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ANLEITUNG ZUM VERRICHTEN DES PFLICHTGEBETS - PDF

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ANLEITUNG ZUM VERRICHTEN DES PFLICHTGEBETS - PDF Powered By Docstoc
					       AS-SALAH
ANLEITUNG ZUM VERRICHTEN DES
       PFLICHTGEBETS




       zusammengestellt von

        GAIRONISA JACOBS
      Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen




»   Ich   bin Allah. Es gibt keinen Gott außer Mir; darum diene Mir
          und verrichte das Gebet zu Meinem Gedenken.«
                              Sure 20:14
                          AS-SALAH
       Anleitung zum Verrichten des Pflichtgebets

                      zusammengestellt von

                        Gaironisa Jacobs




     ZWEITE (VERBESSERTE) AUFLAGE, 2001



                                   Copyright
Dieses Buch oder Teile davon darf auf keinerlei Weise reproduziert werden,
               ohne die schriftliche Genehmigung der Autorin,
                              Gaironisa Jacobs.
  Celler Str. 44a. 29614 Soltau / Deutschland. Tel. und Fax: 05191 - 4988
                                        Vorwort
  Wir lobpreisen ALLAH und erbitten SEINE Hilfe und Vergebung und suchen
   Zuflucht bei Allah, dem Allerhöchsten vor dem Bösen in uns selbst und in
    unseren Taten. Ich bezeuge, dass es keinen Gott ausser Allah gibt, und ich
     bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist. Allahs Frieden und
    Segnungen möge auf dem letzten Propheten Muhammad ruhen, sowie auf
                  seiner Familie und seinen noblen Gefährten.
  Dieses Büchlein habe ich aus der dringenden Notwendigkeit und aus der
praxisbezogenen Erfahrung aus meinem deutschsprachigen Islamunterricht
für Mädchen und Frauen, aber vor allem für                        Neu-Muslime
zusammengestellt. Dazu habe ich die Arbeiten von Scheikh Abdul Aziz
                                   1)                           2)
Ibn Abdullah Ibn Baz , Umm Muhammad                        und Abdul Basit
              3)
Quraishi als Quelle benutzt.
  Diese Gebetsanleitung ist keineswegs ein ausführliches Buch über das
Gebet (Salah). Es ist mein bescheidener Beitrag, den deutschsprachigen
Neu-Muslimen das Auswendiglernen und Aussprechen der arabischen
Gebets-Texte für die Pflichtgebete (Salat-ul-Fard) so schnell wie möglich
und so einfach wie möglich durch eine der deutschen Zunge angepasste
Umschrift, anzubieten. Denn das Gebet (Salah) ist die erste und wichtigste
Voraussetzung um Allah zu danken, zu loben, zu preisen und um Hilfe und
Beistand zu bitten. Das Gebet ist der Schlüssel auf dem Weg zu Allah.
Möge Allah vor allem den neuen Muslimen auf dem Weg zu Ihm,
Erleichterung, Einsicht, Geduld und Hoffnung in vollem Lohn, den sich
Ihm Hingebenden, zuteil werden lassen. Amien.
   Die Pflichtgebete (Salat-ul-Fard) sind eine absolute Pflicht und müssen
 von der Person die den Islam annimmt, sofort fünfmal täglich verrichtet
werden. Und so wie das Verrichten des Gebets eine Pflicht ist, so ist es
auch Pflicht zu lernen wie das Gebet in der uns vorgeschriebenen Weise
von uns ausgeführt werden muss. Beim Verrichten des Gebets werden
alle Textsteile und Qur'anverse in arabisch gesprochen bzw. rezitiert. Aus
 diesem Grund ist es für den Neu-Muslim sehr wichtig die Texte/Verse
 sofort auf arabisch auswendig zu lernen, damit er von Anfang an sein
 Gebet richtig verrichten kann, inscha-Allah.
                               Gaironisa Jacobs
                        Schawwal 1417 / Februar 1997
                                Soltau / Germany
11
      "Prophet Mohammad's Manner of Performing Prayers"
2)
     "The Path to Prayer - description of the Prophet's Prayer"
                                              3)
                                                 The Manner of Performing Prayers"
           AS-SALAH - DAS PFLICHTGEBET
 Der Prophet sallal-lahu 'alaihi was-salam* (Lob und Frieden seien mit
        ihm) sagte: "Betet wie Ihr mich beten gesehen habt".
   (Bukhari, in der Sunnah sind keine Unterschiede zwischen Männern und
                    Frauen angeordnet in dieser Hinsicht.)

  Es wird oft gefragt, "Warum darf das Gebet nur in Arabisch und nicht
in der eigenen Muttersprache gesprochen werden?" Arabisch ist die
Sprache des Heiligen Qur'ans, welcher das Wort Allahs ist. Es ist die
Muttersprache aller Muslime und eine allgemeine Verstandigungsebene für
Muslime verschiedener Nationalitäten.Aber noch wichtiger ist, dass keine
Übersetzung ein Ersatz sein kann für die Perfektion des Qur'ans im
Original; das Festhalten am Original schützt vor Abweichungen. Aus
diesem Grunde, auch der Beschluß der Majorität der Gelehrten, dass es
nicht erlaubt ist Sure Al-Fatihah oder andere Qur'an Suren und
Gebetstexte während des Gebets durch Übersetzungen zu ersetzen. Bis ein
Neu-Muslim den arabischen Gebetstext auswendig gelernt hat, ist es ihm
erlaubt, stattdessen zu sagen:
 "Sub-ha-nallah", "Alham-dulil-lah," "La-i-la-ha-il-lal-lah" oder "Al¬
la-hu Ak-bar". (Sunan Abu Dawud, Vol. I)
Jedoch muss er sich anstrengen die Al-Fatihah (und auch andere Suren)
so schnell wie möglich auswendig zu lernen.

           DIE VORGESCHRIEBENEN GEBETSZEITEN
 »...Wahrlich, das Gebet zu bestimmten Zeiten ist für die Gläubigen eine
                          Pflicht« Sure 4:103
1. Fadjr(frühmorgens) - vom Anfang der Morgendämmerung bis zum
Sonnenaufgang.
2. Zuhr (mittags) - vom Anfang des Niedergangs der Sonne (ungefähr 20
Min. nachdem sie ihren höchsten Stand erreicht hat) bis zum 'Asr-Gebet.
3. Asr (nachmittags) - ab dem Zeitpunkt, wenn die Länge eines Schattens
gleich der Länge dessen Objekts ist, bis zum Maghrib-Gebet.
4. Maghrib (Sonnenuntergang).
5. 'Ischa (abends) - etwa anderthalb Stunden nach Sonnenuntergang bis
Mittemacht, und verlängert bis Fadjr, nur für den Fall, dass dies
unumgänglich ist.

