Docstoc

Sichere Stromversorgungen USV und Green Technology Die USV

Document Sample
Sichere Stromversorgungen USV und Green Technology Die USV Powered By Docstoc
					Sichere Stromversorgungen (USV) und « Green Technology »

 Die USV in einer sicherheitsrelevanten Systemarchitektur
!"
#        $
     %                $                       $   &
'   (        )
* )                       $               $ + , -./0/1!       $)
  +                           $ 2       )       3         )
4                5(                 +      2 $   67
! !     "                #

                             #               !           !       $       %&'('    )$ * +'',-

        !                                            4           )            + , -./0/ 8      1
 +                       %
                         $           9                                    :
 ;                  +
 *% )           $       ! 2                                  <
                        " !                      .
 ;          !             2              =           $

 !                                                                   !
      % $
       /                         0
           ! !    "        #

    $1       !   23 $       !   41                     555


Stufe1: Abhängigkeit des Ausganges vom Netz
Code
 VFI: „ USV-Ausgang ist unabhängig vom Netz“
 VFI
         (Where the UPS ouput is Independent of mains Voltage and Frequency variations)


  VI:
  VI      „USV-Ausgangsfrequenz ist abhängig von der Netzfrequenz“
           (Where the UPS output is Dependent on mains frequency variations, but supply
            Voltage variations are conditioned (Independent) ... )


 VFD:
 VFD „USV-Ausgang ist abhängig von Änderungen der Netzspannung
      und der Netzfrequenz“
      (Where the UPS output is Dependent on mains Voltage and Frequency variations)
                             ! !   "        #


               $1     !   23 $     !   41               555
Stufe 2: Ausgangs-Kurvenform
Code
              sinusförmig: Verzerrungsfaktor D < 0,08 (IEC 61000-2-2)
S
              bei allen linearen und nicht-linearen Referenzlasten
              oder

X             nicht-sinusförmig: D > 0,08 bei nichtlinearer Referenzlast
              oder

              nicht-sinusförmig: überschreitet auch die Grenzwerte von
Y                                                       IEC 61000-2-2

    erste Ziffer:     bei Normalbetrieb
    zweite Ziffer:    bei Batteriebetrieb
                           USV-Klassifizierung
                       anhand des Betriebsverhaltens

          Dynamisches Spannungsverhalten des USV-Ausgangs
   Stufe 3: Toleranzkurven geben Grenzwerte vor
         Klassifikation 1


                                         Klassifikation 2


                                                            Klassifikation 3




„ ... unter folgenden Bedingungen: ...
                         USV-Klassifizierung
                     anhand des Betriebsverhaltens

            ERST- oder ZWEIT- oder DRITT-klassige USV ???
Code derAusgangs-Toleranzkurven




... unter folgenden Bedingungen:

        Erste Ziffer:              bei Änderung der Betriebsart

        Zweite Ziffer:             Lastsprünge mit linearer Last
                                   im Normalbetrieb & Batteriebetrieb

        Dritte Ziffer:             Lastsprünge mit nicht-linearer Last
                                   im Normalbetrieb & Batteriebetrieb
                          USV-Klassifizierung
                      anhand des Betriebsverhaltens

            ERST- oder ZWEIT- oder DRITT-klassige USV ???

Der komplette Code:

Ausgangs-Abhängigkeit    Ausgangs-Kurvenform   Ausgangs-Dynamik
vom Netz                 Verzerrung            Toleranzen
        VFI                      SS                    111
        VI                       SX                    122
        VFD                      SY                    333


            Das ist sehr detailliert, aber komplex ...
                           USV-Klassifizierung
                       anhand des Betriebsverhaltens

                ERST- oder ZWEIT- oder DRITT-klassige USV ???
Der komplette Code
ist sehr detailliert, aber komplex ... aber:



Übersichtlich wird es, da die erreichbare

      - Klasse 1 / 2 / 3 der Ausgangstoleranzkurven
und die
      - Abhängigkeit des Ausganges vom Netz VFI; VI; VFD

          von der jeweiligen USV-Topologie abhängen !
                                                    (siehe nächste Folien)
                NETZ-Störungen - Lösungen
                          und
                      USV KLASSEN Veröffentlichung vom ZVEI: UPS Guide

