Vorlesung-IAS-Unterlagen
Document Sample


Ziele der Veranstaltung:
• Überblick über die Charakteristika der International
Accounting Standards
• Vergleich der Regelungen nach IAS mit denen nach HGB
• Erarbeitung von Beispielen
• Fallstudien
Internationale Rechnungslegungsstandards
• Zwei Arten von Vorschriften sind zwingend zu berücksichtigen:
• IAS (IFRS) International Accounting Standards
• SIC-Interpretationen Standing Interpretations Committee-Int.
(IFRIC)
• Beide Arten von Standards werden vom IASB (International
Accounting Standards Board) herausgegeben (früher International
Accounting Standards Committee)
• gegründet 1973
• Sitz in London
• Gründungsmitglieder: USA, Kanada, Australien, Großbritannien,
Niederlande, Mexiko, Deutschland, Frankreich, Japan
• Derzeit über 140 Mitglieder
Organisation des IASB
• Das Board als wichtigstes Organ besteht aus 14 Mitgliedern; es
beschließt Entwürfe, Standards und Interpretationen
• Steering Committees unterstützen die Arbeit des Boards insb
hinsichtlich der Erarbeitung von neuen Standards
• International Financial Reporting Interpretations Committee
(IFRIC) erarbeitet Interpretationen soweit sich bei der Anwendung der
IAS Zweifelsfragen ergeben. Es besteht aus 12 Mitgliedern. Die
IFRICs werden vom Board beschlossen.
• Trustees (19 Personen) haben in erster Linie eine Aufsichtsfunktion.
Sie berufen die Mitglieder des Boards, des SIC und des IAS-Advisory
Council
• IAS-Advisory Council berät Board und Trustees (30 Mitglieder)
IAS
• Die Entwicklung eines IAS erfolgt in mehreren Stufen:
• Draft Point Outline - Point Outline - Draft Statement of Principles-
Statement of Principles - Exposure Draft - IAS
• In jeder Stufe erfolgt ein Diskussionsprozess
• DSOP und EDs werden veröffentlicht- Fachwelt wird damit
einbezogen
• Derzeit gibt es 41 IAS, die nach dem Zeitpunkt ihrer Verabschiedung
durchnummeriert sind
• Nicht alle IAS sind gegenwärtig noch in Kraft
(aufgehoben wurden zB IAS 3: Consolidated Financial Statements )
• Zusätzlich existiert ein Framework
SIC - Interpretationen
• Die SIC - Interpretationen behandeln Auslegungsfragen zu
einzelnen Regelungen in den IAS
• es werden Fragen thematisiert, hinsichtlich derer große
Unsicherheit besteht, die in der Praxis sehr unterschiedlich
ausgelegt wurden oder werden und die von allgemeinem
Interesse sind
• Das SIC (IFRIC) wurde erst 1997 gegründet
• Seitdem wurden bereits 33 SIC - Interpretationen erlassen
!!! Ein IAS Abschluss muss in Einklang mit sämtlichen
IAS, und mit allen SIC - Interpretationen stehen!!!
Das Framework
• Bildet Rahmenkonzept
• Grundlage für weitere IAS
• Stütze zur Lösung von in den IAS nicht explizit angesprochenen
Fragen
• subsidiäre Stellung (konkrete Regelungen in einem IAS gehen vor)
• Struktur des Framework: Zwecke der Rechnungslegung
Prämissen und Prinzipien
Positionen des Abschlusses
Bewertungsgrundlagen
Kapitalerhaltungskonzepte
Prämissen und Prinzipien im Framework
• Im Framework werden die folgenden Prinzipien genannt:
• Periodenabgrenzung
• Unternehmensfortführung
• Verständlichkeit
• Entscheidungsrelevanz (Wesentlichkeit)
• Zuverlässigkeit (substance over form, Objektivität, Vorsicht,
Vollständigkeit)
• Vergleichbarkeit (Stetigkeit)
Framework ???
Bsp. 1
• Was ist im einzelnen unter den im Framework genannten Prinzipien zu
verstehen?
• Welche davon gehören zu den GoB bzw. spielen im HGB eine Rolle?
• Wie ist die Wertigkeit der Prinzipien für die IAS und im HGB zu
beurteilen?
Bilanzierungsfähigkeit
• Es muss sich bei dem Posten um einen Vermögensgegenstand, einen
Schuldposten, um Eigenkapital, Ertrag oder Aufwand
(Abschlussposten ) handeln
• Ein Nutzenfluss muss wahrscheinlich sein
• Der Wert des Postens (Anschaffungs- oder Herstellungskosten) muss
zuverlässig ermittelbar sein
• grundsätzlich keine Unterscheidung zwischen
Vermögensgegenständen und Schulden bzgl der Ansatzkriterien
• Besteht Bilanzierungsfähigkeit, besteht gleichzeitig
Bilanzierungspflicht
Wertmaßstäbe
• Die IAS legen eine Reihe von Wertmaßstäben fest, die im HGB nur
teilweise und/oder mit unterschiedlicher Definition existieren
• Anschaffungskosten
• Herstellungskosten
• beizulegender Zeitwert (fair value- kommt insb. bei Bewertung von
Finanzinstrumenten zur Anwendung
• erzielbarer Betrag (recoverable amount), Nutzungswert (value in use),
Nettoveräußerungswert (net realisable value)
insb. bei impairment von Bedeutung
• Barwert (present value)
insb. bei Positionen, die abzuzinsen sind
Anschaffungskosten
• Anschaffungspreis
+ Anschaffungsnebenkosten
- Anschaffungspreisminderungen
+ Abbruchkosten oder Wiederherstellungskosten
+ ( Fremdkapitalkosten)
Anschaffungskosten
• Wiederherstellungskosten und Abbruchkosten sind bei den
Anschaffungskosten zu berücksichtigen, wenn eine gegenwärtige
Verpflichtung des Unternehmens besteht.
• Ein Aktivierungswahlrecht für Fremdkapitalkosten besteht, wenn es
einen langen Zeitraum in Anspruch nimmt, den Gegenstand in
verkaufs- oder gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen.
Herstellungskosten
• Materialeinzelkosten
+Materialgemeinkosten
+Fertigungseinzelkosten
+Fertigungsgemeinkosten
+Sondereinzelkosten und Sondergemeinkosten der Fertigung
+Fertigungsbezogene Verwaltungskosten
+anteilige Aufwendungen für soziale Einrichtungen und freiwillige
Sozialleistungen
+anteilige Entwicklungs-, Konstruktionskosten
+(herstellungsbezogene Zinsaufwendungen)
Herstellungskosten
Anschaffungskosten ???
Bsp. 2
• Ein Unternehmen erwirbt eine Fertigungsanlage um 50.000.000 EUR,
wobei wegen prompter Zahlung 2% Skonto gewährt werden. Um die
Anlage aufstellen zu können, ist es notwendig, einen Betonsockel in
der Fabrikshalle zu errichten. Dafür fallen Kosten von EUR 100.000
an. Im Anschluss daran sind umfangreiche Testläufe notwendig, bevor
die Anlage den Betrieb aufnehmen kann. Mit dem Beginn der
Produktion wird deshalb erst in 18 Monaten gerechnet. Die
Finanzierungskosten, die durch den Erwerb bis zur Inbetriebnahme
entstehen, werden auf 4.500.000 geschätzt. Am Ende der
Nutzungsdauer ist das Unternehmen verpflichtet, die Anlage recyceln
zu lassen. Der Barwert der geschätzten Kosten für diesen Prozess
beträgt 30.000 EUR.
• Frage: Wie hoch sind die Anschaffungskosten für die Anlage (Höchst-
und Mindestansatz) nach IAS und nach HGB?
Herstellungskosten ???
Bsp. 3
• Die XY- GmbH erstellte in den ersten 8 Monaten dieses Geschäftsjahres
eine neue Fabrikshalle. Dafür sind folgende Kosten angefallen:
Materialeinzelkosten 1.000.000
Materialgemeinkosten 500.000
Fertigungseinzelkosten 900.000
Fertigungsgemeinkosten 1.000.000
Konstruktionskosten 200.000
Finanzierungskosten 120.000
• Die Fertigungsgemeinkosten sind wegen derzeitiger Unterbeschäftigung
überhöht, bei durchschnittlicher Beschäftigung wären nur 700.000
zurechenbar.
Frage: Wie hoch sind die anzusetzenden Herstellungskosten nach IAS und
HGB (Höchstansatz und Mindestansatz)?
Aktivierung Fremdkapitalzinsen ???
Bsp. 4
Ein Unternehmen errichtete eine Fertigungsanlage auf einem
betriebseigenen Grundstück (ges. Kosten 30.000, ND 20 Jahre) Bereits
vom 21.-28. Februar 2001 stellte ein Sachverständiger die Eignung des
Grundstücks für das geplante Bauvorhaben fest (Kosten 1.000). Am 1.
März 2001 wurde mit dem Bau begonnen. Der Auftrag wurde an die
Firma Ziegel vergeben. Die Arbeiten waren am 30.11.2001
abgeschlossen. Die Inbetriebnahme erfolgte am 1. Jänner 2002.
Für die Finanzierung des Bauvorhabens nahm das Unternehmen einen
zusätzlichen Kredit bei der Hausbank iHv 20.000 auf. Der Zinssatz
beträgt 7%.
