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AuftragWWS-Schulung

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AuftragWWS-Schulung Powered By Docstoc
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Projektarbeit
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INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS

Dabei ist zu unterscheiden: ............................................................................................. 6
Zielgruppe ..................................................................................................................... 6
Praxisbeispiel ................................................................................................................. 6
Merkmalsbereiche und Fragestellungen zur Zielgruppenbestimmung ................................... 7
  Fragestellungen ........................................................................................................... 7
  Fragestellungen ........................................................................................................... 8
  Fragestellungen ........................................................................................................... 8
  Fragestellungen ........................................................................................................... 8
Antworten auf diese Fragen finden die Mitarbeiter/innen der Erwachsenenbildung ............... 8
Konsequenzen für die Auswahl von Methoden ................................................................. 10
Begrüssung, Einführung, Vorstellung .............................................................................. 10
Gruppenarbeit am Bildmaterial....................................................................................... 10
Rundgespräch und gemeinsame Collage ......................................................................... 10
Kurzreferat................................................................................................................... 11
Teilnehmende .............................................................................................................. 11
  Stimmen Teilnehmer und Zielgruppen überein? ............................................................ 11
  Abweichungen in Richtung Nicht Übereinstimmung. ..................................................... 12
Praxisbeispiel ............................................................................................................... 12
Wie sieht die Situation der Teilnehmergruppe aus?.......................................................... 12
Wie gross ist die aktuelle Belastbarkeit der Teilnehmerlinnen? .......................................... 12
  Schlussfolgerungen: Mit Vorsicht fordern ... ................................................................. 13
Aus alledem lassen sich folgende Grundsätze ableiten: .................................................... 13
Einführung ................................................................................................................... 15
Fragestellungen ............................................................................................................ 16
Offene Frage ................................................................................................................ 16
Geschlossene Frage ...................................................................................................... 16
Alternativfrage ............................................................................................................. 16
Rhetorische Frage......................................................................................................... 16
Suggestivfrage ............................................................................................................. 16
Gegenfrage .................................................................................................................. 16
Zurückgegebene Frage.................................................................................................. 17
Teilnehmer stellen Fragen ............................................................................................. 17

Auftreten des Kursleiters ............................................................................................... 18
Kleidung ...................................................................................................................... 18
Kopf ............................................................................................................................ 18
Zeit ............................................................................................................................. 18
Kontaktaufnahme ......................................................................................................... 18
Sprechen ..................................................................................................................... 18
Gestik .......................................................................................................................... 18
Patzer .......................................................................................................................... 18
Bildersprache ............................................................................................................... 19


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Weichmacher ............................................................................................................... 19

Anaphora ..................................................................................................................... 19

Folien (was wird geschrieben, was wird gesagt) .............................................................. 19

Meinungsführer ............................................................................................................ 19

Logikkette .................................................................................................................... 20

Sympathie und Antipathie ............................................................................................. 20

Lachen ........................................................................................................................ 20

Checkliste .................................................................................................................... 21
Allgemein..................................................................................................................... 21
Sprache ....................................................................................................................... 21
Gleichnisse ................................................................................................................... 21
Körpersprache .............................................................................................................. 21
Überzeugen ................................................................................................................. 21
Eröffnung .................................................................................................................... 21
Die Schrift .................................................................................................................... 22

Überschriften und Titel.................................................................................................. 23

Farbwahl bei Pinnwandkarten ........................................................................................ 23

Standartpinnwände und Flipcharts ................................................................................. 23

Lernzielkontrolle ........................................................................................................... 25

Stimmungsbarometer.................................................................................................... 26

Einleitung .................................................................................................................... 27
Gebräuchliche Präsentationsmedien ............................................................................... 27
  Tafelmedien .............................................................................................................. 27
  Projektionsmedien ..................................................................................................... 27
  Monitormedien .......................................................................................................... 27
  Nah- und Fernmedien ................................................................................................ 27
  Regeln von Fernmedien ............................................................................................. 28
Erstellungsmöglichkeiten ............................................................................................... 28
  Anschrieb .................................................................................................................. 28
  Kopierer.................................................................................................................... 28
  Farbdrucker .............................................................................................................. 29
  Video ........................................................................................................................ 29
Erstellung des Präsentationsmaterial .............................................................................. 30
  Schriftgrösse und Schriftstärke ................................................................................... 30
  Kontraste .................................................................................................................. 30
  Heller oder dunkler Hintergrund? ................................................................................ 31
Unerwünschtes Nebenlicht bei OHP-Projektion ................................................................ 31
Unerwünschtes Nebenlicht bei OHP-Projektion ................................................................ 32

