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was bei einer fusion richtig ineinander greifen muss

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was bei einer fusion richtig ineinander greifen muss Powered By Docstoc
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Frankfurt / Main, Januar 2011                                                        die beratungsspezialisten der 
                                                                             pentadoc ag für den gesundheitsmarkt


Wenn die Reform dringend              Fusionieren ist                            „Topic Tables“ ersetzen den
eine Reform braucht                   kein Tagesgeschäft                         ECM-Tag Fokus Gesundheit
Steigende Beiträge, sinkende Mit-     Von Anfang an auf stabilen Füßen           2011 haben wir wieder zahlreiche 
gliederzahlen, höhere Verwaltungs-    stehen. Vor allem bei Fusionen, wie        Veranstaltungen in Planung. Unter 
kosten. Die Kosten der derzeitigen    zwischen der BARMER Ersatzkasse            anderem unsere neuen „Topic Tab-
Gesundheitsreform steigen immer       und der GEK, müssen die Prozesse           les“, die den erfolgreichen ECM-Tag 
weiter an. Wo liegen die Ursachen     von Beginn an sauber strukturiert          Fokus Gesundheit ersetzen werden 
und worauf müssen wir uns 2011        werden. Alles zum Fusionsprozess           und der Veranstaltung mehr Diskus-
einstellen?                           und was die beiden Vorstände der           sions- und Interaktionscharakter 
Seite 4                               Kassen dazu zu sagen haben.                verleihen sollen. 
                                      Seite 8                                    Seite 12




was bei einer fusion richtig
ineinander greifen muss.
das interview zwischen five topics und
dem weltgrössten krankenversicherer, der barmer gek.
mehr zur fusion lesen sie auf seite 8
2
    EDITORIAL / GRUSSWORT




    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute erhalten Sie die erste Ausgabe der Five           Die Krankenkassen müssen diesen immer schneller 
    Topics News, dem Journal von Five Topics, das           stattfindenden Wandel bewältigen und befinden 
    sich von nun an regelmässig mit aktuellen und           sich im Brennpunkt von Politik, Leistungserbringern, 
    interessanten Themen rund um den GKV-Markt              wirtschaftlichen Interessen und nicht zuletzt ihren 
    beschäftigt.                                            Kunden. Dadurch werden immer größere Verände-
                                                            rungen in kürzeren Abständen mit nicht selten stark 
    Mit den Five Topics News möchten wir Sie, als           limitierten Mitteln erforderlich.
    Entscheider im GKV-Umfeld, turnusmäßig über 
    spannende Themen im Umfeld der gesetzlichen             Umfangreiche Veränderungsprozesse verlangen 
    Krankenkassen informieren. Darüber hinaus halten        Anpassungen der eingesetzen Technik, der Organi-
    wir Sie über die Beratungswelt von Five Topics, un-     sation und bestehender Strukturen. Dabei können 
    sere Themenfelder und aktuellen Mandate auf dem         die vorhandenen, zum Teil über Jahrzehnte gewach-
    Laufenden.                                              senen, Unternehmenskulturen nicht vernachlässigt 
                                                            werden.
    Five Topics ist der, im Juli 2010 ausgegründete 
    Beratungsbereich der Pentadoc AG speziell für den       Wir wissen aus der täglichen Arbeit, dass insbe-
    Gesundheitsmarkt.                                       sondere der Markt der gesetzlichen Krankenversi-
                                                            cherung Beratungsleistungen von Praktikern für 
    Kaum ein Markt wird so von politischen, wirtschaft-     Praktiker benötigt und nicht nur Beratung im Sinne 
    lichen und gesellschaftlichen Einflüssen bestimmt,      von theoretischen Studien und Konzepten, welche 
    wie der der gesetzlichen Krankenkassen. Die lang-       sich in der Praxis nicht umsetzen lassen.
    jährige Erfahrung von Pentadoc spiegelt sich in den 
    Leistungen der Five Topics wider, welche fester Part-   Mit unserem nahezu einzigartigen Know-how über 
    ner zahlreicher Krankenkassen ist und die Themen        die großen Softwareanbieter im Gesundheitsmarkt,        Ralf Minning 
    bewegt, die den Gesundheitsmarkt bewegen.               lassen wir außerdem alle notwendigen technischen        Bereichsvorstand 
                                                            Aspekte in die Beratungen einfließen und begleiten      Five Topics 
    So leitet sich der Markenname Five Topics von           auch gezielt bei geplanten Softwareumstellungen         ralf.minning@fivetopics.de 
                                                                                                                    Mobil: +49 172 829 45 63
    den fünf Beratungsschwerpunkten ab, die die Five        z.B. auf iskv_21c oder oscare®. Neben der tatsäch-       
    Topics besetzt:                                         lichen Einführung der Software, mit den jeweiligen 
                                                            Teilprojekten, beraten wir Krankenkassen bereits im 
    •    Fusionsberatung M&A                                Vorfeld bei der Produktauswahl der neuen Standard-
    •    Organisationsberatung                              software. Durch diverse kassenartenübergreifende 
    •    Prozessmanagement                                  Fusionsmandate besitzen wir einen tiefen Einblick 
    •    Risikomanagement                                   in beide Systeme.
    •    Marketing
                                                            Wir möchten dabei mit Ihnen neue Wege beschrei-
    Kein Markt ist derzeit so in Bewegung wie der           ten und in diesem Newsletter nicht nur über Praxis-
    Gesundheitsmarkt in Deutschland. Die bereits            erfolge berichten, sondern auch durchaus kritische 
    feststehenden Herausforderungen (Kostendruck,           Themen beleuchten.
    neue Angebote, Gesundheitsreformen) aber auch 
    künftige Stolpersteine und Unsicherheiten treffen       Haben wir Ihr Interesse geweckt? –
    im Gesundheitssystem vor allem die Krankenkassen.       Ralf Minning (Bereichsvorstand Five Topics) und         Joachim Adam
                                                                                                                    Vorstandssprecher 
    Dabei wird speziell dieser Markt durch mehr Leitplan-   Joachim Adam (Vorstandssprecher Pentadoc AG)            Pentadoc AG
    ken reglementiert als andere vergleichbare Märkte.      freuen sich auf Ihre Kontaktaufnahme.                   joachim.adam@pentadoc.com
                                                                                                                    Mobil: +49 173 860 48 00
                                                                                                               3