Das Unternehmen stellt im Jahr 2003 auf IAS um und will vom Wahlrecht
der Aktivierung der Fremdkapitalzinsen Gebrauch machen.
Aktivierung Fremdkapitalzinsen ???
Bsp. 4
• An die Ziegel AG wurden folgende Zahlungen geleistet:
Datum Betrag
31.03. 2001 2.000
30.04.2001 3.000
31.05.2001 3.000
30.06.2001 5.000
31.07.2001 6.000
31.08.2001 5.000
30.09.2001 2.000
31.10.2001 2.000
30.11.2001 2.000
Gesamtsumme 30.000
Aktivierung Fremdkapitalzinsen ???
Bsp. 4
Nach der Neukreditaufnahme weist das Unternehmen folgende
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus:
Betrag Laufzeit Zinssatz
30.000 01.10.99 – 31.09.05 10,0 %
15.000 01.11.99 – 30.10.03 11,0 %
10.000 01.01.00 – 31.12.02 9,0 %
25.000 01.02.00 – 30.04.04 8,5 %
80.000
Neukredit:
20.000 01.03.01 – 28.02.05 7,0 %
Aktivierung Fremdkapitalzinsen ???
Bsp. 4
Aufgabenstellung:
1. Ermitteln Sie die aktivierungsfähigen Fremdkapitalzinsen gemäß
IAS 23!
2. Stellen Sie die erforderlichen Nachbuchungen für die IAS –
Eröffnungsbilanz am 1. Jänner 2003 sowie jene im Laufe des Jahres
dar!
Bestandteile des IAS Abschlusses
• Ein vollständiger IAS Abschluss besteht nach IAS 1 „ Presentation of
Financial Statements“ aus fünf Bestandteilen:
• Bilanz
• Gewinn- und Verlustrechnung
• Eigenkapitalveränderungsrechnung
• Kapitalflussrechnung
• Anhang
• IAS 1 gibt keine strikten Gliederungsschemata für die fünf
Komponenten vor
• Statt dessen existiert eine „formale Stetigkeit“ aufgrund derer die Art
der Darstellung von einer auf die nächste Periode beibehalten werden
muss
Eigenkapitalveränderungsrechnung ???
Bsp. 5
• Ein Unternehmen stellt einen Jahresabschluss nach IAS auf. Folgende
Geschäftsfälle sind für die Erstellung der
Eigenkapitalveränderungsrechnung zu berücksichtigen:
• Kapitalerhöhung im Umfang von 20.000; das Grundkapital wird um
10.000 erhöht
• Periodenergebnis 12.000, Ausschüttung von 3.000 an Dividende
• Neubewertung des AV erhöht die Neubewertungsrücklage um 5.000
• Sinkende Kurse führen zu einer Auflösung der NBRL bei
Finanzinstrumenten im Ausmaß von 2.000
• Stand 1.1.2002:
GK KRL GRL NBRL Gesamt
50.000 10.000 8.000 2.500 70.500
Kapitalflussrechnung
• Verpflichtender Bestandteil des IAS Abschlusses
• Ermittelt wird die Veränderung der liquiden Mittel in einer Periode
• Der Fonds „liquide Mittel“ (cash and cash equivalents) umfasst bare
Zahlungsmittel, Sichteinlagen sowie Zahlungsmitteläquivalente
• Gliederung hat im Aktivitätsformat zu erfolgen:
• Cash flows aus der laufenden Geschäftstätigkeit
• Cash flows aus der Investitionstätigkeit
• Cash flows aus der Finanzierungstätigkeit
• Das Cash flow Statement kann wahlweise nach der direkten und der
indirekten Methode erstellt werden
Sachanlagevermögen (IAS 16, 36)
• Bilanzierungsfähigkeit richtet sich nach allgemeinen Grundsätzen:
• Nutzenfluss muss wahrscheinlich sein,
• Wert des Postens muss zuverlässig ermittelbar sein
• Bilanzielle Greifbarkeit muss gegeben sein
• Erstbewertung erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten
• Folgebewertung zwei zulässige Methoden:
fortgeschriebene Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
strenges Niederstwertprinzip und Wertaufholungsgebot (Benchmark)
Neubewertung
Planmäßige Abschreibung (IAS 16)
• Abschreibungsbetrag:
Anschaffungs- oder Herstellungskosten - Restwert
• Nutzungsdauer bestimmt sich nach der voraussichtlichen Nutzung,
• nicht wirtschaftliche oder technische Nutzungsdauer
• Bei unterjähriger Anschaffung eines Vermögensgegenstandes, ist auch
für die Abschreibung im ersten Jahr die Nutzung relevant (pro rata
temporis)
• Halbjahresabschreibung bei Anschaffung in der zweiten Jahreshälfte
oder Ganzjahresabschreibung bei Anschaffung in der ersten
Jahreshälfte wie nach HGB sind nicht vorgesehen
Außerplanmäßige Abschreibung (IAS 36)
• Am Ende des Wirtschaftsjahres ist zu prüfen, ob Indikatoren für einen
außerplanmäßigen Abwertungsbedarf vorliegen
• Ist dies der Fall, so ist der recoverable amount des betreffenden
Vermögensgegenstandes zu ermitteln
• Liegt der recoverable amount unter dem Buchwert, ist abzuwerten
• In den Folgejahren ist weiterhin auf Indikatoren für einen Ab- oder
Aufwertungsbedarf zu achten
• Fallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung weg, ist
wieder zuzuschreiben
Außerplanmäßige Abschreibung ???
Bsp. 6
1) Was können mögliche Indikatoren für einen außerplanmäßigen
Abwertungsbedarf sein?
2) Was ist unter dem recoverable amount zu verstehen und wie wird er
ermittelt?
3) Unter welchen Umständen ist nach HGB eine außerplanmäßige
Abschreibung vorzunehmen?
4) Wann kommt es nach HGB zu einer Wertaufholung ?
Außerplanmäßige Abschreibungen ???
Bsp. 7
• Ein Unternehmen verfügt über abnutzbares Anlagevermögen mit
einem Anschaffungswert iHv 900.000 EUR. In der Branche sind
bezüglich der Produktionsmittel deutliche technische Fortschritte zu
verzeichnen gewesen. Daher besteht die Befürchtung eines
Abwertungsbedarfs. Die kumulierten Abschreibungen bis 31.12.1999
betrugen 420.000 EUR. Der Nettoveräußerungspreis würde 400.000
EUR betragen, der Barwert der künftigen zurechenbaren
Einzahlungsüberschüsse wird mit 430.000 beziffert.
• Ist eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen? Wenn ja, in
welcher Höhe?
a) nach IAS
b) nach HGB
Immaterielles Anlagevermögen (nach IAS 38)
• IAS regeln die Bilanzierung von immateriellem Anlagevermögen
einheitlich
• Bilanzansatzkriterien entsprechen weitgehend den allgemeinen
Kriterien:
künftiger wirtschaftlicher Nutzen
Wert (Herstellungs- oder Anschaffungskosten) müssen
zuverlässig ermittelt werden können
Verfügungsmacht über den Gegenstand
bilanzielle Greifbarkeit
• Für entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
bedeutet dies in der Regel, dass sie mit den Anschaffungskosten
aktiviert werden
• Für selbsterstellte Vermögensgegenstände sieht IAS 38 besondere
Regelungen vor
Immaterielles Anlagevermögen- selbsterstellt
• Die bei der Erstellung des Vermögensgegenstandes entstehenden
Kosten werden in Forschungs- und Entwicklungskosten unterteilt
• Forschungskosten sind grundsätzlich nicht aktivierbar
• Entwicklungskosten müssen aktiviert werden, wenn das Unternehmen
folgende Nachweise erbringen kann:
technische Machbarkeit und Absicht den Gegenstand fertig zu stellen,
die Art wie der Vermögensgegenstand künftig wirtschaftlichen Nutzen
bringt, Verfügbarkeit der Mittel zur Fertigstellung, Fähigkeit die
Ausgaben zuverlässig zu messen
• Entwicklungsausgaben sind ab dem Zeitpunkt zu aktivieren, ab dem
die Kriterien als erfüllt angesehen werden können.
Immaterielles Anlagevermögen ???
Bsp. 8
• Nennen Sie einige typische immaterielle Vermögensgegenstände!
• Wie sind diese immateriellen Vermögensgegenstände nach HGB und
IAS zu behandeln?
• Wird der Bilanzansatz nach HGB eher unter oder über dem nach IAS
liegen?
Immaterielles Anlagevermögen-
Folgebewertung
• Zwei zulässige Methoden:
Fortgeschriebene Anschaffungs- oder Herstellungskosten
(Benchmark)
Neubewertung
• Ist unter einer Bedingung zulässig:
• Es muss ein aktiver Markt für den Vermögensgegenstand existieren
• Abschreibung über die planmäßige Nutzungsdauer, entspricht
Vorgehen bei Sachanlagevermögen
• widerlegbare Vermutung: Nutzungsdauer 20 Jahre
• Niederstwerttest ist in einigen Fällen jährlich vorgeschrieben
Immaterielles Anlagevermögen ???