      Phänomene                          Zeit        z. B.     IEC   USV-Lösung Ableiterlösung
                                                             62040-3

 1.   Netzausfälle                      > 10 ms
                                                              VFD          Klassifizierung 3
 2.   Spgs.einbrüche                    < 16 ms              Voltage +
                                                             Frequency
 3.   Spannungsspitzen                  < 16 ms              Dependent


 4.   Unterspannungen               )            $              VI         Klassifizierung 2

                                                               Voltage
 5.   Überspannungen                )            $           Independent


 6.   Blitzeinwirkungen             sporadisch
                                                                           Klassifizierung 1
 7.                 =& 5        7       < 4 ms                 VFI
                                                                                               (IEC 60364-5-534)

 8.   * >         $ 2   )           sporadisch                 Voltage +
                                                              Frequency
 9.         :           5   7       periodisch               Independent                         siehe 6 und 7


10.         :     $ 2               )            $
            USV-Klassifizierung nach IEC 62040-3
                           bedeutet bezüglich

           NETZFEHLER                       AUSGANGS-DYNAMIK


VFI:   Lösung für alle 10 Netzstörungen          KLASSE 1
       Echte Doppelwandlung / Online


VI:    Lösung nur für 5 von 10 Netzstörungen KLASSE 2
             Line-Interactive


VFD: Lösung nur für 3 von 10 Netzstörungen KLASSE 3
                Offline
                       "                         6$   %&'(' 7

*+ ? #        5;                "A       7                              ~-                       -               Last
                                                                                                      ~
                                                           Netz


                                                                    Gleichrichter                Wechselrichter

                                                                                      Batterie


                                                                                   Impedanz
                                                         Netz         ~                                   Last
+?#       5        9        4                                          ~
                                     B       $   7              Elektr. Schalter
                                                                                                      ~
                                                                                                  -
                                                                           Batterie               Wechselrichter &
                                                                                                    Ladegerät




 *; ? #                5!
"@        "A       7
         VFI TECHNOLOGIE
    dreifach „FIRST CLASS“ USV


Klassifikation der USV :

      VFI SS 111

 dreifach „First Class“

            weil ...
                  VFI TECHNOLOGIE
            dreifach „FIRST CLASS“ USV

      Verhalten beim Ändern der Betriebsart:
Normalbetrieb zum Batteriebetrieb zum Normalbetrieb

          Klassifikation 1 ==> VFI SS 111

 VFI-Typ: nichts beeinflußt die Ausgangsspannung -
     keinerlei USV-Aktivitäten sind erforderlich !
                               VFI TECHNOLOGIE
                     dreifach „FIRST CLASS“ USV von AEG

Verhalten bei WECHSELRICHTER-AUSFALL - Transfer zum Bypass:
                       ( worst case )

                      Klassifikation 1 ==> VFI SS 111

 Wechselr. Betrieb   BYPASS Betrieb   ( Wechselrichter FEHLER)   Wechselr. Betrieb
                       VFI TECHNOLOGIE
             dreifach „FIRST CLASS“ USV von AEG

          Spannungsabweichung bei Lastsprüngen (linear):
          Regelung der Ausgangsspannung durch freies Pulsen
                   Klassifikation 1 ==> VFI SS 111




           Last
         Spannung


Lineare Laständerung
   0% - 100% - 0%



         Wechselr.
          Strom
                 VFI TECHNOLOGIE
     dreifach „FIRST CLASS“ USV von AEG SVS

  Spannungsabweichung bei Lastsprüngen (nichtlinear) :
    Regelung der Ausgangsspannung durch freies Pulsen
                 Klassifikation 1 ==> VFI SS 111




  Nichtlineare
 Laständerung
0% - 100% - 0%
         0 #    8    9       !         :
$       ; <-   : ;/ )"       : ;
    #   =                !         >       :
$                   ;* <- 1 !     !        !     / )"            :


