1 - ooe schulen in oberoesterreich forward

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					   Alexander der Große




     Verfasser: Richard Brodnig
            5. a 2004

Beurteiler: Prof. Dr. Kniely Eva Maria
                                                                                                                         2




Inhaltsverzeichnis:



1      Umstände zur Zeit Alexanders........................................................................ 3
    1.1     Griechenland ............................................................................................ 3
    1.2     Die Makedonen ........................................................................................ 3
2      Eltern von Alexander ....................................................................................... 3
    2.1     Olympias (375-316) ................................................................................. 3
    2.2     Phillip II. (382-336) ................................................................................. 4
3      Alexanders Kindheit und Jugend ..................................................................... 4
    3.1     Alexanders Kindheit ................................................................................ 4
    3.2     Alexanders Prinzenzeit ............................................................................ 5
    3.3     Phillips Ermordung .................................................................................. 6
4      Alexander der König ........................................................................................ 6
5      Der Persienfeldzug ........................................................................................... 7
    5.1     Beginn ...................................................................................................... 7
    5.2     Der gordische Knoten .............................................................................. 7
    5.3     Das Bad bei Tarsos .................................................................................. 7
    5.4     Issos Keilerei (333) .................................................................................. 8
    5.5     Unterwerfung Tyros, Ägypten, Kleinasien und Syrien............................ 9
    5.6     Die Schlacht bei Gaugamela .................................................................... 9
6      Der Indienfeldzug ............................................................................................ 9
    6.1     Beginn ...................................................................................................... 9
    6.2     Ende des Dareios.................................................................................... 10
    6.3     Strapazen in der Wüste .......................................................................... 10
7      Massenhochzeit bei Susa .............................................................................. 10
8      Alexanders Tod .............................................................................................. 11




Richard Brodnig                                           5.a                                                     2004
                                                                                                  3



                                                     nach       der       Nationalität           der
1 Umstände zur Zeit                                  Makedonen, speziell ihr Verhältnis
   Alexanders                                        zu den Griechen, war von jeher stark
                              1
1.1 Griechenland                                     umstritten. Aus politischen Gründen
                                                     beanspruchten schon im Altertum
Zur Zeit Alexanders und seiner                       makedonische           Herrscher,           als
Familie wurden in Griechenland die                   Griechen      anerkannt      zu     werden,
so    genannten      Hegemonialkämpfe                während Demosthenes               im Sinne
(404- 336 v.Chr) ausgetragen. In den                 seiner antimakedonischen Politik in
Hegemonialkämpfen                  kämpften          Athen die Makedonen als Barbaren
Sparta, Athen, Theben und später                     betrachtete.“3 Im Jahre 357 gelang es
auch Makedonien um die Führung.                      Phillip,    die     Stadt      Amphipolis
Die Hegemonialzeit wurde in drei                     einzunehmen.            Durch          diese
Abschnitte       geteilt      erstens    die         Übernahme wurde er zum König
Hegemonie Spartas, zweitens die                      Makedoniens        ernannt. Er war ein
Hegemonie Thebens und drittens die                   exzellenter Heerführer und bereitete
Hegemonie Makedoniens (338 v.                        den Weg für Makedoniens Aufstieg
Chr.). durch den steten Kampf der                    vor.
einzelnen      Stadtstädte         um    die
Herrschaft        war         Griechenland           2 Eltern von Alexander
zerrüttet.
                                                     2.1 Olympias (375-316)4

1.2 Die Makedonen2
                                                                             Olympias        war
Die Makedonen waren das Volk,                                                die Tochter des
dem Alexander und seine Familie                                                          Königs,
entstammten. Dieses Volk stammte                                                 Neoptolemus,
sehr wahrscheinlich aus dem Norden                                           von Epeiros, das
ab    und      war      ein       mehr   auf         heutige Albanien. Alexanders Mutter
Landwirtschaft bezogenes Volk mit                    Olympias, war wahrscheinlich die
vielen Hirten und Bauern. „Die Frage                 einzige Person, die ihm je etwas

1                                                    3
  vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der               Lauffer, Siegfried: Alexander der Große
Große                                                S.15
2                                                    4
  Vgl.:1 Lauffer, Siegfried: Alexander der             Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
Große                                                Große



