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KHP Mitgliederversammlung Berichte

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KHP Mitgliederversammlung Berichte Powered By Docstoc
					     KHP Mitgliederversammlung 2009

                      Berichte

   Konferenz der Ausländerreferentinnen
    und Ausländerreferenten

   Frauenkonferenz

   Delegationen

       Cusanuswerk: Beirat, Promotionsförderung

       Cusanuswerk: Grundauswahl FH

       KAAD

       Salzburger Hochschulwoche

       Bundesverband Katholischer
        Studentenwohnheime

       Evangelische Bundesstudierendenpfarrkonferenz

       Berichte Schweiz/Österreich
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Konferenz der Ausländerreferentinnen und Ausländerrefe-
renten
Die Konferenz der Ausländerreferentinnen und Ausländerreferenten ist ein Zusammen-
schluss von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Katholischen Hochschulgemeinden. Die
Konferenz hat sich in den 70er Jahren besonders durch die Initiative von Ulrike Hammer
(KHG Frankfurt/M) konstituiert.
In jährlichen Treffen (2-3) werden die aktuellen Entwicklungen in der Arbeit mit ausländi-
schen Studierenden besprochen (soziale Situation, Ausländerrecht, …..).
Weiterhin versteht sich die Konferenz als Forum der Fortbildung für in der Ausländerarbeit
Tätigen. So wurden Fortbildungen und Fachtagungen zu den Bereichen interkultureller und
interreligiöser Dialog, entwicklungspolitische Themen, PR und Öffentlichkeitsarbeit veranstal-
tet.
Die Konferenz versteht sich auch als Forum in der Arbeit und Diskussion mit dem KAAD (Ka-
tholischen Akademischen Ausländer-Dienst).
Vernetzt ist die Konferenz durch ihre eigene Newsgroup „auslaenderreferen-
ten@yahoogroups.de.

1. Konferenzen
Die Konferenz tagte im Berichtszeitraum drei Mal. Zwei Konferenzen fanden im Anschluss
an die Fachtagung (12.12.2008) bzw. das Treffen mit dem KAAD (18.06.2009, s.u.) statt,
eine weitere in Frankfurt/M (16. 02.2009).
Im Mittelpunkt der Beratungen standen zum einen die Auswertung der Kooperationstagung
bzw. des Treffens mit dem KAAD, zum anderen die aktuelle Entwicklung im Bereich der Ar-
beit mit ausländischen Studierenden (Einführung von Studiengebühren und der Veränderung
der Studiensituation angesichts der Einführung von Bachelor und Master).
Als Gast in der Dezember-Konferenz wies Msgr. Miehle, Leiter des Referats Seelsorge für
Katholiken anderer Muttersprachen bei der Deutschen Bischofskonferenz, auf die Probleme
hin, die nichtdeutsche Katholiken aus Ländern des Südens haben, wenn sie sich in Deutsch-
land aufhalten. Auch im studentischen Umfeld ist festzustellen, dass viele ausländische Stu-
dierende nicht die gottesdienstlichen Angebote der örtlichen Hochschulgemeinden wahr-
nehmen, da sie nicht ihrem Glaubens- und Lebensverständnis entsprechen.
Die Protokolle aller Sitzungen sind für alle Kolleginnen und Kollegen verfügbar bzw. werden
über die newsgroup verteilt (s.o.)

2. Kooperationstagung von AKH und ESG
In der zweiten Dezember-Woche 2008 (10.-12..) fand die Tagung „Internationalisierung
der Hochschulen gerecht gestalten Der Beitrag der Kirchen“ statt.
In der Vorbereitung war in starkem Maße die Konferenz der AusländerreferentInnen beteiligt.
Dabei kam es zu einer guten Kooperation mit dem Präsidium der evangelischen Ausländer-
Konferenz (AUSKO).
An der Tagung nahmen 48 Fachleute aus katholischen und evangelischen Hochschul- und
Studierendengemeinden aus ganz Deutschland teil. Als Gesprächspartner in Workshops und
Podiumsgesprächen wirkten rund ein Dutzend Vertreterinnen und Vertreter aus folgenden
Organisationen mit: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bundesministe-
rium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Deutscher Akademischer
Austausch Dienst (DAAD), Deutsches Studentenwerk (DSW), World University Service
(WUS), Deutsche Bischofskonferenz (DBK), Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) und
Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst (KAAD).
Die Kooperationstagung hat in beeindruckender Weise die Bandbreite des Engagements der
katholischen und der evangelischen Kirche gezeigt, mit dem diese die Integration ausländi-
scher Studierender fördern. Gleichzeitig wurden die Defizite der Internationalisierungsbemü-
hungen des Bundes und der Hochschulen im Blick auf die Entwicklungsländer deutlich. Hier
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in einem sich intensivierenden Wettbewerb um kluge Köpfe dafür zu sorgen, dass die Inte-
ressen der Entwicklungsländer nicht aus dem Blick geraten, wird eine wichtige Aufgabe der
Hochschul- und Studierendengemeinden bleiben. (Zitat aus der Dokumentation)

Über diese Tagung ist in der Geschäftsstelle des Forums eine Dokumentation erstellt wor-
den.

