Titel der Lehrveranstaltung Vorlesung Titel der Vorlesung by sanmelody

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									     Fakultät für Verkehrs- und Maschinensysteme (Fakultät V)
        Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
            Fachgebiet Industrielle Informationstechnik
                       Prof. Dr.-Ing. R. Stark




Grundlagen der Industriellen Informationstechnik

               Einführungsveranstaltung
Gliederung




► Vorwort
  Einführung in die Industrielle Informationstechnik
  Auszug der Themenkomplexe
  Organisatorisches
  Schlussbemerkung




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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Prof. Dr.-Ing. Rainer Stark
                                  Studium des Maschinenbaus an der Ruhr-Universität
                                   Bochum
                                  Integriertes einjähriges Studium an der Texas A&M
                                   University, USA, im Bereich Mechanical Engineering
                                  Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für
                                   Konstruktionstechnik/ CAD an der Technischen Fakultät der
                                   Universität des Saarlandes
                                  System-Ingenieur Karosserieentwicklung der Ford Werke in
                                   Köln
                                  (Senior) Technischer Spezialist CAD, Produktmodellierung
                                   und Product Information Management in Ford Europa
                                  Technischer Leiter / Europäischer Manager "Virtuelle
                                   Produktentstehung & Methoden“ in der Ford Motor
                                   Company
                                  Leiter des Fachgebiets Industrielle Informationstechnik an
                                   der Technischen Universität (TU) Berlin und Direktor des
                                   Geschäftsfeldes Virtuelle Produktentstehung des
                                   Fraunhofer Instituts für Produktionsanlagen und
                                   Konstruktionstechnik (IPK) in Berlin

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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Die Multidisziplinarität der Industriellen Informationstechnik




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 Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Definition und Fachgebiet an der TU Berlin


 Die Industrielle Informationstechnik ist eine multidisziplinäre Disziplin und
 bezeichnet die Anwendungen von Methoden der Informatik zur Lösung
 ingenieurwissenschaftlicher Problemstellungen in der industriellen
 Konstruktion, Fertigung und Montage, sowie zur Erfassung von Prozessen
 entlang der gesamten virtuellen Produktentstehung in der Industrie.



Fachgebiet Industrielle Informationstechnik an der TU Berlin
    ► Ist eingebettet in der Fakultät für Verkehrs- und Maschinensysteme, sowie
      in das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
    ► Beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der digitalen Lösungen zur
      Verbesserung und Erweiterung der Ingenieurtätigkeiten im gesamten
      Ablauf der virtuellen Produktentstehung von der Produktidee und -
      planung, der Produktentwicklung bis zur Planung und Anlaufabsicherung
      der Produktion.


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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Lehrangebot



        Einführung in die Informationstechnik für
                       Ingenieure

    Grundlagen und Anwendungen der Industriellen
                Informationstechnik

    Technologien der Virtuellen Produktentstehung

         Entwicklung und Management digitaler
             Produktentstehungsprozesse

        Informationstechnische Prozesse für den
                 digitalen Fabrikbetrieb
                                                    Ergebnisse projektorientierter Übung aus
               Virtual Engineering in Industry          Anwendungen der Industriellen
                                                       Informationstechnik (beispielhaft)




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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Lernziel und Inhalte dieser Lehrveranstaltung



Lernziel
     Studierende sollen lernen, die Potenziale und Techniken
       informationstechnischer Lösungen im industriellen Umfeld einzuschätzen
       und zielorientiert benutzen zu können

Inhalte
     Überblick über anwendungsspezifische Einsatzmöglichkeiten
        grundlegender Techniken der Datenverarbeitung zur Lösung
        ingenieurwissenschaftlicher Problemstellungen
     Vermitteln von theoretischen und praxisnahen Kenntnissen zur
        unternehmensweiten Integration von Prozessen entlang der
        Wertschöpfungskette




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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Themenüberblick: Vorlesungen


 1.    Einführungsveranstaltung
 2.    Projektmanagement
 3.    Entwicklungsmethodik
 4.    CAx Techniken
 5.    Datenbanken
 6.    Produktdatenmanagement (PDM/PLM): Einführung
 7.    PDM/PLM: Produktstruktur, Stückliste, Kosten- und Gewichtsmanagement
 8.    Enterprise Resource Planning (ERP)
 9.    Enterprise Application Integration (EAI)
 10.   Netzwerke
 11.   Kommunikationstechnik
 12.   Wissensmanagement




