Studien/Umfragen
Unternehmen kappen ihre IT-Budgets
Aktuelle IT-Studie von Handelsblatt und Droege
Die Unternehmen reduzieren angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise und der anhaltenden Unsicherheit ihre IT-Ausgaben. Das hat die IT-Studie 2009 ergeben, die das Handelsblatt, Deutschlands führende Wirtschafts- und Finanzzeitung, und die Internationale Unternehmer-Beratung Droege & Comp. auf der CeBIT vorstellten. Danach sinken die IT-Budgets der befragten Unternehmen um 4,2 Prozent. also in Wachstum. So ist der Vertrieb eindeutig der Gewinner bei der Verteilung der Mittel. Dieser Trend war bereits im Jahr zuvor festzustellen. Dagegen ziehen die Unternehmen im RoutineGeschäft die Zügel deutlich an. So werden Tischcomputer und Notebooks länger genutzt als in früheren Jahren. „Wir stellen fest, dass die Unternehmen nicht mehr alle drei Jahre automatisch neue Hardware hingestellt bekommen wollen. Das hat mit den Kosten zu tun, es hat aber auch damit zu tun, dass die neuen Geräte und die neue Software nicht mehr den Funktionalitätsschub früherer Jahre mitbringen“, sagt Frankenberger. Auch beim Einsatz von Software zur Steuerung der Unternehmen (ERP-Programme) geben sich die ITManager bescheiden. „Microsoft legt im ERP-Markt weiterhin zu, während SAP stagniert. Das zeigt, dass die Kunden in schwierigen Zeiten auch mit weniger zufrieden sind“, sagt Frankenberger und fügt hinzu: „Wir be nden uns derzeit an einem Wendepunkt. Die IT-Kunden wollen mehr Flexibilität, mehr Variabilität in ihren IT-Kostenstrukturen.“ Auf Seiten der Betriebssysteme hat wiederum Microsoft mit einer schleppenden Nachfrage zu kämpfen. Der Marktanteil des noch recht jungen Betriebssystems Vista ist mit zwei Prozent niedrig geblieben. Stabil entwickelt sich dagegen in der Krise der Trend zur Auslagerung von IT-Aufgaben an Dritte. Im Schnitt wollen alle IT-Manager der befragten Unternehmen den Fremdanteil ihrer ITAufgaben in den kommenden Jahren stabil halten oder langsam ausbauen. Realität ist bei der Beurteilung neuer Kommunikationstechnologien wie RFID oder Biometrie eingekehrt. So rechnen die Studienteilnehmer damit, dass der Durchdringungsgrad nur langsam steigen wird. Bei den Funkchips RFID soll er bis zum Jahr 2012 von aktuell drei auf dann 14 Prozent wachsen. Ganz ähnlich wird die Situation bei der Biometrie eingeschätzt. Deren Durchdringungsgrad werde von derzeit drei auf maximal 13 Prozent bis 2012 ansteigen, prognostizieren die IT-Manager.
So zeigt die Studie, dass 43 Prozent der befragten 322 Unternehmen mit Sitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre IT-Investitionen kürzen werden, davon immerhin 15 Prozent um ein Zehntel und noch mehr. Andererseits gaben aber immerhin 34 Prozent an, ihre Budgets ungeachtet der aktuellen Krise aufstocken zu wollen. Elf Prozent der Firmen signalisierten sogar eine Ausweitung der Ausgaben um zehn Prozent und mehr. Ein großer Teil dieser Investitionen ießt in den Ausbau des Geschäfts,
Aktuelle Ergonomieumfrage
Für die „Generation Mausarm“ gehört stundenlanges Arbeiten am Bildschirm schon längst zum Alltag. Und der „Mausarm“, auch RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injury) genannt, ist nur eine der möglichen Folgen, die diese Arbeitsweise mit sich bringen kann. Eine Folge mit steigender Tendenz. Allerdings nimmt auch das Bewusstsein der IT-Anwender für die Risiken und die mögliche Abhilfe durch qualitativ hochwertige und ergonomische Arbeitsmittel zu. Das zeigt die von Microsoft Hardware bei dem Marktforschungsinstitut Light Speed Research in Auftrag gegebene Umfrage zum Thema „Ergonomie am Arbeitsplatz“: 71 Prozent der befragten Arbeitnehmer hielten den Einsatz ergonomischer Büroausstattung für sinnvoll. Noch klarer äußerten sich die befragten Arbeitgeber - 91 Prozent befürworteten den Einsatz ergonomischer Ausstattung. Damit sind sie besser als ihr Ruf - denn nur 56 Prozent der Arbeitnehmer waren der Ansicht, dass ihr Arbeitgeber auf Anfrage ergonomische Produkte bereitstellen würde. An der Ende 2008 durchgeführten Online-Befragung nahmen 200 Arbeitgeber aus Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern sowie 200 IT-Anwender teil. Gefragt wurde unter anderem nach den Gründen für den Einsatz ergonomischer Arbeitsgeräte, welche bereits genutzt
