DVA Unterschiede

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      1. Erklären sie den Unterschied zwischen einer Dispositions- und einer
         Strukturstufe

         Die Strukturstückliste zeigt nicht nur für Erzeugnisse, sondern auch für die
         Baugruppen, aus welchen Teilen sie bestehen.

         Die Dispositionsstückliste sagt darüber hinaus noch etwas über die
         Dispositionsreihenfolge der Teile bzw. Baugruppen aus.

         Unterschied: Alle Stücke, die in der Strukturstückliste auf unterschiedlichen
                       Fertigungsstufen aufgeführt sind, werden der Dispositionsstufe 1
                       zugewiesen. Durch diese Vorgehensweise werden sämtliche Stücke
                       einer Teileart zusammengefasst und können gemeinsam disponiert
                       werden.
         Abb. 6.2 S.207




2. Ermitteln sie die Dispositionsstufe
      ????

   21.03.2011                                                                    Seite 1 von 18
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3. Wie sieht die komplette Dispositionsrechnung aus, vielleicht eine konkrete
   Aufgabe dazu durchrechnen?
   Aufgabenstellung:
   Ü6.2
   Ein Unternehmen fertigt zwei Endprodukte (j = 4,5). Die Zusamme nsetzung dieser
   Endprodukte aus einer Baugruppe (J = 3) und de ren Zusammensetzung aus Einzelteilen
   (J = 1,2) ist im folgenden Gozintograph darstellt:
                   4                                                 5
                                 2                        1

                                             3


                                     1                1
                   1                                                 2



   Der Primärbedarf an Endprodukten, Baugruppen und Einzelteilen für die folgenden acht
   Perioden kann nachstehender Tabelle entnommen werden:

                               Periode
   Produkt j 1     2       3       4        5     6         7    8
      1         - 29      25      70        -     -         -    -
      2         - 29      25      20        -     -         -    -
      3         - 14      62      41       25     -         -    -
      4       100 50       -     130      150    80       110    -
      5        60 70      30      40        -    80        30   30
   Tab 1: Primärbedarf

   Die Lagerbestände zu Beginn der Periode 1 sowie die vorgegeben Sicherheitsbestände für die
   einzelnen Produkte sind in der zweiten Tabelle angegeben:


      Produkt j     1   2     3   4    5
    Lageranfangs-   0   0 400 180 200
       bestand
     Sicherheits-   0   0    10 20 10
       bestand
   Tab. 2: Lageranfangsbestände und Sicherheitsbestände


   Die Vorlaufzeiten de r einzelnen Produkte betragen:
      Produkt j      1     2    3    4    5
     Vorlaufzeit     1     1    1    2    3
    (in Perioden)
   Tab. 3: Vorlaufzeiten

   Bestimmen Sie für die nächsten acht Perioden die nicht freigegebenen Betriebaufträge
   (Produktionsmengen und Termine). Hierzu stehen Ihnen noch folgende zusätzlichen
   Informationen zur Verfügung:


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      Zur Bestimmung des Bruttobedarfs ist ein Mehrverbrauchszuschlag (10 % vom
       Primär- und Sekundärbedarf für alle Produkte) zu berücksichtigen.
      In der Produktion sind bereits zwei Betriebsaufträge für die Endprodukte 4 und 5
       freigegeben. Der erste Betreibsauftrag wird zum Ende der ersten Periode fertig gestellt
       sein. Von Endprodukt 1 stehen dann zu Beginn der zweiten Periode zusätzlich 100
       Einheiten zu Verfügung. Der zweite Betriebsauftrag wird so fertig gestellt, dass zu
       Beginn der vierten Periode zusätzlich 110 Einheiten von Produkt 2 für den Absatz
       bereitstehen.
      Verwenden Sie zur Ermittlung der Losgrößen die „Lot for Lot“- Regel, bei der der
       jeweilige Periodenbedarf zu einem Los zusammengefasst wird.




Lösung:




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   4. Definieren Sie Disposition

      Disposition: Ableitungen von Fertigungs- bzw. Montageaufträgen oder Bestellungen
                   aus Bedarfen.

