Dienstleister für die Kirche – seit 1917 –
Geschäftsbericht
2006
Dienstleister für die Kirche – seit 1917 –
Geschäftsbericht
2006
Aus unserem Leitbild
Wir schauen nach vorne.
Wir erkennen Entwicklungen und Veränderungen sehr früh. Wir verbinden Neuerungen und Fortschritt mit den Werten und der Tradition unseres Unternehmens. Die Qualität der Beziehung zu unseren Kunden entscheidet über die Zukunft der LIGA Bank.
Zum Einstieg
„Streiter in Not, Helfer bei Gott! Du Bischof und Held, von Gott auserwählt, mit Glaubenskraft beseelt! Bitte für uns, St. Ulrich“. Dieses in leidvoller Zeit nach dem zweiten Weltkrieg entstandene Lied, die zahlreichen Kirchen und Kapellen, welche dem Augsburger Bistumspatron geweiht sind und die vielen Bilder und Statuen alter und moderner Künstler zeugen von einer bis in die Gegenwart lebendigen Verehrung des großen Bischofs.
Initiale „G“ mit Darstellung der Hl. Afra − Graduale von 490 aus St. Ulrich und Afra, heute im Diözesanmuseum St. Afra, Augsburg
Die Heiligen Ulrich, Afra und Simpert
Unsere Vertreterversammlung fand im Jahr 2006 im Haus St. Ulrich in Augsburg statt. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen auf den Seiten 4 − 5 des Geschäftsberichts die Bistumspatrone der Diözese Augsburg, die Heiligen Ulrich, Afra und Simpert vor.
„Unser Geld für unsere Sache“
Die LIGA Bank eG strebt nicht nach Gewinnmaximierung, sondern verfolgt eine ertragsorientierte Politik, um die laufenden Aufwendungen zu finanzieren und die erforderliche Eigenkapitaldecke und somit den erfolgreichen Fortbestand des Unternehmens zu sichern, damit sie auf lange Sicht ihren Dienst für die Kirche wahrnehmen und ihren Beitrag zum Gelingen kirchlicher Aufgaben leisten kann.
Dom St. Peter Regensburg
Kathedrale im Licht
Eine gotische Kathedrale prägt das Bild einer Stadt mehr als jedes andere Bauwerk – und dies gilt natürlich auch für Regensburg. Der Dom St. Peter gilt als einer der schönsten und am besten erhaltenen Monumentalbauten der Gotik in Deutschland. Der Regensburger Fotograf Stefan Hanke will diesen Dom mit seinen Bildern als Phänomen zeigen und erleben lassen. Das dies möglich ist, liegt ohne Zweifel an der intensiven und unerschütterlichen Beziehung des Fotografen zum Dom. Ganz bewusst nennt er sein dazu erschienenes Buch „Kathedrale im Licht“. Licht aber lässt sich nur wahrnehmen, weil es auch das Dunkel gibt. Die Bilder des Fotografen zeigen zwischen beiden Polen eine Vielfalt der Nuancen, die schier unerschöpflich ist. Auf den Seiten 25, , 4, 47, 49 und 5 stellen wir Ihnen ausgewählte Bilder des Fotografen Stefan Hanke vor. Die Texte zu den einzelnen Bildern stammen vom Innenstadtseelsorger Domvikar Dr. Werner Schrüfer, der sich als „geistlicher Domführer“ einen Namen erworben hat.
Caritasaltenheim Elisabethinum, Regensburg
Die uns anvertrauten Einlagen setzen wir wieder zum Nutzen der kirchlichen Gemeinschaft ein: Wir finanzieren vor allem sozial-karitative Maßnahmen wie Behinderteneinrichtungen, Altenwohnheime, Kindergärten, Schulen oder Krankenhäuser.
Papstbesuch in Bayern
WER GLAUBT, IST NIE ALLEIN!
Apostolische Reise von Papst Benedikt XVI. nach München, Altötting und Regensburg vom 9. bis 14. September 2006 Bei der Ankunft auf dem Münchener Flughafen sagte der Heilige Vater in seiner Ansprache: „Bewegten Herzens betrete ich heute zum ersten Mal nach meiner Erhebung auf den Stuhl Petri bayerischen, deutschen Boden. Ich kehre in meine Heimat, zu meinen Landsleuten, zurück in der Absicht, einige Orte zu besuchen, die in meinem Leben eine grundlegende Bedeutung hatten. …“ Wieder zurück in Rom nahm er bei der Generalaudienz am 20. September 2006 die Gelegenheit wahr, um eine Rückschau auf seinen Pastoralbesuch in Bayern zu halten: „Ich danke dem Herrn, dass er mir diese unvergessliche Reise in meine bayerische Heimat geschenkt hat, die ich erstmals als Nachfolger Petri besuchen konnte. Mein inniger Dank gilt meinen Landsleuten für die herzliche Aufnahme und vor allem den vielen, die mit Hingabe zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben. Mit meinem Besuch wollte ich die Bande zwischen der Kirche in Deutschland und dem Stuhl Petri festigen; ich wollte die Menschen im Glauben an Jesus Christus stärken, den wir in der Gemeinschaft der Kirche bekennen. Ein besonderes Anliegen war es mir, das Verhältnis von Glaube und Vernunft und die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs sowie des Dialogs zwischen Wissenschaft und Religion aufzuzeigen. Hier bedarf es der Selbstkritik und, wie ich in München hervorgehoben habe, der Toleranz, die ‚die Ehrfurcht vor dem, was dem anderen heilig ist’, einschließt.
Mit diesen Worten möchte ich nochmals klar meinen tiefen Respekt vor den Weltreligionen und vor den Muslimen bekunden, mit denen wir gemeinsam eintreten‚ für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen. Die Stationen meiner Reise waren Orte, die meinen Lebensweg geprägt haben und mit denen ich verbunden bleibe: München, Altötting, Regensburg und Freising. Die bewegenden Gottesdienste, die frohen Begegnungen mit unzähligen Landsleuten und Pilgern haben mich und viele Menschen zutiefst berührt. Ich habe meine Reise, so wie einst meinen Hirtendienst im Erzbistum München und Freising, unter den Schutz der Patrona Bavariae gestellt. Der Fürsprache Mariens, der Mutter der Kirche, vertraue ich auch meinen Petrusdienst an …“ „Liebe Freunde, wer glaubt ist nie allein. Geben wir unseren Mitmenschen die Hoffnung weiter, die von Jesus Christus kommt, dem Erlöser der Welt. Der Herr segne euch alle!“
Wir danken dem Heiligen Vater für seinen Besuch in Bayern und die vielen bewegenden Begegnungen und sagen ihm dafür ein herzliches „Vergelt´s Gott“!
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Papstbesuch in Bayern Erzdiözese München und Freising
Heilige Mutter des Herrn, unsere Vorfahren haben in bedrängter Zeit dein Bild hier im Herzen der Stadt München aufgestellt, um dir Stadt und Land anzuvertrauen. Dir wollten sie auf den Wegen des Alltags immer wieder begegnen und von dir das rechte Menschsein lernen; von dir lernen, wie wir Gott finden und wie wir so zueinander kommen können. Sie haben dir Krone und Zepter, die damaligen Symbole der Herrschaft über das Land gegeben, weil sie wussten, dass dann die Macht und die Herrschaft in den rechten Händen sind – in den Händen der Mutter.
Der Heilige Vater entbietet nach der Begrüßung durch Dr. Friedrich Kardinal Wetter ein „ganz herzliches Grüß Gott!“ Im Hintergrund ist das Enghausener Kreuz, das älteste lebensgroße Kruzifix der Welt (um 890), zu sehen. Unter der Mariensäule, die mit so entscheidenden Wendepunkten in seinem Leben verbunden ist, vertraut sich Papst Benedikt XVI. wieder dem Schutz der Muttergottes an.
Papst Benedikt XVI. beim Gebet im Freisinger Dom Mariä Geburt vor dem Schrein des Hl. Korbinian. Hier traf der Heilige Vater die Priester und ständigen Diakone Bayerns. In der alten Bischofsstadt Freising besuchte er das Priesterseminar und empfing am 29. Juni 95 mit seinem Bruder Georg die Priesterweihe. Von 952 bis 954 war er Dozent am Erzbischöflichen Priesterseminar und ab 957 Professor an der damaligen Philosophisch-Theologischen Hochschule.
Papst Benedikt XVI. geht wie in früheren Zeiten, als er noch Erzbischof war, auf die Menschen zu. Kinder mit Blumensträußen begrüßen ihn.
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Papstbesuch in Bayern Diözese Passau
Feierliche Vesper zu Ehren der Mutter Gottes mit Bischof Wilhelm Schraml, Seminaristen, Diakonen, Priestern und Ordensleuten in der Altöttinger Basilika St. Anna. „Beim Herrn sein und als Gesandter auf dem Weg zu den Menschen – das gehört zusammen und bildet zusammen das Wesen des geistlichen Berufs, des Priestertums. Bei ihm sein und gesandt sein – das ist nicht voneinander zu trennen“, sagte der Heilige Vater bei seiner Ansprache.
Zum zweiten Mal in der jüngeren Geschichte besucht ein Papst das berühmte Marienheiligtum. In der Predigt anlässlich der heiligen Messe auf dem Kapellplatz sagte Papst Benedikt XVI: ….“So wollen wir uns von Maria, von der Gnadenmutter von Altötting, von der Mutter aller Glaubenden auf die Stunde Jesu zuführen lassen. Bitten wir ihn, dass er uns schenkt, ihn immer mehr zu erkennen und zu verstehen. ….Maria und Jesus gehören zusammen. Mit ihr wollen wir im Gespräch mit dem Herrn bleiben und so ihn besser empfangen lernen. Heilige Mutter Gottes, bitte für uns, wie du in Kana für die Brautleute gebeten hast. Führe uns zu Jesus – immer von neuem. Amen.“ Neben dem Altar stand die Schwarze Madonna von Altötting, die für dieses Ereignis vom Administrator der Gnadenkapelle, Domkapitular Prälat Alois Furtner, aus der Kapelle heraus getragen wurde.
Gemeinsam mit seinem Bruder Prälat Georg Ratzinger in der Pfarrkirche St. Oswald in Marktl am Inn. Mit dem neuen österlichen Taufwasser der gerade gefeierten Auferstehungsmesse aus diesem Taufbecken wurde Joseph Ratzinger an seinem Geburtstag, am Karsamstag, den 6.04.927 getauft.
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Papstbesuch in Bayern Diözese Regensburg
Segen für die Kleinen. Ihnen galt Papst Benedikts besondere Liebe und Herzlichkeit.
Papst Benedikt XVI. begrüßt die begeisterte Menge. Frühmorgens schon strömten mehr als 250.000 Pilger auf das Islinger Feld bei Regensburg. Bei der Begrüßung des Heiligen Vaters zur Eucharistiefeier sagte der Regensburger Bischof Professor Dr. Gerhard Ludwig Müller: „Heiliger Vater! Im Namen der hier versammelten Pilger aus nah und fern und aller Gläubigen, die über die Medien in dieser Stunde der Gnade mit uns verbunden sind, grüße ich heute am Fest Mariä Namen – dem Namenstag Ihrer verehrten Mutter und Schwester – in Ihrer Person den ‚Nachfolger Petri, den Stellvertreter Christi, das sichtbare Haupt der ganzen Kirche’. Ihnen hat Christus aufgetragen, zusammen mit den Nachfolgern der Apostel im Bischofsamt, als Hirten die Menschen zu leiten, sie zu lehren und zu heiligen.“
Stilles Gedenken mit Bruder Georg am Grab von Eltern und Schwester im Friedhof von RegensburgZiegetsdorf.
Der Heilige Vater begrüßte hohe Vertreter der Orthodoxen Kirche. Bedeutender Gast war auch Johannes Friedrich, Landesbischof der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Bei der Predigt anlässlich der Ökumenischen Vesper im Dom zu Regensburg begrüßte der Heilige Vater alle Teilnehmer mit den Worten: „Liebe Brüder und Schwestern in Christus! Wir sind versammelt, Orthodoxe, Katholiken und evangelische Christen − und jüdische Freunde sind mit uns − , um gemeinsam das Abendlob Gottes zu singen, dessen Herzstück die Psalmen sind, in denen sich Alter und Neuer Bund vereinigen, unser Gebet sich mit dem glaubenden und hoffenden Israel verbindet. Dies ist eine Stunde der Dankbarkeit dafür, dass wir so miteinander die Psalmen beten dürfen und aus der Zuwendung zum Herrn hin zugleich eins werden miteinander.“
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Gedenkmedaille zum Papstbesuch 2006
WER GLAUBT, IST NIE ALLEIN!
Unter diesem, einer Predigt des Heiligen Vaters entnommenen Motto, stand das herausragende Ereignis des Jahres 2006: Der Besuch von Papst Benedikt XVI. in seiner bayerischen Heimat. In welcher Form könnte die LIGA Bank eG hier einen sinnvollen und nachhaltigen Beitrag leisten? Erste Überlegungen zur Beantwortung dieser Frage fanden bereits Mitte Februar 2006 statt. Dabei kristallisierte sich rasch die Idee heraus, zu diesem außergewöhnlichen Anlass eine Gedenkmedaille aufzulegen. Nach ersten Sondierungsgesprächen zeichnete sich zur Realisierung des Vorhabens eine Zusammenarbeit mit der Württembergischen Münzprägeanstalt Dr. Ising GmbH mit Sitz in Heubach (Baden-Württemberg) ab. Nach Gesprächen mit Dr. Friedrich Kardinal Wetter, Bischof Professor Dr. Gerhard Ludwig Müller und Bischof Wilhelm Schraml, den obersten Hirten der vom Papstbesuch berührten (Erz-)Diözesen, durften wir unsere Medaille als „Offizielle Gedenkprägung“ bezeichnen. Durch diese Auszeichnung erschloss sich für unser Haus die Möglichkeit, der Freude über den Besuch des Heiligen Vaters einen bleibenden Ausdruck zu verleihen. Die Medaille, gefertigt in Spiegelglanz und Hochreliefprägung höchster Qualität, wurde in drei Versionen aufgelegt: In Feinsilber mit 40 mm Durchmesser und in Gold mit 2 mm sowie mit 40 mm Durchmesser. Auf der Vorderseite der Medaillen ist der segnende Benedikt VXI. mit päpstlicher Mitra und das Motto „Wer glaubt, ist nie allein“ zu sehen. Auf der Rückseite sind die Hauptstationen des Papstbesuches in Bayern mit der Liebfrauenkirche in München, dem Dom St. Peter in Regensburg und der Altöttinger Gnadenkapelle dargestellt. Anfang Juli 2006 wurde die Medaillenprägung bei Presseterminen in den (Erz-)Diözesen München und Freising, Regensburg sowie Passau durch den Vorstandsvorsitzenden Dir. Walter Alt der Öffentlichkeit vorgestellt. Wenige Tage später startete der Verkauf der Medaillen an allen Standorten der LIGA Bank eG. Mit umfangreichen Maßnahmen wie Prospekten, Plakaten, Anzeigen in verschiedenen Tages- und allen Kirchenzeitungen unseres Geschäftsgebietes sowie über unsere Internetseite wurde kräftig die Werbetrommel gerührt.
Ein weiteres Mal konnte dabei die LIGA Bank eG ihre Vertriebsstärke unter Beweis stellen: Insgesamt rund 8.400 Silbermedaillen und jeweils rund .00 Stück der beiden Goldprägungen fanden das Interesse unserer Kunden und der Medaillenliebhaber aus dem ganzen Bundesgebiet. Dem Wunsch des Heiligen Vaters entsprechend, wird der Erlös aus dem Verkauf der offiziellen Gedenkmedaille zum Papstbesuch in Bayern 2006 in Höhe von 00.000 Euro einem sozialen Projekt der Franziskaner in Nazareth zukommen. In Nazareth, wo die größte katholische Gemeinde im Heiligen Land beheimatet ist, entsteht ein Gemeindezentrum für Seelsorge, soziale Fürsorge, insbesondere für Kinder und Jugendliche, für Bildung und Begegnung mit Menschen anderer Religion.
