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Das seismographer

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					   Kommentiertes
Vorlesungsverzeichnis


          Institut für
   Geowissenschaften
          Tübingen
       für den Studiengang




GEOWISSENSCHAFTEN
 (früher: Geologie und Mineralogie)



                               Stand: Okt. 2002
                                             INHALT


   Vorwort & Gebrauchsanweisung, Studienübersicht                                      2

   Veranstaltungsverzeichnis                                                           5

   Studiengang Geowissenschaften
       Stundenplan der Veranstaltungen im Sommersemester 2002                           9

        Grundstudium

              Stundenpläne Semester 1 – 4                                               14

              Inhalte zu den Lehrveranstaltungen des Grundstudiums
                    - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fächer                        18
                    - Geowissenschaftliche Pflichtmodule                                25
                    - Wahlpflicht-Module im Grundstudium                                27

        Hauptstudium

              Inhalte der Pflichtveranstaltungen
                    - Basismodule                                                       31
                    - Methodenmodule                                                    34

              Inhalte der Wahlpflichtveranstaltungen (vertiefungsrichtungsspezifisch)
              Geologische Fachrichtungen:
                    - Sedimentgeologie                                                  37
                    - Strukturgeologie                                                  40
                    - Angewandte Geologie                                               41
                    - Mikropaläontologie                                                43
                    - Lagerstättenkunde                                                 44
                    - Geophysik                                                         45
                    - Geobiologie/Paläontologie                                         47
                    - OHNE Vertiefungsrichtung                                          51

              Mineralogische Fachrichtungen
                   - „Mineralogisches Praktikum & Seminar“                              52
                   - Petrologie/Geochemie                                               53
                   - Kristallographie                                                   53
                   - Materialwissenschaften                                             54
                   - Umweltgeochemie                                                    55

              Ergänzende Veranstaltungen/nach alter Prüfungsordnung                     57




                                                   1
                                VORWORT UND GEBRAUCHSANWEISUNG

Nachdem das Studium fleißig reformiert wurde, muss natürlich auch unser allseits beliebte
Kommentierte Vorlesungsverzeichnis diesen Veränderungen Rechnung tragen: Dieses Heft wurde
jetzt noch unübersichtlicher!


UM IN DIESEM HEFTCHEN KLARZUKOMMEN EIN PAAR HINWEISE:


Dieses Heftchen enthält alle Veranstaltungen der letzen vier Semester und alle Veranstaltungen,
die für den neuen reformierten Studiengang angeboten werden. Das hat den Vorteil, dass wir nicht
jedes Semester das komplette Kommentierte Vorlesungsverzeichnis neu schreiben müssen, son-
dern immer nur die Termine der tatsächlich stattfindenden Veranstaltungen übernehmen müssen.
Die Auflistung der Veranstaltungen orientiert sich an dem zeitlichen Verlauf des Studiums, wie er
im Studienführer (gibt es bei der Fachschaft und beim Studiendekan) beschrieben ist.


Auf den folgenden Seiten findet man eine KURZE ÜBERSICHT ÜBER DIE STRUKTUR DES STUDIUMS.
Nach dieser Struktur richtet sich nämlich auch die Struktur des Vorlesungsverzeichnisses.
Anschließend sind alle Veranstaltungen, die in der Vergangenheit angeboten wurden und im Rah-
men des neuen Studienganges angeboten werden im VERANSTALTUNGSVERZEICHNIS aufgelistet.
Sucht man also den Kommentar zu einer einzelnen Veranstaltung, kann man in dieser Liste da-
nach suchen.


Darauf folgt der STUNDENPLAN FÜR DAS JEWEILIGE AKTUELLE SEMESTER. Dieser Plan enthält alle
Veranstaltungen, die tatsächlich in dem angegebenen Semester stattfinden.


Der erste Abschnitt für das Grundstudium beginnt mit den STUNDENPLÄNEN FÜR DIE ERSTEN VIER
SEMESTER, dann folgen die Kommentare. Im Hauptstudium gibt es zu viele Wahlmöglichkeiten, als
das man einen allgemeingültigen Stundenplan erstellen könnte.


Ein paar Vorteile erhoffen wir Fachschaftler und –innen uns von dem neuen Format: Alle über-
haupt existierenden Lehrveranstaltungen sind in EINEM Heft aufgelistet und jedes Semester muss
nur noch die Liste der tatsächlich stattfindenden Veranstaltungen (Seite 3, auch im Internet, im
VVZ der Uni und an den Schwarzen Brettern der Institute) aktualisiert werden, nicht mehr das
komplette Heft.


Einige Veranstaltungen finden zusammen mit dem Masterstudiengang AEG statt und werden
daher auf Englisch gehalten, folglich ist auch der Kommentar englisch.


Viele Dozenten haben uns nicht geantwortet, dementsprechend alte Kommentare sind
gekennzeichnet.


Auch haben viele Vorlesungen scheinbar keinen Inhalt? Wir haben es doch schon immer geahnt...


                                                 2
Na ja, jedenfalls ein herzliches Dankeschön an die Dozenten, die sich Gedanken über ihre „stu-
dienreformierten“ Veranstaltungen gemacht haben und uns diese Gedanken auch mitgeteilt haben.
Einen großen Dank auch an die Fachschaften der Morgenstelle und der Geographie, bei denen wir
ein paar Kommentare geklaut haben!


Viel Spaß beim Suchen!


                                                                                                            DIE FACHSCHAFT GEOWISSENSCHAFTEN




                                                                             AUFBAU DES STUDIUMS

Thematisch zusammenhängende Veranstaltungen werden zu MODULEN zusammengefasst. Diese
Module bilden „Bauklötzchen“ für den Studienverlauf. Je nach Spezialisierungsrichtung muss man
bestimmte Module belegen. Eine Übersicht darüber gibt der Studienführer.


Nach wie vor ist das Studium in Grundstudium und Hauptstudium unterteilt.
Im GRUNDSTUDIUM werden – wie bisher – die naturwissenschaftlichen Grundlagen gelegt. Dazu
muss man Mathe, Physik, Chemie, Biologie und zwei geowissenschaftliche Module belegen

                                    Mathematik                             Chemie                         Physik                            Biologie
                            Grundlagen der Mathematik           Allgemeine, Anorganische und        Experimentalphysik            Evolution der Organismen,
                                                                    Physikalische Chemie                                          Mikrobiologie, Geoökologie

                                              Pflichtmodul Geowissenschaften A                              Pflichtmodul Geowissenschaften B
                                         Dynamik der Erde und Allgemeine Mineralogie                  Karten und Profile, Erdgeschichte, Biokreisläufe,
                                                Paläontologie / Paläoökologie                                     Petrologie, Geochemie




Zusätzlich müssen noch zwei Module aus einer Auswahl von insgesamt 9 Modulen verschiedener
Inhalte gewählt werden:


                                                   Geologie                              Mineralogie                              Paläontologie
  Wahlpflichtmodule




                                         Sedimentgeologie, Angewandte          Auflichtmikroskopie, Lagerstätten-        Mikropaläontologie, Evolution der
                                         Geologie, Regionale Geologie,       kunde, Phasendiagramme, Angewandte             Pflanzen, Paläobiologie der
                      (2 aus 5 wählen)




                                           Geophysik, Plattentektonik           Mineralogie, Umweltmineralogie               Wirbeltiere, Invertebraten

                                                                 Math.-Nat. (1 aus 5):                       Geographie
                                                             Biologie B         Chemie B                Physische Geographie,
                                                             Informatik      Mathematik B                 Geomorphologie
                                                                      Physik B



                                                                                                                             Ende 4. Semester:    Vordiplom
                                                                                                                             durch Aufsummierung der bisherigen Noten




                                                                                               3
Nach dem Vordiplom beginnt das HAUPTSTUDIUM. Pflichtveranstaltungen im Hauptstudium (für
Diplomstudiengang und Bachelorstudiengang) sind die BASISMODULE und METHODENMODULE. Aus
den Methodenmodulen kann man eines aus mehreren wählen.


                                       Basismodul
                Geologie              Mineralogie A             Mineralogie B


                                                                                             +
                                                                                                               Methodenmodul
             Sedimentgeologie    Metamorphe/Magmatische         Stabile Isotope,                             Feld- und Labormethoden,
              (Faziesanalyse),     Petrologie, Geochrono-         Werkstoffe                                  Angewandte Techniken
             Strukturgeologie         logie, Geochemie
                   Belegung wird durch die jeweiligen Abschlüsse festgelegt



Will man sich spezialisieren, muss man die Anforderungen der gewählten
                                                                                                                                    Aufbaumodule
Vertiefungsrichtung erfüllen. Die Lehrveranstaltungen, die man wählen muss um                                                     Abschluß-spezifische
                                                                                                                                        Inhalte
sich zu spezialisieren („AUFBAUMODULE“) stehen im Studienführer.


Zusätzlich zu den fachspezifischen Inhalten kann
                                                                                   Mat-Nat oder fachfremde
                                                                                                                          Frei wählbare
man wildfremde Lehrveranstaltungen aus allen                                        Lehrveranstaltungen                Lehrveranstaltungen
                                                                                                                         aus dem Lehrangebot
möglichen Bereichen (z.B. Fremdsprachen)
wählen, bis man die für das Diplom oder den Bachelor erforderliche Anzahl Semesterwochen-
stunden zusammen hat.


So sieht das also aus und wenn man etwas genauer wissen will, schaut man am besten in den
Studienführer, den es bei der Fachschaft, beim Studiendekan oder beim Dekanat gibt.




                                                                       4
                           Lehrveranstaltung                Kommentar
                                                             auf Seite:


Aktuelle Themen der Biogeologie                                  39
Allgemeine Geochemie                                           27, 44
Allgemeine Mineralogie                                           22
Allgemeine Paläontologie und Paläoökologie                       22
Allgemeine und Anorganische Experimentalchemie                   18
Anorganisch-chemisches Praktikum                                 18
Applied Sedimentary Systems: Carbonate Systems                   31
Applied Sedimentary Systems: Clastic Systems                     31
Aquifersysteme Süddeutschlands                                   46
Aufbereitungsmethoden (Mineralpräparation)                       30
Auflichtmikroskopie & Lagerstätten                               24
Beckenanalyse I und II (II = Modellierung und Simulation)        32
Bildanalyse und -verarbeitung                                    30
Biokreisläufe                                                    23
Biomechanik der Organismen                                       48
Biomineralisation und Ultrastrukturen                            39
Bodensanierung                                                   35
Bohrkern-Analyse                                                 31
Bohrlochgeophysik                                              32, 38
Botanik                                                          21
Dynamik der Erde                                                 22
Dynamische Stratigraphie (Seminar zur Sedimentgeologie)          32
Edelsteinkunde                                                   45
Einführung in die Angewandte Geologie                            23
Einführung in die Angewandte Mineralogie                         24
Einführung in die Geochemie                                      23
Einführung in die Geoökologie                                    20
Einführung in die Geophysik                                      24
Einführung in die Klimatologie                                   48
Einführung in die Mikrobiologie                                  20
Einführung in die Mikropaläontologie                             25
Einführung in die Mineralphysik                                  25
Einführung in die Petrologie                                     22
Einführung in die Physikalische Chemie                           18
Einführung in die physische Geographie                           26
Einführung in die Umweltmineralogie                              25
Elektronenmikroskopie und EDAX                                   30
Elektronenmikroskopisches Praktikum                              44
Endogene erzbildende Prozesse                                    36
Energierohstoffe, z.B. „Geologie des Erdöls“                     31
Entwicklungsgeschichte der Erde                                  42
Erdgeschichte                                                    23
Erzlagerstättenkunde                                             37
Erzpetrologie und spezielle Erzmikroskopie                       36
Evolution der Angiospermen                                       49
Evolution der Ökosysteme                                         21
Evolution der Organismen                                         20
                                           5
Evolution der Pflanzen                                                  25
Experimentalphysik I                                                    19
Experimentalphysik II                                                   19
Experimentalphysik III                                                  19
Experimentalphysik IV                                                   20
Feldversuche                                                            29
Fernerkundung                                                           29
Flow Modeling                                                           34
Fluid-Gesteins-Wechselwirkungen in Kristallingeol. & Lagerstättenk.     48
FORTRAN 90                                                              29
Fossilisationsprozesse                                                  42
Funktionsmorphologie I: Schädel und Gebisse                             41
Funktionsmorphologie II: Lokomotion                                     41
Geobiochemische Proxies                                                 30
Geochemie der Vulkanite I                                               46
Geochemie der Vulkanite II                                              46
Geochemie und Mikrosonde                                                28
Geoelektrik, Elektromagnetik, Bodenradar                              32, 38
Geologie des Erdöls (zu „Energierohstoffe“)                             31
Geologie Europas (zu „Regionale Geologie“)                              27
Geologie von SW-Deutschland (zu „Regionale Geologie“)                   24
Geology of Sedimentary Systems Field Seminar                            45
Geo-Mathematik                                                          17
Geomorphologie                                                          26
Geophysikalische Projektarbeit                                          38
Geosphären-Biosphären-Kopplung                                          40
Geostatistics I                                                         49
GIS                                                                     29
GoCAD = Visualisierung                                                  31
Gravimetrie und Magnetik                                                37
Historische Geologie                                                    46
Hydraulik                                                               34
Hydrogeology                                                            34
Industrieminerale und Massenrohstoffe                                   31
Informatik I                                                            21
Informatik III                                                          21
Ingenieurgeologie / Bodenmechanik (Geotechnical Engineering)            34
Inorganic Hydrogeochemistry                                             35
Invertebraten                                                           25
Isotopengeochemie der Atmo-, Hydro-, und Biosphäre                      46
Isotopengeochemie I (radiometrische Altersbestimmung)                 27, 45
Isotopengeochemie II: Einführung in die Geochemie stabiler Isotope    28, 44
Isotopengeochemie in der Lagerstättenkunde                              37
Kaltwasserkarbonate                                                     46
Karbonate und Mikrofazies-Analyse                                       31
Karten und Profile                                                      23
Knochenhistologie                                                       40
Konstruktion von Phasendiagrammen                                       33
Kristallingeologie                                                    33, 43
Kristallin- und Strukturgeologie, Seminar                               33
Kristallographie I                                                    43, 44
                                            6
Kristallographie II                                                   43
Laboratory Techniques                                                 29
Lagerstättenbildung im Rahmen der Plattentektonik                     37
Lineare Algebra                                                       18
Luftbildgeologie                                                      34
Magmatische Petrologie                                                27
Marine Geochemie                                                      48
Marine Ökosysteme                                                     41
Marines Phytoplankton                                                 36
Materialwissenschaften I                                              43
Materialwissenschaften II                                             44
Mathematical Techniques                                               49
Mathematik für Biologen (I – III)                                     17
Mathematik I und II für Naturwissenschaftler                          17
Metamorphe Petrologie                                                 27
Methoden der Strukturgeologie                                         33
Micro-climate effects                                                 48
Mikropaläontologie I (Methoden, Foraminiferen)                      33, 36
Mikropaläontologie II (Ostrakoden, Radiolarien, Conodonten)           36
Mineralogisches Praktikum                                             42
Mineralogisches Seminar                                               42
Mineralogisch-petrologisch-geochemisches Seminar                      49
Modellierung und Simulation = Beckenanalyse II                        29
Museumspraxis                                                         49
Numerische Mathematik                                                 18
Organic Hydrogeochemistry                                           35, 45
Ostrakoden                                                            46
Paläo- und Umweltmagnetik                                             38
Paläobiologie der Dinosaurier                                         47
Paläobiologie terrestrischer Wirbeltiere                              25
Paläobotanik I: Niedere Pflanzen (Algen- & Sporenpflanzen)            39
Paläobotanik II: Höhere Pflanzen (Gymnospermen & Angiospermen)        39
Paläoklima I (Klimasysteme)                                           40
Paläoklima II (historische Klimatologie)                              41
Paläontologie der Wirbeltiere I: Fische und Amphibien                 40
Paläontologie der Wirbeltiere II: Reptilien und Vögel                 40
Paläontologie der Wirbeltiere III: Synapside Reptilien und Säuger     40
Paläoökologie                                                         33
Paläoozeanographie                                                    41
Paläozoische Mikrofauna                                               47
Palynofazies                                                          42
Petrophysik, Statistik, Datenverarbeitung                             38
Phasendiagramme                                                       24
Physikalisch-chemisches Praktikum                                     18
Physikalisches Praktikum für Naturwissenschaftler                     19
Plattentektonik                                                       24
Präparationstechniken (Mineralpräparation)                            33
Projektarbeit in der Geophysik                                        38
Quartärpalynologie                                                    42
Quaternary Geology                                                    47
Rechenübungen Experimentalphysik I & II                               19
                                          7
Regionale Geologie von SW-Deutschland                                       24
Riffe in der Erdgeschichte                                                  41
Röntgenographie und Spektroskopie                                           28
Sedimentgeologie I: Grundlagen                                              23
Sedimentgeologie II: Fazieskunde                                            26
Sedimentpetrologie                                                          31
Seismik                                                                   32, 37
Seismische Stratigraphie                                                    32
Seminar Geodynamik = Kristallin- und Strukturgeologie                       33
Seminar zum externen Praktikum                                              27
Seminar zur physischen Geographie                                           26
Softwarelösungen in der Geologie: Ansätze und Methoden                      46
Soil and Groundwater Remediation Techniques                                 49
Spezielle Einführung i.d. Mikrosondenbedienung für Fortgeschrittene         48
Spezielle Methoden der Sedimentgeologie, z.B. GoCAD                         31
Spezielle Paläont. der Invertebraten I: Porifera, Cnidaria, Protostomia     39
Spezielle Paläont. der Invertebraten II: Protostomia II, Deuterostomia      39
Spezielle Themen der Angewandten Geophysik                                  48
Spurenfossilien und Ichnofazies                                             42
Statistische Auswerteverfahren                                            30, 47
Statistische Methoden für Geowissenschaftler                                47
Stratigraphie und Datierung                                                 30
Stratigraphisches Geländepraktikum                                          45
Strukturgeologie                                                            26
Taphonomie                                                                  49
Terrestrische Ökosysteme                                                    41
Terrestrische Palynologie                                                   39
Theoretische Physik                                                         20
Thermochronologie                                                           33
Thermodynamik der Phasengleichgewichte                                      43
Transport Modelling                                                         35
Umweltgeochemie I (Schadstoffe)                                             35
Umweltgeochemie II (Deponietechnik)                                         44
Umweltisotopie                                                              44
Umweltmikrobiologie                                                       35, 45
Umweltrechtliche Aspekte im Umgang mit Altlasten                            47
Visualisierung = GoCAD                                                      29
Werkstoffe I                                                                28
Werkstoffe II                                                               28
Wissenschaftliches Arbeiten und Präsentieren                                39
Zoologie                                                                    21




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STUDIENGANG „GEOWISSENSCHAFTEN“

Stundenplan der Veranstaltungen des Wintersemesters 2002/2003

Diese Auflistung stammt aus dem Internet, ist also nur bedingt aktuell und wir übernehmen
                             keine Gewähr auf Richtigkeit!


