Docstoc

Fragen_Wirtschaftspolitik

Document Sample
Fragen_Wirtschaftspolitik Powered By Docstoc
					Fragen Wirtschaftspolitik:

Was ist Wirtschaft:
Wirtschaft ist die Summer aller Tätigkeiten und Einrichtung von Menschen, die gemacht
wurden um Menschliche Bedürfnisse zu befriedigen.

Wie lässt sich Wirtschaft unterteilen?
1. dingliche Wirtschaft:
- Wirtschaftsfaktoren
- Wirtschaftsobjekte (Güter)
- Wirtschaftsraum
- Wirtschaftsprinzipien

2. Wirtschaftsrecht (Ordnung)
- Gewohnheitsrecht
- Kodifiziertes Recht
- Wirtschaftsprinzipien

Nenne Akteure der Wirtschaft:
- Betriebe und Unternehmen
- Haushalte
- Staat
- Notenbanksystem

Beschreibe den Wirtschafsakteur Staat:
Bsp. Eu- Ebene: Rat, Parlament, Kommission, EuGH
Staat wirkt als: Regierung, Parlament, Verwaltung (Gerichte)
Er ist zuständig für:
1. Rechtsordnung
- Eigentumsrecht (innerlich Gericht und Exekutive – äußerlich Militär)
- Handelsrecht (Vertrag als einzige Verkehrsform)

2. Infrastruktur
- Verkehr
- Müllabfuhr
- Schulen usw.

3. Wohlstandsausgleich
- arm reich
- alt jung
- krank gesund

Beschreibe den Wirtschaftsakteur Notenbanksystem:
Notenbanksystem ist zuständig für:
- Gelderzeugung
- Geldvernichtung
Besteht aus:
- ÖNB
- ESZB
- EZB

Beschreibe die Auslöser und Gegenstände der Wirtschaft:
1. Betriebe
Geldbedarf
- Gewinnerwartung durch Produktion

2. Haushalte
Bedürfnisse
- Mangelerscheinungen durch Bedürfniswunsch

Bedürfnisse:
[x] Stoffliche Bedürfnisse (nach Grad der Stofflichkeit)
- materielle Bedürfnisse
- immaterielle Bedürfnisse

[x] dingliche Bedürfnisse
- Grundbedürfnisse
- Luxusbedürfnisse

Mittig befindet sich der Gütermarkt:
Gütermarkt
- Güter die als Bedürfnisbefriediger wirken, produziert durch Betriebe

Güter:
[x] Stoffliche Güter (nach Grad der Stofflichkeit)
- materielle Güter
- immaterielle Güter (Dienstleistungen)

Die Doppelgestalt von Gütern:
- Sachleib (Gegenstand)
- Wertleib (Geld)


Zähle die verschiedenen Wirtschaftsprinzipien auf und erkläre
sie:
1. Ökonomisches Prinzip
Minimumprinzip:
Fixes Ziel soll durch variablen minimalen Mitteleinsatz erreicht werden

Maximumprinzip:
Fixer maximaler Mitteleinsatz  soll ein variables Ziel erreicht werden

2. Rentabilitätsprinzip
Gewinn = Umsatzerlös- Kosten (+ Bilanz)
R(%) = Gewinn*100 / Kapitaleinsatz

Ob sich ein Unternehmen rentiert, weiß man erst wenn man durch den Kapitaleinsatz
dividiert.
3. Liquiditäts prinzip
Man sollte eine positive Bilanz haben, ansonsten kommt es zum Misserfolg (mittelfristiges
oder langfristiges Betriebsende)

Zahlungseingänge > Zahlungsausgaben

Zahlungseingänge:
- Gewinn durch Warenverkauf
- Zinseinnahmen
Usw.

Zahlungsausgänge
- Löhne
- Steuern (LNK usw.)
- Materialeinkäufe
- Zinszahlungen
- Kredittilgungen
Usw.

Was ist der Wirtschaftskreislauf?
Er ist die Wertschöpfung oder auch die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung.
Durch einen funktionierenden WKL wird die Versorgung eines Volkes durch Befriedigung
derer Bedürfnisse gewährleistet.

Wie lässt sich das Ergebnis der VW messen?
Durch das BIP.

Was ist das BIP?
Das Brutto Inlandsprodukt ist die Summe aller in einer Volkswirtschaft während eines Jahres
produzierten Werte (Waren u. Dienstleistungen) ausgedrückt in Geld. (real 230mrd.)


