Bab.la - Linda Hennig MW01072047 _ Joella Dorst MW01072037

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Medienprojektarbeit von Studenten der RFH K�ln Studiengang Medienwirtschaft im Fach Multimedia

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7/16/2009
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Multimedia MWI RFH Köln Linda Hennig MW01072047 – Joella Dorst MW01072037 Gliederung 1. Was ist Bab.la? • 1.1 Facts • 1.2 Geschichte • 1.3 Kurzes Interview 2. Nutzen von bab.la für Privatpersonen • 2.1 Wörterbuch • 2.2 Vokabeltrainer • 2.3 Tests • 2.4 Forum • 2.5 Spiele • 2.6 Vokabelmail • 2.7 Blogs / Twitter 3. Nutzen für Gewerbliche Nutzer • 3.1 Bookmark / Widgets / Pageflakes • 2.8 Blogs 4. Konkurrenzgeschehen 5. Kritik 6. Zukunftsaussichten von bab.la 7. Quellen 1 1. Was ist Bab.la- Geschichte und Facts 1.1 Facts Die bab.la GmbH wurde im Mai 2007 gegründet, der Launch des bab.la Portals erfolgte im Juli 2007 und seit 01.10.2007 ist die Übersetzungsseite nun offiziell am Start. Das Gründerteam besteht aus Andreas Schroeter, Thomas Schroeter und Patrick Uecker und Sitz des Projektes ist in Hamburg. Der Businessplan von bab.la sieht den Aufbau einer Plattform vor, auf welcher sich Sprachbegeisterte untereinander austauschen und sich gegenseitig Sprachen beibringen können. Interessant ist die Geschäftsidee sicher für internationale Geschäftsleute (siehe Punkt 3), Austauschstudenten oder Reisende. Die User können dabei sowohl Sprachen lernen, als auch selbst Wissen vermitteln (web 2.0 eben). Bab.la hat ein simples wie hochgestecktes Ziel: das größte Sprachportal der Welt zu werden. Der Grundgedanke ist nicht ganz neu und brachte bereits das Online-Lexikon Wikipedia groß raus. Auf der deutschen Website teilen Internet-Nutzer ihr Wissen mit anderen, allerdings mit dem Unterschied, dass es sich hier ausschließlich um Sprachen dreht. Nicht nur einfache Übersetzungen, sondern auch spielerisches Lernen stehen im Vordergrund. International von Anfang an Das Sprachportal ist mittlerweile in 13 verschiedenen Sprachen verfügbar. Gestartet ist bab.la im Juli 2007 mit Deutsch und Englisch, alle zwei Monate kommt eine neue Sprache hinzu. Das macht die Nutzerschaft von bab.la durch und durch international. Über 1,5 Millionen Nutzer aus über 200 Ländern besuchen bab.la monatlich; jeden Monat verzeichnet bab.la zweistellige Zuwachsraten. Das überzeugt: In 2007 war bab.la bei Deutsche Startups als Start-Up des Jahres nominiert, 2008 wählte die Wirtschaftswoche bab.la zu den vielversprechendsten deutschen StartUps, im Mai 2009 schließlich wurde bab.la von der Internet World Business als Business Idee 2009 vorgeschlagen. Der Nutzer macht mit Die Besonderheit von bab.la ist die Interaktivität: Nutzer können die Inhalte aktiv mitgestalten. Sei es ein neuer Übersetzungsvorschlag oder eine selbst erstellte Vokabellektion, alle neuen Inhalte werden mit anderen Nutzern geteilt. Bei der Qualitätssicherung helfen Bewertungen und Kommentare anderer Nutzer sowie die hauseigene Redaktion. Die Weltrangliste verrät, welche Nutzer am fleißigsten mithelfen. 2 1.2 Geschichte Das Gründerteam: Patrick Ueker, Thomas Schroeter (Mitte) und Andreas Schroeter Thomas und sein Bruder Andreas hatten schon lange einen Traum: Ein Wörterbuch im Internet aufbauen, an dem die User selbst mitarbeiten und das durch Features rund ums Sprachenlernen ergänzt wird. Auf einer Party traf Andreas zufällig seinen Bekannten Michael Brehm wieder. In Feier-Laune erzählte er ihm von der Geschäftsidee. "Gibt's schon!" meinte der zukünftige Business Angel. Trotzdem nahm er sich vor, das mal genauer zu recherchieren. Gab's in dieser Form aber noch nicht, vor allem nicht für viele verschiedene Sprachen. Und so waltete kurz darauf der Business Angel