2009 03 (PDF)

Document Sample
2009 03 (PDF) Powered By Docstoc
					Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
    Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!
    Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
        Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




         Von Schatten und solchen, die gerne Schreiben,
          für Schatten und solche, die gerne Lesen.
         Damit jeder sich eine Meinung bilden kann.


                       Herausgegeben von
                            Samantha Mira
                       ihres Zeichens freie Mekhet
                     und Gründerin der Okkulten Liga



         In freundlicher Zusammenarbeit mit
                               Morpheus
                                Judith
                              Gastautoren


        Mit freundlicher Schirmherrschaft von
  Adelbert von Adlershorst, Invictus, Fürst von Nürnberg
Pater Friedrich, Lancea Sancta, Erstgeborener von Nürnberg
     Mikhael, Ordo Dracul, Vollstrecker von Nürnberg
           Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
               Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




                                  Inhalt
                        Vorbildfunktion                Seite 1
            Schattenpost - Kontakt                     Seite 3
                     Domaenenspiegel
Die Gangrel – Der Clan der Wilden                      Seite 4
     Kulturteil: Nuernberg bei Nacht                   Seite 5
        Glaube im Wandel der Zeit                      Seite 7
       Stellen- und Kontaktanzeigen                    Seite 8
                             Leserbriefe
  Denken macht hungrig und Alkohol                     Seite 9
                       konserviert.
                       Raetselseite                    Seite 10
Maskerade wahren durch Krankheiten                     Seite 11
                                7 Fragen               Seite 12
    Wo gelogen wird, fallen Spaene                     Seite 13
                              Freigeister
                         Enfant terrible               Seite 14
   Ganz Okkultes ganz zum Schluss                      Seite 15
                              Impressum                Seite 16
                     Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                         Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




                          Vorbildfunktion?
Was man manchmal so hört ist schon äußerst amüsant. Litizia soll ja die Maskerade gebrochen
haben. Naja, soll? Hat sie gemäß der Beweislage sogar ganz definitiv. Sollte sie es dann jedoch
doch nicht gewesen sein, ist sie trotzdem dafür verantwortlich. Immerhin fand der Maskeradebruch
in ihrer persönlichen Domäne statt, die ihr Fürst Gabriel von Nürnberg als Lehen gab.

Aus dem Gesetz von Nürnberg vom 30. November 2008:
„Litizia vom Zirkel der Mutter werden die Nürnberger Stadtteile Marienberg, Maxfeld, Schleifweg,
Thon, Uhlandstraße als Domäne zum Lehen zuerkannt. Ihr obliegt die alleinige Verantwortung für
dieses Gebiet, und sie ist nur ihrem Lehensherren Fürst Gabriel zur Rechenschaft verpflichtet.“

Da möchte man doch gerne Mäuschen spielen, wenn sie Rechenschaft ablegt, nicht wahr? Nun ja,
sie wollte es anscheinend nicht tun. Wieso sonst ist sie denn untergetaucht? Sie als Mitglied des
Triumvirates kennt doch die Gesetze. Für Fehler hat man als Mitglied der Regierung doch mit
gutem Beispiel vorangehen und dafür gerade stehen sollen, nicht wahr? Selbst wenn sie es nicht
gewesen ist, hätte sie doch hergehen können, gleich sagen können: Hey Leute, da war was in
meinem Jagdgebiet, aber ich war das nicht!

Hat sie nicht gemacht. Und warum? Und was ist überhaupt passiert?

Fünf junge Männer waren vom Tucherhof aus auf dem Weg zu ihrem abgestellten Fahrzeug in der
Sonnengartenstraße, in der einer von ihnen heimisch war. Der Angriff auf ihr Leben ereignete sich
nahe dem Ziel an der Ecke Mittelstraße/Sonnengartenstraße, Eingangsbereich Marienbergpark.
Anwohner alarmierten die Polizei, als sie gegen 2 Uhr morgens panische Schreie vernahmen. Bei
einem besorgten Blick aus dem Fenster sahen sie ein Menschenbündel auf der Straße und gingen
von einem gewaltätigen Übergriff aus.

Als die Polizei vor Ort ankam, fanden sie erst einmal die drei nahezu blutleeren Leichen der Opfer
und bei einer Suche im Park die flüchtigen Überlebenden, die bei ihrer Flucht von Anwohnern
beobachtet worden waren. Sie waren vollkommen verstört und erst nach intensiver psychologischer
Betreuung dazu in der Lage, eine vollständige Aussage zu machen.

Bislang konnten die Ermittler den Überfall in so weit nach konstruieren, dass die Angreiferin aus
der Mittelstraße angeschlendert kam und dann plötzlich unerwartet los stürmte und die Opfer
niederriss. Joseph Müller, 29 Jahre alt und Bankkaufmann bei der Sparkasse Nürnberg, und Stephen
Jürgens, 23 Jahre und Auszubildender zum Bankkaufmann Sparkasse Nürnberg rannten panisch
schreiend in Richtung Marienbergpark davon, als ihre Freunde Alexander Seifert, 24 Jahre und
Kaufmann für Bürokommunikation (des erste Opfer), Gregor Ludwigson, 26 Jahre und
Industriekaufmann (das zweite Opfer) und Sebastian Kaufmann, 29 Jahre und
Netzwerkadministrator der Sparkasse Nürnberg (das dritte Opfer) von der rothaarigen, bleichen
Frau zu Boden gerissen wurden und nacheinander gebissen und gekratzt wurden. Die Verletzungen
waren so schwer, dass sie verbluteten. - Wobei angemerkt werden muss, dass weit aus weniger Blut
um sie herum zu finden war, als sie tatsächlich verloren hatten.