   5. Wie wird Primär- und Sekundärbedarf ermittelt?

   Primärbedarf:    aus Markterfordernissen (Kundenauftrag oder Prognose) und
                    Ressourcenverfügbarkeit „direkt“, „independent demand“
                    (Bedarf nicht von anderen Bedarfen abhängig)

   Sekundärbedarf: aus anderen Bedarfen (Primärbedarf, Sekundärbedarf, disponierte
                   Aufträge) abgeleitet, „indirekt“ „dependent demand“


   6. Stellen sie eine Baukastenstückliste auf

   Baukastenstückliste:    sind jeweils die Baugruppen bzw. Endprodukte mit den
                           unmittelbar in sie eingehenden Teilen bzw. Baugruppen
                           aufgeführt. Formal verknüpfen sie zwei Stufen und liefern damit
                           genau die Information, die bei der schrittweisen Ermittlung der
                           Betriebsaufträge notwendig ist.

   siehe Gozintograph aus Aufgabe 2

   Endprodukt 7

             Nr.     Bezeichnung       Menge           Auflösen

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      5                Baugruppe 5       3               J
      4                Baugruppe 4       1               J
      3                Teil 3            4               N

    Baugruppe 5

              Nr.       Bezeichnung          Menge           Auflösen
      4                Baugruppe 4  2                    J
      2                Teil 2       3                    N
      1                Teil 1       6                    N

    Baugruppe 4

              Nr.       Bezeichnung          Menge           Auflösen
      3                Teil 3       1                    N
      2                Teil 2       5                    N

    Endprodukt 6

              Nr.      Bezeichnung           Menge           Auflösen
      5                Baugruppe 5 2                     J


7. Wie werden Stücklisten in einer relationalen DB implementiert
 Die Baukastenstückliste wird in 2 Tabellen abgelegt

 1. Teile- / Artikelstamm
 Hier wird ein Artikel identifiziert, z.B durch Nummer und es werden eine Menge an Artikel-
 Attributen, bspw. Bezeichnung, Losgröße, Lieferant, Einheit etc

 z.B
 Artikel( ArtNr, Bezeichnung, Hersteller(als Foreign Key), Einheit(als Foreign Key),
 Losgröße)

 2. Strukturen
 Hier werden Artikel nach dem „ist enthalten in“ – Prinzip aufgelistet.

 Struktur(ArtNr, Enthalten_in, Anzahl)

 Beides PrimaryKey-Elemente sind gleichzeitig Foreign Keys auf Artikel. Anzahl gibt an, wie
 oft der Artikel in der übergeordneten Stufe enthalten ist.


 Endprodukte sind nirgends enthalten, dementsprechend ist deren Feld NULL, oder wenn das
 DBMS keine Nullbaren Primärschlüssel zuläst, ein besonderer Kennzeichnungseintrag, mit
 dem die höchste Stufe bei der Struktur und der Disposition hervorgehoben wird.

 Bei der Disposition wird im ersten Schritt ein Eintrag mit der Speziellen Kennzeichnung
 (bzw. NULL) gesucht. Damit lassen sich alle Artikel, die bei „enthalten_in“ diesen Artikel
 aufführen, selektieren, und man kann mit Hilfe von „Anzahl“ und dem Primärbedarf( aus

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 anderer Tabelle entnehmen) den Sekundärbedarf für das untergeordnete Objekt berechnen
 (Dabei Losbildung der obersten Ebene nicht vergessen!). Wenn dieser Vorgang für alle
 Artikel der obersten Stufe durchgeführt ist, und die Sekundärbedarfe kumuliert werden, Kann
 man anschließend unter einbeziehung der Primärbedarfe Lose bilden und die Disposition
 fortsetzen.