die 5 klaren themen
von five topics
für gesetzliche krankenkassen


                                               01

                                   FUSIONSBERATUNG/
                                         M&A




            02                                 03                                04

RISIKOMANAGEMENT                     ORGANISATIONS -                       PROZESS -
                                       BERATUNG                           MANAGEMENT




                                               05

                                         MARKETING



www.fivetopics.de



Kann man die Themen, die den Gesundheitsmarkt           sorgen und so eng wie kaum ein anderer diesen 
(den Markt der gesetzlichen Krankenkassen) bewe-        Markt begleiten, die Sprache der Beteiligten verste-
gen, wirklich so klar mit 5 Topics definieren? Nein,    hen und dabei sogar von Verbänden und anderen 
man kann nicht. Man muss. Denn man muss klar vor        offiziellen Instanzen empfohlen werden.
Augen haben, wie direkt die Marktteilnehmer durch       Wir sind das neue hochspezialisierte Beratungsun-
politische, wirtschaftliche und wettbewerbsorien-       ternehmen der Pentadoc Gruppe, das mit der ein-
tierte Einflüsse zum Handeln gezwungen sind. Man        zigartigen Erfahrung von Joachim Adam und seinem 
muss erkennen, dass diese Einflüsse eindeutige          Team jetzt noch fokussierter, noch schlagkräftiger 
Aufgaben mit sich bringen. Strategisch wie struktu-     und noch persönlicher mit Ihnen zusammen die 
rell. Organisatorisch wie operativ. Man muss Fusion,    aktuellen und zukünftigen Herausforderungen 
Organisation, Risiko-, Prozessmanagement und            angehen wird. Wir sind selbstbewusst und ja, auch 
Marketing auf der Agenda haben.                         leidenschaftlich genug, um nicht nur die entschei-
Wer so oft von „muss“ redet, muss das auch können.      denden fünf Themen zu definieren, sondern unser 
Richtig. Wir können diese Themen klar benennen.         Unternehmen auch so zu nennen: Five Topics.
Denn wir sind nicht die Theoretiker, die überwie-       Damit weder wir noch Sie aus dem Fokus verlieren, 
gend Studien verfassen. Wir sind die Beratungsprak-     was Ihre Krankenkasse bewegt. Bewegen kann. 
tiker, die seit Jahren für nachweisbare Ergebnisse      Bewegen muss.
4
    leitartikel
    versprochen ist gebrochen –
    die krankheiten
    einer gesundheitsreform
    Steigender Kostendruck durch steigende Leistungs-        aber auch Ärzte schienen durch eine ausgeprägte 
    ausgaben und teilweise hohe Verwaltungskosten            Lobbyarbeit als Gewinner aus den Reformen hervor-
    veranlassten vier Gesundheitsminister in den letz-       zugehen.
    ten 20 Jahren einige Reformgesetze durchzusetzen. 
    Dabei stieg der durchschnittliche Beitragssatz von       Nunmehr steht die nächste Gesundheitsreform vor 
    11,4% (1980) auf zuletzt 14,9%.                          der Tür. Ziel dieser Reform soll eine Ausgabensen-
                                                             kung von mindestens 3,5 Milliarden Euro im Jahr 
    Neben diesen Beitragsanpassungen wurden im               2011 und 4 Milliarden Euro im Jahr 2012 sein. Darü-
    Laufe der Zeit immer mehr Leistungen der Kassen          ber hinaus soll der Beitragsanteil für die Arbeitgeber 
    gekürzt oder gestrichen bzw. Eigenanteile der Versi-     stabilisiert werden und im besten Fall auf Dauer 
    cherten erhöht. Grundsätzlich wurden und werden          nicht mehr steigen. Einzig Zusatzbeiträge für die 
    moderne Apparatemedizin und der medizinische             Versicherten sollen Mehrkosten auf der Beitragssei-
    Fortschritt allgemein, sowie die demografische           te ausgleichen. Sozial schwache Mitglieder sollen 
    Entwicklung der Bevölkerung als Gründe für die           bei Zusatzbeiträgen durch einen Sozialausgleich 
    eklatanten Kostensteigerungen genannt.                   unterstützt werden. So erwartet der Schätzerkreis 
                                                             für das Jahr 2011, unter Berücksichtigung aller 
    Seit 1999 stiegen die Ausgaben der Kassen jährlich       geplanten Maßnahmen, 181,1 Mrd Euro an Bei-
    um durchschnittlich drei Prozent. In den vergange-       tragseinnahmen und 178,9 Mrd Euro an Ausgaben. 
    nen fünf Jahren waren es sogar bereits 5 Prozent.        Dadurch würden in 2011 alle Ausgaben durch den 
    Nimmt man einen künftigen Kostenanstieg von              Gesundheitsfond gedeckt und der Bundeszuschuss 
    durchschnittlich „nur“ 4,5 Prozent an, würden sich       von 2 Mrd Euro könnte in voller Höhe in die Liquidi-
    die Ausgaben von z.Zt. 172 Mrd Euro auf ca. 244 Mrd      tätsreserve einfließen.
    Euro (bis 2020) erhöhen. Aufgrund der konjunktu-
    rellen Entwicklung werden die Beitragseinnahmen          Der Beschluss zugunsten der Reform wurde mit den 
    2010 voraussichtlich ca. 173 Milliarden Euro betra-      Stimmen der Union und der FDP nun im Bundestag 
    gen, die Ausgaben ca. 172 Milliarden Euro (davon         gefasst und die Neuerungen treten zum 01.01.2011 
    sind 170, 3 Mrd Euro durch den Gesundheitsfond           in Kraft. Wieder steigt der Beitrag; diesmal auf 
    gedeckt). Sowohl Beitragserhöhungen und Einspa-          15,5%. Dabei ist der Arbeitnehmer- und Arbeitge-
    rungen im Leistungsbereich lassen die Versicherten       beranteil ungleich verteilt (8,2% Arbeitnehmer und 
    aller Kassen (und auch Arbeitgeber) als Verlierer        7,3% Arbeitgeber). So stehen die Versicherten als 
    der letzten Reformen dastehen. Einzig die Phar-          erneute und diesmal stärker betroffene Verlierer der 
    maindustrie, die medizinisch-technische Industrie        Reform da. 




