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16. WGK_Husmann_Olympia 9.April 08

VIEWS: 5 PAGES: 145

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   1. Vortrag und Text in Deutsch
   2. Oral presentation and text in English
   3. Vortrag in Deutsch, text in English
   4. Oral presentation in English, Text in Deutsch
           Leni Riefenstahls
„Fest der Völker – Fest der Schönheit“

    Der beste Olympia-Film
        aller Zeiten?!?
       Eine kritische Würdigung
                  ____
            Dr. Rolf Husmann
        Goethe-Institut Seoul, 9.4.2008
Leni Riefenstahl
(22.8.1902 – 8.9.2003)
Ein Ausschnitt aus Leni Riefenstahls
             „Olympia“


       Gisela Mauermayer holt
        Gold für Deutschland
Die Olympischen Spiele in Deutschland
    Die Olympischen Spiele in Deutschland
   1916: Berlin – abgesagt wg. des 1. Weltkriegs
    Die Olympischen Spiele in Deutschland
   1916: Berlin – abgesagt wg. des 1. Weltkriegs
   1924: Deutschland ausgeschlossen
    Die Olympischen Spiele in Deutschland
   1916: Berlin – abgesagt wg. des 1. Weltkriegs
   1924: Deutschland ausgeschlossen
   1931: Vergabe für 1936 Garmisch und Berlin
    Die Olympischen Spiele in Deutschland
   1916: Berlin – abgesagt wg. des 1. Weltkriegs
   1924: Deutschland ausgeschlossen
   1931: Vergabe für 1936 Garmisch und Berlin
   1933: Hitler, die Nazis und Olympia
    Die Olympischen Spiele in Deutschland
   1916: Berlin – abgesagt wg. des 1. Weltkriegs
   1924: Deutschland ausgeschlossen
   1931: Vergabe für 1936 Garmisch und Berlin
   1933: Hitler, die Nazis und Olympia
   Carl Diem: Gen.sekr. d. Organisationskomitees
    Die Olympischen Spiele in Deutschland
   1916: Berlin – abgesagt wg. des 1. Weltkriegs
   1924: Deutschland ausgeschlossen
   1931: Vergabe für 1936 Garmisch und Berlin
   1933: Hitler, die Nazis und Olympia
   Carl Diem: Gen.sekr. d.Organisationskomitees
   1936: einige Neuerungen bei Olympia 1936:
       - Entzündung des Feuers im Olympia
       - der olympische Fackellauf
       - die olympische Glocke
       - kulturelles Beiprogramm
       - Fernseh-Live-Bilder
Leni Riefenstahl – ihr Weg bis „Olympia“

.
    Leni Riefenstahl – ihr Weg bis „Olympia“

   1920er Jahre: ihr Lehrer Dr. Arnold Fanck,
    „Vater des Bergfilms“
  Leni Riefenstahl – ihr Weg bis „Olympia“



  Arnold Fanck

(„Der Vater des Bergfilms“)
    Leni Riefenstahl – ihr Weg bis „Olympia“

   1920er Jahre: ihr Lehrer Dr. Arnold Fanck,
    „Vater des Bergfilms“
      - u.a. Die weiße Hölle vom Piz Palü, SOS Eisberg
    Leni Riefenstahl – ihr Weg bis „Olympia“

   1920er Jahre: ihr Lehrer Dr. Arnold Fanck,
    „Vater des Bergfilms“
      - u.a. Die weiße Hölle vom Piz Palü, SOS Eisberg,
      - Fanck dreht 1928 „Das Weisse Stadion“ (Olympia)
    Leni Riefenstahl – ihr Weg bis „Olympia“

   1920er Jahre: ihr Lehrer Dr. Arnold Fanck,
    „Vater des Bergfilms“
      - u.a. Die weiße Hölle vom Piz Palü, SOS Eisberg,
      - Fanck dreht 1928 „Das Weisse Stadion“ (Olympia)
      - L.R. anwesend, schreibt für eine Zeitung
    Leni Riefenstahl – ihr Weg bis „Olympia“