8. Definieren Sie einen Betriebskalender (Wandeln sie einen realen in einen
   Betriebskalender um)
 Betriebskalender: Fortlaufende Zählung von Arbeitstagen, d. h. Wochenenden, Feiertage,
 Betriebsurlaub werden NICHT mitgezählt
 Beispiel:     Januar 2003
               31 Monatstage
               davon 2 Feiertage (Keine Betriebsferien ;-))
               davon 4 Wochenende a 2 Tage (= 8 Tage) bei 5-Tage-Woche

                31 – 2 – 8 = 21 Arbeitstage

                Der erste Januar ist ein Mittwoch, also hat der Januar mehr Tage im Jahr 2003
 (>= 4), deshalb
                beginne ich mit der Zählung bei eins im Jahr 2003 (außerdem wird der
         Betriebskalender erst
                2003 eingeführt, lege ich jetzt mal fest, man kann sonst auch fortlaufend über
         die
                Jahreswechsel zählen, wenn ich nicht irre).

           Wo     1   2     3    4      5          Wo 1       2    3      4     5
           Mo         6     13 20       27         Mo              7      12    17
           Di         7     14 21       28         Di         3    8      13    18
           Mi    1    8     15 22       29         Mi         4    9      14    19
           Do    2    9     16 23       30         Do 1       5    10     15    20
           Fr    3    10 17 24          31         Fr 2       6    11     16    21
           Sa    4    11 18 25                     Sa
           So    5    12 19 26                     So
                Normaler Kalender                   Betriebskalender

    9. Was ist bei der Anlage von Mengenfelder zu beachten (Stellenzahl,
       Verwendung unterschiedlicher Mengenfelder)
    Bei den Attributen (Datenfeldern) sind Zeit- und Mengenfelder entscheidend. Sie kommen
    in mehreren Tabellen vor, werden aber oft vereinheitlich, z.B. so dass die Mengenfelder in
    Stücklisten (Mengenfaktor), Materialstamm (Losgröße) und Produktionsprogramm
    (Bedarfe) gleiche Form haben. Mengen können nach Größe und Einheit sehr
    unterschiedlich sein, so dass relativ viele Vor- und Nachkommastellen vorzusehen sind.
    Außerdem müssen die jeweiligen Einheiten immer in gleicher Weise eingegeben werden
    (z.B. „ST“ für Stück), damit sie per Programm verarbeitet werden können. Das erfordert
    nicht nur ein eigenes Datenfeld für die Mengeneinheit, sondern auch eine Hilfstabelle für
    deren Definition.

    in unserem Beispiel:


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    Mengen-Begriff taucht in den Tabellen Struktur, Produktionsprogramm und
     Nettobedarf auf und erfasst Bedarf pro KW oder je Einheit
    aus Gründen der Performance ist die Feldgröße Menge der Tabelle Struktur nur
     2stellig
    Menge ist ein int-Wert. Auftretende nicht ganzzahlige Bedarfszahlen können
     entsprechend auf und abgerundet werden, wobei allein wichtig ist, dass sich über die
     Zeit derselbe Bedarf ergibt

   10.Dispositionsschema: Wie werden Bedarfe miteinander verrechnet
   Ableitung von Fertigungs- / Montagaufträgen oder Bestellungen aus Bedarfen
   Einfache Disposition
   Einzelne Schritte:
          1. Bedarfsermittlung (Gesamtbedarf)
             Primär- und Sekundärbedarf (Stücklistenauflösung)
          2. Nettobedarfsermittlung
             Gesamtbedarf = Bruttobedarf
                            - [Lagerbestand - Sicherheitsbestand]
                            - lfd. Bestellungen (Bestellungen) / Aufträge
                            + Rückstand (Reservierungen)
                            = Nettobedarf
          3. Losbildung (Losgröße, Auftragsbildung)
             -> Liefertermin, erste Periode des Deckungszeitraums
          4. Vorlaufverschiebung Beginntermin Liefertermin – VLZ
          5.
      Mehrstufige Disposition:
      Sekundärbedarfe werden aus den disponierten Bestellungen der Vorstufe abgeleitet

      Schema siehe oben

   11.Auflösung der Stücklisten (DB) in entsprechende Produktionsstufen
   Ist diese Frage nicht mit Frage 7 identisch ???

