RoHS Die Regeln fr die Ausnahmen in der Praxis
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Forschungsschwerpunkt Technologien
der Mikroperipherik
RoHS – Die Regeln für die Ausnahmen in der Praxis
Dr.-Ing. Otmar Deubzer
Fraunhofer Institut Zuverlässigkeit und Mikrointegration, Berlin
030/46403-157 Otmar.Deubzer@izm.fraunhofer.de
Environmental Engineering
AK WEEE/RoHS, 23. Okt. 2007 Otmar Deubzer
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Rechtliche Grundlagen für Ausnahmen
Artikel 5 (1) (b) RoHS-Richtlinie
Ausnahme von Anwendungsverbot eines bestimmten
Stoffes in definierter Anwendung, wenn
Substitution technisch oder wissenschaftlich nicht praktikabel
Eliminierung durch Designänderungen technisch oder
wissenschaftlich nicht praktikabel
Substitution/Eliminierung wahrscheinlich negativere
Auswirkungen hat auf Umwelt, Gesundheit und/oder
Verbrauchersicherheit wie weitere Verwendung des Stoffes
Ökonomische Argumente kein Ausnahmekriterium
Beurteilung von Ausnahmeanträgen STRIKT (!) nach
Art. 5 (1) (b)
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Prozedere Ausnahmenanträge
Antrag auf Ausnahme bei DG Umwelt
Kommission (KOM) sammelt Ausnahmeanträge
Öffentliche „Stakeholder Consultation“ im Internet für
8 Wochen
http://ec.europa.eu/environment/waste/weee/events_en.htm
bisher 7 Konsultationen gelaufen
JEDER aus aller Welt kann Anträge kommentieren und
Eingaben machen
Nach Konsultation Auswertung durch externe
Gutachter
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Öko-Institut/Fraunhofer IZM als Gutachter
Begutachtung der Ausnahmeanträge der 2. bis 7.
„Stakeholder Consultation“ im Auftrag der EU von
August 2005 – Oktober 2007
Überprüfung der Stoffverbote im Anhang der
Altautorichtlinie (ELV-RL) von10/2007 bis 1/2008
Überprüfung aller bestehenden Ausnahmen und
einiger neuer Anträge ab 11/2007 - 10/2008 gemäß
Art. 5 (1)(c)
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Vorgehen bei der Begutachtung
Antrag vollständig, plausibel, konsistent?
Argumente gemäß Art. 5 (1) (b) RoHS Richtlinie zulässig?
Einbeziehung Stakeholder-Kommentare
Nachfragen bei
Antragsteller, Stakeholdern
externen Experten und Wettbewerbern
Auswertung verfügbarer Informationen
Empfehlung an KOM mit exakter Formulierung der Ausnahme in
monatlichen Berichten
http://ec.europa.eu/environment/waste/weee/studies_en.htm
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Von der Empfehlung zur Ausnahme
Vorläufige Entscheidung der Kommission
basierend auf der Gutachterempfehlung
Interservice-Konsultation
Einbindung des TAC und EP (Komitologie)
EP hat Überprüfungsrecht, kann Entschluss annehmen
(separater Prozess)
TAC-Abstimmung (nicht bindend für KOM)
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Von der Empfehlung zur Ausnahme
Wenn TAC-Meinung = KOM-Entscheidung
KOM-Entscheidung tritt in Kraft
Wenn TAC-Meinung ≠ KOM-Entscheidung
Entscheidung durch Rat innerhalb von 3 Monaten
anderenfalls entscheidet KOM
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Antragstellung
Verwenden Sie die “Exemption Checklist”
NICHT obligatorisch, aber ratsam und für Antragsteller und
Gutachter übersichtlicher (s. Anhang)
Antragssprache: Englisch (obligatorisch?)
Ähnlicher Antrag schon gestellt/ablehnend
beschieden oder von Antragsteller zurückgezogen
(Begründung!)?
Senden Sie Ihren Antrag an:
European Commission
Mr. Klaus Kögler
Avenue de Beaulieu/Beaulieulaan 5
1160 Bruxelles, Belgium
Klaus.Koegler@cec.eu.int
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Wie stellen Sie einen guten Ausnahmeantrag?
