Folie Universit tsklinikum Regensburg Herzlich willkommen by mikeholy

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									 Gesundheit und Krankheit in der Bevölkerung
                         („Was heißt hier krank/gesund“)

• 1. Sozialmedizin und Public Health
  (Patho- vs. Salutogenese, Bevölkerungsbezug vs. Individualbezug)
• 2. Klassifikationen, Krankheitsbegriffe
  (Bsp. Anorexie, Depression)
• 3. Deskriptive Epidemiologie (Maßzahlen…)
• 4.Gesundheits- und Krankheitsstatistiken
  (Datenquellen, Güte)
• 5.Demographie und Medizin
• 6. Sozialmedizinische Aspekte ausgewählter
  Krankheitsgruppen
   –   KHK
   –    Apoplex
   –   Hypertonie
   –   Hyperlipidämie, Diabetes m.,
   –   „Rheuma“
   –   Neubildungen
   –   Infektionskrankheiten
   –    Psychische, Psychosomatische Erkrankungen
   –   Suchterkrankungen                                             1.Stunde
   –   Geriatrie
   –   Unfälle- und Gewalt
 2. Soziale und medizinische Determinaten
       von Gesundheit und Krankheit
                     Warum krank / gesund?“

• 1. Definition WHO, Sozialrecht, KAP-Modell
  = Knowledge, Attitude, Practice

• 2. Risikofaktoren und Indikatoren
  (Rauchen, Alkohol, Ernährung, körperliche Bewegung)

• 3. Analytische und interventive Epidemiologie
  (Verzerrungen, Störvariablen , Ursache Wirkung, z.B.
  Rauchen – Tumor; Korrelation, Risikofaktor, Kausaler
  Faktor)

• 4. Prävention und Gesundheitsförderung
  Zielgruppen, Theorien und Modelle der
  Primärprävention; Gesunde Städte
  (Gesundheitsprävention), Sekundärprävention, Tertiäre
  Prävention, Klinische und ökonomische Prävention
  Soziale und medizinische Reaktionen auf
         Krankheit und Behinderung

• 1. Soziale Sicherung von Lebensrisiken
• 2. Gesundheitliche Versorgung in Dtl. (Bedarf, Richtzahlen,
   Nachfrage; Inanspruchnahme von Versorgungseinrichtungen; Berufe im
   Gesundheitswesen, Barrieren und Brücken, Kooperationen Laien,
   Therapeuten; Sozialer Support, Ethik)
• 3. Klinische Epidemiologie
• 4. Finanzierung, Effizienz, Wirtschaftlichkeit der
  Versorgung (Arten; Gehalt-, Kopf, Fallpauschale, Einzelleistungs,
   Pauschalvergütung)
• 5. Steuerungsprobleme und Ansätze
   Verträge (GOÄ, EBM) Festsetzungen, Bedarfsplanung, Selbstbeteiligung,
   Kontingentierung, Anreizsysteme)
• 6. Sicherung von Qualität
• 7. Gesundheitssystemanalyse (Input, Prozess, Outcome)
• 8. Internationale Vergleiche (NL, I, USA)
                              „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Folgen von
     Krankheit und Behinderung

• 1.Beeinträchtigungen und Behinderungen
 ICF, Teilhabe, Klass. Von Schäden / Aktivitäten /
 Partizipationsmöglichkeiten und Kontextfakt

• 2.Assessment und Begutachtung
 Rechte, Unabhängigkeit, Pflichten des Sachverständigen (in Beziehung
 zum Begutachtenten, Befunderhebung und darstellung, Umgang mit
 Rechtsbegriffen

• 3.Rehabilitation
 Aufgaben, Ziele, Begriffe

• 4.Pflegeversicherung
       Quellen - Referenztexte
• Gegenstandskatalog für die Arbeits- und Sozialmedizin;
  Gesundheitswesen 2002; 64, 292-297
• Ralph Brennecke
  Lehrbuch Sozialmedizin, Huber, Bern 2004, broschiert
  EUR 29,95
• Heiko Waller
• Sozialmedizin. Grundlagen und Praxis
  Kohlhammer, München 2002 broschiert
  EUR 24,80
•
  Jens-Uwe Niehoff
  Sozialmedizin systematisch, 2. Auflage
  Uni-Med, Bremen 2006. Gebundene Ausgabe
 2. Soziale und medizinische Determinaten
       von Gesundheit und Krankheit
               „Warum krank / gesund?“