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Jubiläum „1000 Jahre Bistum Bamberg“
Die Feierlichkeiten zum 000-jährigen Bestehen des Bistums Bamberg haben am Allerheiligentag 2006 mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst begonnen. „Aus der Herkunft soll Zukunft werden“, sagt Erzbischof Professor Dr. Ludwig Schick über das Bistumsjubiläum. Am . November 007 erwirkte Heinrich II., der 04 zum Kaiser gekrönt und 46 heilig gesprochen wurde, auf einer Reichssynode in Frankfurt die Gründung des Bistums Bamberg. Mit einem Jubiläumsjahr soll an dieses bedeutende Ereignis gedacht und 000 Jahre gelebten Glaubens gefeiert werden. Es gehe darum, den Glauben zu stärken, Gemeinschaft zu leben und für die Menschen da zu sein, betonte der Erzbischof. Das Motto des Bistumsjubiläums „Unterm Sternenmantel – 000 Jahre Bistum Bamberg“ weist auf eine der schönsten Kostbarkeiten des Erzbistums Bamberg hin: den Sternenmantel. Dieser wurde dem Bistum Bamberg vom heiligen Kaiser Heinrich geschenkt und sollte das gerade errichtete Bistum schmücken und ihm Wesentliches mit auf den Weg geben. Er ist heute im Diözesanmuseum ausgestellt. Jesus Christus in Herrschergestalt steht im Zentrum des Mantels. Er ist umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten, von einem Alpha und Omega, von Sonne und Mond, von Cherubim und Seraphim. Der Sternenmantel hat das Bistum Bamberg 000 Jahre begleitet. Bamberg war schon immer „Kirche unterm Sternenmantel“ und will es auch in Zukunft bleiben. Der Sternenmantel soll Weisung, Auftrag und Verpflichtung sein. Das Logo zum Motto des Bistumsjubiläums ist ein stilisierter Mantelteil, der die Gesichter der Bistumsgründer Heinrich und Kunigunde zeigt und mit vielen kleinen Sternen übersät ist.
Glaube verbindet
Auf dem neu gefertigten Sternenmantel, den Erzbischof Professor Dr. Ludwig Schick beim Gottesdienst zur Eröffnung des Jubiläums präsentierte, sind 96 Sterne zu sehen. Jeder Stern steht für einen der neuen Seelsorgebereiche und ihre Namen zieren den Saum des Gewandes, das nun ein Jahr durch die Regionen der Erzdiözese wandert. Das Jubiläumsjahr soll auch ein Jahr des Gebetes sein, so der Erzbischof: „Menschen können Kirche nicht machen! Sie ist Gabe und Instrument des Dreifaltigen Gottes. Deshalb bitten wir im Jahr 2006/2007 besonders, dass Gott uns unter seinen ‚Sternenmantel’ nimmt, unser Erzbistum segnet, behütet, leitet und ihm eine gute Zukunft schenkt. Und wir vertrauen uns der Gottesmutter Maria, der Schutzmantelmadonna an, dass sie uns auch zukünftig beisteht.“
Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Jubiläum und wünschen, dass Gott das Erzbistum Bamberg unter seinen „Sternenmantel“ nimmt, es segnet, behütet, leitet und ihm eine gute Zukunft schenkt.
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In Gedenken
In stiller und aufrichtiger Dankbarkeit gedenken wir aller unserer verstorbenen Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter.
Herr, nimm die Heimgegangenen auf in deinen Frieden, lass sie wohnen im Licht deiner Herrlichkeit.
Schmetterlingsreliquiar Diözesanmuseum Regensburg
Schon im Altertum und in der Zeit der frühen Christen war der Schmetterling Sinnbild der Verwandlung vom Tod zum Leben. Christus, der die Erfahrung der Dunkelheit gemacht hat bis hin zum gewaltsamen Tod am Kreuz, durchbricht die Grenzen des Todes und wird von Gott zu neuem Leben erweckt.
Inhaltsverzeichnis
Aus unserem Leitbild Zum Einstieg Papstbesuch in Bayern Gedenkmedaille zum Papstbesuch 2006 Jubiläum „000 Jahre Bistum Bamberg“ In Gedenken Vorwort Die Heiligen Ulrich, Afra und Simpert Unser neuer Bischof Unsere Mitarbeiter Vertreterversammlung Segnung unserer Filiale Freiburg 90 Jahre LIGA Bank eG Bericht des Vorstands Geschäftsentwicklung
Bilanzsumme Kundengelder Forderungen an Kunden
4 8 9 4 6 7 8 2 22 2 25
Wertpapiergeschäft Risikobericht Privatkundengeschäft Jahresabschluss 2006
Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsverlauf Vermögens- und Finanzlage Vorschlag zur Gewinnverwendung Personal
28 29 0
Begegnung mit unseren Kunden
Finanzforum für Diözesen 4. Regensburger Ordenstreffen Ökonomentreffen in Würzburg und München Ausstellungseröffnung mit Missio in München LIGA Bank eG auf der „ConSozial 2006“
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Bericht des Aufsichtsrats Schlussbemerkung und Dank Organe und Führungskräfte Anschriften Impressum
47 49 5 54 55
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Vo r w o r t
Immer wieder kreierte das wirtschaftliche Umfeld Szenarien, deren Bewältigung besondere Strategien erforderte. Internationalisierung, Globalisierung, stark gestiegene Kommunikations- und Innovationsgeschwindigkeit sind die wichtigsten Schlagworte, die diesen Prozess kennzeichnen. Besonders in den letzten Jahren, als sich die schwierige Lage auf dem Bankenmarkt immer mehr zuspitzte und der Wettbewerbsdruck enorm zunahm, stellte sich die Frage nach einer geeigneten Strategie. Es galt den „goldenen Weg“ zwischen den Polen Internationalisierung auf der einen Seite und Bodenständigkeit und Traditionsbewusstsein auf der anderen Seite zu finden. Jedes der beiden Extreme als jeweils alleinige Geschäftsorientierung wäre kaum der richtige Weg zu nachhaltigem Erfolg gewesen. So hat sich die LIGA Bank eG einerseits für technische und produktbezogene Innovationen geöffnet und diese Linie konsequent verfolgt, sozusagen die positiven Seiten der Internationalisierung und Technisierung für sich und ihre Ziele genutzt. Andererseits blieben das Mitglied und der Kunde stets im Zentrum der strategischen Überlegungen. Hier folgte die LIGA Bank eG ihren traditionellen Grundsätzen und den von ihr vertretenen Werten. Der historische Auftrag, „Dienstleister für die Kirche“ zu sein, wurde nicht aus den Augen verloren, die spezielle Ausrichtung als Standesbank betont und ihr Profil darauf gestärkt. Wie vorher schon erwähnt, steht der Kunde bei der LIGA Bank eG schon immer im Mittelpunkt und kann stets über ein personenbezogenes und breites Serviceangebot verfügen. Dieser traditionell erfolgreich praktizierte Grundsatz wurde beibehalten und im Unternehmensleitbild ausdrücklich verankert. Der Grundsatz „Wir schätzen unsere Kunden, sie sind bei uns in guten Händen“ bringt den hohen Stellenwert, den der Kunde in der LIGA Bank eG einnimmt, deutlich zum Ausdruck. Von Mark Twain stammt das bekannte Zitat über das Kreditgewerbe: „Eine Bank leiht dir nur Geld, wenn du beweisen kannst, dass du es nicht brauchst“. Diese Erfahrung führte vielleicht auch dazu, dass der Mittelstand sich in seinen Genossenschaften ein eigenes, unab-
hängiges Finanzierungs-, Waren- und Dienstleistungsinstrumentarium schuf, das seinen Interessen und Zielsetzungen entsprach. So war die Gründung von Genossenschaften die Innovation des 9. und 20. Jahrhunderts und die Genossenschaftsidee der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung hat bis heute nichts an ihrer Faszination verloren. Vor 90 Jahren wurde – getragen von der christlichen Verantwortung füreinander – von 4 katholischen Geistlichen aus sechs bayerischen Diözesen auch der „Verband katholischer Ökonomiepfarrer Bayerns eGmbH“, die heutige LIGA Bank eG, ins Leben gerufen. Wie im ersten Statut festgelegt, sollte Gegenstand des Unternehmens sein, „tunlichst den Selbstbetrieb der Pfarrökonomien zu ermöglichen und den betreffenden Pfründe-Inhabern nach der rechtlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Seite hin beizustehen.“ Genauso wie im Gründungsjahr 97 will die LIGA Bank eG die Standesbank für den katholischen Klerus, der Partner für die Diözesen, die Pfarrgemeinden, die Ordensgemeinschaften, die Caritas, alle kirchlichen Einrichtungen und für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst sein und auch in Zukunft bleiben. Der damalige Gedanke der Solidarität lebt ungebrochen weiter und bestimmt auch heute das tägliche Handeln. Der Zusatz zum Firmenlogo LIGA Bank eG „Dienstleister für die Kirche − seit 97 − “ bringt diese Grundhaltung deutlich zum Ausdruck und umschreibt ein umfassendes Handeln, das ein über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinausgehendes Engagement signalisiert. Es bringt die Verantwortung für soziale und gesellschaftliche Probleme und Ziele zum Ausdruck, an die sich die LIGA Bank eG gebunden fühlt. So wird der Förderauftrag nicht nur im Sinne des Genossenschaftsgesetzes erfüllt, sondern ganz besonders im Dienst an der Kirche.
Regensburg, im April 2007 Der Vorstand
D i e H e i l i g e n U l r i c h, A f r a u n d S i m p e r t
Patrone des Bistums Augsburg Der nahezu eineinhalb Jahrtausende alte Hinweis, den der römische Dichter Venantius Fortunatus in seiner zwischen 565 und 575 n. Chr. verfassten Vita des heiligen Martin von Tours auf die kultische Bedeutung der Grabstätte der Märtyrerin Afra gibt, legt einen im Bereich des heutigen Bayern außergewöhnlich frühen Beginn christlicher Heiligenverehrung im spätrömischen Augsburg nahe. Im weiteren Verlauf dieser aufs Ganze gesehen kontinuierlichen Verehrungsgeschichte erlangten auch die Augsburger Bischöfe Simpert und Ulrich – beide durch Handlungen und Visionen eng mit Afra und untereinander verbunden – durch ihr heiligmäßiges Leben und Wirken höchste Bedeutung. Sie wurden als Fürsprecher und Helfer in der Not angerufen, sodass sie zusammen mit Afra zur Trias der Augsburger Bistumspatrone aufstiegen. Der älteren Leidensgeschichte der heiligen Afra (Festtag am 7. August) aus der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts nach hat man die Heilige, nachdem sie sich standhaft weigerte, den römischen Göttern zu opfern und sich als Christin bekannte, verurteilt und lebendig verbrannt – ein Geschehen, das traditionell mit den Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian um 04 in Verbindung gebracht wurde. Die ältere Passio erfuhr bald legendenhafte Erweiterungen, sodass eine zweite, die spätestens um 800 entstand, auch die dem Martyrium vorhergehende Bekehrung der Heiligen berichtet, die in Augsburg als Venusdienerin, also Dirne tätig gewesen sei. Der spanische Bischof Narcissus bekehrte Afra, ihre Mutter sowie die Gefährtinnen Digna, Eunomia und Eutropia. Nach Afras Martyrium wurde ihr Leichnam außerhalb der römischen Stadt, im Bereich eines südlich an der Via Claudia gelegenen, archäologisch belegten Gräberfeldes bestattet, wo heute die Basilika St. Ulrich und Afra steht. Ihre mutmaßlichen Gebeine ruhen nun in einem römischen Sarkophag in der 962 erbauten Krypta der Kirche – unter dem ihr geweihten nördlichen Seitenaltar und in nächster Nähe zur Grablege des heiligen Ulrich.
Hl. Afra, Detail aus einem Ölgemälde Thoman Burgkmair (444−52), Altarflügel mit den Augsburger Bistumspatronen Ulrich, Afra und Simpert um 490
Hl. Ulrich, Detail aus einem Ölgemälde Thoman Burgkmair (444−52), Altarflügel mit den Augsburger Bistumspatronen Ulrich, Afra und Simpert um 490
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D i e H e i l i g e n U l r i c h, A f r a u n d S i m p e r t
Der heilige Ulrich (890-97) ist seiner bis heute sehr lebendigen Verehrung nach – sie zeigt sich jedes Jahr in den Tagen um den Festtag des Heiligen am 4. Juli, der viel besuchten „Ulrichswoche“ in der Basilika St. Ulrich und Afra – der erste, die beiden anderen überragende Patron des Bistums Augsburg. Seine große reichspolitische Rolle, die ihn als Verteidiger der Stadt Augsburg gegen die Ungarn auch zu einem Retter des christlichen Abendlandes machte, hat dazu beigetragen, seinen Ruhm weit über die Grenzen der Diözese hinauszutragen. Wichtiger an dem beispielhaften Charakter dieses Heiligen war jedoch seine Frömmigkeit, die die frühe Heiligsprechung im Jahre 99 begründete und aus der heraus auch sein heilsames Wirken als Bischof über ein halbes Jahrhundert erwuchs. Aus engster Verbundenheit mit der heiligen Afra, die ihm in Visionen erschien und deren von den Ungarn bei der Belagerung Augsburgs 955 zerstörte, von Bischof Simpert erbaute Kirche er wieder errichtete, ließ er sich dort in unmittelbarer Nachbarschaft zur frühen Blutzeugin der Augsburger Kirche bestatten. Bei einer ersten Erhebung seines Leichnams im Jahr 8, an der auch Kaiser Friedrich I. Barbarossa teilnahm, wurden seine liturgische Gewandung und Grabbeigaben entnommen. Sie werden als Reliquien den Gläubigen durch die Jahrhunderte bis heute (in einer neu eingerichteten „Heiltumskammer“) gezeigt. Das materielle Zeugnis der aus göttlicher Gnade erwachsenen, ruhm- und segensreichen Mitwirkung bei der Abwehr der heidnischen Ungarn stellt das „Ulrichskreuz“ dar. Es handelt sich dabei um einen Kreuzpartikel, der dem Bischof der Legende nach während der Schlacht auf dem Lechfeld 955 von einem Engel des Himmels herabgereicht worden sein soll.
Der dritte Bistumspatron steht historisch zwischen den beiden anderen. Der heilige Simpert (Festtag . Oktober), war 778 bis 807 Bischof von Augsburg. Seine Verehrung als Heiliger wurde dem Konvent des Klosters Ulrich und Afra 450 vom Vatikan erlaubt. Doch schon im 2. und . Jahrhundert berichten Viten, in denen ihm auch verwandtschaftliche Beziehungen zu Karl dem Großen nachgesagt wurden, vom segensreichen Wirken für das Bistum und den Wunderheilungen zu seinen Lebzeiten und an seinem Grab. Er vollendete nicht nur einen Neubau des Domes, sondern baute auch die Grabeskirche der heiligen Afra neu auf, in deren Chor er schließlich bestattet wurde. Nach einer ersten Entdeckung seines Grabes beim Neubau der Kirche 064/7 kam es während der Entstehung des spätgotischen Kirchenbaus 492 zu einer erneuten Umbettung im Beisein von Kaiser Maximilian, nämlich in ein neues Hochgrab mit der ganzfigurigen, heute im Bayerischen Nationalmuseum präsentierten Steinskulptur des Heiligen. Im Jahre 622 wird, den Empfehlungen des Tridentinums entsprechend, die Heiligenverehrung zu fördern, Simpert zum Kloster- und Bistumsheiligen proklamiert und in der Folge wird das 7. Jahrhundert zur Blütezeit der Simpertverehrung. Seine Gebeine sind seit einigen Jahren in einem neuen Schrein unter der Mensa des Altars der Simpertkapelle aufbewahrt.
Hl. Simpert, Detail aus einem Ölgemälde Thoman Burgkmair (444−52), Altarflügel mit den Augsburger Bistumspatronen Ulrich, Afra und Simpert um 490
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Unser neuer Bischof
Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB Die Diözese Eichstätt hat wieder einen neuen Bischof. Die feierliche Bischofsweihe und Amtseinführung von Dr. Gregor Maria Hanke erfolgte am 2. Dezember 2006, dem Samstag vor dem ersten Advent, im Dom zu Eichstätt. Damit hat mit Beginn des neuen Kirchenjahres der neue Bischof sein Amt angetreten. Bischof Dr. Gregor Maria Hanke ist der 8. Nachfolger des heiligen Willibald. Zu Beginn der festlichen Eucharistiefeier verlas Domdekan Klaus Schimmöller das Ernennungsdekret des Heiligen Vaters. Darin bekundet Papst Benedikt XVI., dass er bemüht sei, „mit Sorgfalt und Eifer und der Hilfe Gottes dem Wohl aller Teilkirchen gerecht zu werden“. Er glaube, dass das für die „alte und bekannte Diözese Eichstätt“ am besten geschehe, „wenn Wir dich, geliebter Sohn, der du mit hervorragenden Gaben des Geistes und des Herzens ausgezeichnet und in seelsorglichen Aufgaben reichlich erfahren bist, zu ihrem Leiter bestellen“, heißt es in dem Schreiben des Heiligen Vaters zur Ernennung von Bischof Dr. Gregor Maria Hanke. Die eigentliche Weihe erfolgte nach dem Wortgottesdienst durch Handauflegung und Gebet. Nach dem Hauptkonsekrator Erzbischof Professor Dr. Ludwig Schick und den beiden Mitkonsekratoren – dem Vorgänger des neuen Bischofs und jetzigen Augsburger Bischof Dr. Walter Mixa sowie Bischof Gabriel Akwasi Abiabo Mante aus der mit der Abtei Plankstetten partnerschaftlich verbundenen Diözese Jasikan in Ghana – legten ihm im Eichstätter Dom fast dreißig Kardinäle und Bischöfe die Hände auf. Weit mehr als tausend Gäste nahmen im überfüllten Dom an dieser Feier teil.