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Hoch- oder Querformat? ............................................................................................... 32
  Ziele der Visualisierung .............................................................................................. 32
  Ziele der Visualisierung .............................................................................................. 33
1. Ziel: Zuhörer motivieren ............................................................................................ 33
2. Ziel: Behalten erleichtern ........................................................................................... 33
3. Ziel: Verständnis ermöglichen .................................................................................... 33
4. Ziel: Informationen betonen ...................................................................................... 33
5. Ziel: Feed-Back ......................................................................................................... 33
Gestaltungsgrundsätze .................................................................................................. 34
  Wie sind Informationen zu visualisieren? ..................................................................... 34
  Klar und einfach ........................................................................................................ 34
  Komplexe Informationen aufteilen............................................................................... 35
  Abfolge des Verständnisprozesses beachten................................................................. 35
  Texte nicht schreiben, sondern Textgrafiken gestalten .................................................. 35
Einsatz von Farben ....................................................................................................... 35
  Farben in ihrer Kontrast- und Unterscheidungsfunktion ................................................. 35
  Farben in ihrer konventionellen Bedeutung .................................................................. 36
  Das emotionale Farbenleben....................................................................................... 36
Einführung / Vorwort .................................................................................................... 37

Arten der Visualisierungshilfen ....................................................................................... 37
Grössenspezifikation ..................................................................................................... 37
  Verkleinerungen / Vergrösserungen ............................................................................ 37
Einsatz während der Kurse oder Seminaren .................................................................... 38
  1:1 Darstellungen ...................................................................................................... 38
Einsatz während der Kurse oder Seminaren .................................................................... 39
Art / Material................................................................................................................ 39
  Vorgefertigt / fest ...................................................................................................... 39
Einsatz während der Kurse oder Seminaren .................................................................... 40
  Verformbar / plastisch................................................................................................ 40
Einsatz während der Kurse oder Seminaren .................................................................... 41
  Elektronisch / Virtuell ................................................................................................. 41
Einsatz während der Kurse oder Seminaren .................................................................... 42
Einführung / Vorwort .................................................................................................... 43

Kursthema ................................................................................................................... 43
Technisch orientierte Kursthemen .................................................................................. 43
Kreativ orientierte Kursthemen ...................................................................................... 44
Kursort ........................................................................................................................ 44
Raumgrösse ................................................................................................................. 44
Raumform.................................................................................................................... 44
Raumgestaltung ........................................................................................................... 44
Lichtverhältnisse ........................................................................................................... 44
Technische Einrichtungen .............................................................................................. 45
Raum für alle Arten von Verpflegung (Catering) .............................................................. 45
Verpflegung (Catering).................................................................................................. 45
Kursdauer .................................................................................................................... 45
Unterkunftsmöglichkeiten (Hotel) ................................................................................... 45

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Begleitpersonen............................................................................................................ 45
Rahmenprogramm ........................................................................................................ 45
Medienwahl.................................................................................................................. 46

Methodenwahl.............................................................................................................. 46

Lernbiographie der Teilnehmer ...................................................................................... 46

Was kann man mit Papier alles machen .......................................................................... 48

Wozu kann ein Kursleiter Papier einsetzen ...................................................................... 48
Aufgaben erteilen ......................................................................................................... 48
Zettel für Pinnwand ...................................................................................................... 48
Blitzgedanken von TN erfassen ...................................................................................... 48
Abstimmung................................................................................................................. 48
Scherenschnitte machen lassen ..................................................................................... 48
Hüte und Schiffe falzen ................................................................................................. 48
Zeichnen ...................................................................................................................... 48
Spiele .......................................................................................................................... 49
Gefahren ..................................................................................................................... 49
Wann können Spiele eingebaut werden? ........................................................................ 49
Spielversionen .............................................................................................................. 50
Spiele zum Kennenlernen .............................................................................................. 50
  Mögliche Spiele ......................................................................................................... 50
Spiele für Gruppenbildung ............................................................................................. 52
  Mögliche Spiele ......................................................................................................... 52
Lernspiele .................................................................................................................... 52
  Mögliche Spiele ......................................................................................................... 52
Rollenspiele.................................................................................................................. 55
Ratespiele und Quiz ...................................................................................................... 57
  Mögliche Spiele ......................................................................................................... 57
Wohlfühlbarometer ....................................................................................................... 57
  Mögliche Spiele ......................................................................................................... 57
Instruktionen und deren Umsetzung in einem Workshop.................................................. 58
Zu beachtende Einfluss Faktoren ................................................................................... 58
Ablauf einer solchen Lektion .......................................................................................... 58
  Vorbereitung zur Instruktion ....................................................................................... 58
  Instruktion als Lernmethode ....................................................................................... 58
  Erfolgskontrolle durch Workshop oder „hands-on“ ........................................................ 59
  Ausblick .................................................................................................................... 59
Praxisbezogene Übungslernform .................................................................................... 60
Beispiel Webseite ......................................................................................................... 60
Vorstellungs-Konzept Projekt ......................................................................................... 61
  Grundidee ................................................................................................................. 61
  Zeitlicher Ablauf ........................................................................................................ 61
  Weitere Angaben zum Konzept ................................................................................... 61
Zeitplan ....................................................................................................................... 63
Lernziele ...................................................................................................................... 63