Sebastian Jürgens hat die Erlebnisse dieses Abends nicht wirklich gut verkraftet. Er befindet sich
total apathisch in psychiatrischer Betreuung und ist nicht in der Lage, Nahrung und Flüssigkeit zu
sich zu nehmen. Zudem ist er der Überzeugung, dass es wirklich ein Vampir war, was für ihn
bedeuten wird, dass er wohl nie wieder aus der Klinik herauskommt.
                     Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                         Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!


Joseph Müller ging anfangs davon aus, es könne sich um eine Art Zombie gehandelt haben. Eine
Alkoholkontrolle ergab, dass er keinen Alkohol getrunken hatte, weil er als Fahrer bestimmt worden
war. Seit dem ersten März ist er jedoch plötzlich der vollsten Überzeugung, zu viel Alkohol
getrunken und dass seine Freunde von einem Auto überfahren wurden.

Während Psychologen davon ausgehe, dass sich sein Verstand nun eine für ihn logische Erklärung
zurecht reimt wie sein Schwager Sebastian Kaufmann, ist für uns alle klar, was es eigentlich ist:
Beeinflussung durch Beherrschung. Andere nennen es Gehirnficken. Ich glaube, dieser Vergleich ist
sogar ganz gut. Denn wenn jemand mit Sachverstand an diesen Sachverhalt herangegangen wäre,
hätte er daran gedacht, dem Fahrer nicht einzureden, er hätte etwas getrunken, obwohl klinische
Blutuntersuchungen direkt nach dem Vorfall eindeutig das Gegenteil bewiesen haben. Außerdem ist
es doch eher unwahrscheinlich, dass an einer so wenig befahrenen Straße, in der eigentlich ohnehin
nur Anlieger unterwegs sind, um zwei Uhr morgens, also eigentlich mitten in der Nacht, ein Auto
drei Fußgänger tot fährt. Die Anwohner haben im Übrigen auch kein Auto gesehen, sondern nur ein
Menschenbündel, das sich auf der Straße herum windet.

Sehr interessant wird diese Sachlage übrigens schon alleine deswegen, weil die Nachtschwester
angab, der Psychologe hätte sich Jonathan Crane genannt. Für all jene, die sich noch an Jonathan
Crane erinnern, das war das Kind der Nacht, das der Seneschall Kurfürst Friedrich von Nürnberg-
Zollern in seiner letzten Amtshandlung aus der Domäne verwies. Nun scheint es so zu sein, wäre
Jonathan Crane wieder in Nürnberg in Erscheinung getreten, um erneut das zu tun, was er damals
bereits getan hat: Irrsinnigen Bullshit produzieren.

Auf Grund ihrer Unfähigkeit für sich selbst gerade zu stehen nimmt die Schattenpost im Übrigen
fortan davon Abstand, Litizia als Schirmherrin zu betrachten. Immerhin legt die Schattenpost sehr
viel Wert auf die Einhaltung der Traditionen, Wahrheit, Ehrlichkeit und Geradlinigkeit. Als
Triumvirin hätte sie außerdem als Vorbild vorangehen sollen. Man sollte sie eher als
Negativbeispiel hernehmen. Immerhin zeigte Litizia nur zu gut auf wie man nicht handeln sollte,
wenn im eigenen Jagdgebiet ein Maskeradebruch geschieht.

Das persönliche Jagdgebiet wurde ihr auf jeden Fall völlig zu recht aberkannt. Immer weiter so!
Endlich tut die Regierung das, was sie tun sollte: Entscheidungen treffen!


   Dieser Artikel wurde vor dem 21. März 2009 verfasst. Weiterführender Kommentar auf Seite .


                                                                                                   Sam
                                                                            Chefredakteurin der Schattenpost
                      Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                          Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




                                           Schattenpost
                                               Kontakt
                                       schattenpost@googlemail.com


Rubriken:
Artikel (Betreff: "Artikelbeitrag")
Domänenspiegel, deine Meinungsäußerung in der Schattenpost (Betreff: "Domänenspiegel")
Freigeister, die Rubrik für alles, was in keine Schublade passen möchte. (Betreff: „Freigeister“)
Ganz Okkultes ganz zum Schluss (Betreff: „Okkultes“)
Kulturteil (Betreff: "Kulturbeitrag")
Leserbriefe (Betreff: "Leserbrief"), bitte mit Bezug zu einem Artikel.
Rätsel (Betreff: "Rätselbeitrag")
Stellen- und Kontaktanzeigen (Betreff: "Anzeige")


Bedingungen
- selbst verfasst
- mit Überschrift
- mit Name (unter der Veröffentlichung gerne auch nur Initialen)
- angemessene Umgangsformen
                        Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                            Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!



