Kirche_versus_Bibel by ashrafp

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									KIR C HE   VERSUS      BIBEL?




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   KIR CHE                             VERS US                 BIBEL ?
                                              oder:
                        Papst und Vatikan widerlegt in 30 Minuten

                                sowie Hinte rgründe zum Holocaust


       Diese Dokumentation zeigt eine Gegenüberstellung von Aussagen bzw.
      Handlungen der Kirche und solchen der Bibel. Sie wurde sehr sorgfältig
    zusammengestellt. Ihr liegt einerseits persönliches Bibelstudium eines viertel
    Jahrhunderts zu Grunde, andererseits Erkenntnisse aus allgemein anerkannter
                  Geschichtsaufarbeitung und historischen Fakten.

   Ich bin der festen Auffassung, dass der Gott, der Himmel und Erde und den
     Menschen geschaffen hat, fair genug ist, dem aufrichtigen Menschen die
  Möglichkeit zu geben, ihn - Gott - in Wahrheit zu erkennen. Dies ist innerhalb
einer Zeitspanne möglich, die - logischerweise - kürzer als ein Menschenleben ist.

 Jesus sagte: „Lasset die Kindlein zu mir kommen...― Also muss das Evangelium
 Christi, der Erlösungsplan Gottes, Gottes Heil so dermassen einfach sein, dass es
                     gar ein Kind alsbald völlig begreifen mag.

  Die Geheimlehren, Mysterien usf. der Kirche widersprechen somit dieser Logik.

    Das Heil Gottes ist deshalb auch - oder: vor allem - ausserhalb der Kirche zu
    suchen und zu finden. Bei Jesus Christus. Persönlich. Es braucht dazu keinen
      Stellvertreter oder Vermittler – jedenfalls steht das nirgends in der Bibel.

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                                         Z Ö L IB A T
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Heiratet!
(schon im Schöpfungsbericht erwähnt, Bibel: 1. Mose 2; 18-25)

(selbst der Apostel Petrus - auf welchen sich die Kirche so gerne beruft - war verheiratet!
> siehe hierzu Bibel: 1. Timotheus 3)

„Der Heilige Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben
abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch
die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind, die
verbieten, zu heiraten, ... „
(1. Tim. 4; 1-4)

Siehe ausserdem in der Bibel das Gesetz über die Priester: 3. Mose 21; 13

Siehe auch Bibel: Titusbrief, Kap. 1

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Durch den starken Zuwachs (der jungen Kirche des 2. Jhdt.) aus der griechischen und römischen
Welt wurde die Bibel immer mehr durch ein griechisches Bewusstsein gesehen und immer
weniger durch ein hebräisches. Dies verursachte einige Irrlehren, die z.T. heute noch in der
Kirche wirksam sind. Ein Beispiel: Das Zölibat in der Kirche kommt vom leibfeindlichen
Griechentum, biblisch dagegen ist es eine Gabe Gottes an einige wenige Berufene und nicht an
einen Berufsstand.

Den Stand der Ehelosigkeit (lat: caelibatus) zu wählen ist natürlich eine freiwillige Sache. Aller-
dings kann in der lateinischen Kirche tatsächlich nur der ein geweihter Amtsträger werden, wer
zölibatär lebt (2. Lateranerkonzil von 1139). Vergleicht man hierzu die Bibel, sei es Altes oder
Neues Testament, sieht man sehr klar, dass die Amtsträger durchaus nicht zwingend unver-
heiratet sein mussten.

Hintergrund für die Durchsetzung des Zölibates war auch die Sorge, dass bei verheirateten
Geistlichen Kirchengüter innerhalb der Familie vererbt werden konnten. Dadurch aber wurde
der Besitz der Kirche geschmälert...

Die Zölibatsforderung von damals war eng verknüpft mit der von der Kirche gepredigten Rolle
der Frau, die generell als minderwertig und unrein galt!

Durch diese Verpflichtung zur Ehelosigkeit laufen die Amtsträger Gefahr, mit der Zeit in arge
Sünde zu fallen. Dass die Leitung der gesamten römisch-katholischen Kirche der grössten und
mächtigsten Vereinigung der Welt! ausschliesslich in den Händen derart exponierter Menschen
liegt, birgt mit Sicherheit grosse Risiken. Insbesondere wird dadurch die Kirche geleitet von
einem Personenkreis, welcher in gewisser Hinsicht - mindestens theoretisch - überdurch-
schnittlich häufig anfällig ist für spezielle Neigungen. Ob das Evangelium in so einem Falle
dann noch in Reinheit verkündet werden kann...?

Das Resultat ist nicht selten ein weltweit stattfindender Kindsmissbrauch durch offensichtlich
Zölibatsgeschädigte.
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Die Aussagen der Bibel bleiben immer gleich und sind zuverlässig. Die römisch-katholische

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Kirche hingegen, in denen die Päpste auch sog. „unfehlbare― Aussagen machen, wandelt sic h
aber trotz dieser „Unfehlbarkeit― – ein System also, das nicht recht weiss, was es will? Oder das
sich immer wieder dem Zeitgeist anpasst?

- Das Konzil von Nizäa (325 n. Chr.) gestattete ausdrücklich die Ehe von Geistlichen.
- Papst Gregor I. (590-604) verlangt von den Geistlichen, dass sie sich vom Tage ihrer Weihe an
vor ihren Ehefrauen hüten sollten wie vor einem Feind.
- Papst Gregor VII. (1073-1085) setzte die Priesterehe mit Unzucht gleich [und widerspricht
somit eindeutig der Bibel]. Es kam daraufhin zu widerlichen Treibjagden auf Priesterfrauen.
- In unserer „modernen Neuzeit― gilt das Zwangszölibat immer noch eisern (2. Vatikanisches
Konzil 1964/65)
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Man hat also Grund anzunehmen, dass die Kirche erheb lichen Vorschub geleistet hat zur
Diskriminierung der Frau.
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Die Kirche beruft sich beim Zölibat gerne auf das Vorbild von Jesus Christus. Jesus wäre aber
auch Vorbild gewesen in Sachen Bescheidenheit. Der Prunk des Vatikans hingegen übertrifft
wohl alles auf dieser Welt.



                          W O H IN S O L L E N W IR G E H E N ?
                          W O H IN S O L L E N W IR G E H E N ?

Kommt zu MIR!

Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt
zum Vater als nur durch mich.“ Bibel: Joh.14; 6

“Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus
Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.“
(Die Bibel: 1. Timotheus 1; 5)

Die Bibel verzeichnet nur einen Befehl Marias: „Was er [Jesus] euch sagen mag, tut.“ (Bibel:
Joh. 2; 5)

Lehre der Kirche: Geht zu Maria und zu den Heiligen usw.

Die Lehre der Kirche besagt – im Gegensatz zur Lehre der Bibel – dass man auch zu Maria oder
zu den Heiligen beten soll. So kann man aber – glaubt man den Worten Jesus Christus – nicht zu
Gott kommen. Fazit: Die Lehre der Kirche hält die Gläubigen fern davon, zum himmlischen
Vater zu kommen! Daher kommt wohl zum Teil die grosse Enttäuschung der Gläubigen.

An dieser Stelle über das Verantwortungsbewusstsein der Kirche gegenüber Gott und den
Kirchenmitgliedern zu sprechen, wäre ein Thema für sich...




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                              Z U W E M S O L L E N W IR B E T E N ?
                              Z U W E M S O L L E N W IR B E T E N ?

Betet keine Götzenbilder an!

Das ist sogar eines der Zehn Gebote!!: „Du sollst dir kein Götterbild ein aus Stein gehauenes
oder aus Holz geschnitztes Bild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel
oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich nicht
vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen“. (Bibel: 2. Mose 20; 4 ff)

PS: Auch im Islam ist Heiligenverehrung nicht erlaubt; nicht einmal in Bezug auf Muhammad.

Der Papst kniet ständig vor Marienstatuen. Aber - Maria ist nicht Maria und das Kind nicht
Jesus: Nimrod war der erste König der Erde (Turmbau zu Babel). Seine Frau Semiramis wurde
später als Himmelskönigin verehrt, ihr Sohn Tammus zum reinkarnierten Nimrod und
Gottmenschen erhoben (-> Hislop). Andere Namen für „Maria― sind z Bsp.: Isis (aegyptisch)
und Venus.

Anmerkung: Die Mithra – die fischkopfartige Bischofsmütze – wurde beim babylonischen
Fischgott Dagon abgeschaut...



                        D A R F M A N D IE 1 0 G E B O T E F Ä L S C H E N ?
                        D A R F M A N D IE 1 0 G E B O T E F Ä L S C H E N ?


Aus der Bibel (AT/Tenach) kennen wir die genau definierten Zehn Gebote.

Ausgerechnet das zweite, von der Kirche unterschlagene Gebot (siehe oben, Bibel: 2. Mose 20;
4) prangert den unbiblischen Götzenkult der Kirche an. Kein Wunder, dass dieses Gebot in der
Kirche verschwinden musste.

Das erste und zweite Gebot der Bibel wurde für die katechetische Überlieferung zusammen-
gezogen und reduziert auf eine nichtsbedeutende Aussage: „Du sollst an einen Gott glauben.“
[an irgend einen??].
Um dann trotzdem wieder die Anzahl von 10 (Geboten) zu erhalten, wurde das letzte Gebot
aufgeteilt in zwei einzelne.



                                    W E R IS T G E R E C H T ?
                                    W E R IS T G E R E C H T ?

„Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, dass er nur Gutes täte und niemals sündigte“.
(vgl. Römer 3; 23)

 Ausser natürlich allen Päpsten, die in gewissen Situationen „unfehlbar― gelten.




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                             W A S I S T G Ö T Z E N D IE N S T ?
                             W A S I S T G Ö T Z E N D IE N S T ?

