Literatur f黵 Kindergarten und Vorschule

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7/11/2011
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							           Literatur für Kinder - Kindergarten und Vorschulalter


                                    Du bist immer noch bei mir
Kikuta Mariko; Carlsen 2003
                         Das Hündchen Shiro ist traurig und sehr einsam, seit seine Freundin Miki
                         gestorben ist. Doch bald spürt es, dass Miki trotzdem noch immer bei ihm ist. Es
                         braucht sich nur an ihre gemeinsame Zeit zu erinnern, und schon ist Miki wieder
                         da ... . Die liebevollen Zeichnungen, die kurzen, aber innigen Sätze sind einfach
                         nur wunderschön. Zu empfehlen ist dieses Buch, für Kinder, die einen lieben
                         Menschen (oder Haustier) verloren haben, aber auch für Erwachsene, die
                         manchmal einfach ein Seelenpflaster brauchen. "Du bist immer noch bei mir";
                         diese kleine Geschichte trifft direkt ins Herz.
                         Ab 3 Jahren




                                   Was ist das? fragt der Frosch!
Max Velthuijs; Sauerländer Verlag 1991
                         Frosch hat eine tote Amsel gefunden. Zusammen mit seinen Freunden begräbt
                         er sie. Schließlich hat sie sich nach einem Leben voller Gesang ihre Ruhe
                         verdient. Einen Augenblick ist alles still, dann aber laufen die Freunde los, zum
                         fröhlichen Spiel. Das Leben ist schön!
                         Ab 3 Jahren




       Wie der kleine rosa Elefant einmal sehr traurig war und wie es ihm wieder gut ging
Monika Weitze, Eric Battut; Bohem Press 1999
                         Benno der kleine rosa Elefant hat viel Spaß mit seinem allerbesten Freund
                         Freddi. Doch eines Tages muss Freddi mit seiner Elefantenherde weiterziehen.
                         Traurig bleibt Benno zurück. Er mag nicht mehr essen nicht mehr spielen... Zum
                         Glück erinnert er sich an die weise Eule Heureka die jeden Abend auf ihrem
                         Baum sitzt und den Tieren zuhört. Und selbst der größte Kummer wird
                         bekanntlich kleiner wenn man jemandem davon erzählen und seinen Tränen
                         freien Lauf lassen kann.
                         Ab 4 Jahren



                                               Opas Engel
Jutta Bauer; Carlsen Verlag 2001
                         Ein kleiner Junge besucht seinen Großvater im Hospiz. Er erzählt ihm die
                         wichtigsten „Stationen“ in seinem Leben.
                         Er war stets der Mutigste, kletterte auf die höchsten Bäume und sprang in die
                         tiefsten Seen - nicht ahnend, welchen Gefahren er sich aussetzte ... Wie war das
                         möglich? Weshalb liefen brenzlige Situationen meistens glimpflich ab? Opa hatte
                         das ganz große Glück, dass jemand auf ihn aufpasste! Wenn sein Enkel ihn
                         besuchte, hing Opa gern seinen Erinnerungen nach: "Junge, mir konnte keiner
                         was. Jeden Morgen lief ich über den großen Platz zur Schule. Ich hatte es eilig
                         und mein Ränzel war schwer. Einmal hätte mich fast ein Bus erwischt ..."Die
                         Bilder zeigen wie ein Engel den Großvater auf seinem Weg begleitet.
                         Berührendes Buch mit wenig Text und humorvoller Illustration. Vielfältige
                         Gesprächsanregungen.
                         Ab 4 Jahren



                                                                                                        1
                                          Leb wohl Chaja
Antonie Schneider; Nord Süd Verlag 2002
                        In diesem schön illustrierten Bilderbuch wird das Thema "Tod" einfühlsam
                        beschrieben. Oma zieht zu ihren Enkeln Mira und Valentin - mit Oma zieht ihr
                        Wellensittich Chaja (Chaja heißt "Leben") bei der Familie ein. Als Chaja eines
                        Tages stirbt, sind alle sehr traurig. Mit Oma zusammen denken sie über das
                        Sterben nach. Das hilft ihnen, als sie kurz darauf auch von Oma Abschied
                        nehmen müssen. Der Tod gehört zum Leben - spätestens wenn ein Tier oder ein
                        Familienmitglied gestorben ist, wird man dankbar auf dieses Buch zurückgreifen,
                        um seinen Kindern das Unvorstellbare zu erklären.
                                                                                                 vergriffen




