Zielklrung Organisation

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					Grundlegendes zum PM:                                                                                                                       Aufgaben eines Projektleiter
Beispiele für ein Projekt aus dem Alltag:                                                                                                   Grob: Zielklärung, Organisation, Planung, Überwachung, Steuerung, Koordination des Projektes
Durchführung einer Motorradtour; Organisation einer Benefizveranstaltung; Einrichtung eines Büros                                        Detail: Projektziele formulieren (Risikoanalyse); Realisierbarkeit prüfen (physikal. Technische Unmöglichkeit, Firma hat Know-
Jedes Projekt hat:Idee (abstrakt); Prozess (Substantiv + Verb); PM: Planung, Überwachung (Reihenfolge); führt zu Produkt                how oder Ressourcen nicht); Projektantrag formulieren; Aufbau- und Ablauforganisation festlegen
(konkret); Organisation notwendig außerhalb der tägl. Routine                                                                              Eigenschaften aus Sachbearbeiterzeit: rasche Auffassungsgabe; Systematische Arbeitsweise; Rationelle Arbeitsweise;
Definition Projekt: Eine Projekt ist eine Vorhaben mit folgenden Eigenschaften (unsere Definition)                                          Ständige Lernbereitschaft; Geistige Beweglichkeit; Richtige Selbsteinschätzung; Lückenloses Fachwissen
hat einen definierter Anfang; hat einen definierten Abschluss; zeitlich Befristet; komplex (mehrere verflochtene Teile);                Eigenschaften aus Linienvorgesetzter: Delegationsfähigkeit; Objektivität; Verhandlungsgeschick; Selbstdisziplin;
interdisziplinär; einmalig; technologisch relativ neu; ändert vorübergehend die betriebliche Organisation z.B. Party, Hausbau           Organisationstalent; Durchsetzungsvermögen; trägt gerne Verantwortung; Standhaftigkeit; Prioritäten setzen; Lückenlose
Definition Produkt: Ergebnis eines Projektes (konkret) z.B. Motorradtour: zufriedene Teilnehmer; Einrichtung Büro:                          Kenntnis betrieblicher Abläufe; Kreativitätstechniken; Gesprächsführungstechniken; Kommunikationsfähigkeit
eingerichtetes Büro                                                                                                                         Zusätzlich: Methoden des Projektmanagements (Definition, Organisation, Planung, Steuerung, Kontrolle, Präsentation,
Definition Prozess: Folge der Schritte, die zu einem Produkt führen (Entwicklungs-, Fertigungs-, Prüf-,….schritte) (Substantiv              Konfigurationsmanagement)
+ Verb) z.B. Tour: Route suchen; Party: Gäste einladen                                                                                      Ablauforganisation: Sie strukturiert den Arbeitsprozess = administrative und technische Abläufe
Definition PM: PM ist die Organisation der Prozesse; Gesamtheit aller Führungsaufgaben, -organisation, -technikern und -                    administrative Abläufe = generell Abläufe  Festlegung von Weg, Form, Zeitpunkt von Infos; Regelung von
mittel für die Abwicklung eines Projektes z.B. Idee, Planung, Überwachung, Beendigung von Handballturnier                                   Geschäftsvorfälle (Instanzen und deren Aktivitäten) Bsp: Dokumentationsrichtlinien vorgeben
Weitere Definition PM (BWI - Leitfaden der ETU Zürich):                                                                                     technische Abläufe = individuell Abläufe  Entwicklungs- und Fertigungsabläufe für ein bestimmtes Objekt; Zeitvorgaben,
PM ist der Überbegriff aller planenden, überwachenden, koordinierenden und steuernden Maßnahmen, die für die Um- oder                       Verfahren zur Ressourcenbeschaffung für die Herstellung eines bestimmten Objekts Bsp: Nutzung von Testanlagen
Neugestaltung von Systemen erforderlich sind                                                                                                Maximen:
PM = Mensch + Tun/Vorhaben                                                                                                    Definition
                                                                                                                              Planung
                                                                                                                                            Minimierung der Arbeitsstationen Bsp.: mehrere Produktionsst. unnötige Wege vermeiden; Keine Trennung von
Zusammenhang der 5 Begriffe:                                                                                                  Überwachung
                                                                                                                              Beendigung
                                                                                                                                            zusammengehörigen Tätigkeiten Bsp.: Programmierer erstellt auch Handbuch; Vermeidung von Doppelarbeit Bsp.:Doku von
PM: Projektdefinition, Projektplanung, Projektüberwachung, Projektbeendigung Prozess                                                       Testergebnissen, jeder weiß was gemacht wurde; Trennung der Aufgaben in Qualität und Quantität Bsp.: Schrauben vor
Idee  Prozess  Produkt Drumherum ist das Projekt!!!                                                                                       Verpacken prüfen; Allgemeingültig (nicht personenabhängig) Bsp.: Protokoll an Leiter Einkauf nicht Hr. Meier
Projektkategorien:                                                                                         Projektmanagement                Einordnung der Projektorganisation in die Unternehmensorganisation
Bringt Ordnung in das Feld der Projekte, ermöglicht PM-Zuschnitt                                                                            Reine Projektorganisation:
F&E- Projekte: Neues Produkt; Ressource: (Ingenieure in Form von Erfindern) z.B. Wasserstoffauto                                           Projektleiter und Projektteam sind eine in sich geschlossene Einheit; Diese Einheit ist unmittelbar der Geschäftsleitung
Anlagenprojekte: Beschaffung und Einrichtung einer neuen Anlage (bereits vorhandene                                                        unterstellt; Projektleiter hat maximale Kompetenz, alleinige Verantwortung und volle Weisungsbefugnis;
                                                                                                     Îdee        Prozess     Produkt
Komponenten werden neu zusammengestellt) z.B. Kraftwerk                                                                                     Vorteile: +hohe Motivation und Identifikation aller Beteiligter; +schnelle Reaktion auf Störungen möglich; +alle Beteiligten
Organisationsprojekte: Aufbau und Änderung einer Organisation (Umbau eines bestehenden Konzepts) z.B.                                      können sich ausschließlich auf Projekt konzentrieren
Karstadt/Quelle; Umwand. AG                                                                                                                 Nachteile: -Herauslösungsprobleme aus der Linie; -Wiedereingliederungsprobleme; -Probleme wenn neue Ressourcen
Sozialprojekte: Einrichtung gesellschaftliche Institutionen, Veranstaltung eines gesells. Ereignisse z.B. Benefizveranstaltung             benötigt werden;
Soziotechnische Projekte: Anlagenprojekte & F&E-P. unter stetiger Berücksichtigung menschliche Belange z.B. Solaranlage                    Für Projekte mit großen Umfang und starker Innovation Bsp: Bau Transrapid in China
in Wüste m. klimatisierten Büro                                                                                                             Einflussprojektorganisation
Aktualitätsaspekte des PM:                                                                                                                  Projekt wird in der Linienorganisation ausgeführt; Projektleiter ist unmittelbar der Geschäftsleitung unterstellt; Projektleiter
nichts neues, Bedeutung stieg stark Anfang der 90er                                                                                         darf nur berichten und beraten
wachsende Globalität: Arbeiten werden verteilt auf der ganzen Welt, aber es wird nur an einer Stelle integriert z.B. Auto,                 Vorteile: +hohe Flexibilität des Ressourceneinsatzes; +kein Aufwand zur Installation einer Projektorganisation; +Mitarbeiter
Flugzeug, Internet, Satellit, A 380, Kaufhaus bezieht Waren aus d. ganzen Welt                                                              bleiben im „Heimathafen“
wachsende Komplexität: Komponente  System, Leistungsanforderung steigt, SW-Durchdringung (PKW) z.B. Telefon                              Nachteile: -kein zentraler Verantwortlicher und somit fehlende persönliche Motivation; -große Reaktionszeiten bei Störungen,
Handy  Handy m. Kamera                                                                                                                     da erst die Linienentscheidungen zu durchlaufen sind
wachsende Interdisziplinarität: Fachkompetenz  Interdisziplinarität  Projektleiter z.B. in einem Produkt mehrere                         Für kleine Projekte, die beinahe neben den Linienaufgaben untergehen.
Disziplinen, Methoden (Mechanik, Elektronik PKW)                                                                                           Matrixprojektorganisation:
wachsende Toolintegration: Inseltools  integrierte Tools  Integration durch Datenbanken, Herausforderung an PM z.B.                      Zusätzlich zur senkrechten Linienorganisation wird eine waagrechte Projektorganisation eingeführt; Mitarbeiter hat zwei
SA-Tool, Simul.CAD, Layout CAD                                                                                                              Weisungsbefugte; Linienvorgesetzter und Projektleiter teilen sich Verantwortung; Linienvorgesetzter ist für das fachliche
Zunahme von Integrationstätigkeiten: z.B. integriertes Produkt beim Bäcker (kein Pudding mehr, sondern                                     Verantwortlich (wie); Projektleiter ist für Zielvorgaben und Termine verantwortlich (wann)
Puddingschnecke)                                                                                                                            Vorteile: +Motivation der Projektleiter höher als bei Einfluss-PO; +zielgerichtete Koordination der Projektarbeiten;
wachsende Innovationsraten: Hauptumsatz mit jungen Produkten (< 5 Jahre), kürzere Produktzyklen, Time to Market, zu                        +ganzheitliche Betrachtungsweise; +Teammitglieder müssen angestammten Platz in der Linie nicht verlassen; +hohe
spät  nächste Generation ist schon da ; Folge: Verbesserung Entwicklungsinstrumentarium (Intensivierung PM); z.B. Entw.                    Flexibilität des Ressourceneinsatz
PKW: 5  3 Jahre                                                                                                                            Nachteile: -beständiger Konfliktvorrat auf jeder Ebene; -MA haben zwei Chefs; -MA brauchen soziale Kompetenz
Technologiewandel: z.B. mechanisch  elektronisch; analog  digital; HW  SW; Miniaturisierung (IC´s)                                       Bei idealer Funktionsweise für Großprojekte.
Wachsendes Verhältnis Entwicklungs-/Fertigungsaufwand: Wo SW HW ersetzt reduziert sich Fertigungsaufwand,                                  9.Die Prozessorganisation
Entwicklungsaufwand steigt  PM wird wichtiger, da Aufgaben komplexer werden z.B. Verfahrensintegration durch CIM                           Systematik der Prozessorganisation:
(Kombi CAD/CAM), Wegfall von Maschinen (durch Programmsteuerung)                                                                            Definition: Prozess = Vorgehen zur Herstellung des Produkts (Bestehen aus Einzelschritten)
PM und Aktualitätsaspekte führt zu: Intensivierung Projektgedanke; Integration einzelner Aufgaben; Integrale Betrachtung                 Unterteilung in Phasen (Planungs-, Bau-, Finanzierungsphase)
u. Verfolgung von Projektparametern; Wachstum d. Aspekte                                                                                   Phasen haben Phasenziele, -ergebnisse und -abschlüsse
Grundparameter eines Projektes: Termin, Kosten, Qualität  magisches Dreieck der Zielkonflikte = Fläche(A) = konstant                       Vorteile der Phasen: Kosten-, Termin- und Machbarkeitsabschätzung; Gesamtkostenabschätzung; Transparenz;
                                                                                                                                            Zäsurmöglichkeit (Bilanzziehen ob man weiter macht) Überschaubarkeit ist von Anfang an gegeben, Risiko sukzessive in
                                                                                                                                            Phasen abarbeitbar
Die erste der vier Phasen des PM: Projektdefinition                                                                                         Bsp: Vorphasen ist billiger als Änderungen in späteren Phasen, z.B. Sofa gekauft nur mit Draufsicht ohne Schnitt  Geplanter
1.Hinführung: Fall1: Betriebsleiter hat Produktidee  Projektantrag; Fall2: Mitarbeiter hat Projektidee  Projektantrag                    Sofaplatz wegen Dachschräge nicht möglich
Genehmigung  Projektauftrag                                                                                                                Top-Down-Approach
2.Produktidee: systematisch (Marktforschung, abchecken auf Verbesserung), intuitiv (Künstler), aus persönlichen Motiven                     Extremfälle und Killerphrasen (Hinweis auf Projektdokumentation)
(Zwangslage)                                                                                                                                Bsp: Einfamilienhaus, wenn einer alles alleine macht, kein Abstimmungs- und Dokumentationsaufwand erforderlich, wenn
3.Innovationsplanung: Standortbestimmung (Marktanteil der eigenen Produkte, Konkurrenzfähig, Lebenszyklus),                                mehrere daran arbeiten schon.
Marktforschung (gezielte Suche nach neuem Produkt, Auswertung der eigenen Beobachtung, fremder Statistiken,                                Phasenmodelle:
Lebenszyklus)                                                                                                                               Primitivansatz: Need and Ressources, Build,Operate Regal und Hammer, herstellen und aufhängen, bücher rein stellen
Überprüfung der Produktidee mit Marktanalyse (nicht verwechseln)                                                                            Erweiterter Primitivansatz: Need and Ressources,Engineering, Build, Operate Engineering: Design, Festigkeit,
4.Projektantrag/ -auftrag: Produktidee Betriebsleitung  Projektauftrag, MA hat Produktidee Projektantrag, Genehmigung                     Funktionsüberlegung
Projektauftrag                                                                                                                              Phasenorientierte Modelle:
Vorbemerkung: Exakte Termine, Kosten und Vorgänge zunächst nicht bekannt; Projektantrag zuerst nur für Vorstudie                         SE-Phasenmodell: allgemein Einsetzbar
formulieren; dann endgültiger Projektantrag                                                                                                Projektanstoßphase (Zeitspanne zwischen Empfinden des Problems u. Entschluss zum Handeln)
Inhalt: Name des Projektes, Kurzbeschreibung (Ausgangssituation und Projektziel), Identifikationsnummer, Projektleiter,                 Machbarkeitsstudie
evtl. Unterauftragnehmer, geplanter Personalaufwand, Sachkosten, Termine inkl. Meilensteine, Risikobetrachtung,                         Vorstudie: Grenzen des Problemfeld klären, Wirksame Zusammenhänge und Mechanismen klären, Frage nach Relevanz des
Unterschrift;                    Problem: Gewinnung genauer Planungsdaten für Aufwands- und Kostenschätzung                                Problems, Bedürfnis für die Problembearbeitung, Gestaltungsbereich abklären und Ziele festlegen, Alternativen für
5.Projektziel: DIN69901: Nachzuweisendes Ergebnis eines Projektes; Formulierung: keine Lösungen enthalten, eind.                            Lösungsprinzipien und Grobauswahl
Feststellbar bzw. messbar. Bsp: Ziel: mehr Touristen für Skigebiet; Lösung, kein Ziel: Werbung verstärken                                   Hauptstudie: Masterplan für die nächsten Phasen erstellen, Investitionsentscheidungen, Definition von Teilprojekten,
6.Systemspezifikation: Produktidee, Projektantrag, Vorstudie, Anforderungen, Anforderungskatalog, Pflichtenheft, Lastenheft,                Detailstudien (Detaillierte Lösungskonzepte erarbeiten, Konkretisierung der Teillösungen; Unterhaltsorganisation planen,
Leistungsbeschreibung, Definitionen……….                                                                                                     Schulungs- und Entwicklungskonzept)
Wichtig: Gliederung, Konkretheit der Begriffe, Messbarkeit                                                                                  Systembau und Test: Herstellen von Anlagen, Geräten, Software und Dokumentation, Organisation von Störfallreaktionen,
DIN 69901: Spezifikation ist die ausführliche Beschreibung der Leistungen, die erforderlich sind oder gefordert werden, damit               Wartungsorganisation
die Ziele des Projektes erreicht werden. Spezifikation kann auch als Lasten- oder Pflichtenheft bezeichnet werden.                          Systemeinführung und Projektübergabe
Specification: user needs, detailled performance parameters                                                                                 Abschluss des Projektes
Bsp. Für Anforderungen Rechnerfamilie: einh. Tastatur, Funktionalität der Tasten, einh. Bildschirmdesign…                                   Wasserfallmodell (EDV): Voruntersuchung, Analyse, Design, Realisierung, Abnahme, Einführung (sehr einfach)
Spezifikationen sind Brachenspezifisch: Satellitenprojekte (Hauptkriterien der techn. Zielsetzung, Definition der                          Spiralmodell (EDV): Quadrant I (Ziele, Alternativen, Randbedingungen klären); Q II (Risikoanalyse, Prototypdesign); Q III
Systemanforderungen, Entwicklungs- und Produktbasis, Funktions- und Leistungsanforderungen, Untersystem Nahtstellen);                       (Prototyprealisierung); Q IV (Prototypenauswertung, Planung nächste Phase); Phasen: 1.Requirements  2.Design,
MIL-STD-490 (Übersicht, Referenzdok., Anforderungen, Charakteristiken, Entwurf u. Konstruktion, Doku, Logistik, Personal                   3.Implementierung  4.Validierung|Verifikation|Test; jede Phase durchläuft alle 4 Quadranten bis zum Projektende
und Schulung, QS, Liefervorschriften, Anmerkungen, Anlagen); DoD; ESA; Industrielle Meerestechnik; DV-Bereich Bsp:                      V-Modell Beamter: Anforderungen, Systemarchitektur, Detailentwurf, Implementierung & Baugruppentest (unten),
Dosenpresse: Einbaubedingung; Dosenparameter; Bedienung, Ergonomie, Wartung, Design; Klima, Schall; Stückzahl                               Integrationstest, Systemtest, Abnahmetest
7.Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Wirtschaftlichkeit = betriebswirtschaftlicher Nutzen; Unsicherheit-Relevanz: AG will es                   VDI 2221: Branchenunabhängig: Aufgabe, Klären und Präzisieren der Aufgabenstellung, Ermitteln von Funktionen und
gerade dann wissen, wenn die relativhöchste Unsicherheit herrscht- am Anfang                                                                deren Strukturen, Gliedern in realisierbare Modelle, Gestalten des gesamten Produkt, Ausarbeiten der Ausführungs- und
Monetäre Methoden: von Auftraggebern bevorzugt, Kriterien müssen in Geldeinheiten messbar                                                   Nutzungsangaben, Weitere Realisierung
F&E-Projektkostendeckungsrechnung (Vergleich von investierten Kosten mit den Rückflüssen)                                                  Simultaneuos Engineering (Überlappung der Schritte): Ist aus Zeitdruck, Time-to-market entstanden, sehr sensibel
Wirtschaftliche Produktplanung (wie 1., jedoch wesentlich detaillierter, unterscheidet Ergebnis- und Renditerechnung);                     [Vorstudie, Hauptstudie, Detailstudie]  [Beschaffung, Installation]  [Arbeitsvorbereitung, Prototyp, 0-Serie]
Marginalrenditeberechnung (für EDV: Man vergleicht mit existierenden Verfahren, Zinssatz der Amortisierung);                               Nicht Phasenorientierte Modelle:
Kostenvergleichsrechnung (Vergleich mit früheren Projekten); Kosten-Nutzen-Vergleichsrechnung (Vergleich von Kosten und                   Prototyping: Entwurfshilfe im Phasenablauf; kurze Vorüberlegung  Prototyp  weitere Vorgehensweise; rasche
Nutzen)                                                                                                                                     Lösungsfindung (quick and dirty), nur für kleine/kurzzeitig benötigte Lösungen geeignet
Nutzwertanalyse:                                                                                                                            Versionenkonzept (wenn man weiß dass man nicht fertig wird): Konzipierung erste Version  1.Version realisieren 
Es wird die funktionale Nützlichkeit festgelegt; Es werden alternativen verglichen; Entsubjektivierung durch arbeiten im                 Test der 1.Version durch Benutzer  aufgrund von Verbesserungswünsche entsteht 2.Version  2.Version an Benutzer
Kollektiv; Eingesetzt wenn in Geld messbare Kriterien fehlen; Vorteil: stetige Transparenz der Entscheidung                               6-Stufen-Methoden nach REFA: Ziele setzen, Aufgabe abgrenzen, ideale Lösungen suchen, Daten sammeln, praktikable
Ablauf der Nutzwertanalyse                                                                                                                  Lösung entwickeln, optimale L. auswählen, Lösung einführen, Zielkontrolle
1.Alternativen festlegen; 2.Kriterien formulieren; 3.Kriterien in Wunsch- und Mussziele trennen; 4.Wunschziele gewichten                    Wertanalyse Arbeitsplan: Projekt vorbereiten, Analyse Situation, Soll-Zustand, Lösungsidee entwickeln, L. festlegen, L.
