Planung von Immobilien (PowerPoint)

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					IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung


              „Planungsorientierte Nutzungsprozesse“



    Neubauplanung - Leistungsbild

    HOAI - Architektur
    HOAI - Projektsteuerung
    GEFMA - Richtlinie 180
    GEFMA - Richtlinie 100       Zukunftsorientierte Planungsansätze

                                           Das Bürogebäude der Zukunft
                                                  Cyber Arbeitsplatz & Co
                              Das Office 21- Projekt des Frauenhofer IAO
                                   People,Place, Process und der Planer
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Normen

           HOAI - Architektur
           HOAI - Projektsteuerung
           GEFMA - Richtlinie 180
           GEFMA - Richtlinie 100
           Rechtliche Grundlagen
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        HOAI - Architektur

           Spiegel aller Planungsphasen für Planung und Erstellung von
            Gebäuden und Anlagen
           Verbindliche Begriffsdefinitionen
           Festsetzung von Aufgaben und Pflichten
              Kostenschätzung ( DIN 276 )

              Massenermittlungen ( DIN 277 )

              Koordinationspflicht

              Besondere Leistungen

           Honorarermittlung nach Anforderungsprofil ( Honorarzonen )
           Geltungsbereiche der HOAI
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        HOAI - Architektur
           Geltungsbereiche  der HOAI
               Gebäude, Freianlagen und raumbildende Ausbauten

               Projektsteuerung

               Gutachten und Wertermittlung

               Städtebau

               Landschaftsplanung

               Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen

               Verkehrsplanung

               Tragwerksplanung

               Technischen Gebäudeausrüstung

               Thermische Bauphysik

               Schallschutz und Raumakustik

               Bodenmechanik, Erd- und Grundbau

               Vermessungstechnik
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        HOAI - Architektur
          §  15 der HOAI - Leistungsbild der Architekten und Innenarchitekten
            - Planungsphasen für

                Neubauten   und Neuanlagen
                Wiederaufbauten

                Erweiterungsbauten

                Umbauten

                Modernisierungen

                raumbildende Ausbauten ( Innenarchitektur )

                Instandhaltungen und Instandsetzungen
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        HOAI - Architektur
          §   15 der HOAI - Planungsphasen im Überblick

                1.   Grundlagenermittlung
                      • Ermittlen der Voraussetzungen zur Lösung der Bauaufgabe durch
                        die Planung
                2.   Vorplanung ( Projekt- und Planungsvorbereitung )
                      • Erarbeiten der wesentlichen Teile einer Lösung der
                        Planungsaufgabe
                3.   Entwurfsplanung ( System- und Integrationsplanung )
                      • Erarbeiten der endgültigen Lösung der Planungsaufgabe
                4.   Genehmigungsplanung
                      • Erarbeiten und Einreichen der Vorlagen für die erforderlichen
                        Genehmigungen oder Zustimmungen
                5.   Ausführungsplanung
                      • Erarbeiten und Darstellen der ausführungsreifen Planungslösung
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        HOAI - Architektur
          §   15 der HOAI - Planungsphasen im Überblick

                6.    Vorbereitung der Vergabe
                      • Ermitteln der Mengen und Aufstellen von Leistungsverzeichnissen
                7.   Mitwirkung bei der Vergabe
                      • Ermitteln der Kosten und Mitwirkung bei der Auftragsvergabe
                8.   Objektüberwachung ( Bauüberwachung )
                      • Überwachen der Ausführung des Objekts
                9.   Objektbetreuung und Dokumentation
                      • Überwachen der Beseitigung von Mängeln und Dokumentation des
                        Gesamtergebnisses
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        HOAI - Architektur
           Situation   heute in der Praxis - an der Planung Beteiligte

               Architekten,  Innenarchitekten
               Fachingenieure

               Projektleiter

               Projektsteuerer

               Projektmanager

               Facility Manager
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        HOAI - Projektsteuerung
           Projektmanagement
               nach    DIN 69901
                  • Gesamtheit der Führungsaufgaben, - organisationen, -techniken,
                    -mitteln für die Abwicklung eines Projektes
               nach    HOAI und DVP
                  • umfaßt sowohl Projektsteuerung als auch Projektleitung
               nach    DVP
                  • neutrale und unabhängige Wahrnehmung delegierbarer
                    Auftraggeberfunktionen in technischer, wirtschaftlicher und
                    rechtlicher Hinsicht
           Projektleitung
               nicht delegierbarer Teil der Auftraggeberfunktionen
               direkte Verantwortung

               Entscheidungs-, Weisungs- und Durchsetzungsbefugnis
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        HOAI - Projektsteuerung
           Projektsteuerung - Definition nach § 31 HOAI
           Entwurf einer HOAI durch den Deutschen Verband der
            Projektsteuerer
              Fünf Projektstufen

                  • 1. Projektvorbereitung ( Projektentwicklung und
                       Grundlagenermittlung )
                  • 2. Planung ( Vor-, Entwurfs- u. Genehmigungsplanung )
                  • 3. Auführungsvorbereitung ( Ausführungsplanung,
                       Vorbereiten der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe )
                  • 4. Ausführung ( Projektüberwachung )
                  • 5. Projektabschluß ( Projektbetreuung, Dokumentation )


               Vier   Handlungsbereiche
                  •   A - Organisation, Information, Koordination und Dokumentation
                  •   B - Qualitäten und Quantitäten
                  •   C - Kosten
                  •   D - Termine
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FM-gerechte Planung und Realisierung

              HOAI - Projektsteuerung
           Projektsteuerung und Projektleitung im Vergleich

           Projektleitung                            Projektsteuerung
                   hat Linienfunktion                      hat Stabsfunktion
                      •   entscheidet,                         • bereitet
                      •   setzt durch,                           Lösungsvorschläge für
                      •   vollzieht,                             Entscheidungen vor
                      •   veranlaßt,                           • schlägt
                                                                 Anpassungsmaßnahmen
                      •   gibt Weisung,                          vor
                      •   läßt sich berichten,                 • sorgt für Aktenlage und
                      •    übernimmt Verantwortung               Dokumentation
                                                               • gibt Impulse
                                                               • berät
                                                               • berichtet
                                                               • schätzt Risiken ab
                                                               • schafft Sicherheit für die
                                                                 Projektleitung
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FM-gerechte Planung und Realisierung

              HOAI - Projektsteuerung
           Projektsteuerung und Projektleitung im Vergleich


              Projektleiter                          Projektsteuerer
                  sind im wesentlichen                     sind Spezialisten mit
                   Generalisten                              Entwicklungstendenz zum
                     • benötigen                             Generalisten
                       Führungseigenschaften                  • überwachen Projektleitung



               Projektsteuerer übernehmen häufig auch Projektleitung ohne gesonderten
                Auftrag
               Aufwand der Projektleitung macht bis zu 50% des Aufwandes für die
                delegierbaren Projektsteuerungsaufgaben aus
               Projektleitung und Projektsteuerung bedingen sich gegenseitig
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FM-gerechte Planung und Realisierung

