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Lager _Materialwirtschaft_

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					Lager (Materialwirtschaft)
                                            Inhaltsverzeichnis

Vorwort............................................................................................................................4
Stammdaten....................................................................................................................5
  Lagerorte / Lagerfächer ......................................................................................................... 5
  Lagerorte / Lagerfächer verwalten ........................................................................................ 5
           Tab Page: Allgemein..................................................................................................................................... 6
           Tab Page: Lagerplätze.................................................................................................................................. 6
           Tab Page: Artikel in Lagerplätze ................................................................................................................... 7
  Abwertungsstufen verwalten ................................................................................................ 7
  Lager Funktionstexte verwalten............................................................................................ 7
  Abschläge für Reichweitenverfahren verwalten .................................................................. 8
  Individuelle Abschläge verwalten ......................................................................................... 8
  Bestellvorschlags-Formeldatei ............................................................................................. 8
Materialwirtschaft...........................................................................................................9
  Lagerbewegungen erfassen Hauptbild................................................................................. 9
       Beschreibung der Bewegungsarten...................................................................................................10
       Warenzugänge vom Lieferanten........................................................................................................13
           Schlüsselfelder............................................................................................................................................ 13
           Tab Page: Schnellerfassung ....................................................................................................................... 13
       Warenabgänge für Produktion...........................................................................................................14
       Abgangsbuchung Produktion.............................................................................................................14
       Warenabgänge für Verkauf................................................................................................................15
           Tab Page Schnellerfassung ........................................................................................................................ 15
       Materialentnahme / Rückgabe...........................................................................................................15
           Beispiel für die Verwendung sowie Ablauf .................................................................................................. 15
           TabPage Auswahl ....................................................................................................................................... 16
           TabPage Liste ............................................................................................................................................. 16
       Umbuchungen für Verkauf.................................................................................................................16
       Einzelbuchungen / Umbuchungen.....................................................................................................17
           Tab Page Einzelbewegung ......................................................................................................................... 17
       Lagerbuchungen/Entwicklung............................................................................................................19
       Artikelbestände ..................................................................................................................................20
           TabPage: Auskunft Bestände...................................................................................................................... 20
           TabPage: Einkaufs-Info............................................................................................................................... 21
           TabPage: Kennzahlen................................................................................................................................. 21
       Auskunft Lagerbuchhaltung ...............................................................................................................21
       Buchungen anzeigen .........................................................................................................................22
           Inventur ....................................................................................................................................................... 22
           Inventur erfassen ........................................................................................................................................ 22
       Zählmengen erfassen/korrigieren ......................................................................................................23
       Inventurbuchung aus Scanvorgang erstellen ....................................................................................23
       Kommissionierliste .............................................................................................................................23
       Lieferantenbewertung ........................................................................................................................23
       (Alle) Lagerbewegungen anzeigen ....................................................................................................24
  Auswertungen ...................................................................................................................... 24
       Lagerliste nach Lagerart ....................................................................................................................24
       Artikel-Konten drucken.......................................................................................................................24
       Lagerbestandsliste drucken...............................................................................................................24
       Artikel-Etiketten drucken ....................................................................................................................25
       Artikel-und Lager-Barcode Etiketten drucken....................................................................................25


                                                                                   2
       Lagerbewegungen nach BA drucken.................................................................................................25
  Verbrauch / Lieferstatistik / Dispo....................................................................................... 26
       Auskunft Artikelbestände ...................................................................................................................26
       Lieferstatistik ......................................................................................................................................26
       Bestellungs-/Dispositions-Anzeige ....................................................................................................27
  Bestellvorschläge verwalten / drucken .............................................................................. 30
       Bestellvorschlag verwalten ................................................................................................................32
            Tab Page Auswah....................................................................................................................................... 33
            Tab Page Schnellerfassung ........................................................................................................................ 38
            Tabpage Einzelerfassung (1) ...................................................................................................................... 39
            Tabpage Einzelerfassung (2) ..................................................................................................................... 41
       Bestellvorschläge drucken.................................................................................................................42
  QS (Qualitätssicherung) ...................................................................................................... 42
       Verwalten und Drucken Wareneingang-Kontrolle .............................................................................42
  Lagerbewertungen ............................................................................................................... 44
       Liste zur Überwachung von Mindestbeständen.................................................................................45
       Liste zur Überwachung von Ladenhütern ..........................................................................................45
       Abwertungsliste..................................................................................................................................45
       Verlustfreie Bewertungen drucken.....................................................................................................45
       Inventurbewertung .............................................................................................................................46
       Abwertungsliste Reichweitenverfahren..............................................................................................46
       Bewertete und vorläufig bewertete Zugänge .....................................................................................46
       Vorläufig bewertete Zugänge bewerten.............................................................................................46
            Liste der bewerteten Zugänge..................................................................................................................... 46
            Liste der vorläufig bewerteten Zugänge ...................................................................................................... 46
            Vorläufig bewertete Zugänge bewerten ...................................................................................................... 46

  Inventur................................................................................................................................. 46
       Inventur Aufnahmeliste drucken ........................................................................................................46
       Inventurdifferenzenliste drucken........................................................................................................46
  Lagerbuchhaltung – Finanzbuchhaltung............................................................................ 46
       Buchungsliste Lager/Fibu ..................................................................................................................46
       Liste Lagerabgänge für Fibu drucken ................................................................................................46
       Lagerabgänge in FIBU buchen..........................................................................................................46
  Wareneingangsschein ......................................................................................................... 46
  Ablaufdokumentationen ...................................................................................................... 46
       - Konsignationsläger .........................................................................................................................46




25.09.08



                                                                                3
Vorwort
Ein Programm für die Lagerbuchhaltung und die Materialwirtschaft.
Mit vollständiger Integration in den gesamten Betriebsablauf und automatischer Datenweitergabe vom Lager
und ins Lager.

Die wichtigsten Funktionen sind:


       Lagerverwaltung mit Menge und Wert
       Schnellerfassung verschiedener Lagerorte
       Lieferantenbewertung
       Belastung von Lieferanten
       Überwachung von Ladenhütern / Kommissionslager
       Qualitätskontrolllager
       Automatische Durchschnittspreisermittlung
       Sofortige Mengenzubuchung und spätere
       Wertbuchung
       Permanente und Stichtagsinventur
       Frei definierbare Bewegungsarten
       Buchungsprotokoll und Artikelkonto
       Wareneingangsarchiv
       Inventurbewertung
       Dispositionsunterstützung mit Bildschirmanzeige aller Bestellungen und Reservierungen und der
       voraussichtlichen Bestandsentwicklung
       Dialogverbindungen zu Stücklisten,
       Arbeitsplänen und Fertigung
       Dialogauskunft
       Verbrauchsanzeige
       Chargenverwaltung
       Verwaltung von Rahmenbestellungen mit
       Abrufen
       Brutto- und Netto-Bedarfsermittlung
       Eingangsstatistik
       Abwertungsliste
       Überwachung von Mindestbeständen




                                                   4
Stammdaten

Lagerorte / Lagerfächer
Die Definition eines Lagerortes erfolgt firmenindividuell. Über die Zuordnung eines Artikels zu einem (oder mehreren)
Lagerort(en) kann jederzeit eine aktuelle Bestandsprüfung für die unterschiedlichsten Anforderungen durchgeführt
werden:

       • In der Auftragsbearbeitung wird über die Lagerortkennung bestimmt, von welchem Lager der Auftrag bedient
       wird.

       • Sämtliche Lagerbewegungen (maschinell oder manuell erstellte) erfolgen über den Lagerort.

       • Materialanforderungen der Produktion werden über den Lagerort gesteuert.

       • Wareneingänge werden einem Lagerort zugeordnet.

       • Inventuren können nach Lagerorten sortiert durchgeführt werden

       • u.v.m.

Dabei kann über ein zusätzliches Kennzeichen definiert werden, ob es sich um ein "Normales Lager", ein
"Kommissionslager", ein "Fremdlager" o.ä. handelt.

Für den Ausdruck des Lagerortes steht ein eigenes Programm zur Verfügung. Es wird dabei eine Liste aller
angelegten Lagerorte gedruckt.



Lagerorte / Lagerfächer verwalten
       Im Lagerstamm-Verwaltungsdialog können Lagerfächer bzw. -plätze generiert werden. Hierzu können auf der
       allgemeinen Tabellenseite bis zu 10 verschiedene Bereiche angegeben werden.
       Sie setzen sich aus einer 4-stelligen alphanumerischen Kurzbezeichnung und aus einem 4-stelligen
       numerischen Bereich von / bis zusammen. Die eingegebene Kurzbezeichnung zusammen mit der
       Fachnummer ergeben den Namen der Lagerfaches/-platzes.
       Die Generierung der Lagerfächer erfolgt über die Schaltfläche „generieren“ am oberen Bildschirmrand.
       So kann zum Beispiel ein Lagerregal in verschiedene Fachnummern unterteilt werden.
       Auf der zweiten Tabellenseite der Lagerplätze muss die Bezeichnung des Lagerfaches zu jedem generierten
       Fach angegeben werden. Ist ein Fach schon vorhanden, so wird es nicht generiert.




                                                          5
Tab Page: Allgemein

  Beschreibung:
  Name des Lagers

  Art:
  Kennzeichnung der Art des Lagers als Normallager, Fremdlager, Kommisionslager, Qualitätskontrolllager oder
  Sperrlager.

  Größe verlangt ja/nein
  Wird hier „ja“ eingetragen, so wird bei der Zubuchung von Material (Bei Einzelbuchungen und bei
  Warenzugängen vom Lieferanten) die Angabe der Größe verlangt.

  Artikelortsätze auflösen ja/nein
  Bei „Ja“:
  Wird durch eine Lagerbuchung der Lagerbestand auf Null reduziert, so wird abgefragt, ob der Lagerort
  aufgelöst werden soll.
  Wurde der Lagerort auf diese Art aufgelöst, und es muss zu einem späteren Zeitpunkt wieder eine Zubuchung
  auf den Lagerort erfolgen, so wird der Lagerort automatisch vom System wieder angelegt (Hinweis erscheint).
  Eine Lagerauflösung auf diese Art ist pro Ort und pro Lager möglich.
  Diese Vorgehensweise wird üblicherweise bei einer chaotischen Lagerbuchhaltung verwendet.



Tab Page: Lagerplätze




  Lagerplatz und Beschreibung
  Lagerplatz und Name

  Mindestbestand / Höchstbestand
  Informativ, hier ist die Definition des Mindest-/Höchstbestandes auf einen Artikel beschränkt.
  Müssen Mindest-/Höchstbestände für mehrere Artikel definiert werden, so muss dies auf der TabPage: Artikel
  in Lagerplatz erfolgen (siehe unten)

  Artikel
  Artikel für den Lagerort, informativ

  Lagerart
  Hier kann der Lagerort als Sperrlager definiert werden.

  Artikelortsatz auflösen
  Siehe oben




                                                     6
   Tab Page: Artikel in Lagerplätze
      Über diese TabPage können Mindest-/Höchstbestände für mehrere Artikel an einem Lagerplatz definiert
      werden.
      (siehe auch oben: TabPage Lagerplätze, Mindestbestand/Höchstbestand)




Abwertungsstufen verwalten
Hier werden die %-Sätze und die Zeiträume für die Abwertung festgelegt.




Lager Funktionstexte verwalten
Diese Funktionstexte sind Stammdaten für das mobile Lager (Scanner).
(Siehe auch Inventur)




                                                        7
Abschläge für Reichweitenverfahren verwalten
Stammdatenfunktion zur Funktion:
Materialwirtschaft / Lagerbewertungen / Abwertungsliste Reichweitenverfahren




Individuelle Abschläge verwalten
Zusätzlicher, individueller Abschlag auf die Abwertungsstufe. Kann im Artikelstamm auf der Tab Page Lager
im Feld: Individueller Abschlag hinterlegt werden.




Bestellvorschlags-Formeldatei
Hier erfasste Daten überlagern die in der Bestellvorschlagsrechnung vorgegebenen Formeln.




                                                        8
Materialwirtschaft

Lagerbewegungen erfassen Hauptbild




   Bewegungsart
   Bewegungsart eingeben (F4) muss zur Funktionsauswahl "Erfassen Einzel-Lagerbewegungen" angegeben
   werden

   Artikel-Nr.
   Nummer des zu bearbeitenden Artikels (F4)

   Lieferanten-Nr.
   Nummer des Lieferanten (F4)

   Bestell-Nr.
   Bestellnummer, Bestellposition (F4) muss zur Funktionsauswahl "Erfassen Einzel-Lagerbewegungen"
   angegeben werden

   Betriebs-Auftrags-Nr.
   Betriebsauftragsnummer (F4)

   Dispo-Nr./Auftrags Stükli
   Dispositionsnummer, Auftrags-Stückliste (F4)

   Kunden-Nr.
   Kundennummer (F4)

   Verkaufs-Auftrags-Nr.
   Verkaufs-Auftragsnummer (F4)

   Eingangsbeleg-Nr.
   Beleg-Nr. des Materialeingangs angeben




                                                  9
Beschreibung der Bewegungsarten
Diese Bewegungsarten steuern in den Programmen die Buchung und Bewertung. Der Benutzer kann mit bis zu
4-stelligen Bewegungsarten arbeiten. Diese werden bei der Installation in der Stammdatei definiert und
programmintern in eine der folgenden übersetzt. Die Bewegungen können teilweise manuell mit dem
Dialogprogramm "Lagerbewegungen erfassen" erfaßt werden oder werden von Programmen, z. B. Verkauf, Fertigung
usw. maschinell erstellt und an die Lagerbuchhaltung übergeben.