• 1. Definition WHO, Sozialrecht, KAP-Modell
  = Knowledge, Attitude, Practice

• 2. Risikofaktoren und Indikatoren
  (Rauchen, Alkohol, Ernährung, körperliche Bewegung)

• 3. Analytische und interventive Epidemiologie
  (Verzerrungen, Störvariablen , Ursache Wirkung, z.B.
  Rauchen – Tumor; Korrelation, Risikofaktor, Kausaler
  Faktor)

• 4. Prävention und Gesundheitsförderung
  Zielgruppen, Theorien und Modelle der
  Primärprävention; Gesunde Städte
  (Gesundheitsprävention), Sekundärprävention, Tertiäre
  Prävention, Klinische und ökonomische Prävention
Vorgehen: Kooperation und
 Arbeitsteilung
• BZgA, staatliche Einrichtung 
  Bevölkerungskampagne als "Dach"
• Selbsthilfeorganisationen  Zugang zu
  Hauptzielgruppen
  (z.B. AIDS-Hilfe)
• Kooperationsstrukturen auf auf regionaler
  und örtlicher Ebene: Gesundheitsämter,
  AIDS-Hilfen, Drogenberatungsstellen, Pro
  Familia, Familienbildungsstätten
               „Warum krank / gesund?“
Zielgruppen
• Hauptzielgruppe: 16-45-jährige
  Alleinlebende
• "Männer, die mit Männern Sex haben"
• Drogengebraucher und
  Drogengebraucherinnen
• Frauen im Kontext mit HIV/AIDS
• Migrantinnen und Migranten
            „Warum krank / gesund?“
Ergebnis
• heute öffentliche Themen: Sexualität,
  Homosexualität, Drogengebrauch,
  sexuell übertragbare Krankheiten,
  Kondomgebrauch
• Kondome heute gesellschaftsfähig

im internationalen Vergleich sehr
  niedriges Niveau bezüglich
• Neuansteckungen (2000 pro Jahr)
• Menschen mit HIV/AIDS

               „Warum krank / gesund?“
weltweit
• Ende 2001 weltweit 40 Millionen
  Menschen mit HIV/AIDS
• 2001 allein 5 Millionen Menschen neu
  infiziert
• global ungebremstes, in einigen Regionen
  katastrophales Wachstum
• pro Minute infizieren sich 10 Menschen
            „Warum krank / gesund?“
                      www.machsmit.de

Die Kampagne "mach's mit"
• Repräsentativ-Umfrage "AIDS im öffentlichen Bewusstsein":
• Anfang der 90er Jahre nachlassende Kontakte der
  Hauptzielgruppe zur Kampagne
• seit 1993 Großplakate
• Grundprinzipien erfolgreicher Produktwerbung mit schnell
  verständlichen, positiv motivierenden Botschaften zum Kondom
• buntes Spektrum von Werbeträgern, unterschiedliche
  Kommunikationskanäle
„Warum krank / gesund?“
                       www.machsmit.de


Die Kampagne "mach's mit"
Fachverband Außenwerbung e.V.
• seit 1995 Kooperation
• stellt 2002 über 100.000 Flächen zur Verfügung
  (Großplakatflächen, Litfasssäulen)
• Zielgruppe (16-45-jährige Alleinlebende) wird erreicht
   – 2/3 kennen die Plakate
   – mehr als 90% der Jugendlichen kennen die Plakate




                  „Warum krank / gesund?“
                    www.machsmit.de



Die Kampagne "mach's mit"
Kreativwettbewerb
• seit 1999
• 40.000 Entwürfe
• Website mit 400.000 Aufrufen pro
  Monat




                „Warum krank / gesund?“
                       www.machsmit.de


Die Kampagne "mach's mit"
"Go for Gold" – "mach's mit" Sydney 2000 und Salt Lake City
  2002
• Kooperation mit Nationalem Olympischen Komitee
• Athleten und Betreuer mit Kondomen ausgestattet
• 8 kurze, 2 lange Trickfilmspots für das Fernsehen




