FACH seismograph by sanmelody

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									Sprechstunden im Sommersemester 2011
Prof. Dr. Günter Butzer                     Während des Semesters:
                                            Dienstag, 13 – 15 Uhr, Raum 4066

Prof. Dr. Carmine Chiellino                 Nach Vereinbarung:
                                            Carmine.Chiellino@Phil.Uni-Augsburg.de

Christina Isensee, M.A.                     Während des Semesters:
                                            Dienstag, 15 – 16 Uhr, Raum 4068

Matthias Krumpholz, M.A.                    Nach Vereinbarung:
                                            krumpholz.matthias@gmx.de

Susanna Layh, M.A.                          Während des Semesters:
                                            Montag, 16 – 17 Uhr, Raum 4068

Linda Ledwinka, M.A.                        Nach Vereinbarung:
                                            Linda.Ledwinka@gmx.de

Veronika Loessl, M.A.                       Nach Vereinbarung:
                                            veronikaloessl@googlemail.com

Dr. Frank Mardaus                           Nach Vereinbarung:
                                            mardaus@web.de

Sarah Roth, M.A.                            Während des Semesters:
                                            Mittwoch, 15-16 Uhr, Raum 4068

Heike Schwarz, M.A.                         Nach Vereinbarung:
                                            Heike.Schwarz@Phil.Uni-Augsburg.de

Dr. Claudius Wiedemann                      Nach Vereinbarung:
                                            Claudius.Wiedemann@Presse.Uni-Augsburg.de


Fach                    Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent                  Nunes, Geppert, Lachmann, Matthes, Middeke, Butzer
Seminarart              Ringvorlesung
Titel                   Große Werke der Literatur XII
Zeit                    Mi, 18.15 – 20.00 (14-tägig)
Raum                    HS II
Beginn                  11.05.2011
                        Modulzuweisung                      Leistungspunkte
                        BacVL 02 Nr. 1                      2
                        BacVL 07 Nr. 1                      2
                        BacWBVL Nr. 1                       2
                        MaInterLit 01 Nr. 1                 2
                        WBNDL 02 Nr. 3                      2
                        WB NDL 11 – Nr. 2                   3
                        BacGer 31 – Nr. 1                   2
                     GyD 31 – Nr. 1                        3
Anmeldung            Nicht erforderlich
                     Die Ringvorlesung, in Augsburg inzwischen eine Institution,
                     will an interessante Literatur heranführen, das Monumentale
                     verlebendigen und näher bringen, das Schwierige auflösen, aber
                     auch Verständnis für das Widersprüchliche oder Sperrige
                     wecken. Grundsätzlich sollen Werke aus verschiedenen
Beschreibung
                     Nationalliteraturen vorgestellt werden. Und immer geht es, bei
                     aller wissenschaftlichen Fundierung, um Anschaulichkeit und
                     ganz einfach Freude am Lesen. Dass die Vortragenden ihre
                     Themen frei gewählt haben, ist dafür sicher eine gute
                     Voraussetzung.
Voraussetzungen      Teilnahme an der Vorlesung über 2 Semester
Scheinerwerb/        (B.A.): Bericht
Leistungskontrolle
Literatur



Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               N.N.
Seminarart           Ringvorlesung
Titel                Epochen der europäischen Literatur
Zeit                 Mi, 11.45 – 13.15
Raum                 HS II
Beginn
                     Modulzuweisung                      Leistungspunkte
                     BacVL 02 Nr. 1                      2
                     BacVL 07 Nr. 1                      2
                     BacWBVL Nr. 1                       2
                     MaInterLit 01 Nr. 1                 2
                     WBNDL 11 Nr. 2                      3
                     GyD 01 – NDL Nr. 3                  2
                     GsHsRsD 01 – LW Nr. 2               2
                     BacGer 31 – Nr. 1                   2
                     GyD 31 – Nr. 1                      3
                     WBNDL 01 Nr. 3                      2
                     BacGer 01 – NDL Nr. 3               2
Anmeldung
                     Die Vorlesung gibt einen Überblick über die europäische
                     Literatur der Neuzeit und ist an Studierende aller
                     literaturwissenschaftlichen   Fächer   gerichtet.   Wichtige
                     Entwicklungen der europäischen Literaturgeschichte von der
                     Renaissance bis zur Postmoderne werden behandelt. Dabei ist
Beschreibung         nicht erschöpfende Vollständigkeit das Ziel, sondern die
                     Darstellung     größerer    Zusammenhänge      anhand    von
                     exemplarischen Autorengruppen, Autoren und Werken. Den
                     Studierenden soll damit die Voraussetzung zum vertiefenden
                     Studium einzelner Gebiete und nicht zuletzt auch Anregung zu
                     weiterer Lektüre gegeben werden.
Voraussetzungen
Scheinerwerb/        Bericht (2 LP) bzw. Klausur (3 LP)
Leistungskontrolle
Literatur            Siehe Download-Bereich




Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Prof. Dr. Günter Butzer
Seminarart           Vorlesung
Titel                Kunst und Unterhaltung
Zeit                 Do 10.00 – 11.30
Raum                 Raum?
Beginn               12.05.11
                     MODULZUWEISUNG                       LEISTUNGSPUNKTE
                     BacVL 11 Nr. 1                      2
                     BacVL 16 Nr. 1                      2
                     BacVL 22 Nr. 1                      2
                     BacWBVL Nr. 2                       2
                     BacWBVL Nr. 3                       2
                     MaInterLit 03 Nr. 1                 2
                     MaInterLit 04 Nr. 1                 2
                     BacGer 11 - NDL Nr. 2               3
                     WBNDL 02 – Nr. 3                    2
                     WBNDL 02 - Nr. 3                    3
                     WBNDL 11 Nr. 2                      3
                     GyD 11 - NDL Nr. 2                  3
                     GyD 21 - NDL Nr. 2                  2
                     BacGer 31 – Nr. 1                   2
                     GyD 31 – Nr. 1                      3
                     GSHsRsD 21 – LW Nr. 2               2
                     MaGer 01 – NDL Nr. 2                2
Anmeldung            Nicht erforderlich
                     Die Vorlesung behandelt die wechselvolle Beziehung von Kunst
                     und Unterhaltung in der europäischen Literatur von der Antike
                     bis in die Gegenwart anhand ausgewählter Beispiele.
                     Vorgesehen sind: die antike Tragödie, der antike
                     Abenteuerroman, das rhetorisch-poetische Konzept der
Beschreibung
                     delectatio, der höfische Roman des Mittelalters, die Kunst der
                     Konversation in der frühen Neuzeit, die Debatten um
                     Dilettantismus und Lesesucht im 18. Jahrhundert, die Beziehung
                     von Kunst und Massenkommunikation in der Moderne sowie die
                     Indifferenz von Kunst und Unterhaltung in der Popliteratur.
Voraussetzungen      Keine
Scheinerwerb/        Bericht (2 LP)
Leistungskontrolle   Klausur (3 LP)
Literatur            Wird in der Vorlesung bekannt gegeben.
Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Prof. Dr. Günter Butzer
Seminarart           Grundkurs
Titel                Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft
Zeit                 Di, 19.15 – 20.45
Raum                 1012
Beginn               10.05.11
                     MODULZUWEISUNG                       LEISTUNGSPUNKTE
                     BacVL 01 Nr. 2                      6
                     BacVL 06 Nr. 2                      6
Anmeldung            Über Digicampus
                     Der Grundkurs vermittelt basale Kenntnisse und Fähigkeiten des
                     Fachs Vergleichende Literaturwissenschaft und umfasst
                     folgende Themen und Arbeitsfelder: Zeichen- und Textbegriff,
Beschreibung         Bedeutungs- und Handlungsanalyse, literarische Übersetzung,
                     Literatur und kulturelles Wissen sowie literarische
                     Kommunikation. Die Teilnahme am Begleitkurs ist
                     obligatorisch.
Voraussetzungen      Keine
Scheinerwerb/        Hausaufgaben, Klausur
Leistungskontrolle
Literatur            Ein Reader wird zu Beginn des Kurses zur Verfügung gestellt.