Hütet euch vor Götzendienst dem Baal (Sonnengott) – es ist mir ein Greuel!
(vgl. Bibel: 1. Könige 18, ab Vers 21)
(vgl. Bibel: Jeremia 32; 34-35)

Es ist also nicht möglich, dem Baal und GOTT gleichzeitig zu dienen!

„Ihr sollt neben mir keine Götter aus Silber machen, auch Götter aus Gold sollt ihr euch nicht
machen.“ Bibel: 2. Mose 20; 23

Siehe auch Bibel: Daniel 7; 25

Die röm.-kath. Kirche betreibt praktisch nichts anderes als eine Form des Baalskult. Davon
zeugen die vielen Zeichen, Praktiken und Symbole. Auch der „SONNtag― ist ein klares Zeichen
des Sonnenkultes und ist nicht biblisch! Er widerspricht sogar den Zehn Geboten!!
Umdeutungs- und Beschwichtigungsversuche der Kirche sind ebenfalls unbiblisch; sie
kaschieren nur die eigentliche Herkunft des Sonntages.

Die Bibel redet vom Sabbat als vom siebten Tag der Schöpfungsgeschichte. Der Sonntag
hingegen ist das „Hoheitszeichen― der Kirche und dient nicht zuletzt zur Unterscheidung
(Identifizierung) der „Gläubigen― von den „Ungläubigen―, also Juden. Der Sabbat beginnt
Freitagabend und endet Samstagabend. Nicht einmal die israelische Fluggesellschaft fliegt
während des Sabbats!!

Jedes mal, wenn wir Sonntag den "Tag des Herrn" nennen, geben wir in Tat und Wahrheit dem
Sonnengott die Ehre.



                                       E R SA TZ TH ESE
                                       E R SA TZ TH ESE

Die Juden sind ursprünglich das von Gott erwählte Volk. Dies wurde - wie wir in der Bibel
sehen können - nie widerrufen. Aber: Durch den Umstand, dass die Juden damals das
Evangelium Christi nicht annehmen wollten, wurde es überhaupt erst möglich, dass das
Evangelium auch unter die Nichtjuden gebracht werden konnte. Der Leib Christi besteht somit
aus gläubigen Juden UND gläubigen Heiden.
___
Die Bibel redet nirgends davon, dass die Juden endgültig verworfen seien. Unsere Kirche aber
lehrt genau dies - im krassen Gegensatz zu den eindeutigen biblischen Aussagen (Bibel: Römer
Kap. 11).
___
Jesus starb wegen unser ALLER Sünde (Bibel: Jesaja 53; 6) und nicht nur wegen der „Sünde―
der Juden, indem sie Jesus „ans Kreuz lieferten―.

Der Sendungsauftrag für Jesus lautete klar, stellvertretend für unsere Sünden zu sterben, also
getötet zu werden. Ausserdem wurde Jesus durch RÖMISCHE Soldaten gekreuzigt (Exe kutive).
Diese hätten sich ja für Jesus wehren können gegenüber den Juden.

Wer explizit den Juden die Schuld am „Gottesmord― zuweist, hat nicht das Erlösungs werk Jesu
begriffen, hat nicht den Plan Gottes begriffen und stellt sich selber besser dar als die alten Juden

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und sucht einen plausiblen Grund für die durch Jahrhunderte vorgenommene Verfolgung der
Juden!

Spätestens seit Pfingsten weiss man, dass das Heil auch für Nicht-Juden zugänglich ist. Wo aber
ein Heil ist, muss demgegenüber auch eine Verdammnis existieren. Ist also das Heil auch für
Nicht-Juden, so ist ebenso das Opfer Jesu für Nicht-Juden gültig, woraus folgert, dass die Nicht-
Juden aufgrund dieses Opfers ebenfalls für Sünder angesehen werden müssen. Das stellver-
tretende Opfer Jesu wurde nötig aufgrund von Schuld – wie wir nun sehen können, sind also
auch die Nicht-Juden am Tode Jesu schuldig. Die alte Kirchenlehre von der „Schuld der Juden
am Gottesmord― diente also lediglich als (unbiblischer) Vorwand für systematische Juden-
vernichtung.
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Ausserdem sperrt Gott nicht ein ganzes Volk aus dem Himmel aus und wirft es in die Hölle, nur
wegen der Verfehlung einzelner. Sonst müssten dann wohl analog dazu alle Gläubigen und
Anhänger der Kirche ebenfalls verdammt werden, weil viele von ihnen - darunter auch Päpste -
grässliche und mörderische Sünden verübt haben. Doch die grösste Sünde überhaupt ist in den
Augen der katholischen Kirche nicht etwa Massenmord und Vergewaltigung (wie durch
verschiedene Päpste verübt), sondern allein die Tatsache, dass es jemand wagt, den katholischen
Glauben abzulehnen. Noch heute.
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Selbst Judas – der den Herrn verriet – wäre vergeben worden: Jesus sprach ihn nämlich nach
seinem Verrat noch an mit „Mein Freund―. Doch leider war Judas nicht aufrichtig und er
bekannte seine Schuld auch nicht direkt bei Jesus, sondern am falschen Ort.
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Die Kirche gibt sich nach aussen immer sehr besorgt um die „Einheit des Leibes Christi―,
übersieht aber vollumfänglich, dass auch die Juden zum Leibe Christi gehören: Bibel: Epheser
2; 11-22.

Die Kirche sei nun anstelle des auserwählten Volks getreten. Begründung: Die Juden seien von
Gott verworfen wegen des „Gottesmordes―.
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Auch die römisch-katholische Kirche nimmt an der Existenz Israels als Staat Anstoss. Nach der
gängigen katholischen Sicht hat der Staat Israel keine Rolle in der Heilsgeschichte: "Die Rolle
Israels beschränkt sich auf die Periode des Alten Testaments und ist somit beendet". (Pfisterer,
a.a.O., S. 184, 203, 208)
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So erklärte am 25. Januar 1904 Papst Pius X.: „Wir können der zionistischen Bewegung nicht
zustimmen. Die Juden haben unseren Herrn nicht anerkannt, daher können auch wir das
jüdische Volk nicht anerkennen. Jerusalem darf nicht in die Hände der Juden fallen.“
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Konzil von Orleans, 538:
Die Juden sollen von Gründonnerstag an - also zu einer Zeit, in der ihr Auftreten leicht als
Provokation empfunden werden kann - vier Tage lang sich strikt von den Christen fernhalten:
,,Weil wir, Gott sei Dank, unter rechtgläubigen Königen leben, sollen die Juden sich nicht
erdreisten, vom Tag des Abendmahls des Herrn an bis zum zweiten Wochentag, sich unter
Christen zu zeigen, an welchem Ort und bei welcher Gelegenheit auch immer, Kontakte mit
Katholiken zu haben."
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Konzil von Toledo, 633:
Getaufte Kinder nimmt man ihren jüdischen Eltern weg, damit sie nicht in den „Irrglauben―
ihrer Eltern zurückfallen. Man bringt sie in Klöster, wo sie erzogen werden.

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Getaufte Juden sollen den Kontakt zu ihren früheren Glaubensgenossen vermeiden, um nicht
rückfällig zu werden.
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Im 2. Jahrhundert kam die sog. Enterbungstheologie (replacement theology) auf: Tertullian
(160-230) schrieb in "Gegen die Juden", dass Gott die Juden verworfen hätte zugunsten der
Christen. Im frühen 4. Jh. schrieb Eusebius, dass die Segens-Verheissungen der Hebräischen
Schriften für die Christen wären, und nicht für die Juden. Den Juden würden alleine die
Flüche bleiben. Die Kirche sei die Fortsetzung des Alten Testamentes und des Judentums.
Damit wurde das jüdische Volk geistlich "enterbt", es wurde aufgrund der Kreuzigung Jesu
("Gottesmord") als auf ewig von Gott verworfen dargestellt, und die Kirche als Erbin der
Verheißungen an Israel angesehen, die nun an die Stelle Israels gekommen sei.



                              W E R IS T U N S E R V A T E R ?
                              W E R IS T U N S E R V A T E R ?

"Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater,
nämlich der im Himmel." (Bibel: Matthäus 23; 9) *

 Der Papst lässt sich „Heiliger Vater― nennen und macht sich dadurch zu Gott selbst...

Die Bibel mahnt also ausdrücklich dass wir niemanden Vater (gr.- mlat: Papa) nennen sollen.
Es widerspricht klar der Bibel, dass man einen Menschen derart verehren soll, wie es in der
Kirche zum Ausdruck kommt.

* (Hat aber nichts zu tun mit „Vater― im Sinne von Elternteil)



                                       G OTT REDET
                                       G OTT REDET

Die Bibel nennt als Stellvertreter Gottes ausschliesslich den Heiligen Geist (Bibel: Joh. 14; 16-
17, 26 / Joh. 16; 13).

 Der Papst nennt sich „Stellvertreter Gottes auf Erden―. Das ist wohl Blasphemie
(Gotteslästerung) in höchster Form!



                        M E N S C H L IC H E V E R M E S S E N H E IT
                        M E N S C H L IC H E V E R M E S S E N H E IT

Jesus sprach seinen Vater im Himmel (den höchsten GOTT) ehrfurchtsvoll an mit "Heiliger
Vater" (Bibel: Joh. 17; 11).

Der Papst lässt sich „Heiliger Vater― nennen.




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                          Ü B E R D IE B E S C H E ID E N H E IT
                          Ü B E R D IE B E S C H E ID E N H E IT

Jesus selbst hat nie seine eigene Ehre und den Pomp gesucht, sondern die seines himm lischen
Vaters. Jesus war sehr arm.

Der Vatikan klotzt nur so mit Reichtum und kontrolliert mit Hunderten von Milliarden den
Geldfluss der Welt.