01 Bewertungspreis ändern
Mit dieser Bewegungsart kann durch Eingabe des neuen Preises direkt der Bewertungspreis und der Lagerwert im
Artikelstamm geändert werden. Dabei wird bei Eingabe des Preises beim Buchen
der neue Lagerwert ausgerechnet. Die Verbuchung dieses Korrekturwertes erfolgt auf ein
Bestandsberichtigungskonto, wenn die Übergabe an die Finanzbuchhaltung automatisch erfolgt.
Der errechnete Bewertungspreis wird als neuer Bewertungspreis übernommen. Bei Bewertungskennzeichen
D = Durchschnittspreis im Artikelstamm wird die Durchschnittsberechnung mit dem eingegebenen Bewertungspreis
auf der Basis der gebuchten Bestände neu begonnen.

10 Inventur permanent, auf aktuellen Lagerbestand
Mit dieser Bewegungsart wird der Inventurbestand der Teile pro Lagerort/Charge eingegeben.
Dabei werden das letzte Inventurdatum und der gesamte Inventurbestand des Artikels in besonderen Feldern
vermerkt.
Ein vorhandener Lagerwert wird entsprechend den Mengen umgerechnet, bzw. der Lagerwert wird neu errechnet,
wenn nur der Preis, jedoch kein Wert, im Stammsatz vorhanden war. Die Differenz zwischen dem alten und dem
neuen Lagerwert wird in das Feld Inventurdifferenz in den Bewegungssatz geschrieben und bei der Übergabe an die
Finanzbuchhaltung auf das Wertberichtigungskonto gebucht.

Inventurmengen beziehen sich immer auf den angegebenen Lagerort / Charge.
Im Erfassungsdialog wird die Differenzmenge zum aktuellen Lagerbestand (=Bestand unter Berücksichtigung aller
erfassten und gebuchten Bewegungen) des angegebenen Lagerortes / Charge ermittelt und in den Bewegungssatz
geschrieben. Es ist zu beachten, dass alle erfassten Bewegungen berücksichtigt werden, auch evtl. vorhandene
Erfassungen des Folgemonats.
Sonst sind die Bewegungsarten 15 oder 16 zu verwenden. Die weitere Verarbeitung erfolgt mit der Differenzmenge.

15 Inventurdifferenz plus
Mit dieser Bewegungsart wird eine Inventurdifferenz plus eingegeben. Diese Buchungsart wird benutzt, wenn eine
vorhandene Inventur nach oben korrigiert werden muss. Dabei wird die Bewegungsmenge zum Lagerbestand addiert
und der Lagerwert entsprechend den alten und neuen Lagerbestandsmengen umgerechnet. Inventurmengen
beziehen sich immer auf den angegebenen Lagerort / Charge.

16 Inventurdifferenz minus
Diese Bewegungsart hat die gleiche Funktion wie die Bewegungsart 15, jedoch ändert sie Lagerwert und Bestand
nach unten. Inventurmengen beziehen sich immer auf den angegebenen Lagerort / Charge.

20 Zugang geplant gegen Bestelldatei mit Wert
Mit dieser Bewegungsart werden Zugänge gebucht. Dabei findet eine mengen- und wertmäßige Änderung des
Lagerbestandes statt. Anschließend wird der neue Bewertungspreis ausgerechnet, sofern der Artikel das
Bewertungskennzeichen "Durchschnittspreis" hat. Zusätzlich erfolgt ein Zugriff auf die Bestelldatei. In der
entsprechenden Bestellung wird die eingegebene Menge als geliefert vermerkt und der Bestellbestand verringert.
Sind Bestände am Qualitätskontrolllager vorhanden, so werden diese vorrangig behandelt und die Einstandspreise
verglichen; ist die Abweichung größer als die maximal erlaubte Prozentabweichung aus dem Firmensatz, so wird ein
Hinweis angezeigt / gedruckt.

Bei Fremdarbeitsbestellungen werden keine Bestände oder Preise /Werte verändert, es wird nur die Bestellung
gebucht. Bei Nacharbeitsbestellungen findet nur eine mengenmäßige Änderung von Lager- und Bestellbestand statt.
Die Menge wird mit dem im Artikelstamm gespeicherten Bewertungspreis bewertet. Die Bestellung wird gebucht. Eine
Rahmenbestellung kann nicht bebucht werden.

20S Stornieren eines geplanten Zuganges mit Wert, mit Korrektur der Bestelldatei
Mit dieser Bewegungsart werden Zugänge storniert, die mit der Bewegungsart 20 gebucht wurden und die Bestellung
wieder erstellt werden soll. Bei einer Stornierung ohne neue Bestellung ist Bewegungsart 21S zu verwenden. Dabei
werden alle Felder zurückgesetzt, siehe Beschreibung Bewegungsart 20, der letzte Einstandspreis geht dabei
verloren. Zusätzlich wird auf die Bestelldatei zugegriffen und diese um die Stornomenge berichtigt; lag der Zugang
jedoch im vorigen Monat und wurde der Satz aus der Datei schon entfernt, so ist die Bewegungsart 21S zu
verwenden und die Bestelldatei zu korrigieren. Eine Rahmenbestellung kann nicht bebucht werden.




                                                        10
21 Zugang ungeplant mit Wert
Mit dieser Bewegungsart werden Zugänge gebucht, für die keine Bestellungen gespeichert sind, es wird kein
Bestellbestand verändert. Die übrige Verarbeitung ist gleich wie bei der Bewegungsart 20.

21S Stornieren eines ungeplanten Zuganges mit Wert, ohne Korrektur der Bestelldatei
Mit dieser Bewegungsart werden Zugänge storniert, die mit der Bewegungsart 21 gebucht wurden. Außerdem werden
mit Bewegungsart 21S alle Zugänge storniert, bei denen Menge und Wert des Lagerbestandes storniert werden soll,
ohne zusätzliche Verbuchung einer Bestellung. Auch wenn Menge und Wert getrennt gebucht wurden und danach
storniert werden, ist dies mit Bewegungsart 21S in einer Bewegung zu erfassen. Dabei werden alle Felder
zurückgesetzt, der letzte Einstandspreis geht dabei verloren.

24 Zugang geplant gegen Betriebsauftrag
Mit dieser Bewegungsart werden Zugänge von Betriebsaufträgen gebucht, dabei findet eine mengenmäßige
Änderung des Lagers und des Bestellbestandes statt. Der Zugang wird mit dem Bewertungspreis aus dem
Artikelstamm bewertet (Bewertungskennzeichen Artikelstamm = V). Im entsprechenden Betriebsauftrag wird die
eingegebene Menge als geliefert verbucht. Ist ein Betriebsauftrag komplett verbucht, d. h. er hat keine offene Menge
mehr, wird der Status des Betriebsauftrages auf "9 = erledigt" geändert.
Hinweis:
Bewegungsart 25 - 28 nur bei Artikeln mit Bewertungskennzeichen D = Durchschnittspreis.

Bei Kennzeichen V = Verrechnungspreis wird jede Bewegung mit dem Verrechnungspreis aus dem Artikelstamm
bewertet, dann Bewegungsarten 20 – 24 benutzen.

24S Stornieren eines geplanten Zugangs gegen Betriebsauftrag
Mit dieser Bewegungsart werden Zugänge storniert, die mit der Bewegungsart 24 gebucht wurden und dabei der
Betriebsauftrag wieder erstellt werden soll. Dabei werden alle Felder zurückgesetzt, siehe Beschreibung
Bewegungsart 24. Ein bereits erledigter Betriebsauftrag wird durch Status 8 wieder aktiviert. Lag der Zugang jedoch
im vorigen Monat und wurde der Satz aus der Datei schon entfernt, so ist die Bewegungsart 21S zu verwenden.

25 Zugang mengenmäßig, vorläufig ohne Wert, geplant
Mit dieser Bewegungsart werden Zugänge auf Bestellungen verbucht, für die der Wert noch nicht bekannt ist.
Gelieferte Mengen ohne Rechnung werden mit der Belegnummer des Materialeinganges in einer separaten Datei
verwaltet und können mit Dialog- und Listprogrammen überwacht werden. Die übrige Verarbeitung erfolgt gleich wie
bei der Bewegungsart 20.

Diese Bewegungsart ist bei Fremdarbeit-, Nacharbeit- und Rahmenbestellung ungültig.

25S Stornieren der Bewegungsart 25
Mit dieser Bewegungsart kann die Bewegungsart 25 storniert werden, dabei werden alle erfolgten Veränderungen
rückgängig gemacht (Bestelldatei siehe Bewegungsart 20S). Wenn die Bestellung fehlt,
Bewegungsart 26S verwenden. Ist der Wert bereits gebucht, Bewegungsart 20S verwenden und Menge
und Wert stornieren.

26 Zugang mengenmäßig, vorläufig ohne Wert, ungeplant
Mit dieser Bewegungsart werden Zugänge gebucht, für die der Wert noch nicht bekannt ist und keine Bestellungen
gespeichert sind. Die weitere Verarbeitung erfolgt gleich wie bei der Bewegungsart 21.

26S Stornierung der Bewegungsart 26
Mit dieser Bewegungsart kann ein Zugang, der mit der Bewegungsart 26 gebucht wurde, storniert werden. Dabei
werden alle Veränderungen rückgängig gemacht. Ist der Wert bereits gebucht, Bewegungsart 21S verwenden und
Menge und Wert stornieren.

27 Wert buchen nach Mengenzugang
Mit dieser Bewegungsart wird der Wert nachgebucht für Zugänge, die mit den Bewegungsarten 25 oder 26 erfasst
wurden. Die Erfassung erfolgt über die Belegnummer, siehe Bewegungsart 25. Dabei werden die wertmäßigen
Lagerveränderungen nachgeholt, die bei der Bewegungsarten 25 oder 26 noch nicht erfolgen konnten.
Es wird also jetzt der Lagerwert fortgeschrieben und ein neuer Bewertungspreis errechnet. Zusätzlich wird der neue
Einstandspreis in den Artikelstammsatz übertragen und die Prüfung der Preisabweichung wie bei den
Bewegungsarten 20 und 21 vorgenommen.

27S Stornierung der Bewegungsart 27
Mit dieser Bewegungsart kann ein wertmäßiger Zugang, der mit Bewegungsart 27 gebucht wurde, storniert werden.
Dabei werden alle Veränderungen rückgängig gemacht.




                                                         11
28 Zugang ungeplant mit Wert aus Produktion, Eigenfertigung, Bewertung nach Herstellkosten
Mit diese Bewegungsart werden Zugänge aus Eigenfertigung eingebucht, für die keine Betriebsaufträge gespeichert
sind, es wird kein Bestellbestand verändert. Die übrige Verarbeitung ist bleich wie bei der Bewegungsart 20. Der
Zugangswert wird aus den Herstellkosten berechnet, falls nicht angegeben wird der Bewertungspreis verwendet.

28S Stornieren eines ungeplanten Zuganges mit Wert, Eigenfertigung, Bewertung nach Herstellkosten ohne
Korrektur von Betriebsaufträgen
Mit dieser Bewegungsart werden Zugänge storniert, die mit der Bewegungsart 28 gebucht wurden

40 Umbuchung Lagerort / Charge
Mit dieser Bewegungsart wird die eingegebene Istmenge vom bisherigen Lagerort / Charge auf den Neuen
umgebucht.

40Z Umbuchung Lagerort Charge, empfangend
Diese Bewegungsart wird automatisch aus der Bewegungsart 40 erstellt, eine manuelle Erfassung ist nicht möglich.

41 Umbuchung geplant an Kommissionslager
Mit dieser Bewegungsart werden Lagerabgänge verbucht, die für ein Kommissionslager reserviert / geplant waren.
Dabei wird die Reservierung verringert und vom bisherigen Lagerort auf den Kommissionslagerort umgebucht. Die
Angabe der Lagerorte wird aus dem Verkaufsauftrag übernommen.
Diese Bewegungsart kann nur benutzt werden, wenn der Verkauf ohne direkte Lagerverbuchung angeschlossen ist.
Sonst wird die Bewegung automatisch von der Fakturierung erstellt.

41Z Umbuchung geplant an Kommissionslager, empfangend
Diese Bewegungsart wird automatisch aus der Bewegungsart 41 erstellt, eine manuelle Erfassung ist nicht möglich.