Diplomstudiengang Geowissenschaften

Lehrveranstaltungen der Pflichtmodule im Grundstudium
Dynamik der Erde (Vorlesung):
3st., Di 9-11, Mi 9-11 (endet Mitte Januar 2002)                             Frisch, Luterbacher
Dynamik der Erde (Übung):
Kurs A: 2st., Do 9-11                                                        Dunkl
Kurs B: 2st., Do 11-13 (vorrangig für Hauptfach Geoökologie)                 Kuhlemann
Kurs C: 2st., Do 14-16 (vorrangig für Hauptfach Geowissenschaften)           Frisch
Kurs D: 2st., Do 16-18                                                       Hann
Kurs E: 2st., Do 18-20                                                       Bons
Allgemeine Mineralogie (Vorlesung): 2st., Di 11-13                           Keppler
Allgemeine Mineralogie (Übung):
Kurs A: 2st., Do 12-14                                                       Berthold, Keppler
Kurs B: 2st., Do 14-16                                                       Berthold, Keppler
Kurs C: 2st., Do 17-19                                                       Berthold, Keppler
Allgemeine Paläontologie und Paläoökologie (Vorlesung): 2st., Di 16-18       Mosbrugger, Nebelsick
Einführung in die Geoökologie (Vorlesung): 2st., Mo 15-17 U                Mosbrugger, Pfeffer,
                                                       Teutsch, Grathwohl, Oberwinkler, Eberle, Kohlhepp

Lehrveranstaltungen der Wahlpflichtmodule im Grundstudium
Sedimentgeologie I (Vorlesung mit Übungen): 2st., Mo 13-15, Fr 9-11
(erste Semesterhälfte)                                                         Aigner
Sedimentgeologie I (Geländeübungen): 2 Tage, n.V.                              Aigner
Plattentektonik (Vorlesung): 2st., Mi 13-15                                    Frisch
Einführung in die Mikropaläontologie (Vorlesung mit Übungen):
3st., als Kompaktkurs 17.02. -21.02.2003                                       Heinz, Schiebel
Invertebraten (Übung): 3st., Mo 15-18                                          Korn
Auflichtmikroskopie und Lagerstättenkunde (Vorlesung): 2st., Mi 9-11           Neumann
Auflichtmikroskopie und Lagerstättenkunde (Übung): 1st., Mi 11-12              Neumann
Phasendiagramme (Vorlesung): 1st., Di 10-11                                    Nickel
Phasendiagramme (Übung): 2st., Di 11-13                                        Nickel
Einführung in die Angewandte Mineralogie (Vorlesung): 1st., Di 9-10            Nickel
Evolution der Ökosysteme (Vorlesung): 3st., Mo 11-13, Mi 11-12 U             Mosbrugger

Lehrveranstaltungen der Basismodule im Hauptstudium
Strukturgeologie (Vorlesung): 2st., Mo 9-11                                    Bons
Strukturgeologie (Übung): 2st., Mo 11-13                                       Bons
Sedimentgeologie II (Faziesanalyse, Vorlesung mit Übungen):
2st., Mo 13-15, Fr 9-11 (zweite Semesterhälfte)                                Aigner
Sedimentgeologie II (Faziesanalyse, Geländeübungen): 2 Tage, n.V.              Aigner
Seminar zum außeruniversitären Praktikum: 2st., n.b.A.                         Appel
Metamorphe und Magmatische Petrologie (Vorlesung): 4st., Mo 11-13, Mi 12-14 Markl
Metamorphe und Magmatische Petrologie (Übung): 2st., n.V                       Markl
Allgemeine Geochemie (Vorlesung): 1st., Do 9-10                                Satir, Siebel, Taubald
Stabile Isotope (Vorlesung): 2st., Di 9-11                                     Satir
Stabile Isotope (Übung): 1st., Di 11-12                                        Satir, Vennemann
Werkstoffe I (Processing keramischer Werkstoffe, Vorlesung): 2st., Mi 8-10 Nickel
Werkstoffe I (Processing keramischer Werkstoffe, Übung): 2st., Mi 10-12 Nickel

Lehrveranstaltungen der Methodenmodule im Hauptstudium
Einführung in Geographische Informationssysteme (Vorlesung): 2st., Do 8-10 Blaschke
Grundlagen der EDV (Vorlesung): 1st., Do 10-11                               Süss
Geochemie und Mikrosonde (Vorlesung mit Übungen):
4st., als Kompaktkurs, n.b.A.                                                Satir, Taubald, Wenzel

                                                     9
Programmierung (Vorlesung, in englischer Sprache): 1st., Di 11-12                Liedl
Programmierung (Übung, in englischer Sprache): 1st., Di 12-13                    Liedl
Einführung in GoCAD (Vorlesung mit Übungen):
2st., als Blockkurs im Februar 2003, n.b.A.                                      Süss
Labormethoden der Angewandten Geologie (Vorlesung mit Übungen,
in englischer Sprache): 4st., Mo 14-18                                           Ptak-Fix
Stratigraphie und Datierung (Vorlesung): 2st., Fr 11-13                          Kempf
Statistische Auswerteverfahren (Statistik für Paläontologen, Übung):
2st., als Kompaktkurs im Anschluss an die Vorlesungszeit, n.b.A.                 Pfretzschner
Elektronenmikroskopie und EDAX (Übung):
1st., als Kompaktkurs (30.9.-2.10.2002)                                          Montenari

Lehrveranstaltungen der Aufbaumodule im Hauptstudium
Energierohstoffe - Geologie des Erdöls (Vorlesung): 2st., Mo 9-11                Luterbacher
Beckenanalyse I (Vorlesung mit Übungen): 2st., Mi 10-12                          Süss
Dynamische Stratigraphie (Seminar): 2st., Di 14-16                               Aigner
Seismik (Vorlesung): 2st., Fr 14-16                                              Appel, Dietrich
Seismik (Übung): 2st., n.b.A.                                                    Appel, Dietrich
Mikropaläontologie I (Methoden - Foraminiferen, Vorlesung mit Übungen):
3st., Di 9-12                                                                    Luterbacher
Luftbildgeologie (Übung): 2st., als Kompaktkurs im Anschluss an die
Vorlesungszeit, n.b.A.                                                           Kuhlemann, Bons
Kristallin- und Strukturgeologie (Arbeitskreis Geodynamik,
Seminar): 2st., Di 16-18                                                         Appel, Bons, Frisch,
Keppler, Markl, Satir
Endogene erzbildende Prozesse (Vorlesung): 2st., Mo 13-15                        Neumann
Gravimetrie und Magnetik (Vorlesung): 1st., Di 14-15                             Appel, Dietrich
Gravimetrie und Magnetik (Übung): 1st., n.b.A.                                   Appel, Dietrich
Paläo- und Umweltmagnetik (Vorlesung): 2st., Mi 9-11                             Appel, Hoffmann
Niedere Pflanzen: Algen- und Sporenpflanzen (Vorlesung): 3st., Mi 13-16          Mosbrugger, Schneck
Protostomia II, Deuterostomia (Invertebraten-Paläontologie II): 2st., Mo 13-15   Nebelsick
Synapside Reptilien und Säuger (Vorlesung): 2st., Do 11-13                       Pfretzschner
Knochenhistologie (Vorlesung): 2st., Di 15-17                                    Pfretzschner
Paläoklima II (historische Klimatologie, Vorlesung): 2st., Di 12-14 U          Nebelsick
Riffe in der Erdgeschichte (Vorlesung): 2st., Mi 10-12                           Nebelsick
Funktionsmorphologie II (Schädel und Gebisse, Vorlesung): 1st., Mo 14-15         Pfretzschner
Palynofazies (Vorlesung mit Übungen): 3st., als Kompaktkurs im
Anschluss an die Vorlesungszeit, n.b.A.                                          Pross
Hydrogeologie (Vorlesung, in englischer Sprache): 3st., Mi 13-16 U             Teutsch
Hydrogeologie (Übung, in englischer Sprache): 1st., n.V. U                     Teutsch
Hydraulik (Vorlesung, in englischer Sprache): 1st., Mo 12-13                     N.N.
Ingenieurgeologie/Bodenmechanik (Vorlesung, in englisch): 2st., Di 9-11          Vees
Strömung und Stofftransport II (Vorlesung, in englisch): 2st., Mo 14-16 U      Liedl, Teutsch
Strömung und Stofftransport II (Übung, in englischer Sprache): 1st., n.V. U    Liedl
Organik (Organische Hydrogeochemie, Vorlesung): 2st., Di 14-16                   Grathwohl, Haderlein
Organische Hydrogeochemie (Übung): 1st., Di 16-17 PU                           Grathwohl, Haderlein
Organische Hydrogeochemie (Tutorium): 1st., Do 13-14 PU                        Grathwohl, Haderlein
Umweltmikrobiologie (Stoffkreisläufe, Abbau und Diversivität, Vorlesung):
2st., Mi 11.00-12.30, Fr 9-10.30 (Beginn zur Mitte des Semesters) U            Haderlein, Kannenberg,
Meckenstock, Winkelmann
Bodensanierung (Vorlesung, in englischer Sprache): 2st., Mo 11-13 U            Schüth, Merkel
Thermodynamik der Phasengleichgewichte (Vorlesung): 2st., Do 15-17               Keppler
Thermodynamik der Phasengleichgewichte (Übung): 1st., n.V.                       Keppler
Geochemie des Mantels (Magmatismus - Geochemie und Geodynamik,
Vorlesung): 1st., Do 10-11 Siebel
Mineralogisches Praktikum: 8 st., n.V.                                           Keppler, Markl, Nickel, Satir
Mineralogisches Seminar: 2st., n.V.                                              Keppler, Markl, Nickel, Satir
Umweltgeochemie II (Deponietechnik, Vorlesung): 1st., Di 13-14 U               Taubald

Weitere Wahlpflichtveranstaltungen für Studierende im Hauptstudium
Anwendung von Flüssigkeitseinschlüssen (Vorlesung mit Übungen):
1st., Mi 14-15 Audétat
Aquifersysteme Südwestdeutschlands (Vorlesung): 2st., Fr 13-15                   Ufrecht
Umweltströmungsmechanik (Vorlesung mit Übungen, in englischer Sprache):
                                                     10
2st., als Kompaktkurs, n.b.A.                                             Kolditz
Ostrakoden (Vorlesung): 3st., Mi 16-18.30                                 Liebau
Rezente Foraminiferen (Vorlesung): 1st., Fr 10-11                         Heinz
Darwin-Seminar: 1st., Di 17-18                                            Pfretzschner, Reif
Paläoökologie und Paläoklima (Seminar): 2st., Do 9-11                     Mosbrugger, Nebelsick
Seminar Paläoozeanographie: 2st., n.b.A.                                  Heinz
Arbeitskreis Palynologie: 1st., Mi 8-9                                    Pross
Arbeitskreis Wirbeltiere: 3st., Fr 16-18.30                               Pfretzschner
Arbeitskreis Geophysik: 2st., Di 15-17                                    Appel
Arbeitskreis Angewandte Geologie: 2st., Mi 18-20 U                      Teutsch et al.
Forschungsseminar Angewandte Geologie: 2s t., Fr 15-17 U                Teutsch et al.
Umweltmineralogisches Diplomaden und Doktorandenseminar: 2st., n.V. U   Haderlein, Meckenstock,
                                                                          Schmidt
Museumspädagogik (Seminar): 1st., n. V.                                   Neumann
Museumspädagogik (Praktikum): 1st., n. V.                                 Neumann
Isotopengeochemie I (radiogene Isotope, Paktikum):
Kompaktkurs, 5 x 8 Stunden, n.V.                                          Satir, Siebel
Isotopengeochemie II (stabile Isotope, Paktikum):
Kompaktkurs, 5 x 8 Stunden, n.V.                                          Satir, Taubald, Vennemann
Geologisch-Paläontologisches Seminar: 1st., Mi 16-17                      Wendt
? Öffentliche Führungen durch das Paläontologische Museum:
Sa 15-18, 1 x monatlich, n.b.A.                                           Liebau, N.N.
? Öffentliche Vortragsreihe für Freunde des Paläontologischen Museums:
Di 18.30, 1 x monatlich, n.b.A.                                           Liebau

Exkursionen
Erdöl-Exkursion Holland: 3 Tage                                           Aigner
Industrieexkursion: 1 Tag, nach Vereinbarung                              Neumann, Markl
Weitere Exkursionen: n.b.A.                                               Dozenten des Instituts für
Geowissenschaften

Kolloquium
Geowissenschaftliches Kolloquium: 2st., Do 17-19                          Süss
Anleitung zu selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten im Institut
und im Gelände: n.V. E                                                  Die Dozenten des Instituts
für Geowissenschaften

Bachelor-Studiengang Geowissenschaften

Lehrveranstaltungen der Pflichtmodule im Grundstudium
Dynamik der Erde (Vorlesung):
3st., Di 9-11, Mi 9-11 (endet Mitte Januar 2002)                          Frisch, Luterbacher
Dynamik der Erde (Übung):
Kurs A: 2st., Do 9-11                                                     Dunkl
Kurs B: 2st., Do 11-13 (vorrangig für Hauptfach Geoökologie)              Kuhlemann
Kurs C: 2st., Do 14-16 (vorrangig für Hauptfach Geowissenschaften)        Frisch
Kurs D: 2st., Do 16-18                                                    Hann
Kurs E: 2st., Do 18-20                                                    Bons
Allgemeine Mineralogie (Vorles ung): 2st., Di 11-13                       Keppler
Allgemeine Mineralogie (Übung):
Kurs A: 2st., Do 12-14                                                    Berthold, Keppler
Kurs B: 2st., Do 14-16                                                    Berthold, Keppler
Kurs C: 2st., Do 17-19                                                    Berthold, Keppler
Allgemeine Paläontologie und Paläoökologie (Vorlesung): 2st., Di 16-18    Mosbrugger, N.N.
Einführung in die Geoökologie (Vorlesung): 2st., Mo 15-17 U             Mosbrugger, Pfeffer,
Teutsch, Grathwohl, Oberwinkler, Eberle, Kohlhepp

Lehrveranstaltungen der Wahlpflichtmodule im Grundstudium
Sedimentgeologie I (Vorlesung mit Übungen): 2st., Mo 13-15, Fr 9-11
(erste Semesterhälfte)                                                    Aigner
Sedimentgeologie I (Geländeübungen): 2 Tage, n.V.                         Aigner
Plattentektonik (Vorlesung): 2st., Mi 13-15                               Frisch
Einführung in die Mikropaläontologie (Vorlesung mit Übungen):
3st., als Kompaktkurs 17.02. -21.02.2003                                  Heinz, Schiebel

                                                     11
Invertebraten (Übung): 3st., Mo 15-18                                          Korn
Auflichtmikroskopie und Lagerstättenkunde (Vorlesung): 2st., Mi 9-11           Neumann
Auflichtmikroskopie und Lagerstättenkunde (Übung): 1st., Mi 11-12              Neumann
Phasendiagramme (Vorlesung): 1st., Di 10-11                                    Nickel
Phasendiagramme (Übung): 2st., Di 11-13                                        Nickel
Einführung in die Angewandte Mineralogie (Vorlesung): 1st., Di 9-10            Nickel
Evolution der Ökosysteme (Vorlesung): 3st., Mo 11-13, Mi 11-12 U             Mosbrugger

Lehrveranstaltungen der Basismodule im Hauptstudium
Strukturgeologie (Vorlesung): 2st., Mo 9-11                                    Bons
Strukturgeologie (Übung): 2st., Mo 11-13                                       Bons
Sedimentgeologie II (Faziesanalyse, Vorlesung mit Übungen):
2st., Mo 13-15, Fr 9-11 (zweite Semesterhälfte)                                Aigner
Sedimentgeologie II (Faziesanalyse, Geländeübungen): 2 Tage, n.V.              Aigner
Seminar zum außeruniversitären Praktikum: 2st., n.b.A.                         Appel
Werkstoffe I (Processing keramischer Werkstoffe, Vorlesung): 2st., Mi 8-10 Nickel
Werkstoffe I (Processing keramischer Werkstoffe, Übung): 2st., Mi 10-12         Nickel

Lehrveranstaltungen der Methodenmodule im Hauptstudium
Einführung in Geographische Informationssysteme (Vorlesung): 2st., Do 8-10     Blaschke
Grundlagen der EDV (Vorlesung): 1st., Do 10-11                                 Süss
Geochemie und Mikrosonde (Vorlesung mit Übungen):
4st., als Kompaktkurs, n.b.A.                                                  Satir, Taubald, Wenzel
Programmierung (Vorlesung, in englischer Sprache): 1st., Di 11-12              Liedl
Programmierung (Übung, in englischer Sprache): 1st., Di 12-13                  Liedl
Einführung in GoCAD (Vorlesung mit Übungen):
2st., als Blockkurs im Februar 2003, n.b.A.                                    Süss
Labormethoden der Angewandten Geologie (Vorlesung mit Übungen,
in englischer Sprache): 4st., Mo 14-18                                         Ptak-Fix
Stratigraphie und Datierung (Vorlesung): 2st., Fr 11-13                        Kempf
Statistische Auswerteverfahren (Statistik für Paläontologen, Übung):
2st., als Kompaktkurs im Anschluss an die Vorlesungszeit, n.b.A.               Pfretzschner
Elektronenmikroskopie und EDAX (Übung):
1st., als Kompaktkurs (30.9.-2.10.2002)                                        Montenari
Weitere Wahlpflichtveranstaltungen für Studierende im Hauptstudium
Luftbildgeologie (Übung): 2st., als Kompaktkurs im Anschluss an die
Vorlesungszeit, n.b.A.                                                         Kuhlemann, Bons
Energierohstoffe - Geologie des Erdöls (Vorlesung): 2st., Mo 9-11              Luterbacher
Seismik (Vorlesung): 2st., Fr 14-16                                            Appel, Dietrich
Seismik (Übung): 2st., n.b.A.                                                  Appel, Dietrich
Paläoklima II (historische Klimatologie, Vorlesung): 2st., Di 12-14 U        Nebelsick
Palynofazies (Vorlesung mit Übungen): 3st., als Kompaktkurs im
Anschluss an die Vorlesungszeit, n.b.A.                                        Pross
Hydrogeologie (Vorlesung, in englischer Sprache): 3st., Mi 13-16 U           Teutsch
Hydrogeologie (Übung, in englischer Sprache): 1st., n.V. U                   Teutsch
Ingenieurgeologie/Bodenmechanik (Vorlesung, in englischer Sprache):
2st., Di 9-11                                                                  Vees
Bodensanierung (Vorlesung, in englischer Sprache): 2st., Mo 11-13 U          Schüth, Merkel
Allgemeine Geochemie (Vorlesung): 1st., Do 9-10                                Satir, Siebel Taubald
Stabile Isotope (Vorlesung): 2st., Di 9-11                                     Satir
Stabile Isotope (Übung): 1st., Di 11-12                                        Satir, Vennemann
Umweltgeochemie II (Deponietechnik, Vorlesung): 1st., Di 13-14 U             Taubald
Geowissenschaftliches Kolloquium: 2st., Do 17-19                               Süss