Bsp. 9
• Ein Unternehmen plant die Umstellung von HGB auf IAS. Im Jahr
2003 soll zum 1.1. erstmals eine Eröffnungsbilanz nach IAS erstellt
werden. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit folgende
Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt und nach HGB
erfasst:
1. Das Anlagenbuchhaltungssystem wurde in den Jahren 2000 bis 2002
neu gestaltet (Beginn 1.12. 2000, Fertigstellung 31.12.2002,
nutzungsbereit ab Jänner 2003, ND 3 Jahre). Folgende Kosten sind
angefallen:
Zugekaufte Software (aktiviert) 100
Personalaufwand für Programmierer 200
Personalaufwand Projektmanagement (100 nach Vorprojektphase) 125
Externe Berater ( allg. organ. Verbesserungen in Anlagenbuchhalt.) 100
Einschulung der Mitarbeiter 20
545
Immaterielles Anlagevermögen ???
Bsp. 9
2. Die Gesellschaft hat eine neue Serie von Gartenmöbeln unter der
Bezeichnung „ErgoMatic“ entwickelt (ND 4 Jahre). Dazu war es
erforderlich, ein äußerst stabiles und wetterfestes Material zu finden.
Im August 2002 wurde ErgoMatic als Patent und Markenzeichen
eingetragen. Der Verkauf der ersten Möbel erfolgte im Februar
2003. Folgende Kosten sind im Entwicklungszeitraum angefallen:
Erforschung und Test Materialien 100
Designstudien (externes Designerbüro) 200
Personalkosten für int. Designabt.(200 für Designstudien,
Auswahl, 150 für Feinabstimmung des gewählten Designs) 350
Entwicklung der Produktionsformen 100
Kosten Rechtsabteilung (Patentanmeldung, Markteintragung) 50
Kosten für Patentanwalt 60
Gesamt 860
Immaterielles Anlagevermögen ???
Bsp. 9
• Aufgabenstellung:
• Ermitteln Sie die nach IAS aktivierungspflichtigen immateriellen
Vermögensgegenstände und die zu erfassenden Abschreibungen!
• Stellen Sie die erforderlichen Überleitungsbuchungen für die
Eröffnungsbilanz dar!
Neubewertung
• Neben der Bewertung zu fortgeschriebenen Anschaffungs- oder
Herstellungskosten kennen die IAS die Möglichkeit einer
Neubewertung.
• Eine Neubewertung kommt erst nach der erstmaligen Bilanzierung in
Betracht
• bei erstmaliger Bilanzierung stets Anschaffungs- oder
Herstellungskosten
• Vorgehensweise: Am Abschlussstichtag wird der fair value des
Vermögensgegenstandes ermittelt.
• Dieser kann über oder unter dem Buchwertansatz liegen.
Neubewertung
• Liegt der fair value über dem Buchwert, sind zwei Fälle zu
unterscheiden:
1) es hat eine außerplanmäßige, erfolgswirksame Abschreibung
stattgefunden, deren Grund inzwischen weggefallen ist, oder
2) der Wert des Vermögensgegenstandes ist inzwischen gestiegen und
es sind stille Reserven entstanden
ad 1) es ist erfolgswirksam auf den fortgeschriebenen Anschaffungswert
zuzuschreiben, darüber hinaus Aufwertung erfolgsneutral
ad 2) sind stille Reserven entstanden, so kann auf den fair value
aufgewertet werden
• Die Neubewertung erfolgt erfolgsneutral gegen Eigenkapital durch
Bildung einer sog. Neubewertungsrücklage
Neubewertung
• Liegt der fair value unter dem Buchwert, sind ebenfalls zwei Fälle zu
unterscheiden:
1) Der Wert des Vermögensgegenstandes ist gegenüber dem Buchwert
(fortgeschriebene Anschaffungskosten) gesunken und die
Voraussetzungen für eine außerplanmäßige Abwertung sind erfüllt
2) Der beizulegende Wert hat in der letzten Periode über dem
ursprünglichen Buchwert gelegen und eine Neubewertung wurde
durchgeführt. Der beizulegende Wert ist nun wieder gesunken.
ad 1) Der Vermögensgegenstand ist auf den fair value abzuwerten, dies
geschieht stets erfolgswirksam
ad 2) Der Vermögensgegenstand ist auf den fair value abzuwerten, dies
geschieht durch Auflösung der Neubewertungsrücklage, soweit der
ursprüngliche Buchwert nicht unterschritten wird. (erfolgsneutral)
Neubewertung
• Handelt es sich bei dem Vermögensgegenstand um abnutzbares
Anlagevermögen, so sind die Abschreibungsbeträge anzupassen:
• Dafür bestehen zwei Möglichkeiten:
• die kumulierte Abschreibung wird an den Bruttobuchwert nach der
Neubewertung angepasst
• die kumulierte Abschreibung bis zum Zeitpunkt der Neubewertung
wird gegen den Bruttobuchwert nach Neubewertung aufgelöst
• Wird der neubewertete Betrag realisiert, scheidet zB ein neubewerteter
Vermögensgegenstand aus, so ist die Neubewertungsrücklage
erfolgsneutral in die Gewinnrücklage einzustellen
• Anwendungsbereich: Sachanlagevermögen, immat. Anlagevermögen -
nicht Vorräte IAS 2
Neubewertung ???
Bsp. 10
• Ein Unternehmen hat in seinem Anlagevermögen ein Grundstück, das
am 30. 10. x1 zum Preis von 100.000. erworben wurde. Das
Unternehmen verwendet für die Folgebewertung seiner Sachanlagen
die Neubewertungsmethode. Der Wert am 31.12. x1 beträgt 102.000.
Eine weitere Neubewertung zum Abschlussstichtag des Jahres x2 führt
zu der Erkenntnis, dass der Wert auf 95.000 gesunken ist. Im Jahr x3
löst ein Börsencrash eine günstige Entwicklung auf den
Immobilienmärkten aus, was am 31.12. zu einem Wert von 107.000
führt. Am 5.1. x4 verkauft das Unternehmen den Grund für 107.000.
• Wie hoch ist in den einzelnen Jahren der Buchwert, die
Neubewertungsrücklage und die Gewinnänderung. Wie ist der Verkauf
bilanziell zu behandeln?
Finanzinstrumente nach IAS 39
• Definition: Vertrag, der gleichzeitig bei dem einen Unternehmen zu
einem finanziellen Vermögenswert, und bei dem anderen
Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem
Eigenkapitalinstrument führt
• Beispiele: Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten, Eigenkapital,
Derivative
• Problem: Die gegenwärtigen Rechnungslegungsvorschriften
orientieren sich in allen Systemen in erster Linie an den
Anschaffungskosten. Dies ist gerade im Bereich der
Finanzinstrumente oft nicht adäquat. Insbesondere zur Abbildung von
Hedging wäre eine Orientierung an Marktpreisen vorteilhaft
!!! Allgemeine Regelung müsste Sachverhalt in geeigneter Weise abbilden
können !!!
Finanzinstrumente nach IAS 39
• Bilanzierungsfähigkeit:
• ergibt sich nach speziellen Regeln:
• Ansatzpflicht entsteht, wenn das Unternehmen Vertragspartner einer
vertraglichen Vereinbarung über das Finanzinstrument wird.
• Nicht aktivierungsfähig sind künftige Transaktionen
• Auszuscheiden ist ein aktives Finanzinstrument aus der Bilanz, wenn
das Unternehmen das Recht auf die Vorteile aus dem Instrument oder
die Kontrolle darüber verliert
• Ein passives Finanzinstrument ist auszuscheiden, wenn die
Verpflichtung erlischt
Finanzinstrumente nach IAS 39
• Bewertung:
• zu Anschaffungskosten = fair value der Gegenleistung
• Folgebewertung bei aktiven Finanzinstrumenten:
• grundsätzlich mit dem fair value mit wenigen Ausnahmen:
a) Ausleihungen und Forderungen, die nicht zu Handelszwecken gehalten
werden
b) Finanzinstrumente mit fixer Laufzeit, die das Unternehmen
beabsichtigt, bis zum Ende der Laufzeit zu halten
c) Finanzinstrumente deren fair value nicht zuverlässig gemessen werden
kann
• diese sind mit den fortgeschriebenen Anschaffungskosten zu bewerten
Finanzinstrumente nach IAS 39
• Berücksichtigung der Wertänderungen:
• Wertänderungen von Finanzinstrumenten, die zu Handelszwecken
gehalten werden, sind erfolgswirksam anzusetzen.
• Wertänderungen anderer Finanzinstrumente, die zum fair value zu
bewerten sind (available for sale), sind wahlweise erfolgswirksam oder
erfolgsneutral zu behandeln.
• Folgebewertung von passiven Finanzinstrumenten:
• grundsätzlich mit den fortgeschriebenen Anschaffungskosten mit
wenigen Ausnahmen:
• Finanzinstrumente, die zu Handelszwecken gehalten werden, und
passive Derivative werden mit dem fair value angesetzt
• Wertänderungen sind erfolgswirksam zu behandeln
Finanzinstrumente nach IAS 39 ???
Bsp. 11
Ein Unternehmen weist im Umlaufvermögen und im Anlage-
vermögen die folgenden Finanztitel aus:
• Aktienpakete zweier Unternehmen: A1 und A2
• Eine Position von Future Kontrakten: F1
• Eine Anleihe: A3
• Die Aktien werden nicht zu Handelszwecken gehalten. Die
Anleihe ist endfällig und soll bis zum Ende ihrer Laufzeit gehalten
werden.
• Die Anschaffungskosten sowie die Marktwerte der einzelnen Titel
lauten wie folgt:
Finanzinstrumente nach IAS 39 ???