                                 Ein Himmel für den kleinen Bären
Dolf Verroen, Erlbruch Wolf; Hanser Verlag 2003
                        Opa Bär, den der kleine Bär sehr mochte, ist gestorben. Mama Bär sagt, er sei
                        jetzt im Bärenhimmel. Und weil da alle Bären glücklich sind, will der kleine Bär
                        nun auch in den Himmel. Aber wer hilft ihm, dorthin zu gelangen? Der Fuchs will
                        ihn nicht fressen, denn der kleine Bär ist zu mager; der Tiger ist schon satt und
                        der Elefant mag keine Bären. Doch schließlich findet der kleine Bär einen ganz
                        besonderen Himmel.
                        Ab 4 Jahren




                                    Pele und das neue Leben
Regine Schindler, Hilde Heyduck-Huth; Kaufmann 1981
                        Eine Geschichte von Tod und Leben. Ruhige Worte und Aquarelle, dazu ein
                        hilfreiches Nachwort zeichnen dieses Trost-Buch aus. Keimende, christliche
                        Hoffnung (das Bild vom Samenkorn) und erfahrene Begleitung machen hier
                        Kindern Mut, Angst und Trauer zu bewältigen - besonders geeignet in Begleitung
                        Erwachsener.
                        Ab 4 Jahren




                                   Da war es auf einmal so still
Linde Keyserlingk; Herder 1999
                        Tod, Trauer, Verlust und Abschiednehmen sind Themen, die eher selten im
                        Kindergarten zur Sprache kommen. Auch im Leben eines Kindes können und
                        sollen diese Erfahrungen nicht ausgespart werden. Erwachsene sind meist
                        hilflos, wenn sie die direkten Fragen der Kinder nach Tod und Sterben
                        beantworten sollen. Und wie soll den Kindern durch das vorläufige Ende des
                        Todes hindurch eine Perspektive der Hoffnung und Freude nahe gebracht
                        werden? Geschichten und Erzählungen sind eher in der Lage Hoffnung zu
                        wecken als kurzatmige Erklärung. Das Buch von Linde von Keyserlingk erzählt
                        behutsam von Trauer und Abschied.
                        Die Erzählungen sind nach Themen geordnet: Pflanzen und Tiere, Geschwister,
                        Eltern, Großeltern, gewaltsamer Tod, der eigene Tod und Jenseitsphantasien,
                        Angstbewältigung. Die Zuordnung der einzelnen Geschichten in die genannten
                        Themen ist zuweilen fraglich. Jedoch mindert dies in keiner Weise die Qualität
                        der Geschichten. Es ist allen, die mit Kindern über den Tod sprechen wollen -
                        seien es Eltern oder Pädagog/innen - zu empfehlen, diese Erzählungen
                        einzusetzen.
                                                                                                 vergriffen


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                                Der alte Bär muss Abschied nehmen
Udo Weigelt, Cristina Kadmon; Nord- Süd- Verlag 2003
                          Der Bär ist krank und schwach geworden. Er hat ein langes und erfülltes
                          Bärenleben gelebt. Kein Tier im Wald kann sich daran erinnern, dass der Bär
                          einmal nicht da gewesen war - so alt ist er schon. Und als die Tiere die Nachricht
                          hören, dass der Bär krank ist, versammeln sie sich alle bei ihm. Doch still sind
                          sie und bedrückt. Sie wissen nicht recht, was sie tun sollen. Der Bär aber ruft sie
                          zu sich. Er erzählt ihnen, dass seine Zeit gekommen ist um sich auf die Reise zu
                          machen. Eine Reise, auf die sich jeder allein machen muss und wo vorher keiner
                          genau weiß, wohin es geht. Aber der Bär hat geträumt, dass er wieder erwachen
                          und mit all seinen Verwandten und Freunden zusammen sein wird. Die Tiere
                          haben Angst davor, dass der Bär sie verlässt. All die Jahre war er immer für sie
                          da gewesen. Dennoch müssen sie ihn gehen lassen. Trost finden sie in ihren
                          Erinnerungen und darin, dass sie fest zusammen halten. Ein Kinderbuch über
                          das Abschied nehmen, das nichts beschönigt, sondern den Verlust ernst nimmt
                          und doch Raum für Hoffnung lässt. Die Geschichte ist schön geschrieben.
                          Kinder können sich gut mit der Rolle des kleinen Fuchs identifizieren, der
                          neugierig ist, nicht einfach hinnehmen will und der zum Schluss doch Trost
                          findet. Auch die Illustrationen sind anrührend, ohne falsch sentimental zu sein.
                          Ein gelungenes Buch zu einem schwierigen Thema.
                          Ab 4 Jahren