   12. Algorithmen S 216, 204, 366
       Algorithmus zur Dispositionsplanung




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             Start




        Stufe init




       Artikel init




       Woche init




      Bruttobedarf




      Nettobedarf

                              nächste   nächster   nächste
                              Woche      Artikel    Stufe
      Losbildung




        Vorlauf-
     verschiebung




                       nein
      letzte Woche

                 ja


                       nein
     letzter Artikel

                 ja


                       nein
       lezte Stufe

                 ja

          Ende




MRP-Lauf (Struktogramm)




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                                           START




                                            s=S




                             Einlesen Primärbedarf jJ(s)



                                                            ja
                                            s=S

                                                   nein


                           Einlesen Sekundärbedarf jJ(s)




                             Bruttobedarfsrechnung jJ(s)




                                 Nettobedarfsrechnung jJ(s)




                                  Losgrößenbildung jJ(s)



                               Vorlaufsverschieben jJ(s)
                             (Sekundärbedarf der Folgestufe)




                          nein
                                            s=1
             s := s - 1
                                                   ja

                                           STOP




Übe rsicht übe r die kurzfristige operative Planung
(Master Production Schedule          MPS)

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                  Primärbedarfsermittlung
                    Prognosen, Aufträge
                   Produktionsprogramm

                                 MPS

                   Sekundärbedarfsermittlung
                     (Stücklistenauflösung)

                    Bruttobedarfsermittlung


                     Nettobedarfsermittlung                       MRP


                     Losgrößenberechnung


                       Grobterminplanung

                                   Nicht-freigegebene
                                   Betriebsaufträge

                     Auftragsterminplanung


                       Kapazitätsabgleich

                                     freigegebene
                                     Betriebsaufträge



13.Wenden sie die Regel für Schaltjahre auf das Jahr 2000 an

     Zählung beginnt mit Jahr 1
     jedes 4. Jahr ist ein Schaltjahr (durch 4 teilbar ohne Rest)
     2000 / 4 = 500 Rest 0 -> also Schaltjahr
     jedes 100. Jahr ist es aber nicht (durch 100 teilbar ohne Rest)
     2000 / 100 = 20 Rest 0 -> also nicht
     jedes 400. Jahr ist es aber wiederum doch
     2000 / 400 = 500 Rest 0 -> also Schaltjahr


14.Wenden sie die Regel für die Wochenzählung an – z.B. Woche 53
   3 Schreibweisen
        Wochen: fortlaufende Zählung, im Jahr von 1 bis 52 bzw. 53. Woche zählt zu dem
        Jahr, in dem ihre meisten Tage liegen (>=4), d.h. es gibt 53 Wochen wenn in der
        letzten 53 Woche >= 4 Tage von Dezember enthalten sind
        z.B. : Woche 53:      30; 31; 1; 2; 3; 4; 5 , also nur 2 Tage => 52 Wochen
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              Woche 53:                  28; 29; 30; 31; 1; 2; 3 , also 4 Tage        => 53
          Wochen

          Schreibwe isen: 02.01.1977
          1977-01-02
          1976-W53-7 -> 7 = Sonntag, W53, weil mehr als 4, also 5 Tage, noch im alten
          Jahr liegen.
          1976-367     -> 365 + 2    (bin mir da nicht ganz sicher! Silke)

          Proof: Per definition, the first week of a year is W01 and consequently days
          before week W01 belong to the previous year and so there is no week with
          lower numbers. Considering the highest possible week number, the worst case
          is a leap year like 1976 that starts with a Thursday, because this keeps the
          highest possible number of days of W01 in the previous year, i.e. 3 days. In
          this case, the Sunday of W52 of the worst case year is day number
          4+51*7=361 and 361-366=5 days of W53 belong still to this year, which
          guarantees that in the worst case year day 4 (Thursday) of W53 is not yet in the
          next year, so a week number 53 is possible. For example, the 53 weeks of the
          worst case year 1976 started with 1975-12-29 = 1976-W01-1 and ended with
          1977-01-02 = 1976-W53-7. On the other hand, considering the lowest number
          of the last week of a year, the worst case is a non- leap year like 1999 that starts
          with a Friday, which ensures that the first three days of the year belong to the
          last week of the previous year. In this case, the Sunday of week 52 would be
          day number 3+52*7=367, i.e. only the last 367-365=2 days of the W52 reach
          into the next year and consequently, even a worst case year like 1999 has a
          week W52 including the days 1999-12-27 to 2000-01-02. q.e.d.