3. KAAD
Jährlich findet eine Konferenz der Diözesanbeauftragten und der Ausländerreferenten/innen,
veranstaltet vom KAAD, statt. Wesentliche Inhalte sind Berichte aus der Arbeit des KAADs
und aus den Diözesen und Gemeinden.
Schwerpunkt der Konferenz im Juni 2009 in Frankfurt/Main war die Anpassung der Stipen-
diensätze, wobei es in der Höhe zwischen S1- und S2-Programm Unterschiede gibt. Ein An-
trag auf der Mitgliederversammlung des KAAD auf Gleichbehandlung aller Stipendiaten wur-
de mehrheitlich abgelehnt.

4. Fazit
Insgesamt ist die Arbeit mit ausländischen Studierenden, die ohne ein Stipendium eingereist
sind (free mover) noch schwieriger geworden.
Bedingt durch unterschiedliche Entwicklungen ist zu beobachten, dass die Zahl der „free
Mover“ rückläufig ist. Insgesamt ist in den Hochschulgemeinden diese Tendenz zu beobach-
ten. Viele kommen wohl aber nicht mehr oder überhaupt nicht in die Beratung.
Die Umstellung des Studiums (Bachelor/Master) und die Studiengebühren wirken eher ab-
schreckend, um ein Studium in Deutschland aufzunehmen.
Aus einigen Regionen (z.B. Palästina) kommen fast keine Studierende mehr in einige Uni-
versitätsstädte. Weiterhin stellt sich die Frage, wie es eigentlich mit der Reintegration aus-
sieht, angesichts der wirtschaftlichen Probleme vieler Länder des Südens.
Wichtig ist auch der Kontakt zu den örtlichen Ausländerbeiräten, bei denen das Thema „aus-
ländische Studierende“ eher selten ein Thema ist.

Stuttgart, 17. Juli 2009

für die AusländerreferentInnen-Konferenz

Thomas Richter-Alender
richter-alender@oekumenisches-zentrum.de



Bericht von der Frauentagung
Termin: Do., 02. /Fr. 03. April 2009 im Exerzitienhaus in Hofheim

Thema: Mentoring konkret - Bausteine für Mentoringprojekte vor Ort
Referentin: Irmgard Betzler, Dipl.-Psychologin; Mentoring- und Coachingberatung

Nach der letztjährigen Frauentagung und in der Weiterarbeit zum Thema Mentoring in ei-
nem Arbeitstreffen wurde, wie vereinbart, auch in diesem Jahr das Thema aufgegriffen und
weitergeführt.
Wichtig war dabei, die eigenen Möglichkeiten vor Ort, konkrete Arbeitsfelder und Kooperati-
onspartner in den Blick zu nehmen sowie die bereits geleistete „Mentoringarbeit“ durch per-
sönliche Begleitung, inhaltliche und strukturelle Maßnahmen zu benennen.
Die Referentin Frau Betzler war dabei wieder eine kompetente Gesprächspartnerin mit vielen
Anregungen und Ideen.
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Im Mittelpunkt der Tagung stand die konkrete Umsetzungsmöglichkeit in die jeweilige Hoch-
schulgemeinde. Da jede UNI, FH und Hochschulgemeinde unterschiedlich zusammenarbei-
ten bzw. in Kontakt stehen, erarbeitete und entwickelte sich jede Teilnehmerin eine eigene
mögliche „Mentoringstrategie“, die sie evtl. in die eigene Gemeinde übertragen könnte. Dabei
stellte sich u. A. heraus, dass ein professionell vorbereitetes und durchgeführtes Mentoring
sehr viele Energien braucht und ohne Kooperationspartner nicht möglich ist.
Cäcilia Branz wird in Zusammenarbeit mit der FH Reutlingen an einem gemeinsamen Mento-
ringprojekt weiterarbeiten und ihre Erfahrungen weitergeben.

Regularienteil der Frauentagung:

1. Ist ein neues Format der Frauentagung notwendig?
  Beim Frauentreffen auf der Herbstkonferenz werden verschiedene Modelle vorgeschlagen;
  ebenso werden Themen für die Tagung gesammelt

2. Austauschmöglichkeit
   Es soll eine Yahoo-Group für Hochschulseelsorgerinnen geben.
   Inhaltlich kann auf dieser Plattform ein kollegialer Austausch stattfinden über:
   Projekte, Themen, ReferentInnen....

