
                                                                                                           beiter wurden eingestellt                     pendien für Graduierte ( E r g ä n z u n g s - /                   serschutz. Bewerbungsschluß: 31. Dezem-
                                                                                                                                                         Aufbaustudien),      Zweijahresstipendien                          ber 1988 bei Sekretariat des Oce-van-der-
Inge Jens über die Entwicklung der Sek-               tretung von Prof. Dr. Schminke für den               Wolfgang Grams, wissenschaftl. Mitarbei-      für Graduierte,     Zweijahresprogramm                             Grinten-Preis-Vereins, Sollinger Str. 5-7,
tion und H a n s Meyer über die Rolle                 Aufgabenbereich         „Biologie/Zoologie"          ter, FB 3                                     „Sprache und Praxis", Hochschullehrer-                             4330 M ü l h e i m / R u h r , Tel.: 0208/4845-207.
Heinrich Manns.                                       beauftragt.                                          Jözsef Koväcs, wissenschaftl. Mitarbeiter     austausch.
Dr. Udo Kbcrt ist für das Wintersemester              Prof. Dr. August Schick, Psychologe am               im Forschungsvorhaben „Nitroalditol-                                                                             • Auszeichnung für hervorragende wis-
Verwalter einer Professorenstelle f ü r d e n         Institut zur Erforschung von Mensch-                 strukturen" (Prof. Köll, F B 9)                                                                                  senschaftliche Arbeit zur E i n s c h r ä n k u n g
Aufgabenbereich     ..Volkswirtschaftsleh-            Umwelt-Beziehungcn, hat von der Stif-                Dirk Sewing, wissenschaftl. Mitarbeiter       Ausländsaufenthalt                                                 bzw. Ersetzung von Tierversuchen, be-
re/Finan/wissenschaft" am Fachbereich                 tung Volkswagenwerk ein Akademie-Sti-                im Forschungsvorhaben „Oligotelluride"                                                                           sonders bei Säugetieren. H ö h e : 40.000
4,                                                    pendium für das Vorhaben „Länderver-                 (Prof. du M o n t , FB 9)                     • Für das Schuljahr 1 9 8 9 / 9 0 s i n d f ü r d e n              D M . Bewerbungsschluß: 31. D e z e m b e r
Dr. Jürgen Ümchling ist für das Winterse-             gleichende Untersuchung zum Lärm in                                                                Deutschunterricht Stellen für Fremdspra-                           1988 bei Rhein.-Westf. A k a d e m i e der
mester Verwalter einer Professorenstellc              der    Wohnnachbarschaft/Schallwirkung                                                             chenassistentinnen an Schulen im euro-                             Wissenschaften, Palmenstr. 16,4000 D ü s -
für den Aufgabenbereich „ C h e m i e / T e c h -     und Schallbewertungsverfahren" erhal-                Im Dienstleistungsbereich                     päischen Ausland sowie Australien, Ka-                             seldorf.
nische Chemie" am Fachbereich 9.                      ten.                                                 wurden eingestellt:                           nada, Neuseeland ausgeschrieben für Stu-
                                                       Prof. Dr. Horsl Kurt Schminke, Fachbe-                                                            dierende, Referendarinnen oder A n w ä r -                         • Doerenkamp-Zbinden-Stiftung: Aus-
Dr. Hansjörg Gabler, Arbeitsgruppe 'Phy-                                                                   Grete Arndt, Arbeiterin, Dez. 4
                                                      reich Biologie, hat von der Stiftung Volks-                                                        terlnnen; für Übersee ist die erste Staats-                        zeichnung von hervorragenden Beiträgen
sik Regenerativer Energiequellen', unter-                                                                  Anke Behrens, Technische Zeichnerin
                                                      wagenwerk ein Akademie-Stipendium für                                                              prüfung für das Lehramt an Gymnasien                               zum Ersatz von Tierversuchen in Lehre
n a h m auf Einladung der „Chinese Solar                                                                   (ABM), Z E W
                                                      das Vorhaben „System und Verbreitungs-                                                             (Kanada: auch Realschulen) erforderlich.                           und Forschung. Bewerbungsschluß: 31.