Exkursionen
Erdöl-Exkursion Holland: 3 Tage                                                Aigner
Industrieexkursion: 1 Tag, nach Vereinbarung                                   Neumann, Markl
Weitere Exkursionen: n.b.A.                                                    Dozenten des Instituts für
Geowissenschaften
Anleitung zu selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten im Institut
und im Gelände: n.V.                                                           Die Dozenten des Instituts
für Geowissenschaften



                                                     12
                Geopflicht A 11 SWS        Physik A 4 SWS              Chemie A 3 SWS         Biologie A 2 SWS         Mathe. A 0 SWS

                Montag                     Dienstag                    Mittwoch               Donnerstag               Freitag
       8-9


      9-10                                 V Dynamik der Erde          V Dynamik der Erde *
                                           (= Allg. Geologie)          (= Allg. Geologie)
                                           (Frisch/Luterbacher)        (Frisch/Luterbacher)
     10-11                                                                                    V Allg. & Anorg.
                                                                                              Experimentalchemie I
                                                                                              (Strähle)
     11-12                                 V Mineralogie I (Keppler)



     12-13                                                                                    Ü Mineralogie I
                                                                                              (Berthold)
                                                                                              auch Alternativtermine
     13-14      V Allg. & Anorg. Experi-
                ment.-chemie I (Strähle)




13
     14-15                                                                                    Ü Dynamik der Erde
                                                                                              (=Allg. Geologie)
                                                                                              (Frisch)
                V Einführung in die                                                           auch Alternativtermine
     15-16
                Geoökologie
                (Mosbrugger)
     16-17                                 V Allg. Paläontologie &
                                           Paläoökologie
                                           (Mosbrugger)
                                                                                                                                        GERINGFÜGIGE ÄNDERUNGEN SIND MÖGLICH!




     17-18
                                                                                                                                                                                                                                   Grundstudium Studiengang „Geowissenschaften“: Stundenplan, Semester 1




     18-19      V Experimentalphysik I     V Experimentalphysik I
                                                                                                                                                                                STUNDENPLAN FÜR DAS 1. SEMESTER (WINTERSEMESTER)




     19-20


     * Dynamik der Erde: endet nach ¾ des Semesters (= 3 SWS)
                   Geopflicht B 11 SWS        Physik A 6 SWS             Chemie A 0 SWS             Biologie A 0 SWS           Mathe. A 4 SWS

                   Montag                     Dienstag                   Mittwoch                   Donnerstag                 Freitag
        8-9


      9-10         V Erdgeschichte                                       V Einführ. i. Petrologie   V Einf. i.d. Geochemie
                   (Neugebauer)                                          (Markl)                    (Satir)

     10-11                                    V Biokreisläufe (NN)



     11-12         Ü Karten & Profile (Geo                                                          V Mathematik f. Biologen
                   II), Gruppe B                                                                    I (Hadeler)

     12-13


     13-14                                                               Ü Einführ. i. Petrologie
                                                                         (Markl)




14
     14-15                                                                                          P Experimentalphysik f.
                                                                                                    Naturwissenschaftler *
                                                                                                    (Grossmann)
     15-16


     16-17


     17-18
                                                                                                                                                GERINGFÜGIGE ÄNDERUNGEN SIND MÖGLICH!




     18-19         V Experimentalphysik II    V Experimentalphysik II
                                                                                                                                                                                        STUNDENPLAN FÜR DAS 2. SEMESTER (SOMMERSEMESTER)




     19-20


     Ü Mathematik f. Biologen I (Hadeler) 2-stündig, nach Vereinbarung
     * Praktikum Experimentalphysik: nur 50% der Versuche (=2 SWS); auch als Kompaktkurs in der letzten Ferienwoche vor WS möglich
                                                                                                                                               Physik A 0 SWS              Chemie A 7 SWS             Biologie A 3 SWS         Mathe. A 4 SWS

                                                                                                                    Montag                     Dienstag                    Mittwoch                   Donnerstag               Freitag
                                                                                                           8-9      V Einführung i.d.                                      V Einf. i.d. physische
                                                                                                                    physische Geographie                                   Geographie (Bibus)
                                                                                                                    (Bibus)
                                                                                                          9-10                                 V Einf. i.d. Angew.         V+Ü                                                 V Allg. Sedimentgeologie
                                                                                                                                               Mineralogie (Nickel)        Auflichtmikroskopie u.                              (Aigner) [nur bis
                                                                                                                                                                           Lagerstättenkunde                                   Semestermitte]
                                                                                                         10-11                                 V+Ü Phasendiagramme         (Neumann)                  V Einf. Mikrobiologie
                                                                                                                                               (nickel, Berthold)                                     (Braun, Götz, Poralla)

                                                                                                         11-12                                                                                        V Mathematik für         V Einf. Mikrobiologie
                                                                                                                                                                                                      Biologen II (Hadeler)    (Braun, Götz, Poralla)

                                                                                                         12-13


                                                                                                         13-14      V Allg. Sedimentgeologie                               V Plattentektonik
                                                                                                                    (Aigner) [nur bis
                                                                                                                    Semestermitte]




15
                                                                                                                                                                                                      Ü Einführung i.d.




     Falls Math.-Nat. B-Modul gewählt wird: gesonderter Stundenplan!
                                                                                                         14-15




     2 WP-Module müssen belegt werde = je 3-7 SWS (je nach Wahl).
                                                                                                                                                                                                      physikal. Chemie
                                                                                                                                                                                                      (Gauglitz, Hanel)
                                                                                                         15-16      Ü Invertebraten
                                                                                                                    (Freiwald, Nebelsick)

                                                                                                         16-17                                                             Ü Einf. physikal. Chemie
                                                                                                                                                                           (Gauglitz, Hanel)

                                                                                                         17-18                                 S Klimageographie (auch
                                                                                                                                                                                                                                                          GERINGFÜGIGE ÄNDERUNGEN SIND MÖGLICH!




                                                                                                                                               Do 17-19)
                                                                                                                                               (auch andere Seminare
                                                                                                         18-19                                 d. Phys. Geogr. Möglich!)




     Wahlpflichtmodule: Geologie, Paläontologie, Mineralogie, Physische Geographie, Math.-Nat B-Modul.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                  STUNDENPLAN FÜR DAS 3. SEMESTER (WINTERSEMESTER)




                                                                                                         19-20


                                                                                                         ü Mathematik für Biologen II (Hadeler), 2-std., nach Vereinbarung
                                                                                                         P Physikalisch-Chemisches Praktikum (Gauglitz, Hanel), 4-std. als Kompaktkurs im Anschluß an das WS
                                                                                                                                              Physik A 0 SWS             Chemie A 0 SWS             Biologie 5 SWS          Mathe. A 2 SWS

                                                                                                                    Montag                    Dienstag                   Mittwoch                   Donnerstag              Freitag
                                                                                                           8-9


                                                                                                          9-10      V+Ü Geo-Mathematik        V Einführung in                                       V Regionale Geologie
                                                                                                                    (Liedl, Keppler)          Geophysik (Appel)                                     SW-Deutschlands
                                                                                                                                                                                                    (Aigner)
                                                                                                         10-11                                v Einführung in
                                                                                                                                              Umweltmineralogie
                                                                                                                                              (=Umweltgeochemie)
                                                                                                         11-12                                (Satir)                                               V Wirbeltiere I
                                                                                                                                                                                                    (Pfretzschner)

                                                                                                         12-13                                V Einf. in Mineralphysik
                                                                                                                                              (Keppler)

                                                                                                         13-14      S Bodengeographie
                                                                                                                    (Bibus) [auch andere 2-
                                                                                                                    std. Seminare aus phys.




16
                                                                                                                    Geogr. Möglich, z.B.      V + Ü Evolution der        V Evolution der Pflanzen   V + Ü Einführung i.d.




     Falls Math.-Nat. B-Modul gewählt wird: gesonderter Stundenplan!
                                                                                                         14-15




     2 WP-Module müssen belegt werde = je 3-7 SWS (je nach Wahl).
                                                                                                                    Klimageographie]          Organismen (NN)            (Mosbrugger)               Angewandte Geologie

                                                                                                         15-16


                                                                                                         16-17


                                                                                                         17-18                                                                                      S Geomorphologie
                                                                                                                                                                                                                                             GERINGFÜGIGE ÄNDERUNGEN SIND MÖGLICH!




                                                                                                                                                                                                    (borger)

                                                                                                         18-19




     Wahlpflichtmodule: Geologie, Paläontologie, Mineralogie, Physische Geographie, Math.-Nat B-Modul.
                                                                                                                                                                                                                                                                                     STUNDENPLAN FÜR DAS 4. SEMESTER (SOMMERSEMESTER)




                                                                                                         19-20


                                                                                                         Ü Einf. in Mikropaläontologie (Hemleben) als Kompaktkurs, 3-std., im Anschluß an das SS
                                                                                                         P Einf. in physisch-geographische Geländemethoden (Bibus), 6 Tage, nach Vereinbarung (entspricht 3 SWS)
  Inhalte der Pflichtveranstaltungen im Grundstudium

  Modul Mathe A:

                       Mathematik I und II für Naturwissenschaftler (Pommer)
Inhalt (nur Mathe I !):
Kapitel 1: Mengen und Funktionen Sin, cos, tan, exp, ebene Polarkoordinaten, Stetigkeit, Grenzwerte.
Kapitel 2: Differentiation. Ableitungsregeln, vollständige Induktion, Satz v. Taylor, exp-, sin-, cos-
Reihe, Extremwertbestimmung, partielle Ableitungen, vollständiges Differential.
Kapitel 3: Umkehrfunktionen. Arcsin, arctan, ln, log, Hyperbelfunktion und Umkehrungen, Ableitung
von Umkehrfunktionen.
Kapitel 4: Integration. Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung, partielle Integration durch
Substitution und Partialbruchzerlegung, die wichtigsten Grundintegrale; Differentialgleichungen 1. Ord-
nung (lineare), Trennung der Variablen.
Kapitel 5: Kapitel: Vektorrechnung. Lineare Abhängigkeit im R3 Skalarprodukt, Kreuzprodukt
Kapitel 6: Matrizen, Determinanten. Lineare Gleichungen. Matrixprodukt, Entwicklung von Determinan-
ten, Inverse einer Matrix, Determinatensätze, Gaußscher Algorithmus, Lösbarkeit von Systemen linea-
rer Gleichungen. Basis des Rn.
Kapitel 7: Differentation und Integration von Funktionen im mehreren Variablen. Extremwertbestimm-
ung, Ausgleichsgerade, Integration für bestimmte Gebiete im R2 und R3. Transformation auf ebene und
räumliche Polarkoordinaten.
Kapitel 8: Permutationen, Kombinationen. Binomial-Koeffizienten, Binomischer Lehrsatz.
Kapitel 9: Wahrscheinlichkeitsrechnung. Endl. Wahrscheinlichkeitsräume, Bernoullischema, Grenz-
wertsätze.

                                  Mathematik I für Biologen (Hadeler)
Inhalt: In diesem Teil der Vorlesungsreihe wird eine elementare Einführung in die Differential- und Inte-
gralrechnung gegeben. Stichpunkte: Zahlen, Folgen, Reihen, Konvergenz, reelle Funktionen, Stetig-
keit, Differenzierbarkeit, Kurvendiskussionen und Integration.


                                 Mathematik II für Biologen (Hadeler)
Inhalt: Die zweite Vorlesung gibt eine Einführung in die beschreibende und beurteilende Statistik. Zu-
nächst werden die Grundbegriffe der Kombinatorik und der Stochastik erarbeitet. Anhand konkreter
biologischer Experimente werden darin statistische Verfahren untersucht. Die Teilnehmer sollen in die
Lage versetzt werden, einfache Messreihen auswerten und Ergebnisse mit statistischen Mitteln beurtei-
len zu können.


                                    Mathematik III für Biologen (N.N.)
Inhalt: Viele Phänomene der Natur lassen sich durch einfache Modelle gut erklären. In der Vorlesung
werden die mathematischen Methoden an einfachen Beispielen eingeführt und dann auf kompliziertere
Systeme angewendet. Dabei werden Grundlagen über Dynamische Systeme und über gewöhnliche
Differentialgleichungen erarbeitet.

                                    Geo-Mathematik (Liedl, Keppler)
Diese Lehrveranstaltung soll zeigen, wie die in den Mathematik-Vorlesungen der Semester 1–3 behan-
delten Grundlagen zur Lösung quantitativer geowissenschaftlicher Fragestellungen herangezogen
werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Bildung und der Einsatz einfacher mathematischer Mo-
delle beispielsweise für Diffusion, Wärmetransport, Grundwasserströmung, Gesteinsdeformation, Seis-
mologie und die Stabilität von Mineralen.
Unter Verzicht auf mathematisch exakte Beweisführungen soll die Vorlesung die Umsetzung der
mathematischen Grundlagen vermitteln. Die Übungen dienen der Bearbeitung bzw. Besprechung an-
wendungsbezogener Aufgaben aus den genannten Gebieten.


                                                   17
  Wahlpflichtmodul Mathe B:

                                         Lineare Algebra (Kaup)
Inhalt: In der Linearen Algebra I wird (nach kurzen Einführungen in die wichtigsten benutzten Grundbe-
griffe wie Gruppen, Ringe, Körper) vornehmlich die Theorie der Vektorräume und ihrer linearen Abbil-
dungen behandelt. Wert gelegt wird dabei auch auf den algorithmischen Standpunkt, der für Anwen-
dungen zunehmend wichtiger wird.


                                   Numerische Mathematik (Lubich)
Inhalt: Die Vorlesung führt in grundlegende Verfahren und Denkweisen der Numerischen Mathematik
ein. Folgende Themenkreise werden behandelt: Numerische Integration, Interpolation und Approxi-
mation, Lineare Gleichungssysteme und lineare Ausgleichsrechnung, Nichtlineare Gleichungssysteme
und nichtlineare Ausgleichsrechnung, Verfahren für gewöhnliche Differentialgleichungen.



  Modul Chemie A:

                    Allgemeine und Anorganische Experimentalchemie (Strähle)
Inhalt: Im ersten Teil der Vorlesung wird der Aufbau der Atome bis hin zum Orbitalmodell besprochen.
Es folgen Kapitel über die Arten der chemischen Bindung, die Säure-Base-Theorie und Reduktions-
Oxidations-Reaktionen einschließlich einiger Grundlagen der Elektrochemie. Im zweiten Teil der Vorle-
sung werden die Elemente der einzelnen Hauptgruppen des Periodensystems sowie ihre wichtigsten
Eigenschaften und Verbindungen behandelt und anhand von Versuchen demonstriert.

                           Einführung in die Physikalische Chemie ( )
Inhalt:




                              Physikalisch-chemisches Praktikum ( )
Inhalt: Im physikalisch-chemischen Anfängerpraktikum werden 5 Versuche aus den Bereichen phäno-
menologische und statistische Thermodynamik, Elektrochemie und Reaktionskinetik durchge-
führt. Im Begleitseminar zum Praktikum wird der Praktikumstoff in Kurzvorträgen und Rechenübungen
vertieft.




  Wahlpflichtmodul Chemie B:

                             Anorganisch-chemisches Praktikum ( )
Inhalt:




                                                  18
  Modul Physik A:

                                   Experimentalphysik I (Wharam)
Inhalt: Die Vorlesung umfaßt im Wintersemester (Teil I) die Gebiete Mechanik, Wärmelehre, Elektro-
statik und im Sommersemester (Teil II) die Gebiete Elektrizität, Optik, Atom- und Kernphysik. Mehr als
200 Versuche zeigen die Arbeitsweise der Physik, veranschaulichen die Grundlagen der Theorie und
ihre Bedeutung für Biologie und Medizin. Mathematische Methoden werden in allen naturwissenschaft-
lichen Fächern zunehmend angewandt. Die Vorlesung bietet die Gelegenheit, einige kennenzulernen.
Ein ausführliches Skript und eine Sammlung von Übungsaufgaben begleiten Vorlesung und Ergän-
zungsstunde.

                                  Experimentalphysik II (Wharam)
Inhalt:
s.o.


                Praktikum für Naturwissenschaftler (Grossmann, Brendle, Nakel, et al.)
Inhalt: Das Praktikum hat vor allem die Aufgabe, den Stoff der Experimentalphysik-Grundvorlesung zu
vertiefen. Die Teilnehmer sollen deshalb zuvor mindestens eine, besser beide Grundvorlesungen ge-
hört haben. Die Eignung der Bewerber wird durch eine Klausur überprüft!! Die Praktikumsteilnehmer
führen an zehn Tagen jeweils einen Versuch durch. Für jeweils eine Gruppe von zehn bis zwölf
Studenten ist ein Betreuer vorgesehen. Der Betreuer gibt jeweils vor dem Versuch eine Einführung von
ungefähr 45 in Dauer in die theoretischen Grundlagen des Versuchs, in die Experimentier- Methodik
und die Auswerteverfahren. Die Praktikanten haben Gelegenheit, alle damit in Zusammenhang
stehenden Probleme in diesen kleinen Gruppen mit ihrem Betreuer zu diskutieren. Voraussetzung für
die Ausstellung eines Praktikumscheins ist die erfolgreiche Durchführung der 5 (bzw. 7 für Geoöko-
logen) Versuche, die einwandfreie Ausarbeitung der Protokolle und das Bestehen der das Praktikum
abschließenden Klausur. Die Themen dieser Klausur lehnen sich eng an den im Praktikum behandel-
ten Stoff an.



