Literatur f黵 Kindergarten und Vorschule
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Literatur für Kinder - Kindergarten und Vorschulalter
Du bist immer noch bei mir
Kikuta Mariko; Carlsen 2003
Das Hündchen Shiro ist traurig und sehr einsam, seit seine Freundin Miki
gestorben ist. Doch bald spürt es, dass Miki trotzdem noch immer bei ihm ist. Es
braucht sich nur an ihre gemeinsame Zeit zu erinnern, und schon ist Miki wieder
da ... . Die liebevollen Zeichnungen, die kurzen, aber innigen Sätze sind einfach
nur wunderschön. Zu empfehlen ist dieses Buch, für Kinder, die einen lieben
Menschen (oder Haustier) verloren haben, aber auch für Erwachsene, die
manchmal einfach ein Seelenpflaster brauchen. "Du bist immer noch bei mir";
diese kleine Geschichte trifft direkt ins Herz.
Ab 3 Jahren
Was ist das? fragt der Frosch!
Max Velthuijs; Sauerländer Verlag 1991
Frosch hat eine tote Amsel gefunden. Zusammen mit seinen Freunden begräbt
er sie. Schließlich hat sie sich nach einem Leben voller Gesang ihre Ruhe
verdient. Einen Augenblick ist alles still, dann aber laufen die Freunde los, zum
fröhlichen Spiel. Das Leben ist schön!
Ab 3 Jahren
Wie der kleine rosa Elefant einmal sehr traurig war und wie es ihm wieder gut ging
Monika Weitze, Eric Battut; Bohem Press 1999
Benno der kleine rosa Elefant hat viel Spaß mit seinem allerbesten Freund
Freddi. Doch eines Tages muss Freddi mit seiner Elefantenherde weiterziehen.
Traurig bleibt Benno zurück. Er mag nicht mehr essen nicht mehr spielen... Zum
Glück erinnert er sich an die weise Eule Heureka die jeden Abend auf ihrem
Baum sitzt und den Tieren zuhört. Und selbst der größte Kummer wird
bekanntlich kleiner wenn man jemandem davon erzählen und seinen Tränen
freien Lauf lassen kann.
Ab 4 Jahren
Opas Engel
Jutta Bauer; Carlsen Verlag 2001
Ein kleiner Junge besucht seinen Großvater im Hospiz. Er erzählt ihm die
wichtigsten „Stationen“ in seinem Leben.
Er war stets der Mutigste, kletterte auf die höchsten Bäume und sprang in die
tiefsten Seen - nicht ahnend, welchen Gefahren er sich aussetzte ... Wie war das
möglich? Weshalb liefen brenzlige Situationen meistens glimpflich ab? Opa hatte
das ganz große Glück, dass jemand auf ihn aufpasste! Wenn sein Enkel ihn
besuchte, hing Opa gern seinen Erinnerungen nach: "Junge, mir konnte keiner
was. Jeden Morgen lief ich über den großen Platz zur Schule. Ich hatte es eilig
und mein Ränzel war schwer. Einmal hätte mich fast ein Bus erwischt ..."Die
Bilder zeigen wie ein Engel den Großvater auf seinem Weg begleitet.
Berührendes Buch mit wenig Text und humorvoller Illustration. Vielfältige
Gesprächsanregungen.
Ab 4 Jahren
1
Leb wohl Chaja
Antonie Schneider; Nord Süd Verlag 2002
In diesem schön illustrierten Bilderbuch wird das Thema "Tod" einfühlsam
beschrieben. Oma zieht zu ihren Enkeln Mira und Valentin - mit Oma zieht ihr
Wellensittich Chaja (Chaja heißt "Leben") bei der Familie ein. Als Chaja eines
Tages stirbt, sind alle sehr traurig. Mit Oma zusammen denken sie über das
Sterben nach. Das hilft ihnen, als sie kurz darauf auch von Oma Abschied
nehmen müssen. Der Tod gehört zum Leben - spätestens wenn ein Tier oder ein
Familienmitglied gestorben ist, wird man dankbar auf dieses Buch zurückgreifen,
um seinen Kindern das Unvorstellbare zu erklären.
