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					TiK – Technik im Klartext: Titel, Teaser, Bildtexte                                         1




Der Titel

Unterscheidung zwischen Dachzeile, Haedline und Unterzeile:


Technikgeschichte: Innovationen in Deutschland und den USA

Viele Impulse
kamen vom Militär
Die technologische Lücke zwischen Deutschland und den USA
war ein Schwerpunkt der Jahrestagung der Technikhistoriker im VDI.
Diese Lücke existierte zwar in Form eines Produktivitätsrückstandes
zu den USA, aber sie war auch Teil eines symbolischen Kräftemessens
zwischen Europa und den Vereinigten Staaten.
(VDI-Nachrichten, 12.3.2004)




 Mit einem Blickfang Aufmerksamkeit wecken
  Überraschung, Widerspruch, Gegensatz, Besonderheit, Bild, Wortspiel,
  Zitat, Frage
     Ist der Wille frei?
     Wie der Mensch seinen Willen bildet, darüber findet die Forschung in jüngster Zeit einiges heraus. Das
     neue Wissen lässt einen alten Streit aufflackern: den um die Freiheit des Willens.
     (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19.1.2003)

     Ackern im Mittelfeld.
     Im internationalen Vergleich ist die deutsche Hochschulforschung allenfalls durchschnittlich. Ein
     Indizienbeweis
     (DIE ZEIT, 10.7.2003)


 Einen Anreiz zum Weiterlesen schaffen
  Fragen aufwerfen, Paradoxe gegenüberstellen, Assoziationen wecken, an
  Bekanntes anschließen
     Am Anfang war das Auge, nicht das Wort.
     Der Wiener Kunsthistoriker Otto Pächt und seine Studien zur venezianischen Malerei
     (FAZ, 2.10.2002)


 Thema benennen, Kernaussage treffen
  „Monogramm des Inhalts“, Schopenhauer
    Per Anhalter durchs Sonnensystem.
    Paderborner Mathematiker tüfteln an energiesparenden Flugbahnen für Raumsonden.
     (bild der wissenschaft 2/2004)
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 Betroffenheit auslösen
    Das Barometer der Gifte.
    Toxikologen streiten über die Frage, wie viel Schadstoff der Mensch verträgt
    (Süddeutsche Zeitung, 18.2.2003)


 Unterscheidung/Kontrast zwischen emotionaler und rationaler
  Ansprache in Haedline und Unterzeile
     Flüssiggummi durch die Spritze.
     Die Erforschung eines neuen Produktionsverfahrens
     (TiK-Text vom WS 2003/04)

     Kant und die Naturerkenntnis
     Grenzen und Aktualität seines naturwissenschaftlichen Denkens und seiner Vernunftkritik
     (Forschung & Lehre 3/2004)




Aktueller Trend in den Printmedien:

Die Unterzeile wird länger. Sie umfasst mitunter mehrere Sätze und ist – im
Gegensatz zum bisherigen Gedankenstrich – mit normalen Satzzeichen
versehen. Durch diese Länge übernimmt sie in manchen Publikationen die
Funktion des Leads.
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Die Illustration

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte...“


 „Eyecatcher“ (Hinkucker)
  Schon bei der Motivwahl den „Aha-Effekt“ suchen

 Das Motiv vorbereiten
  Reinigen, ordnen, funktionsfähig herrichten

 Maßstäbe verdeutlichen
  Der Mensch als Maß aller Dinge

 Einen „lebendigen“ Inhalt suchen
  Beschäftigte am Prüfstand etc.