                                          Warum, lieber Tod?
Glenn Ringtved, Charlotte Pardi; Rößler Verlag 2002
                          Vier Kinder sitzen traurig am Küchentisch, weil ihre geliebte Großmutter sehr
                          krank ist. Ein ungewöhnlicher Gast gesellt sich zu ihnen - ein alter Mann mit
                          schwarzem Umhang. Sie erkennen in ihm den Tod und bieten ihm verzweifelt
                          Kaffee an, damit er die Großmutter vergisst. Der Tod aber erzählt die Geschichte
                          von den Brüdern Leid und Weinen und den Schwestern Freude und Lachen, die
                          sich ineinander verlieben und merken, dass sie nicht mehr ohne einander sein
                          können. Er fragt die Kinder, was das Leben wert sei, wenn es den Tod nicht
                          gäbe. Mit eindringlichen Bildern wird erklärt, warum Menschen sterben müssen.
                          Die Großmutter stirbt am Ende, und der Tod verlässt die Kinder - in Trauer, aber
                          nicht ohne Trost. Ein wunderschönes Buch!
                          Ab 4 Jahren




                                       „Leb Wohl lieber Dachs“
Susan Varley; Betz 2000
                          Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte.
                          Dem Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, dem Fuchs Krawattenknoten
                          schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen
                          bekommen. Die Tiere reden oft von der Zeit, als der Dachs noch lebte. Doch mit
                          dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die
                          Erinnerung an Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.
                          Von 4 bis 6 Jahren




                                                                                                           3
                          Paolos Glück – Eine Geschichte zum Weinen
Luchsinger Sandra; Atlantis 2004
                        Dieses Buch über das Weinen ist ansteckend. Und macht glücklich!
                        Paolo Piangino ist ein sehr glücklicher Mann. Denn Paolo weint viel. Er kann bei
                        Geschichten mit glücklichem Ende weinen und bei Geschichten mit traurigem
                        Ende. Paolos Tränen sind sein Glück, er lässt seinen Gefühlen freien Lauf.
                        Wenn er traurig ist, trösten ihn seine Tränen, wenn er glücklich ist, machen ihn
                        seine Tränen noch fröhlicher. Fasziniert sehen die Leute in der Stadt eines
                        Tages zu, wie aus Paolos Tränen rote Blumen wachsen. Seine Tränen machen
                        Paolo berühmt. Alle wollen ihn zu sich einladen, alle erhoffen sich ein paar
                        Tränen von ihm. Doch Paolo wird der Rummel bald zu viel. Heimlich, still und
                        leise macht er sich davon. Zurück bleiben ein paar Blumen und viele Leute, die
                        vor Traurigkeit bitterlich zu weinen beginnen. - Wer weiß, vielleicht werden aus
                        ihren Tränen eines Tages echte Glückstränen. «Paolos Glück» ist ein
                        augenzwinkerndes, aber entschiedenes Plädoyer für das Weinen und eine
                        ernste Parabel vom leisen Glück inmitten einer hektischen Gesellschaft, die
                        nach mediengerecht inszenierten Glücks- und Trauergefühlen hechelt. Heiter
                        und melancholisch sind die Bilder, mit denen Sandra Luchsinger Kinder und
                        Erwachsene in eine Welt voll farbiger Stimmungen und schräger Poesie entführt.
                        Ab 5 Jahren



                                    Hat Opa einen Anzug an?
Amelie Fried, Jacky Gleich; Carl Hanser Verlag, 1997
                        Bruno mag seinen Opa. Doch jetzt ist Opa fort. Sein Bruder Xaver sagt, er sei
                        auf dem Friedhof. Papa sagt, im Himmel. Beides geht ja wohl nicht. Nein, die
                        Erwachsenen können ihm seine Fragen nicht beantworten. Wer jetzt mit ihm
                        angeln geht oder warum der Opa ihn einfach alleine lässt? Was Bruno erst
                        wütend macht, verwandelt sich langsam in Trauer und dann ganz allmählich in
                        eine schöne Erinnerung, die immer weniger schmerzt.
                        Ab 5 Jahren