         GEFMA - Richtlinie 100

            FM  - Begriffe und Inhalte
                Definitionen

                Ziele

                Methoden

                Abgrenzungen



            Struktur in Anlehnung an die HOAI
                Objektvorbereitung und -planung

                Erstellung

                Nutzung

                Gebäudemanagement

                Umbau, Nutzungsänderung

                Sanierung, Modernisierung

                Abriß
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FM-gerechte Planung und Realisierung

         GEFMA - Richtlinie 100
            FM  - Begriffe und Inhalte
                Definitionen

                  • Facility Management
                      – Betrachtung, Analyse und Optimierung aller kostenrelevanten
                        Vorgänge rund um ein Gebäude
                      – eine im Unternehmen erbrachte Leistung, die nicht zum Kerngeschäft
                        gehört
                  • Gebäudemanagement
                      – Teilbereich von FM
                      – Aktivitäten während der Nutzungsphase eines Gebäudes
                      – auch Dienstleistungen ohne Bezug zum Gebäude (z.B. Catering)
                  • Kerngeschäft
                      – Primäre Prozesse eines Unternehmens
                      – direkt und unmittelbar dem unternehmerischen Ziel dienend
                  • Wertschöpfung
                      – Gebrauchswert für den Nutzer
                      – Kapitalwert für den Eigentümer
                      – FM - Leistungen erhöhen Gebrauchswert während der Nutzungsphase
                        und den Kapitalwert für den gesamten Lebenszyklus
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FM-gerechte Planung und Realisierung

         GEFMA - Richtlinie 100
            FM   - Begriffe und Inhalte

                Ziele

                   • Mehrung des Nutzens
                         –   Höchstmaß an Schutz und Wohlbefinden für den (die) Nutzer
                         –   Wahrung der Gesundheit
                         –   bestmögliche Arbeitsbedingungen
                         –   Unterstützung des Kerngeschäftes
                         –   Erhalt und Erhöhung des Gebäude-Kapitalwertes
                   • Aufwandverringerung / Ressourcen
                         –   Zeitfaktor ( Planung, Bau, Unterhalt, Werterhaltung )
                         –   Kapital ( in jeder Phase )
                         –   Menschlische Arbeitskraft ( in jeder Phase )
                         –   Natur ( für Grundstück, Baustoffe, Energie )
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

         GEFMA - Richtlinie 100
            FM  - Begriffe und Inhalte
                Methoden

                  • Organisationsstrukturen
                      –   Organisationsberatung
                      –   Zielfragen und Maßnahmen
                      –   Leistungsabfrage ( Gebäude- und Verwaltungsdienste )
                      –   Frage nach Hierarchie und Stellenwert
                      –   Zuständigkeiten und Leitung
                  • EDV-Einsatz
                      –   Informationsfluß
                      –   Verbesserung der internen und externen Kommunikation
                      –   CAD und CAFM
                      –   Datenbanken
                      –   Intranet und Internet
                  • Outsourcing
                      – Einzelvergabe (z.B. Reinigung, Wachdienste
                      – Komplettvergabe ( an Standortbetreiber )
     IFMA-Arbeitskreis
     FM-gerechte Planung und Realisierung

                   GEFMA - Richtlinie 100
                        FM    - Begriffe und Inhalte
                              Abgrenzung FM - Kerngeschäft


                                Kerngeschäft                                         Facility Management

               Unternehmerisches
  Branche             Ziel          Personal      Material           Gebäude            TGA      Verwaltung       Service

                Erbringen einer
                Versicherungs         Büro         Büro            Verwaltungs          alle    Mobiliar, EDV,
Versicherung    dienstleistung      personal      material          gebäude           Gewerke    Netzwerke
                Erbringen einer       Bank                                              alle    Mobiliar, EDV,
    Bank     Finanzdienstleistung   personal   Belege, Bargeld    Bankgebäude         Gewerke    Netzwerke

                                Produktions Komponenten,
                   Herstellen von                                                       alle     Produktions
Automobilbau        Automobilen   personal   Werkzeuge           Produktionsstätte    Gewerke   einrichtungen        alle
                                 Verkaufs    Waren und              Geschäft,           alle      Verkaufs             -
Einzelhandel Verkauf von Waren    personal      Güter               Kaufhaus          Gewerke   einrichtungen    denkbaren
                                   Medi-                                                                               -
Gesundheits Behandeln und Heilen zinisches Medikamente,                                 alle    Medizinische      Service-
   wesen       von Patienten      Prsonal      Geräte             Krankenhaus         Gewerke   Einrichtungen    leistungen
                                   Tech-                                                           Energie             -
  Energie-                        nisches                                               alle     technische      am und im
Versorgung    Stromerzeugung     Personal    Brennstoffe            Kraftwerk         Gewerke      Anlagen        Gebäude
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FM-gerechte Planung und Realisierung

         GEFMA - Richtlinie 100
          FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Objektvorbereitung    und -planung
                 Idee / Konzept
                 Projektentwicklung

                   • Raumprogramm
                   • Standort
                   • Finanzierung
                 Begutachtung    / Genehmigung
                 Planung

                   •   Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung
                   •   Ausführungsplanung, Massenermittlung
                   •   Vorbereitung, Mitwirken bei der Vergabe
                   •   Objektüberwachung

            Objektplanung  wird als Phase von der Idee bis zum Abschluß der
              Planung verstanden
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         GEFMA - Richtlinie 100
      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN


            Erstellung
                Grundstückserwerb

                Erschließung

                Bauwerk

                Technische Anlagen
                Außenanlagen

                Ausstattung und Kunstwerke

                Sonstiges



            Die  Untergliederung für die Erstellung eines baulichen Objektes
             folgt der DIN 276, Kosten im Hochbau
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         GEFMA - Richtlinie 100
      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN


            Nutzung
                Übergeordnete      Leistungen
                   •   Leitung Facility Management
                   •   Consulting für Facility Management
                   •   Zentrale Datenhaltung Gebäude
                   •   Sonstige übergeordnete Leistungen