(Gewichtungsfaktor); 5.Kriterien auf die Alternativen anwenden und die Erfüllungsgrade festlegen; 6.Gewichtungsfaktoren mit                 verwirklichen
Erfüllungsgrad multiplizieren; 7.Produkte pro Alternative addieren; 8. Alternative in Rangfolge bringen; 9. Variation der                   Evolutionäre Auslieferung: globale Ziele finden, Strukturen definieren, vorläufiger Evolutionsplan definieren,
Gewichtungen und Erfüllungsgrade (Sensitivität der NWA)                                                                                     Auslieferungsteilsystem entwickeln, an Anwender ausliefern, Ergebnis bewerten, Iterationen beginnen
Allgemein: 1.Gewichtung 0,1-1; 2.Erfüllungsgrad 1-10; 3.Kriterien auf Extrablatt konkretisieren; 4.Subjektivität reduzieren                 IDEALS Konzept: kurze, grobe Fkt.-Festlegung, Idealkonzept, nähere Bedingungen, Alternativen zu Idealk., Iterationen
(Mehrere Personen, Verfremdung); 5.höhere Anzahl Kriterien  Steigerung der Objektivität; 6.Simulation (Gewichtung und                      Spezielle Vongehensmodelle:
Erfüllungsgrad variieren)  Vorteil: Transparenz                                                                                            Phasenmodell nach Madauss: A: Konzeptformulierung, B: Projekt- und Systemdefinition, C: Forschung und Entwicklung, D:
Bsp für Nutzwertkriterien: Anlage: Kapazität, Flexibilität, Lage, Verträglichkeit, Raumgröße, Sicherheit, Wartung; Material:                Produktion und Beschaffung, E: Betrieb und Wartung, F: Aussonderung (sehr gut, gefällt Hettich, vielseitig anwendbar,
Lieferquelle, Verfügbarkeit, Qualität, Quantität, Verträglichkeit, Lager                                                                    Prototypen und Serie) Bsp Studentenkarte mit RFID-Chip: A: Studenten bezahlen mit Karte, B: Karte berührungslos C:
8.Projektorganisation: Produktidee - Projektantrag - Vorstudie – Systemspezifikation - Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen -                   Entwickeln eines RFID-Chip D: Waver und Fertigungsanlagen, Lieferantenauswahl E: Chipkarte an FH in Betrieb nehmen,
Projektorganisation                                                                                                                         Karten und Leser regelmässig in Betriebnehmen F: Zurücknahme der Karten und Abbau der Automaten bei neuer Technologie
Definition nach DIN 69901: Die Projektorganisation ist die Gesamtheit der Organisationseinheiten und des                                    Organisations- und EDV-Vorhaben speziell für EDV nach Littke: Problemanalyse, Konzeptionelle Grundlegung, Detaillierte
Organisationsaufbau, und der ablauforganisatorischen Regelungen zur Abwicklung eines bestimmten Projektes                                   Gestaltung, Realisation, Nutzung, Außerdienststellung
Routinegeschäft (Linienorganisation, alles geregelt, starre Strukturen) vs. Projektgeschäft (Projektorganisation, flexibel, MA              Phaseneinteilung der Nasa: Man beachte den starken Umfang der Vorarbeiten
nicht immer in der Linie, interdisziplinär)                                                                                                 A: Durchführbarkeitsanalyse (Ergebnis: durchführbare Konzepte, vorl. Spezifikationen)
Aufbauorganisation: Aufgaben: Funktionale Gliederung; Zuordnung von Stellen, Aufgaben, Verantwortung, Kompetenzen;                        B: Definition (Ergebnis: vorgaben für den detaillierten Entwurf, Spezifikationen und Projektentwicklungsplan)
laufende Abstimmung mit allen am Projektbeteiligten; laufende Anpassung der Projektorganisation an Kurskorrekturen des                    C: Entwurf (Ergebnis: Projektentwurf, Spezifikation, Zeit-, Mittelabfluss-, Management- und Beschaffungsplan)
Projektes (z.B. mehr Ressourcen)                                                                                                            D: Entwicklung und Betrieb (Ergebnis: das durchgeführte Projekt)
Bsp: Stelle: Projektleiter Aufgabe: leitet Projekt xy; Verantwortung: ist für Termin, Kosten und Qualität verantwortlich,                    Geeignet für Prototypen oder Kleinserien
Kompetenz: temp. Erlaubnis Personal einst., Dienstreisen in Deutschland                                                                     Phaseneinteilung nach BMVG: Phasenvorlauf, Konzeptphase, Definitionsphase, Entwicklungsphase, Beschaffungsphase
Mitglieder: Lenkungsausschuss, Fachausschuss, EDV-Ausschuss, Projektgruppe, Projektleiter                                                   (Serienfertigung ist Teil der Beschaffungsphase), Nutzungsphase
Lenkungsausschuss:                                                                                                                          Branchenspezifische Phasenmodelle: Je Spezifischer desto besser bei immer gleichen Projekten  gute Kenntnis,
Projektleiter und -team vorgesetzte Instanz; Entscheidungs- und Verantwortungsträger; Erhält Berichte des Projektleiters;                Arbeitserleichterung; Allgemeingültige Modelle müssen erst gestrickt werden
Überwacht und leitet indirekt alle Aktivitäten; Definiert zusammen mit dem Leiter das Projektziel; Kontrolliert und genehmigt
Projektplanung; Prüft und genehmigt Phasenentscheidungen und Statusberichte des Projektleiters; Unterstützt bei größeren
Problemen; Schlichtet Konflikte; Konsenspflichtig; Tagt regelmäßig                                                                       Die zweite der vier Phasen des PM: Projektplanung
Fachausschuss:                                                                                                                              Nach der Projektdefinition erfolgt die Projektplanung; Exaktheit beeinflusst wesentlich den Projekterfolg (Gesammtkosten =
Fachlich kompetente Führungskräfte, die bei Fachentscheidungen Vetorecht, jedoch keine Entscheidungsbefugnis haben;                        f(Planung); Planung ist Billiger als Fehlerbehebung am Produkt); Projektpläne leben (Änderungen sind möglich (nur 2
Mitglieder werden vom Lenkungsausschuss benannt; Wird bei Bedarf einberufen, aber mind. 4 mal im Jahr; Berichtet an                      Handwerker anstatt 3  Terminverschiebung)); PP wird vom PL durchgeführt; Unterscheidung zwischen 6 einzelne
Lenkungsausschuss/ sind gegenüber Lenkungsausschuss verantwortlich; Berät die Projektgruppe                                                Projektpläne; werden heute von EDV-Verfahren unterstützt; Es sollte zumindest die erste Phase freigegeben werden;  Für
Projektgruppe:                                                                                                                              jede Phase kann ein PP erstellt werden
Team Hochqualifizierter Mitarbeiter; Plant, realisiert und betreut die Einführung; Besteht aus Kerngruppe und temporären                 Definition PP: die Erstellung des PSP, Projektablaufplan, Projektterminplan, Projektkapazitätsplan, Projektkostenplan,
Mitgliedern; Kerngruppe max. 8 Personen (konstruktive Betreuung mögl., bei gleichen Tätigkeiten auch mehr)                                 Projektplanungsplan
Anforderungen an die Projektgruppe (Lan - Party):                                                                                           1.Projektstrukturplan (PSP): Zeigt die statische (keine Zeiten und Termine) Beziehung zwischen den Elementen;
Gemeinschaftsgeist (Kennlernparty: Catering sagt ab, alle helfen); Bereitschaft zur Kompetenzsteigerung durch Kumulierung                 Zweck: Soll Transparenz schaffen, Definition von Teilprojekten und Arbeitspaketen ist Basis für den Ablaufplan
(jeder hält Referat mit Fragen: Jüngerer hilft Älterem im Internet wg. Cateringanbieter); Engagement (Belohnung bei                        Voraussetzung ist Pflichtenheft
Meilenstein: Käfer kommt: Netzwerkausfall wird abends noch beseitigt); Bereitschaft zum permanenten Kompromiss (Meeting                    Zerlegungsprinzipien: Dargestellt wird das PSP objektorientiert, vorgangsorientiert oder gemischt
mit Moderation: Elektroniker 1GB/s, 100MB/s ausreichend, Projektziel wird eigenen Wunsch übergeordnet); Bereitschaft zum                   Problematik: Umfang der Arbeitspakete, Übersichtlichkeit des PSP, Vollständigkeit des PSP
Kennen lernen der Probleme des Teamnachbars (Räumlichkeiten: Kaffeeecke; Nasabüro: MA1 erzählt MA 2 Problem bei                             Arbeitspakete sind kleinste Elemente PSP; abgegrenzt, kontrollierbar, Zuordnung zu best. Stellen, für sich disponiert (Mh und
Kaffee, MA 2 fragt genauer nach  Problem schneller gelöst); Fachkompetenz (Programmierer für C einstellen                                SK), werden wie Projekt abgewickelt (siehe Beispiel AP), geschlossene Liefer-/Leistungseinheit, Basis für Matrix-PO und
Programmierung reibungslos; MA muss Strom ausrechnen können); grundsätzliche soziale Kompetenz (aktives Zuhören:                           Unteraufträge für Fremdfirmen; Nicht abgegrenztes Arbeitspaket: z.B.: Motorentwicklung, Labor, allgemeiner Support
Meilenstein in Gefahr, MA ist sehr, sehr traurig, PL redet ihm gut zu  MA wieder motiviert, MS kann gehalten werden)                       Aufbau Arbeitspaket: 1 Zeile  Projektname/AP Nr. laut PSP/ Org. Bezeichnung; 2 Zeile  Arbeitspaketname und
Projektleiter: Lieber kein Projektleiter, als Projektleiter ohne Kompetenz!!!; Zentrale Figur im Projektgeschehen; Wird in der            Kurzbeschreibung; 3 Zeile  Tätigkeiten/ Mengen (Mh & SK)/ Termine; 4 Zeile  Summen; 5 Zeile  Unterschriften von
Regel vom Lenkungsausschuss ernannt; Erhält Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung vom Lenkungsausschuss; Trägt                          Projektleiter und Durchführenden
die Verantwortung über die gesamte Projektlaufzeit; Sollte während des Projektes nicht gewechselt werden; Müsste                          2.Projektablaufplan: zeitliche Folge der Tätigkeiten (Arbeitspakete, Vorgänge, Vorgänge innerhalb AP), Ableitung aus PSP,
eigentlich ein Übermensch sein (fit in allem) laufende Abstimmung: regelmäßige Teamsitzungen, z.B. 1pro Woche                               Abläufe seriell/parallel, ohne Termine
3.Projektterminplan: = Ablauf mit Terminangaben; Beinhaltet Start- und Endtermine, Meilensteine, Termindifferenzen (Dauer),                                                   3.Trendanalyse: Punktuelle Abweichungen oft harmlos für Gesamtablauf; Für gravierende Konsequenzen: Abweichungen =
MS Projekt: Integration von PAP und Projektplan                                                                                                                               f(Zeit); Vorteilhaft: Trendanalyse mittels Netzplantechnik
Terminplanformen:                                                                                                                                                             Meilensteintrendanalyse: Es wird für relevante Vorgänge der Meilensteinverlauf grafisch dargestellt: y-Achse Endtermin, x-
a)Terminliste: rein textuelle Vorgangsliste mit Termine (Vorgang, Start, Ende)                                                                                                Achse Kontrolltermin (Meilensteine) (Bsp.: 28 Türen/Tag, 720/800 (Ist/Soll Stückzahl/Meilenstein)
Vorteile: leicht machbar, keine Schulung notwendig                                                                                                                            Kostentrendanalyse: der Kostenverlauf grafisch dargestellt: y-A. Geplante Vorgangskosten, x-A. Kontrolltermin (Meilensteine)
Nachteil: unübersichtlich bei umfangreichen Projekten                                                                                                                         / allgemein  Wann soll man eingreifen (Fall 1: Termin/Kosten OK; Fall 2: Termin/Kosten ändern sich, kompensiert sich aber
b)Balkendiagramm (Gantt): Vorgänge textuell und grafisch                                                                                                                      auch wieder; Fall 3: nicht kompensieren  hier eingreifen) (Wo Meilenstein bzw. Kosten liegen wenn es so weiter geht)
Vorteil: weit verbreitet, übersichtlich, parallele Vorgänge anschaulich, leicht erlernbar                                                                                     4.Def. Qualitätssicherung: QS ist die Festlegung u. Ausführung von Richtlinien zur Erhaltung der Eigenschaften u. Merkmale
Nachteil: verwirrend bei zeitlichen Abhängigkeiten (z.B.: Verbindungslinien  am besten Gruppenvorgänge ausblenden)                                                           eines Produktes
c)Netzpläne: umfasst Vorgänge, Ereignisse, Beziehungen; sachliche und zeitliche Abhängigkeiten, nur mit EDV-Einsatz                                                           Zwei Grundsätze der QS: 1.QS muss den gesamten Produktwerdegang begleiten (ansonsten zieht sich das Qualitätsproblem
möglich; 3 Netzplanformen üblich:                                                                                                                                             durch); 2.Die QS darf organisatorisch niemals einer der zu überwachenden Betriebsstellen untergeordnet sein (QS hängt in der
1.Vorgangspfeilnetzplan CPM (gemischtorientiert): Vorgänge folgen Lückenlos aufeinander, keine zeitlichen Überlappungen, in                                                   Regel an der GL)
Startknoten mündet kein Pfeil, aus Zielknoten kein Pfeil, Teilsynchronisation von Anfangs- bzw. Endknoten eines Vorgangs,                                                     QS – Beispiel: Schreiben Sie eine QM Auflage für z.B. CAD- Schulung mit 5 Merkmalen: 1. Festgelegte Arbeitsmittel (Raum,
Definition von Scheinvorgängen (Dauer = 0) es können somit parallele Vorgänge in ihrem Anfang oder ihrem Ende gleich                                                          Tisch, PC, SW) / 2. Festgeschriebene Qualifikation des Lehrpersonals / 3. Bereitstellung von Unterlagen für die Teilnehmer / 4.
geschaltet werden; Knoten haben Meilensteincharakter                                                                                                                          Beurteilung der Schulung anhand eines Fragebogens durch die Teilnehmer / 5. Festgelegte Prüfung der Schulungsteilnehmern
Aufbau:  Kreis (oben: i,j = Knotennummer, unten: FZ/SZ = frühester und spätester Zeitpunkt des Vorgang)  auf Pfeil                                                          5.Organisation der Projektüberwachung: Projektüberwachung: primär der PL; bei nicht korrigierbaren Gesamtkosten- od.