50 Abgang geplant für Produktion
Mit dieser Bewegungsart werden Lagerabgänge verbucht, die für die Produktion reserviert waren. Dabei wird der
Lagerbestand und der reservierte Bestand entsprechend verringert. Die Abgangsmenge wird zu den
Kumulationsfeldern laufender Monat und laufendes Jahr addiert. Der Bewegungssatz wird mit dem im Artikelstamm
gespeicherten Bewertungspreis vorläufig bewertet. Anschließend wird der Lagerwert um den errechneten
Abgangswert verringert. Zusätzlich erfolgt bei dieser Bewegungsart ein Zugriff auf die Dispositionsdatei, dabei wird in
dem entsprechenden Dispositionssatz die Bewegungsmenge als entnommen vermerkt.

50S Stornierung eines geplanten Abganges für Produktion
Mit dieser Bewegungsart wird ein Abgang storniert, der mit der Bewegungsart 50 verbucht wurde und wieder
reserviert / geplant werden soll. Bei einer Stornierung ohne neue Reservierung ist Bewegungsart 51S zu verwenden.
Dabei werden alle Felder zurückgesetzt, das letzte Bewegungsdatum und die letzte Bewegungsmenge gehen dabei
verloren. Zusätzlich wird auf die Dispositionsdatei zugegriffen und diese um die Stornomenge im Entnahmefeld
korrigiert. Lag der Abgang jedoch im vorigen Monat, so kann die Dispositionsdatei evtl. nicht mehr korrigiert werden,
da der Satz dann evtl. schon aus der Datei entfernt wurde. Der Wert wird nicht mit angegeben, es wird mit dem
monatlichen Bewertungspreis bewertet.
Stornos von Bewegungen aus Vormonaten können Wertdifferenzen verursachen, innerhalb der
Lagerbuchhaltung werden diese Differenzen im Monatsabschluss ausgeglichen.

51 Abgang ungeplant für Produktion
Mit dieser Bewegungsart werden ungeplante Abgänge verbucht, deren Entnahme für die Produktion ist.
Mit Ausnahme der Veränderungen der Dispositionsdatei und des reservierten Bestandes ist der Ablauf der gleiche
wie bei Bewegungsart 50.

51S Stornierung eines ungeplanten Abganges für Produktion
Mit dieser Bewegungsart wird ein Abgang storniert, der mit der Bewegungsart 51 verbucht wurde.
Dabei werden alle Felder zurückgesetzt, das letzte Bewegungsdatum und die letzte Bewegungsmenge gehen dabei
verloren. Der Wert wird nicht mit angegeben, es wird mit dem monatlichen Bewertungspreis bewertet.

60/61/60S/61S Abgänge für Verkauf
Diese vier Bewegungsarten entsprechen im Ablauf den Bewegungsarten 50, 51, 50S und 51S, bei Bewegungsart 60
und 60S wird jedoch die Verkaufs-Auftragsdatei verändert. Die Unterscheidung dient außerdem nur dazu, um für
spätere Statistiken oder Kalkulationen die Bewegungen trennen zu können.
Die Bewegungsarten 60 und 60S können nur benutzt werden, wenn der Verkauf ohne direkte Lagerverbuchung
angeschlossen ist, sonst werden diese Bewegungen automatisch von der Fakturierung erstellt.

71 Abgang ungeplant zur Nacharbeit
Mit dieser Bewegungsart werden Lagerabgänge verbucht, die zur Nacharbeit entnommen werden
z. B. Entnahme für Nacharbeits-Bestellung. Dabei wird der Lagerbestand verringert. Die Bewertung
entspricht der Bewegungsart 50. Die Abgangsmenge wird nicht in die Kumulationsfelder übernommen,
d. h. dieser Abgang ist kein Verbrauch und hat keine Auswirkung auf die Disposition.



                                                          12
71S Stornierung eines ungeplanten Abganges zur Nacharbeit
Mit dieser Bewegungsart wird ein Abgang storniert, der mit der Bewegungsart 71 verbucht wurde.
Dabei werden alle Felder zurückgesetzt, das letzte Bewegungsdatum und die letzte Bewegungsmenge gehen dabei
verloren. Der Wert wird nicht mit angegeben, es wird mit dem monatlichen Bewertungspreis bewertet.




Warenzugänge vom Lieferanten




   Schlüsselfelder
      Zugang mit Wert
      Zugang ohne Wert
      Nachträgliche Wertbuchung (Wertbuchung nachträglich zu: Zugang ohne Wert)

      Bestell-Nr.
      Bestell-Nr. (F4)

      Bewegungsdatum
      Datum des Vorgangs, normalerweise Tagesdatum. Bei Monats-/Jahreswechsel steuert dieses Datum die
      Abgrenzung der Bewegungen bei der Verarbeitung.
      Erfasste Bewegungen des Folgemonats sind im Lagerbestand sofort enthalten aber noch nicht bewertet.

      Filiale
      Filiale eingeben



   Tab Page: Schnellerfassung

      Pos
      Position

      Ist-Menge
      Ist-Menge (Gutmenge) eingeben

      LB
      Code/Schlüssel für Lieferantenbewertung (F4)

      E
      Position ist erledigt, es wird keine weitere Lieferung erwartet

      Offene Menge
      offene Menge

      MAE
      Maßeinheit, z. B. Stück, Liter, Meter



                                                          13
      Positions-Wert
      Positionswert angeben

      Lager
      Lagerort (F4)

      Lagerf./-platz
      Lagerfach/-platz

      Artikel-Nr.
      Artikelnummer

      Auftrags-Nr.
      Auftragsnummer

      QB und TB
      Qualitäts- und Terminbewertung des Lieferanten

      We und Et
      Anzahl der Ausdrucke von Wareneingangsscheinen und Etiketten

      QK Artikel ist prüfpflichtig
      Artikel wurde im Artikelstamm als prüfpflichtig gekennzeichnet. Zubuchung nur auf ein Qualitätskontrolllager.

      (Behälter setzten: = Firmenvariante
      (sucht nach der höchsten Buchungsnummer und zählt diese hoch (Albea))

      Grüne Zahl (rechts außen)
      Gewicht der Bestellposition

      Rot:
      Wareneingangsbelegnummer
      Grün:
      Bestellwert gesamt


Nur bei Warenwertbuchung:
Lieferkosten für die Bestellung können auf die einzelnen Mengen/Positionen umgelegt werden. Sie werden im
entsprechenden Feld (Zusatzkosten, Frachtkosten, Gefahrgutkosten) mit dem Gesamtbetrag erfasst und dann
automatisch umgelegt auf die Positionen.
Umlegung bei den:           Zusatzkosten              nach: dem Wert
Umlegung bei den:           Frachtkosten              nach: dem Gewicht (Gewicht aus Artikelstamm x Menge)
Umlegung bei den:           Gefahrgutkosten           nach: dem Gewicht (Gewicht aus Artikelstamm x Menge)




Warenabgänge für Produktion

Abgangsbuchung Produktion
Buchung: Lagerbewegungsart 51, bucht nicht gegen die Dispositionsdatei.




                                                        14
Warenabgänge für Verkauf
Buchung: Lagerbewegungsart 60 =geplanter Abgang

Abgänge erfassen (Verkauf)
Buchungen sind nur möglich, wenn Lagerbuchhaltung nicht mit Verkauf verbunden ist. Ist die Lagerbuchhaltung mit
dem Verkauf verbunden werden die Abbuchungen automatisch vorgenommen.


Schlüsselfelder

      Verkaufsauftrag
      Verkaufsauftrag eingeben (F4)

      Bewegungsdatum
      Datum des Vorgangs, normalerweise Tagesdatum. Bei Monats-/Jahreswechsel steuert dieses Datum die
      Abgrenzung der Bewegungen bei der Verarbeitung.
      Erfasste Bewegungen des Folgemonats sind im Lagerbestand sofort enthalten aber noch nicht bewertet.

   Tab Page Schnellerfassung

      Pos
      Position

      Ist-Menge
      Ist-Menge (Gutmenge) eingeben

      Offene Menge
      offene Menge

      Lagerort
      Lagerort (F4)

      Lagerfach
      Lagerfach (F4)

      Artikel-Nr.
      eigene Artikel-Nr.

      Bezeichnung
      Artikelbezeichnung




Materialentnahme / Rückgabe

   Beispiel für die Verwendung sowie Ablauf
   Für einen Kunden (der Auftrag muss zuvor erfasst werden) soll Material entnommen werden. Die
   Materialentnahme wird über diese Funktion (Materialentnahme/Rückgabe) ausgeführt, und dem Auftrag
   zugeordnet. Der Kunde geht mit dem Materialentnahmeschein zum Lager / Warenausgabe. Nimmt die Ware mit.
   Was er zurückbringt, wird über die Rückgabe wieder eingebucht. Abgerechnet wird, was er tatsächlich verbraucht
   hat. (Zyiewitz)




                                                       15
   Verwendung / Ablauf:
   Eine Material-Entnahme ist möglich, solange im Kunden-Auftrag noch eine Offene Menge da ist.
   Die Lagerbuchung erfolgt über die eingetragene Entnahmemenge. (TabPage: Liste/Feld: Entnahmemenge)
   Im Auftrag:
   wird bei
   Art: = Entnahme
   die Offene Menge Lager im Auftrag auf NULL gesetzt.
   (bei Entnahme der gesamten offenen Menge)
   (oder, bei Entnahme eines Teils der offenen Menge, wird die Offene Menge Lager im Auftrag um die
   entsprechende Menge vermindert)
   Wenn der Auftrag dann Fakturiert wird, erfolgt keine Lagerbuchung über die über die Materialentnahme
   entnommene Menge.
   Art: = Rückgabe
   Die Rückgabe ist das Storno zur Entnahme. (Buchungsart: 60s).
   Eine Rückgabe ist möglich, solange noch nicht fakturiert wurde.


   Druckt einen Materialentnahme- bzw. Rückgabeschein.




   TabPage Auswahl

      Feld Auftrags-Nr.:
      Bezogene Auftragsnummer

      Feld Art:
      Automatische Buchung. Lagerbewegungsart:
      Bei Feld: Art    = Entnahme:     Buchungsart 60
      = Rückgabe:      Buchungsart 60s



   TabPage Liste




Umbuchungen für Verkauf
Verwendung z.B. bei Umbuchung in ein Bereitstellungslager für Verkauf fertige Ware.
Automatische Buchung: Lagerbewegungsart: 40 und 40 z
Das empfangende Lager wird im Schlüsselbereich oben erfasst, das abgebende Lager in der Tab Page
Schnellerfassung (unten).




                                                     16
Einzelbuchungen / Umbuchungen
Erfassen Einzelbewegung
Je nach ausgewählter Bewegungsart differiert der Erfassungsdialog der sich im Anschluss öffnet.




      Schlüsselfelder

      Filiale
      Filiale (F4)

      Artikel-Nr.
      Artikel-Nr. (F4)

      Bewegungsdatum
      Datum des Vorgangs, normalerweise Tagesdatum. Bei Monats-/Jahreswechsel steuert dieses Datum die
      Abgrenzung der Bewegungen bei der Verarbeitung.
      Erfasste Bewegungen des Folgemonats sind im Lagerbestand sofort enthalten aber noch nicht bewertet.



   Tab Page Einzelbewegung

      Istmenge der Bewegung
      Istmenge (Gutmenge) eingeben

      Ausschussmenge zusätzlich
      die Ausschussmenge ist in der Istmenge (Gutmenge) nicht enthalten

      Position erledigt
      Durch Eingabe von E kann bei einer Teillieferung der Rest storniert werden, sofern keine Restlieferung
      erwartet wird.

      Lagerort
      Lagerort (F4) eingeben

      Lagerfach
      Lagerfach (F4)

      (Größe/Behälter:)
      (Behälter setzten: = Firmenvariante
      (sucht nach der höchsten Buchungsnummer und zählt diese hoch (Albea))

      Charge
      Charge (F4)




                                                        17
Positionswert gesamt
Gesamtwert angeben

Preis/Einheit netto
Preis pro Mengeneinheit netto

Mengenabg. Rahmenbestellung
G = gelieferte Menge wird von Rahmenbestellung abgebucht
B = bestellte Menge wird von Rahmenbestellung abgebucht

Bewertung des Lieferanten
Lieferantenbewertungscode für die Erstellung einer Bewertung des Lieferanten und zur Errechnung des
Erfüllungsgrades

Anzahl Etiketten und Wareneingangsscheine:
Anzahl der zu druckenden Artikeletiketten und Wareneingangsscheine für die Warenauszeichnung

Buchung QK-Lager
Buchung Qualitäts-Kontroll-Lager
(Info aus dem Artikelstamm, wenn der Artikel ein Qualitätskontrolllager verlangt.)