Das Rationale wird als Schulterschmuck über dem Messgewand getragen. Es besteht aus zwei, auf Brust und Rücken getragenen, U-förmigen Elementen, die an der Schulter durch zwei kreisförmige Textilstücke zusammengehalten werden. Die Stickereien verweisen auf die geistlichen und weltlichen Tugenden: fides, spes, caritas, prudentia, iustitia, fortitudo, temperantia, veritas, disciplina (Glaube, Hoffnung, Liebe, Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung, Wahrheit, Ordnung).
Nach der Salbung mit Chrisam und der Übergabe des Evangelienbuches reichte Erzbischof Professor Dr. Ludwig Schick dem neuen Bischof den „Willibaldsstab“. Bischof Dr. Walter Mixa legte anschließend dem Neugeweihten das Rationale um. Das Rationale als bischöfliches Würdezeichen ist eine Besonderheit: Im ausgehenden Mittelalter ist es in 5 Diözesen nachweisbar, heute tragen es nur noch die Erzbischöfe von Krakau und Paderborn sowie die Bischöfe von Toul-Nancy und Eichstätt. In Eichstätt ist das Rationale seit Bischof Udalrich (075-099) bezeugt. Er freue sich auf die Weggemeinschaft mit den Gläubigen im Bistum Eichstätt und wolle ihnen als Hirte beistehen, betonte Bischof Dr. Gregor Maria Hanke in seinen Dankesworten: „Wir, sie zusammen mit mir, bilden nunmehr die Pilgergemeinde der Kirche von Eichstätt“. Dem Bischof sei in dieser Gemeinschaft der Dienst übertragen, die Gläubigen zu stärken und zu ermutigen, um die Kraft der Liebe Gottes in die Welt zu tragen. Er sei bereits im Voraus reich beschenkt worden, sagte der neue Bischof: „Seit Bekanntwerden meiner Ernennung zum Bischof von Eichstätt wurde mir von Ihnen, den Priestern und Gläubigen des Bistums, tiefe Zuneigung und große Freude entgegengebracht. Das große Wohlwollen bewegt mich tief. Manchmal ängstigt mich diese Hochstimmung sogar, denn ich weiß um meine Grenzen“. Der gemeinsam begangene Festtag solle alle ermuntern und erneut befähigen, gemeinsam auf die Liebe Gottes zu lauschen, „die uns Kraft gibt den Frieden zu bringen, zu heilen und der Zukunft zu trauen, weil sie Gottes Zukunft ist“. Auf den Wahlspruch und die Herkunft des neuen Bischofs von Eichstätt bezieht sich das Wappen, das er sich für seine neue Aufgabe gestalten ließ. Der Wahlspruch des 82. Bischofs von Eichstätt ist dem ersten Johannesbrief entnommen und lautet: „Fides nostra victoria“ – Unser Glaube ist unser Sieg. Nach dem Ende der Feierlichkeiten im Dom mit großem Auszug zum Bischofshaus waren alle Gläubigen zu einem Fest der Begegnung auf dem Residenzplatz mit dem neuen Bischof durch die Diözese eingeladen.
„Wir begrüßen den neuen Bischof in unserem Geschäftsbereich“
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U n s e r e M i t a r b e i te r
Die gewachsene und auf Vertrauen basierende Geschäftsbeziehung zu unseren Kunden war auch im vergangenen Geschäftsjahr die Basis der Beratung und Betreuung und damit letztendlich für unseren Geschäftserfolg. Diese auf langfristige Zusammenarbeit angelegte Ausrichtung der LIGA Bank eG wird bereits unseren Auszubildenden vermittelt und zieht sich durch die Aus- und Weiterbildung, über die Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander bis hin zur Führungsebene und mündet schließlich im Beratungsgespräch. Ausgehend von dieser Basis gehen wir gerne auf Kunden zu und freuen uns über jede Geschäftsbeziehung. Voraussetzung dafür ist die Wertschätzung unserer besonderen Kunden und die Kenntnisse ihrer spezifischen Bedürfnisse. Dies ist uns immer Ziel und Anliegen. Die wachsenden Herausforderungen des Marktes und ein sich unablässig wandelndes Arbeitsumfeld erfordern eine ständige Anpassung der Aus- und Weiterbildung. Neben der Zusammenarbeit mit der Akademie Bayerischer Genossenschaften in diesem Bereich wurde gleichzeitig die innerbetriebliche Weiterbildung ausgebaut. Bei der aktiven Begleitung der Umsetzung des Privatkundenkonzepts, mit dem Schwerpunkt einer ganzheitlichen Beratung, wurden unsere Beraterinnen und Berater intensiv begleitet und geschult. In bewährter Weise haben uns dabei externe Dozenten unterstützt. Der Bedeutung des Wertpapiergeschäfts entsprechend, wurde eine weitere Qualifizierungsmaßnahme eingeleitet, die im Jahr 2007 in Kooperation mit einem für uns seit vielen Jahren tätigen Fachmann umgesetzt wird. Wir freuen uns auch, dass der Trend unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anhält, private Weiterbildungsmaßnahmen zu besuchen, die von uns gefördert werden.
Die Verbundenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihrer LIGA Bank eG zeigte sich in der Feier mehrerer Betriebsjubiläen. So konnten fünf Kolleginnen und Kollegen ihre 25-jährige Betriebszugehörigkeit begehen. Besonders hervorzuheben ist die 40-jährige Zugehörigkeit von Herrn Johann Tausendpfund aus der Filiale Regensburg. Einen herzlichen Glückwunsch und an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die langjährige Treue. In der Adventszeit fand traditionell wieder das „Pensionistentreffen“ statt. Eine kurze Darstellung der Bankentwicklung durch den Vorstandsvorsitzenden Dir. Walter Alt leitete den Nachmittag ein. Nach der Präsentation der Zahlen und einigen Anmerkungen zu Zukunftsprognosen, wurde das Rahmenprogramm mit besinnlichen Gedanken zur Weihnachtszeit und musikalischer Untermalung abgerundet. Selbstverständlich sorgte Kaffee und Kuchen sowie ein kleiner Imbiss für das leibliche Wohl unserer verdienten ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Wir danken an dieser Stelle unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne deren Engagement und Leistungsbereitschaft der Geschäftserfolg des vergangenen Jahres nicht möglich gewesen wäre. Unser Dank gilt auch den Mitgliedern des Betriebsrates für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.
Engagiert für unsere Kunden: Unsere Mitarbeiter Gäste unseres traditionellen Pensionistentreffens Aloisia Weilner, Agnes Demleitner, Gunda Klemens, Elfriede Wolf
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Ve r t r e te r v e r s a m m l u n g
Die Vertreterversammlung, die dem traditionellen Turnus folgend die Diözese und Stadt Augsburg als Tagungsort erwählt hat, fand wie jedes Jahr am Dienstag nach Pfingsten statt. Über 8 % der Delegierten kamen am 6. Juni 2006 in das Haus St. Ulrich, um die Berichte von Vorstand und Aufsichtsrat entgegenzunehmen und die ihnen laut Gesetz und Satzung zugedachten Entscheidungen zu treffen. Die rege Beteiligung ist ein deutliches Indiz für das große Interesse und die enge Verbundenheit mit der LIGA Bank eG. In seinem Grußwort hieß Bischof Dr. Walter Mixa die Delegierten der LIGA und des Klerusverbandes in Augsburg herzlich willkommen und ging darauf ein, was unsere wesentliche Aufgabe ist, was wir leben und vorleben sollen. Papst Benedikt XVI. habe dies in Worten von großer theologischer und geist-licher Tiefe in seiner ersten Enzyklika „Deus caritas est“ ausgeführt. Bischof Dr. Walter Mixa betonte, „dass dies ist, was die Kirchenväter meinten, wenn sie von der Vergöttlichung des Menschen sprachen. Diesem Anspruch sollen wir all unser Denken und Handeln unterordnen, daran werden wir gemessen, daran sollen auch wir uns selbst immer wieder messen. Wenn wir unseren Willen immer mehr dem Willen Gottes angleichen, folgen wir seinem Liebesprogramm und erkennen zugleich immer deutlicher auch im Nächsten den von Gott Geliebten und so Gott in ihm.
LIGA und Klerusverband haben sich je nach ihrer Eigenart an dieser Maxime ausgerichtet und geben Zeugnis davon. So sieht sich die LIGA Bank eG als ‚Dienstleister für die Kirche’ seit ihrer Gründung getragen von den Leitgedanken der christlichen Verantwortung und der Solidarität. In vielen profunden Beiträgen zeugt auch das Klerusblatt von dieser Liebesgeschichte zwischen Gott und Mensch und bietet so den Mitbrüdern und darüber hinaus auch anderen Interessenten ein intellektuelles Forum.“ Verbunden mit den besten Segenswünschen sagte Bischof Dr. Walter Mixa in diesem Sinne allen Teilnehmern der Mitgliederversammlung der LIGA und des Klerusverbandes ein herzliches „Vergelt´s Gott.“ Pünktlich eröffnete der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Prälat Herbert Jung, als Versammlungsleiter die Vertreterversammlung für das Geschäftsjahr 2005 und begrüßte alle Anwesenden. Ebenfalls hieß er die Delegierten des Klerusverbandes als Gäste herzlich willkommen. Den Bericht des Vorstands begann der Vorstandsvorsitzende, Dir. Walter Alt, der auch im Namen seiner Vorstandskollegen alle Anwesenden in Augsburg herzlich willkommen hieß. Er betonte: „Sehr gerne sind wir heute Gast in der Diözese Augsburg und in dieser Stadt“ und ging dann auf die Bedeutung des Standortes Augsburg für die LIGA Bank eG und die sehr positive Entwicklung seit 97 ein. Der Erfolg der Filiale Augsburg füge sich ein in die insgesamt gute Entwicklung der Gesamtbank im Jahr 2005.
Msgr. Josef Hosp im Gespräch mit Delegierten
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Ve r t r e te r v e r s a m m l u n g
Unter Hinweis auf die jeweiligen Abschnitte im vorliegenden Geschäftsbericht besprach er ausführlich die einzelnen Positionen der Jahresbilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung. Einen eigenen Abschnitt widmete er der größten und wichtigsten Position unserer Bilanz, den Kundeneinlagen. Er stellte dabei fest, dass es uns von Jahr zu Jahr gelingt, höhere Zuwachsraten in diesem Bereich zu erzielen als unsere Mitbewerber, obwohl wir uns in einem eingegrenzten Kundenkreis bewegen, der gleichzeitig kein Wachstumsmarkt ist. Er betonte, dass wir nach wie vor eine große Solidarität und ein „Aufeinander-Zugehen“ spüren. Immer wieder wird uns von unseren Kunden bestätigt, wie groß das Vertrauen zur LIGA Bank eG ist. Dabei wird vor allem auf den hohen Stellenwert unserer stabilen und verlässlichen Geschäftspolitik, die Risiken weitgehend vermeidet, verwiesen. Auch die Bonität unserer Eigentümer und die Zusammensetzung des Aufsichtsrats spielen eine zentrale Rolle. Weiter stellte er fest, dass ein wesentlicher Grund für den hohen Zufluss von neuen Kundengeldern sicher auch die durch uns garantierte Mittelverwendung innerhalb des kirchlichen Bereiches ist. So hat das bewährte Motto „Unser Geld für unsere Sache“ nicht ausgedient, sondern der von uns schon immer beschrittene Weg findet damit große Bestätigung. Die Bilanzzahlen, die gute Ertragslage, die ordnungsgemäße Organisation, die gute Risikolage im Kreditbereich und die solide Vermögenslage führten erneut dazu, dass die LIGA Bank eG im Bewertungssystem des Genossenschaftsverbandes Bayern als Bank mit der höchsten Bonität eingestuft wurde. Weiter berichtete er, dass sich die LIGA Bank eG neben dieser hervorragenden Beurteilung erstmals durch die renommierte Ratingagentur „Standard & Poor´s“ bewerten ließ. Auch hier erfolgte die Einstufung als „A-Bank“. Mit diesem unabhängigen Rating wird die hervorragende Finanzkraft und die gute Bonität der LIGA Bank eG hervorgehoben und die Solidität und Transparenz der Geschäftspolitik gewürdigt.
Ausführlich informierte er dann über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr, wie beispielsweise das Anlaufen des bereits im Vorjahr vorgestellten Privatkundenmodells. Weiter berichtete er über die Feier anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Filiale Speyer sowie die im Herbst 2005 begonnenen Umbaumaßnahmen für eine Filiale im Zentrum der Stadt Freiburg. Neben diesen Ereignissen gab es viele Begegnungen mit unseren Kunden. So fanden wie in in den Vorjahren mehrere Ordenstreffen statt, aber auch Treffen mit Vertretern der Diözesen und Caritasverbände. In vielen Diözesen besuchten wir regelmäßig Dekanatskonferenzen. Auf der Fachmesse für den Sozialmarkt in Deutschland, „ConSozial“, waren wir wieder mit einem Stand vertreten. „Wer glaubt, ist nie allein!“ Mit diesen, seinen eigenen Worten durften wir im September 2006 unseren Heiligen Vater in Bayern begrüßen. In diesem Zusammenhang berichtete Dir. Walter Alt über die Unterstützung durch die LIGA Bank eG für den Aufbau eines Informationsportals der drei (Erz-)Diözesen München und Freising, Passau und Regensburg im Internet. Ein besonderer Beitrag der Bank zum Gelingen dieses Ereignisses war jedoch die Ausgabe einer Papstmedaille. Zum Abschluss seines Berichtes stellte Dir. Walter Alt fest, dass das Geschäftsjahr 2005 sehr erfolgreich war. Alle Ziele, die wir uns gestellt hatten, haben wir erreicht und sind damit sehr zufrieden. Weiter betonte er, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Großartiges geleistet haben. An die Adresse aller Teilnehmer gerichtet stellte er dann fest: „Ihre Bank ist gut aufgestellt und für den Wettbewerb hervorragend gerüstet. Ihre Bank ist heute die größte Kirchenbank Deutschlands. Größe allein ist dabei nicht alles, aber doch eine Bestätigung, dass der strategische Weg der Richtige war.“ Dir. Walter Alt zeigte sich davon fest überzeugt, dass sich die LIGA Bank eG als Standesbank des Klerus und gleichzeitig „Dienstleister für die katholische Kirche“ auf dem richtigen Weg befindet.