* sallal-lahu 'alaihi was-salam (Lob und Frieden seien mit ihm): Dies fügt jeder
Muslim ehrend hinzu bei der Nennung des Prophet Muhammad.
  Die zusätzlichen Zeiten sind Allahs Barmherzigkeit für diejenigen, die
aus welchen Gründen auch immer, nicht immer pünktlich ihre Gebete
verrichten können.
  Die einzige Möglichkeit Pflichtgebete nachzuholen, wenn man diese aus
Versehen verschlafen oder vergessen hat, ist sie sofort nach dem Erinnern
zu verrichten.
 Der Muslim soll sich ernsthaft anstrengen jedes Gebet rechtzeitig zu
verrichten, denn wie der Prophet sallal-lahu 'alaihi was-salam (Lob und
Frieden seien mit ihm) uns erklärte, liebt Allah dies am meisten. (Bukhari,
Muslim)

     BEDINGUNGEN FÜR DAS VERRICHTEN DES GEBETS

Bestimmte Vorbedingungen oder Voraussetzungen sind nötig, wenn man
sich zu Allah subhanahu wa ta'ala im Gebet wendet:

1. Für die Pflichtgebete muss man die vorgeschriebenen Gebetszeiten
kennen.
2. Man muss Wudu' (rituelle Reinigung) haben.
3. Die Kleidung und der Gebetsplatz müssen frei sein von
Verschmutzungen (Nadjasat: Dies beinhaltet: Blut, Urin, Kot, tote nicht
islamisch geschlachtete Tiere, Hunde, Schweine.), es sei denn dies ist nicht
möglich.
4. Ausreichende Körperbedeckung. Der Körper des Mannes muss
mindestens vom Nabel bis zu den Knien bedeckt sein. Im Normalfall
müssen die Schultern auch bedeckt sein. Bei der Frau muss der ganze
Körper ausser dem Gesicht und den Händen bedeckt sein. (Bukhari und
Muslim)
5. Das Einnehmen der Qibla (Gebetsrichtung) Richtung Ka'aba in
Makkah. Kann man die Qibla nicht genau ausrichten, dann genügt eine
etwaige Einschätzung nach bestem Gewissen. Wer aus Vorsicht vor dem
Feind, aus Angst oder wegen Krankheit nicht in Richtung Qibla beten
kann, der verrichtet das Gebet wo er sich gerade befindet. Dies gilt auch
für den Reisenden, der nicht anhalten oder sich drehen kann in Richtung
Qibla während der Fahrt, zum Beispiel im Flugzeug, dann verrichtet er
sein Gebet in Fahrtrichtung an seinem Sitz.
6. Die Absicht (Nijjah) ein ganz bestimmtes Gebet zu verrichten.
    WUDU' - Rituelles Waschen (Ist kein Wasser vorhanden, dann
                verrichtet man tajammum, siehe S. 27-28.)
Der Brauch des Propheten(a.s.s.) betreffs Wudu' kann, wie folgt
zusammengefasst werden:
1.) Die Absicht (Nijjah) durch Wudu' sich zu reinigen im Herzen fassen
und vor
der Waschung (Wudu'): "Bismilla-hir-rah-maa-nir-rahiem" sagen.
2.) Beide Hände und Handgelenke dreimal waschen.
3.) Mund und
4.) Nase dreimal ausspülen.
5.) Mit beiden Händen das Gesicht dreimal ganz waschen.
6.) Den rechten Arm dreimal bis zum Ellenbogen waschen, danach
entsprechend den linken Arm waschen.
7.) Mit beiden nassen Händen über den Kopf und die Haare streichen.
8.) Die Ohren mit den nassen Fingern von innen und von außen - das
rechte Ohr mit der rechten Hand und das linke Ohr mit der linken Hand.
9.) Den rechten Fuß dreimal bis zu den Knöcheln waschen, danach
entsprechend den linken Fuß waschen.
                       WUDU' (rituelles Waschen)




  Beginn (nach
  der Nijah ) mit
  "Bis-mil-lah"
                GEBETSABSCHNITTE - RAK'AS

Jedes Gebet enthält eine Anzahl Gebetsabschnitte, genannt Rak'as. Eine
Rak'a besteht aus verschiedenen Körperhaltungen, während des
Verrichtens des Gebets:

Fadjr-Gebet hat zwei Rak 'as:
In beiden Rak'as werden die Qur'anverse hörbar gesprochen.

Zuhr-Gebet - hat vier Rak'as:
 in allen vier Rak'as werden die Qur'anverse leise gesprochen.

'Asr-Gebet - hat vier Rak'as:
 in allen vier Rak'as werden die Qur'anverse leise gesprochen.

Maghrib-Gebet - hat drei Rak'as:
in der ersten und zweiten Rak'a werden die Qur'anverse hörbar gesprochen
und in der dritten leise gesprochen.

'Ischa-Gebet - hat vier Rak'as
in der ersten und zweiten Rak'a werden die Qur'anverse hörbar gesprochen
und in der dritten und vierten Rak'a leise gesprochen.

Jeder Muslim, der geistig gesund ist und schon die Pubertät erreicht hat,
muss die Pflichtgebete (Salah) verrichten.
Nur Frauen, während der Nachblutung oder Menstruation, sind vom Salah
freigestellt.
                DIE GEBETSHALTUNGEN
     Zuerst stellt man sich aufrecht Richtung Qibla hin, fasst die Absicht
     (Nijjah) im Herzen ein ganz bestimmtes Gebet zu verrichten, dann
     hebt man die Hände bis zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt:


1.   "Allahu Akbar" (Takbier): Eröffnung des Gebets.




2.   Qiyam : in dieser stehenden Haltung erfolgt die
     Rezitation der Al-Fatihah und andere Qur'an
     Verse.




3.    Ruku: Beugung des Oberkörpers nach vorne;
      die Hände werden auf die Knie gelegt.




4.      I'tidal. zurück zur Haltung Nr.2.



5.      Sudjud: Niederwerfen - Stirn, Nase, beide
        Handflächen, beide Knie und die Zehen
        berühren den Boden.



6.      Djulus: sitzende Haltung.
   DAS PFLICHTGEBET FÜR FADJR (Frühmorgengebet):
 zwei Rak'as (zwei Gebetsabschnitte) Qur'anverse werden in beiden Rak'as
                                   hörbar gesprochen.

              ERSTE Rak'a - ERSTER GEBETSABSCHNITT:
              Der Betende stellt sich aufrecht hin, fasst seine Nijjah, hebt die Hände bis
                                                  zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt:
                                                             Allahu Akbar (Takbier)
                                             (Allah ist der Allergrößte) und spricht leise:




                                  "Sub-ha-na-kal-la-hum-ma wa bi-ham-di-ka,
                           wa ta-ba'ra-kas-mu-ka wa ta-a'-la djad-du-ka, wa
                                                         la-ila-ha, ghai-ruk."
                     (Preis sei Dir, O Allah, und Lob sei Dir und gesegnet Dein Name
                und hocherhaben Deine Herrschaft, und es gibt keinen Gott ausser Dir.)
                                                    Dann erfolgt die Surah Al-Fatihah:


                         "A-uu-zhu-bil-la-hi min-nasch-schai-taa nir-ra-djiem "
                   (Ich nehme meine Zuflucht bei Allah vor dem Bösen des Schaitans)




                     Bis-mil-lah hir-rah-maa nir-ra-hiem,
      AI-ham-du lil-lahi rab-bil aa-la-mien. Ar-rah-maa nir-ra-hiem
     Ma-li-ki, jau-mid-dien. Ie-ja-ka na'bu-du,wa ie-ja-ka nas-ta-ien.
       Ich-di-naas sira-tal mus-ta-qiem, sira-tal la-zhiena an- am-ta
   a-lai-him, ghairil magh-du-bi a-lai-him, wa-ladh-dhaal-lien. (aamien)
                  Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
Herrscher am Tage des Gerichts. Dir allein dienen wir , und Dich allein flehen wir um
(Alles Lob sei Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem
Hilfe an. Leite uns den rechten Weg, den Weg derer, denen Du gnädig bist, nicht derer,
denen Du zürnst, und nicht derer, die in die Irre gehen. Amien) Nach der Al-Fatihah,
rezitiert der Betende einen Vers oder eine Sure aus dem Qur'an (siehe Anhang).
     Dann hebt er die Hände bis zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt:
     "Al-la-hu Ak-bar",

                                   geht in die Ruku-(beugende) Stellung und wiederholt
                                                 3 Mal: "Sub-hana rab-bi-al a-ziem"


                                      (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Erhabenden.)


  Nun richtet er sich wieder auf, hebt die Hände
  bis zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt:
  "Sa-mi-al-la-hu li-man ha-mi-dah"
  (Allah hört den, der Ihn preist)                      und während er aufrecht steht,
                                                                              sagt er:
                                                        "rab-ba-na wa la-kal hamd"
                                                            (Unser Herr, Lob sei Dir)



                                    Der Betende sagt dann "Allahu Akbar" und geht in
                                                   die Sudjud-Stellung und wiederholt:
                                                  "Sub-ha-na rab-bi-al a'laa" 3 Mal
                                     (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Allerhöchsten.)