          ????? (können wir vielleicht das was oben steht (Englisch), gemeinsam
          durchgehen????)


15. Geben Sie den .... als Modified Julian Date an
    ab dem Jahr: 1900 bis heute:
    102* 365 + 26 + 31 + 28 + 31+ 30 + 31 + 30 + 31 + 31 + 30 + 31 + 13 +
    [(9 + 23 / 60) / 24 ]
    in Excel eintippen

       MJD = Tageszählung ab 1.1.1900 für Planungen, Statistiken u. ä., Uhrzeit wird als
       Dezimalbruch dargestellt: 12 Uhr -> 0,5


16. Wie wird in BS gezählt?
       Sekundenzählung ab dem 1.1.1970 (UNIX) bzw. 1.1.1980 (MS-DOS Windows) jeweils 0
       Uhr

17.Wann läuft die Zählung über?

       Zur Zählung wird ein Integer benutzt (4Byte) benutzt( vermutlich unsigniert).



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      Damit kann bis 2^32 gezählt werde, was ~4,3*10^9 entspricht. Es können also etwa 140
      Jahre Sekundenweise mit dieser Methode gezählt werden. Ein Überlauf erfolgt demnach
      in etwa 2210-2220.

      Werden Integer doppelter Genauigkeit verwendet ( 8Byte), ist in etwa 64 Milliarden
      Jahren mit einem Überlauf zu rechnen.

      Überlauf:
      Windows:           2036-02-07
      Unix:              2038-1-19 ohne VZ
                         2106-2-07 mit VZ

18. Wie ist die Systemzeit implementiert?

      Feldtyp 32 Bit long int – ohne VZ/mit VZ???????

19.In welchem Jahr läuft eine Unix-Uhr aus?

   ???????
20.Welche Nummernsysteme kennen sie mit bsp.
      Verbundnummernsystem

      Verbundnummern können
             hie rarchisch (möglichst zuerst Klassifikation (sprechend), dann Identifikation
               (nichtsprechend))
            Bsp.: Matrikelnummer: 700578  700 (klassifizierend), 578 (identifizierend)

               parallel (Klassifikation redundant, Identifikation alleine eindeutig
              Bsp.: Wochennummern in einem Jahr
      sein.

   21.Welches sind die Aufgaben von Nummernsystemen?
           identifizieren (eindeutiges Erkennen)  nichtsprechend
           klassifizieren (Zuordnen der Objekte zu Klassen)  sprechend z.B.
            Autokennzeichen
           informierend (direkt enthaltene Information) z.B. 4711
           Klassifizierend und identifizierend
            Verbundnummernsystem              teilsprechend (z.B. Matrikelnummer: 700XXX,
            die ersten
                                                      drei Ziffern für Fachbereich und Jahr, die
                                                      restlichen drei: unterschiedlich)


   22. Welche Anforderungen werden an Nummernsysteme gestellt?

           soll eindeutig sein (Nummer soll nur einmal vorkommen, nur eine Nummer pro
            Objekt).
           soll kurz sein (Aufwand, Fehlerhäufigkeit, Merkfähigkeit)

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       Reserve (auf 20 Jahre, mindestens 50%) „Kapazitätsreserve“
       lesbar (Zifferngruppen, Trennzeichen)
       einheitlich (feste Stellenzahl, feste Schreibweise)

23.Entwerfen sie ein Nummernsystem – eigenes Bsp.

