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Die Suche im Internet das kann doch heute jeder

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Die Suche im Internet das kann doch heute jeder Powered By Docstoc
					Die Suche im Internet – das kann doch heute jeder
Welche Suchmaschine ist die beste?

Mit satten 80 % Marktanteil und 4,3 Milliarden Internetseiten in seiner Datenbank geht heute
kein Weg an Google vorbei. Wenn ein kostenloser Dienst 1,35 Milliarden Dollar umsetzt, muss
der Nutzer natürlich eine Menge Werbung in Kauf nehmen. Das ist nicht schlimm, wenn es sich
dabei um gekennzeichnete Werbung handelt.

Gefunden werden leider auch kostenpflichtige Seiten vor denen Schüler unbedingt gewarnt
werden müssen. Durch das Eintippen der Buchstaben OK wird ein Einwahlprogramm installiert
und eine Gebühr von bis zu 30,- Euro fällig, auch wenn die Verbindung sofort gekappt wird.
Durch die aktive Bestätigung (OK) hat ein Widerspruch wenig Aussicht auf Erfolg, auch wenn
der Hinweis auf die Höhe der Einwahlgebühr nur schwer zu finden ist.

Muss es denn immer Google sein?

Nein! Auch Google ist kein Alleswisser! Findet Google nichts, probieren Sie es mit anderen
Diensten!


Die Alternativen (alphabetisch geordnet):

www.abacho.com (erste Treffer bezahlt)          www.lycos.de/suche (erste Treffer bezahlt)
www.alltheweb.de (erste Treffer bezahlt)        search.msn.de (erste Treffer bezahlt)
www.altavista.de (erste Treffer bezahlt)        suche.web.de (erste Treffer bezahlt)
www.fireball.de (erste Treffer bezahlt)         search.yahoo.de (bez. Treffer rechte Spalte)

Aber auch die schon fast vergessene Metasuchmaschine der Universität Hannover findet
interessante Ergebnisse: www.metager.de Allerdings sind die ersten Treffer identisch mit den
bei anderen Suchmaschinen als gesponsert gekennzeichneten Treffern.

Es ist gut zu wissen, dass die meisten Suchmaschinen die bezahlten Links am Anfang anordnen,
dies aber auch kennzeichnen (mehr oder weniger deutlich). Nur Google und Yahoo ordnen die
bezahlten Anzeigen in der rechten Spalte an.




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Suchtricks gibt es auch bei Google

Google stöbert mehr relevante Internet-Adressen zu Suchbegriffen auf als jeder andere Anbieter
in diesem Bereich. Lesen Sie hier, wie die Möglichkeiten von Google voll ausgereizt und die
Suchergebnisse verbessert werden können?

Das Wichtigste übers Suchen
Bei Suchanfragen mit Google müssen Sie Folgendes beachten:
      Google achtet nicht auf Groß- und Kleinschreibung: Die Suche nach Tsunami, TSUNAMI
       und tsunami führt zum gleichen Ergebnis.
      Umlaute (ä,ö,ü) und „ß“ müssen nicht als ae,oe, ue und ss eingetippt werden. Google
       findet bei beiden Schreibweisen die gleichen Seiten (meist nur etwas anders sortiert).
      Google verknüpft alle Wörter, die Sie in das Suchfeld auf der Startseite eingeben,
       automatisch mit dem boolschen „und“ (.AND.). Es werden also nur Seiten aufgelistet, in
       denen alle eingegebenen Begriffe vorkommen. Je mehr Begriffe, umso weniger Treffer.
      In das Suchfeld lassen sich nur maximal zehn Wörter eingeben und kombinieren. Ab dem
       elften Wort werden die Begriffe ignoriert.
      Einige Wörter werden von Google generell ignoriert, weil sie zu häufig vorkommen und
       dadurch bei der Suche nicht helfen würden. Dazu gehören etwa „der“, „die“, „den“ und
       „zum“.

Für bessere Ergebnisse: Suche eingrenzen
Anstatt mit einem Begriff hunderte oder gar tausende Fundstellen angezeigt zu bekommen,
sollten Sie die Suche gezielt eingrenzen. Dafür brauchen Sie verschiedene Suchzeichen (so
genannte Operatoren):
      Mit Anführungszeichen weisen Sie Google an, nach einer genauen Wortgruppe zu
       suchen. Beispiel:




       Bei dieser Suche listet die Suchmaschine alle Internetseiten auf, in denen die Wörter
       Tsunami in Indien direkt hintereinander stehen. Ohne Anführungszeichen würde Google
       dagegen alle Seiten anzeigen, auf denen die Wörter irgendwo im Text stehen.
      Mit dem Minus-Zeichen können Sie bestimmte Wörter von der Suche ausschließen. Das
       hilft, wenn Sie etwa vermeiden wollen, dass Ihnen Shops, Auktionen oder andere
       bestimmte Seiten als Suchergebnisse angezeigt werden. Beispiel:




       Damit werden die Seiten von „epo“ (=Entwicklungspolitik online) nicht angezeigt.