                                                    Der Betende erhebt seinen Kopf, sagt
                                                         "Allahu Akbar "und richtet sich
                                         in eine sitzende Haltung (Djulus) auf und sagt:

                                                     " Rab-bigh-fir-lie war-ham-nie"
                                        (Mein Herr, vergib mir, erbarme Dich meiner.)



                                    Nach einer kurzen Pause sagt er "Allahu Akbar" ,
                                   wirft sich zum zweiten Mal nieder und wierholt das,
                                              was er in dem ersten Sudjud gemacht hat.



Während er seinen Kopf erhebt, sagt er "Allahu Akbar und stellt sich wieder aufrecht
hin für die zweite Rak'a.
           ZWEITE Rak'a - ZWEITER GEBETSABSCHNITT;
Stehend rezitiert er Al-Fatihah.




                        Bis-mil-lah hir-rah-maa nir-ra-hiem.
               AI-ham-du lil-lahi rab-bil aa-la-mien. Ar-rah-maa nir-ra-hiem.
             Ma-li-ki, jau-mid-dien. Ie-ja-ka na'bu-du, wa ie-ja-ka nas-ta-ien.
                 Ich-di-naas sira-tal mus-ta-qiem, sira-tal la-zhiena an- am-ta
         a~lai- him,ghairil magh-du-bi a-lai-him, wa-ladh-dhaal-lien. (aamien)
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
(Alles Lob sei Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem
Herrscher am Tage des Gerichts. Dir allein dienen wir , und Dich allein flehen wir um
Hilfe an. Leite uns den rechten Weg, den Weg derer, denen Du gnädig bist, nicht derer,
denen Du zürnst, und nicht derer, die in die Irre gehen. Amien) Nach der Al-Fatihah,
rezitiert der Betende einen Vers oder eine Sure aus dem Our'an (siehe Anhang).

                                        Dann hebt er die Hände bis zur Schulter- oder
                                                Ohrenhöhe und sagt- "Allahu Akbar"
                                  danach geht er in Ruku-(beugende)-Stellung und sagt
                                                  3 Mal: Sub-ha-na rab-bi-al a-ziem"


                                      (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Erhabenden.)

  Nun richtet er sich wieder auf, hebt die Hände
     bis zur Schulter-oder Ohrenhöhe und sagt:
     "Sa-mi-al-la-hu li-man ha-mi-dah"
    (Allah hört den, der Ihn preist),

                                                        und während er aufrecht steht,
                                                                              sagt er:
                                                        "rab-ba-na wa la-kal hamd"
                                                            (Unser Herr, Lob sei Dir)

                                   Der Betende sagt dann "Allahu Akbar" und geht in
                                                  die Sudjud-Stellung und wiederholt:
                                               "Sub-ha-nu rab-bi-al a'laa" (3 Mal)
                                   (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Allerhöchsten.)
                                                        Der Betende erhebt seinen Kopf,
                                                   sagt "Allahu Akbar" und richtet sich
                                        in eine sitzende Haltung (Djulus) auf und sagt:

                                                     " Rab-bigh-fir-lie-war-ham-nie "
                                        (Mein Herr, vergib mir, erbarme Dich meiner.)


                                     Nach einer kurzen Pause sagt er "Allahu Akbar" ,
                                   wirft sich zum zweiten Mal nieder und wierholt das.
                                              was er in dem ersten Sudjud gemacht hat.



Während er seinen Kopf erhebt, sagt er "Allahu Akbar . Jetzt bleibt er nach dieser
zweiten Rak'a sitzen (im Djulus). In dieser sitzenden Haltung ruht die linke Hand auf
dem linken Oberschenkel und die rechte Hand auf dem rechten Oberschenkel, dann
spricht man leise den Ta-scha-hud (Bezeugung:.Gebetstext in der sitzenden Position):




 "At-tahi-ja-tu lil-la-hi wass-sa-la-wa-tu wat-tai-ji-ba-tu, as-sa-la-mu a'lai-ka ai-ju-
  han-na-bi-ju, wa-rah-ma-tul-la-hi, wa-ba-ra-ka-tuh, as-sa-la-mu a'lai-na, wa-a'la
 i'ba-dil-la hiss-saa-li-hien. asch-ha-du an-la-ila-ha ill-lall-la-hu *, wa-asch-ha-du-
                    an-na, muham-ma-dan ab-du-hu wa-ra-suu-luh"
(Die Ehre ist Allahs, die Anbetung und alle guten Dinge. Friede sei mit dir, O Prophet,
und die Barmherzigkeit Allahs und Seine Segnungen. Friede sei mit uns und den
frommen Dienern Allahs. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Allah*, und
ich bezeuge, daß Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist.) * ( Art dieser Stelle
hebt man den rechten Zeigefinzer, wenn man die Worte "Asch-ha-du an-la-ila-ha ill-
lall-la-hu." * spricht um damit die TAUHID {Einheit Allahs) zu betonen. Man kann
auch mit Daumen und Mittelfinger einen Kreis bilden und den Zeigefinger ausgestreckt
nach vorne halten während des Ta-scha-hud Es wurde bestätigt, dass der Prophet
sallal-lahu 'alaihi was-salam (Lob und Frieden seien mit ihm) beide Methoden
anwendete.

Dann spricht man weiter:
"Alla-hum-ma salli a'la Mu-ham-ma-din, wa ala aa-li Mu-ham-ma-din, kamaa
sal-laita, ala ibrahiema, wa ala aa-li ibrahiema, inna-ka ha-mie-dum madjied".
(O Allah, erweise Dich Muhammad und den Seinen gnädig, wie Du Dich Ibrahim und
den Seinen gnädig erwiesen hast. Du bist der Gepriesene, Ruhmreiche.
"Alla-hum-ma baa-riek a'la Mu-ham-ma-din, wa a'la aa-li Mu-ham-ma-din,
kamaa baa-rakta a'la ibrahiema, wa ala aa-li, Ibrahiema, inna-ka ha-mie-dum
madjied".
(O Allah, segne Muhammad und die Seinen, wie Du Ibrahim und die Seinen gesegnet
hast. Du bist der Gepriesene, Ruhmreiche.)

Das Gebet wird mit dem Tasliem (Abschluß des Gebeis) beendet, d.h. indem der
Betende zuerst den Kopf nach rechts über die Schulter dreht und sagt:

                 "As-sa-la-mu a'lai-kunt   wa rah-ma-tul-lah"




                                              und dann den Kopf nach links über die
                                                   Schulter dreht und denselben Satz
                                                                         wiederholt:
                                                             "As-sa-la-mu a'lai-kum,
                                                                 wa-rah-ma-tul-lah"


Nachdem der Betende sein Gebet vollendet hat, sollte er Allah um Vergebung bitten,
indem er dreimal sagt:
As-tagh-fir-rul-lah, As-tagh-fir-rul-lah, As-tagh-fir-rul-lah, ausserdem wiederholt der
Betende jeweils 33 Mal:

                        "Sub-ha-nallah " - Gepriesen sei Allah.

                          "Alhamdul-lillah" - Lob sei Allah.