   Bsp.: Matrikelnumme r

                 Z           Z    Z           Z     Z     Z




                Klassifizierend              Identifizierend


             Hierarchische Verbundnumme r
   Matrikelnummer ist nur zusammengesetzt eindeutig

24.Warum haben Sie das hierarchische oder parallele Nummernsystem
   gewählt

   Mit hierarchischen Verbundnummern sind mehrere Kombinationen an Zahlen möglich.
   Wenn bei Matrikelnummer z.B. paralleles System verwendet wird dann sind bei ZZZ nur
   999 Nummern möglich. Also paralleles System für Matrikelnummer nicht sinnvoll.

25. Berechnen Sie die Prüfziffer für den EAN Code und für den ECONS

   EAN-Code

   Nr.                        9 7 8 3 4 4 6 1 8 7 7 6 4
   Gewichtung.                1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1
   Prod.                      9 21 8 9 4 12 6 3 8 21 7 18 4

   Quersumme:          126 (9+21+8+9+4+12+6+3+8+21+7+18) / 130 (mit PZ)
   PZ errechnen:
                       126 / Modul 10 = 12 Rest 16
                       Modul – Rest = 10 – 6 = 4
   PZ prüfen:
                       130/10 = 13 Rest 0 , also richtig!!!


   ECONS (Einheitlicher Kontennumme rn Schlüssel)
   Gewichtung: 1, 2, 1, 2, (1) ; Modul 10 ; Subtraktion ; Ziffernsumme

   Fahrzeugnummern der Eisenbahn

   Nummer:             120    116 - 9
   Gewichtung:         121    212 - 1
   Produkt:            140    2112 - 9

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     Ziffernsumme:     20 (1+4+0+2+1+1+2+9) / 11(20-9)

     PZ rechnen:       11 / Modul 10 = 1 Rest 1
                       10 –1 = 9
     PZ prüfen:        20 / 10 = 2   Rest 0 => richtig


  25. Eine Prüfziffernrechnung zur numerischen Barcodes durchführen
  Bsp.: Klartext               4022
        Gewichtung:            3131
        Produkt:              12 0 6

         Summe Produkte:       18

         PZ rechnen:   18 / 10 = 1 Rest 8
                       10 – 8 = 2
         PZ prüfen:    20 / 10 = 2    Rest 0 => richtig


26.Wie kann erreicht werden, dass dieser Code Selbstkorrigierend ist
  Durch Redundanz wird ein Code fehlererkennend, u. U. fehlerkorrigierend

  Feste Anordnung macht einen Code selbstprüfend, z. B. 2/5 interleaved

27.Nennen sie die Verschlüsselungsinhalte des EAN
  EAN (European Article Numbering): Land, Unternehmen, Produkt

  Ziel: mit der Ware soll ein eindeutiger Schlüssel verbunden werden; aber keine Information
  –> Zugriff auf Warendaten in Unternehmen über EAN als PK

28.Definieren Sie Stamm und Bewegungsdaten, Nennen sie jeweils 2 Beispiele

     Stamm                                          Bewegungsdaten
     Definition:                                    Definition:
     Es handelt sich um eine auftragsunabh. NR      Es handelt sich um eine auftragsabh. NR

     Artikel-, Kunden-, Lieferanten-                Kundenaufträge, Betriebsaufträge,
     Mitarbeiterstammdaten                          Bestellungen Bestände Buchungen


29.Welche Fehlerarten bei der Übermittlung von Nr. kennen sie?

     - Falsche, fehlerhafte, vertauschte oder eingestreute Ziffer kann auftreten
     - dies kann eine einzelne oder mehrere Ziffern sein

30.Wodurch kann man Fehler bei Übertragung erkennen?

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     Formales Erkennen solches Fehler:
         Nach Erkenntnisse der Codierungstheorie
         Mit „Prüfziffer“ oder „Prüfsummen“, die für den jeweiligen Anwendungsfall
           geeignet sind

31.Welche Techniken der Systemsicherung kennen Sie
     Systemsicherung:
     - wichtige Entwurfsaufgabe und organisatorische Aufgabe bei DV Systemen
     - arbeitsteilige Prozesse sind bei der Informationsverarbeitung und –weitergabe
     fehleranfällig
     - Sicherung nötig, aber muß wirtschaftlich sein

     be währte Techniken
     Beispiele:
     1. doppelte Buchführung, Doppik
         - Buchung und Gegenbuchung
         - Bilanz- und Erfolgsrechnung
         - allgemein Zeilen~ und Spaltensummen in Tabellen