Bemerkung /Text
Platz für zusätzliche Informationen

Wert vor MwSt
Wert der Menge ohne Mehrwertsteuer

Kurs
Währungskurs

Bewertungspreis
Preis der Ware

letzter Einkaufspreis
Preis des Artikels beim letzten Einkauf

Beleg-Nr. Materialeingang
Belegnummer Materialeingang

Bestell-Nr.
Bestellnummer der Bestellung beim Lieferant

Offene Menge
Noch nicht gelieferte Menge

Bestellmenge
Bestellte-Menge

Bestellwert
Wert der Bestellung


Lagerbestand
gesamter Lagerbestand aller Lagerorte

QK-Bestand
Bestand an Qualitätskontrollager




                                                   18
Lagerbuchungen/Entwicklung




Angezeigt werden:
Alle Lagerbuchungen mit:
Bewegungsdatum
Erfasster Menge mit Mengeneinheit
Lieferschein/Text
Bestell-Auftragsnummer / Verkaufs-Auftragsnummer
Dispo- / Bestell-Nr.
Bestand, Lager, Lagerfach, Größe, Charge, Charge Lieferant
Bewegungsart, Wert, Preis
Kostenstelle, Kostenträger
Benutzer, Vorgang
Erstellungstag, Erstellungszeit
Rechnungsnummer
(Durch Klick auf eine entsprechende Spaltenüberschrift kann die Sortierung der Hilfe verändert werden.)

Anzeige in:
Inventur                                   = Blau
Inventur Zugänge                           = Blau
Inventur Abgänge                           = Blau
Nachträgliche Wertbuchung                  = Grün
Umbuchungen                                = Gelb
Geänderte Bewertungspreise                 = Orange




                                                         19
Artikelbestände

  TabPage: Auskunft Bestände




    Bestandsarten
    Im Artikelstamm und bei allen Lagerbestandsanzeigen werden unterschiedliche Arten von Beständen
    ausgewiesen. Diese sind:

    •     Lagerbestand aktuell
          Menge der am Lager befindlichen Artikel, Summe aller Lagerorte / Chargen

    •     davon gesperrt
          Menge der am Sperrlager befindlichen Ware

    •     davon Komm.-Läger / gesperrt
          Menge der am Kommissionslager befindlichen Ware

    •     davon Fremdware
          Menge der am Lager entsprechend gekennzeichneten Ware

    •     davon an QK-Lager
          Menge der am Qualitätskontroll-Lager befindlichen Artikel

    •     reserv. Bestand
          Menge des reservierten Bestandes aus Disposition, Fertigung oder Verkauf

    •     Bestell-Bestand
          Menge der Beschaffung, aus Bestellungen oder Betriebsaufträgen

    •     freier Bestand I
          freier Bestand nach der Reservierung aus Disposition, Fertigung oder Verkauf

    •     freier Bestand II
          restlicher freier Bestand nach Addition Bestellbestand

    •     davon an QK-Lager
          Menge der am Qualitätskontroll-Lager befindlichen Artikel




                                                     20
   TabPage: Einkaufs-Info




   TabPage: Kennzahlen




Auskunft Lagerbuchhaltung
Hier können angezeigt werden:

- Welche Lieferanten liefern den Artikel?
- Welche Artikel liefert der Lieferant?
- Welche Mengenstaffeln sind vorhanden
- In der Gesamtübersicht sind alle obigen vorhanden Konditionen nach dem Lieferant sortiert zusammengefasst.




                                                       21
Buchungen anzeigen
Umfassende Anzeige der Lager-Buchungen mit allen relevanten Daten:




   Inventur
   (zur Inventur wird zuerst über die Funktion: „Aufnahmeliste drucken“ die Zählliste zur Inventuraufnahme gedruckt
   werden, weil Basis zur Erfassung)
   Unterschied der 3 Funktionen:



   Inventur erfassen
      Hier werden die gezählten Mengen aus der Inventur-Aufnahme-Liste erfasst.




      Grünes Symbol unter MAE
      (Estoque-Symbole)
      Die Symbole werden angezeigt, wenn zwischen der Erstellung der Inventur-Aufnahmeliste und der
      tatsächlichen Inventur-Buchung Bewegungen stattgefunden haben (informativ).



                                                        22
Zählmengen erfassen/korrigieren
Diese Funktion findet Verwendung:

für die Korrektur von bereits erfassten Zählmengen aus der Funktion: Inventur erfassen:
         - die erfassten Zählmengen werden angezeigt und können überschrieben werden.

für die Mehrfachzählungen:
         - bereits erfasstes wird angezeigt, dazukommendes muss manuell addiert und dann die bisherige
         Zählmenge im Feld Zählmenge überschrieben werden.
und

diese Funktion ist für die Inventur über den Scanvorgang. (Die Funktion: Inventur erfassen ist für die Inventur über
Scanner nicht vorgesehen)




Inventurbuchung aus Scanvorgang erstellen
Nur für die Inventur über den Scanner.




Kommissionierliste
Ermöglicht den Ausdruck einer Kommissionierliste.
Die Angabe der Verkaufsauftragsnummer ist erforderlich.
Wird zur Zusammenstellung der Artikel für einen Auftrag benutzt.
(Liste aus dem Bereich „Verkauf“)


Lieferantenbewertung
Ermöglicht die individuelle Einzelbewertung eines Zuganges.




i




                                                          23
(Alle) Lagerbewegungen anzeigen
Die Bewegungen aller Artikel werden angezeigt.
Die Selektion der Anzeige kann nach:
Bewegungsart und Nummer, Text, Chargennummer und Chargennummer-Lieferant
sowie der Rechnungsnummer erfolgen.




Auswertungen

Lagerliste nach Lagerart




Artikel-Konten drucken
Einzelbewegungen, jede Buchung des Artikels wird gedruckt.




Lagerbestandsliste drucken
Mit diesem Programm kann eine Lagerbestandsliste nach unterschiedlichen Auswahlkriterien ausgegeben werden,
z. B. nach der Artikelgruppe, der Artikel-Nr., Bestandskonto oder Sortiment.




                                                      24
Artikel-Etiketten drucken




Artikel-und Lager-Barcode Etiketten drucken
Ausdruck von Etiketten nach Artikel- oder Lagerdaten.




Lagerbewegungen nach BA drucken




                                                        25
Verbrauch / Lieferstatistik / Dispo

Auskunft Artikelbestände
Bestandsarten
      Im Artikelstamm und bei allen Lagerbestandsanzeigen werden unterschiedliche Arten von Beständen
      ausgewiesen. Dieses sind:

      •      Lagerbestand aktuell
             Menge der am Lager befindlichen Artikel, Summe aller Lagerorte / Chargen

      •      davon gesperrt
             Menge der am Sperrlager befindlichen Ware

      •      davon Kommissions.-Läger / gesperrt
             Menge der am Kommissionslager befindlichen Ware

      •      davon Fremdware
             Menge der am Lager entsprechend gekennzeichneten Ware

      •      davon an QK-Lager
             Menge der am Qualitätskontroll-Lager befindlichen Artikel

      •      reserv. Bestand
             Menge des reservierten Bestandes aus Disposition, Fertigung oder Verkauf

      •      Bestell-Bestand
             Menge der Beschaffung, aus Bestellungen oder Betriebsaufträgen

      •      freier Bestand I
             freier Bestand nach der Reservierung aus Disposition, Fertigung oder Verkauf

      •      freier Bestand II
             restlicher freier Bestand nach Addition Bestellbestand

      •      davon an QK-Lager
             Menge der am Qualitätskontroll-Lager befindlichen Artikel




Lieferstatistik
Hier können Lieferungen nach verschiedenen Auswahlkriterien betrachtet werden. Es wird jede einzelne
Lagerbewegung angezeigt.
Betrachtet werden können:        Lieferungen zu einem Artikel
                                 Lieferungen zu einem Verkaufsauftrag
                                 Lieferungen für einen Kunden




                                                        26
Bestellungs-/Dispositions-Anzeige




Mit diesem Dialog werden alle für die Disposition notwendigen Daten zu einem bestimmten Artikel am Bildschirm
angezeigt, bis hin zu einzelnen Bestellungen und Aufträgen, Lagerbeständen, Lieferanten und Lagerorten. Das
Datum der letzten Buchung kann angegeben werden, andernfalls wird vom Programm das aktuelle Systemdatum
genommen. Dieses Datum wird dann auf die entsprechende Kalenderwoche umgerechnet und am Bildschirm mit
angezeigt. Es werden die wichtigsten Stammdaten des Artikels am Bildschirm angezeigt. Gleichzeitig wird
entsprechend den Formeln der Bestellrechnung der voraussichtliche hypothetische Abgang pro Woche ausgerechnet.
Sofern eine Mindestbevorratungszeit im Stammsatz angegeben wurde, wird nun der Abgang pro Woche mit der
Wochenanzahl der Mindestbevorratungszeit multipliziert und das Ergebnis mit dem im Stammsatz gespeicherten
Mindestbestand verglichen.
Die größere Zahl wird als Mindestbestand weiter verwendet.

   Disposition nach Durchschnittswerten / vorliegenden Bestellungen/Aufträgen
Bei der Anzeige „Disposition nach Durchschnitt werten“ ist zu beachten, dass die Hochrechnung des Bestandes auf
einen späteren Zeitpunkt immer auf zwei Arten erfolgt. In der linken Spalte "BESTAND DU" wird ein Bestand nach
Durchschnitten ausgewiesen, d. h. der "Bestand nach Durchschnitt" wird errechnet unter Berücksichtigung des
voraussichtlichen Abganges pro Woche und unterwegs befindlicher Bestellungen/Betriebsaufträge. In der rechten
Spalte "BESTAND ECHT" werden ausschließlich vorliegende Aufträge /- Dispositionen und unterwegs befindliche
Bestellungen/Betriebsaufträge berücksichtigt. Auf diese Art und Weise kann sowohl eine kontinuierliche
Hochrechnung erfolgen, andererseits werden "Ausreißer" rechtzeitig erkannt.

Bei der Anzeige „Disposition nach vorliegenden Bestellungen /Aufträgen“ werden nur vorliegende
Bestellungen/Reservierungen (keine Durchschnittswerte) angezeigt. In der Spalte mit der Überschrift "Menge" wird je
nach Zeile der Abgang pro Woche oder die echte Menge der Bestellung oder die echte Menge des Auftrages
ausgewiesen. Zugänge erscheinen positiv, Abgänge negativ. In jeder Zeile ist der Termin mit Woche und Jahr
angegeben.

Bei gespeicherten Bestellungen und Aufträgen/Dispositionen wird die Bestell- oder Auftrags/Dispositionsnummer
sowie die Positionsnummer angezeigt, dazu die wichtigsten Informationsdaten wie Bemerkungsfeld bei
Dispositionssätzen und Bestellsätzen; die Kundennummer und der Kundenkurzname bei Sätzen aus der
Auftragsbearbeitung. Dadurch ist also bei jedem Artikel ersichtlich, welche Bestellungen und Aufträge dafür vorliegen.



                                                         27
Die Zeile Wiederbeschaffung wird besonders hervorgehoben, in dieser Zeile ist der Stand per
Wiederbeschaffungstermin ersichtlich, also der voraussichtliche Bestand zum frühest möglichen Termin, zu dem der
Artikel wieder beschafft werden kann. Eventuell ist eine Zeile in Leuchtschrift und unterstrichen, bei der der Bestand
in einer der beiden rechten Spalten zum ersten Mal negativ wird. Dadurch ist sofort zu erkennen, in welcher Woche
der Lagerbestand je nach Art der Hochrechnung voraussichtlich ausgehen wird.

Die Bestände in den beiden rechten Spalten sind teilweise mit Sternen versehen, ein Stern bedeutet, dass diese
Bestandszahl sich in dieser Woche verändert hat. Das dient zu einer besseren Übersicht der Dialoganzeige. In
manchen Fällen ist es übersichtlicher, wenn alle Aufträge und Dispositionen mit der gleichen Terminwoche zu einer
Summen zusammen gezogen und zusammen in der Zeile "voraussichtlicher hypothetischer Abgang pro Woche"
gemeinsam angezeigt werden. Dazu wird im Kopf das Verdichtungskennzeichen V eingegeben, der Wechsel von
verdichteter/einzelner Anzeige kann beliebig oft erfolgen durch Eingabe oder Löschen des Zeichens V.

Bei Klick auf eine Listenzeile verzweigt die Funktion auf den entsprechenden (Kundenauftrag, Betriebsauftrag etc.).


       Auswahl

       Firma
       Firmenkennzeichen

       Artikel-Nr
       Artikel-Nr. angeben (F4)

       Gebucht bis
       Das Datum der letzten Buchung kann angegeben werden, andernfalls wird vom Programm das aktuelle
       Systemdatum genommen. Dieses Datum wird dann auf die entsprechende Kalenderwoche umgerechnet und
       am Bildschirm angezeigt.