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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Themenüberblick: Übungen

  Folgende Systeme werden Sie in den Übungen kennenlernen und anwenden:




    Projektmanagement:
    Microsoft Project

                              CAD-Modellierung:
                              Spaceclaim

                                                   Produktdatenmanagement:
                                                   Teamcenter


                                                                             Enterprise Resource Planning:
                                                                             Semiramis




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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Gliederung




     Vorwort
► Einführung in die Industrielle Informationstechnik
  Auszug der Themenkomplexe
  Organisatorisches
  Schlussbemerkung




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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Sichtweisen des Produktlebenszyklus

 Produktlebenszyklus ist ein theoretisches, abstrahierendes Modell zur
  zeitlichen Einteilung der Lebensphasen von Produkten
 Ziel der Modelldarstellung ist ein besseres Verständnis über den Nutzen eines
  Produktes über die einzelnen Lebensphasen, um daraus Entscheidungen
  hinsichtlich der Produktentwicklung treffen zu können

Vier Hauptbetrachtungen des Produktlebenszyklus (nach Pahl/Beitz):

     1. Betriebswirtschaftliche Betrachtung: Untersuchung betriebswirtschaftlicher
        Kenngrößen wie Umsatz, Gewinn oder Verlust über das Produktleben
     2. Technologische Betrachtung: Beurteilung der Leistungsfähigkeit von
        Technologien über die Zeit
     3. Ökologische Betrachtung: Genauere Betrachtung von Materialflüssen, die
        während des Produktlebens auftreten
     4. Technische Betrachtung: Aufgliederung des Produktlebenszyklus in
        Phasen, die das Produkt „durchlebt“ wie z.B. Entwicklung/Konstruktion


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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Betriebswirtschaftliche Betrachtung des Produktlebenszyklus

                   ENTSTEHUNG                           EINFÜHRUNG   WACHSTUM                REIFE             SÄTTIGUNG         DEGENERATION
              Produkt-                                                                                                          Degenera-
                                                        Einführung Wachstum neuesReife ersetzt,Sättigung
                                                               Wird das Produkt durch ein Produkt ist
             entstehung                                              der Kreislauf (Zyklus) geschlossen.                          tion
     Technologische Leistungsfähigkeit




                                 Unternehmens-
                                     erfolg

                                                                                                                                  Umsatz bzw.
                                                                                                                                  Investitionen
          Konstruktion

                                         Produktions-
          Entwicklung



                                           planung




                                                                                                                                  Gewinn bzw.
                                                                                                                                    Verlust


                                                                                                                                          Zeit
                                                Markt-
                                              einführung
                                                                                                           Quelle: nach ILTIS GmbH
                                                                                                                   www.4managers.de
                                                                                                                 Quelle: Porter, M. E. / Back-Hock, A.


12
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Technologischer Produktlebenszyklus

                                                          Einführung                                Wachstum                                           Stagnation

                                                                                  Hat die Technologie die Grenze ihrer
                                                                   Leistungsfähigkeit erreicht, wird eine neue Technologie eingeführt
        Technologische Leistungsfähigkeit




                                            Der erste Ottomotor (1876)
                                                                                                                                            http://www.7-forum.com/news/news2004/6zyl/bmw_6zyl_reihen_motor_p0014626-c.jpg



                                                                                                                                                Ottomotor mit Abgasturboaufladung
                                                                                                                                                   und variablem Ventiltrieb (2004)
                                                                                                   http://www.benzgarage.de/m110/m110-cut.jpg


                                                                                                     Saugmotor mit
                                             Quelle: Helmut Hütten, "Motoren", Motorbuchverlag
                                                                                                 Benzindirekteinspritzung
                                                                                                         (1968)


                                                   Technologische Weiterentwicklung bzw. F&E Aufwand
                                                                                                                                                                            [Quelle: Pahl&Beitz: Konstruktionslehre]



13
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Ökologische Betrachtung des Produktlebenszyklus




                                                          Produktentwicklung
                                        Aufgabe Klären

             Definieren                                                                             Antizipieren
                                          Konzipieren
             von Prozessen                                                                        von Prozessen