    1977                                                   1982                                                   1983
    Kostendämpfungsgesetz:                                 Kostendämpfungsgesetz:                                 Kostendämpfungsgesetz:
    Erhöhte Zuzahlungen für Arznei-, Verband-              Erhöhte Zuzahlung für Sehhilfen und erneut             Einführung der Beitragspflicht für Kranken-
    und Heilmittel; Reduzierung der Zuschüsse              für Arznei-, Verband- und Heilmittel; bei              geld zur Renten- und Arbeitslosenversiche-
    bei Zahnersatzleistungen; die freie Wahl des           Zahnersatz wird nur noch 60% der Leistung              rung; Erneute Anhebung der Zuzahlung für
    Krankenhauses wurde eingeschränkt.                     erstattet.                                             Arznei-, Verband- und Heilmittel; Einführung
                                                                                                                  von Eigenbeteiligung bei Krankenhausbe-
                                                                                                                  handlung.
                                                                                                                                                       5
                               Five Topics News, Januar 2011




                               Hält diese Reform die steigenden Kosten im               Prozent. Demnach können sich die Krankenkassen 
                               Gesundheitswesen auf und wirkt diese länger-             nur kurzfristig über einen „Geldsegen“ freuen und 
                               fristig?                                                 zum Schluss auch Verlierer der Gesundheitsreform 
                                                                                        genannt werden. Ein wirklicher Wettbewerb, wie oft 
                               Die Antwort ist klar: Nein. Grundsätzlich hat die        durch die Politik proklamiert, entsteht dabei nicht. 
                               Reform eine sehr geringe Halbwertzeit. Sie kann nur 
                               als Überbrückung für das Jahr 2011 dienen, ändert        Berücksichtigt die Gesundheitsreform soziale
                               aber nichts an den grundsätzlichen Problemen im          Unterschiede?
                               Gesundheitsmarkt. Immerhin bedeutet die neue 
                               Reform für einige Kassen, dass zumindest deren           Ein Sozialausgleich ist per Gesetz vorgesehen. Dabei 
                               Beiträge für den Großteil des Jahres 2011 nicht an-      besteht ein Anspruch auf Sozialausgleich, wenn der 
                               gepasst werden müssen, d.h. diese Kassen müssen          durchschnittliche Zusatzbeitrag 2% des individu-
                               zunächst keine Zusatzbeiträge erheben. Sofern der        ellen sozialversicherungspflichtigen Einkommens 
                               durchschnittliche Beitragssatz künftig stabil bleiben    übersteigt. Grundsätzlich soll der Sozialausgleich 
                               soll und die Ausgaben weiterhin steigen, werden          bei Arbeitnehmern durch die Arbeitgeber und bei 
                               wohl alle Kassen früher oder später Zusatzbeiträge       Rentnern durch die Rentenversicherungsträger 
                               erheben müssen.                                          stattfinden. Diese eigentlich so klare Regelung wird 
                                                                                        durch zahlreiche Sonderregelungen „aufgeweicht“. 
                               Weiterhin besteht für die Kassen keine wirkliche         Für die Krankenkassen wird sich dadurch ein nicht 
                               Planungssicherheit über das nächste Jahr hinaus.         unerheblicher Mehraufwand ergeben, zumal auch 
                               Die Beiträge sind zwar festgeschrieben – allerdings      die bisherigen technischen Lösungen der Kassen 
                               kann der Gesetzgeber diese jederzeit anpassen.           wenig bis gar nicht auf einen Sozialausgleich einge-
                               Über die Langlebigkeit politischer Entscheidungen        stellt sind. Die Verwaltungskosten könnten dadurch 
                               kann man an dieser Stelle getrost diskutieren.           nicht unerheblich betroffen sein, so dass betroffene 
                                                                                        Kassen doppelt gestraft sind. Eine einfachere Lö-
                               Kassenkunden sind anscheinend sehr preisbewusst.         sung wäre durchaus denkbar. So könnten Zusatzbei-
                               Dies zeigen die Mitgliederabwanderungen bei den          träge einzelfallgerechter also individuell eingezogen 
                               Kassen, die bereits heute, wenn auch zum Teil            werden (damit könnte ein Sozialausgleich entfallen). 
                               geringe Zusatzbeiträge erheben mussten. So liegen        Denkbar wäre auch ein einmaliger Sozialausgleich 
                               die Abgangsquoten bei Kassen mit Zusatzbeiträgen         bei Mehrfachbeschäftigten zum Jahresende im Rah-
                               zwischen 5 Prozent und 20 Prozent. Wenige Jahre          men der Jahresabschlussrechnung oder Entlassung 
                               zuvor betrug die Wechselquote insgesamt nur ca. 2        von bestimmten Personengruppen aus der Pflicht 