   1920er Jahre: ihr Lehrer Dr. Arnold Fanck,
    „Vater des Bergfilms“
      - u.a. Die weiße Hölle vom Piz Palü, SOS Eisberg,
      - Fanck dreht 1928 „Das Weisse Stadion“ (Olympia)
      - L.R. anwesend, schreibt für eine Zeitung
   Eigenes Regiedebüt „Das Blaue Licht“ (1932)
      - Fanck hilft beim Schnitt
    Leni Riefenstahl – ihr Weg bis „Olympia“

   1920er Jahre: ihr Lehrer Dr. Arnold Fanck,
    „Vater des Bergfilms“
      - u.a. Die weiße Hölle vom Piz Palü, SOS Eisberg,
      - Fanck dreht 1928 „Das Weisse Stadion“ (Olympia)
      - L.R. anwesend, schreibt für eine Zeitung
   Eigenes Regiedebüt „Das Blaue Licht“ (1932)
      - Fanck hilft beim Schnitt
   L.R. und Hitler
    Leni Riefenstahl – ihr Weg bis „Olympia“

   1920er Jahre: ihr Lehrer Dr. Arnold Fanck,
    „Vater des Bergfilms“
       - u.a. Die weiße Hölle vom Piz Palü, SOS Eisberg,
       - Fanck dreht 1928 „Das Weisse Stadion“ (Olympia)
       - L.R. anwesend, schreibt für eine Zeitung
   Eigenes Regiedebüt „Das Blaue Licht“ (1932)
    - Fanck hilft beim Schnitt
   L.R. und Hitler
   Die Parteitagsfilme
       - Der Sieg des Glaubens (1933)
       - Triumph des Willens (1934)
Auftrag und Vorbereitung für „Olympia“




.
     Auftrag und Vorbereitung für „Olympia“

   Auftrag durch Hitler und Goebbels (oder Diem?)




    .
     Auftrag und Vorbereitung für „Olympia“

   Auftrag durch Hitler und Goebbels (oder Diem?)
   Gründung der Olympia-Film GmbH als Tarnfirma




    .
     Auftrag und Vorbereitung für „Olympia“

   Auftrag durch Hitler und Goebbels (oder Diem?)
   Gründung der Olympia-Film GmbH als Tarnfirma
   Die Winterspiele als Testfall




    .
     Auftrag und Vorbereitung für „Olympia“

   Auftrag durch Hitler und Goebbels (oder Diem?)
   Gründung der Olympia-Film GmbH als Tarnfirma
   Die Winterspiele als Testfall
   Planung und Testaufnahmen für einzelne
    Disziplinen


    .
     Auftrag und Vorbereitung für „Olympia“

   Auftrag durch Hitler und Goebbels (oder Diem?)
   Gründung der Olympia-Film GmbH als Tarnfirma
   Die Winterspiele als Testfall
   Planung und Testaufnahmen für einzelne
    Disziplinen
   Technische Tests:
      - Filmmaterialien (24 Sorten)
      - Kameras
      - Filter
Die „Olympia-Filme“: Zahlen und Daten
     Die „Olympia-Filme“: Zahlen und Daten

   300 Mitarbeiter bzw. Zuarbeiter
     Die „Olympia-Filme“: Zahlen und Daten

   300 Mitarbeiter bzw. Zuarbeiter
   45 Kameraleute (u.a. aus der Fanck-Schule)
     Die „Olympia-Filme“: Zahlen und Daten

   300 Mitarbeiter bzw. Zuarbeiter
   45 Kameraleute (u.a. aus der Fanck-Schule)
   Länge des gedrehten Materials: 400.000 Meter
    (einmal anschauen = 250 Stunden!!)
     Die „Olympia-Filme“: Zahlen und Daten

   300 Mitarbeiter bzw. Zuarbeiter
   45 Kameraleute (u.a. aus der Fanck-Schule)
   Länge des gedrehten Materials: 400.000 Meter
    (einmal anschauen = 250 Stunden!!)
   Endlänge: 6.200 Meter (225 Minuten)
     Die „Olympia-Filme“: Zahlen und Daten