Wie funktioniert der Wirtschaftskreislauf (einfach)?
- Die Haushalte investieren mit deren Privatvermögen und durch den Konsum von Güter in
die Unternehmen. Der Staat ebenfalls durch Konsum und Subventionen bzw. auch
Investitionen.
- Dadurch produzieren die Unternehmer wiederum Güter, die sie am Gütermarkt verkaufen.
Ausgaben fallen in Form von Löhnen und Gehältern an, die sie auf Grund der
Arbeitsleistungen bezahlen müssen. Ist die Bilanz positiv, sprich die Einnahmen sind > als die
Ausgaben ergibt das Gewinn = Umsatz- Kosten.
- Dieser Kreislauf spielt sich in vielen Fassetten andauernd ab. Hauptsächlich am Gütermarkt,
Arbeitsmarkt und Geldmarkt.

Den Wirtschaftskreislauf kann man in 4 Phasen beschreiben:
- Ausgangsphase
- Wertschöpfungsphase
- Verwendungsphase und Verwertungsphase
- Wachstumsphase

Beschreibe die Ausgangsphase:
- Die Haushalte verfügen über Privatvermögen (700mrd.) und Arbeitskraft, sie sind somit
Eigentümer von Arbeitszeit in Stunden und Geld. Auf den Haushalten lastet die
Bestanderhaltungslast (Kosten) und der Bewirtschaftungsdruck (Gewinnerwartung). Deshalb
investieren sie ihr Privatvermögen in Unternehmen.
- Die Unternehmen verfügen somit durch ihre Gläubiger und Investoren über einen gewis sen
Geldbetrag.
Zeichne die Phase auf!


Beschreibe die Wertschöpfung:
Sie spielt sich am Arbeitsmarkt ab.
- Die Haushalte stellen ihre Arbeitskraft (Zeit in Stunden) den Unternehmen zur Verfügung
indem sie auf den Arbeitsmarkt gehen.
- Die Unternehmen könne nun die Arbeitskraft vom Arbeitsmarkt nehmen.
- Die Unternehmen produzieren mit der Arbeitskraft Güter (BIP in Sachgestalt).
- Die Unternehmen werfen Geld auf den Arbeitsmarkt und bezahlen damit die Arbeitskräfte.
- Die Haushalte beziehen ihr Gehalt / Lohn vom Arbeitsmarkt (Unternehmen) in form von
Geld.
Zeichne die Phase auf!

Beschreibe die Verwendungsphase und Verwe rtungsphase:
Sie spielt sich am Gütermarkt ab.
Es erfolgt sozusagen ein Austausch der Güter der Unternehmen mit dem Geld der Haushalte.
- Die Unternehmer werfen ihre produzierten Güter (BIP in Sachgestalt) auf den Gütermarkt.
- Achtung:!!!! Die gebrauchten Güter gelangen ebenfalls auf diesen Markt!!!!
- Die Haushalte holen sich diese Güter und besitzen dann somit das BIP in Sachgestalt.-->
Konsumphase
- Die Haushalte bezahlen dafür. Werfen das Geld auf den Gütermarkt zu den Unternehmen.
- Die Unternehmen bekommen das Geld und besitzen somit das BIP in Geldgestalt.-->
Verkaufsphase
Zeichne die Phase auf!


Beschreibe die Wachstumsphase:
Sie spielt sich am Kapitalmarkt ab.
- Die Haushalte investieren weiter Privatvermögen in die Unternehmen.  Anlagephase
- Dadurch erhalten die Unternehmen neues Geld.
- Die Unternehmen stehen nun im permanenten Austausch mit dem Kapitalmarkt sprich den
Bankensystem. Sie zahlen Beträge an die Banken um ihre Kredite zu tilgen.
- Die Unternehmen erhalten aber auch Beträge von den Banken, weil sie Aktien verkaufen. 
Investitionsphase

 es geht wieder weiter mit der Wertschöpfungsphase.


Warum ist das BIP eigentlich kein guter Wohlstandsindikator?
Weil:
- Schwarzarbeit
- Ehrenämter
- Heimwerker
- Selbsthilfebewegungen
- Arbeit der Hausfrau
- Umwelt und Gesellschaftsschäden die das BIP erhöhen
Nicht im BIP erfasst sind.