Argumente belegen und guten Willen beweisen!
Dokumente, Veröffentlichungen, eigene Versuche, etc.
Wann haben Sie mit Forschung/Entwicklung begonnen?
Was haben Sie getan, was waren die Ergebnisse?
Roadmap für Ersatz des verbotenen Stoffes
Transparenz!
Alle Informationen sollten veröffentlichbar sein!
Keine Ausnahme-Empfehlung/-Ablehnung auf Basis
vertraulicher Informationen!
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Themen bisheriger Ausnahmeanträge
116 Anträge bewertet (Stakeholder Konsultation 2 – 7)
Others
Soldering
15%
26%
Glass
Technology
LTB 10%
21%
LTB:
Last time buy Metal
Lighting
Electronic Coatings/Passi
6%
Devices vations
19% 3%
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Ergebnisse der Bewertung (Sept. 2007)
Positive
No Recommendation Recommendation
Possible/Under (Grant)
Evaluation 22%
31%
Negative
Withdrawals Recommendation
22% (Do not Grant)
25%
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Gesetzlicher Stand der Ausnahmen
Bisher 29 Ausnahmen in Kraft (s. Anhang)
Anhang der RoHS Richtlinie bereits 6 Mal
erweitert/verändert
Letzte Änderung am 12. Oktober 2006
Weitere Ausnahmen zur Beschlussfassung bei EU
Institutionen
7. “Stakeholder Consultation” am 10. August 2007
geschlossen
Bearbeitung der letzten Anträge bis Ende Oktober 2007
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Erfahrungen aus der Begutachtung
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Bitte beachten Sie, dass...
keine Ausnahme möglich ist, wenn irgendwer
irgendwo eine RoHS-konforme Lösung hat!
der Prozess vom Antrag bis zur Ausnahme länger
als 1 Jahr dauern kann!
gut belegte und argumentierte Anträge im
politischen Prozess abriebfester und schneller sind!
ALLE Ausnahmen periodisch überprüft werden!
Gutachter vielleicht nicht Experten für genau Ihr
Thema sind, aber meist über kritischen Verstand,
Kontakte und Netzwerke verfügen!
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Bitte beachten Sie, dass...
weder die Kommission noch Gutachter die RoHS-
Richtlinie interpretieren! Das ist Ihre Aufgabe!
Stellen Sie keinen Antrag, um herauszufinden,
ob Ihr Produkt im Geltungsbereich der RoHS liegt
ob Ihr Produkt unter eine bestehende Ausnahme fällt
ob bestimmtes Material als homogenes Material zu definieren ist
FAQ-Dokument der KOM
(http://ec.europa.eu/environment/waste/weee/pdf/faq_weee.pdf);
EAR-Website: http://www.stiftung-
ear.de/hersteller/produkteinordnung/
Klärung ggf. durch europäischen Gerichtshof
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Schlechtes Argument: Recycling
„Meine Geräte werden alle recycelt, das Blei kommt
also nicht in die Umwelt und ist kein Problem.“
[...] Auch wenn Elektro- und Elektronik-Altgeräte [...]
Recyclingprozessen zugeführt würden, würde der Gehalt an
Quecksilber, Cadmium, Blei, Chrom VI sowie PBB und PBDE
aller Wahrscheinlichkeit nach ein Risiko für die Gesundheit
und die Umwelt darstellen. (Begründung (5) RoHS-Richtlinie)
Durchschnittliche Blei-Recyclingquote aus E-Schrott in
Europa: maximal 65% des in der Elektronik enthaltenen
Bleis
Mindestens 35% in Schlacken, Stäuben, Abfall zur
Deponierung
Recyclingquoten eher niedriger für andere Stoffe (Cd, Hg, ...)