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Ve r t r e te r v e r s a m m l u n g
Er dankte den Mitgliedervertretern auch im Namen von Dir. Martin Goldmann und Dir. Winfried Lachner ganz herzlich für ihr Engagement für ihre Standeseinrichtung und bat um weitere Unterstützung; denn ihr Einsatz ist auch für alle Mitarbeiter der LIGA Bank eG ein echter Ansporn. Auch in Zukunft werden wir deshalb alles tun, um den Auftrag, den sie uns übertragen haben, freudig fortzuführen. Nach Behandlung der weiteren Tagesordnungspunkte schloss Prälat Herbert Jung den offiziellen Teil der Vertreterversammlung. Das Nachmittagsprogramm sah zunächst eine Besichtigung der Stadtpfarrkirche Heiligstes Herz Jesu in Augsburg-Pfersee vor. Die Teilnehmer wurden durch den sehr engagierten Kirchenpfleger Bernd Kastl und unseren Delegierten Msgr. Franz Götz, dem Pfarrer der Pfarrei Herz Jesu, nicht nur über die Baugeschichte der sehr eindrucksvollen Jugendstilkirche aus der Zeit um 90, sondern anhand des dargestellten Bildprogramms mit dem thronenden Christus in der Apsis auch über die theologische Symbolik informiert. Anschließend ging es zur ehemaligen Karmeliterklosterkirche und heutigen evangelischen Pfarrkirche St. Anna. Pfarrer Wolfgang Wunderer bezeichnete diese traditionsreiche Kirche als bedeutenden Ort des Luthertums und für die Ökumene, da hier Luther im Jahre 58 wohnte und im Oktober 999 von führenden Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ unterzeichnet wurde. Nach einem kurzen Fußmarsch ging es in den „Goldenen Saal“ des Rathauses. Die Besucher wurden dort vom Augsburger Blechbläser Quintett „BRASS PUR“ empfangen. Begeistert führte uns der ehemalige dritte Bürgermeister, Theo Gantenheimer, durch das, wie er es nannte, „Wahrzeichen Augsburgs“. Nach dem gemeinsamen Abendessen im Haus St. Ulrich waren die Teilnehmer zu einer feierlichen Vesper in die Basilika St. Ulrich und Afra unter der Leitung unseres Augsburger Aufsichtsratsmitglieds Msgr. Josef Hosp eingeladen. Kirchenmusikdirektor Josef Hauber an der Orgel und Dr. Klaus Donaubauer, Finanzdirektor der Diözese Augsburg und Mitglied unseres Aufsichtsrats, als Tenor sorgten für die feierliche musikalische Gestaltung. Unser Delegierter, Pfarrer Florian Geis, ging in seiner meditativen Betrachtung auf die Bedeutung
der drei Barock-Altäre mit den dargestellten Festen Weihnachten, Ostern und Pfingsten ein. Nach der Vesper ging es wieder zurück in das Haus St. Ulrich, wo in geselligem Erfahrungsaustausch der Tag ausklang. Erneut war so erfahrbar, was unsere Standeseinrichtungen kennzeichnet und die Grundlage ihres Erfolges ist. Das mitbrüderliche Zusammenstehen und das Engagement im gemeinsamen Dienst an und für die Kirche. Der folgende Mittwoch, der Tag der Delegiertenversammlung des Klerusverbandes, begann mit einem festlichen Gottesdienst ebenfalls in der Basilika St. Ulrich und Afra. Zusammen mit Prälat Herbert Jung, Prälat Johann Strunz, Msgr. Franz Götz, Prälat Simon Eding, Msgr. Josef Hosp und Diakon Alfred Festl wurde er, in Vertretung von Bischof Dr. Walter Mixa, von Domkapitular Prälat Dr. Bertram Meier zelebriert. In seiner Predigt anlässlich des gemeinsamen Gottesdienstes für die Delegierten der LIGA und des Klerusverbandes nannte er als Wesensmerkmal des Pfingstfestes: „Pfingsten ist ein Fest von Gottes ungeahnten Möglichkeiten. Aber wir haben den Heiligen Geist in die Flasche gesperrt. Deshalb reden viele nur noch von den Rechten − als Frau, als Laie, als mündiger Christ, auch als Kleriker und Kirchenbeamter − und vergessen darüber die Pflichten, für die es Begeisterung braucht. Der Heilige Geist wird uns zeigen, worauf es wirklich ankommt. Er ist immer noch mitten unter uns. Doch wir haben ihn zu einem Flaschengeist gemacht. Herr, schenk uns einen Korkenzieher, um die Flasche zu öffnen.“ Für den anschließenden Festvortrag konnte diesmal als Gastreferent der Arzt, Theologe und Schriftsteller Dr. Manfred Lütz gewonnen werden, der zu dem Thema „Lebenslust – Risiken und Nebenwirkungen der Gesundheit“ sprach. In seinem vom rheinischen Humor geprägten Vortrag ging es um die „Vergöttlichung“ der Gesundheit, die heute vielfach die Stelle der Religion und des Glaubens eingenommen habe. Mit langem Applaus dankten die Delegierten Dr. Manfred Lütz für diesen geistvollen und brillanten Vortrag.
Msgr. Franz Götz bei der Erklärung „seiner“ Jugendstilkirche
Domkapitular Prälat Dr. Bertram Meier beim festlichen Gottesdienst in der Basilika St. Ulrich und Afra
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S e g n u n g u n s e r e r F i l i a l e Fr e i b u r g
Die LIGA Bank eG ist bereits seit 200 in der Erzdiözese Freiburg aktiv. Ein erster Meilenstein konnte im Dezember 2002 mit der Eröffnung einer Repräsentanz im Hause des Deutschen Caritasverbandes gesetzt werden. Der Erfolg der letzten Jahre ist auf die besondere Kompetenz in der Beratung sowie die partnerschaftliche Beziehung zu unseren Kunden in der gesamten Erzdiözese Freiburg zurückzuführen. Die Treue und Solidarität der Kunden zu ihrer LIGA Bank eG betonen das beiderseitige Interesse an einer langfristigen Geschäftsverbindung. Die hohe Akzeptanz bei institutionellen Kunden und Privatkunden der Erzdiözese erforderte ein neues Domizil, das glücklicherweise in der Herrenstraße 4 – im Herzen Freiburgs direkt gegenüber dem Erzbischöflichen Ordinariat – gefunden wurde.
Nach dem erfolgreichen Umbau des denkmalgeschützten Objekts aus dem Jahre 7 bieten wir nun unseren Kunden ansprechende Räumlichkeiten für ihre Bank- und Finanzgeschäfte. Um den äußeren Rahmen mit „Geist und Leben“ zu füllen, erfolgte die Segnung der neuen Filiale am 0. Mai 2006 durch den Generalvikar der Erzdiözese Freiburg, Prälat Dr. Fridolin Keck. Zu dieser Feierstunde durfte der Aufsichtsratsvorsitzende der LIGA Bank eG, Prälat Herbert Jung, neben dem Vorstandsvorsitzenden, Dir. Walter Alt, den ersten Leiter des Geschäftsgebietes Freiburg, Wolfgang Zettler, sowie zahlreiche Gäste besonders aus dem kirchlichen Bereich begrüßen. Mit den neuen repräsentativen Räumlichkeiten hofft die LIGA Bank eG, die Voraussetzungen für die weitere positive Entwicklung in der Erzdiözese Freiburg geschaffen zu haben. Somit ist die für alle Geldgeschäfte unumgängliche persönliche und vertrauensvolle Atmosphäre gegeben und dadurch der Grundstein für eine gegenseitige Zusammenarbeit und Begegnung gelegt, auf die die LIGA Bank eG ein besonderes Augenmerk richtet. Mit der Präsenz im Südwesten Deutschlands bietet die LIGA Bank eG nun flächendeckend ihre Dienstleistungen als leistungsstarker Finanzpartner der Kirche im gesamten süddeutschen Raum an.
Domizil unserer Filiale Freiburg
Prälat Dr. Fridolin Keck, Generalvikar der Erzdiözese Freiburg und Prälat Herbert Jung, Aufsichtsratsvorsitzender, bei der Segnung der Räume
Dipl. Kfm. Wolfgang Zettler, erster Leiter Geschäftsgebiet Freiburg − Prälat Dr. Fridolin Keck Generalvikar der Erzdiözese Freiburg − Prälat Herbert Jung, Aufsichtsratsvorsitzender − Dir. Walter Alt, Vorstandsvorsitzender
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90 Jahre LIGA Bank
Die LIGA Bank eG feiert im Jahr 2007 ihr 90jähriges Geschäftsjubiläum. 90 Jahre sind im Rahmen einer über 2000-jährigen Geschichte christlicher Zeitrechnung eine verhältnismäßig kleine Zeitspanne, und doch hat sich in diesem Zeitabschnitt viel bewegt, im politischen, wirtschaftlichen und kirchlichen Bereich. Die Gründung am 5. Februar 97 fiel in ein schicksalhaftes Jahr. Am 5. März hatte Zar Nikolaus II. von Russland abgedankt und ließ somit der Revolution freien Lauf. Von Westen her schaltete sich Amerika durch die Kriegserklärung in die Geschicke Europas ein. Vor 90 Jahren erschien die Mutter Gottes den Kindern von Fatima und gab ihnen Offenbarungen über das Schicksal Russlands und der Welt, über Kriege und Verfolgungen der Kirche, schließlich auch von einem Papst, der dieses Russland dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen wird. Dieser spätere Papst Pius XII., Msgr. Pacelli, empfing im Jahre 97 als apostolischer Nuntius in Bayern die Bischofsweihe. Als Nuntius Pacelli im Marienmonat Mai 97 nach Bayern kam, wurde hier erstmals das Fest der Patrona Bavariae begangen, denn in eben diesem Jahr hatte Papst Benedikt XV. die Mutter Gottes zur Patrona Bavariae erklärt.
In die Reihe dieser großen Ereignisse fügt sich der 90. Jahrestag der Gründung der „LIGA Bank“ „bescheiden“ ein. Wir nehmen ihn jedoch zum Anlass, den Gründern zu danken. Unser Dank gilt vor allem den 4 katholischen Geistlichen aus sechs bayerischen Diözesen, die sich am 5. Februar 97 im Regensburger „Bischofshof“ zusammengefunden haben, um den „Verband katholischer Ökonomiepfarrer Bayerns eGmbH“ ins Leben zu rufen. Besonderer Dank gilt aber vor allem dem Initiator und langjährigen Vorstands- und dann Aufsichtsratsvorsitzenden bis zu seinem Tod († 946), dem „Ökonomiepfarrer“ von Arrach, Dr. Anton Götz, nachmaliger Stadtpfarrer und Prälat in Vilsbiburg. Großer Dank gilt aber auch denen, die in schweren Zeiten und schwierigen Situationen dieses Werk durchgetragen haben. Genauso wie im Gründungsjahr will die LIGA Bank eG – getragen von der christlichen Verantwortung füreinander – die Standesbank für den katholischen Klerus, der Partner für die Diözesen, die Pfarrgemeinden, die Ordensgemeinschaften, die Caritas, alle kirchlichen Einrichtungen und für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst sein und auch in Zukunft bleiben. Unser Dank gilt selbstverständlich auch den Mitgliedern und Kunden, die durch Treue und Verbundenheit zu „ihrer“ LIGA Bank eG die großartige Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte möglich gemacht haben, so dass sie zu dem wurde, was sie ist: Die größte Kirchenbank Deutschlands! Möge diese Solidarität unter unseren Mitgliedern und Kunden erhalten bleiben, dann geht die LIGA Bank eG mit Gottes Hilfe in eine gute Zukunft, und sie wird ihren Dienst weiterhin so erfüllen können wie sie soll, zum Segen für die Kirche und ihre Einrichtungen!
Prälat Dr. Anton Götz Initiator und Mitbegründer der „LIGA Bank“ am 5. Februar 97
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B e r i c h t d e s Vo r s t a n d s
Wirtschaftliche Entwicklung
Weltkonjunktur Die Weltwirtschaft expandierte 2006 trotz einer Konjunkturabschwächung in den USA erneut überdurchschnittlich. In Japan kehrten nach einem kräftigen Aufschwung in 2005 ab Mitte 2006 wieder Deflationsängste zurück. Asien, allen voran China, ließ sich trotz der Bremsmanöver der Administration wenig beirren und wuchs mit über 10,0 % ähnlich stark wie im Vorjahr. Die USA erlebten bereits im Frühjahr 2006 eine spürbare Abschwächung der Konjunktur. Mit der sinkenden Zahl von Baugenehmigungen und stagnierenden Hauspreisen war im Sommer plötzlich sogar von Rezession die Rede. Schätzungen zufolge könnte die Immobilienflaute bis zu einem Prozentpunkt Wachstum gekostet haben. Nachdem 2005 die amerikanische Notenbank (Fed) unter Leitung des dienstältesten Präsidenten Alan Greenspan den Straffungskurs bei den Leitzinsen anführte, machte sein Nachfolger Ben Bernanke ab dem Sommer eine Pause. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte derweil von 2,0 % auf ,5 %. Die japanische Zentralbank hatte nach einem kräftigen Start nach sechs Jahren erstmals die Zinsen wieder angehoben. Nach Meinung vieler Ökonomen war dies zu früh und so verlor die japanische Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf deutlich an Schwung. Auch der private Konsum zeigte zuletzt wieder eine Schwächetendenz. China und einige andere Schwellenländer dagegen setzten ihren Wachstumskurs unbeeindruckt fort. So sind die Devisenreserven Chinas erstmals auf Grund der Handelsbilanzüberschüsse auf über .000 Mrd. US-Dollar angestiegen. Unsicherheitsfaktor für Industrie- wie Schwellenländer bleibt der Ölpreis. Aus Angst vor Hurrikans stieg der Preis für Rohöl auf über 78 Dollar. Kräftige Korrekturen im Herbst haben den Preis auf unter 60 Dollar zum Jahresende einpendeln lassen.
Konjunktur in Europa/Deutschland Deutschland wird zum Wachstumsmotor für Europa. Mit dem „Sommertraum Fussballweltmeisterschaft“ begann der Wiederaufstieg und ein neues Selbstbewusstsein Deutschlands. Euroland wuchs mit deutlich über 3,0 % nicht nur schneller als die USA, auch die Dynamik überraschte die meisten Ökonomen. Deutschland wurde erneut Exportweltmeister und auch der Konsum sprang spürbar an. Selten lagen die Prognosen der Wirtschaftsexperten und die Wahrheit so weit auseinander wie in 2006 bei der deutschen Konjunktur. Wachstumsprognosen von einem Prozent zu Jahresbeginn wurden mit dem Verlauf der Fussball-WM trotz ausgebliebenem Titelgewinns laufend erhöht. Denn der „Weltmeister der Herzen“ wurde erneut Exportweltmeister dank hervorragend laufender Weltkonjunktur. Auch auf dem Arbeitsmarkt scheint europaweit die Wende erreicht zu sein. Gerade die oft gescholtenen Länder wie Spanien, Frankreich und Deutschland verringerten die Arbeitslosigkeit 2006 deutlich. Erhebliche Unterschiede gibt es jedoch in den Niveaus. Während sie in Irland und Niederlande bei ca. 4,0 % liegt, ist die Arbeitslosigkeit in Frankreich und Deutschland immer noch doppelt so hoch. Dennoch können wir hoffen, denn die Firmen, und hier vor allem der Mittelstand, investieren wieder kräftig. Der ifo-Geschäftsklimaindex beendete das Jahr 2006 in Sektlaune bei einem Rekordstand von über 08 Punkten. Das prächtige Weihnachtsgeschäft, Vorzieheffekte wegen der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung um drei auf 9,0 % und volle Auftragsbücher sorgten für eine gute Stimmung. Die Unternehmen registrieren zwar eine herannahende Konjunkturdelle auf Grund der Mehrwertsteuer, sie setzen aber dennoch auf eine Fortsetzung des Aufschwungs. Bleibt zu hoffen, dass die Verbraucher aufgrund der anstehenden Reformen dies ebenso sehen.
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B e r i c h t d e s Vo r s t a n d s
Geld- und Kapitalmärkte Das Jahr 2006 bescherte den Investoren sehr unterschiedliche Anlageerfolge. Wer auf Aktien setzte, zählte in der Regel erneut zu den Gewinnern, während die Inhaber festverzinslicher Wertpapiere infolge eines deutlich gestiegenen Zinsniveaus − erstmals wieder seit sechs Jahren − Verluste verbuchen mussten. Der fortgesetzte Straffungskurs der Europäischen Zentralbank (EZB) und wachsende Inflationsängste belasteten die Anleihenotierungen. Die amerikanische Notenbank (Fed) erhöhte unter ihrem neuen Chef Ben Bernanke in der ersten Jahreshälfte unter dem Einfluss einer robusten Weltkonjunktur und angesichts sehr hoher Rohstoffpreise den US-Leitzins in mehreren Schritten um 00 Basispunkte bis auf 5,25 %. In dieser Zeit dominierten vor allem Inflationsängste das Geschehen an den Rentenmärkten. Auch die Europäische Zentralbank setzte ihre Ende 2005 begonnene Politik der kleinen Zinsanhebungsschritte im abgelaufenen Jahr fort. Nach fünf Erhöhungen steht der deutsche Leitzins 25 Basispunkte höher als zu Jahresbeginn bei ,5 %. Im Gleichschritt bewegten sich die kurzfristigen Zinsen nach oben. Die Rendite des -Monats-Euribor stieg bis Jahresende kontinuierlich an und beschloss das Jahr auf dem Stand von ,725 %, das sind knapp ,25 % mehr als ein Jahr zuvor. Infolge deutlich verbesserter Konjunkturaussichten für Deutschland erhöhten sich die Renditen über alle Laufzeiten hinweg, wobei der Anstieg bei längeren Anleihen weniger stark ausfiel als bei kurzen. Daraus resultierte im Jahresverlauf eine extrem flache Zinsstruktur. Zeitweilig lag die Rendite zweijähriger Bundesanleihen sogar leicht über der Rendite zehnjähriger Bonds. Die deutsche Umlaufrendite beendete das Jahr bei einem Stand von ,96 % − ein dreiviertel Prozent höher als sie es begann. Nach einer Aufwärtsbewegung, die das gesamte erste Halbjahr anhielt, verlief der zweite Jahresabschnitt lange Zeit in ruhigeren Bahnen, ehe der Dezember mit einem kräftigen Zinsaufschlag den meisten Pfandbriefen doch noch eine negative Wertentwicklung bescherte.