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Kleiner Einführungsquiz zum Lebensmittelgesetz (Art. 15 LMG) ........................................ 66
Fragen ......................................................................................................................... 66
Referat Lektion 6.7.02 „genau so“ als Bestandteil der Projektpräsentation ......................... 67
Begrüssung .................................................................................................................. 67
Lernziel........................................................................................................................ 67
Aufwärmphase - Ratequiz.............................................................................................. 67
Einstieg in die Lektion – Besprechung Resultate Ratequiz................................................. 67
Abbruch der Lektion ..................................................................................................... 67
Referat Lektion 6.7.02 „so nicht“ als Bestandteil der Projektpräsentation ........................... 69

Projekttitel: Choreographie ............................................................................................ 73

Thema und Ziel der Projektarbeit ................................................................................... 73

Projektbeschrieb ........................................................................................................... 73

Voraussichtliches Resultat / Produkt ............................................................................... 73

Benötigte Hilfe ............................................................................................................. 73

Zeitplan ....................................................................................................................... 73

Protokoll Nr. 1 .............................................................................................................. 74

Protokoll Nr. 2 .............................................................................................................. 75

Protokoll Nr. 3 .............................................................................................................. 76

Protokoll Nr. 4 .............................................................................................................. 79

Protokoll Nr. 5 .............................................................................................................. 80

Protokoll Nr. 6 .............................................................................................................. 82




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GRUPPE / ZIELGRUPPE UND ADRESSATEN
GRUPPE / ZIELGRUPPE UND ADRESSATEN
In der Erwachsenenbildung ist es sinnvoll, den Blick zunächst auf diejenigen zu richten, für die eine
Veranstaltung stattfindet und die aus der gemeinsamen Arbeit etwas für sich gewinnen sollen.
Die Methoden sind auf sie hingeordnet und kommen überhaupt erst dadurch zur Wirkung, dass
Menschen sie aufnehmen und in lebendiges Tun umsetzen.


Dabei ist zu unterscheiden:
    Im Rahmen der Planung geht es darum, wem die jeweilige Veranstaltung gilt bzw. wer von ihr
     angesprochen werden soll. Das ist die so genannte Zielgruppe.

    Im Rahmen der Durchführung geht es um die tatsächlich Anwesenden, das heisst um die
     Teilnehmer/innen.

    Das Element Gruppe ist also differenziert zu betrachten.


Zielgruppe
Für Veranstaltungen der Erwachsenenbildung lautet die allgemeinste Form der
Zielgruppenbestimmung alle Erwachsenen. Aber schon hier zeigt sich bei näherem Hinsehen, dass
Eingrenzungen geschehen, auch wenn dies bei der Planung nicht bewusst ist oder nicht
ausgesprochen wird, z.B. auf die Erwachsenen, in einer Gemeinde oder Region leben die den
Veranstaltungshinweis bekommen die Zugang zum Thema haben. Damit sind Merkmale
angesprochen, die aus der zunächst gestaltlosen Masse Erwachsene ganz bestimmte herausheben.
    Je bewusster und genauer die Merkmale bestimmt und in die Planung einbezogen werden, desto
     deutlicher werden die Konturen der Zielgruppe, und zwar im vollen Sinn des Wortes: Die mehr
     oder weniger grosse Gruppe, auf die ein Angebot abzielt.

    Je deutlicher die Konturen der Zielgruppe sind, desto begründeter kann bei der Planung über
     die Auswahl angemessener Methoden entschieden werden.

     Anhand der Zielgruppenbeschreibung für ein Elternseminar soll nun aufmerksam gemacht
     werden, auf Merkmalsbereiche, die für die Zielgruppenbestimmung wichtig sind auf
     Fragestellungen, die geeignet sind, solche Merkmale genauer zu erfassen.