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Schwieriges Argument: Ökobilanzen
„Studie XY beweist, dass der Ersatzstoff
umweltschädlicher ist als der verbotene Stoff“
Bleifrei besser
Bleifrei schlechter
Bleifrei besser
Bleifrei schlechter
Quelle: GEIBIG, Jack R.; Socolof, Maria Leet, University of Tennessee: Solders in Electronics – A Life Cycle Assessment
Summary; US Environmental Protection Agency (EPA), EPA 744-S-05-001, August 2005
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Umweltargumente
Ausnahme aus Umweltgründen möglich
Belege, möglichst quantitativ!
EPA-Studie (s. vorherige Folie) sollte beweisen, dass bleifrei
schlechter ist als Löten mit Blei (Antrag 15, 6.
Stakeholderkonsultation,
http://circa.europa.eu/Public/irc/env/rohs_6/library?l=/exemption_requ
ests/electronics_assemblies&vm=detailed&sb=Title)
Folie zeigt nur, dass bleifrei nicht nur positiv für Umwelt und
Ressourcen ist, KEIN Beweis dass bleifrei schlechter ist! (s. vorherige
Folie, „Do not compare across categories“)
Gewichtung unterschiedlicher, per se nicht vergleichbarer
Umwelteinflüsse nicht Kompetenz des Antragstellers, sondern im
Zusammenhang mit Gesetzen politische/gesellschaftliche
Entscheidung
Wieviel von welchem Risiko sind wir als Gesellschaft bereit zu
akzeptieren? Was ist uns wichtiger bzw. weniger wichtig?
Rahmenbedingungen und Einschränkungen der Studie beachten!
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Kein Argument: Geringe Mengen, Tradition, ...
„Wir verwenden nur ein paar wenige Gramm Kadmium.
Die Menge ist vernachlässigbar gegenüber dem, was
in NiCd-Batterien enthalten ist. Außerdem ist unsere
Schaltung ein Stück klassischer Ingenieurskunst und
Tradition und muss erhalten bleiben.“
Kleine Mengen und Traditionen kein Argument für eine
Ausnahme!
Anwendungen eines verbotenen Stoffes in anderen Bereichen,
die nicht unter die RoHS fallen, sind kein Argument für eine
Ausnahme in RoHS!
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Weitere Nicht-Argumente
Kosten
Unser Zulieferer hat versprochen, auf RoHS-konforme Materialien
umzustellen, hat‘s aber nicht getan. Deshalb konnten wir nicht
rechtzeitig umstellen.
Pech gehabt!
LTB (last time buy) und Single-Source Bauelemente
nicht gemäß Art. 5 (1) (b), wird von Kommission wahrscheinlich als
logistisches, nicht als technisches Problem gesehen; noch keine
entsprechende Ausnahme zugelassen
Nicht-Eignung einzelner Bauelemente für bleifreie Lötprozesse
Selektiv- oder Handlöten zumutbar
„Es war lange Zeit nicht klar, ob wir unter die RoHS-Richtlinie fallen.“
Pech gehabt! Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!
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Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Fragen?
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Anhang
Bestehende Ausnahmen im Anhang der
RoHS-Richtlinie (Stand Okt. 2007)
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RoHS-Ausnahmen
1. Mercury in compact fluorescent lamps not exceeding 5 mg per lamp
2. Mercury in straight fluorescent lamps for general purposes not exceeding:
— halophosphate 10 mg
— triphosphate with normal lifetime 5 mg
— triphosphate with long lifetime 8 mg
3. Mercury in straight fluorescent lamps for special purposes.
4. Mercury in other lamps not specifically mentioned in this Annex.
5. Lead in glass of cathode ray tubes, electronic components and fluorescent tubes.
6. Lead as an alloying element in steel containing up to 0,35 % lead by weight,
aluminium containing up to 0,4 % lead by weight and as a copper alloy containing up
to 4 % lead by weight.
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RoHS-Ausnahmen
7. - Lead in high melting temperature type solders (i.e. lead-based alloys containing
85 % by weight or more lead),
- lead in solders for servers, storage and storage array systems, network
infrastructure equipment for switching, signalling, transmission as well as network
management for telecommunications,
- lead in electronic ceramic parts (e.g. piezoelectronic devices).„
8. Cadmium and its compounds in electrical contacts and cadmium plating except for
applications banned under Directive 91/338/EEC [1] amending Directive 76/769/EEC
[2] relating to restrictions on the marketing and use of certain dangerous substances
and preparations.