(oben: Vorgangsname, unten: Vorgangsdauer); Kreis = Knoten = Anfangsstand bzw. Endergebnis eines Vorgangs (vor allem                                                          Endterminänderungen muss immer der Lenkungsausschuss und meistens auch die GL einbezogen werden; für den
Beobachtung des krit. Pfad = Vorgänge ohne Puffer)                                                                                                                            Entschluss, das Projekt abzubrechen, muss zusätzlich der AG bzw. spätere Nutzer einbezogen werden
2.Ereignisknotennetzplan PERT (ereignisorientiert): Drei-Zeiten-Schätzung möglich, berücksichtigt die Schätzungenauigkeit der                                                 Art der Überwachung: durch regelmäßige schriftlich Abfrage in Form von Rückmeldelisten; durch Stundenkontierung;
Vorgangsdauer, Vorgänge erscheinen als Zeitabstand zwischen den Ereignissen, relativ hoher Aktualisierungsaufwand da 3                                                        durch regelmäßige Projektbesprechungen (Jourfix); durch unregelmäßige Besuche in den Fachabteilung u. bei
Zeiten, keine Kapazitäts- und Auslastungsplanung möglich                                                                                                                      Unterauftragnehmern; Kontrollinterval (2 Wo / 1 Monat)  NIE VERGESSEN: Aktualisierung d. Pläne! sofortige Anpassung
Aufbau:  Kreis (oben: Ereignis, unten: i,j Ereignisnummer) (oben drüber: tf= frühester Termin; unten drunter ts= spätester                                                   der Projektpläne an die Korrekturmaßnahmen; es müssen bezogen auf einen vor def. Termin (z.B. jeden Mi.abend) stets die
Termin)  Pfeil (oben: To, Tw, Tp = opt., wahrsch., pess. Zeit; unten: Tm=(To+4Tw+ Tp)/6=mittlere erwartete Zeit)                                                             aktuellen Versionen d. Projektpläne existieren (Beteiligten Freiheit lassen auch bei Abweichungen)
3.Vorgangsknotennetzplan MPM (vorgangsorientiert):                                                                                                                            6.Krisenmgnt: Einführung: Projektsteuerung ist mit den Standardmitteln nicht mehr möglich; Wichtig: Alle Beteiligte müssen
Vorteile MPM: Alle Informationen über einen Vorgang sind einem Knoten enthalten, bei Änderungen müssen nur die Pfeile                                                         wissen, dass es sich um eine vorübergehende Arbeitsweise handelt (Krisen sind schwer von normalen Situationen zu
korrigiert werden; keine Scheintätigkeiten zur Synchronisation, Vorgangsnummer bezieht sich häufig auf PSP, Überlappungen                                                     unterscheiden)
möglich                                                                                                                                                                       Def. Projektkrisen: Eine Krise sei eine abnormale Situation, die: unter festen Rahmenbedingungen entsteht (Regel,
Nachteile MPM: nicht klar erkennbar; Netzplan nur schwer mit einer Zeitachse kombinierbar                 Knotennummer X
                                                                                                                                                                              Ordnung); eskaliert (e hoch x); für die Betroffenen ausweglos erscheint; stets bedrohlich ist; schnelle Entscheidungen
Einsatz MPM: bei Parallelablauf sich beeinflussender Vorgänge (Industrieanlagen)                                                                                              erfordert (kleine Abweichungen vom Terminplan sind keine Krise, großere schon)
Aufbau: Rechteck (1.Zeile: Nr., Vorgangsname; 2.Zeile: FAZ Dauer FEZ = Frühester Anfang/Ende; Vorgangsname                                                                   Grundsätzl. Strategien: Krisen zu vermeiden versuchen; wenn Krise, dann Krisenmanagement
3.Zeile: SAZ Puffer SEZ = Spätester Anfang/Ende);                                                                                                                             Krisenmgnt: Ausnahmefall: Krisenproblem und seine Lösung sind evident (augenscheinlich) (Bsp. Autounfall Fahrer im PKW
                                                                                                          Frühester                   Frühester
Puffer = gesamte Pufferzeit = GP = SAZ – FAZ = SEZ – FEZ = unabh. vom Folgevorgang;                       Anfangszeit-
                                                                                                                       Dauer des
                                                                                                                                      Endzeitpunkt                            und PKW in Flammen, sofort rausholen)
                                                                                                                       Vorgangs X
Man unterscheidet davon freie Pufferzeit FP= Anfang Folgevorgang – SAZ – Dauer = Zeit, um die man
                                                                                                          punkt von X                 von X                                   Regelfall: Krisenproblem nur scheinbar klar. Die Krise muss methodisch gelöst werden.
einen Vorgang verschieben kann, ohne den Folgevorgang verschieben zu müssen
                                                                                                          Spätester    Gesamte        Spätester                               1.Diagnose d. Krise (Betrachtung der Def. Projektkrise); 2.Extraktion der Krisenprobleme (Betrachtung Projekt- oder
                                                                                                          Anfangszeit- Pufferzeit des Endzeitpunkt
4.Projektkapazitätsplan: Erstellte Liste der benötigten Ressourcen (Art, Typ, nur Einsatzdauer, keine     punkt von X  Vorgangs X     von X                                   Arbeitspaket- Ziele) (Bsp. Stromausfall, Notstrom nur 10 min --- Scheinbares Problem[Rechner fällt aus]  reales Problem
Termin bzw. konkrete Zeiten)  Ressourcen sind: Mitarbeiter, Maschinen, Räume, Instrumente, EDV, Anschaffungen, Spesen                                                        [wie erhalten Studenten Testat]; 3.Prioritäten setzen (Betrachtung Projekt- und AP-Ziele, zu erwartender Schaden in
a)Belastungsdiagramme - Kapazitätsauslastungsplan: Auswertungen zum Projektkapazitätsplan, zeigen                                                                             Verbindung mit erahnten Lösungsansätzen) das folgenschwerste Problem muß zuerst gelöst werden; zu erwartender
Ressourcenauslastung über Zeitachse Bsp: Auslastung einzelner Personen über die Woche in %                                                                                    Schaden; Kosten der Problemlösung; Festlegung der Prioritäten mit anderen (BSP: Lösung Uhrenverkäufer: 500 Uhren
b)Personalverfügbarkeit: Einheiten für Personalvorrat und –bedarf, Jahresarbeitsstunden (Netto: 1500h), Nettoarbeitszeit                                                      ausliefern, Messezeug sichern, so gut wie möglich arbeiten); 4.Lösungsteam installieren; 5.Lösung erarbeiten  Krisenwaffen;
(incl. Krankheit, Unfall, Mutterschutz;)                                                                                                                                      6.Lessons learned  Dokumentation
c)Personaleinsatzplan: Liste der eingesetzten Personen mit Nennung der Einsatzdauer und Termine; Zusätzlich                                                                   Krisenmanagementsupport:
d)Karriereplanung im Hintergrund: Beurteilung (fachlich, Leistung/Zeit, Führungsqualitäten, sozial), Förderungsmaßnahmen                                                      Krisenbeteiligte: Projektmitglieder, Lenkungsausschuß, Kunde, PL, Firmenleitung, Lösungsteam
einleiten; e)Schulung für spezielle Arbeiten im Projekt (Schulungsaufwand in Projektpläne einbauen) Bsp: Sprachkurs,                                                          Krisenindikatoren ist nicht Krisendiagnose: Trendanalyse, Projekt mit hoher Komplexität (interdisziplinär), Wiederholung
Ausland                                                                                                                                                                       nicht korrekter Phasenabschlüsse, von vorneherein falsches Lösungskonzept, permanente Wiederholung der selben
5.Projektkostenplan: Darstellung der Projektkosten als f(Projektlaufzeit t), z.B. Vorgangskosten = f(t), Ressourcenkosten =                                                   Kundenbeschwerden, Qualitätsprobleme über längere Zeit
f(t), Gesamtkosten = f(t) /z.B. Material-, Maschinen-, Personalkosten                                                                                                         Psychologische Aspekte: persönliche Betroffenheit erschwert Lösungsfindung, Lösung leichter bei persönlicher Sympathie,
6.Projektplanungsplan: Plan für Erstellung der Projektpläne  kommt an erster Stelle                                                                                          persönliche Motive können die Lösung erschweren (Unternehmenserbe, Brand, großes Geld), jeder muss wissen, dass Krise
7.EDV-unterstützte Projektplanung: integrierter Projektplan, Datenbanken der Projektdaten für jede gewünschte Auswertung                                                      eine Ausnahme ist, kein voreiliges Schuldeingeständnis (bei Presse), Beleidigung von Krisenopfer als normal akzeptieren
Kostenschätzung: dient zur Schätzung/Planung von Kosten und Termin; Prognose = schwierige Kunst; Bekannte und                                                              Krisenwaffen: PL & Lenkungsausschuß agieren nur noch direkt (Kurzschluß); Krisenstab; Konzept für die Essenz des
unbekannte Unbekannte; wenn Aufwand bekannt, Kosten rel. genau schätzbar                                                                                                     Projektes (entscheidende Vorgänge, Ressourcen) machen; Kompetenzerweiterung für den PL; Urlaubssperre;
1.Detaillierte Kostenschätzung: Aufgrund eines detaillierten Projektplanes möglich                                                                                            Neuformulierung v. Problemstellungen (Bsp.: Selbst produzieren  Produkt einkaufen; Ziel: Produkt bereitstellen);
Vorgehen: Aufwand und Mengen schätzen, mit Kosten- und Zuschlagssätzen multiplizieren, Auswertung festlegen; z.B.:                                                            Entscheidende Vorgänge in Klausuren verlegen; Änd. von Rahmenbed. (Bsp. So. Öffnungszeiten); Entscheidende Vorgänge
Einzelvorgang (relativ genauste Schätzung), Hauptvorgang mit Untervorgängen (für Preisverhandlungen/Kostenvergleiche)                                                         von 1 Person auf mehrere umverteilen; Ersatzlösungen; Von der GL die besten der Besten loseisen
Vorteil: genaueste Schätzung, gut für Preisverhandlung                                                                                                                        Krisendokumentation: Projektordner (incl. Krisen und Aktivitäten), Pressestelle lenkend einbinden (Infoverbot bewährt sich
Nachteil: gilt nur für dieses Projekt, hoher Aufwand um Projektplan zu erstellen                                                                                              nicht), Lessons Learned Bsp.: 2 Hechte im Teich ist einer zuviel
2.Parametrische Kostenschätzung: Schätzung durch einen Algorithmus, wenn kein detaillierter PP vorhanden
Voraussetzungen: adäquate Daten aus analogen Projekten, mathematische Abhängigkeit von Kosten und                                                                             PM-Support: Psychologie im PM
Kosteneinflussparametern; z.B.: Heizkosten einer Wohnung durch 1.Kurve, 2.Formel, 3.Wertetabelle; Einflussparameter:                                                          1.Gruppenentwicklung: Einführung (Mehrere Person werden schon keine Gruppe wenn man sie in einen Raum sperrt, Gruppe entsteht
Gewicht, Anzahl, Geschwindigkeit, Leistung, Frequenz z.B. Traktor: 1000€/PS                                                                                                   nicht auf einmal, Ausgangsituation: GL wählt acht Personen und def. sie all Projektgruppe, Einer wird als PL erklärt); Formierungsphase
3.Kostenschätzung durch Vergleich: Vergleich des geplanten Projekt mit abgeschlossene Projekten; Relevante Daten in                                                           (Gegenseitiges Abtasten der Teammitglieder, Verbreitete Ängstlichkeit, Ausrichtung am Anfang an leicht dominierender Teammitglied,
                                                                                                                                                                              Profilierungsversuche); Normierungsphase (es hat sich ein Modus vivendi eingestellt, man akzeptiert aneinander, man vermeidet
Erfahrungsdatenbank (Auswertung zur Kostenschätzung);                                                                                                                         Konfliktauslöser, man will die Gruppe erhalten); Konfliktphase (Infragestellung d. Führungsperson, aufeinanderprallen versch. Meinung aus
Anwendung: wenn kein algorithmisierbarer Zusammenhang zwischen Aufwand und Einflussparameter besteht und kein                                                                 privat/ geschäftlich Bereich, leichter Widerstand gegen Weisungen d. PL); Arbeitsphase (an einen Strang ziehen um Projekt voranzutreiben,
detaillierter Kostenplan existiert; z.B.: Autohersteller sammelt seit 50 Jahren relevante Daten (technische Daten,                                                            bei Störung in Arbeitsphase fällt Gruppe sofort in Konfliktphase zurück, man arbeitet sich mühsam über Normierungsphase zur Arbeitsphase)
Entwicklungsdauer, Mannschaft, Materialkosten, Laufzeit)  zur Kostenschätzung werden Daten des neuen Modells in DB                                                           Konfliktgründe in der Gruppe: unterschiedliche „Bauart“ der einzelnen Personen; Unkenntnis der Projektarbeit an sich;
eingegeben und mit alten Modellen verglichen                                                                                                                                  Verlassenheitsgefühl; Herkunft der Teammitglieder aus unterschiedlichen Abteilungen und Hierachieebenen; missverständliche
Projektrisiko                                                                                                                                                                 Aufgabenstellung; fehlende Identifikation mit der Sache; mangelnde fachliche Qualifikation; Konkurenzdenken; mangelnde Fähigkeit
Definition: Projektrisiko = Möglichkeit des Eintretens eines Schadens, sicherer Verlust ist kein Risiko;                                                                      zuzuhören; Angst vor Veränderungen; autoritäres Gebaren
Reines Risiko vs. Spekulatives Risiko (bewusste Entscheidung);                                                                                                                2.Persönlichkeitstypen für ein Projektteam:
Unvermeidbarkeit: Kein Projekt ohne Risiko  Ausweg: Risikomanagement (umgehen bzw. leben mit Risiko)                                                                         Einleitung: Gründe f. Fehlverhalten aus der Situation, Bauart, Persönlichkeitstyp heraus; nicht jeder Persönlichkeitstyp eignet
Risikomanagement (aufgeteilt in vier Unterpunkte): Schadenverhütung (Vermeidung, Verminderung), Schadenüberwindung                                                            sich für ein erfolgreiches Projektteam; Projektteamzusammensetzung sollte Sie berücksichtigen; Mensch hat immer Anteile
(Abwälzung, Teilung, Kompensation, Tragung) z.B.: Wanderung, Risiken sind Schlucht gesperrt, Klamm um 6 verschlossen,                                                         von mehreren Persönlichkeitstypen; beim Aussuchen von Projekt-MA hat die fachlich Qualifikation Priorität (Prüfung!); die
Randkluft zu breit, Wetterumsturz, Verstauchung -> p, TW, RZ bestimmen und auf x-Achse: Lukrativität verschiedener                                                            Eigenschaften der versch. Persönlichkeiten kommen primär bei den direkten Projekttätigkeiten zum Tragen; Sogenannten
Alternativen, y-Achse: RZ  welche Alternative wähle ich mit welchem Risiko?                                                                                                  Enneagramme zeigen, dass in jeder Persönlichkeit gegensätzliche Merkmale enthalten sind
1.Risikoplanung (risk planning): Entwicklung und Dokumentation von Strategien und Methoden zur Risikoabschätzung, -                                                           Das Enneagramm (9 Typen in 3 Triaden; nach Don Richard Riso):
handhabung, -überwach;                                                                                                                                                        -Beziehungstriade (brauchen Mitmenschen): Führer, Fiedliebender, Rerformer
2.Risikoabschätzung (risk assessment) = Risikoidentifikation + Risikoanalyse                                                                                                  -Handlungstriade (durch Handeln wirken): Vielseitiger, Loyaler, Denker
Risikoidentifikation: Untersuchung von Projektbereichen auf Risiken                                                                                                           -Gefühlstriade (Gefühlsebene): Künstler, Statusmensch, Helfer
Risikoarten: natürliche Risiken (Erdbeben); technische Risiken (Produktmängel); soziale Risiken (Demotivation); persönliche                                                   Geeignete Persönlichkeitstypen (alle bringen was):                  + Warum eignet er sich für Team; - was stört die Teamfähigkeit
Risiken (Tod, Krankheit); politische Risiken (neue Gesetze); Markt Risiken (Nachfrage, Konjunktur)                                                                            Führer (nur 1): +durchsetzungsfähig, bringt Projekt voran, fördert andere, ist überzeugend, scheut keine Konfrontation, räumt
Risikotendenz: Risiko steigt bei zunehmender Umweltdynamik; Umweltkomplexität; Unternehmensgröße; Neuartigkeit von                                                            Hindernisse aus dem Weg (Bsp. Ast am Weg, Tür im Theater); -duldet keine 2. Führer, leicht diktatorisch
Fertigungsverfahren                                                                                                                                                           Vielseitige(1): +hat nie Berührungsängste, was andere ermutigt, produktiv; -hyperaktiv, eher oberflächlich, steigert bei fachlicher
Risikoanalyse = Methode, um Risiken transparent zu machen und Subjektivität einer Schätzung zu reduzieren  Es werden                                                         Unsicherheit seine Hyperaktivität im Oberflächlichen