seines Amtes. Im Mai 2007 gründeten Thomas, Andreas und ihr Freund Patrick bab.la. Auf dem Mitmach-Sprachportal kann man seine Sprachkenntnisse im Quiz testen, sich jeden Tag eine neue Vokabel zuschicken lassen und eigene Übersetzungsvorschläge einreichen. Der Seite merkt man an, dass sie von Leuten gemacht wurde, die Freude an Worten und ihren kleinen Absonderlichkeiten haben. Thomas erzählt, dass sich die Geschwister schon immer viel mit Sprachen beschäftigten. Ihre Mutter ist gebürtige Schwedin, außerdem studierten beide Brüder international - unter anderem in Frankreich und Kanada. Bedarf an Online-Wörterbüchern gab es also immer. Den Wunsch, etwas Besseres auf die Beine zu stellen als das, was es schon gab, auch. Aber erst nach der Zusage des Kapitalgebers realisierten die drei Gründer ihre Pläne. Was bedeutet Bab.la? Thomas erklärt, woher der Name kommt. Wichtig war der Anfangsbuchstabe: "Wir wollten gerne relativ weit oben im Alphabet und damit auch bei Auflistungen stehen. Und vor allem vor den ganzen Websites, die irgendwie 'dict' oder 'dictionary' heißen." An die Hessen dachten sie mit dem Namen nicht, eher an die Spanier: Zu dem Namen inspirierte sie der vielzitierte Turmbau zu Babel und das spanische Wort für sprechen - "hablar". Erst später fiel den Brüdern auf, dass sie damit auch zu ihren Wurzeln zurückkehrten. Denn "babla" bedeutet auf schwedisch "schwatzen". Und mit "blabla" hat das Ganze natürlich nichts zu tun. 3 Kurze Facts Unternehmen  Unternehmensname: bab.la  Gegründet: Mai 2007  Branche: Internet  Beschäftigte: drei Gründer, zehn Mitarbeiter  Produkt: Sprachportal  Website: http://bab.la 1.3 Interview Patrick Uecker, Dr. Thomas Schroeter und Dr. Andreas Schroeter 1. Wie bist Du/seid Ihr auf die Idee gekommen? Ich bin zweisprachig aufgewachsen, meine Mutter ist Schwedin, mein Vater Deutscher. Diese Internationalität hat sich durch mein ganzes Leben gezogen. In der Schule war ich ein Jahr an einer Highschool in den USA; während des Studiums habe ich zwei Auslandssemester in Kanada und Schweden verbracht und außerdem zwei Auslandspraktika absolviert. Dabei habe ich immer wieder gemerkt, wie wichtig die Themen „Sprachen lernen“ und „Kulturen verstehen“ sind. Die Idee zu bab.la hatte ich schon 2001 zum Ende meines Studiums. 2007 war die Zeit dann endlich reif für unser Sprachportal, in dem wir drei Ansätze kombiniert haben: Erstens viele Produkte rund um das Thema „Sprache“, zweitens so viele Sprachen wie möglich, drittens alles Wiki-basiert, so dass der Nutzer auch mitarbeiten kann. 2. Was haben Deine/Eure Eltern/besten Freunde gesagt, als Du/Ihr Ihnen von dem Vorhaben erzählt hast/habt? Oft wird ja der Spruch "Wenn Deine Mutter die Idee versteht und es nutzen kann, dann bist Du auf dem richtigen Weg" zitiert. Ich hatte meiner Mutter von der Idee des Sprachportals erzählt und ihr den einfachsten Usecase, das Nachschlagen von Übersetzungen im Wörterbuch, als Beispiel genannt. Sie meinte dazu: "Das ist gut, die Leute müssen immer Übersetzungen nachschlagen. Und Sprachen werden immer wichtiger." Und damit sind wir dann auch gestartet: Ein Deutsch-Englisch Wörterbuch zum Nachschlagen von Übersetzungen. Mittlerweile haben wir 20 Wörterbücher in 13 Sprachen und viele weitere Sprachlernprodukte. Ich bin aber nicht sicher, ob meine Mutter das japanisch-englische Wörterbuch wirklich nutzen kann… ;-) 3. Was würdest Du/würdet Ihr heute anders machen? Vieles und nichts. Im Nachhinein ist man ja immer schlauer. Wir haben viele Sachen ausprobiert, Produkterweiterungen, Marketing-Ansätze usw. Vieles hat nicht funktioniert, einiges ist super gelaufen. Das gehört aber zum Start-up dazu und ich möchte die Erfahrungen nicht missen. Wichtig ist, dass man die Sachen genau nachverfolgt und die Reißleine zieht, wenn etwas nicht funktioniert. Das ist manchmal schmerzlich, aber als Start-up darf man nicht den Fokus verlieren. Da wir drei Gründer sind, gelingt uns das im Team ganz gut. Denn es gibt ja immer drei Blickwinkel und die sind zum Glück oft nicht identisch. 