Welche neuen Wohlstandsindikatore n gibt es?
-BIP – (Sozialabzugskosten + Ökologische Kosten)

-HDI (Vergleichswert der Uno)
a. Lebenserwartung bei der Geburt
b. Alphabetisierungsgrad
c. Reale Kaufkraft

Was kann man kritisieren?
- die Menschenrechtssituation wird nicht erfasst
- die pol. Wirkungsmöglichkeit wird nicht erfasst
- Zugang zu mod. Kommunikation wird nicht erfasst
- ökologische Nachhaltigkeit wird nicht erfasst

Wie kann man das BIP unte rteilen?
   1. in die 3 Sektoren
   2. in Anteil der Unternehmen am BIP- Anteil der unselbstständigen am BIP
   3. Verwendungsrechnung
      - wie viel wird investiert bzw. verwendet




Wann kam Geld das erste mal aus?
Vor ungefähr 4000 Jahren.

Was ist Geld und wohe r kommt de r Geldbegriff?
Geld kommt von gelten. Geld ist was gilt.
Geld sind auf runde Beträge lautende Schuldscheine einer Notenbank.
Geld ist somit eigentlich ein Schuldschein, gesichert durch Gold, Forderungen und
Geldreserven (wie beim Kredit, muss auch hier eine Sicherung vorhanden sein).

Erkläre die Funktionen des Geldes:
- Tauschmittel: Geld wird gegen Waren eingetauscht (man muss nicht unterschreiben)
- Rechnungsmittel: Ohne Geld könnten keine Bilanzen erstellt werden usw.
- Zahlungsmittel: Geld kann zur Tilgung von Schulden eingesetzt werden und muss
angenommen werden.
- Wertaufbewahrungsmittel: Wert kann gespeichert werden.
- Vorfinanzierungsmittel: Mit Geld können Investitionen vorfinanziert werden.

Welche Arten von Geld gibt es?
1. Bargeld (in Umlauf gebracht von Notenbanken)
- Münzen
- Banknoten
2. Buchgeld (wird von den Geschäftsbanken „produziert“.
- Sichteinlagen
- Termineinlagen
- Spareinlagen


Wie wird Geld geschaffen bzw. vernichtet?
1. Geldschöpfung (Geld dem Wirtschaftskreislauf zuführen)
- Durch Notenbanken (sie drucken Geld)
- Durch Geschäftsbanken (sie erzeugen Buchgeld durc h Kreditvergabe)
- Durch Betriebe und Haushalte, die Buchgeld auf Grund von Krediten erzeugen, die sie
wegen Sicherheiten wie zB. Sachvermögen bekommen.

2. Geldvernichtung (Geld dem Wirtschaftskreislauf entnehmen)
- durch Notenbanken (nur die dürfen Geld vernichten)
- durch Geschäftsbanken kann bei Rückzahlung von Krediten Buchgeld vernichtet werden.


Definiere Geldwe rt:
Unter Geldwert versteht man die Gütermenge die man mit einer bestimmten Geldmenge bzw.
einem best. Betrag kaufen kann. Der Geldwert ist immer zeitraumbezogen.

Wie kann sich der Wert eines Geldes ändern?
Stabile Preise sind Folge von Mengengleichheit zwischen Geld und Waren.
Ist die Mengenverteilung ungleichmäßig kommt es zur Geldaufwertung bzw. Abwertung.
Inflation: Geldentwertung – der Geldwert ist gesunken
Deflation: Geldaufwertung – der Geldwert ist gestiegen

Wie löst man das Berechnungssystem, das durch die Millionenvielfalt an Waren
entsteht?
Experten richten einen Warenkorb ein, für den dann der Geldwert berechnet wird. Man nennt
diesen Wert VPI VerbraucherPreisIndex. Durch dessen monatliche Veränderung wird dann
jährlich die In- bzw. De- Flation berechnet.


Was ist Inflation und wie wird sie unterteilt?
Inflation ist Geldentwertung, die durch das Ungleichgewicht der Waren und Geldverteilung
entsteht. Es gibt 4 arten von Inflation:
    - Geldinflation: Es wird zuviel Geld in Umlauf gebracht  es wird weniger wert
    - Kreditinflation: Es werden zu viele Kredite vergeben zuviel Buchgeld,
        Abwertung
    - Budgetinflation: Schuldenfinanzierte Staatsausgaben „falsches Geld“  Abwertung
    - Kosteninflation: Lohnerhöhung ohne Güterpreissteigerung  Lohn- Preis Spirale


Nenne Verliere r und Gewinner der Inflation:
Verlierer:
Gläubiger, Besitzer von Nominalvermögen, soz. Gr. Ohne starke Interessensverbände, Staat
als Konsument, Steuerzahler.
Gewinner:
Schuldner, Besitzer von Sachvermögen, Steuereinnehmer Staat

Achtung bei Deflation *-1 !!!!!
Nenne kurz geld- stabilisierende Einrichtungen und Verträge auf europäischer Ebene:
1. Vertrag von Maastrich:
- Neuverschuldung nicht mehr als 3% zum Vorjahr, nicht mehr als 60% des BIP
- Inflation nicht stärker als mehr als 1,5% der 3 preisstabilsten Mitgliedsländer
- Wechselkurs muss am engen Bande (2,25%) des eu. Wertsys. Seit min. 2 Jahren bleiben.
- Zinssätze dürfen nicht mehr als 3% über jenen der 3 preisstabilsten Mitgliedsländer sein.