Praxisbeispiel
Eltern im Gespräch Seminarreihe für Eltern mit heranwachsenden Kindern
Familien mit Kindern ab 12 oder 13 Jahren befinden sich in einer kritischen Phase: Die Aufbauzeit der
Familie ist abgeschlossen; die Pubertät und die damit sich verstärkenden Ablösetendenzen der Kinder
bedeuten für die Eltern eine bewusst oder unbewusst erlebte Verunsicherung vor allem hinsichtlich
ihres Erziehungsverhaltens. Hier Hilfen zur Klärung, Bewusstmachung und Bewältigung anzubieten,
ist Aufgabe einer Erwachsenenbildung, die den Alltag der Menschen aufnimmt und lebensbegleitend
darauf eingeht. Doch eben dies bereitet in der Praxis auch Schwierigkeiten: Gerade dann, wenn
Angebote deutlich problemorientiert sind, kann das Echo ausbleiben, weil die erwartete und
notwendige Auseinandersetzung mit der Sache zugleich eine Konfrontation mit sich selbst und mit
der Notwendigkeit eigener Verhaltensänderung bedeutet. Das aber ist stets mit Unlust verbunden
und löst Widerstand aus.

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Für die Erwachsenenbildung besteht die Möglichkeit, die Zielgruppe Eltern mit heranwachsenden
Kindern zunächst einmal in einem anderen Zusammenhang anzusprechen: Als Väter und Mütter von
Kindern, die den Konfirmandenunterricht besuchen oder demnächst konfirmiert werden. In An-
knüpfung an diesen vorgegebenen äusseren Rahmen können so genannte Erziehungsthemen mit
einer gewissen Aussicht auf Interesse angeboten werden.
Vor dem Hintergrund solcher Überlegungen bieten zwei freie Mitarbeiterinnen der
Erwachsenenbildung in einer Seminarreihe Eltern im Gespräch an.
    Im Rahmen der örtlichen evangelischen Erwachsenenbildung geht der Ortspastor auf den
     Veranstaltungsvorschlag ein, weil er dadurch Kontakt zu den Konfirmandeneltern herstellen will.
     Zur Zeit der Seminarreihe besuchen 65 Kinder bzw. jugendliche den Konfirmanden- und
     Vorkonfirmandenunterricht.

    Die Männer in dem Ort sind grösstenteils Schichtarbeiter meist als Pendler. Ein Teil der Frauen
     betreibt - gelegentlich unter Mithilfe der Kinder - Heimarbeit. Handwerker und Bauern gibt es nur
     noch vereinzelt. Das durchschnittliche Jahreseinkommen der Ortseinwohner liegt um die Hälfte
     niedriger als im übrigen Niedersachsen. Das Bewusstsein der Bevölkerung ist überwiegend
     ländlich geprägt; es existiert noch Nachbarschaftshilfe. Die Toleranz gegenüber Fremden ist
     verhältnismässig gross. Für die Bevölkerung des Ortes bringt die Region verkehrstechnische und
     wirtschaftliche Schwierigkeiten, die sich nicht zuletzt in einer Abwanderung der Jugend
     ausdrücken.

    Als mögliche Fragen und Probleme der Zielgruppe können die beiden Mitarbeiterinnen durch
     das Gespräch mit dem Ortspastor ermitteln: Generationsprobleme, Erziehungsschwierigkeiten
     Alkohol, Drogen, Diskothek, Aggression u.a..

    Erfahrungen mit Gruppenarbeit oder Rundgespräch können bei der Zielgruppe, nicht
     vorausgesetzt werden.

     In der Zielgruppenbeschreibung sind bereits verschiedene Merkmale und Merkmalsbereiche
     erfasst. Sie werden im Folgenden nochmals in verallgemeinerter Form bezeichnet. Ausserdem
     werden Fragestellungen ergänzt, die sich eignen, Einzelmerkmale genauer zu erfassen.


Merkmalsbereiche und Fragestellungen zur Zielgruppenbestimmung

1.   Generelle Zielgruppenbestimmung


Fragestellungen
    Wer soll mit einem bestimmten Themenbereich überhaupt angesprochen werden?

    An wen richtet sich das Angebot?

1. Lebens- und Alltagssituation der Zielgruppe




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Fragestellungen
Was ist für das Angebot bedeutsam im Blick auf
    Alter

    Familienstand

    Berufstätigkeit

    Freizeit

1.   Situation der Zielgruppe in bezug auf das Thema

Fragestellungen
    Was ist an allgemeinen Einstellungen, Erwartungen und Interessen vorhanden?