Bsp. 11
Titel Anschaffungsk. Marktwert31.12.x0 Marktwert31.12.x1
A1 1000 1200 1100
A2 1200 900 1000
F1 2000 1900 1700
A3 1400 1700 1800
Soweit ein Wahlrecht zwischen erfolgsneutraler und erfolgswirksamer
Verbuchung besteht, wird die erfolgsneutrale vorgezogen.
Aufgabe:
1. Wie lauten die Buchwerte für die Finanzinstrumente am Ende der beiden
betrachteten Perioden?
2. Welche Positionen ergeben sich in der GuV und im Eigenkapital?
Finanzinstrumente nach IAS 39 ???
Bsp. 12
Ein Unternehmen weist folgende Finanzinstrumente in seinen Büchern
aus:
Aktien (available for sale):
31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002
Nennwert 1.000 1.000 1.000
Anschaffungskosten 800 800 800
Börsenkurs 1.100 900 900
Die Aktien sind im HGB-Abschluss als Finanzanlagen ausgewiesen und
nach dem gemilderten Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten
bewertet. Am 10. 12. 2002 werden alle Aktien zum Börsenkurs
verkauft. Das Unternehmen hat entschieden, das Bewertungsergebnis
erfolgsneutral im EK zu erfassen
Finanzinstrumente nach IAS 39 ???
Bsp. 12
• Aufgabenstellung:
1. Ermitteln Sie die Wertansätze für die Aktien zum 1. Jänner 2002
(IAS Eröffnungsbilanz) sowie für das Jahr 2002!
2. Stellen Sie die notwendigen Korrekturbuchungen für die
Eröffnungsbilanz nach IAS dar!
Finanzinstrumente nach IAS 39 ???
Bsp. 13
Dasselbe Unternehmen hat eine short-put Option in seinem Portefeuille,
die am 30. 10. 2001 geschrieben wurde:
31.12.2001 31.12.2002
Markwert aus Käufersicht 1.000 4.000
erhaltene Optionsprämie 2.000 2.000
Der Erlös aus dem Eingehen der Stillhalterposition iHv. 2.000 wird im
HGB-Abschluss in voller Höhe unter den sonstigen Verbindlichkeiten
ausgewiesen und erst nach Ablauf des Ausübungszeitpunktes
erfolgswirksam vereinnahmt.
Aufgabe: Wie ist die Option in der IAS-Eröffnungsbilanz 2002 und in der
Schlussbilanz zu erfassen? Welche Überleitungsbuchungen sind
notwendig?
Hedging nach IAS 39
• Definition: Eingehen von Sicherungsgeschäften zur vollständigen oder
teilweisen Kompensation von Schwankungen des Wertes oder von
Cash-Flows des Grundgeschäfts
• Häufig kommen Derivative zum Einsatz
• Derivative sind Verträge:
• mit einem Underlying, das den Betrag definiert, geringer oder keiner
Anfangszahlung für äquivalente Änderungen der Marktlage
• Vertrag kann als Saldo erfüllt werden
• Underlying kann ein Finanzinstrument oder ein anderer Gegenstand
sein
• Die Bewertung mit dem Fair Value erscheint als einzig geeignete
Vorgehensweise
Hedging nach IAS 39
• IAS 39 sieht im wesentlichen zwei Arten von Hedge-Accounting vor:
• Fair Value Hedge: wenn Grundgeschäft bilanziert
• Sicherungsgeschäft bilanziert mit fair value, Wertänderungen
erfolgswirksam
• Grundgeschäft wird ebenfalls mit fair value bewertet, Wertänderungen
erfolgswirksam
• Cash Flow Hedge: wenn Grundgeschäft nicht bilanziert
• Sicherungsgeschäft wird bilanziert, Wertänderungen werden direkt im
Eigenkapital und nicht erfolgswirksam erfasst
• Wenn das abgesicherte Geschäft bilanzierungspflichtig wird, wird die
Wertänderung des Sicherungsgeschäfts erfolgswirksam (umgegliedert)
Hedging nach IAS 39 ???
Bsp. 14
Ein Unternehmen plant, im Jänner 2003 eine Lieferung im Wert von 1.000
TUSD an einen Kunden in den USA durchzuführen. Um den
budgetierten Erlös von TEUR 1.017 abzusichern, schließt das
Unternehmen am 10. 12.2002 ein Devisentermingeschäft ab. Dieses
Geschäft legt fest, dass das Unternehmen am 28. 2. 2003 (geplantes
Datum des Zahlungseingangs) für 1.000 TUSD 1.017 TEUR erhält.
Für das Devisentermingeschäft sind keine wesentlichen Kosten
angefallen. Die Transaktion ist in den Büchern als Sicherung des
geplanten Exporterlöses dokumentiert.
Am 31.12.2002 beträgt der Kurs für USD 0,945. Die Bank gibt den
Marktwert des Geschäfts mit EUR 0,072/USD (= 72 EUR positiver
Marktwert für das Unternehmen) bekannt.
Hedging nach IAS 39 ???
Bsp. 14
Am 10. Jänner 2003 erfolgt die Lieferung und Fakturierung der Waren
(Rechnungsbetrag 1.000 TUSD). Der USD-Kurs beträgt an diesem
Tag 0,952. Der Wert des Devisentermingeschäftes wird von der Bank
mit 0,065 EUR/USD angegeben.
Am 28. 02. 2003 trifft die Zahlung aus den USA iHv. TUSD 1.000 ein.
Der Spotkurs an diesem Tag beträgt 0,985. Dadurch hat sich der
Marktwert des Devisentermingeschäfts auf 0,032 EUR/USD
verringert.
Hedging nach IAS 39 ???
Bsp. 14
• Zusammengefasst ergibt sich folgendes Bild der Kursentwicklung und
Entwicklung des Marktwerts des Devisentermingeschäfts:
USD EUR x 1000
Kurs 31.12.02 1 0,945 945
Marktwert Devisentermingeschäft 31.12.02 1 0,072 72
Kurs 10.01.03 1 0,952 952
Marktwert Devisentermingeschäft 10.01.03 1 0,065 65
Kurs 28.02.03 1 0,985 985
Marktwert Devisentermingeschäft 28.02.03 1 0,032 32
Hedging nach IAS 39 ???
Bsp. 14
• Das Unternehmen stellt mit 1.1.2003 seine Rechnungslegung auf IAS
um. Im HGB-Abschluss wurden die Transaktionen wie folgt erfasst:
31.12.2002: Abschluss des Devisentermingeschäfts: keine Buchung
10.01.2003: Lieferung der Waren:
Forderungen an Umsatzerlöse 952
28.02.2003: Zahlungseingang
Bank 985 an Forderung 952
Kursgewinne 33
28.02.2003: Erfüllung des Devisentermingeschäfts:
Bank an Kursgewinne 32
Hedging nach IAS 39 ???
Bsp. 14
Aufgaben:
1. Ermitteln Sie die Wertansätze für die Eröffnungsbilanz nach IAS
zum 01.01.2003.
2. Stellen Sie die notwendigen Buchungssätze dar!
Verbindlichkeiten
• Um eine finanzielle Verbindlichkeit handelt es sich nach IAS, wenn
eine vertragliche Verpflichtung besteht,
a) flüssige Mittel oder einen anderen finanziellen Vermögenswert an
ein Unternehmen abzugeben, oder
b) ein Finanzinstrument unter nachteiligen Bedingungen tauschen zu
müssen
• Die Bewertung von Verbindlichkeiten erfolgte bis dato nach dem
Framework
• Mit Inkrafttreten von IAS 39 gelten die dort enthaltenen Regelungen
Verbindlichkeiten ???
Bsp. 15
• Ein Unternehmen hat in seinem Fremdkapital eine Verbindlichkeit, die
in drei Jahren zu begleichen ist. Der Rückzahlungsbetrag ist 5.000.000
EUR. Das Unternehmen hat durchschnittliche Fremdkapitalkosten von
7% p.a. Mit welchem Wert ist die Verbindlichkeit in der Bilanz
anzusetzen
• nach IAS?
• nach HGB?
Rückstellungen IAS 37
• Bilanzansatz:
• Eine Rückstellung ist zu bilden, wenn die folgenden Bedingungen
kumulativ erfüllt sind:
• Es gibt eine gegenwärtige Verpflichtung als Folge früherer Ereignisse
(es kann sich um eine wirtschaftliche oder rechtliche Verpflichtung
handeln; die Verpflichtung muss gegenüber Dritten bestehen)
• Es ist wahrscheinlich, dass bei der Begleichung ein Abfluss von
Ressourcen stattfindet ( als wahrscheinlich wird hier eine
Wahrscheinlichkeit von über 50% betrachtet)
• Eine zuverlässige Schätzung des Betrages ist möglich
Rückstellungen IAS 37
• Bewertung:
• die Bewertung erfolgt mit dem besten Schätzwert, darunter ist bei
Verpflichtungen unsicherer Höhe der Erwartungswert zu verstehen
• bei Drohverlustrückstellungen ist nur der unvermeidbare
Ressourcenabfluss in Form einer Rückstellung zu berücksichtigen
• bei langfristigen Rückstellungen sind die erwarteten Auszahlungen
abzuzinsen und der Barwert anzusetzen.
• künftige Ereignisse, die Einfluss auf die erwarteten Auszahlungen
haben, sind zu berücksichtigen, wenn sie als nahezu sicher anzusehen
sind
Rückstellungen ???