               $                                           12
                     =    C
    Gleichrichter                                       Wechselrichter
          lädt die Batterie und
          versorgt den WR bei                                   wandelt die Gleichspannung
          vorhandenem Netz                                      in die benötigte
                                                                Wechselspannung um




                                      Batterie

                                          speichert jedoch nur
                                          Gleichspannung



                                                                                             ./
$                   ;* <- 1 !        !       !        / )"          :


    4                            )                             :D        $ )=         $
            =                1           %       !                       1 : :(           1
        $       %   2    E
                                                     Elektronische Umschalteinrichtung:

                                                                        Umgehung GR/WR

                                                                        Nutzung der Netzenergie




                                                                                                  .
$        ;* <- 1 !       !    !   / )"       :

           )   )     $       )=   12     '
    "F


                              Handumgehung
                                                 Freischaltung des Systems
                                                 ohne
                                                 Versorgungsunterbrechung
                                                 für den Verbraucher




                                                                       ..
$                     ;* <- 1 !         !         !       / )"        :

    !   $   &                     9                   3           C




                                                                          Das Überleben des
    Die Einspeise-Sicherung                                               Verbrauchers hängt nun
    und auch Leitung sind das                                             von der Batterie oder der
    Nadelöhr. Fehler führen zur                                           Reparaturzeit der
    Abschaltung von GR und                                                Einspeisung ab!
    EUE!
                                      Die Batterie versorgt den
                                      Verbraucher. Sie ist für
                                      einen Verbraucher-Shut-
                                      Down auszulegen!


                                                                                                      .8
$                       ;* <- 1 !            !         !       / )"    :

    !   $       &                      9                   3                  Auch der Kurzschluß an
            $       &        $     C                                          einem Verbraucher kann
                                                                              unerwünschte Folgen für
                                                                              das „sichere System“
                                                                              haben. ...




    Ist die Einspeisesichherung
    nicht selektiv zur größten
    Verbrauchersicherung oder
    ist sie vorgeschädigt, führt
    der Verbraucherkurzschluß                                              Das Überleben des
    eventuell zur Abschaltung              Die Batterie versorgt den       Verbrauchers hängt nun
    der Gesamtversorgung der               Verbraucher. Sie ist für        wieder von der Batterie
    USV.                                   einen Verbraucher-Shut-         oder der Reparaturzeit der
                                           Down auszulegen!                Einspeisung ab!


                                                                                                    .0
$                   ;* <- 1 !        !        !     / )"           :

    !   $   &                   9                          !   $   &       C




        Durch die redundante Versorgung des USV-Gerätes werden die zuvor
        beschriebenen Fehler „beherrschbar“.




                                                                               .G
$           ;* <- 1 !       !   !   / )"          :

        =      %   )                   2         $ 12              2
    9          2        )




                                           Galvanische Trennung
                                           - Betrieb aus zwei voneinander unabhängigen
                                             Einspeisungen
                                           - Batteriespannung (384 V)


                                                                                    .-
$                  ;* <- 1 !     !   !   / )"   :



    Eingangsspannungstoleranzen:



                     ±
    Spannung: 400 V 5%

    Frequenz: 49,5 ... 50,5 Hz




                      ±
    Spannung: 400 V 20%                                              ±
                                                    Spannung: 400 V 5%
    Frequenz: 44 ... 66 Hz                          Frequenz: 49,5 ... 50,5 Hz




                                                                           .H
$                ;* <- 1 !    !    !   / )"   :



    Eingangsspannungstoleranzen:




    Eingangsspannung: 350 V
    und/oder
    Frequenz: 48 Hz


                                                                   ±
                                                  Spannung: 400 V 5%

                                                  Frequenz: 49,5 ... 50,5 Hz




                                                                         .I
$                     ;* <- 1 !    !        !    / )"         :

     Eingangsspannungstoleranzen:




    Eingangsspannung: 300 V
    und/oder
    Frequenz: 40 Hz


                                                                                   ±
                                                                  Spannung: 400 V 5%

                                                                  Frequenz: 49,5 ... 50,5 Hz




       Der Verbraucher hängt nun direkt von der verfügbaren
       Batterieüberbrückungszeit ab!