                                           Entwerfen

                                          Ausarbeiten                               Services                       Materialfluss
                      Werkstoff-                                                               Recycling/
                      herstellung
                                          Herstellung                          Nutzung         Entsorgung

                                               Produktlebenslauf




                                           Umweltauswirkungen


CO2-Ausstoß, Recycling, Wiederverwendung …


14
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Technische Betrachtung des Produktlebenszyklus (1/5)
Der Produktlebenszyklus setzt sich aus den Hauptprozessphasen der
     Produktentstehung (Planung, Entwicklung, Arbeitsvorbereitung), der
     Produktherstellung (operative Produktion) und des
     realen Produktlebenslauf (Nutzung und Entsorgung/Recycling) zusammen.
 Hauptprozessphasen werden durch Begleitprozesse, wie Marketing,
   Beschaffung/Einkauf und Vertrieb, ergänzt
                           Hersteller                                                         Kunden
                            Begleitprozesse
                                                                                           Realer Produktlebenslauf
           Marketing       Beschaffung/Einkauf           Vertrieb
                 Produktentstehung                         Produktherstellung

       Planung                       Arbeitsvorbereitung                                                         Entsorgung
                                                                     operative   Reales
                                                                                                Nutzung               &
                    Entwicklung                                     Produktion   Produkt
                                                                                                                  Recycling
             (Konstruktion, Erprobung)

                                          Iterationen




                                     Informationsfluss

 15
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Technische Betrachtung des Produktlebenszyklus (2/5)



     Folgende Phasen/Begleitprozesse lassen sich definieren:


       Produktplanung (Spezifikation, Konzept)
        Festlegung und Beschreibung neuer Produktideen
        und -konzepte
                                                   Quelle: http://www.radisson.com/rad/images/hotels/TAHITI/meeting2%20(450%20x%20291).jpg




       Marketing: Marktforschung, Festlegung gewünschter
        Produkteigenschaften, Kundensegmentierung, Definition
        einer Markteinttrittsstrategie, Ausarbeitung
        Marketing Mix etc.


                                                                            http://bligoo.com/media/users/0/40867/images/marketing-strategy-win-new-clients.jpg




                                                                Quelle: nach Prof. Ovtcharova, Universität Karlsruhe (TH)

16
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Technische Betrachtung des Produktlebenszyklus (3/5)




    Entwicklung (technisch-planerische Phase):Konstruktions-
     tätigkeiten, Validierungstätigkeiten zur Informations-
     beschaffung und vollständige Beschreibung des
     zukünftigen Produktes
                                                                Quelle:http://www.deskeng.com/pics/0408/SpaceClaim1turbofan.jpg




    Einkauf: Allokation von Ressourcen als Inputfaktoren für
     die operative Produktion, sowie zur Unterstützung von
     Produktentstehungsprozessen wie z.B. Kauf von
     Entwicklungssoftware
                                                                        http://www.noris-blattgold.de/Einkaufswagen.jpg




17
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Technische Betrachtung des Produktlebenszyklus (4/5)



          Erprobung: Durchführung und Auswertung virtueller
           (z.B. Simulationen) und realer Produkttests
                                                                      Quelle:http://www.medtech.tu-berlin.de/uploads/pics/Pylon_Weiss_Bd16_FEM_02.jpg




          Arbeitsvorbereitung (Fertigungsplanung): Arbeits-
           planung und -steuerung mit Schwerpunkt auf
           Fertigungs-, Montage- und Qualitätsplanung
                                                                                    Quelle: http://www.west-gmbh.de/top_solid/gross/cam_4.gif




          Produktherstellung (Produktion): Vorliegende
           Informationen über Produkte werden mittels Material
           und Energie in reale Produkte umgewandelt
                                                   Quelle: http://www.deutsche-mechatronics.de/data/leistungen/Spanabhebende_Fertigung_1176206098.jpg




18
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Technische Betrachtung des Produktlebenszyklus (5/5)




       Produktvertrieb (Verkauf): Transport, Lagerung,
        Verteilung, Kosten und Termine

                                                                                Quelle: http://www.combigmbh.eu/images/logistik.jpg




       Produktnutzung (Nutzung, Service und Wartung):
        Nutzung, Wartung, Pflege, Reparatur, Austausch
        und Modifikation des Produktes
                                                   Quelle: http://www.n24.de/media/import/afp/afp_20080627_15/photo_1214572764917-1-0.jpg