Energy Society" in Ezhou, Provinz Hubei,                                                                   Rolf Blumberg, Bauzeichner (ABM), FB 3
                                                      geschichte der grundwasserbewohnenden                                                              Nähere      Informationen/Bewerbungen:                             Dezember 1988 bei Prof. G. Zbinden,
und der „Xinjiang W i n d Energy C o . " in                                                                Christian Böhn, Auszubildender (Elektro-
                                                       Parastenocarididae (Crustacea, C o p e p o -                                                      A k A ; Bewerbungsschluß: 10. J a n u a r                          Institut f. Toxikologie, Schorenstr. 16,
Urumqi, Provinz Xinjiang, eine Vortrags-                                                                   mechaniker), Z E W
                                                      da, Harpacticoida)" erhalten.                                                                       1989.                                                             CH-8630 Schwerzenbach.
reise zu den T h e m e n Solarenergie und                                                                  Dietrich Boles, Math.-Techn.-Assistent,
Windenergic durch die VR-China.                       Prof. Dr. Walter Thimm, Institut für Erzie-          FB 10
                                                      hungswissenschaft 2, hat auf Vorschlag                                                                                                                                • Heinz-Risse-Preis (20.000 D M ) , Mer-
                                                                                                           Doris Eickhoff, Kulturwissenschaf tierin
 Prof. Dr. PetcMjorny, Fachbereich Infor-             des Vorstandes der R E H A ' 8 9 (Rehabili-          (ABM), F B 3                                  Forschungsförderung                                                lin-Verlag: Arbeit über nicht-künstleri-
                                                                                                                                                                                                                            sche Einflüsse auf die Beurteilung literari-
 matik, u n t e r n a h m im Sommersemester           tations-Hilfen für behinderte Menschen -             Sabine Gebken, Auszubildende (Biologie-
 eine Forschungsreise durch die USA zum               Internationale Ausstellung mit Kongres-                                                                                                                               scher Werke im 20. J a h r h u n d e r t . Bewer-
                                                                                                           laborantin), F B 7                            • Versuchstierforschungspreis          (10.000                     bungsschluß: 1. J a n u a r 1989 beim Rektor
 T h e m a „Computerunterstützte Visuali-             sen) die fachliche Vorbereitung u n d Lei-            Hans-Georg Geerken, Arbeiter, Dez. 4
 sierung abstrakter Objekte für Problem-              tung des nächsten internationalen Kon-                                                             D M ) , Altromin-Stiftung, für Beiträge aus                        der Hochschule Lüneburg, Wilschenbru-
                                                                                                           Sonja Gehrke, Laborantin (ABM), FB 7          dem Bereich der Versuchstierforschung,                             cher Weg 84, 2120 Lüneburg, Tel.: 0 4 1 3 1 /
 lösemethoden". Sein mehrmonatiger G a -              gresses auf der R E H A ' 8 9 im September           Brigitte Gerdes, Fotolaborantin, ZEfA
 staufenthalt an der University of Califor-            1989 in Düsseldorf zum T h e m a „Integra-                                                        unveröffentlicht oder nicht älter als 2                            714-213.
                                                                                                            Sven Görlich, Auszubildender (Techn.         J a h r e . Bewerbungsschluß: 30. November
 nia (Berkeley, USA) führte zu einer K o -            tion heute und morgen - Bestandsaufnah-               Zeichner), ZEfA                                                                                                 • Robert-Feulgen-Preis (10.000 D M ) ,
 operation mit der Arbeitsgruppe Ausbil-              me und Perspektiven der Integration be-                                                            1988 beim R e k t o r der Tierärztlichen
                                                                                                            Sabine Gräfe, Angestellte, F B 11            Hochschule Hannover,             Bischoffsholer                    Gesellschaft f. Histochemie, für hervorra-
 d u n g in M a t h e m a t i k , Naturwissenschaf-   hinderter Menschen" ü b e r n o m m e n .             Iris Grunert, Umschülerin (Biologielabo-                                                                        gende wissenschaftliche Leistung bei der
 ten und Technologie". Ferner hat er im               Dr. Klaus Tonner ist für das Winterseme-                                                           D a m m 15, 3000 H a n n o v e r 1.