  Wahlpflichtmodul Physik B:

                            Rechenübungen Experimentalphysik I & II ( )
Inhalt: Der Stoff der Experimentalphysik I und II für Physiker (Elektrostatik, Wechselstrom, Schwing-
kreise, elektromagnetische Felder, Maxwell-Gleichungen, Optik) wird durch Rechenbeispiele vertieft.


              Praktikum für Naturwissenschaftler (Grossmann, Brendle, Nakel, et al.)
Inhalt: Nach Absprache mit den Dozenten der Physik können bestimmte Versuche, z.B. aus dem
„physikalischen Praktikum I für Physiker“ gewählt werden. Die Stundenzahl wird nach Anzahl der
Versuche festgelegt (2-4)

                                     Experimentalphysik III ( )
Inhalt: Wellen und Teilchen




                                                  19
                                 Experimentalphysik IV (Clement, Kleiner)
Inhalt: Teil 1: Einführung in die Kern- und Teilchenphysik
--Aufbau der Atomkerne, Kernradien und -massen, Tröpfchenmodell,
--Radioaktivität, Kernspaltung und Kernenergie,
--Wechselwirkung von Strahlung mit Materie, Detektoren, Beschleuniger,
--'Elementarteilchen' und fundamentale Wechselwirkungen.
--( Zur Mitte des Semesters ist eine Exkursion zur GSI Darmstadt vorgesehen )

Teil 2: Einführung in die Festkörperphysik
--Kristallstruktur, Symmetrie und Strukturbestimmung, Bindungskräfte,
--Gitterschwingungen, thermische Eigenschaften des Gitters,
--Fermi-Gas freier Elektronen, Transporteigenschaften in Metallen,
--Energiebänder, Fermiflächen, Halbleiter und Anwendungen, Supraleiter

                                    Theoretische Physik ( )
Empfohlen: Theoretische Physik I (Mechanik), II (Elektrodynamik) oder V (Thermodynamik)




  Modul Biologie A:

                         Einführung in die Geoökologie (Mosbrugger et al.)
Inhalt: Diese Grundvorlesung führt die Studierenden ein in die Grundkonzeption, in die großen Fragen
und Aufgaben der Geoökologie. Sie vermittelt einen Überblick über das „System Erde“ mit seinen
komplexen Vernetzungen und aktuellen anthropogenen Gefährdungen und erläutert den großen
Rahmen, in dem die einzelnen Teildisziplinen (Geowissenschaften, Klimatologie, Biologie, Umwelt-
ökonomie und Management) eingebettet sind.

                         Einführung in die Mikrobiologie (Braun, Götz, Poralla)
Inhalt: In der Vorlesung wird die enorme Bedeutung der Bakterien im Stoffwechselkreislauf der Natur
und in der Biotechnologie behandelt. Im einzelnen geht es um: Mikroben als Gegenstand der For-
schung, als Krankheitserreger, als Produzenten von Nahrungsmitteln, Antibiotika usw.; Kultivierung von
Bakterien, Identifizierungsverfahren, Bau und Funktion der Prokaryontenzellen, Bakterienviren (Pha-
gen), Wachstum von Mikroorganismen, Ernährungstypen, Sterilisationsmethoden, Mikrobiologie der
Lebensmittel, Gärungen, Hygiene. Den Studenten wird ein kleiner Bestimmungsschlüssel zur Unter-
scheidung der behandelten Bakteriengruppen nach morphologischen, strukturellen, physiologischen
und biochemischen Merkmalen an die Hand gegeben.

                Evolution der Organismen (Mosbrugger, Pfretzschner, Roth-Nebelsick)
Inhalt: Die Vorlesung mit Übung führt ein in Bau, Funktion und Evolution der großen Tier- und Pflan-
zengruppen. Die Lehrveranstaltung richtet sich vor allem an Geowissenschaftler und behandelt ent-
sprechend insbesondere die auch fossil dokumentierten Organismengruppen von den Einzellern bis zu
den Wirbeltieren und Landpflanzen. Den Studierenden soll ein funktionelles Verständnis für die Evolu-
tion der wichtigsten „Baupläne“ vermittelt werden.




                                                 20
  Wahlpflichtmodul Biologie B:


                             Evolution der Ökosysteme (Mosbrugger et al.)
Inhalt: Die heutigen marinen und terrestrischen Ökosysteme mit ihrer auffälligen Klimazonierung sind
das Resultat einer langen und hochkomplexen Entwicklungsgeschichte, die ihre Ursache in geologi-
schen/ plattentektonischen, evolutionären und klimatischen Prozessen hat; umgekehrt prägte die Evo-
lution der Ökosysteme auch die Entwicklung des Systems Erde, etwa über Veränderungen von Ge-
steins- und Stoffkreisläufen oder des Klimageschehens. Im Rahmen der Vorlesung wird die Evolution
der großen Biome vom Präkambrium bis heute nachgezeichnet und die sich daraus ergebenden Kon-
sequenzen für das System Erde diskutiert. Die Kenntnis der Entwicklungsgeschichte der Ökosysteme
ist eine Voraussetzung für ein nachhaltiges Ökosystem- und Erdsystem-Management.

                    Botanik (Hampp, Einig, Bauknecht, Guttenberger, Magel, Mayer)
Inhalt: Einführung in die Grundlagen von Bau, Funktion und Entwicklung von Pflanzen (Moose bis
Angiospermen). Strukturelle Merkmale werden dabei in Beziehung zur Aufgabe der betreffenden Or-
gane gesetzt. Parallel zur Besprechung der einzelnen Pflanzenorgane wie Wurzel, Sproß, Blatt, Blüte
werden Entwicklungsabläufe und wesentliche Stoffwechselleistungen dieser Organe dargestellt, wobei
ökologische Aspekte in die Betrachtungen einbezogen werden (strukturelle und physiologische Anpas-
sungen an die jeweiligen Standortbedingungen).
In der mikroskopisch-anatomischen Übung werden Studienanfänger in das mikroskopische Arbei-
ten eingeführt. Bearbeitet werden die histologischen, anatomischen und morphologischen Differenzie-
rungen der Organe der Höheren Pflanzen (Wurzel, Sproßachse, Blatt) unter Berücksichtigung der Zu-
sammenhänge zwischen Struktur und Funktion. Die Angiospermenblüte wird im Zusammenhang mit
dem Bau der verschiedenen Generationen von Moosen, Farnen und Gymnospermen behandelt.

                        Zoologie (Ammermann, Bardele, Engels, Bunke, Rähle)
Inhalt: Die Vorlesung vermittelt einen Überblick des Tierreichs. Im 1. Semester werden die Protisten,
Cnidaria, Plathelminthes, Nemathelminthes, Mollusca und Annelida behandelt. (Die Arthropoda, Echi-
nodermata und Chordata folgen in Zoologie II). Im Vordergrund stehen organismische Baupläne, Ent-
wicklung, Lebensweise, Fortpflanzung, Morphologie und vergleichende Anatomie. Besonderes Gewicht
wird auf die phylogenetischen Beziehungen der Stämme untereinander gelegt.
In der Übung werden die wichtigsten Gruppen der Evertebraten behandelt: Protozoa, Cnidaria, Plat-
helminthes, Nemathelminthes, Mollusca und Annelida. An einigen beispielhaften Vertretern dieser Gru-
ppen werden morphologische, anatomische, histologische oder cytologische Merkmale durch Beobach-
tungen an lebenden Objekten, histologischen Präparaten oder durch Sezieren bearbeitet. Hierbei wer-
den die grundlegenden Funktionen dieser Merkmale besprochen. Fragen zur stammesgeschichtlichen
Bedeutung von Merkmalen, zur systematischen Gliederung und über die phylogenetischen Beziehun-
gen der Gruppen werden auf der Grundlage der Theorie der Phylogenetischen Systematik diskutiert.


  Wahlpflichtmodul Informatik:

                                           Informatik I (Loos)
Inhalt: Einführungsvorlesung für alle Informatik Haupt- und Nebenfächler. Es werden die grundlegen-
den Methoden der Informatik, insbesondere der Programmierung besprochen. Dies beinhaltet neben
Algorithmen und deren Spezifikation und Verifikation auch die Behandlung von Kontrollstrukturen, ele-
mentaren Datentypen und Datenstrukturen, sowie die Verwendung von Softwarebibliotheken. Als
Programmiersprache wird C++ verwendet.

                                     Informatik III (Lange, Reinhardt)
Inhalt: Die Inhalte der Vorlesung Informatik III entstammen der theoretischen Informatik. In einem ers-
ten Teile werden mit Grammatiken und Automaten Elemente der formalen Sprachen behandelt. Der
zweite Teil bietet Konzepte der Berechenbarkeit und der Komplexitätstheorie dar.


                                                   21
                                           Proseminar ( )
Inhalt:
je nach Wahl




  Modul Geowissenschaften A:

                  Allgemeine Paläontologie und Paläoökologie (Mosbrugger, N.N.)
Inhalt: Die Paläontologie befasst sich mit Bau, Funktion und Evolution der fossilen Organismen und
untersucht die Wechselwirkungen dieser fossilen Organismen mit ihrer Umwelt. Paläontologie ist somit
Paläo-Biologie und Paläo-Umweltforschung zugleich, sie bildet ferner eine wichtige „Hilfsdisziplin“ der
Stratigraphie und Sedimentgeologie. Die Vorlesung führt ein in die Grundlagen der Paläontologie und
illustriert Anwendungen in Evolutionsforschung, Stratigraphie, Faziesanalyse, Biogeographie/ Platten-
tektonik, Paläoökologie und Paläoklimatologie.

                Dynamik der Erde (endogene ~: Frisch et al.; exogene ~. Luterbacher)
Inhalt: Exogene Dynamik: Wichtigste Stoffkreisläufe im Bereich der Sedimente; Ablagerungsprozesse
und ihre Produkte im kontinentalen und Marinen Bereich, sedimentäre Lagerstätten.
Zu diesem Vorlesungsteil existiert ein Skript:
LUTERBACHER, H.P. (2000): Allgemeine Geologie: Exogene Dynamik. – Tübinger Geowissenschaftliche
Arbeiten, Skripten, Bd. 3, 114 S.

Endogene Dynamik: Es werden die von erdinneren Kräften gesteuerten Prozesse in ihren Grundzügen
behandelt (Plattentektonik, Magmatismus, Metamorphose, Tektonik und Gebirgsbildung). Der Aufbau
der Erde und physikalische Methoden der Geowissenschaften (Seismik, Schwere, Magnetik) sind
ebenfalls Stoff der Vorlesung.

                    Allgemeine Mineralogie (Keppler, Berthold) [alter Kommentar]
Inhalt: Einführung in Struktur und Eigenschaften von Mineralen & Kristallen. Kristallsymmetrie und
Strukturbestimmung mit Röntgenbeugung, Kristallchemie wichtiger Minerale, physikalische Eigen-
schaften von Mineralen, spektroskopische Methoden, Grundzüge der Thermodynamik (Stabilitäten,
Phasendiagramme), Kinetik (Diffusion, Kristallisation) und Mineraloberflächen. Beziehungen zwischen
Mineraleigenschaften und geologischen Prozessen werden exemplarisch erläutert (Gesteinsdeforma-
tion, Paläomagnetismus, Seismik, Struktur des Planeten Erde)



  Modul Geowissenschaften B:

                        Einführung in die Petrologie (Markl) [alter Kommentar]
Inhalt: Überblick über die magmatische / metamorphe Gesteinbildung, Einteilung der Gesteine nach
ihren Bildungsprozessen. Geodynamik in Verbindung mit Metamorphose und Magmatismus. Graphi-
sche Darstellung metamorpher Paragenesen an den Beispielen Metapelit, Metabasalt und Meta-Ultra-
basit. Kristallchemie wichtiger gesteinsbildender minerale. Kurze Einführung in die systematische
Mineralogie.
Übungen: Dünnschliffmikroskopie und makroskopische Bestimmung wichtiger Gesteinsarten.




                                                  22
                             Karten und Profile (Frisch, Bons, Kuhlemann)
Inhalt: Konstruktion und Interpretation geologischer Karten und Profile, ausgehend von einfachen zu
zunehmend komplizierteren Lagerungsverhältnissen (horizontale und schräge Lagerung, Diskordan-
zen, Störungen wie Ab-, Auf- und Überschiebungen, einfache und komplizierte Falten), Handhabung
des Gefügekompasses.

                      Einführung in die Geochemie (Siebel, Taubald, Vennemann)
Inhalt: Streifzug durch die Geochemie:
   – Elemente: Entstehung, Einteilung, Verteilung
   – Isotope: * Grundlagen der Altersbestimmung
                  * Einführung in die stabile Isotopengeochemie
   – Grundlagen der Umweltgeochemie


                       Erdgeschichte (Kuhlemann, Nebelsick) [alter Kommentar]
Inhalt: Die Vorlesung führt in das Grundwissen der Erdgeschichte ein. Sie behandelt:
1. Die Einteilung der Erdgeschichte in Zeitabschnitte (Systeme), aus denen typische Schichtfolgen
(Formationen) vorgestellt werden.
2. Plattenbewegungen, welche die Gebirge und Sedimentbecken in Europa erzeugen und die Paläo-
geographie und das Klima bestimmen.
3. Die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt, wobei jene Gruppen hervorgehoben werden, die als
Zeitmarken dienen.

                                      Biokreisläufe (Mosbrugger)
Inhalt: Die Biosphäre ist das entscheidende Merkmal des Planeten Erde. Sie moduliert im wesentlichen
alle großen oberflächennahen Stoffkreisläufe, etwa des Wassers, des Kohlenstoffs, Stickstoffs, Schwe-
fels und Phosphors. Die Organismen beeinflussen damit die Geosphäre grundlegend und bis in große
Tiefen (deep biosphere). In der Vorlesung werden die geo-relevanten Stoffkreisläufe, die durch die Bio-
sphäre geprägt werden, besprochen und ihre Bedeutung für die Dynamik des Systems Erde diskutiert.




  Inhalte der Wahlpflichtveranstaltungen im Grundstudium



  Wahlpflichtmodul Geologie:

                              Sedimentgeologie I: Grundlagen (Aigner)
Inhalt: Einführung in sedimentäre Geologie: Entstehung und Eigenschaften von sedimentären Kompo-
nenten, Gesteinen und Lagerstätten. Sedimentäre Prozesse und Strukturen. Mit Übungen; wird durch
halbtägige Geländeübungen ergänzt.
Schlüsselkonzepte sind das HJULSTRÖM-Diagramm und das „flow-regime“-Diagramm-

          Einführung in die Angewandte Geologie (Teutsch, Grathwohl) [alter Kommentar]
Inhalt: Grundlagen der Hydro- und Ingenieurgeologie. Die Vorlesung vermittelt theoretische Grund-
lagen der Grundwasserhydraulik, Bodenmechanik und Bodenphysik, die jeweils durch Übungen bzw.
praktische Fallbeispiele ergänzt werden.




                                                  23
                                Einführung in die Geophysik (Appel)
Die Vorlesung verfolgt drei Aspekte: (1) Es werden wichtige geophysikalische Phänomene (hier be-
schränkt auf: Schwerefeld, Magnetfeld) und Methoden (hier beschränkt auf: Seismik, Elektrik) behan-
delt, um einen Überblick über die Allgemeine und Angewandte Geophysik zu vermitteln. (2) Anwen-
dungsbeispiele in der Geologie (z.B. Plattenbewegungen, Exploration, Hydrogeologie) werden vorge-
stellt, um die Querverbindungen zu anderen geowissenschaftlichen Disziplinen aufzuzeigen. (3) Einige
Details (z.B. Seismometer-Prinzip, Wellenausbreitung) werden eingehender betrachtet (d.h. physikali-
scher, mathematischer, meßtechnischer Hintergrund), um die Anforderungen und Arbeitsweisen der
Geophysik exemplarisch zu konkretisieren.
Notenvergabe: Klausur bzw. mündliche Prüfung

                           Regionale Geologie von SW-Deutschland (Aigner)
Inhalt: Erd- und Landschaftsgeschichte des Südwestdeutschen Raumes und ihre praktische Bedeutung
(Rohstoffe, Wasser, Umwelt, Raumplanung, etc.). Exemplarisches Aufzeigen geologischer Prozesse
und erdgeschichtlicher Grundmuster anhand regional erfassbarer Beispiele („Geologie zum Anfas-
sen“). Für Anfänger, Nebenfächler, Studienortwechsler. Wird durch Geländekurse ergänzt, die termin-
lich und inhaltlich mit dem Vorlesungszyklus abgestimmt sind.

                                         Plattentektonik (Frisch)
Inhalt: Konzept der Plattentektonik und ältere Thesen, Definition der Platten, Plattenbewegungen. Aus-
führliche Darstellung der plattentektonischen Erscheinungen: Grabenbrüche, Mittelozeanische Rücken
und Ozeane, Passive und Aktive Kontinentränder, Inselbogensysteme und Tiefseerinnen, Transform-
störungen, Terranes, Plattentektonik und Gebirgsbildung, Plattentektonik im Präkambrium.




  Wahlpflichtmodul Mineralogie:

                            Auflichtmikroskopie & Lagerstätten (Neumann)
Inhalt: - Überblick über endogene und exogene erzbildende Prozesse. Systematik von Erzlager- stätten
nach ihrer Genese und ihrem Gesteinsverband.
- Überblick über wichtige Lagerstättentypen (Zusammensetzung, Bildungsbedingungen, Form und
  Größe, Erzgehalte, wirtschaftliche Bedeutung etc.)
- Theoretische Grundlagen auflichtmikroskopischer Untersuchungen
- Eigenschaften, Zusammensetzung und Verwendung wichtiger erzbildender Minerale
Übung: Mikroskopische Bestimmung der wichtigsten Erzminerale; Mikroskopische Untersuchungen von
polierten Erzanschliffen im Auflichtmikroskop (qualitative Beobachtungen von Farbeindruck, Reflek-
tionsvermögen, Bireflektanz, Innenreflexe, Anisotropieeffekte, Verzwillingungen, Mineralbestand und
Gefüge).