Bsp. 16
• Ein Unternehmen produziert und verkauft nur ein einziges Produkt an
seine Kunden. Es gewährt den Kunden ein halbes Jahr Garantie. Aus
langjähriger Erfahrung weiß das Unternehmen, dass die
Wahrscheinlichkeit dafür, dass bei einem Produkt kleine Mängel
auftreten 2 % beträgt. In diesem Fall entstehen dem Unternehmen
Reparaturkosten iHv 10.000.
• Ist nach den Vorschriften in IAS 37 eine Rückstellung zu bilden wenn
das Unternehmen
a) insgesamt 30 Stück in der Periode an seine Kunden verkauft hat?
b) insgesamt 60 Stück seines Produkts an seine Kunden verkauft hat?
Wenn ja, in welcher Höhe?
Rückstellungen ???
Bsp. 17
• Ein Unternehmen hat im laufenden Geschäftsjahr eine Ölplattform im
Mittelmeer erstellt. Sie wird in der nächsten Periode den Betrieb
aufnehmen. Im Lizenzvertrag hat sich das Unternehmen verpflichtet,
die Plattform nach 10 Jahren wieder abzutragen sowie die Schäden, die
durch die Förderung des Öls entstanden sind, zu beheben. Die Kosten
für den Abtransport der Plattform werden auf 200.000.000 geschätzt,
die Kosten für die förderungsbedingten Schäden auf 50.000.000. Das
Unternehmen verwendet einen Kalkulationszinssatz von 8%.
• Ist nach IAS eine Rückstellung zu bilden? Wenn ja, in welcher Höhe?
• Wie ist die Rückstellung zu verbuchen?
• Welche Änderungen ergeben sich am Ende des nächsten Jahres?
Rückstellungen ???
Bsp. 18
• Der Ölkonzern aus dem vorigen Beispiel betreibt eine weitere
Förderstation in einem Land am Balkan. Bisher gab es in diesem Land
keinerlei Bestimmungen über die Beseitigung von Umweltver-
schmutzungen. Die neue Regierung steht am Ende des Geschäftsjahres
kurz vor dem Beschluss eines solchen Gesetzes. Dieses Gesetz würde
dem Ölkonzern geschätzte Kosten von 30.000.000 für die Reinigung
von Gewässern und Grund und Boden verursachen, die in 10 Jahren,
bei Einstellung der Produktion anfallen würden (i = 8 %).
• Ist nach IAS die Bildung einer Rückstellung vorzunehmen? In welcher
Höhe?
Rückstellungen ???
Bsp. 19
• In einer Fertigungsstraße müssen im Abstand von jeweils 8 Jahren
Generalüberholungen vorgenommen werden, die 800.000 kosten.
• Die nächste dieser Überholungen ist in vier Jahren fällig.
• Ist nach IAS eine Rückstellung zu bilden? Wenn ja, in welcher Höhe?
• Ist nach HGB eine Rückstellung zu bilden? Besteht ein Wahlrecht? In
welcher Höhe wäre eine eventuelle Rückstellung zu bilden?
Fertigungsaufträge IAS 11
• Begriffsbestimmung:
• ein Fertigungsauftrag ist ein Vertrag über die kundenspezifische
Fertigung eines oder mehrerer Gegenstände
• die Dauer dieser Fertigung ist kein Charakteristikum
• Gewinnrealisierung:
• grundsätzlich percentage of completion method
= Gewinnrealisierung nach dem Fertigstellungsgrad
• Voraussetzungen im Wesentlichen:
• ein wirtschaftlicher Nutzen aus dem Vertrag muss wahrscheinlich sein
• Auftragskosten und Erlöse können zuverlässig ermittelt werden
Fertigungsaufträge IAS 11
• Der Grad der Fertigstellung am Ende der Periode kann auf
unterschiedliche Art ermittelt werden:
• typisch ist auf Basis der Kosten, ebenfalls möglich auf Basis der
bereits ausgeführten Arbeiten
• zweite Methode der Bewertung:
• Ertragsrealisierung im Ausmaß der erzielbaren Kosten:
• Sind die Voraussetzungen zur Anwendung der percentage of
completion method nicht erfüllt, so darf ein Ertrag nur im Ausmaß der
Kosten, die wahrscheinlich abgedeckt werden können, realisiert
werden
• es wird daher kein Gewinn realisiert
Fertigungsaufträge IAS 11
• Sind die erwarteten Auftragskosten höher als die erwarteten
Auftragserlöse, so ist nach beiden Methoden ein Aufwand in Höhe der
Differenz anzusetzen
• in der Bilanz ergibt sich eine Abwertung des evtl. bereits existierenden
Vermögensgegenstandes, oder
• die Bildung einer Rückstellung (drohende Verluste aus schwebenden
Geschäften)
Fertigungsaufträge ???
Bsp. 20
• Die Tiefbau AG erhält einen Fertigungsauftrag für ein Kanalsystem.
Der Abschluss des Projektes ist in drei Jahren geplant. Die anfallenden
Herstellungskosten werden mit insgesamt 50.000.000 EUR geplant,
die sich wie folgt verteilen: Bis Ende des ersten Jahres 15.000.000, im
zweiten Jahr 18.000.000 und 17.000.000 in Jahr drei. Die anteiligen
Verwaltungskosten werden auf 2.000.000 pro Jahr geschätzt. Mit dem
Bauherrn ist ein Fixpreis iHv 65.000.000 vereinbart.
• Wie hoch ist der realisierte Gewinn in den einzelnen Perioden, wenn
nach IAS die Voraussetzungen für die PCM erfüllt sind? ( Die Erlöse
werden auf Basis der Kosten verteilt)
• Wie hoch sind die Gewinne aus dem Projekt nach HGB, wenn vom
Wahlrecht der Aktivierung der Verwaltungskosten Gebrauch gemacht
wird?
Fertigungsaufträge ???
Bsp. 21
• Ein Unternehmen übernimmt einen Fertigungsauftrag, der in 2 Jahren
abgeschlossen sein soll. Es vereinbart eine Fixzahlung des
Auftraggebers iHv 20.000.000. Die Herstellungskosten (excl.
Verwaltungs-und Vertriebskosten) werden auf 5.000.000 in Jahr 1 und
12.000.000 in Jahr 2 budgetiert. Anteilige Verwaltungskosten fallen
nur in Jahr 2 mit 2.000.000 an. Am Ende des ersten Jahres stellt sich
heraus, dass die geplanten Herstellungskosten um 2.000.000
überschritten wurden.
• Beurteilen Sie den Sachverhalt nach IAS und nach HGB!
Leasing IAS 17
• Definition: Ein Leasingvertrag ist eine Vereinbarung aufgrund derer
der Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen Entgelt das Recht auf die
Nutzung eines Vermögenswertes für einen vereinbarten Zeitraum
überträgt.
• Unterscheidung zwischen:
• Finanzierungsleasing: Es werden im Wesentlichen alle mit dem
Eigentum des Vermögenswertes verbundenen Risiken und Chancen
auf den Leasingnehmer übertragen.
• Operate Leasing: alles andere
Leasing IAS 17
a) Finanzierungsleasing:
• Aktivierung des Vermögensgegenstandes beim Leasingnehmer
Der Leasingnehmer:
• Bilanzierung:
• Leasingnehmer setzt den Aktivposten und gleichzeitig eine
Verbindlichkeit für künftige Verpflichtungen an
• Bewertung:
• Aktivposten zu Anschaffungskosten (=Min. aus Barwert der
Mindestleasingzahlungen und dem beizulegenden Wert des Gegen-
standes), Finanzierungskosten sind über die Laufzeit zu verteilen
• Verbindlichkeit wird in gleicher Höhe angesetzt
Leasing IAS 17
Der Leasinggeber:
• Bilanzierung und Bewertung:
• Der Leasinggeber bilanziert eine Forderung in Höhe des
Nettoinvestitionswertes (= Barwert, der ihm voraussichtlich
zufließenden Zahlungen)
• Finanzierungserlöse sind gleichmäßig auf die Laufzeit zu verteilen
• Vertragskosten uä anfängliche Kosten dürfen sofort als Aufwand
geltend gemacht werden
Leasing IAS 17
• Zu unterscheiden ist zwischen dem Brutto- und dem
Nettoinvestitionswert:
• Bruttoinvestitionswert: Summe der Zahlungen vom Leasingnehmer an
den Leasinggeber
• Nettoinvestitionswert: Barwert der Zahlungen an den Leasinggeber
• Differenz: Finanzierungskosten bzw -Erträge
• Zahlungen des Leasingnehmers sind aufzuspalten in Tilgung und
Zinsen
• Zinsen sind als Aufwand/Ertrag über die Laufzeit des Vertrages zu
verteilen, so dass eine konstante Verzinsung entsteht
• Tilgung vermindert die Verpflichtung / vermindert die Forderung
Leasing IAS 17
b) Operating Leasing:
• Bilanzierung des Vermögensgegenstandes beim Leasinggeber
• Vermögensgegenstand wird nach den üblichen Bestimmungen
bewertet und abgeschrieben
• Erlöse aus dem Leasingvertrag werden über die Laufzeit verteilt
• Der Leasingnehmer setzt die Leasingzahlungen aufwandswirksam an
• Die Zahlungen sind über die Laufzeit zu verteilen
Leasing ???