                                   Du wirst immer bei mir sein
Hermann Inger, Carme Sole Vendrell; Düsseldorf 2003
                        Pro Seite wechseln sich Schrift und Bild ab, um die Geschichte des fünfjährigen
                        Peter zu erzählen, der seinen Vater bei einem Autounfall verloren hat und
                        dennoch dessen Nähe in seinem Herzen fühlt: "...Da ist er ja. 'Papa!' Peter reißt
                        die Augen auf. Nein, sehen kann er ihn nicht. Aber er spürt ihn. Ganz wirklich
                        spürt er ihn....Er macht die Augen wieder zu und bleibt einfach eine Weile so
                        sitzen - neben dem Papa." Ein Buch, das Hoffnung macht, die Realität des
                        Todes anzunehmen.
                        Ab 5 Jahren




                                    Abschied von Tante Sofia
Hiltraud Olbrich, Astrid Leson, Kaufmann 1998
                        Die behutsam erzählte Geschichte handelt von der Freundschaft der alten Tante
                        Sofia mit Franziska und Fabian. In den gemeinsamen Gesprächen erfahren
                        Kinder vieles über die Vorstellungen und Hoffnungen Tante Sofias und über ihre
                        Überzeugung, dass die Toten wie die Lebenden nahe bei Gott sind. Als Tante
                        Sofia stirbt, sind die Kinder - bei aller Trauer, die sie empfinden - vorbereitet.
                        Das Büchlein eignet sich hervorragend zum Einstieg in Gespräche über Sterben
                        und Tod. Es gibt Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, ihre eigenen
                        Gedanken und Gefühle, ihre Fragen und Ängste auszusprechen und bietet -
                        wenn der Ernstfall schon eingetreten ist - eine Hilfe zur Bewältigung der Trauer.

                                                                                                        4
            Großvater und ich und die traurige Geschichte mit dem kleinen Kätzchen
Marlee Alex, Benny Alex; Brunnen Verlag 1995
                          Großvater und ich und die Geschichte mit dem kleinen Kätzchen ist ein explizit
                          christliches Familienbuch zum Thema „Tod“.
                          Maria fährt in ihren Osterferien zu den Großeltern auf´s Land. Sie haben ein
                          inniges Verhältnis zueinander. Das Mädchen liebt ihren Großvater ganz
                          besonders. Sie geht mit ihm ins Schafgehege, hilft beim Tiere füttern, und
                          bekommt das Leben auf dem Bauernhof erklärt. Aus der Bibel lesen die
                          Großeltern ihrer Enkelin auch vor. Als Maria ein Katzenjunges entdeckt und
                          denkt, es schläft, erklärt Großvater ihr, dass es tot sei. Sie begraben es
                          gemeinsam und Maria fragt, ob der Großvater auch einmal sterben müsse. Er
                          erklärt ihr, dass jeder Mensch einmal sterben wird. Er erklärt ihr die christliche
                          Auferstehungsvorstellung. Nach den Ferien kommt Großvater ins Krankenhaus
                          und stirbt. Von der Beerdigung erzählt ihr die Großmutter später und beantwortet
                          Marias Fragen zum Tod und was danach passiert aus ihrem christlichen
                          Glauben heraus. Ein sehr einfühlsames und empfehlenswertes Familienbuch mit
                          schönen Bildern. Es ist – gemäß dem Anliegen der Autoren – „ein fröhliches
                          Buch, das Fragen stellt und Antworten vom Evangelium her gibt“ ohne dabei
                          Trauer, Schmerz und Tod zu verharmlosen. Ab 5 Jahren



                                       Opa kommt nicht wieder
Ann de Bode; Ellermann 1999
                          Florian ist sehr traurig. Sein Opa ist gestorben und Florian kann sich überhaupt
                          nicht vorstellen, wo er jetzt ist. Dabei hätte er ihm so viel zu erzählen! Aber
                          niemand kann ihm sagen wo er ist. Da hat Florian eine gute Idee...Ein
                          Bilderbuch, das Kindern einfühlsam, offen und ehrlich viele Fragen zum Tod
                          beantwortet und einen Weg aufzeigt, mit Trauer und Schmerz fertig zu werden.
                          Ab 5 Jahren
                                                                                                    vergriffen