2. Stabilitäts- und Wachstums- Pakt
- Frühwarnsystem: multilaterale Überwachung finanzpolitischer Fehlentwicklungen
- Sanktionsmechanismus
- Stabilitätsprogramm muss jedes Jahr verfasst werden. Es zeigt die mittelfristige Entwicklung
der Budgetsituation.


Nenne   Ziele der ÖNB:
   1.   Preisstabilität
   2.   Wirtschaftswachstum
   3.   Wirtschaftspolitik
   4.   Beschäftigungsentwicklung

Nenne   Ziele der EZB:
   1.   Leitzinssätze festlegen
   2.   Währungsreservensatz festlegen
   3.   Währungsreserven halten
   4.   Banknoten produzieren
   5.   Investitionen auf Devisenmärkten.


Beschreibe das Dreieck, das zum Leitfaden de r gemeinsamen Geldpolitik de r EU wurde:
EZB+ NZB
   1. Offenmarktgeschäfte in Form von Tendern
   2. Fazilitäten (Kredite, Einlagen)
   3. Mindestreservenhaltung


Beschreibe die Erstellung des Bundesbudgets:
Empfehlung:
Auf Basis einer Budgetvorlage, wird von der Regierung unter Bezugnahme auf
Beamtenverhandlungen und Ministerverhandlungen ein Budget entworfen, bzw. erstellt, das
schließlich ein Ministerratsbeschluss wird.

Rechnungsabschluss:
Behandlung und Abstimmung im Parlament. Budgetrede, Gesamtdebatte, Budgetdebatte usw.
und schließlich der Beschluss der Genehmigung des Bundesrechnungsabschlusses.

Kontrolle:
Kontrolle durch das Bundesfinanzgesetzes und Vollziehung durch Regierung (Minister,
Sektionen, Abteilungen).

Zähle die Abgaben des Bundes auf:
   - Fiskalabgaben (Steuern, Zölle)
   -   Endgeltabgaben (Beiträge, Gebühren)
   -   Bundesabgaben
   -   Landesabgaben
   -   Gemeindeabgaben
   -   Abgaben an öffentlich rechtliche Körperschaften
   -   Abgaben an Sozialabgaben
   +   Finanzausgleich

Was ist der Finanzausgleich?
Bundes und Gemeindesteuern, sowie bestimmte Bundesausgaben.  Verteilung von
finanziellen Mitteln.
Das Finanzamt, verteilt Grundbeträge an Bund, Länder und Geme inden. Der Bund verteilt
dann Anteile an Bundesabgaben weiter an Länder und Gemeinden. Auch die Länder können
bei Bedarf an die Gemeinden weiterverteilen.


Beschreibe Kurz das Budget und das Defizit:
Das Budget ist eine Bilanz, bei der unterm strich das Selbe herauskommen sollte. Hat man
mehr Ausgaben als Einnahmen -> Defizit.
Einnahmen werden durch Kreditrückzahlungen, Einnahmen durch Staatsbetriebe, aber vor
Allem Steuern erzielt. Ausgaben durch Kreditrückzahlungen an Geschäftsbanken, Abgaben
für diverse Ministerien, Finanzausgleich und Eu Beiträge erzeugt.

Welche Aufgaben hat das Bundesbudget als Instrument der Wirtschaftspolitik?
1. Allokationsfunktion
Die Deckung des Bedarfs der ganzen Gesellschaft an Gütern und Sicherheit soll gewährleistet
sein.
2. Distributionsfunktion
Umverteilung von Vermögen durch gezielte progressive Versteuerung
3. Stabilisationsfunktion:
Ausgleich von konjunkturellen Schwankungen durch gezielte Fiskalpolitik

Wie kann das Bundesbudget zur Wachstumspolitik beitragen?
- Erhöhung der staatlichen Nachfrage
- Investitionen in Infrastruktur und Subventionen an Unternehmer
- Steuerreduktion an Haushalte  Konsumieren oder sparen der zusätzlichen Einnahmen
- Steuerreduktion an Betriebe
1. Finanzinvestitionen tätigen in Form von Kredittilgung
2. Sachinvestitionen in Form von Rationalisierungsinvest. Erweiterungsinvest. Ersatzinvest.