                           D I E G R O SSE VER FÜ H R U N G
                           D I E G R O SSE VER FÜ H R U N G

„Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem
verkündigen, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht anathema.“
Bibel: Galater 1; 8

Der Vatikan hat noch nie etwas anderes verkündigt als ein verfälschtes Evangelium!



                            Ü B E R D I E SC H L I C H T H E I T
                            Ü B E R D I E SC H L I C H T H E I T

Die Bibel und das Evangelium sind grundsätzlich so einfach, dass Jesus sagt: „Lasset die
Kindlein zu mir kommen! Wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.“ Bibel:
Matthäus 19; 14

“Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt nichts davon
wegnehmen, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete!―
(Bibel: 5. Mose 4; 2)

Der Vatikan sagt: Die Bibel kann man nur richtig verstehen, wenn man die Lehre der
katholischen Kirche akzeptiert und hinzunimmt: „Die Aufgabe, das Wort Gottes verbindlich
auszulegen, wurde einzig dem Lehramt der Kirche, dem Papst und den in Gemeinschaft mit ihm
stehenden Bischöfen anvertraut.“ (Bereits auf der übernächsten Seite des Katechismus ist zu
lesen: „Der Heilige Geist ist der Ausleger der Schrift“)
Sind demnach der Papst und die Bischöfe gleichzusetzen mit dem Heilige Geist???
___
Für die Kirche war es folglich ein grosses Unglück, als die Menschen lesen lernten, die
Druckerpressen erfunden und z. Bsp. Bibeln gedruckt wurden. Bibelbesitz unterstand sehr lange
der Todesstrafe.
___
Wenn eine Kirche die Aussagen des eigenen Oberhauptes höher wertet als diejenigen von Jesus
CHRISTus und die der Bibel, dann kann sie ja wohl kaum einen CHRISTlichen Ursprung
haben.
___
“ ...wobei nach dem katholischen Glauben das authentische Lehramt bei der Erklärung und
Verkündigung des geschriebenen Wortes Gottes einen besonderen Platz einnimmt.“ (2. Vati-
kanisches Konzil; Dekret über den Ökumenismus "Unitatis redintegratio")
___
Hildebrand Gregor VII.: Anm. d. Übs. befahl den Bewohnern Böhmens, die Bibel nicht zu
lesen. Innozenz III. verbot den Menschen, die Bibel in ihrer eigenen Sprache zu lesen. Gregor
IX. verbot Laien den Besitz einer Bibel und unterband Übersetzungen. Übersetzungen unter
Albigensern und Waldensern wurden verbrannt, und Menschen, die solche Übersetzungen
besassen, wurden ebenfalls verbrannt. Paul IV. verbot den Besitz von Übersetzungen, die von
der Inquisition nicht genehmigt worden waren. Die Jesuiten brachten Klemens XI. dazu, die
Bibellektüre von Laien zu verdammen. Leo XII., Pius VIII. Gregor XVI. und Pius IX.
verdammten allesamt die Bibelgesellschaften. In katholischen Ländern ist die Bibel ein
unbekanntes Buch.

Auch hierzulande stellt man fest, dass viele Katholiken die Bibel als „verbotenes Buch―
betrachten.
___
“Formal erkennt die katholische Kirche die Bibel durchaus als inspiriertes Wort Gottes an,
aber nicht als endgültige Autorität. Zusammen mit Verlautbarungen der Päpste und Konzilien
wird die Tradition als gleichwertige Autorität angesehen. Nun gibt es aber viele Punkte, in
denen die Tradition der katholischen Kirche sich nicht mit der Bibel vereinbaren lässt. An
diesem Punkt muss jeder von uns sich entscheiden, wem er folgen will.“ (aus: Antworten an
meine katholischen Freunde, Thomas F. Heinze)



                                     Ü B E R D IE T A U F E
                                     Ü B E R D IE T A U F E

Es steht nicht in der Bibel, dass man Kinder taufen soll. Obwohl die Taufe natürlich nötig ist,
jedoch erst im Erwachsenenalter vollzogen werden soll (Entscheidungsfreiheit!).

Aus der Bibel sehen wir, dass Jesus sich taufen liess, als e r etwa dreissig Jahre alt war.

Die Kirche jedoch macht diese Kindertaufe quasi zur Heilsnotwendigkeit! Gleichzeitig
verbindet sie dies notgedrungen mit einem Eintritt in die „alleinseligmachende― Kirche. Weiter
lehrt sie, dass in diesem Zusammenhang für bereits verstorbene, jedoch ungetaufte Kinder
gebetet werden kann.

Es steht nirgends in der Bibel, dass wir für Verstorbene beten sollen.

Eltern, die ihren Säugling nicht taufen lassen wollen, begehen z.B. nach kirchlicher Lehre eine
„schwere Sünde― und verlieren ihr Seelenheil. Das ist eine moderne Form der Zwangs-
christianisierung und verstösst gegen das Recht des Einzelnen, selbst darüber entscheiden zu
können, welcher Organisation man sich anschliessen möchte und welcher nicht.

Die Lehre der Kirche bewirkt bei ihren Anhängern, dass geglaubt wird, dass ein ungetauftes
Kind nicht in den Himmel kommen könne. Dies muss - da es im Widerspruch zur Bibel steht -
als Psychoterror und seelische Vergewaltigung der Gläubigen angesehen werden. Die Vera nt-
wortung der Kirche hierin ist ungeheuerlich.

Diese vielen kirchlichen Zwänge spielen sich nicht auf rechtlicher, sondern auf psychologischer
Ebene ab und umgehen (unterwandern) somit gekonnt Artikel 15 Bundesverfassung „Glaubens-
und Gewissenfreiheit―.




Kirche versus Bibel ?                                                                   Seite 10 von 27
                                     G E H E IM L E H R E
                                     G E H E IM L E H R E

Jesus hat nicht im Geheimen gewirkt, sondern öffentlich. Seine Lehre ist simpel und ohne
Falsch.

Eine klare, bestimmte Aussage, ein klarer, bestimmter Satz aus der Bibel wird durch die Kirche
oft relativiert und ins Gegenteil verkehrt durch mitunter viele tausend Seiten „Geschreibsel― und
„Erklärungen―.

„Geheimniskrämerei― ist ein wesentlicher Bestandteil der römisch-katholischen Struktur. Mass-
gebliche Teile der Lehre sind in geheimen, der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Dokumenten
und Schriften festgelegt.

Opus Dei, der katholische Geheimbund:

Ziel der Bewegung ist eine "Christianisierung der Gesellschaft" Anm.: eine Zwangsausrichtung
nach Rom

Hierzu eine Kurzzusammenfassung von PIERRE A. GRAENICHER:

          ―Warum ist der reaktionäre Geheimbund Opus Dei eine Gefahr für Gesellschaft und
          Demokratie?

           Seine oberste Maxime heisst absolute Geheimhaltung. Das autoritätsgläubige
            Denkmuster ist Gift für die Demokratie.
           Opus Dei ist reich – doch kein Aussenstehender weiss, woher der Reichtum stammt.
           Obwohl (seit 1930) auch Frauen Mitglieder sein können, ist Opus Dei extrem
            frauenfeindlich. Einen «Feldzug für Männlichkeit und Reinheit» forderte Gründer
            Escrivá. Seine Regeln verlangen Demut, Selbstgeisselungen, Tragen von Dornen-
            gürteln usw.
           Opus Dei ist auch sexualfeindlich. Einer der Führer verkündete, neun von zehn
            behinderten Kindern hätten Eltern, «die unrein in die Ehe gingen».―



                        T O T E N K U L T IS T G O T T E IN G R E U E L
                        T O T E N K U L T IS T G O T T E IN G R E U E L

Bei der Geburt des Messias (die Bibel in Lukas 2; 13+14): „Und alsbald war da bei dem Engel
die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der
Höhe und Frieden auf Erden den Menschen seines Wohlgefallen.“

Gebete hin zum lebendigen Gott gerichtet führen zum Leben, in die Befreiung. Demgegenüber
führen Gebete zu Verstorbenen – und seien diese auch sog. „heilig― – zu Kontakten mit der
Totenwelt und letztlich zu unsichtbaren, aber äusserst starken Bindungen mit abwärts-
gerichtetem Ergebnis.

„Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen fragen?“
(Bibel: Jesaja 8;19)




Kirche versus Bibel ?                                                               Seite 11 von 27
In der Bibel steht viel davon, dass, wer einen Toten anrührt, für eine gewisse Zeit als unrein gilt.
Im übertragenen Sinne muss gesagt sein, dass wenn man nun zu Toten betet, man in gewissem
Sinne ebenfalls „unrein― ist. Durch die regelmässigen Gebete zu Toten wird man praktisch
immerwährend wieder aufs Neue gebunden und „unrein―. Eine Auswirkung von Gebeten zu
Toten ist, dass man sich selber trennt von dem LEBENdigen Gott. Wer Gebete zu Toten auf
Dauer toleriert oder fördert, kann unmöglich den Geist des LEBENdigen Gottes in sich haben.

Gebete zu Verstorbenen sind ein Einstieg in den Spiritismus! Dadurch wird die Welt der
Lebenden mit der Welt der Toten verbunden, was klar gegen Gottes Willen ist!

Jesus lehrte das „Vaterunser―, also Gebet zu Gott, nicht Gebet zu Toten! Im Vaterunser findet
sich nur, dass man zu Gott beten soll. In der ganzen Bibel findet sich nie ein Hinweis, dass das
Volk Israel zu irgendeinem „Heiligen― (Propheten, Könige, Rabbi, Stammväter etc) beten soll.