                                    Phasendiagramme (Nickel)
Inhalt: - Thermodyn. Grundlagen - Phys.-Chem. Grundlagen - Unäre, binäre und ternäre Phasen-
diagramme - Kellog's- und Ellinghamdiagramme – Konstruktion - Isotherme Schnitte - T-K-Schnitte –
Interpretation


                          Einführung in die Angewandte Mineralogie (Nickel)
Inhalt: - Definitionen - Natursteine - Baustoffe – Bindemittel - Traditionelle Werkstoffe - Feuerfest -
Monokristalle




                                                    24
                         Einführung in die Umweltmineralogie (Haderlein)
Inhalt: Bedeutung von Mineralien für biogeodynamische Prozesse in Boden und Grundwasser sowie
für das Schicksal von Schadstoffen (Sorption, Transformation). Vorlesung mit Übungen und Fallbei-
spielen


                             Einführung in die Mineralphysik (Keppler)
Inhalt: Kombination aus Vorlesung und Übung. Die physikalischen Eigenschaften werden anhand
einzelner Minerale demonstriert und diskutiert. Die Veranstaltung bietet dabei auch Gelegenheit zum
Kennenlernen seltener Minerale.




  Wahlpflichtmodul Paläontologie:

                         Evolution der Pflanzen (Mosbrugger, Roth-Nebelsick)
Inhalt: Pflanzen bilden die Grundlage nahezu aller Ökosysteme und haben die Entwicklung des Sys-
tems Erde wesentlich geprägt. Die Vorlesung vermittelt eine Übersicht über die Evolution der pflanz-
lichen Organismen und der Vegetation bzw. terrestrischen Ökosysteme vom Präkambrium bis heute.
Besonderes Gewicht wird dabei auf ein „Kausalverständnis“ dieser Evolution und auf die Konstruktion
bzw. Funktion der Organismen gelegt. Behandelt werden zunächst die „ursprünglichen Pflanzen-
gruppen“ von den Einzellern und Algen über die frühen Landpflanzen bis zu den Farnpflanzen mit den
Bärlappen, Farnen und Schachtelhalmen; anschließend werden die Progymnospermen und Samen-
pflanzen (Gymnospermen und Angiospermen) besprochen.


                         Paläobiologie terrestrischer Wirbeltiere (Pfretzschner)
Inhalt: Einführung in die Wirbeltierpaläontologie. Aufbau und Funktion des Wirbeltierskelettes, Anpas-
sungen an verschiedene Ökotypen, Wachstum, Einbindung in das Ökosystem, Wechselwirkung mir
anderen Organismen, Koevolution, Evolution von Wirbeltieren, Phylogenie, Zusammenhänge zwischen
der Evolution von Wirbeltieren und der geologischen und klimatologischen Entwicklung der Erde, Erhal-
tung von Wirbeltieren. Alle diese Themen der Paläobiologie werden exemplarisch an bestimmten
Wirbeltiergruppen diskutiert.

                             Einführung in die Mikropaläontologie (Heinz)
Inhalt: Der Kurs gibt eine Einführung in die Arbeitsmethoden und Anwendungsbereiche der Mikropalä-
ontologie. Am Beispiel rezenter und fossiler Foraminiferen wird in die Biologie, Phylogenie, Stratigra-
phie und Ökologie der Protisten eingeführt. Aufbauend auf der Kenntnis der Gehäusemerkmale (Bau-
plan, Baumaterial, Schalen-Ultrastruktur) vermittelt der Kurs einen Überblick über die wichtigsten Gat-
tungen und deren ökologische Aussagekraft. Diese Kenntnis wird im Übungsteil auf Faunen aus unter-
schiedlichen Schelf- und Tiefseeablagerungen angewandt. Ziel ist es, Rückschlüsse auf das Alter der
Proben sowie die Umwelt- und Klimabedingungen zur Zeit der Ablagerung treffen zu können.

                                          Invertebraten ( )
Inhalt:




                                                  25
  Wahlpflichtmodul Geographie:


                            Einführung in die physische Geographie (Pfeffer)
Inhalt: Beispielhafte Erläuterungen zu Arbeitsweisen und Methoden der Physischen Geographie,
besonders hinsichtlich Zusammenwirken einzelner Geoparameter im Geoökosystem. Nach ökologi-
schen Betrachtung eines Schönbuchtales mit Behandlung der Grundbegriffe der Geo- und Biowissen-
schaften werden die einzelnen Teillandschaften Deutschlands mit Relief, Reliefgenese und Böden
vorgestellt. Es schließt sich eine globale Übersicht zu den wichtigsten Ökozonen an.

                                       Geomorphologie (Borger)
Inhalt: Grundlagen der Geomorphologie: Gesteine und geologische Strukturen, Tektonik, Verwitterung
und -prozesse, Wasserhaushalt, Flüsse, Erosion, Talformen, Karstformen und –hydrologie, Flächen-
bildung, glaziale und periglaziale Formen, geographische Zonen der Erde, Böden und bodenbildende
Prozesse
Methodisches Vorgehen: Ein Teil des Seminars wird im Gelände stattfinden, wo vor Ort auch ein Teil
der Grundkenntnisse vermittelt wird. Die Teilnahme an den zwei Exkursionen, die im Rahmen des Se-
minars stattfinden werden, sind daher Pflicht. Zur Übung ist im Verlauf des Semesters von jedem Teil-
nehmer ein Kurzreferat (10 Minuten) zu besprochenen physisch geographischen Themen anzufertigen.

                             Seminar zur physischen Geographie ( )
Inhalt:




  Hauptstudium des Studienganges „Geowissenschaften“

  Pflichtveranstaltungen des Hauptstudiums:



  Basismodul Geologie:

                            Sedimentgeologie II: Faziesanalyse (Aigner)
Inhalt: Methoden der Fazies- und Sequenzanalyse (Aufschluß, Bohrkern, Bohrlockmeßkurven, Seis-
mik). Faziesmodelle und genetische Stratigraphie. Überblick über die wichtigsten kontinentalen und
marinen Ablagerungsräume, ihre Prozesse und Produkte. Mit Übungen und Fallbeispielen.
Schlüsselkonzept: WALTHER’sches Faziesgesetz. Wird durch Geländeübungen ergänzt.

                                      Strukturgeologie (Bons)
Inhalt: Tektonische Vorgänge spielen bei Gebirgsbildungen eine hervorragende Rolle, sind aber auch
in nicht orogenen Gebieten von Bedeutung. Die Vorlesung bringt eine Vertiefung in die Materie, von
der Großtektonik bis ins Mikrogefüge.




                                                 26
                     Regionale Geologie z.B. Geologie Europas (Neugebauer)
Inhalt: Demonstration plattentektonischer Vorgänge am Beispiel Europas. Gleichzeitig Übersicht über
die regionale Geologie Europas. Europa entsteht durch eine Reihe von Wilson-Zyklen, welche zuerst
einen präkambrischen Urkern formen, dem dann in phanerozoischer Zeit neue Zonen durch den kale-
donischen, variszischen sowie alpidischen orogenen Zyklus angegliedert werden. Darin zeigt sich, wie
verschieden Wilson-Zyklen ablaufen können. Paläogeographische Karten zeigen die Komplexität und
hohe Geschwindigkeit der plattentektonischen Abläufe. Die geologischen Befunde der einzelnen
Regionen Europas wie z.B. Schichtfolgen, Magmatismus, Orogenbildung, geophysikalische Daten
werden in den plattentektonischen Werdegang eingeordnet.

                             Seminar zum externen Praktikum (Appel et al.)
Inhalt: Sowohl im Diplom- als auch im Bachelor-Studiengang muß ein 2-monatiges Praktikum außer-
halb der Universität absolviert werden. Im Seminar ist darüber in einem Referat mit anschließender
Diskussion zu berichten. Außerdem ist ein schriftlicher Bericht zu verfassen. Diese Berichte werden
gesammelt und sind allen Studierenden als Informationsquelle zugänglich. Die Teilnahme am Seminar
ist für die Studierenden als Quasi-Pflichtveranstaltung zu sehen, die sie regelmäßig besuchen sollten,
um so von den Erfahrungen der KommilitonInnen hinsichtlich der Berufspraxis zu profitieren. Die Vor-
stellung des eigenen externen Praktikums im soll darüber hinaus zur Förderung von Schlüssel-
qualifikationen beitragen (Selbstdarstellung etc.)
Notenvergabe: Bewertung des Referats, der Diskussion und des schriftlichen Berichts




  Basismodul Mineralogie A:

                                   Metamorphe Petrologie (Markl)
Inhalt: Metamorphe Petrologie für Fortgeschrittene:
   – Zusammenhang zwischen Gesamtgesteins-Zusammensetzung und Mineralparagenesen
   – Behandlung verschiedener Gesteinstypen
   – Graphische Darstellung metamorpher Reaktionen


                                   Magmatische Petrologie (Markl)
Inhalt: Magmatische Petrologie für Fortgeschrittene:
   – Typen von Schmelzen
   – Wie entstehen Schmelzen
   – Welche Parameter bestimmen die Kristallisation von Schmelzen
   – Internbau von Schmelzen
   – Ausgewählte Beispiele magmatischer Gesteine und ihre Petrogenese


                Isotopengeochemie I (radiometrische Altersbestimmungen) (Satir)
Inhalt: Es werden sowohl theoretische Grundlagen, als auch methodische Aspekte zur radiometrischen
Altersbestimmung und Isotopengeocheme, sowie die Anwendung der Methoden auf sedimentäre,
magmatische und metamorphe Gesteine behandelt. Die Auswertung und Interpretation von Isotopen-
daten werden in den Übungen praktiziert


                                     Allgemeine Geochemie ( )
Inhalt:




                                                  27
  Basismodul Mineralogie B:

              Isotopengeochemie II: Einführung in die Geochemie stabiler Isotope (Satir)
Inhalt:
   –      Was ist Isotopenfraktionierung?
   –      Definition einiger Begriffe, Isotopentrenneffekte.
   –      Standards, Präparationstechniken für Wasserstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff & Schwefel.
   –      Gleichgewichtssysteme, Isotopenthermometrie, Fraktionierungsmechanismen.
   –      Anwendung der stabilen Isotope (Fallstudien).
   –      Paläothermometrie, magmatische Gesteine, metamorphe Gesteine.
    –     Paläoklima und Isotopie

                       Werkstoffe I (Processing keramischer Werkstoffe) (Nickel)
Inhalt:
   –      Strukturen keramischer Phasen
   –      Rohstoffe
   –      Formgebung
   –      Aufbereitung
   –      Bearbeitung
   –      Sintern
   –      CVD
   –      Beschichtung

                            Werkstoffe II (Werkstoffeigenschaften) (Nickel)
Inhalt: Eigenschaften nichtmetallisch-anorganischer Werkstoffe. Mechanische Eigenschaften (Elasti-
zität, Festigkeit, Bruchzähigkeit, unterkritisches Risswachstum, Zuverlässigkeit, Ermüdung, Deforma-
tion, Härte) Thermomechanik, Verschleiß, Korrosion, Leitfähigkeit, Magnetisierbarkeit, optische Eigen-
schaften, Biokompatibilität




  Methodenmodul „Geowissenschaftliche Analytik“:

                             Röntgenographie und Spektroskopie (Keppler)
Inhalt: Röntgenographie:
Erzeugung von Röntgenstrahlen, Beugungstheorie, experimentelle Methoden der Röntgenbeugung,
qualitative und quantitative Phasenanalyse, Bestimmung von Gitterkonstanten, Bestimmung einfacher
Strukturen (Atomlagen), spezielle mineralogische Anwendung, Korngrößenbestimmung, Kompressi-
bilität und thermische Ausdehnung, Elektronenbeugung, Neutronenbeugung
Spektroskopie:
Quantenmechanische Grundlagen, Konstruktion von Spektrometern, optische/elektronische Spektros-
kopie, Schwingungsspektroskopie, Mössbauer-Spektroskopie, Röntgen-Absorptions-Spektroskopie,
Elektronenspinresonanz, Kernresonanz, Anwendungen auf Strukturbestimmung, chemische Analytik,
physikalische Eigenschaften, Fernerkennung

                                    Geochemie und Mikrosonde ( )
Inhalt:




                                                    28
  Methodenmodul „Geoinformatik“:

                             Programmierkurs, z.B. FORTRAN 90 (Liedl)
Inhalt: Die Lehrveranstaltung dient dazu, Grundlagen in der Programmierung mit FORTRAN zu ver-
mitteln. FORTRAN ist eine der häufigsten verwendeten Programmiersprachen für die Computersimu-
lation von Strömungs- und Transportprozessen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.
Die Vorlesung behandelt folgende Themen: Datentypen, Anweisungen, Ein- und Ausgabe, Schleifen,
Fallunterscheidungen, statische und dynamische Felder, Unterprogramme. In den Übungen sollen
kleine FORTRAN-Programme erstellt werden, die sich mit der Lösung vereinfachter Probleme aus den
Angewandten Geowissenschaften befassen.
Die Veranstaltung wendet sich an Anfänger, d. h. es werden keine Programmierkenntnisse
vorausgesetzt. Erfahrungen im Umgang mit PCs sind allerdings durchaus hilfreich.

                Fernerkundung (diverse Dozenten der Geowissenschaftlichen Fakultät)
Inhalt: je nach Wahl der Lehrveranstaltung, auch aus dem Angebt des geographischen Instituts



                      GIS (diverse Dozenten der Geowissenschaftlichen Fakultät)
Inhalt: je nach Wahl der Lehrveranstaltung, auch aus dem Angebt des geographischen Instituts (In der
Geographie werden verschiedene GIS-Kurse angeboten).



                     Modellierung und Simulation = Beckenanalyse II (Suess)
Inhalt:



                                  Visualisierung = GoCAD (Suess)
Inhalt:




  Methodenmodul „Feld- und Labormethoden der Angewandten Geologie“

                            Laboratory Techniques (Ptak) [alter Kommentar]
Contents: An understanding of the characteristics of unconsolidated and consolidated deposits is a
prerequisite for the planning and undertaking of ground works, earth works or construction engineering.
These characteristics are usually determined using the normalised laboratory experimental methods
presented in this course. The course includes an introduction lecture, laboratory investigations and
evaluation of the relevant parameters.

                                          Feldversuche ( )
Inhalt:



                                     Spezialveranstaltung ( )
Inhalt: auch aus Angebot des Master-Studienganges „Applied Environmental Geoscience“
 siehe Internet



                                                  29
  Methodenmodul „Geobiologie/Paläontologie“:

                              Elektronenmikroskopie und EDAX ( )
Inhalt:



                                 Stratigraphie und Datierung ( )
Inhalt:



                                   Aufbereitungsmethoden ( )
Inhalt:



                             Statistische Auswerteverfahren (Pfretzschner)
Inhalt: Einführung in die Statistik für paläontologische Anwendungen. Beschreibende Statistik, Explo-
rative Statistik, monovariable Statistik, Stichproben-Planung, Testverfahren, bivariable Statistik
(Korrelation, Regression), ANOVA, Überblick über multivariate Verfahren, Zeitreihenanalysen und
Spektralanalysen. Die besprochenen statistischen Verfahren werden für EXCEL und SPSS dargestellt,
von der Dateneingabe bis zur Grafik. Jeder Schritt wird besprochen. Der mathematische Hintergrund
wird anschaulich erklärt. Alle Beispiele entstammen paläontologischen Fragestellungen.
Alle Verfahren werden an Übungsdateien von den Teilnehmern an PCs durchgeführt. Jeder Teilnehmer
erhält einen Statistik-Navigator (Tabelle zur Orientierung über die Anwendung der verschiedenen
statistischen Verfahren) und eine Zusammenstellung der wichtigsten statistischen Tests (inklusive An-
wendungsvorschriften, Beispielen und Tabellen).

                                  Geobiochemische Proxies ( )
Inhalt:



                                Bildanalyse und -verarbeitung ( )
Inhalt:




                                                 30
  Aufbauveranstaltungen der jeweiligen Vertiefungsrichtungen (Wahlpflicht):

  ABSCHLUß „GEOLOGIE“:

  Vertiefungsrichtung „Sedimentgeologie“


  Aufbaumodul „Sedimentgeologie A“:

                    Applied Sedimentary Geology: Carbonate Systems (Aigner)
Contents: Applications of carbonate geology to reservoir and aquifer characterisation: fluid flow and
porosity, sequence analysis, borehole cores and logging, correlation, seismostratigraphy, diagenesis
and hydrogeology. With many exercises and case studies.


                      Applied Sedimentary Geology: Clastic Systems (Aigner)
Contents: Applications of clastic sedimentology to reservoir and aquifer characterisation: fluid flow and
basin stratigraphy, depositional systems and hydrology, borehole core and logging analysis, seismo-
stratigraphy, sequence stratigraphy. With many exercises and case studies.


                                   Bohrkern-Analyse (Aigner)
Inhalt: Übungen zur Beschreibung von Bohrkernen hinsichtlich Lithologie, Poroperm-Verteilung, Fazies,
Sedimentstrukturen, Sequenzen und ihre Interpretation hinsichtlich Ablagerungsbedingungen, Ablager-
ungsräume, Palökologie, genetische Stratigraphie und praktische Bedeutung.


              Karbonate und Mikrofazies-Analyse (Wendt, Kaufmann) [alter Kommentar]
Inhalt: Die Mikrofazieskunde bildet die Grundlage für die Definition der meisten Sediment-Typen und
für die Interpretation ihrer jeweiligen Ablagerungsräume. Sie ist unverzichtbarer Teil der Karbonat-
sedimentologie. Die Lehrveranstaltung bietet anhand von typischen Demonstrationsmaterial eine Ein-
führung in die Mikroskopie von Karbonatgesteinen. An Dünnschliffen rezenter und fossiler Flach- und
Tiefseekalke sowie der wichtigsten Organismengruppen wird gezeigt, wie man Karbonatgesteine auf
ihre Zusammensetzung, Bildung, und Diagenese hin geologisch analysiert und interpretiert.

                                    Sedimentpetrologie (Berthold)
Inhalt:
   – Petrologie der Sedimentgesteine: Verwitterung, Ablagerung und Diagenese vom Standpunkt
        der Mineralogie
   – Tonmineralogie
   – Lösung, Transport, Fällung
   – Thermodynamik wässriger Lösungen
   – Fluid-Gesteinsgleichgewichte


  Aufbaumodul “Sedimentgeologie B“:


                       Energierohstoffe, z.B. Geologie des Erdöls (Luterbacher)
Inhalt: Bildung, Erhaltung und Akkumulation organischer Materie in den Sedimenten. Reifung und
Generation von Kohlenwasserstoffen. Migration und Akkumulation, Bildung von Erdöl- und Erdgasla-
gerstätten. Methoden der Untersuchung organischer Materie in Sedimenten, der Exploration und
Produktion. Typische Beispiele (z.B. Nordsee, Mittlerer Osten, Molasse)


                                                   31
                               Seismische Stratigraphie (Luterbacher)
Inhalt: Nach kurzer Diskussion der Eigenschaften seismischer Reflexionen wird die Arbeitsweise der
Seismischen Stratigraphie (Erkennen von Sequenzen, zeitliche Bedeutung, Faziesanalyse,...) darge-
stellt und anhand von Fallbeispielen geübt.