                                                                                               .J
$         ;* <- 1 !        !       !       / )"      :




                                       ?

                       ?                   ?




                        Steuerung und Überwachung



    Die Steuerung und Überwachung des Gerätes wird zum
    bestimmenden Modul für die Verfügbarkeit des Gerätes!



                                                            8/
$             ;* <- 1 !         !        !    / )"           :

                                               Steuerung und Überwachung
                                                          EUE




         Steuerung und Überwachung                   Steuerung und Überwachung
                     GR                                         WR



    Ein Fehler in einer Steuerung eines Moduls führt zur
    Abschaltung des betreffenden Moduls und nicht zum
    undefinierten Zustand am Geräteausgang!



                                                                                 8
$   ;* <- 1 !     !        !    / )"         :


                                             USV-Parallelsystem mit
                                             Zentralbatterie




                Ein Batteriefehler oder ein Fehler in der
                Batterieverkabelung führt zum Ausfall der
                Batterieversorgung beider USV-Geräte. Fällt nun auch
                noch das Versorgungsnetz aus, fällt auch
                unweigerlich die Versorgung der Verbraucher aus!
                                                                       8.
$       ;* <- 1 !     !       !   / )"       :



    /       "          :




                                  Eine Zentralabsicherung kann, genau wie
                                  eine einsträngige Batterie zum
                                  Single-Point of Failure werden!




        2 oder mehrsträngige Batterie


                                                                        88
$   ;* <- 1 !   !   !   / )"   :


                               Zum redundanten USV-
                               Parallelsystem gehört auch
                               zwangsläufig eine
                               redundante Batterie!




                                                        80
$          ;* <- 1 !    !      !   / )"      :

    Erhöhung der Verfügbarkeit durch Schaffung einer redundanten
    Anlage nach dem N+1 Prinzip




                                                 Bei Ausfall eines Systems ist der
                                                 verbleibende Anlagenteil in der Lage,
                                                 die Last weiter zu versorgen!




                               X
                                                                                   8G
$                ;* <- 1 !   !   !   / )"        :

    Erhöhung der Verfügbarkeit durch Schaffung einer redundanten
    Anlage nach dem N+1 Prinzip


                                            USV-Geräte mit Batterien
                                            (Versorgung aus zwei Netzen möglich!)



                                            Parallelschiene

                                             Verbraucherverteilung




                 !
    " !#     !       $

                                            Schwachpunkt: Wie können die
    %   &'
                                            Verbraucher weiter versorgt werden,
                                            wenn an der USV oder der
                                            Parallelschiene gearbeitet werden muß
                                            oder Störungen auftreten?

                                                                                    8-
$                    ;* <- 1 !   !          !        / )"         :

    Erhöhung der Verfügbarkeit durch Schaffung einer redundanten
    Anlage nach dem N+1 Prinzip




                                                       Lösung: Einbau einer Handumgehung mit
                                                       der das USV System freigeschaltet
                                                       werden kann!


                 !
    " !#     !       $




    %   &'                           % !#   (   !(




                                                                                               8H
$          ;* <- 1 !    !      !   / )"      :

    Erhöhung der Verfügbarkeit durch Schaffung einer redundanten
    Anlage nach dem N+1 Prinzip
                                           Wie können die USV-Geräte an bei zwei
                                           verschiedenen Netzen angeschlossen
                                           werden?
                                           Die Gleichrichter der einzelnen Geräte
                                           können an verschiedenen Netzen
                                           angeschlossen werden.
                                           Die EUEs und die Handumgehung
                                           müssen an dem gleichen Netz
                                           angeschlossen werden.