            Die Aktivitäten während der Nutzungsphase definieren sich analog
             zur VDMA/AIG Nr.12 sowie VDMA 24196
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            Gebäudemanagement
                Technisches     Gebäudemanagement
                  • technisches Objektmanagement
                       –   Pflege, Bestandsdokumentation Gebäude und Anlagen
                       –   EDV- Management
                       –   Kommunikationsmanagement
                       –   Gebäudeautomation
                  • Betriebsführung Technik
                       –   Übernehmen / Inbetriebnahme
                       –   Betätigen ( Bedienen )
                       –   Instandhalten
                       –   Entsorgen
                       –   Kleine Umbauten
                       –   Dokumentieren
                       –   Übergeben / Außerbetriebnehmen
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      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Technisches     Gebäudemanagement
                  • Unterhaltung ( große Instandsetzung )
                       –   Bauwerk
                       –   Technische Anlagen
                       –   Außenanlagen
                       –   Einbauten und Ausstattung (Inventar)
                  • Unter der großen Instandhaltung versteht man jene Kosten, die
                    nicht zu den laufenden Betriebskosten gehören.
                  • Energiemanagement
                       – Einleitung von Maßnahmen
                       – Durchführung von Maßnahmen
                       – Nachweisen der Verbesserungen
                  • Energiemanagement orientiert sich an Der GEFMA Richtlinie 124
                    und der VDMA/AIG Nr.15 und definiert sich als Maßnahme zur
                    Suche von Einsparpotentialen
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            Gebäudemanagement
                Technisches     Gebäudemanagement
                  • Versorgen
                       –   Abwasserkosten
                       –   Abwassertechnik
                       –   Wasserkosten
                       –   Wassertechnik
                       –   Energieträger für Heizzwecke und Brauchwarmwasser
                       –   Energieträger für Kühlzwecke
                       –   Strom
                       –   Umwandlungskosten
                       –   Sonstige Medien
                  • Hierunter versteht man die Bereitstellung von Energien und
                    Wasser nicht jedoch die Lagerung, Disposition und Bevorratung
                    ( Gegensatz zu VDMA 24196 )
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            Gebäudemanagement
                Technisches      Gebäudemanagement
                  • Transportdienste ( technische Leistungen )
                       – Fuhrpark
                       – Fahrbereitschaft
                       – Boten- / Kurierdienste
                  • hierzu gehören auch Fuhrparkverwaltung und anteilige
                    Verwaltungs- und Buchhaltungstätigkeiten
                  • Sonstige technische Leistungen
                       –   Kopierer / Lichtpauserei/ Hausdruckerei
                       –   Sachverständigenprüfungen
                       –   Schornsteinreinigung
                       –   Sonstiges
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      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Infrastrukturelles   Gebäudemanagement
                  • Flächenmanagement
                       – Flächendokumentation
                       – Flächenanalyse / Optimierung
                  • Reinigungsdienste
                       –   Bauendreinigung
                       –   Glasreinigung
                       –   Fassadenreinigung
                       –   Unterhaltsreinigung
                       –   Grundreinigung nach Umzügen
                       –   Verkehrsflächen / Winterdienst
                       –   Grünflächen ( Pflanzen außen und innen )
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      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Infrastrukturelles   Gebäudemanagement
                  • Sicherheitsdienste
                       –   Pforte / Zugangskontrolle / Zeiterfassung
                       –   Wachdienst / Objektschutz / Personenschutz
                       –   Alarm- und Notrufdienste / Notrufzentrale
                       –   Geld- und Wertdienste
                       –   Werksfeuerwehr
                       –   Sonstiges
                  • Hausmeisterdienste
                       –   Übernehmen
                       –   Betätigen
                       –   Instandhalten
                       –   kleine Umbauten
                       –   Dokumentieren
                       –   Übergeben / Außerbetriebnehmen
                  • da sich die Bereiche technische Betriebsführung und
                    Hausmeisterdienste vielfach überschneiden. Sie haben daher eine
                    ähnliche Struktur
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      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Infrastrukturelles   Gebäudemanagement
                  • Dienste in Außenanlagen
                       – Gärtnerdienste
                       – Straßen- und Gehwegreinigung
                       – Winterdienst
                  • Speisenverpflegung / Kantine / Catering
                       –   lfd. Aufwand für Küche, Lager, Speisenräume
                       –   Kücheneinrichtungen
                       –   Energie
                       –   Personal
                       –   Lebensmittel
                       –   Sonstiges
                  • Analog hierzu gestaltet sich die Untergliederung für
                    Wäschereidienste ( z. B. In Krankenhäusern, Heimen, Hotels )
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      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Infrastrukturelles    Gebäudemanagement
                  • Umzugsmanagement
                       –   Objektsuche, Vermittlung, Makler
                       –   Umzugsplanung, Koordinierung
                       –   Fremdleistungen ( Spedition, Hilfskräfte )
                       –   Eigenleistungen ( Arbeitszeitausfall )
                       –   Sonstiges
                  • Entsorgung
                       – Hausmüll
                       – Gewerbemüll
                       – Sondermüll
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      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Infrastrukturelles   Gebäudemanagement
                  • Büro- Service
                       –   Sekretariat
                       –   Schreibbüro
                       –   Empfang
                       –   Telefonzentrale
                       –   Poststelle
                       –   Reisestelle
                       –   Sonstiges
                  • Diese Kosten können auch einzelnen oder mehreren Kostenstellen
                    zugewiesen werden oder können einer eigenen Kostenstelle
                    zugeordnet werden
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      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Kaufmännisches       Gebäudemanagement
                  • Kostenabrechnung - Controlling
                       –   Haus- und Mietverwaltung
                       –   Nebenkostenabrechnung
                       –   Nutzungskostenrechnung
                       –   Inventarverwaltung
                       –   Schlüsselverwaltung
                       –   Maschinenparkverwaltung
                       –   Fuhrparkverwaltung
                       –   Sonstige Verwaltungstätigkeiten
                         für Buchhaltungstätigkeiten z. B. zur
                Grundlage
                Nebenkostenabrechnung bei Mietverträgen ist die Zweite
                Berechnungsverordnung
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         GEFMA - Richtlinie 100
      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Kaufmännisches       Gebäudemanagement
                  • Objektbuchhaltung ( gebäudebezogen )
                       –   bei Eigentümern Finanzierungskosten
                       –   bei Mietern Miete oder Pacht
                       –   Abschreibungen
                       –   Steuern
                       –   Gebühren / Abgaben
                       –   Versicherungen
                       –   Sonstige Objektbuchhaltung
                  • Vertragsmanagement ( gebäudebezogen )
                       –   Mietverträge
                       –   Energieverträge
                       –   Wartungsverträge
                       –   Dienstleistungsverträge
                       –   Sonstiges Vertragsmanagement
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         GEFMA - Richtlinie 100
      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Kaufmännisches        Gebäudemanagement
                  • Vermarktung von Mietflächen
                       – Marketing
                       – Vermittlung
                       – Mietvertrag
                  • Sonstige kaufmännische Dienste ( gebäudebezogen )
                Umbau   und Nutzungsänderung
                  • Bauwerk
                  • Technische Anlagen
                Inder GEFMA - Richtlinie 122 „ Betriebsführung“ wird eine
                eindeutige Trennung von Bau, Nutzung und Unterhalt für
                notwendig erachtet, um Kosten zeitlich zuordnen zu können
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         GEFMA - Richtlinie 100
      FM - Struktur in Anlehnung an die HOAI und DIN
            Gebäudemanagement
                Sanierung   und Modernisierung
                  •   Grundstück
                  •   Bauwerk
                  •   Technische Anlagen
                  •   Außenanlagen
                  •   Ausstattung, Kunstwerke
                Da Leistungen für Sanierung und Modernisierung nicht der
                 Nutzung zugeordnet werden, sondern Baumaßnahmen
                 darstellen, erhalten sie eine Untergliederung analog der HOAI
                Abriß

                  • hier gelten die gleichen Kriterien wie für Sanierung und
                    Modernisierung
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        GEFMA - Richtlinie 180
           FM  - gerechte Neubauplanung
               anstelle der traditionellen Forderungen an Qualität,
                Funktionalität, Flexibilität bei niedrigen Erstellungskosten
               Ziel: dauerhaft hohe Wertschöpfung bei Verringerung der
                Lebenszykluskosten
               Lebenszykluskosten