1989                                               1994                                                   1997            

Gesundheitsreform:                                 Gesundheitsreform:                                     Beitragsentlastungsgesetz:
Gestaffelte Zuzahlung bei Arznei- und              Änderung der Zuzahlung für Arznei- und                 Streichung des Zuschusses für Brillenge-
Verbandmitteln; Ausweitung der Zuzahlung           Verbandmittel; Anhebung der Zuzahlung bei              stelle; Senkung des Krankentagegeldes auf
beim Krankenhausaufenthalt auf 11 DM pro           Krankenhausaufenthalt auf 12 DM pro Tag                70% bzw. maximal 90% des Nettoeinkom-
Tag bis zu 14 Tage.                                für 14 Tage.                                           mens; Anhebung der Eigenbeteiligung bei
                                                                                                          Kuren; Streichung der Zahnersatzleistungen
                                                                                                          für Kinder und Jugendliche, die nach 1978
                                                                                                          geboren wurden; erneute Anhebung der
                                                                                                          Zuzahlung für Arzneimittel; Anhebung der
                                                                                                          Eigenbeteiligung beim Krankenhausauf-
                                                                                                          enthalt; Festlegung des Eigenanteils bei
                                                                                                          Verbandsmitteln auf 9 DM; für Fahrtkosten
                                                                                                          25 DM, für Heilmittel 15%.
6
    versprochen ist gebrochen –
    die krankheiten einer gesundheitsreform




    Zusatzbeiträge zu leisten (z.B. bereits von Zuzah-        derne Behandlungsmethoden oder Medikamente 
    lungen befreite Versicherte). Alternativen werden al-     bedeuten zunächst mehr Ausgaben. Eine Preis-
    lerdings bisher von den politischen Entscheidungs-        senkung ist dabei anscheinend durch die Industrie 
    trägern nachdrücklich übergangen.                         nicht vorgesehen – schließlich muss man ja die 
                                                              hohen Entwicklungskosten erst erwirtschaften. Als 
    Werden die Verwaltungskosten berücksichtigt?              einzige Lösung für dieses Problem soll im Bereich 
                                                              der Pharmaindustrie „AMNOG“ (Gesetz zur Neuord-
    Grundsätzlich ja. Dabei gilt – ein schwerer Deckel        nung des Arzneimittelmarktes) bieten. 
    schließt gut. Das Zauberwort heißt Verwaltungs-
    kostendeckelung. Das Vorhaben hört sich zunächst          Die Eckpunkte dabei sind:
    gut an: Man friere die Verwaltungskosten auf einen 
    Stand (hier 2010) ein und begrenze so die Verwal-         •    Nachweispflicht für die Wirksamkeit neuer  
    tungskosten für die nächsten zwei Jahre. Nicht ganz            Arzneimittel
    dazu passen die von der Deckelung ausgenomme-             •    Festlegung eines Preises nach Bewertung der  
    nen Kosten für die eGK (immerhin wohl das Lieb-                Wirksamkeit
    lingsprojekt der Bundesregierung) und die durch           •    Einstufung neuer Medikamente in eine  
    Zusatzbeiträge entstehenden Mehrkosten. Dadurch                Festpreisgruppe, sofern kein Mehrnutzen   
    werden Kassen mit Zusatzbeiträgen noch mehr                    gegenüber einer Vorgängerversion  
    gestraft. Über mögliche Lösungswege hat man sich               nachgewiesen wird.
    bisher politisch noch keine Gedanken gemacht.             •    Neudefinition der Packungsgrößen
                                                              •    Erhöhung der Rabattbeträge
    Werden die Kostensteigerungen aufgefangen
    oder sogar gebremst?

    Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Als 
    mündiger Verbraucher ist man gewohnt, dass tech-
    nischer Fortschritt auch zu günstigeren Produkten 
    führt. Die Industrie lernt halt bei der Fertigung 
    ihrer Produkte hinzu. Den Verbraucher freut dies; 
    schließlich werden Computer, Telefone und ähn-
    liche Produkte immer günstiger, bei steigender 
    Leistungsfähigkeit.
    Die Medizin scheint hier andere Wege zu gehen: Mo-




    1999                                                    2000                                                   2004            

    Solidaritätsstärkungsgesetz:                            Gesundheitsreform:                                     Gesundheitsmodernisierungsgesetz:
    Reduzierung der Zuzahlung bei Arzneimit-                Einführung einer Positivliste für Arznei-              Einführung einer Praxisgebühr von 10 € im
    teln je nach Packungsgröße; Festlegung auf              mittel und Streichung von Leistungen für               Quartal; Zuzahlung bei Arznei-, Hilfs- und
    50% Erstattung beim Zahnersatz.                         medizinische umstrittene Arzneimittel;                 Verbandmitteln von 10% des Preises mit
                                                            Einführung eines Globalbudgets für die Aus-            einer Begrenzung auf mindestens 5 € und
                                                            gaben der GKV; Neuordnung der ärztlichen               maximal 10 €; Anhebung des Eigenanteils
                                                            und zahnärztlichen Vergütung sowie der                 bei stationärer Versorgung auf 10 € pro Tag
                                                            Krankenhausfinanzierung.                               bis zum 28. Tag; Entbindungs- und Sterbe-
                                                                                                                   geld wird ganz gestrichen; für Heilmittel und
                                                                                                                   häusliche Pflege müssen 10 % des Preises
                                                                                                                   sowie 10 € je Verordnung selbst getragen
                                                                                                                   werden.
                                                                                                                                                  7
                                 Five Topics News, Januar 2011