Zufriedenheit mit Marketing-ROI steigt mit Einsatz von WebanalyseTools
werden oder deren Anschaffung im kommenden Jahr geplant ist, nach der grundsätzlichen Investitionsbereitschaft und den Informationsquellen vor dem Kauf. Hersteller und Handel in der P icht Die Umfrage zeigt, dass sowohl für Arbeitgeber als auch Anwender die Qualität der Produkte maßgeblich für die Kaufentscheidung ist. Nicht zuletzt deshalb, da beide bereit sind, für ergonomische Produkte deutlich mehr auszugeben. So würde
etwa jeder fünfte Arbeitgeber für ergonomische PCEingabegeräte, also Mäuse und Tastaturen, bis zu 30 Euro mehr ausgeben. Eine beträchtliche Summe, gemessen an dem verhältnismäßig geringen Kaufpreis - eine Kombination aus Keyboard und Tastatur, wie das Natural Ergonomic Desktop 7000, ist zum Beispiel bereits für 89,99 Euro zu haben. Und auch für rund 16 Prozent der Anwender ist ein höherer Anschaffungspreis im privaten Umfeld akzeptabel. Bei den Informationsquellen zu ergonomischen Produkten, die vor dem Kauf genutzt werden, liegt
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das Internet klar vor Fachhandel und Fachzeitschriften. Hier stehen allerdings auch die Hersteller in der P icht: 67 Prozent der befragten Arbeitgeber erwarten sich von ihnen mehr Information, 56 Prozent wünschen sich konkrete Beratung. Ein klares „To-Do“, besonders, wenn man einen Blick auf die geplanten Anschaffungen wirft: Bei den
Arbeitgebern planen rund 63 Prozent den Kauf von ergonomischen Tastaturen, 57 Prozent den Kauf von Mäusen. Rund 80 Prozent plant den Erwerb ergonomischer Möbel. Selbst im privaten Umfeld liegt die Kaufbereitschaft für Tastaturen und Möbel noch bei rund 20 Prozent, bei Mäusen nur leicht darunter.
Welche Fragen sich bei der Einrichtung eines ergonomischen Arbeitsplatzes ergeben können, wird unter anderem eine Zusammenarbeit mit der Wrigley GmbH in Unterhaching bei München ergeben. Im Rahmen eines Pilotprojektes stattet Microsoft Hardware dort eine Reihe von Arbeitsplätzen mit ergonomischen Eingabegeräten aus.
Zahlungsbereitschaft für umweltfreundliche Geräte steigt trotz Krise
Der Trend zu umweltfreundlichen und energieef zienten Hightech-Geräten bleibt in Deutschland trotz der Wirtschaftskrise ungebrochen. Fast 60 Prozent der Menschen sind bereit, dafür einen höheren Preis zu zahlen. Jeder Fünfte würde beim Kauf von ITK-Produkten wie Rechnern, Druckern oder Handys über 10 Prozent mehr ausgeben, 4 Prozent der Verbraucher sogar über 20 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die der Hightech-Verband BITKOM auf der CeBIT in Hannover vorgestellt hat. Im Februar hat das Marktforschungsinstitut Aris im Auftrag des BITKOM 1000 Personen über 14 Jahre befragt.
Umfrage: Jeder Fünfte würde über 10 Prozent mehr ausgeben
Laut Umfrage ist ein niedriger Energieverbrauch für 84 Prozent der Kunden ein wichtiges oder sehr wichtiges Kaufkriterium. 80 Prozent der Befragten legen einen großen Wert auf gute Umwelteigenschaften wie eine leichte Entsorgung. Die Bedeutung beider Kriterien hat sich im Vergleich zur Befragung vor einem Jahr sogar leicht erhöht – und das trotz völlig veränderter Wirtschaftslage. Als wichtigstes Kaufkriterium bei Hightech-Produkten nennen die meisten Verbraucher weiterhin die Bedienungsfreundlichkeit (für 91 Prozent „sehr wichtig/wichtig“, Vorjahr 90 Prozent), gefolgt von Service- und Garantie, Leistung und Preis (89-87 Prozent).