4 2. Nutzen von Bab.la für den Privatnutzer 2.1 Wörterbuch Wörterbuch: Im Wörterbuch kann man hunderttausende Wörter nach der gewünschten Übersetzung durchsuchen. Besonderes Augenmerk verdient dabei der Suchfilter auf der linken Seite. Darüber lässt sich die Online-Übersetzung nach bestimmten Kriterien eingrenzen, von Fachgebieten wie Technologie, Medizin oder Jura über amerikanisches oder britisches Englisch bis hin zu Sprichwörtern und grammatischen Merkmalen. Zusätzlich zum Bab.la Wörterbuch kann man auch eigene Übersetzungsvorschläge tätigen und diese dann zur allgemeinen Überprüfung freigeben. 5 Ein toller Tool ist ebenfalls, die akustische Wiedergabe des gesuchten Wortes. Man klickt lediglich auf das Tonsymbol und schon hört man die korrekte Wiedergabe des zu suchenden Begriffes. Folgende Sprachen sind online: Deutsch<->Englisch Deutsch<->Chinesisch Deutsch<->Französisch Deutsch<->Italienisch Deutsch<->Russisch Deutsch<->Spanisch Deutsch<->Türkisch Chinesisch<->Englisch Französisch<->Englisch Italienisch<->Englisch Japanisch<->Englisch Polnisch<->Englisch Portugiesisch<->Englisch Rumänisch<->Englisch Russisch<->Englisch Spanisch<->Englisch Spanisch<->Portugiesisch Türkisch<->Englisch 6 2.2 Vokabeltrainer Mit dem bab.la Vokabeltrainer lernt man einfach nach dem Karteikastenprinzip. Wenn man eine Vokabel weiß, kommt sie in die nächste Stufe. Nicht gewusste Vokabeln landen immer in Stufe 1. Sobald die Vokabel Stufe 5 erreicht, ist sie im Langzeitgedächtnis gespeichert. • Der bab.la Vokabeltrainer ist so aufgebaut, dass man Vokabeln effektiv lernen und sie im eigenen Langzeitgedächtnis speichern kann. Der Karteikasten hat fünf Stufen – genau jene Anzahl, die man braucht, damit die Vokabeln im eigenen Langzeitgedächtnis landen. Stufe 1 ist also das Kurzzeitgedächtnis, Stufe 5 ist das Langzeitgedächtnis. • 7 • Wenn man eine Lektion lernt und eine Vokabel weiß, landet sie automatisch in der nächsten Stufe. Dies geht immer so weiter, bis die Vokabel schließlich in der fünften Stufe landet und im Langzeitgedächtnis gespeichert ist. Es ist auch möglich eine eigene Lektion zu erstellen •  Ein Lernvideo gibt hierfür noch genauere Anleitung Außerdem kann ausgewählt werden, welcher Art die Lektion angehören soll, z.B. Reisen, Schule & Uni, Business etc. 8  Auch hier gibt es für 0,99 € pro Monat eine Premiummitgliedschaft, welche werbefreie Lektionen garantiert. (Minimum 12 Monate=12 Monatspaket) 9 2.3 Tests Hier können Sprachtests gemacht werden, die beispielsweise das umgangssprachliche Sprachvermögen testen… • Test&Train: Hier kannst Du Sprachtests zu den unterschiedlichsten Themen durchführen, um Fremdsprachenkenntnisse zu üben und zu verbessern. Mitmachen!: bab.la ist ein interaktives Sprachportal, hier kann und soll jeder mitmachen. Man kann mithelfen, indem man eigene Übersetzungsvorschläge eingibt, Vorschläge anderer Nutzer überprüft oder eigene Sprachtests erstellt. • Unter "Test & Train" wird das Gemeinschaftsgefühl noch stärker in den Vordergrund gerückt. Hier lernen Hobby-Linguisten eher spielerisch den Umgang mit der Fremdsprache, in dem sie an Tests zu den unterschiedlichsten Themen teilnehmen. Das kann ein gewöhnlicher Vokabeltest sein, aber auch eine Art Quiz über beispielsweise das letzte Harry Potter-Buch, bekannte Fußball-Begriffe oder MusikTitel.Registrierten Usern steht es dabei frei, selbst erstellte Tests zu veröffentlichen, die dann wiederum andere bab.la-Besucher beantworten können. Zusätzlich ist das Bewerten und Kommentieren der nutzergenerierten Fragespiele möglich. 