Aktienmärkte Für Aktien war 2006 ein sehr erfolgreiches Börsenjahr. Der Deutsche Aktienindex (DAX) verzeichnete einen Anstieg von 22,0 % und auch die anderen internationalen Indizes konnten zumeist spürbar zulegen. Bereits zum vierten Mal in Folge können die bedeutendsten Börsenbarometer der Welt einen Wertzuwachs verzeichnen. Der amerikanische Index Dow Jones Industrials markierte am 27. Dezember sogar seinen höchsten jemals festgestellten Wert. Berücksichtigt man allerdings die Währungsentwicklung − der Euro wertete sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch gegenüber dem japanischen Yen spürbar auf − zahlten sich für einen Anleger aus dem Euroraum Auslandsengagements in den großen Industrieländern kaum aus. So steht einem DAX-Zuwachs von 22,0 % auf 6.597 Punkten ein recht überschaubares Kursplus von – in Euro gerechnet – knapp 5 % beim Dow Jones-Index entgegen. Auch an den Aktienmärkten waren der Ölpreisrückgang und die Konjunkturbelebung in Europa die wichtigsten Impulsgeber. Daneben beflügelten hohe Unternehmensgewinne und Übernahmephantasien sowie im zweiten Halbjahr Entspannungssignale von der Rentenseite. Zum Jahresende lagen die Schlussstände von Euro Stoxx 50 bei 4.24 (+ 5,2 %), Dow Jones bei 2.46 (+ 6, %) und Nikkei Index bei 7.226 Punkten (+ 6,9 %). Devisenmärkte Der Euro konnte sich von seinen drastischen Verlusten im Vorjahr erholen und legte rund 12,0 % gegenüber dem US Dollar zu. Durch starke Aufwärtsbewegungen im zweiten und vierten Quartal verteuerte sich der Euro gegenüber der US-Währung um ,6 % auf ,70 US-Dollar. Impulse gingen zum einen vom G7-Treffen im Frühjahr aus, als von den Finanzministern vor wachsenden Risiken der globalen Ungleichgewichte gewarnt wurde, woraufhin sich der EUR-/USD-Kurs rasch in Richtung der Marke von ,0 bewegte. Zum anderen beflügelte im Herbst unter anderem die Erwartung eines weiter abnehmenden Zinsvorsprungs der USA. Gegenüber dem Japanischen Yen befestigte sich der Euro um ,0 % auf den Kurs von 57.
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Geschäftsentwicklung
Jesus und die Samariterin am Jakobsbrunnen
Zwei Brunnenfiguren in erhabener Form. Ein Mensch auf der Suche: nach Wasser, nach Nahrung, auch nach Sinn und Leben. Und einer, der Antworten hat und Antwort gibt. Die Frau macht es sich mit dieser Suche nicht leicht. Sie fragt nach, ist erstaunt, was ihr da beim Wasserschöpfen gesagt wird. Jesus kennt keine schnellen Lösungen, spricht geheimnisvoll. Wer nur das Wasser sieht, versteht nichts. Da ist einer, der gibt mehr. Gibt alles. Und wird so zum Retter. Ein Mensch hat die Antwort gefunden.
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Geschäf tsentwicklung
Trotz eines schwieriger gewordenen Umfeldes blieb die LIGA Bank eG auf Erfolgskurs und konnte die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre auch im Geschäftsjahr 2006 fortsetzen. So konnte die Bilanzsumme von ,455 Mrd. Euro auf ,52 Mrd. Euro gesteigert werden. Damit ist die Bilanzsumme in den letzten fünf Jahren um 784 Mio. Euro gestiegen.
Bilanzsumme (Mio. Euro)
3.500 3.512 3.455
3.300 3.182 3.100 2.975 2.900 2.728
Unser Portfolio Management, das nach individuellen Kundenwünschen professionell verwaltet wird, konnte durch zusätzliche Mandate und Zuzahlungen sowie durch Erhöhung der Kapitalmärkte das Volumen auf knapp 245 Mio. Euro steigern, was einem Plus von 6,4 % entspricht. Im Fünf-Jahresvergleich wurde das Volumen der Portfolio-Mandate von 00 Mio. Euro auf knapp 245 Mio. Euro erhöht. Hierdurch zeigt sich auch die Professionalität der LIGA Bank eG im Wertpapierbereich. Die im Jahr 2006 neu gegründeten Abteilungen Investment Management und Portfolio Management werden den Wertpapierbereich zukünftig noch verstärken und ausbauen. Im Bereich der PPS Private Portfolio Strategie konnte ebenfalls eine Volumensteigerung von 20,4 % erreicht werden. Insgesamt betreut die LIGA Bank eG über 06 Mio. Euro in der Vermögensverwaltung. Im Jahr 2006 stand die LIGA Fondsberatung im Vordergrund des Fondsgeschäftes. Mit einer Kombination von ausgewählten LIGA-PAXUnion-Fonds und dem KCD Union-AS bieten wir eine exklusive und wertorientierte Lösung, die das Anlageverhalten des Kunden auf besondere Weise berücksichtigt. Der Kunde hat die Auswahl zwischen den Anlagestrategien ‚Vorsorgen‘, ‚Nachhaltigkeit‘, ‚Chancen‘ und ‚Stabilität‘. Bei der Entscheidung für die LIGA Fondsberatung und damit für ausgewählte LIGA-PAX-Union-Fonds wird das Vermögen in die Hände von Fachleuten gelegt, bei denen Tradition, Vertrauen und Innovation die Basis für ein erfolgreiches Vermögensmanagement bilden. Nachdem im Vorjahr im Bereich geschlossener Fonds bereits ein Absatzrekord mit nahezu ,0 Mio. Euro verzeichnet wurde, konnte der Absatz im Jahr 2006 um 7 % auf 5, Mio. Euro erhöht werden. Hier zeigt sich, dass die Kunden vermehrt durch die deutliche Reduzierung des Sparerfreibetrages ab 2007 und die seit langem diskutierte mögliche Einführung der Abgeltungssteuer in geschlossene Fonds investieren. Im Versicherungsbereich konnte das hohe Niveau der Neuabschlüsse des Vorjahres wieder übertroffen werden. Insgesamt wurde eine Beitragssumme von über 5,5 Mio. Euro erzielt.
2.700
2.500
2.300
2.100 2002 2003 2004 2005 2006
Seit dem Jahr 200 ist die LIGA Bank eG als Dienstleister für die Kirche auch im Erzbistum Freiburg aktiv. Am 0. Mai 2006 wurden die neuen Räumlichkeiten der Filiale Freiburg im Rahmen eines Festaktes eröffnet und durch Generalvikar Prälat Dr. Fridolin Keck gesegnet. Mit der Präsenz im Südwesten Deutschlands bietet die LIGA Bank eG nun flächendeckend ihre Dienstleistungen als leistungsstarker Finanzpartner der Kirche im gesamten süddeutschen Raum an. Das Wertpapiergeschäft entwickelte sich im Jahr 2006 höchst erfreulich. Vor allem durch innovative Zertifikate und Produktneuheiten wurden den Kunden neue Anlagealternativen geboten. Die positive Entwicklung der Kapitalmärkte trug zusätzlich zu einer Erhöhung des KundenWertpapiervolumens (inkl. eigene Inhaberschuldverschreibungen) auf über 4,6 Mrd. Euro bei.
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Geschäf tsentwicklung
Im vierten Quartal 2006 wurde ein völlig neues Rahmenabkommen für die Entgeltumwandlung von kirchlichen Mitarbeitern zwischen den bayerischen (Erz-)Diözesen und der Versicherungskammer Bayern vereinbart. Somit haben sich die Dienstgeber entschieden, ihren Mitarbeitern einen weiteren Weg der betrieblichen Altersvorsorge zu öffnen. Dies bietet unseren kirchlichen Mitarbeitern die Möglichkeit zu Sonderkonditionen über ihren Arbeitgeber einen Teil ihres Gehalts in eine staatlich geförderte Altersversorgung umzuwandeln. Die Kunden erhalten somit viele Vorteile, wie zum Beispiel die Möglichkeit zur Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen, Steuervorteile sowie eine wirkungsvolle Ergänzung zur Alters- und Hinterbliebenenversorgung. Das Beitragsaufkommen im Sachversicherungsbereich (Kompositbestand) hat sich ebenfalls sehr erfreulich entwickelt. Der Allfinanzgedanke umfasst im Verbundbereich ebenso die Vermittlung von Bausparverträgen. Die LIGA Bank eG arbeitet hier mit der größten und kundenstärksten Bausparkasse, der Bausparkasse Schwäbisch Hall, zusammen. Nachdem im Jahr 2005 ein Rekordergebnis von 28,7 Mio. Euro erreicht wurde, konnte per Jahresschluss 2006 das Ergebnis mit knapp 24 Mio. Euro vermittelter Bausparsumme fast wieder erreicht werden. Der Bereich Onlinebanking wurde in den letzten Jahren immer bedeutender und bietet den Kunden viele interessante Vorteile. Im Kontokorrentbereich beträgt die Onlinequote in der LIGA Bank eG 45,7 %. Im Depotbereich betrug die Onlinequote per .2.2006 7,9 %. Um auch hier zukünftig weitere Potenziale nutzen zu können, wurde die Abteilung LIGA direkt ins Leben gerufen. Neben der Betreuung der bewährten Online-Hotline werden zukünftig den Kunden auch Direktanlagen über das Internet mit vielen Vorteilen angeboten.
Kundengelder (Mio. Euro)
3.100 2.922 2.738 3.143 3.144
2.900
2.700 2.523
2.500
2.300
2.100
1.900 2002 2003 2004 2005 2006
Die Kundengelder betrugen per .2.2006 .44 Mio. Euro. Im Fünf-Jahres-Vergleich erhöhte sich das Volumen der Kundengelder um 62 Mio. Euro, was einem Zuwachs von 24,6 % entspricht.
Forderungen an Kunden (Mio. Euro)
1.400 1.316 1.237 1.200 1.205
1.300
1.100 1.033 1.000 993
900
800 2002 2003 2004 2005 2006
Auch im Geschäftjahr 2006 entwickelte sich unser Kreditgeschäft sehr erfreulich. Sowohl im Bereich der Privatkunden als auch bei den institutionellen Kunden konnte das Kreditgeschäft ausgeweitet werden. Die Ausleihungen an Kunden betrugen per Jahres-Ultimo insgesamt .6 Mio. Euro und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 6,4 %.
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We r t p a p i e r g e s c h ä f t
Kundengeschäft Zu Beginn des Jahres gingen die führenden Volkswirte internationaler Finanzkonzerne lediglich von einer moderaten Steigerung der (Geld-)Marktzinsen in Euroland aus. Viele Anleger wurden von der Straffungspolitik der EZB überrascht, welche die Leitzinsen, ausgehend von einem Niveau von 2,25 % zum Jahresanfang insgesamt 5-mal um je einen Viertelpunkt auf ,50 % zum Jahresende 2006 anhob. Die Kapitalmarktentwicklung war geprägt von einem stetigen Anstieg der Renditen, ausgehend von den historischen Tiefstständen im September 2005 bis zur Jahresmitte 2006. Die Hoffnung auf eine baldige Leitzinssenkung führte in der zweiten Jahreshälfte 2006 zu wieder rückläufigen Renditen, die zum Jahresende einen jähen Dämpfer erhielten. Steigende Leitzinsen, verbunden mit einer weiterhin hohen strukturellen Nachfrage am „langen Ende“, sorgten für eine insgesamt deutliche Verflachung der Renditestrukturkurve auf Jahressicht. An den Credit-Märkten engten sich die Bonitätsaufschläge (Spreads) im ersten Halbjahr 2006 weiter ein, ehe in der zweiten Jahreshälfte wieder eine Ausweitung in Folge der erwarteten Wachstumsabschwächung erfolgte. Auf der Währungsseite konnte der Euro gegenüber nahezu allen wichtigen Währungen zulegen – Währungsanlagen erlitten entsprechende Kursverluste. Trotz der unverändert schwierigen Rahmenbedingungen (historisch immer noch niedriges Zinsniveau, flache Renditestrukturkurve, historisch geringe Bonitätsaufschläge) konnte der Eigenhandel das Handelsvolumen mit Kunden nochmals weiter steigern. Neben klassischen Anleihen waren Credit-Produkte (u. a. Unternehmensanleihen und Nachrangtitel vorzugsweise aus dem Finanzsektor), aber auch strukturierte Zins- und Kreditprodukte zur Rendite- und Vermögensoptimierung sehr gefragt. Der Bereich „Eigene Inhaberschuldverschreibungen (LIGA IHS)“ konnte weiter ausgebaut werden und erreichte ein ausstehendes Volumen (unter Berücksichtigung nachrangiger IHS) von über 500 Mio. Euro. Wir werten dies als Vertrauensbeweis unserer Kunden.
Wichtig ist dabei, dass sämtliche genannte Produkte in eine sinnvolle Portfoliostruktur des Kunden integriert sind. Eine bedarfsgerechte Laufzeitenstrukturierung, die sichere und planbare Zinseinnahmen liefert, ist dabei ebenso wichtig, wie eine sinnvolle strategische Ausrichtung des Vermögens auf verschiedene Vermögensklassen (sog. Asset Allocation), wie z.B. Geldmarkt, Anleihen, Aktien, Währungen, Bonitäten und sonstige alternative Anlagen. Der individuellen Beratung kommt dabei weiterhin die Schlüsselrolle zu. Der Eigenhandel versteht sich dabei als das Bindeglied zwischen der Beratung vor Ort und den internationalen Kapitalmärkten. Die LIGA Bank eG ist Handelsbuchinstitut im Sinne des § a KWG und verfügt sowohl über eine bedarfsgerechte technische Ausstattung (Bloomberg ®, Reuters ® usw.), als auch über langjährige Handelskontakte zu den führenden Investmentbanken in Europa und den USA. Depot-A-Eigenhandel und Treasury Steuerung Der Anteil des Eigengeschäftes (Depot-A), darunter Forderungen an Kreditinstitute, Schuldverschreibungen und Aktien/Fonds beträgt 60 % der Bilanzsumme. Alle Handelsaktivitäten sind in der Abteilung Eigenhandel zusammengefasst, welche als Team die Kapitalmarktaktivitäten bündelt. Über den Euro-Zinsbereich hinaus bestehen Positionen an den internationalen Zins-, Aktien- und Immobilienmärkten zur Diversifikation des Portfolios. Alternative Investments, in beschränktem Umfang, runden diese Anlagen ab. Die integrierte Betrachtung aller risikobehafteten Positionen ist Basis für eine effiziente Vermögensallokation im Portfolio der LIGA Bank eG. Das Management der Eigenanlagen ist daher in einen systematischen, ganzheitlichen Prozess zur Steuerung von Marktpreis- und Adressenrisiken auf Gesamtbankebene integriert, der sowohl das Kunden- als auch das Eigengeschäft umfasst.
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R i s i ko b e r i c h t
Um in einem sich immer rascher wandelnden und an Komplexität zunehmenden Umfeld sowohl hinsichtlich der Märkte als auch der Produkte erfolgreich bestehen zu können, wird ein leistungsfähiges Risikomanagement- und -controllingsystem immer wichtiger. Dem frühzeitigen Erkennen von Risiken und Chancen kommt dabei besondere Bedeutung zu. Zum effizienten Controlling und Management von Adressausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken hat die Bankenaufsicht in den vergangenen zehn Jahren verschiedene Mindestanforderungen entwickelt. Mit den MaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement) setzt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Fokus zunehmend auf eine qualitativ ausgerichtete Bankenaufsicht. Die Kreditinstitute sind aufgefordert, die Leitungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse, die Risikocontrolling- und Risikomanagementsysteme, aber auch das ablauf- und aufbauorganisatorische Umfeld an ihre jeweilige individuelle Situation anzupassen. Neben diesen aufsichtsrechtlichen Anforderungen liegt der Hauptfokus bei der LIGA Bank eG auf den betriebswirtschaftlichen Aspekten einer modernen ertrags- und risikoorientierten Gesamtbanksteuerung. Zu diesem Zweck haben wir eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die sich mit der Umsetzung der MaRisk zum ..2008 auseinandersetzt. Das Adressausfallrisiko (Ausfall- und Bonitätsrisiko) umfasst das Risiko, dass ein Geschäftspartner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt und besteht im Handels- und Derivategeschäft analog zum traditionellen Kreditgeschäft. Die Steuerung des Risikos erfolgt auf der Einzelgeschäftsebene und auf der Portfolioebene durch ein System risikobegrenzender Limite, das Bonitäten, Sicherheiten und Größenklassen berücksichtigt. Für die Bonitätsbewertung wurde zusammen mit anderen Kirchenbanken ein auf unsere Kunden ausgerichtetes NPO-Rating (Not-for-Profit) fortentwickelt. Dieses Rating wird bereits flächendeckend eingesetzt. Im Privatkundengeschäft nutzen wir zur Bonitätsbeurteilung ein automatisiertes Verhaltens-Scoring, das im Jahr 2007 durch ein Antrags-Scoring ergänzt wird. Zudem wird die Umsetzung unserer Kreditrisikostrategie mittels Frühwarnreports und vierteljährlicher Risikoberichte überwacht. Für akute und latente Risiken wurde ausreichend Vorsorge getroffen.