             Die Gangrel - Der Clan der Wilden
                                          Die Mutter aller Ungeheuer
Rätsel um Rätsel wanken sich um die verschiedenen Entstehungsgeschichten unserer Art. Niemand weiß
genau, woher wir kommen, was wir genau sind und wie es weiter mit uns gehen wird. Doch, ich weiß, woher
die kommen, die dem Tier, das, was uns jagen lässt, das, was uns ernährt, am nähesten sind. Leider
interessiert es die meisten Gangrel nicht, woher sie stammen. Das ist töricht! Ohne die Wurzeln zu pflegen,
wird kein Baum wachsen.
Alle Gangrel stammen von einem Wesen ab. Einer mächtigen Enität, die einem Gott ähnlich ist: Enkhidna,
die Mutter aller Ungeheuer. Enkhidna hat nichts mit dem Wesen zu tun, den der Zirkel der Mutter anbetet
bzw. ich weiß nicht, ob diese Mutter, dieselbe Mutter ist, die die Gangrel erschuf.
"Aber sie gebar ein weiteres unkontrolliertes Monster in einer leeren Höhle, das weder etwas menschliches
noch etwas von den unsterblichen Göttern hatte. Dies war die göttliche und stolze Ekhidna, und die eine
Hälfte von ihr ist eine Nymphe mit märchenhaftem Gesicht und glätzenden Augen, aber die andere Hälfte ist
eine monströse Schlange, schrecklich, gigantisch und sich windend und unersättlich, in diesem verborgenen
Erdreich. Dort hatte sie ihre Höhle an der Unterseite eines hohlen Felsen, weit von den unsterblichen
Göttern, weit von allen Sterblichen. Dort haben die Götter ihr ein traumhaftes Heim zum Leben bestimmt,
wo sie im Untergrund zwischen den Arimoi, grausige Ekhidna, eine Nymphe die niemals stirbt, und alle ihre
Tage wird sie alterlos sein." - Nesiod, Theogeny
Ja, das ist so. Es mag kryptisch klingen und unglaublich, aber war es. Ekhidna ist unsere Mutter, denn als die
Erde noch ungeformt war, wanderte der Mensch durch die unwirtliche, grausame Natur, ohne deren Meister
zu sein (was er auch nie werden wird). Und wenn der Mensch starb, sickerte das Blut durch die Schichten
des Steins in eine gewaltige Kaverne, wo SIE sich daran labte. Selbst die Knochen und das verrottete Fleisch
erreichten sie und Ekhidna fraß es. Und sie wuchs.
Woher kam Enkhidna? Ist das nicht irrelevant? Wir fragen auch nicht, woher die Sonne kommt, denn das
einzige was zählt, ist die Tatsache, dass sie uns zu Asche verbrennt.
Ekhidna mag ein Ungeheuer sein, aber dennoch ist sie zu einem Teil ein Mädchen. Und Mädchen fühlen sich
schnell alleine. Ohne Möglichkeit an die Oberfläche zu kommen, tat sie das, was viele Mädchen tun, wenn
sie sich alleine fühlen: Sie sang. Ein Schlaflied. Das Schlaflied war voller Kraft, dass es die Oberfläche
erreichte und in die Ohren der Menschen kroch. Die meisten hatten Angst vor diesem Lied, den sie wussten,
es war nicht rechtens und verschlossen sich vor Furcht. Doch dann...gab es die, die die Dunkelheit liebten.
Ein kleiner Stamm folgte dem Schlaflied in die Dunkelheit, direkt in Enkhidnas Kaverne. Dort machte sie,
diese Menschen, zu unseren Vorfahren. Den Wilden, von denen ALLE Gangrel abstammen. Und ihr
schwarzes Blut floß in ihnen, genauso wie in uns.
Falls ihr glaubt, dieses Monster existiert nicht mehr, liegt ihr falsch. Sie existiert immer noch. Alte
Minenschächte, Bombenbunker, vulkanische Passagen und in den Tiefen des Meeres, die nur noch Magma
und Dampf ausspucken. Dort lebt sie. Und manche von uns hören noch ihren lieblichen Gesang, folgen ihm
und kehren nie wieder. Bis jetzt zumindest.
Manchmal erscheint sie und lehrt uns Dinge. Sie erscheint in deinen Träumen oder sie erscheint in deinem
Bett oder in einem Stein oder in einem deiner Opfer. Ihr Gesicht aus Porzellan, mit den scharfen Fängen, von
denen Gift und Spucke tropft.
Auch wenn du sie nicht siehst, sie ist in uns. In jedem von uns Wilden. Das Tier hat viele Gesichter und eins
davon ist ihres. Das alte Gesicht. Das wahre Gesicht.

Mutter Ekhidna. Sie wird nie sterben. Ihre Nächte sind alterlos.
Wir sind ihre Kinder.
Wir lieben sie.
Ihr solltet sie auch lieben.



Fortsetzung folgt...
                                                                                                 A. v. A.
                       Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                           Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!


                                     Kulturteil
                                Nuernberg bei Nacht
                                                     Der Stadtpark in Nürnberg ist eine etwa 19 Hektar
                                                     große Grünanlage. Nach 1855 bis etwa 1882 trug sie
                                                     den Namen Maxfeld, davor war das Areal seit 1349 als
                                                     Judenbühl bekannt.
                                                     Der Stadtpark liegt an einem Ort, der mehrere
                                                     Jahrhunderte lang in den Karten als Judenbühl benannt
                                                     wurde. Das Stadtlexikon Nürnberg führt diesen Namen
                                                     auf die Tatsache zurück, dass im Jahr 1349 in Nürnberg
                                                     Judenpogrome stattgefunden haben, wobei Juden auf
                                                     dem danach Judenbühl genannten Ort verbrannt
                                                     wurden. Auch dass der Bauschutt der zerstörten Häuser
                                                     des jüdischen Gettos und der Synagoge (an diesem Ort
                                                     finden sich heute der Hauptmarkt und die Frauenkirche)
                                                     dort abgelagert worden sein soll, wird als Begründung
                                                     für die Bezeichnung Judenbühl herangezogen.
Im Stadtpark gibt es den Neptunbrunnen, den Gedenkstein an J. A. Heiden (Ein Gedenkstein (1824) an der
Bayreuther Straße in der Südostecke des Stadtparks erinnert an einen Gymnasiasten, der bei Waffenübungen
durch einen Mitschüler tödlich verletzt wurde.), den Deumentenstein (In der Nähe des Rosenhügels erinnert
seit 1905 ein Findling mit einer Bronzetafel an den Deumentenhof, der einer Erweiterung des Startparks
weichen musste.), das Schillerdenkmal (1909 wurde das Denkmal zu Ehren von Friedrich Schiller enthüllt.
Die Grundsteinlegung erfolgte bereits 1905 im Andenken an den 100. Todestag des Dichters.), den Faun mit
Frosch (In einem der Gartenhöfe steht die 1954 von Gudrun Kunstmann geschaffene Bronzefigur eines
Fauns, der einen Frosch neckt.) und die Stadtparkvasen (1891 wurde die erste der Stadtparkvasen aufgestellt.
Sie erinnert an das 1. Deutsche Sängerfest 1861 auf dem Maxfeld. Die zweite Vase, ihr Gegenstück, wurde
1896 aufgestellt zur Erinnerung an die Erste Landesausstellung von 1882. Beide Vasen wurden von Prof.
Friedrich Wanderer entworfen.) zu bewundern.