                                        Beckenanalyse I (Suess)
Inhalt: Diese Vorlesung führt in die Grundlagen der Beckenanalyse ein und zeigt ihre Anwendung mit
Schwerpunkt in der Rohstoff-Forschung. Die Haupt-Themen sind: Beckentypen und ihre Mechanik,
Stratigraphie und die Interpretation geophysikalischer Untersuchungsmethoden sedimentärer Becken.


                                      Beckenanalyse II (Suess)
Inhalt: Es werden an Beispielen quantitative numerische Modellierungsmethoden sedimentärer Becken
erläutert und in praktischen Übungen gezeigt. Die Spanne der Methoden reicht von der volumetrischen
Konstruktion von sedimentären Becken, über Subsidenzmodellierung bis hin zu geodynamischer Mo-
dellen der strukturellen und sedimentologischen Entwicklung von Becken.


                       Industrieminerale und Massenrohstoffe (Neumann)
Inhalt: Genese, Gewinnung und Aufbereitung von Industriemineralen und Massenrohstoffen. Rohstoff-
eigenschaften, Verwendungszwecke, abbau- und umwelttechnische Probleme, Richtlinien, Normen,
Genehmigungsverfahren.


                                        Seismik (Appel, Dietrich)
Inhalt:
siehe Vertiefungsrichtung „Geophysik“


                              Spezielle Methoden z.B. GoCAD (Suess)
Inhalt: GOCAD ist ein geologisches Konstruktionsprogramm mit einer sehr breiten Funktionalität. Das
Einsatzgebiet dieser 3D-Software reicht von strukturgeologischen über angewandt sedimentologischen
hin zu geophysikalischen Anwendung. Eine ernorme Visualisierung ist gepaart mit fortgeschrittenen
geostatistischen Methoden, die die Integration und Auswertung verschiedener Parameter erlaubt. Im
Kurs werden die Grundlagen der Benutzung des Programms anhand von Beispielen erläutert und di-
rekt am Rechner umgesetzt.

                          Seminar z.B. Dynamische Stratigraphie (Aigner):
Inhalt: Wöchentliches Treffen der Arbeitsgruppe Sedimentgeologie. Probleme und Ergebnisse laufen-
der Diplom- und Doktorarbeiten werden diskutiert.


                    Geoelektrik, Elektromagnetik, Bodenradar (Appel, Dietrich)
Inhalt:
siehe Vertiefungsrichtung „Geophysik“


                               Bohrlochgeophysik (Appel, Dietrich)
Inhalt:
siehe Vertiefungsrichtung „Geophysik“



                                                   32
                                       Mikropaläontologie I ( )
Inhalt:
siehe Vertiefungsrichtung „Mikropaläontologie“


                                          Paläoökologie ( )
Inhalt:




  Vertiefungsrichtung „Strukturgeologie“:

  Aufbaumodul „Strukturgeologie“:

                                 Kristallingeologie (Bons, Frisch)
Inhalt: Entstehung von Mikrogefügen bei der Gesteinsdeformation, Verformungs- und Erholungsme-
chanismen in Korngefügen; Temperaturabhängigkeit der Gefügebildung; Geometrie von Gefügebildern.
Neben den theoretischen Grundlagen liegt der Schwerpunkt in der Interpretation mikroskopischer Ge-
fügebilder. Die gezeigten Methoden sind geeignet, aus Dünnschliff-Bildern rasche Information über die
geologischen Rahmenbedingungen und die Kinematik der Deformation zu erhalten.

                     Methoden der Strukturgeologie (Bons) [alter Kommentar]
Inhalt: Übungen zur Vorlesung Strukturgeologie. Statistische Auswertung und Konstruktion am
Schmidtschen Netz, Methoden der Strukturanalyse, der kinematischen Analyse und der Verformungs-
analyse.


                            Konstruktion von Phasendiagrammen (Markl)
Inhalt: Einführung in die quantitative Berechnung von Phasendiagrammen mit moderner Computer-
Software. So lernt man z.B. eigene P-T-Diagramme zu berechnen oder die Zusammensetzung lager-
stättenbildener Lösungen quantitativ abzuschätzen


                                      Thermochronologie (Dunkl)
Content: The thermochronological methods (Ar/Ar, fission track, U-Th/He, optically stimulated lumines-
cence, electron spin resonance) register the thermal evolution of the upper part of the crust. With these
data the vertical displacement of the structural blocks can be traced and also the migration of the
isotherms in the sedimentary basins. Its is especially important for hydrocarbon prospection.
The course is in English, but it can be given in German; depending on the interest of the
participants.

    Seminar Kristallin- und Strukturgeologie = Geodynamik (Arbeitsgruppen der Geodynamik)
Inhalt: Es wird von Doktoranden, Studenten und Dozenten über laufende Arbeiten und die zur Anwen-
dung kommenden Methoden berichtet.


                         Präparationstechniken (Mineralpräparation) (Dunkl)
Inhalt:




                                                   33
                                  Luftbildgeologie (Bons, Kuhlemann)
Inhalt: Prinzip der Luftbildaufnahme, Erscheinungsform vulkanischer, plutonischer, sedimentärer und
metamorpher Gesteine im Luftbild. Bruch- und Faltentektonik im Luftbild. Messung von Höhenunter-
schieden sowie Streich- und Fallwerten, Interpretation von Satellitenbildern, Kartierung auf Luftbildern.




  Vertiefungsrichtung „Angewandte Geologie“:

  Aufbaumodul „Angewandte Geologie A“:

                               Hydrogeology (Teutsch) [alter Kommentar]
Contents: understanding the groundwater occurrence, flow and transport within different geological
environments in crucial for the quantification of available resources and for the assessment of conta-
mination risk. This lecture starts with an introduction of the hydrological cycle, an emphasis is placed on
the quantification of groundwater recharge. The student is then introduced to the concept of aquifers,
aquicludes and aquitars within different geological environments. Following this the principle of ground-
water hydraulics and the problem of parametrisation at various scales is discussed. Using simplified
case studies, practical methods for hydrogeological characterisation within different aquifer types are
discussed. Based on the hydrogeological data, the course emphasises the development of adequate
(contaminant) transport models. In this context the principles of advection and dispersion within homo-
genous and heterogeneous environments are discussed.

                                              Hydraulik ( )
Inhalt:



     Ingenieurgeologie/Bodenmechanik (Geotechnical Engineering) (Vees) [alter Kommentar]
Contents: Understanding the mechanics of soil masses is vital for any type of engineering undertaking
involving earth works. The basic principles of soil mechanics will be covered in this lecture series in-
cluding the classification and identification of soil properties. Practical application of the mechanical
properties of soils is demonstrated by considering road and dam construction as well as foundation
engineering. An emphasis is placed on the effects of groundwater and the construction of deep exca-
vation pits.

                                 Flow Modeling (Liedl, ab SS 03: Kolditz)
Contents: This course provides an introduction to principles of flow modeling approaches in the subsur-
face environment. The following topics, which include the main steps in modeling, will be covered:
numerical solution techniques (finite-difference schemes), code selection and verification, model design
(different types of boundary conditions, grid refinement etc.), model calibration, sensitivity analysis and
model validation. In addition, the modeler’s actions associated with these main steps will be discussed.
In the accompanying tutorial the modeling principles will be applied to simple groundwater flow scena-
rios. Exercises will include the usage of a commercially available modeling software.




                                                    34
  Aufbaumodul „Angewandte Geologie B“:

                              Organic Hydrogeochemistry (Grathwohl)
Contents: Organic Hydrogeochemistry focuses on the transport and fate of organic pollutants in the
environment. The most relevant classes of organic compounds, their origin and fate as well as the
physico-chemical principles required to understand their behavior in the subsurface environment are
introduced. This includes sorption/desorption of organic compounds in soils and sediments, dissolution
behavior of residual non-aqueous phase liquids (e.g. chlorinated solvents and petroleum hydrocarbons)
and the consequences for remediation (e.g. time scales) and risk assessment (emission/imission
rates).

                     Inorganic Hydrogeochemistry (Haderlein) [alter Kommentar]
Contents: In this lecture series the fundamental principles of hydrogeochemistry are covered including
equilibrium relationships, law of mass action acid-base redox reactions, dissolution-precipitation, ad-
sorption, ion exchange, the carbonate system, Eh & ph diagrams, hydrochemical facies, deep ground-
water and brines. Special topics covered include weathering processes, acidification of ground waters
and the fate of heavy metals in soil and groundwater.

                                        Umweltmikrobiologie ( )
Inhalt:



                                          Bodensanierung ( )
Inhalt:



                               Transport Modeling (Liedl, ab SS 03: Kolditz)
Contents: “Transport Modelling“ serves as an introduction to principles of solute transport modelling
approaches in the subsurface environment and represents a continuation of the lectures and tutorials
on ”Flow Modelling“ from the previous semester. Transport models provide a frequently used means of
predicting the spreading of tracers as well as contaminants in the subsurface. Numerical modelling of
inert and reactive solute transport in groundwater is covered by this course focusing on the simulation
of fundamental solute spreading processes, such as advection, dispersion, equilibrium sorption and
first-order decay (biodegradation).
In the accompanying tutorial the modelling principles will be applied to simple solute transport scen-
arios. Exercises will include the usage of a commercially available modeling software.

                              Umweltgeochemie I (Schadstoffe) (Taubald)
Inhalt:
   –      Organische Umweltgeochemie
   –      Schadstoffe, Einteilung, Gefährdungspotential
   –      Schwermetalle im Detail
   –      Bindung, Sorption, Mobilität
   –      Isotope als Umweltdetektive
   –      Beispiele aus der Praxis




                                                    35
  Vertiefungsrichtung „Mikropaläontologie“:


  Aufbaumodul „Mikropaläontologie“:

                     Mikropaläontologie I (Methoden, Foraminiferen) (Luterbacher)
Inhalt: Präparations- und Untersuchungsmethoden, Anwendungen. Morphologie und Taxonomie der
Foraminiferen, stratigraphische, fazielle und paläoozeanographische Bedeutung. Besonderes Gewicht
wird dabei auf die planktonischen und die Großforaminiferen gelegt.


             Mikropaläontologie II (Ostrakoden, Radiolarien, Conodonten) (Luterbacher)
Inhalt: Taxonomie und Morphologie der Ostrakoden, Radiolarien, Conodonten und mikroskopischen
Resten von Makrofossilien (z.B. Schwämme, Echinodermen, Otolithen,...). Wichtigste Vertreter der
Kalkalgen. Stratigraphische und paläoökologische Anwendung.


                                Marines Phytoplankton (Luterbacher)
Inhalt: Einführung in Morphologie, Taxonomie, stratigraphische und paläoökologische Bedeutung der
mikropaläontologisch wichtigsten Vertreter des Phytoplanktons (Diatomeen, Silicoflagellaten, kalkiger
Nannoplankton, Dinoflagellaten, Acritarchen, Chitinozoen, etc.)



  Zu den Kursen „Terrestrische Palynologie“, „Paläoozeanographie“, „Paläoökologie von Mikro-
  fossilien“, „Geosphären-Biosphären-Kopplung“, „Paläoklima I (Klimasysteme)“, „Paläoklima II
  (historische Klimatologie)“, „Paläoökologie“, „Marine Ökosysteme“, „Terrestrische Ökosysteme“,
  „Riffe in der Erdgeschichte“, „Fossilisationsprozesse“, „Wirbeltierpaläontologie“, „Spurenfossilien
  und Ichnofazies“, „Quartärpalynologie“ und „Palynofazies“ siehe Vertiefungsrichtung „Geobiolo-
  gie/Paläontologie“.
  Zu den Kursen „Karbonate und Mikrofazies-Analyse“, „Bohrkern-Analyse“, „Sedimentgeologie II
  (Faziesanalyse)“, „Seismische Stratigraphie“ und „Sedimentpetrologie“ siehe Vertiefungsrichtung
  „Sedimentgeologie“



  Vertiefungsrichtung „Lagerstättenkunde“:


  Aufbaumodul „Lagerstättenkunde B“:

                                 Endogene erzbildende Prozesse ( )
Inhalt:



                        Erzpetrologie und spezielle Erzmikroskopie (Neumann)
Inhalt:
   –      Optische Eigenschaften und charakteristische Kennzeichen von Erzmineralen
   –      Genese und Vorkommen wichtiger Erzminerale
   –      Typische Erzmineralparagenesen, -gefüge und –abfolgen
   –      Quantitative Methoden der Auflichtmikroskopie




                                                   36
                      Lagerstättenbildung im Rahmen der Plattentektonik (Dunkl)
Inhalt:



                                   Erzlagerstättenkunde (Neumann)
Inhalt:
   –      Wichtige Faktoren zur Bewertung potentieller Vererzungen
   –      Systematik von Erzlagerstätten
   –      Mobilisierung, Transport und Absatz von Metallen
   –      Intramagmatische Lagerstätten, Pegmatite, hydrothermale Bildungen
   –      Art und Ausmaß von Nebengesteinsalterationen
   –      Ökologische und soziale Folgen der Rohstoffgewinnung
   –      Erzaufbereitung und Verhüttung
   –      Zukunft der Rohstoffversorgung

                          Isotopengeochemie in der Lagerstättenkunde ( )
Inhalt:



  Zu den Veranstaltungen des Aufbaumoduls „Lagerstättenkunde A“ sowie zur Veranstaltung
  „Industrieminerale und Massenrohstoffe“ siehe Vertiefungsrichtung „Sedimentgeologie“.


  Vertiefungsrichtung „Angewandte Geophysik“:


  Aufbaumodul „Geophysik A“:

                                 Gravimetrie und Magnetik (Appel)
Grundlagen Potentiale und Felder - Gravitationsgesetz - Schwerefeld der Erde - Gezeiten - Federgravi-
meter - Reduktion von Schweredaten - Schwereanomalien mit Beispielen – Modellrechnung mit
Schweredaten - Übung: Messung des vertikalen Schweregradienten und Berechnung von Anomalien
(CIP-Pool) - Magnetisches Dipolfeld - Magnetfeld der Erde - Magnetischer Dynamo - Magnetometer -
Magnetische Anomalien mit Beispielen – Meßwerterfassung, Darstellung und Interpretation von Ergeb-
nissen - Modellrechnung mit magnetischen Daten - Übung: 2D-Messung im Gelände und Profilmes-
sung an Modell im Labor inkl. Auswertung und Interpretation.
Notenvergabe: Eingangstests zu Übungen, Übungsprotokolle, Klausur/mündliche Prüfung

                                      Seismik (Appel, Dietrich)
Elastizitätstheorie: Grundlagen Spannung/Deformation - Wellengleichung ebener Raumwellen (P,S) -
Oberflächenwellen - Ausbreitung, Geschwindigkeit, Absorption, Dispersion von Wellen - Brechung und
Beugung, Reflexions-/Durchlaßkoeffizient - Seismometer/Seismograph - Seismische Quellen - Digitale
Datenerfassung und -bearbeitung - Laufzeitkurven - Refraktionsseismik: Prinzip, ebene und gekrümmte
Schichtgrenzen, Auswertemethoden: Interceptzeit, Plus-Minus, Wellenfronten, GRM, Ray-Tracing -
Hidden-Layer Problem - Reflexionsseismik: Prinzip, Processing (von CSP/CMP-Daten zum Reflexions-
seismogramm, Migration) - Vertical Seismic Profiling: Prinzip - Seismische Tomographie: Prinzip und
Auswertung - Grundlagen der Seismologie (Erdbeben)
Übungen: (1) Wellenausbreitung (Torsionswellen-Modell, Ultraschallmessung), (2) Seismometer
(Messung mit Modellseismometer), (3) Refraktionsseismik (Geländemessung und Auswertung), (4)
Reflexionsseimik (Datenbearbeitung im CIP-Pool).
Notenvergabe: Eingangstests zu Übungen, Übungsprotokolle, Klausur/mündliche Prüfung


                                                  37
                       Geoelektrik, Elektromagnetik, Bodenradar (Appel, Dietrich)
Grundlagen der Elektrik und Elektromagnetik (Coulomb-Gesetz, Potential, Spannung, Feld, Strom,
Leitfähigkeit / spezifischer elektr. Widerstand, Ohm'sches Gesetz, Maxwellgleichungen: Induktions-
gesetz und Ampère'sches Gesetz) - Eigenpotentialmethode - Gleichstrommethoden: Prinzip, Tiefen-
charakterisitiken/Sensitivitätskoeffizienten, Auswertung von   -Kurven, Kartierung, elektrische Tomo-
graphie, Induzierte Polarisation, Beispiele - Elektromagnetische Induktionsmethoden: Darstellung von
Wechselsignalen, Prinzip, Skin-Effekt, Slingram-Anomalie, Transienten-Verfahren, VLFR, Magneto-
tellurik, Beispiele - Bodenradar: Elektromagnetische Wellen, Prinzip, Eindringtiefe, Beispiele -
Übungen: (1) Eigenpotential (Laborversuch), (2) Geoelektrische Tiefensondierung (Gleichstrom;
Geländemessung und Auswertung), (3) Geoelektrische Kartierung (Gleichstrom und Elektromagnetik;
Geländemessung und Auswertung), (4) Geroradar (Demonstration).
Notenvergabe: Eingangstests zu Übungen, Übungsprotokolle, Klausur/mündliche Prüfung



  Aufbaumodul „Geophysik B“:

                                Bohrlochgeophysik (Appel, Dietrich)
Vorstellung bohrlochgeophysikalischer Methoden, v.a. elektrische, radiometrische und akustische/
seismische Verfahren - Auswertung/Interpretation der Daten - Anwendungsbeispiele aus Lagerstät-
tenexploration und Ingenieur-/Hydrogeologie - Ein Übungsnachmittag am Bohrloch mit Messungen der
Gamma-Aktivität, des elektrischen Widerstands und Vertical Seismic Profiling incl. Auswertung.
Grundlagen werden nur zu den radiometrischen Methoden gegeben, Grundlagen für v.a. elektrische
Methoden werden vorausgesetzt (Inhalt der LV Geoelektrik,...).
Notenvergabe: Eingangstest zur Übung, Übungsprotokoll, Klausur/mündliche Prüfung

