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Jochen Breitenbach Jrgen Hofmann

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Jochen Breitenbach Jrgen Hofmann Powered By Docstoc
					Individuelle Abwehrschulung im Nachwuchsbereich
   Von Jochen Breitenbach und Jürgen Hofmann



Einleitung
   Gleich ob im Frauen- oder Männerbereich: Die Integration von Talenten aus dem Jugendbereich ins
   Aktivenlager ist schwierig. Nicht weil es den Sportlern an athletischen Voraussetzungen fehlt; sie
   sind oftmals nicht einsetzbar, weil sie neben mangelnder Kreativität und fehlendem
   Variantenreichtum (Würfe und Pässe) vor allem im Spiel 1 gegen 1 (Angriff und Abwehr) zu viele
   Schwächen offenbaren. Insbesondere das Verhalten in der Mann-gegen-Mann-Verteidigung auf
   den Flügel- oder den offensiven Verteidigungspositionen ist unzureichend.
       Konsequenz dieser Feststellung muss sein, bereits den Nachwuchs im individuellen
       Bereich besser auszubilden, ihn im Training und Spiel stärker zu fordern, um ihn optimal
       zu fördern.


Theorie
   Diese Aussage wird noch von den Beobachtungen im Spielbetrieb gestützt. Die Praxis in vielen
   Vereinen sieht so aus, dass bereits bei den Jüngsten zumeist eine defensive 6:0-Abwehrformation
   gespielt wird. "Diese Abwehrtaktik ist momentan effektiv und erfolgreich. Handball spielen reduziert
   sich dabei aber auf fünf Spieler, die von einem Tor zum anderen traben, um den einen Guten
   anzuspielen, der aus jeder Position auf das Tor wirft" (EULER, ht 2/92, S.19). Variabilität in der
   Taktik soll dadurch erzeugt werden, dass die Abwehr den einen "guten" Spieler in Manndeckung
   nimmt und die anderen Spieler defensiv bekämpft.
   Fraglich ist aber, ob das Ziel einer optimalen individuellen Abwehrschulung mit einem defensiven
   Abwehrverhalten zu erreichen ist.

   Gegen ein defensives Abwehrverhalten im Jugendbereich sprechen folgende Argumente:
      - Defensives Verhalten ist nicht kindgemäss und demotivierend.
        Erlernen, erproben, erfahren - ob im Angriffs- oder Abwehrverhalten - wird durch defensive
        Abwehrformationen gebremst und unterdrückt. Nur offensives Abwehrverhalten schult und
        fördert individuelles Abwehr- und Angriffsverhalten, lässt kindliche Kreativität zu, fördert
        Spielverständnis, motiviert durch Aktivität. Durch den Anstieg der 1-gegen-1-Situationen im
        offensiven Abwehrspiel können auch körperlich unterlegene Spieler mit Spielwitz und
        Variabilität zum Erfolg kommen.

         - Bei defensiver Abwehr wird der Angriff kaum zum Spielen gezwungen.
           Die Entwicklung im modernen Handball fordert jedoch verstärkt den vielseitig ausgebildeten
           Spieler, der sowohl über variables Torwurf- als auch Anspielrepertoire verfügt. Beim
           genannten Beispiel des auf einen einzigen körperlich überlegenen Spieler zugeschnittenen
           Spiels, lässt sich diese Forderung nur schwer verwirklichen.
           "Der Haupttorschütze verfügt zwar über einen guten Wurf, hat aber nicht gelernt anzuspielen,
           seine Mitspieler haben nicht gelernt, selbst zu werfen oder zu spielen" ( HANDBALL-HANDBUCH
           2, S. 76).

         - Die körperliche und geistige Ausbildung beim defensiven Verhalten ist nicht optimal.
           Offensives Abwehrspiel erfordert eine erhöhte Laufarbeit und verlangt dadurch eine gute
           physische Ausbildung und psychische Bereitschaft. Beweglichkeit und Gewandtheit sind
           leistungsbestimmende Faktoren. Zudem wird eine hohe Wahrnehmungsfähigkeit beim
           offensiv-antizipativen Verteidigen geschult.