“Und sie hängten sich an Baal-Peor und assen Schlachtopfer der Toten“. Bibel: Psalm 106; 28

Die Kirche nennt es „Heiligenverehrung― – die Bibel nennt es Totenkult:

„Der Gründer der katholischen Priester- und Laienorganisation OPUS DEI, der spanische
Priester Josemaria Escrivá de Balaguer (1902 - 1975), wird heilig gesprochen.“ - „Selige
dürfen in Regionalkirchen verehrt werden, Heilige von der gesamten Weltkirche.“
(Zeitungsbericht)
[Seligsprechung 1992]

Die Kirche hält ihre Gläubigen dazu an, zu Heiligen zu beten. Dies ist jedoch Totenkult, da alle
„Heiligen― – inkl. der Mutter Jesu – gestorben sind und NICHT auferstanden sind. Auferstanden
von den Toten ist allein Jesus Christus.

Eine andere Zeitung titelte zwei Tage vor der Heiligsprechung (6. Okt. 2002) von Escrivá: „Es
geht um Kirchenmacht, nicht um Heiligenverehrung“.

Der Grossinquisitor Pedro Arbues verurteilt eine andersgläubige Familie zum Feuertod. Papst
Pius IV sprach Arbues heilig...

Mit anderen Worten: Die Erklärungen des Papstes haben zum Ziel, dass man die römisch-
katholische Kirche mit ihren schändlichen Gräueltaten (inkl. Morde an Juden und Anders-
gläubigen) auch dadurch anerkennt, indem man zu solchen „von Blut triefenden― Personen
beten soll. Der Vatikan bedient sich damit einer ungeheuerlichen und restlos perversen
Methode, indem er die Leichtgläubigkeit und Bibelunkenntnis der Mitglieder ausnutzt, um seine
Autoritätsansprüche zu festigen. Deswegen wurde das Bibellesen auch so lange wie möglich
unterdrückt.

Überhaupt: Wer definiert, wann jemand als Heilig zu gelten hat?



                                 IM FA LSC H EN CLU B ?
                                 IM FALSCH EN CLUB ?

- „Alleinseligmachende Kirche“ und:
- “Ausserhalb der Kirche kein Heil“
(vgl. „Dominus Jesu―, 6. Aug. 2000)

Kirche versus Bibel ?                                                                  Seite 12 von 27
Diese Begriffe sind beide niemals biblisch fundiert! Es ist aus der Bibel klar ersichtlich, dass
man allein durch Glauben an Jesus Christus gerecht wird, nicht durch Zuge hörigkeit an eine
bestimmte Kirche und auch nicht durch Werke!!! (vgl. Bibel: Römer 10;9)

Aber irgendwie muss die Kirche ja zu Geld ko mmen.

Was mit schönen Sätzen zur Einzigartigkeit Jesu Christi beginnt, das erhält rasch einen
römischen Dreh: «Jesus Christus setzt seine Gegenwart und sein Heilswerk in der Kirche und
durch die Kirche fort» - und zwar nicht in jeder Gemeinschaft, die sich «Kirche» nennt, sondern
«sie ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den
Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird».

„Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die sehr wohl wissen, dass die
katholische Kirche von Gott durch Jesus Christus als eine notwendige gegründet wurde, jedoch
nicht in sie eintreten oder in ihr ausharren wollen“ (LG 14).

“Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige,
katholische und apostolische bekennen.“ (LG 8)



                                        T O T A L IT Ä R
                                        T O T A L IT Ä R

„Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: „Gehet aus von ihr, mein Volk,
dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf dass ihr nicht empfanget etwas von ihren
Plagen!“ (Bibel: Offenbarung 18; 4)


Die römisch-katholische Kirche betrachtet die Existenz von christlichen Gemeinschaften
ausserhalb der Kirche als „schwere Krise― – insbesonders die Reformation...
(2. Vatikanisches Konzil; Dekret über den Ökumenismus "Unitatis redintegratio")



                        G E S IN N U N G U N D G E IS T C H R IS T I
                        G E S IN N U N G U N D G E IS T C H R IS T I

Natürlich ist es von grosser Hilfe, dass sich Gläubige in einer Gemeinschaft arrangieren. Aber
wir sollen Christus untertan sein und nicht einer Kirche.

Bibel: Kolosser 1; 18-20:
18: Und er Christus ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde; er, welcher ist der
Anfang und der Erstgeborene von den Toten, auf dass er in allen Dingen den Vorrang habe.
19: denn es ist das Wohlgefallen gewesen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte 20: und alles
durch ihn nicht Maria oder eine Kirche versöhnt würde zu ihm selbst, es sei auf Erden oder im
Himmel, damit er Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz, durch sich selbst.“

Bibel: 1. Korinther 13; 1
“Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich
ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.“


Kirche versus Bibel ?                                                                  Seite 13 von 27
Bibel: Epheser 4; 15
“Lasset uns aber rechtschaffen sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken an dem, der das
Haupt ist, Christus, ...“

Bibel: Offenbarung 6; 9+10:
“9: Und da es das fünfte Siegel auftat, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die erwürgt
waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. 10: Und sie
schrieen mit großer Stimme und sprachen: HERR, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange
richtest du nicht und rächest unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“

Siehe auch: Bibel: Offenbarung 17; 1-6

Die römisch-katholische Kirche behauptet unverblümt, dass sie die wahre und einzige echte
Kirche Christi sei. Vereint in Christus hätten alle denselben Geist und müssten demzufolge die
alleinige Autorität dieser Kirche unbedingt anerkennen.

Hierdurch erhält man rasch den Eindruck, dass die Kirche der ganze Leib UND gleich auch
noch das Haupt des Leibes wäre...

Es fällt jedoch – nicht nur in Anbetracht der vielen Millionen Morde, die durch die Kirchen
(beide Kirchen) begangen worden sind - unglaublich schwer zu glauben, dass eine Vereinigung
mit einer derart „christlichen und liebevollen― Gesinnung tatsächlich Christus als Haupt haben
soll. Es fliesst und floss entschieden zuviel Blut unter der Herrschaft der Kirche.



                                       FE GEFEUER
                                       FE GEFEUER

Der Mensch stirbt ein einziges Mal, danach das Gericht (siehe Bibel: Hebräer 9; 27). Laut Bibel
gibt es dann kein Zurück oder eine Möglichkeit zur Besserung.

Laut der Bibel hat Jesus Christus am Kreuz von Golgatha sein Blut vergossen, damit wir
dadurch erlöst werden können.

Die Bibel spricht nirgends von einem Ort, an dem wir nach dem Tod geläutert werden, sondern
von einer Person (Jesus Christus), die uns zu unseren Lebzeiten reinigen und erlösen will. Auch
hier: Kirchenlehre kontra elementarste Bibellehre!!

„Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschliesst das Reich der
Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, noch lasst ihr die, welche hineingehen
wollen, hineingehen.“
(Jesus Christus in Matthäus 23; 13)

Die Kirche lehrt demgegenüber das sog. Fegefeuer: Eine weitere überaus wichtige Geldquelle...
(süsser die Kassen nie klingeln)

Die Kirche akzeptiert die vollkommene Erlösung durch Jesu Blut offensichtlich nicht – anders
könnte sie nicht an der Lehre vom Fegefeuer festhalten. Diese Lehre ist das bare Gegenteil zur
biblischen Botschaft. Es gibt wohl nichts Schlimmeres, als Abermillionen von unschul digen
Gläubigen vom ewigen Leben (vom Himmel) mittels so einer durchtriebenen Irrlehre fern-


Kirche versus Bibel ?                                                              Seite 14 von 27
zuhalten! Im Klartext: Die Lehre der römisch-katholischen Kirche hilft ihren Anhängern
geradewegs ins ewige Verderben...!



                        H O L O C A U S T U N D N A H O S T K O N F L IK T
                        H O L O C A U S T U N D N A H O S T K O N F L IK T

Jesus hat nie gesagt, dass man Juden und andere Menschen (Rassen) vernichten solle.

Die Kirchen (katholische und auch reformierte) haben dies bis HEUTE aber- millionenfach
getan. Sie tragen auch eine erhebliche Mitschuld an den vielen Opfern durch den Holocaust.

Einer Pressemeldung zufolge (Neue Urner Zeitung, 29. August 2002, dpa) waren auch am
Genozid in Ruanda katholische Geistliche beteiligt, teilweise sogar aktiv! Der Vatikan schweigt
sich dazu aus. Dazu gibt es eine Anklage des Internationalen UNO-Gerichtshofes (die UNO
                   allerdings wusste schon geraume Zeit im Voraus von dem bevorstehenden
                   Massaker – und zog sich zurück...).
                   ___
                   Mitte 1989 bereits verpflichtete sich auch der Ökumenische Rat der Kirche
                   auf seiner zehnten Weltmissionskonferenz in San Antonio/USA, die Intifada
                   der Palästinenser "in den von Israel besetzten Gebieten zu unterstützen".
                   (idea-spektrum, Wetzlar, Nr. 19+20/1990)
___
Sehr wichtig für den späteren kirchlichen Antisemitismus war die Anschauung der Kirchen-
väter, dass das jüdische Volk durch die Kreuzigung Jesu unter Gottes Strafe stehe - wofür die
Zerstörung des Tempels und die Zerstreuung der Juden im Jahre 70 ein deutliches Zeichen
seien. Heute, wo es den Staat Israel wieder gibt, werden neue Argumente gefunden: Das
jüdische Volk hindere den Frieden im Nahen Osten, es unterdrücke die Palästinenser, etc. etc. -
immer bleibt es der Sündenbock!
___
von Papen: „Das Dritte Reich ist die erste Macht, die die hohen Prinzipien des Papsttums nicht
nur anerkennt, sondern auch in die Praxis umsetzt.“ (Der Völkische Beobachter, 14.1.1934)
___
“Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher.“ (Adolf
Hitler: Mein Kampf)
___
                                           Christen, die sich erdreisten, mit Juden zu leben, sind
                                           dem Kirchenbann verfallen. (3. Lateranerkonzil,
                                           1179)
                                           ___
                                           Ein Beschluss des Vierten Laterankonzils der
                                           römischen Kirche von 1215 stempelte die Juden zu
                                           einem Aussenseitervolk, indem es sie zwang, sich
                                           durch eine besondere Art Kleidung von der übrigen
                                           Bevölkerung zu unterscheiden. In Deutschland und
                                           Frankreich mussten die Juden ein gelbes "O" tragen -
                                           Vorläufer des gelben Judensterns im National-
                                           sozialismus.
                                           ___
                                           Juden können keine akademischen Grade erwerben.
                                           (Konzil von Basel, 1434)