Wie werden Werte bewe rtet?
Moralische Werte: durch soziale Bezugsgruppen
Wirtschaftliche Werte: durch anonymen Markt

Erkläre die das Prinzip der Menschenwürdigen nachhaltigen Gesellschaft:
Redittstaat- Sozialstaat- Demokratie
Dieses Prinzip stützt sich auf 3 – „Gesinnungssäulen“
1. soziale Gesinnung:
Die Überzeugung, die allen Menschen, unabhängig von ihren Eigenschaften, bzw.
persönlichen Ausstattungen die Versorgung mit Grundgütern ermöglicht, um sie am
gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu lassen.

2. ökologische Gesinnung:
Die Überzeugung, dass der Mensch die Erde nur unter Berücksichtigung seines ökologischen
Naturgegebenen Umfeldes nachhaltig nutzen kann.

3. demokratische Gesinnung:
Die Überzeugung, dass alle Menschen unabhängig von ethnischen Unterschieden sich selbst
regieren können und somit jeder einzelne am Gesellschaftsleben teilnehmen kann.

 gestützt durch die allgemeinen Menschenrechte

Was versteht man unter Wertetrans mission?
Das Einfließen von moralischen Werten in die Wirtschaft.
Wirtschaftakteure wie Manager, Unternehmer, Arbeitnehmer, Politiker, sollen unter
Berücksichtigung der Wirtschaftsethik, welche durch Gesetze verankert ist, in die Wirtschaft
eingreifen.
Solche Gesetze sind: Arbeitsverfassungsgesetz, Sozialversicherungsgesetz,
Mutterschutzgesetz, Jugendbeschäftigungsgesetz, UVP- Gesetz, usw.


Was versteht man unter Konjunktur?
Darunter versteht man den aktuellen, dynamischen Entwicklungszyklus einer
Volkswirtschaft.

Nenne   Konjunkturindikatoren:
   -    BIP- Entwicklung
   -    Inflationsrate
   -    Arbeitslosenrate
   -    Zinsniveau
   -    Budgetdefizit
   -    Außenhandelsbilanz
   -    Wechselkursentwicklung
   -    Verbrauchsentwicklung
   -    Investitionsentwicklung

Definiere Wirtschafts wachstum:
Darunter versteht man den jährlichen Zuwachs des BIP einer VW. ausgedrückt in Prozent.

Nenne Konjunktursituationen:
Erholung
Hochkonjunktur
Boom
Stagnation
Rezession
Depression
Langfristiger Trend
Wie verhält sich die Regierung bezüglich der antizyklischen Fiskalpolitik?
Im Grunde funktioniert dieses Prinzip nach dem Keynesianismus. D.h. man subventioniert
und senkt die Steuern in Rezessions- und Depressionsphasen und erhöht die Steuern in
Hochkonjunkturphasen.

Erkläre die Inflations- Deflationsschaukel:
Durch das Wirtschaftswachstum also die Steigerung des BIP wird die Inflation
aufgeschaukelt.

Was versteht man unter der Wachstumsmaschine und welche Proble me treten auf?
Unter der Wachstumsmaschine versteht man den Zuwachs an neuem Geld auf Grund von
Krediten. Kredite bringen jedoch 2 Probleme mit sich. Das Gläubigerproblem und das
Schuldnerproblem.


Zähle Folgen von Wirtschaftskreislaufstörungen auf:
Arbeitslosigkeit und Armut
Konkurse
Geldwert sinkt
Staatsschulden
BNP sinkt
Wechselkurse schwanken


Definiere den Begriff Wirtschaftspolitik:
Wirtschaftspolitik ist die Gesamtheit aller politischen, vor allem staatlichen Bestrebungen,
Handlungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, den Ablauf des Wirtschaftsgeschehens in
einem Gebiet oder Bereich zu ordnen, zu beeinflussen, zu gestalten oder unmittelbar
festzulegen.


Nenne   Voraussetzungen für funktionie rende Wirtschaftspolitik:
   -    gemeinsamer Wille.
   -    Ziele
   -    Institutionen
   -    Instrumente

Nenne Pro’s und Contra Argume nte zum Thema Wirtschaftspolitik: (BPF)
Contra:
Liberalismus: man sagt der Staat störe das Selbstregelungssystem der Marktes
Vertreter: Walter Eucken, Milton Friedman usw.