Richard Brodnig                                5.a                                         2004
                                                                                                      4

bedeutete. „Diese bewahrte auch                       des Perdikkas nicht als Thronerben
Zeitlebens, auch in fernen Ländern,                   anerkannt worden wären, weil Phillip
eine bemerkenswert starke Bindung                     Perdikkas        den    Titel       als    König
an seine Mutter, der er Briefe schrieb                abnahm. Es heißt, Alexander besaß
und die er in manchen persönlichen                    alle guten Eigenschaften, die Phillip
Fragen als seine einzige Vertraute                    auch hatte. „Sie erschienen beim
ansah.“5 Alexander verbrachte die                     Sohn gleichsam in gesteigerter Form,
Jahre     seiner    Kindheit     bei     ihr.         ebenso wie gewisse ‚barbarische’
Alexander wurde durch sie geprägt.                    Züge,      Zornesausbrüche                    und
Wahrscheinlich weckte sie in ihm                      Trunksucht“7.          In     der         späteren
auch den Drang nach mehr, den                         Geschichte wurde Phillip auch zu
Drang nach Macht oder einfach seine                   einem Gegenspieler Alexanders, da
Selbstsucht und seinen Größenwahn.                    dieser – in seinem Größenwahn – den
Sie lehrte ihn auch die Götter zu                     Herrscherthron          für     sich       alleine
verehren, da sie selbst eine Priesterin               haben wollte.
der Dyonisos war.


                                                      3 Alexanders Kindheit
                                     6
2.2 Phillip II. (382-336)                               und Jugend
                                                      3.1 Alexanders Kindheit8
                          Phillip der II.
                          stammte aus                 Alexander verbrachte den Großteil
                          dem          Hause          seiner Kindheit bei seiner Mutter, da
                                         der          sein     Vater    auf       Feldzügen        war.
                                 Argeaden.            Alexanders bester Freund war der
                          Phillips Vater              Bruder der Amme Lanike, die von
war       Amyntas        III.,         König          seiner Mutter engagiert wurde und
Makedoniens. Phillip hatte zwei                       aus dem makedonischen Adel kam.
Geschwister,       Alexander      II.,   der          Wie es für einen makedonischen
kinderlos verstarb und Perdikkas.                     adeligen Jungen im Alter von 6
Phillip    sah     in   Alexander        den          Jahren     üblich       war,        bekam       er
nächsten Thronerben, da die Kinder
                                                      7
                                                        Lauffer, Siegfried: Alexander der Große,
5
  Lauffer, Siegfried: Alexander der Große,            S.23
                                                      8
S.22                                                    Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
6
  Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der              Große, http://www.layline.de,
Große und http://www.alexanderdergroße.de             http://www.alexanderthegreat.de
Richard Brodnig                                 5.a                                               2004
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Erzieher, die ihn das Lesens und                    rechnete,     dass       so       ein     kleiner
Schreiben         lehrten    und       auch         Muttersohn eine große Gefahr für die
Geometrie und Musik unterrichteten.                 Griechen darstellen würde.
Eines Tages in Alexanders Kindheit
wurde er von Lysimachos, einem
seiner Lehrer ein junger Achilleus
genant,     was     wahrscheinlich      ein
                                                    3.2 Alexanders
                                                        Prinzenzeit9
großer Fehler war, der Alexander in
seiner      Selbstsucht      nur      noch
                                                    Mit 13 Jahren begann die Prinzenzeit
verstärkte. Alexander wurde von
                                                    Alexanders.         Zu        Beginn            der
seinen Erziehern sehr geprägt und sie
                                                    Prinzenzeit beauftragte Phillip den
lagen ihm auch später sehr am
                                                    Philosophen        Aristoteles          mit     der
Herzen. So nahm er sogar auch
                                                    Erziehung      seines         Sohnes.          Zum
Phoinix einen seiner Erzieher auf
                                                    Unterricht von Aristoteles musste
seinen Zug nach Persien mit und
                                                    Alexander nach Mieza reisen und
behütete ihn wie ein kleines Kind.
                                                    dort        bleiben            bis             seine
Obwohl die Erzieher sehr viel von
                                                    Erziehungsjahre          beendet          waren.
ihm verlangten, blieb Alexanders
                                                    Schon Aristoteles Vater Nikomachos
Liebe zur Mutter, die an mehr als
                                                    war ein Leibarzt von Amyamtas III.
Mutterliebe grenzte, noch erhalten.
                                                    Aristoteles lehrte Alexander nach
Sie lehrte ihn im Götterkult. Im Jahre
                                                    Platons Idee, dass der mächtigste
346 kamen athenische Gesandte zu
                                                    Herrscher      den       besten          Erzieher
einigen Verhandlungen auf Phillips
                                                    bekommen sollte. Dieser sollte ihn in
Hof.      Laut    Demosthenes,       einem
                                                    philosophischen als auch politischen
antimakedonischen           Redner      aus
                                                    Dingen      lehren,        also         auch      in
Athen, soll der junge Alexander
                                                    kriegspolitische           Angelegenheiten
herumgetanzt und ein Duett mit
                                                    einweisen. Als Phillip 340 den
seiner Zither gespielt haben, als sie
                                                    größten Teil Thrakiens unterworfen
gerade     bei     einem     der     damals
                                                    hatte,   waren       die      Lehrjahre         bei
üblichen         Saufgelagen         waren.
                                                    Aristoteles beendet, weil Alexander
Demosthenes bezeichnete Alexander
                                                    von      Phillip       zum           Statthalter
als keine politische Bedrohung, diese
Aussage und spätere Aussagen waren                  9
                                                     Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
für Alexander gut, da niemand damit                 Große, http://www.layline.de und
                                                    http://www.alexanderdergroße.de
Richard Brodnig                               5.a                                                 2004
                                                                                               6