 Bewegung im Bild einfangen
  Mensch und Maschine in Aktion

 Faszinieren durch ungewöhnliche Perspektiven oder Farben

 Einen Spannungsbogen zwischen Vorder- und Hintergrund aufbauen

 Den Bildausschnitt mit Verzicht auf Unwichtiges wählen

 Das Bildformat dem Motiv anpassen



Aktuelle Tendenz:

Der Focus-Trend setzt sich zunehmend durch -
Infografiken mit Erläuterungen nehmen zu.
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Der Bildtext

Nach Bild und Überschrift die wichtigste Einladung zur Lektüre


 Nicht Passagen aus dem Artikel übernehmen,

 vielmehr die Quintessenz des Beitrags kurz benennen

 Keine Bilderklärung formulieren
  Das Bild muss selbsterklärend sein und keiner detaillierten Erläuterung
  bedürfen

 Sprachliches Highlight als Einstieg suchen:
  Widersprüchliches, Witz, Redewendung, Alliteration, Metapher,
  Besonderheit

 Anschließend Zusammenfassung der zentralen Aussage des Artikels
  oder der wichtigsten Randbedingungen

 Die Protagonisten namentlich vorstellen

 Quelle oder Namen des Fotografen benennen
Leitfigur des Wissensbooms: Mit dem Erfolg von Günther Jauchs Show „Wer wird Millionär?“ begannen
Verleger und TV-Verantwortliche über neue Wissensformate nachzudenken. Das Ergebnis: Wissens- statt
Wissenschaftsjournalismus.
(Wissenschaftsjournalist 1/2003)

Original und Fälschung: Das linke Mikroskopbild zeigt „echte“ Herzmuskelzellen, das rechte aus Stammzellen
gewonnene. Durch Markierung mit einem Farbstoff erscheinen Zellkerne blau.
(Spektrum der Wissenschaft 10/2003)

Rauch und Funken im Hörsaal: Prof. Peter Paetzold und Assistent Josef Offermanns ließen es beim Tag der
Chemie gewaltig knallen. Foto: Harald Krömer
(AN, 31.1.2004)

Aus eins mach zwei: Weil Experten den fossilen Fund von Eifelosaurus unterschiedlich gedeutet haben, wurden
für das Museum zwei verschiedene Wesen rekonstruiert.
(GEO, 2/2004)
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Der/das Lead

      Vorspann zu einem längeren Beitrag zwischen Überschrift und
       Bodytext

      Lesehilfe und –anreiz

      Besondere Kennzeichnung durch andersspaltige Formatierung, fetten
       Satz, Kasten oder Rasterung

      Faktenorientierte Zusammenfassung des Beitrags

      Quintessenz und Folgen in kurzen, prägnanten Sätzen

      Kurze Ankündigung der ausführlichen Schilderung im anschließenden
       Artikel

      Soviel Information wie nötig, um das Thema zu umreißen

      So wenig Information wie möglich, um den Leser zu binden


     „Trotz weitverbreiteter Skepsis in den deutschen Universitäten wird die europäische
     Hochschulreform von der Wissenschaftspolitik kräftig vorangetrieben. Doch wie steht es um die
     vielbeschworene Vergleichbarkeit der Abschlüsse innerhalb Europas oder um die Berufsfähigkeit
     der Studierenden nach einem dreijährigen Bachalor-Studium? Ein Blick in andere beteiligte Länder
     zeigt, dass von einer ‚Vereinheitlichung’ noch kaum gesprochen werden kann.“

     „Zähneknirschend machen sich die Universitäten an die Entwicklung von Studienordnungen. Eine
     übereilte Einführung der neuen Studiengänge könnte jedoch alle Beteiligten vor große Probleme
     stellen.“

     Trotz vielfältiger wirtschaftlicher und kultureller Kontraste zwischen Deutschland und Asien führen
     die Asienwissenschaften in Deutschland ein Schattendasein. Woran das liegt und wie man die
     Bedeutung der Asienstudien wieder hervorheben könnte, zeigt dieser Bericht.“

     Alle aus: Forschung & Lehre, 2/2004
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Der erste Absatz
      Wer im ersten Absatz versagt, muss in der Folge kitten, satt weiter
       aufzubauen.

      Am Ende des ersten Absatzes muss der Leser die Kernfrage des
       Satzes beantworten können und

      trotzdem gespannt bleiben auf die Fortsetzung.
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Der erste Satz

      Die Autonomie des Einstiegs: Der erste Satz muss für sich selbst
       stehen können, fast wie eine zweite Überschrift.

      Der erste Satz gibt die Richtung vor, der Absatz folgt.