                         Petrophysik, Statistik, Datenverarbeitung (Dietrich)
Inhalt: Charakterisierung von Locker- und Festgesteinen durch verschiedene petrophysikalische Para-
meter; Vorstellung petrophysikalischer Modelle, welche den Zusammenhang zwischen verschiedenen
Gesteinsparametern beschreiben (z.B. zwischen hydrogeologischen und geophysikalischen Parame-
tern), Grundlagen und Anwendung statistischer Verfahren zur Ermittlung standortspezifischer Relatio-
nen zwischen geophysikalischen und geologischen/geotechnischen Parametern; Einführung in die Auf-
bereitung von flächenhaften Daten - räumliche Darstellung und Weiterverarbeitung von x-y-z-Daten;
Diskussion verschiedener Routinen zur Erzeugung von Isolinienplänen.
Notenvergabe: Klausur bzw. mündliche Prüfung

                          Paläo- und Umweltmagnetik (Appel, Hoffman)
Allgemeine physikalische Grundlagen des Ferromagnetismus - Magnetische Minerale - Messgeräte
und Messtechniken - Paläomagnetismus in Hinblick auf die Anwendung in Tektonik, Stratigraphie und
Strukturanalyse (Probennahme, Messungen, Datenverarbeitung, Interpretation, Beispiele) - Magneti-
sche Parameter als Proxies zur Rekonstruktion von Paläoenvironment und Paläoklima - Magnetisches
Screening und Monitoring von Umweltkontaminationen in Böden und Sedimenten - Aktuelle For-
schungsprojekte. Notenvergabe: Klausur bzw. mündliche Prüfung

                               Projektarbeit (alle Dozenten der Geophysik)
Hier wird eine Art Studienarbeit vergeben mit klar abgegrenzter Zielsetzung. Unter Hilfestellung durch
die Dozenten sollen (1) ein Untersuchungskonzept erarbeitet werden, (2) die notwendigen Messungen
(auch mit mehreren Methoden) durchgeführt werden, (3) eine Auswertung erfolgen sowie (4) ein Ab-
schlußbericht mit Interpretation erstellt werden. Ziel der Projektarbeit ist ein erstes Heranführen an
selbständiges wissenschaftliches Arbeiten und die Einbindung in die Arbeitsgruppe Geophysik
Notenvergabe: Bewertung des Abschlußberichts




                                                  38
  Vertiefungsrichtung „Geobiologie/Paläontologie“:


  „Aufbaumodul A“:

     Paläobotanik I: Niedere Pflanzen (Algen- & Sporenpflanzen) (Mosbrugger, Roth-Nebelsick,
                                               Schneck)
Inhalt: Aufbauend auf der Vorlesung „Evolution der Pflanzen“ wird in dieser Lehrveranstaltung (Vorle-
sung mit Übung) die Entwicklung der Pflanzengruppen vom Präkambrium bis heute vertieft behandelt
und anhand der konkreten, vielfältigen und oft widersprüchlichen Fossilbelege dokumentiert. Die Stu-
dierenden sollen nicht nur mit dem Fossilmaterial, sondern auch mit der wissenschaftlichen Komplexi-
tät der Pflanzenevolution vertraut gemacht werden. Der 1. Teil befaßt sich mit den „ursprünglichen
Pflanzengruppen“ von den Einzellern und Algen über die frühen Landpflanzen bis zu den Farnpflanzen
mit den Bärlappen, Farnen und Schachtelhalmen. Der 2. Teil ist den Progymnospermen und Samen-
pflanzen (Gymnospermen und Angiospermen) gewidmet.

              Paläobotanik II: Höhere Pflanzen (Gymnospermen & Angiospermen)
                              (Mosbrugger, Roth-Nebelsick, Schneck)
Inhalt:
siehe Paläobotanik I


                                   Terrestrische Palynologie ( )
Inhalt:



                        Wissenschaftliches Arbeiten und Präsentieren ( )
Inhalt:



     Spezielle Paläontologie der Invertebraten I: Porifera, Cnidaria, Protostomia I (Nebelsick)
Inhalt:



          Spezielle Paläontologie der Invertebraten II: Protostomia II, Deuterostomia ( )
Inhalt:



                            Biomineralisation und Ultrastrukturen ( )
Inhalt:



                               Aktuelle Themen der Biogeologie ( )
Inhalt:




                                                 39
                 Paläontologie der Wirbeltiere I: Fische und Amphibien (Pfretzschner)
Inhalt: Einführung in die Evolution der Wirbeltiere. Agnatha, Placodermi, Knorpelfische, Knochenfische, Landgang
der Wirbeltiere, frühe Amphibien, paläozoische Amphibien. Behandelt wird die Evolution der versch. Linien, die
Anpassung an ihre Lebensräume, Ernährung, Fortpflanzung, Verhalten und Funktionsmorphologie sowie spe-
zielle Themen, wie die Funktion und Evolution des Gehörs. Die Vorlesung liefert nicht nur eine Formenkunde,
sondern auch eine Fülle biologischer Hintergrundinformationen, die es erlauben, die besprochenen fossilen
Wirbeltiere als Lebewesen ihrer Umwelt zu verstehen. Weiterhin kann an Wirbeltieren besser als an den meisten
anderen Tiergruppen die Evolution von Großgruppen und die Anpassung einzelner Arten diskutiert werden, so
dass diese Themen im Vordergrund stehen.

                  Paläontologie der Wirbeltiere II: Reptilien und Vögel (Pfretzschner)
Inhalt: Die paläozoischen und modernen Amphibiengruppen werden vorgestellt und ihre Anpassungen an die
verschiedenen Lebensräume diskutiert. Hierbei werden vorwiegend die Fortbewegung, die Ernährung und die
Sinnesleistungen, speziell das Gehör berücksichtigt. Die Entstehung der Reptilien sowie die verschiedenen Ra-
diationen und Entwicklungslinien der Reptilien werden abgehandelt. Die hier besprochenen Gruppen umfassen
vor allem die primitiven Reptilien, die Schildkröten, Ichthyosaurier, Plesiosaurier, Thecodontier, Krokodile, Flug-
saurier, Dinosaurier, Brückenechsen, Eidechsen und Schlangen. Die einzelnen Gruppen werden mit ihren
Skelettmerkmalen vorgestellt und ihre Anpassungen diskutiert. Hierbei stehen vor allem die Lokomotion, und die
Ernährungsweise im Vordergrund. Die Entstehung der Vögel aus den Dinosauriern wird diskutiert und die
verschiedenen Entwicklungslinien der Vögel präsentiert. Hierbei finden vor allem auch die neuesten Funde aus
China und den USA Berücksichtigung.

            Paläontologie d. Wirbeltiere III: Synapside Reptilien & Säuger (Pfretzschner)
Inhalt: Die Evolution der synapsiden Reptilien, die Entstehung der Säugetiere und die Evolution der Säugetiere
werden ausführlich dargestellt. Dabei liefert die Vorlesung nicht nur eine Formenkunde, sondern auch eine Fülle
biologischer Hintergrundinformationen, die es erlauben, die besprochenen fossilen Wirbeltiere in ihrer Umwelt zu
verstehen. Spezielle Themen, wie die Mosaikevolution der Synapsida, die Entwicklung des Säugetierohres, die
Evolution und Funktion des Sonars der Wale und Fledermäuse, die Entstehung des Fluges, die Anpassung von
Huftieren an ihre jeweilige ökologische Situation und die Anpassungen der Großraubtiere werden detailliert be-
sprochen

                                   Knochenhistologie (Pfretzschner)
Inhalt: In der Vorlesung werden alle Hartgewebe der Wirbeltiere behandelt. Aufbau des Knochens,
Knochenzellen (Osteozyten), verschiedene histologische Knochentypen, Knochenwachstum und Um-
bau, Funktionelle Histologie des Knochengewebes, physiologische und paläobiologische Interpre-
tationen der Knochenhistologie fossiler Wirbeltiere, spezielle Anpassungen der Knochenhistologie an
verschiedene Lebensweisen, Zahnhartgewebe (Dentin, Schmelz, Zement), Wachstum der Zähne, Auf-
bau und Hartgewebe der Fische, Knorpel, Fossilisation der Hartgewebe, Dinosauriereierschalen.



  Aufbaumodul „Geobiologie/Paläoumweltanalyse“:

                                  Geosphären-Biosphären-Kopplung ( )
Inhalt:



               Paläoklima I (Klimasysteme) (Hemleben, Mosbrugger) [alter Kommentar]
Inhalt: Über die anthropogenen Gefährdungen unseres Klimasystems wird fast täglich in der Presse
berichtet. Die Vorlesung stellt die Komplexität des Klimasystems dar und die anthropogenen Klimage-
fährdungen vor dem Hintergrund erdgeschichtlich rekonstruierbarer und beobachtbarer Klimazeugen.
Dazu werden im 1. Teil der 2-semestrigen Vorlesung die Klimazeugen (z.B. Gips, Kohle, Tillite etc.)
besprochen und Methoden aufgezeigt, die eine Rekonstruktion des Paläoklimas ermöglichen. Im 2. Teil
werden anhand von Beispielen die Klimaveränderungen während der verschiedenen erdgeschicht-
lichen Perioden dargestellt.

                                                        40
                  Paläoklima II (historische Klimatologie) (Hemleben, Mosbrugger)
Inhalt:
siehe Paläoklima I


                                          Paläoökologie ( )
Inhalt:



                        Paläoozeanographie (Hemleben) [alter Kommentar]
Inhalt: In diesem Seminar werden aktuelle Themen der paläoozeanographischen und paläoklimatolo-
gischen Forschung in Vorträgen vorgestellt und diskutiert. Das Seminar ist interdisziplinär ausgerichtet
und umfaßt im wesentlichen mikropaläontologische, biologische, sedimentologische und geochemische
Themen.

                                       Marine Ökosysteme ( )
Inhalt:




                                    Terrestrische Ökosysteme ( )
Inhalt:



                       Riffe in der Erdgeschichte (Freiwald) [alter Kommentar]
Inhalt: Die Vorlesung bietet einen geobiologischen Abriß der Riffevolution seit dem Proterozoikum. Es
werden die unterschiedlichen Rifforganismen und ihre paläoökologische Verbreitung vorgestellt. Ein
Schwerpunkt liegt in der Diskussion der Riffkrisen in der Erdgeschichte und die aktuelle Interpretation
ihrer Hintergründe.

                    Funktionsmorphologie I: Schädel und Gebisse (Pfretzschner)
Inhalt: Im ersten Teil der zweiteiligen Vorlesung werden die Anpassungen der Wirbeltiergebisse und
Schädel an die verschiedenen Ernährungstypen besprochen. Insektivorie, Carnivorie, Piscivorie, Filtrie-
rer, Herbivorie, Omnivorie und Frugivorie werden zunächst für die betroffenen Säugetiergruppen be-
sprochen und dann zum Vergleich auch die entsprechenden Gebisse der Reptilien, Amphibien und
Fische, die einen entsprechenden Ernährungstyp besitzen, vorgestellt. Hierbei wird die Zahnmorpho-
logie, der Aufbau und die Funktion des Gebisses, die Kiefermechanik und die Funktionsmorphologie
des gesamten Schädels besprochen.

                         Funktionsmorphologie II: Lokomotion (Pfretzschner)
Inhalt: In diesem zweiten Teil der zweiteiligen Funktionsmorphologie werden zunächst die Grundlagen
der Funktionsmorphologie am Wirbeltierskelett erklärt. Diese Grundlagen werden dann auf das Post-
cranialskelett der verschiedenen Wirbeltiere im Hinblick auf ihre jeweiligen Anpassungen an bestimmte
Fortbewegungsweisen angewendet. Die Einteilung erfolgt dabei nach der Art der Fortbewegung
(Schwimmen, Laufen, Springen, Klettern, Graben und Fliegen) und die einzelnen Wirbeltiergruppen
werden vergleichend nebeneinander betrachtet. Die Vorlesung soll demonstrieren, wie fossile Wirbel-
tiere funktionsmorphologisch analysiert und interpretiert werden können.




                                                   41
                                  Fossilisationsprozesse (Pfretzschner)
Inhalt: In der Vorlesung werden alle Aspekte der Fossilisation von Organismen vorgestellt. Diskussion
verschiedener Todesursachen, Katastrophen, Massensterben und ihre Charakteristika im Fossilbericht.
Zersetzung von Tierleichen, Erhaltung von Weichteilen, Erhaltung von organischen Molekülen in Fos-
silien (Farbstoffe, Proteine, ancient DNA). Fossilisations- und Mineralisationsprozesse. Fossillagerstät-
tentypen. Transport-, Anreicherungs-, Sortierungs- und Einregelungsprozesse. Statistische Untersu-
chungen von Fossilvergesellschaftungen. Interpretation von Fossilien im Hinblick auf die genannten
taphonomischen Aspekte.

                                Spurenfossilien und Ichnofazies ( )
Inhalt:



                                       Quartärpalynologie ( )
Inhalt:



                                           Palynofazies ( )
Inhalt:



  Zu den Veranstaltungen „Sedimentpetrologie“, „Seismische Stratigraphie“, „Bohrkern-Analyse“,
  „Karbonate und Mikrofazies-Analyse“ und „Sedimentgeologie II (Faziesanalyse)“ siehe
  Vertiefungsrichtung „Sedimentgeologie“.


  Veranstaltung für Geologie-Diplom OHNE Vertiefungsrichtung:

                                Entwicklungsgeschichte der Erde ( )
Inhalt:




  ABSCHLUß „MINERALOGIE“:


  Aufbaumodul „Mineralogisches Praktikum und Seminar“ (Pflicht für fast alle
  mineralogischen Vertiefungsrichtungen)

                                    Mineralogisches Praktikum
Inhalt: Durchführung und Ausarbeitung von speziellen mineralogischen, petrologischen und
geochemischen Einzelversuchen.


                                      Mineralogisches Seminar
Inhalt: Vorträge von Studierenden zu aktuellen Themen aus Mineralogie, Petrologie und Geochemie.
Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung von modernen Präsentations- und Vortragstechniken.


                                                   42
  Vertiefungsrichtung „Petrologie/Geochemie“


  Aufbaumodul „Petrologie/Geochemie“:

              Thermodynamik der Phasengleichgewichte (Keppler) [alter Kommentar]
Inhalt: Grundzüge der Thermodynamik; Anwendung der Thermodynamik auf geowissenschaftliche
Fragestellungen, z. B. Zusammensetzung vulkanischer Gase, Phasengleichgewichte, Geothermo-
metrie, Geobarometrie, etc. Messung thermodynamischer Eigenschaften; Einführung in Hochdruck-
und Hochtemperatur-Experimentiertechnik (Experimentelle Mineralogie und Petrologie)


                                 Kristallingeologie (Bons, Frisch)
Inhalt: Entstehung von Mikrogefügen bei der Gesteinsdeformation, Verformungs- und Erholungsme-
chanismen in Korngefügen; Temperaturabhängigkeit der Gefügebildung; Geometrie von Gefügebildern.
Neben den theoretischen Grundlagen liegt der Schwerpunkt in der Interpretation mikroskopischer Ge-
fügebilder. Die gezeigten Methoden sind geeignet, aus Dünnschliff-Bildern rasche Information über die
geologischen Rahmenbedingungen und die Kinematik der Deformation zu erhalten.


  Zur Veranstaltung „Sedimentpetrologie“ siehe Vertiefungsrichtung „Sedimentgeologie“.


  Vertiefungsrichtung „Kristallographie“:

  Aufbaumodul „Kristallographie“


                                       Kristallographie I ( )
Inhalt:



                                       Kristallographie II ( )
Inhalt:




  Vertiefungsrichtung „Materialwissenschaften“:

  Aufbaumodul „Materialwissenschaften“:


              Thermodynamik der Phasengleichgewichte (Keppler) [alter Kommentar]
Inhalt: Grundzüge der Thermodynamik; Anwendung der Thermodynamik auf geowissenschaftliche
Fragestellungen, z. B. Zusammensetzung vulkanischer Gase, Phasengleichgewichte, Geothermome-
trie, Geobarometrie, etc. Messung thermodynamischer Eigenschaften; Einführung in Hochdruck- und
Hochtemperatur-Experimentiertechnik (Experimentelle Mineralogie und Petrologie)

                                   Materialwissenschaften I ( )
Inhalt:



                                                 43
                                      Materialwissenschaften II ( )
Inhalt:



                                          Kristallographie I ( )
Inhalt:



                               Elektronenmikroskopisches Praktikum ( )
Inhalt:




  Vertiefungsrichtung „Umweltgeochemie“:


  Aufbaumodul „Umweltgeochemie A“:

                                       Allgemeine Geochemie ( )
Inhalt:



                 Umweltgeochemie II (Deponietechnik) (Taubald) [alter Kommentar]
Inhalt: Ablagerung von Abfällen/Sonder-/Siedlungsabfall; Barriere Systeme; geologische/ mineralogi-
sche Aspekte; radioaktive Abfälle; Deponierungsaspekte


              Isotopengeochemie II: Einführung in die Geochemie stabiler Isotope (Satir)
Inhalt:
   –      Was ist Isotopenfraktionierung?
   –      Definition einiger Begriffe, Isotopentrenneffekte.
   –      Standards, Präparationstechniken für Wasserstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff & Schwefel.
   –      Gleichgewichtssysteme, Isotopenthermometrie, Fraktionierungsmechanismen.
   –      Anwendung der stabilen Isotope (Fallstudien).
   –      Paläothermometrie, magmatische Gesteine, metamorphe Gesteine.
    –     Paläoklima und Isotopie

                                           Umweltisotopie ( )
Inhalt:




                                                    44
  Aufbaumodul „Umweltgeochemie B“:

                     Organic Hydrogeochemistry (Grathwohl) [alter Kommentar]
Contents: Organic Hydrogeochemistry focuses on the transport and fate of organic pollutants in the
environment. The most relevant classes of organic compounds, their origin and fate as well as the
physico-chemical principles required to understand their behavior in the subsurface environment are
introduced. This includes sorption/desorption of organic compounds in soils and sediments, dissolution
behavior of residual non-aqueous phase liquids (e.g. chlorinated solvents and petroleum hydrocarbons)
and the consequences for remediation (e.g. time scales) and risk assessment (emission/imission
rates).

                Isotopengeochemie I (radiometrische Altersbestimmungen) (Satir)
Inhalt: Es werden sowohl theoretische Grundlagen, als auch methodische Aspekte zur radiometrischen
Altersbestimmung und Isotopengeocheme, sowie die Anwendung der Methoden auf sedimentäre, mag-
matische und metamorphe Gesteine behandelt. Die Auswertung und Interpretation von Isotopendaten
werden in den Übungen praktiziert

                                     Umweltmikrobiologie ( )
Inhalt:



                                       Spezialvorlesung ( )
Inhalt:



  Zu den petrologischen Lehrveranstaltungen siehe Vertiefungsrichtung „Petrologie/Geochemie“.