Makedoniens gemacht wurde. Im                   (Frühjahr 337) verkündete Phillip
selben Jahre belagerte Phillip die              sein Vorhaben, Persien anzugreifen,
griechische Stadt Perinth. Phillip              um das Unrecht zu vergelten, das
wurde bei einem Angriff auf Perinth             Xerxes einst den Griechen zugefügt
verletzt und zog sich deshalb nach              hatte. Der Bundesrat stimmte dem
Byzantion zurück. Phillip bedrohte              Plan zu, obwohl die Begründung
die     Nahrungslieferungen     Athens,         sichtlich         nur      propagandistische
woraufhin die Athener ihm den Krieg             Bedeutung hatte und in Wirklichkeit
erklärten. Während dies geschah,                einen         neuen              makedonischen
unterwarf                                       Eroberungskrieg                    rechtfertigen
                                                         10
Alexander                                       sollte.“
den
                                                3.3 Phillips Ermordung11

                                                Phillip hatte sein Ziel erreicht, wurde
thrakischen Stamm und errichtete auf            aber kurz vor seinem Aufbruch zum
ihrem      Gebiet   den    Stützpunkt           persischen Kriegszug von Pausanias
Alexandropolis.       Phillip      und          ermordet (336).Wobei unklar ist, ob
Alexander kämpften zusammen bei                 Pausanias,         der       Anführer         der
der      Entscheidungsschlacht      bei         königlichen              Leibgarde,          oder
Chaironeia (2. August 338). Durch               Olympias, die Gattin Phillips und
die schiefe Schlachtordnung, die                Mutter        Alexanders            oder      die
mehrere „Keile“ in die gegnerischen             makedonische             Oberschicht         oder
Armeen      schlug, siegten Sohn und            sogar      sein     Sohn         Alexander     in
Vater. Durch diesen Erfolg, war                 Wirklichkeit            hinter     dieser     Tat
Phillip eine Hilfe von den Griechen             steckten.
gesichert, da er jetzt die anti-
makedonischen Hauptsprecher in der              4 Alexander der
Hand hatte. Im Jahre 337 mussten die              König12
Athener dem Hellenischen Bund
zustimmen. Phillips Ziel war es, an
den Persern Rache zu nehmen, da                 10
                                                   Lauffer, Siegfried: Alexander der Große,
diese ca.100 Jahre zuvor Athen                  S.34
                                                11
                                                   Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
verwüstet hatten. „Schon bei der                Große und http://www.layline.de
                                                12
                                                   Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
nächsten Bundestagung in Korinth                Große, http://www.layline.de und
                                                http://www.alexanderdergroße.de
Richard Brodnig                           5.a                                               2004
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Nach Phillips Ermordung wurde                            5.2 Der gordische
Alexander            als        rechtmäßiger                 Knoten14
                                                         Alexander zerschlägt den Gordischen
Thronerbe        zum          makedonischen
                                                         Knoten.
König ernannt. Alexander fürchtete
um seinen Thron und ließ deshalb
                                                         In Mai 333 kam Alexander auf
alle,   die     ihm        hätten    gefährlich
                                                         seinem      Eroberungsfeldzug         nach
werden        können,       ermorden       oder
                                                         Gordion. Dort hörte er, dass das
hinrichten.      Nachdem             er    seine
                                                         Orakel in Phrygien vorausgesagt
Herrschaft gesichert hatte, machte er
                                                         hatte, dass der, der den Knoten löse,
sich daran, den korinthischen Bund
                                                         Herrscher über Kleinasien werden
zu erneuern. Sein Ziel war es, mit
                                                         würde. Dies nahm sich Alexander zu
den Griechen in den Krieg gegen
                                                         Herzen. „Der Feldherr löste den
Persien zu ziehen. Wie immer hielten
                                                         Gordischen              Knoten        nach
sich die Spartaner aus diesem Bund
                                                         Feldherrenart. Da es ihm nicht
heraus, die anderen Griechen traten
                                                         gelang, die verknüpften Streifen aus
bei.
                                                         zäher Kirschbaumrinde zu entwirren,
5 Der Persienfeldzug                                     durchschlug        er      den     Knoten
                                                         kurzerhand      mit      einem   kräftigen
5.1 Beginn13                                                                15
                                                         Schwertstreich.“