   300 Mitarbeiter bzw. Zuarbeiter
   45 Kameraleute (u.a. aus der Fanck-Schule)
   Länge des gedrehten Materials: 400.000 Meter
    (einmal anschauen = 250 Stunden!!)
   Endlänge: 6.200 Meter (225 Minuten)
   Gesamtbudget: 2,8 Mio Reichsmark
     Die „Olympia-Filme“: Zahlen und Daten

   300 Mitarbeiter bzw. Zuarbeiter
   45 Kameraleute (u.a. aus der Fanck-Schule)
   Länge des gedrehten Materials: 400.000 Meter
    (einmal anschauen = 250 Stunden!!)
   Endlänge: 6.200 Meter (225 Minuten)
   Gesamtbudget: 2,8 Mio Reichsmark
   Honorar L.R. 250.000 RM / erhöht auf 400.000
     Die „Olympia-Filme“: Zahlen und Daten

   300 Mitarbeiter bzw. Zuarbeiter
   45 Kameraleute (u.a. aus der Fanck-Schule)
   Länge des gedrehten Materials: 400.000 Meter
    (einmal anschauen = 250 Stunden!!)
   Endlänge: 6.200 Meter (225 Minuten)
   Gesamtbudget: 2,8 Mio Reichsmark
   Honorar L.R. 250.000 RM / erhöht auf 400.000
   Schnittarbeiten fast nur durch L.R.
     Die „Olympia-Filme“: Zahlen und Daten

   300 Mitarbeiter bzw. Zuarbeiter
   45 Kameraleute (u.a. aus der Fanck-Schule)
   Länge des gedrehten Materials: 400.000 Meter
    (einmal anschauen = 250 Stunden!!)
   Endlänge: 6.200 Meter (225 Minuten)
   Gesamtbudget: 2,8 Mio Reichsmark
   Honorar L.R. 250.000 RM / erhöht auf 400.000
   Schnittarbeiten fast nur durch L.R.
   Premiere 20.4.1938 (Hitlers Geburtstag)
Olympia Teil 1: Fest der Völker
         Olympia Teil 1: Fest der Völker

   Prolog
      - Die Rolle von Willy Zielke
         Olympia Teil 1: Fest der Völker

   Prolog
      - Die Rolle von Willy Zielke
      - Die unbefriedigenden Aufnahmen in Griechenland
Olympia Teil 1: Fest der Völker


     1. Ausschnitt aus dem
       Prolog (Feuer)
         Olympia Teil 1: Fest der Völker

   Prolog
      - Die Rolle von Willy Zielke
      - Die unbefriedigenden Aufnahmen in Griechenland
         Olympia Teil 1: Fest der Völker

   Prolog
      - Die Rolle von Willy Zielke
      - Die unbefriedigenden Aufnahmen in Griechenland
      - Der doppelte Diskuswerfer
Olympia Teil 1: Fest der Völker


       2. Ausschnitt aus dem
            Prolog
(Belebung der antiken Gestalten)
Der doppelte Diskuswerfer
Der doppelte Diskuswerfer
         Olympia Teil 1: Fest der Völker

   Prolog
      - Die Rolle von Willy Zielke
      - Die unbefriedigenden Aufnahmen in Griechenland
      - Der doppelte Diskuswerfer


   Zur Machart und Gestaltung des Films
         Olympia Teil 1: Fest der Völker

   Prolog
      - Die Rolle von Willy Zielke
      - Die unbefriedigenden Aufnahmen in Griechenland
      - Der doppelte Diskuswerfer


   Zur Machart und Gestaltung des Films
      - kein externer Kommentar / „Radiosprecher“
         Olympia Teil 1: Fest der Völker

   Prolog
      - Die Rolle von Willy Zielke
      - Die unbefriedigenden Aufnahmen in Griechenland
      - Der doppelte Diskuswerfer


   Zur Machart und Gestaltung des Films
      - kein externer Kommentar / „Radiosprecher“
      - Musik als Bildunterstützung
         Olympia Teil 1: Fest der Völker

   Prolog
      - Die Rolle von Willy Zielke
      - Die unbefriedigenden Aufnahmen in Griechenland
      - Der doppelte Diskuswerfer