Unter Marktpreisrisiko verstehen wir die Gefahr von Vermögenseinbußen auf Grund möglicher Veränderungen von Preisen bzw. preisbildender Parameter von Finanzinstrumenten, wie zum Beispiel Zinsen, Wechselkurse von Währungen, Aktienkurse und Schwankungsbreiten (Volatilitäten) von Kursen. Wir sind Handelsbuchinstitut im Sinne von § a KWG und werden bei der Beurteilung der Risiken besonders gefordert. Für die Ermittlung des Risiko-/Ertragsprofils verwenden wir eigene Prognosen und historische Simulationen und werten diese zum einen nach handelsrechtlichen Gesichtspunkten (geschäftsjahresbezogene Auswirkungen) und zum anderen nach betriebswirtschaftlichen Größen wie value-atrisk (vermögensorientierte Auswirkungen) aus. Die Ergebnisse werden unserem Limitsystem, das auf Basis der Risikotragfähigkeit unserer Bank definiert wurde, gegenübergestellt und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet. Unter operationellen Risiken versteht man die Gefahr von Verlusten in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem sowie eine sorgfältige Auswahl und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass operationelle Risiken identifiziert und begrenzt werden. Aus heutiger Sicht sind diese Risiken für unsere Bank von untergeordneter Bedeutung. Beim Liquiditätsrisiko hat das Kreditinstitut sicherzustellen, dass es seine Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen kann. Dieser Risikoart und somit auch der Sicherung von Kundeneinlagen, wird in den neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen nach MaRisk besondere Bedeutung beigemessen. Als quantitative Messgröße dient dabei die Liquiditätskennziffer gemäß Grundsatz II Kreditwesengesetzes, die während des ganzen Jahres eingehalten wurde. Unser künftiges Ziel ist es, EDV-Instrumente, Prozesse und Methoden weiterzuentwickeln. Im Verbund mit den Volks- und Raiffeisenbanken nutzen wir das Gesamtbanksteuerungstool vr-control. Dabei handelt es sich um ein modular aufgebautes System zur Verfeinerung der Rendite- und Risikosteuerung, das es ermöglicht die LIGA Bank eG sicher als Stabilitätsfaktor und verlässlicher Partner zu steuern.
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Privatkundengeschäf t
Das neue Privatkunden Management Um den speziellen Bedürfnissen der Privatkunden in Strategie und Umsetzung noch stärker gerecht zu werden, wurde die Abteilung Privatkunden Management für das Kerngeschäftsfeld Privatkunden etabliert. Mit dieser Positionierung wird den modernen Markterfordernissen Rechnung getragen. Maßgeschneiderte Produkte, kompetente Beratung und kundenorientierter Service sind vorrangiger Anspruch des Privatkunden Managements. Die LIGA Bank eG als älteste und größte Kirchenbank Deutschlands ist damit für Priester, Diakone und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst eine verlässliche und leistungsfähige Partnerin. Für die Kunden in den verschiedenen (Erz-) Diözesen repräsentiert die Filiale das Herzstück der LIGA Bank eG. Der besondere Nutzen für unsere Privatkunden im Filialbanking liegt in der persönlichen und oftmals langjährigen Bindung zu ihren Kundenbetreuern und in den schnellen Entscheidungen durch Kompetenzen vor Ort. Ergänzt wird der Vertriebsweg Filiale durch Telefon und durch das Internet. Unter dem Online-Portal „LIGA direkt“ können sich die Kunden bequem informieren, ihren Zahlungsverkehr gebührenfrei durchführen sowie standardisierte Bankprodukte auswählen. Die Einführung der verzinslichen Online-Konten „LIGA Connect“ zur kostenlosen Durchführung des Zahlungsverkehrs über das Internet und das attraktive Online-Anlagekonto „LIGA Spezial“ tragen dem Wunsch der Privatkunden nach unkomplizierten und zeitgemäßen Bankleistungen Rechnung.
Die LIGA Bank eG hat auch im Jahr 2006 wieder die Beratungsqualität ihrer Privatkundenbetreuer durch zahlreiche, gezielte Weiterbildungsmaßnahmen gesteigert. Die Schwerpunkte des Privatkunden Managements liegen in der Optimierung der privaten Baufinanzierung, des Vermögensaufbaus, der Vermögensanlage und -verwaltung. Die Zukunftsvorsorge unserer Kunden durch Wohneigentum, staatlich geförderte betriebliche und private Altersvorsorge gehört zu unseren Hauptanliegen. Die Bedeutung der privaten Vorsorge wird weiterhin ansteigen und der Stellenwert der qualifizierten Beratung wird weiter wachsen. Privatkunden werden, abgestimmt auf ihre persönlichen Bedürfnisse, in ihrer Finanzplanung unterstützt. Kompetente Ansprechpartner erarbeiten gemeinsam mit den Privatkunden individuelle Lösungen und begleiten deren Umsetzung. Um die Betreuung ganzheitlich und nachhaltig zu gestalten, wurde individuell für unsere Privatkunden das umfassende Vermögenskonzept „LIGA Finanzplan“ entwickelt. Als Ergebnis einer bankinternen, betriebswirtschaftlichen Analyse wurden zum Januar 2006 im kompletten Privatkundengeschäftsfeld neue, faire und transparente Kontomodelle eingeführt. In Zusammenarbeit mit der Union Investment, der DZ Bank AG und DZ Bank International S.A., der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der Bayern-Versicherung, der Versicherungskammer Bayern und weiteren Partnern des genossenschaftlichen Finanzverbundes bietet die LIGA Bank eG Privatkunden das gesamte Angebotsspektrum eines modernen Allfinanzunternehmens. Das Privatkunden Management der LIGA Bank eG wird sich auch in Zukunft an den speziellen Wünschen und Bedürfnissen der Privatkunden orientieren und den passenden Service in allen finanziellen Angelegenheiten kompetent zur Verfügung stellen.
Unsere Stärke ist der Dialog
0
Jahresabschluss 2006
Kurzfassung
Es handelt sich hierbei nicht um den vollständigen Jahresabschluss. Eine Offenlegung des vollständigen Jahresabschlusses erfolgt gemäß § 40 I HGB i.V.m. § 25 HGB im Bundesanzeiger. Für den vollständigen Jahresabschluss wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk durch den Genossenschaftsverband Bayern e.V., München, erteilt.
Mariä Heimsuchung
Das Leben hinterlässt Spuren. Tiefe Spuren, die unsere Gesichter verändern. Zu diesen Spuren müssen wir stehen. Mit diesen Spuren begegnen wir uns. Wie Maria und Elisabet. Sie sind sich nahe: in ihrem Glauben, in guter Hoffnung, mit den Spuren des Heils. Wer auf Gott setzt, kennt keinen Abschied. Sondern ein Auf-Wieder-Sehen. Begegnung hinterlässt Spuren.
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2006
Aktivseite
Geschäftsjahr EUR EUR
Vorjahr TEUR
Barreserve a) Kassenbestand b) Guthaben bei Zentralnotenbanken
5.316.030,54 36.327.192,35
41.643.222,89
5.037 22.107
Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig b) andere Forderungen
82.931.029,70 417.443.866,91
500.374.896,61
148.604 401.692
Forderungen an Kunden
1.270.807.880,54
1.191.726
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten ab) von anderen Emittenten b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten bb) von anderen Emittenten c) eigene Schuldverschreibungen
17.647.396,55 1.277.163.545,47 56.154,05
27.934 1.321.398 -
1.294.867.096,07
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
350.860.873,25
293.730
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften a) Beteiligungen b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
744.892,98 41.950,00
786.842,98
1.318 42
Treuhandvermögen
98.423,71
110
Immaterielle Anlagewerte
82.812,00
54
Sachanlagen
30.752.991,81
31.253
Sonstige Vermögensgegenstände
18.256.796,76
4.752
Rechnungsabgrenzungsposten
3.887.636,37
5.530
Summe der Aktiva
3.512.419.472,99
3.455.287
2
Passivseite
Geschäftsjahr EUR EUR
Vorjahr TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist Verbriefte Verbindlichkeiten begebene Schuldverschreibungen Treuhandverbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen b) Steuerrückstellungen c) andere Rückstellungen Nachrangige Verbindlichkeiten Genussrechtskapital Fonds für allgemeine Bankrisiken Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital b) Kapitalrücklage c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage cb) andere Ergebnisrücklagen d) Bilanzgewinn
3.522.704,22 160.613.092,27
164.135.796,49
1.200 111.247
376.236.760,90 101.589.969,94 797.439.286,00 1.398.044.368,73
335.451 144.376 848.780 1.393.404
2.673.310.385,57
470.894.086,31 98.423,71 4.304.550,63 382.935,66
421.019 110 4.378 393
5.360.293,68 6.001.210,74
11.361.504,42 46.256.459,41 12.100.000,00 19.200.000,00
4.745 3.774 5.505 51.256 12.100 11.200
20.700.300,00 15.550.000,00 71.700.000,00 2.425.030,79
19.477 14.800 70.100 1.972
110.375.330,79
Summe der Passiva
3.512.419.472,99
3.455.287
Eventualverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen Andere Verpflichtungen Unwiderrufliche Kreditzusagen
44.727.459,72
45.056
65.036.240,34
75.462
G e w i n n - u n d Ve r l u s t r e c h n u n g
01.01.2006 bis 31.12.2006
Geschäftsjahr EUR EUR EUR
Vorjahr TEUR
Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen Zinsaufwendungen Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften c) Anteilen an verbundenen Unternehmen Provisionserträge Provisionsaufwendungen Nettoertrag aus Finanzgeschäften Sonstige betriebliche Erträge Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung b) andere Verwaltungsaufwendungen Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Zuführung Fonds für allgemeine Bankrisiken Jahresüberschuss Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Einstellungen in Ergebnisrücklagen a) in die gesetzliche Rücklage b) in andere Ergebnisrücklagen
78.388.912,29 49.198.005,02
127.586.917,31 -91.784.038,00 2.518.239,19 61.287,60 14.740.605,43 -2.649.128,01 12.091.477,42 3.711.188,72 13.321.728,14 35.802.879,31
79.026 49.601 -83.453 7.529 58 14.656 -2.967 3.865 480
2.579.526,79
-15.872.983,06 -4.171.096,42
-20.044.079,48 -11.264.528,43 -31.308.607,91 -2.411.944,53 -273.835,12
-14.828 -4.308 -10.487 -2.592 -258
-11.469.449,32
-15.953
-2.010.684,94 20.032.278,56 -7.996.825,12 -116.837,81 -8.113.662,93 -8.000.000,00 3.918.615,63 106.415,16 -1.600.000,00
-4.742 15.627 -10.782 -117 -1.200 3.528 44 -1.600
Bilanzgewinn
2.425.030,79
1.972
4
Geschäftsverlauf
Bilanzsumme
Berichtsjahr Mio. EUR Bilanzsumme 3.512
Vorjahr Mio. EUR 3.455 +
Veränderung Mio. EUR 57 % 1,7
Die Bilanzsumme erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Volumen von ,52 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr betrug die Steigerung 57 Mio. Euro oder ,7 %.
Im Verbandsgebiet des Genossenschaftsverbandes Bayern nehmen wir mit dieser Bilanzsumme nach wie vor die Spitzenposition ein.
Forderungen an Kunden
Die Kundenforderungen setzen sich wie nachstehend aufgeführt zusammen:
Berichtsjahr TEUR Täglich fällig Darlehen Eventualverbindlichkeiten Gesamt 53.503 1.217.305 44.727
Vorjahr TEUR 47.982 1.143.744 45.056 + + -
Veränderung TEUR 5.521 73.561 329 % 11,5 6,4 0,7
1.315.535
1.236.782
+
78.753
6,4
Die täglich fälligen Forderungen nahmen um 5,5 Mio. Euro zu und belaufen sich auf 5,5 Mio. Euro. Das Volumen der Darlehen mit .27, Mio. Euro nimmt einen Anteil von 92,5 % an den gesamten Forderungen an Kunden ein.
Der Bestand an Eventualverbindlichkeiten nahm um 0, Mio. Euro auf 44,7 Mio. Euro ab. Das Kreditportfolio ist entsprechend den Bilanzierungsrichtlinien mit der gebotenen Sorgfalt bewertet.
5
Geschäftsverlauf
Kundengelder
Die Entwicklung bei den verschiedenen Einlagenarten stellt sich wie folgt dar:
Berichtsjahr TEUR Spareinlagen Täglich fällige Einlagen Befristete Einlagen Kundeneinlagen Inhaberschuldverschreibungen Kundengelder 477.827 797.439
Vorjahr TEUR 479.828 848.780 -
Veränderung TEUR 2.001 51.341 % 0,4 6,0
1.398.044 2.673.310 470.894
1.393.403 2.722.011 421.019
+ +
4.641 48.701 49.875
0,3 1,8 11,8
3.144.204
3.143.030
+
1.174
0,0
Die Einlagen unserer Kunden, inklusive der von uns ausgegebenen Inhaberschuldverschreibungen, erhöhten sich im Berichtsjahr um ,2 Mio. Euro oder 0,04 % auf ,44 Mrd. Euro. Die Spareinlagen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 2 Mio. Euro oder 0,4 % auf 477,8 Mio. Euro. Die täglich fälligen Einlagen nahmen um 5, Mio. Euro (- 6 %) auf 797,4 Mio. Euro ab.
Die in der Position befristete Einlagen enthaltenen Kundenfestgelder nahmen um 49,6 Mio. Euro oder 5 % ab und belaufen sich auf 950,5 Mio. Euro. Beim Bestand der LIGA-Sparbriefe wird ein Zugang um 54, Mio. Euro auf 447,2 Mio. Euro verzeichnet. Das Volumen unserer eigenen LIGA-Inhaberschuldverschreibungen beträgt nach einem hohen Zuwachs um 49,9 Mio. Euro insgesamt 470,9 Mio. Euro.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Berichtsjahr TEUR Täglich fällig Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist Gesamt 3.523 160.613 Vorjahr TEUR 1.200 111.247 + + Veränderung TEUR 2.323 49.366 % 193,6 44,4
164.136
112.447
+
51.689
46,0
Die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist beinhalten Refinanzierungsmittel in Höhe von 99,7 Mio. Euro aus
verschiedenen Kreditprogrammen, die unseren Kunden zur Verfügung gestellt wurden.
6
Ve r m ö g e n s - u n d F i n a n z l a g e
Eigenkapital
Unser Eigenkapital gliedert sich wie folgt auf:
Berichtsjahr TEUR Nachrangige Verbindlichkeiten Genussrechtskapital Fonds für allgemeine Bankrisiken Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder Rücklagen Bilanzgewinn, soweit zur Stärkung der Rücklagen vorgesehen Gesamt 46.256
Vorjahr TEUR 51.256 -
Veränderung TEUR 5.000 % 9,8
12.100 19.200
12.100 11.200 +
0 8.000
0,0 71,4
20.612
19.381
+
1.231
6,4
87.250 750
84.900 750
+
2.350 0
2,8 0,0
186.168
179.587
+
6.581
3,7
Die bilanziellen Eigenmittel erhöhten sich um 6,6 Mio. Euro oder ,7 %. Damit beläuft sich der bilanzielle Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme auf 5, % nach 5,2 % im Vorjahr. Der Anteil der Rücklagen am bilanziellen Eigenkapital in Höhe von rund 47, % drückt eine günstige Eigenkapitalstruktur aus.
Das haftende Eigenkapital nach § 0 KWG errechnet sich nach Feststellung des Jahresabschlusses durch die Vertreterversammlung mit 255,5 Mio. Euro gegenüber 22,4 Mio. Euro im Vorjahr.
7
Ve r m ö g e n s - u n d F i n a n z l a g e
Liquide Mittel und Vermögensanlagen
Die Entwicklung zu den Bilanzstichtagen stellt sich wie folgt dar:
Berichtsjahr TEUR Barreserve Forderungen an Kreditinstitute Wertpapiere Gesamt 41.643 500.375
Vorjahr TEUR 27.144 550.297 + -
Veränderung TEUR 14.499 49.922 % 53,4 9,1
1.645.728 2.187.746
1.643.062 2.220.503
+ -
2.666 32.757
0,2 1,5
Die liquiden Mittel und Vermögensanlagen verringerten sich um 2,8 Mio. Euro und deckten am Bilanzstichtag 69,6 % unserer gesamten Kundengelder. Die Barreserve und der Wertpapierbestand haben sich erhöht, während sich die Bankguthaben verringert haben. Der Wertpapierbestand setzt sich zum überwiegenden Teil aus fest- bzw. variabel verzinslichen Rentenwerten zusammen. Die Wiederanlage der fällig gewordenen Wertpapiere erfolgte bevorzugt in kurzund mittelfristigen Laufzeiten. Sämtliche fest- und variabel verzinslichen Wertpapiere dienen überwiegend der Liquiditätsreserve. Die Bewertung erfolgt wie bisher ausschließlich nach dem strengen Niederstwertprinzip. Von den Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind Teile überwiegend dem Anlagevermögen zugeordnet. Die Bewertung erfolgte auch hier nach dem strengen Niederstwertprinzip.
Liquidität Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemäß § des Kreditwesengesetzes zur Beurteilung der strukturellen Liquidität aufgestellten Vorschriften wurden auch im Berichtsjahr stets eingehalten. Durch unsere hohe Liquidität war die Zahlungsbereitschaft zu jeder Zeit gewährleistet. Die vorgeschriebene Mindestreserve bei der Deutschen Bundesbank konnte mühelos erfüllt werden.