Im Jahre 334 überschritt Alexander
mit einem Heer aus ca. 35000 Mann
                                                         5.3 Das Bad bei Tarsos16
den Hellespont. Diese Handlung war
der Beginn des Persienfeldzuges.
                                                         Alexander verhinderte jedoch die
Nachdem         er    es       schaffte,     die
                                                         Rückkehr nach Griechenland indem
kleinasiatischen Provinzen, die ihn
                                                         er seine Flotte auflöste, die ihm von
hinderten,                          unbehindert
                                                         hier nicht mehr helfen konnte und
weiterzukommen, zu besiegen, kam
Alexander mit seinem Heer nach
                                                         14
                                                            Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
Gordion.                                                 Große, http://www.layline.de,
                                                         http://www.alexanderthegreat.de,
                                                         http://www.alexanderdergroße.de und
                                                         http://www.praxisrichter.ch/gordischerknote
                                                         n.html
13                                                       15
  Vgl. Quell Lauffer, Siegfried: Alexander                  Quelle 7
                                                         16
der Große, http://www.layline.de,                           Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
http://www.alexanderthegreat.de und                      Große, http://www.layline.de und
http://www.alexanderdergroße.de                          http://www.alexanderdergroße.de
Richard Brodnig                                    5.a                                        2004
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teuer war.       Dadurch konnte die                   Im November kam es zu einer
persische Flotte angeführt von dem                    Schlacht         bei         Issos      zwischen
Griechen Memnon, der ein Söldner                      Alexander und Dareios. „Alexanders
der Persier war, die Städte Mytilene                  Heer zählte etwa 40000 Mann, das
und Chios erobern. Alexander zog                      persische Heer bei Issos war zwar
weiter nach Tarsos. Dort nahm er ein                  bestimmt größer, dürfte aber kaum
Bad im eiskalten Wasser eines                         mehr als 50000 - 60000 Mann groß
Flusses. Das wurde Alexander zum                      gewesen sein. Wenn man die Größe
Verhängnis, denn daraufhin wurde er                   des persischen Reiches bedenkt, hätte
krank. Nach acht Wochen kam                           sich eigentlich ein Heer in der
Alexander wieder zu Kräften und zog                   Größenordnung von 300000 Mann
weiter, um Rache an Dareios zu                        aufstellen lassen müssen, aber das
nehmen, der damals der Herrscher in                   persische Reich war nicht dazu fähig,
Persien war.                                          die gewaltigen Reserven Persiens zu
                                                      aktivieren.“18 Die Fußsoldaten in
                                                      Alexanders Arme, unter der Führung
                                                      Parmenions,              waren            weitaus
                                                      erfolgloser als Alexander, der sich
                                                      mit seiner berittenen Soldaten gegen
                                                      jene des Dareios bewährte. Da
                                       17
5.4 Issos Keilerei (333)                              Dareios sich unter den Reitern
                                                      befand,       musste         er      fliehen,    da
                                                      Alexander          und        seine      Hetairen
                                                      (adelige Gefährte) ihn womöglich
                                                      getötet hätten. Dareios, der eher ein
                                                      Feigling als Führer war, floh und ließ
                                                      alle, seine Familie und seinen Hof
                                                      zurück. Alexander erwies sich hier
     Mosaik aus Pompeij: Alexander
                                                      nicht als Unmensch und tat seinen
            greift Dareios an
                                                      Gefangenen         kein        Leid,      sondern
                                                      freundete sich sogar mit seiner
17                                                    Familie       an       und        heiratete     eine
  Lauffer, Siegfried: Alexander der Große,
http://www.layline.de,                                Persierin Barsine.
http://www.alexanderthegreat.de und
http://www.janstetter.de/wissen/referate/alex
                                                      18
ander.htl                                                  http://www.layline.de
Richard Brodnig                                 5.a                                                 2004
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                                                     Oktober 331         erwartete ihn          das
                                                     persische     Heer      bei     Gaugamela.
5.5 Unterwerfung Tyros,                              „Diese Schlacht verlief zunächst
    Ägypten, Kleinasien
    und Syrien19                                     schleppend, jedoch dann stürmte
                                                     Alexander wieder direkt auf den
332 belagerte Alexander Tyros und                    Königswagen des Dareios zu. Dieser
nahm es nach einer sieben Monate                     ergriff erneut die Flucht und gab den
dauernden Belagerung ein. Dareios                    Kampf       verloren,    was      allerdings
bat ihm einen Friedensvertrag an.                    unklug war, da sein Heer das
Obwohl Dareios ihm Kleinasien,                       makedonische Heer eigentlich hätte
Syrien und Ägypten überlassen hätte,                 besiegen können. Persische Reiter
lehnte Alexander ab. Im Jahre 331                    sind      nämlich        durch          beide
unterwarf er das ihm von Dareios                     makedonischen Fronten gebrochen
versprochen Syrien und Ägypten. Im                   und       erreichten          bereits      die
selben Jahr bändigte Antipatros, der                 unbewaffneten             makedonischen
in      Makedonien           war,        die         Lagerwachen.“21
aufständischen Spartaner. Sparta war                 Nach     diesem        Kampf      kam      die
dem Korinthischen Völkerbund nie                     eigentliche Rache Alexanders war
beigetreten.    Alexander,        fern   der         erst dann getan als er Persepolis, eine
Heimat, bezeichnete die Kämpfe als                   Kulturstadt       in      Persien,         zur
„Mäusekrieg“.                                        Plünderung freigab.