   Zur Machart und Gestaltung des Films
      - kein externer Kommentar / „Radiosprecher“
      - Musik als Bildunterstützung
      - eigene Chronologie / Dramaturgie
         Olympia Teil 1: Fest der Völker

   Prolog
      - Die Rolle von Willy Zielke
      - Die unbefriedigenden Aufnahmen in Griechenland
      - Der doppelte Diskuswerfer


   Zur Machart und Gestaltung des Films
      - kein externer Kommentar / „Radiosprecher“
      - Musik als Bildunterstützung
      - eigene Chronologie / Dramaturgie
      - besondere Aufnahmetechniken
Innovative Aufnahmetechniken
     Innovative Aufnahmetechniken

   Spezielles Filmmaterial
     Innovative Aufnahmetechniken

   Spezielles Filmmaterial
   Riesen-Zoom
                   .

Hans Scheib:

 600 mm-
 Teleobjektiv
 (das größte der
 damaligen Zeit)
     Innovative Aufnahmetechniken

   Spezielles Filmmaterial
   Riesen-Zoom
   Katapult-Kamera
     Innovative Aufnahmetechniken

   Spezielles Filmmaterial
   Riesen-Zoom
   Katapult-Kamera
   Unterwasser-Kamera
Hans Ertl:

Unterwasser-
 Kamera
Hans Ertl:

Unterwasser-
 Kamera
     Innovative Aufnahmetechniken

   Spezielles Filmmaterial
   Riesen-Zoom
   Katapult-Kamera
   Unterwasser-Kamera
   Handkamera
                         .

Leo de Laforgue:

Handkamera
 (für Nahaufnahmen und
 unbemerkte
 Publikumsaufnahmen)
     Innovative Aufnahmetechniken

   Spezielles Filmmaterial
   Riesen-Zoom
   Katapult-Kamera
   Unterwasser-Kamera
   Handkamera
   Gruben
     Innovative Aufnahmetechniken

   Spezielles Filmmaterial
   Riesen-Zoom
   Katapult-Kamera
   Unterwasser-Kamera
   Handkamera
   Gruben
   Rundum-Aufnahmen vom Podest
.
                    .

Guzzi Lantschner:

Rundum-Plattform
     Innovative Aufnahmetechniken

   Spezielles Filmmaterial
   Riesen-Zoom
   Katapult-Kamera
   Unterwasser-Kamera
   Handkamera
   Gruben
   Rundum-Aufnahmen vom Podest
   Ballonaufnahmen
Gestaltung mit der Kamera
     Gestaltung mit der Kamera

   Aufnahmen aus der Untersicht
     Gestaltung mit der Kamera

   Aufnahmen aus der Untersicht
   Zeitlupe
     Gestaltung mit der Kamera

   Aufnahmen aus der Untersicht
   Zeitlupe
   Nahaufnahmen
     Gestaltung mit der Kamera

   Aufnahmen aus der Untersicht
   Zeitlupe
   Nahaufnahmen
   ungewöhnliche Perspektiven
     Gestaltung mit der Kamera

   Aufnahmen aus der Untersicht
   Zeitlupe
   Nahaufnahmen
   ungewöhnliche Perspektiven
   Bewegung als dominierendes Mittel
        Gestaltung mit der Kamera

   Aufnahmen aus der Untersicht
   Zeitlupe
   Nahaufnahmen
   ungewöhnliche Perspektiven
   Bewegung als dominierendes Mittel
     Bewegung der Kamera
     Bewegung vor der Kamera
                 .

Walter Frentz:

  Filmen von
  einem Dolly
Die Rolle der Postproduktion
    Die Rolle der Postproduktion


   Nachdrehs
     Die Rolle der Postproduktion


   Nachdrehs
   Schnitt nach speziellem Riefenstahl-System
     Die Rolle der Postproduktion


   Nachdrehs
   Schnitt nach speziellem Riefenstahl-System
   Vertonung (Sprechchöre, Beifall, Sprecher)
     Die Rolle der Postproduktion


   Nachdrehs
   Schnitt nach speziellem Riefenstahl-System
   Vertonung (Sprechchöre, Beifall, Sprecher)
   Musik
     Die Rolle der Postproduktion


   Nachdrehs
   Schnitt nach speziellem Riefenstahl-System
   Vertonung (Sprechchöre, Beifall, Sprecher)
   Musik
   fremdsprachliche Fassungen
Hitler und der Fall Jesse Owens
Hitler und der Fall Jesse Owens
    Die Aufstellung für das 100-Meter-Finale
                          .