       Produktrecycling und Wiederverwendung:
        Umweltgerechte Entsorgung und Recycling
        oder Wiederaufarbeitung des Produktes

                                                                        Quelle: http://www.bcrcsolidwaste.com/recycling_cellphone.jpg




19
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
 Product Lifecycle - Phasen
Zusammenarbeit mit digitalen Modellen



                                                             PRODUKTION
                                        FERTIGUNGS-                             VERKAUF
                                          PLANUNG
                                                             PRODUKTION
                      KONSTRUKTION
                                                             Produktdaten-                NUTZUNG
                                                             management

                                                                                            SERVICE &
                                         ENTWICKLUNG                                        WARTUNG
                         KONZEPT
                                                                     VERKAUF UND
                                                                       NUTZUNG
                                                                                RECYCLING /
                                PODUKTPLANUNG                                   WIEDERVER-
                                UND MARKETING                                    WERTUNG
                                                                SPEZIFIKATION



Quelle: Berliner Kreis, Technology Monitoring, ITM, Bochum

  20
  Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Der Ingenieur bei der Produktentwicklung



Produktentwicklung …

    … bezeichnet den Vorgang, den
     eine Idee bis zu einem fertigen
     Produkt durchläuft

    … stellt die Phase des
     technischen Produktlebenszyklus
     dar, an deren Ende eine
     vollständige Produktdefinition
     bestehend aus Produktstruktur,
     Stückliste, Dokumentation und
     Konfiguration vorliegt
                                                   Quelle: Prof. Lindemann, TU München




21
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Tätigkeiten im Produktentstehungsprozess


        Die Produktentstehung umfasst die Produktplanung, die Produktentwicklung
         und die Arbeitsvorbereitung der Produktion bis zum Produktionsanlauf.
        Die operative Serienfabrikation („das Produzieren“) hingegen wird
         Produktherstellung genannt.
        Unter Prozessgesichtspunkten werden alle Wertschöpfungsprozesse eines
         Unternehmens zusammengefasst

               Tätigkeiten in der Produktentstehung teilen sich auf in:
               Direkte Tätigkeiten                     Indirekte Tätigkeiten
                   Entwerfen                           Informationen und
                   Modellieren                          Kommunikation
                   Berechnen                           Dokumentation und
                   Simulieren                           Archivierung
                   Änderungen
                    durchführen
                   Stücklisten erstellen

    22
    Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Herausforderungen an die Industrielle Informationstechnik


Sicherstellen von:
       Integrierten, parallelisierten und flexiblen Arbeitsabläufen und deren Organisation
       Verteilten Arbeitsschritten und Kernkompetenzen auf externe Partner und interne
        Abteilungen
       Verkürzten Entwicklungszyklen
Herausforderungen aus Produktsicht:
         Zunehmende Variantenvielfalt
         Steigende Produktkomplexität und –vielseitigkeit
         Wachsender Anteil mechatronischer Produkte
         Erhöhung der Sicherheit und Umweltfreundlichkeit
Herausforderungen aus Prozesssicht:
         Kürzere Entwicklungs- und Produktionszeiten
         Unternehmensübergreifende, simultane und verteilte Arbeitsabläufe
         Stärkerer Einsatz interdisziplinärer und innovativer Technologien und IT-Lösungen
         Zunehmende Globalisierung (Zeitzonen, Ausbildung, Kulturen, Traditionen, etc.)

                                                                            Quelle: Ehrlenspiel / Bender

 23
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Gliederung




     Vorwort
  Einführung in die Industrielle Informationstechnik
► Auszug der Themenkomplexe
  Organisatorisches
  Schlussbemerkung




24
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
CAx-Techniken: Modellierung eines Bauteils

                                                   Grobgestalt als Block
                                                        definieren




                                                    Feingestalt




                        Bohrung                                   Fase

25
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Beispiel: Modellieren mit SpaceClaim




26
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
C3P Next Generation: Produktdatenmanagement




27
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Beispiel Kommunikationstechnik: Audio-/Video-Konferenzen

    Synchroner Austausch von Ton und Video
    Vergleichbar mit herkömmlichen Telefon