                  „Warum krank / gesund?“
                     www.machsmit.de

Die Kampagne "mach's mit"
Massenmedien, audiovisuelle Medien
• Fernsehen, Kino, Discotheken:
  seit 1987 über 80 Spots (Supermarkt: "Tina, wat
  kosten die Kondome?") in Fernsehen, Kino,
  Discotheken
• Radio:
  Aids "on air" Hörfunkspots seit 1999
  50 Sender, 12.000 Ausstrahlungen pro Jahr
• Printmedien
  Broschüren, Postkarten, Anzeigen
                 „Warum krank / gesund?“
und:
• internationale Aktivitäten
  Weltaidskongresse, Weltaidstag, Red Ribbon
• Personale Kommunikation
  Telefonberatung "Köln 89 20 31" seit 1987
    (z.Z. 15.000 Anrufe pro Jahr)
    www.aidsberatung.de
•   Ausstellung "LiebesLeben"
•   AIDS-Aufklärung in Schulen
•   AIDS-Aufklärung im Internet
•   Qualitätssicherung: jährliche
    Repräsentativumfrage

                         „Warum krank / gesund?“
                    Information




                          www.h-o.de
„Warum krank / gesund?“
                          Interaktion




„Warum krank / gesund?“        www.h-o.de
Interaktion




   www.h-o.de
                    Intervention




                          www.h-o.de
„Warum krank / gesund?“
www.hungrig-online.de
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      Beispiel: Schadstoffbelastung und
                Lungenfunktion
Pope und Kanner : 1987 -1989
624 Raucher , Nachbeobachtung 10 -90 Tage,
FeV1 Werte abhängig von PM 10 Level
New –Zealand Studie : 1994
55 COPD Patienten, Beobachtungszeitraum 3 Mon.
  Anstieg der PM 10 Spiegel auf 35 µg x m-3 waren
  verbunden mit nächtlichen Atembeschwerden,
Niederländische Studie 1992 -1993
489 Patienten , Asthma und COPD Patienten ,
  Symptombezogene Fragestellung
  ( 43 % Kurzatmigkeit, 8% Asthmaanfälle, 40%
  Hustenreiz)
            Beispiel: Feinstaub und
                 Sterblichkeit
Havard Six City Studie 1974 ,1977 – 1991
  erhöhte Mortaliät für kardioresp. Ereignisse abhängig vom
  Feinstaubniveau und Sulfurdioxid,
  unabhängig vom Rauchverhalten, Beruf und Sozialstatus
AMERICAN CANCER SOCIETY STUDIE 1982
  552138 Erwachsene ,Beobachtungszeitraum 7 Jahre,erhöhte Mortalität
  für kardiopulmonale Ereignisse
  abhängig von PM 2,5 Konzentration
Adventist Health Studie of Smog in California ( AHSMOG) 1977 -1987
  kein Zusammenhang zwischen Todesfälle und Luftverschmutzung
Pollution Atmospherique et Affections Respiratoires Croniques
(PARC) 1974 -1976
Überleben war in Gebieten mit hoher SO 2 –Belastung geringer
Short-term effects of air pollution on daily asthma emergency room admissions
I. Galán1, A. Tobías2,3, J.R. Banegas3 and E. Aránguez1 , Eur Respir J 2003; 22:802-808
Grundsätzliches zur Konzeption
   von Präventivkampagnen