Farberklärung
Pink              =   Lagerbestände
Blau              =   Bestellungen an Lieferanten
Orange            =   Materialbedarf für Produktion
Schwarz           =   Kundenauftrag
Grün              =   Betriebsauftrag
Rot               =   Dispositionsdatei
                  die Dispositionsdatei ist die Material-Stückliste (für die Entnahme) für den Betriebsauftrag
                  (End-Produkt).
                  Beim Erstellen des Betriebsauftrages werden aus dem Arbeitsplan die Arbeitsgänge
                  und aus der aufgelösten Stückliste die Dispositionsdatei erstellt.
                  In der Dispositionsdatei steht das benötigte Material zum fertigen eines Produkts.

Hypothetischer Abgang pro Woche (Dispo nach Durchschnittswerten)




                                                          28
Dispositionskennzeichen im Artikelstamm




Der hypothetische Abgang wird dann berechnet, wenn im Artikelstamm das Dispositionskennzeichen auf D
(Durchschnitt) steht.

2.      Gewichtungsfaktoren im Firmenstamm




Im Firmenstamm werden die Gewichtungsfaktoren der Saison verwaltet.
Saison = Kalenderjahr




                                                     29
Die Gewichtungsfaktoren der Saison werden je nach Dispodatum in das Vorjahr und Vor-Vorjahr eingesetzt.
Vorjahr und Vor-Vorjahr sind interne Tabellen.

Beispiel 1: Dispodatum 01.01.2002
Die Faktoren werden 1 zu 1 übernommen

Saison               Faktor                                      Vorjahr         Vor-Vorjahr
Januar                1,0                   Monat 1               1,0                  1,0
Februar               2,0                   Monat 2               2,0                  2,0
März                  0,5                   Monat 3               0,5                  0,5
April                 0,5                   Monat 4               0,5                  0,5
Mai                   1,5                   Monat 5               1,5                  1,5
Juni                  0,75                  Monat 6               0,75                 0,75
Juli                  0,5                   Monat 7               0,5                  0,5
August                2,0                   Monat 8               2,0                  2,0
September             1,0                   Monat 9               1,0                  1,0
Oktober               0,5                   Monat 10              0,5                  0,5
November              0,75                  Monat 11              0,75                 0,75
Dezember              1,0                   Monat 12              1,0                  1,0

Beispiel 1: Dispodatum 10.05.2002
Faktor 1 im Monat 1 ist Saisonfaktor Mai

Saison               Faktor                                      Vorjahr        Vor-Vorjahr
Januar                1,0                   Monat 1               1,5 (Mai)           1,5 (Mai)
Februar               2,0                   Monat 2               0,75 (Juni)         0,75 (Juni)
März                  0,5                   Monat 3               0,5 (Juli)          0,5 (Juli)
April                 0,5                   Monat 4               2,0 (August)        2,0 (August)
Mai                   1,5                   Monat 5               1,0 (September)     1,0 (September)
Juni                  0,75                  Monat 6               0,5 (Oktober)       0,5 (Oktober)
Juli                  0,5                   Monat 7               0,75 (November)     0,75 (November)
August                2,0                   Monat 8               1,0 (Dezember)      1,0 (Dezember)
September             1,0                   Monat 9               1,0 (Januar)        1,0 (Januar)
Oktober               0,5                   Monat 10              2,0 (Februar)       2,0 (Februar)
November              0,75                  Monat 11              0,5 (März)          0,5 (März)
Dezember              1,0                   Monat 12              0,5 (April)         0,5 (April)




Bestellvorschläge verwalten / drucken
LBST = Lagerbestand
RES = Reservierung
BBST = Bestellbestand
MBST = Mindestbestand
LGRB(1/2) = Lagerrechenbestand
B       = Bedarf
DISPO-WOCHE = Abrufdatum + Wiederbeschaffungszeit aus dem Artikelstamm +
                 = Dispositionsabstand für Bestellrechnung (Firmenstamm) + 1

Bestellvorschlagsrechnung nach Bedarf
LGRB = LBST – RES + BBST

B = Differenz aus LGRB und MBST (bzw. LBST = 0 wenn kein MBST eingetragen ist)

Bestellvorschlagsrechnung nach Durchschnitt
LGRB(1) = LBST – RES + BBST

LGRB(2) = LBST + BBST – hypothetischen Abgang (hyp. Abgang pro Woche * Anzahl Wochen)



                                                       30
Die Anzahl Wochen berechnet sich aus dem Abrufdatum bis zur berechneten Dispositionswoche.

LGRB = größere Wert aus LGRB(1) und LGRB(2)

Hypothetischer Mindestbestand = hypothetischer Abgang pro Woche * Mindestbevorratungszeit (aus Artikelstamm
umgerechnet in Wochen)

MBST = größerer Wert aus MBST Artikelstamm und hypothetischer Mindestbestand

B = Differenz aus LGRB und MBST (bzw. LBST = 0 wenn kein MBST eingetragen ist)

Bei der Bestellvorschlagsrechnung nach Bedarf und nach Durchschnitt wird die
Bedarfsmenge auf die Mindestloßgröße und/oder auf die Rundungsmenge aufgerundet.

Berechnung Bestellbestand und reservierter Bestand

Bestellbestand
Bestellbestand aus Bestellungen:
Es werden alle Bestellungen mit Status 4 oder Status 5 und offener Menge beachtet.
Ausgeschlossen werden Fremdarbeitsbestellungen und Rahmenbestellungen.
Es werden außerdem nur Bestellungen beachtet deren Liefertermin kleiner/gleich der
berechneten Dispositionswoche sind.

Bestellbestand aus Betriebsaufträgen:
Es werden alle Betriebsaufträge mit Status <> L , Status <> S, Status der Auftragsstückliste <> 9 und offener Menge
> 0 beachtet.
Die Auftragsart R (Reparatur/Nacharbeit) wird ausgeschlossen.
Der Liefertermin muss kleiner/gleich der berechneten Dispositionswoche sein.

Bestellbestand gesamt (BBST) = Bestellbestand aus Bestellung + Bestellbestand aus Betriebsaufträgen

Reservierter Bestand
Reservierung aus Verkaufsaufträgen
Es werden alle Verkaufsaufträge mit Auftragsart D oder L, Status 0 oder 1 und offener Positionsmenge (Lager)
beachtet.
Der Liefertermin muss kleiner/gleich der berechneten Dispositionswoche sein.

Reservierung aus Betriebsaufträgen/Dispodatei
Es werden alle Dispositionssätze mit Status <> L, Status <> S, Status der Auftragsstückliste <> 9 und offener Menge
> 0 beachtet.
Die Auftragsart R (Reparatur/Nacharbeit) wird ausgeschlossen.
Der Liefertermin muss kleiner/gleich der berechneten Dispositionswoche sein.

Reservierter Bestand gesamt (RBST) = Reservierung aus Verkaufsaufträgen + Reservierung aus
Betriebsaufträgen/Dispodatei.

Hypothetischer Abgang
Die Summe der Abgänge wird aus den Abgangsbewegungen (BA '50 ', '51 ', '60 ', '61 ') und deren Stornos (BA '50S',
'51S', '60S', '61S') für den Zeitraum von 2 Jahren (aktueller Monat minus 2 Jahre) berechnet.
Die errechnete Summe wird mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor aus dem Firmenstamm multipliziert.
Danach werden die Monate ab dem ersten Verbrauch bis zum aktuellen Monat berechnet.
Der hypothetische Abgang pro Monat wird aus den gewichteten Abgängen durch die Anzahl der Monate ermittelt.
Der hypothetische Abgang pro Woche wird aus dem hypothetischen Abgang pro Monat durch 4,3 errechnet.




                                                        31
Bestellvorschlag verwalten
Beschreibung:
Erstellt einen Bestellvorschlag und berechnet dazu Menge und Preis.

Funktion:
Bestellt werden sollte immer dann wenn der Lagerbestand entweder zu gering (Mindestbestand) oder wenn die
Menge für die ausstehenden Auftrage (Verkaufsaufträge, Betriebsauftrage) nicht ausreicht.

Formel für die Berechnung
(Lagerbestand - Reservierter Bestand) + Bestell-Bestand = Lagerrechenbestand
ist Lagerrechenbestand < Mindestbestand dann Artikel in Bestellvorschlag setzen
Lagerrechenbestand - Mindestbestand = Bestellvorschlagsmenge

Reservierter Bestand berechnen
Reservierung aus Verkaufsauftrag mit Liefertermin <= Vorschlagsdatum + Wiederbeschaffungszeit aus Artikelstamm
+ Dispositionsabstand aus Firmenstamm + 1 Tag lesen.

Reservierung aus Disposition mit Liefertermin <= Vorschlagsdatum + Wiederbeschaffungszeit aus Artikelstamm +
Dispositionsabstand aus Firmenstamm + 1 Tag lesen.

Reservierungen addieren.

Bestellter Bestand berechnen
Bestellbestand aus Bestellungen mit Liefertermin <= Vorschlagsdatum + Wiederbeschaffungszeit aus Artikelstamm +
Dispositionsabstand aus Firmenstamm + 1 Tag und Status <> ‚L‘ , <> ‘E‘.

Bestellbestand aus Betriebsaufträgen mit Ende-Woche <= Vorschlagsdatum + Wiederbeschaffungszeit aus
Artikelstamm + Dispositionsabstand aus Firmenstamm + 1 Tag und Status <> ‚L‘ , <> ‘S‘.

Bedarf nach Durchschnitt (Dispositionskennzeichen im Artikelstamm = ‚D‘)
Hypothetischen Abgang bis zum Vorschlagsdatum berechnen.
Anzahl der Wochen zwischen Vorschlagsdatum und Vorschlagsdatum + Wiederbeschaffungszeit aus Artikelstamm +
Dispositionsabstand aus Firmenstamm + 1 Tag berechnen.
Hypothetischer Bedarf = Hypothetischer Abgang pro Woche * Anzahl der Wochen des Dispositionszeitraumes.
Lagerrechenbestand (aktueller Lagerbestand – Reservierten Bestand + Bestellbestand) berechnen
Der größere Wert von Hypothetischer Bedarf und Lagerrechenbestand wird als Lagerrechenbestand angesehen.
Hypothetischer Mindestbestand berechnen (Mindestbevorratungszeit aus Artikelstamm in Wochen umgerechnet *
hypothetischer Abgang pro Woche).
Der größere Wert von Mindestbestand aus dem Artikelstamm und dem hypothetischen Mindestbestand wird als
Mindestbestand angesehen.
Wenn der Lagerbestand < dem Mindestbestand ist, ist die Bestellmenge = Lagerechenbestand + der Differenz aus
Mindestbestand und Lagerbestand.
Sonst ist die Bestellmenge = Lagerrechenbestand – Mindestbestand.
Die Bestellmenge wird noch auf die Mindestlosgröße (aus dem Artikelstamm) gerundet.
Danach wird die Bestellmenge noch auf die Rundungsmenge (aus dem Artikelstamm) aufgerundet.

Disposition nach Bedarf (Dispositionskennzeichen im Artikelstamm = ‚B‘)
Lagerrechenbestand (aktueller Lagerbestand – Reservierten Bestand + Bestellbestand) berechnen
Wenn der Lagerbestand < dem Mindestbestand ist, ist die Bestellmenge = Lagerechenbestand + der Differenz aus
Mindestbestand und Lagerbestand.
Sonst ist die Bestellmenge = Lagerrechenbestand – Mindestbestand.
Die Bestellmenge wird noch auf die Mindestlosgröße (aus dem Artikelstamm) gerundet.
Danach wird die Bestellmenge noch auf die Rundungsmenge (aus dem Artikelstamm) aufgerundet.




                                                       32
   Tab Page Auswah

Die Startmaske der Bestellvorschlagserfassung.




Die Startmaske der Bestellvorschlagserfassung ist in drei Elemente unterteilt.

Erstes Element:

Stammdaten; Daten die zur Berechnung und Gruppierung des Bestellvorschlages dienen.

Feldbeschreibung:

Firma (Dropdown):                              Auswahl der Firma (Vorgabe Anmeldefirma).
Filiale (Dropdown):                            Auswahl der Filiale nach der Gruppiert wird
(Vorgabe Standartfiliale).
Besteller/Sachbearbeiter (Dropdown):           Auswahl des Bestellers/Sachbearbeiters. Nur bei mehreren
Bestellvorschlags-Benutzern wo einzeln gruppiert werden
soll.
Artikelgruppe (Dropdown):              Eingrenzen des Bereichs des Bestellvorschlages für
Artikelgruppen (von ..... bis.......).
Artikelnummer (F4):                            Eingrenzen des Bereichs des Bestellvorschlages für
Artikelnummern (von ..... bis......).

Zweites Element:

Generierungsauswahl; Auswahl der zu Berechnenden Artikelarten, Berücksichtigung des bestehenden Bedarfs.

Feldbeschreibung:

Soll der Bedarf für Verkaufsaufträge berücksichtigt werden (Dropdown):
(noch nicht berücksichtigt)

Soll der Bedarf für Betriebsaufträge berücksichtigt werden (Dropdown):
(noch nicht berücksichtigt)



                                                          33
Vorschlag erstellen per TTMMJJJJ

Vorschlag erstellen für Eigenteile:
Erstellt den Bestellvorschlag für alle Eigenteile.