    Vorteile
       Leicht zu bedienen
       Geringer Einführungsaufwand

    Nachteile
       Viele heterogene Systeme verfügbar
       Einige Systeme sind in Firmennetzwerken aufgrund
        der hohen Sicherheitsanforderungen nicht einsetzbar

    Einführungsaufwand
       Installation der Clientanwendungen                           Quelle: Skype
       Eventuell Firewall konfigurieren
    Einsatzmöglichkeiten
       Jederzeit, sobald Kontaktinformationen ausgetauscht wurden
       Ersatz für herkömmliche Telefongespräche


28
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Eine Auswahl an IT-gestützten Wissensmanagement-Werkzeugen



                                                                    Dokumenten-Management-
 Suchmaschinen                                                      Systeme


                                                                       Versionsverwaltungs-
                                                                       Systeme
                                                   Online-Nachschlagewerke




Groupware                                                   Foren

29
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Regeln und Randbedingungen zur fertigungsgerechten Konstruktion
von Karosseriesystemen im Automobilbau

                                                   Welche Radien sind herstellbar?




30
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Gliederung




  Vorwort
  Einführung in die Industrielle Informationstechnik
  Auszug der Themenkomplexe
► Organisatorisches
  Schlussbemerkung




31
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Termin und Ort der Vorlesung

So finden Sie uns:
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
Pascalstr. 8-9
10587 Berlin




                                                   ► Hörsaal: PTZ 001 (kleiner Hörsaal)
                                                   ► Mittwochs: 14:00 bis 16:00 Uhr




32
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Bachelor an der Fakultät V




Modul                        Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Modulinhalte                 • Vorlesung Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
                             • Übung Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Leistungspunkte              • 6 LP
Prüfungen                    • Schriftliche Prüfung über Vorlesungsinhalte (7 von 10
                               Themen)
                             • Vortrag über eine wissenschaftliche Veröffentlichung,
                               Bearbeitung der Aufgaben in den Übungen
Anmeldung im                 • Fachprüfung
Prüfungsamt




33
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Master an der Fakultät V




Modul                      Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Modulinhalte               • Vorlesung Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
                           • Übung Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Leistungspunkte • 6 LP
Prüfungen                  • Mündliche Prüfung (30min) über alle Vorlesungsinhalte
                           • Vortrag über eine wissenschaftliche Veröffentlichung,
                             Bearbeitung der Aufgaben in den Übungen
Anmeldung im               • Fachprüfung
Prüfungsamt




34
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Diplom an der Fakultät V

  Fach (Vorlesung)                                 Grundlagen der Industriellen
                                                   Informationstechnik
  Inhalte                                          • Vorlesung Grundlagen der Industriellen
                                                     Informationstechnik
  Semesterwochenstunden                            • 2 SWS
  Prüfungen                                        • Mündliche Prüfung über alle
                                                     Vorlesungsinhalte (30 min)
  Anmeldung im Prüfungsamt                         • Fachprüfung
  Fach (Übung)                                     Grundlagen der Industriellen
                                                   Informationstechnik
  Inhalte                                          • Übung Grundlagen der Industriellen
                                                     Informationstechnik
  Semesterwochenstunden                            • 2 SWS (analytisch oder konstruktiv)
  Prüfungen                                        • Vortrag über eine wissenschaftliche
                                                     Veröffentlichung, Bearbeitung der
                                                     Aufgaben in den Übungen



35
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Diplom an der Fakultät V

  Fach (Vorlesung)                                 Grundlagen und Anwendungen der
                                                   Industriellen Informationstechnik
  Inhalte                                          • Vorlesung Grundlagen und Anwendungen
                                                     der Industriellen Informationstechnik
  Semesterwochenstunden                            • 4 SWS
  Prüfungen                                        • Mündliche Prüfung über alle
                                                     Vorlesungsinhalte (40 min)
  Anmeldung im Prüfungsamt                         • Fachprüfung
  Fach (Übung)                                     Grundlagen und Anwendungen der
                                                   Industriellen Informationstechnik
  Inhalte                                          • Übung Grundlagen und Anwendungen
                                                     der Industriellen Informationstechnik
  Semesterwochenstunden                            • 4 SWS
  Prüfungen                                        • Vortrag über eine wissenschaftliche
                                                     Veröffentlichung, Bearbeitung der
                                                     Aufgaben in den Übungen, Bearbeitung
                                                     des Projekts in Anwendungen IIT