                      "Allahu Akbar"- Allah ist der Allergrößte.
               DIE PFLICHTGEBETE FÜR:
                          1)                          1)                        2)
     ZUHR (Mittag) , 'ASR (Nachmittag) , ISCHA (Abend)
Diese Pflichtgebete haben jeweils VIER GEBETSABSCHNITTE (Rak'as)
  Qur'anverse werden in allen Gebetsabschnitten dieser Gebete leise gesprochen.
2)
   Qur'anverse werden zu ISCHA in den ersten und zweiten Gebetsabschnitten
hörbar gesprochen.
              ERSTE Rak'a - ERSTER GEBETSABSCHNITT:
              Der Betende stellt sich aufrecht hin, fasst seine Nijjah und hebt die
              Hände bis zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt: Allahu Akbar
              (Takbier) (Allah ist der Allergrößte) und spricht leise:




                                        "Sub-ha-na-kal-la-hum-ma wa-bi-hani-di-ka,
                                 wa ta-ba'ra-kas-mu-ka, wa-ta-a'-la djad-du-ka, wa
                                                                  la-ila-ha ghai-ruk "
                  (Preis sei Dir, O Allah, und Lob sei Dir und gesegnet Dein Name und
                    hocherhaben Deine Herrschaft, und es gibt keinen Gott ausser Dir.)
                                                     Dann erfolgt die Surah Al-Fatihah:


                             "A-uu-zhu-bil-la-hi min-nasch-schai-taa nir-ra-djiem."
                    (Ich nehme meine Zuflucht bei Allah vor dem Bösen des Schaitans)




                     Bis-mil-lah hir-rah-maa nir-ra-hiem.
      AI-ham-du lil-lahi rab-bil aa-la-mien. Ar-rah-maa nir-ra-hiem.
     Ma-li-ki, jau-mid-dien. Ie-ja-ka na'bu-du, wa ie-ja-ka nas-ta-ien.
 Ich-di-naas sira-tal mus-ta-qiem, sira-tal la-zhiena an- am-ta a-lai-him,
         ghairil magh-du-bi a-lai-him, wa-ladh-dhaal-lien. (Amien)
                  Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
(Alles Lob sei Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem
Herrscher am Tage des Gerichts. Dir allein dienen wir , und Dich allein flehen wir um
Hilfe an. Leite uns den rechten Weg, den Weg derer, denen Du gnädig bist, nicht derer,
denen Du zürnst, und nicht derer, die in die Irre gehen. Amien) .Nach der Al-Fatihah.
rezitiert der Betende einen Vers oder eine Sure aus dem Qur'an (siehe Anhang).
     Dann hebt er die Hände bis zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt:
     "Allahu Akbar",

                                   geht m die Ruku (beugende) Stellung und wiederholt
                                                3 Mal: "Sub-hana rab-bi-al a-ziem"


                                      (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Erhabenden.)

   Nun richtet er sich wieder auf, hebt die Hände
      bis zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt:
     "Sa-mi-al-la-hu li-man ha-mi-dah"
     (Allah hört den, der Ihn preist)                   und während er aufrecht steht,
                                                                              sagt er:
                                                        "rab-ba-na wala-kal hamd"
                                                            (Unser Herr, Lob sei Dir)



                                    Der Betende sagt dann "Allahu Akbar" und geht in
                                                  die Sudjud-Stellung und wiederholt:
                                                 "Sub-ha-na rab-bi-al a'laa" 3 Mal
                                    (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Allerhöchsten.)


                                                    Der Betende erhebt seinen Kopf, sagt
                                                         "Allahu Akbar"und richtet sich
                                         in eine sitzende Haltung (Djulus) auf und sagt:


                                                      "Rab-bigh-fir-lie war-ham-nie"
                                         (Mein Herr, vergib mir, erbarme Dich meiner.)


                                     Nach einer kurzen Pause sagt er "Allahu Akbar" ,
                                   wirft sich zum zweiten Mal nieder und wierholt das.
                                              was er in dem ersten Sudjud gemacht hat.



Während er seinen Kopf erhebt, sagt er "Allahu Akbar und stellt sich wieder aufrecht
hin für die zweite Rak'a.
             ZWEITE Rak'a - ZWEITER GEBETSABSCHNITT:
Stehend rezitiert er Al-Fatihah:




                             Bis-mil-lah hir-rah-maa nir-ra-hiem
               AI-ham-du lil-lahi rab-bil aa-la-mien, Ar-rah-maa nir-ra-hiem
             Ma-li-ki, jau-mid-dien. Ie-ja-ka na'bu-du, wa ie-ja-ka nas-ta-ien.
                 Ich-di-naas sira-tal mus-ta-qiem, sira-tal la-zhiena an- am-ta
         a-lai- him,ghairil magh-du-bi a-Iai-him, wa-ladh-dhaal-lien. (aamien)
                  Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
(Alles Lob sei Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem
Herrscher am Tage des Gerichts. Dir allein dienen wir , und Dich allein flehen wir um
Hilfe an. Leite uns den rechten Weg, den Weg derer, denen Du gnädig bist, nicht derer,
denen Du zürnst, und nicht derer, die in die Irre gehen. Amien) Nach der Al-Fatihah,
rezitiert der Betende einen Vers oder eine Sure aus dem Qur'an (siehe Anhang).

                                        Dann hebt er die Hände bis zur Schulter- oder
                                                Ohrenhöhe und sagt: "Allahu Akbar"
                                  danach geht er in Ruku-(beugende)-Stellung und sagt
                                              drei Mal: Sub-ha-na rab-bi-al a-ziem"


                                       (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Erhabenden.)

   Nun richtet er sich wieder auf, hebt die Hände
    bis zur Schulter-oder Ohrenhöhe und sagt:
   "Sa-mi-al-la-hu li-man ha-mi-dah"
   (Allah hört den, der Ihn preist),

                                                        und während er aufrecht steht,
                                                                              sagt er:
                                                        "rab-ba-na wa la-kal, hamd"
                                                             (Unser Herr, Lob sei Dir)

                                    Der Betende sagt dann "Allahu Akbar" und geht in
                                                   die .Sudjud-Stellung und wiederholt:
                                                "Sub-ha-na rab-bi-al a'laa" (3 Mal)
                                    (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Allerhöchsten.)
                                                         Der Betende erhebt seinen Kopf,
                                                    sagt "Allahu Akbar" und richtet sich
                                         in eine sitzende Haltung (Djulus) auf und sagt:

                                                      " Rab-bigh-fir-üe-war-ham-nie "
                                         (Mein Herr, vergib mir, erbarme Dich meiner.)


                                     Nach einer kurzen Pause sagt er "Allahu Akbar" ,
                                   wirft sich zum zweiten Mal nieder und wierholt das,
                                              was er in dem ersten Sudjud gemacht hat.


Während er seinen Kopf erhebt, sagt er "Allahu Akbar . Jetzt bleibt er nach dieser
zweiten Rak'a sitzen (im Djulus). In dieser sitzenden Haltung ruht die linke Hand auf
dem linken Oberschenkel und die rechte Hand auf dem rechten Oberschenkel, dann
spricht man leise den Ta-scha-hud(Bezeugung:.Gebelstexi in der sitzenden Position):




 "At-tahi-ja-tu lil-la-hi wass-sa-la-wa-tu wat-tai-ji-ba-tu, as-sa-la-mu a'lai-ka ai-ju-
  han-na-bi-ju, wa-rah-ma-tul-la-hi, wa-ba-ra-ka-tuh, as-sa-la-mu a'lai-na, wa-a'la
 i'ba-dil-la hiss-saa-li-hien, asch-ha-du an-la-ila-ha ill-lall-la-hu *, wa-asch-ha-du-
                     an-na, muham-ma-dan ab-du-hu wa-ra-suu-luh "
(Die Ehre ist Allahs, die Anbetung und alle guten Dinge. Friede sei mit dir, O Prophet,
und die Barmherzigkeit Allahs und Seine Segnungen. Friede sei mit uns und den
frommen Dienern Allahs. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Allah*, und
ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist.) *( An dieser Stelle
hebt man den rechten Zeigefinger, wenn man die Worte "Asch-ha-du an-la-ila-ha ill-
laü-la-hu."* spricht um damit die TAUHID (Einheit Allahs) zu betonen. Man kann
auch mit Daumen und Mittelfinger einen Kreis bilden und den Zeigefinger ausgestreckt
nach vorne halten während des Ta-scha-hud. Es wurde bestätigt, dass der
Prophet (a.s.s.) beide Methoden anwendete.