3. Neue und alte Sprecherinnen der Frauentagung:
   Jutta Blümel, Berlin und Ulrike Michel-Schurr, Würzburg werden sich die Aufgaben
   teilen.

Für den Bericht:
Ulrike Michel-Schurr

Bericht über Tätigkeit in Cusanus-Gremien
Allfons Hämmerl liefert eine Tischvorlage




Delegationsbericht zur KHP- Vertretung 2008/09
im Auswahlverfahren des Cusanuswerks für Fachhoch-
schulstudierende
Zweimal im Jahr richtet das Cusanuswerk ein Auswahlverfahren für FH-Studierende ein,
eines zu Beginn des Wintersemesters, ein zweites zum Sommersemester.
Beim Bewerbungsverfahren II/2008 konkurrierten 48 Bewerber/innen in den vier Fachlisten
Soziales, Technik, Wirtschaft und Kunst/Gestaltung. 17 wurden ausgewählt, somit eine Quo-
te von 35,4 %. - Beim Auswahlverfahren I/2009 wurden 20 von 62 Bewerber/innen aufge-
nommen, 32,25 % Quote.

Erneut allen Kolleginnen und Kollegen für die Gutachten ein großes Dankeschön. Die Beur-
teilung von meist unbekannten, nur selten am KHG-Leben teilnehmenden Bewerber/innen
erfordert Mut, Klarheit und Zeit, gerade für Bewerber aus benachbarten Studienorten ohne
eigene KHG.

In diesem Jahr endet meine Beauftragung durch die KHP. Deshalb bereits jetzt der Hinweis
an die Kolleginnen und Kollegen, die noch einige Zeit in der Hochschulpastoral (FH) tätig
sein werden, eine solche Beauftragung zu bedenken und dafür zu kandidieren. Für Informa-
tion und Erfahrungsaustausch habe ich Zeit; Signale für Interesse oder Kandidatur bitte an
den GA, besonders in dem Fall, dass Ihr nicht selbst an der KHP 2009 teilnehmen könnt.
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Bericht von der Mitgliederversammlung des Kath. Akade-
mischen Ausländer Dienstes (KAAD) vom 27.05.2009 in
Bonn

Nach den Regularien, Personalien und Berichten von diversen Tagungen, der Jahresaka-
demie und dem Rückblick auf das erfolgreiche Jubiläumsjahr 2008 wurde der Vorstand ent-
lastet.
Bei der Haushaltsplanung 2010 kam dann die Anpassung der Stipendienhöhe an die anderer
Stipendienwerke zur Diskussion. (Die neuen Zahlen wurden auf der Konferenz der Diöze-
sanbeauftragten und AusländerreferentInnen am 17.06.09 verteilt). Dabei wurde auf die un-
terschiedliche Höhe der S 1- und S 2-Stipendien eingegangen. Als Tischvorlage wurde den
Teilnehmern ein Positionspapier vom Forum, dem GA und den Sprechern der Ausländerrefe-
rentenkonferenz ausgehändigt, das eine finanzielle Gleichbehandlung der Stipendiaten for-
derte. In der anschließenden Diskussion wurde seitens der Geschäftsstelle und Dr. van
Schewick auf die KAAD Geschichte und die stärkere Verankerung der S 1- und Osteuropa –
Stipendiaten in den Heimatkirchen hingewiesen und eine unterschiedliche Behandlung als
gerechtfertigt angesehen.
Herr Dr. Rölli und Herr Esser vertraten die Position, dass im Alltag S 1- und S 2-Stipendiaten
die gleichen Lebenshaltungskosten hätten. In der Abstimmung unterlagen sie, erhielten al-
lerdings die Zusage, dass die Geschäftsstelle nach Möglichkeiten einer Differenzierung der
Stipendien (Ortszuschlag?) oder erhöhte Förderung in der Abschlussphase (max. bis 6 Mo-
naten) suchen wird.
Zu bedenken ist in der ganzen Diskussion, dass durch eine Erhöhung der Stipendien die
Anzahl abnehmen wird. Die Mittel werden nicht erhöht, eher sei in den kommenden Jahren
mit einer Kürzung zu rechnen.
Herr Dr. Rölli gab die Empfehlung an die Geschäftstelle, sich stärker mit den Kath. Büros zu
vernetzen und deren Verbindungen zu den Ministerien zu nutzen.
Bei der Diskussion über die Ergebnisse der Zukunftskonferenz (siehe KAAD Dokumentation
zum Jubiläumsjahr) wurde von Herrn Esser wieder die Teilnahme der S 1- und Osteuropa-
Stipendiaten in den KHGn als optimierungsbedürftig vorgebracht.
Herr Dr. Rölli und Herr Esser warben für die Teilnahme von Dr. Weber bei der KHP.
Nach der Vorstellung der Arbeit in den einzelnen Referaten verteilte Herr Dr. Rölli den Teil-
nehmenden das Ergebnispapier der „Konferenz zur Internationalisierung“ vom 10.-12.12.08
in Kronberg/Ts.
                                                            Bernhard Esser KHG Köln