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___
“So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des
Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.“ (der Katholik Adolf Hitler)
___
“Der Nationalsozialismus ist weder antikirchlich noch antireligiös, sondern im Gegenteil, er
steht auf dem Boden eines wirklichen Christentums.“ (Adolf Hitler)
___
“Es ist strenge Gewissenspflicht eines jeden Christen, das entartete Judentum zu bekämpfen.“
(Bischof Gföllner von Linz, 20. Jh)
___
“Ich bewundere das Christentum und werde es fördern.“ (Adolf Hitler zu Bischof Berning)
___
“Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als den Sieg.“ (Eugenio Pacelli Papst Pius XII)
___
“Lieber Freund, vergessen Sie nicht, dass in den deutschen Heeren Millionen Katholiken sind
[Anm: 45%]. Soll ich diese in Gewissenskonflikte bringen?“ (Antwort Papst Pius XII auf die
Frage, warum er nicht gegen die Judenvernichtung protestiert)

 “Es wäre für die Nazis vollkommen unmöglich gewesen, den Holocaust fortzusetzen, wenn
Papst Pius sich öffentlich geäußert hätte. Es gibt nicht eine Zeile von ihm, die das Wort Jude
auch nur enthält. Er wurde zweimal im Jahr durch den Sonderbotschafter Franklin Roosevelt
dringend gebeten, zu protestieren - er hat es nicht getan. Sein Schweigen zum Holocaust war ein
ungeheuerliches Verbrechen in der Welt geschichte.“ --- „Man darf nicht vergessen, dass
Eugenio Pacelli (der spätere Papst Pius XII) als päpstlicher Nuntius in Berlin 1934 der erste
Diplomat der Welt war, der Hitler salonfähig gemacht hat, indem er das Konkordat mit dem
Deutschen Reich abschloss. Er hat damit die Nazis international ungeheuer aufgewertet. Er war
dank der polnischen Priesterschaft am frühesten über die Mordlager informiert.“ (Costa-
Gavras)
___
“Was hat man denn gegen den Krieg? Etwa, dass Menschen, die doch einmal sterben müssen,
dabei umkommen?“ (Augustinus, Kirchenlehrer)
___
Chrysostomos (344-407), ein grosser Heiliger der Kirche, predigte über die Juden, sie seien das
"gemeinsame Verderben und die Krankheit der ganzen Erde", sie seien "Menschen, die vom
Teufel besessen sind... . Ja, sie sind wilder als die wilden Tiere, da sie ihre Nachkommen töten
und dem Teufel weihen." Über die Synagoge predigte er: "Sie ist wie die Seele der Juden selbst
ein Domizil des Teufels, ... Ja, Juden beten den Teufel an... ihre Religion ist eine Krankheit...
Für euch gibt es keine Besserung mehr, Gott hasst euch!".
___
Kirchenvater Hyronimus: Ketzer und Juden sind „Schlachtvieh für die Hölle“.
___
Augustinus erklärte: Dass sie [die Juden] den Sabbat nur hielten, um zu naschen und zu
faulenzen; hiess sie schlimmer als Dämonen, Natterngezücht, bösartig und aufgerührter
Schmutz. Sie seien des ungeheuren Vergehens der Gottlosigkeit schuldig. Der Teufel sei ihr
Vater und wie der Teufel, dessen Gelüste sie hätten, seien sie Lügner. Er nannte sie verbrecher-
isches Volk und wendete auf sie das Schriftwort an: ,,Gehet hin... in das ewige Feuer." Nicht
ohne Genugtuung stellt er fest, dass die Juden unter den Christen erzittern, und meint: ,,Was
erhebt ihr euch noch weiter in dreister Schamlosigkeit, um desto schwereren Fall zu tun und
umso erbärmlicher zugrunde zu gehen"? ,,Ich habe keinen Gefallen an euch", so spricht nicht
irgend jemand, sondern der Herr, der Allmächtige."
___

Kirche versus Bibel ?                                                               Seite 16 von 27
Im Jahr 1095 rief Papst Urban II. zum ersten Kreuzzug auf. Die "christlichen" Kreuzfahrer
mordeten auf dem Weg unter den jüdischen Gemeinschaften in Frankreich und im Rheinland:
Die Juden mussten zwischen der sofortigen Taufe oder dem Tod wählen. Mehr als 12’000
wurden ermordet, zahllose andere verübten Selbstmord. 1099 wurde Jerusalem erobert,
Zehntausende von Juden und Moslems wurden umgebracht. Alle überlebenden Juden wurden in
Synagogen gesteckt. Die christlichen Kämpfer, die große Kreuze auf ihre Kleidung genäht
hatten, zündeten diese Synagogen dann an. Sie ließen die Juden lebendig verbrennen, während
sie um die Gebäude herumliefen und sangen: "Christus, wir beten dich an". Anschließend
hielten die Kreuzfahrer unter Freudentränen einen Dankgottesdienst für ihren Sieg.
___
Weihbischof Burger: „Die Ziele der Reichsregierung sind schon längst die Ziele unserer
katholischen Kirche.“
___
Vergleiche auch Martin Luthers „7-Punkte-Plan zur Judenverfolgung“.
___
“Willst Du ein Christ der Tat sein, dann stelle Dich in die Front derer, die den Kampf gegen die
jüdische Weltpest aufgenommen haben. Werde Nationalsozialist!“ --- „Die jüdische Rasse ist
der Todfeind der christlichen Kirchen.“ (Aus dem nationalsozialistischen Hetzblatt "Der
Stürmer" 10/1932)
___
 “Es gibt im Tun, Handeln und Reden der Nazis nichts, was nicht seine Vorstufe, seinen
Präzedenzfall in den Kirchen gehabt hätte“. (Prof. Dr. theol. H. Mynarek)
___
 „Vom ersten bis zum zwanzigsten Jahrhundert ist der Antisemitismus von Christen ins Leben
gerufen und steht unter der Verantwortung von Christen; dabei spielt es keine Rolle, welche
sekundären Ursachen dazu noch ins Spiel kommen.“ (James Parkes - Kirchenhistoriker in Jews
and Christians - S. 155)
___
 „Der letzte Grund des Judenhasses liegt an einem anderen Ort. Er ist darin zu sehen und zu
finden, dass die Juden eben auch in ihrer heutigen Gestalt an niemand anderes erinnern als an
ihren Gott.
Sie erinnern an den Gott der Bibel. Sie erinnern uns an den Menschen aus dem Stamme Juda,
der seine Herrschaft über diese Welt aufrichten will und wird ... die Juden schlägt man,
Jeschua, den Messias Israels meint man. Das ist der Sinn allen Antisemitismus.“ (Dr. theol.
Christian Maurer in: „Von A bis Z, Quellen zu Fragen um Juden und Christen―, Rudolf Pfisterer
- Schriftenmissions-Verlag, S.18)

___
Weitere hochaktuelle Literatur: „Die Stellung der Kirche zum Nahostkonflikt“, Erstausgabe
Sommer 2002, Bezugsmöglichkeit siehe unten.
___
Zum Nachdenken: Nie hat es in den Jahren der Judenverfolgung und Vernichtung einen
ernstgemeinten päpstlichen Brief etwa des Inhalts gegeben: Liebe deinen Nächsten wie dich
selbst, auch und gerade die Juden.
___
Zum Nachdenken (2): Der Vatikan war der ERSTE Staat, der mit Hitler einen Vertrag schloss.
Der Vatikan ist gleichzeitig der LETZTE europäische Staat, das Israel diplomatisch – wenn
auch widerwillig – anerkannt hat (das Grundlagenabkommen zwischen Israel und dem Vatikan
über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen datiert vom 30. Dezember 1993).
___
Spekulation: Wie lange dauert es wohl, bis der Mann des Dritten Reiches (Adolf Hitler) von der

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Kirche heilig gesprochen wird...?? Und: Wurde er eigentlic h exkommuniziert?
___
Der Vatikan hat am 18. Februar 2003 seine Geheimarchive über die Nazizeit geöffnet. Es
handelt sich um den Archivbestand aus der Zeit des Pontifikats von Papst Pius XI. von 1922 bis
1939. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um die Originalakten, sondern um das, was von
seinen Archivaren bereits überarbeitet wurde. Die Archive aus der Zeit von 1939 bis 1945 -
welche höchst interessant sein dürften – sind von der Öffnung somit nicht betroffen.
Paradoxerweise sagte der Papst im Jahre 2000 bei seinem Besuch im Yad Vashem, dass sich
jeder Mensch an das Geschehene erinnern müsse.

Nehmen wir den Papst beim Wort und erinnern wir uns, dass die Kirche Dutzende von
Millionen ermordet hat, dass sie am Holocaust beteiligt war und dass sie – noch heute –
vehement die kräftigsten und antibiblischsten Irrlehren verbreitet!



                            T EU FEL SPA K T „A LA FA U ST “
                            T EU FEL SPA K T „A LA FA U ST “

„...und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie
vielmehr auf.“ Bibel: Epheser 5; 11

Papst Pius XI. 1857 -1939, von 1922 bis 1939 Papst; schloss u.a. 1933 das Reichskonkordat mit
Hitler. Er sagte im Mai 1933 vor Bischöfen:

„Wenn es darum geht, einige Seelen zu retten und noch grösseren Schaden abzuwenden, haben
wir den Mut, sogar mit dem Teufel zu verhandeln“.



                                    D ERS ELBE GOTT ?
                                    D ERS ELBE GOTT ?