                                          Abschied von Rune
Marit Kaldhol, Wenche Oeyen; Heinrich Ellermann 1987
                          Abschied nehmen von Rune muss Sara, Runes beste Freundin, denn Rune ist
                          beim gemeinsamen Spiel am Wasser ertrunken. Ein solch einschneidendes,
                          schmerzhaftes Erlebnis ist hier für Kinder von 5-6 Jahren an mit aller Deutlichkeit
                          und dabei doch auch mit aller Behutsamkeit dargestellt...
                          Das Buch erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis 1988.
                          Ab 5 – 6 Jahren




                                       Nie mehr Oma-Lina-Tag?
Hermien Stellmacher, Jan Lieffering; Gabriel Verlag 2005
                          Jasper erlebt das Sterben, den Tod und die Beerdigung der Nachbarin, mit der
                          er befreundet ist und die er Oma Lina nennt. Gemeinsam haben sie immer
                          Pfannkuchen gebacken und genau das macht Jasper dann auch nach der
                          Beerdigung für alle Freunde und Bekannten von Oma Lina.
                          Ein Bilderbuch über den Tod.




                                                                                                           5
                                  Die besten Beerdigungen der Welt
Ulf Nilsson, Eva Eriksson; Moritz 2006
                          Ester, Putte und »ich« gründen an einem langweiligen Tag ein
                          Beerdigungsinstitut. Für alle toten Tiere, die sonst keiner beachtet, wollen sie die
                          besten Beerdigungen der Welt ausrichten! Mit einer toten Hummel fängt alles an.
                          Ester will sie begraben. Auf einer Lichtung, zu der nur der geheime Pfad der
                          Kinder führt. Ester ist fürs Schaufeln zuständig, »ich« für ein Gedicht am Grab
                          und der kleine Putte soll dazu weinen. Aber e i n e Beerdigung ist natürlich nicht
                          genug. Jetzt werden noch mehr tote Tiere gebraucht. Ester greift zum Telefon ...
                          Ulf Nilssons Geschichte über dieses ganz ernsthafte Spiel zu Leben und Tod ist
                          so präzise wie humorvoll. Jeder wird sich darin selbst entdecken und dabei
                          unsentimental an den befreienden Umgang mit dem Tod zu Kinderzeiten
                          erinnert. Auf wunderbar subtile Weise vervollständigen Eva Erikssons
                          atmosphärische Bilder dabei die Geschichte.
                          Ab 5 Jahren



                             Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis
Peter Schössow; Hanser 2005


                          Niemand weiß, warum die Kleine mit der großen Handtasche wildfremde Leute
                          anpflaumt - bis sich endlich jemand zu fragen traut. Sie ist traurig, weil Elvis tot
                          ist. Nicht der Elvis, sondern ihr Kanarienvogel, der jetzt endlich ein feierliches
                          Begräbnis bekommt. Ihren neuen Freunden kann die Kleine dann auch erzählen,
                          wie Elvis so war und wie schön er gesungen hat. Ein Trostbuch für Kinder und
                          ein wunderbares Bilderbuch voll Poesie.
                          Ab 4 Jahren




                                  Der Abschiedsbrief von Opa Maus
Jeanette Randerath, Daniela Chudzinski; Thienmann 2007
                          Was tun, wenn man traurig ist? Opa ist gestorben. Was das bedeutet, weiß Berti
                          eigentlich nicht. Nur, dass es ihn sehr, sehr traurig macht. Doch Opa hat Berti
                          einen Brief hinterlassen. Zunächst versteht Berti Opas Worte nicht wirklich. Aber
                          mit der Zeit begreift er, was Opa ihm sagen wollte. Und das tröstet Berti über
                          seinen Schmerz hinweg. Ein sensibles Bilderbuch, das Kindern Trost spenden
                          kann. Und ihnen hilft, offen mit ihrer Trauer umzugehen.
                          Ab 4 Jahren




                 Papa, wo bist Du? Ein Kinderbuch zu Tod und Trauer für Kinder
Uwe Saenger, Hospiz Verlag 2005
                          Der kleine Junge, der seine Geschichte ganz aus seiner Sicht erzählt, wird
                          plötzlich mit dem Tod seines Vaters konfrontiert. Da seine Mutter ihm aber sagt,
                          dass sein Vater von ihnen gegangen sei, kann er nicht verstehen, dass der Vater
                          nicht mehr nach Hause kommt – schließlich ist er ja nur weggegangen …
                          Ab 4 Jahren




                                                                                                            6

						
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