Fach                 Vegleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               N.N.
Seminarart           Begleitkurs zum Grundkurs
Titel                Einführung in die Literaturwissenschaft
Zeit                 Mo, 19.15 – 20.45
Raum                 1006
Beginn
                     Modulzuweisung                      Leistungspunkte
                     BacVL 01 Nr. 3                      2
Anmeldung            Über Digicampus

Beschreibung

Voraussetzungen
Scheinerwerb/        Bericht
Leistungskontrolle
Literatur




Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Susanna Layh, M.A.
Seminarart           Übung
Titel                „Die Kunst der Rede“ - Einführung in die praktische
               Rhetorik
               Blockseminar: Sa, 02.07.2011/ Sa, 16.07.2011 / Sa, 23.07.2011;
Zeit
               jeweils 9.30 -18 Uhr
Raum           1006
               Modulzuweisung                         Leistungspunkte
               BacVL 12 Nr. 4                         2
               BacVL 12 Nr. 5                         2
               BacVL 17 Nr. 2                         2
               BacGer 01 – NDL Nr. 2                  3
               BacGer 11 – NDL Nr. 2                  3
               BacGer 31 – Nr. 1                      4
               GyD 31 – Nr. 1                         4
               WBNDL 01 Nr. 2                         3
               WBNDL 02 Nr. 1                         5
               GyD 01 – NDL Nr. 2                     2
               GyD 11 – NDL Nr. 2                     3
               WBNDL 11 Nr. 2                         3
               GyD 21 – NDL Nr. 2                     2
               GsHSD 31 NR. 1                         3
               RsD 32 Nr. 1                           3
               MaGer 01 – NDL Nr. 2                   2
               MaGer 11 – NDL Nr. 1                   7
               FB-GS-UF-Deu                           2
               FB-HS-UF-Deu                           2
               FB-Rs-UF-Deu                           2
               FB-Gy-VF-Deu                           2
Anmeldung      Über Digicampus
               Rhetorik, die „Kunst der Rede“, ist eine bereits in der Antike
               begründete Disziplin, deren Bedeutung heute keinesfalls
               unterschätzt werden sollte. Diese zu beherrschen ist gerade für
               Studierende der Geisteswissenschaften unerlässlich – sei es im
               Studium oder im späteren Berufsleben.
               Wie hält man eine gute Rede? Und wie bereitet man sich darauf
               vor? Wie präsentiert man sich selbst am besten (z.B. in einem
               Bewerbungsgespräch)? Wie moderiert man eine Diskussions-
               runde? Wie argumentiert man überzeugend? Und wie geht man
               am besten mit „Lampenfieber“ um? In diesem Kurs zur
               praktischen, angewandten Rhetorik sollen genau diese Fragen
               durchgesprochen und vor allem praktische Übungen dazu
Beschreibung
               durchgeführt werden. Neben allgemeinen Hinweisen zur
               Rhetorik beschäftigen wir uns in verschiedenen Übungen mit
               den wichtigsten Elementen der Vortragsrhetorik (Voraussetzung,
               Konzeption und Aufbau einer guten Rede), mit Präsentation
               (eines Sachverhalts ebenso wie der eigenen Person) sowie mit
               der Moderation einer Diskussionsgruppe (Gesprächsführung,
               Argumentationsstrategien, Diskussionsverhalten).
               Die Intention des Kurses ist es zu lernen, konstruktiv Kritik in
               der Gruppe zu üben und das eigene Ausdrucksvermögen zu
               schärfen, das eigene Auftreten (z.B. auch Körperhaltung, Gestik,
               Mimik) zu verbessern und vor allem die Angst zu verlieren,
               öffentlich vor Anderen zu reden. Ein beträchtlicher Teil der Zeit
                     ist deshalb auch Auftritten vor der Videokamera gewidmet.
                     Damit dies effektiv umsetzbar ist, muss die Teilnehmerzahl auf
                     12 begrenzt werden.
                     Zeit und Bereitschaft, an allen drei Terminen des Blockseminars
Voraussetzungen
                     teilzunehmen!
Scheinerwerb/        Kein Scheinerwerb, Teilnahmebestätigung möglich /
Leistungskontrolle   Verfassen und Vortrag eines Redeanfangs.




                     Neuere Deutsche Literaturwissenschaft / Vergleichende
Fach
                     Literaturwissenschaft
                     Regina von Haller-Beckmann / Dr. Thomas Groll / Sarah Roth,
Dozent
                     M.A.
Seminarart           Übung mit Klausur
Titel                Die Bibel für Literaturwissenschaftler – Das Alte Testament
Zeit                 Mo, 15.45-17.15
Raum                 8017 BCM
Beginn               02.05.2011
                     Modulzuweisung                         Leistungspunkte
                     BacVL 02 Nr. 4                         4
                     BacVL 07 Nr. 4                         4
Anmeldung            Über Digicampus
                     Bis in die Gegenwart wird in der Literatur immer wieder auf das
                     zentrale Buch der christlichen und jüdischen Tradition Bezug
                     genommen, die Bibel.
                     Die Kenntnisse biblischer Gestalten, Themen und Motive sind
                     heutzutage nicht mehr ohne weiteres vorauszusetzen.
                     Viele literarische Texte lassen sich jedoch nur dann angemessen
Beschreibung         verstehen und interpretieren, wenn man die in ihnen enthaltenen
                     Anspielungen auf die Bibel erkennt.
                     Wichtige Texte der Bibel kennen zu lernen, ist Anliegen dieser
                     Übung. In diesem Wintersemester sollen zentrale Themen und
                     Motive sowie herausragende Personen des Alten Testaments
                     vorgestellt und der Kontext, im Rahmen dessen sie dort
                     erscheinen, geklärt werden.
Voraussetzungen
Scheinerwerb/        Klausur
Leistungskontrolle
Literatur




Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Prof. William Scott, Pittsburgh University
Seminarart           Proseminar / Hauptseminar / Übung
Titel                Fitzgerald, Gramsci, and ‚die Frage nach der Technik‘
Zeit                 Kompaktseminar 18.-22.07.2011
Raum
Beginn               18.07.2011
                     Modulzuweisung                        Leistungspunkte
                     BacVL 02 Nr. 1                        2
                     BacVL 02 Nr. 2                        6
                     BaVL 02 Nr. 3                         2
                     BacVL 11 Nr. 1                        2
                     BacVL 11 Nr. 4                        6
                     BacVL 12 Nr. 3                        6
                     BacVL 12 Nr. 4                        2
                     BacVL 23 Nr. 5                        2
                     BacVL 22 Nr. 1                        2
                     BacVL 22 Nr. 2                        8
                     BacVL 07 Nr. 1                        2
                     BacVL 07 Nr. 2                        6
                     BacVL 07 Nr. 3                        6
                     BacVL 16 Nr. 1                        2
                     BacVL 17 Nr. 1                        6
                     BacVL 17 Nr. 2                        2
                     BacWBVL Nr. 1                         2
                     BacWBVL Nr. 2                         2
                     BacWBVL Nr. 3                         2
                     BacWBVL Nr. 5                         6
                     BacWBVL Nr. 6                         6
                     BacWBVL Nr. 7                         6
                     MaInterLit 01 Nr. 1                   2
                     MaInterLit 01 Nr. 2                   8
                     MaInterLit 03 Nr. 1                   2
                     MaInterLit 03 Nr. 2                   8
Anmeldung            Über Digicampus
                     This course studies the cultural and conceptual impact of
                     modern forms of mass production in the fields of literature and
                     philosophy. The readings will focus on F. Scott Fitzgerald’s
                     classic novel of U.S. automobile culture, “The Great Gatsby”
                     (“Der große Gatsby”), which we will read as a symptomatic
                     expression of U.S. mass-consumer culture in the twentieth
                     century. Alongside this novel, we will also study Antonio
                     Gramsci’s famous analysis of U.S. methods of mass production,
Beschreibung
                     “Americanism and Fordism” (Auszüge aus den berühmten
                     “Gefängnishefte” Gramscis, zum Thema "Amerikanismus und
                     Fordismus"). Finally, we will consider Martin Heidegger’s
                     critiques of modern capitalist culture, “Die Zeit des Weltbildes”
                     (1938) and “Die Frage nach der Technik" (1953).

                     Vermerk: Das Seminar findet in englischer Sprache statt, bei
                     Bedarf partiell auch in deutscher Sprache.
Voraussetzungen
Scheinerwerb/        Die Leistungen werden zu Beginn der Veranstaltung vereinbart.
Leistungskontrolle
Literatur
Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Susanna Layh, M.A.
Seminarart           Proseminar
                     Thematisches Einführungsseminar: Phantastische
Titel
                     Erzählliteratur
Zeit                 Mo, 14.00 -15.30
Raum                 8017 BCM
Beginn               02.05.2011
                     Modulzuweisung                        Leistungspunkte
                     BacVL 01 Nr. 4                        6
                     BacVL 06 Nr. 3                        6
                     BacWBVL Nr. 4                         6
Anmeldung            Über Digicampus
                     Durch ihre Erzählungen geistern Doppelgänger, Sandmänner
                     und Spiegelbilder. Arme, Beine und andere Körperteile be-
                     kommen plötzlich ein Eigenleben, leblose Gegenstände werden
                     auf unerklärliche Weise beseelt. Die Vermischung der Ebenen
                     von Wachen und Träumen, die Gegenwart übernatürlicher
                     Wesen oder die mysteriöse Verwandlung eines Wesens oder
                     eines Raumes versetzen Figuren wie Leser gleichermaßen in
                     einen Schwebezustand des Zögerns zwischen Realität und
                     Imagination und evozieren Unsicherheit oder gar Angst. Autoren
                     des 19. Jh. (E.T.A. Hoffmann, E.A. Poe, N. Gogol u.a.) ebenso
                     wie ihre Nachfahren des 20. Jh. (J. Borges, J. Cortázar, F. Kafka,
                     B. Schulz u.a.) stellen die uneingeschränkte Herrschaft der Ratio
                     in Frage und postulieren eine Überschreitung der Grenzen des
                     Empirischen, um narratologische Freiräume für die Kräfte des
Beschreibung
                     Irrationalen, Ambiguität und damit eine neuartige, ja magische
                     Sicht der Realität zu gewinnen.
                     Was versteht man unter dem bis heute umstrittenen Terminus
                     der phantastischen Literatur? Wie offenbart sich das
                     Phantastische im Spannungsfeld des Wunderbaren und des
                     Unheimlichen, des Natürlichen und des Übernatürlichen?
                     Diese und andere Fragen sollen anhand der Lektüre und
                     Interpretation ausgewählter Texte der Erzählliteratur der
                     Romantik bis hin zur europäischen, nord- und
                     lateinamerikanischen Gegenwartsliteratur beantwortet werden.
                     Gleichzeitig sollen in diesem thematischen Einführungsseminar
                     für Komparatisten Grundlagen der Textanalyse geschaffen und
                     eine Einführung in literaturwissenschaftliches Denken und
                     Arbeiten gegeben werden.
                     Die genaue Kenntnis der ausgewählten Texte und die
                     Bereitschaft zur Übernahme einer Moderation.
Voraussetzungen
                     Das Seminar richtet sich vorrangig an Studienanfänger des
                     Bachelorstudiengangs Vergleichende Literaturwissenschaft.
Scheinerwerb/        Regelmäßige Teilnahme, Moderation einer Sitzung und
Leistungskontrolle   Hausarbeit.
Literatur            Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Fach              Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent            Susanna Layh, M.A.
Seminarart        Proseminar mit Übung
                  „Der Film ist nicht dafür erfunden worden, von der Welt
Titel             abzulenken, sondern auf die Welt hinzuweisen“ –
                  Wim Wenders’ filmischer Erzählkosmos
Zeit              Di, 17.30-20.45
Raum              1006
Beginn            03.05.2011
                  Modulzuweisung                         Leistungspunkte
                  BacVL 12 Nr. 3                         6
                  BacVL 12 Nr. 4                         2
                  BacVL 12 Nr. 5                         2
                  BacVL 17 Nr. 1                         6
                  BacVL 17 Nr. 2                         2
                  BacWBVL Nr. 7                          6
Anmeldung         Über Digicampus
                  Der umfangreiche filmische Erzählkosmos des deutschen
                  Filmemachers Wim Wenders (geb. 1945) ist bevölkert von
                  melancholischen, rat- und heimatlosen Protagonisten – „men on
                  the road“, die sich meist ohne festes Ziel und dafür auf der Suche
                  nach sich selbst auf einer Odyssee durch die Welt befinden. Ihre
                  Vorfahren finden sich in der antiken Mythologie, der
                  Weltliteratur sowie in der nordamerikanischen und europäischen
                  Filmgeschichte. Die Auseinandersetzung mit dem Mythos
                  Amerika (Paris, Texas; Land of Plenty; Don’t Come Knocking)
                  spielt in Wenders’ Werk eine ebenso große Rolle wie der
                  Versuch, ein Bild der Zeit zu zeichnen (Himmel über Berlin; In
                  weiter Fern, so nah) und die selbstreferentielle Reflexion über
                  das Filmemachen als eine Autothematisierung des Kinos im
                  Kino (Im Lauf der Zeit; Der Stand der Dinge; Lisbon Story).
Beschreibung
                  Gleichzeitig sind Wenders’ Filme „akkustische Bilderwelten“
                  (Künzel), die geprägt sind von einer beständigen Visualisierung
                  und Inszenierung von Rock- und anderer Musik.
                  Im Rahmen dieses vierstündigen filmanalytischen
                  Grundlagenseminars werden wir uns ausgewählte Filmbeispiele
                  in voller Länge ansehen und diese vor dem Hintergrund
                  einzelner literarischer Werke und verschiedener
                  filmtheoretischer Texte analysieren und diskutieren.
                  Grundlegend sind dabei u.a. die Frage nach der spezifischen
                  Problematik der Literaturverfilmung (Die Angst des Tormanns
                  beim Elfmeter; Der amerikanische Freund), die Betrachtung von
                  literarischer, filmischer und musikalischer Zitation im Film
                  sowie verschiedener filmischer Genres (z.B. Roadmovie) oder
                  auch die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Autorenfilm.
                  Teilnahmevoraussetzung ist deshalb neben der Lektüre der
Voraussetzungen   ausgewählten Textbeispiele vor allem filmisches Interesse und
                  damit die Bereitschaft, ein Seminar, das aufgrund der Länge der
                      Filme eine „gewisse Überlänge“ hat, regelmäßig zu besuchen.
Scheinerwerb          Regelmäßige Teilnahme, Moderation und Hausarbeit
/Leistungskontrolle
                      Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Literatur
                      Zur Einführung: James Monaco: Film verstehen, Hamburg 2009.