Vorschlag erstellen für Kaufteile:
Erstellt den Bestellvorschlag für alle Kaufteile.

Drittes Element:

Löschauswahl; Auswahl der zu löschenden Daten des bereits Bestehenden Bestellvorschlages.
Hinweis: Es werden immer nur die Daten gelöscht, die in der ersten Ebene selektiert werden.

Gesamter Bestellvorschlag löschen:
Der gesamte bestehende Bestellvorschlag wird vor der Neuerstellung gelöscht.

Eigenteile löschen:
Löscht vor der Erstellung alle Eigenteile.

Kaufteile löschen:
Löscht vor der Erstellung alle Kaufteile.


Berechnung:
Die Berechnung erfolgt bei Wechsel der Tabpage oder mit drücken der Entertaste.
Darauf erscheint eine der folgenden Messageboxen.


Messageboxen:

Die Auswahl der Elemente zwei und drei erzeugen Messageboxen, die zur Kontrolle bestätigt werden müssen.

Wenn der gesamte Bestellvorschlag vorher gelöscht werden soll.
Gesamter Bestellvorschlag löschen = JA

wenn nur Eigenteile neu erstellt werden sollen
Vorschlag erstellen für Eigenteile = JA
Vorschlag erstellen für Kaufteile = NEIN
Soll der gesamte Bestellvorschlag gelöscht und nur Eigenteile neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle bisher bearbeiteten Daten aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht
und alle Eigenteile neu aus den Lagerdaten und aus dem Artikelstamm gerechnet.

wenn nur Kaufteile neu erstellt werden sollen
Vorschlag erstellen für Eigenteile = NEIN
Vorschlag erstellen für Kaufteile = JA
Soll der gesamte Bestellvorschlag gelöscht und nur Kaufteile neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle bisher bearbeiteten Daten aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht
und alle Kaufteile neu aus den Lagerdaten und aus dem Artikelstamm gerechnet.

wenn nichts neu erstellt werden soll
Vorschlag erstellen für Eigenteile = NEIN
Vorschlag erstellen für Kaufteile = NEIN
Soll der gesamte Bestellvorschlag gelöscht werden?
Bei Ja werden alle bisher bearbeiteten Daten aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht

wenn alles neu erstellt werden soll
Vorschlag erstellen für Eigenteile = JA
Vorschlag erstellen für Kaufteile = JA
Soll der gesamte Bestellvorschlag gelöscht und neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle bisher bearbeiteten Daten aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht
und neu aus den Lagerdaten und aus dem Artikelstamm gerechnet.

Wenn der gesamte Bestellvorschlag nicht gelöscht werden soll.
Gesamter Bestellvorschlag löschen = NEIN

wenn Eigenteile gelöscht werden sollen



                                                        34
Eigenteile löschen = JA

wenn nur Eigenteile neu erstellt werden sollen
Vorschlag erstellen für Eigenteile = JA
Vorschlag erstellen für Kaufteile = NEIN
Sollen alle Eigenteile gelöscht und nur Eigenteile neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle Eigenteile aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht
und alle Eigenteile neu aus den Lagerdaten und aus dem Artikelstamm gerechnet.

wenn nur Kaufteile neu erstellt werden sollen
Vorschlag erstellen für Eigenteile = NEIN
Vorschlag erstellen für Kaufteile = JA
Sollen alle Eigenteile gelöscht und nur Kaufteile neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle Eigenteile aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht
und alle Kaufteile neu aus den Lagerdaten und aus dem Artikelstamm gerechnet.

wenn nichts neu erstellt werden soll
Vorschlag erstellen für Eigenteile = NEIN
Vorschlag erstellen für Kaufteile = NEIN
Sollen alle Eigenteile gelöscht werden?
Bei Ja werden alle Eigenteile aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht.

wenn alles neu erstellt werden soll
Vorschlag erstellen für Eigenteile = JA
Vorschlag erstellen für Kaufteile = JA
Sollen alle Eigenteile gelöscht und der gesamte Bestellvorschlag neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle Eigenteile aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht
und der gesamte Bestellvorschlag aus den Lagerdaten und aus dem Artikelstamm neu gerechnet.

wenn Kaufteile gelöscht werden sollen
Kaufteile löschen = JA

wenn nur Eigenteile neu erstellt werden sollen
Vorschlag erstellen für Eigenteile = JA
Vorschlag erstellen für Kaufteile = NEIN
Sollen alle Kaufteile gelöscht und nur Eigenteile neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle Kaufteile aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht
und alle Eigenteile neu aus den Lagerdaten und aus dem Artikelstamm gerechnet.

wenn nur Kaufteile neu erstellt werden sollen
Vorschlag erstellen für Eigenteile = NEIN
Vorschlag erstellen für Kaufteile = JA
Sollen alle Kaufteile gelöscht und nur Kaufteile neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle Kaufteile aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht
und alle Kaufteile neu aus den Lagerdaten und aus dem Artikelstamm gerechnet.

wenn nichts neu erstellt werden soll
Vorschlag erstellen für Eigenteile = NEIN
Vorschlag erstellen für Kaufteile = NEIN
Sollen alle Kaufteile gelöscht werden?
Bei Ja werden alle Kaufteile aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht

wenn alles neu erstellt werden soll
Vorschlag erstellen für Eigenteile = JA
Vorschlag erstellen für Kaufteile = JA
Sollen alle Kaufteile gelöscht und der gesamte Bestellvorschlag neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle Kaufteile aus der Bestellvorschlagsdatei gelöscht
und der gesamte Bestellvorschlag aus den Lagerdaten und aus dem Artikelstamm neu gerechnet.

Wenn nichts gelöscht werden soll.
Gesamter Bestellvorschlag löschen = NEIN
Eigenteile löschen = NEIN
Kaufteile löschen = NEIN

wenn nur Eigenteile neu erstellt werden sollen
Vorschlag erstellen für Eigenteile = JA
Vorschlag erstellen für Kaufteile = NEIN



                                                         35
Sollen nur Eigenteile neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle Eigenteile neu gerechnet
und in der Bestellvorschlagsdatei hinzugefügt.

wenn nur Kaufteile neu erstellt werden sollen
Vorschlag erstellen für Eigenteile = NEIN
Vorschlag erstellen für Kaufteile = JA
Sollen nur Kaufteile neu gerechnet werden?
Bei Ja werden alle Kaufteile neu gerechnet
und in der Bestellvorschlagsdatei hinzugefügt.

wenn nichts neu erstellt werden soll
Vorschlag erstellen für Eigenteile = NEIN
Vorschlag erstellen für Kaufteile = NEIN
Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben!
Es wurden keine Angaben zur Berechnung gemacht.
Es werden keine Änderungen in der Bestellvorschlagsdatei vorgenommen.

wenn alles neu erstellt werden soll
Vorschlag erstellen für Eigenteile = JA
Vorschlag erstellen für Kaufteile = JA
Soll der gesamte Bestellvorschlag neu gerechnet werden?
Bei Ja wird der gesamte Bestellvorschlag neu gerechnet
und in der Bestellvorschlagsdatei hinzugefügt.

Bei Bestätigung der Messagebox, erfolgt die Berechnung des Bestellvorschlages und die Ansicht wechselt in die
zweite Tabpage.
Hinweis: Die Berechnung kann je nach Selektion und Datenmenge einige Zeit dauern.



Ablauf der Bestellvorschlags-Berechnung:


Löschen:
Als erstes wird der Bestellvorschlag entsprechend der Auswahl auf Tabpage eins (Element eins) gelöscht.

Das löschen erfolgt in der Stored Funktion (lag_bsvor_del).
Diese empfängt folgende Informationen:

Firma, Filiale, Artikelnummer von, Artikelnummer bis, Artikelgruppe von, Artikelgruppe bis, Sachbearbeiter,
Beschaffungsgruppe, Beschaffungsschlüssel.

Rechnen:
Dann wird der Bestellvorschlag berechnet.

Das Rechnen erfolgt in der Stored Funktion (lag_bsvor_crt).
Diese empfängt folgende Informationen:

Firma, Filiale, Artikelnummer von, Artikelnummer bis, Artikelgruppe von, Artikelgruppe bis, Sachbearbeiter,
Beschaffungsgruppe, bsch (KZ: Kaufteile, Eigenteile oder ““ = alles), Sprachschlüssel.

Ablauf in SF:

Cursor auf Artstm



                               Call Lagerbestand

                                                 Bestellmenge Berechnen

                               Ist bestand zu gering
                                       Ja     Nein
                                                                       Ende




                                                         36
Rabatte, Faktor,                  Select Artikk
Maßeinheit holen

Staffelpreise holen               Select Ekmstaf



Währungskennzeichen               Select Krstm
holen

Artikeltext 1 holen               Select Artstms



Status, Terminart, Best-Art,      Select Frmpps
Kennz. Bestätigung holen

Textbaustein Anfang,              Select Parmd
Textbaustein Schluss holen

                                  Schlüssel Prüfen Bsvor



Arbeitstabelle        Insert into Bsvos                    Update Bsvor
(Bsvor) füllen


Die Tabpage 2 zeigt nun die berechneten Daten als Schnellerfassung an.




                                                            37
   Tab Page Schnellerfassung

Die Tabpage 2 zeigt nun die berechneten Daten als Schnellerfassung an.

Angezeigt werden:

St (Dropdown) =            Status des Bestellsatzes ( E = eilt
L = Löschkennzeichen
0 = innerbetriebliche Anforderung
1 = Anfrage, Bestellung nicht freigegeben
2 = drucken der Anfrage freigegeben
3 = Anfrage ist gedruckt
4 = drucken der Bestellung freigegeben
5 = Bestellung ist gedruckt)

Menge                      =        Bestellmenge.

MAE (disable)              =        Mass-Einheit für Bestellung.

Artikelnummer              =        Artikelnummer (kann auf Tabpage 3 (F4) geändert werden).
(disable)

Liefer-Tag                 =        Holt den letzten Arbeitstag der aktuellen Woche oder der nächsten Woche mit
                                    letztem Arbeitstag aus dem Fabrikkalender. Bei neuem Bestellvorschlag,
                                    Berechnung mit Today (aktuelles Datum).

Liefer-Wo                  =        Lieferwoche. Berechnet auf Liefertag.
(disable)

BS (Dropdown)              =        Beschaffungsschlüssel (Kommt aus Artikelstamm und wird in SF
                                    geholt). (      E = Eigenteil
                                                    K = Kaufteil
                                                    B = Bestellung vom Kunden).



                                                           38
EB (Dropdown)             =        Kennzeichen für Einzelbestellung (E = Einzelbestellung).

Auftrag                   =        Verkaufs-Auftragsnummer (F4 auf Tabpage 4, wird geprüft wenn nicht
0 oder Null)

Sachb.                  =          Sachbearbeiter (Kommt aus Artikelstamm und wird in SF geholt,
Dropdown auf Tabpage 3).

Art-Grp                 =          Artikelgruppe (Kommt aus Artikelstamm und wird in SF geholt,
Dropdown auf Tabpage 4).

Lieferant (F4)           =         Lieferantennummer (Vorgabe ist der Hauptlieferant des Artikels, wird
in SF aus Artikelstamm geholt).

Artikel-Bezeichnung       =     Artikeltext 1 (In SF aus ARTSTMS oder bei Wechsel des Artikels aus
(disable)                 DW_ARTSTMS).


Hinweis: Beim Klicken auf eine der Feld-Bezeichnungen wird die Liste neu sortiert.




   Tabpage Einzelerfassung (1)

Die Tabpage 3 zeigt immer den Markierten Datensatz aus Tabpage 2 an.
Der Datensatz kann mit der „Bild nach oben“ oder „Bild nach unten“ gewechselt werden.




                                                         39
Felder:

Status Best./ Löschkz       =       Status des Bestellsatzes ( E = eilt
(wie St auf Schnellerfassung)       L = Löschkennzeichen
0 = innerbetriebliche Anforderung
         1 = Anfrage, Bestellung nicht freigegeben
         2 = drucken der Anfrage freigegeben
         3 = Anfrage ist gedruckt
         4 = drucken der Bestellung freigegeben
         5 = Bestellung ist gedruckt).

Artikelnummer (F4)         =        Artikelnummer.

Bestellmenge               =        Menge der zu Bestellenden Artikel.

Liefertermin Tag =         Liefertermin der Bestellung.

Liefertermin Woche         =        Wird aus Liefertag Berechnet.

Sachbearbeiter             =        Ersteller/Bearbeiter der Bestellung.

Lieferanten-Nr. (F4)      =         Lieferant bei dem der Artikel Bestellt werden soll (Vorgabe
Hauptlieferant Artikelstamm).