                                                                                                            rantin), FB 7                                                                                                   Entwicklung von neuen zyto- u n d histo-
 R a h m e n der „ C H I ' 8 8 - Conference on        ster Verwalter einer Professoren stelle für                                                                                                                           chemischen Techniken, A n w e n d u n g exi-
                                                                                                                                                         • Schulpädagogik,                        Wilhelms-Ebert-
 H u m a n Factors in C o m p u t i n g Systems"      den Aufgabenbereich „Zivil- und Wirt-                                                                                                                                 stierender Techniken zur Lösung eines
 in Washington eine Interessengruppe                  schaftsrecht" am Fachbereich 4.                      Berichtigung                                  Preis (10.000 D M ) für Arbeiten, die die
                                                                                                                                                         wissenschaftliche F o r s c h u n g im Bereich                     wesentlichen Problems im Bereich der
 „Benutzeroberflächen für C o m p u t e r u n -       Prof. Dr. Klaus Peter Walcher, Psychologe                                                                                                                             Biologie und Medizin. Bewerbungs-
                                                                                                            Samir Kumar Mukherjee ist nicht, wie im      der S c h u l p ä d a g o g i k / F a c h d i d a k t i k unter-
 terstützte Lernumgebungen" initiiert und             a m Fachbereich Philosophie, Psycholo-                                                                                                                                schluß: 31. J a n u a r 1988 bei Prof. Dr. D .
                                                                                                            uni-info 7/88 gemeldet, im Dienstlei-        stützen. Bewerbungsschluß: 30. Novem-
 die Leitung für die zukünftige Arbeit                gie, Sportwissenschaft, referierte auf dem                                                                                                                            Sasse, A n a t o m . Institut der Universität
                                                                                                            stungsbereich beschäftigt, sondern wis-      ber 1988 bei Dr. L. Eckinger, Bavariaring
 übertragen b e k o m m e n .                         XXIV. Internationalen K o n g r e ß für Psy-                                                                                                                          Basel, Pestalozzistr. 20, CH-8006 Zürich.
                                                                                                            senschaftlicher Mitarbeiter im BIS.          37, 8000 München 2, Tel.: 089/778026.



                                                                                            Komm - laß die anderen ruhig schlafen.
                                                                                            Wir sehen uns in der MASKE.



Gegner von AIDS                                                                                                                                                                 HALLO,
sind Liebhaber                                                                                            Alexanderstraße 41                                                    ERSTSEMESTER !
von Kondomen.

                                                                                 JNDOtCSlW
                                                                   gews
                        Das Beratungstteiefon
                Montag + l i t t w o c h
                1 9 . o o b i s 22.O0 U'
                                            ,19 4 1 1                                                                                                                          KOPIEREN, SCHNELLDRUCK, BINDEN,
                            Oldenburgische                                               BALI                                                                                  WEITERVERARBEITEN, FARBKOPIEN

                       /ÖIES-Hilfe.«                                                    Die Insel der Götter - ein einziger riesiger Tempel,
                                                                                                                                                                                    AMMERLANDER
                                                                                                                                                                                         (gegenüber
                                                                                                                                                                                                    HEERSTR.
                                                                                                                                                                                                      alter
                                                                                                                                                                                                                                           88 • TEL.
                                                                                                                                                                                                                                           Uni-Eingang)
                                                                                                                                                                                                                                                        76374

                                                                                        ein himmlisches Paradies. Es wäre schade, den Ur-
                                                                                        laub auf Bali nur am Strand zu verbringen, obwohl
                                                                                        das Hotel nahe am Strand liegt und Wassersportler
                                                                                        voll auf Ihre Kosten kommen.