                  • Planungskosten
                  • Erstellungskosten
                  • Nutzungskosten
                      –   Betriebskosten
                      –   Unterhaltskosten
                      –   Kosten von Diensten
                      –   Sonstige Kosten
                  • Änderungskosten
                      – Umzugskosten
                      – Umbaukosten
                      – Erweiterungskosten
                  • Rückbaukosten
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FM-gerechte Planung und Realisierung

            Lebenszyklus eines Gebäudes
            START         Nutzen-                                                                                   Kosten
                          definition +                                                      Planung                 nach
                          Funktion


                          Nutzer/Mieter/
                                                                                            Architekt
                            Pächter
                                                                                                                    HOAI




                                         Kosten                          Genehmig.                                Externe
           Miete
                                         Controlling                     Abnahme                                  Ingenieure
           Reparatur
           Reinigungs-/
           Stromkosten                   Bauherr                         Bauamt                         Bau-




                                                            Abrechnung
           etc.                                                                                         leitung



                                                Financier                                                           AVA


             SAP

                                                                         Gewährleistung
                          Unterhaltung
                                                                                          Erstellung
                          Bewirtschaft.
                                                                                          Bauaus-
                          Instandh./Rep.           fertig                                 führung
           DEBIS          Ersatz
           EDVIN
                          Nutzer +                                                        Unternehmer/
                          Bauherr                                                         Handwerker
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

            Beteiligung des Architekten
            START         Nutzen-                                                                                   Kosten
                          definition +                                                      Planung                 nach
                          Funktion


                          Nutzer/Mieter/
                                                                                            Architekt
                            Pächter
                                                                                                                    HOAI




                                         Kosten                          Genehmig.                                Externe
           Miete
                                         Controlling                     Abnahme                                  Ingenieure
           Reparatur
           Reinigungs-/
           Stromkosten                   Bauherr                         Bauamt                         Bau-




                                                            Abrechnung
           etc.                                                                                         leitung



                                                Financier                                                           AVA


             SAP

                                                                         Gewährleistung
                          Unterhaltung
                                                                                          Erstellung
                          Bewirtschaft.
                                                                                          Bauaus-
                          Instandh./Rep.           fertig                                 führung
           DEBIS          Ersatz
           EDVIN
                          Nutzer +                                                        Unternehmer/
                          Bauherr                                                         Handwerker
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

            Beteiligung des Projektsteuerers
            START         Nutzen-                                                                                   Kosten
                          definition +                                                      Planung                 nach
                          Funktion


                          Nutzer/Mieter/
                                                                                            Architekt
                            Pächter
                                                                                                                    HOAI




                                         Kosten                          Genehmig.                                Externe
           Miete
                                         Controlling                     Abnahme                                  Ingenieure
           Reparatur
           Reinigungs-/
           Stromkosten                   Bauherr                         Bauamt                         Bau-




                                                            Abrechnung
           etc.                                                                                         leitung



                                                Financier                                                           AVA


             SAP

                                                                         Gewährleistung
                          Unterhaltung
                                                                                          Erstellung
                          Bewirtschaft.
                                                                                          Bauaus-
                          Instandh./Rep.           fertig                                 führung
           DEBIS          Ersatz
           EDVIN
                          Nutzer +                                                        Unternehmer/
                          Bauherr                                                         Handwerker
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

            Beteiligung des Facility Managers
            START         Nutzen-                                                                                   Kosten
                          definition +                                                      Planung                 nach
                          Funktion


                          Nutzer/Mieter/
                                                                                            Architekt
                            Pächter
                                                                                                                    HOAI




                                         Kosten                          Genehmig.                                Externe
           Miete
                                         Controlling                     Abnahme                                  Ingenieure
           Reparatur
           Reinigungs-/
           Stromkosten                   Bauherr                         Bauamt                         Bau-




                                                            Abrechnung
           etc.                                                                                         leitung



                                                Financier                                                           AVA


             SAP

                                                                         Gewährleistung
                          Unterhaltung
                                                                                          Erstellung
                          Bewirtschaft.
                                                                                          Bauaus-
                          Instandh./Rep.           fertig                                 führung
           DEBIS          Ersatz
           EDVIN
                          Nutzer +                                                        Unternehmer/
                          Bauherr                                                         Handwerker
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

        GEFMA - Richtlinie 180 - Diskussionsansatz

           FM  - gerechte Neubauplanung -
               Begriffe

               Bauherrenleistungen

               Leistungen der Planer

               Prüfungen und Dokumentation
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

        GEFMA - Richtlinie 180 - Diskussionsansatz

           FM  - gerechte Neubauplanung - Begriffe
               Bauherr

                  • Definition der maßgebenden Vorgaben
                  • Entscheidung für Gebäudekonzeption unabhängig von
                    Finanzierung und Nutzung des Objektes
                  • Gleichstellung von Projektsteuerer und Bauherrn
               Planer

                  • Architekten, Tragwerksplaner, Landschaft- und Verkehrsplaner,
                    Bauphysiker, Versorgungsingenieure, Schallschutz und
                    Raumakustik- Ingenieure
                  • keine Unterscheidung der Fachdisziplinen
                  • Anstreben einer gemeinsamen Gesamtlösung
                  • Aufgabenverteilung sekundär
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

        GEFMA - Richtlinie 180 - Diskussionsansatz
           FM  - gerechte Neubauplanung - Begriffe
               FM - gerechte Neubauplanung

                  • anstelle traditioneller Forderungen ( Funktionalität, Flexibilität,
                    Qualität ) tritt das Ziel einer
                  • dauerhaft hohen Wertschöpfung bei Verringerung des
                    Lebenszykluskosten
               FM   - gerechte Dokumentation
                  • unverzichtbare EDV-Unterstützung
                  • durchgängige Dokumentation während aller Planungsphasen
                  • Inhalte mit Kennzeichnsystem versehen für Bauteile, technische
                    Ausrüstung und Dokumente - Verknüpfung
                  • Struktur für verlustfreien Datenaustausch ( Feldnamen in
                    Datenbanken und definierte Layer-Struktur )
                  • Format betrifft verwendete EDV-Systeme, Schnittstellen
                  • Austausch unter Zuhilfenahme technischer Möglichkeiten,
                    Protokollierung, terminliche Überwachung, Nachvollziehbarkeit
                  • Prüfung Prüfanforderungen bzgl. Aktualität, Vollständigkeit und
                    Qualität vordefinieren
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

        GEFMA - Richtlinie 180 - Diskussionsansatz
           FM   - gerechte Neubauplanung - Bauherrenleistungen
                Bauherrenleistungen

                     • Beteiligung von Fachdisziplinen statt reiner
                       Architektenwettbewerbe
                Projektwettbewerbe