FACH                  Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
DOZENT                Christina Isensee, M.A.
SEMINARART            Proseminar / Übung
TITEL                 Text und Bild im Realismus – Realistische Realitäten
ZEIT                  Di, 11.45-13.15
RAUM                  8017 BCM
BEGINN                03.05.2011
                      MODULZUWEISUNG                       LEISTUNGSPUNKTE
                      BacVL 02 Nr. 2                      6
                      BacVL 02 Nr. 3                      2
                      BacVL 07 Nr. 2                      6
                      BacVL 07 Nr. 3                      6
                      BacWBVL Nr. 5                       6
                      BacGer 01 – NDL Nr. 2               3
                      BacGer 11 – NDL Nr. 1               6
                      BacGer 11 – NDL Nr. 2               3
                      WBNDL 01 Nr. 2                      3
                      WBNDL 02 Nr. 1                      5
                      WBNDL 11 Nr. 1                      6
                      GyD 11 – NDL Nr. 1                  6
                      GyD 01 – NDL Nr. 2                  2
                      GsHsRsD 11 – LW Nr. 1               5
                      BacGer 31 – Nr. 1                   3
                      GyD 31 – Nr. 1                      3
                      WBNDL 11 Nr. 2                      3
                      GyD 21 – NDL Nr. 2                  2
                      GsHsD 31 Nr. 1                      3
                      RsD 32 Nr. 1                        6
                      MaGer 11 – NDL Nr. 1                7
                      FB-GS-UF-Deu                        2
                      FB-HS-UF-Deu                        2
                      FB-Rs-UF-Deu                        2
                      FB-Gy-VF-Deu                        2
ANMELDUNG             Über Digicampus
                      Mit dem Satz „Der Roman ist ein Spiegel, der durch die Straßen
                      bewegt wird“ beschreibt Stendhal das ästhetische Anliegen
                      seiner Romane. Mit dieser sogenannten „Spiegelmetapher“
                      formuliert er eine Ästhetik, die den Roman aus dessen
BESCHREIBUNG          „romanesker“ Tradition lösen und zu einer Art Seismograph der
                      aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse machen soll. Der
                      dadurch entstehende „Realismus-Effekt“ (Barthes), der
                      „realistischen“ Texten zugeschrieben wird, sorgt noch heute für
                      gespaltene Gemüter.
                  Im Seminar wollen wir anhand verschiedener Texte aus
                  unterschiedlichen Nationalliteraturen der Frage nach der
                  Objektivität dieser „realistischen“ Wirklichkeit im Roman sowie
                  möglichen Zusammenhängen von Text und Bild nachgehen.
                  Ebenso werden wir einen Blick auf neo-realistische Texte
                  unserer Zeit werfen, die auf eigentümliche Art und Weise
                  traditionelle („realistische“) Erzählformen mit postmodernen
                  (d.h. oftmals stark selbstreferentiellen und dadurch
                  illusionsstörenden) Elementen verbinden.
VORAUSSETZUNGEN
SCHEINERWERB/     Referat und Klausur
LEISTUNGS-
KONTROLLE
LITERATUR         Wird nach der Anmeldung in Digicampus mitgeteilt.



Fach              Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent            Matthias Krumpholz, M.A.
Seminarart        Proseminar / Übung
                  Essay und Essayismus als Formen der Kritik und
Titel
                  Selbstreflexion
Zeit              Mo, 14.00-15.30
Raum              1087a
Beginn            02.05.2011
                  Modulzuweisung                      Leistungspunkte
                  Bac VL 11 Nr. 1                     2
                  BacVL 11 Nr. 4                      6
                  BacWBVL Nr. 2                       2
                  BacWBVL Nr. 6                       6
                  BacGer 01 – NDL Nr. 2               3
                  BacGer 11 – NDL Nr. 1               6
                  BacGer 11 – NDL Nr. 2               3
                  WBNDL 01 Nr. 2                      3
                  WBNDL 02 Nr. 1                      5
                  WBNDL 11 Nr. 1                      6
                  GyD 11 – NDL Nr. 1                  6
                  GyD 01 – NDL Nr. 2                  2
                  GsHsRsD 11 – LW Nr. 1               5
                  BacGer 31 – Nr. 1                   3
                  GyD 31 – Nr. 1                      3
                  WBNDL 11 Nr. 2                      3
                  GyD 21 – NDL Nr. 2                  2
                  GsHsD 31 Nr. 1                      3
                  RsD 32 Nr. 1                        6
                  MaGer 11 – NDL Nr. 1                7
                  FB-GS-UF-Deu                        2
                  FB-HS-UF-Deu                        2
                  FB-Rs-UF-Deu                        2
                  FB-Gy-VF-Deu                        2
Anmeldung         Über Digicampus
                     „Mein Fall ist, in Kürze, dieser: es ist mir völlig die Fähigkeit
                     abhanden gekommen, über irgend etwas zusammenhängend zu
                     denken oder zu sprechen.“ (Hofmannsthal, Ein Brief)
                     Das Seminar beschäftigt sich mit der Schreibform des Essays,
                     deren theoretischen Bedingungen und Möglichkeiten – aber
                     vorwiegend mit den essayistischen Texten selbst.
                     Den Schwerpunkt des Seminars bilden drei Ansätze. Zum einen
                     literaturtheoretische Reflexionen über Formen und
                     ‚Gattungsfragen’. Zum anderen die Lektüre und Analyse
                     einzelner essayistischer Texte. Während des Kurses soll aber die
                     eigene Produktion von Texten nicht zu kurz kommen. Wir
                     werden uns dem essayistischen Schreibstil in der Praxis
                     annähern.
                     In den 50er und 60er Jahren des 20 Jahrhunderts entstanden
                     wirkmächtige essaytheoretische Arbeiten. Abgrenzungskriterien
                     der Form des Essays gegenüber anderen Gattungen werden
                     erarbeitet. Schlagwörter wie offene Form, Subjektivität, Stellung
                     zwischen Dichtung und Wissenschaft, Dialektik, experimenteller
Beschreibung         Charakter, kritisches Potenzial und ‚antisystematische Impulse’
                     (Adorno) werden salonfähig.
                     Demgegenüber stehen neuere Ansätze, die von Essayismus als
                     ‚modernen’ Reflexionstypus sprechen. „Essay, Essayistik und
                     Essayismus werden dabei nicht mehr als literarische Formen
                     neben anderen aufgefasst, sondern als Ausdrucksmomente einer
                     produktiv-existentiellen Grundproblematik in der Neuzeit seit
                     dem 16. Jahrhundert.“ In dessen Zentrum stehe der „Essayismus
                     als Avantgardeprojekt des Denkens.“ (Schärf). Dies gilt es im
                     Seminar zu überprüfen.
                     Im Zuge dessen stehen natürlich auch die intensive Lektüre und
                     Bearbeitung einschlägiger Essays im Vordergrund. Wird der
                     Text dem theoretischen Anspruch gerecht, wo sind die Grenzen
                     zur Fiktion zu ziehen, wo geht der Essay durch literarische
                     Mittel über die ‚theoretische’ Argumentation hinaus? Esprit,
                     Sprachwitz und stilistische Eleganz bedingen die Erkenntniskraft
                     dieser Schreibform. Wir lesen Klassiker u. a. von Montaigne,
                     Bacon, Hofmannsthal, Heinrich Mann, Musil, Adorno, aber auch
                     Texte zeitgenössischer Autoren.
Voraussetzungen      Keine
Scheinerwerb/        Anwesenheit, Impulsreferat, das Verfassen eines kurzen Essays,
Leistungskontrolle   Hausarbeit.
Literatur            Reader wird erstellt.



Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Linda Ledwinka, M.A.
Seminarart           Proseminar / Übung
                     Wahrheit oder Lüge? Das Authentische als mediale Strategie
Titel
                     und ästhetisches Prinzip
Zeit                 Fr, 11.45-13.15
Raum                 1006
Beginn               06.05.2011
                     Modulzuweisung                         Leistungspunkte
                     BacVL 12 Nr. 3                         6
                     BacVL 12 Nr. 4                         2
                     BacVL 12 Nr. 5                         2
                     BacVL 17 Nr. 1                         6
                     BacVL 17 Nr. 2                         2
                     BacWBVL Nr. 7                          6
Anmeldung            Über Digicampus
                     Wie funktioniert authentische Medienberichterstattung und wann
                     spricht man vom Authentischen als ästhetisches Prinzip in Kunst
                     und Literatur? Das Authentische steht im Allgemeinen für das
                     Wahrhafte, Aufrichtige, Echte, Originale. Dieses Verständnis
                     des Authentischen basiert auf der Grundlage moralischer
                     Werturteile, das zu wissen meint, zwischen dem Echten und
                     Unechten, der Wahrheit und der Lüge differenzieren zu können
                     – ein Verständnis, das hier kritisch hinterfragt werden soll. In
                     Anlehnung an die rhetorische Tradition des Gorgias und des
                     Pseudo-Longinus werden wir in diesem Zusammenhang darüber
                     diskutieren, inwiefern das Authentische in seiner Bedeutung des
                     Aufrichtigen als wirksame Strategie der Meinungsbildung
                     instrumentalisiert werden kann. Ebenso werden wir, u.a. am
                     Beispiel von Heinrich Heines Geständnissen und Thomas De
Beschreibung
                     Quinceys Confessions of an English Opium Eater, der Frage
                     nach den Wegen und Verfahrensweisen des authentischen, also
                     des wahrheitsgetreuen Selbstausdrucks eines Subjekts in der
                     (pseudo-) autobiografischen Literatur des 19. Jahrhunderts
                     nachgehen. Im 20. Jahrhundert wird das Authentische im Zuge
                     von Adornos Ästhetischer Theorie zur ästhetischen Kategorie
                     erhoben, der wir am Beispiel der Aktionskunst Wolf Vostells
                     und des Dokumentarischen Theaters von Peter Weiss nachgehen
                     werden. Um letztendlich das Authentische als ästhetisches
                     Prinzip und als mediale Strategie in unserer Gegenwart zu
                     identifizieren, werden wir uns u.a. mit der Performance Art des
                     Künstlerkollektivs Gob Squad sowie mit der nachrichtlichen
                     Berichterstattung (Print-, TV- und Online-Medien) beschäftigen.

Voraussetzungen      Keine
Scheinerwerb/        Regelmäßige und aktive Teilnahme, Referat / Moderation und
Leistungskontrolle   Hausarbeit
                     Knaller, Susanne: Ein Wort aus der Fremde. Geschichte und
                     Theorie des Begriffs Authentizität. Heidelberg 2007.
Literatur
                     Weitere Literaturangaben werden in der ersten Sitzung bekannt
                     gegeben.



Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Veronika Loessl, M.A.
Seminarart           Proseminar / Übung
Titel                Einführung in das moderne Drama
Zeit           Do, 14.00-15.30
Raum           8017 BCM
Beginn         05.05.2011
               Modulzuweisung                        Leistungspunkte
               BacVL 02 Nr. 2                        6
               BacVL 02 Nr. 3                        2
               BacVL 07 Nr. 2                        6
               BacVL 07 Nr. 3                        6
               BacWBVL Nr. 5                         6
               BacGer 01 – NDL Nr. 2                 3
               BacGer 11 – NDL Nr. 1                 6
               BacGer 11 – NDL Nr. 2                 3
               WBNDL 01 Nr. 2                        3
               WBNDL 02 Nr. 1                        5
               WBNDL 11 Nr. 1                        6
               GyD 11 – NDL Nr. 1                    6
               GyD 01 – NDL Nr. 2                    2
               GsHsRsD 11 – LW Nr. 1                 5
               BacGer 31 – Nr. 1                     3
               GyD 31 – Nr. 1                        3
               WBNDL 11 Nr. 2                        3
               GyD 21 – NDL Nr. 2                    2
               GsHsD 31 Nr. 1                        3
               RsD 32 Nr. 1                          6
               MaGer 11 – NDL Nr. 1                  7
               FB-GS-UF-Deu                          2
               FB-HS-UF-Deu                          2
               FB-Rs-UF-Deu                          2
               FB-Gy-VF-Deu                          2
Anmeldung      Über Digicampus
               Der Kurs ist konzipiert, um den Studierenden das Wissen und
               Verständnis der großen dramatischen Stile und Bewegungen des
               modernen Theaters zu vermitteln. Die Studenten werden den
               Naturalismus / Hypernaturalismus, das epische Theater, das
               existenzialistische Theater, das Theater des Absurden, das
               feministische Theater, das Antitheater und das "In-yer-face"-
               Theater kennenlernen. Die Studenten werden auch eine Reihe
               von Schauspiel- und Inszenierungsarten mit modernen
               Theatertechniken wie Rollenspiel, Rückblendetechnik und anti-
               illusionistischen Handeln studieren. Jedes der verschiedenen
Beschreibung   Bewegungen wird durch ein typisches Theaterstück vertreten
               sein. Autoren wie Samuel Beckett, Bert Brecht, Caryl Churchill,
               Jean-Paul Sartre, Peter Handke, Sarah Kane und David Mamet
               werden untersucht.
               Lernziele der Studenten:
               - Detaillierte Kenntnisse über die wichtigsten Bewegungen des
               modernen Theaters
               - Beziehungen des Texts zu ihren geistigen und künstlerischen
               Hintergründen erkennen
               - vergleichen und differieren des Textes
               - Verständnis für eine Reihe von Schauspiel- und Inszenierungs-
                     techniken
Voraussetzungen
Scheinerwerb /       Referat und Hausarbeit
Leistungskontrolle
Literatur            Eine Literaturliste wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.


Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Dr. Frank Mardaus
Seminarart           Proseminar / Übung
                     Tag, Brief, Thread -
Titel
                     Von spontanen Zeichen zur Erzählung
Zeit                 Fr, 08.15-09.45 Uhr
Raum                 1006
Beginn               06.05.2011
                     Modulzuweisung                         Leistungspunkte
                     BacVL 02 Nr. 2                         6
                     BacVL 02 Nr. 3                         2
                     BacVL 07 Nr. 2                         6
                     BacVL 07 Nr. 3                         6
                     BacVL 11 Nr. 1                         2
                     BacVL 11 Nr. 4                         6
                     BacVL 16 Nr. 1                         2
                     BacWBVL Nr. 2                          2
                     BacWBVL Nr. 5                          6
                     BacWBVL Nr. 6                          6
                     BacVL 12 Nr. 3                         6
                     BacVL 12 Nr. 4                         2
                     BacVL 12 Nr. 5                         2
                     BacVL 17 Nr. 1                         6
                     BacVL 17 Nr. 2                         2
                     BacWBVL Nr. 7                          6
Anmeldung            Über Digicampus
                     Jede Erzählung beginnt mit dem Bedürfnis nach Ausdruck, dem
                     Wunsch nach Mitteilung. Eine Liebe zum Beispiel wird im Brief
                     oder in einer spontanen SMS gestanden, die künstlerische
                     Aneignung des öffentlichen Raumes geschieht durch rasch
                     gesprühte tags, Inszenierungen der virtuellen Persönlichkeit
                     durch statements und pics im sozialen Netzwerk. Wenig
                     hoffähige Mitteilungsbedürfnisse schließlich finden im
                     Klospruch ihren adäquaten Ausdruck. All diese
                     „vorliterarischen“ Zeichen mögen nur kurz überdauern und
Beschreibung
                     wenig nachhaltige Bedeutung besitzen. Doch vermitteln sie - als
                     Teil einer literarischen Erzählung - Präsenz, also lebendige
                     Gegenwart. Sie sprechen zugleich von der Notwendigkeit,
                     inmitten einer von technischen Medien umgebenen Gegenwart
                     zu erzählen. Ähnlich wie ein SMS-Dialog auf Handys grafisch
                     zu einem thread zusammengefasst wird, so müssen für jede Art
                     von Erzählung Kommunikationszeichen in geeigneter Weise
                     aufgenommen, gespeichert und von einem roten Faden
                     durchzogen sein.
                     Übernahme von Referaten / Moderationen sowie die regelmäßige
Voraussetzungen      Vorbereitung durch die angegebene Literatur.
Scheinerwerb/        Eine 14-seitige Hausarbeit ist für die schriftliche Leistung
Leistungskontrolle   anzufertigen.
                     Eine vollständige Themen- und Literaturliste erhalten Sie zu
                     Beginn der Veranstaltung. Zur Vorbereitung und Einführung sei
                     folgende Literatur genannt:

                     Yvonne Gächter (Hrsg.) Erzählen-Reflexionen im Zeitalter der
                     Digitalisierung. Innsbruck 2008.

                     Renate Stauf: Der Liebesbrief. Schriftkultur und Medienwechsel
                     vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Berlin [u.a.]: 2008.

                     Joachim R. Höflich (Hrsg.): Vermittlungskulturen im Wandel:
                     Brief - E-Mail – SMS, Frankfurt am Main [u.a.] : 2003.
Literatur
                     Adam Jaworski [u.a.] (Hrsg.) Semiotic landscapes: language,
                     image, space. London [u.a.] 2010.

                     Miller, Joseph Hillis: Ariadne's thread : story lines, New Haven
                     [u.a.] 1992.

                     Pankow, Mads Cord: In kurzen Sätzen zur weiten Welt. eine
                     funktionale Analyse des Phänomens Twitter. Hülsbusch 2010.

                     Thomsen, Bernd: Pissen ist Macht. Neue Klo-Sprüche. München
                     1986: (01/GE 6917 T481 ).



Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Heike Schwarz
Seminarart           Proseminar / Übung
                     Rising from the Underground: Die Beat Generation in den
Titel
                     USA und der BRD
Zeit                 Blockseminar: 01.08.-04.08.2011
Raum
Beginn               01.08.2011, Verbindliche Einführungsveranstaltung: 02.05.2011
                     Modulzuweisung                     Leistungspunkte
                     BacVL 12 Nr. 3                     6
                     BacVL 12 Nr. 4                     2
                     BacVL 12 Nr. 5                     2
                     BacVL 17 Nr. 1                     6
                     BacVL 17 Nr. 2                     2
                     BacWBVL Nr. 7                      6
Anmeldung            Über Digicampus
                     Eine verbindliche Einführungsveranstaltung findet am
Beschreibung         02.05.2011 statt (Raum wird noch bekannt gegeben)
                     „Poetry is not an expression of the party line. It's that time of
                     night, lying in bed, thinking what you really think, making the
                     private world public, that's what the poet does.“ Allan Ginsberg

                     Die Beat Generation begründete in den USA nach dem Zweiten
                     Weltkrieg ein eigenes Genre. Als Gegenkultur zum Mainstream
                     symbolisierten die „Beatniks“ einen unkonventionellen
                     Lebensstil, der die Hippiebewegung bereits vorwegnahm. Der
                     Einfluss dieser modernen literarischen Subkultur, maßgeblich
                     geprägt durch Jack Kerouac, Allan Ginsberg, William Burroughs
                     u.a., ist bis in die Sphären der deutschen Literatur nachzuweisen.
                     In diesem Blockseminar werden wir den Beat dieser Literatur
                     mit seinen Ursprüngen aus den USA und deren Beeinflussung
                     deutscher Literatur ab den 1960ern nachvollziehen.
                     Vom Traum des „lost America of love“ (Ginsberg) bis zu den
                     „zerstörten Landschaften mit Konservendosen“ (Brinkmann)
                     verfolgen wir die Beats der Poeten.

Voraussetzungen
Scheinerwerb /       Aktive Teilnahme, Referat und Hausarbeit.
Leistungskontrolle
                     Vorzubereiten sind folgende Werke:
                     Jack Kerouac On the Road, Allan Ginsberg “Howl”, “A
Literatur            Supermarket in California”, Rolf Dieter Brinkmann Keiner weiß
                     mehr, Bernward Vester Die Reise
                     Zum Semesterbeginn wird es einen Reader geben.