Frage: „Uns wurde gesagt, dass Allah, der Gott der Moslems, mit dem biblischen Gott Eloah
bzw. Elohim identisch ist."

[Gegenfrage: Ist Allah der Vater von Jesus Christus?]

Antwort: (von Ludwig Schneider, Jerusalem)

          Zuerst einmal muss klargestellt werden, dass der biblische Gottesname Eloah bzw.
          Elohim oder Elim ein gemeinsemitischer Name ist, der auch für heidnische Götter
          benutzt wurde, wie z.B. in 2.Mose 15,11: „Wer ist dir gleich, HErr (JHWH), unter den
          Göttern (Elim)?"

          Elohim bezeichnet die Gottheit im allgemeinen. Die etymologische Wurzel des Namens
          Elohim ist Stärke, Erster (Führer) und Ziel im Sinne von Zuflucht.

          Das arabische Verb al-ilah, aus dem der Begriff allah entstand, bedeutet dagegen
          „ängstlich sein, sich scheuen", sagt also das völlige Gegenteil von dem aus, was der
          althebräische Begriff Eloah bzw. Elohim meint. Daraus erkennen wir, dass diese beiden
          Begriffe (Eloah und Allah) von der Sprachwurzel her keine Gemeinsamkeit miteinander
          haben.

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          In der Bibel wird El oft als vorangesetzte Bezeichnung Gottes benutzt, wie El Eljon
          (Gott, der Höchste) oder El Schaddaj (Gott, der Allmächtige).

          In der altarabischen Welt gab es zahlreiche lokale Gottheiten. Jeder Stamm hatte seinen
          eigenen Gott. Jeder dieser Götter hatte seine Dämonen (Djinns), die von den
          Gegengöttern und ihren Djinns bekämpft wurden. Es gab auch weibliche Göttinnen, wie
          z.B. Manat, al-Lat und al-Uzza, die Mohammed später „Töchter Allahs" nannte. In der
          Umgebung von Mekka wurden die meisten Götter verehrt. Als Mohammed seine n
          Missionszug begann, bekämpfte er zuerst seine arabischen Nachbarstämme und erklärte
          nach seinem Sieg über sie: „Allah ist größer - Allahu-akbar!", denn sein Stammesgott al-
          ilah bzw. allah hat die anderen Götter besiegt.
          Danach erklärte Mohammed Allah, der früher eine Gottheit neben anderen Gottheiten
          war, zur alleinigen (fälschlich monotheistisch genannten) Gottheit. So gibt es weder vom
          Sprachlichen noch vom Historischen her eine Verwandtschaft zwischen Elohim, dem
          Gott der Bibel, und Allah.

          Dass man Allah heute Elohim gleichsetzt, hat allein ökumenische Beweggründe.▪
          ___

Bibel: 2. Mose 3; 6 sagt: Und sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott
Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er
fürchtete sich Gott anzuschauen.
___
Papst Johannes Paul II. sagte anlässlich seiner Kasachstan-Reise Mitte September 2001: „Von
diesem Ort aus lade ich Christen und Muslime ein, ein intensives Gebet an den einen,
allmächtigen Gott zu richten, dessen Kinder wir alle sind...“. [Topic 10/2001]
___
In einer seiner wöchentlichen Generalaudienzen, Ende Mai 1999, adressierte Papst Johannes
Paul II eine Botschaft an die Moslems, in der er einen „interreligiösen Dialog― anregte. Er
zitierte den Katechismus der Katholischen Kirche von 1994, Abs. 841, welcher lautet: „...
zusammen mit uns verehren sie (die Moslems) den einen, barmherzigen Gott.― Zusammen mit
dem Papst vertreten die heutigen, an der ökumenischen Bewegung beteiligten religiösen Führer,
ebenfalls die Ansicht, dass der Gott der Bibel und der Gott des Korans ein und derselbe sind.
___
Es ist nun allerdings historisch belegt, dass dem nicht so ist. Auch aus der Bibel und dem Koran
geht dies unmissverständlich hervor.

Warum sich der Papst zu solcher Umschreibung der Geschichte und Fakten hinreissen lässt,
wird sich in der Zukunft zeigen. Das Ziel ist sicherlich die Schaffung einer neuen, ein heitlichen
Weltreligion unter einem gesamthaften Führer.

Interreligiöse Annäherungen mit dem Ziel einer Entspannung (unter den Anhängern) sind sicher
willkommen. Auf Kosten der Wahrheit eine Allianz einzugehen, führt aber nicht ans Ziel. Jesus
sagt: „Die Wahrheit wird euch freimachen“ (Bibel: Johannes 8;32)

Wussten Sie schon: Der Papst ist ermächtigt, neue Religionen aufzurichten (einzuführen)...




Kirche versus Bibel ?                                                                 Seite 19 von 27
                                        D A S Z IE L
                                        D A S Z IE L

Jesus Christus, seine Botschaft und sein Evangelium führen in die Freiheit. (= Frohbotschaft)

Die Kirche, ihre Lehre und Verkündigung verursacht oft Angst, Abhängigkeit, Gebundenheit
und mitunter Depression. (= Drohbotschaft)



                                       O EK UMENE
                                       O EK UMENE

Die Oekumene ist nicht – wie oft suggeriert wird – Annäherung beider Kirchen auf eine
gemeinsame Mitte die Mitte - das Zentrum - sollte ja sowieso Jesus Christus sein ..., sondern
die schrittweise Umkehrung der Reformation. Dieser Rückschritt ins Vormittelalter endet erst
dann, wenn sämtliche Denominationen die römisch-katholische Kirche als einzig rechtsmässige
Kirche anerkannt haben und also Teil ihrer geworden sind. Einen vermeintlichen Kompromiss
wird die römisch-katholische K irche nur zum Schein eingehen. Letztlich führt dieser Weg - über
verschiedene Stufen - zur alleinigen Autorität von Rom. Erinnern wir uns: ALLE WEGE
FÜHREN NACH ROM.



                              Z E IC H E N U N D W U N D E R
                              Z E IC H E N U N D W U N D E R

“Wenn in deiner Mitte ein Prophet aufsteht oder einer, der Träume hat, und er gibt dir ein
Zeichen oder ein Wunder, und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet
hat, indem er sagte: “Lasst uns anderen Göttern – die du nicht gekannt hast – nachlaufen und
ihnen dienen!“, dann sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten hören oder auf den, der die
Träume hat. Denn der HERR, euer Gott, prüft euch, um zu erkennen, ob ihr den HERRN, euren
Gott, mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele liebt.― (Bibel: 5. Mose 13; 2-4)



                        D I E N E U E (A L T E ) W E L T M A C H T
                        D I E N E U E (A L T E ) W E L T M A C H T

Das Verlangen der Kirche nach weltlicher Macht begann sich in grösserem Rahmen im
4. Jahrhundert zu offenbaren, als das Römische Reich seine Verfolgungen einstellte und das
Christentum zu seiner Staatsreligion machte. Der Geist des kaiserlichen Roms geriet in die
Kirche hinein. Die Kirche entwickelte sich langsam nach dem Muster des Reiches, das sie
erobert hatte.

Rom fiel. Aber Rom erstand als Weltmacht zu neuem Leben im Namen de r Kirche. Die
                         Päpste Roms waren die Erben und Nachfolger der Cäsaren Roms. Der
                         Vatikan steht dort, wo der Cäsarenpalast war. Die Päpste
                         beanspruchten die ganze Autorität, welche die Cäsaren beansprucht
                         hatten, und sogar mehr. Der päpstliche Palast war durch die
                         Jahrhunderte einer der luxuriösesten der ganzen Welt. Die Päpste
    Papst oder Caesar?   lebten in solchem Pomp und Prunk, der auch von weltlichen Königen
                         nicht übertroffen wurde. An keinem Ort der Erde wird eine protzigere
Schau von Glanz und Gloria abgezogen, als bei der Krönung eines Papstes. Die Stadt Rom, erst
heidnisch, dann päpstlich, war zweitausend Jahre lang, von 200 v. Chr. bis 1800 a.d. die

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dominierende Macht der Welt.

Das Papsttum ist nicht die Kirche, sondern eine politische Maschinerie, das die Kirche
kontrolliert, und sich durch angemasste Vorrechte zwischen Gott und Gottes Volk stellte.
(ecj)



                                          I N Q U IS IT IO N
                                          I N Q U IS IT IO N

Die Inquisition war die berüchtigtste und teuflischste Sache der Menschheitsgeschichte. Sie
wurde von Päpsten erfunden und von ihnen 500 Jahre lang zur Aufrechterhaltung ihrer Macht
angewendet. Die Gräuel der von den Päpsten über eine Zeitspanne von 500 Jahren angeordneten
und unterhaltenen Inquisition, während der ungezählte Millionen gefoltert und verbrannt
wurden, machen das BRUTALSTE, BESTIALISCHSTE und TEUFLISCHSTE BILD der
ganzen Geschichte aus.
Die Inquisition, auch Heiliges Amt genannt, wurde von Papst Innozenz III. eingesetzt und vom
übernächsten Papst, Gregor IX. vervollständigt.

Keiner der nachfolgenden Reihe von „heiligen― und „unfehlbaren― Päpsten hat sich je für diese
Tatsache entschuldigt.
(ecj)



                        D E R H Ö H E P U N K T P Ä P S T L IC H E R M A C H T
                        D E R H Ö H E P U N K T P Ä P S T L IC H E R M A C H T

Innozenz III. (1198-1216). Der mächtigste aller Päpste. Behauptete, der Stellvertreter Christi,
der Stellvertreter und das Oberhaupt der Kirche und der Welt zu sein. Beanspruchte für sich das
Recht, Könige und Prinzen abzusetzen, und behauptete, dass alle Dinge auf Erden und im
Himmel und in der Hölle dem Stellvertreter Christi (also ihm selbst) unterstellt seien. Er machte
die Kirche zur obersten Kontrollstelle des Staates. Die Könige Deutschlands, Frankreichs,
Englands und praktisch alle Monarchen Europas gehorchten seinem Willen. Er brachte sogar
das Byzantinische Reich unter seine Kontrolle. Nirgendwo sonst in der Geschichte hat je ein
Mensch mehr Macht ausgeübt.