9a. DecaBDE in polymeric applications
9b. Lead in lead-bronze bearing shells and bushes
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RoHS-Ausnahmen
10. Within the procedure referred to in Article 7(2), the Commission shall evaluate the
applications for:
— Deca BDE,
— mercury in straight fluorescent lamps for special purposes,
— lead in solders for servers, storage and storage array systems, network
infrastructure equipment for switching, signalling, transmission as well as network
management for telecommunications (with a view to setting a specific time limit for
this exemption), and
— light bulbs,
as a matter of priority in order to establish as soon as possible whether these items
are to be amended accordingly.
11. Lead used in compliant pin connector systems.
12. Lead as a coating material for the thermal conduction module c-ring.
13. Lead and cadmium in optical and filter glass.
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RoHS-Ausnahmen
14. Lead in solders consisting of more than two elements for the connection between
the pins and the package of microprocessors with a lead content of more than 80 %
and less than 85 % by weight.
15. Lead in solders to complete a viable electrical connection between semiconductor
die and carrier within integrated circuit Flip Chip packages.
16. Lead in linear incandescent lamps with silicate coated tubes.
17. Lead halide as radiant agent in High Intensity Discharge (HID) lamps used for
professional reprography applications.
18. Lead as activator in the fluorescent powder (1 % lead by weight or less) of
discharge lamps when used as sun tanning lamps containing phosphors such as BSP
(BaSi2O5:Pb) as well as when used as speciality lamps for diazo-printing
reprography, lithography, insect traps, photochemical and curing processes
containing phosphors such as SMS ((Sr,Ba)2MgSi2O7:Pb).
19. Lead with PbBiSn-Hg and PbInSn-Hg in specific compositions as main amalgam
and with PbSn-Hg as auxiliary amalgam in very compact Energy Saving Lamps
(ESL).
20. Lead oxide in glass used for bonding front and rear substrates of flat fluorescent
lamps used for Liquid Crystal Displays (LCD)
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RoHS-Ausnahmen
21. Lead and cadmium in printing inks for the application of enamels on borosilicate
glass.
22. Lead as impurity in RIG (rare earth iron garnet) Faraday rotators used for fibre
optic communications systems.
23. Lead in finishes of fine pitch components other than connectors with a pitch of
0.65 mm or less with NiFe lead frames and lead in finishes of fine pitch components
other than connectors with a pitch of 0.65 mm or less with copper lead frames.
24. Lead in solders for the soldering to machined through hole discoidal and planar
array ceramic multilayer capacitors.
25. Lead oxide in plasma display panels (PDP) and surface conduction electron
emitter displays (SED) used in structural elements; notably in the front and rear glass
dielectric layer, the bus electrode, the black stripe, the address electrode, the barrier
ribs, the seal frit and frit ring as well as in print pastes.
26. Lead oxide in the glass envelope of Black Light Blue (BLB) lamps.
27. Lead alloys as solder for transducers used in high-powered (designated to
operate for several hours at acoustic power levels of 125 dB SPL and above)
loudspeakers.’
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RoHS-Ausnahmen
28. Hexavalent chromium in corrosion preventive coatings of unpainted metal
sheetings and fasteners used for corrosion protection and Electromagnetic
Interference Shielding in equipment falling under category three of Directive
2002/96/EC (IT and telecommunications equipment). Exemption granted until 1 July
2007.’
29. Lead bound in crystal glass as defined in Annex I (Categories 1, 2, 3 and 4) of
Council Directive 69/493/EEC
Vom TAC angenommene Ausnahmen, (noch?) NICHT rechtskräftig!
30. Cadmium alloys as electrical/mechanical solder joints to electrical conductors
located directly on the voice coil in transducers used in high-powered loudspeakers
with sound pressure levels of 100 dB (A) and more.
31. Lead in soldering materials in mercury free flat fluorescent lamps (which e.g. are
used for liquid crystal displays, design or industrial lighting).
32. Lead oxide in seal frit used for making window assemblies for Argon and Krypton
laser tubes.
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