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Tel.: 05321-393921 oder 0163-5900138


 •   22.07.2010: Gute Nachrichten für Besitzer von Indach-Anlagen: Die
     steuerliche Ungleichbehandlung von Auf- und Indachanlagen könnte schon
     bald der Vergangenheit angehören. Das verlautet zumindest aus dem
     Bundesfinanzministerium. Demnach sollen demnächst auch dachintegrierte
     Anlagen als bewegliche Wirtschaftsgüter gelten und über 20 anstatt wie bisher
     über 30 Jahre abgeschrieben werden können.

 •   06.2010: Sparen durch nachhaltiges Wachstum
                                            Am       7.     Juni     hat     die
                                            Bundesregierung       das    größte
                                            Sparpaket            in          der
                                            Nachkriegsgeschichte vorgestellt,
                                            um aus der Schuldenkrise zu
                                            kommen. Vom Rotstift nicht
                                            betroffen sind die Bereiche Bildung,
                                            Forschung und Entwicklung. Und
                                            auch das Umweltministerium mit
                                            seinem 1,6 Milliarden Etat soll
                                            glimpflich davon kommen. Zudem
                                            hat die Kanzlerin noch einmal
                                            betont, dass man das Zeitalter der
                                            regenerativen              Energien
                                            schnellstmöglich erreichen wolle.
                                            Was dies nun konkret z.B. für das
                                            von der Haushaltssperre betroffene
     Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt bedeutet, ist
     noch ungewiss. Mit jedem Monat, den die Entsperrung auf sich warten lässt,
     entsteht der Erneuerbare-Energien-Wärmebranche ein Schaden von
  mindestens 100 Millionen Euro, so die Einschätzung von BDH und BSW-
  Solar.
  Den schwarzen Peter hat Bundesfinanzminister Schäuble, der die Aufhebung
  der Haushaltssperre bislang ablehnte – entgegen dem inzwischen breiten
  Widerstand der Parteien und des Bundesrates. An der Spitze der
  Gegenbewegung steht Umweltminister Röttgen. In einem FAZ-Interview vom
  20.5.2010 antwortete er auf die Frage, was er von seinem Etat sparen
  möchte: „Ich spare durch Wachstum. Ohne Wachstum wird keine
  Konsolidierung gelingen. Wenn das Finanzministerium den Rest des Markt-
  anreizprogramms entsperren würde, das sind 115 Millionen Euro, würde das
  900 Millionen Euro Investitionen auslösen, mit 90 Prozent deutscher
  Wertschöpfung. Zum Sparen brauchen wir Wachstumselemente. Am
  allermeisten brauchen wir ein Ziel: Warum unternehmen wir diese
  Anstrengung?“
  Umweltminister Röttgen ist auf dem richtigen Weg. Doch um die
  kontinuierliche Förderung der erneuerbaren Energien sicherzustellen, muss
  das Marktanreizprogramm kurz- bis mittelfristig von der öffentlichen
  Haushaltslage abgekoppelt werden. Nur dann kann die Politik ein
  kontinuierliches, vertrauensvolles Investitionsklima und Kaufanreize für alle
  Marktteilnehmer schaffen. Gefragt sind intelligente Konzepte. Eine Möglichkeit
  wäre, den Fördertopf aus der 2,3 Milliarden Euro schweren, neuen
  Brennelementesteuer zu speisen, die es mit Blick auf eine mögliche
  Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke geben soll.
  Trotz aller Sympathie und Euphorie für erneuerbare Energien: Nicht
  vergessen werden dürfen die Fördermaßnahmen für Energieberatung und
  Energieeffizienzprojekte. Denn um die angestrebten Klima-, Umwelt- und
  Energieversorgungsziele zu erreichen, brauchen wir beide Säulen: mehr
  erneuerbare Energien und eine verbesserte Energieeffizienz, vor allem im
  Gebäudebestand. Impulse für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum
  entstehen dann automatisch. Es bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung
  dies auch in ihrem Energiekonzept, das Ende Juli fertig sein soll,
  berücksichtigen wird, eingebettet in eine nachhaltige Langfriststrategie.