Er rief zu zwei Kreuzzügen auf. Er verordnete die Transsub stantation [Wandlung von Brot und
Wein in den Leib Christi; Anm. d. Übs.], bestätigte die Ohrenbeichte, erklärte, dass sich der
Nachfolger Petrus’ nie auf irgendeine Weise vom Katholischen Glauben entfernen könne und
unfehlbar sei. Er verdammte die Magna Charta, verbot das Lesen der Bibel in der Landes-
sprache, befahl die Vernichtung von Ketzern, setzte die Inquisition ein, befahl das Massaker an
den Albigensern. Unter seiner Führung und der seiner direkten Nachfolger wurde mehr Blut
vergossen als während irgendeiner anderen Zeit in der Kirchengeschichte, ausser während den
Anstrengungen des Papsttums, die Reformation im 16. und 17. Jahrhundert zu ersticken. Man
sollte meinen, dass das Ungeheuer Nero wieder zu Leben gekommen sei - im Namen des
Lammes.

Das Papsttum ist eine italienische Institution. Es kam aus den Ruinen des Römischen Reiches
auf und besetzte im Namen Christi den Thron der Cäsaren. Es ist eine Wiederbelebung des
Römischen Reiches; der Geist des Römischen Reiches ersteht zu neue m Leben im Gewand


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des Christentums. Die meisten Päpste waren Italiener.
(ecj)



                        R E F O R M A T IO N E N IN N E R H A L B D E R K IR C H E ?
                        R E F O R M A T IO N E N IN N E R H A L B D E R K IR C H E ?

Wie in vielen anderen Vereinigungen gibt es auch in der römisch-katholischen Kirche einen
„harten Kern―. Ein Kurzbericht über die katholischen „Traditionalisten:

<Sie lehnen sämtliche Reformen, die seit dem 16. Jhdt. innerhalb der katholischen Kirche
erfolgten, ab. Darunter fallen auch Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils, das in den
60er-Jahren die Juden von der Schuld am Tod Jesu freisprach. In Amerika gibt es etwa 100'000
Traditionalisten. Sie halten auch heute noch ihre Gottesdienste ausschliesslich in lateinischer
Sprache ab.> (Quelle: nai, April 2003)

Erinnert sei hier an den Film „Die Passion― mit Mel Gibson, ebenfalls ein Traditionalist.



                        I S T D IE K A T H O L I S C H E K IR C H E E IN E S E K T E ?
                        I S T D IE K A T H O L I S C H E K IR C H E E IN E S E K T E ?

Die Kriterien für die Definition einer Sekte festzulegen, ist an sich heikel, aber doch nicht
unmöglich. Folgender Text wurde auszugsweise übernommen aus:
http://www.relinfo.ch/sekten/kriterien.html Schauen Sie dort selbst, was alles zutrifft...

- Den Verlautbarungen der Führung wird hohe Aufmerksamkeit zuteil.
- Die Führung ist absolut, d.h. keiner übergeordneten Behörde o.ä. verantwortlich.
- Die Führung ist im Prinzip für jede anstehende Frage zuständig und kompetent.
- Kritik an der Führung kommt nicht vor, es findet sich kein Mitglied, das bereit wäre, auch nur
eine Aussage der Führung zu kritisieren oder in Frage zu stellen.
- Die Abschottung beinhaltet den Verzicht auf gruppenfremde Lehren. Gruppenfremde Literatur
ist damit zumindest höchst problematisch.
- Die Sekte kennt eine rigorose Kontrolle der Einhaltung der Gruppenregeln.
_____
Auch im Buch ―Die Kirchen, Sondergruppen und religiösen Vereinigungen― von Oswa ld
Eggenberger ist zu den Merkmalen einer Sekte u.a. Folgendes festgehalten:

- Der freie Zugang des Christen zu Gott, wie ihn Jesus Christus fern von aller Gesetzlichkeit
ermöglicht hat, wird erschwert.
- Eine Gemeinde, die sich aufgrund eigener Sonderlehren als die letztlich allein wahre Kirche
ausgibt, macht sich jedoch zur Sekte.
- Nennen wir weiter die überbordende Verehrung oder Verherrlichung eines Führers...



                  D I E N E U E S T E M A S C H E D E R R Ö M I S C H E N K IR C H E
                  D I E N E U E S T E M A S C H E D E R R Ö M I S C H E N K IR C H E

Es gibt eine wachsende Zahl von Juden, welche - entgegen ihrer Tradition - zum Glauben an den
Messias – also Jesus Christus – gelangt sind. Man nennt diese Gläubigen „Messianische Juden―.
Vielfach kooperieren freikirchliche Christen mit diesen Gläubigen und man unterstützt sich

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gegenseitig.

Allerdings hat auch die römisch-katholische Kirche rasch gemerkt, dass hier was zu holen ist.
Man muss mittlerweile sogar davon ausgehen, dass ein Teil der Messianisch-Jüdischen
Gemeinden von Beauftragten der römisch-katholischen Kirche gegründet worden sind.
Ausserdem sind einige durchaus namhafte Pastoren der freikirchlichen Szene (sogar mit sog.
Prophetenschulen etc.) offenbar seit langem auf dem Weg zur totalen Oekumene, also zur
schieren Konvertierung zu Rom.

Was ist nun das Spezielle an dieser Angelegenheit?

Den messianischen Juden wird also suggeriert, man fühle sich verbunden mit den Juden und die
ganze bisherige [blutigste] Kirchengeschichte (vgl. Ersatzthese) tue der Kirche furchtbar leid.
Die römisch-katholische Kirche schliesst sich also mit den Juden zusammen, genau so wie sie es
mit den Moslems (unter Vergewaltigung geschichtlicher Fakten) tut und den Protestanten
bereits getan hat.

Was ist dem entgegenzuhalten?

Es wird stets die grosse Einheit („auf dass sie alle eins seien―) proklamiert, natürlich unter
Zuhilfenahme der entsprechenden Bibelstellen. Andersdenkende (= Kritiker) werden damit
ausgegrenzt. Was auf den ersten Blick wirklich lammfromm erscheint, entpuppt sich bei
näherem Hinschauen als der alte Wolf im neuen Schafspelz.

Warum?

Wie wir gesehen haben, baut die Lehre der römisch-katholischen Kirche auf nichts anderem als
dem widerbiblischen Baalskult auf. Ein Zeichen davon ist bekanntlich die Verehrung von Maria,
welche in der römisch-katholischen Heilslehre logischerweise einen höheren Stelle nwert
einnimmt als Jesus Christus, der Erlöser (was natürlich stets kräftig kaschiert wird). Aus
verlässlicher Quelle habe ich entsprechende Dokumente hierzu schriftlich erhalten. Sie finden
sich ausserdem auf einschlägigen offiziellen Internetseiten der K irche. Die Kirche als Ganzes
bereut nun also nicht etwa - wie sie zum Schein vorgibt - ihre Vergangenheit, sondern beharrt in
allem nur umso fester.

Um das Mass voll zu machen, redet die Kirche bereits von einem Zweiten Jerusalemer Konzil
(das „Erste― war zu neutestamentlichen Zeiten vor knapp 2000 Jahren). Es ist folglich wohl nur
eine Frage der Zeit, bis der Papst seinen Palast von Rom nach Jerusalem verlegen wird und
damit eine der bedeutendsten biblischen Prophetie zur sehr ernsten Realität wird.

Zu den – aus biblischer Sicht – Betrogenen werden dann – einmal mehr – wieder die Juden
gehören...

Wenn die römisch-katholische Kirche wirklich biblisch und aufrichtig wäre, würde sie sofort
mit dem Marien- und Totenkult aufhören, den Sonntag abschaffen und im Gegenzug den
jüdischen Sabbat wiedereinführen. Der Sonntag jedoch ist das Hoheitszeichen des Sonnengottes.

Anmerkung: Es soll hier keinesfalls das oftmals ehrliche Streben einzelner Personen torpediert
werden – aber es muss erlaubt sein, auf Zusammenhänge hinzuweisen.



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                          Ü BER BU SSE U N D VER G EBU N G
                          Ü BER BU SSE U N D VER G EBU N G

Einwand:
“Der Papst hat doch verschiedentlich um Vergebung gebeten gerade in Bezug auf den
Holocaust – sogar in Jerusalem. Somit ist doch jetzt alles in Ordnung!?“

Erklärung:
Wer echte Busse tut, lässt gleichzeitig von seinen Taten ab, verabscheut sie und verlässt das
System. Die gesamte Bibel gibt uns diesbezüglich an vielen Stellen unmissverständliche
Anweisung.

Analyse Ist- Zustand:
Die Kirche gibt nun vor, für dieses oder jenes Busse getan zu haben. Folglich müsste sie auch
und zuerst von ihren Werken Abstand nehmen, sich in Sack und Asche hüllen und Tag und
Nacht das Angesicht des Herrn suchen. Weiter müsste sie öffentlich erklären (Sündbekenntnis),
worin (in welchen Taten und Lehrsätzen) sie all die vielen Jahrhunderte gefehlt hat.
 Wir sehen jedoch, dass die Kirche bis zur Stunde keinen Millimeter abrückt von den in diesem
Dokument erwähnten schrecklichen antibiblischen Irrlehren wie zBsp. Marienkult, Papsttum,
den totalitären Ansprüchen oder dem immensen politischen Machteinfluss. Die Kirche kann sich
allein schon aus finanzpolitischen Gründen nicht bekehren – sie würde zusammenbrechen und
allen Machteinfluss verlieren.
 Würde die Kirche ernstlich Busse tun, müsste sie den grössten Teil ihrer Schriften widerrufen.
Stattdessen legt sie sie ständig neu auf.