                                                                                        Hotel Club Bualu DZ Ü/F mit großem kostenlosen
                                                                                        Sportangebot
                                                                                         Flüge ab Frankfurt mit Garuda                         OQCO
                                                                                         3 Wo. z. B. im Januar                              DM ^ 5 7 0 1 7 , -

                                                                                                                                            L.L.3144,-


                   Plakate bis A 1                                                                                                                                                   Saunarium
                   •5? 0441/776061                                                                                                                                                   SAUNARIUM OLDENBURG
                                                                                                                                                                                     täglich geöffnet von
                                                                                                                                                                                     9 bis 23 Uhr. Montag bis
                                                                                                                                                                                     16 Uhr Damentag,
                                                                                                                                                                                     Achternstraße 21 a
                                                                                                                                                                                     2 9 0 0 Oldenburg
                                                                                                                                                                                     Telefon, 0441/12345
15. Jrg. 8/88                                                                                                        uni-info                                                                                                   Seite 8


 Veranstaltungskalender • Veranstaltungskalender • Veranstaltungskalender • Veranstaltungskalender
Dienstag, 1. November:                                Donnerstag, 10. November:                     Dienstag, 15. November:                       tal-/Gesangslchrkräfte d. Faches Musik)      • 20.00; UNIKUM; Kabarettveranstal-
• 20.00; Vortragssaal der Bibliothek;                 • 10.00; Vortragssaal der Bibliothek;         • 14.00; Birkenweg 5, Raum 108; „Um-          • 20.00; B 103; „Sozialisationsbedingun-     tung „Beim Clown erwischt" mit dem
„Zwischen politischer Anpassung und re-               „Das Versagen des Ebenbildes Gottes";         weltbelastungen und Lebensqualität in         gen in Japan: Bemerkungen zu einer Ana-      Kabarett 'Narrkosc' (Berlin); (Studenten-
ligiöser Selbstbehauptung. Bekennende                 Referent: Landesrabbiner Henry G.             Städten"; Referent: Dipl.-Soz. K. H. Si-      lyse der Japaner"; Referent: Prof. Dr. T.    werk)
Kirche und Nationalsozialismus in Ol-                 Brandt (Landesverband d. jüdischen Ge-        mon (Universität Trier); (Inst. z. Erfor-     Takuma (Metropolitan University, To-         • 20.00; Vortragssaal der Bibliothek;
denburg"; Referent: Dr. Karl Ludwig                   meinden von Niedersachsen, Hannover);         schung d. Mensch-Umwelt-Beziehungen)          kyo); (Inst. z. Erforschung d. Mensch-       „Totenehrung und Polisedee im klassi-
Sommer (Oldenburg); (Hist. Seminar)                   (Universität Oldenburg)                       • 16.00; Raum G 28 (Ammerländer               Umwelt-Beziehungen)                          schen Athen"; Referent: Prof. Dr. Rainer
                                                      • 16.00; Wl 1-117 (Wechloy); „Topolo-         Heerstr.); „Landlehrerinnen in Polen und      Dienstag, 22. November:                      Wiegels (Osnabrück); (Hist. Seminar)
Mittwoch, 2. November:
• 19.00; Hörsaal G (Ammeriänder