keine Risiken vermieden, man kann sie sehen                                                                                                                                   Friedliebender(1): +ruhender Pol in der Gruppe, wird mit allen Problemen fertig, akzeptiert andere vorbehaltlos, tut gut; -arglos,
Vorgehen: 1.für jeden Vorgang Risiken definieren; 2.die Wahrscheinlichkeit p der Risiken abschätzen 0  p  1; 3.Tragweite                                                    neigt zum Altruismus (Gegenteil Egoismus), idealisiert andere, verliert leicht die eigene Individualität, meidet Veränderungen
TW abschätzen bei Risikoeintritt 1  TW  10; 4.Risikoziffer RZ bestimmen RZ= p x TW z.B.: Fahrradtour: Hochwasser                                                            Denker(1): +bringt stets neue Impulse, Ideenlieferant, Analytiker, stark konzentrationsfähig, hat großes Wissen; -extremistisch,
(p=0.001,TW=10,RZ=0.01), Platter Reifen (p=0.2,TW=2,RZ=0.4)  RZ(Summe) = 0.41 Diagramm: Bei höherer Lukrativität                                                             entfernt sich leicht von der Realität, oft zynisch, wenn anderer es nicht gleich versteht
wird höheres Risiko in Kauf genommen; Absicherung bei Eintreten des Risiko, Subjektivität red. durch erfahrene Personen                                                       Loyaler(4): +kooperativ, verlässlich, verantwortungsbewusst, vertrauenerweckend, pflichtbewusst, Identifikation mit der
3.Risikobehandlung (risk handling): Auswahl, Prüfung, Anwendung von R-Behandlungsstrategien um Risiken auf                                                                    Autoritätsfigur; -leicht zu verunsichern, leicht selbstverachtend, sucht Sicherheit  idealer Projektmitarbeiter
annehmbares Level zu bringen                                                                                                                                                  Nicht ideale Typen:
Möglichkeiten: bedingungslose Risikoakzeptanz (Radfahren trotz Sturzgefahr); Vermeidung einer spez. Nachteiligen                                                            Reformer: voller Vorurteile, moralisierend, urteilssüchtig;
Auswirkung durch Weglassen von Anforderungen (Bsp.: nicht funktionierender Abstandswarner BMW, Fahrradtour nicht                                                              Helfer: vereinnahmend, distanzlos, manipulativ, teils ich-bezogen, teils altruistisch;
unbedingt an der Donau); Verbesserung Randbedingungen (Nicht-Rauchen  weniger Lungenkrebs); Änderung von                                                                   Statusmensch: narzisstisch, arrogant, anspruchsvoll, andere verachtend;
Anforderungen (höhere Mindesttemperatur höhere Lebensdauer); Risikoabwälzung (Versicherung); Realisierung von                                                              Künstler: stimmungsabhängig, selbstzentriert, selbstmitleidig
Anforderungen durch Systemelement mit weniger Risiken (Auto nicht nur mit FB öffnen, zusätzlich Schlüssel); Gegenläufigkeit                                                  Konfliktdämpfung:
nachteiliger Auswirkungen (Aktienfonds); Risikoteilung (Zulieferer)                                                                                                          Prüfung: Unterscheidung zw. Konflikten aus der Situation und aus der Persönlichkeit heraus
4.Risikoüberwachung (risk monitoring): Systematische Verfolgung und Bewertung der Wirksamkeit von Strategien und                                                             rückhaltfreie gegenseitige Anerkennung Bsp: Meinung von Hr. Meier zu Timeline akzeptieren; Hierarchiestufen außerhalb des
Methoden zur Reduzierung von Risiken; Daraus Entwicklung und Anwendung von neuen geeigneten                                                                                  Teams dürfen keine Rolle spielen; bedingungslose offene Meinungsäußerung; Team erscheint nach außen als Einheit
Risikobehandlungsstrategien und -methoden; Risikoüberwachung ist eine Managementaufgabe; Methode des Vorgehen ist                                                           Bsp.:mehrere SW-Applikationen mgl., Streit um Lösung, nach Entscheidung stehen alle zum Ergebnis; Vollständiger
Vergleich des Vorgehens von gestern & heute                                                                                                                                   Infoaustausch innerhalb der Gruppe Bsp:E-Mail mit neuen Konfignr. allen weiterleiten; Einzelmeinungen v. Teammitgliedern
Freigabe (genau überlegen! Mind. 1 Konto muss existieren, aber nicht: sonstige Kosten);                                                                                       niemals nach außen dringen lassen Bsp: pers. Meinung; 100%ige Vorbereitung der Teamsitzungen (vorher Tagesordnung
Zeitpunkt ab dem auf ein Projekt Kosten auflaufen; Die Projektfreigabe wird durch einen Projektantrag freigegeben (mind.                                                      abstimmen; vorher Rollenverteilung festlegen (z.B. Protokollführung)); jeden Konflikt ausdiskutieren Bsp: Auswahl von
aber grober Projektplan) wichtige Station, ab jetzt laufen Kosten, Zurücknahme erschwert ( mit Tools fixieren); Während des                                                  Verstärkervariante; Austragung eines Konflikts muss zum Kompromiss führen, nicht zum Sieg eines Konfliktpartners Bsp: einer
Prozessablaufes gibt es die Phasenfreigabe; Problem der Planänderung  Freigabehürden setzen, damit keine                                                                     möchte besten, der andere billigsten Verstärker Kompromiss: mittelguter, mittelteurer; niemals seine Position rechtfertigen,
unkontrollierbaren Planänd. Erfolgen                                                                                                                                          sondern die Gemeinsamkeit mit dem Gegnerischen suchen Bsp: nicht auf Verstärker beharren, sondern Projektziel ins Auge
Planungsklausur                                                                                                                                                               fassen; keine faulen Kompromisse (keinen Kuhhandel) Bsp. Verstärker bei Anlage billigerer Transistor erfordert mehr
Arbeitskontinuität am Standardplatz nicht mgl.; gewohnte Umgebung macht stumpf; Teilnahme an Klausur motiviert;                                                            Zusatzarbeit, teurerer wäre gleich besser gewesen!; keine Konfliktunterdrückung durch Machtwort des PL, „Jetzt reichts!“ Bsp:
Durchführung: PL beantragt Klausur m. messbarem Ziel u. Agenda, Tagungsraum, Kleinbus (Teamgeist!), sofort beginnen,                                                          Diskussion fördern; Rechtfertigungsversuche unterdrücken aus PL Sicht (das Warum interessiert nicht, sondern nur die
1.Abend: Zwischenstatus + gemeinsames Abendessen, 2.Tag: ab Mittag Enddoku beginnen, zurück: sofort zur GL                                                                    Lösung); am Konflikt nicht beteiligte Teammitglieder dürfen niemals Partei ergreifen; jede Einmischung von außen muss vom
                                                                                                                                                                              Team abgewehrt werden (nicht nur PL) Lieferantenauswahl wird kritisiert; kein Teammeeting ohne messbares Ergebnis 
Die dritte der vier Phasen des PM: Projektüberwachung                                                                                                                         Agendapunkte müssen mit messbarem Ergebnis versehen sein; Teamarbeit vom Team beurteilen lassen Bsp: Teammeeting,
Projektüberwachung: Projekt geplant und freigegeben, Projekt bzw. die erste Phasen sind gestartet, Projektüberwachung                                                        auch sagen was schlecht gelaufen; PL: Kontrollfunktion/Integrationsfunktion/Zielorientierung
beginnt; PÜW = rechtzeitiges Erkennen von Abweichungen von Projektplan & Einleitung steuernder Maßnahmen = Kontrolle                                                         Frage: Konfliktpotential, wenn Teammitglieder aus verschiedenen Hierarchieebenen kommen (siehe Konflikte i. d.
u. Steuern  Überwacht werden Projektgegenstand (Funktion, Leistung, Qualität) und Projektablauf (Termin, Kosten);                                                          Gruppenarbeit)
Voraussetzung der Überwachung (laufende Rückmeldung der Terminsituation, Stundenkontierung, QS); Problem: Balance:                                                           3.Autorität
Aufwand u. zugelassenen Fehler                                                                                                                                                Soziales Verhältnis, das eine komplementäre (sich gegenseitig ergänzend) Beziehung voraussetzt; es muss eine Person die
1.Projektabweichung: Arten: Qualitätseinbußen; Termin- u. Kostenüberschreitungen; Abstriche beim techn. Fkt.- bzw.                                                         Überlegenheit, die Macht, den Vorrang einer anderen anerkennen (freiwillig od. unter Zwang); natürlich Autorität einer Person
Leistungsumfang  „Auf die Idee, dass es auch Unterschreitungen geben könnte, kommt einer, der schon Projekte geleitet                                                        veranlasst andere Personen, sich freiwillig unterzuordnen, freiwillig zu gehorchen, Vertrauen zu erweisen, loyal zu sein; bloße
hat, nicht.“; Terminüberschreitung; Kostenüberschreitung                                                                                                                    Macht, Stärke, diktatorische Herrschaften existieren auch ohne die Akzeptanz anderer; Gelassenheit, wenn andere
Gründe f. Projektabweichung: (Beispiele)                                                                                                                                      durchdrehen; überdurchschnittlich Einfühlungsvermögen in andere Leute; unverhohlene eigene Meinung bei bedingungsloser
unsorgfältige Projektplanung (Ressourcen MA Kapazitätenüberlastung); techn.- technologische Probleme (neue SW paßt mit                                                      Toleranz anderer Meinungen gegenüber!!!; scheinbar spielerische Zielstrebigkeit kein Streber, wirken sympatisch!;
                                                                                                                                                                              scheinbar unerschütterliche Selbstsicherheit
best. SW nicht zusammen); Menschliches Versagen (private Probleme  unkonzentriert bei der Arbeit); höhere Macht
                                                                                                                                                                              4.Motivation
(Naturkatastrophe, Tod, Krankheit); nicht vorhersehbare organisatorische Ereignisse (Kündigung, FA Umstrukturierung);
                                                                                                                                                                              Einführung: Motivation = Aktivierung des individuellen Verhaltens durch Motive; Motiv = Beweggrund
Technologische Innovation (neue SW- Version verwenden müssen); Qualitätseinbußen durch unerforschte Einflüsse (Handy
auf Stereoanlage); bewusste Erweiterung des Pflichtenheftes im Projektablauf (zusätzliche Anforderung in der Spec z.B. Von                                                   Einteilung der Motivation:
– 30°C bis 80°C für Bauteil); Angebotsdumping (Um Auftrag zu bekommen Kampfangebot u. hoffen durch Nachträge doch                                                            Innere Motivation: Das Individuum formuliert Ziele, die es für sich als erstrebenswert definiert, Ziele kommen von innen
noch einen Gewinn zu machen)                                                                                                                                                  Äußere Motivation: Man geht zur Schule, weil es die Eltern so wollen, man gehorcht Chef, Lehrer, Ziele kommen von außen
2.Korrekturmaßnahmen: Grafik zur Projektüberwachung: Projekt - (Abweichungen)  Korrekturmaßnahme überlegen                                                                  Motivation durch sozialen Druck: Man heiratet, weil es so üblich ist, man macht Karriere, weil man es eben so tut, Ziele sind in
                                                                                                                                                                              der Gesellschaft begründet
[1.Weg:  Korrektur des Projektplanes  Projektplan = Soll - (Daten)  ] [2.Weg:  Korrektur des Projektablaufes 
                                                                                                                                                                              Motivieren ist eine der Hauptaufgaben eines PL
Projektablauf = Ist - (Daten)  ] Projekt                                                                                                                                    Bsp. f. Motive aus einem Projekt: Anerkennung, Geltung ist eine Motiv  Bsp. Projekt: was Netzwerke angeht kann mir keiner
Korrekturmaßnahmen: bei Terminüberschreitung: Ressourcenanzahl steigern (Projektkosten↑ Einarbeitungszeit);                                                                  etwas vormachen; Angst, Frustration, Hemmungen  Bsp.: Man wird ein Experte „Betriebssystem; Eintönigkeit  Bsp.:
Verfügbarkeit vorhandener Ressourcen steigern (Überstunden-psychische & physische Belastungen); Vergabe v. Teilpaketen                                                      Bahnbrechende Neuerung; Überforderung; Sendungsbewusstsein; Selbstverwirklichung  Bsp.: Syseng, Schaffung eines
an Fremdfirmen (Know-How Verlust, Umbekanntest Qualitätsniveau der Fremdfirmen); Verzicht auf Leistungsmerkmale;                                                             neuen Studiengangs
rechtzeitige Projektabbruch; bei Kostenüberschreitung: Verzicht auf Leistungsmerkmale (4 Räder) und Qualität (nach einiger                                                 Bedürfnispyramide nach Maslow: Ausgangsidee: Motive sind unbefriedigende Bedürfnisse
Zeit löst sich ein Rad); Zukauf billiger Komponenten (Qualitätsverlust, höhere Beschaffungskosten);  rechtzeitige                                                           Stufe1: Psychologische Bedürfnisse: Nahrung, Wohnung, Kleidung  Geographie abhängig
Projektabbruch; bei Problemen mit der technischen Realisierung: Einsatz zusätzlicher Spezialisten (Know-How Verlust                                                          Stufe2: Sicherheitsbedürfnisse: Einkommenssicherung, Arbeitplatzsicherung
Wettbewerbsfähigkeit); Einsatz mächtiger Tools; Verzicht auf Qualität; Einbau problemfreier Fremdkomponenten                                                               Stufe3: soz. Kontakt: Geborgenheit in der Gemeinschaft, menschlicher Kontakt, akzeptiert sein durch die Mitmenschen
(Zusatzkosten, frustrierter MA, Terminverzögerung)  rechtzeitiger Projektabbruch: „Lieber ein Ende mit Schrecken, als                                                     Stufe4: Selbstachtung, Anerkennung: fachliche Kompetenz, Selbständigkeit, Entscheidungsbefugnis
ein Schrecken ohne Ende“                                                                                                                                                      Stufe5: Selbstverwirklichung (f. jeden anders): Realisierung des eigenen Potentials, Wachstum und Lernfortschritt, Verantwortungszunahme
Die vierte der vier Phasen des PM: Projektbeendigung                                                                                                                          5.Diskussionstypen:  Verhalten im gegenüber
1.Produktabnahme: Abnahmetest (laut Spezi, Test Schnittstellen/Umwelt/Leistungsgrenzen/Serienreife/Akzeptanz/Pilot, (Protokoll)); Abnahmebericht (Übergabe-
/Übernahmeprotokoll, technische Betreuung)                                                                                                                                    Streitsüchtiger: widerspricht aggressiv, destruktiv  sachlich und ruhig bleiben, ihn zu einem konstruktiven Beitrag verleiten
2.Projektabschlussanalyse: sämtliche Historie von Kosten, Zeit, Ressourcen  Nachkalkulation, Abweichungsanalyse, Wirtschaftlichkeitsanalyse                                  Positiver: sanftmütig, selbstsicher, geht zügig u. direkt aufs Ziel los, ruhender Pol  ihn trotzdem zum Diskutieren veranlassen;
3.Erfahrungssicherung: Erfahrungsdaten, Kennzahlen (zur Aufwandsschätzung, P-Kontrolle, -Abschlussanalyse); Erfahrungsdatenbanken (Auswertung, Vergleich, nicht
verbreitet, da ständige Fütterung erforderlich)
                                                                                                                                                                              ihn z.B. zu einer Stellungnahme verleiten, wenn andere streiten
4.Projektauflösung: Letzter Akt des Projekts, Abschlusssitzung, Abschlussbericht (Lob, Geschenke), Personalüberleitung (frühzeitig, evtl. Umschulung, persönliche Wünsche),   Allwissender: weiß alles besser, hat stets Einwände, Behauptungen, Zitate  nie auf seine Einwände im Detail eingehen! „ja“ /
Ressourcenauflösung (Veräußerung, Verwertungsplan)                                                                                                                            „nein“ - Fragen stellen
Redseliger: redet um des Redens willen  ihn taktvoll unterbrechen; festlegen v. Redezeiten; ur mit „ja“/ „nein“ -Fragen stellen                           2.Definitionen Entscheidungstheorie:
Der Träge: uninteressiert, wortkarg, gelangweilt, friedlich  ihn persönlich angehen, aus der Reserve locken; persönlich nach                              Zielfunktion: Formale Darstellung einer Entscheidungsregel, Kombination aus Präferenzfunktion und Optimierungskriterium
seiner Meinung fragen; von ihm eingebrachte Erfahrungen vor allen aufrichtig anerkennen                                                                     Präferenzfunktion: Sie berechnet den Präferenzwert einer Aktion aus einer Bewertung der Ergebnisse, ordnet den Alternativen
Ablehnender: opponiert: nicht aggresiv, streitsüchtig, sondern sachlich ruhig  seine gegensätzliche Erfahrungen zur                                       Präferenzwerte (Indikator für den Grad der Zielerreichung) zu
Erhärtung des Risikos von Teamentscheidungen benutzen; Vor- und Nachteile beurteilen, Ablehnender ist sehr gut dafür;                                       Optimierungskriterium: Zielrichtung für den Präferenzwert, optimale Aktion wird berechnet
niemals versuchen ihn umzudrehen                                                                                                                            Dominanzprinzip: bedeutet das eine Aktion der anderen Aktion vorgezogen wird oder gleichwertig ist
Ablehnender ist in seiner Haltung ein geübter Mensch  gut für Nachteile finden, z.B. Alternative bearbeiten                                                Präferenzordnung: Sie zeigt, durch welche Bedingung eine Aktion einer anderen vorgezogen wird oder gleichwertig ist