  Zusätzliche Lehrveranstaltungen und
  Veranstaltungen des „alten“ Studienganges „Geologie / Mineralogie“


                      Geology of Sedimentary Systems Field Seminar (Aigner)
Inhalt: depends on field trip destination
e.g.: „Carbonate Platforms in the Dolomite Alps, Italy“:
Evolution, geometries and dynamics of Triassic carbonate platforms and basins. Relation to seismo-
stratigraphy, petroleum and hydrogeology.

                          Stratigraphisches Geländepraktikum (Aigner et al.)
Inhalt: abhängig vom Ziel der Exkursion!
z.B. „Blaubeuren“: Stratigraphisch-sedimentologische Profilaufnahme im Malm, Molasse und Quartär.
Themen: Marine Karbonate und Klastika, glaziale Schotter, praktische Bedeutung für Rohstoffgeologie,
Reservoir- und Aquifercharakterisierung.

                                      Edelsteinkunde (Bruder)
Inhalt: - Praktische Edelsteinbestimmung - Edelsteinerkennung im Gelände - Echtheitsprüfung im
Labor - Wertschätzung und Qualitätskriterien - Imitationen und künstliche Eigenschaftsveränderungen
– Syntheseverfahren - Technische Nutzung



                                                 45
                                      Kaltwasserkarbonate ( )
Inhalt:



                                         Ostrakoden (Liebau)
Inhalt: Die kalzitschaligen Muschelkrebse sind eine seit dem Kambrium nachweisbare Mikrofossil-
gruppe, die vor allem küstennah im Meer sowie im Brack- und Süßwasser vertreten ist. Vorgestellt wird
ein Basis-Satz an ausgewählten Taxa. Allgemeines betrifft u.a. Häutungswachstum, Sexualdimorphis-
mus, Zellmuster-reflektierende Skulpturen, Merkmals-Evolution, vielfach konvergente Evolutionsabläu-
fe, i.ü. Anwendungen im Rahmen von (Paläo-) Ökologie, (Paläo-) Zoogeographie und Biostratigraphie.

                             Historische Geologie (Nebelsick, Kuhlemann)
Inhalt: Die Historische Geologie umfaßt als Vorlesungs- und Prüfungsstoff die gesamte Erdgeschicht-
liche Entwicklung vom Präkambrium bis zum Quartär. Dabei wird besonderer Wert auf die klassischen
Kontinente Europa und Nordamerika gelegt, aber auch die Gondwanakontinente und die Entwicklung
der Ozeane werden berücksichtigt. Im Vordergrund stehen die Orogenesen der Kaledoniden, Variszi-
den und Alpen. Dazu gehören die Entwicklung des Lebens und die Zusammenhänge zwischen faunis-
tischer Entwicklung und Orogenese. Plattentektonische Modelle werden diskutiert.

                                  Geochemie der Vulkanite I (Siebel)
Inhalt: Die Lehrveranstaltung richtet sich an Geologie- und Mineralogie-StudentInnen, die im Haupt-
studium als Schwerpunktfach Geochemie oder Petrologie wählen möchten. Auf dem Hintergrund plat-
tentektonischer Vorstellungen werden Grundfragen der Magmenentstehung an Mittelozeanischen
Rücken und ozeanischen Inseln behandelt. Die Zusammensetzung des Erdmantels wird anhand von
Isotopendaten diskutiert.

                                  Geochemie der Vulkanite II (Siebel)
Inhalt: Die Lehrveranstaltung richtet sich an Geologie- und Mineralogie-StudentInnen, die im Hauptstu-
dium als Schwerpunktfach Geochemie oder Petrologie wählen möchten. Auf dem Hintergrund platten-
tektonischer Vorstellungen werden Grundfragen der Magmenentstehung an aktiven Kontinentränden
(Subduktionszonen) behandelt. Fallstudien zur Anwendung von Isotopensystemen veranschaulichen
die generellen Ausführungen.

                 Softwarelösungen in der Geologie: Ansätze und Methoden (Suess)
Inhalt: Was sie schon immer über Ihren Rechner wissen wollten und nie zu fragen gewagt haben...
Eine allgemeine Einführung der Nutzung von Computern und Computerprogrammen zur Lösung geo-
wissenschaftlicher Fragen. Was ist ein Programm ? Was ist eine Datenbank ? Was ist ein Editor ? Was
ist CAD und was GIS ? Hier einige Antworten.

                            Aquifersysteme Süddeutschlands (Ufrecht)
Inhalt:



                Isotopengeochemie der Atmo-, Hydro-, und Biosphäre (Vennemann)
Inhalt: Chemische und isotopengeochemische Zusammensetzung der Atmosphäre, Hydrosphäre und
Biosphäre. Der Wasserkreislauf der Erde - heute und in der Vergangenheit. Paläoklima anhand mari-
ner und terrestrischer Indikatoren. Natürliche und anthropogene Effekte und Wechselwirkungen
zwischen den Sphären.




                                                  46
            Umweltrechtliche Aspekte im Umgang mit Altlasten (Flad) [alter Kommentar]
Inhalt: Es wird eingegangen auf die Verwaltungsvorschriften, -abläufe und Rechtsprechung , z.B. bei
der Altlastensanierung. Der Dozent führt aus der Sicht des Praktikers die Teilnehmer/innen in folgende
Rechtsgebiete ein: Verwaltungsverfahrensrecht, Verwaltungsvollstreckungsrecht, Verwaltungsgerichts-
ordnung, Baurecht, Strafgesetzbuch, Immissionsschutzrecht, Abfallrecht, Bodenschutzrecht,
Polizeirecht, Wasserrecht.

                         Paläozoische Mikrofauna (Liebau) [alter Kommentar]
Inhalt: Vorgestellt und untersucht werden marine Mikrofaunen hauptsächlich aus Silur, Devon und Kar-
bon. Die Faunen umfassen Ostrakoden, Foraminiferen (im Karbon), Echinodermen-Reste, Bryozoen,
kleine Brachiopoden, Trilobiten-Teile, Scolecodonten, Condonten, Tentakuliten u.a. Neben der biostra-
tigraphischen Anwendbarkeit geht es um die Frage, in wieweit die Vergesellschaftungen mit heutigen
ökologisch vergleichbar sind. - Die Veranstaltung kann als Ergänzung zum Gotland-Seminar gesehen
werden.

                           Quaternary Geology (Pross) [alter Kommentar]
Contents: This lecture gives an introduction into the most recent part of Earth history and explains the
impacts of Quaternary climate changes during glacial and interglacial cycles on the different terrestrial
and marine environments and ecosystems. After the general introduction into the methods used in
paleoclimatological and applied studies the different processes of erosion, deposition and soil develop-
ment will be explained. Based on this knowledge the economic and social significance of Quaternary
Geology can be assesed.

                    Paläobiologie der Dinosaurier (Pfretzschner) [alter Kommentar]
Inhalt: Entstehung und Evolution der Dinosaurier, detaillierte Darstellung der verschiedenen Familien
der Ornithischia und Saurischia. Hierbei liegt der Schwerpunkt jedoch nicht auf der Systematik, son-
dern auf der Biologie der Tiere. Funktionsmorphologie, Ernährung, Jagdverhalten, Fortbewegung,
Sinnesorgane, Haut und Hautstrukturen, Physiologie, Knochenhistologie, Fortpflanzung, Wachstum
und Individualalter werden für die verschiedenen Gruppen besprochen. Hierbei wird exemplarisch
demonstriert, wie die Biologie einer ausgestorbenen Gruppe von Wirbeltieren mit modernen wissen-
schaftlichen Methoden Schritt für Schritt rekonstruiert werden kann.

                             Statistische Auswerteverfahren (Pfretzschner)
Inhalt: Einführung in die Statistik für paläontologische Anwendungen. Beschreibende Statistik, Explora-
tive Statistik, monovariable Statistik, Stichproben-Planung, Testverfahren, bivariable Statistik (Korrela-
tion, Regression), ANOVA, Überblick über multivariate Verfahren, Zeitreihenanalysen und Spektralana-
lysen. Die besprochenen statistischen Verfahren werden für EXCEL und SPSS dargestellt, von der
Dateneingabe bis zur Grafik. Jeder Schritt wird besprochen. Der mathematische Hintergrund wird
anschaulich erklärt. Alle Beispiele entstammen paläontologischen Fragestellungen.
Alle Verfahren werden an Übungsdateien von den Teilnehmern an PCs durchgeführt. Jeder Teilnehmer
erhält einen Statistik-Navigator (Tabelle zur Orientierung über die Anwendung der verschiedenen sta-
tistischen Verfahren) und eine Zusammenstellung der wichtigsten statistischen Tests (inklusive Anwen-
dungsvorschriften, Beispielen und Tabellen).

             Statistische Methoden für Geowissenschaftler (Schiebel) [alter Kommentar]
Inhalt: Diese Veranstaltung reicht von einer kurzen Einführung in die Grundlagen der beschreibenden
Statistik über die Wahrscheinlichkeitslehre zur beurteilenden Statistik. Der folgende und längste Ab-
schnitt der Veranstaltung befaßt sich mit der multivariaten Statistik. Statistische Testverfahren werden
an realen Datensätzen geübt. Die Teilnehmer dürfen eigene Datensätze mitbringen, an denen die
geeigneten Verfahren angewandt und diskutiert werden. Idealerweise unterstützt diese anwendungs-
orientierte Veranstaltung die statistische Aufbereitung von Datensätzen, die in Semesterarbeiten, Dip-
lom- und Doktorarbeiten vorliegen.



                                                   47
                  Biomechanik der Organismen (Roth-Nebelsick) [alter Kommentar]
Inhalt: Form und Funktion in der belebten Natur. In der Veranstaltung wird die Bedeutung der Mechanik
(allgemeine Mechanik inkl. Aero- und Hydrodynamik) für Organismen anhand von zahlreichen Beispie-
len geschildert. Beabsichtigt wird, eine möglichst umfassende, aber komprimierte Darstellung zu
erzielen (vom mechanischen Verhalten biologischer Materialien bis zu den Grundlagen von Schwim-
men, Fliegen etc.). In diesem Rahmen wird die Biomechanik nicht nur als zentraler funktionaler Aspekt
von Lebewesen gezeigt, sondern auch als fundamentale Evolutionsbedingung.

                   Micro-climate Effects (Mosbrugger, Micheels) (u.a. für AEG)
Inhalt: Im Rahmen der Vorlesung werden charakteristische Merkmale der bodennahen atmosphäri-
schen Grenzschicht (z.B. vertikale Temperaturprofile, Ekman-Spirale, typische Erscheinungsformen
von Rauchfahnen, nächtliche Kaltluftabflüsse) erklärt. Diese Grundlagen sollen zum Verständnis der
mikroklimatischen Wechselwirkungen zwischen der Biosphäre, der Pedosphäre und der Atmosphäre
beitragen. Anhand von praxisnahen Beispielrechnungen werden die gewonnenen Grundkenntnisse
vertieft.

             Spezielle Themen der Angewandten Geophysik (Dietrich) [alter Kommentar]
Inhalt: Petrophysik: Charakterisierung von Locker- und Festgesteinen durch verschiedene petrophysi-
kalische Parameter; Vorstellung petrophysikalischer Modelle, welche den Zusammenhang zwischen
verschiedenen Gesteinsparametern beschreiben. (z.B. zwischen hydrogeologischen und geophysika-
lischen Parametern) Geophysikalisches Monitoring: Anwendungsmöglichkeiten geophysikalischer
Verfahren zur Beobachtung von Prozessen im Untergrund (Insbesondere geoelektrische Verfahren.)
Aufbereitung von flächenhaften Daten: räumliche Darstellung und Weiterverarbeitung von x-y-z-Daten;
Diskussion verschiedener Routinen zur Erzeugung von Isolinienplänen.

                          Marine Geochemie (Vennemann) [alter Kommentar]
Inhalt: Einführung in die marine Geochemie. Materialeintrag in die Ozeane durch Flüsse, Gletscher und
die Atmosphäre. Hydrothermale Alteration des Meeresboden. Geochemische Eigenschaften der Was-
sersäule. Kohlenstoffkreislauf, Gase und Spurenelemente im Ozean. Marine Sedimente und Diagene-
se.

  Fluid-Gesteins-Wechselwirkungen in Kristallingeologie und Lagerstättenkunde (Vennemann)
                                         [alter Kommentar]
Inhalt: Fluide und Fluid-Gesteins-Wechselwirkungen im Mantel, in magmatischen, metamorphen und
sedimentären Gesteinen sowie in der Lagerstättenkunde werden detailliert in Betracht gezogen. Zum
Thema stehen Analysen von Flüssigkeitseinschlüssen und die Variation der stabilen Isotopen in Flui-
den und Mineralen als auch Diffusionsprozesse und Isotopenaustauschreaktionen in offenen und ge-
schlossenen Systemen.

         Spezielle Einführung in die Mikrosondenbedienung für Fortgeschrittene (Wenzel)
Inhalt: Erweiterter Umgang mit der Mikrosonde, sowohl bezüglich Hardware (z.B. Filament-Wechsel)
als auch Software (peak overlap Korrektur, Analytik von Leichtelementen u.s.w.)


                              Einführung in die Klimatologie (Nebelsick)
Inhalt: Inhalt: Das Klima steuert zahlreiche geologische und biologische Prozesse, so etwa Verwitter-
ung, Erosion, Sedimentation und Mineralbildung bis hin zur Evolution und Verbreitung von Organis-
men. Umgekehrt wird das Klima durch geologische und biologische Prozesse selbst wieder beeinflusst,
so dass es einem permanentem Wandel unterworfen ist. Die Vorlesung führt ein in die Funktionsweise
des Klimasystems mit den typischen Prozessen und Wechselwirkungen von Atmosphäre, Geosphäre,
Hydrosphäre und Biosphäre. Ziel ist es, ein Verständnis für die Muster und Ursachen der natürlichen,
erdgeschichtlichen Dynamik des Klimasystems zu erarbeiten, vor deren Hintergrund die anthropoge-
nen Klimaveränderungen zu beurteilen sind.

                                                 48
             Soil and Groundwater Remediation Techniques (Schüth, Merkel, Grathwohl)
Contents: Contamination of the soil and groundwater is an increasingly relevant problem in the indus-
trialised and developing nations. This course deals with the more commonly applied clean up tech-
niques applied to saturated and unsaturated zones, with an emphasis being placed on organic contami-
nation, both volatile and non volatile, and inorganic contamination from heavy metals. Techniques such
as soil vapourextraction, bioventing, soil washing, thermal treatment, microbiological methods, pump
and treat, air sparging and ground watercirculatory wells are covered.

                             Museumspraxis (Pfretzschner, Liebau, Wagner)
Inhalt: Es geht um die instruktive Präsentation naturwiss. Materials für Studium, Forschung und als
Attraktion für die Öffentlichkeit. (dabei: Einrichten e. Vitrine, Textgestaltung etc.). Daneben: Präsenta-
tion im Rahmen von Führungen.; Sammlungs-Verwaltung (EDV: Datenbanken) u.a.m.

                                 Taphonomie (Pfretzschner) [alter Kommentar]
Inhalt: Die Vorlesung behandelt die Entstehung von Fossilien. Todesursachen, Zerfall der Organismen, Transport
und Fossilisationsprozesse werden für Pflanzen, Invertebraten und Wirbeltiere dargestellt. Weiterhin werden die
verschiedenen Typen von Fossil-Lagerstätten besprochen und die Bedingungen für besondere
Erhaltungsformen, wie Weichteilerhaltung, Erhaltung von biologischen Makromolekülen (Proteine, DANN,
Farbpigmente etc.), Mumifizierung etc. Schließlich werden die Möglichkeiten zur Interpretation von Paläofaunen
besprochen. Hierfür werden die verschiedenen taphonomischen Filter diskutiert und Methoden zur Identifikation
unterschiedlicher taphonomischer Mechanismen vorgestellt (Katastrophen vs. Langsamer Akkumulation,
Paläopopulationsanalysen, etc.).

                                      Geostatistics I (Ptak) [alter Kommentar]
Contents: Many parameters relevant to geoscience are dependent on location and are often spatially highly
variable, for instance hydraulic conductivity, aquifer thickness and groundwater recharge. In such systems the
closer the measurement points are to one another the more comparable are the measurements. Geostatistics
considers the analysis of such data with respect to location and structure dependant regionalised correlation of
parameters. In Geostatistics 1 the important foundations of statistical analysis will be covered. Following this the
theory of regionalised variables will be introduced. In this section consideration will be given to variogrammes and
variogramme models, structural analysis and kriging techniques. In Geostatistics 2 the principles learnt in
Geostatistics 1 will be applied to practical examples and the concept of stochastic simulation will be covered.

                     Mathematical Techniques (Liedl, Dietrich) [alter Kommentar]
Contents: Mathematical techniques are essential prerequisites for quantifying processes in the subsur-
face environment. This course is intended to provide knowledge focusing on topics like vectors and
matrices (tensors), ordinary and partial differential equations. Emphasis is put on applying these mathe-
matical problems occurring in Environmental Geosciences. Examples play a major role in this course
instead of rigorous mathematical proofs.

                      Evolution der Angiospermen (Hemleben, Mosbrugger, Oberwinkler)
Inhalt: Die heutige Vegetation wird von den Angiospermen dominiert. Dies war aber nicht immer so. Erst seit der
Unter-Kreide (vor ca. 140 Mio. Jahren) können Fossilreste eindeutig der Gruppe der Angiospermen zugeordnet
werden. Ab Abt und Alp (ca. 110 Mio. Jahren) nimmt dann sowohl die Diversität als auch die Disparität rapide zu.
Wie und warum es zu dieser schlagartigen Ausbreitung und morphologischen Diversifikation der Angiospermen
gekommen ist, soll Inhalt dieses Seminares sein. Neben den Fossilbelegen werden auch morphologische,
phytochemische, ökologische und molekularbiologische Daten berücksichtigt. Weitere wichtige Faktoren, die
behandelt werden sollen, sind Coevolutionen mit verschiedenen anderen Organismengruppen.

         Mineralogisch-petrologisch-geochemisches Seminar (Keppler, Markl, Nickel, Satir)
Inhalt: Vortragsübungen für Studierende. Schwerpunkt ist die Einübung professioneller Vortragstechni-
ken, inkl. Aufbau eines Vortrages, Layout von Folien oder Dias und Interaktion mit Auditorium.
Ein Aushang mit einer Liste von Vortragsthemen folgt zu Semesterbeginn.




                                                        49
50

				
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