Salzburger Hochschulwochen 2009
P. Johannes Haas liefert eine Tischvorlage


Kurzbericht des Bundesverbands Katholischer Studenten-
wohnheime e.V. für den Zeitraum 2008/2009
Bei der Mitgliederversammlung Anfang Juli 2009 in Freiburg wurde ein neuer Vorstand ge-
wählt, wobei der langjährige erste Vorsitzende des Verbands, Herr Prof. Dr. Engelbert
Fuchtmann (München), aus Altersgründen nicht mehr für eine erneute Kandidatur zur Verfü-
gung stand. Der neue Vorstand setzt sich für die nächsten zwei Jahre wie folgt zusammen:

Geschäftsführender Vorstand: Andreas Braun, Freiburg (1. Vorsitzender), Peter-Paul König,
Göttingen und Gerhard Kuriewicz, Bochum (2. Vorsitzende), Bernd Schütt, Karlsruhe (Kas-
sierer)
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Außerordentliche Vorstandsmitglieder mit eigenen Aufgabenbereichen („erweiterter Vor-
stand“): Matthias Arendt-Buchholz, Freiburg (Präsentation des BV bei Kirchentagen), Judith
Babl, Heidelberg (Weiterbildung), Sebastian Scholz, Konstanz (Internet-Auftritt, Corporate
Identity)

Durch die Besetzung der Positionen des ersten und der beiden stellvertretenden Vorsitzen-
den mit Personen aus unterschiedlichen Bistümern soll der überdiözesane Charakter des
Bundesverbands in besonderer Weise zum Ausdruck kommen.
Der neu gewählte Vorstand trifft sich erstmals am 7. Oktober 2009 in Karlsruhe zur Festle-
gung seiner genauen Arbeitsweise und um die anstehenden Maßnahmen und Projekte vor-
zubereiten:

Verlegung der Geschäftsstelle des Verbands von München nach Freiburg
Erarbeitung eines Leitbilds
Mitwirkung beim Ökumenischen Kirchentag 2010 in München (in Absprache / Zusammenar-
beit mit dem FHOK)
Auslotung möglicher Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für HeimleiterInnen

Teilweise gestalten sich die Rahmenbedingungen (Größe der Wohnheime, Zusammenarbeit
mit den KHGen und anderen Kooperationspartnern vor Ort, baulicher Zustand, personelle
Ausstattung) der einzelnen Mitgliedshäuser sehr unterschiedlich. Durch diese Unterschiede
(vor allem hinsichtlich der Frage, ob qualifizierte Heimleitungen vor Ort vorhanden sind oder
nicht) wird deutlich, dass die Träger katholischer Studentenwohnheime mitunter verschiede-
ne Zielsetzungen verfolgen. Zentrale Frage ist dabei, ob der diakonische Aspekt (Linderung
der studentischen Wohnungsnot durch Bereitstellung von preisgünstigem Wohnraum) im
Vordergrund steht, oder ob katholische Studentenwohnheime auch als Orte hochschulpasto-
raler Arbeit gesehen werden. Der Bundesverband betont in diesem Zusammenhang aus-
drücklich, dass die katholischen Studentenwohnheime in letztgenannter Hinsicht viele Mög-
lichkeiten eröffnen, da die Kirche an diesen Orten mit vielen angehenden Jungakademikern
in Kontakt kommen und sie für ihre Belange interessieren kann. Ein wichtiges Ziel des Bun-
desverbands für die nahe Zukunft ist es daher, sowohl den Trägern katholischer Studenten-
wohnheime als auch der interessierten Öffentlichkeit derartige Möglichkeiten aufzuzeigen.