   Metcalfe (USA)
   Rycoff (USA)
   Osendarp (NL)
   Borschmeier (Deu)
   Sandberg (Schweden)
   Owens (USA)
Olympia Teil 1: Fest der Völker


        Ausschnitt vom
       100-Meter-Lauf
    Die Aufstellung für das 100-Meter-Finale
                          .




   Metcalfe (USA)            Borschmeier (Deu)
   Rycoff (USA)              Rycoff (USA)
   Osendarp (NL)             Owens (USA)
   Borschmeier (Deu)         Sandberg (Schweden)
   Sandberg (Schweden)       Osendarp (NL)
   Owens (USA)               Metcalfe (USA)
Zur Konstruktion des
Dokumentarischen: 1


          .
Zur Konstruktion des
Dokumentarischen: 1



    Ausschnitt vom
  Stabhochsprung
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 2


   Marathon
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 2


   Marathon

       Zeitlupe
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 2


   Marathon

       Zeitlupe

       Subjektive Kamera
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 2


   Marathon

       Zeitlupe

       Subjektive Kamera

       Verwischung der Realzeit:
                         Trainingsaufnahmen
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 2


   Marathon

       Zeitlupe

       Subjektive Kamera

       Verwischung der Realzeit:
                         Trainingsaufnahmen

       Musik und Rhythmus
Zur Konstruktion des
Dokumentarischen: 2



Ausschnitt aus einem Interview
 mit Guido Knopp zum Thema
         Marathon
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 2


   Marathon

       Zeitlupe

       Subjektive Kamera

       Verwischung der Realzeit:
                         Trainingsaufnahmen

       Musik und Rhythmus
Zur Konstruktion des
Dokumentarischen: 2



    Ausschnitt vom
    Marathonlauf
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 3



   Springen
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 3



   Springen

       Individuen werden anonymisiert
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 3



   Springen

       Individuen werden anonymisiert

       Flug-Allegorien
   Aus dem Film „Die Jugend der
Welt“ (Winterspiele in Garmisch 1936)




            Ausschnitt vom
            Skispringen
Zur Konstruktion des
Dokumentarischen: 3



    Ausschnitt vom
   Turmspringen
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 3



   Springen

       Individuen werden anonymisiert

       Flug-Allegorien

       Vom ganzen zum Teilsprung
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 3



   Springen

       Individuen werden anonymisiert

       Flug-Allegorien

       Vom ganzen zum Teilsprung

       Rückprojektion
Zur Konstruktion des
Dokumentarischen: 3



    Ausschnitt vom
   Turmspringen
         (1:45)
    Zur Konstruktion des Dokumentarischen: 3



   Springen

       Individuen werden anonymisiert

       Flug-Allegorien

       Vom ganzen zum Teilsprung

       Rückprojektion

       Von der Bildinformation zur Filmkunst
        Schlussbetrachtungen 1

   Warum wurde der Film zu den „Best
    100“ der Filmgeschichte gewählt?
           Schlussbetrachtungen 1

   Warum wurde der Film zu den „Best
    100“ der Filmgeschichte gewählt?
       Riefenstahls organisatorische Leistung als
        Regisseurin
    Schlussbetrachtungen 1




.
         Schlussbetrachtungen 1

   Warum wurde der Film zu den „Best
    100“ der Filmgeschichte gewählt?
     Riefenstahls organisatorische Leistung als
      Regisseurin
     Ihre gestalterische Leistung als
      Schnittmeisterin
         Schlussbetrachtungen 1

   Warum wurde der Film zu den „Best
    100“ der Filmgeschichte gewählt?
     Riefenstahls organisatorische Leistung als
      Regisseurin
     Ihre gestalterische Leistung als
      Schnittmeisterin
     Hervorragende Kameraleute
         Schlussbetrachtungen 1

   Warum wurde der Film zu den „Best
    100“ der Filmgeschichte gewählt?
     Riefenstahls organisatorische Leistung als
      Regisseurin
     Ihre gestalterische Leistung als
      Schnittmeisterin
     Hervorragende Kameraleute

     Innovation in Aufnahmetechnik und
      Bildgestaltung
          Schlussbetrachtungen 2

   Sind die Olympia-Filme „deutsch“,
    „faschistisch“, „nationalsozialistisch“?