Schüchterner: hat Angst, seine meist sehr fundierten Beiträge zu äußern  ihm durch leichte Fragen den Einstieg in die                                     Nutzen / Schadenswerte: Nutzen: Wertschätzung der Ergebnisse
Diskussion erleichtern; seine Antworten ihm persönliche anerkennen                                                                                          Nutzenfunktion: Bewertungsfunktion für die Ergebnisse  Nutzen: Ergebnisswerte↑=Nutzen↑, Schaden:
Erhabener: überheblich, eingebildet, dominierend, empfindlich auf Kritik  ja/nein -Fragen stellen; Ja -aber -Technik benutzen                             Ergebnisswerte↓=Schaden↓
Schlauer: will den PL permanent reinlegen ruhig bleiben, seine Einwürfe nie persönlich beantworten, sondern auf die                                       Zielgröße: Konsequenzen, denen der Entscheider Bedeutung beimisst / Konsequenzen der Alternativen z.B. Gewinn,
Sitzungsteilnehmer umlenken; ab und zu die Grenzen seines Verhaltens aufzeigen                                                                              Einkommen
Bsp.: wenn fachlich Fragen gestellt werden, weiterleiten!                                                                                                   Entscheidungsfeld: Aktionen- und Zustandsraum, Ergebnisfunktion
6.Projektakzeptanz                                                                                                                                          Aktionen: Handlungsalternativen
Projekt kann auch durchgezogen werden, wenn maßgeblich Beteiligte nicht ganz damit einverstanden sind (Akzeptanz)                                          (Umwelt-) Zustände: Größen, die der Entscheider nicht beeinflussen kann
Einführung:                                                                                                                                                 Ungewissheit: Welcher Zustand eintritt, ist unbekannt
nicht jeder ist von einem neuen Projekt begeistert (Mensch ist schon vom Wesen her gegen alles Neue; MA, Umgebung wird                                     Risiko: Ein Zustand tritt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein
vom Projekt irgendwie beeinflusst; MA muss u. U. am Projekt mitwirken; Projekt verändert meistens liebgewonnene Zustände)                                   Sicherheit: Es ist bekannt, welcher Zustand eintritt
zur Akzeptanz des Projekts braucht es Transparenz der Umgebung  Wem? Wie? Wann? sage ich meine neue Idee!!!                                               Ergebnisse: Resultat aus dem Zusammenwirken von Aktion und Zustand, Wertekonstellation der Zielgrößen
 außerdem wichtig. von eigener Idee/Projekt (PL) überzeugt sein!                                                                                           Entscheidungsmatrix: Matrix mit Nutzen statt Ergebnissen
                                                                                                                                                            Entscheidungsmodell: Entscheidungsfeld für Ungewissheit als Matrix (y-A. Zustand / x-A. Aktion)  Ergebnismatrix (nur
                                                                                                                                                            Ergebnisse ohne Zustand und Aktionen)  Entscheidungsmatrix (Zuordnung je eines Nutzenwertes oder Schadenswertes zu
PM-Support: Projektsitzungen                                                                                                                                jedem Ergebnis mit Hilfe der Nutzen- oder Schadensfunktion [uij (Nutzen) = Umsatz – Einkauf / uij (Schaden) = Einkauf –
1.Einführungen: zw. den ersten (am wichtigsten!) u. den folgenden Projektsitzungen unterscheiden (organisat., psychol.                                      Umsatz])
Gründe!), erste bestmöglichst vorbereiten! (keine Mühen scheuen)  Strauß hat f. jede Sitzung super Rede vorbereitet bis er                                 Ziel: Ein Ziel ist dadurch gekennzeichnet, dass ein zukünftiger Zustand angestrebt wird
das 1.Mal sprechen durfte! (bleibender Eindruck)                                                                                                            3.Zielgrößenwert:
2.Erste Projektsitzung:                                                                                                                                     einzige Zielgröße: ist der Nutzenwert eines Ergebnisses = Zielgrößenwert
Ausgangssituation: unterschiedl. Interesse d. Beteiligten (Bsp.: Arbeit bleibt Arbeit!, endlich weg vom Boss!); alle erwarten                             Bsp: am 1. Tag sollen 700 km oder möglichst viele km gefahren werden  Zielgröße: die am 1.Tag gefahrene Strecke
vom PL die Lösung f. ihre Erwartungen, Ängste…; PL steht bereits im Blickpunkt, bevor Projektarbeit beginnt!                                               mehr als eine Zielgröße: müssen diese Zielgrößen gewichtet werden, um den Nutzwert eines Ergebnisses zu bestimmen
Hilfen f. PL: fertigt Agenda mit Zielangabe (Infos einholen, sich beraten); lädt ein; verschickt Einladung incl. Agenda;                                 (Vektor) Bsp: Kauf Fahrrad: Alternativen (Trekking/Rennrad) gegen Ziele (Preis, Gewicht, Gänge, Demontage);
eröffnet Sitzung; stellt sich sofort kurz vor (Ausbildung, bisherige Tätigkeit); nennt Auftrageber (muss sofort klar sein); bittet                      Zielgrößen = Konsequenzen der Alternativen (Gewinn, Einkommen, Marktanteil); Ergebnis = Wertekonstellation von Zielgrößen
um kurze Vorstellung; speichert die Botschaften; fragt gezielt nach Vorstellungen, Erwartungen, Wünschen; notiert,                                       4.Dominanzprinzip: aj ~ ak das heißt aj dominiert bzw. ist gleichwertig ak mit der Bedingung: für alle i=1..m eij  eik und für
kommentiert aber nicht (offen Tafel!); Gerüchten durch gezielte Infos entgegentreten (Infos offen, ansonsten nicht an                                     mindestens ein eij < eik Bsp: e11=0, e21=30, e31=30, e12=30, e22=30, e32=30;  e11<e12, e21=e22, e31=e32  Bedingung
Gerüchten beteiligen); gibt Regeln f. künftige Zusammenarbeit vor (je klarer umso leichter später, Bsp.: zielgerichtet APs                                 erfüllt  a1 dominiert a2
erfüllen, nach Aussen Einheit sein u. Probleme ausdiskutieren); nennt Rechte & Pflichten des PL (z.B. Überstunden);                                        Ausnahmefall: Eine Aktion dominiert alle anderen  sofort Ergebnis, sonst werden Entscheidungsregeln benötigt
beschreibt Projekt in augenblicklichem Status (Transparenz, nichts zurückhalten); verteilt erste Aufgaben                                                 Normalfall: keine Aktion dominiert alle anderen; dann werden Entscheidungsregeln benötigt
3.Routinesitzung: Das A & O sind die Vorbereitungen (Agenda rechtzeitig!, Referate, Protokollant); PL muss mit allen Mitteln                              5.Entscheidungsregeln: (Entscheidungsmatrix: Wert gut – wenig Schaden  Ergebnisse sind Schadenswerte)
Sitzungsziel erreichen u. f. Gleichbehandlung aller sorgen; am Sitzungsende immer weiteres Vorgehen festlegen;                                             Für alle Regeln bis Bayes- R.: F(aj):=Präferenzfunktion / F(aj*):=Optimierungsfunktion / F(aj*):=min F(aj) / a j ~ a k genau
Sitzungsprotokoll anfertigen (fast kein Aufwand zu groß); Sitzungsprotokoll d. vorhergehenden Sitzung von allen Beteiligten                               dann, wenn F(aj) F(ak) (Bsp. Für MINIMAX- Regel max eij  max eik) i=1,2,...,m
genehmigen lassen                                                                                                                                           •Entscheidung bei Ungewissheit
4.Phasen & Entscheidungssitzungen:                                                                                                                           Minimax-Regel                                  Minimin-Regel                                     Hurwicz-Regel
Zweck: kein Beginn der Folgephase, bevor Ergebnisse d. laufenden Phase vorliegen;                                                                            aj <~ ak genau dann, wenn max eij =< max eik   aj <~ ak genau dann, wenn min eij =< min eik      aj <~ ak genau dann, wenn (1-) max eij +  min eij =< (1- ) max eik +  min eik
festgelegt werden: techn. Fkt., wirtschaft. Lage                                                                                                             F(aj) := max eij                               F(aj) := min eij                                  F(aj) := (1-  ) max eij +  min eij     E [0,1] = Optimismusparameter
Entscheidungen können lauten: Freigabe, Freigabe mit Auflagen (Schlechter Kompromiss, entsteht aus Zwängen!), keine                                          F(aj*) = min F(aj)                             F(aj*) = min F(aj)                                F(aj*) = min F(aj)
Freigabe                                                                                                                                                    MINIMAX- Regel: Pessimistische Regel – schlechteste Ergebnisse von Aktionen aussuchen  dann Schaden minimieren
Teilnehmer: PL, Prüfer, Entscheider                                                                                                                         MINIMIN – Regel: Optimistische Regel – beste Ergebnisse von Aktionen aussuchen  dann das Beste der besten Aktionen
5.Besprechungsprotokoll: Ersteller (Name, Orga, Ort); -Datum; Projektbezeichung; Deklaration als Besprechungsprotokoll;                                  Hurwicz- Regel: Mix MINIMAX / MIN / Optimismusparameter λe [0,1] /λ umso optimistischer die Regel
Protokoll-Nr., Sitzungsdatum, -uhrzeit, -ort, -dauer; Teilnehmer; zugrunde liegende Agenda; Gliederung des Inhalts anhand                                                                                                                               Bayer-Regel
                                                                                                                                                             Savage-Niehans-Regel
Agenda: Agenda Punkt 1:… ; Besprechungsergebnis zu Punkt 1:…; Aufgabenverteilung zu Punkt 1:… (wer, Ziel, Termin);                                        aj <~ ak genau dann, wenn max (eij - min eil) =< max (eik - min eil)                          aj <~ ak genau dann, wenn eij pi =<  eik pi
Agenda, Punkt2 usw…; weiteres Vorgehen; Unterschrift Protokollführer Prüfung: Besprechungsprotokoll korrigieren!                                                                                                                                        F(aj) :=  eij pi
                                                                                                                                                             F(aj) := max (eij - min eil)          min eil= min e11 bis e15                               F(aj*) = min F(aj)
                                                                                                                                                             F(aj*) = min F(aj)                                                                            Pi = Eintrittswahrscheinlichkeit der Zustände
PM-Support: Berichtswesen                                                                                                                                   Savage- Niehans- Regel: Opti  Pessi  Opti – schlechtesten Differenzwert (Differenz zum besten Wert des Zustandes)
1.Einführung: Transparenz der Projektinfos; gezielte Verteilung der Infos, PL muss sortieren & weiterleiten  Empfängern                                  aussuchen  Schaden minimieren
interessiert sich f. seine jeweilige Zuständigkeit (BWL:Kosten, Techniker:Qualität) , ständiger Konflikt zw. zuviel u. zuwenig                              •Entscheidung bei Risiko
Infos (Bsp. Architekturbüro); EDV-Nutzung über Projektdatenbank  Infos an einer zentralen Stelle, viele verschiedene Infos                                Bayes- Regel: pi = Eintrittswahrscheinlichkeit der Zustände - Vorteil Wahrscheinlichkeit berücksichtigt – bekannteste Regel
zur Weiterverarbeitung, aber Garantie der zentralen Erfassung!                                                                                              Entscheidung bei Sicherheit (Zustand bekannt  mehrere Zielgrößen  Entscheidungsregel)
Vorteile manuelles Verteilen: kann Meinung revidieren (auch Nachteil);                                                                                      Zielkompromis (NWA Nutzwertanalyse):
Nachteile: Mißinterpretation, unübersichtl. bei komplexen Projekten                                                                                         1. Zielgrößenmatrix (Zielgrößenwert bzw. –ausprägung) (y-A. Zielgröße, x-A. Aktion) – (umwandeln)  Entscheidungsmatrix (in
2.Informationsmgnt: Infoempfänger (Größe des Unternehmens!); Infobedarf feststellen (operatives Geschäft ist wichtiger)                                  vergleichbare Nutzwerte 1 – 10)
extreme Sachen kann man festlegen, z.B. Projektende u. -abbruch + Kurzfassung über Kosten, Termine, Qualität usw. f. LA,                                    2. Gewichtung der Nutzenwerte 0,1 – 1 (Zielgrößen)  in Matrix einrechnen
Teilprojektinfos f. Teammitglieder, die sie entsprechend benötigen; Infoform  Teammitglieder geben PL mündl. Infos über                                   3. Addition der gewichteten Nutzenwerte  Ergebnis bzw. beste Aktion
techn. Probleme, bei starken Unregelmäßigkeite  Doku, Graphiken; Berichtintervalle (mit GL abgestimmt, z.B LA                                            AHP Methode (Analytical Hierachy Process): (wenig Subjektiv, aber hoher Aufwand, die kardinale[mit Zahlenwerte beurteilt]
Monatsberichte, PL  Wochenberichte, GL  halbjährlich); Berichtsinhalte (z.B. Plan-/Ist-Berichte, Q-Berichte,                                             Rangliste entsteht durch den paarweisen Vergleich von Attributen – Aktionen & Zielgrößen)
Trendanalysen, Auslastungs- u. Fortschrittsbericht usw.)                                                                                                    Axiome:
Tipps Praxis (für Prüfung wichtig)                                                                                                                          1.Die Paarvergleichsmatrix ist reziprok aij = 1 / aji; 2. aij   verboten!!; 3.Man kann das Entscheidungsproblem durch eine
nie unvollständig definiertes Projekt, Anforderungen durch SA mit AG; Planen Sie nichts was Sie nicht kontrollieren können;                               Hierachie darstellen (z.B. Alternativen dürfen sich nicht beeinflussen, Hierachie nach oben- Einfluss z.B. Kriterium wird
Entscheidungen im Team vorbereiten; Entscheidungen werden allein vom PL getroffen, der sie alleine verantwortet, aber                                     beeinflusst durch Ziel); 4. Alle Kriterien, alle Alternativen & ihre Bewertungen müssen die Vorstellungen des Entscheiders
berät sich, stellt Fragen; Arbeitspakete auf 3 Wochen wegen Kontrollierbarkeit; nur kontrollierbare AP def.; Erweiterungen                               angemessen wiedergeben & in der Hierachie enthalten sein
Vorgangsliste protokollieren; unerfüllbare Forderungen aus Terminplan streichen; kommende Ausfälle durch MA-Gespräche                                     Werte: 1-9,1/2-1/9
erahnen; Zwischentermine, die einem Meilenstein zugeordnet sind, vom MA kontrollieren lassen  Motivation                                                  Konsistenz: Paarvergleichsmatrix soll konsistent sein = widerspruchsfrei
Konfigurationsmanagement                                                                                                                                    Konsistenzbedingung für absolute Widerspruchsfreiheit: aik x akj = aij für alle 1 ≤ i,j,k ≤ n
Konfiguration = Zusammenstellung eines Objektsystems  Sammlung der Unterlagen eines Produktes (Layouts,                                                    Konsistenzindex: zeigt die größe der Inkonsistenz KI = (λmax-n) / (n-1); λmax = größter Eigenwert der Matrix, n = Ordnung der
Bauvorschriften, Stücklisten, Inbetriebnahme usw.); Bsp.: vollständige Beschreibung (Zeichnung, Anleitungen, Stücklisten,                                   Matrix berechnet aus (A- λI)=0; A=Paarvergleichsmatrix A=Element von R hoch nxn, I=Einheitsmatrix
Fertigungsvorschriften, Montagerichtlinien, Testprotokolle usw.) eines Sendeumsetzers in einem bestimmten                                                   Vorgehen:
Entwicklungsstand (Version, Release)                                                                                                                        1.Hierachie erstellen; 2.Paarvergleich (Alternativen, Kriterien); 3.Konsistenzprüfung:; 4.Gewichtungsvektoren (Kriterien, Oberziel)
Konfigurationsmgnt = Aufgaben der Bestimmung, Steuerung, Überwachung, Doku v. Konfiveränderungen im Lifecycle eines                                         berechnen; 5.Alternativen bewerten
Projektes  ohne KM Chaos (Mengen-, Konsistenzproblem)                                                                                                      z.B.Berghütte:1.Hierachie:Popularität – Anstieg, Aussicht, Bewirtung, Hüttengipfel von Neualm, Hitzalm, Uralm; 2.Paarvergleiche
Mobbing                                                                                                                                                     der Alternative + Oberziel; 3.Konsistenzprüfung (Verhältnis der Paarvergleiche passen zueinander) (Durchprobieren in Formel
1.Einführung: Projektteam = Menschen; Team = kein freiwilliger Zusammenschluss (Muss: Firma bestimmt                                                      alle Zahlenwerte hier 1-3); 4.GewichtungsvektorensKriterien wi = aij / Summe akj ; i &k von 1 bis n (ganze Werte aussuchen und
Zusammensetzung); gemeinsam eine Arbeit erledigen; persönl. Nachteile beim Verlassen des Teams (wenn man sich nicht                                       dann durch Gesamtsumme teilen) und Berechnung des Gewichtungsvektors für das Oberziel; 5.Das Gesamtgewicht einer
wohlfühlt, kann man nicht einfach gehen, ohne Nachteile  Gegenteil: Verein)                                                                                Alternative im Hinblick auf das Oberziel ergibt sich als Summe der Produkte aus den Teilgewichten (Bsp. Neualm Vektor zum
2.Def.: Mobbing = konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz, bei der eine Person system. u. über längere Zeit
                                                                                                                                                            Anstieg 3/10 x Vektor Anstieg zur Popularität + die anderen Unterzielen = Gesamtgewicht)  höchster Wert ist Ergebnis
angegriffen wird, um ausgestoßen zu werden (schleichender Anfang, schwer zu erkennen  wird immer schwerer zu
bekämpfem); der Betreffende wechselt von gleichwertig zu unterlegen; fühlt sich diskriminiert; einmalige Beleidigung ist kein
                                                                                                                                                            BWL: Allgemein
Mobbing!