10 2.4 Forum Im Forum können sich die User untereinander per RSS-Feed austauschen, Kritik üben oder Fragen stellen. Beispielsweise können Übersetzungen ‚angefordert’ werden, welche umgangssprachlich und deshalb schwer zu finden sind. Auszuwählen ist das Forum der jeweiligen Sprache und die Sprache der Übersetzung. 11 2.5 Vokabelmail Dieses Tool schickt dem Nutzer jeden Tag eine Vokabel per E-Mail zu. Diese Vokabeln können dann in einem Test abgefragt werden und der User kann für jede richtige Antwort Punkte für das eigene Punktekonto sammeln. Das Punktekonto ist ausschlaggebend für die Platzierung in der sogenannten ‚Weltrangliste’ der fleißigsten Nutzer. Für Übersetzungsvorschläge gibt es 2 Punkte, für das Prüfen von Übersetzungen 1 Punkt und für eigene Tests 3 Punkte je Testfrage. Wenn ein Übersetzungsvorschlag von anderen Nutzern abgelehnt wird, werden die Punkte leider wieder abgezogen. 12 2.6 Spiele Hier ist es dem Nutzer möglich auf spielerische Weise, wie zum Beispiel beim ‚Galgenmännchen’, seinen Wortschatz zu festigen und zu verbessern. Für Kinder steht eine kostenlose Testversion von ‚Langenscheidt- SchwuppdiWupp’ bereit. Die Vollversion ist kostenpflichtig und kann bei Langenscheidt bestellt werden (mehr dazu unter 3.1). 13 2.7 Blogs / Twitter Nicht nur das Forum (siehe Punkt 2.4) bietet dem User einen interaktiven Newsaustausch. Ebenso der Bab.la Blog (unter http://blog.bab.la) gibt dem Nutzer die Möglichkeit immer auf dem neuesten Informationsstand bezüglich des Portals zu sein. In diesem Blog postet meist Mitgründer Andreas Schröter und gibt somit Einblick in zukünftige Vorhaben von Bab.la oder aktualisierte Bab.la Tools. Top 100 International Exchange & Experience Blogs 2009 Unter dem Motto IX09 (International Exchange & Experience 2009) sucht bab.la und Lexiophiles den besten Blogs im Internet. Dieser besondere Wettbewerb soll alle abenteuerlustigen, mutigen und offenen jungen Leute würdigen, die sich dazu entschieden haben, ihr Zuhause und ihre Familien zu verlassen, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Die Autoren der Blogs sind Schüler, Austauschstudenten, junge Praktikanten im Ausland oder auch Menschen, die diese Studenten und Praktikanten unterstützen. Der Gewinner hat die Möglichkeit eine Spende (welche von Bab.la zur Verfügung gestellt wird) einer sozialer Einrichtung im Rahmen von UNICEF zu Gute kommen zu lassen. Im Anschluss wird der Gewinner über Updates des von ihm unterstützten Projektes informiert und erhält auf der jeweiligen Homepage einen eigenen Button der zum Blog führt. Leitgedanke dieser Aktion sei, dass Schreiben Leben verändern kann. 14 Natürlich ist bab.la auch bei Twitter vertreten: Hier werden anders als im Blog, kurze Aktualisierungen gepostet. Dadurch kann jeder User auch direkt mit dem Bab.la-Team in Verbindung treten. 3. Nutzen von Bab.la für gewerbliche Nutzer 3.1 bab.la Bookmark / Widgets / Pageflakes 15 Bab.la kann auch als Social Bookmark verwendet werden. Ob auf dem iphone, bei Pageflakes, iGoogle oder Netvibes. Beim iPhone wie gewohnt http://bab.la/ eingeben und als Bookmark hinzufügen. Als Übersicht gibt es den ‚AddThis’-Button Wer also iGoogle oder Pageflakes nutzt, kann jetzt ganz einfach die bab.la translation box auf seine persönliche Startseite einfügen. Der Clou an der translation box ist, das man bereits auf der iGoogle oder der Pageflakes Seite bereits nach Übersetzungen suchen kann. Die drei populärsten Übersetzungen werden angezeigt, erst wenn man “mehr” Übersetzungen sehen will, kommt man auf bab.la. 16 3.2 Blogs Wie unter Punkt 2.7 bereits erwähnt, verfügt Bab.la über einen eigenen Blog in welchem über Aktualisierungen, sowie zukünftige Vorhaben des Unternehmens berichtet wird. Die