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   Daher steht fest: Im Nachwuchsbereich muss aktiv und offensiv verteidigt werden.
   Für das offensive Abwehrspiel spricht auch, dass das Spiel durch höheres Tempo, schnellere
   Ballwechsel und mehr Tore durch Gegenstösse eine Attraktivitätssteigerung erfährt.
   Dabei partizipieren auch spielerisch Schwächere von der offensiven Abwehr, denn das Spiel wird
   nicht mehr von den Starken dominiert. Jeder einzelne hat gute Möglichkeiten, um zum Spiel
   beizutragen - beispielsweise durch das Bewegen in freie Wurfpositionen im Angriff oder heraus
   spielen oder heraus prellen des Balles beim Gegner in der Abwehr.

   Folgende taktischen Ziele des offensiven Abwehrspiels sind dabei zu beachten:
   - Gegenspieler (insbesondere ballführende) müssen bekämpft, der Aktionsradius eingeschränkt
     werden,
   - Spielaufbau und Spielfluss sind zu stören,
   - Fehler sollen durch antizipative Spielweise provoziert werden,
   - Ballgewinne sind zu erspielen (Abfangen und heraus spielen von Bällen).

   Insgesamt sollte ein möglichst breites Spektrum an verschiedenen Abwehrtaktiken und -techniken
   geschult werden. Der richtige Weg besteht dabei auch aus destruktiven Elementen (wie dem
   Provozieren von Fehlern und dem Spielflussstören), weil hierdurch Spielverständnis und eine hohe
   Wahrnehmungsfähigkeit ausgebildet werden. Diese neue Auffassung und Form des
   Abwehrverhaltens motiviert aber die Spieler wesentlich mehr zum Abwehrspiel als das bislang
   übliche Abwehrtraining (HANDBALL-HANDBUCH 2, S. 75).

   Als Folgerung dieser Feststellung sind dann die Schwerpunkte dieser Trainingsarbeit zu ermitteln.
   Sie liegen eindeutig in der Schulung des individuellen Abwehrverhaltens als Grundlage jeder
   erfolgreichen Abwehr. Dabei ist die Schulung früherer technischer Elemente wie die des Blockens
   zeitlich (in den Bereich der B- und A-Jugend) verschoben. Der Schwerpunkt der Ausbildung im
   Grundlagentraining ist ein anderer (FELDMANN/ENGLER; HANDBALL-HANDBUCH 2, S. 102).

   Vielmehr sind im Rahmen der Abwehrschulung neue, rein technische Fertigkeiten,
     - Grundstellung zum Angriffsspieler (Querstellung, versetzt auf die Wurfhand),
     - Lauftechnik (Sprints, Side-Steps, Richtungsänderungen, Drehungen und Wendungen),
     - Armtechnik (Wischbewegungen, Ball heraus spielen/heraus prellen),
   als auch neue technisch - taktische Verhaltensweisen,
     - 1 gegen 1 ohne Ball (Abdrängen und Laufwege versperren),
     - 1 gegen 1 mit Ball (Durchbruch und Torwurf verhindern),
     - antizipatives Abwehrverhalten (Stören des Spiels, Abfangen von Pässen),
   zu schulen.

   Zu berücksichtigen ist noch, dass dabei in den unteren Altersklassen noch "spielend" gelernt
   werden kann, während Jugendliche je älter sie werden mehr Zeit benötigen, um sich notwendige
   Techniken anzueignen. "Kinder lernen spielend leichter und üben spielend mehr" (EULER a.a.O.).
   Insbesondere die technisch - taktischen Verhaltensweisen können spielerisch erlernt werden,
   während die technischen Fertigkeiten auch zu üben sind. Daraus leitet sich das Verhältnis aus
   50:50 zwischen Spiel- und Übungsformen ab.