                                                                                                                                                            1.Def. Projekt: zeitlich begrenzt; definiertes Ziel; hat geplantes Budget; weist gewisse Einmaligkeit; relative Neuartigkeit
Anzeichen Mobbing: strafender Blick, verachtend, vom anderen abwendend, durch ihn hindurchsehend, beleidigende
Äußerungen, Ausgrenzen von Veranstaltungen, üble Nachrede, Verdächtigungen, nicht grüßen, laufend verantwortl.                                              gewisses Risiko; beinhaltet gewisse Komplexität; evtl. Untergliederung in Teilprojekte notwendig; Zusammenarbeit mit
(beschuldigt) für Sachen (Fehler), die man gar nicht verursacht hat  diskriminierend!; launen und fobben ist kein Mobbing!                                 mehreren Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen notwendig; PL erforderlich
3. Die 4 Phasen (nach DGB):                                                                                                                                 2.Projektarten (Unterscheidung in Größe, Komplexität, Rahmenbedingungen):
Phase1. Konflikt: durch Mängel in der Organisation (z.B. unbesetzte Stellen, ungleichmäßige Arbeitsverteilung, unsinnige                                   Investitionsprojekt: (Bau Fertigungshalle); Forschungs- und Entwicklungsprojekt: (Entwicklung eines neuen System);
Anweisungen, Verantwortung ohne Kompetenzen); durch Führungsfehlverhalten (absichtlich keine Reaktion durch                                                Organisationsprojekt: (Umgestaltung betrieblichen Organisation); Fertigungsprojekt: (Rationalisierungsvorhaben)  Bau
Vorgesetzten od. weil er es nicht besser kann); durch soziale Stellung der Betroffenen (Frauen in Männerberufen od. unter                                  BMW: kein Projekt; Fertigungsstrasse: Projekt, Prototyp ist Teilprojekt u. Entwicklungsergebnis
sich, Hautfarbe, Religion, Persönlichkeitsmerkmale: Sparsamkeit, Reizbarkeit, Humorlos, kulturelle Identität, soz. Schwäche)                               3.Def. Projektmanagement:
wenn ersichtl. ist, dass ein Konflikt entsteht, möglichst sofort eingreifen!;                                                                               nach DIN: PM ist Gesamtheit von Führungsaufgabe, -organisation, -techniken u. mittel f. die Abwicklung eines Projektes
Phase2. Psychoterror: Konflikt wird personifiziert; bewusstes Schädigen der Betroffenen; der Betroffene verändert sich,                                  Literatur: PM ist direkte, fachübergreifende, Koordination der Planungs-, Steuerungs- u. Entscheidungsprozesse bei
macht Fehler; Unbeteiligte wenden sich ab (durch Veränderung wollen sie nichts mehr mit ihm zu tun haben)  Streitursache                                  fachübergreifenden Aufgabenstellungen  wichtig: Überwachung!!!
                                                                                                                                                            Magisches Dreieck: Kunst: alle 3 (Qualität, Zeit, Kosten) in Wage halten, genau soviel PM wie nötig  Aufgabe PL
geht verloren;
Phase3. Arbeitsrechtl. Maßnahmen: Abmahnung aus harmlosem Anlass (bei Mobbing: Abmahnung wegen Schädigung des                                              Erfolgreiches Ende Projekt: Leistung/Technik, Kosten/ Termine, vertraglichen Bindungen so optimieren, dass die geforderte
                                                                                                                                                            Qualität (Kundenzufriedenheit!) unter Berücksichtigung vieler Einflüsse ein möglichst hoher Gewinn erzielt wird  geforderte
Unternehmens); Arbeitsgerichtsprozesse; Betroffener wird zum „offiziellen“ Fall; Rufschädigung (intern/extern);
Phase4. Beendigung des Arbeitverhältnisses: Kündigung (aktiv, passiv); Auflösungsvertrag (meistens nicht mehr                                             Qualität = Kundenzufriedenheit + zufriedene Menschen / MA
                                                                                                                                                            4.Aufgaben PL:
eingliederbar, arbeitsunfähig)
4.Kosten des Mobbing: Fehlzeiten (100-400€/Tag); Fluktuation (8.000-20.000€/Wechsel); Minderleistung (von erhöhter                                       Technik: (Unterauftragnehmer, Specs, Angebot); Kosten: (Berichtswesen, UA, Änd.); Termine: (Meilenstein, UA);
                                                                                                                                                            Vertragsrecht: (Gestaltung, Kommunikation mit Partner)
Leistung hin zur inneren Kündigung); Frühverrentung (Kosten trägt die Gesellschaft)
                                                                                                                                                            Daneben: Konzepte, Definitionen, Ziele mit Kunden absprechen; Projektziele, Aufgaben u. Struktur festlegen; Personal, Ablauf
 in sich entstehendes Mobbing oder jemand den man von der Firma rausekeln will; manche sind weniger anfällig für Mobbing
als andere; Sensibilität f. Mobbing gewinnen ist das Ziel                                                                                                   steuern u. kontrollieren; Risiken; Änderungen usw.
                                                                                                                                                            BWL: Unternehmensziele (UZ)
                                                                                                                              Entscheidungsfeld             UZ sind heute: komplementär, konkurrierend, neutral z.B. Sicherung des Unternehmens, Qualität des Angebots, Gewinn,
PM-Support: Entscheidungstechniken                                      Zielfunktion                               (Aktionen, Ergebnisse, Zustände)         Umsatz, Ansehen in der Öffentlichkeit, Wachstum des Unternehmens, Verbrauchsversorgung, Marktanteil, Macht und Einfluss
1.Entscheidungsmodell:                               (formale Darstellung einer Entscheidungsregel)    Aktionen           Ergebnisse           Zustände     auf den Markt, Umweltfreundlichkeit, Soziale Verantwortung
Ungewissheit (keine Daten)                                                                           (Alternativen) (Resultat aus Aktion (unbeeinflußbare
                                                                                                                                                            1.Marketing: Steuerungs- u. Beeinflussungssystem;
                                                       Präferenzfunktion       Optimierungskriterium                     und Zustand)          Faktoren)
Risiko (Wahrscheinlichkeiten)                         (Bewertungsfkt. der          (Ausprägung für                                                          früher: Produktorientierung, Verkäufermarkt: Hohe Nachfrage > Kapazitäten  kostenoptimierte Produktion
Sicherheit (genaue Fakten / nur 1 Zustand)                Alternativen)             Präferenzwert)                                          Ungewissheit
                                                                                                                                            Risiko          heute: Marktorientierung, Käufermarkt: Angebot > Nachfrage  Sicherstellung Absatzmarkt (dauerhaft, gewinnbringend);
(Praxis: Entscheidungsfeld dann Zielfunktion)                                                                                               Sicherheit      Instrumente Marketing: Absatzforschung + Marktgestaltung (Absatzpolitische Instrumente: Produkt, Preis, Kommunikation,
Die Entscheidungstheorie                            Dominanzprinzip
                                                                                                                                                            Distribution; Werbung, PR);
befaßt sich mit der logischen und empirischen       Präferenzordnung
                                                    Nutzen/Schadenswerte                                                                                    Produktportfolio: Marktwachstum u. relativer Marktanteil hoch/niedrig (X: rel. Marktanteil, Y: rel. Marktwachstum)
Analyse des rationalen Entscheidungsverhaltens. Zielgrößen
                                                                                                                                                            2.Projektziele: Erfordernisse Markt od. konkreter Kunde u. Einklang mit Unternehmenszielen Zielfindungsprozess:
Formale ET (formale Beschreibung von Problemen und Abhängigkeiten)
                                                                                                                                                            1.Ermittlung Zielhinweise (Markt, Kunde, Erfindung)
Normative ET (formuliert Postulate für rationales Verhalten)
                                                                                                                                                            2.Ermittlung mögl. Projektziele (konkrete Projektergebnisse, Projektverantwortlicher mit beteiligt, Meinungen aller Beteiligten:
Deskriptive ET (wie werden Entscheidungen tatsächlich getroffen)
Präskriptive ET (Bereitstellung von Verfahren zur Fällung rationaler und praktikabler Entscheidungen)                                                       Kunde usw.)
                                                                                                                                                            3.Vereinbarung u. Doku der Projektziele (unabdingbar) KONSENS: Projekt wird gestartet!
Beispiele:
                                                                                                                                                             Projektzielbeschreibung ermöglicht: klare Aufgabenbeschreibung am Ende des Projekts faire u. nachvollziehbare
Ungewissheit: Obsthändler – wie viele Kisten soll ich täglich kaufen und wie hoch wird der Bedarf sein?  keine Statistik
                                                                                                                                                            Bewertung der erbrachten Leistungen, kooperative und zielgerichtete Projektführung
Risiko: an welchem Tag soll Skiveranstaltung stattfinden?  Statistik mit Schneeverhältnissen
                                                                                                                                                            Checkliste Projektzielformulierung:
Sicherheit: Junge will günstigstes Fahrrad kaufen  Preise fest, Kriterium billig
                                                                                                                                                            Ziel erreichbar, verständlich und klar formuliert, nicht versteckt Ziele beschreiben, muss dokumentiert sein
Primäre Entscheidungsparameter
                                                                                                                                                             Projektzielformulierung ist Basis für weitere Aktivitäten und hat Orientierungsfkt. (richtungsweisend), Selektionsfkt.
Mindestens 2 Möglichkeiten zur Auswahl; Zielvorstellungen sollen erfüllt sein; Randbedingungen existieren (Zustände)
                                                                                                                                                            (Alternativen), Koordinationfkt. (Zerlegung), Kontrollfkt. (Erreichungsgrad)
Beispiel: Was macht Hettich morgen? Segeln auf dem Chiemsee  deutsches Museum
                                                                                                                                                            Konkrete Formulierung des Projektziels: Inhalt (Ergebnis, Technik, Endzustand), Termin (MS), Kosten
Zustand: Wetter schlecht  Aktion: Hettich geht ins dt. Museum  Ergebnis: Hettich im dt. Museum
                                                                                                                                                            3.Phasenmodelle: Projekt aufgegliedert in zeitliche Abschnitte je nach Typ u. Branche, willkürliche Namensgebung, z.B.
Beispiel Obsthändler:
                                                                                                                                                            Entwicklungsprojekt: Problemanalyse  Konzeptfindung  Def.  Entw.  Produktionsvorbereitung (simultaneous
Übergang von Ergebnismatrix zur Entscheidungsmatrix durch Zuordnung je eines Nutzen- oder Schadenswertes (10€/Kiste im
                                                                                                                                                            Engineering)  Prod.  wichtig. Phasenergebnisse u. –entscheidungssitzungen (MS)
Einkauf, 20€/Kisten im Verkauf): Nutzenbetrachtung  Einnahmen – Ausgaben als Matrix dargestellt; Schadensbetrachtung 
                                                                                                                                                            4.Projektstrukturplan (PSP): kein Organigramm, unerlässlich, hierarchisch gegliederter, graphischer Überblick über die zu
Ausgaben – Einnahmen als Matrix dargestellt
                                                                                                                                                            bearbeitenden Teilelemente eines Projektes:
                                                                                                                                                            objektorientiert (Systeme, Untersysteme, Baugruppe); aufgaben-/ funktionsorientiert; ablauforientiert, gemischt (Praxis)
  Entscheidungsfeld Ungew issheit                                                                                                                           Aufgaben PSP: Strukturierung in leicht verständliche Form, Projektübersicht, Prüfung auf Vollständigkeit, Grundgerüst f.
                                                                                          Aktionen                 Zustände            Ergebnisse           Erstellung AP’s, Kostenschätzung u. -verfolgung  Die unterste Ebene: AP’s od. einzeln beauftragte Baugruppen, Geräte
                                                                                                                                                            Arbeitspakete: vernünftige Größe, nicht mehr weiter unterteilter Aufgabenblock, in beliebiger Ebene des PSP, klare u. def.