Rabatte 1-3                =        Rabatte (Vorgabe kommt aus Artikk bezogen in SF).

Rabattart (Dropdown)       =        Rabattarten (Vorgabe kommt aus Artikk bezogen in SF).

Preiseinheit               =        Preiseinheit (Vorgabe kommt aus Artikelstamm bezogen in SF).
(Dropdown)

Preis pro Einheit          =        Der Preis den der Artikel pro Einheit kostet.

MAE-Preis                  =        Maßeinheit für Preis.

MAE-Faktor                 =        Faktor für Maßeinheit.

Rahmen Bestellung          =        Wenn die Bestellung zu einer Rahmen Bestellung gehört.
(F4)

Rahmen Bestellung          =        Position der Rahmenbestellung.
Positionen (F4)

MAE-Rahmen                 =        Maßeinheit für Preis der Rahmenbestellung.

MAE-Faktor                 =        Faktor für die Maßeinheit der Rahmenbestellung.

Bestätigung erwartet       =        Bestätigung für Bestellung vom Lieferant oder eigener Fertigung.

Terminart                  =        Terminart (       F = Fixtermin        = kein).

Kommission                 =        Kommission.

Bestellart                 =        Bestellart (        = Normal
                                                      F = Fremdarbeit
                                                      N = Nacharbeit
                                                      R = Rahmen).

Beschaffungsschlüssel      =        Beschaffungsschlüssel (   E = Eigenteil, Eigenfertigung kann direkt an
(Dropdown)                                                    Betriebsauftragskopf übergeben werden.
                                                      K = Kaufteil, Fremdbezug kann direkt an Bestellung
übergeben werden
                                                                  B = Bestellung vom Kunden).

Text vor Position          =        Textbaustein der in der Bestellung vor den Positionen kommt.
Text am Schluss            =        Textbaustein der in der Bestellung am Schluss steht.
Bemerkung vor Position     =        Wenn eine Bemerkung einmalig eingefügt werden soll.



                                                             40
   Tabpage Einzelerfassung (2)




Die Tabpage 4 zeigt immer den Markierten Datensatz aus Tabpage 2 an.
Der Datensatz kann mit der „Bild nach oben“ oder „Bild nach unten“ gewechselt werden.

Felder:

Projekt-Nr. (F4)          =       Falls Bestellung zu einem Projekt gehört.

Lagerdaten:

Durch. Abg. Pro Wo.       =       Durchschnittlicher Abgang pro Woche des Artikels.

Spätere Zugänge           =       Noch zu erwartende Zugänge des Artikels.

Spätere Abgänge           =       Bereits gebuchte Abgänge des Artikels.

Mindestbestand            =       Mindestbestand des Artikels.


Verkaufs-Auftrag (F4)      =      Verkaufs-Auftragsnummer, wenn Artikel weiterverkauft wird und schon
ein Auftrag dafür besteht.

Verkaufs-Auftrag Pos      =       Position des Verkaufs-Auftrages
(F4)

Verkaufs-Auftrag UPos     =       Unterposition des Verkaufs-Auftrages

Betriebs-Auftrag (F4)     =       Betriebs-Auftragsnummer, wenn Artikel in Betrieb bleibt.

Artikelgruppe             =       Artikelgruppe des Artikels (kommt in SF aus Artikelstamm).
(Dropdown)




                                                        41
ABC-Kennzeichen           =        ABC-Kennzeichen des Artikels (kommt in SF aus Artikelstamm).
(Dropdown)

Einzelbestellung          =        Kennzeichen für Einzelbestellung (E = Einzelbestellung).
(Dropdown)

Chargen-Nr.               =        Chargennummer.

Chargen-Nr. des Lieferanten        =        Chargennummer des Lieferanten.

Kostenstelle (F4)         =        Kostenstelle.

Kostenträger (F4)         =        Kostenträger.




Bestellvorschläge drucken
Ausdruck der oben beschriebenen Bestellvorschläge in Listenform nach verschiedenen Kriterien.




QS (Qualitätssicherung)
Verwalten und Drucken Wareneingang-Kontrolle
Mit diesem Programm können zum Wareneingang Prüfberichte erstellt werden. Dabei kann zu jeder Bestellposition
einer Bestellung eine Prüfung erfasst werden. Eingetragen werden kann ein Prüfbefund sowie die daraus
resultierende Entscheidung. Auswertungen des Prüfberichtes können firmenindividuell gestaltet werden.

       Kontrollberichts-Nr.
       Kontrollberichts-Nr. (F4), hier können die bisher angelegten Kontrollberichte angezeigt und ausgewählt
       werden, bzw. eine neue Kontrollberichts-Nr. vergeben werden.

   Tab Page Allgemein




                                                         42
   Bestell-Nr.
   Bestellnummer (F4)

   Bestell-Position
   Positionsnummer (F4) für die der Kontrollbericht erstellt werden soll

   Druckauswahl/Zusatztexte

   Prüfbericht
   Anzahl der zu druckenden Exemplare

   Reklamation
   Anzahl der zu druckenden Exemplare

   Mängelrüge
   Anzahl der zu druckenden Exemplare

   Druckdatum
   Druckdatum

   WE-Datum
   Wareneinganges-Datum

   Lieferanten-Nr.
   Lieferanten-Nr.

   Lieferschein-Nr.
   Lieferschein-Nr.

   Liefermenge
   Gelieferte Menge

   Artikel-Nr.
   Artikel-Nr.

   Maßeinheit
   Maßeinheit des Artikels

   Artikel-Text
   Textbeschreibung zum Artikel

   Sachbearbeiter
   Sachbearbeiter (intern) (F4) der den Prüfbericht erstellt

   Anzahl Anlagen
   Anzahl der Anlagen

   Fehlertext
   Platz für zusätzliche Angaben / Informationen

   Antwort erw. bis
   Datum bis zu dem der Lieferant eine Stellungnahme abgeben muss

   Antwort erhalten am
   Datum angeben, wenn Stellungnahme vom Lieferant eingegangen ist

Entscheidung / Befund
   Entscheidungsart
   Entscheidung zwecks Lieferannahme oder Ablehnung

   gelieferte Menge
   Anzahl der gelieferten Menge

   Menge angenommen
   Anzahl der angenommenen Menge




                                                       43
     Menge gesperrt
     Anzahl der gesperrten Menge

     Menge Rücklieferung
     Menge der Rücklieferung

     Stichprobengröße
     Menge der Stichprobengröße

     Prüfungsfortschritt
     Prüfungsfortschritt

     zulässige Fehler
     Menge der zulässigen Fehler

     gefundene Fehler
     Menge der gefundenen Fehler




Lagerbewertungen

Reihenfolge der Abschläge



1. HK-Abschlag
Der HK-Abschlag ist immer bei Halbfertigen Teilen und bei Fertigteilen vorzunehmen.


2. Reichweitenverfahren
Der Abschlag nach dem Reichweitenverfahren wird als nächstes vorgenommen.


3. Verlustfreie Bewertung
Ist der Abschlag der verlustfreien Bewertung grösser als der Abschlag nach dem
Reichweitenverfahren, so hat dieser Vorrang.


4. Manueller Abschlag
Wird ein manueller Abschlag vorgenommen, hat dieser Vorrang vor
dem
Reichweitenverfahren und der verlustfreien
Bewertung.




                                                 44
Liste zur Überwachung von Mindestbeständen
Mit diesem Programm wird eine Liste gedruckt von all den Artikeln, bei denen der Mindestbestand zu überprüfen und
evtl. zu ändern ist.

Das Programm verändert keine Daten und kann deshalb beliebig oft gestartet werden.

Gelistet werden alle Artikel, bei denen der Mindestbestand größer ist als der voraussichtliche Abgang innerhalb der
Wiederbeschaffungszeit oder größer als der voraussichtliche Abgang innerhalb der
Mindestbevorratungszeit (gilt nicht bei Eintrag null), multipliziert mit einem Faktor; dieser Faktor ist im Programm als
Konstante definiert und beträgt z.Zt. 2,0. Sollte sich dieser Faktor als zu nieder oder zu hoch erweisen, so kann er
durch eine einfache Änderung jederzeit geändert werden.




Liste zur Überwachung von Ladenhütern
Mit diesem Programm wird eine Liste von Ladenhütern gedruckt. Dabei werden alle Artikel gelistet, die die folgenden
Kriterien erfüllen:
1.        Der Artikel darf nicht gelöscht sein
2.        Der Artikel muss bestandsmäßig am Lager geführt werden
3.        Der Artikel muss seit mehr als 3 Monaten verwendet werden

Der Lagerbestand muss für mehr als den Zeitraum ausreichend sein, der sich aus folgender
Formel ergibt:
10-fache Wiederbeschaffungszeit plus Dispositionsabstand jedoch höchstens 2 Jahre
Das Programm verändert keine Daten und kann deshalb beliebig oft gestartet werden.




Abwertungsliste
Mit diesem Programm wird eine Abwertungs-Liste gedruckt. Wahlweise kann die Abwertungsstufe maschinell
ermittelt und in den Artikelstamm eingesetzt werden (Bildschirmabfrage) oder manuell im Artikelstamm verwaltet
werden. Die Abwertungsstufe wird maschinell wie folgt ermittelt: Im Abwertungsstamm sind für jede Stufe (max. 9) die
Mindestanzahl der Monate seit dem letzten Zugangsdatum hinterlegt. Ausgehend vom Datum des letzten
Buchungslaufes wird für jede Stufe ein Grenzmonat errechnet. Liegt das letzte Zugangsdatum innerhalb oder vor dem
Grenzmonat, wird die entsprechende Stufe eingesetzt. Es ist zu beachten, dass die Daten zu den Stufen im
Abwertungsstamm lückenlos sind.

In der Liste sind alle lagermäßig geführten Artikel ausgewiesen mit Bestand und Wert vor Abwertung und dem Wert
nach Abwertung. Die Sortierung der Liste kann wahlweise nach Artikelgruppe oder nach
Bestandskonto erfolgen. Pro Artikelgruppe/Bestandskonto und Firma werden die Werte summiert. Der Wert vor
Abwertung wird nach dem Niederstwertprinzip aus dem Bewertungspreis und dem letzten Einkaufspreis ermittelt. Der
Wert nach Abwertung wird aus dem Wert vor Abwertung und aus dem Abwertungs-%-Satz der jeweiligen Stufe im
Abwertungsstamm ermittelt.

Dieses Programm verändert bei maschineller Ermittlung die Abwertungsstufe im Artikelstamm, nach einem Abbruch
soll es bei maschineller Ermittlung sofort neu gestartet werden.




Verlustfreie Bewertungen drucken
Das Programm verändert keine Daten und kann deshalb beliebig oft gestartet werden.


Errechnung der verlustfreien Bewertung

Die in der Zukunft noch anfallenden Verwaltungs- und Vertriebskosten sind bei der
steuerlichen Bewertung der Herstellungskosten zum Bilanzstichtag mit zu
berücksichtigen, d. h. abziehen.




                                                           45
Beispiel:

Einkaufs- oder Herstellungskosten Handelsrecht (Bewertungspreis)                                            120,00

HK-Abschlag (Abzug der in den Herstellungskosten nach HR enthaltenen,                            5,00%        -6,00
                                         aber steuerlich nicht anzusetzende
                                         Gemeinkosten.)

Steuerliche Einkaufs- oder Herstellkosten 1 (auch HK-Abschlag)                                              114,00




Durchschnittlicher Verkaufspreis (Statistik)                                                                140,00

- Erlösschmälerungen, Verpackungskosten und Ausgangsfrachten,                                  26,76%       -37,46
  Allgemeine Vertriebskosten und Verwaltungskosten (Retrograd)


Beizulegender Wert = Steuerlich anzusetzender Wert                                                          102,54




Errechnung des Abschlag für "verlustfreie Bewertung"

Steuerliche Herstellkosten 1 (nach HK-Abschlag)                                                             114,00

 - Beizulegender Wert = Steuerlich anzusetzender Wert                                                       102,54


Verlustfreier Abschlag                                                                                       11,46



Die verlustfreie Bewertung ist vorzunehmen bei Fertigteilen sowie Handelswaren.




Inventurbewertung
Bewertungsliste nach niederstem Preis
Mit diesem Programm wird eine Inventur-Bewertungs-Liste gedruckt.

In dieser Liste sind alle lagermässig geführten Artikel ausgewiesen (mit Bestand und Wert). Zur Bewertung wird der
niederste Preis zwischen dem letztem Einkaufspreis und dem Bewertungspreis herangezogen.
Die Sortierung der Liste kann wahlweise nach Artikelgruppe oder nach Bestandskonto erfolgen.
Pro Artikelgruppe/Bestandskonto und Firma werden die Werte summiert.

Dieses Programm verändert keine Dateien und kann daher beliebig abgebrochen und neu gestartet werden.




                                                         46
Das Programm verändert keine Daten und kann deshalb beliebig oft gestartet werden.




Abwertungsliste Reichweitenverfahren
Das Programm verändert keine Daten und kann deshalb beliebig oft gestartet werden.