Während er sich wieder erhebt, sagt er "Allahu Akbar und stellt sich aufrecht hin für
die dritte Rak'a.
DIE DRITTE UND DIE VIERTE RAK'A WERDEN DURCHGEFÜHRT, WIE
DIE ERSTE UND DIE ZWEITE RAK'A VOM FADJR-GEBET. (SIEHE SEITEN
10 - 14), JEDOCH WIRD DIE Al-FATIHA NICHT HÖRBAR, SONDERN LEISE
GESPROCHEN UND ES WERDEN AUCH KEINE QURANVERSE NACH DER
AL-FATIHA REZITIERT!!
                  DAS PFLICHTGEBET FÜR
                                                               1)
                 MAGHRIB(Sonnenuntergang) :
       Dieses Pflichtgebet hat DREI GEBETSABSCHNITTE (Rak'as)
  Qur'anverse werden in den ersten und zweiten Gebetsabschnitten hörbar und in
                         dem Dritten leise gesprochen.

              ERSTE Rak'a - ERSTER GEBETS ABSCHNITT:
            Der Betende stellt sich aufrecht hin, fasst seine Nijjah und hebt die
            Hände bis zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt: Allahu Akbar
            (Takbier) (Allah ist der Allergrößte) und spricht leise:




                             "A-uu-zhu-bil-la-hi min-nasch-schai-taa nir-ra-djiem."
                    (Ich nehme meine Zuflucht bei Allah vor dem Bösen des Schaitans)




                    Bis-mil-lah hir-rah-maa nir-ra-hiem.
      AI-ham-du lil-lahi rab-bil aa-la-mien. Ar-rah-maa nir-ra-hiem
     Ma-li-ki, jau-mid-dien. Ie-ja-ka na'bu-du, wa ie-ja-ka nas-ta-ien.
 Ich-di-naas sira-tal mus-ta-qiem sira-tal la-zhiena an-am-ta a-lai-him,
         ghairil magh-du-bi a-lai-him, wa-ladh-dhaal-lien. (Amien)
                  Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
(Alles Lob sei Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem
Herrscher am Tage des Gerichts. Dir allein dienen wir , und Dich allein flehen wir um
Hilfe an. Leite uns den rechten Weg, den Weg derer, denen Du gnädig bist, nicht derer,
denen Du zürnst, und nicht derer, die in die Irre gehen. Amien) .Nach der Al-Fatihah.
rezitiert der Betende einen Vers oder eine Sure aus dem Qur'an (siehe Anhang).
     Dann hebt er die Hände bis zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt:
     "Allahu Ak-bar",

                                  geht in die Ruku-(beugende)Stellung und wiederholt
                                                3 Mal: "Sub-hana rab-bi-al a-ziem"


                                      (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Erhabenden.)


  Nun richtet er sich wieder auf, hebt die Hände
  bis zur Schulter- oder Ohrenhöhe und sagt:
  "Sa-mi-al-la-hu li-man ha-mi-dah"
  (Allah hört den, der Ihn preist)                       und während er aufrecht steht,
                                                                               sagt er:
                                                         "rab-ba-na wa la-kal hamd"
                                                             (Unser Herr, Lob sei Dir)



                                   Der Betende sagt dann "Allahu Akbar" und geht in
                                                 die Sudjud-Stellung und wiederholt:
                                                "Sub-ha-na rab-bi-al a'laa" 3 Mal
                                   (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Allerhöchsten.)


                                                   Der Betende erhebt seinen Kopf, sagt
                                                        "Allahu Akbar"und richtet sich
                                         in eine sitzende Haltung (Djulus) auf und sagt:


                                                     "Rab-bigh-fir-lie war-ham-nie"
                                        (Mein Herr, vergib mir, erbarme Dich meiner.)


                                    Nach einer kurzen Pause sagt er "Allahu Akbar" ,
                                  wirft sich zum zweiten Mal nieder und wierholt das,
                                             was er in dem ersten Sudjud gemacht hat.



Während er seinen Kopf erhebt, sagt er "Allahu Akbar und stellt sich wieder aufrecht
hin für die zweite Rak'a.
            ZWEITE Rak'a - ZWEITER GEBETSABSCHNITT:
Stehend rezitiert er Al-Fatihah:




                        Bis-mil-lah hir-rah-maa nir-ra-hiem
               AI-ham-du lil-lahi rab-bil aa-la-mien. Ar-rah-maa nir-ra-hiem.
             Ma-li-ki, jau-mid-dien. Ie-ja-ka na'bu-du, wa ie-ja-ka nas-ta-ien.
                 Ich-di-naas sira-tal mus-ta-qiem, sira-tal la-zhiena an- am-ta
         a-lai- him,ghairil magh-du-bi a-lai-him, wa-ladh-dhaal-lien. (aamien)
                  Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
(Alles Lob sei Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem
Herrscher am Tage des Gerichts. Dir allein dienen wir , und Dich allein flehen wir um
Hilfe an. Leite uns den rechten Weg, den Weg derer, denen Du gnädig bist, nicht derer,
denen Du zürnst, und nicht derer, die in die Irre gehen. Amien) Nach der Al-Fatihah.
rezitiert der Betende einen Vers oder eine Sure aus dem Qur'an (siehe Anhang).

                                        Dann hebt er die Hände bis zur Schulter- oder
                                              Ohrenhöhe und sagt: "Allahu Akbar",

                                       geht man in Ruku-(beugende)-Stellung und sagt
                                              drei Mal: Sub-ha-na rab-bi-al a-ziem"



                                        (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Erhabenden.)
   Nun richtet er sich wieder auf, hebt die Hände
    bis zur Schulter-oder Ohrenhöhe und sagt:
   "Sa-mi-al-la-hu li-man ha-mi-dah"
   (Allah hört den, der Ihn preist),

                                                        und während er aufrecht steht,
                                                                              sagt er:
                                                        "rab-ba-na wa la-kal, hamd"
                                                            (Unser Herr, Lob sei Dir)

                                   Der Betende sagt dann "Allahu Akbar" und geht in
                                                  die Sudjud-Stellung und wiederholt:
                                               "Sub-ha-na rab-bi-al a'laa" (3 Mal)
                                   (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Allerhöchsten.)
                                                        Der Betende erhebt seinen Kopf,
                                                   sagt "Allahu Akbar" und richtet sich
                                        in eine sitzende Haltung (Djulus) auf und sagt:

                                                      "Rab-bigh-fir-lie war-ham-nie "
                                         (Mein Herr, vergib mir, erbarme Dich meiner.)


                                     Nach einer kurzen Pause sagt er "Allahu Akbar" ,
                                   wirft sich zum zweiten Mal nieder und wierholt das.
                                              was er in dem ersten Sudjud gemacht hat.



Während er seinen Kopf erhebt, sagt er "Allahu Akbar . Jetzt bleibt er nach dieser
zweiten Rak'a sitzen (im Djulus). In dieser sitzenden Haltung ruht die linke Hand auf
dem linken Oberschenkel und die rechte Hand auf dem rechten Oberschenkel, dann
spricht man leise den Ta-scha-hud(Bezeugung:.Gebetstext in der sitzenden Position):




  "At-tachi-ja-tu lil-la-hi wass-sa-la-wa-tu wat-tai-ji-ba-tu, as-sa-la-mu a'lai-ka ai-
 ju-han-na-bi-ju, wa-rah-ma-tul-la-hi, wa-ba-ra-ka-tuh, as-sa-la-mu a'lai-na, wa-
  a'la i'ba-dil-la hiss-saa-li-hien, asch-ha-du an-la-ila-ha ill-lall-la-hu *, wa-asch-
                 ha-du-an-na, muham-ma-dan ab-du-hu wa-ra-suu-luh "
(Die Ehre ist Allahs, die Anbetung und alle guten Dinge. Friede sei mit dir, O Prophet,
und die Bannherzigkeit Allahs und Seine Segnungen. Friede sei mit uns und den
frommen Dienern Allahs. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Allah*, und
ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist.) *( Art dieser Stelle
hebt man den rechten Zeigefinger, wenn man die Worte "Asch-ha-du an-la-ila-ha ill-
lall-la-hu."* spricht um damit die TAUHID (Einheit Allahs) zu betonen. Man kann
auch mit Daumen und Mittelfinger einen Kreis bilden und den Zeigefinger ausgestreckt
nach vorne halten während des Ta-scha-hud Es wurde bestätigt, dass der Prophet
sallal-lahu 'alaihi was-salam (Lob und Frieden seien mit ihm) beide Methoden
anwendete.