36
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Bachelor an der Fakultät VII (Wirtschaftsingenieurwesen)

       Lehrveranstaltung                           LV-Art   LP   P/WP/W Semester

       Einführung Fabrikbetrieb                      IV     2      P    Wintersemester   Prof. Seliger

       Grundlagen der Industriellen
                                                     IV     2      P    Sommersemester   Prof. Stark
       Informationstechnik


       Methoden des Fabrikbetriebs 1A                IV     2     WP    Wintersemester   Prof. Seliger


       Methoden der Industriellen
oder   Informationstechnik (Übung zu                                                     Prof. Stark
                                                     IV     2     WP    Sommersemester
       Grundlagen der Industriellen
       Informationstechnik)



       Grundlagen Methods-Time
oder   Measurement
                                                     IV     2     WP    Wintersemester   Prof. Seliger


 37
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Bachelor an der Fakultät VII (Wirtschaftsingenieurwesen)

Modul                Fabrikbetrieb und Industrielle Informationstechnik
Modulinhalte         Pflicht             • Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
                     (Vorlesungen)       • Fabrikbetrieb
                     Wahlpflicht         • Methoden der Industriellen Informationstechnik
                     (Übungen)           • Methoden des Fabrikbetriebs
                                         • MTM: Methods-Time Measurement
Leistungs-           • 6 LP
punkte
Anmeldung            • Prüfungsäquivalente Studienleistung bis 6 Wochen nach
im                     Vorlesungsbeginn (bis 24.05.2010)
Prüfungsamt          • Anmeldung über QISPOS als Modul „Fabrikbetrieb und Industrielle
                       Informationstechnik“
Prüfungen            • Vorlesung: Kombiklausur mit Fabrikbetrieb; IIT-Teil 37,5 min
                       Bearbeitungszeit  5 Themengebiete (aus 10 kann gewählt werden)
                     • Übung IIT: Vortrag über eine wissenschaftliche Veröffentlichung,
                       Bearbeitung der Aufgaben in den Übungen


38
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Termin und Ort der Übungen

So finden Sie uns:
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
Pascalstr. 8-9
10587 Berlin




                                                   ► Hörsaal: PTZ 511 (VELC 5. Etage)
                                                   ► Anmeldung im ISIS erforderlich
                                                   ► Gruppeneinteilung und Kursmaterial
                                                     über ISIS
                                                   ► Übungstermine werden im ISIS
                                                     bekannt gegeben



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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Gliederung




  Vorwort
  Einführung in die Industrielle Informationstechnik
  Auszug der Themenkomplexe
  Organisatorisches
► Schlussbemerkung




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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Trends in der Produktentwicklung: Nachhaltigkeit (1/3)


     Was bedeutet Nachhaltigkeit?

    Zentrales Leitthema: Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse von Heute
     ohne die Bedürfnisbefriedigung von künftigen Generationen zu gefährden
    Für eine nachhaltige Entwicklung müssen drei Dimensionen berücksichtigt
     werden:

1. Ökologie: Schutz der natürlichen
   Lebensgrundlagen des Menschen, wie Klima                                                                                                ,
   Boden, Wasser und Luft
2. Ökonomie: Langfristige Sicherung bzw. Zunahme
   des Wohlstands einer Gesellschaft
3. Soziales: Forderungen nach zukunftssichernden
   Lebensstilen und gerechten Verteilungssystemen

                                                   Bildquelle: http://www.intern.tu-darmstadt.de/media/dezernat_iv/d4_grafiken/sulen_nachhaltigkeit_255x0.png


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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
 Trends in der Produktentwicklung: Nachhaltigkeit (2/3)
 Wie kann die Produktentstehung zu nachhaltigen Produkten beitragen?
  Eigenschaften und Produktmerkmale werden in den frühen Phasen des
    Produktlebenszyklus, vor allem bei der Produktplanung und Entwicklung,
    festgelegt und damit auch das Verhalten des Produktes in nachgelagerten
    Lebensphasen weitgehend bestimmt
           Marketing                       Konstruktion          Rohstoff

                                                                            Plastiki
                                                                            Katamaran aus
                                                                            Plastikflaschen




Bildquellen:
www.spiegel.de
http://green-your-life-blog.de
                                        Fertigung         Erprobung         Nutzung
www.theplastiki.com/


 42
 Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Trends in der Produktentwicklung: Nachhaltigkeit (3/3)



    Ökologische Einflussmöglichkeiten: Bspw. Nutzung von recyclingfähigen oder
     biologisch abbaubaren Werkstoffen, Effizienzsteigerung von
     Antriebstechnologien, Einsatz alternativer Energien etc.