vergriffen
Ein Himmel für den kleinen Bären
Dolf Verroen, Erlbruch Wolf; Hanser Verlag 2003
Opa Bär, den der kleine Bär sehr mochte, ist gestorben. Mama Bär sagt, er sei
jetzt im Bärenhimmel. Und weil da alle Bären glücklich sind, will der kleine Bär
nun auch in den Himmel. Aber wer hilft ihm, dorthin zu gelangen? Der Fuchs will
ihn nicht fressen, denn der kleine Bär ist zu mager; der Tiger ist schon satt und
der Elefant mag keine Bären. Doch schließlich findet der kleine Bär einen ganz
besonderen Himmel.
Ab 4 Jahren
Pele und das neue Leben
Regine Schindler, Hilde Heyduck-Huth; Kaufmann 1981
Eine Geschichte von Tod und Leben. Ruhige Worte und Aquarelle, dazu ein
hilfreiches Nachwort zeichnen dieses Trost-Buch aus. Keimende, christliche
Hoffnung (das Bild vom Samenkorn) und erfahrene Begleitung machen hier
Kindern Mut, Angst und Trauer zu bewältigen - besonders geeignet in Begleitung
Erwachsener.
Ab 4 Jahren
Da war es auf einmal so still
Linde Keyserlingk; Herder 1999
Tod, Trauer, Verlust und Abschiednehmen sind Themen, die eher selten im
Kindergarten zur Sprache kommen. Auch im Leben eines Kindes können und
sollen diese Erfahrungen nicht ausgespart werden. Erwachsene sind meist
hilflos, wenn sie die direkten Fragen der Kinder nach Tod und Sterben
beantworten sollen. Und wie soll den Kindern durch das vorläufige Ende des
Todes hindurch eine Perspektive der Hoffnung und Freude nahe gebracht
werden? Geschichten und Erzählungen sind eher in der Lage Hoffnung zu
wecken als kurzatmige Erklärung. Das Buch von Linde von Keyserlingk erzählt
behutsam von Trauer und Abschied.
Die Erzählungen sind nach Themen geordnet: Pflanzen und Tiere, Geschwister,
Eltern, Großeltern, gewaltsamer Tod, der eigene Tod und Jenseitsphantasien,
Angstbewältigung. Die Zuordnung der einzelnen Geschichten in die genannten
Themen ist zuweilen fraglich. Jedoch mindert dies in keiner Weise die Qualität
der Geschichten. Es ist allen, die mit Kindern über den Tod sprechen wollen -
seien es Eltern oder Pädagog/innen - zu empfehlen, diese Erzählungen
einzusetzen.
vergriffen
2
Der alte Bär muss Abschied nehmen
Udo Weigelt, Cristina Kadmon; Nord- Süd- Verlag 2003
Der Bär ist krank und schwach geworden. Er hat ein langes und erfülltes
Bärenleben gelebt. Kein Tier im Wald kann sich daran erinnern, dass der Bär
einmal nicht da gewesen war - so alt ist er schon. Und als die Tiere die Nachricht
hören, dass der Bär krank ist, versammeln sie sich alle bei ihm. Doch still sind
sie und bedrückt. Sie wissen nicht recht, was sie tun sollen. Der Bär aber ruft sie
zu sich. Er erzählt ihnen, dass seine Zeit gekommen ist um sich auf die Reise zu
machen. Eine Reise, auf die sich jeder allein machen muss und wo vorher keiner
genau weiß, wohin es geht. Aber der Bär hat geträumt, dass er wieder erwachen
und mit all seinen Verwandten und Freunden zusammen sein wird. Die Tiere
haben Angst davor, dass der Bär sie verlässt. All die Jahre war er immer für sie
da gewesen. Dennoch müssen sie ihn gehen lassen. Trost finden sie in ihren
Erinnerungen und darin, dass sie fest zusammen halten. Ein Kinderbuch über
das Abschied nehmen, das nichts beschönigt, sondern den Verlust ernst nimmt
und doch Raum für Hoffnung lässt. Die Geschichte ist schön geschrieben.