Während er sich wieder erhebt, sagt er "Allahu Akbar und stellt sich aufrecht hin für
die dritte Rak'a.
              DRITTE Rak'a - DRITTER GEBETSABSCHNITT:
Stehend rezitiert er leise Al-Fatihah:




                            Bis-mil-lah hir-rah-maa nir-ra-hiem.
             AI-ham-du lil-lahi rab-bil aa-la-mien. Ar-rah-maa nir-ra-hiem.
            Ma-li-ki, jau-mid-dien. Ie-ja-ka na'bu-du, wa ie-ja-ka nas-ta-ien.
                Ich-di-naas sira-tal mus-ta-qiem, sira-tal la-zhiena an-am-ta
        a-lai- him,ghairü magh-du-bi a-lai-him, wa-ladh-dhaal-lien. (aamien)
                 Im Namen Allahs, des Allerbanners, des Barmherzigen.
 Alles Lob sei Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem
Herrscher am Tage des Gerichts. Dir allein dienen wir , und Dich allein flehen wir um
Hilfe an. Leite uns den rechten Weg, den Weg derer, denen Du gnädig bist, nicht derer,
denen Du zürnst, und nicht derer, die in die Irre gehen. Amien


                                         Dann hebt er die Hände bis zur Schulter- oder
                                               Ohrenhöhe und sagt: "Allahu Akbar",

                                           geht in Ruku-(beugende)-Stellung und sagt
                                              drei Mal: Sub-ha-na rab-bi-al a-ziem"


                                       (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Erhabenden.)

   Nun richtet er sich wieder auf, hebt die Hände
    bis zur Schulter-oder Ohrenhöhe und sagt:
   "Sa-mi-al-la-hu li-man ha-mi-dah"
   (Allah hört den, der Ihn preist),

                                                        und während er aufrecht steht,
                                                                              sagt er
                                                        "rab-ba-na-wa-la-kaL, hamd"
                                                            (Unser Herr, Lob sei Dir)

                                    Der Betende sagt dann "Allahu Akbar" und geht in
                                                   die Sudjud-Stellung und wiederholt:
                                                 "Sub-ha-na, rab-bi-al, a'laa" (3 Mal)
                                     (Gepriesen sei meinem Herrn, dem Allerhöchsten.)
                                                        Der Betende erhebt seinen Kopf,
                                                   sagt "Allahu Akbar" und richtet sich
                                        in eine sitzende Haltung (Djulus) auf und sagt:

                                                     " Rab-bigh-fir-lie war-ham-nie"
                                        (Mein Herr, vergib mir, erbarme Dich meiner.)


                                    Nach einer kurzen Pause sagt er "Allahu Akbar" ,
                                  wirft sich zum zweiten Mal nieder und wierholt das,
                                             was er in dem ersten Sudjud gemacht hat.



Während er seinen Kopf erhebt, sagt er "Allahu Akbar . Jetzt bleibt er nach dieser
dritten Rak'a sitzen (im Djulus). In dieser sitzenden Haltung ruht die linke Hand auf
dem linken Oberschenkel und die rechte Hand auf dem rechten Oberschenkel, dann
spricht man leise den Ta-scha-hud(Bezeugung:.Gebetstext in der sitzenden Position):




 "At-tahi-ja-4u lil-la-hi wass-sa-la-wa-tu wat-tai-ji-ba-tu, as-sa-la-mu a'lai-ka ai-ju-
  han-na-bi-ju, wa-rah-ma-tul-la-hi, wa-ba-ra-ka-tuh, as-sa-la-mu a'lai-na, wa-a'la
 i'ba-dil-la hiss-saa-li-hien, asch-ha-du an-la-ila-ha ill-lall-la-hu *, wa-asch-ha-du-
                    an-na, muham-ma-dan ab-du-hu wa-ra-suu-luh "
(Die Ehre ist Allahs, die Anbetung und alle guten Dinge. Friede sei mit dir, O Prophet,
und die Barmherzigkeit Allahs und Seine Segnungen. Friede sei mit uns und den
frommen Dienern Allahs. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Allah*. und
ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist.) *( An dieser Stelle
hebt man den rechten Zeigefinger, wenn man die Worte "Asch-ha-du an-la-ila-ha ill-
lall-la-hu."* spricht um damit die TAUHID (Einheit Allahs) zu betonen. Man kann
auch mit Daumen und Mittelfinger einen Kreis bilden und den Zeigefinger ausgestreckt
nach vorne halten während des Ta-scha-hud. Es wurde bestätigt, dass der Prophet
sallal-lahu 'alaihi was-salam (Lob und Frieden seien mit ihm') beide Methoden
anwendete.

Dann spricht man weiter:
"Alla-hum-ma salli a'la Mu-ham-ma-din, wa ala aa-li Mu-ham-ma-din, kamaa
sal-laita, ala ibrahiema, wa ala aa-li ibrahiema, inna-ka ha-mie-dum madjied".
(0 Allah, erweise Dich Muhammad und den Seinen gnädig, wie Du Dich Ibrahim und
den Seinen gnädig erwiesen hast. Du bist der Gepriesene, Ruhmreiche.
 "Alla-hum-ma baa-riek a'la Mu-ham-ma-din, wa a'la aa-li Mu-ham-ma-din,
kamaa baa-rakta a'la ibrahiema, wa ala aa-li, Ibrahiema, inna-ka ha-mie-dum
madjied".
(O Allah, segne Muhammad und die Seinen, wie Du Ibrahim und die Seinen gesegnet
hast. Du bist der Gepriesene, Ruhmreiche.)

Das Gebet wird mit dem Tasliem (Abschluß des Gebets) beendet, d.h. indem der
Betende zuerst den Kopf nach rechts fiber die Schulter dreht und sagt:

                "As-sa-la-mu a'lai-kum wa rah-ma-tul-lah"




                                            und dann den Kopf nach links über die
                                                ' Schulter dreht und denselben Satz
                                                                        wiederholt:
                                            "As-sa-la-mu a'lai-kum,
                                            wa rah-ma-tul-lah"

Nachdem der Betende sein Gebet vollendet hat, sollte er Allah um Vergebung bitten,
indem er dreimal sagt:
As-tagh-fir-rul-lah, As-tagh-fir-rul-lah, As-tagh-fir-rul-lah, ausserdem wiederholt der
Betende jeweils 33 Mal:
                        "Sub-ha-nallah" - Gepriesen sei Allah.

                          "Alhamdul-lillah" - Lob sei Allah.

                      "Allahu Akbar"- Allah ist der Allergrößte.
          ANHANG I: ZUSÄTZLICHE INFORMATION

WAS DAS GEBET UNGÜLTIG MACHT
Die folgenden Handlungsweisen erfordern eine Wiederholung des Gebets:
1. Wudu' zu verlieren während des Betens (ausser für diejenigen mit gültigen ärztlichen
Problemen).
2. Essen und Trinken während des Gebets.
3. Etwas zu sprechen, was nicht zum Gebet gehört.
4. Lautes Lachen.
5.Umfangreiche, unnötige Bewegungen (geringfügige Bewegungen, wie Kleider
zurechtziehen, Kratzen oder Handsignale sind erlaubt).