Andreas Braun, 1. Vorsitzender des
„Bundesverbands (BV) Katholischer Studentenwohnheime e.V.“
Leiter der Thomas-Morus-Burse in Freiburg
www.katholische-studentenwohnheime.de / www.thomasmorusburse.de


Bericht über die Bundesstudierendenpfarrkonferenz 2009
vom 2. – 5.März im Zinzendorfhaus in Neudietendorf
Mit dem Thema „Die ESG der Zukunft – Modelle kirchlicher Hochschularbeit“ befasste sich
die Bundesstudierendenpfarrkonferenz, zu der sich rund 50 StudierendenpfarrerInnen in
Neudietendorf/Thüringen trafen. Im Focus stand die Frage, wie sich ESGen im Anbetracht
der durch Bologna-Prozeß, G 8, Studiengebühren, u.a., ausgelösten Veränderungen der
Lebenswelten Studierender verstehen und wie sie sich in Zukunft verstehen wollen.
Der als Gast der EKD in Neudietendorf anwesende OKR Dr. Thies Gundlach entwickelte zu
Beginn aus Sicht der EKD seine Vorstellungen, die lebhafte und teilweise kontroverse Dis-
kussionen auslösten. Aus Sicht der EKD sei, so Gundlach, eine stärkere evangelische Profi-
lierung der ESGen gewünscht und angestrebt.
Aus der Perspektive der Hochschulen entwickelte der Rektor der FSU Jena, Dr. Klaus Dicke,
ein Wunschmodell, wie sich Universitäten ESGen der Zukunft vorstellen. Er betonte dabei
die Autonomie der Gemeinden und stellte fest, dass für die Universitätsleitungen das Mitein-
ander von KHGen und ESGen, also die Ökumene am Campus, von hoher Bedeutung sei.
Als beispielhaft erwähnte er den „Ökumenischen Hochschulbeirat“ an der Universität Jena.
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 Der seelsorgerlichen Begleitung in Zeiten der Umbrüche maß er hohe Bedeutung zu, eben-
so dem wissenschaftlichen Diskurs im großen Themenbereich „Glaube und Wissen“. Die
Frage, ob Hochschulseelsorge von Seiten der Universität gebraucht werde, beantwortete er
mit „Mehr denn je“.
Die Konferenz, die mit einem nachdenkenswerten biblischen Impuls zu 1. Kor. 12/13 von
Rektor i.R. Michael Dorsch begonnen hatte und zu der auch eine gelungene Exkursion nach
Weimar gehörte, wurde zwischen den Vorträgen und Diskussionen immer wieder durch Kre-
ativphasen und Kleingruppenarbeit unterbrochen, in der Zeit und Raum für die Entwicklung
eigener Visionen war.

Fazit: Es hat sich wieder als sinnvoll herausgestellt, dass Delegationen nicht nur zum Abhal-
ten von Grußworten da sein sollten (was ich natürlich trotzdem gerne getan habe!), sondern
im Mithören und Mitdiskutieren ihre zentrale Bedeutung haben. Erst dadurch wird ein pro-
gressiver ökumenischer Dialog erst möglich. Ich bin froh, dass zwischen ESG-
Studierendenpfarrkonferenz und KHP-Herbstkonferenz mittlerweile diese Form gepflegt wird
und dass sich dadurch weitere Kooperationsmöglichkeiten, auch zwischen den Geschäftstel-
len und einzelnen Gemeinden, eröffnet haben. Hier sollte voranschreitend nach weiteren
Möglichkeiten der Zusammenarbeit gesucht werden.
Eine offene und für die Ökumene in ihren Auswirkungen zu diskutierende Frage ist die Fest-
stellung eines Trends zur Konfessionalisierung – Stichwort „Profil“ - (nicht nur) der Hoch-
schulpastoral in manchen Kirchenkreisen.
Dieser Trend wird aber auch teilweise von Kolleginnen und Kollegen im Alltag unserer Ge-
meinden wahrgenommen. Hier gilt es im wachen Dialog zu bleiben und eigene Modelle zu
entwickeln.
Abschließend sei erwähnt, dass es im Rahmen der gastfreundlichen Atmosphäre eine
Selbstverständlichkeit war, dass ich als Vertreter der KHP eine Mittagsandacht für die Konfe-
renzteilnehmerInnen halten konnte.

Thomas Ries
Delegierter der KHP


Länderbericht Schweiz:
Reibungsfläche im Niemandsland. Arbeit mit Studierenden an der Bologna–Universität

In der Schweiz studierten Ende 2006 rund 170'000 Frauen und Männer an 10 Universitäten
und zwei Technischen Hochschulen (in Deutschland zur selben Zeit knapp zwei Millionen).
13 Prozent eines Jahrgangs beginnen ein Studium (in Deutschland 37 Prozent). Die größte
Universität, Zürich, zählte über 23'000, die kleinste, Luzern, gut 2000 Studierende. Seit 1918
ist die katholische Kirche nicht mehr nur an der Universität Fribourg, welche sich damals ex-
plizit als katholisch verstand, präsent, sondern sie begann auch an den grossen Universitä-
ten der Diaspora, in Basel und Zürich, Seelsorger aus dem Jesuitenorden einzusetzen. Die-
se bauten Hochschulgemeinden nach deutschem Vorbild auf und inspirierten damit auch
evangelische Amtskollegen. Heute wirkt an jeder Universität mindestens eine Ansprechsper-
son beider Konfessionen. Je nach Standort stehen ihr eine unterschiedlich grosse Infrastruk-
tur und unterschiedlich viele finanzielle Mittel zur Verfügung, wobei die katholische Kirche
insgesamt mehr Personal zur Verfügung stellt.