Kinder können sich gut mit der Rolle des kleinen Fuchs identifizieren, der
neugierig ist, nicht einfach hinnehmen will und der zum Schluss doch Trost
findet. Auch die Illustrationen sind anrührend, ohne falsch sentimental zu sein.
Ein gelungenes Buch zu einem schwierigen Thema.
Ab 4 Jahren
Warum, lieber Tod?
Glenn Ringtved, Charlotte Pardi; Rößler Verlag 2002
Vier Kinder sitzen traurig am Küchentisch, weil ihre geliebte Großmutter sehr
krank ist. Ein ungewöhnlicher Gast gesellt sich zu ihnen - ein alter Mann mit
schwarzem Umhang. Sie erkennen in ihm den Tod und bieten ihm verzweifelt
Kaffee an, damit er die Großmutter vergisst. Der Tod aber erzählt die Geschichte
von den Brüdern Leid und Weinen und den Schwestern Freude und Lachen, die
sich ineinander verlieben und merken, dass sie nicht mehr ohne einander sein
können. Er fragt die Kinder, was das Leben wert sei, wenn es den Tod nicht
gäbe. Mit eindringlichen Bildern wird erklärt, warum Menschen sterben müssen.
Die Großmutter stirbt am Ende, und der Tod verlässt die Kinder - in Trauer, aber
nicht ohne Trost. Ein wunderschönes Buch!
Ab 4 Jahren
„Leb Wohl lieber Dachs“
Susan Varley; Betz 2000
Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte.
Dem Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, dem Fuchs Krawattenknoten
schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen
bekommen. Die Tiere reden oft von der Zeit, als der Dachs noch lebte. Doch mit
dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die
Erinnerung an Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.
Von 4 bis 6 Jahren
3
Paolos Glück – Eine Geschichte zum Weinen
Luchsinger Sandra; Atlantis 2004
Dieses Buch über das Weinen ist ansteckend. Und macht glücklich!
Paolo Piangino ist ein sehr glücklicher Mann. Denn Paolo weint viel. Er kann bei
Geschichten mit glücklichem Ende weinen und bei Geschichten mit traurigem
Ende. Paolos Tränen sind sein Glück, er lässt seinen Gefühlen freien Lauf.
Wenn er traurig ist, trösten ihn seine Tränen, wenn er glücklich ist, machen ihn
seine Tränen noch fröhlicher. Fasziniert sehen die Leute in der Stadt eines
Tages zu, wie aus Paolos Tränen rote Blumen wachsen. Seine Tränen machen
Paolo berühmt. Alle wollen ihn zu sich einladen, alle erhoffen sich ein paar
Tränen von ihm. Doch Paolo wird der Rummel bald zu viel. Heimlich, still und
leise macht er sich davon. Zurück bleiben ein paar Blumen und viele Leute, die
vor Traurigkeit bitterlich zu weinen beginnen. - Wer weiß, vielleicht werden aus
ihren Tränen eines Tages echte Glückstränen. «Paolos Glück» ist ein
augenzwinkerndes, aber entschiedenes Plädoyer für das Weinen und eine
ernste Parabel vom leisen Glück inmitten einer hektischen Gesellschaft, die
nach mediengerecht inszenierten Glücks- und Trauergefühlen hechelt. Heiter
und melancholisch sind die Bilder, mit denen Sandra Luchsinger Kinder und
Erwachsene in eine Welt voll farbiger Stimmungen und schräger Poesie entführt.
Ab 5 Jahren
Hat Opa einen Anzug an?
Amelie Fried, Jacky Gleich; Carl Hanser Verlag, 1997
Bruno mag seinen Opa. Doch jetzt ist Opa fort. Sein Bruder Xaver sagt, er sei
auf dem Friedhof. Papa sagt, im Himmel. Beides geht ja wohl nicht. Nein, die
Erwachsenen können ihm seine Fragen nicht beantworten. Wer jetzt mit ihm
angeln geht oder warum der Opa ihn einfach alleine lässt? Was Bruno erst
wütend macht, verwandelt sich langsam in Trauer und dann ganz allmählich in
eine schöne Erinnerung, die immer weniger schmerzt.