    .
            Schlussbetrachtungen 2

   Sind die Olympia-Filme „deutsch“,
    „faschistisch“, „nationalsozialistisch“?

       Für ein deutsches Publikum, „deutsche“
        Einstimmung




    .
  LA-Medaillen:    im Film / nicht im Film


Deutschland = 15    13        2


USA        = 22     16        6


Japan      =   6     6        0


Finnland   = 10      6        4
            Schlussbetrachtungen 2

   Sind die Olympia-Filme „deutsch“,
    „faschistisch“, „nationalsozialistisch“?

       Für ein deutsches Publikum, „deutsche“
        Einstimmung




    .
            Schlussbetrachtungen 2

   Sind die Olympia-Filme „deutsch“,
    „faschistisch“, „nationalsozialistisch“?

       Für ein deutsches Publikum, „deutsche“ Einstimmung,
        das deutsche Tor im Hockey-Endspiel




    .
            Schlussbetrachtungen 2

   Sind die Olympia-Filme „deutsch“,
    „faschistisch“, „nationalsozialistisch“?

       Für ein deutsches Publikum, „deutsche“ Einstimmung,
        das deutsche Tor im Hockey-Endspiel

       Nazi-Ideologie?

    .
            Schlussbetrachtungen 2

   Sind die Olympia-Filme „deutsch“,
    „faschistisch“, „nationalsozialistisch“?

       Für ein deutsches Publikum, „deutsche“ Einstimmung,
        das deutsche Tor im Hockey-Endspiel

       Nazi-Ideologie? Darstellung aller „Rassen“, keine
        Diskriminierung nachweisbar

    .
            Schlussbetrachtungen 2

   Sind die Olympia-Filme „deutsch“,
    „faschistisch“, „nationalsozialistisch“?

       Für ein deutsches Publikum, „deutsche“ Einstimmung,
        das deutsche Tor im Hockey-Endspiel

       Nazi-Ideologie? Darstellung aller „Rassen“, keine
        Diskriminierung nachweisbar

       Faschistische Ästhetik?
            Schlussbetrachtungen 2

   Sind die Olympia-Filme „deutsch“,
    „faschistisch“, „nationalsozialistisch“?

       Für ein deutsches Publikum, „deutsche“ Einstimmung,
        das deutsche Tor im Hockey-Endspiel

       Nazi-Ideologie? Darstellung aller „Rassen“, keine
        Diskriminierung nachweisbar

       Faschistische Ästhetik? Kraftvoll, jung, schön, gesund
         Schlussbetrachtungen 3

   Die Kritikpunkte am Film




    .
            Schlussbetrachtungen 3

   Die Kritikpunkte am Film
       Verharmlosungsfunktion des Nationalsozialismus
        = Propaganda (wie Olympia 1936 insgesamt)




    .
            Schlussbetrachtungen 3

   Die Kritikpunkte am Film
       Verharmlosungsfunktion des Nationalsozialismus
        = Propaganda (wie Olympia 1936 insgesamt)
       Die Überhöhung von Kraft und Schönheit


    .
            Schlussbetrachtungen 3

   Die Kritikpunkte am Film
       Verharmlosungsfunktion des Nationalsozialismus
        = Propaganda (wie Olympia 1936 insgesamt)
       Die Überhöhung von Kraft und Schönheit
       Die Vernachlässigung des Dokumentarischen als
        Gestaltungsprinzip
    .
            Schlussbetrachtungen 3