5.6 Die Schlacht bei
                                                     6 Der Indienfeldzug
    Gaugamela20
                                                     6.1 Beginn22
Er überschritt den Euphrat. Dort
wartete      Mazaios,       ein     Satrape          Der Rachefeldzug gegen Persien war
(Statthalter) von Dareios. Jedoch soll               vorbei. Die griechischen Truppen
dieser aus Angst, als er Alexander                   konnten heimkehren, ebenso die
erblickte,     geflüchtet     sein.      Am          verletzten makedonischen Soldaten.
                                                     Nun war es an der Zeit, den
19
   Vgl Lauffer, Siegfried: Alexander der             Alexanderzug zu beginnen. Dieser
Große, http://www.layline.de,
http://www.alexanderdergroße.de und                  sollte nach Indien gehen.
http://www.gottwein.de/grep/his_0336.htm
20                                                   21
   Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der              http://www.johof.de/alexander.html
                                                     22
Große, http://www.layline.de,                          Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
http://www.alexanderdergroße.de und                  Große, http://www.layline.de,
http://www.johof.de/alexander.de                     http://www.alexanderdergroße.de
Richard Brodnig                                5.a                                           2004
                                                                                             10


                                                     6.3 Strapazen in der
                                                         Wüste23
6.2 Ende des Dareios
                                                     Alexanders Truppen Pattala teilten
Über        Drangiane        zogen       die         sich in drei Segmente. Nearchos
makedonischen Truppen in den Ost-                    sollte die Flotte durch den persischen
Iran. Hier hatte Dareios vergeblich                  Golf bis an die Mündungen von
versucht,       ein        neues       Heer          Euphrat und Tigris bringen, Krateros
aufzustellen.        Er    wurde       vom           führte einen Teil des Heeres durch
Regionalfürsten       Bessos       ermordet,         mehrere Länder, um schließlich nach
den wiederum Alexander hinrichten                    Persis     zu     kommen.       Alexander
ließ. Nach der Heeresreform von 328                  hingegen        marschierte     mit    dem
waren         auch         die        Perser         Großteil seines Heeres durch die
gleichberechtigte Kämpfer. Es ging                   gedrosische Wüste ins persische
schleppend bis nach Baktrien weiter.                 Innere. Die Anstrengungen führten
Im Zorn tötete Alexander bei einem                   zu zahlreichen Todesfällen unter den
Saufgelage seinen Hetairen Kleitos,                  Soldaten, besonders aber auch unter
obwohl ihm dieser bereits das Leben                  den      zusätzlichen         Mitreisenden
gerettet    hatte.    Im     Jahr     darauf         (Händler,                     Schauspieler,
heiratete er die baktrische Prinzessin               Prostituierte). Schließlich trafen die
Roxane. Später veranlasste er den                    drei Heeresteile in Karmanien wieder
Tod seines Biographen, Kallisthenes,                 zusammen.
da Alexander auch von ihm eine
Verschwörung befürchtete.                            7 Massenhochzeit bei
Am Fluss Hydaspes kam es 326 zu                        Susa 24
einer erbitterten Schlacht zwischen
                                                     Im Jahre 324 kam Alexander wieder
ihm und dem indischen Fürsten
                                                     in das persische Susa. Alexander
Boros, die er nur schwer gewann.
                                                     verheiratete seine Gefährten und
Nun forderte das geschwächte Heer
                                                     seine Soldaten. Denn er wollte, dass
einen Halt und Alexander kehrte mit
                                                     die Kultur Persiens und Makedoniens
ihnen an die Mündung des Indus
                                                     zu    einer      neuen    Herrscherrasse
zurück. Doch der Vormarsch würde
                                                     23
                                                        Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
bald,       wenn      auch         erschwert         Große, http://www.layline.de und
                                                     http://www.gottwein.de/grep/his_0336.htm
weitergehen.                                         24
                                                        Vgl Lauffer, Siegfried: Alexander der
                                                     Große und
                                                     http://www.alexanderdergroße.de
Richard Brodnig                                5.a                                         2004
                                                     11