                                 AMNOG ist dabei sicherlich der richtige Einstieg        Fazit:
                                 in eine Kostenbegrenzung des Arzneimittelmark-
                                 tes. Allerdings dürften direkte Auswirkungen auf        Sicherlich könnten noch sehr viele Punkte an dieser 
                                 bereits bestehende Rabattverträge zu befürchten         Stelle aufgeführt werden (z.B. reduzierte Hürden 
                                 sein. Weiterhin werden Einsparungen auf Apothe-         bei einem Wechsel in die PKV, Zusatzbeiträge und 
                                 ken verlagert. Fazit: Hier hat die Pharmalobby das      die Folgen, Kostensteigerungen im Alter, neue 
                                 Schlimmste abgewendet und wiederholt „gute              Behandlungsmethoden, Vollstreckung von Zusatz-
                                 Arbeit“ geleistet.                                      beiträgen etc.) Fest steht allerdings, dass die neue 
                                                                                         Gesundheitsreform die grundsätzlichen Probleme 
                                 Steigende Arztkosten möchte man z.B. durch ein          des Gesundheitsmarktes nicht angeht und allein 
                                 „vereinfachtes“ Kostenerstattungsverfahren in           deshalb nicht lange Bestand haben wird. Auch im 
                                 den Griff bekommen. Dabei sollen die Patienten          Kern dieser „Reform“ geht es um die Erhöhung der 
                                 als Controller des Arztes auftreten. Entstehende        Beiträge. Ein Punkt, den der Gesetzgeber – glaubt 
                                 Verwaltungskosten können dabei von den Kassen           man seinen Bekundungen – immer vermeiden 
                                 erhoben werden – müssen aber nicht. Diese Option        wollte. Grundsätzlich werden sich Versicherte auf 
                                 war und ist bei den Versicherten nicht sehr beliebt.    weiter steigende Kosten und Krankenkassen auf Zu-
                                 Die Krankenkassen selbst sind auf steigende Kos-        satzbeiträge einstellen müssen. Weiterhin müssen 
                                 tenerstattungen nicht eingestellt und können die        sich Krankenkassen immer stärker und schneller 
                                 entstehenden Verwaltungskosten nicht umlegen            technisch und organisatorisch umstellen. Und dabei 
                                 (es lebe der Wettbewerb). Diese Option wird sich        wurden wirkliche Reformen (z. B. Entkoppelung der 
                                 also in der heutigen Form als eher zahnloser Tiger      Beitragshöhe von den Löhnen und Gehältern) jetzt 
                                 erweisen und für die Kassen höhere Kosten bringen       noch gar nicht umgesetzt. Fakt ist auf jeden Fall: Es 
                                 (dabei sind doch die Verwaltungskosten gedeckelt).      bleibt spannend!
                                 Die Kostenerstattungen kommen offenbar bei den 
                                 Ärzten gut an – schließlich sind GOÄ und EBM eher 
                                 schlecht zu vergleichen und bei einer (wenn auch 
                                 vereinfachten) Privatrechnung bleibt eben immer 
                                 mehr Geld übrig. Die Zeche zahlt in diesem Fall 
                                 der Kunde. Ohne grundsätzliche Regelungen zum 
                                 Thema Kostenerstattungen werden entstehende 
                                 Kosten nur auf den Kunden verlagert; und welcher 
                                 Patient stellt sich schon gerne gegen seinen Arzt?




2005                                                  2007
Gesundheitsmodernisierungsgesetz:                     Gesundheitsreformgesetz:
Streichung von Tagegeld und Zahnersatz;               Einführung von Wahltarifen der GKV;
Beitragssatzerhöhung von 0,5% für die Ver-            Einführung der Pflicht zum Abschluss
sicherten alleine ohne Arbeitgeberzuschuss.           einer Krankenversicherung für alle Bürger;
                                                      Regelungen von mehr Wettbewerb zwischen
                                                      Pharmaunternehmen und Apothekern.
8
    interview mit herrn rothmaier (barmer gek)
    und herrn stütz (barmer gek)
    eine strategische fusion zum
    weltgrössten krankenversicherer