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Praxisteil

Übung 1
   Ziel: Allgemeines Aufwärmen, Verbesserung der Beinarbeit und Reaktionsschulung
   Organisation: Paarweises Üben

   Herren - Diener - Lauf:
   Die Spieler laufen paarweise mit beliebigen Laufvariationen (vor-, rück- und seitwärts) durch die
   Halle. Der Partner muss immer auf der rechten oder linken Seite bleiben.
   Anschliessend Partnerwechsel. Danach Hinzunahme von Täuschungen, Drehungen und
   Richtungswechsel.
   Erweiterung:
   - Beide Spieler üben mit Ball.

   Satellit:
   Die Spieler laufen paarweise mit beliebigen Laufvariationen durch die Halle. Einer der Partner prellt
   einen Ball und gibt die Richtung vor, der andere Partner umkreist immer seinen Partner mit
   schnellen Schritten. Anschliessend Partnerwechsel.
   Erweiterung:
   - Beide Spieler üben mit Ball.

   Schatten laufen:
   Die Spieler laufen paarweise mit beliebigen Laufvariationen durch die Halle. Einer der Partner läuft
   voraus und gibt die Richtung vor, der andere Partner läuft hinter seinem Partner her und versucht
   alle Bewegungen zu imitieren. Anschliessend Partnerwechsel.
       Während der Übung immer wieder Vorschläge für Laufvariationen machen!


Spielform 1
   Ziel: Schulung der Lauftechniken und des Armeinsatzes
   Organisation: Teilnehmer bilden eine Gruppe auf einem engerem Raum

   Verkehrsspiel ("Bärentanz"):
   Der Trainer "regelt den Verkehr" mit Handzeichen. Spieler bewegen sich ausschliesslich mit Sprints
   vor- und rückwärts und sinken diagonal zurück.
   Es wird zwanzig Sekunden lang geübt (mehrere Durchgänge nach aktiver Pause).
   Erweiterung:
   - Trainer gibt durch die eigene Fussstellung die zu bekämpfende Wurfarmseite vor.
   - Auf Pfiff des Trainers Strecksprung, bei zwei Pfiffen Sprint zur Mittellinie
   - Versuchen mit ganz schnellen und kleinen Schritten zu laufen (sogenanntes squivern)
       Stets auf die korrekte Ausführung der technischen Fertigkeiten achten!




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Übung 2
   Ziel: Spieler sollen bereits ihnen bekannte Übungen erklären und durchführen.
   Organisation: Die Übungsgruppe sollte nicht zu weit voneinander entfernt stehen.

   Dehnübungen
   Die Dehnzeiten betragen acht Sekunden; es sollten Doppeldehnungen durchgeführt werden (jede
   Muskelgruppe nach kurzer Pause ein zweites Mal). Die Spieler schlagen Übungen vor (möglichst
   bei den Unterschenkeln beginnend).
   Folgende Schwerpunkte sollten dabei eingehalten werden:
   - Wade und Achillessehne
   - Oberschenkel (Vorderseite mit Hüftbeuger und Rückseite mit Gesäss)
   - Adduktoren
   - Rumpf
   - Schulter und Brustbereich
   - Arme
       Hilfestellungen für die Ausführung geben und Fehler bei der Ausführung verbessern!


Spielform 2
   Ziel: Aggressivität, Dosierung des Krafteinsatzes; erarbeiten von Stellungs- und
   Bewegungsgrundsätzen
   Organisation: Spieler stehen paarweise an einer Linie

   Zieh- und Schiebekämpfe im Stand:
   - A versucht B über die Linie zu ziehen bzw. zu schieben
   - Beinfechten
   - A und B versuchen, sich gegenseitig an den Waden, Oberschenkeln oder dem Po abzuschlagen.