FACH                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
DOZENT               Prof. Dr. Günter Butzer
SEMINARART           Hauptseminar / Übung
TITEL                Klassiker der Poetik
ZEIT                 Di, 14.00-15.30 oder Kompaktseminar
RAUM
BEGINN               03.05.2011
                     MODULZUWEISUNG                         LEISTUNGSPUNKTE
                     BacVL 22 Nr. 1                        2
                     BacVL 22 Nr. 2                        8
                     BacVL 26 Nr. 2                        8
                     MaInterLit 03 Nr. 1                   2
                     MaInterLit 03 Nr. 2                   8
                     BacGer 31 – Nr. 1                     3
                     BacGer 31 – Nr. 1                     8
                     GyD 31 – Nr. 1                        2
                     GyD 21 – NDL Nr. 2                    3
                     BacGer 21 – NDL Nr. 1                 2
                     GyD 21 – NDL Nr. 1                    8
                     GsHsRsD 21 – LW Nr. 1                 8
                     MaGer 31                              7
                     FB-GS-UF-Deu                          2
                  FB-HS-UF-Deu                          2
                  FB-Rs-UF-Deu                          2
                  FB-Gy-VF-Deu                          2
ANMELDUNG         Über Digicampus
                  Die historische Poetik vermittelt Wissen über die Vorstellungen
                  von Begriff und Leistung der Literatur in ihren jeweiligen
                  geschichtlichen und kulturellen Kontexten und bildet damit eine
                  unabdingbare Voraussetzung für das Verständnis literarischer
                  Texte. Das Seminar stellt herausragende Werke der Poetik von
                  der Antike bis ins 18. Jahrhundert in Auszügen vor. Vorgesehen
BESCHREIBUNG
                  sind folgende Texte: Aristoteles, Poetik; Horaz, Ars poetica;
                  Longin, Perì hypsous/Über das Erhabene; Ronsard, Abrégé de
                  l’Art Poétique François; Castelvetro, Poetica d’Aristotele
                  vulgarizzata et sposta; Scaliger, Poetices libri septem; Sidney, A
                  Defence of Poetry; Opitz, Buch von der deutschen Poeterey;
                  Boileau, L’Art poétique; Pope, An Essay on Criticism.
VORAUSSETZUNGEN   BacVL 01, BacVL 02, Bac VL 11
SCHEINERWERB/     Sitzungsvorbereitung, Hausarbeit
LEISTUNGS-
KONTROLLE
LITERATUR         Ein Reader wird zu Beginn des Kurses zur Verfügung gestellt.



FACH              Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
DOZENT            Prof. Dr. Günter Butzer
SEMINARART        Hauptseminar / Übung
TITEL             Erinnerungsräume
ZEIT              Do, 14.00-15.30
RAUM              1006
BEGINN            05.05.2011
                  MODULZUWEISUNG                       LEISTUNGSPUNKTE
                  BacVL 22 Nr. 1                      2
                  BacVL 22 Nr. 2                      8
                  BacVL 26 Nr. 2                      8
                  MaInterLit 01 Nr. 1                 2
                  MaInterLit 01 Nr. 2                 8
                  BacGer 31 – Nr. 1                   3
                  BacGer 31 – Nr. 1                   8
                  GyD 31 – Nr. 1                      2
                  GyD 21 – NDL Nr. 2                  3
                  BacGer 21 – NDL Nr. 1               2
                  GyD 21 – NDL Nr. 1                  8
                  GsHsRsD 21 – LW Nr. 1               8
                  MaGer 31                            7
                  FB-GS-UF-Deu                        2
                  FB-HS-UF-Deu                        2
                  FB-Rs-UF-Deu                        2
                  FB-Gy-VF-Deu                        2
ANMELDUNG         Über Digicampus
BESCHREIBUNG      Das Seminar behandelt grundlegende kulturgeschichtliche
                  Ansätze zur Beziehung von Raum und Gedächtnis und
                  konkretisiert diese anhand einer Reihe von literarhistorischen
                  Schwerpunkten. Dazu gehören insbesondere das Schreiben im
                  Exil, die Autobiografik des Holocaust und die Literatur der
                  Postmoderne. Behandelt werden u.a. Ovids Epistulae ex Ponto,
                  Dantes Inferno, Walter Benjamins Berliner Kindheit um
                  neunzehnhundert, Stefan Zweigs Die Welt von Gestern, Primo
                  Levis Se questo è un uomo, Ruth Klügers weiter leben,
                  Christoph Ransmayrs Die letzte Welt und Matt Ruffs Set This
                  House in Order
VORAUSSETZUNGEN   BacVL 01, BacVL 02, Bac VL 11
SCHEINERWERB/     Sitzungsvorbereitung, Hausarbeit
LEISTUNGS-
KONTROLLE
LITERATUR         Eine Literaturliste wird über Digicampus verschickt.




Fach              Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent            Prof. Dr. Carmine Chiellino
Seminarart        Hauptseminar / Übung
                  Zur gegenwärtigen Entwicklung der interkulturellen
Titel
                  Literatur in Europa
Zeit              Kompaktseminar: 11. - 15. April 2011, jeweils 09.15 – 14.45
Raum              1011
Beginn            11.04.2011, 09.15
                  Modulzuweisung                         Leistungspunkte
                  MaInterLit 02 Nr. 1                    2
                  MaInterLit 02 Nr. 2                    8
                  Über Digicampus. Wegen der Referate Kontakt aufnehmen mit
Anmeldung
                  chiellino@phil.uni-augsburg.de
                  Einwanderer, Flüchtlinge, Exilierte, Postkolonialer, Repatrierte
                  und Unikaten haben die interkulturelle Literatur Europas in der
                  zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts gegründet und zu einer
                  bemerkenswerten Reife geführt.
                  Die nachfolgende Generation geht jedoch auf Distanz zu den
                  Gründern und behauptet von sich, sie seien deutsche,
                  französische, Schweizer, italienische, englische, spanische
                  Schrifsteller/Innen und Schluss.
                  Ihre Werke, aber vor allem die Lebensläufe ihrer Protagonisten
Beschreibung      widersprechen ihrer Selbstwahrnehmung am deutlichsten. Daher
                  werden im HS Antworten auf folgende Fragen gesucht: Was
                  bewegt diese Generation, aus der Interkulturalität auszusteigen,
                  um Vertreter einer nationalen Literatur zu werden? Ist es ihnen
                  überhaupt gegeben und wenn ja unter welchen
                  Voraussetzungen? Wissen diese Autor/Innen von der
                  Entwicklung in Europa weniger als ihre Protagonisten? Wie
                  hoch ist der Preis, den sie zu zahlen bereit sind, um in die
                  Leitkultur des jeweiligen Landes aufgenommen zu werden?
                  Welche Loyalität und Zugehörigkeit bieten sie ihren
                     Protagonisten an, die ihr Leben in der Interkulturalität gestalten
                     müssen?
                     Zur Klärung dieser Fragen werden folgende Werke im
                     Mittelpunkt des Seminars stehen: Maria Cecilia Barbetta: Die
                     Änderungsschneiderei Los Milagros (2008), Alina Bronsky:
                     Scherbenpark (2008), Giuseppe Gracia: Kippzustand (2002),
                     Semier Insayif: Faruq (2009), Yadé Kara: Selam Berlin (2003),
                     Anna Kim: Die Bilderspur (2004), Jagoda Marinic´: Die
                     Namenlose (2007), Mariella Mehr: Steinzeit (1981), Wilfried
                     N’sondé: Das Herz der Leopardenkinder (2008), Julya
                     Rabinowich: Spaltkopf (2008) und Saša Stanišić: Wie der Soldat
                     das Grammofon repariert (2006).
Voraussetzungen      Abgeschlossenes Grundstudium
Scheinerwerb/        Referat, Hausarbeit
Leistungskontrolle
                     Ein detailliertes Programm mit der Liste der Werke und Referate
                     wird ab dem 10.01.2011 am Schwarzen Brett des Lehrstuhls
Literatur
                     hängen. Jeder Teilnehmer soll mindestens drei Werke im Voraus
                     gelesen haben.



Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Susanna Layh, M.A
Seminarart           Hauptseminar / Übung
                     „Manchmal glauben die Menschen große Wahrheiten eher
Titel                in unwahrscheinlichen Gewändern“ – Irmtraud Morgners
                     Salman-Trilogie
Zeit                 Kompaktseminar: 01.08. - 05.08.2011
Raum                 siehe Aushang
                     Modulzuweisung                      Leistungspunkte
                     BacVL 22 Nr. 1                      2
                     BacVL 22 Nr. 2                      8
                     BacVL 26 Nr. 2                      8
                     MaInterLit 01 Nr. 1                 2
                     MaInterLit 01 Nr. 2                 8
                     MaInterLit 03 Nr. 1                 2
                     MaInterLit 03 Nr. 2                 8
                     BacGer 31 – Nr. 1                   3
                     BacGer 31 – Nr. 1                   8
                     GyD 31 – Nr. 1                      2
                     GyD 21 – NDL Nr. 2                  3
                     BacGer 21 – NDL Nr. 1               2
                     GyD 21 – NDL Nr. 1                  8
                     GsHsRsD 21 – LW Nr. 1               8
                     MaGer 31                            7
                     FB-GS-UF-Deu                        2
                     FB-HS-UF-Deu                        2
                     FB-Rs-UF-Deu                        2
                     FB-Gy-VF-Deu                        2
Anmeldung            Über Digicampus
                     „Eine reale Zauberwelt oder, wenn man so will, ein
                     pandämonisches Heute ist Irmtraud Morgners poetisches Areal
                     […]“, so beschreibt Walter Jens das Werk der früh verstorbenen
                     DDR-Schriftstellerin Irmtraud Morgner (1933-1990). Die so
                     genannte Salman-Trilogie ist ein schillernder, vielschichtiger
                     Erzählkosmos, in dem sich realistische Alltagsdarstellung mischt
                     mit Wunderbarem, Phantastischem und Utopisch-Dystopischem.
                     Mythische Gestalten wie Demeter und Persephone oder
                     Prometheus und Pandora werden ebenso zum Leben erweckt wie
                     eine Trobadora aus 800jährigem Dornröschenschlaf. Faust,
                     Parzifal und Feirefiz, Oberon und Titania, Don Juan und viele
                     andere literarische Gestalten stehen in neuem Gewand wieder
                     auf und werden so zu gesellschaftskritischen Kommentatoren
                     des zeitgenössischen Geschehens der 1970er und 1980er.
                     Irmtraud Morgners poetologisches Konzept ist das der
                     literarischen Montage, das Zitationsspiel. Sie zitiert Goethe,
                     Shakespeare, die Romantiker, bedient sich im Märchen ebenso
                     wie im antiken Mythos und in der Bibel, de- und rekonstruiert
                     Stoffe und Motive der Weltliteratur. Ihre Texte spielen mit
Beschreibung         literarischen Traditionen, thematisieren poetologische
                     Überlegungen zur Gattungstheorie und problematisieren
                     selbstreflexiv den Akt des Erzählens. Auf der Basis
                     verschiedener literaturtheoretischer Konzepte der
                     Intertextualität, der Metafiktionalität und der Gender Studies
                     unternehmen wir im Seminar ausgehend von den Romanen
                     Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen
                     ihrer Spielfrau Laura und Amanda. Ein Hexenroman sowie dem
                     posthum veröffentlichten Romanfragment Das heroische
                     Testament eine komparatistische Reise durch die Weltliteratur.


                     Am Donnerstag, 30. Juni 2011 findet um 18 Uhr (Raum siehe
                     Aushang) eine verbindliche Vorbesprechung statt.


                     Im Rahmen dieser Vorbesprechung wird das Seminarprogramm
                     bekannt gegeben, auf dessen Grundlage die Moderationen
                     vergeben werden. Deshalb sollte zu diesem Zeitpunkt idealiter
                     die Lektüre der drei Romane bereits abgeschlossen sein.
                     Abgeschlossenes Grundstudium bzw. BacVL 01, BacVL 02,
Voraussetzungen
                     BacVL 11 / BacVL 06, BacVL 07, BacVL 16
Scheinerwerb/        Moderation einer Sitzung und Hausarbeit
Leistungskontrolle



Fach                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
Dozent               Dr. ClaudiusWiedemann
Seminarart           Hauptseminar
                     Literaturkritik und Kulturjournalismus: Literatur, Film
Titel
                     und Theater auf dem Weg ins Feuilleton. (Projektseminar)
Zeit                 Mi 17.30 - 19.45 (14-tägig) plus Theaterbesuch - Schauspiel
Raum                 1012
Beginn               11.05.2011
                     Modulzuweisung                         Leistungspunkte
                     BacVL 21 Nr. 1                         8
Anmeldung            Über Digicampus
                     Rezensionen zu literarischen Werken, Filmen,
                     Theateraufführungen oder Autorenlesungen sind
                     Grundbestandteil unserer Feuilletons. Die Autorinnen dieser
                     kritischen (Kurz)-Texte sind dabei stets mit dem Diktat der
                     Kunst der Abbreviatur konfrontiert. Wie gelingt es, mit "dreißig
                     Zeilen" eine umfassende, strukturiert bewertende und
                     gleichzeitig lesbare Kritik zu verfassen? Welche Intention sollte
                     mit einer feuilletonistischen Literaturkritik verfolgt werden?
Beschreibung
                     Die Seminarteilnehmer werden bislang unveröffentlichte
                     Neuerscheinungen wichtiger Literaturverlage rezensieren,
                     Filmkritiken zu aktuellen (Dokumentar)filmen verfassen und
                     sich einen Einblick über Formen der Literaturkritik in
                     europäischen Feuilletons verschaffen. Außerdem wird ein
                     gemeinsamer Premierenbesuch eines Schauspiels an einem
                     Augsburger Theater unternommen, um hierzu eine Theaterkritik
                     zu erstellen.
Voraussetzungen
Scheinerwerb/        Aktive Kursteilnahme; drei schriftliche Kurzkritiken
Leistungskontrolle
Literatur            Wird noch bekannt gegeben.


FACH                 Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
DOZENT               Prof. Dr. Günter Butzer
SEMINARART           Kolloquium
TITEL                Literaturwissenschaftliches Kolloquium
ZEIT                 Mi 17.30-19.00 (14-tägig) und Blocktermine
RAUM                 1087a
BEGINN               04.05.2011
                     MODULZUWEISUNG                        LEISTUNGSPUNKTE
                     MaInterLit 01 Nr. 2                  8
                     MaInterLit 03 Nr. 2                  8
ANMELDUNG            Persönlich (Sprechstunde, E-Mail)
                     Das Kolloquium bietet zum einen die Möglichkeit, laufende
                     Arbeitsprojekte – Examens- und Magisterarbeiten sowie
                     Dissertationen,     aber     auch   Aufsätze    und      andere
BESCHREIBUNG         Forschungsvorhaben – vorzustellen und zu diskutieren. Zum
                     anderen werden wir uns einem thematischen (literarischen und /
                     oder literaturtheoretischen) Schwerpunkt widmen, der zu Beginn
                     des Semesters von den Teilnehmern gemeinsam vereinbart wird.
VORAUSSETZUNGEN
SCHEINERWERB/        Sitzungsvorbereitung, Hausarbeit
LEISTUNGS-
KONTROLLE
LITERATUR   –

								
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