Der Volkspark Marienberg ist ein weitläufiger Landschaftsgarten englischen Stils im
Norden Nürnbergs.

Der Park liegt im Stadtteil Ziegelstein, südlich vom Flughafen, zwischen Marienberg- und
Kilianstraße und zwischen Herrenhütte im Osten und Kleinreuth h.d.V. im Westen.
Im 19. Jahrhundert war das Gelände noch bewaldet, bis 1845 ein Nürnberger
Fabrikbesitzer einen Gutshof anlegte. Dazu gehörte auch eine Gastwirtschaft; an dieser
Stelle befindet sich heute der "Tucherhof-Biergarten". Die Familie Tucher übernahm den
Besitz und legte Weiher zur Eisgewinnung an. Der größte von ihnen wurde ein
Ausflugsziel, 1926 zur Badeanstalt ausgebaut und war bis in die jüngste Vergangenheit als
"Frankenbad" in Betrieb. Östlich davon wurde 1888 der landwirtschaftliche Musterbetrieb
"Mooshof" errichtet.
Als Nachfolger des Fürther Flugplatzes in Atzenhof wurde 1929 der neue Flughafen
"Nürnberg-Marienberg" auf 140 ha beschlossen. Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und
politisch unruhige Zeiten verzögerten den Bau, bis er im August 1933 - nun als
Prestigeobjekt der Nationalsozialisten - eröffnet wurde.
Im September 1939 wurde er dem Luftgaukommando XIII unterstellt und 1943 durch
einen Luftangriff fast vollständig zerstört. Heute sind vom Flugplatz nur noch wenige
Spuren zu entdecken. Die Gebäude der Nürnberger Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
befinden sich an der Stelle des ehemaligen Terminals, die ehemaligen Flugzeughallen
dienen jetzt der Reparatur und Wartung der Fahrzeuge und die „alte Wache“, ein kleines Haus, ist zum
Wohnhaus für den Hausmeister geworden. Aus dem Flugfeld sind Gartenkolonien und Park geworden. Nur
wer genau hinschaut, kann noch Reste der Rollbahn entdecken. Nach dem Krieg wurde der Flugplatz weiter
in den Norden an seinen heutigen Standort verlegt. Aus dem Schutt der Ruinen wurde der Marienbuck
aufgeschüttet.
                       Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                           Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!

Zwischen 1959 und 1973
wurde auf 120 ha ein
englischer
Landschaftspark mit
vielfältigen Sport- und
Spielmöglichkeiten
geschaffen und ein Teich
angelegt.
Kleingartenkolonien
fanden hier ebenfalls
Platz. Der Marienbuck
wurde als Rodel- und
Aussichtshügel gestaltet.
Vom Bund Naturschutz
wurde für die sehr seltene
"Knoblauchkröte" ein
Laichtümpel angelegt.
Zum Jubiläumsjahr 2000
wurde ein kleines
Arboretum angelegt: um
den Teich wurden seltene
Bäume angepflanzt.



Fortsetzung folgt...
                       Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                           Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




                        Glaube im Wandel der Zeit
Wer glaubt steht dafür mit Leib und Seele ein

Grüß Gott,

werte Kinder unter dem Nachthimmel des Herrn und Longinus.
Wie schon im meinem letzten Artikel beschäftige ich mich weiterhin mit der Entwicklung des vampirischen
Glaubens im Wandel der Zeit.
Nach dem ich nun die Anfänge des heiligen Glaubens geschildert habe, befasse ich mich dieses mal mit dem
harten Aufstieg vom einfachen Flügel bis hin zum gefestigtem Bund, welcher die Lanze heute ist.
In der Zeit nach dem Fall der Camarilla waren die Kinder ohne einheitliche Führung, vielen suchten
verzweifelt nach etwas das sie vor Feinden, oder schlicht in der einsamen Wildheit der Ewigkeit ihres
Requiems, schützen und ihnen neue Kraft schenken könne. Viele unter dieses suchten halt innerhalb der
Reihen des Invictus, da dieser weiterhin eine treibende Macht war. Doch die Gläubigen, welche an eine
höhere Macht glauben, zog es in die schützenden Arme der Lanze. Doch die Kunde des Herren war noch
lange nicht in allen Ecken der damaligen Welt angelangt. Somit waren es Wanderpriester welche die Kunde
von Longinus von Domäne zu Domäne und Klüngel zu Klüngel trugen.
Es war sicherlich keine leichte Aufgabe, welche sich diese Prediger selbst auferlegten, doch erfüllten sie
diese mit vollkommener Hingabe, zum Teil sogar ohne Rücksicht auf ihr eigenes Unleben zu nehmen.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der wahre Glaube zu der größten und bedeutendsten
theologischen Macht unter den Kindern der Nacht. Doch damals schon war es niemals das streben nach
Macht sondern das streben nach innerem Frieden und dem Frieden an den Herrn und seine Lehren selbst, das
die Gläubigen antrieb. Die Heiligen mussten rasch erkennen das man eine Domäne nicht nur durch den
Glauben führen kann, der Glaube vermag es lediglich den Kindern die Hoffnung, Kraft und Zuversicht zu
schenken nach denen sie verlangten, doch war es nicht die primäre Aufgabe des Glaubens Politik zu machen,
und die östlichen Kinder verweigerten sich den wahren Glauben anzuerkennen. Die Situation verlangte nach
einer schnellen Lösung, einem Bündnis.
Jahrhunderte nach dem Fall der Camarilla war der Invictus weiterhin die treibende Kraft innerhalb der
politischen Welt des Unlebens, doch erkannte der erste Stand das es die Kinder nach etwas höherem
verlangte, etwas an das sie glauben konnten. So geschah es das der erste Stand in all seiner unfehlbaren
Weisheit erkannte das die Lanze des Longinus dieser wahre Glaube ist, nach kurzen Gesprächen schloss man
eine Allianz welche die Kinder der Nacht bis in die heutige Dunkelheit führt, sie schützt und ihr den rechten
weißt.