WAS ERLAUBT IST WÄHREND DES GEBETS
Die folgenden Handlungsweisen machen das Gebet nicht ungültig:
1. Weinen oder unkontrollierbares Stöhnen wegen Schmerz oder aus unbekannten
Gründen.
2. Eine Schlange oder einen Skorpion zu töten.
3. Einen Gruß oder eine Äußerung durch Kopfnicken oder Handsignal zu erwidern.
4. Sich etwas vom Sudjud-Platz weg zu bewegen.
5. Wenn nötig, einige Schritte zu machen.
6. Ein kleines Kind zu tragen oder es zu erlauben sich an einem festzuklammern - am
Hals oder am Körper - während des Gebets.
7. Der Imam wird auf einen Fehler oder auf etwas Wichtiges aufmerksam gemacht,
indem die Männer laut "Subhan-Allah" sagen, und indem die Frauen "in die Hände
klatschen".
8. Qur'anverse aus einem Buch oder vom Papier abzulesen.
SUDJUD AS-SAHU: Niederwerfen wegen Vergesslichkeit
Sudjud as-Sahu gleicht bestimmte Fehler aus, die aus Versehen während des Betens
passiert sind. Das ganze Gebet muss dann nicht wiederholt werden. Es besteht aus zwei
Sudjuds (Niederwerfungen), die ausgeführt werden am Ende des Gebets, vor dem Salam
oder nach dem Salam. Danach bleibt man in Djulus sitzen und wiederholt den
Schlussteil des Gebet mit abschließendem Salam. Beide Methoden wurden vom
Propheten sallal-lahu 'alaihi was-salam (Lob und Frieden seien mit ihm) angewendet.
(Bukhari)

Sudjud as-Sahu ist vorgeschrieben in folgenden Fallen:
1. Wenn man vergessen hat den Taschahud auszuführen. (Bukhari, Muslim)
2. Wenn man im Zweifel ist über die Anzahl der Rak'as, die man schon verrichtet hat.
Um sicher zu sein, geht man von der kleineren Anzahl aus und setzt sein Gebet fort bis
man sicher ist es richtig vollendet zu haben. Danach verrichtet man Sudjud as-
Sahu. (Muslim)
3. Wenn man aus Vergesslichkeit den Salam vor Beendung des Gebets spricht, werden
die fehlenden Rak'as verrichtet und danach erfolgt dann der Sudjud.(Bukhari, Muslim)
4. Wenn man aus Versehen einen Rak'a zuviel betet, wenn man dies selbst feststellt
oder darauf hingewiesen wird.(Bukhari, Muslim)

Gemeinschaftsgebet: Salatul-Djamaa'ah
Der Prophet sallal-lahu 'alaihi was-salam (Lob und Frieden seien mit ihm) bekräftigt
die große Bedeutung des Gemeinschaftsgebets (zwei Personen und mehr - Bukhari,
Sunan Ibn Majah). Männer verrichten die Pflichtgebete in der Masdjid (Moschee),
sofern dies möglich ist. Frauen dürfen an Gemeinschaftsgebete in der Moschee
teilnehmen, aber Prophet a.s.s. sagte, "haltet eure Frauen nicht davon ab in die
Moscheen zu gehen, und ihre Häuser sind besser für sie". (Abu Dawud).
Wenn man eine Moschee betritt, sollte man zwei Rak'as verrichten, bevor man sich
hinsetzt, ausser wenn die Gläubigen sich schon aufgestellt haben für das Plichtgebet.
Dieses Gebet wird Tahijjatul-masdjid (Begrüßungsgebet der Moschee) genannt.

Das Folgende sollte in dem Gemeinschaftgebet beachtet werden:
1. Ein Imam steht alleine vorne und leitet das Gemeinschaftsgebet. Ist nur ein
Mitbetender anwesend, so steht dieser zur rechten Seite des Imams. Eine Frau, die für
andere Frauen das Gebet leitet, steht in der Mitte der Frauen, in der ersten Reihe.
2. Die Gläubigen sollen in geraden Reihen Schulter an Schulter mit keinen
Zwischenräumen dazwischen, stehen.
3. Es ist Pflicht dem Imam zu zuhören und ihm zu folgen, d.h. keine Bewegungsabläufe
während des Gebets, bevor der Imam sie nicht ausgeführt hat.
4. Man sollte sich nicht hastig dem Gemeinschaftgebet anschließen, wenn man sich
verspätet hat, sondern ruhig gehen und vermeiden direkt vor Betenden vorbeizugehen.
5. Wenn man erscheint, nachdem das Gebet angefangen hat, schließt man sich
unverzüglich den anderen Betenden an, indem man sagt, "Allahu Akbar", und die Hände
zur Schulter-oder Ohrenhöhe hebt, und vollendet den Rest des Gebets mit der
Gemeinde, indem man die Haltung der anderen Betenden einnimmt. Stellt man fest,
dass man einige Rak'as versäumt hat, dann bleibt man in Djulus (der sitzenden Haltung)
bis der Imam den Salam gesprochen hat (ohne für sich selbst den Salam gesprochen zu
haben), erhebt sich, und vollendet die Rak'as, die man versäumt hat. Hat man sich
angeschlossen während des ersten Ruk'us, dann zählt diese Rak'a als vollständige
Einheit. Ist man jedoch nach dem Ruku' gekommen (d.h., während I`'tidal, Sudjud oder
Djulus), dann muss man die ganze Rak'a wiederholen. Versäumte Rak'as, in denen eine
Rezitation des Qur'ans auf der Al-Fatihah folgt, sollten entsprechend nachgeholt werden.

TAJAMMUM: Ersatzwaschung (Ersatz-Wudu)
Wenn kein Wasser vor Ort vorhanden ist oder wenn Wasser knapp ist und für den
täglichen Gebrauch lebensnotwendig ist, dann ist es gestattet für das Durchführen der
rituellen Waschung Wudu' (oder Ghusl - Ganzwaschung/Bad) Sand (Staub) zu benutzen.
Dies ist auch vorgeschrieben für jemanden, der verletzt oder krank ist und befürchten
muss, das der Gebrauch von Wasser seinen Zustand schaden könnte. Hier ersetzt
Tajammum beide Waschungen, d.h. Ghusl und Wudu', und ermöglicht der Person normal
zu beten.
Durchführung des tajammums:
Allah Sagt in Sure 5:6):» ...Und wenn ihr im Stande der Unreinheit seid, so reinigt euch. Und
wenn ihr krank seid oder auf einer Rebe befindet oder einer von euch von der Notdurft
zurückkommt oder wenn ihr Frauen berührt habt und kein Wasser findet, so sucht reinen Sand
und reibt euch damit Gesicht und Hände ab....«

Zuerst fasst man in seinem Herzen die Nijah (Absicht), Tajammum zu verrichten, sagt,
"Bismillahir-Rahmaa-nir-Rahiem", und schlägt leicht mit beiden Handflächen auf Sand,
Erde, oder Staub (der sich auf etwas abgesetzt hat). Danach bläst man den überflüssigen
Staub ab, und streicht einmal übers Gesicht, und dann mit der linken Hand über die
rechte Hand und anschließend mit der rechten Hand über die linke Hand. Ist man nicht
in der Lage Tajammum zu verrichten, sollte man notfalls im Zustand der Unreinheit
beten, statt sein Gebet zu vernachlässigen oder zu verschieben. (Berichtet von Bukhari,
Vol. I. und Muslim.)

DAS GEBET FÜR KRANKE ODER BEHINDERTE
Die vorgeschriebenen Gebete sind eine absolute Pflicht solange man geistig in der Lage
ist die Gebetszeiten einzuhalten. Keine körperlichen Behinderungen heben die Pflicht
zum Verrichten des Pflichtgebets auf.