 •   Programmplan
 •   Zweck
 •   Zeitraum
 •   Zielgruppe
 •   „Zaster / Zahlmeister“ – Kostenklärung
 •   „Zettel“ – Material
 •   Präsentation
           Grundsätzliches
• Die Programme können auch von Nicht-Ärzten
  gemacht werden
• Einmalaktionen
• regelmäßige Programme
• Multiplikatoren nützen
• Medien nützen
• Betroffene / Angehörige beteiligen
• Emotionen ansprechen
           Wer bietet an?
• Bundeszentrale für gesundheitliche
  Aufklärung
• Krankenkassen (zur Prävention
  angehalten)
• Stiftungen
• Gesundheitsämter
• große Institutionen (Firmen, Bundeswehr)
         Forschung aktuell
• Faustlos… Gewaltprävention in Schulen
  (Uni Heidelberg)
• Hungrig –online: Prävention von
  Esstörungen (Uni Erlangen – Regensburg)
• Optifast – Adipositastherapie (Uni
  Göttingen, Regensburg)
• 60plus: Bewegung im Alter
     Beispiele von Kampagnen
             von A bis Z
•   Alkoholmissbrauch              •   Nikotinmissbrauch
•   Bewegung                       •   Obesity
•   Cardiovaskulär                 •   Psychische Erkrankungen erkennen
•   Demenz                         •   Qualität von Beziehungen
•   Essstörung
                                   •   Rachitis Vorbeugung
•   Frühgeburt
                                   •   Syphilis
•   Gewaltfreie Kommunikation
•   Hepatitis B                    •   Tropenkrankheiten
•   Immunschwäche (AIDS)           •   Unfallverhütung
•   Jodprophylaxe durch Kochsalz   •   Verkehrserziehung / Helmpflicht
•   Knochendichte durch Bewegung   •   Wasserqualität / - therapie z.B. Kneippkur
    verbessern                     •   Xeniophobia - Fremdenhass
•   Lärmschwerhörigkeit            •   Yersinia pestis / Hygiene
•   Melanomfrüherkennung           •   Zahnpflege
    Prävention Zusammenfassung
•   Potentielle Themen
•   Wer zahlt?
•   Grundsätzliches zu Konzepten
•   Konkrete Beispiele
3. Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Gesundheitssystemanalyse Ziele
   (prodiktione von Gesundheit, Eingehen auf Bedürfnisse,
   faire Finanzierung); Modelle zu berschreibung non
   Gesundheitssystemen z.B Input-Outcome Modell
Indikatoren für Beertung und Vergleich von
   Gesundheitssystemen: Input: (Arzt-, Betten,
   Technologiedichte, Art der Mittelaufbringung und
   Verteilung), zu Prozessen (Zugangsmöglichkeiten /
   Wartezeiten; Inanspruchnahme von ärzten und
   Medizinischen Leistungen, Krankheitshäufigkeit (Fälle,
   Tage), Verweildauer, Bettenzutzungsgrad,
   Überweisungshäufigkeit, Angemessenheit), zu
   Outcomes (Komplikationsraten, Zufriedenheit,
3. Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Internationale Vergleiche (NL, I, USA)
Beispiel: Entwicklung einer gesundheitsfördernden
                    Maßnahme
    Soziale und medizinische Reaktionen auf
           Krankheit und Behinderung

Soziale Sicherung von Lebensrisiken
Welche Lebensrisiken haben Auswirkungen auf
 biologisch und psychosoziale Existenz?
Unfall, Krankheit, Invalidität, Alter, Arbeitslosigkeit, Krieg
 und Gewalt

Träger der sozialen Sicherung
GKV und PKV, Pflege, Rentenversicherung,
  Unfallversicherung, Arbeitslosenversicherung,
  Sozialhilfe, Arbeitsverwaltung (Harz I-IV),
  Versorgungsverwaltung, Versorgung von Kriegs-,
  Gewalt- und Wehrdienstopfern
                       „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
  Krankheit und Behinderung (10 Folien)

Prinzipien der sozialen Sicherung und ihre
  Zuordnung zu verschiedenen Trägern
Eigenverantwortung und Eigenvorsorge,
Versicherung, Solidarität, Subsidiarität, soziale
  Entschädigung und Versorgung, sozialer
  Ausgleich und Fürsorge, Pflicht und Freiwillige
  Versicherung, freiwillige Zusatzversicherung,
  Sachleistungsprinzip, Dienstleistungen,
  Kostenerstattung, Barleistungen
 Gremien und Selbstverwaltungsorgane und ihre
  Zusammensetzung, Mitwirkungsmöglichkeiten
  und Pflichten von Ärzten
,
                   „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
  Krankheit und Behinderung (10 Folien)

GKV
  Krankheit und Arbeitsunfähigkeit;
  Bedarfsgerechtigkeit und Gleichmäßigkeit,
  Wirtschaftlichkeit, Qualität und Humanität der
  Versorgung
Träger der GKV, pflicht- und freiwillig versicherte
  Personenekreise, Mitversicherte
ambulante und stationräe Leistungen, Sozio-,
  Psychotherapie
Beziehungen GKV und KV, Vertragsärzte
  Krankenhäuser, MDK, MDS