unternehmerischen News sind vor allem für gewerbliche Nutzer von Bedeutung. Beispielsweise hat das iPhone einen eigenen Bab.la-Button, somit ist es evt. Interessant für Apple als Werbetreibender. Zusätzlich besteht eine Kooperation mit Langenscheidt. Auf Bab.la Seite ist ein eigener Langenscheidt Shop integriert. Im Shop können Vokabeltrainer, Wortschatztrainer sowie das in 2.5 erwähnte Spiel ‚SchwuppdiWupp’ kostenpflichtig heruntergeladen werden. Konkurrenzgeschehen Bab.la steht in direkter Konkurrenz zu ähnlichen Projekten wie “Wiktionary” oder „onewordperday“. Ein Vorteil von bab.la scheint jedoch zu sein, dass jeder seine Frage direkt stellen und Hilfe von anderen Nutzern bekommen kann, ohne einen Diskussionsprozess zu durchlaufen. So bekommt man auch bei umgangssprachlichen oder fachsprachlichen Begriffen schnelle Hilfe. Nutzer können dort eigene Übersetzungen vorschlagen – und sogar ganze Redewendungen eintragen. Dabei entstehen kreative Wortschöpfungen, die Langenscheidt und Co. nicht kennen. Das Sprachportal will sich von den klassischen InternetÜbersetzungshilfen wie LEO oder BABELFISH vor allem durch seine Interaktivität abheben. 17 5. Kritik An Kritik ist laut Online-Umfragen lediglich die teilweise fehlerhafte Grafik und die dazugehörende lange Wartezeit anzumerken. Trotz des "Beta"-Status vermittelte die Website einen durchdachten und durchaus brauchbaren Eindruck, allerdings kommt es beim Aufruf der Test & Train-Sektion manchmal zu Darstellungsfehlern. 6. Zukunftsaussichten Und was bringt die Zukunft? Momentan verdient das Portal vor allem mit Werbung Geld. Das soll aber auf Dauer nicht die einzige Einnahmequelle bleiben. Deshalb wollen die Gründer verstärkt auf White-Label-Lösungen setzen: Andere Websites können die Inhalte von bab.la bei sich einbinden. So eine Kooperation ist unter anderem mit einer großen deutschen Nachrichtenseite geplant. Außerdem möchten sie in Zukunft Premiumprodukte für zahlende Mitglieder anbieten. Denn Thomas weiß schon genau, wo er mit bab.la hin will: "Unsere Vision ist es, das größte Wörterbuch der Welt aufzubauen und zu einer Art 'Wikipedia für Sprachen' zu werden." Nach 2-monatiger Beta-Version hat Bab.la ‚offiziell’ seinen Betrieb aufgenommen. Da der Erfolg nicht lange auf sich warten ließ, stiegen auch namhafte Personen aus der Web 2.0-Branche als Investoren bei Bab.la ein. Lukasz Gadowski (”Spreadshirt”), Dennis Bemmann (”studiVZ”), Stephanie Staar (”netmoms”) sowie die Business Angels Oliver Jung und Peter Schüpbach steigen bei der Sprachplattform “bab.la” ein. “studiVZ”Mitgründer Michael Brehm sowie Ron Hillmann und Arend Lars Iven, die Gründer der Online-Marketing-Agentur Iven & Hillmann, waren bereits vorher als Ivestoren von “bab.la” bekannt. Und außerdem ist die Vision der Gründer allgegenwärtig: "Unsere Vision ist es, das größte Wörterbuch der Welt aufzubauen und zu einer Art 'Wikipedia für Sprachen' zu werden." 18 7. Quellen: Quelle: http://www.netzwelt.de/news/76036-link-wink-bab-la-wikipediasprachen.html Quelle: http://www.internetworld.de/business-idee/ansicht/3/Bab_la Quelle: http://www.gruendernet.de/businessplan-babla/ Quelle: http://www.hamburg.de/startup/1525872/startup-juni-2009babla.html Quelle: http://www.hamburg.de/startup/1525872/startup-juni-2009babla.html Quelle: http://www.e-fellows.net/show/detail.php/14568 Quelle: http://www.gruendernet.de/businessplan-babla/ Quelle: http://blog.bab.la/2007/07/27/los-gehts/ Quelle: www.bab.la Quelle: http://deutschlernen-blog.de/2008/11/20/woerterbuchvokabeltrainer-sprachen-lernen-babla-sprachportal/ Quelle: ttp://www.welt.de/webwelt/article1251519/Ein_Woerterbuch_das_jeder_b earbeiten_darf.html Quelle: http://blog.bab.la/tag/dictionary-widget/ 19

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