Im Namen des dunklen Propheten Longinus,
Pater Friedrich
Wanderprediger der Heiligen Lanze
                          Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                              Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




                        Stellen- und Kontaktanzeigen

Chiffre 0309-0201
Gesucht: Betreuer und Autoren für den Kulturteil und die
Rätselseite.
                                       Die Schattenpost



                                                                    Chiffre 0309-0101
                                                                    Biete: Karte der Stadt Nürnberg mit statistischen
                                                                    Erhebungen bzgl. Einwohner, Flächen etc.



Chiffre 0309-0202
Gesucht: Autoren, die eigene Texte veröffentlichen
möchten.
                                            Die Schattenpost



                                                                    Chiffre 0309-0201
                                                                    Suche Schriften über Geister und mentale
                                                                    Kriegsführung, vorzugsweise in Deutsch,
                                                                    Französisch oder Englisch, zur Not auf
                                                                    Tschechisch. Italienisch ist auch möglich.




                        -Hier könnte auch Ihre Anzeige stehen!-
                                Gerne auch als Chiffre!
                                     Kontakt: Schattenpost@googlemail.com (Betreff „Anzeige“)
                           Antwort auf Anzeigen erfolgt über die angegebene Chiffre zu Beginn der Antwort.
                  Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                      Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!


   Denken macht hungrig und Alkohol konserviert Erinnerungen

Was kanadische Forscher manchmal so alles erforschen. So haben sie zum Beispiel mit
Menschenversuchen (ja, Menschen, keine Ratten oder Affen, echte Menschen)
herausgefunden, dass diejenigen, der Leute, die 45 Minuten Denksport machten später 250
Kalorien mehr aßen, als diejenigen, die in dieser Zeit nur Gelesen oder Herumgesessen hatten.
Daraus wurde geschlussfolgert, dass Denken hungrig macht. Vielleicht sollte man mal
Vampirversuche machen und herausfinden, wer mehr Hunger hat, die Regierung nach einer
Tagung oder die Elysiumsteilnehmer nach dem Herumsitzen. Rasereien und andere blutige
Auseinandersetzungen könnten bei diesem Versuchsaufbau vermutlich genauso hinderlich für
auswertbare Ergebnisse sein wie die nicht vorhandene Darstellung des Essverhaltens der
Probanden bei der kanadischen Studie. Immerhin wurde nicht angegeben, wie sie sich sonst
ernährten. Weg von den Tier- und Beuteversuchen hin zu Vampirversuchen könnte wirklich
mal ein interessanter Forschungszweig werden. Übergangsweise kann man auch
Ghulversuche machen, aber vermutlich werden diese auch nicht präsentabel.

Japanische Forscher waren sogar noch wesentlich amüsanter als ihre Kollegen aus Kanada.
Sie nahmen zwar Ratten für ihre Versuche her, aber mit Menschenversuchen hätten sie in
diesem Fall wohl einfach mal eiskalt zwischen die Menschenrechte verstoßen. Recht auf
Unversehrtheit und sowas. Man versetzte ein paar Ratten in Panik und gab der Hälfte davon
Alkohol. Die berauschten Nager hatten wesentlich länger Angst als ihre nüchternen
Artgenossen. Daraus schlossen Forscher, dass bei Menschen, die Alkohol tranken, um zu
vergessen, die Stimmung während des Rausches gesteigert wird, ihre Erinnerungen später
jedoch um so bleibender sein könnten. So entstehe ihrer Meinung nach auch eine
Alkoholsucht. Diese Schlussfolgerungen sind zwar irgendwie sehr zweifelhaft, aber
Menschen nehmen ja gerne den leichtesten Weg.

Was erforschen Gefäße sonst noch so? Wie man am besten einen Killer engagiert. Klingt
merkwürdig, ist aber tatsächlich so. Motiv dafür könnte gewesen sein, dass der Konkurrent
den Nobelpreis bekam und man selbst mal wieder keinen erhielt. Auf jeden Fall kamen die
amerikanischen Forscher zu folgenden Ergebnissen: Die meisten Killer werden aus Eifersucht
oder Geldgier angeworben, Frauen lassen auch gerne mal Konkurrentinnen auschalten,
Männer ihre Frauen, weil sie betrogen oder verlassen wurden, Fehler passieren häufig und in
Mexiko gibt es eine eigene Homepage um Killer anzuwerben. In Europa scheint dies nicht all
zu vertreten zu sein, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Dieser Spruch scheint ohnehin auf alles zuzutreffen. Alles was noch nicht ist, kann werden,
was ist, kann auch noch werden, was war, wird manchmal auch wieder. Schimpft sich
Evolution oder Wandel oder wie man es noch so nennen mag.