                                                                              8I
$   ;* <- 1 !   !   !   / )"          :

                        Anschluß an verschiedene
                        Einspeisequellen

                        Durch die Netz-Generator-Schalter ist es möglich
                        die USV-Geräte bei Netzausfall aus der
                        Netzersatzanlage zu versorgen. Die Schalter
                        können mit Lücke schalten. Während dieser Zeit
                        werden die sensiblen Verbraucher aus der Batterie
                        versorgt.
                        Die Netz-Generator-Schaltung kann einfach oder,
                        wie hier dargestellt, auch doppelt ausgeführt
                        werden. Hiermit wird die Verfügbarkeit weiter
                        erhöht.
                        Sind Klimageräte mit einem automatischen
                        Wiederanlauf ausgerüstet, können sie an der
                        „Notstromschiene“ angeschlossen werden. So
                        kann die USV-Leistung kleiner ausgewählt werden.
                        Zudem verbessert die „Grundlast“ das
                        Betriebsverhalten der Netzersatzanlage.




                                                                            8J
$                       ;* <- 1 !   !              !    / )"          :

     Kurzschluß auf einer Verbraucherzuleitung (Fehler 1)




                                                               Dieser Fehler muß nach 10 ms
                                                               beseitigt sein, sonst werden
                                                               parallele Verbraucher in
                                                               Mitleidenschaft gezogen!
                !
    " !#   !        $




      %    &'                           % !#   (   !(




                                                                                              0/
$              ;* <- 1 !    !      !    / )"          :

    Kurzschluß auf einer Verbraucherzuleitung (Fehler 1)
    mit verfügbarem EUE-Einspeisenetz!

                                               Bei verfügbarem EUE-Netz zünden die
                                               EUEs und die betroffene Sicherung wird
                                               mit der zur Verfügung stehenden
                                               Netzenergie abgeschmolzen.
                                               Die größte Verbrauchersicherung ist
                                               selektiv zu den Einspeisesicherungen




                                                                                        0
$              ;* <- 1 !    !      !    / )"          :

    Kurzschluß auf einer Verbraucherzuleitung (Fehler 1)
    ohne verfügbares EUE-Einspeisenetz!




                                               Lösung:
                                               Der USV-Kurzschlußleistung
                                               entsprechend bemessene
                                               Sicherungsauswahl!




                                                                            0.
$                       ;* <- 1 !   !              !    / )"       :

       Kurzschluß auf einer Verbraucherzuleitung (Fehler 1)
       ohne verfügbares EUE-Einspeisenetz!
                                                               Beispiel:
                                                               USV-Nennstrom 722 A
                                                               USV-Kurzschlußstrom: 3 * Inenn
                                                                         = 3 * 722 A = 2.166 A
                                                               da drei Geräte: Gesamtstrom:
                                                               6.498 A
                                                               (ohne Redundanzerücksichtigung und
                                                               Vernachlässigung evtl. Leitungs-
                                                               widerstände)


    " !#   !
                !
                    $
                                                               Beispiel:
                                                               USV-Nennstrom 722 A
                                                               USV-Kurzschlußstrom: 3 * Inenn
                                                                          = 3 * 722 A = 2.166 A
                                        % !#   (   !(
      %    &'
                                                               da zwei Geräte: Gesamtstrom: 4.332 A
                                                               ergibt
                                                               max. zul. Sicherung:
                                                               160 A / 2 USV-Geräte (n+1)

                                                                                                      08
$              ;* <- 1 !    !      !    / )"      :

    Kurzschluß auf einer Verbraucherzuleitung (Fehler 1)
    ohne verfügbares EUE-Einspeisenetz!
                                                      Beispiel
                                                      unter Berücksichtigung n+1
                                                      USV-Nennstrom 722 A
                                                      USV-Kurzschlußstrom: 3 * Inenn
                                                                 = 3 * 722 A = 2.166 A
                                                      da zwei Geräte: Gesamtstrom: 4.332 A
                                                      ergibt
                                                      max. zul. Sicherung:
                                                      160 A / 2 USV-Geräte (n+1)

                                                      Beispiel:
                                                      ohne Berücksichtigung n+1
                                                      USV-Nennstrom 722 A
                                                      USV-Kurzschlußstrom: 3 * Inenn
                                                                  = 3 * 722 A = 2.166 A
                                                      da drei Geräte: Gesamtstrom: 6.498 A
                                                      ergibt
                                                      max. zul. Sicherung:
                                                      250 A / 3 USV-Geräte
                                                                                      00
$                    ;* <- 1 !   !      !            / )"       :

    Kurzschluß auf der Verbindungsleitungen zwischen
    USV-Geräteausgang und USV-Hauptverteiler (Fehler 2)


                                                            Dieser Fehler pflanzt sich fort!

