Clemens Tiburtius ist Buddy Holly Rock n Roll das

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5/20/2009
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Clemens Tiburtius ist Buddy Holly 10.11.2005 Rock `n` Roll – das ist DIE Musik der 50er Jahre. Trotzdem – die Hallen sind auch heute noch voll (50 Jahre später), wenn „Buddy“ auftritt. Wie erklären Sie sich dieses Phänomen? Ganz einfach: die Musik ist – kann man sagen – unsterblich. Diese Musik steckt einfach an, da kann keiner ruhig sitzen bleiben! Das Phänomen ist, dass Eltern von ihren Kindern Rock ´n´ Roll hören - und umgekehrt. Insofern inspiriert der eine den anderen, so wie das später dann auch bei den Beatles und Rolling Stones war. Die „Buddy Holly Show“ wird präsentiert von Entertainer Chris Howland... Ja, und ich muss sagen, Chris ist ein sehr liebenswerter Mensch – und trotz seiner Bekanntheit ganz ohne Starallüren! Er integriert sich wunderbar in die Show und ist natürlich einer der authentischsten Zeitzeugen, den man sich für diese Ära überhaupt wünschen kann. Wie haben Sie sich auf die Rolle als Buddy vorbereitet? Ich habe mir über Monate hinweg einfach alles angehört und angesehen, was über Buddy und seine Zeit im Umlauf ist: Filme, Fotobände und vieles, vieles mehr. Jedes kleine Detail! Und natürlich habe ich immer wieder seine Musik gehört. Das waren die Inspirationen für „meinen“ Buddy Holly in der Show. Normalerweise tragen sie keine Brille. Jetzt sitzt gleich noch so ein großes Modell auf der Nase. Wie kommen Sie damit klar? Ja, das ist natürlich schwierig und ungewohnt, sozusagen einen „Fremdkörper“ am Körper zu haben (lacht) Aber der Vorteil ist, dass diese Brille keine Gläser hat. Insofern gewöhnt man sich schnell daran. Aber ich merke doch schon, wenn sie fehlt. Einmal stand ich schon am Mikrofon und dachte mir – oje – Buddy ohne Brille. Dann muss man eben improvisieren. Ich hab Little Richard losgeschickt, sie aus der Garderobe zu holen. Das Publikum fand die Einlage ganz amüsant – und wir haben auch ziemlich gelacht.... Genau, Lachen ist das Stichwort. Wenn man Sie, die Musiker und Tänzer auf der Bühne erlebt, dann springt der Funke sofort auf´s Publikum über. Das heißt, dass auch Sie so richtig Spaß bei der Arbeit haben? Ja auf jeden Fall! Man bereitet sich so lange vor – da hofft man natürlich, dass die Arbeit auch belohnt wird und es den Zuschauern gefällt. Und wenn es dann – wie in den letzten Shows - frenetischen Applaus gibt – das ist dann ein Dominoprinzip! Alle stecken sich gegenseitig an und haben einfach nur noch richtig viel Spaß, feiern eine tolle R&R-Party... Sie haben eine richtige Gesangsausbildung. Ist es trotzdem schwer, Rock `n` Roll zu singen? Nach meiner klassischen Ausbildung ging´s in Richtung Jazz-Gesang. Jazz ist sehr artverwandt mit Rock `n` Roll, das war eine perfekte Voraussetzung für diese Show. Rock `n` Roll zu Singen ist wirklich nicht einfach. Buddy steht mit Gitarre auf der Bühne - spielen Sie in der Show live? Ja, ich kann „richtig“ Gitarre spielen. Ebenso wie Saxophon und Klavier. In der Show spiel ich natürlich auch stilecht zu den meisten Songs. Aber manchmal lass ich die Gitarre zugunsten der Show einfach weg. Wir haben ja noch drei wirklich gute Gitarristen in unserer Showband.... Neben „Buddy“ sind Sie im richtigen Leben Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Weimar – lässt sich das vereinbaren? Ja, ganz wunderbar. Es ist ja oft so, dass meine Studenten mich live in der „Buddy Holly Show“ sehen. Denn in der Praxis können Sie von mir viel besser lernen; die Theorie ist immer grau (lacht). Was erwartet die Zuschauer der Buddy Holly Show? Ganz einfach: Fast 150 Minuten lang gute handgemachte Livemusik, großartige Musiker, Sänger und Tänzer – Buddies Karierre und eigentlich auch ein Spiegelbild der tollen Fifties und der Welt des Rock ´n´ Roll. Denn Buddies Freunde von damals Little Richard, Jerry Lee Lewis, Big Bopper, Eddie Cochran oder Dion – sie alle sind mit auf der Bühne. Nicht zu vergessen unsere CADILLAC DANCERS, mehrfache Champions im R&R-Tanz! Und die Originalbilddokumente von damals (als Videoausschnitte) sorgen für echte Authenzität. Also: Uhren ca. 50 Jahre zurückdrehen – ab mit uns ins Texas der 50er-Jahre und los geht’s!

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