    Ökonomische Einflussmöglichkeiten: Bspw. Verstärkte Kundenorientierung bei
     der Anforderungsanalyse, Kostenprognosen schon in frühen Phasen der
     Produktentstehung, Gegenüberstellung von Gewinn und Verlust mithilfe von
     Life Cycle Costing etc.

    Soziale Einflussmöglichkeiten: Bspw. Sicherstellung von Akzeptanz bei
     Mitarbeitern und Kunden, Aufbau einer Produktphilosophie bzw. eines Images,
     erkennen von Trends etc.




43
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Trends in der Produktentwicklung: Mechatronische Produkte (1/2)


     Planetengetriebe
     (Bildquelle: www.rollstar.com)


                                       Für Entwicklung von rein mechanischen Produkten
                                        gibt es Methodiken und ausreichend Wissen
                                        (basierend auf Erfahrungen, Versuchen und
                                        Messungen)


                                       Entwicklung von elektrischen Produkten ist komplexer,
                                        da Mechanik und Elektronik zusammen entwickelt
                                        werden müssen: Auch hier ist ausreichend Methoden-
                                        und Produktwissen vorhanden
     Lichtmaschine
     (Bildquelle: www.auto-technik.at)




44
Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Trends in der Produktentwicklung: Mechatronische Produkte (2/2)




                                     Neueste Entwicklungen hin zu mechatronischen
                                      Produkten: die Domänen Mechanik, Elektronik
                                      und Software müssen in der Entwicklung
                                      zusammengebracht und in ein Produkt integriert
                                      werden
                                        Produktkomplexität steigt sprunghaft an und
                                         erfordert spezielles Methoden- und Produkt-
     ESP                                 bzw. Domänenwissen
     (Bildquelle: www.bosch.com)
                                        Methoden und Produktwissen steckt noch in
                                         den Kinderschuhen




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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Trends in der Produktentwicklung: Product Service Systems (PSS)



                                       Geschäftsmodell, bei dem Sach- und Dienstleistungen
                                        als gleichwertige Leistungsbestandteile verstanden
                                        werden, um Kundenbedürfnisse zu sättigen
                                       Verlagerung des Besitzrechtes eines Produkts vom
               +                        Kunden zum Hersteller
                                       Hersteller hat sicherzustellen, das das Produkt die
                                        vereinbarten Leistungen erfüllen kann (z.B. durch
                                        Wartung oder Reparatur)
                                       PSS besitzen Potential, durch die Herstellung von
                                        Produkten entstehende ökologische Schäden
                                        einzugrenzen
                                       Für den Hersteller ist es nützlicher, die Lebensdauer
                                        des Produktes zu erhöhen bzw. so viel wie möglich zu
Turbine + Power by the Hour             recyceln, um seinen Profit zu erhöhen
(Bildquelle: www.rolls-royce.com)




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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
Ausblick auf diese Lehrveranstaltung

      • Kontextbezogener Entwurf
      • Prototypbezogene            Virtuelles Produkt
        Konfiguration
      • „High-end“ Visualisierung                                                            Entwickler
      • Validierung                                                                          Lieferanten
      • Feedback und Optimierung                                                             Hersteller
                                                                                             Kunden




                                                     Engineering Netzwerk
           Team Kollaboration



     • CAx
                                                                              • Iterative Arbeitsabläufe
     • PLM
                                                                              • „Workflow“ & „Workload“
     • VR/AR
                     Erfahrungswissen                                           Management
     • Web-Portale
                                                                              • Quality Gates
     • Telekommunikationsdienste
                                                                              • Deliverables & Progress
     Informations- und                                                          Management

     Kommunikationstechnologien                    Produktlebenszyklus
                                                                          Produktentstehungsprozess


                                                                     Quelle: Prof. Ovtcharova, Universität Karlsruhe (TH)

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Grundlagen der Industriellen Informationstechnik
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.




Grundlagen der Industriellen Informationstechnik

								
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