                                                                                           Judith
 Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
     Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




Raetselseite
         KREUZWORTRAETSEL
                     Jetzt wieder ohne Umlauten
                                                            1. Erste Tradition
                                                            2. Schwarze ...
                                                            3. Hauptgebiet der Okkulten Liga
                                                            4. Spitzname der Chefredakteurin
                                                            5. Regent
                                                            6. Opfer des Jägers
                                                            7. Kind der Nacht
                                                            8. Gangrel = Clan der...
                                                            9. Gebieter
                                                            10. Wohnort eines Vampirs
                                                            11. Verkündigung aus Berlin
                                                            12. Herrschaftsgebiet
                                                            13. Mitglieder des Ordo Dracul
                                                            14. Bund 15. Prophet
                                                            16. Diener des Vampirs
                                                            17. Unleben
                                                            18. Gesellschaftsfähige Droge
                                                            19. Farbe der Nacht
                                                            20. Disziplin der Mahre
                                                            21. Ich sehe was, was du nicht siehst
                                                            22. Unsichtbar
                                                            23. Mitglieder der Schwarzen Sonne
                                                            24. Sheriff in der Domäne
                                                            25. Stellvertreter des Fürsten
                                                            26. Zusammenkunft
                                                            27. Verwandlung
                                                            28. Blut
                                                            29. Gefäße
                                                            30 Tote Wesenheit
                                                            21. Lauf der Dinge
                                                            32. Verbrechen




                                                                Lösungswort vom Februar:
                                                                      ZUSPRUCH
                       Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                           Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!


                     Maskerade wahren durch Krankheiten
                       Klingt komisch? Ist aber so! - Gewusst wie!

Sicherlich kennen einige Situationen wie diese:
„Sie sind aber ganz schön blass. Gehen Sie denn nie raus in die Sonne? Das ist doch ungesund!“
Manchmal fällt einem ja doch so gar keine anständige Antwort auf so etwas ein. Wie wäre es mit der
intelligenten Antwort: „Ganz im Gegenteil. Sonnenlicht ist für mich ganz schlecht! Ich leide an Porphyrie. Ist
eine Erbkrankheit. Da verbrennt einem unter anderem die Haut.“
Klingt wunderbar schlau, aber von was wird da eigentlich gesprochen?
Porphyrie ist ein Überbegriff für Stoffwechselerkrankungen, welche Störungen bei der Bildung des
Blutfarbstoffes Häm beinhalten. Es gibt sieben verschiedene Formen genetisch bedingter Porphyrien
(Porphyrin ist übrigens die ringförmige Grundstruktur des Häm-Moleküls). Diese werden klassifiziert nach
Symptomen und Ort der Fehlerquelle.
Besonders interessant für die Kinder der Nacht sind folgende Symptome:
Kutane (=die Haut betreffende) Porphyrie drückt sich nämlich durch schmerzhafte Lichtempfindlichkeit aus.
Es kommt zu Vernarbungen, Absterben des Gewebes und Entstellungen (Verlust von Nase, Lippen,
Ohrmuscheln, Fingerteilen etc.), Einlagerung der Porphyrine in die Zähne (Erythrodontie) und Knochen, rote
Eigenfluoreszenz, Blasenbildungen der Haut. In frühen Stadien der Sonnenexposition erkennt man trotz
Schmerzen keinerlei sichtbaren Veränderungen an der Haut, später (nach 12-24 Stunden) jedoch Rötungen
und Schwellungen, sowie großflächige Verbrennungen. In der Regel sind nur nur unbedeckte Bereiche der
Haut sind betroffen. Die Schmerzen beginnen unter Umständen nach wenigen Minuten an der Sonne, nur
Opiate sind wirksam. Die Leber kann durch Porphyrineinlagerungen bis zur Leberzirrhose geschädigt
werden.
Erythrodontie ist im Übrigen eine dunkelrote Verfärbung der Zähne und Nägel mit einer roten Fluoreszens
im ultravioletten Licht. Die Zähne sind also blutrot.
Photodermatitis ist übrigens auch etwas, was man in Betracht ziehen sollte. Es handelt sich hierbei um die im
Volksmund als „Sonnenallergie“ bekannte Krankheit, bei der die Haut nach Verbrennungen mit starker
Pigmentierung reagiert. Die auch Wiesengräserdermatitis genannte Krankheit ist eine phototoxische
Hautreaktion. Die Haut kommt von außen (oder selten über die Blutbahn) mit einem Photosensibilisatorin
Kontakt, der die Lichtenergie absorbiert und auf benachbarte Moleküle überträgt. Die Wellenlängen des
auslösenden Lichtes liegen im UV-A-Bereich oder im sichtbaren Bereich. Johanniskraut ist besonders
bekannt dafür, solche Reaktionen auch bei Leuten auszulösen, die nicht von dieser Krankheit betroffen sind.
Ansonsten sollten Betroffene Sellerie, Bärenklau und Co meiden. Es gibt da so schöne Listen, die man sich
geben lassen kann, wenn man sich näher damit beschäftigen möchte.
Xeroderma pigmentosum (oder synonym Melanosis lenticularis progressiva, auch Mondscheinkrankheit oder
Lichtschrumpfhaut) ist eine Hautkrankheit, die auf einem genetischen Defekt beruht und den
Chromosomenbruchsyndromen zuzuordnen ist. In den USA leben ungefähr 250 Menschen mit
dokumentierter X.p., in Deutschland etwa 50, die meisten davon sind Kinder. Die Lebenserwartung dieser
Patienten ist unbehandelt gering, in der Regel sterben sie im ersten Lebensjahrzehnt. Da die Betroffenen das
Sonnenlicht meiden müssen und, wie erwähnt, in der Mehrheit Kinder sind, existiert der umgangssprachliche
Begriff Mondscheinkinder für die Betroffenen. Treffen UV-Strahlen auf die Haut des Patienten, bilden sich
zuerst Entzündungen, später warzenähnliche Gebilde, die sich zu malignen Hautkrebsformen entwickeln
können. Besonders die üblicherweise dem Sonnenlicht ausgesetzten Hautpartien wie Gesicht, Augen und
Arme sind davon betroffen. Das Hautkrebsrisiko der Betroffenen liegt über 2000-mal höher als bei gesunden
Menschen. Das wirkliche dumme an der Krankheit ist, dass sich die Haut aufgrund des Gendefektes auch
nicht mehr wirklich regenerieren kann.
Kommt einem bekannt vor, oder? Sonnenlicht kann schon echt weh tun!
                               Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                                   Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!