Ab 5 Jahren
Du wirst immer bei mir sein
Hermann Inger, Carme Sole Vendrell; Düsseldorf 2003
Pro Seite wechseln sich Schrift und Bild ab, um die Geschichte des fünfjährigen
Peter zu erzählen, der seinen Vater bei einem Autounfall verloren hat und
dennoch dessen Nähe in seinem Herzen fühlt: "...Da ist er ja. 'Papa!' Peter reißt
die Augen auf. Nein, sehen kann er ihn nicht. Aber er spürt ihn. Ganz wirklich
spürt er ihn....Er macht die Augen wieder zu und bleibt einfach eine Weile so
sitzen - neben dem Papa." Ein Buch, das Hoffnung macht, die Realität des
Todes anzunehmen.
Ab 5 Jahren
Abschied von Tante Sofia
Hiltraud Olbrich, Astrid Leson, Kaufmann 1998
Die behutsam erzählte Geschichte handelt von der Freundschaft der alten Tante
Sofia mit Franziska und Fabian. In den gemeinsamen Gesprächen erfahren
Kinder vieles über die Vorstellungen und Hoffnungen Tante Sofias und über ihre
Überzeugung, dass die Toten wie die Lebenden nahe bei Gott sind. Als Tante
Sofia stirbt, sind die Kinder - bei aller Trauer, die sie empfinden - vorbereitet.
Das Büchlein eignet sich hervorragend zum Einstieg in Gespräche über Sterben
und Tod. Es gibt Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, ihre eigenen
Gedanken und Gefühle, ihre Fragen und Ängste auszusprechen und bietet -
wenn der Ernstfall schon eingetreten ist - eine Hilfe zur Bewältigung der Trauer.
4
Großvater und ich und die traurige Geschichte mit dem kleinen Kätzchen
Marlee Alex, Benny Alex; Brunnen Verlag 1995
Großvater und ich und die Geschichte mit dem kleinen Kätzchen ist ein explizit
christliches Familienbuch zum Thema „Tod“.
Maria fährt in ihren Osterferien zu den Großeltern auf´s Land. Sie haben ein
inniges Verhältnis zueinander. Das Mädchen liebt ihren Großvater ganz
besonders. Sie geht mit ihm ins Schafgehege, hilft beim Tiere füttern, und
bekommt das Leben auf dem Bauernhof erklärt. Aus der Bibel lesen die
Großeltern ihrer Enkelin auch vor. Als Maria ein Katzenjunges entdeckt und
denkt, es schläft, erklärt Großvater ihr, dass es tot sei. Sie begraben es
gemeinsam und Maria fragt, ob der Großvater auch einmal sterben müsse. Er
erklärt ihr, dass jeder Mensch einmal sterben wird. Er erklärt ihr die christliche
Auferstehungsvorstellung. Nach den Ferien kommt Großvater ins Krankenhaus
und stirbt. Von der Beerdigung erzählt ihr die Großmutter später und beantwortet
Marias Fragen zum Tod und was danach passiert aus ihrem christlichen
Glauben heraus. Ein sehr einfühlsames und empfehlenswertes Familienbuch mit
schönen Bildern. Es ist – gemäß dem Anliegen der Autoren – „ein fröhliches
Buch, das Fragen stellt und Antworten vom Evangelium her gibt“ ohne dabei
Trauer, Schmerz und Tod zu verharmlosen. Ab 5 Jahren
Opa kommt nicht wieder
Ann de Bode; Ellermann 1999
Florian ist sehr traurig. Sein Opa ist gestorben und Florian kann sich überhaupt
nicht vorstellen, wo er jetzt ist. Dabei hätte er ihm so viel zu erzählen! Aber
niemand kann ihm sagen wo er ist. Da hat Florian eine gute Idee...Ein
Bilderbuch, das Kindern einfühlsam, offen und ehrlich viele Fragen zum Tod
beantwortet und einen Weg aufzeigt, mit Trauer und Schmerz fertig zu werden.