   Die Kritikpunkte am Film
       Verharmlosungsfunktion des Nationalsozialismus
        = Propaganda (wie Olympia 1936 insgesamt)
       Die Überhöhung von Kraft und Schönheit
       Die Vernachlässigung des Dokumentarischen als
        Gestaltungsprinzip
       Riefenstahls Verschleierung von Beauftragung und
        Finanzierung
          Schlussbetrachtungen 4
   Zur Kontinuität in Riefenstahls Werk
              Schlussbetrachtungen 4
   Zur Kontinuität in Riefenstahls Werk
       Personell
            Kameraleute
            Komponist Herbert Wendt
              Schlussbetrachtungen 4
   Zur Kontinuität in Riefenstahls Werk
       Personell
            Kameraleute
            Komponist Herbert Wendt

       Methodisch
              Schlussbetrachtungen 4
   Zur Kontinuität in Riefenstahls Werk
       Personell
            Kameraleute
            Komponist Herbert Wendt

       Methodisch
            Vergleichbare Aufnahmetechniken: z.B. Untersicht
            Bedeutung der Montage
            Vernachlässigung von Chronologie zu Gunsten der
             Dramaturgie
              Schlussbetrachtungen 4
   Zur Kontinuität in Riefenstahls Werk
       Personell
            Kameraleute
            Komponist Herbert Wendt

       Methodisch
            Vergleichbare Aufnahmetechniken: z.B. Untersicht
            Bedeutung der Montage
            Vernachlässigung von Chronologie zu Gunsten der
             Dramaturgie

       Thematisch
              Schlussbetrachtungen 4
   Zur Kontinuität in Riefenstahls Werk
       Personell
            Kameraleute
            Komponist Herbert Wendt

       Methodisch
            Vergleichbare Aufnahmetechniken: z.B. Untersicht
            Bedeutung der Montage
            Vernachlässigung von Chronologie zu Gunsten der
             Dramaturgie

       Thematisch
            Schönheit von Natur und Mensch
            Jugend, Kraft, Gesundheit
         .
    Wilhelm Prager / Nikolas Kaufmann:
      „Wege zu Kraft und Schönheit“
.
        Wilhelm Prager / Nikolas Kaufmann:
          „Wege zu Kraft und Schönheit“

-   1925 als
    „Kulturfilm“ veröffentlicht
    (Kassenerfolg)

-   keine VHS/DVD-Kopie
    vorhanden

-    „Kallisthenie“, Fitness,
    Schönheit, Sport
    (hat nationalistischen Ton)
        Wilhelm Prager / Nikolas Kaufmann:
          „Wege zu Kraft und Schönheit“

-   1925 als
    „Kulturfilm“ veröffentlicht
    (Kassenerfolg)

-   keine VHS/DVD-Kopie
    vorhanden

-    „Kallisthenie“, Fitness,
    Schönheit, Sport
    (hat nationalistischen Ton)

    Lt. S. Bach: L.R. in ihrer ersten
    Rolle (von ihr später stets
    bestritten)
–   „Olympia“
„Kraft und Schönheit“   –   „Olympia“
„Kraft und Schönheit“   –   „Olympia“
„Kraft und Schönheit“   –   „Olympia“
              Schlussbetrachtungen 4
   Zur Kontinuität in Riefenstahls Werk
       Personell
            Kameraleute
            Komponist Herbert Wendt

       Methodisch
            Vergleichbare Aufnahmetechniken: z.B. Untersicht
            Bedeutung der Montage
            Vernachlässigung von Chronologie zu Gunsten der
             Dramaturgie

       Thematisch
            Schönheit von Natur und Mensch
            Jugend, Kraft, Gesundheit
            Von olympischen Körpern zu den Nuba
Olympia




          Nuba
           Leni Riefenstahls
„Fest der Völker – Fest der Schönheit“

   Der beste Olympia-Film
       aller Zeiten??

                  .
           Leni Riefenstahls
„Fest der Völker – Fest der Schönheit“

   Der beste Olympia-Film
       aller Zeiten??

       Ja, wenn auch umstritten.
           Leni Riefenstahls
„Fest der Völker – Fest der Schönheit“

   Der beste Olympia-Film
       aller Zeiten??

       Ja, wenn auch umstritten.

   Auf jeden Fall aber: der wichtigste.
Vielen Dank für Ihre
 Aufmerksamkeit!




 rolf.husmann@iwf.de

								
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