                   „Wozu führt das?“
    Soziale und medizinische Reaktionen auf
     Krankheit und Behinderung (10 Folien)

GRV
  Erwerbsunfähigkeit, Leistungsvermögen, Träger der
 RV, pflicht- und feiwillig versicherte Personenkreise,
 Leistungen (Rentenarten, Leistungen zur REHA
 (medizinisch, beruflich, sozial)
Gesetzliche UV, Sozialhilfe, Kriegs- und
 Gewaltopferversorgung, Arbeitslosenversicherung
 Grundbegriffe, Träger, Versicherte bzw. geschützte
 Personenkreise, Leistungen, Funktionen der
 Integrationsämter, GdB und MdE



                     „Wozu führt das?“
   Soziale und medizinische Reaktionen auf
    Krankheit und Behinderung (10 Folien)
Öffentlicher Gesundheitsdienst
Bundes- ,Länder-, kommunale Ebene
RKI, Bundesinstitut für Arzneimittel und
  Medizinprodukte, Bundesamt für Sera und Impfstoffe
  (Paul-Erhlich Institut), BzGA, LzG und die
  Landesgesundheitsämter
Aufgaben der Gesundheitsämter (Gutachten,
  Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung,
  Hygiene, Trink- und Badewasser, Umweltmedizin,
  Prävention und Beratungen, Ki-Ju .Zahngesundheit
Private Kranken- Unfall- und Rentenversicherung
Leistungsarten Übergangsmöglichkeiten und -grenzen
  zwischen gesetzlicher und privater Versicherung
Ethische Aspekte der sozialen Sicherung
                   „Wozu führt das?“
    Soziale und medizinische Reaktionen auf
           Krankheit und Behinderung
Gesundheitliche Versorgung in Deutschland
Bedarf, Richtzahlen, Nachfrage
Inanspruchnahme von Versorgungseinrichtungen;
  (Probleme besonderer Gruppen – Alter); regionale
  Disparitäten
Einrichtungen (ambulant / teilstationär, stationär)
  Primär, Sekundär, Tertiärversorgung im ambulanten
  Bereich
 Krankenhäuser der Grund-, Regel-, Maximalversorgung-;
  soziale Dienste, Hospitzversorgung; private, öffentlich-
  rechtliche und freie gemeinnützige Träger,
  Organisationsformen der ambulanten Versorgung:
  Sozialstationen und andere Einrichtungen der
  Hauskrankenpflege, Übergangseinrichtungen
                     „Wozu führt das?“
    Soziale und medizinische Reaktionen auf
           Krankheit und Behinderung

Gesundheitliche Versorgung in Deutschland
Berufe im Gesundheitswesen
Barrieren und Brücken, Kooperationen Laien,
  Therapeuten; Sozialer Support, Ethik)
Arten und Bedeutung nichtprofessioneller Hilfssysteme,
  Familie, Selbsthilfegruppen, Laienorganisationen,
  Patientenclubs; Patientenrechte, Internet-
  Informationen
Soziale Unterstützung: materiell (Wohnraum), finanziell
  (Sozialhilfe) juristisch (Leistungsanspruch nach STGB,
  psychosoziale Unterstützung (Krisenberatung)
Ethik: Konvergenzen und Divergenzen in Europa
                     „Wozu führt das?“
    Soziale und medizinische Reaktionen auf
           Krankheit und Behinderung
Klinische Epidemiologie
Methoden zur Feststellung von Wirksamkeit, Nutzen,
  Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit medizinischer
  Interventionen
Diagnostische Studien: Phasen, Qualitätsbeurteilung,
  Referenzmethoden, Übereinstimmung und
  Gütekriterien von diagnostischen Tests mit
  dichotomen, polytomen und kontinuierlichen
  Ergebnissen
Prognostische Studien: Typen, Qalitätsbeurteilung,
  generische und spezifische Outcome-Maße,
  Prognosemaße und ihre Beurteilung


                    „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Interventionsstudien in Prävention, Kuration,
  Rehabilitation, Studientypen;
  Qualitätsbeurteilung, Outcome
  (klin. Endpunkte vs. Surrogatparameter),
Effektmaße und ihre Beurteilung (RR, OR) Rolle
  von Zufall, Verzerrrungen und Mitursachen,
  confounding, efficacy vs. effectiveness
Studien zur Analyse unerwünschter Wirkungen,
  Typen Qualitätsbeurteilung, Kausalitätskriterien