Bsp. 22
• Unternehmen Y least von Unternehmen X eine eigens für seine
Bedürfnisse entworfene Maschine mit fünf Jahren Nutzungsdauer für
diese Zeit. Da die Maschine neu ist, entsprechen die
Anschaffungskosten von 15.000 dem beizulegenden Wert. Als
Leasingraten werden 4.000 pro Jahr (nachschüssig) vereinbart. Es wird
ein Restwert von Null erwartet.
1) Sprechen die obigen Informationen über das Leasinggeschäft für ein
Finanzierungsleasing oder ein Operate Leasing?
2) Welche Auswirkungen hat der obige Sachverhalt für die Bilanzen
und GuVs des Leasinggebers und des Leasingnehmers in den nächsten
fünf Perioden?
Sale and Lease Back
• Ist das Leasingverhältnis nach einem Sale and Lease Back - Geschäft
als Finanzierungsleasing zu qualifizieren, ist eine allenfalls anfallende
Differenz zwischen Verkaufserlös und Buchwert nicht sofort als
Gewinn anzusetzen, sondern über die Laufzeit des Leasingvertrages zu
verteilen.
• Handelt es sich um Operate Leasing, sind drei Fälle zu unterscheiden:
• Verkaufspreis Fair Value Gewinn oder Verlust sofort ansetzen
• Verkaufspreis > Fair Value Differenz über die Nutzungsdauer
verteilen
• Verkaufspreis < Fair Value Verlust sofort ansetzen
Sale and Lease Back ???
Bsp. 23
• Ein Unternehmen veräußert einen Vermögensgegenstand, um diesen
gleich wieder vom Käufer zurückzuleasen. Der Buchwert des
Gegenstandes beträgt 800, sein Fair Value wird auf 1.000 beziffert.
• Wie ist dieser Geschäftsfall zu behandeln, wenn es sich um ein
Finanzierungsleasing bzw wenn es sich um ein Operate Leasing
handelt und der Verkaufspreis
a) 1.500 GE
b) 1.000 GE
c) 750 GE beträgt?
• Wie ist nach HGB vorzugehen?
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Pensions- und Abfertigungsrückstellungen IAS 19
• In IAS 19 wird zwischen zwei Arten von Plänen unterschieden:
• Beitragsorientierte Pläne:
• Das Unternehmen zahlt festgelegte Beträge in zB einen Fonds ein. Es
ist über diese Beträge hinaus nicht zur Begleichung von Ansprüchen
verpflichtet
• Leistungsorientierte Pläne:
• Alle anderen Pläne
• Bei beitragsorientierten Plänen entrichtet das Unternehmen Beiträge
an den Fonds. Die Beiträge werden in der Periode als Aufwand ange-
setzt, in der die korrespondierende Arbeitsleistung stattgefunden hat.
Erfolgt die Leistung mehr als 12 Monate nach Ende des
Geschäftsjahres, in dem die Arbeitsleistung erbracht wurde, muss
abgezinst werden.
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Pensions- und Abfertigungsrückstellungen IAS 19
• Bei leistungsorientierten Plänen ist die Situation schwieriger, da die
Höhe der anzusetzenden Rückstellungen vom Unternehmen zu
ermitteln ist:
• IAS 19 schreibt die Anwendung der Methode der laufenden
Einmalprämien vor
• Dabei wird angenommen, dass der Mitarbeiter sich die Ansprüche über
seine Dienstzeit kontinuierlich erarbeitet. Die bis zu einem Zeitpunkt
erworbenen Ansprüche werden barwertig angesetzt.
• Der Zinssatz ist ein aktueller Marktzinssatz ( als Vergleichszinssatz
dient die Rendite erstrangiger, festverzinslicher Industrieanleihen)
• Künftige Gehaltssteigerungen, Trends oder zugesagte Leistungen sind
zu berücksichtigen
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Pensions- und Abfertigungsrückstellungen IAS 19
• Bei der Ermittlung der anzusetzenden Rückstellung ist zu
berücksichtigen, ob ein Teil der Ansprüche durch einen Fonds
abgedeckt wird - das Planvermögen (IAS 26)
• Bilanzierung:
• Der Bilanzansatz der Verpflichtung ist wie folgt zu ermitteln:
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung
-beizulegender Zeitwert des Planvermögens
Buchwert
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Pensions- und Abfertigungsrückstellungen IAS 19
• Der Ansatz in der GuV setzt sich wie folgt zusammen:
• Dienstzeitaufwand der Periode
+ Zinsaufwand
- erwarteter Ertrag aus Planvermögen
+/- versicherungsmathematische Verluste/Gewinne
+ nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand
-Auswirkungen möglicher Plankürzungen oder Abgeltungen
Aufwand
• Der erwartete Ertrag aus Planvermögen berücksichtigt die erwarteten
Erträge aus Kapitalanlagen
Pensionsrückstellungen ???
Bsp. 24
• Die vertraglich fixierten Pensionsansprüche eines Mitarbeiters sind wie
folgt gestaltet:
• Der Mitarbeiter hat einen Vertrag über 5 Jahre. Am Ende des fünften
Jahres erhält er eine Einmalzahlung von 100.000.
• Der Rechnungszinssatz des Unternehmens beträgt 5%.
• Wie hoch sind am Ende der einzelnen Jahre der Dienstzeitaufwand,
der Zinsaufwand und der Barwert der Verpflichtung bei Anwendung
der Methode der laufenden Einmalprämien?
Pensionsrückstellungen ???
Bsp. 25
• Ein Dienstnehmer steht zwei Jahre vor der Pensionierung. Sein
Pensionsanspruch ist durch folgende Regelung fixiert: Er hat Anspruch
auf eine Einmalzahlung iHv 15% der Summe seiner Jahresgehälter.
• Der Zinssatz für erstrangige festverzinsliche Industrieanleihen beträgt
5%, der langfristige Realzinssatz 3,5%. Es ist geplant, dem Mitarbeiter
in seinem letzten Jahr noch eine Gehaltserhöhung von 10% anzubieten,
um sicher zu gehen, dass er nicht schon ein Jahr früher in den
Ruhestand geht. Sein derzeitiges Gehalt beträgt 700.000 pro Jahr.
• In welcher Höhe sind in den folgenden beiden Jahren
Pensionsrückstellungen nach IAS zu dotieren?
• Wie lautet die Buchung?
Latente Steuern IAS 12
• Definition:
• Latente Steuern entstehen aufgrund von temporären Unterschieden
zwischen dem Buchwert eines Bilanzpostens und seinem Steuerwert.
• Der Steuerwert ist der Buchwert des Bilanzpostens in der
„Steuerbilanz“
• Dieser Definition liegt der statische Ansatz (balance sheet approach)
in IAS 12 bei der Bestimmung von latenten Steuern zugrunde
• 2. Konzept: income statement approach;
• führt zB bei Neubewertungen zu Unterschieden
• wird zB in Deutschland angewendet
Latente Steuern IAS 12
• Welche Differenzen führen zum Ansatz welcher Art von
Steuerabgrenzungen?
• Ein passiver Unterschiedsbetrag entsteht, wenn:
a) Buchwert eines Aktivpostens > Steuerwert dieses Aktivpostens
b) Buchwert eines Passivpostens < Steuerwert dieses Passivpostens
• In diesem Fall ist eine Rückstellung zu bilden
• Ein aktiver Unterschiedsbetrag entsteht, wenn:
a) Buchwert eines Aktivpostens < Steuerwert dieses Aktivpostens
b) Buchwert eines Passivpostens > Steuerwert dieses Passivpostens
• Hier entsteht die Möglichkeit, zu hohe Steuerzahlungen mit künftigen
Verpflichtungen zu verrechnen.
Latente Steuern IAS 12
• Bilanzierung:
• Für passive Unterschiede besteht eine Ansatzpflicht
• Für aktive Unterschiedsbeträge besteht eine Bilanzierungspflicht, wenn
es wahrscheinlich ist, dass das Unternehmen künftig Einkünfte
erwirtschaftet, gegen die die aktiven latenten Steuern verrechnet
werden können.
• IAS 12 enthält Bedingungen, unter denen diese Forderung als erfüllt
anzusehen ist
• grundsätzlich erfolgt der Ansatz latenter Steuern erfolgswirksam
• (Ausnahme zB bei latenten Steuern auf Bilanzposten, die selbst
erfolgneutral gebildet wurden, hier werden auch die latenten Steuern
erfolgsneutral angesetzt)
Latente Steuern IAS 12
• Bewertung:
• Anzusetzen ist die Differenz zwischen Buchwert und Steuerwert
multipliziert mit dem Steuersatz
• grundsätzlich wäre der künftig relevante Steuersatz zu verwenden, aus
pragmatischen Gründen darf aber der gegenwärtige verwendet werden
• Kommen verschiedene Steuersätze zum Tragen, ist ein Durchschnitt
zu bilden
• Der anzusetzende Betrag darf, auch wenn er längerfristig nicht
aufgelöst werden wird, nicht abgezinst werden
Latente Steuern ???
Bsp. 26
• Ein deutsches Unternehmen erstellt seinen Abschluss nach IAS. In
seinem Anlagevermögen befindet sich eine Maschine, die
leistungsabhängig abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer beträgt 3
Jahre, die Anschaffungskosten sind 3.000.000. Der Gewinn nach
HGB beträgt jährlich 10.000.000. Die Nutzung ist wie folgt geplant:
Jahr 01 02 03
Nutzung 1/6 1/3 1/2
Während nach IAS entsprechend der Nutzung abgeschrieben wird, soll
steuerlich linear abgeschrieben werden
• In welcher Höhe sind latente Steuern zu berücksichtigen
(Steuersatz 30%)?