     2. Kontrollsumme n
         - bei arbeitsteiliger Vorgangsbearbeitung
         - jede „Station“ prüft Kontrollsummen
         - Summen von Belegzahl, Beträge, Mengen, Datum, Nummern ....
         - Kontrollkreise für einzelne Summen in Vorgangskette (jeder Bearbeiter muß
            Summe
            neu errechnen und mit vorheriger vergleichen)

     3. Folgekontrolle
         - Lückenlosigkeit für Belege / Datenobj. wird geprüft
         - fortlfd. Nummern, durch Paginiestempel (= Nummerieren von Seiten Datenobj.)/
            DV

     4. Plausibilitätsprüfungen
         - Prüfung auf formale und logische Korrektheit
         - Zeichenart (alpha, nummerisch), Stellenzahl
         - Vgl. mit bereits gespeicherten Daten (z.B. Mengeneinheit)
         - Grenzwerte (< 0, Datum in der Zukunft / Vergangenheit, unmögliche Werte z.B.
            Wochenarbeitszeit von 100.000 Std)

     5. Prüfziffe rn
         - spezielle Technik für die Richtigkeit von Nummern
         - verschiedene Verfahren mit gleichem Grundprinzip
         - gehören ggf. zur Definition eines Nummernsy<stems

32.Welche Fehler können in einer eingescannten Nummer enthalten sein?
     Fehlerraten bei der Nummern- und Dateiübermittlung
            a. Ziffern verloren oder falsch, zusätzliche Ziffer
            b. Drehfehler: einfach oder doppelt

33.Warum werden PZ bei Barcodes verwendet
  21.03.2011                                                                   Seite 15 von 18
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      Im Fall einer schrägen Lsg kann der Barcode syntaktisch richtig sein die Semantik ist
      allerding nicht korrekt -> durch PZ erfolgt die inhaltliche Sicherung des Barcodes
      Definition:
              a. Eine Ziffer oder ein Zeichen, das auf der Grundlage anderer Zeichen in einem
                  Code berechnet wird und zur Überprüfung der Zusammensetzung des Codes
                  dient.
                  vgl. Symbolprüfzeichen und Datenprüfzeichen/Datenprüfziffer.
              b. "Ein Prüfzeichen im Sinne der Numerierung ist ein Nummernzeichen, das aus
                  einer gegebenen Nummer nach bestimmten Regeln ermittelt wird, um das
                  Prüfen dieser Nummer auf ihre Richtigkeit zu ermöglichen." (DIN 67663).

34.Warum gibt’s Stop- und Startzeichen bei Barcode?
   Start- und Stopzeichen Ermöglichen das Einlesen von Barcodes sowohl in Vorwärts- als
   auch in Rückwärtsrichtung. Sie werden teilweise auch zur Feststellung der verschiedenen
   Barcodes herangezogen.

35.Wie heißt die lesbare Zeile?
      Klarschrift

36.Was ist ein Modul?
   Die Nominal- oder Nenneinheit einer Abmessung in einem Symbolzeichen. In bestimmten
   Symbologien können die breiten Striche und Lücken als Vielfaches eines Moduls spezifiziert
   sein.
   http://www.aim-d.de/ Barcode Wörterbuch

   Das schmalste Element eines Barcodes. Breite Striche und Lücken errechnen sich als
   Vielfache eines Moduls.


37.Wie ist der interleaved Barcode definiert
      selbstüberprüfender Code. Aus fester Anordnung lässt sich auf Fehler schließen
      z.B. : 2/5 überlappt => zwei von 5 Balken oder Lücken sind breit.