Noch immer ist eine Universität Brennpunkt und Seismograph gesellschaftlicher Entwicklun-
gen. Dementsprechend verweist auch das kirchliche Vorantasten in diesem individualisier-
ten, urbanen Umfeld auf künftige Entwicklungen andernorts. "Eine Hochschulgemeinde ist
vielleicht heute das beste 'Übungsgelände' für eine Christengemeinde der Zukunft, die weder
sich auf die 'Kirche' beschränkt noch alles Weltliche in Eigenregie in sich zu integrieren ver-
sucht. In einer Hochschulgemeinde lässt sich vielleicht am besten erproben und einüben, wie
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der Laie von morgen in der Kirche aktiv werden kann (nicht nur mit Pflichten, sondern auch
mit deutlich fixierten Rechten) (…)."1
Auf welche Herausforderungen die Seelsorge an einer Schweizer Universität trifft und wel-
che pastorale Initiativen sich dabei als tragfähig erweisen, sei im folgenden am Beispiel der
Hochschulseelsorge an der Universität Bern erläutert. Die Bundeshauptstadt Bern, nahe der
Grenze zwischen französisch- und deutschsprachiger Schweiz gelegen, ist Zentrum des
einzigen Kantons, der nach wie vor eine deutliche protestantische Bevölkerungsmehrheit
aufweist. Eine katholische Hochschulseelsorge gibt es hier seit 1927. Seit 1947 besitzt sie
ein eigenes Haus in der Nähe des Universitätshauptgebäudes, das sogenannte 'aki2, und
seit Mitte der 60er Jahre wird sie von der Landeskirche finanziell unterstützt.

Herausforderungen
Die Zahl der Studierenden steigt schneller als die der Lehrenden. Mancher Studienanfänger
bringt heute weniger Wissen mit als vor 20 Jahren. Im Rahmen der Bologna-Reform musste
sich die Universität an europäische Richtlinien anpassen. Die Lehrgänge wurden verschult
und der Druck, das Studium rasch zu beenden, erhöht. Hellsichtige Studierende und Profes-
soren haben dagegen opponiert. Ohne Erfolg. Deshalb stehen Studierende heute unter stär-
kerem Prüfungsstress als früher. Evaluationen häufen sich, Quantifizierungen schleichen
sich allerorts ein. Lernende wie Lehrende sind überfordert.
Auch diverse soziale Zwänge haben sich verstärkt. 78 % 3 der Studierenden müssen arbei-
ten, um ihr Studium zu verdienen. Viele sehen sich genötigt, mager und fit zu bleiben, ihren
body zu stylen und zahlreiche der tausend Konsum-Angebote wahrzunehmen, die sie auf
Schritt und Tritt bedrängen. In der spärlichen Freizeit wollen sie den Freundeskreis und ihr
Beziehungsleben pflegen. Zeit für sozialpolitische oder religiöse Aktivitäten bleibt kaum.
Mancher lebt mit der Angst, materiell und hinsichtlich des Sozialprestiges weniger leicht Kar-
riere zu machen als die Elterngeneration, und weiss, dass nach Abschluss des Studiums
Arbeitslosigkeit droht. Viele haben bereits schmerzlich erfahren, dass die postmoderne Ge-
sellschaft hart, schnell und wenig solidarisch agiert.
Religiöse Themen treffen auf den ersten Blick auf eine Atmosphäre schweigender Distanz.
Eine Öffentlichkeit für Religion, ein Milieu, in dem es üblich wäre, einmal im Monat eine Pre-
digt, eine Meditation oder einen geistlichen Vortrag zu besuchen, fehlt. Nur freikirchlich be-
heimatete, evangelikal ausgerichtete Studierende treten bisweilen laut als Gruppe auf. Ihre
bekenntnisgetränkte Alltagsprache erzeugt klare Außengrenzen, man gehört dazu oder
nicht. Die Ausdrucksweise ihrer Gebete ist weit weniger differenziert als universitäre Fach-
sprachen oder die Sprache menschlicher Intimität und erlaubt keinen fließenden Übergang
zwischen Alltag und Frömmigkeit. Aussenstehende Studierende befürchten oft, von den
Evangelikalen vereinnahmt zu werden, und distanzieren sich von deren Anlehnungen ans
Show-Business, von deren Musik und charismatischen Predigten. Im aki tauchen junge
Menschen auf, die nur um den Preis tiefer Verletzungen aus einer Freikirche aussteigen
konnten. Nach einigen Jahren evangelikaler Erhitzungen suchen sie hier leisere, vielschich-
tigere Klänge. Gleichzeitig bleiben einige der treuesten aki-Gottesdienstbesucher freikirchlich
engagiert.
Ein kleiner Kreis feiert unter der Woche im Haus Eucharistie. Während der Universitäts-Sport
im grossen Saal sein Yoga-Training durchführt und oft Studierende wieder nach Hause ge-
hen müssen, weil der Raum bereits überfüllt ist, wären in der gleichzeitig stattfindenen,
christlichen Meditation noch Plätze frei. Einmal im Monat gestaltet die Universitätsgemeinde
in der grössten Stadtkirche die Sonntagabend-Messe. Diese lebt von über 30-jährigen Gläu-
bigen, welche eine sorgfältige Liturgie mit Musik schätzen. Nur wenn Studierende die Feier
musikalisch mitgestalten, nehmen mehr als 15 von ihnen teil. Sie akzeptieren den Gottes-
dienst, wenn ein kulturelles Programm oder Beziehungen ihn attraktiv machen, suchen ihn
aber kaum aktiv.