                    Eignungskriterien                            Bewertungskriterien

      Fachliche Qualifikation               K.O.    Erfüllung des Raumprogramms          K.O.
      Größe des Einzelbüros                 10%     Gesch. Höhe der Investitionskosten   20%
      Referenzen des Einzelbüros            20%     Gesch. Höhe der Nutzungskosten       20%
      Entfernung des Büros zur Baustelle    20%     Arch./Künstlerische Gestaltung       20%
      Höhe des Honorars                     50%     Flexibilität der Raumnutzung         10%
      Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001   K.O.    Flächenverbrauch                     10%
                                                    Energiesparende Systeme              10%
                                                    Ökologische Baustoffe                 5%
                                                    Umsetzung sonstiger Kriterien         5%
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

         GEFMA - Richtlinie 180 - Diskussionsansatz
            FM  - gerechte Neubauplanung - Leistungen der Planer
                Interdisziplinäre Arbeit

                FM- gerechte Konzeption

                  • Beurteilung von Lösungsalternativen nach ihrem Verhältnis von
                    Lebenszykluskosten zu Wertschöpfungspotential
                      – GEFMA Richtlinie 200 liefert Ermittlungsverfahren von
                        Lebenszykluskosten
                      – energetische und ökologische Aspekte
                      – Gebäudesimulationsverfahren
                  • weitgehende Gebäudeautomation der technischen Anlagen zur
                    Verringerung des Bedienungsaufwandes und des Energiebedarfs
                      – Schnittstellen zu Standardsoftware ( SAP, R/3, MS-Office ) und CAD
                      – Standardisierung von Systemen der GLT
                      – Netzwerkstandards definieren
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FM-gerechte Planung und Realisierung

         GEFMA - Richtlinie 180 - Diskussionsansatz
            FM  - gerechte Neubauplanung - Leistungen der Planer
                FM - gerechte Konzeption

                  • Zentrale Überwachung des Gebäudes ( Brand-, Einbruch-,
                    Notrufmeldungen ) und der Technik ( Stör- und
                    Gefahrenmeldungen )
                      – Sicherheits-, Notruf-, Störzentrale für mehrere Gebäude und alle
                        technischen Gegebenheiten
                      – zentrale Fernüberwachung anstelle von Personal vor Ort
                      – Überwachungssysteme in die Planung integrieren zonengerechter
                        Aufbau von Energieverteilungsystemen als Voraussetzung für spätere
                        verursachergerechte Erfassung und Abrechnung
                  • Zonengerechte Verteilsysteme von Energieverteilern für
                    verursachergerechte Erfassung und Abrechnung
                      – Schaffung mehrerer Maß-und Zähleinheiten
                      – flexible Konzepte zur nutzerabhängigen Erfassung
                      – Kompromisse suchen zwischen Installationsaufwand und
                        Meßgenauigkeit
                  • frühzeitige Entwicklung von Betriebskonzepten
                      – Beispiel Reinigungskonzepte für exponierte Glasflächen
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         GEFMA - Richtlinie 180 - Diskussionsansatz
            FM   - gerechte Neubauplanung - Leistungen der Planer

                FM   - gerechte Dokumentation
                   • Kennzeichensystematik
                       –   CAD-Strukturen
                       –   Dokumentenverwaltung
                       –   Teminüberwachung und Protokollierung
                       –   Maßnahmen und Änderungsdokumentation
                       –   Kostenstellen und Controlling
                       –   Ablagesystematik und Archivierung
                   • Gebäudemodell ( plastisch oder virtuell )
                   • EDV-gestütztes Raumbuch
                   • Datenpool und Netzwerk
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         GEFMA - Richtlinie 180 - Diskussionsansatz
            FM  - gerechte Neubauplanung - Leistungen der Planer
                Prüfungen

                  • Planungsstadium
                      – fachtechnisch
                      – Maßhaltigkeiten und Vorgabetreue
                      – Prüfungsintervalle festlegen
                  • Bestandsdokumente
                      –   auf Vollständigkeit
                      –   inhaltliche Abstimmung
                      –   Maßtoleranzen
                      –   Prüfung der Korrekturmaßnahmen
                  • Prüfungsabläufe auf Grundlage der Handlungsbereiche eines
                    Projektsteuerers
                      –   A   Organisation, Information, Koordination, Dokumentation
                      –   B   Qualität und Quantität
                      –   C   Kosten
                      –   D   Termine
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         Rechtliche Grundlagen
            Pflichten des Architekten
            Anerkannte Regeln der Technik
            DIN - Normen
            BauGB
            Behördliche Genehmigungen ( Bebauungsplan,
             Flächennutzungsplan)
            Bauordnungen der Länder
            Verdingungsordnung für Bauleistungen
            Richtlinien und Verordnungen für besondere Nutzungen
             ( Arbeitsstättenrichtlinie etc..)
            Gewerbliche Verordnungen
            Werkvertragsrecht ( BGB § 631 ff )
            Produkthaftung
            Gebrauchstauglichkeit (§ 5 Produktenrichtlinie )
            Abgrenzung öffentliches Recht / Zivilrecht
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         Rechtliche Grundlagen
            Pflichten des Architekten
                Leistungspflichten nach §15 HOAI

                Beratungspflicht

                Kostenverfolgung

                Verschwiegenheitspflicht

                Auskunftspflicht über alle Belange

                Einsichtgewährung in Bauakten

                Verwahrungspflicht von Unterlagen

                Verkehrssicherungspflicht

                Bestellung eines Sicherheits- und Gesundheitskoordinators

                allgemeine Treuepflicht ( Loyalität )
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         Rechtliche Grundlagen
            Anerkannte   Regeln der Baukunst und Technik
                Definition

                  • als richtig anerkannt
                      – theoretisch in der Wissenschaft
                      – in der Baupraxis
                  • als Regel anerkannt
                      – auf wissenschaftlicher Basis ( Definition einer Regel )
                      – in der Praxis bewährt
                      – von der Gesamtheit der...Techniker mit entsprechender Vorbildung mit
                        Erfolg praktisch angewendet worden
                Reflexiver   Bezug
                  • Normen können aber müssen diesen Regeln nicht entsprechen
                    ( Stand der Wissenschaft und Technik“ )
                  • Praxisbezug wichtiger als Norm ( „Stand der Technik“ )
                  • Anerkannte Regel muss zum Zeitpunkt der Ausführung noch nicht
                    als Norm festgelegt sein
                  • technische Baubestimmungen - keine Rechtssicherheit, aber Stand
                    der Technik
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         Rechtliche Grundlagen
            DIN  - Normen
                Definition von Normung

                   • Einmalige Lösung einer immer wiederkehrenden Aufgabe
                   • Lösung der in der Gegenwart anstehenden Probleme aus den
                     Erfahrungen der Vergangenheit in Hinblick auf die Zukunft
                   • dynamisch - das „Gewissen“ der Technik
                Aufbau   und Organisation
                   • DIN = Deutsches Institut für Normung e.V.
                   • über 130 Normenausschüsse
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         Rechtliche Grundlagen
            DIN  - Normen
                Normblätter