                  „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Finanzierung, Effizienz,
 Wirtschaftlichkeit der Versorgung
 (Arten; Gehalt-, Kopf, Fallpauschale,
 Einzelleistungs-, Pauschalvergütung)
Definition von Ausgaben, Kosten, Preisen,
 Finanzierung, ökonomische Bewertung
 gesundheitlicher Ergebnisse



                  „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Finanzierung, Effizienz,
 Wirtschaftlichkeit der Versorgung
 Das Gesundheitssystem in der Volkswirtschaft
 Zusammenhänge zwischen G und V: Zuteilung
 und Verteilung von Ressourcen; Bedarf,
 Angebot, Nachfrage; Einflüsse wirtschaftlicher
 Entwicklung (z.B. Wachstum und Rezession,
 Arbeitslosigkeit) auf das Gesundheitssystem


                 „Wozu führt das?“
  Soziale und medizinische Reaktionen auf
         Krankheit und Behinderung

Finanzierung, Effizienz,
 Wirtschaftlichkeit der Versorgung
 Finanzierung der Gesundheitsversorgung;
 Prinzip der dualistischen Finanzierung der
 stationären Versorgung, Sonderregelungen
 (Festbeträge, Zuschüsse, Erstattungen),
 Ausgaben für Gesundheit nach Leistungsarten
Outcome-Untersuchungen: Generische und
 krankheitsspezifische Instrumente:
 Lebensqualität

                 „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Steuerungsprobleme und Ansätze
  Verträge (GOÄ, EBM) Festsetzungen,
  Bedarfsplanung, Selbstbeteiligung,
  Kontingentierung, Anreizsysteme)
Direkte und indirekte Steuerung: Verträge (BMÄ)
  Festsetzungen (Pflegesätze, Festbeträge),
  Bedarfsplanung, Krankenhausplanung;
  Selbstbeteiligungen und Kontingentierungen,
  Anreizsysteme (Bonus-Malus Regelungen),
  evidenzbasierte gesundheitliche Versorgung,
  Steuerung nach Markttransparenz
                  „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Steuerungsprobleme und Ansätze
  Steuerungsmodelle in der ärztlichen Versorgung
  Hausarztssystem, managed care, DMPs, Case
  Management Programme, integrierte
  Versorgungsmodellle, evidenzbasierte klinische
  Medizin
Konzepte, Methoden Datenquellen (zB. Cochrane
  Library), Internetadressen
Steuerung durch normative Vorgaben

                 „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Steuerungsprobleme und Ansätze
Definition von Richtwerten, Leitlinien, Richtlinen,
  Leitlinien in der ärztlichen Praxis,
  Patientenrechte, Konsumentenrechte, Evidenz
  von Leitlinien, Strategien der Qualitätssicherung
Wirtschaftlichkeit
Grundlagen nach dem Sozialgesetzbuch,
  Verfahren in der ambulanten und stationären
  Versorgung, Prüfung der Wirtschaftlicheit

                   „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Sicherung von Qualität
Arten und Methoden der Evaluation
 (Konzept/Indikation, Struktur, Prozess, Ergebnis ,
 Wirkungsgrad, Patienten und Mitarbeiterbefragungen),
 Bewertungen in der ambulanten
 Versorgung (Stichprobenprüfung), in der
 stationären und in der
 Arzneimittelversorgung; Bewertung von
 Gesundheitsprogrammen (z.B. Rehabilitation,
 Prävention)



                   „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Sicherung von Qualität
Modelle der Qualitätsprüfung, -sicherung
  und – entwicklung
Zertifizierung nach ISO9002, TQM, EQM,
  interne und externe Qualitätssicherung,
  QM, Modelle der Ärztekammern und der
  DKG, Qualitätssicherung durch den MDK,
  Qualitätszirkel
Evaluation von Programmen


               „Wozu führt das?“
 Soziale und medizinische Reaktionen auf
        Krankheit und Behinderung

Primärpräventionsprogramme,
  Versorgungsprogramme,Institutionen der
  Qualitätssicherung


AeZQ, ÄK




               „Wozu führt das?“

								
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