                      7 Fragen...
               ...an Adelbert von Adlershorst
Schattenpost: Wie würdet Ihr Euch selbst mit wenigen Worten jemandem beschreiben, der noch nie von Euch
gehört hat?
Adelbert von Adlershorst: Ach, das ist schwierig. Wie wär's mit "wild und doch zivilisiert"?

Schattenpost: Was sagt Ihr zur Situation des Invictus in Nürnberg?
Adelbert von Adlershorst: Chaotisch. Niemand weiß von irgendwas. Hohe Mitglieder verschwinden und
lassen uns die Arbeit. Wir brauchen Stabilität!

Schattenpost: Wie stellt sich die Domäne Nürnberg im Augenblick für Euch da? Was findet Ihr gut? Was sollte
verbessert werden?
Adelbert von Adlershorst: Es gibt immer jemanden, mit dem man gemütlich diskutieren und eine Zigarre
rauchen kann. Das ist definitiv gut. Mich persönlich ärgert nur, dass man z.Z. das Gefühl hat, dass die
Domäne auf der Stelle tritt. Ich kann das leider nicht genau beschreiben, was ich damit sagen will, verzeiht.

Schattenpost: Was hat Eurer Meinung nach mehr Bedeutung? Die Allianz oder der Pakt von Nürnberg? Was
wird auch in 100 Jahren noch bestehen?
Adelbert von Adlershorst: Die Allianz wird ewig bestehen.

Schattenpost: Wenn Ihr Fürst von Nürnberg wärt, würdet Ihr...?
Adelbert von Adlershorst: Kein Kommentar.

Schattenpost: Wenn Ihr Chefredakteur der Schattenpost wärt, würdet Ihr...?
Adelbert von Adlershorst: Kein Kommentar.

Schattenpost: Gibt es sonst noch etwas, das Ihr los werden möchtet? Fühlt Euch frei zu sprechen.
Adelbert von Adlershorst: Ja, da gibts es was. Seit ich aufgewacht bin und diesen Kompiuter benutze,
frage ich mich, warum zum Herrgott, die Tastatür nicht alphabetisch geordnet ist. Kann mir das jemand
erklären? Ich brauche Stunden, um irgendwas zu schreiben! Das verwirrt mich. Und warum reden heutzutage
alle so komisch? Ich finde es zwar angemessen, dass man mich als Mann erkennt, aber das muss man mir
nicht in jedem Satz sagen. Ich versteh das nicht. Die heutige Zeit ist sehr merkwürdig. Und genau, dann hab
ich noch eine Frage, was heißt "stfu" und "rtfm"? Sind das deutsche Wörter? Weiß ich nicht. Das ist das, was
mich heuer am meisten beschäftigt. Die deutsche Sprache hat sich sehr verändert. Meine Güte. Wissen Sie,
wie lange ich gebraucht hab, um diese paar Fragen zu beantworten? 4 Stunden! Anstrengend. Ich geh jetzt
mal in die Ferne sehen. Oder so ähnlich.
Anmerkung der Redaktion:
Dieses Interview wurde geführt, bevor bekannt wurde, dass Adelbert von Adlershorst Fürst von Nürnberg werden würde.
                                                                                                                            Vielen Dank,

                                                                                                                      die   Schattenpost
                      Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                          Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!



                     Wo gelogen wird, fallen Späne
Wie man auf den Seiten 1 und 2 der Schattenpost schon lesen konnte, gab es so einige
Entwicklungen in Nürnberg, die bei Sterblichen für graue Haare und Falten auf der Stirn sorgen
würden. Da wir Kinder der Nacht und vor solchen Alterungsprozessen geschützt sind, können wir
uns höchstens über die Entwicklungen ärgern.

Ohne groß Stellung zu beziehen, werden nun einfach Fakten genannt:
Litizia ist keine Erstgeborene mehr unter der neuen Regierung, aber sie wurde auch nicht bestraft.
Der Vorfall wurde immer noch nicht geklärt oder zumindest nicht so offiziell, dass die Domäne
weiß, was genau vorgeht. Untersuchungen laufen aber wohl noch. Sie erschien zum Elysium und
ging dort völlig unvorhersehbar in Raserei und biss sich wohl an der Schulter des Vollstreckers fest,
der sie allerdings festhalten und aus dem Elysiumsraum bringen konnte.

Payne ging einige Zeit nachdem Litizia das Elysium verlassen hatte ebenso unvorhersehbar in
Raserei, griff ebenfalls den Vollstrecker an und wurde durch diesen sowie den ehemaligen Fürsten
Gabriel an Ort und Stelle vernichtet.

Bewunderswert ist im Übrigen, dass Gabriel kaum, dass er sich am Elysium zeigte, Adelbert von
Adlershorst zum Fürsten ausrief und dieser auch sofort seine neue Regierung benannte. Einzig der
Vogt scheint noch offen zu sein.

Erstgeborene sind Pater Friedrich von der Heiligen Lanze, Norman Fox von der Carthianischen
Bewegung und Raph vom Ordo Dracul. All zu viel verändert hat sich in diesen Reihen also nichts.
Vollstrecker ist nach wie vor Mikhael. Akkarina vom Ersten Stand wurde dafür zugleich Hüterin
des Elysiums und wohl auch Harpyie, wenn man bedenkt, was für eine Veranstaltung sie beim
letzten Mal aus dem Boden gestampft hat.

Die Redaktion der Schattenpost wünscht dem neuen Fürsten von Nürnberg und seinen
Amtspersonen viel Erfolg bei ihren Regierungsgeschäften. Gerechtigkeit war schon immer das, was
die Fürsten von Nürnberg sich auf ihre Banner schrieben. Zu meist hielten sie sich auch daran.