        a1               a2              a3              a4                               (=Bestellungen)          (=Verkäufe)         (=abend übrig)
                                                                                                                                                            Schnittstellen (keine Lücken, Überlappungen); im AP sind Teilleistungen weiter detailliert: MS, Mengenzuordnung (Sachkosten,
  x1    1 K. übrig       3 K. übrig      5 K. übrig      7 K. übrig                       a1=2 K.                  x1=1K.              e11=1K.              Mannstunden), „Verträge“ zw.PL u. leistenden Fachbereichen od. Projektteams, Nummernschema zur Kostenverfolgung
  x2    Regal leer       1 K. übrig      3 K. übrig      5 K. übrig                       a2=4 K.                  x2=3K.              e12=3K.              5.Ökonomische Grundbegriffe: Bedürfnisse (Maslow), Bedarf (N), Knappheit (A u. N), Wirtschaft, Produktionsfaktoren,
                                                                                                                                                            Betrieb, Ökonomie (Haushalt, Haushalten mit knappen Mitteln)
  x3    Regal leer       Regal leer      Regal leer      3 K. übrig                       a3=6 K.                  x3=6K.              e13=5K.              Ökon. Ratioprinzip: Maximumprinzip: geg. Input  max. Output; Minimumprinzip: vorgegebener Output  min. Input,
  x4    Regal leer       Regal leer      Regal leer      Regal leer                       a4=8K.                   x4=8K.              e14=7K.              generelles Extremumprinzip: Input u. Output so aufeinander abgestimmt, dass durch sie def. ökonomischer Prozess optimiert
                                                                                                                                                            wird (Optimalitätskriterium, Meßlatte), Preis: Lenkungs-, Signal-, Planabstimmungs-, Anreizfkt.; Markt: A u. N funktioniert von
                                                                                                                                                            alleine ohne Eingriffe
                                                                                                                                                            Preiselastizität der Nachfrage: prozentuale Änd. d. N / prozentuale Preisänderung
BWL: Betriebl. Rechnungswesen RW (Finanzbuchhaltung (FIBU), Kosten- u. Leistungsrechnung (KLR) , Controlling):                                                                               Dynamische Verfahren (beziehen durch Auf- und Abzinsung den Zeitfaktor ein)  heterogene Zukunftserwartung
Grundsätze FIBU: Wahrheit, Klarheit, Kontinuität, Bewertung; Bilanz: Zeitpunktbetrachtung; alle Geschäftsvorfälle; Normen                                                                    Kapitalwertmethode:
Handels- u. Steuerrecht                                                                                                                                                                      Abzinsung d. Einnahmen/Ausgaben auf den Zeitpunkt Inv.beginn mit Kalk.zinsfuß;
KLR: unternehmensinterne Vorgänge, Verbrauch v. Werten zur Erstellung der eigentlichen betriebl. Leistung; keine gesetzl.                                                                    Abzinsungsfaktor: 1/(1+i)hoch n; i=Zinsfuß/Jahr; n=Verzinsunszeitraum in Jahren beginnend mit 0 positiver Kapitalwert
Regelungen, es sei denn öffentl. Auftraggeber                                                                                                                                                (Differenz Ein-/Auszahlungen abgezinst) Inv. erwirtschaftet mehr als Zinsfuss; Kapitalwert=0 Mindestverzinsung wird
Controlling: Planung, Darstellung & Steuerung betriebl. Leistungserstellung  erfolgs-/ finanzwirtschaftl.                                                                                   erreicht; negativer KW Mindestverzinsung wird nicht erreicht;
Bilanzielle Wertansätze des Anlagevermögens: Abschreibungen (AfA) verteilen Kosten (Anschaff-, Herstellkosten) von                                                                           Nachteil: Errechenbarkeit Einnahmen/Ausgaben f. die ND schwierig Schätzungen; Zuordnung Einnahmen; positiver KW gibt
Wirtschaftsgütern auf die Perioden der der Nutzung als Aufwand                                                                                                                               keine Aussage über tatsächl. Rendite; alternative Inv. mit gleichem KW gelten als gleichwertig keine Berücksichtigung der
Lineare AfA: AfA = Anschaff-,Herstell-Kosten/Nutzungsdauer (Perioden)                                                                                                                        Höhe des benötigten Kapitals u. Zeit des Zahlungsmittelrückflusses
degressive AfA: AfA = Restbuchwert / %-Satz                                                                                                                                                  Methode des internen Zinsfusses:
1.Wertstromgrößen: Bilanz: Ausgaben/Einnahmen, Erfolgsrechnung(GuV): Aufwand/Ertrag, KLR: Kosten/Leistung,                                                                                   aussagekräftigste Inv.rechnung; Aussagekraft über Verzinsung des eingesetzten Kapitals+zeitl. Verlauf Aus-/Einzahlungen;
Liqiditätsrechnung: Auszahlung/Einzahlung                                                                                                                                                    Zinsfuß bei dem KW=0;
Wirtschaftlichkeit = Ertrag/Aufwand = Leistung/Kosten = Sollkosten/Istkosten                                                                                                                 Nachteil: hoher Rechenaufwand
Produktivität = Output/Input (in Mengeneinheiten)                                                                                                                                            Annuitätenmethode:
Arbeitsproduktivität = produz. Menge eines Produkts/Anzahl Arbeitsstd. (Stk/Mh)                                                                                                              Kapitalwert mit Kapitalwiedergewinnungsfaktor umgeformt Annuität;
2.Aufgaben KLR: Angebotskalkulation- u. Preisbildung  Erfolgsermittlung (E = U - K  Gewinn, Verlust),                                                                                    Kapitalwiedergewinnungsfaktor= ix(1+i)[hoch n] /(1+i)[hoch n] -1Inv. ist vorteilhaft, wenn der durchschnittl. Kapitalrückfluß >0
Wirtschaftlichkeitskontrolle: kürzere Zeitabschnitte, Grundlage untern. Entscheidung (Prod., Invest., Planung, Absatz),                                                                    ist; Inv. hat vorgeg. Rendite v. x% & jährl. Überschuß v. x€ erwirtschaftet;
Zahlenmaterial f. Bestandskontrolle                                                                                                                                                          Vorteil: bei Ersatzinv. einfache Lösungen; Anwendungen bei Inv. mit konstanten Jahresrückflüssen u. Kapitaleinsatz über
Abgrenzung Begriffe                                                                                                                                                                          mehrere Perioden;
Def. Kosten: Kosten sind bewerteter, periodisierter Güter- u. Leistungsverzehr zur Erbringung betriebl. Leistungen (in Geld)                                                                 Nachteil: Zurechenbarkeit Einnahmen/Ausgaben, Ermittlung zukünftiger Einnahmen/Ausgaben
Ausgaben: Alle tatsächl. das U. verlassende Geldmenge (incl. Verbindl.), keine Erfolgsbeeinflussung notwendig (z.B.                                                                          8.Ablauf Inv. :
Bareinzahlung, Bankkonten, Spenden)                                                                                                                                                          1. Ermittlung Inv.bedarf: erhöhte Kosten, Anlagenausfall, vermehrter Ausschuß, Rationalisierung
Aufwand: Werteverzehr im U., alle Vorgänge, die zu Ausgaben führen, betriebl. u. ausserbetriebl. verursacht, hat immer                                                                       2. Welche Anlagen od. Objekte werden benötigt: techn. Vorraussetzungen, mögl. Lieferanten, Preisanfragen
Einfluss auf Erfolg                                                                                                                                                                          3. Berechnungen: Kosten d. Inv., optimale Alternative
Kosten, Teil des Aufwands, immer betriebl. Bedingt; neutraler Aufwand: betriebsfremd (Spende), periodenfremd                                                                               4. Entscheidungsphase: UL (Tragweite!) langfr. Auswirkungen, Erhöhung Fixkosten, Beeinflussung Rentabilität
(Nachzahlungen), außergewöhnliche (Brandschäden), neutraler Aufwand nicht in KLR                                                                                                             5. Beschaffungsphase
Kalk. Kosten: Kapitalsubstanz erhaltend, Preise so kalkuliert, dass Produktionsmittel ersetzt werden können, deshalb:                                                                        6. Inv.kontrolle: Annahmen & Forderungen eingetroffen?, Änd. f. zukünftige Inv.maßnahmen
Zusatzkosten: kalk. Zinsen für das Unternehmen eingesetztes Eigenkapital (fiktiv); kalk. Unternehmerlohn; Anderskosten:                                                                      BWL: Projekt-Controlling
kalk. AfA (nicht An-                                                                                                                                                                         1.Lebenszykluskosten = Life-Cycle-Costs (LCC), alle Kosten, die Im Laufe eines Produktlebenszykluses, also über alle
Schaffungs- sondern Wiederbeschaffungspreise), kalk. Wagnisse                                                                                                                                Phasen des Produkts anfallen; Konzeptstudie-Def.-Entw.-Serienvorbereitung-Prod.-Nutzung-Außerdienststellung
Leistung: innerhalb eines bestimmtem Zeitraum erstellte Erzeugnisse (innerbetriebliche Leistung (eine Abteilung für eine                                                                     Kosten, die anfallen: AK: Entwicklungskosten, Produktionskosten, Einführungskosten1/4; Nutzungskosten: Betriebskosten,
andere) u. Absatzleistung (Produkte und Dienstleistungen für Externe))                                                                                                                       Instandhaltungskosten, Stilllegungskosten3/4
Einnahme: tatsächl. dem U. zufließende Geldbeträge (auch Ford.)  keine Erfolgsbeeinflussung                                                                                                 Gesamtwirtschaftlichkeit = Optimierung der Geamtkosten + frühe Phasen wichtig!
Ertrag: Erstellung v. Gütern bewertet in Geld unter Voraussetzung, dass damit Einnahmen verbunden sind  immer                                                                               Maßnahmen: geringere Nutzungskosten, wartungsfreie Produkte, Recycling, Stromverbrauch, ND erhöhen, querschnittl.
erfolgswirksam                                                                                                                                                                               Nutzung v. Komponenten (Gleichteile); Reliability, Testability, Maintainability
Erlös: Gegenwert, den Unternehmen f. Absatzleistung erhält                                                                                                                                   Kosteneinflussgrößen: techn.: Stückzahl, Komplexität Sys., Verfügbarkeit, Qualität Komponenten/Bauteile, mittlerer Ausfall-
Erfolg: Unterschied Erlöse - Kosten                                                                                                                                                          abstand (MTBF), mittlere Ausfalldauer (MTTR), Testbarkeit,- aufwand, Endprüfung, Testgeräte, Fehlertendenz,
KLR: Betriebsabr. (Kostenartenr., Kostenstellenr., Kostenträgerr)  Periodenrechnung; Selbstkostenr. (Vollkostenr.,                                                                          Systemredundanz; sozial: Qualifikation Entwickler, Schulung Bedienpersonal, Qualifikation+Motivation Wartungspersonal, VVW
Teilkostenr.)  Stückrechnung (siehe Diagramm rechts unten!!)                                                                                                                                Produktlebenszyklus Kundensicht: Erstellung: Planung Infrastruktur, Anschaffung + Nutzung: Instandhaltung, Betrieb,
3.Kostenartenrechnung: Welche Kosten sind entstanden?                                                                                                                                        Beseitigung; Herstellersicht: Erstellung: Planung, Entw., Fert., Vertrieb + Nutzung: Inspektion, Wartung, Instandsetzung
Einzelkosten: (SonderEK) –immer var.; Sind Kosten die dem Kostenträger direkt zurechenbar sind. Einzelkosten sind variable                                                                   Absatz-/Markterweiterung; Betrieb & Beseitigung wird nicht berücksichtigt!
Kosten: z.B. Fertigungslohn, Material, Spezialwerkzeug, Formen, Zölle                                                                                                                        LifeCycleCosts ungleich Produktlebenszyklus!!!
Gemeinkosten: Sind Kosten die für mehrere Kostenträger entstehen und demnach den einzelnen Kostenstellen nicht                                                                               2.Mengengerüste und Ressourcenplanung: (siehe Diagramm rechts unten!!)
unmittelbar zugerechnet werden können. Gemeinkosten können fix aber auch variable sein: z.B. Gehälter, Energie, Fuhrpark;                                                                    Kostenschätzungen ähnlich systemtechn. Vorgehensmodell; Kostenschätzungen sind Prognosen u. mit Unsicherheit behaftet;
unechte GK: Schrauben für mehrere Produkte                                                                                                                                                   sobald AP-Ebene erreicht ist sind Kostenschätzungen f. große,auf mehrere Jahre laufende Projekte mit guter Genauigkeit
fixe Kosten: bleiben bei Variation Kosteneinflussgröße = Kapazitätsauslastung über längere Zeit konstant z.B. Miete,                                                                         möglich AP: Mengengerüste, die Bedarf an Einsatzmitteln widerspiegeln, Wer macht was u. womit?
Lieferverträge für Material                                                                                                                                                                  Einsatzmittel: Geldmittel, Personal (Qualifikation: Techniker, Ingenieure), Betriebsmittel (Testanlagen, Fert.mittel, Werkzeuge);
variable Kosten: ändern sich zeitunabhängig bei Variation der Ausbringungsmenge z.B. Material, Fertigungslohn                                                                                nach DIN sind Einsatzmittel „Personal &Sachmittel“, die zur Durchführung von Vorgängen, AP’s od. Projekten benötigt werden
Aufgaben der KLR: verursachungsgerechte Weiterverrechnung (getrennt in Einzelkosten und Gesamtkosten), Darstellung der                                                                       In den Mengengerüsten wird die erforderl. Menge an Personal (einschließl. Qualität) & Sachmitteln geschätzt 
Kostenarten im Zeit- u. Unternehmensvergleich, Ermittelung eines kurzfristiges internes Periodenergebnis in Gegenüberstellung                                                                Mengengerüst ist Basis f. Kostenschätzung besonders schwierig bei SW-Entwicklung
v. Gesamtleistung u. –Kosten                                                                                                                                                                 Typische Fragestellungen: Qualifikationsprofil MA, eigene od. fremde Ressourcen, Team od. Matrixorga f. Projekt, Sach-mittel
4.Kostenstellenrechnung: Wo sind Kosten entstanden? Kst. = Kostenstelle (siehe Diagramm rechts unten!!)                                                                                      (verfügbar od. anpassen), sonstiger Aufwand (Reisekosten…), besondere Versicherungen
Aufgaben: Erstellung der BAB: direkte Erfassung primärer GK auf HauptKst., innerbetriebl. Kostenverrechnung der auf                                                                        3.Methoden zur Aufwandsschätzung
HilfsKst. erfaßten sekundären GK auf Hilfskostenstellen; Verwendung BAB: Bildung v. Verrechnungssätzen f.                                                                                   Algorithmisch: A=f(M;Ei); A=Personalaufwand; M=Menge einer Ergebnisgröße; Ei=Einflussfaktoren
Leistungsbewertung, Basis für Wirtschaftlichkeitskontrolle auf Kst.-Ebene                                                                                                                   Parametrisch: Zusammenhang Aufwand (Personal&Zeit) & messbare Produktgröße (Gewicht,KLoC)
Leistungsformen auf Kst.: auf Auftrag/Kostenträger; f. andere Kst’s (Innenleistungen)                                                                                                        COCOMO: (ConstructiveCostModel) messbare Produktgröße: Anzahl Programmzeilen; Ergebnis: Aufwand& Zeit;
Was ist eine Kst.: Teil des Betriebs für den Kosten gesondert erfasst u. verrechnet werden, Kostenverantwortlichkeits- u.                                                                  Berücksichtigung d. Größe & Komplexität erfolgt durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren; Problem: Woher weiß man KLoC;
Kontrollbereich, Gemeinkostensammelstelle                                                                                                                                                   GrundmodellZw.ModellDetailmodel: Konstanten f. diese Modelle: orientieren sich nach: einfache Sw-Entw. (keine
Arten v. Kst.: allgemeiner Bereich: Energie, Fuhrpark…; Materialbereich: Wareneingangskontrolle: Lagerverwaltung…;                                                                         Schnittstellen, stabile Entw.umgebung), mittelschwere (dazw.), komplexe (ständige Innovation, inflexible Schnittstellen, hohe
Fertigungsbereich-HauptKst: Stanzerei…; Fert.bereich-HilfsKst: Fert.kontrolle, Reparaturabt…; Verwaltungsbereich: RW,                                                                     Anforderungen); 15 Einflussparameter verringern od. vergrößern Grundaufwand, Werte < od.>1, von extrem hoch bis sehr
DV…; Vertriebsbereich: Verkaufsabt., Werbeabt…                                                                                                                                              niedrig, z.B. benötigte SW-Zuverlässigkeit, Komplexität Produkt, nicht enthalten: Sprachniveau Programmier-sprache,
5.Betriebsabrechnungsbogen BAB: = Verbindung Kostenarten- & Kostenstellenrechnung: übersichtlich und sehr                                                                                    Personalfluktuation, Aufwand & Zeit sind auf 5 Phasen aufgeteilt: Studie, Sys.entwurf, Programmentwurf, Codierung u.
aussagekräftig; einstufig: nur HauptKST; mehrstufig: +NKST                                                                 Einzelkosten                                                      Einzeltests, Integration & Systemtests
Schritte:                                                           Materialeinzelkosten             300.000 €                300.000 €                                                      PRICE-Modelle: (ProgrammedReviewofInformationforCostingandEvaluation), eignet sich zur Schätzung von Entw.- u.
1.Übernahme aller GK; 2.direkte GK verteilen auf KST;               M-GK 10,4%                        31.200 €                                                                               Prod.kosten auf Basis quan. u. qual. Ausgangsgrößen (Volumen, Gewicht, Menge, Komplexität) f. HW, SW, Chip-Entw.
                                                                    Materialkosten                   331.200 €   331.200 €
3.indirekte GK auf KST mit Schlüssel verteilen;                                                                                                                                              SLIM-Methode: (Software-Lifecycle-Management), Makroschätzmethode, auch in Frühphasen von Projekten; Lebens-zyklus
                                                                    Fertigungslöhne                  150.000 €                150.000 €
4.Verteilung NKST auf HauptKST;                                                                                                                                                              einer Entw. wird betrachtet, nicht einzelne Komponenten; basiert auf empirisch gefundenen Verteilungen des Per-
                                                                    Fertigungsgemeinkosten 180,7%    271.050 €
5.Ermittlung Gesamt-GK jeHauptKST;                                  Sondereinzelkosten der Fertigung  15.000 €                 15.000 €
                                                                                                                                                                                             sonaleinsatzes bei F&E-Projekten, Funktion
6.Ermittlung Gemeinkostenzuschläge für Kostenträgerrechnung Fertigungskosten                         436.050 €   436.050 €
                                                                                                                                                                                             Faktoren-/Gewichtungsmethoden: System von subjektiven (z.B. Komplexität) & objektiven (Bedingungen) Faktoren u.
Kalk.Schema: Mat.EK+Mat.GK (%) = Mat.K.;                            Herstellkosten                               767.250 €                                                                   Gewichtungszahlen, die Aufwand & Kosten einer Entw.aufgabe wiederspiegeln, z.B. IBM-Methode, Sürbock-Methode
Fert.löhne+Fert.GK(%) = Fert.K;                                     Verw altungsgemeinkosten 22,2%               170.330 €                                                                   Vergleichsmethoden: kein formelmäßiger Zusammenhang, basiert auf Erfahrungsdaten; Erfahrungsdatenbank & Ver-
Mat.K+Fert.K = HK +Verw.GK (%)+VertriebsGK+SonderEK                 Vertriebsgemeinkosten 14,6%                  112.019 €                                                                   gleichskriterien nötig!, auch in frühen Phasen nutzbar; Voraussetzungen: Nachkalk., verursachungsgerechte Kontierung,
des Vertriebs = Selbstkosten                                        Sondereinzelkosten des Vertriebs               4.000 €      4.000 €                                                      Pflege Datenbank, Erfahrungsdatenbank: Daten der geplanten + abgeschlossenen Projekte, Aufwand/Kosten/Zeit, sons-tige
 Erhöhung Stückzahl: Prozentsatz neu berechnen,                    Selbstkosten                               1.053.598 €                                                                   Kennzahlen (Konstanten f. Modelle, z.B. COCOMO); Vergleichsmerkmale: Projekteinordnung (Neuentw., Modifikation…),
da sich Basis geändert hat (für Gemeinkosten)  Ermittlung des GK-Zuschlags aus BAB HauptKst Material + Fertigung                                                                           Aufgaben, Projekt- & Produktmeßdaten (Aufwand, Kosten, Dauer…), Einflussgrößen (Qualität der Produktdef., Komlexität,
                                                                                                                                                                                             Erfahrung MA…)
                                                        Vergleich                                                              Ermittlung Betriebsergebnis                                   Kennzahlenmethoden: aussagekräftige Kennzahlen, abgeleitet aus vergangenen Projekten
                                                                                                                                                                                             Multiplikatormethode: ähnl. Parametrische, Produktgrößen, aber lineare Zusammenhänge, Kennzahlen z.B.:
                            GuV                                   Kostenträgerzeitrechnung         Gesamtkostenverfahren                        Umsatzkostenverfahren
     Ermittelt Gesamtergebnis aus betriebl. u neutralem               Nur Betriebsergebnis         Umsatzerlöse/Periode(VK)+sonst.              Umsatzerlöse(VK) gegenübergestellt zu
                                                                                                                                                                                             Gesamtkosten/Anwendungszeile, Rechenzeitkosten/Mannmonat; Kennzahlen können in Abhängigkeit von Einflussparametern
                          Ergebnis                             Kosten und Erträge produktbezogen   betriebliche Leistungen(HSK) gegenüber-      Selbstkosten der umgesetzten                 verändert werden
    Erträge produktbezogen, Aufwand nach Kostenarten           Monatliche Rechnung->Aktualität->   gestellt zu Selbstkosten der hergestellten   betrieblichen Leistungen (HSK+VVK) +         Produktivitätsmethoden: aus Produktivitätskennzahlen wird der notwendige Aufwand zur Erstellung einer def.