   Hand abschlagen:
   - A und B befinden sich im Liegestütz und versuchen, auf die Hände des Partners zu schlagen.
   - Weitere kleine Kampfspiele in der 2er Gruppe
       Es sollen möglichst viele Übungen mit geringer Übungsdauer durchgeführt werden.

   Ball herausschlagen 1:
   Zwei Spieler gegenüber, Abstand ca. 2m. A läuft über die Hallenlängsseite vorwärts, B rückwärts. B
   hält 2 Bälle hinter dem Rücken. A muss sofort den Ball heraus spielen, wenn B einen Ball hinter
   dem Rücken hervorholt. A spielt den Ball kurz heraus, sprintet ca. 5m und spielt dann den Ball zu B
   zurück.
   Erweiterung:
   -B täuscht und zeigt nur kurz einen Ball. A muss jetzt aus dem Vorwärtslauf immer schnell in
   Richtung Ball reagieren.

   Ball herausschlagen 2:
   Wie zuvor, B hält nun rückwärts laufend die Bälle seitwärts hüfthoch. Lupft B einen Ball kurz hoch,
   muss A reagieren/ ihn heraus spielen. B kann auch täuschen.
   Erweiterung:
   - B tippt jetzt einen Ball beim rückwärts laufen auf den Boden
   - Wie zuvor, A läuft jetzt rückwärts, B vorwärts (noch Abwehr spezifischer)
       Übertriebene Härte ist stets zu unterbinden!




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Übung 3
   Ziel: Schulung der Wahrnehmung von Täuschungen
   Organisation: Es werden 2er Gruppen gebildet

   Hütchentor/Keule ohne Ball verteidigen:
   Die zwei Hütchen/Keulen stehen etwa zwei bis drei Meter auseinander. A muss verhindern, dass B
   ein Hütchen/eine Keule berührt/umwirft.
       Den Abstand zwischen den Hütchen individuell für jede Gruppe verändern!



     Die Regeln der Grundstellung ohne Ball:
     - Dem Angreifer mit schnellen kurzen Schritten entgegentreten.
     - Körperkontakt aufnehmen.
     - Sicherheitsabstand von einem bis eineinhalb Meter einhalten.
     - Frontalstellung (gesamter Körper steht dem Angreifer gegenüber).
     - Schulterbreite Schrittstellung.
     - Gebeugte Knie (tief liegender Körperschwerpunkt).




Übung 4
   Ziel: Heraus prellen des Balles schulen sowie spielerisches Moment berücksichtigen
   Organisation: Paarweises Üben mit einem Ball im begrenzten Raum

   1 gegen 1 Prellen:
   - A prellt und B muss den Ball berühren.
   Erweiterung:
   - Es darf nur mit der schwachen Hand gespielt werden.
   - Alle besitzen einen Ball und versuchen sich gegenseitig den Ball heraus zu prellen. Wird der Ball
   heraus geprellt, muss der Spieler Sonderaufgaben erfüllen.
       Auf regelkonformes Verhalten der Abwehr beim Abschirmen des Balles achten!


Übung 5:
   Ziel: Verbesserung der Reaktions- und Aktionsschnelligkeit
   Organisation: Paarweises Üben ohne Ball

   Durchbruch in der Gasse oder Zone:
   In einem Streifen werden Aktionen 1-gegen-1 ohne Ball durchgeführt (beispielsweise zwischen dem
   6- und 9-Meter-Kreis oder dem Korridor zwischen verschiedenen Linien).
   Variation: Übung mit Ball
   Erweiterung:
   - Abwehrspieler ohne Einsatz der Hände
   - Angreifer muss mit dem Ball die Brust des Abwehrspielers berühren
   Organisatorischer Hinweis:
   - Angreifer werden immer wieder zu neuen Abwehrspielern
   - Nutzung des ganzen Spielfeldes, da lange Abwehrspielerreihen entstehen
       Dann ist die Übung effektiver und die gesamte Trainingsgruppe ist in Bewegung.