Zum Teil scheint ja alles wieder beim Alten zu sein. Es wird sich zeigen, ob dem wirklich so ist.
  Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
      Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




Enfant terrible

               Vive
                         le
  Prince!
                       Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
                           Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




                        Ganz Okkultes
                       Ganz zum Schluss
                  Das Tier, der Mensch, der Konflikt
                              Okkultismus fuer Fortgeschrittene
Mit dem Kuss werden wir untot. Neben dieser physischen Veränderung vollzieht sich auch eine psychische,
und zwar auf äußerst esoterische Weise. Wir teilen uns unser „menschliches Bewusstsein“ mit dem Tier. Es
kennt nur Wut, Hunger und Furcht, weshalb es jagt, tötet, trinkt und schläft, sonst aber nichts tut.
Das Tier verändert unsere Moral indem es ständig danach verlangt, dass seine Bedürfnisse befriedigt werden.
Hat es Hunger, Angst oder empfindet Wut, bricht es heraus. Das nennen wir die Raserei. Ob nun Wassail,
Hungerraserei oder Rötschreck, das Tier rast und tut das, was es tun möchte. Es greift den Aggressor an, es
trinkt vom am nächsten gelegenen Wesen oder rennt einfach vor der Ursache seiner Furcht davon.
Während das Tier nur seinen Blutdurst kennt, kann der Mensch nach wie vor rational denken, hat ein
Gewissen und kann noch mit Menschen in Kontakt treten. Das Tier versteht nicht wie andere denken oder
fühlen. Es ist ihm egal, was das Futter denkt, denn es kennt ohnehin kein Mitleid.
Wenn ein Kind der Nacht andere nur noch wie Beute, Werkzeuge oder störende Hindernisse behandelt,
schwächt dies den Menschen in ihm, da das Tier zufriedener und damit stärker wird. Kümmert er sich jedoch
darum, zu Menschen und anderen Kindern der Nacht Kontakte zu pflegen und macht sich Gedanken um
seine Existenz, wartet das Tier einfach erst einmal ab, bis sich eine Gelegenheit ergibt, zuzuschlagen. Das
Tier zu umarmen und mit ihm im Einklang zu unleben scheint deswegen unmöglich zu sein.
Beinahe jeder, der versuchte ein gewisses Gleichgewicht zu halten, scheiterte dabei und wurde nach und
nach immer mehr zu einem Monster. Die Geschichte kennt nur wenige Kinder der Nacht, die mehrere
hundert Jahre alt wurden und dabei nennenswert moralisch geblieben sind. Die wenigen Ahnen, die es gibt,
sind werde sonderlich moralisch noch kommen sie mit dem aktuellen Zeitgeschehen zurecht, was sie dann
häufig schon in eine Krise führt. Das Tier ist nicht nennenswert flexibel, es passt sich nur schwer an.
Was gibt es sonst noch über das Tier zu sagen? Steigt die Macht des Blutes in uns, also unsere so genannte
Potestas, so wird auch das Tier stärker. Dies führt zu dem Ergebnis, dass wir, wenn wir unseresgleichen zum
ersten Mal begegnen, sehr vorsichtig sein müssen. Immerhin will unser Tier wissen, ob das Tier des anderen
stärker oder schwächer ist als man selbst. Vor Stärken fliehen wir voller Furcht, bei Schwächeren müssen wir
aufpassen, dass unser Tier sich nicht auf den anderen stürzen und ihn zerreißen will.
Was hilft uns, das Tier zu kontrollieren? Unser Verstand, unser moralischer, menschlicher Anteil in unserem
vampirischen Unleben. Solange wir stärker sind als das Tier, haben wir die Kontrolle über das Tier, können
vernünftig und der Situation angemessen handeln. Je näher wir dem Tier sind, desto weniger haben wir uns
im Griff. Von Instinkten gesteuert töten wir, wer sich uns in den Weg stellt. - Kommen wir später zur
Vernunft, tut es uns leid. Diese Schuldgefühle machen krank. Man kann sie verhindern, in dem man einfach
ein wenig auf sich aufpasst, sich und seine Überzeugungen bestärkt. Wer eine Aufgabe hat, hat keinen Grund
für Zweifel. Wer keinen Grund für Zweifel hat, kommt in keinen Selbstkonflikt. Wer in keinen Selbstkonflikt
kommt, verliert nicht im Krieg zwischen Mensch und Tier sondern schafft eine Harmonie zwischen beidem,
so dass er friedlich sein Unleben führen und all das tun kann, was er gerne tun möchte.




                                                                                                     Sam
                                                                                   Gründerin der Okkulten Liga
           Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
               Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!




                      Impressum
                                 Ausgabe               Sam
                                     Druck             Sam


                 Inhalt der Beitraege:
                        Vorbildfunktion                Sam
            Schattenpost - Kontakt                     Sam
                     Domaenenspiegel
Die Gangrel – Der Clan der Wilden                      A.v.A.
     Kulturteil: Nuernberg bei Nacht                   Sam
        Glaube im Wandel der Zeit                      Pater Friedrich
       Stellen- und Kontaktanzeigen                    Sam
                             Leserbriefe
  Denken macht hungrig und Alkohol                     Judith
                       konserviert.
                       Raetselseite                    Sam + Judith
Maskerade wahren durch Krankheiten                     Sam
                                7 Fragen               Sam
    Wo gelogen wird, fallen Spaene                     Sam
                              Freigeister
                         Enfant terrible               Judith
   Ganz Okkultes ganz zum Schluss                      Sam
Leseexemplar der Schattenpost Ausgabe März 2009! Bitte im Raum lassen!
    Mitnahme gefährdet die Maskerade und damit das eigene Unleben!

				
DOCUMENT INFO