• Welche latenten Steuern ergäben sich in einem HGB-Abschluss?
Latente Steuern ???
Bsp. 27
Die Durchsicht aller Posten der Konzernbilanz zum 31.12.2002 eines
Unternehmens ergibt folgende Unterschiede zwischen den IAS-
Wertansätzen und den steuerlichen Wertansätzen:
Aktiva BW IAS BW steuerl. Differenz Ursache
Immat. Vermögen 1.000 0 1.000 Aktivierte Entwicklungskosten
Sachanlagen 22.500 24.000 -1.500 Degressive Abschr. nach IAS
Finanzanlagen 6.000 5.500 500 Nach IAS Marktbewertung
Vorräte 37.000 35.000 2.000 Nach IAS Vollkosten
Forderungen 38.000 37.500 500 percent. of completion method
Sonstige Aktiva 500 500 0
Summe der Aktiva 105.000 102.500 2.500
Latente Steuern ???
Bsp. 27
Passiva BW IAS BW Differenz Ursache
steuerlich
Eigenkapital 35.500 30.000 5.500 Saldo aller Unterschiede
Personalrückstellung 5.500 3.000 2.500 Bewertung nach PUC-Method
Sonstige Rückstellungen 10.000 15.000 -5.000 Rekultivierungsrückst. nach IAS
nicht gebildet
Finanzverbindlichkeiten 25.000 25.000 0
Lieferverbindlichkeiten 21.000 21.500 -500 Fremdwährungsumrechnung
Sonstige Passiva 8.000 8.000 0
Summe Passiva 105.000 102.500 2.500
Die Gesellschaft verfügt über einen Verlustvortrag iHv 4.000 (Stand
1.1.2002). Für die nächsten Jahre werden darüber hinaus Gewinne
erwartet. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 34%.
Latente Steuern ???
Bsp. 27
Die Steuerabgrenzung für den 31.12.2001 führte zu folgendem Ergebnis:
Summe aktive latente Steuern: 2.000
Summe passive latente Steuern: -11.000
Verlustvortrag: 4.000
Saldierte temporäre Differenzen: -5.000
34%* Steuerabgrenzung: -1.700
Gebuchte Steuerabgrenzung (passiv) -1700
Latente Steuern ???
Bsp. 27
Die Steuerberechnung für das Jahr 2002 lautet wie folgt:
Ergebnis vor Steuern nach IAS 3.200
Veränd. Unterschiede zwischen Steuer- und IAS-Bilanz 3.500
Sonstige Steuerüberleitungsposten:
Steuerfreie Beteiligungserträge -650
Forschungsfreibetrag -1050
-1.700
Steuerpflichtiges Einkommen 5.000
Verlustvortrag 4.000
Zu versteuerndes Einkommen 1.000
Tatsächliche Steuer für 2002 (1.000*0,34) 340
Latente Steuern ???
Bsp. 27
Aufgaben:
1. Wie hoch sind die am 31.12.2002 zu bilanzierenden latenten
Steuern? Wie hoch ist der Steueraufwand nach IAS für das Jahr
2002?
2. Stellen Sie die Steuerüberleitung für das Jahr 2002 dar!
Fremdwährungsgeschäfte IAS 21
• Definition:
• Fremdwährungsgeschäfte sind Geschäftsfälle, deren Wert in einer
Fremdwährung angegeben ist oder deren Erfüllung in einer
Fremdwährung erforderlich ist
• Bewertung:
• Zum Zeitpunkt des Geschäftsfalles ist die Fremdwährung zum
Kassakurs umzurechnen, Durchschnittskurse sind in der Regel zulässig
• Geld-, Brief- oder Mittelkurs?
• Geldkurs: Kurs, den man beim Kauf der Heimwährung erhält
• Briefkurs: Kurs, den man beim Verkauf der Heimwährung erhält
• Dementsprechend: Vermögen Geldkurs; Schulden Briefkurs
Fremdwährungsgeschäfte IAS 21
• Folgebewertung:
• Unterscheidung zwischen monetären und nichtmonetären Posten
• monetäre Posten: zB flüssige Mittel, Forderungen, Verbindlichkeiten,
Rückstellungen
• nichtmonetäre Posten: zB Sachanlagevermögen,Vorräte,
Beteiligungen, Aktien
• monetäre Posten:
• sind am Abschlussstichtag mit dem Stichtagskurs umzurechnen
• grundsätzlich sind sämtliche Kursdifferenzen erfolgswirksam
anzusetzen
Fremdwährungsgeschäfte IAS 21
• nichtmonetäre Posten:
• Ist der nichtmonetäre Posten zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten bewertet, so wird der historische Kurs / die
historischen Kurse am Abschlussstichtag für die Umrechnung
verwendet
• Ist der nichtmonetäre Posten mit dem fair value bewertet, so wird am
Abschlussstichtag der Kurs zum Zeitpunkt der Neubewertung
herangezogen.
Fremdwährungsgeschäfte ???
Bsp. 28
• Ein Unternehmen verkauft Waren in die USA und bucht am 20. 11. x1
eine Forderung iHv 100.000$ ein. Die Wechselkurse am 20.11. lauten
wie folgt:
• Brief: 1,10; Geld: 1,09
• Am 31.12.x1 ist die Forderung noch offen und die Stichtagskurse
lauten:
• Brief: 1,11; Geld: 1,105
• Am 31.12.x2 besteht die Forderung nach wie vor. Sie wird nur noch zu
60% für einbringlich gehalten. Kurse am 31.12.02:
• Brief: 1,10; Geld: 1,085
• Welche Wertansätze ergeben sich für die Forderung nach IAS und
nach HGB?
Fremdwährungsgeschäfte ???
Bsp. 29
• Ein in den USA erworbenes Grundstück wird nach der
Neubewertungsmethode bewertet. Der fair value wird alle 2 Jahre
bestimmt. Für die Periode 01 ergibt sich der fair value iHv 200.000 $.
Im Jahr 03 beträgt er 210.000$. Die Kursentwicklung sei wie folgt
angenommen:
• Periode 01: 1,10
• Periode 02: 1,11
• Periode 03: 1,12
• Welche Ansätze ergeben sich für die einzelnen Perioden?
Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen IAS 8
• Grundsätzlich gilt auch nach IAS das Stetigkeitsprinzip, wonach
gewählte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beizubehalten sind
• davon abgewichen werden muss in folgenden Fällen:
• bei Änderung von Schätzungen im Rahmen der Bewertung
• bei Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
( durch Gesetz oder durch den Standardsetter)
• zur Korrektur grundlegender Fehler
Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen IAS 8
• Änderungen von Schätzungen:
• Der Ansatz oder die Bewertung einer Reihe von Geschäftsfällen
erfordert Schätzungen,
• Kommen in späteren Perioden Informationen hinzu, kann sich die
Schätzung als fehlerhaft erweisen
• In dem Fall ist die Bewertung an die nun vorhandene Information
anzupassen
• Die Anpassung erfolgt erfolgswirksam in der Periode, in der sie
durchgeführt wird
• Hat die Änderung Folgewirkungen für künftige Perioden, sind auch
diese erfolgswirksam zu berücksichtigen
• die Anpassung erfolgt prospektiv
Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen IAS 8
• Für die Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
und die Korrektur grundlegender Fehler gelten dieselben
Vorschriften:
• Eine Anpassung ist grundsätzlich retrospektiv vorzunehmen
• dh im Jahr der Änderung sind die einzelnen Posten so darzustellen, als
hätte es die geänderte Situation immer gegeben
(als sei immer die neue Methode angewendet worden, als sei der
Fehler nie gemacht worden)
• Für die Berücksichtigung der Anpassungen sind zwei Methoden
zulässig
erfolgsneutral gegen Gewinnrücklagen
erfolgswirksam in der Periode, in der die Änderung erfolgt
Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen ???
Bsp. 30
• Die XY-AG erstellt ihren Abschluss nach IAS. Das Unternehmen hat
vor einigen Jahren einen langfristigen Fertigungsauftrag vergeben. Im
Zuge der bilanziellen Behandlung dieses Fertigungsauftrags hat das
Unternehmen bisher vom Wahlrecht in IAS 23 Gebrauch gemacht und
die Finanzierungskosten, die im Zusammenhang mit der Auftrags-
fertigung anfielen, aktiviert. Im Verlauf des Jahres x2 hat sich die
Geschäftsleitung der XY-AG entschlossen, gemäß der Benchmark-
methode nach IAS 23 künftig (beginnend mit dem Abschluss zum
31.12.x2) Finanzierungskosten als Aufwand anzusetzen. Im Jahr x1
wurden 2.300 an Finanzierungskosten aktiviert. In vorhergehenden
Jahren insgesamt 5.000. Im Jahr x2 ergibt sich aus der ordentlichen
Geschäftstätigkeit bei der XY-AG ein Gewinn vor Steuern und Zinsen
von 30.000 und Steuern iHv. 8.400. Abschreibungen der Anlage
wurden bisher noch keine vorgenommen, da die Anlage noch nicht in
Betrieb genommen wurde.
Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen ???