• 06.2010: Die Mikros kommen
                                            Bei einer repräsentativen Forsa-
                                            Umfrage Ende 2009 sprachen
                                            sich 84 % der befragten
                                            Endkunden für die Erweiterung
                                            von                   dezentraler
                                            Energieerzeugung aus. Und 12
                                            % spielen laut dieser Studie von
                                            Accenture sogar mit dem
                                            Gedanken,     sich    ein   Mini-
                                            Blockheizkraftwerk    zuzulegen.
                                            Bei diesen Aussichten käme die
                                            Markteinführung der Mikro-KWK-
                                            Anlagen zum richtigen Zeitpunkt
                                            – zumindest theoretisch.
                                           Während             in        der
Fachöffentlichkeit die obere Leistungsgrenze bei den Mini-BHKWs meistens
bei maximal 50 kW elektrisch definiert wird, ist die Abgrenzung des
Teilsegments „Mikro-KWK-Anlagen“ recht uneinheitlich: oft wird noch eine
Leistungsbreite bis zu 5 oder sogar 10 kW elektrisch angegeben. Aus Sicht
des GEB-Redakteurs passt der Begriff Mikro-KWK-Anlage am ehesten für die
aktuellsten Produktgenerationen mit Leistungen bis zu maximal 2 kW
elektrisch. Die Mehrzahl der Produkte, die bereits verfügbar sind oder sich
noch in der Marktvorbereitungsphase befinden, liegt bei einer Größe von ca. 1
kW elektrisch und ca. 7 kW thermisch, wird mit Erdgas betrieben und
vorwiegend im Ein-/Zweifamilienhausbereich eingesetzt.
Stirling-Motor dominiert die 1-kW-Klasse
Unabhängig von der Basistechnologie wird beim Verbrennungsvorgang in der
Mikro-KWK-Anlage einerseits Wärme erzeugt und andererseits mechanische
Energie bereitgestellt, die einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Die
thermische Energie kann zur Beheizung und Warmwasserbereitung genutzt
werden, wobei die Aggregate meist mit einem Zusatz-/Hilfsbrenner bestückt
sind oder mit einem Spitzenlastkessel kombiniert werden. Dadurch lassen sich
höhere Wärmeleistungen erzielen, die, abhängig von Einsatzzweck, Hersteller
und Gerätetyp, z. B. 14, 24 oder 32 kW betragen.
Bei den Basistechnologien dominieren im Produktsegment 1 kW elektrisch
derzeit die Stirling-Motoren (externe Verbrennungsmotoren), die als
wartungsfreundlich und relativ leise gelten. Den relativ geringen elektrischen
Wirkungsgraden von ca. 10 bis 15 % stehen hohe thermische Wirkungsgrade
gegenüber, sodass Gesamtwirkungsgrade von deutlich über 90 % erreichbar
sind. Ähnliche Werte lassen sich mit Dampfkraftmaschinen erzielen, einer
weiteren Basistechnologie, die beim „Lion Powerblock“ (bis 2 kW elektrisch)
der Firma Otag zum Einsatz kommt.
Der Stirlingmotor kann prinzipiell zwar alle Brennstoffarten nutzen, doch
aktuell setzen die Hersteller auf Erdgas. Im Rahmen einer Technologie-
Initiative der Mineralölwirtschaft soll eine „marktgerechte Strom erzeugende
Öl-Brennwertheizung“ entwickelt werden. Ausgelegt ist das geplante,
ölbetriebene Mikro-KWK-Gerät für eine elektrische Leistung von bis zu 2 kW
und eine thermische von 3 bis 19 kW (mittels modulierendem Öl-Brenner).
Beim einzigen, mit Holzpellets betriebenen Gerät (bis zu 3 kW elektrisch) von
der Firma Sunmachine scheint es beim Praxisbetrieb Probleme gegeben zu
haben. Wohl auch deshalb befindet sich das Unternehmen seit Ende April im
vorläufigen Insolvenzverfahren.
Brennstoffzellen-Mikro-KWK ab 2015?
Nach wie vor im Rennen ist das mehrfach als Serienprodukt angekündigte
(meist erdgasbetriebene) Brennstoffzellenprinzip. Dessen Hauptvorteil ist – im
Vergleich zum Stirling – ein hoher elektrischer Wirkungsgrad von
durchschnittlich 30 %; das Brennstoffzellengerät BlueGen soll sogar auf bis zu
60 % kommen. Die thermischen Leistungen im Segment 1 kW elektrisch
liegen bei 1 oder 2 kW. Ob es mit der für 2015 in Deutschland vorgesehenen,
breiten Markteinführung der Brennstoffzellengeräte klappen wird, ist nach
Einschätzung des GEB-Redakteurs ungewiss. Denn noch besteht
Entwicklungsbedarf, um die Zuverlässigkeit und die noch hohen
Produktkosten zu verringern – auch mit Blick auf die verfügbaren
Wettbewerbsprodukte auf Stirlingbasis.
Der Vollständigkeit halber noch der Hinweis, dass Produkte mit internen
Verbrennungsmotoren schon seit vielen Jahren zuverlässig im Markt präsent
sind (z. B. Senertec und Ecopower/Vaillant). Weil deren Leistungsgrößen aber
erst ab einer Nennleistung von 3 kW elektrisch beginnen, sind sie als Mini-
BHKWs eingestuft.
Whispergen-Gesamtpaket liegt bei rund 19000 Euro
Und wie sieht die derzeitige Marktlage aus? Die großen Heiztechnikhersteller,
wie Bosch Thermotechnik (Buderus, Junkers), Vaillant und Viessmann,
bereiten die Markteinführung ihrer Mikro-KWK-Geräte erst noch vor; der
  Zeithorizont z. B. bei Bosch liegt bei Ende 2011/Anfang 2012. Weitere Infos
  zum Zeitplan dürfte es zur ISH 2011 geben. Nur De Dietrich Remeha will sein
  Gerät noch im 2. Halbjahr 2010 ausliefern.
  In der konkreten Einführungsphase befinden sich die Geräte von Otag und
  von Whispergen. Von Letzterem sollen in diesem Jahr noch über 2000
  Einheiten für den deutschen Markt produziert werden. Hinweise zur
  Preisgestaltung liefert Energieversorger Badenova, der laut Pressemitteilung
  vom März 2010 ein Systempaket zum Pauschalpreis ab 18 990 Euro anbietet.
  Dieses beinhaltet die Whispergen-Anlagentechnik (inkl. 800-l-Pufferspeicher
  und     Zubehör),      Montage     sowie    andere    Dienstleistungen.    (
  http://www.sanevo.de ).
  Preislich ähnlich bietet die Direkt-Service Energie GmbH das Whispergen-
  Paket derzeit vor allem im Berliner Raum an ( http://www.dse-vertrieb.de ). Die
  Erfahrungen dort hätten allerdings gezeigt, dass viele Hauseigentümer an den
  Vorzügen der Mikro-KWK-Technik zwar sehr interessiert seien, der relativ
  hohe Preis aber Kaufzurückhaltung auslösen würde. Nun will DSE zur
  Jahresmitte ergänzend ein Contracting-Modell anbieten, um den Absatz
  zusätzlich anzukurbeln.