 Periode grundsätzlich 1 Jahr -> keine frühzeitige Steuerung        Steuerungsmaßnahmen            betrieblichen Leistungen (HSK+VVK)           sonst. betriebliche Leistungen (HSK)         Ergebnismenge durch einfache Division ermittelt; Modifikation durch Einflussfaktoren
                                                                                                                                                                                             Prozentsatzmethode: partiell erstellte Aufwandsschätzungen auf andere Aufgaben extrapolieren: Analyse (15%), Entwurf
6.Kostenträgerrechnung: Kostenträger sind jene betriebl. Leistungen, welche den Güter- u.                     Vorteil: eindeutige Feststellung,                                              (25%), Implementation (20%), Integration (15%), Test (15%); nur 1 Phase schätzen, Zahlen bleiben relativ konstant (außer
                                                                                                              welche Leistungen in welchem
Leistungsverzehr ausgelöst haben u. demzufolge auch die Kosten tragen sollen                                  Umfang zum Betriebsergebnis                                                    Technologiesprung, Prozessveränderung)
Kostenträgerzeitr. : nur Betriebsergebnis, Kosten u. Erträge produktbezogen, monatl. Rechnung                 beigetragen haben                                                              4.Bewertung Schätzmodelle: Probleme: Erfassung & Einschätzung relevanter Einflussparameter, kein Allheilmittel gegen
(Steuerung); Kosten u. Umsatzerlöse pro Periode  KT-Ergebnis  kurzfristige Erfolgsrechnung                                                                                                 mangelnde Erfahrung, ohne Kalibrierung auf die Belange des eigenen U. nur Referenz zu eigenen unabhängigen Schätzungen,
Gesamtkostenverfahren (mit Bestandsmind./erh.)                                                                                                                                               nur selten in frühen Projektphasen anwendbar genaue Kenntnis der Ausgangs- u. Einflussgrößen
Umsatzkostenverfahren (nur Umsatz-bezogene HK)                                                                                                                                               Standardverfahren:Expertenschätzung:
Kostenträgerstückr.: Selbstkostenrechnung/Kalk.  verursachungsgerechte Zurechnung  Wofür sind Kosten entstanden?                                                                           Einzelschätzung: einzelne Experten (erfahrene Entw., Abt.-/Teamleiter od. PL) schätzen mit guter Genauigkeit Aufwand,
Aufgaben: Preiskalk. (Vor, Zw., NachPM), Preisermittlung bei öffentl. Aufträgen, Gewinnkalk.;                                                                                               Dauer & Kosten für AP’s; aber Schätzfehler: mangelnde Erfahrung & Fachkompetenz, fehlendes Planverständnis, Übersehen v.
Kalkulation: Vorkalk: Angebotskalk. (Kostenschätzung = Prognose); Zw.kalk.: kontinuierlicher Soll-/Ist-Vergleich, mitlaufende                                                              Arbeitsanteilen
Kalk.; Nachkalk: für Angebotskostenabw.  Ausgangspunkt f. zukünftige Projekte;                                                                                                             Mehrfachschätzung: Gruppe von Experten, unabhängig (Delphi); Durchschnittswert nach: arithmetisches Mittel, Mittelwert der
Unterscheidung nach zeitl. Bezug: Istkostenverfahren, Normalkostenv., Plankostenv.                                                                                                           Extremwerte, arithmetisches Mittel ohne Extremwerte
oder nach Umfang der Kostenzuordnung: Vollkostenrechnung (EK+GK); Teilkostenrechnung (ohne Fixkosten)                                                                                        Schätzklausur: Experten schätzen in Sitzung, gute Vorbereitung notwendig: rechzeitiges Verteilen von PSP, Zeitplänen, AP’s,
Traditionelle Vollkostenr.: einstufige Divisionskalk.: Stückkosten= Selbstkosten der Periode/Leistungseinheiten d. P.  soviel                                                               Randbedingungen; gruppendynamische Effekte; Referenzkomplex + Analogieschluß
erzeugt, wie abgesetzt; 2-stufige Divisionskalk.: Stückkosten = HK d. P./ produz. Leistungseinheiten (LE) d. P.+ Verwaltungs- &                                                              Vorteile Schätzklausur: Probleme gemeinsam herausarbeiten & lösen, gemeinsam erarbeitete Basis wird von allen getragen,
VertriebsGK d.P./abgesetzte LE d.P.                                                                                                                                                          Wir-Gefühl, Planaufwand&Zeitpläne nachvollziehbar ermittelt u. von allen getragen, Projektteam+PL haben innere Sicherheit f.
Zuschlagskalk: angenommene Auslastung zugrunde gelegt; Zuschlagssätze aus BAB;                                                                                                               Machbarkeit des Projektes
Problematik VK-R.: angenommene Auslastung, daher bei unter-schiedlichem Beschäftigungsgrad unterschiedl. Stückkosten;                                                                        5.Aufwands- u. Zeitverteilung: Männergebirge  relativ gleich bei versch. Projekten: Analyse, Entwurf, Implementierung,
Kalk.fehler durch Schlüsselung der GK                                                                                                                                                        Systemintegration, Systemtest
Teilkostenr.: nur ein Teil der Kosten wird in die Produktkalk. Einbezogen  Proportionalkostenr., Grenzkostenr., Marginal                                                                    6.Einsatzplanung Personal: Terminpläne & AP’s als Basis, zu beachten: Personalkapazität & -qualifikation, zeitl. & evtl. örtl.
Costing, Direct Costing                                                                                                                                                                      Verfügbarkeit; Ziel: optimaler Personaleinsatz mit möglichst konstanter Auslastung; termintreu: Welche Kapazität als Fkt. der
DB-Rechnung: entstandene var. Kosten Kosten-träger  Verkaufserlös Kostenträger (KT) Gedeckte var. Kosten KT DB                                                                            Zeit ist erforderl.? Kapazitätstreu: frühest mögl. Fertigstellungstermin? Ermittlung Kapazität & Bedarf  Vergleich
KT Deckung Fixkosten, evtl. Gewinn (alle KT) nur direkt zuordenbare Kosten KT zurechnen!!                                                                                                  Optimierung Auslastung, aber: Kernkompetenzen nach außen?, was ist in 5 Jahren?
                                                                                                                          100% 120%
Break-Even-Analyse Break-Even-Point: DB=Fixkosten  solange Produkte einen DB                            Einzelkosten 5000 4000
                                                                                                                                                                                             Kapazitätsermittlung: 1Mannjahr(MJ)=12 Mannmonate Nettoarbeitzeit ca. 1500h
erwirtschaften sind sie positiv, obwohl sie nach der Vollkostenr. Schon unrentabel sind;                  Gemeinkosten 2000        1600                                                      Bestimmung Bedarf: aber Arbeitpakete lassen nur bedingte Freiräume
mehrstufige Fixkostendeckung: Produktfixk., Produkt-gruppenfixk., Betriebsbereichsfixk.,                  Fixkosten        3000 3000                                                         Bedarf/Vorrat: projektorientierte, organisationsorientierte & themenorientierte Betrachtung
Unternehmensfixk.                                                                                         Gesamtkosten 10000 8600                                                            Optimierung Personalauslastung: unkritische Kapazitätssituationen führen zu gravierenden Kapazitätsproblemen, wenn eine
                                                                                                          Stückkosten 100          107,40
Kosten Kostenartenr.  EK+GK (KSt) Kostenträgerr.                                                                                                                                         Detailanalyse auf Basis d. Qualifikation erfolgt geschicktes Personalmgnt: abgestimmte, geringfügige Verschiebungen
7.Investitions-und Wirtschaftlichkeitsrechnungen:                                                                                                                                            innerhalb Einzelprojekte od. im komplexen Multiprojektumfeld; Summe des Bedarfs über alle Projekte kurz-, mittel- u- langfr.
Wettbewerbsfähigkeit richtige Sachaustattung des U. entscheidend  Inv.entscheidungen von besonderer Bedeutung f.                                                                           Auslastungsplanung Maßnahmen: Personalaufbau/ -abbau/ -verschiebungen, Mehr-/Kurzarbeit, Leistungsvergabe nach
Marktstellung u. künftige Ertragskraft eines U.;                                                                                                                                             außen, Planungsvorgaben f. die Termine künftiger Projekte, Verstärkung der Akquisition
Inv.=Anlage von Kapital in Sachanlagen, Finanzanlagen, Umlaufvermögen, immaterielle Werte; Gesamtinv.  Gründungs-/                                                                          7.Projektkontrolle: Überwachung von Terminfortschritt (Terminplan), Kostenverlauf (KLR), Arbeitsfortschritt (AP)
Erweiterungsinv+Ersatzinv.  mögl. Folge: Rationalisierungsinv./ Modernisierungsinv.                                                                                                         Gegenüberstellung von Plan- & Ist-Werten  frühzeitiges Erkennen von Planabweichungen (Trends!)
Bedeutung Inv.: Chancen: Produktivität ↑, Oualität ↑, Verkürzung Durchlaufzeit, Verminderung Ausschuß; Risiken:                                                                              Terminfortschritt: MS durch Abfrge % Forecast Meilensteintrendanalyse (kritische MS!!!)
Überkapazität, Kosten ↑, Unausgewogene Kapazität, fehlende Mobilität; Kostenaspekte: Fixkosten: AK, Kapitalverzinsung,                                                                       Kostenkontrolle: Ist-Kosten (Kostenträgerr.) + Plankosten (AP’s) Soll-/ Ist- Vergleich; hierarchisch: AP’s Gesamtprojekt;
Wartung, Raumkosten, Vers.; var. Kosten: Bedienung Maschine, Energiekosten, Reparaturkosten                                                                                                  Voraussetzungen: verursachungsgerechte Kontierung d. Arbeitsstd., Differenzierung der Kostenträgerr. auf AP-Ebene,
Inv.rechenverfahren: Wirtschaftlichkeit Inv.,Basis f. Inv.entscheid.,Kosten-/Nutzenrelation, Rentabilität                                                                                    Erfassung Obligo;  linearer & absoluter Plan-Ist-Vergleich sind nicht geeignet f. Projektsteuerung;  gut geeignet ist
Statische Verfahren (gehen von durchschnittlicher jährlichen Raten aus, berücksichtigt also nicht zeitlich veränderliche                                                                     aufwandskorrelierter Plan-Ist-Vergleich (regelmäßige Restkostenschätzung=CTC=Cost to Completion); aber: nur mit AFO
Komponenten)  homogene Zukunftserwartung                                                                                                                                                    sagen Kosten etwas aus: wurde das gemacht, f. was das Geld geplant wurde?; AFO: Über-/Unterschätzung (90%-Aus-sage)
Kostenvergleichrechnung:                                                                                                                                                                     Obligo= eingegangene Zahlungsverpflichtung!
AK/ND/Auslastung (Einheit/Jahr)/AfA (linear)+Zinsen (10%auf ½ AW )+ Lohnk. + Energiek.+andere Betriebskosten + Vers. +                                                                       AFO: Ermittlung relativer AFO problematisch 90%-Syndrom: noch zu leistender Aufwand wird unterschätzt, erbrachte
sonstige K. = Gesamtkosten evtl/Ausbringung Stückk.                                                                                                                                        Leistung wird überschätzt, Schwierigkeiten der Zukunft werden nicht erkannt u. verharmlost; AFO leicht zu ermitteln, wenn mit
Vorteil: sehr einfach;                                                                                                                                                                       MS gekoppeltabsoluter AFO: MS ja/nein!--> aber Qualität bei nicht messbaren Parametern Kontrollmechanismen
Nachteil: nur Kostenvergleich, Kostendurchschnittswerte, bestimmte Auslastung, gleichbleibende Erträge unterstellt, keine                                                                    (Reviews, Walk-Through…)
Aussage zur Rentabilität                                                                                                                                                                     Soll-/Ist-Vergleich: AP+MS jede Tätigkeit hat Arbeitwert; Vergleich Plan-/Ist-Kosten & Plan-/Ist-AFO Termin-
Gewinnvergleichrechnung:                                                                                                                                                                     &Kostensituation Ursachen f. Abweichungen  Anstöße f. Steuerungsmaßnahmen
s.o + Absatzpreis (€/Stück)/s.o. Gesamtk.,Kosten/Einheit – Erlöse gesamt = Gewinn                                                                                                           Restschätzungen: 2x/Jahr Restschätzung der Zeit (Time to Completion) & Kosten (CTC); notwendig, da Projekte i. d. R.
Vorteil: s.o.;                                                                                                                                                                               Planabweichungen unterliegen Projektentscheidungen: Restschätzung verändern (Iteration) Randbedingungen neu
Nachteil: s.o., Schwierigkeit Erlösschätzung (Produkte werden über mehrere Anl. stufenweise gefertigt)                                                                                       festlegen; Restschätzung akzeptieren (Überplanung)
Rentabilitätsrechnung:                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Projektleitung                                                        Kosten

Rentabilität Inv.=Gewinn/ inv. Kapital x 100                                                                                                                                                          Kriterien Anw enungs-                                                 Anw endungs-
                                                                                                                                                                                                                                          Anw endungs-gebiete                                         Technik             Kosten            Termine          Vertragsrecht                     Kostenartenrechnung
Nachteil: Schwierigkeit Erlöszurechnung, nur eine Rechenperiode, Zukunft extrapoliert!                                                                                                  Methoden                 voraussetzung                                               begrenzung
                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Transparentes
MAPI-Verfahren (Machinery and Allied Products Institute):                                                                                                                               1. Schätzung          Experten/Erfahrung         Frühstadium                  subjektiv                    Angebot
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Leistungsverzeich                                                 Gemeinkosten
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Kostenermittlung   nis vs.             Memorandum of            Einzelkosten
                                                                                                                                                                                        Expertenmeinung       grobe Produktdefinition    Situationen ohne Risiko      undefinierte Genauigkeit     Fixierte Zusagen                                                                                   - nicht direkt
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 - direkt zurechenbar
Dringlichkeit wird ermittelt Relative Rentabilität(%)= laufender Betriebsgewinn des nächsten Jahres+vermiedener Kapitalver-                                                             Erfahrung             Analogie-Material          uanbh Cross Checks           nicht für det.               von
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Kostenzusagen      Meilensteine        Understanding mit
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 - immer variabel
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      zurechenbar
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      mit Preistyp       Bestätigung         Partnern                                 - fix oder variabel
zehr d. n. J. –enstehender Kapitalverzehr d. n. J.-Ertagssteuerbetrag d. n. J. / Nettoinv.ausgaben des Investvorhabens                                                                  Rough Order of Magnitude                         Budgetschätzungen            Preisverhandlungen           Unterauftragn. +
                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Fachabt.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         einholen
Pay-Back-Verfahren:                                                                                                                                                                     2. Parametrisch       historische Daten          Konzeptvgl                   Extrapolation von DB's u                               Kosten- und
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Kostenstellenrechung
                                                                                                                                                                                        Statistik             Regressionsanalysen        Budgetplanung                Modellen oft schw ierig                             Leistungsrechnung
aus Gründen der Liqidität u. Sicherheit; Amortisationszeit=Anschaffungsauszahlungen der Inv./ jährl.                                                                                    Modelle               CER-Material               Angebotausw ertung           Genauigkeit fraglich
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             KS
                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Betriebsabrechnung                   Selbstkostenrechnung                                                         KS
Einzahlungsüberschüsse Inv. vorteilhaft, wenn Amortisationszeit<vorhergesehene ND keine Inv.rechnung, sondern                                                                         Kostenformel          Zeitplanung                uanbh Cross Checks                                          Kosten einer Periode                    Kosten je Stück                                                 KS
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               KS


Verfahren zur Ermittlung der kritischen Amortisationsdauer;                                                                                                                             3.Detailliert         SOW und Spezi              Situationen mit hohem Risiko teuer und zeitaufw endig      Kostenartenrechnung                     Vollkostenrechnung
Nachteil: nur Objekte mit gleicher ND, ansonsten falsche Werte; Gewinnzurechnung problem.; keine Angaben zur Rentabilität,                                                              AP-Schätzung          detaill. techn. Material   Preisverhandlungen           geringe Flexibilität
                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Kostenstellenrechnung                     Teilkostenrechnung                  Kostenträgerrechnung
                                                                                                                                                                                        AV-Schätzung          Preisangebote                                           kann zu Kostensteigerung
Erträge nach Amortisationszeit fließen nicht in Berechnung ein                                                                                                                          Kostenformel                                                                  führen (falls zu detaill.)
                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Kostenträger-
                                                                                                                                                                                                                                                                                                           zeitrechnung
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Projekt 1 =
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    KT1
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Projekt 2 =
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  KT2

PayBackPeriod=j-1+Kj-1/kj; j=Zahl Jahre bis kum. Zahlungsreihe positiv wird; Kj-1=abs. Wert der kum Zahlungsreihe im Jahr j-
1; kj=Wert der Zahlungsreihe im Jahr j (Zählung beginnt bei 0!!!);Zahlungsreihe=Ausz.-Einz.

				
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posted:3/21/2011
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