Klassische Formen des Leadsatzes:


      Der klassische Leadsatz („summary lead“)
       enthält alle wesentlichen Angaben. Er ist deshalb oft sehr
       lang.
           „Materialwissenschafter der RWTH Aachen entwickelten im
           Rahmen eines EU-Projektes ein kostengünstiges Verfahren zur kratzfesten
           Kunststoffbeschichtung von Edelstahl.“


      Der plakative Leadsatz („modified lead“)
       beschränkt sich auf das Wichtigste. Er isoliert kurz und
       bündig eine zentrale Aussage. Meistens bündelt er die
       Quintessenz mehrerer Einzelnachrichten.
        „Aachener Wissenschaftler stellten einen neuen Werkstoff vor.“


      Der einleitende Leadsatz („blind lead“)
       steckt nur dem Rahmen ab. Er dient als Einstiegshilfe.
           „Materialwissenschaften verändern unsere Welt.“


      Der erweiterte Leadsatz
       schafft Verknüpfungen unterschiedlicher Faktoren.
           „Nachdem Aluminium-Karosserien im Automobilbau immer begehrter werden, arbeiten
           Werkstofftechniker intensiv an extrem stabilen Legierungen.“
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Wege des Einstiegs:


      Provokation:
           „Der Alexanderplatz ist das Tor in den Osten und so sieht er auch aus.“


      Zynismus:
           „Es geht doch nichts über eine gesunde Antipathie gegenüber dem Finanzamt.“


      Ironie:
           „Der Prophet des Untergangs ist ein fröhlicher Mann.“


      Satire:
           „Die Stadt Göttingen, berühmt durch ihre Würste und Universität, gehört dem König von
           Hannover und enthält 999 Feuerstellen, diverse Kirchen, eine Entbindungsanstalt, eine
           Sternwarte, einen Kartzer, eine Bibliothek und einen Ratskeller, wo das Bier sehr gut ist“,
           Heine, Harzreise


      Drohendes Unheil:
           „Ihre Straße wird schon wieder aufgerissen. Sie wollen wissen warum? Wirklich?“


      Der kleine Ekel:
           „In dem Laboratorium wimmelt es von Kriechtieren. Tausendfüßler, Kellerasseln und Konsorten
           krabbelten in Terrarien wild durcheinander. In Käfigen fiepen Mäuse, Ratten und Hamster. Der
           Zoologe Martin Benz sitzt ruhig inmitten dieser Fauna und studiert sein neuestes
           Forschungsobjekt unter dem Vergrößerungsglas: eine behaarte Vogelspinne.“


      Die kühne Raffung:
           „Die erste Landverbindung zwischen England und dem Kontinent seit der letzten Eiszeit ist jetzt
           um ein entscheidendes Stück nähergerückt: Die Erbauer des Eurotunnels haben die Schlüssel
           an die Betreiber übergeben.“


      Erdbeben:
           „Der Kölner Dom wirkt auf Abdul wie eine Materialschlacht des christlichen Geistes gegen
           Andersgläubige.“


      Scheinwiderspruch (Paradox):
           „Dieser Politiker war schon ein toter Mann, als er noch lebte.“



      Vorausgesetztes Mitverstehen (Synekdoche):
           „Berlin ist um einen Kotau bedacht, doch das Weiße Haus bleibt verschlossen.“
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      Umschreibung (Paraphrase):
           „Die Stadt der Printen bleibt süß: Zentis investiert in eine neue Produktionsstätte.“


      Kreuzstellung (Chiasmus):
           „Wissenschaft zu betreiben ist einfach, in ihrer Vermittlung liegen die Schwierigkeiten.“
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Beispiele für den ersten Satz:


           „Der Mensch ist eben doch ein Nasentier.“

           „Im Sommer vor zwei Jahren fiel Beth Kljajic so unglücklich von ihrem Pferd, dass ihr Schädel
           brach und Knochensplitter in ihr Gehirn eindrangen.“

           „Mit einer Gleichung versucht Martin Bojowald in eine Zeit zu blicken, die noch niemand
           gesehen hat – in die Zeit vor der Zeit, in die Zeit vor dem Urknall.“