                                                                Kurzschlußsicher:
                                                                         Strombahnen und
                                                                Betriebsmittel sind
                                                                kurzschlußsicher, wenn unter
                                                                bestimmungsgemäßen
                                                                Betriebsbedingungen kein
                                                                Kurzschluß auftreten kann.

                     !
         " !#    !       $




          %     &'                   % !#   (   !(




                                                                                               0G
$              ;* <- 1 !          !         !     / )"     :

    Kurzschluß auf der Verbindungsleitungen zwischen
    USV-Geräteausgang und USV-Hauptverteiler (Fehler 2)


    Kurzschlußsicher
    Beispiele:

                                                         Um zum einen die
    Sammelschienen
                                                         Installationskosten und zum
    H07V-Leitung mit Abstandshalter                      anderen das Angriffsrisiko
    H07V-Leitung in Elektro-Installationsrohren          möglichst gering zu halten, ist es
    Einadrige Kalbel bzw. Leitungen als:                 von Vorteil, alle Geräte möglichst
    - Kabel, z.B. NYY                                    dicht, z.B. in einem Raum
    - Mantelleitung, z.B. NYM                            unterzubringen.
    - Gummischlauchleitung, z.B. H07RN-F
    - Sondergummiaderleitungen, NSGAFÖU




                                                                                              0-
$                    ;* <- 1 !   !          !            / )"    :


    Kurzschluß in einer Verteilung (Fehler 3)


                                                                Auswirkungen wie Fehler 2!


                                                                Lösung:
                                                                Verbraucher mit zwei
                                                                Einspeisungen!



                     !
         " !#    !       $




          %     &'                   % !#       (   !(




                                                                                             0H
$                                   ;* <- 1 !                 !                        !        / )"   :

    Erhöhung der Verfügbarkeit durch Schaffung einer redundanten Anlage
    nach dem n+n-Prinzip
           )#                                               )#


                                                                                                       Vorteile:
                                                                                                       •Unterbringung in verschiedenen
                                                                                                        Gebäudeteilen möglich
                                                                                                       •Verbraucher haben zwei voneinander
                                                                                                        unabhängige Versorgungen
                                                                                                       •Anlagen verschiedener Hersteller,
                                                                                                        Leistungen und Fabrikate möglich.


                      !                                            !
          " !#   !
                                                                                                       Nachteile:
                                                       " !#   !
                  $                                            $



                                   % !#   (   !(                                % !#   (   !(
                                                                                                       •Teuer in Anschaffung und Unterhalt!
                                                                                                       •Kurzschlußleistung der Wechselrichter
      %   &'                                       %   &'
                                                                                                        geringer als beim n+1-System
                                                                                                       (ohne Berücksichtigung der Redundanz)

                  !       (                                       !    (
                              !(                                           !(




                                                                                                                                         0I
$                                           ;* <- 1 !          !                        !        / )"   :

         )#                                                  )#
                                                                                                        Erhöhung der Verfügbarkeit
                                                                                                        durch Schaffung einer
                                                                                                        redundanten Anlage
                                                                                                        nach dem n+n-Prinzip




                    !                                               !
        " !#   !                                        " !#   !
                $                                               $



                                 % !#   (   !(                                   % !#   (   !(
                                                                                                        Fehler 1, 2 und 3 beeinträchtigen nicht
                                                                                                        den Verbraucher, wenn er über zwei
    %   &'                                          %   &'                                              Einspeisungen verfügt!