    Herr Rothmaier:                                         Herr Rothmaier:
    Können Sie uns bitte kurz die Beweggründe für           Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Verlauf
    die Vereinigung erläutern und erklären, warum           des Vereinigungsprozesses?
    sich die BARMER für die GEK als Partner ent-
    schieden hat?                                           Mit dem bisherigen Verlauf bin ich sehr zufrieden. 
                                                            Unsere Versicherten wurden vom ersten Tag der 
    Mit der Vereinigung verfolgen wir das strategische      Vereinigung an in gewohnt hoher Qualität an allen 
    Ziel, die versichertennahen Strukturen auszubauen.      Standorten betreut. Auch unsere Mitarbeiterinnen 
    Bei den dynamischen Veränderungen im Gesund-            und Mitarbeiter gehen den neuen Weg mit und 
    heitsmarkt setzen wir gezielt auf den Ausbau unserer    identifizieren sich mit der neuen BARMER GEK. Die 
    bisherigen Marktanteile. Aufgrund ihrer Philosophie     wichtigsten Weichen für eine erfolgreiche Zukunft 
    der dezentralen Leistungsgewährung passt die GEK        sind gestellt und in einigen Bereichen vollziehen 
    sehr gut zu uns. Ähnlich wie die frühere BARMER         wir jetzt den noch erforderlichen organisatorischen 
    zeichnete sich auch die GEK durch eine sehr große       Feinschliff. Darüber hinaus verzeichnen wir im Jahre 
    Kundenorientierung aus. Für unsere Versicherten         2010 eine sehr positive Mitgliederentwicklung. Wir 
    haben wir das „Beste aus zwei Welten“ zusammen-         benötigen auch 2011 keinen Zusatzbeitrag und 
    geführt und somit ein optimales Leistungsportfolio      haben eine stabile finanzielle Situation.
    geschaffen.




                                                                                                                    Alexander Stütz 
                                                                                                                    (Bereichsvorstand BARMER GEK)
                                                                                                                                          9
                        Five Topics News, Januar 2011




                        Herr Stütz:                                               Der Auswahlprozess war nicht einfach, da eine Viel-
                        Sie betonen gerne, dass wir selbst „Krankenkasse          zahl renommierter Beratungshäuser ihren Hut in den 
                        können“. Wieso haben Sie sich trotzdem ent-               Ring geworfen haben. Uns hat vor allem die ausge-
                        schieden, bei dem Vereinigungsprojekt externe             prägte fachliche Expertise der Five Topics überzeugt.
                        Unterstützung bzw. Beratung in Anspruch zu                Einerseits die praxisbezogene Fusionserfahrung im 
                        nehmen?                                                   Umfeld gesetzlicher Krankenversicherungen, ande-
                                                                                  rerseits die Kombination aus strategisch geprägten 
                        Bei einem Unternehmen unserer Größenordnung ist           Themen (wie Organisationsaufbau und Synergie-
                        es unabdingbar, externe Unterstützung in Anspruch         effekte) und eher operativ ausgerichtetem Wissen 
                        zu nehmen. Zudem fusionieren wir ja auch nicht            (wie z.B. Input- und Outputmanagement). Five Topics 
                        jeden Tag. Wir haben ganz bewusst die externe Exper-      war dabei ein fairer Verhandlungspartner. Man reißt 
                        tise genutzt, da wir uns keine Fehler leisten wollen.     dort keine Prozesse an sich, sondern verfolgt Wege, 
                        Dies jedoch mit der richtigen Dosierung und Dimen-        welche die Linienverantwortlichen innerhalb der 
                        sionierung der externen Unterstützung. Schließlich        Kasse stärken
                        stehen wir als Marktführer im besonderen Fokus der 
                        Öffentlichkeit.                                           Herr Stütz:
                                                                                  Man konnte in den vergangenen Monaten
                        Herr Rothmaier:                                           den Eindruck gewinnen, dass viele nur darauf
                        Worin sehen Sie bislang den größten Mehrwert              gewartet haben, Negativmeldungen der Vereini-
                        bei der Beratung durch Pentadoc Five Topics?              gung zwischen BARMER und GEK vermelden zu
                                                                                  können. Es drangen aber keine solcher Botschaf-
                        Der große Vorteil liegt ganz klar in der Steuerung und    ten an die Öffentlichkeit. Bedeutet dies, dass die
                        Priorisierung des gesamten Prozesses. Diese erfolgen      Fusion geräuschlos verlaufen ist? >
                        in einem professionellen Mix aus strategischer und 
                        eher operativ geprägter Beratungskompetenz. 
                        Imponierend finde ich dabei die Verbindlichkeit jedes 
                        einzelnen Beraters und das Einbringen neuer Ideen, 
                        ohne die Mitnahme und das intensive Einbinden von 
                        eigenen Kassenmitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu 
                        vernachlässigen. 

                        Herr Stütz:
                        Die Beraterauswahl fand im Rahmen einer öffent-
                        lichen europaweiten Ausschreibung statt. Welche
                        Gründe waren am Ende ausschlaggebend für die
                        Auswahl der Five Topics?




Jürgen Rothmaier 
(Vorstand BARMER GEK)
10
     eine strategische fusion zum
     weltgrössten krankenversicherer




     Diesen Eindruck kann ich bestätigen. Uns ist es                 Herr Stütz:
     gelungen, Entscheidungen in den eigenen vier                    Welche Resonanzen zur Vereinigung haben
     Wänden zu treffen. Unsere Versicherten wurden,                  Sie von Ihren Kunden bislang erfahren dürfen?
     dank des Engagements unserer Mitarbeiterinnen 
     und Mitarbeiter und der stabilen Organisation stets             Wir haben bisher eine durchweg positive Resonanz 
     hervorragend betreut. Negative Erwartungen von                  erhalten. Wir erfahren im direkten Austausch viel 
     Wettbewerbern haben sich so nicht erfüllt. Selbstver-           Unterstützung und Anerkennung. Das ist für uns die 
     ständlich bleiben bei so einem gewaltigen Prozess               Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
     interne „Zwischentöne“ nicht aus. Hier gilt es die 
     notwendige Sensibilität und vor allem Orientierung 
     in den Prozess miteinzubringen.




         die grundlegende struktur einer fusion:
         Der Fusionsberatung von Five Topics liegen vier strukturierte Teilphasen zu Grunde. 
         Die Analyse-, Konzeptions-,Umsetzungs- und Optimierungsphase. 
         Ein wichtiger Bestandteil in allen Phasen ist zusätzlich die Technik-Komponente.
         Auch sie ist maßgeblich für das erfolgreiche Gelingen einer Fusion.