                                                      gical degree of multivalued mappings and      ihre Arbeit in der gemeindenahen Schu-        • 17.00; Wl 0-006; „Geometrische und         Mittwoch, 30. November:
                                                      applications to ordinary differential cqua-   le"; Referent: Dr. Andrzej Olubinski (Ko-     stochastische Methoden in der lokalen        • 18.00; Vortragssaal der Bibliothek;
Heerstr.); Filme zur Studentinnenbewe-                tions"; Referent: Dr. Lech Gdrniewicz         pernikus-Universität     Torii n);  (Prof.    Banachraum-Theoric"; Referent: Prof.         Film „Liebling der Götter" (1960) mit
gung 1968 „Ruhestörung" (Teil 2), „Djan-              (Tofiin); (FB 6)                              Hopf, FB 1)                                   Dr. Pietsch (Jena); (FB 6)                   Ruth Leuwerik, Regie: Gottfried Rein-
go und die Tradition", anschl. Diskussion
                                                      • 17.00; Großer Hörsaal (Wechloy);            • 17.00; Wl 0-006 (Wechloy); „Zahlbe-         • 18.00; VG 001; „Linke revolutionäre        hardt; anschl. Gespräch mit der Schau-
mit Frank Wolff, ehem. SDS-Vorstands-
                                                      „Stereochemie und Reaktivität syntheti-       griff und Axomatisierung (Hölder-Gras-        Organisationen - ein trauriger Rest ver-     spielerin; (Fach Bildende Kunst/Visuelle
mitglied; (Antirepressions-AG)                        scher Lipidmembranen"; Referent: Prof.        semann)"; Referent: Prof. Dr. Michael         gangener Tage oder der richtige Weg zur      Kommunikation u. BIS/Mediothek)
Donnerstag, 3. November:                              Dr. J.-H. Fuhrhop (Berlin); (GDCh-            Otte (Bielefeld); (FB 6)                      Revolution?" mit KB, VSP, BWK; ((Anti-       • 20.00; KHG-Haus (Unter den Linden
• 17.00; Großer Hörsaal (Wechloy);                    Ortsvb. u. Chem. Koll.)                       Donnerstag, 17. November:                     repressions-AG)                              23); „Versöhnung mit den Völkern der
„Synthetische Aspekte der Organisation                • 19.00; Gottesdienst St. Peter: „Das         • 17.00; Großer Hörsaal (Wechloy);            Mittwoch, 23. November:                      Sowjetunion"; Referent: Dr. Ansgar Ko-
und Sclbstorganisation von Makromole-                 Vergessenwollen verlängert das Exil",         „Reaktionen von Mehrfachbindungs-Sy-          • 18.00; VG 001; „Zwischen uns und           schel (Frankfurt); (KHG)
külen"; Referent: Prof. Dr. G. Wegner                 „Das Geheimnis der Erlösung heißt Erin-       stemen auf Organometall-Clustern"; Re-        dem Feind einen klaren Trennungsstrich       Donnerstag, 1. Dezember:
(Mainz); (GDCh-Ortsvb. u. Chem. Koll.)                nerung"; (Pax Christi, Oldbg.)                ferent: Prof. Dr. H. Vahrenkamp (Frei-        ziehen"; Referentinnen: Ilse Schwipper,      • 17.00; Großer Hörsaal (Wechloy);
• 19.00; Gottesdienst St. Peter; (KHG)                • 20.00; Hörsaal G (Ammerländer               burg); (GDCh-Ortsvb. u. Chem. Koll.)          Monika Berberich; (Antirepressions-AG)       „Vom Schwefel und Selen: Neue Aspekte
• 20.00; UNIKUM; Kabarettveranstal-                   Heerstr.); Filmreihe Ökologie: „Silk-         • 19.00; Gottesdienst KHG-Haus (Un-                                                        in Chemie, Mikrobiologie, Astrochemie
tung „Eine Reise ins Glück" mit dem                   wood"; (Ökologie AG/AStA)                                                                   Donnerstag, 24. November:
                                                                                                    ter den Linden 23); (KHG)                     • 17.00; Großer Hörsaal (Wechloy);           und Halbleiterphysik"; Referent: Prof.
Kabarett 'Scitcnhieb' (Osnabrück); (Stu-              • 20.15; KHG-Haus (Unter den Linden           Samstag, 19. November:                                                                     Dr. R. Steudel (Berlin); (GDCh-Ortsvb.
dentenwerk)                                           23); „Wie reden von Schuld und Versöh-                                                      „Quantitative Charakterisierung elemen-
                                                                                                    • 9.00; Besuch von Bergen-Belsen (An-         tarer Verbrennungsreaktionen"; Refe-         u. Chem. Koll.)