           „Gordon E. Moore beeindruckt gern durch imposante Vergleiche.“

           „Meine Tochter Maria schafft es, sich in einem Wimperschlag von einem ausgeglichenen
           Wesen in eine Kratzbürste zu verwandeln – zum Beispiel, wenn ich von früheren Zeiten
           erzähle.“

           „Prof. Hansjürgen Garstka hält ein gesundes Misstrauen im Internet für angebracht.“

           Alle aus: bild der wissenschaft, 4/2004




Wi/26.3.2004
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Der Teaser

 Kurzer Anriss des Themas
 Strategisch wichtiger Lockvogel auf der Startseite
 Köder für den Klick auf den weiterführenden Link


Ziel: Anreiz zum Weiterlesen


 Zusammenfassende Teaser
  Als plakativer Einstieg gibt er den Informationskern der darauffolgenden
  Nachricht wieder.
     Eine Neuheit auf alpinen Skihängen: Slalom und Abfahrt sind ab sofort auch mit Skiern aus Beton machbar.
     Werkstoffwissenschaftler der Technischen Hochschule Aachen entwickelten die neuen Bretter.


 Fragende Teaser
  Frage und eventuell auch die Antwort in Kurzform. Die umfangreiche
  Beantwortung folgt unter dem angegebenen Link.
     Gibt es eine Nähmaschine für Flugzeugflügel? Im Institut für Textiltechnik der RWTH werden Metallteile wie
     Stoffbahnen vernäht.


 Ankündigende Teaser
  Er verspricht, was der ausführliche Text halten muss.
     Asthma und Lungenentzündung gehören bald der Vergangenheit an. Dank eines neuen Silikonmodells der Bronchien
     ist es nunmehr möglich, die Strömung der Atemluft in den Lungen genau zu untersuchen und Krankheitsbilder so noch
     frühzeitiger zu ermitteln.
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Inhaltlich gelungene Teaser:

1. Alltagsbezogene Fragen
     Wie wird der Pullover rot? Warum lässt eine Regenjacke kein Wasser durch? Die Mitarbeiter des Deutschen
     Wollforschungsinstituts arbeiten an einer Methode, Eigenschaften von Textilien zu verändern – mit Hilfe von Plasma.


2. Den Leser da abholen, wo er ist
     Skatebordbretter weitaus unempfindlicher, haltbarer und preisgünstiger? Werkstoffwissenschaftler der Technischen
     Hochschule Aachen arbeiten an neuen Materialien und Produktionsprozessen für die „heißen Feger“...


3. Anknüpfung an Wissen/Erfahrung der Zielgruppe
     Ein Bau, der an Raumschiff Enterprise erinnert, wird bald Wirklichkeit. Dank eines neuartigen Baustoffes, an dem auch
     an der RWTH Aachen geforscht wird. Neugierig geworden?


4. Spannung durch Reduktion der Information
     Was macht man mit Robotern, die eigene Entscheidungen treffen können? Es wäre möglich, sie bis an die Zähne zu
     bewaffnen und fremde Galaxien erobern zu lassen. Oder man macht aus ihnen eine Fußballmannschaft...


5. Originelle Pointen
     Er konnte es einfach nicht glauben. Vor all den schlechten Dingen des Lebens hatte er sie schützen wollen; das hatte er
     sich bei der Geburt seiner ältesten Tochter geschworen. Erst vor wenigen Wochen hatte Silke seine Obhut aufgegeben,
     um in Aachen Verfahrenstechnik zu studieren. Doch was sie von dort zu berichten wusste, schien all seine Mühen, die
     er in ihre Erziehung hatte einfließen lassen, in Frage zu stellen. Silke war unter die Schnapsbrenner gegangen.


6. Personalisierung
     Silke war unter die Schnapsbrenner gegangen...


7. Lange Hinleitungen straffen, sofort zur Kernaussage kommen

8. Verblüffung und Irritation
     Mit einem 30 Zentimeter langen Nagel im Bein Fußball spielen? Heutzutage kein Problem! Aber wie reagiert der Körper
     auf das Implantat? An der RWTH Aachen versucht man, Implantate zu tarnen, damit der Körper sie nicht abstößt.