                !       (                                         !     (
                            !(                                              !(




                                                                                                                                            0J
$                                            ;* <- 1 !                                          !        !   / )"      :

         )#                                                          )#

                                                                                                               Einbindung von Verbrauchern
                                                                                                               mit nur einer Einspeisung




                    !                                                       !
        " !#   !                                                " !#   !
                $                                                       $



                             % !#   (   !(                                               % !#   (   !(



    %   &'                                                  %   &'




               !    (                                                     !     (
                        !(                                                          !(


                                        ,-&& ! . ! &   !(




                                         * !+




                                             !   !&    !(




                                                                                                                                             G/
$             ;* <- 1 !   !       !   / )"         :

    Einbindung von Verbrauchern
    mit nur einer Einspeisung




                                         Wesentliche Bauteile des Schalters:
                                         antiparallele Thyristorschütze
                                         3 oder 4polig
                                         Handumgehung je Pfad
                                         Steuerung




                                                                               G
$                 ;* <- 1 !         !      !   / )"      :

    Anforderungen an den Transferschalter
    Wichtig für die Auswahl eines Transferschalters sind die verbraucherspezifischen
    Anforderungen:
    • Umschaltzeit; wie groß ist die maximale Lücke, die der Verbraucher verträgt?
    • Umschaltvorgang; Phase für Phase oder alle Phasen gleichzeitig?
    •Schalten bei asynchronen Netzen; zwangskommutiert oder mit Lücke?
    • Nachgeschaltete Verbraucherverteilungen; Selektivität der Sicherungen im
     Netzwerk?
    •Neutralleiter; schalten oder nicht?
    •Wenn Neutralleiter schalten; voreilend? Nacheilend? Überlappend?
     Beide Richtungen gleich? ...




                                                                                       G.
$             ;* <- 1 !   !     !    / )"            :

    Fehlerbetrachtung am Transferschalter
                                            Fehlerbetrachtung:
                                            Fehler 5: bleibt unkritisch wenn der Transfer
                                            verhindert wird und wenn der Verbraucher über
                                            eine separate Einspeisung weiterversorgt
                                            werden kann.
                                            Fehler 6: unkritisch, wenn der Verbraucher über
                                            eine separate Einspeisung weiterversorgt
                                            werden kann.
                                            Fehler 7: Ausfall des Schalter, aber unkritisch
                                            wenn der Verbraucher über eine separate
                                            Einspeisung weiterversorgt werden kann bzw.
                                            die entsprechend nachgeschaltete
                                            Verbrauchersicherung diesen Fehler trennt.


                                            Wichtig ist also bei der Auswahl des
     /                                      Schalters, ein besonderes Augenmerk auf
                                            die Steuerung und Überwachung zu
                                            richten. Dieser Fehler 4 darf nicht zur
         Steuerung und Überwachung          Kupplung der beiden Einspeisequellen
                                            werden!


                                                                                         G8
$                     ;* <- 1 !               !          !   / )"                                 :
    Komplexes A/B-System




                                                                               #           !#
                                                                         !#            !
                          !                                                                                                  !
                                                                         !(        !# !
              " !#   !                                                                                          " !#    !
                      $                                                                                                  $



                              % !#   (   !(                                                                                             % !#   (   !(
                                                                &
                                                             ,-& ! . ! &       !(


          %   &'                                                                                            %   &'




                                                             * !+
                                                                                                      * !+        .
                                                                                                        ! !# !( '-!
                                                                                                             !      !
                                                               !    !&        !(                         !&    !(




                                                                                                                        * !+        .
                                                                                                                             0 ! (#
                                                                                                                          - ( !(
                                                  * !+                                     * !+



                                                                &
                                                             ,-& ! . ! &           !(