                   • Norm-Entwurf
                       – vorläufig abgeschlossenes Ergebnis der Normungsarbeit - Vorlage zur
                         Stellungnahme der Öffentlichkeit unter Fristsetzung
                   • Vornorm
                       – Norm unter Vorbehalt hinsichtlich der Anwendung - versuchsweise
                         Anwendung, Überprüfung nach 2 Jahren
                   • Norm
                       – endgültiges Ergebnis der Normungsarbeit. Oft mehrteilig
                   • Beiblatt
                       – Erläuterungen, Zusatzinformationen, Beispiele, Ratschläge
                       – nicht verbindlich
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         Rechtliche Grundlagen
            Bauordnungen   der Länder
             Beispiel Bayerische Bauordnung (04.08.1997)

                Allgemeine   Vorschriften
                  • wie Anwendungsbereiche
                  • Begriffsdefinitionen etc.
                Grundstück   und seine Bebauung
                  •   Abstandsflächen und Abweichungen
                  •   Regelung für überbaute und nicht überbaute Flächen
                  •   Höhenlage und Einfriedungen
                  •   Kinderspielplätze
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         Rechtliche Grundlagen
            Bauordnungen   der Länder
                Bauliche Anlagen

                  • Baugestaltung
                  • Bauausführung
                       –   Baustelle
                       –   Standsicherheit
                       –   Schutz gegen Einwirkungen
                       –   Brandschutz
                       –   Wärme-, Schall-, Erschütterungsschutz
                       –   Verkehrssicherheit
                       –   Beheizung, Beleuchtung, Lüftung
                  •   Bauprodukte und Bauarten
                  •   Wände, Decken, Dächer, Rettungswege
                  •   Haustechnische Anlagen
                  •   Aufenthaltsräume und Wohnungen
                  •   Besondere bauliche Anlagen
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         Rechtliche Grundlagen
            Bauordnungen  der Länder
                Die am Bau Beteiligten

                  • Grundsätze
                  • Bauherr
                  • Verantwortlichkeit des Entwurfsverfassers und der Ersteller
                    bautechnischer Nachweise
                  • Unternehmer
                Bauaufsichtsbehörden

                  • Bauaufsichtsbehörden
                  • Aufgaben und Befugnisse der...
                  • Sachliche Zuständigkeit
                Verfahren

                  • Genehmigungspflichtige und genehmigungsfreie Vorhaben
                  • Bauaufsichtliches Verfahren
                                     Rechtsvorschriften
                Ordnungswidrigkeiten,

                Übergangs- und Schlußvorschriften
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         Rechtliche Grundlagen
            Verdingungsordnung   für Bauleistungen - VOB
                erarbeitet vom DVA ( Deutscher Verdingungsausschuß )

                VOB Teil A

                  • Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen
                VOB   Teil B
                  • Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von
                    Bauleistungen
                       – Abwicklung von Bauleistungen im Tagesgeschäft
                       – regelt unter anderem
                                  > § 6 Behinderung und Unterbrechung der Ausführung
                                  > § 12 Abnahme
                                  > §13 Gewährleistung
                                  > § 16 Zahlung
                                  > §17 Sicherheitsleistung
                       – ist Ergänzung zu BGB § 631 ff ( Werkvertrag..)
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         Rechtliche Grundlagen
            Verdingungsordnung         für Bauleistungen - VOB
                VOB   Teil C
                  • Allgemeine technische Vertragsbedingungen
                        –   technische Regelung für Gewerke ( technischer Mindeststandard )
                        –   Rückgriff aus DIN-Normen
                        –   Leitfaden für Gutachter und Richter
                        –   bezieht sich auf anerkannte Regeln der Baukunst und Technik
                        –   Grundlage für Nachbesserung und Mängelbeseitigung
            Verordnungen  und Richtlinien für besondere Belange
                Rechtsvorschriften, z.B.

                  •   Baugebührenverordnung
                  •   Denkmalschutzgesetz
                  •   Garagenverordnung
                  •   Veordnung über bautechnische Prüfungen
                  •   Naturschutzgesetze
                  •   Brandschutzgesetze
                  •   Verordnung zur Prüfung technischer Anlagen
                  •   Arbeitsstättenverordnung
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         Rechtliche Grundlagen
            Verordnungen    und Richtlinien für besondere Belange
                Richtlinien und Verwaltungsvorschriften, z.B.

                   • Richtlinie über die Verwendung von brennbaren Stoffen
                   • Richtlinie über den Bau und Betrieb von
                         –   Gaststätten
                         –   Hochhäusern
                         –   Krankenhäusern
                         –   Versammlungsstätten etc...
            BGB   631 ff Werkverträge
                regelt

                   •   Vergütung
                   •   Mängelbeseitigung
                   •   Gewährleistung
                   •   Schadensersatz
                   •   Verjährungsfristen
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         Rechtliche Grundlagen
            Bauproduktengesetz       - BauPG
                  • regelt das Inverkehrbringen und der freien Warenverkehr von
                    Bauprodukten
                  • ist in die Landesbauordnungen integriert
                  • Brauchbarkeit nach folgenden Kriterien
                      –   mechanische Festigkeit / Standsicherheit
                      –   Brandschutz
                      –   Hygiene, Gesundheit, Umweltschutz
                      –   Nutzungssicherheit
                      –   Schallschutz
                      –   Energieeinsparung / Wärmeschutz
                  • europäische technische Zulassung und Konformitätsnachweis
                    erforderlich
                  • erfüllt nach Einhaltung aller Vorschriften anerkannte Regeln der
                    Technik
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         Rechtliche Grundlagen
            Produkthaftungsgesetz
                regelt

                  •   Begriffsbestimmung von Produkten
                  •   Haftung
                  •   Haftungsminderung
                  •   Schadensersatz
                  •   Verjährungsfristen
                  •   Ursprung des Produktes
                  •   Herstellerstatus
            AGB-Gesetzgetzgebung
                Zusatzregelung   zu Verträgen
                  • vermindert nicht Haftungsbestimmungen aus BGB
                  • schließt Haftungsausschluß in sich aus
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         Rechtliche Grundlagen
            Abgrenzung   Privates Recht - Öffentliches Recht
                Privates Recht

                  • Beziehung von Personen ( Auftraggeber und Architekt )
                  • Grundsatz der Gleichordnung von Personen
                  • Personenschutz
                Öffentliches   Recht
                  • Verhältnis des Einzelnen zum Staat
                  • Verhältnis zwischen Bund , Ländern und
                    Gemeinden untereinander
                  • alle relevanten Rechtsvorschriften
                Abgrenzung     notwendig, da
                  • beide Rechtsbereiche unabhängig voneinander gelten
                  • unterschiedliche Verfahrensgrundsätze Anwendung finden
                  • unterschiedliche Gerichtszweige im Streitfall zuständig sind
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        Das Bürogebäude der Zukunft
        Cyber-Arbeitsplatz & Co
        Das Office 21 - Projekt des Frauenhofer IAO
        People, Place, Process und der Planer
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        Das Bürogebäude der Zukunft


           Von  der Industriegesellschaft über die Dienstleistungsgesellschaft
            zur Informationsgesellschaft
           Strukturwandel
           Veränderte Arbeitsmarktsituation
           Definition von Arbeitsplätzen der Zukunft
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        Das Bürogebäude der Zukunft
           Von  der Industriegesellschaft über die Dienstleistungsgesellschaft
            zur Informationsgesellschaft
               Kriterien für den Wandel