Ab 5 Jahren
vergriffen
Abschied von Rune
Marit Kaldhol, Wenche Oeyen; Heinrich Ellermann 1987
Abschied nehmen von Rune muss Sara, Runes beste Freundin, denn Rune ist
beim gemeinsamen Spiel am Wasser ertrunken. Ein solch einschneidendes,
schmerzhaftes Erlebnis ist hier für Kinder von 5-6 Jahren an mit aller Deutlichkeit
und dabei doch auch mit aller Behutsamkeit dargestellt...
Das Buch erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis 1988.
Ab 5 – 6 Jahren
Nie mehr Oma-Lina-Tag?
Hermien Stellmacher, Jan Lieffering; Gabriel Verlag 2005
Jasper erlebt das Sterben, den Tod und die Beerdigung der Nachbarin, mit der
er befreundet ist und die er Oma Lina nennt. Gemeinsam haben sie immer
Pfannkuchen gebacken und genau das macht Jasper dann auch nach der
Beerdigung für alle Freunde und Bekannten von Oma Lina.
Ein Bilderbuch über den Tod.
5
Die besten Beerdigungen der Welt
Ulf Nilsson, Eva Eriksson; Moritz 2006
Ester, Putte und »ich« gründen an einem langweiligen Tag ein
Beerdigungsinstitut. Für alle toten Tiere, die sonst keiner beachtet, wollen sie die
besten Beerdigungen der Welt ausrichten! Mit einer toten Hummel fängt alles an.
Ester will sie begraben. Auf einer Lichtung, zu der nur der geheime Pfad der
Kinder führt. Ester ist fürs Schaufeln zuständig, »ich« für ein Gedicht am Grab
und der kleine Putte soll dazu weinen. Aber e i n e Beerdigung ist natürlich nicht
genug. Jetzt werden noch mehr tote Tiere gebraucht. Ester greift zum Telefon ...
Ulf Nilssons Geschichte über dieses ganz ernsthafte Spiel zu Leben und Tod ist
so präzise wie humorvoll. Jeder wird sich darin selbst entdecken und dabei
unsentimental an den befreienden Umgang mit dem Tod zu Kinderzeiten
erinnert. Auf wunderbar subtile Weise vervollständigen Eva Erikssons
atmosphärische Bilder dabei die Geschichte.
Ab 5 Jahren
Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis
Peter Schössow; Hanser 2005
Niemand weiß, warum die Kleine mit der großen Handtasche wildfremde Leute
anpflaumt - bis sich endlich jemand zu fragen traut. Sie ist traurig, weil Elvis tot
ist. Nicht der Elvis, sondern ihr Kanarienvogel, der jetzt endlich ein feierliches
Begräbnis bekommt. Ihren neuen Freunden kann die Kleine dann auch erzählen,
wie Elvis so war und wie schön er gesungen hat. Ein Trostbuch für Kinder und
ein wunderbares Bilderbuch voll Poesie.
Ab 4 Jahren
Der Abschiedsbrief von Opa Maus
Jeanette Randerath, Daniela Chudzinski; Thienmann 2007
Was tun, wenn man traurig ist? Opa ist gestorben. Was das bedeutet, weiß Berti
eigentlich nicht. Nur, dass es ihn sehr, sehr traurig macht. Doch Opa hat Berti
einen Brief hinterlassen. Zunächst versteht Berti Opas Worte nicht wirklich. Aber
mit der Zeit begreift er, was Opa ihm sagen wollte. Und das tröstet Berti über
seinen Schmerz hinweg. Ein sensibles Bilderbuch, das Kindern Trost spenden
kann. Und ihnen hilft, offen mit ihrer Trauer umzugehen.
Ab 4 Jahren
Papa, wo bist Du? Ein Kinderbuch zu Tod und Trauer für Kinder
Uwe Saenger, Hospiz Verlag 2005
Der kleine Junge, der seine Geschichte ganz aus seiner Sicht erzählt, wird
plötzlich mit dem Tod seines Vaters konfrontiert. Da seine Mutter ihm aber sagt,
dass sein Vater von ihnen gegangen sei, kann er nicht verstehen, dass der Vater
nicht mehr nach Hause kommt – schließlich ist er ja nur weggegangen …
Ab 4 Jahren
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