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16 Millionen Deutsche buchen Reisen im Web Flugtickets, Hotels und Bahnfahrkarten besonders nachgefragt
16,3 Millionen Deutsche haben bereits ein Flugticket im Internet gekauft, gut 13 Millionen haben ein Hotelzimmer gebucht. Das teilte der HightechVerband BITKOM anlässlich der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin auf Basis einer repräsentativen Untersuchung mit. Geschäfts- und Individualreisende schätzen die Bequemlichkeit der Internetbuchung und können im Vergleich zum Reisebüro vor Ort Geld sparen. Auch der Mietwagen ist im Netz häu g preiswerter. Viele Autoverleiher bieten spezielle Online-Tarife. 7 Millionen Deutsche haben schon einmal ein Auto im Internet gemietet. Das Internet ist in vielen Fällen nicht nur günstiger, sondern auch bequemer – zum Beispiel beim Kaufen von Bahnfahrkarten. Es sind nicht nur einzelne Elemente der Reise wie Flug oder Übernachtung, die im Netz nachgefragt werden. Mittlerweile haben bereits 7,2 Millionen Deutsche eine Pauschalreise im Internet gebucht. Besonders groß ist der Anteil der Online-Bucher bei den 30- bis 49-Jährigen. Jeder Dritte (32,9 Prozent) hat bereits ein Flugticket im Netz gekauft, jeder Vierte (24,5) eine Übernachtung gebucht und knapp jeder Fünfte (18,1) einen Bahnfahrschein. Auch bei Pauschalreisen (15,1) und Mietwagen (16) liegen die 30- bis 49-Jährigen über dem Durchschnitt. Die 14- bis 29-Jährigen hingegen, die in Sachen Internet in der Regel der Maßstab sind, zählen bei der Online-Reisebuchung eher zu den Nachzüglern. Nur beim Kauf von Bahntickets haben sie die Nase vorn: 22,5 Prozent der unter 30-Jährigen hat sich schon online eine Fahrkarte für die Bahn gekauft.
Zur Methodik:
Grundlage für die Angaben ist eine repräsentative Studie der Aris Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM, für die 1.002 Deutsche ab 14 Jahren befragt wurden.
Webanalyse verbessert Online MarketingErgebnisse Zufriedenheit mit Marketing-ROI steigt mit Einsatz von
Webanalyse-Tools
eCommerce ist weiterhin auf Wachstumskurs. Dementsprechend nimmt der Stellenwert von Online-Aktivitäten im umfassenden Marketing-Mix zu. Angesichts der angespannten Wirtschaftslage müssen Marketingexperten jetzt aber zunehmend ihre Investitionen rechtfertigen und belegen, welche konkreten Erfolge ihre Maßnahmen erzielen. Für das Online-Marketing gilt: Genaue Analysedaten sind dabei das A und O. Dies zeigt die aktuelle Marketing-Studie „Analyse vs. Aktion“, die vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Loudhouse Research im Auftrag von WebTrends, einem weltweit führenden Anbieter für Webanalyse- und Online Marketing-Lösungen, in den Regionen Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden und Australien durchgeführt wurde. 58 % aller befragten Unternehmen geben dabei an, dass sie mit ihrem ROI für das Online Marketing zufrieden sind. Diese Zufriedenheit steigt sogar auf 77 % bei den Unternehmen, die regelmäßig Webanalyse-Tools zur Evaluierung ihrer Online-Aktivitäten einsetzen. Die Studie belegt so den engen Zusammenhang zwischen Webanalyse und Online Marketing: Auf Basis der wertvollen Informationen zum OnlineBesuchsverhalten können alle Online-Maßnahmen optimiert und die Marketing-Kampagnen entsprechend zielgruppengenau abgestimmt werden. Das erhöht die Konversionsrate und bringt bessere Marketingerfolge. Der Return on Investment aus diesen Aktionen kann somit gesteigert und darüber hinaus exakt bestimmt werden. Der Einsatz von Webanalysetools verschafft Unternehmen also einen geschäftswerten Vorteil, der sich in barer Münze auszahlt. „Webanalyse nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein, wenn es um die Optimierung des Online-Geschäfts geht“, erklärt Karl-Heinz Maier, Director Central Europe bei WebTrends. „So bilden exakte Daten die Grundlage für die genaue Abstimmung der Website und von Marketing-Aktionen auf die Bedürfnisse des Kunden. Zudem dient die Webanalyse der genauen Ermittlung des ROIs - was wiederum die Leistung der Marketingexperten und den Erfolg der Maßnahmen belegt. Gerade im Bereich von Web 2.0-Tools wird die Webanalyse eine noch wichtigere Rolle spielen, da besonders beim interaktiven Austausch der Konsumenten untereinander bzw. mit dem Unternehmen eine Erfolgsmessung unerlässlich ist.“
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