                  •   weitgehende Automation in der Fertigungsindustrie
                  •   verbesserte Technologien
                  •   schnellere Produktionsabläufe
                  •   spezialisiertes Fachwissen
               Auswirkungen

                  • nicht das Produkt ist die Ware, sondern das Know-How zum
                    Produkt
                  • verändertes Freizeitverhalten - veränderte Arbeitswelt
                  • „nichts ist beständiger als der Wandel“
                  • Wissen ist Macht - die Informationsgesellschaft
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Das Bürogebäude der Zukunft
           Strukturwandel
               Betriebsführung

                  • Bündelung von Wissen und Informationen auf einer zentralen
                    Rechnereinheit
                      – 30-40 % der Planungszeiten sowie 75 % aller Geschäftsprozesse
                        wurden bisher zur Suche, Beschaffung und Weiterleitung von
                        Informationen aufgewendet
                      – individuelles Wissen wird kollektiv geteiltes Wissen
                  • Zugriff auf heterogene Informationsquellen
                      –   Orientierung an Aufgaben und Geschäftsprozessen
                      –   von Partnerbüros und Externen
                      –   aus einer wachsenden Medienlandschaft
                      –   aus Wissensbibliotheken und Internet
                  • Internet und Kommunikationstechnologien
                      – Informationsaustausch nicht linear sondern komplex
                      – Zugriff auf Informationen JEDERZEIT und ÜBERALL SOFORT
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Das Bürogebäude der Zukunft
           veränderte Arbeitsmarktsituation
               Arbeitnehmersicht

                  • viele ausgeschriebenen Positionen verlangen
                      – Flexibilität im Tätigkeitsfeld
                      – Mobilität
                      – ständige Weiterbildung
                  • Fortbildung
                      – zwei Berufe durchaus keine Seltenheit
                      – Finanzielle Absicherung durch Teilzeitjobs
                      – fehlende soziale Sicherheit kompensieren
               Arbeitgebersicht

                  • Reaktion auf schwankende Marktlage
                      – zeitlich begrenzte Arbeitsverhältnisse
                      – Kostensenkungspotentiale durch Outsourcing
                  • Wettbewerbslage
                      – Bindung von hoch- und vielfach qualifizierten Mitarbeitern an das
                        Unternehmen
                      – durch flexiblen Mitarbeiterstab schneller auf Veränderungen reagieren
                        können
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Das Bürogebäude der Zukunft
           Definition   von Arbeitsplätzen der Zukunft
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Das Bürogebäude der Zukunft
           Definition   von Arbeitsplätzen der Zukunft
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Cyber-Arbeitsplatz & Co




           Tendenzen  in der Büroorganisation
           Neue Nutzungskonzepte - das „kooperative“ Gebäude
           der Cyber-Arbeitsplatz
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        Cyber-Arbeitsplatz & Co


           Tendenzen  in der Büroorganisation
               Veränderungen

                  •   Desk-Sharing
                  •   Telearbeitsplätze
                  •   Kommunikationszentren
                  •   Hot-Desking
                  •   Transparente Büros
                  •   Das virtuelle Büro
                  •   Business Clubs
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        Cyber-Arbeitsplatz & Co
           Tendenzen   in der Büroorganisation
               Beispiele

                  • IBM
                      – Projektleiter Werner Zorn:“Einsparung pro Mitarbeiter DM 2000 -
                        2500pro Jahr“ durch Desk-Sharing
                  • Versicherung Interpolis aus Tilburg (NL)
                      – „Office is where you are, wir geben unseren Mitarbeitern Aufgaben, wie
                        sie diese lösen, ist ihre Sache“
                  • Unternehmensberatung Andersen Consulting,Amsterdam und
                    Paris
                      – praktiziert Hot-Desking.Jeder Mitarbeiter checkt bei Arbeitsaufnahme
                        wie in einem Hotel ein und erhält einen individuellen Arbeitsplatz
                  • Commerzbank Frankfurt
                      – gläserne Trennwände zur Verhinderung von Lärmübertragung
                        das spart Quadratmeter und bringt mehr positive Arbeitsatmosphäre
                  • Siemens Nixdorf Berlin
                      – Combibüros und Caddy-Garagen - Caddy abholen, freien Arbeitsplatz
                        wählen, Laptop anschließen, Telefon personalisieren und am
                        Firmennetz anmelden
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        Cyberarbeitsplatz & Co
           Tendenzen   in der Büroorganisation
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        Cyberarbeitsplatz & Co
           Tendenzen   in der Büroorganisation
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        Cyberarbeitsplatz & Co
           Neue  Nutzungskonzepte
               Kriterien

                   •   häufige Änderung der Nutzungskonzeptionen
                   •   je kürzer der Lebenszyklus desto häufiger der Technologiewechsel
                   •   Variabilität durch angepaßte Schnittstellen
                   •   temporäre Nutzungen einplanen
                   •   Intergration von IT-Systemen ( „intelligente Räume“)
               Ziele

                   •   Aufwandminimierung und Flächenauslastung
                   •   anpassungsfähige Nahtstellen
                   •   Science Clubs
                   •   Flexibilität
                   •   Individualität
                   •   Know-How- und Kommunikationstransfer
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        Cyberarbeitsplatz & Co
           Neue   Nutzungskonzepte
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        Cyberarbeitsplatz & Co
           Neue   Nutzungskonzepte
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        Cyberarbeitsplatz & Co
           Neue   Nutzungskonzepte
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        Cyberarbeitsplatz & Co
           Neue  Nutzungskonzepte
               Negativbeispiele für unflexible Planungen



                   • Heizungsrohre, die durch Trennwände gehen
                   • Heizkörper, die Fensterachsen überschreiten
                   • Trennwände, deren Umbau nicht ohne Veränderung von
                     abgehängten Decken möglich ist
                   • Kabelführung in versetzbaren Trennwänden
                   • nachträgliches Bohren von Bodentanks
                   • Fassadenkonstruktionen die flexible Grundrisse nicht zulassen
                   • Statische Systeme von Fluren und Verkehrswegen
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        Cyberarbeitsplatz & Co
           Neue   Nutzungskonzepte
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        Cyberarbeitsplatz & Co
           Cyberarbeitsplatz


                  • Beispiel VOKO -
                    Designer Michael Englisch
                  • „Es geht zukünftig nicht mehr um
                    die Gestaltung eines möblierten
                    Arbeitsplatzes, sondern um die
                    Gestaltung einer multimedialen
                    Arbeitswelt, die wesentlich von
                    den Aspekten Information und
                    Kommunikation geprägt ist“
                  • kombinierbar zu
                    Teamarbeitsplätzen
                  • herstellerunabhängige Technik
                  • modularer Aufbau
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Cyberarbeitsplatz & Co
           Cyberarbeitsplatz