1
    K. Rahner, Gnade als Freiheit (Freiburg 1968) 169.
2
    "aki" fungiert sowohl als Kosename wie als Abkürzung für "Akademikerhaus".
3
    Vgl. Bundesamt für Statistik, Soziale Lage der Studierenden in der Schweiz 2005. Neuchâtel 2005, 15.
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Wer Erfahrung mit gemeinschaftlichen religiösen Formen mitbringt, zeigt sie im distanzierten
Bern nicht leicht, sondern pflegt sie eher in der Heimatpfarrei. Rätselhaft und bisher noch
nicht erforscht ist auch das vielsagende Phänomen, dass Kinder von engagierten katholi-
schen Gemeindeleitern sich selten an den Aktivitäten der Universitätsgemeinde beteiligen,
obwohl etliche von ihnen an der Universität studieren.
Im Jahre 2004 reiste Papst Johannes Paul II nach Bern. Aus dem Umfeld des aki nahmen
zehn Studierende am abendlichen Treffen mit ihm teil, weitere stiessen zur Sonntagsmesse
dazu. Neugierig wollten sie, sagten sie, einen der Grossen, erleben. Der Starkult, den vor
allem ausländische Jugendliche um ihn herum dann inszenierten, irritierte sie. Nachdem sich
der Medien-Hype gelegt hatte, reagierten zwei von ihnen noch von sich aus positiv auf das
Ereignis, die restlichen schwiegen. Niemand meldete sich in den Wochen danach, der an-
derswo vom Besuch mitgerissen wurde und nun Kontakt mit Gleichgesinnten suchte. Der
Papst erwies sich als Markenprodukt, das als solches gemäss der Eigendynamik der Me-
diengesellschaft4 Aufmerksamkeit erhielt, ohne nachhaltige Diskussionen über Werte oder
gar Bekenntnisse auszulösen. Neugier und elektrisierte Erregung angesichts der Präsenz
eines mythischen big-players korrespondierten nicht mit der Sehnsucht nach Verständnis
und dauerhafter Bindung.

Doch zahlreiche Studierende spüren - ob getauft oder nicht und gleich welcher Konfession -
während einer Phase ihres Studiums trotzdem den Wunsch, ihren Glauben zu vertiefen. Die
im Priester- und im Laien-Klerus kursierende Klage, dass junge Menschen heute weniger
religiös seien, ist Folge eines ungenauen Blicks. Sie sind über kirchliche Vorgänge sehr wohl
auf dem Laufenden und wissen über religiöse Phänomene besser Bescheid, als sie gegen
aussen hin bekunden. Die religiöse Bindung und Orientierung geschieht einfach mehr über
die Medien als durch den sonntäglichen Kirchgang.
Und die Fragen nach Sinn und Scheitern, nach Sehnsucht und Ziel arbeiten trotzdem in den
jungen Herzen. Werden junge Erwachsene von ihnen ergriffen, bleiben sie meist mit ihnen
allein; so wie sie auch mit der abgründigen Intimität ihrer persönlichen Geschichte, ihren
Verwundungen, ihrem Wachstum5 alleine zurechtkommen müssen. Fest abgeschirmt, kann
sich auch die Frage nach Gott melden und bis ins punktuelle persönliche Gebet abseits der
Gemeinschaft münden. Zuweilen vertrauen sich Studierende der Institution Kirche an, wenn
die Not steigt. Manche der Engagiertesten fanden den Weg ins aki und zum christlichen Be-
kenntnis nach Magersucht, depressiven Stimmungen oder Drogenabhängigkeit.
(…)
Wir haben den Text des Autors hier gekürzt. Im Folgenden geht er auf zwei Thesen zur Reli-
giosität junger Erwachsener ein: Zum einen sei diese von einer Beschämung geprägt, in der
Öffentlichkeit manifest zu werden, zum anderen sei sie durch fehelende Sozialisation kaum
mehr vorhanden.
Ausblick
Wer heute an einer Universität als katholischer Seelsorger auf unbekannte Studierende trifft,
ist Projektionsfläche einer ausgeklammerten Religiosität und wird teilweise zuerst Objekt
hochmütiger oder ausgrenzender Blicke. Es gilt dann, den Anderen zu begleiten, wenn er vor
der religiösen Herausforderung beschämt zurückweicht, oft ohne dagegen etwas in der Hand
zu haben. Auch darin liegt eine Chance. Möglicherweise erscheint das christliche Geheimnis
in der wehrlosen Wegbegleitung deutlicher als in der souverän vorgetragenen Predigt6.