Pro:
Etatismus, Fiskalismus: ohne staatl. Eingriff besteht Gefahr der Selbstzerstörung der
Wirtschaft.
Vertreter : John M. Kaynes u.a.


Nenne Grundstrategien des Liberalismus: (BPF)
Modern: Monetarismus
Einziges Ziel: Geldmengensteuerung
   -   Deregulierung der Wirtschaft
   -   Senkung sämtlicher Steuern
   -   Verringerung der Sozialleistungen
   -   Abbau von Staatsschulden

Nenne Grundstrategien des Fiskalismus: (BPF)
Modern: antizyklische Konjunkturpolitik
Zielbündel:
    - Ausgabenpolitik
    - Steuerpolitik
    - Schuldenpolitik


Nenne Ziele der Wirtschaftspolitik: (BPF)
Magisches 8- Eck:
   1. Vollbeschäftigung
   2. Aussenwirtschaftl. Gleichgewicht
   3. Hohe Umweltqualität
   4. Soziale Sicherheit
   5. Geldwertstabilität
   6. Wirtschaftswachstum
   7. Gerechte Einkommensverteilung
   8. Hohe Konsumlebensqualität

Problem: Zielinterdependenz (voneinander abhängig sein und gegenseitig Kosten
verursachen)

Nenne und beschreibe Institutionen und Träger der Wirtschaftspolitik:(BPF)
1. Europäisches System der Zentralbanken:
EZB + ONB

2. Regierungen:
EU- Kommission
Bundesregierung
Landesregierung
Gemeinderäte

3. Sozialpartner
Wirtschaftskammer
Gewerkschaften
Paritätische Kommission

4. Unternehmer
Investitionsentscheidungen
Lohnpolitik

5. Haushalte
Konsumentenentscheidungen
Sparverhalten
Konsumentenschutzorganisationen
Nenne Instrume nte der Wirtschaftspolitik und teile sie ein:
Ordnungspolitik: Beeinflusst Rahmenbedingungen des Wirtschaftens:
Bsp. Kartellierungsverbot. (Wettbewerbspolitik)

Ablaufpolitik (Prozesspolitik):
Beeinflusst den Wirtschaftskreislauf
Bsp. Mindestlohnverordnung
Arbeitsmarktpolitik, Finanzpolitik, Fiskalpolitik, Geldpolitik, Handelspolitik,
Konjunkturpolitik.

Welche Wirkungen und Folge wirkungen können entstehen:
Durch kettenreaktionsartig wirkende Investitions und Konsumausgabensteigerungen in allen
Wirtschaftssektoren.

Problem: Finanzierung von Staatsausgaben durch Schuldenwachstum
Bsp. Konvergenzkriterium liegt unter unsren Werten!!!


Welche Formen von Arbeitslosigkeit gibt es?
Konjunkturelle AL
Saisonale AL
Technologische AL
Strukturelle AL
Verdeckte AL (Schulabgänger)
Friktionelle AL (AP- Wechsel)

Welche Ursachen kann Al haben?
Lohnhöhe
Arbeitsmangel
Qualifikationsmängel

Nenne Folgen und Kosten von AL:
Immaterielle Belastung:
-Psychische Belastung
-Qualifikationsentwertung

Materielle Belastung:
  - Steuerausfälle
  - Arbeitslosenunterstützung
  - Konsumausfall
  - Potentialvergeudung

Welche Gegenmaßnahme n gibt es?
  - Verkürzung der Arbeitszeiten
  - Senkung der Arbeitskosten (Lohnnebenkosten, Lohnsatzsenkung)
  - Erhöhung der Mobilität
  - Verbesserung der Ausbildungen
  - Förderung von Betriebsgründungen

Entgegenwirkung durch Organe:
AMS, BFI, WIFI
Was versteht man unter primärer Einkomme nsverteilung?
Die tatsächlich Einkommensverteilung ohne Steuern  wenige haben viel , viele haben
weniger

Was versteht man unter sekundärer Einkomme nsverteilung?
Durch progressive Besteuerung der Einkomme eine Abschöpfung der höheren Löhne und
durch Sozialpolitik (gratis Schulbücher usw. ) Umverteilung schaffen.