9. Widersprüchliche Aussagen/Inkohärenz beseitigen
     Wie wird der Pullover rot? Warum lässt eine Regenjacke kein Wasser durch? Die Mitarbeiter des Deutschen
     Wollforschungsinstituts arbeiten an einer Methode, Eigenschaften von Textilien zu verändern – mit Hilfe von Plasma.




10.        Motivationsfragen sparsam verwenden
           Treibhausgase, Umweltverschmutzung, Abnahme der natürlichen Ressourcen. Können wir etwas dagegen tun?
           Der Lehrstuhl für Unternehmenstheorie beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema. Neugierig?


11.        Themenbeschreibung eingrenzen
         Treibhausgase, Umweltverschmutzung, Abnahme natürlicher Ressourcen – können wir etwas
         dagegen tun? Der Lehrstuhl für Unternehmenstheorie der RWTH beschäftigt sich seit Jahren mit
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         diesem Thema.


11. Unverständliche lange Fachwörter vermeiden
           Das Institut für Kunststoffverarbeitung arbeitet mit dem neuen, teuren Material Flüssigsilikonkautschuk. Bisher fällt
           bei der Verarbeitung des zähflüssigen Gummis zu viel Abfall an. Wie das Produktionsverfahren verbessert wird,
           um Rohstoff zu sparen, könnt ihr hier nachlesen.


12. Titel und Funktionen der Akteure reduzieren
           Schwermetalle findet man überall. Sie können erhebliche Schäden anrichten und uns vergiften. Die Mikrobiologen
           der RWTH Aachen erforschen bestimmte Pflanzen, die Schwermetalle aus dem Boden saugen…


12.        Keine detaillierten Beschreibungen
           Das Institut für Physikalische Chemie der RWTH Aachen entwickelte ein neues Verfahren zur Gewinnung von
           Reinsauerstoff. Mit Hilfe einer Keramik-Membran wird reiner Sauerstoff aus dem Gasgemisch Luft filtriert und zur
           Weiterverarbeitung verwendet. Wie das funktioniert und wozu Reinsauerstoff gebraucht wird, könnt ihr in der
           neuesten TiK-Ausgabe lesen.


13.        Nicht Verwirrung, sondern Spannung erzeugen
           Rauchen führt zu einem langsamen und schmerzhaften Tod. Jede Zigarette verkürzt die Lebenserwartung um fünf
           Minuten. Guter Sex gibt zehn Minuten zurück…und die Erde ist eine Scheibe?


14.        Mit positiven Aspekten locken
           „Uah, wie langweilig.“ Das ist meist das erste, was einem zu Geschichte einfällt. Dieses Vorurteil möchte die
           RWTH mit Internetprojekten und ausgefallenen Studienmöglichkeiten ausmerzen. Geschichte auf eine moderne
           Art und Weise neu definiert.


15.        Zitate mit Aussagekraft
           „Der Sturm auf die Bastille kann als Beleg für die Wirkkraft von Mythen dienen“, meint Gudrun Gersmann vom
           Historischen Institut der RWTH Aachen. Wer mehr über die Mythen der Französischen Revolution lesen möchte…
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Sprachlich gelungene Teaser:

 Kurze Sätze

 Anschauliche Wörter

 Verben statt Substantive

 Füllwörter streichen

 Aktiv formulieren

 Präsenz




We/9.1.2004
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Die Zwischenüberschrift:

 Instrument des Layouts, um den Umbruch zu erleichtern

 Anknüpfungspunkt für das Auge: Proportioniert den Text in übersichtliche
  Einzelteile

 Kann den Beitrag auch inhaltlich in Kapitel unterteilen

 Hervorgehoben durch Leerzeilen und anderen Satz

 Nicht länger als eine Zeile

 Kein abschließender Punkt, aber Frage- oder Ausrufezeichen

 Greift dem Text bis zur nächsten Zwischenüberschrift voraus

 Keine Wiederholung des Wortlauts aus dem Text

 Pointierte Aussage in griffiger Sprache

 Inhaltliche Abfolge der Zwischenzeilen beachten!




Wi/23.3.2004

				
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language:German
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