Bewertung Reichweitenverfahren



Es muss ein Lagerumschlagsfaktor errechnet werden.

Beispiele:


   Artikel    Inventurbestand 31.12.       Verbrauchsmenge         Reichweite in Jahren

    3938                 5.677                     4.000                    1,42

    3736                  343                        24                     14,29

    9847                 2.345                      466                     5,03




                                                      47
    3738                   878                        300                    2,93




Reichweite in Jahren                          Abwertungsprozentsatz

bis 1,99                                                      0%

2,00 - 2,99                                                  20%

3,00 - 3,99                                                  20%

4,00 - 4,99                                                  40%

5,00 - 5,99                                                  50%

ab 6,00                                                     100%


Wurde ein Warenzugang in den letzten 6 Monate gebucht ist keine
Abwertung vorzunehmen.
Da ein Zugang gebucht wurde liegen vielleicht Aufträge für das kommende
Jahr vor.
Beginn der Artikelverwendung beachten.

Das Reichweitenverfahren wird für Kaufteile und Fertigteile angewandt.




Bewertete und vorläufig bewertete Zugänge

Vorläufig bewertete Zugänge bewerten

Diese folgenden 3 Funktionen (Liste der bewerteten und vorläufig bewerteten Zugänge und Vorläufig bewertete
Zugänge bewerten) betreffen:

        Warenzugangsbuchungen (Warenzugänge vom Lieferanten)

Wenn dort die Zugangsbuchung ohne Wert vorgenommen wurde, das heißt, die nachträgliche Wertbuchung noch
fehlt, können diese Buchungen hier aufgelistet und bewertet werden.

Zugangsbuchungen, bei denen die nachträgliche Wertbuchung noch fehlt können in der Liste

        -Liste der vorläufig bewerteten Zugänge

angezeigt / aufgelistet werden und in der Funktion:

        -Vorläufig bewertete Zugänge bewerten

mit dem Bewertungspreis aus dem System bewertet werden. (Als erledigt gekennzeichnet)

(Eine Bewertung wird über das System ständig vorgenommen (siehe Artikelstamm/TabPage: Lager)



                                                       48
Liste der bewerteten Zugänge




Liste der vorläufig bewerteten Zugänge
Vorläufig bewertete Zugänge sind Zugänge, die vom System vorläufig bewertet wurden.




                                                   49
   Vorläufig bewertete Zugänge bewerten
   Vorläufig bewertete Zugänge sind Zugänge, die vom System vorläufig bewertet wurden.
   (Eine Bewertung wird über das System ständig vorgenommen (siehe Artikelstamm/TabPage: Lager)
   über: Markieren der zu bewertenden Zugänge und Bewertung über die Schaltfläche „Drucken“ auslösen.




Inventur

Inventur Aufnahmeliste drucken
Dies ist die Zählliste zur Inventuraufnahme, sie muss gedruckt werden, weil sie Basis zur Inventur-Erfassung ist.




Bei Druck oder Archivierung wird eine neue Zähllistennummer erstellt und der Bestand weggesichert.
Gegen diesen Bestand wird dann die Inventur gebucht!
Die Erfassung der Inventur ist dann nur zum Zähllisten-Datum möglich.
Buchungen (geplante Abgänge, Zugänge, Entnahmen etc. können weiter gebucht werden.



                                                          50
Schaltfläche Archivieren:
Liste wird in das Belegarchiv eingestellt, bzw. auch gedruckt. Je nach Einstellung im Feld: „Ausgabe“.

Inventur mit Scanner bzw. Mehrfach-Zählung:
Bei Zählung mit Scanner:
Bei Inventur über den Scanner muss das Feld:
Inventur mit Scanner / mehrfach Zählung auf „ja“ gesetzt werden.
Auch für die Erfassung von Mehrfachzählungen muss hier auf ja gesetzt werden. (Eine „manuelle“ Zählung ist auch
mit „ja“ möglich“)
Bei Mehrfachzählung werden bei der Erfassung die Zähldaten addiert (manuell zusammenzählen, Endsumme
erfassen).

Zähllisten-Nr. von bis:
Ermöglicht den Ausdruck einer bereits erstellten Zählliste.

Neue Zähllisten-Nr. vergeben
Bei Ja wird automatisch eine neue Zählliste erstellt und eine neue Nummer vergeben
Es kann auch von Hand gezählt werden, es muss aber in jedem Fall ein ja drin sein.




Inventurdifferenzenliste drucken
Diese Listen vergleichen den Bestand (Wert):

Vor der           mit               Nach der          und              weist die
Inventur          dem               Inventur                           Differenz aus.

Ergänzend zu der TabPage: Summen
Für diese TabPage ist die Angabe des Inventurdatum von – bis auf der TabPage Auswahl erforderlich.
Die TabPage Summen ist nach Artikeln summiert. (z.B. wenn sich Artikel an verschiedenen Lagerplätzen befinden.)




                                                              51
Lagerbuchhaltung – Finanzbuchhaltung
Die folgenden 3 Funktionen betreffen nur die Lagerbewegungen:
         - Inventur und
         - Abgänge

Buchungsarten:
Abgänge:
16     Inventurdifferenz minus
24s    Stornieren eines geplanten Zugangs gegen Betriebsauftrag
28s    Stornieren eines ungeplanten Zuganges mit Wert, Eigenfertigung, Bewertung nach Herstellkosten ohne
       Korrektur von Betriebsauftrag
50     Abgang geplant für Produktion
51     Abgang ungeplant für Produktion
60/61 Abgänge für Verkauf


+ Stornos der Bewegung
15      Inventurdifferenz plus
24      Zugang geplant gegen Betriebsauftrag
28      Zugang ungeplant mit Wert aus Produktion, Eigenfertigung, Bewertung nach Herstellkosten
50s     Stornierung eines geplanten Abganges für Produktion
51s     Stornierung eines ungeplanten Abganges für Produktion
60s/61s Abgänge für Verkauf / Storno


+ Inventurdifferenzen
10 Inventur permanent, auf aktuellen Lagerbestand
Bei der Inventurdifferenz: -wenn negative Differenz, dann Abgang
                           -wenn positive Differenz, dann Zugang




Buchungsliste Lager/Fibu
Über sie wird die Stimmigkeit zwischen Verkauf und Lager geprüft.
Best.Kto                  = Bestandskonto
Lagerwert                 = Wert aus Buchung/Bewertung
Finanzbuchungen           =                Vortrag          = Jahresvortrag
                                           Monat/Jahr       = Gebucht bis Monat (aktuell)
                                           Kumuliert        = Soll minus Haben (aus Fibu)
Saldo                     = Differenz      Kumulierter Wert minus Lagerwert




                                                       52
Liste Lagerabgänge für Fibu drucken




Lagerabgänge in FIBU buchen
Übergabe der Lagerabgangsbuchungen an die Finanzbuchhaltung.




Wareneingangsschein
Wareneingangsschein und Warenrücklieferungsschein drucken
Ermöglicht den Ausdruck von Wareneingangsschein und Warenrücklieferungsschein




                                                    53
Ablaufdokumentationen


- Konsignationsläger
Allgemein

Konsignationsläger sind Läger die ein Lieferant bei seinem Kunden einrichtet. Der Kunde hat somit direkt Zugriff auf
die Waren (keine Lieferzeiten).
Eigentümer der Waren im Konsignationslager bleibt der Lieferant.


Stammdaten Lagerverwaltung

Mit dem Programm „Lagerorte/Lagerfächer verwalten“ werden die Konsignationsläger verwaltet. Wichtig: Als Lagerart
ist K = Kommissionslager einzutragen.
Vorschlag: Als Lagerort kann die Kundennummer (Kunde bei dem ein Konsilager eingerichtet wird) eingetragen
werden.


Einbuchung Lagerbestand Konsignationslager

Die Lagerbuchungen eines Konsignationslager erfolgen in gleicher Weise wie bei jedem Lager (z.B. erstmalige
Bestandserfassung durch Inventurbuchung).



Lieferung von Waren vom Lieferanten an das Konsignationslager beim Kunden (Bewegungsart 41/41S)

Die Lieferung von Waren an das Konsignationslager erfolgt mit Lieferschein und Proformarechnung. Die Lieferung
stellt einen Innenumsatz (umsatzsteuerlich kein steuerbarer Umsatz) dar, d.h. Analog einer Warenumbuchung von
Lager zu Lager.

Diese Lieferungen erfolgen im System nicht durch Lagerumbuchungen, sondern mit dem
„Auftragserfassungsprogramm“. Die Auftragsart ist entweder „L“ Lieferscheinauftrag oder „D“ Direktrechnung. In Tap-
Page 3 ist bei Kommisionslager das Kennzeichen „K“ einzutragen. Zusätzlich ist unter dem Lagerort (=empfangendes
Lager) das Kommissionslager (F4) auszuwählen. Dadurch wird dieses Lager automatisch als empfangendes Lager
festgelegt. Das Programm erstellt automatisch bei der Lieferscheinrückmeldung (L) oder beim Rechnungsdruck (D)
die Lagerumbuchung (Lager zu Konsigantionslager), ein Lieferschein und eine Proformarechnung. Die
Proformarechnung ist erforderlich für Zollzwecke, wenn sich das Konsignationslager im Ausland befindet.




Rücklieferung von Waren vom Konsignationslager beim Kunden an den Lieferanten

Dieses ist der Umkehrfall von Lieferungen an das Konsignationslager. Mit der Auftragsart „1“ Stornorechnung erfolgt
die Rücklieferung der Waren. In Tap-Page 3 ist ebenfalls bei Kommisionslager das Kennzeichen „K“ einzutragen.
Zusätzlich ist unter dem Lagerort (=abgebendes Lager) das Kommissionslager (F4) auszuwählen. Dadurch wird
dieses Lager automatisch als abgebendes Lager festgelegt. Das Programm erstellt automatisch beim Storno-
Rechnungsdruck die Lagerumbuchung (Konsigantionslager zu Lager), ein Lieferschein und eine Proformarechnung.
Die Proformarechnung ist erforderlich für Zollzwecke, wenn sich das Konsignationslager im Ausland befindet.


Lieferung von Waren aus dem Konsignationslager an den Kunden, Abrechnung Entnahme (Bewegungsart 60)




                                                         54
Der Kunde entnimmt von Zeit zu Zeit Waren aus dem Konsignationslager. Die Warenentnahmescheine meldet dieser
je nach Organisation nach jeder Entnahme, wöchentlich oder auch monatlich dem Lieferanten. Aufgrund dieser
Warenentnahmen fakturiert der Lieferant an den Kunden.

Die Faktura erfolgt mit dem Programm „Auftragserfassung“ mit der Auftragsart „L“ oder „D“. In Tap-Page 3 darf bei
Kommisionslager kein Kennzeichen eingetragen werden. Zusätzlich ist unter dem Lagerort (=abgebendes Lager) das
Kommissionslager (F4) auszuwählen. Dadurch wird dieses Lager automatisch als abgebendes Lager in die einzelnen
Auftragspositionen als Vorschlagswert übernommen. Das Programm erstellt automatisch bei der Lieferschein-
Rückmeldung (L) oder beim Rechnungsdruck (D) die Lagerabuchung vom Konsignationslager.

Fazit: Die Auftragserfassung bei einer Faktura ab einem Konsignationslager (Warenabbuchung von diesem
Konsilager) erfolgt, abgesehen vom Eintrag des Konsignationslager in Tap-Page 3, wie bei der Faktura ab einem
normalen Verkaufslager.


Lieferung von Waren des Kunden in das Konsignationslager (Bewegungsart 60 S)

Bringt der Kunde bereits fakturierte Ware in das Konsignationslager zurück (Ware wird z.B. nicht mehr benötigt) ist an
den Kunden eine entsprechende Gutschrift zu erstellen.
Die Mitteilung des Kunden an den Lieferanten erfolgt durch einen Lagerzubuchungsschein.
Aufgrund dieses Lagerzubuchungsscheines erfolgt die Gutschrift an den Kunden.

 Die Gutschrift erfolgt mit dem Programm „Auftragserfassung“ mit der Auftragsart „1“ Stornorechnung. In Tap-Page 3
darf bei Kommisionslager kein Kennzeichen eingetragen werden. Zusätzlich ist unter dem Lagerort (=empfangendes
Lager) da s Kommissionslager (F4) auszuwählen. Dadurch wird dieses Lager automatisch als empfangendes Lager
in die einzelnen Auftragspositionen als Vorschlagswert übernommen. Das Programm erstellt mit dem Druck der
Stornorechnung automatisch die Lagerzubuchung an das Konsignationslager.

Fazit: Die Erstellung einer Gutschrift mit Lagerzubuchung (Stornorechnung) an ein Konsignationslager erfolgt,
abgesehen vom Eintrag des Konsignationslager in Tap-Page 3, wie bei einer Warenzubuchung (Stornorechnung) an
ein normales Verkaufslager.




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