• Sonderförderung für Solarwärme auf Mehrfamilienhäusern
  26. Juli 2010 | von: solarwaerme-info.de
  Anträge können jetzt gestellt werden
  Berlin, 26. Juli 2010 – Eigentümer von Mehrfamilienhäusern erhalten
  Fördergelder,     wenn    sie   eine     Solarwärmeanlage     zur    reinen
  Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung installieren lassen.
  180 Euro Förderung pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche stellt der Bund
  seit dem 12. Juli 2010 im Rahmen der neuen Förderrichtlinien zur
  Innovationsförderung des Marktanreizprogramms bereit. Die bislang
  gesperrten Mittel in Höhe von 115 Millionen Euro sind nun wieder verfügbar,
  Anträge können jetzt gestellt werden. In den ersten vier Monaten dieses
  Jahres wurden bereits 82.000 Förderanträge bewilligt.
  Förderfähig sind Solaranlagen ab 20 bis 40 Quadratmetern Kollektorfläche auf
  bestehenden Mehrfamilienhäusern, in denen sich mindestens drei
  Wohneinheiten befinden. Außerdem muss die Wärme effektiv der
  Warmwasserbereitung oder Raumheizung zugeführt werden und bestimmte
  Qualitätskriterien erfüllen. Die Kollektoren müssen beispielsweise das
europäische Prüfzeichen „Solar Keymark“ tragen. Anlagen mit weniger als 20
Quadratmetern, die zur Heizungsunterstützung gebaut werden, erhalten
ebenfalls Fördergelder. Für Anlagen mit mehr als 40 Quadratmetern gewährt
die KfW-Förderbank zinsgünstige Kredite. Der Tilgungszuschuss beträgt bis
zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten.
Der Förderantrag muss vor Vorhabensbeginn an das Bundesamt für
Ausfuhrkontrolle (BAFA) bzw. die KfW-Förderbank gestellt werden. Als
Vorhabensbeginn gilt der Vertragsabschluss. Planungsleistungen dürfen
bereits vor Antragstellung erbracht werden. Häufig übernehmen
Solarfachbetriebe bzw. Hausbanken die Antragstellung für den Eigentümer.
„Mit der Öffnung des Förderprogramms können wir jetzt wieder Kontinuität in
der Förderung zusichern. Das ist notwendig, damit die Entscheidungen für
neue Investitionen sicher getroffen werden können“, erklärt Dr. Karin Freier,
Referatsleiterin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit.
„Die Kampagne Solar – so heizt man heute macht es für Vermieter sehr viel
einfacher als bisher, Informationen zur Planung und Finanzierung von
größeren Solaranlagen für ihre Gebäude zu erhalten.“ Die bundesweite
Kampagne informiert Vermieter über die Technik, die rechtlichen
Rahmenbedingungen bei der Errichtung einer Solarwärmeanlage und die
spezifischen Vorteile von Solarwärme auf Mehrfamilienhäusern.
Produkt- und firmenneutrales Infomaterial steht unter www.solarwaerme-
info.de/downloads zum kostenlosen Download bereit.
Unter www.solarwaerme-info.de/bestellen kann die Broschüre Solarwärme für
Mehrfamilienhäuser kostenlos angefordert werden.

				
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