Übrigens: Die oft bemühte „Trennung von Kirche und Staat― ist schon deshalb unmöglich und
somit quasi inexistent, weil Politiker so gut wie immer auch Mitglied einer Kirche oder eines
entsprechend organisierten Zirkels sind und darum zumindest unter deren ideellem Einfluss
stehen. Mit dem Passus der Trennung von Kirche und Staat wird dem Bürger lediglich Sand in
die Augen gestreut und er wird ruhig gestellt.


                              F A H N E N A C H D E M W IN D
                              F A H N E N A C H D E M W IN D

Ein weiterer genialer Trick der Kirche besteht darin, Kirchenrepräsentanten irgendetwas sagen
zu lassen, was dann weder offiziell dementiert noch bestätigt wird. Die Folge davon ist eine
grosse Unsicherheit in Bezug auf die tatsächliche Kirchenlehre, weil der Gläubige gemeinhin
annimmt, die Aussagen anderer Bischöfe als des Papstes hätten ebenfalls rechtsverbindlichen
Lehrcharakter. Hierdurch entsteht schliesslich eine riesige undefinierbare Grauzone. Diese
„verbale Manipuliermasse― macht sich die Kirchenführung zu Nutzen wie fo lgt: In dem einen
Jahrhundert passt so eine Aussage ganz gut in die allgemeine Strömung und wird zur Verbrei-
tung von Meinungen genutzt, in einem anderen Jahrhundert aber gibt es vielleicht eine neue
Strömung und man kann dann die gleiche Aussage als „nicht offiziell― abqualifizieren. So bleibt
die Kirchenführung immer „sauber―, weil sie „sprechen lässt―. Sie wird dadurch zu einem
Chamäleon, welches ja bekanntermassen auch jede Farbe des Hintergrundes annehmen kann.
Die Kirche bedient sich stets „Dritter― und blieb dadurch über alle Jahrhunderte an der Macht.

Die Fortsetzung dieser Methode ausserhalb der Kirche besteht darin, dass sie politische
Institutionen fördert, solange diese eine gewisse Richtung verfolgen. Passt dann eines Tages
etwas nicht mehr ins Konzept, werden solche Organisationen entweder abqualifiziert oder die
Förderung wird entzogen. Die Kirche verfügt wie wohl keine Institution der Erde über giganti-
sche finanzielle Mittel. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass diese Mittel im Wesentlichen

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nicht zu Zwecken der Wohlfahrt eingesetzt werden, wenngleich dies manchmal vordergründig
und medienwirksam getan wird. Hintergründig kann der Vatikan auch schon mal ein paar
Milliarden aus einem Land abziehen, um so seinen Machteinfluss spielen zu lassen.

Der zugegeben genialste Trick der Kirche ist nun der, dass diese politische Weltmacht sich tarnt.
Es gibt zur Erreichung weltlicher Machtziele keine bessere Verkleidungskunst, als sich ein
Mäntelchen von Religiosität überzuziehen. Das Resultat: Jeder glaubt, die Kirche sei eben eine
Kirche, also etwas Religiöses. Jedem, der das nicht glaubt, wird nötigenfalls die angeblich
gottgegebene Einsetzung der „Alleinseligmachenden― Kirche mit ihrem „unfehlbaren―
Oberhaupt vor Augen gestellt.

Schon damals kam es vor, dass die Zuhörer einer Rede Caesars begeistert riefen: „Nicht eines
Menschen Stimme – nein, Gottes Stimme haben wir vernommen!― Manche Caesaren wurden
denn auch als Götter verehrt. Allfällige Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen,
Übereinstimmungen mit Orten oder Handlungen sind absolut kalt kalkuliert, da sie genau diesen
einen römischen historischen Hintergrund haben.

Kirche versus Bibel: Es ist zu unterscheiden zwischen Kirche und Kirche: Einerseits gibt es
innerhalb jeder Kirche viele treue und aufrichtige Seelen, die gottesfürchtig und vorbildlich
wandeln. Andererseits sehen wir, dass das System der Kirche NICHT biblisch, ja sogar anti-
biblisch ist. Dies ist genau der oben aufgezeigte Deckmantel. Die Kirche als System bedient sich
der Gläubigen also einzig zu dem Zweck, um auf „religiöse― Art und Weise an unermessliche
Summen Geldes zu kommen: Wer würde schon so „gottlos― sein, um der Kirche nicht zu
spenden (von der Kirchensteuer ganz zu schweigen). Vordergründig wird so viel getan für das
Gemüt: Hier eine Pastorei, dort ein Hilfswerk, Spenden an Bedürftige. Zweifelsohne – das
soziale Werk der Kirche ist mitunter ein wahrer und echter Segen für die Empfänger. Doch
Jesus sandte seine Jünger aus ohne Beutel. Die Kirche hingegen beeinflusst mit astronomischen
Beträgen Politik und Macht.

Eine Stimme aus dem Himmel sagt: „Geht heraus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer
Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget. Denn ihre Sünden
reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.“ Offb. 18;4+5

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Lieber Leser, seien Sie nun nicht bestürzt und handeln Sie nicht überstürzt. Bevor Sie irgend-
etwas unternehmen, prüfen Sie anhand der Bibel die Lehre Ihrer Kirche. Betrachten Sie diese
vorliegende Dokumentation als unvollkommenen Leitfaden. Bilden Sie sich in aller Ruhe ein
Urteil. Gelangen Sie zu einer Überzeugung – erst diese wird Ihr Fundament für einen Entscheid
werden. Aber, wie auch immer: Glauben Sie nicht alles, was man Ihnen vorsetzt. Und denken
Sie daran: Die Bibel ist deshalb so unbekannt, weil sie so unbequem ist. Die Bibel nennt Dinge
beim Namen. Die Bibel nennt Sünde beim Namen. Aber und vor allem: Die Bibel nennt einen
Ausweg: Jesus Christus. Die Kirche hat ein Motiv: Geld und Macht. Jesus Christus hat ein
Motiv: Er möchte Sie freimachen, weil er Sie liebt.

Welches Motiv ist uneigennütziger?



             Entscheiden Sie selbst: Lügt die Bibel - oder wer sonst?


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                                          Anmerkung:
    Grundsätzlich soll man niemanden in seinem Glauben angreifen. Allerdings bin ich der
  Überzeugung, dass sich - wenn man die Bibel lesen täte - alle Beweise finden würden, die
deutlich und unwiderlegbar gegen das römisch-katholische System sprechen. Damit man mich
nicht missverstehen kann, möchte ich klar betonen, dass ich nicht zum Ziel habe, die Schar der
ehrfurchtsvollen Gläubigen anzugreifen oder herabzusetzen. Aber es leuchtet bestimmt jedem
 Christus-Gläubigen ein, dass die Bibel und die darin enthaltenen Christus-Worte der höchste
Massstab ist, anhand dessen wir Christen alles andere messen sollen - selbst Organisationen mit
                        der Macht einer römisch-katholischen Kirche.

                           "Prüfet aber alles, und das Gute behaltet!"
                                        (1. Thess. 5; 21)

                                            impressum:


                             Leonhard Fritze, CH-8228 Beggingen
                                        fritze@emb.ch
                                      Stand 18. Juli 2007

Die vorliegende Schrift wird nichtkommerziell angeboten. Druck und Versand sind dennoch mit
                  Unkosten verbunden (Inland CHF 7.- / Ausland Euro 6.-).
                Freiwillige Beiträge sind willkommen: Postkonto 80-162141-4


                                     Weiterführende Links:

         www.shoah.de Der Holocaust mit Hintergründen (Kirche im Nationalsozialismus)

 www.projekt-j.ch Umfassende und bestens recherchierte Website zum Thema
Judenverfolgung durch die Kirche, Intifada, Holocaust und Kirche, die jüdischen Wurzeln des
Christentums. Ausserdem: Hilfe für Terroropfer in Israel, Schriftenversand.
---




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Weiterführende Literatur:

Die Bibel (Altes und Neues Testament)
---
Was ihr getan habt... Die Stellung der Kirche zum Nahostkonflikt
2. Auflage Herbst 2002, CHF 9.—zzgl. Versand Bestellung direkt beim Autor: Erwin Jenni,
Hanfgartenstr. 6, CH-8626 Ottikon fam.jenni@econophone.ch: Siehe auch www.irrtum.ch oder
www.projekt-j.ch
---
Von Babylon nach Rom, Der Ursprung der römisch-katholischen Religion,
von Alexander Hislop
ISBN 3-89397-377-X, gebunden, ca. 15.-- €
Ein Standardwerk auf dem Gebiet der Forschung zu diesem Thema
---

Antworten an meine katholischen Freunde, von Thomas F. Heinze
kleine, empfehlenswerte Broschüre, € 1,25


Zu Bestellen bei: www.chick-gospel.de oder
mailto:fritze@emb.ch?subject=Bestellung: Antworten an meine
katholischen Freunde




                                            Paradox

 Die Evolutionstheorie kann aus wissenschaftlicher Sicht nicht gestützt werden und ist bis heute
        unbewiesen – trotzdem glaubt jeder fest daran und sie wird weiterhin gelehrt ...

     Die zumeist unbiblischen Wurzeln der Kirche sowie ihre Verstrickungen in grausame
    Massenmorde und den Holocaust ist bestens dokumentiert und bewiesen – trotzdem glaubt
                        niemand an diese unanfechtbaren Tatsachen ...



                                          Schluss - 

“Sehet zu, dass euch niemand beraube durch die Philosophie und lose Verführung nach der
Menschen Lehre und nach der Welt Satzungen, und nicht nach Christo.“     Kolosser 2; 8




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