• In x1 wies die GuV folgende Daten auf:
• Gewinn aus der ord. GT vor Zinsen und KöSt 18.000,-
Zinsaufwand 0,-
Gewinn aus der ord. GT nach Zi 18.000,-
KÖST 5.400,-
Gewinn aus der ord. GT nach KÖST 12.600,-
In x1 betrugen die Gewinnrücklagen der Eröffnungsbilanz 18.000,- und
die der Schlussbilanz 30.600. Der KöST-Satz des Unternehmens
beträgt 30% für x2 und x1.
Aufgabe 1: Handelt es sich um eine Methodenänderung oder um eine
Schätzungsänderung?
Aufgabe 2: Welche Veränderungen ergeben sich nach der
Benchmarkmethode in der GuV und der Bilanz des Jahres x2?
Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen ???
Bsp. 31
• Am Ende des Jahres 2002 entdeckt ein Unternehmen, dass ein Teil der
Produkte, die Ende 2001 verkauft wurden, irrtümlich erst 2002 erfasst
wurden. Vor Durchführung der notwendigen Korrekturen ergibt sich
die folgende Situation:
Ende 01 sind im Handelswarenvorrat Produkte im Werte von 6.500
vorhanden, die in diesem Jahr noch für 9.000 verkauft wurden. Die
Handelswarenerlöse des Jahres sind mit 73.500 ausgewiesen, die
Umsatzkosten mit 53.500. Die Ertragsteuern betrugen 6.000.
Ende 02 betragen die Erlöse 104.000, die Umsatzkosten 86.500,
Ertagsteuern 5.250. Der Ertragsteuersatz des Unternehmens beträgt
30%.
Welche Korrekturen sind Ende 2002 vorzunehmen? Welche
Auswirkungen ergeben sich auf die Bilanz?
Konzernrechnungslegung
• Alle Arten von Business Combinations in den IAS gemeinsam geregelt
• Vorschriften finden sich in :
• IAS 22 Business Combinations
• IAS 27 Consolidated Financial Statements and Accounting for
Investments in Subsidiaries
• IAS 28 Accounting for Investments in Associates
• IAS 31 Financial Reporting of Interests in Joint Ventures
• Abschluss wird nach der Einheitstheorie erstellt
• Weltabschluss
Konzernrechnungslegung
• Konsolidierungskreis:
• Tochterunternehmen, die von dem Mutterunternehmen beherrscht
werden (üblicherweise Beteiligung> 50%) sind in den
Konzernabschluss einzubeziehen (control-Konzept)
• Methoden:
• Purchase Method: ein Unternehmen erwirbt ein anderes
• Pooling of Interests Method: zwei Unternehmen schließen sich
zusammen, wobei kein Erwerber identifiziert werden kann. Die
Zulässigkeit dieser Methode ist an eine Reihe von Voraussetzungen
geknüpft
• Ist aus Sicht der Unternehmen vorteilhaft, da Buchwerte übernommen
werden können und damit die künftige Ergebnisbelastung minimiert
wird
Firmenwert
• Im Rahmen der Konsolidierung werden die Buchwerte der
übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden dem
Beteiligungswert (Kaufpreis) gegenübergestellt
• zunächst werden stille Reserven und Lasten aufgedeckt und
Vermögensgegenstände und Schulden mit Tageswerten bewertet
• Ein verbleibender Unterschiedsbetrag ist als positiver oder negativer
Firmenwert anzusetzen
• Der Firmenwert ist über seine voraussichtliche Nutzungsdauer
abzuschreiben
• positiver Firmenwert => Goodwill
• negativer Firmenwert => Badwill oder „Lucky Buy“
Firmenwert
• Goodwill:
• Bewertung analog zu immateriellen Vermögensgegenständen
• Aktivierung und erfolgswirksame Abschreibung
• Nutzungsdauer: widerlegbare Vermutung 20 Jahre
• Badwill:
• falls antizipierte künftige Ausgaben im Badwill enthalten sind, ist
dieser in entsprechender Höhe aufzulösen, wenn diese Ausgaben
schlagend werden
• Lucky Buy:
• Wird über die Lebensdauer der nicht monetären
Vermögensgegenstände amortisiert
Firmenwert ???
Bsp. 32
• Ein Mutterunternehmen MU erwirbt sämtliche Anteile an TU um 600.
Künftig wird mit hohem Umweltschutzaufwand gerechnet. Die Bilanz
von TU beinhaltet nachfolgend aufgelistete Positionen mit deren
Buchwerten:
• Grundstücke 700; darin enthalten sind 100 stille Reserven
• Wertpapiere 400; 50 stille Reserven
• Maschinen: 200
• Verbindlichkeiten: 500
• Wie sieht die HB II nach der Erstkonsolidierung aus? Wie hoch ist ein
allfälliger Firmenwert und wie ist er bilanziell zu behandeln?
Firmenwert ???
Bsp. 33
• Die X –AG erwirbt 100% an der Y-AG zu einem Preis von 1.000. Bei
der Festlegung des Kaufpreises wurde berücksichtigt, dass derzeit ein
Gerichtsverfahren gegen die Y–AG läuft und ihr Schadenersatz-
zahlungen in wesentlicher Höhe drohen. Diese evtl. eintretende
Verpflichtung wurde mangels verlässlicher Schätzbarkeit bisher nicht
durch eine Rückstellung berücksichtigt.
• Die vereinfachte Bilanz der Y-AG sieht wie folgt aus:
• Anlagevermögen: 1.500 Eigenkapital: 1.300
• Umlaufvermögen: 800 Fremdkapital: 1.000
2.300 2.300
Im Anlagevermögen sind Grundstücke enthalten, die stille Reserven von
50 aufweisen. Darüber hinaus verfügt die Y-AG über ein Markenrecht,
das als selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstand nicht
aktiviert werden durfte. Der Wert wird auf 80 geschätzt.
Firmenwert ???
• Aufgabe 1: In welcher Höhe ist bei der Konsolidierung der Y-AG
durch die X-AG ein Firmenwert anzusetzen? Ergibt sich ein positiver
oder ein negativer Unterschiedsbetrag?
• Aufgabe 2: Im Jahr nach dem Erwerb der Y-AG durch die X–AG
wird die Y-AG zu Schadenersatzzahlungen von 60 verurteilt. Welche
Auswirkungen hat dies auf den angesetzten Firmenwert?
Konzernrechnungslegung ??? Bsp. 33
• Ein Unternehmen stellt im Jahr 2002 erstmals seinen Konzern-
abschluss nach IAS auf. In diesen Konzernabschluss wird eine 100%-
ige Tochter einbezogen, die im September 1998 erworben wurde. Der
Kaufpreis für die Anteile (Share Deal) betrug 19.900. Im
Zusammenhang mit dem Erwerb sind Transaktionskosten iHv 100
angefallen. Der Kaufpreis wurde auf Basis eines Bewertungsgut-
achtens verhandelt. Danach stimmte der Substanzwert des Unter-
nehmens weitgehend mit dem Nettovermögen laut Bilanz überein. Im
Kaufpreis wurden weiters ein bis zum 31.12.2006 befristetes
Patentrecht (TEUR 6.000) sowie die künftige Ertragskraft des
Unternehmens berücksichtigt. Weiters wurde angenommen, dass bis
2004 keine Ertragsteuerbelastung anfällt, da Verlustvorträge iHv
11.000 vorhanden sind. Das Patentrecht und aktive
Steuerabgrenzungen aus Verlustvorträgen sind nicht in der HGB
Bilanz angesetzt.
Konzernrechnungslegung ??? Bsp. 33
• Die Bilanz der Tochter zum 30. September 1998 lautete wie folgt:
Aktiva Passiva
immaterielles Vermögen 4.000 Stammkapital 2.000
Sachanlagen 18.000 Kapitalrücklagen 5.000
Finanzanlagen 3.000 Bilanzverlust -3.500
25.000 3.500
Vorräte 11.000 Rückstellungen 4.000
Forderungen 8.000 Finanzverbindlichkeiten 30.000
so. Vermögensgegenstände 3.000 Lieferverbindlichkeiten 9.000
flüssige Mittel 2.000 so. Verbindlichkeiten 2.500
49.000 49.000
Konzernrechnungslegung ??? Bsp. 33
• In der HGB - Bilanz sind latente Steuern auf alle temporären
Differenzen zwischen HGB-Werten und Steuerwerten berücksichtigt.
Die aktive Steuerabgrenzung ist in den so. Vermögensgegenständen
enthalten. Von den Verlustvorträgen waren am 31.12.2001 nach
Berücksichtigung des Jahresergebnisses 2001 noch 4.800 vorhanden.
Im Jahr 2002 werden weitere 1.400 verbraucht. Das Unternehmen
schreibt Firmenwerte über 5 Jahre ab. Der Steuersatz beträgt 50%.
• Im HGB-Konzernabschluss ist das Tochterunternehmen mit
Buchwerten berücksichtigt. Der 1998 ermittelte Firmenwert wurde
sofort mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Eine Analyse der
einzelnen Bilanzposten ergab, dass mit Ausnahme der immateriellen
Vermögensgegenstände, der latenten Steuern und dem Firmenwert
keine weiteren IAS-Anpassungen erforderlich sind.
Konzernrechnungslegung ??? Bsp. 33
• Aufgabe: Ermitteln Sie die für den IAS-Abschluss notwendigen
Überleitungsbuchungen zum 1. Jänner und zum 31. Dezember 2002!
Get documents about "