• 20.15; KHG-Haus (Unter den Linden                   nung 50 Jahre nach der Reichsprogrom-
23); Gesprächsabend „Der 'konziliare                  nacht?"; Referent: Dr. Paulus Engelhardt      meldung bis 11. November bei KHG)             rent: Prof. Dr. J. Troe (Göttingen);         Freitag, 2. Dezember:
Prozeß': Illusion oder Herausforderung?"              OP (Bottrop); (KHG)                           Montag, 21. November:                         (GDCh-Ortsvb. u. Chem. Koll.)                • 20.00; Vortragssaal der Bibliothek; 7.
mit Klaus Thörner u. Klaus Hagedorn;                                                                • 16.00; Vortragssaal der Bibliothek;         • 18.00; VG 001; „Gehirnwäsche hinter        Bibliothekskonzert „Fülle und Leere -
                                                      Ab Freitag, 11. November:                                                                   Beton" (Veranst. zu pol. Gefangenen und      Extreme in der klassischen indischen Mu-
(KGH)                                                                                               Vortragsreihe „Wasserwirtschaft"; „Wirt-
                                                      • Wochenende auf Wangerooge; „Hin-                                                          neuen 'Knasten' in der BRD) mit der          sik" mit Dr. Gerhard Kissel (Hamburg),
                                                      führung zurZen-Meditation" mit Dr. H.-        schaftliche Probleme der zukünftigen
Freitag, 4. November:                                                                               Wasserversorgung - aus der Sicht eines        'Bunten Hilfe Darmstadt', Ilse Schwip-       Mauro di Girolamo, Raimund Gelten;.
• 20.00; ESG-Haus (Quellenweg 55a);                   G. Surmund (KSG Münster); Anmeldung                                                         per, Monika Berberich; Antirepressions-      (BIS, Fachreferat Musik)
                                                      bis 2. November bei KHG                       Wasserversorgungsunternehmens"; Refe-
„Christentum und Islam - Konvergenzen                                                               rent: H. Gundermann (Gelsenwasser AG,         AG)                                          Montag, 5. Dezember:
und Divergenzen"; Referent: Dr. Alphons               Montag, 14. November:                         Gelsenkirchen); (Inst. f. VWL)                • 21.00; Alhambra; Klaus der Geiger mit      • 16,00; Vortragssaal der Bibliothek;
van Dijk (Bochum); (ESG/KHG)                          • 16.00; Vortragssaal der Bibliothek;         • 16.15; W2 1-148 (Wechloy); „Neuro-          seinen Kölner Straßenmusikanten, an-         Vortragsreihe „Wasserwirtschaft"; „Zur
                                                      Vortragsreihe „Wasserwirtschaft"; „Wei-       nale Netzwerke"; Referent: Priv. Doz. Dr.     schl. Fest; (Antirepressions-AG)             politischen Ökonomie der Abwasserab-
Montag, 7. November:                                  tergehende Abwasserreinigung - Vorstel-
• 18.00; Vortragssaal der Bibliothek;                                                               A. Huber (Universität Kiel); (Phys. Koll.)    Freitag, 25. November:                       gabe"; Referent: M. Meyer-Renschhau-
                                                      lungen der Landesregierung und prakti-        • 18.00; Vortragssaal der Bibliothek;         • 11.00; Kammermusiksaal (Ammerlän-          sen; (Inst. f. VWL)
„Zur Situation der Eltern-Selbsthilfe-                sche Probleme der Umsetzung"; Referent:
Gruppen in der Früherziehung in der                                                                 „Strukturen der Mehrgenerationenfami-         der Heerstr.); Veranstaltungsreihe „Die      • 16.15; W2 1-148; „Neue Meßverfahren
                                                      W. Prass (Bezirksregierung Hannover);         lie und ihre therapeutische Veränderung";     Musik im New Age - Musikpsychologi-          mit CW- und HF-gepulsten Diodenlasern
Bundesrepublik und West-Berlin"; Refe-                (Inst. f. VWL)
rent: Prof. Dr. Arnulf Hopf; (Interdiszi-                                                           Referent: Dr. Peter Kaiser; (Interdiszipli-   sche Aspekte neuer Bedürfnisse"; Work-       in der Strömungsmessung"; Referent: Dr.