         Analysephase:

         In der Regel befassen sich unsere           Für die Moderation der anschließenden      In diesem Zusammenhang kooperieren
         Kunden bereits relativ weit im Vorfeld      konkreten Fusions-Verhandlungen stehen     wir, für die kompetente Durchführung
         des Zustandekommens einer Fusion mit        wir Ihnen – auf Basis unserer Erfahrung    einer Due Diligence, mit erfahrenen
         entsprechenden grundsätzlichen Überle-      aus zahlreichen „Verhandlungsrunden“ –     Wirtschaftspürfern.
         gungen – im Fokus steht dabei die Frage     ebenso zur Verfügung.
         „Stand-Alone-Lösung versus Fusion“.                                                    Unsere Unterstützung umfasst hier eben-
         Bereits in dieser Phase unterstützen wir    In der Analysephase der Fusionsberatung    so die Vorbereitung und Durchführung
         Sie bei der Auswahl und Sondierung          stehen zunächst die politisch-strategi-    erforderlicher Abstimmungs-, Anhörungs-
         potenzieller „Kandidaten“ – angefangen      schen und wettbewerblichen Intentionen     und Genehmigungsprozesse mit Ihrer
         bei der Aufstellung einer ersten „Long-     und Positionen der potenziellen Partner    Selbstverwaltung, Verbänden und den
         List“ über die gemeinsame Präzisierung      im Vordergrund.                            Aufsichtsbehörden.
         und Verdichtung auf wenige potenzielle
         Partner (Short-List).                       Hier gilt es – auf Basis eines ersten      Neben den zitierten „Hard-Facts“
                                                     Abgleichs von Verträgen und Satzungs-      kristallisiert sich in dieser Phase in der
         Wir übernehmen in Ihrem Auftrag gerne       Leistungen (Portfolio) – zunächst die      Regel bereits relativ deutlich heraus, ob
         den vertraulichen Erstkontakt, holen kon-   Chancen für eine künftige gemeinsame       die so wichtige „Chemie“ zwischen den
         krete Fusionsangebote ein und nehmen        Positionierung am Markt auszuloten.        Verhandlungs-Parteien stimmt – dies gilt
         – gemeinsam mit Ihnen – eine konkrete       Auch der gegenseitige „Blick in die Bü-    sowohl für die Vorstands – als auch die
         Bewertung vor, die wir anschließend auf     cher“ ist in Zeiten von Gesundheitsfonds   Selbstverwaltungs-Ebene
         Wunsch auch Ihrem Selbstverwaltungs-        und Zusatzbeitrag, vor allem aber vor
         Gremium präsentieren.                       dem Hintergrund der HGB-Bilanzierung
                                                     absolut unerlässlich.
                                                                                                                                              11
Five Topics News, Januar 2011




Herr Rothmaier:                                                     position sehr zufrieden. Insofern sieht der BARMER 
Wie beurteilen Sie die weiteren Fusionsentwick-                     GEK-Verwaltungsrat derzeit keinen Handlungsbedarf, 
lungen in der GKV-Landschaft? Und: Planen Sie                       sich derzeit mit der Suche nach neuen Fusionspart-
als Marktführer weitere Vereinigungen?                              nern zu beschäftigen. 

Fusionen sind immer Bestandteil unternehmensstra-
tegischer Entscheidungen. Der Trend zu Fusionen                     Vielen Dank für Ihre Zeit.
wird sich fortsetzen, vor allem durch den Wettbe-
werbsdruck, den Gesundheitsfonds und Zusatzbeiträ-
ge auslösen. Wir sind mit unserer derzeitigen Markt-




    Konzeptionsphase:                             Umsetzungsphase:                               Optimierungsphase:

    Während der Konzeptionsphase geht es          Die beste Analyse- und Konzeptionsarbeit       Hauptbestandteil der Optimierungsphase
    zunächst vor allem darum, die aktuellen       ist letztlich nur so wertvoll wie die erfor-   ist die Sicherstellung von Kontinuität und
    Aufbau-Organisationen zu spiegeln und         derliche Professionalität in der späteren      Nachhaltigkeit im Fusionsprozess.
    eine gemeinsame Modell-Konzeption zu          konkreten Umsetzung einer Fusion.              In diesem Zusammenhang stellen sich
    entwickeln.                                   In dieser Phase geht es nun vor allem um       einige Fragen:
                                                  das richtige gewichten und priorisieren
    Hierbei sind wir Ihnen ebenso behilf-         anstehender Aufgaben – es müssen hier          Werden die auf Management-Ebene ver-
    lich wie beim erforderlichen Abgleich         zahllose fachliche und administrative          einbarten politischen, strategischen und
    der Prozess-Landkarten, um zu einem           ToDo‘s erledigt werden.                        auch fachlichen Vorgaben in der Praxis
    gemeinsamen sinnvollen „Best-Practise-                                                       entsprechend umgesetzt?
    Ansatz“ zu gelangen.                          Mit Hilfe der von uns entwickelten
                                                  Fusions-Checkliste stellen Sie sicher,         • „Lebt“ das verabschiedete
    Eine wichtige Rolle spielt hier natürlich     sich hier nicht im Detail zu verlieren und       Organisationsmodell?
    auch das detaillierte beleuchten der          erhalten gleichzeitig einen umfassenden
    Zukunft von Mitarbeitern und Standorten       Überblick über den jeweiligen Stand der        • Wird das neue, gemeinsame Portfolio
    – nach einer ersten Ist-Aufnahme zu per-      operativen Umsetzung.                            von den bisherigen und potenziellen
    sonellen Ressourcen und Qualifikationen                                                        neuen Kunden angenommen?
    unterstützen wir Sie bei der Ermittlung       Für Management und Leitung Ihres
    der künftigen Sollwerte genauso wie bei       hochkomplexen Fusions-Projekts stehen          • Sind die gemeinsam als „Best-Prac
    der erforderlichen Standort-Bewertung         wir Ihnen gern zur Verfügung und                 tise“ definierten Prozesse in der
    und -Konzeption.                              übernehmen darüber hinaus auch die               Praxis akzeptiert und umgesetzt?
                                                  Rolle der Supervision in den einzelnen
    Last but not least erstellen wir, auf Ihren   Teilprojekten.                                 • Kann man bereits von einer echten
    Wunsch hin, auch das Fusions-Konzept                                                           gemeinsamen Unternehmenskultur
    inklusive der Vorstellung und weiteren        Neben der operativen Umsetzung ist               sprechen?
    Abstimmung mit der Aufsicht.                  vor allem auch das kulturelle Zusam-
                                                  menwachsen der Partner eine wichtige           Entsprechende Instrumente zur Siche-
                                                  Voraussetzung für eine letztlich rundum        rung der Nachhaltigkeit sind in unser,
                                                  gelungene Fusion. Auch auf diesem              speziell für den GKV-Markt entwickeltes,
                                                  Sektor kooperieren wir mit kompetenten         Vorgehensmodell im Rahmen des Projekt-
                                                  Partnern, z. B. zur Durchführung von           Managements integriert.
                                                  Integrations-Workshops auf Führungs-
                                                  kräfte- und Mitarbeiter-Ebene.
in eigener sache –
termine 2011


Seminare                                                          Veranstaltungen / GKV-Netzwerke

In diesem Jahr können Sie uns künftig auch live in der            In den vergangenen Jahren hat sich unser ECM-Tag 
BKK Akademie als Referenten, zu folgenden Themen,                 Fokus Gesundheit zu einer echten Pflichtveran-
erleben:                                                          staltung für die Entscheider im Gesundheitswesen 
                                                                  entwickelt. 
• Einführung Risikomanagement in der GKV
  (1 ½ Tages-Seminar)                                             Für 2011 schaffen wir nun eine neue Plattform für 
                                                                  den Gesundheitsmarkt und werden an Stelle eines 
• Projektorientierte Einführung „iskv_21c“                        ECM-Tags Fokus Gesundheit, sogenannte „Topic 
  (1 Tages-Seminar)                                               Tables“ veranstalten. 

• Fusionen in der GKV: Was Sie bei Ihrem                          Hier werden gesundheitsrelevante Themen in einer 
  Fusionsvorhaben beachten sollten.                               exklusiven Runde und mit Unterstützung externer, 
                                                                  fachlicher Expertise diskutiert.
• Strategische Entscheidungen im
  Beitragsbereich der GKV                                         Die „Topic Tables“ sind kleinere Veranstaltungen, 
  (Zusatzbeiträge, Weiterleitungsstellen etc.                     bei denen der persönlichen Austausch in relaxter 
  Detaillierte Seminarinhalte werden den aktuellen                Atmosphäre im Fokus steht. Die Teilnehmer haben 
  politischen Themen angepasst)                                   die Möglichkeit, sich bei diesen Veranstaltungen mit 
                                                                  Gleichgesinnten und hochkarätigen Persönlichkeiten 
Weitere Informationen zu den Inhalten, Terminen                   unserer Gesellschaft auszutauschen und Networking 
und Referenten, sowie die Möglichkeit der Anmel-                  zu betreiben.
dung, finden Sie demnächst unter 
www.bkk-akademie.de oder www.fivetopics.de.                       Alle weiteren Termine und Locations für unsere 
                                                                  „Topic Tables“ teilen wir Ihnen in Kürze mit.
Natürlich beantwortet Ihnen Ralf Minning 
(+49 172 829 45 63 oder ralf.minning@fivetopics.de)               Aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen 
auch gerne persönlich weitere Fragen.                             finden Sie auch unter www.fivetopics.de.

Wir würden uns sehr freuen, Sie in einem unserer                  Darüberhinaus können Sie uns am 03. Februar 2011 
Seminare begrüßen zu dürfen.                                      auf dem GKV-Infotag in Dortmund antreffen.


Feedback                                                          Schlusswort

Wie ist ihre Meinung zum aktuellen Thema?                         Nun wünschen wir Ihnen einen guten Start in ein
Welche Themen würden Sie gerne behandelt sehen?                   erfolgreiches Jahr 2011 und hoffen, Sie hatten
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:                                   viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe der Five
info@fivetopics.de                                                Topics News.




Impressum                                                         Konzept und Design:

Pentadoc AG – Five Topics    Vertretungsberechtigter Vorstand:    Skalecki Marketing              Ippolito Fleitz Group GmbH
Kastor & Pollux              Joachim Adam, Guido Schmitz,         Kommunikation GmbH              Augustenstraße 87
Platz der Einheit 1          Guido Taschner                       Westerbachstraße 28             70197 Stuttgart
60327 Frankfurt              Aufsichtsratsvorsitzender:           60489 Frankfurt am Main         www.ifgroup.org
                             F. W. Kamp                           www.skalecki-kommunikation.de
Tel.  +49 (0)69 97503-482
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