4
   Nach P. Hünermann, Jesus Christus. Gottes Wort in der Zeit. (Münster 21997) 7ff stellen die Medien alle
Sachverhalte als etwas Interessantes dar. Die spezifische Art, in welcher der Mensch dem Heiligen begegnen
kann, hat in dieser Haltung keinen Platz.
5
  „Entgegen der in der Literatur betonten Bedeutung der Peergruppen scheinen Jugendliche ihre Identität primär
als Individuen zu erleben“, jeder “muss sich selbst Maßstab sein … Die Entscheidungsnot und die Verantwort-
lichkeit für das eigene Leben sind vergrößert; das Risiko zu scheitern ist hoch.“ H. Kohler-Spiegel, Jugendliche
sind Kirche. In: S. Kaiser-Creola, Kirchliche Jugendarbeit. Berichte, Reflexionen, Perspektiven. (Zürich 2003)
17-28, 20.
6
  Vgl. G. Vattimo, Jenseits des Christentums. Gibt es eine Welt ohne Gott? (München 2004); besonders den
Begriff der kenosis.
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Eine Veränderung des religiösen Klimas wird auf sich warten lassen, solange die Bilder, in
denen sich die katholische Kirche darstellt, so viele Werte transportieren, die mit dem heuti-
gen, zivilgesellschaftlichen Freiheitsverständnis nicht vereinbar sind. Anderseits erstaunt es,
wie leicht ein großer Teil der jungen Generation auf jegliche religiöse Form verzichtet. Kann
die Situation an der Universität als Indikator für die Lage des Christentums in der Gesell-
schaft gelten? Dürfen wir trotzdem hoffen auf eine neue conjoncture, in der welcher eine
mutig fragende junge Generation bei den Älteren auf die Bereitschaft trifft, ihnen zu antwor-
ten und dadurch auch die Kirche zu erneuern?
Hochschulseelsorge ist geduldige Beziehungs- und Hoffnungsarbeit zwischen Kapelle und
Kraftraum, genährt von der Überzeugung, dass es zutiefst sinnvoll ist, auf der Basis des
christlichen Glaubens Weggemeinschaft mit der jungen Generation zu suchen. Immer geht
es darum, sich voranzutasten und verschiedene Menschen und Institutionen miteinander zu
vernetzen. Jedes Jahr wird vieles, was eifrig gesät oder leise gebaut wurde, in Gefahr ste-
hen, von den Stürmen der Postmoderne oder von eigenem Unvermögen allzu früh wieder
verweht zu werden. Ein Seelsorger droht, in dieser Situation auf sich allein gestellt, auszu-
brennen. Mehr Chancen hat eine harmonierende Equipe. Gefordert sind überdurchschnittli-
cher Einsatz vieler Beteiligten, menschliches, ökumenisches und zunehmend interreligiöses
Feingefühl, Klugheit und Kreativität, spirituelle Verankerung – und immer wieder das Zu-
sammentreffen günstiger Umstände. Im besten Fall kann Hochschulseelsorge noch heute
bald im Stillen, bald im Scheinwerferlicht Selbsterkenntnis, Gottesbegegnungen und Kir-
chenerlebnisse ermöglichen, von denen Einzelne oder größere Gruppen ihr ganzes späteres
Leben zehren werden. Und in jedem Fall ist nichts möglich ohne Gottes Hilfe.


Franz-Xaver Hiestand war 1992-94, 1998-2004 und 2005-06 im aki, der katholischen Univer-
sitätsgemeinde Bern, tätig; Thomas Philipp seit 2000.


Länderbericht Österreich
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                                                                  19.08.2009 / ap (09-199 2.2)

				
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