                  • Beispiel VITRA
                  • „AD hoc“
                  • die Szenarien der neuen Bürowelt
                  • „Mit Ad Hoc können traditionelle
                    Zellenbüros, Team und
                    Gruppenbüros, Combi Offices,
                    Desk-Sharing-Plätze, non-
                    territoriale Konstellationen und
                    auch das Home Office
                    eingerichtet werden“
                  • kombinierbar zu
                    Teamarbeitsplätzen
                  • modularer Aufbau
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Das Office 21-
           Projektdes Frauenhofer Instituts für
            Arbeitswirtschaft und Organisation
              das Office Innovation Center in Stuttgart ist

                  • Forschungs- und Entwicklungslabor im
                    Verbund mit der Industrie
                  • Test- und Evaluierungsfeld für technische und
                    organisatorische Innovationen
                  • Event Center mit Workshops und
                    Informationsveranstaltungen
                  • Schulungs- und Trainingsstätte
                  • Beratungszentrum für Unternehmen
                  • Nutzung als Plattform für Konzerne und
                    Betriebe
                  • Nutzung als experimentelle dezentrale
                    Projektbüros
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Das Office 21-
           Projektdes Frauenhofer Instituts für
            Arbeitswirtschaft und Organisation
              Ziele

                  • Zukunft der Arbeitswelt erforschen
                  • Aktive Beteiligung für Unternehmer und
                    Entscheidungsträger
                  • Demofeld für neue Entwicklungen und
                    Prototypen des Büros der Zukunft
                  • neuester Stand der Technik
                  • Tests in der Praxis
                  • Kommunikationszentrum und Kreativwerkstatt
                  • 5 Jahre Laufzeit ab 06.05.99
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FM-gerechte Planung und Realisierung



        People,Place, Process und der Planer .....
         die Zukunft der „CO-OP-Facility“

           Abhängigkeiten  zwischen
             Planer, Liegenschaft, Nutzer und Facility Manager

               Der lineare Ansatz
               Der komplexe Ansatz

               Place, People, Process und der Planer
                      –
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Facility Planning
            Der   linear chronologische Ansatz


         Planer              Gebäude                   Nutzer                    FM

      Anfang                                 Zeit                                     Ende




     Grundlagenermittlung   Bauabschnitte           Nutzungsgliederung       Datenerfassung
     Vorentwuf              Geschosse               Organisationseinheiten   Management
     Entwurf                Ebenen                  Kostenstellen            Kostentransparenz
     Kostenschätzung        Räume                   Kostengruppen            Prozeßoptimierung
     Massenermittlung       Flächen                 Betriebsplanung          Anpassung
     Genehmigungsplanung    Bausubstanz             Abteilungen              Umstrukturieung
     Vergabevorbereitung    Materialien             Arbeitsgruppen           Gliederung
     Ausführungsplanung     Details                 Mitarbeiter              Infrastrukturelles und
     Bauleitung             Gebäudetechnik          Planstellen              kaufmännisches Management
     Projektsteuerung       Versorgung              Teams                    Kostenreduktion
     Projektmanagement      Entsorgung              Workflow                 Budgetplanung
     Ojektüberwachung       Lebenszyklus            Kerngeschäft             Instandhaltung
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Facility Planning
           Der   lineare Ansatz im gesamten Lebenszyklus

               hohe  Reorganisations- und Umzugsrate ( Betriebsablauf )
               unzureichende Flächenausnutzung

               oft schwierige Datenerfassung

               mangelhafte zeitliche Gebäudeauslastung

               Mehrfach- Datenhaltung

               hohe Kosten

               Unzufriedenheit und Uneffektivität

               Analysen und Auswertungen statt wachsender Konzepte

               Fehlende Kommunikation zwischen

                   • Planer, Projektsteuerer, Facility Manager und Nutzer
                   • Idee und Realisation
               Langsame     Reaktionszeiten auf neue gesellschaftliche und
                  technische Systeme

                       –
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FM-gerechte Planung und Realisierung


     Facility Planning
          Der komplexe Ansatz im Facility Management
                                   Facility
                                   Manager




                  Planer           Gebäude            Nutzer




                                   Facility
                                   Manager


               Als Zielorientierung dient das Gebäude an sich
               Der Facility Manager als Mittler zwischen Planer und Nutzer
               FM schon während der Planungsphase
               Reflexive Bezüge der Projektbeteiligten untereinander
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FM-gerechte Planung und Realisierung

        Facility Planning
           Der   komplexe Ansatz im gesamten Lebenszyklus

               geringere  Kosten schon während des Bauphase
                ( Materialauswahl, Koordination, Nutzungsdefinition )
               ausgewogene Flächennutzung

               Kostentransparenz

               Kostenreduktion

               systemimmanent größtmögliche Optimierung



               Kostenorientiertes   Denken allein oft am Nutzerverhalten
                vorbei?
               Akzeptanz bei Planer und Nutzer ?

               Kommunikation zwischen Planer und Nutzer nur durch den
                Facility Manager als Schlichter?
               Kompromiss statt Konsens
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FM-gerechte Planung und Realisierung


                 Facility Planning bedeutet Place, People, Process UND der Planer

        Infrastrukturelles                                                                 Technisches
      Gebäudemanagement                                                                 Gebäudemanagement
                                                                                          Baukonstruktion
         Nutzungsdefinition   Form und Funktion           Grundstück,
             Raumbuch                                                                       Haustechnik




                                                                        GLT/Netzwerk
        Flächenmanagement
                                                           Gebäude                       Energiemanagement


                              CAD/ Planung
        Möblierungsplanung                                                                    Reinigung
            Innenausbau                                                                       Sicherheit
         Belegungsplanung     –                                                               Netzwerk
          Umzugsplanung                                                                 Kommunikationstechnik
                                                Planer     Place                           Instandhaltung




       Kaufmännisches




                                                                        Kommunikation
                                                                                          Kommunikation
     Gebäudemanagement
                                                                                         Sozialmanagement
                                               Process    People
                              Marketing




        Rechnungswesen
                                                                                               Mitarbeiter
           Budgetierung
                                                                                         Arbeitsplatzgestaltung
            Controlling
                                                                                               Workflow
         Personalplanung
                                                                                               Teamwork
            Vermietung                       Verwaltung   Environment                          Motivation
          Vertragswesen
                                                                                               Effektivität
           Koordinierung
       allgemeiner Dienste
IFMA-Arbeitskreis
FM-gerechte Planung und Realisierung

           Quellenverzeichnis
               Hernstein   International Management Institute
                  • ThinksiteR Symposium „Virduality“
                    26./27. Nov.1998, Schloß Hernstein
               Congena
                Gesellschaft für Planung, Training und Organisation,
                  • „Büro im Wandel - Flexible Büro- und Arbeitsplatzkonzepte“
                    Vortrag beim DAZ-Symposium vom 08.06.99, Berlin
                    von Wolfram Fuchs
               VOKO     Vertriebsstiftung Büroeinrichtungen KG
                  • Bürolösungen - „CYBER OFFICE“
                    http://www.voko.de/
               Vitra   - Büroeinrichtungen
                  • „AD HOC“
                    http://www.vitra.ch/
               Quickborner  Team
                Gesellschaft für Planung und Organisation mbH
                  • Pressebericht der Zeitschrift „Econy“, Ausgabe Januar 1998
                    “Büros in
                    Bewegung“