Garantieverbund Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund) des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Bonn, angeschlossen.
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Vo r s c h l a g z u r G e w i n n v e r w e n d u n g
Der Vorstand schlägt im Einverständnis mit dem Aufsichtsrat folgende Verwendung des Bilanzgewinnes 2006 in Höhe von 2.425.00,79 Euro vor:
EUR 8 % Dividende auf die Geschäftsguthaben Zuführung zur gesetzlichen Rücklage Vortrag auf neue Rechnung Gesamt 1.616.699,29 750.000,00 58.331,50 2.425.030,79
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind:
Derartige Vorgänge sind nicht aufgetreten.
9
Personal
Unser Personal setzt sich wie folgt zusammen:
männlich Angestellte / Arbeiter + Auszubildende und Verbundstudenten Vollzeitbeschäftigte + Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 148 12
weiblich 126 10
insgesamt 274 22
160 3 163
136 78 214
296 81 377
Die Gesamtzahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr um neun Personen erhöht. Es befinden sich 28 Mitarbeiterinnen in Elternzeit bzw. Mutterschutz, davon sind acht in Teilzeit beschäftigt. Nach der Berechnungsmethode der so genannten Mitarbeiterkapazitäten (Vollbeschäftigungseinheiten) hat sich der Personalstand von 287,6 VBE auf 287,0 VBE per .2.2006 nur unwesentlich verändert. Mit dieser Betrachtungsweise wird ersichtlich, dass die Bank eine erhebliche Quote an Teilzeitarbeitsplätzen zur Verfügung stellt.
40
Begegnung mit unseren Kunden
Konsolfigur
In einem gotischen Dom gibt es seltsame Gestalten. Von denen man nicht recht weiß, warum sie da sind. Welche Botschaft hat der Steinmetz mit ihnen verfolgt? Wir nennen sie Konsolfiguren und verbinden meist Festigkeit und Tragfähigkeit mit ihnen. Doch ganz geheuer sind sie uns nicht. Möchten Sie uns warnen vor der List des Lebens? Vor den dunklen Ecken eines düsteren Raumes und in unseren aufgescheuchten Seelen? Der Dom: ein Haus voll Glorie und Schauer.
4
F i n a n z- F o r u m f ü r D i öz e s e n
Bereits seit 997 laden wir die Finanzdisponenten der (Erz-)Diözesen unseres Geschäftsgebietes regelmäßig zu einem Erfahrungsaustausch ein. Die erfreuliche Entwicklung und positive Resonanz in den vergangen Jahren hat uns dazu veranlasst, das bisherige Treffen im Jahr 2006 neu zu konzipieren. Entstanden ist das LIGA Bank Finanz-Forum 2006 für (Erz-)Diözesen. Ziel ist, eine Plattform für alle Finanzdirektoren, stellvertretende Finanzdirektoren und Finanzdisponenten zu schaffen, bei der der fachliche und persönliche Erfahrungsund Gedankenaustausch im Mittelpunkt steht.
Professor Dr. Jürgen Falter bei seinem Vortrag zum Thema „Wählerwille und Wählerauftrag – Anmerkungen zur Macht und Ohnmacht der Parteien in der Mediendemokratie“
Zum ersten LIGA Bank eG Finanz-Forum 2006 trafen sich die Gäste am 29. und 0. Juni in Oberbayern im Bildungszentrum in Wildbad Kreuth. Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der LIGA Bank eG, Dir. Walter Alt, fand am späten Nachmittag bereits der erste Vortrag statt. Es freute uns sehr, dass wir Dr. Jürgen Falter, Professor für Politikwissenschaften an der Universität Mainz, als Referent gewinnen konnten. Professor Falter wirkt in zahlreichen fachwissenschaftlichen Organen sowie der Selbstverwaltung der Wissenschaft mit und war bereits mehrfach bei Sabine Christiansen, einer politischen Talkshow im Fernsehen, zu Gast. In Wildbad Kreuth sprach er zum Thema „Wählerwille und Wählerauftrag – Anmerkungen zur Macht und Ohnmacht der Parteien in der Mediendemokratie“. Professor Falter ging in seinem Vortrag zunächst auf aktuelle Probleme, zum Beispiel aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildungssystem, Steuervereinfachung, Subventionsabbau, Schuldenabbau, Familien-, Kinder- und Integrationspolitik ein. Anschließend zeigte er entsprechende Lösungsmöglichkeiten auf und bewertete die Ansätze der Bundesregierung. Dem Vortrag folgte eine rege Diskussion der Gäste zu diesen aktuellen Themen, die sich auch beim gemeinsamen Abendessen noch fortsetzte. Am zweiten Tag fand ein Vortrag zum Thema „Intelligent investieren in anspruchsvollen Märkten – Zertifikatestrategien als Alternative zu Rentenanlagen“ statt. Wir freuten uns, dass wir zu diesem Thema Steffen Scheuble, Vorstandsmitglied der Zertifikate Journal AG, als Referenten begrüßen konnten. Beim Mittagessen konnten sich die Gäste nochmals über die vergangen beiden Tage austauschen, bevor es wieder Richtung Heimat ging.
Domdekan Prälat Robert Hüttner Bischöflicher Finanzdirektor der Diözese Regensburg
Dr. Dr. h. c. Adolf Bauer Bischöflicher Finanzdirektor der Diözese Würzburg
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4. R e g e n s b u r g e r O r d e n s t r e f f e n
Das 4. Regensburger Ordenstreffen fand am 28. September 2006 rund um St. Emmeram in Regensburg statt. In diesem Jahr durften wir uns über eine Rekordbeteiligung freuen: Mehr als 50 Vertreter von Ordensgemeinschaften aus den Diözesen Eichstätt, Passau und Regensburg folgten der Einladung der LIGA Bank eG. Mit Stolz kann man behaupten, dass sich das vor vier Jahren gegründete Forum für Ordensleute, bei dem der Austausch untereinander und das persönliche Gespräch miteinander an erster Stelle stehen, bereits gut etabliert hat. Nachdem sich alle Gäste bei der LIGA Bank eG in Regensburg versammelt hatten, fuhren sie gemeinsam mit dem Bus zum fürstlichen Schloss Thurn und Taxis. Vor den Mauern des ehemaligen Klosterkomplexes St. Emmeram begrüßte Filialdirektor Michael Pickl die Vertreter der Ordensgemeinschaften sehr herzlich. Bei einem ausgedehnten Rundgang durch das Schloss konnten die verschiedenen Räume, die fürstliche Gruftkapelle sowie der Kreuzgang St. Emmeram besichtigt werden. Alle waren sehr beeindruckt von den prunkvollen Räumlichkeiten und der großen Anzahl der Zimmer im Schloss, das zu den größten bewohnten Schlössern Europas zählt. Anschließend wurde im Fürstlichen Brauhaus, das sich im ehemaligen Marstall-Gebäude des Schlosses St. Emmeram befindet, gemeinsam zu Mittag gegessen.
Am Nachmittag begrüßte Stadtpfarrer Msgr. Robert Thummerer die Gäste des Regensburger Ordenstreffens in der Basilika St. Emmeram. Nach einem kurzen Abriss über die Geschichte führte Studiendirektor a.D. Hans Schlemmer die Gruppe durch die Basilika. Herr Schlemmer kann als Experte zum Thema St. Emmeram bezeichnet werden und hat sein Wissen bereits in zwei Büchern weitergegeben. Den Abschluss des Treffens bildete eine gemeinsame Vesper mit Abt Wolfgang M. Hagl, OSB. Als Erinnerung an den Tag und als Symbol des Dankes, dass sich so viele Ordensleute die Zeit genommen haben und der Einladung der LIGA Bank eG gefolgt sind, erhielten alle Gäste einen kurzen Fotorückblick zugesandt.
Im Vordergrund: Oberin Sr. M. Leona Gerstung, Konvent St. Leonhard, Regensburg und Oberin Sr. M. Ingrid Spörlein, Kinderheim St. Josef, Parsberg, Ordensgemeinschaft d. Armen Franziskanerinnen v. d. Hl. Familie zu Mallersdorf − Sr. M. Brigitta Wex, Schulleiterin, Kongregation der Armen Schulschwestern v. U. L. Frau, Regensburg − Sr. Lisa Kappenberger, Kinderheim St. Josef, Parsberg, Ordensgemeinschaft d. Armen Franziskanerinnen v. d. Hl. Familie zu Mallersdorf
Oberin Sr. M. Benedicta Döring, Salesianerinnenkloster, Pielenhofen − Guardian P. Paul Waldmüller, Franziskanerkloster Neukirchen beim Hl. Blut − Abt Wolfgang M. Hagl, Benediktinerabtei Niederaltaich − Frater Manfred Gschrey, Sektorleiter, Maristenbrüder, Furth bei Landshut
Oberin Sr. M. Beatrix Riegelsberger, Klarissen-Kloster St. Anna, Riedenburg − Sr. Ulrike Kirchmaier und Priorin Sr. M. Ursula Söllner, Dominikanerinnenkloster St. Maria a. d. Isar, Niederviehbach − Abt Hermann-Josef Kugler, Prämonstratenserabtei Windberg − Prior und Cellerar P. Matthias Wenig, Benediktinerabtei Schweiklberg − Sr. Teresa Böcker, Benediktinerinnenabtei St. Gertrud, Tettenweis − Sr. M. Brigitta Wex, Schulleiterin, Kongregation der Armen Schulschwestern v. U. L. Frau, Regensburg
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Ö ko n o m e n t r e f f e n i n Wü r z b u r g u n d M ü n c h e n
Ökonomentreffen in Würzburg Das traditionelle Treffen der Ökonominnen und Ökonomen aus der Erzdiözese Bamberg und den Diözesen Dresden, Speyer und Würzburg fand im Jahr 2006 am 27. September in Würzburg statt. Wir freuten uns sehr, dass wir zu diesem Anlass im Kloster Oberzell, der Kongregation der Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu vom Dritten Orden des heiligen Franziskus, zu Gast sein durften. Nach der Begrüßung aller Gäste durch Filialdirektor Hans-Dieter Greulich hielt Professor Michael Rutz, Chefredakteur des Rheinischen Merkur, einen Vortrag zum Thema „Deutschlands Zukunft in Europa“. Zuerst stellte Professor Rutz die Entwicklung von Deutschland in der Vergangenheit dar, bevor er anschließend einige Gründe für eine momentane Krise in Europa aufzeigte und auf die deutsche Ratspräsidentschaft in 2007 einging. Am Ende seines Vortrages erläuterte er die Folgen für die Wirtschaft hieraus und betonte in seinem Ausblick wie wichtig es ist, eine Einheit nach außen herzustellen und die Bürger wieder für die Europäische Union zu begeistern. Die Vertreter der Ordensgemeinschaften zeigten großes Interesse an diesen Themen und baten Professor Rutz anschließend um das Manuskript zu seinem Vortrag. Nach einem gemeinsamen Mittagessen durften die Gäste die weitläufige Klosteranlage besichtigen. Den Ausklang des Treffens bildete eine Führung durch die nahe gelegene König und Bauer AG, eine der weltweit führenden Druckmaschinenhersteller.
Ökonomentreffen in München Am Donnerstag, den 5. Oktober 2006, fand das Ökonomentreffen der LIGA Bank eG für die Ökonominnen und Ökonomen aus der Erzdiözese München und Freising sowie der Diözese Augsburg statt. Treffpunkt war dieses Mal das Marriott Hotel, München, wo die Gäste mit einem kleinen Frühstück empfangen wurden. Filialdirektor Diakon Michael Popfinger begrüßte die Gäste und den Referenten, Herbert Fandel, sehr herzlich. Den lebhaften und interessanten Vortrag mit dem Thema „Sichere Entscheidungen treffen und dabei mit Druck gut umgehen“ von Herrn Fandel (Fifa-Schiedsrichter und Konzertpianist) verfolgten unsere Gäste mit großer Aufmerksamkeit. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann am Nachmittag bei herrlichem Wetter weiter zur Allianz Arena in München zu einer Führung. Zum Abschluss feierten wir die Vesper in der Pfarrkirche Heilig Kreuz, Fröttmaning.
Gäste des Ökonomentreffens in München
Gäste des Ökonomentreffens in Würzburg
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A u s s te l l u n g s e r ö f f n u n g m i t M i s s o i n M ü n c h e n
„Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht“
Hilfe für Aids-Kranke – Die Eröffnung der Fotoausstellung „Damit die Hoffnung nicht stirbt“ zum Sonntag der Weltmission In den Räumen der LIGA Bank eG, Filiale München, wurde im Rahmen der Festwochen zum Weltmissionstag im Oktober 2006 die Ausstellung mit Bildern von Pater Roger Gerhardy und Frank Stark eröffnet. Der Vorstandsvorsitzende der LIGA Bank eG, Dir. Walter Alt und Pater Eric Englert, Präsident von Missio München, konnten dazu am 9. Oktober 2006 neben den zahlreich erschienen Gästen vor allem Dr. Friedrich Kardinal Wetter sowie den Erzbischof aus Uganda, Paul K. Bakynega und den Fotografen Pater Roger Gerhardy begrüßen. Dr. Friedrich Kardinal Wetter eröffnete offiziell die Fotoausstellung der LIGA Bank eG und Missio München. „Hoffnung ist lebensnotwendig. Wenn die Hoffnung stirbt, stirbt auch das Ziel“. Der Kardinal sprach von tausenden Flüchtlingen, die die Hoffnung nicht aufgeben, den Anker der Hoffnung nach Europa werfen und in kleinen Booten über den Atlantik schwimmen.
Er betonte, dass sich die Hilfe nicht nur auf das Materielle und Technische begrenzen darf, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit sehen muss. Den Worten des Papstes „Die Evangelisierung muss vorausgehen, damit Aids wirklich von den tiefen Ursachen her bekämpft werden kann“, schloss sich auch der Kardinal an: „Unsere Hilfe muss tiefer gehen!“ Es folgte der Auftritt der KAKAU-Band aus Tansania mit einer fröhlichen afrikanischen Melodie, aber mit anspruchsvollem Text. Es ist ein Aufklärungslied zum Thema Aids. Die kräftigen Stimmen erfüllten das Foyer – ganz ohne Mikrofon. Die Musiker waren mit dunkelblauen ärmellosen Kleidern mit grünen Mustern bekleidet und die Tänzer trugen kurze farbige Hüftröcke aus Stroh, die im Rhythmus mitschwangen. Die Band ist bereits sehr bekannt in dem Gebiet von Nordwest-Tansania. Zweimal hat sie es schon auf Platz eins der Hitparade geschafft. Ihre Texte sprechen Aids offen an, sie fordern Jugendliche zu verantwortungsbewusstem Verhalten auf. Die Ausstellung zeigte Bilder von Frauen und Männern, Kindern und Familien, die alle direkt oder indirekt von Aids betroffen sind. Traurige Augen, besorgte Blicke, aber auch fröhliches Lachen waren zu sehen. „Ich lasse dich nicht fallen und verlasse Dich nicht – hoffentlich lassen sich viele Menschen von dieser Botschaft treffen“, wünschte sich der Präsident von Missio München, Pater Eric Englert.
Tänzerin der KAKAU-Band aus Tansania
Dr. Friedrich Kardinal Wetter bei der Eröffnung der Ausstellung
Paul K. Bakynega, Erzbischof aus Uganda − Pater Eric Englert, Präsident Missio München − Dr. Friedrich Kardinal Wetter
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L I G A B a n k e G a u f d e r C o n S oz i a l 2 0 0 6
Am 8. und 9. November 2006 fand in Nürnberg die größte Messe auf dem Sozialmarkt in Deutschland − die ConSozial 2006 − statt. Auch in diesem Jahr beteiligte sich die LIGA Bank eG wieder auf der Messe am Stand des Landes-Caritasverbandes mit dem Thema „Caritas Credit Card”. „Die ConSozial schreibt ihre Erfolgsstory fort. Auch die 8. ConSozial hat sowohl im Bereich der Aussteller als auch der Besucher neue Rekordmarken gesetzt: 4.9 Fach- und Führungskräfte haben diese größte Messe mit Fachkongress für den Sozialmarkt im deutschsprachigen Raum an den vergangenen beiden Tagen besucht. Die Netto-Ausstellungsfläche war mit 4.082 Quadratmetern so groß wie bisher nie.“ Mit diesen Worten hat Bayerns Sozialministerin Christa Stewens in München eine überaus positive Bilanz der ConSozial 2006 gezogen.