Was beinhaltet die gesetzliche Sozialversicherung?
Krankenversicherung ( auch Zusatz möglich)
Unfallversicherung
Arbeitslosenversicherung
Pensionsversicherung
Pflegeversicherung  Staatsfinanziert (alle andren Arbeitgeber u. Arbeitnehmer bezogen)

Wie funktioniert das Pensionsversicherungssystem?
2 Verfahren:
1.  Umlageverfahren: Generationenvertrag (Aktive zahlen für Pensionisten)
2.  Kapitaldeckungsverfahren (jeder zahlt wenn er aktiv ist für seinen Pensionsfond, der auf
dem Kapitalmarkt veranlagt wird.

Problem bei 1: alternde Bevölkerung

Welche Reformvorschläge gibt es?
-Anhebung des Pensionsalters
- Pensionskürzung
-Höhere Beiträge
-Zuwanderung
-Hebung der Kinderzahl
-Wirtschaftswachstum
-Wertschöpfungsabgaben
-Generalreform staatl. Versicherung + Eigenversorgung

Beschreibe den Umfang der Gesundheitsversorgung:
   1. Freie Spitalsaufenthalte
   2. Freie Arztbesuche
   3. Freie Medikamente

Problem: Kostensteigerung

Reformvorschläge:
- Leistungseinschränkung bei Rauchern usw.
- Selbstbehalte
-Beitragserhöhungen
-Förderung des Gesundheitsdenkens

Wie kann man die Produktivität steigern?
Bildungssystem:
    1. Qualifizierung der Arbeitsinstrumente
    2. Qualifizierung der Arbeitskraft
    3. Qualifizierung der Arbeitsorganisation
Nenne   Merkmale uns res Bildungssystems:
   1.   Duales Bildungssys.
   2.   freier Schulzugang (kein Schulgeld)
   3.   Freie Unizugänge

Problem: staatl. oder privat


Welche Naturnutzungsarten gibt es?
  - Baufläche
  - Verkehrsflächen
  - Abfallager
  - Rohstofflager
  - Lebensreservoirs

Welche Probleme können auftreten?
Rohstoffgrenzen: Wasser Rohstoff usw.
Ablagerungsbeschränkung: Abfälle

Nenne Prinzipien der Umwe ltpolitik:
1. Aspekt Verantwortlichkeit:
- Verursacherprinzip
- Gemeinlastprinzip

2. Aspekt zeitlicher Ansatz
- Vorsorgeprinzip
- Nachsorgeprinzip

Welche ausgewählten Instrumente zur Umwe ltschützung kennst du auf globaler Ebene?
  1. Verbote best. chemischer Substanzen
  2. Beratung zur Lage der Erde, Kyoto, Toronto, Rio
  3. Internationale Abkommen zur Beschränkung von Umweltlasten

Welche Instrume nte gibt es auf nationale r Ebene?
  1. Abfallbewirtschaftung
  2. UVP
  3. Ökosteuern (auf nicht erneuerbare energieträger usw.)

Welche Instrume nte kennst du auf regionaler Ebene?
  1. Öko Profit (Analyse betrieblicher Ökobilanzen)
  2. Kommunales Energiekonzept KEK (Optimierungen d. E-Bilanz mit Dämmung usw.)
  3. ÖKO Drive  Ökodieseleinsatz Förderungen


Nenne Probleme der Weltwirtschaft:
Globalisierung Integration der Märkte
Krasses Armut- Reichtumsgefälle
Überlastung des Ökosystems
Transformationshürden der eh. Ostblockstaaten
Ungezügelte Finanzspekulationen
Ungefähr 1500mio Menschen leben in Armut warum?
Ger. Lebenserwartung
Schlechte Ausbildung
Kaum Zugang zu Gesundheitsdiensten
Kaum Zugang zu sauberen Wasser
Viele unterernährte Kinder
 großes Nord-Südgefälle

Nenne   unterschiede zwischen der heutigen und der früheren Globalisierung:
   1.   Neue Märkte: Kapitalmärkte sind weltweit verbunden
   2.   Neue Instrumente: für Infoübermittlung
   3.   Neue Akteure: mit steigender macht. Global Player sind mächtiger als manche Staaten
   4.   Neue Regeln: für Handel. Dienstleistungen u. geistiges Eigentum zum Schutz des
        invest. Kapitals

Welchen starken Anstieg an Dynamik und Innovation nehme n wir war?
-Welthandel: Exporte u. weltweite Produktion
-Direktinvestitionen: Gründung und Erwerb v. Unternehmen
-Umsätze an den Kapitalmärkten um über 1500mrd. Us$ tägl.
-Technologietransfer: auch mittels neuer Infotech.
-weltweite Kommunikation: Internet usw.
-globale Kultur: Musik, Mode usw.
-Reisen: mehr Touristen
-intern. Migration: Flüchtlinge, Arbeitsmigration usw.