                                                                                                                                                        G0
       $       %&'(' /




* )          $
      $ + , -./0/
           !             $)
                                          $        %&'('
* $                                   4                $                   $           $   $
      $                                  $ $ 1             $       $
 $         $           $          5 " "4 7                     $       %'+'-
               :
                                      5 +B 7                           2
                                  $                                            4
                   )                           $                                   >
      :9               $                                                           4           )
           $               +B :
                                                                     $                   %&'('
!                0                               /#
        4                                                                >                                               $                                                       2
    $                               $                                                            2                     $ $                             2                               $
    5                     $ 7$                                                           :#                  $                         $                                             4 1
                                                                                                                                                           $         2
        $             $      $              >                 @ ##F                      $                   :
    ,        $              ) .                       #                          ?               ! .                    #                          ?                     2
            $ $                                                                                          $             :#          $           $                                     $
             $                  2       $                                                            :
    #                       +                   C""                                      :           "                      0                                        $       $
    $

                     "              0                            !               !                       : 0
                      1 !       !                     0                      !               !                   : 0
                                            :                                        :             0         0                 !           !                   : 0
                                                 :        0     0                                 !          !              : 0
                                                                                                                                                   $           %&'('
                                                                                                            /
$     @ !           0                            ! !                    ;!                  !                                              =                         : 9>                                            A


-A/         :                            !
      4                             0                    ! $       %&'('                    6 A" A B                         ;*                        ;                    ;               :                   !             #;        A7

&A                          $
                #                        !               $                      #               AA

      $                 /                        "                                      !       3                                              !           !    C                                                   DA

      $                 "           "                               !               3                                        :         /           @                                !         C                                         D;
                                     @                                      0                           E                             /                         +A          $               %&'('                        !A
      $                              :                                  !               " 0                              $                             !                                0

      $                 4           :                                   !               " 0                              *                                       !                                      0

      $                 $                        0             0                                    @                             : 9> /                              +A                    $           %&'('             :
                                3
      $                         8            >           0                                                  !    !           C!                                  D

       F3           @ !                  3                                  #                       ;           G                 @                        $                    /               !           "       @              A$         @ 9
                     G ;$                                                 A $                                    4           G                                                                      #                ; A" A                  9
      # :                                            :             6 A" A :                                          :            B=           ;@                      :                                            7A
                                                                            $   %&'('
                                                         /

8:#               *                        $ *

      #                9      %             :

      #                9                    :

          $       &

      K           5 .G L 1 G/ L 1.// L 7

              $       &5 //       1.//    1G//               1       18 1G 7    9       9   :

                  $                  $           '

                  $                  $)              1           $     &$       !
                                                                         $   %&'('
                                                         /

F    M           @ )           $                     :

                       (       $               M   @ )           $             :

         $                         M                                 :

!                          N                                 :

             )                 #           1                         N   B           1 : : .// L
                                       :

         )             ; #                     !   1 : : .// L                                     :

F!@ *            :

FA @ *           :
$   )E   3   !   : 9> $   %&'('
$   )E   3   !   : 9> $   %&'('
$   )E   3   !   : 9> $   %&'('
$   )E   3   !   : 9> $   %&'('
E   3       ! 64   H   ;   /   @   57




        4                               5
     E       3               !
64       H       ;   /   @       57
     E       3               !
64       H       ;   /   @       57
                                                   ! "
/$8 H @                                   $                :      "                            ;
  0     0 !                       I $ )E I $                              :
$     # 4                                          !       "                               6       7
        : 0

    8             8       9
                              !
                          /                    J


4   @                                :                                        BG      9    #
    2 #       9
    B                              ! H
    3
    B                                      =           #   9          ;       : 0   4 )4   #   :
                      9                  : 0           !    : 0
             #            @   !       ! 2 #   9



         #
59               1 ,7

         2
B    )           5. / D           7
            H         9               . 63           @           57

USV / (Netz):                                Green Technology ?:
 * )
   $                                         (       )
     %                    )                      %       )
                                             3               )
 3                                )
                                             * )                $
                                             4 * 54 2        * ) 7
 ( )
                                             ; 4 * 5$         7
 4 * 54 2       * )           7
 ; 4 * 5$        7
      #       :



                  ;       )
% +       !           )       )   E

				
DOCUMENT INFO