Der Prophet sallal-lahu 'alaihi was-salam (Lob und Frieden seien mit ihm) sagte zu
Imran bin Husain, der an eine Fistel lit und wissen wollte, wie er beten sollte:
"Verrichtet das Gebet im Stehen. Wenn Du dies nicht kannst, dann betet im Sitzen, und
wenn dies auch nicht möglich ist, dann betet auf deiner Seite im Liegen." (Sunan Ibn
Majah) Wer z.B durch Lähmung absolut unfähig ist sich zu bewegen, ihm ist jede
Gebetshaltung gestattet, denn beten muss er. Mit seinen Augen kann er Ruku' und
Sudjud andeuten, denn Allah (subhanhu wa ta'ala) sagt im Heiligen Qur'an: » A l l a h
bürdet keiner Seele mehr auf, als sie zu tragen vermag « 2:286.

REISEGEBETE
Es ist erlaubt, während einer Reise die Gebete zu verkürzen (Qur'an 4:101; Bukhari) -
in vier-Rak'a Gebete werden die letzten zwei Rak'as weggelassen und Salam nach dem
Taschahhud in der zweiten Rak'a gesprochen. Man kann auch Zuhr und 'Asr
zusammenlegen. Dann betet man nach einander, jede beliebige Zeit zwischen Zuhr und
'Asr, jeweils zwei Rak'as. Genauso kann man mit Maghrib (drei Rak'as) und 'Ischa
(zwei Rak'as) verfahren zur Gebetszeit für Maghrib oder 'Ischa. Für Fadjr gibt es keine
Ausnahme. (Bukhari)

Eine bestimmte Entfernung für eine Reise wird in der Sunnah nicht genannt.
Hält man sich für eine bestimmte Zeit irgendwo auf, so betet man wie Zuhause.
Unterbricht man seine Reise vorübergehend oder wird unterwegs aufgehalten, dann darf
man seine Gebete verkürzen, auch für einen längeren Zeitraum, denn dies war der
Brauch des Propheten sallal-lahu 'alaihi was-salam (Lob und Frieden seien mit ihm)
und seiner späteren Gefährten.(Bukhari)
     ANHANG II: kurze Our'anverse zum Auswendiglernen
                           Sure 103 - Al-'Asr




                       Bismi-la-hir -rah-maa nir-rahiem
                 1. Wal 'asr. 2. In-nal in-sa-na la-fie khusr.
            3. Il-lal la-zhi-na a-ma-nu, wa a-mi-lus saa-li-hati,
             wa ta-wa-sau bil-haq-qi, wa ta-wa-sau bis-sabr.
                              1. Beim Nachmittag!
     2. Die Menschen sind wahrhaftig im Verlust; 3. ausser denjenigen,
die glauben und gute Werke tun und sich gegenseitig die Wahrheit ans Herz
              legen und sich gegenseitig zur Geduld anhalten.


                        Sure 109 - Al-Kaafiruun




                      Bismi-la-hir -rah-maa nir-rahiem
                       1. Qul, jaa ai-ju-hal Kaa-fi-ruun
                     2. Laa, a´bu-du, maa, ta'a-bu-duun.
                 3. Wa laa, antum 'a-bi-duu-na, maa a`bud.
                 4. Wa laa ana `aa-bi-dum, maa a'ba-tum.
                 5. Wa laa antum "a-bi-duu-na, maa a`bud.
                    6. La-kum die-nu-kum, wa- li-ja- dien.
     . Sprich: "O ihr Ungläubigen! 2. ich verehre nicht, was ihr verehrt,
         3. und ihr seid nicht die Verehrer dessen, was ich verehre.
       4. Und ich bin nicht der Verehrer dessen, was ihr verehrt habt,
         5. und ihr seid nicht die Verehrer dessen, was ich verehre.
             6. Ihr habt eure Religion, und ich habe die meine."
                             Sure 110 - An-Nasr




                       Bismi-la-hir -rah-maa nir-rachiem
                    1. I-zha, djaa- a- nas-rul-la-hi,wal-fat-h.
                     2. Wa ra-'ai-tan-na-sa, jad- khu-lu-na,
                           fie- die-nil-la-hi, af-wa-dja.
            3. Fa-sab-bich bi-ham-di, rab-bi-ka, wa-as-tagh-fir-hu,
                             in-na-hu ka-na tau-wa-ba.
                 1. Wenn die Hilfe Allahs kommt und der Sieg
   2. und du die Menschen zur Religion Allahs in Scharen übertreten siehst,
3. dann lobpreise Deinen Herrn und bitte Ihn um Vergebung! Er ist ja bereit zu
                                    verzeihen.


                             Sure 112-Al-Ihlas




                      Bismi-la-hir -rah-maa nir-rahiem
               1. Qul hu-wa-la hu-ahad, 2. Al-la-hus-samad,
                        3. Lam, ja-lied, wa-lam-juu-lad,
                  4. Wa-lam-ja-kul la-hu, ku-fu-wan ahad.
                     1. Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger,
                             2. Allah, der Absolute
               3. Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden,
                         4) und keiner ist Ihm gleich.
                     Sure 113-Al-Falaq




                Bismi-la-hir -rah-maa nir-rahiem
                l.Qul a-uu-zhu, bi- rab-bil falaq.
                  2 Min schar-ri, maa - khalaq.
        3.Wa- min schar-ri, ghaa - si-qien, i-zha wa-qab.
          4. Wa-min schar-rin-naf- faa-thaati fil- uqad.
          5.Wa- min schar-ri, haa-si-din, idha- ha-sad.
1." Sprich: Ich nehme mein Zuflucht zum Herrn der Morgenröte.
         2.Vor dem Übel dessen, was Er erschaffen hat,
   3.und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie hereinbricht,
           4.und vor dem Übel der Knotenbläserinnen
      5.und vor dem Übel (jeden) Neiders, wenn er neidet."


                      Sure 114 - An-Nas




                  Bismi-lla-hir -rah-maa nir-rahiem
        1. Qul, a'uu-zhu bi-rab-bin-naas. 2. Ma-li-ki-naas.
   3. I-laa-hin-naas. 4. Min schar-ril was-waa-sil, khan-naas.
         5. Al-la-zhie, ju-was- wi- su-fie, su-duu-rin-naas.
                    6. Mi-nal-djin-na-ti wan-naas.
 1. Sprich:"Ich nehme mein Zuflucht beim Herrn der Menschen,
     2. Dem König der Menschen,3. dem Gott der Menschen
4. vor dem Übel des Einflüsterers, der entweicht und wiederkehrt,
           5. der in den Herzen der Menschen einflüstert,
                 6. seien es Djinn oder Menschen".
                   Literaturquelle
1.) "The Noble Qur'an" - Dr Muhammad Taqi-ud Din Al-Hilali
2.) "The Message of the Qur'an" - Muhammad Asad
3.) "Towards Understanding the Qur'an" - Sayyid Abdul A'la
     Mawdudi
4.) "Sahih Al-Bukhari" - Engl./Arabic, Dr Muhammad Muhsin
     Khan
5.) "Sahih Muslim by Imam Muslim" - Engl/Arabic,
     Dr Mahmoud Matraji
6.) "Al-Muwatta" by Imam Malik b. Anas" - Engl. Version by
    F.Amira Matraji
7.) "Riyadh-us-Saleheen" Engl/Arabic - S.M.Madni Abbasi
8.) "Misbach-Al-Masabih"
9.) "Sunan Abu Dawud"
10.) "Sunan IbnMajah"
11.) "Women in the Shari'ah" - Abdur Rahman I. Doi
12.) "Islamic Fatawa regarding Women" - zusammengestellt von
     Muhammad Bin Abdul-Aziz Al-Musnad
13.) "Kleines Wörterbuch des Islams" - Ahmad von Denffer

				
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