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     Die Regeln der Grundstellung mit Ball:
     - Wurfarmseite abdecken (vorderer Fuss, seitlich versetzt).
     - Ballzugewandte Hand geht zum Ball.
     - Andere Hand erzeugt an der Schulter des Angreifers einen Gegendruck (“Stossdämpfer”-Verhalten).
     - Wurfarm entgegengesetzte Hand versucht den Angreifer bei Durchbrüchen zu stören.


Übung 6
   Ziel: Spielerisches Üben des Erlernten
   Organisation: Zwei Spieler üben gemeinsam mit einem Ball Zonenabwehr
   Das Spielfeld wird in drei Zonen aufgeteilt; jede Zone ist mit zwei Spielern besetzt. A und B
   versuchen, durch die Zonen zu laufen, während sechs Abwehrspieler dies verhindern wollen.
   Hinweis: Alle Paare durchlaufen die Zonen und starten dann von der anderen Seite neue
   Versuche. Nach drei Durchgängen werden die Abwehrspieler ausgewechselt.
       Auf eine geringe Geschwindigkeit der Angreifer (keine Sprints) Wert legen!


Übung 7
   Ziel: Anwendung der Regeln für die Grundstellung mit Ball
   Organisation: Wie Übung "Hütchentor" nur mit Stangen; 2er Gruppen mit einem Ball Tore können
   durch Stangen, Hütchen oder durch Klebestreifen dargestellt werden!
   Stangentor:
   A verteidigt das Stangentor gegen den prellenden B; B darf auf beiden Seiten durch das Tor.
       Immer wieder das Abwehrverhalten nach den erlernten Grundsätzen beurteilen !


Übung 8:
   Ziel: Die Regeln der Grundstellung sollen nochmals verdeutlicht und angewendet werden; dabei
   kommen die taktischen Grundsätze im Spiel 1 gegen 1 zur Anwendung (FELDMANN/ENGLER).
   Organisation: Die Übung wird auf beiden Spielfeldhälften abwechselnd durchgeführt. Ein
   Abwehrspieler in jeder Hälfte; im Angriff werden die Halb- bzw. Aussenpositionen mehrfach besetzt.

   Spiel 1 gegen 1 mit einem Zuspieler an der 7m-Linie:
   Auf der RL- und RR-Position (oder den Aussenpositionen) agieren die prellenden Angreifer gegen
   einen Abwehrspieler, der sich ausserhalb des Freiwurfraumes bewegt.
       Zusätzlich taktische Grundsätze einführen und deren Umsetzung schulen!


Übung 9
   Organisation: Halb- und Flügelspieler versuchen Durchbruchaktionen gegen Innen- und
   Aussenverteidiger. Als Anspieler fungiert RM für beide Seiten.

   Spiel 2 gegen 2 mit neutralem Anspieler:
   RF und RR können bei ihrem Durchbruchversuch den RM als neutralen Anspieler benutzen.
   Bedenke: Spiel (1:1, 2:2) im begrenzten Raum sind intensive Schulungsformen!
   Erweiterung:
   - Angreifer löst sich vom Abwehrspieler und erhält einen Rückpass vom Flügel.
   - Abwehrspieler versucht bereits ein Anspiel zu verhindern.




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   Die Regeln der Grundstellung:
   - Wurfarmseite abdecken (Fuss vorne, seitlich versetzt).
   - Ballzugewandte Hand geht zum Ball.
   - Andere Hand erzeugt an der Schulter des Angreifers einen Gegendruck.
   - Frontalstellung (gesamter Körper steht Angreifer gegenüber).
   - Gebeugte Knie (tief liegender Körperschwerpunkt).
   - Bewegung auf Fussspitzen (ständiger Wechsel von Sprints und Side-Steps).
   - Rumpf ist stabil, der Krafteinsatz variabel (Stossdämpfer Prinzip)




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