„Auf der Fachmesse ist ein klarer Trend deutlich geworden: Innovative technische Arbeitshilfen werden nicht mehr nur für betriebliche und organisatorische Abläufe, sondern vermehrt auch für die fachliche Arbeit mit den Menschen entwickelt und angeboten, beispielsweise elektronische Spracherkennungssysteme zur Erleichterung der Pflegedokumentation“, erklärte Sozialministerin Stewens und fügte hinzu: „Entwicklungsanstöße, aber auch reichlich Stoff zur Diskussion hat der Fachkongress mit seinen Themen wie Migration und Integration, Arbeitsmarktpolitik im Sozialmarkt, Konfliktbewältigung in der Sozialarbeit, Reform der Pflegeversicherung oder Neugestaltung der Heimaufsicht geliefert. Darüber hinaus hat die Job-Infobörse der WiSo-Führungskräfteakademie der Uni Erlangen-Nürnberg − in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit − ein reiches Angebot rund um das Thema Beruf und Karriere für Nachwuchskräfte aus allen Teilen der Sozialwirtschaft vorstellen können.“
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens und Landescaritasdirektor Prälat Karl-Heinz Zerrle
Landescaritasdirektor Prälat Karl Heinz Zerrle und Rudolf Pitzl, Leiter Zentrale Vertriebssteuerung der LIGA Bank eG
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Bericht des Aufsichtrats
Hl. Petrus
Der Mann mit dem Schlüssel hat große Verantwortung. Kann binden und lösen, vergeben und nicht vergeben, öffnen und versperren. Das ist eine ernste Angelegenheit. Es kommt zu schweren, nachhaltigen Entscheidungen. Wohl und Wehe. Wirkt Petrus deshalb so erhaben, nachdenklich, diszipliniert? Der Mann mit dem Schlüssel weiß: der Glaube ist umsonst, aber er ist nicht billig.
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Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat und der von ihm gebildete Kreditausschuss haben im Geschäftsjahr 2006 die ihm obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstands nach den gesetzlichen und satzungsgemäßen Vorschriften und der Geschäftsordnung überwacht sowie über die vorgelegten zustimmungsbedürftigen Geschäfte entschieden. Regelmäßige Informationen über die Lage, Entwicklung und grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik der LIGA Bank eG, besonders deren Liquiditäts-, Vermögens-, Ertrags- und Risikolage hat der Aufsichtsrat vom Vorstand im Rahmen von fünf Sitzungen erhalten und erörtert. Schwerpunkte waren hierbei die Genehmigung der Kreditrisikostrategie für das Jahr 2006, die Einrichtung eines Personalausschusses des Aufsichtsrats, die Eröffnung der neuen Räume der Filiale in Freiburg, Studienkredite in Zusammenarbeit mit der KfW, der Jahresbericht der Innenrevision und die Baumaßnahme in der Filiale Würzburg. Insbesondere hat sich der Aufsichtsrat mit der Fortführung der strategischen Positionierung der LIGA Bank eG und in diesem Zusammenhang mit der Strategieüberprüfung im institutionellen Geschäft befasst. Der zur Erfüllung seiner Aufgaben und in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften vom Aufsichtsrat eingesetzte Kreditausschuss kam in vier Sitzungen zusammen, um Kredite zu beraten und zu genehmigen sowie zur Entgegennahme der Kreditrisikoreports und der Ergebnisse aus der Vorprüfung des zuständigen gesetzlichen Prüfungsverbandes. Der Genossenschaftsverband Bayern e.V., München, hat die gesetzliche Prüfung gemäß § 5 ff. Genossenschaftsgesetz in Verbindung mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum . Dezember 2006 mit Lagebericht gemäß § 40 k HGB sowie die nach § 29 Kreditwesengesetz vorgeschriebenen bankaufsichtsrechtlichen Prüfungen durchgeführt und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Vorstand hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag zur Gewinnverwendung zustimmend zur Kenntnis genommen und sich in allen Punkten einverstanden erklärt.
Über das Ergebnis der Prüfung werden die Mitglieder in der Vertreterversammlung informiert. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vorliegenden Jahresabschluss festzustellen und die vorgeschlagene Gewinnverwendung zu beschließen. Gemäß § 24 Abs. der Satzung endet mit Ablauf der diesjährigen Vertreterversammlung turnusgemäß die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Clemens Bieber, Peter Canisius Birkner, Peter Dluhosch, Sr. Edith Heubl, Josef Hosp. Nach den Bestimmungen der Satzung ist die Wiederwahl von Pfarrer Clemens Bieber, Pfarrer Peter Dluhosch und Sr. Edith Heubl zulässig. Dompropst Prälat Peter Canisius Birkner und Msgr. Josef Hosp stehen auf Grund des Erreichens der satzungsmäßig festgelegten Altersgrenze für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Der Aufsichtsrat dankt Prälat Peter Canisius Birkner und Msgr. Josef Hosp für ihre langjährige konstruktive Mitarbeit und ihr Engagement. Sie haben in ihrer Amtszeit die erfolgreiche Entwicklung der LIGA Bank eG wesentlich mitgestaltet. Dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spricht der Aufsichtsrat für den Einsatz und die Leistungsbereitschaft zum Wohle aller Mitglieder und Kunden seinen Dank und seine Anerkennung aus.
Regensburg, im April 2007 Für den Aufsichtsrat Herbert Jung, Vorsitzender
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Schlussbemerkung und Dank
Lachender Engel
Seit Jahrhunderten lacht der Engel: Wahrzeichen der Regensburger Kathedrale. Auch wenn er vieles anschauen muss, auch wenn er viel erlebt hat, auch wenn er um menschliche Nöte weiß. Das Lachen ist ihm noch nicht vergangen. Und es ist kein Lächeln, kein Grinsen schon gar nicht. Ein Lachen, voller Kraft und Sensibilität, eines das bleibt, weil es aus der Freude und der Herrlichkeit Gottes kommt. Besucher und Beter des Domes kommen und gehen, das Lachen bleibt.
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Schlussbemerkung und Dank
Am erfolgreichen Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres haben unsere Kunden und Mitglieder durch ihre Solidarität und das Vertrauen zu ihrer LIGA Bank eG maßgeblichen Anteil. Mit dem Dank für die Treue und Verbundenheit hoffen wir auf weitere gute Zusammenarbeit. Damit geht die LIGA Bank eG in eine erfolgreiche Zukunft und wird ihren Dienst so erfüllen können wie sie soll, zum Segen für die Kirche und ihre Einrichtungen. In dem Leitsatz „Unser Geld für unsere Sache“ sehen wir einen grundlegenden Auftrag unserer Arbeit zum Nutzen und Wohl unserer Mitglieder und Kunden. Damit bleibt die LIGA Bank eG ihren traditionellen Grundsätzen und vor allem den von ihr vertretenen Werten treu. Dabei wurde der historische Auftrag nicht aus den Augen verloren und die spezielle Ausrichtung stets betont. Der von uns immer schon beschrittene Weg, gerade auch im Hinblick auf den verantwortlichen Umgang mit Geld, findet damit eine ganz klare Bestätigung. Unserem Selbstverständnis entsprechend werden wir Sie auch weiterhin mit überdurchschnittlicher fachlicher und sozialer Kompetenz betreuen und begleiten und für die speziellen Bedürfnisse unseres besonderen Kundenkreises zur Verfügung stehen. In bewährter Tradition werden wir versuchen, unserem Förderauftrag nicht nur im Sinne des Genossenschaftsgesetzes gerecht zu werden, sondern unseren Kunden auch in Zeiten von Veränderungen mit Umsicht und Solidität in allen das Bankgeschäft betreffenden Angelegenheiten mit Rat und Tat zur Seite stehen und ein verlässlicher Partner sein. Wir bauen dabei auf das in uns gesetzte Vertrauen.
Die Begriffe Verbundenheit und Gemeinschaft und die Umsetzung christlicher Werte auch im Alltagsgeschäft bestimmen unser Denken und Handeln. Als Standesbank des katholischen Klerus und Partner für die Diözesen, Pfarrgemeinden, Ordensgemeinschaften, die Caritas, alle kirchlichen Einrichtungen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst, betrachten wir es als unseren besonderen Auftrag, die an uns gestellten Anforderungen zu erfüllen. Dieser Anspruch ist auch in unserem Leitbild verankert. Wir danken dem Genossenschaftsverband Bayern e.V., München, der DZ-Bank Bayern, der Union Asset Management Holding AG, der FIDUCIA IT AG, der Versicherungskammer Bayern, der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG und der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung München, für die stets gute Betreuung und Unterstützung sowie allen unseren Verbund- und Vertriebspartnern. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das Fundament für unsere Leistungsfähigkeit. Wir danken ihnen daher für ihren Dienst an unseren Kunden und die Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben, die sie freundlich und kompetent auszuführen wussten. Sie haben unseren Auftrag im vergangenen Jahr mitgetragen und wieder wesentlich zum Erfolg der LIGA Bank eG beigetragen. Nicht zuletzt gilt unser besonderer Dank den Mitgliedern des Aufsichtsrats und seines Kreditausschusses für die verantwortungsbewusste und tatkräftige Mitarbeit an der gemeinsamen Aufgabe. Mit diesem Dank verbinden wir gleichzeitig die Bitte um die weitere, für uns so wertvolle Unterstützung.
Regensburg, im April 2007 Der Vorstand
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Organe und Führungskräfte
Hl. Christophorus
Im Mittelalter gehörte er zu den ganz Großen. Christophorus, einer der Nothelfer, der trägt, der durchträgt. Der ein Kind über das Wasser bringt und später soll es dem Heiligen ganz anders geworden sein, weil dieses Kind kein gewöhnliches war. Im Mittelalter brachte man diesem Christusträger unendliches Vertrauen entgegen: Wer auf seiner Seite ist, wer in sein Gesicht blicken darf, der wird leben. Wer zu Christophorus gehört, der schlägt dem Verderben ein Schnippchen. Dem schadet so schnell nichts. Heiliger Christophorus, hilf auch heute tragen.
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Organe
Aufsichtsrat Herbert Jung
Prälat, Stadtpfarrer, München (Vorsitzender des Klerusverbandes) Vorsitzender
Peter Schappert
Generalvikar, Domkapitular, Speyer (Diözese Speyer)
Pater Wolfgang Schumacher
O. Carm., Bamberg, (Männerorden) bis 06.06.2006
Johann Strunz
Prälat, Regionaldekan, Stadtpfarrer, Regensburg (Diözese Regensburg) Stellvertretender Vorsitzender
Karl-Heinz Zerrle
Prälat, Landescaritasdirektor (Deutscher Caritasverband)
Clemens Bieber
Pfarrer, Kleinostheim (Diözese Würzburg)
Vorstand Walter Alt
Bankdirektor, Regensburg Vorstandsvorsitzender
Peter Canisius Birkner
Prälat, Dompropst, Görlitz (Diözese Görlitz)
Peter Dluhosch
Pfarrer, Radebeul (Diözese Dresden-Meißen)
Martin Goldmann
Bankdirektor, Regensburg
Dr. Klaus Donaubauer
Bischöflicher Finanzdirektor, Augsburg (Bayerische Finanzdirektorenkonferenz)
Winfried Lachner
Bankdirektor, Regensburg
Werner Eichinger
Monsignore, Pfarrer, Stockdorf (Erzdiözese München und Freising)
Walter Elser
Pfarrer i. R., Heilbronn (Diözese Rottenburg-Stuttgart)
Dr. Wilhelm Gegenfurtner
Prälat, Dompropst, Superior, Mallersdorf (Diözesanleitungen)
Sr. Edith Heubl
Ökonomin, Kloster St. Johann im Gnadenthal, Ingolstadt (Frauenorden)
Josef Hosp
Monsignore, Augsburg (Diözese Augsburg)
Rudolf Kallmaier
Bischöfl. Geistl. Rat, Pfarrer, Tittling (Diözese Passau)
Pater Rüdiger Kiefer
SAC, Bonn Generalsekretär der DOK (Männerorden) seit 06.06.2006
Franz Mattes
Dompfarrer, Eichstätt (Diözese Eichstätt)
Raimund Reinwald
Dekan, Coburg (Erzdiözese Bamberg)
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Fü h r u n g s k r ä f te
Generalbevollmächtigter Manfred Götz
Filialleiter Hans-Dieter Greulich
Filialdirektor Würzburg
Vorstandsassistenz Manfred Götz
Generalbevollmächtigter
Dorothea Halter
Filialdirektorin Speyer
Alexandra Holzer
Leiterin Filiale Freiburg
Andrea Hoffmann Franz Stern
Raimund Köhler
Filialdirektor Bamberg
Robert Kramer
Leiter Repräsentanz Stuttgart
Abteilungsleiter Martin Bäumler
Personal
Michael Pickl
Filialdirektor Regensburg
Michael Popfinger
Diakon, Filialdirektor München
Oswald Bauer
Controlling
Erwin Saiko
Filialdirektor Dresden
Stefan Baumann
LIGA direkt
Thomas Schwind
Filialdirektor Passau
Michael Braun
Innenrevision
Rolf Schattner
Filialdirektor Augsburg
Richard Kappl
Rechnungswesen/Bauwesen/Verwaltung
Karl-Heinz Stoiber
Leiter Geschäftsgebiet Österreich
Josef Kiesl
Zentrale Marktservices
Wolfgang Streller
Filialdirektor Nürnberg
Achim Kroh
Eigenhandel/Treasury
Manfred Welser
Filialdirektor Eichstätt
Kerstin A. Lauer
Privatkunden Management
LIGA Bank-Stiftung
Walter Alt Vorstandsvorsitzender, Regensburg Andreas Schröder Vorstandsmitglied, Regensburg
Dieter Lohr
Portfolio Management
Rudolf Pitzl
Zentrale Vertriebssteuerung/Wertpapierstrategie
Johann Scheuer
Zentrale Kredit, Abteilungsdirektor
Verbandszugehörigkeit
Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Berlin Genossenschaftsverband Bayern e.V., München (Stand .2.2006)
Konrad Soller
Organisation/EDV
Wolfgang Zettler
Investment Management
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A n s c h r i f te n
LIGA Bank eG Regensburg Dr.-Theobald-Schrems-Straße 9055 Regensburg Telefon 094 / 40 95 - 0 Telefax 094 / 40 95 - 9 Bankleitzahl 750 90 00 info@ligabank.de www.ligabank.de Filiale Augsburg Jesuitengasse 2 8652 Augsburg Telefon 082 / 4 60 - 0 Telefax 082 / 4 60 - 90 Filiale Bamberg Herzog-Max-Straße 2 96047 Bamberg Telefon 095 / 98 78 - 0 Telefax 095 / 98 78 - 40 Filiale Dresden Schweriner Straße 29 0067 Dresden Telefon 05 / 49 275 - 0 Telefax 05 / 49 275 - 55 Filiale Eichstätt Gutenberggasse 4 85072 Eichstätt Telefon 0842 / 97 50 - 0 Telefax 0842 / 97 50 - 22 Filiale Freiburg Herrenstraße 4 79098 Freiburg Telefon 076 / 798 - 0 Telefax 076 / 798 - 20 Filiale München Luisenstraße 8 80 München Telefon 089 / 5 48 89 - 0 Telefax 089 / 5 48 89 - 50
Filiale Nürnberg Vordere Sterngasse 2 - 4 90402 Nürnberg Telefon 09 / 2 05 44 - 0 Telefax 09 / 2 05 44 - Büro Geschäftsgebiet Österreich Rudigierstraße 0 A-4020 Linz Telefon +4 (0) 72 / 77 6 Telefax +4 (0) 72 / 77 6 - 4 Filiale Passau Domplatz 6 9402 Passau Telefon 085 / 9 7 - 0 Telefax 085 / 9 7 - 49 Filiale Regensburg Dr.-Theobald-Schrems-Straße 9055 Regensburg Telefon 094 / 40 95 - 40 Telefax 094 / 40 95 - 409 Filiale Speyer St.-Guido-Stifts-Platz 4 6746 Speyer Telefon 0622 / 27 - 0 Telefax 0622 / 27 - 60 Repräsentanz Stuttgart Charlottenstraße 4 7082 Stuttgart Telefon 07 / 2 48 95 - 0 Telefax 07 / 2 48 95 - 20 Filiale Würzburg Martinstraße 5 97070 Würzburg Telefon 09 / 5 6 - 0 Telefax 09 / 5 6 - 2
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Impressum
Herausgeber: LIGA Bank eG
Entwurf und Realisation: uv media werbeagentur, Augsburg
Titelfoto: „Teil des Apostelzyklus“ am Hauptportal des Augsburger Domes uv media werbeagentur, Augsburg
Fotos: Achim Bunz () Grzegorz Galazka (2) Susanne Ganter () Stefan Hanke (2) Ulf Huber () KNA (4) Ulrich Kreit (2) LIGA Bank eG (7) Arturo Mari () Uwe Moosburger () Rainer Mozer () Franz Stern () Diözesanmuseum St. Afra, Augsburg () Diözese Eichstätt (2) Fotografien auf den Seiten , 25, , 4, 47, 49 und 5 von Stefan Hanke, entnommen aus seinem Bildband „Kathedrale im Licht Der Dom zu Regensburg“, erschienen im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg
Druck: Erhardi Druck GmbH, Regensburg
Dieser Geschäftsbericht wurde Auf 00 % chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
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