Nenne 4 Wirtschafts räume:
    1. EWR (Europ. Wirtschaftsraum)
    2. NAFTA (north amarican free trade agreement)
    3. Industrieländer Asiens u. Australiens
    4. übrige Welt
sind alle global vernetzt

Was sind Global Players und welche Ziele haben sie?
Sind zB. Multinationale Konzerne die relativ viel Macht haben.
Ziele:
-Abkassieren v. Subventionen bei Betriebsansiedelungen
-Verkleinerung von Spielräumen der nationalen Politik
-Abziehen von Gewinnen in die Konzernzentrale
-Abbauen von Arbeitsplätzen durch Rationalisierung u. Automatisierung.

Proble me in Entwicklungsländern:
Unangemessene Kinderarbeit
Benachteiligung der Frauen bez. Arbeitsleistung, Einkommen, Eigentum
Abhilfe durch Organisationen


Wieso sind die inte rnationalen Mächte aus de m Gleichge wicht geraten:
USA: sieht sich als Weltpolizist
EU: Probleme durch Erweiterung und Nachwirkungen des Kommunismus
Eh. Sowjetunion: letzte eh. Kommunistische Großmacht mit vielen Problemen
Nenne   Akteure de r Weltwirtschaft:
   -    UNO (united nation organisation)
   -    Nationalstaaten
   -    WTO (world trade organisation)
   -    GATT (general agreement on trade and tarifs)
   -    Lobbys
   -    Multinationale Konzerne
   -    Großbanken und Versicherungen
   -    IMF (internation of monetary fund)
   -    OECD (organisation of economic development)
   -    NGO (non government organisation)

Was weißt du über die WTO?
Ziele:
- Hauptziel: Abbau aller Schranken des internat. Handels.
- Gleiche Zutrittsbedingungen für alle Teilnehmer zum Weltmarkt
- keine gezielte Diskriminierung
- Liberalisierung des Handels

Hauptinstrument:
Meistbegünstigungsklausel: Alle Vereinbahrungen zwischen 2 Teilnehmern müssen auch für
alle andren gelten.


Was weißt du über den IWF (inte rn. Money fund)?
Intern. Währungsfond:
Aufgaben:
    - Analyse der nat. wirtschaftl. Entwicklung und Politik
    - Beratung bei Zahlungs und Bilanzschwierigkeiten
    - Überprüfung von Wechselkursen und geldpolitischen Maßnahmen

Was weißt du über die IBRD (Weltbank)?
Intern. Bank for reconstruction and developement
Arbeitsweise: wie intern. Währungsfond
Kreditvergabe: nur an Entwicklungsländer

Aufgaben:
Förderung der wirtschaftl. soz. Fortschritte
Beratung
Finanzhilfe
Techn. Hilfeleistungen

Was weißt du über die NAFTA?
Nordamerikanische Freihandelszone
Hauptziel: abbau von Zöllen
   - verstärkter Handel fördert Wohlstand
   - weltweit wichtiger Wirtschaftsraum
   - billigere Produktion und Arbeitsplatzgewinnung in Niedriglohnbereichen

Was weißt du über die ASEAN?
Association of southeast Asean Nation
Verband s üdostasiatischer Staaten
Hauptziele:
-Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zusammenarbeit
-Festigung des Friedens
-Freihandelszone für alle Industriegüter + landw. Rohstoffe
-Vertrag über die südostasiatische Atomwaffen Zone


Nenne   Vorschläge und Lös ungsansätze um die Entwicklungsländer zu stärken:
   -    Änderung der TOT (Terms of Trade) zu Gunsten der Entwicklungsländer
   -    Bufferstocks (Einnahmen Stabilisierung)
   -    Entschuldung der armen Länder
   -    Tobin Steuer und Kapitalverkehrskontrolle
   -    Fixierung der Wechselkurse

Wie schaut die jetzige Strategie aus und was ist falsch?
Geld Technik und Experten werden in Entwicklungsländer gepuscht und erzeugen eine neue
Abhängigkeit von Handelsüngern, Treibstoffen usw. und verursachen Arbeitsplatztverluste
und Umweltzerstörungen

Richtig:
Geld und Technik puschen und Experten mit Einwohner zusammen entwerfen lassen.
- Auf und Ausbau von Infrastruktur Bildung usw.
- Handwerksprojekte, Gesundheitsdienste
- Umweltverträgliche Vorhaben

				
DOCUMENT INFO