                                                      • 16.15; W2 1-148 (Wechloy); „Über die        näre Forschungsstelle f. Familienwissen-      shop zum Obertonsingen; Referent:            D. Dopheide (Physikalisch-technische
plinäre Forschungsstelle f. Familienwis-
                                                      Produktion und Vernichtung von Leer-          schaft IFF)                                   Schimmelpfennig; (Fach Musik)                Bundesanstalt Braunschweig); (Phys.
senschaft IFF)
                                                      stellen bei der Diffusion in Mehrphasen-      • 18.00; VG 001; „20 Jahre Studentin-
Mittwoch, 9. November:                                systemen"; Referent: Dr. F. J. J. van Loo
                                                                                                                                                  Montag, 28. November:                        Kolloquium)
                                                                                                    nenbewegung - kein Grund zum Feiern";         • 20.00; Kammermusiksaal (Ammerlän-          • 18.00; Vortragssaal der Bibliothek;
• 20.00; KHG-Haus (Unter den Linden                   (Laboratorium f. Physikalische Chemie,        Referenten: Susanne Schunter-Kleemann,
23); 50 Jahre nach der Reichsprogrom-                                                                                                             der Heerstr.); „Geschichte, Situation und    „Familienrecht in der Diskussion"; Refe-
                                                      TU Eindhoven); (Phys. Kolloquium)             Wolfgang Nitsch, Ingrid Schmidt-Harz-                                                      rent: Prof. Dr. J. Limbach (FU Berlin, FB
nacht „Wer die Vergangenheit nicht                                                                                                                Perspektiven einer feministisch orientier-
                                                      • 18.00; VG 004; „Demokratisierung            bach; (Antirepressions-AG)                                                                 Rechtswissenschaften); (Interdisziplinäre
kennt, den kann es die Zukunft kosten";                                                                                                           ten Musikwissenschaft"; Referentin: Eva
                                                      und Außenverschuldung in Argentinien";        • 20.00; UNIKUM; Kabarettveranstal-                                                        Forschungsstelle f. Familienwissenschaft
Dokumentarfilm mit anschl. Gespräch                                                                                                               Rieger (Hannover); (Fach Musik/Selbst-
                                                      Referent: Dr. Leopoldo Marmora (Ber-          tung „Die Erde - zwei Welten stoßen                                                        IFF)
mit Oldenburger Augenzeugen und Hi-                                                                                                               best. Musikerinnen-Seminar)
                                                      lin); (Schwerpunkt „Dritte Welt "/Ge-         aufeinander" mit dem Kabarett 'Spiegel-
storikern;(KHG)                                       ographie)                                     fechter' (Münster); (Studentenwerk)           Dienstag, 29. November:
• 22.15; KHG-Haus (Unter den Linden                   • 20.00; VG 001; „Träumen, Kämpfen,
                                                                                                                                                                                                Redaktionsschluß für den näch-
                                                                                                    • 20.00; Kammermusiksaal (Ammerlän-           • 17.00; Wl 0-006; „Irreduzibilität von       sten Veranstaltungskalender:
23);   Dokumentarfilm     „Endlösung";                Verwirklichen"; Referentin: Jutta Dit-        derHeerstr.); „5. Konzert zum Ausbau des      Polynomen"; Referent: Prof. Dr. W.-D.
(KHG)                                                 furth; (Antirepressions-AG)                                                                 Geyer (Erlangen); (FB 6)
                                                                                                                                                                                                Freitag, 11. November
                                                                                                    Faches Musik"; (Nebenamtl. Instrumen-


  Wir wissen nicht, welchen Friseur gewisse Geheimpolizisten in Miami empfehlen.
  Wir empfehlen die BARBIERE. In Bloherfelde. Wen sonst? 'S? 5 2137

                                                                                                                                                                    Hochschulservice
                                                                                                                                                                                 Ihre Fachberater an der Universität:
                                                                                                                                                                                                                Angelika Zietlow
                                                                                                                                                                                                                   Rhader Sand 7
                                                                                                                                                                                                             2879 Dötlingen-Rhade
                                                                                                                                                                                                                  •Sf 04482-1612
                                                                                                                                                                                                        Allgemeine Versicherung AG
                                                                                                                                                                                                                  Bausparkasse AG




                "ClcJO v d c f i s - S - r - i l".'




   Leute treffen?
   Jazz live?
   Essen und trinken?
   Literarisches Cafe?
   In's Kino gehen?
   Casablanca.
   Wo sonst?