verschmilzt. Alexander selbst heirate
Stateira die älteste Tochter Dareios.
Seinem        Hetairen         Hephaistion
vermählte er mit der 2. Tochter
Alexanders, Drypetis.


8 Alexanders Tod25




     Karl Theodor von Piloty: Der Tod
          Alexanders des Großen
Alexander starb am 10.Juni 323. Bei
einem       Saufgelage       mit    Medios
verspürte      er    einen      stechenden
Schmerz, ein böser Vorbote einer
Krankheit, die ihn das Leben kostete.
Nach        einer     zweiwochenlangen
Krankheit stirbt Alexander im Alter
von 33 Jahren. „Alexanders Reich
war allein auf ihn zugeschnitten
gewesen und keiner seiner Hetairen,
Generäle oder Verwandten hatte sein
Format oder seine Fähigkeiten, die
dazu notwendig gewesen wären, dass
gewaltige Reich zusammenzuhalten.“
26



25
   Vgl. Lauffer, Siegfried: Alexander der
Große, http://www.layline.de und
http://www.alexanderdergroße.de
26
   http://www.layline.de
Richard Brodnig                              5.a   2004
                                                                              12



Literaturverzeichnis:
Literatur:

   1. Lauffer, Siegfried: Alexander der Große,
      Deutscher Taschenbuch Verlag Gmbh & Co.Kg,
      Auflage Januar 2004

Internet:

   2. Christian Ilaender:
      http://www.layline.de/geschichte/Alexander_0.html

   3. O.V.: http://www.alexanderthegreat.de/Histd.html

   4. O:V..: http://www.alexanderdergrosse.de/

   5. Phillipps-Universität Marburg: http://www.johof.de/alexander.html

   6. Jan Stetter: http://www.janstetter.de/wissen/referate/alexander.htm

   7. Doris und Sven Richter: http://www.praxisrichter.ch/gordischerknoten.htm

   8. O.V.: http://www.gottwein.de/grep/his_0336.htm

Bildquellen:

   9. Titelbild, S.1:
      http://www.picsearch.com/info.cgi?q=Alexander%20the%20great&cid=98
      0547407626

   10. Bild der Olympias und des Phillips, S.3, S.4:
       http://images.google.de/imgres?imgurl=users.aol.com/tomstp9/files/olympi
       as.jpg&imgrefurl=http://members.aol.com/tomstp9/alex.html&h=226&w=
       176&sz=41&tbnid=_HpTxsr4XcAJ:&tbnh=102&tbnw=80&prev=/images
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       8%26oe%3DUTF-8

   11. Schiefe Schlachtordnung, S.6:
       http://www.alexanderdergrosse.de/kuj4.php

   12. Alexander zerschlägt den gordischen Knoten, S. 7:
       http://www.kzu.ch/fach/as/gallerie/lect/helden/12.htm

   13. Alexanders Ansturm auf Dareios in Issos, S.8:
       http://www.layline.de/geschichte/Alexander_1.html#philip

   14. Alexanders Tod, S.10:
       http://www.dhm.de/ausstellungen/mythen/gr25.html


Richard Brodnig                       5.a                                   2004

				
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