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      Mit einer „Oder“-Suche erweitern Sie gezielt eine Suchanfrage. Dafür benutzen Sie das
       boolsche „oder“(.OR.). Beispiel:                                            Angezeigt
       werden Seiten, die sowohl das Wort Tsunami, als auch das Wort Indien enthalten.

      Den Operator „inurl:“ benutzen Sie, wenn Ihr Suchwort schon in der Internet-Adresse
       selbst vorkommen soll. Beispiel:
       Wichtig: Tippen Sie hinter „inurl:“ direkt den Suchbegriff ein. Es darf kein Leerzeichen
       vor dem Suchbegriff stehen!


Ergebnisse mit erweiterten Einstellungen verfeinern

Der Einsatz von zuvor beschriebenen Such-Operatoren ist auch über die „erweiterte Suche“ von
Google möglich. Das entsprechende Fenster rufen Sie auf, indem Sie auf der Google-Startseite
neben dem Suchfeld auf Erweiterte Suche klicken. Testen Sie mal mit eigenen Begriffen die
Funktion.

Die Datenfelder im roten Kreis enthalten hier unsere Erläuterungen. Normalerweise werden
dorthin die Suchbegriffe eingetragen.




Im Feld Dateiformat können Sie die Suche z. B. auf Powerpoint-Präsentationen eingrenzen.

Das Feld Datum liefert Seiten, die z.B. erst während der „letzten drei Monate“ von der
Suchmaschine gefunden, bzw. aktualisiert wurden.




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Die Suche nach Bildern und Grafiken

Schon lange können Suchmaschinen nicht nur Textseiten finden, sondern auch Bilder. Die unten
abgebildete Suche findet einige Übersichtskarten, mit denen Geographen aber nur selten
zufrieden sind. Für die Produktion einer Wandzeitung kann man hier allerdings durchaus
Brauchbares zu Tage fördern: Umrisskarten, Ländergrenzen, Flaggen und vieles mehr.




Neu:, Stadtpläne, Übersetzungen, Sparvorwahlen

Stadtplan-Suche

Tippen Sie den Namen oder die Postleitzahl des gesuchten Ortes ein, und bestätigen Sie die
Eingabe mit der Enter-Taste. Als erste Fundstelle sehen Sie daraufhin ein kleines Karten-Symbol
sowie zwei Internetverweise auf Kartenanbieter.




Klicken Sie auf einen der beiden Verweise (ViaMichelin oder Map24), wird direkt der passende
Kartenausschnitt angezeigt. Falls Sie die Postleitzahl eingeben, sehen Sie nach einem Klick auf
den Link gleich eine detaillierte Karte mit Straßennamen. Wenn Sie nur Freiburg eingeben, wird
auf das Stadtzentrum fokussiert.

Ländernamen führen hier leider nicht (noch nicht) zu Treffern. Man kann sich aber mit den
Zoom-Werkzeugen vom gewählten Ort so weit entfernen, dass die Landes-, ja sogar
Kontinentgrenzen angezeigt werden.




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Wörterbuch Englisch-Deutsch oder Deutsch-Englisch

Dieser Dienst darf nicht verwechselt werden mit der – manchmal sehr heiteren – Möglichkeit,
sich einen Text automatisch übersetzen zu lassen. Wollen Sie die englische Entsprechung eines
deutschen Wortes erfahren? Wollen Sie im Wörterbuch ein Wort nachschlagen? Mit Google kein
Problem. Tippen Sie den gesuchten Begriff, ein Leerzeichen und dann „de-en“ (steht für „von
Deutsch nach Englisch“) in das Google-Suchfeld ein.
Beispiel:                                            Die erste Stelle der Ergebnisliste führt Sie
zum LEO. Das ist ein Online-Service der Technischen Universität München. Sie erfahren die
englische Übersetzung und mit einigen Klicks und eingeschalteten Lautsprechern auch die
Aussprache. Umgekehrt funktioniert es ebenfalls: Verwenden Sie für eine Übersetzung aus dem
Englischen ins Deutsche einfach den Befehl „en-de“.


Suche nach Sparvorwahlen

Um die günstigste Sparvorwahl („Call-by-Call“) für Ferngespräche innerhalb Deutschlands oder
ins Ausland zu finden, tippen Sie die gewünschte Telefonnummer samt Vorwahl in das
Suchfeld der Google-Startseite ein. Starten Sie die Suche. Klicken Sie anschließend auf den Link
www.billiger-telefonieren.de, der oben auf der Ergebnisseite erscheint. Auf der Seite des Google-
Partnerunternehmens wird die günstigste Sparvorwahl zur gewünschten Rufnummer angezeigt.



GOOGLE-EARTH

Ein Zusatzmodul von Google, das zuerst heruntergeladen werden muss. Die Adresse lautet:
                       http://earth.google.com/download-earth.html

Nach der Installation des Programms besteht akute Suchtgefahr für alle, die sich von Luftbildern
und Fluganimationen begeistern lassen. Allerdings sollte man einen modernen Computer (ab P4
mit viel Arbeitsspeicher) und eine schnelle Internetverbindung (DSL) haben. Für den Geldbeutel
vorteilhaft wäre auch eine Flatrate (wegen der Suchtgefahr).




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