38.Definieren sie den Code 2 aus 5

          5 dh pro Zeichen existieren 5 Elemente
          Davon sind 2 breit (Lücke ist breit oder Modul ist breit) => beides möglich (entweder
          Lücke oder Modul)

39.Kann der Barcode auch rückwärts gelesen werden?

          ja, durch den Scanner




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Allgemeine Sachen:
Algorithmus aus unserer Aufgabe:
J(s): Indexmenge der Erzeugnisse in Dispositionsstufe s
MRP-Lauf (Struktogramm)
Quelle: Schneeweiß „Einführung in die Produktionswirtschaft “


Für die Zusamme nstellung einer Anlage gelten folgende Regeln
1.   Jede Anlage enthält genau einen Kuvertierer (packt die Drucksachen in Umschläge).
2.   Eine Anlage kann unabhängig voneinander folgende Maschinen enthalten
         a. 0 bis 8 Beilagenanleger (fügt dem Schreiben je eine Beilage bei, z.B. Werbefaltblatt)
         b. 0 bis 2 Falzwerke (faltet die Blätter passend für den Umschlag)
         c. 0 bis 2 Schneidwerke (schneidet aus Endlospapier einzelne Blätter)
3.   Zu jeder Anlage gehört eine Gesamt-St euerung (Computer)

Daraus   ergeben sich 5 Stufen:
   1.    Einzelteile bestehen aus Material (1)
   2.    Baugruppen bestehen aus Einzelteilen (1-7)
   3.    Funktionseinheit en bestehen aus Baugruppe (1 -5)
   4.    Maschine besteht aus Funktionseinheiten (1-7)
   5.    Anlage besteht aus Maschinen (1-4) und einer Computer Steuerung

Siehe Gozintograph als Hilfe

Algorithmus:

Start

Stufe = 5;

Schleife für jede Stufe
       Ermittle Anzahl Komponente
       Schleife für jede Komponente der Stufe (Von der 1 Komponente bis zur letzte)
                Wenn Stufe = 5
                        dann
                               Primärbedarf einlesen; Tabelle Bedarfsprognose
                               Sekundärbedarf & Mehrverbrauchzuschlag = 0 (da Endprodukte)
                        Sonst
                               Bestehender Bedarf(Oberkomponente) einlesen TB Bestellungen
                               Faktor(Oberkomponente) einlesen  Tabelle Struktur
                               Sekundärbedarf = Primärbedarf(Oberkomponente) * Menge (Faktor)
                               (Wenn mehrere SB entstehen dann Summe bilden => Schleife)
                Ende

                Bruttobedarfsrechnung:
                Mehrverbrauchzuschlag einlesen (fehlt in der Tabelle Artikel) ????
                Bruttobedarf = Primärbedarf + Sekundärbedarf + Mehrverbrauchszuschlag

                Nettobedarfsrechnung:
                Einlesen Lagerbestand, Sicherheitsbestand Tabelle Artikel
                VB = LB – SB


                Wenn BB > VB

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                         dann
                         Nettobedarf = BB – VB  Speichern in der Tabelle Nettobedarf
                         sonst
                         Nettobedarf = 0  Speichern in der Tabelle Nettobedarf
                Ende


                Wenn Nettobedarf > 0
                      dann
                             Losgrößenbildung:
                             Einlesen Losgröße Tabelle Artikel

                                   While Losgröße < Nettobedarf
                                          Losgröße = Losgröße + Losgröße
                                   Ende
                                   Losgröße  Speichern in der Tabelle Bestellung

                                   Vorlaufverschiebung:
                                   VLZ einlesen Tabelle Artikel
                                   Bestelldatum = Bedarfsdatum – VLZ  speichern in TB Bestellung

                                   Lagerbestand (Folgeperiode) = (Lagerbestand – Bruttobedarf) +
                                                                    + (Losgröße – Nettobedarf)
                                    speichern in der Tabelle Artikel
                                   (Man muss auch die Grenz e für den min. LB festlegen?)

                Ende

        End Schleife(gehe bis ende der Liste)

        Wenn Stufe = 1
               dann
               Break
               Sonst
               Stufe = Stufe – 1
        Ende

End Schleife(next)

Ende




21.03.2011                                                                          Seite 18 von 18

				
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posted:3/22/2011
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