    Welche speziellen Schwierigkeiten oder Defizite machen den Leuten zu schaffen?

    Welche speziellen Fragen beschäftigen sie?

    Welche Lernbedürfnisse haben sie in diesem Zusammenhang?

    Welche Erfahrungen und Kenntnisse können vorausgesetzt werden?


Situation der Zielgruppe in bezug auf Lernen und Methoden der Erwachsenenbildung

Fragestellungen
    Welche Erfahrungen mit Bildung und Lernen sind vorauszusetzen?

    Welche Erfahrungen mit Methoden der Erwachsenenbildung sind vorhanden?


Antworten auf diese Fragen finden die Mitarbeiter/innen der Erwachsenenbildung
    Durch Vermutung wobei die Möglichkeit, sich durch Einfühlen und Fantasie in die Situation von
     anderen versetzen zu können, nicht gering geachtet werden sollte.

    Durch Kenntnis der Jeweiligen Zielgruppe aufgrund regelmässiger Zusammenarbeit oder
     eigener Zugehörigkeit eine Möglichkeit, die gerade für die Honorarkräfte von Volkshochschulen
     oder Ehrenamtliche z.B. der kirchlichen oder gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung häufig
     zutrifft.

    Durch Beteiligung von Angehörigen der Zielgruppe am Planungsprozess etwa, wenn ein
     Seminar über Vertragsrecht für Inhaber von Handwerksbetrieben von der zuständigen Dozentin
     der Handwerkskammer gemeinsam mit einem selbstständigen Handwerksmeister vorbereitet
     wird, der sich bei einer vorläufigen Seminarausschreibung nach den Teilnahmebedingungen
     erkundigt und sein besonderes Interesse an dieser Versammlung bekundet hatte.

     Denken Sie an Ihre gegenwärtige Situation als Mitarbeiterin der Erwachsenenbildung. Welcher
     Kurs Arbeits-, Gesprächskreis fällt Ihnen als Erstes ein?
Bitte gehen Sie anhand dieses konkreten Kurses Arbeits- oder Gesprächskreises nochmals die oben
genannten Merkmalsbereiche und Fragestellungen zur Zielgruppenbestimmung durch und
verwenden Sie dabei auch die detaillierteren Fragen.

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1.   Generelle Zielgruppenbestimmung

         Wer soll mit dem Kurs usw. überhaupt angesprochen werden?

1.   Lebens- und Alltagssituationen der Zielgruppe

2.   Situation der Zielgruppe in bezug auf das Thema des Kurses Arbeits- oder Gesprächskreises

3.   Situation der Zielgruppe in bezug auf Lernen und Methoden der Erwachsenenbildung




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Konsequenzen für die Auswahl von Methoden

Die Merkmale, die durch Antworten auf die Fragestellungen genauer erfasst werden können, sind
eine Art Wegweiser, wenn es bei der Planung um die Auswahl angemessener Methoden geht.
So lässt sich in dem Praxisbeispiel aus dem Ergebnis der generellen Zielgruppenbestimmung
Eltern von Vor- und Hauptkonfirmanden = Eltern von Mädchen und jungen im Übergang zwischen
Kindheit und Jugendalter und aus dem damit gegebenen gemeinsamen Erfahrungshintergrund und
Problemdruck ableiten, dass
    einerseits Methoden mit Gesprächscharakter eingesetzt werden sollten zur Förderung des
     gegenseitigen Austausches;

    andererseits aber solche Methoden nicht zu fordernd sein dürfen, weil sich über innerfamiliäre
     Probleme nicht so einfach reden lässt, selbst wenn das Bedürfnis nach Austausch vorhanden ist.

Im Falle unseres Praxisbeispiels wurde die Seminarreihe mit dem Thema, ist es noch unser Kind?
Einflüsse von allen Seiten eröffnet. Die Methoden, die das Team bei seiner Planung für den ersten
Abend auswählte, sind in dem folgenden Auszug aus dem Praxisbericht skizziert:


Begrüssung, Einführung, Vorstellung
Nach der Begrüßung und der Vorstellung des Teams werden die Teilnehmer gebeten, dass jeder
seinen Namen auf einen Zettel schreibt. Die Zettel werden in einen Korb geworfen. Anschließend
zieht jeder aus dem Korb einen Zettel und liest den Namen vor. Der Genannte sagt etwas zu seiner
Person und evtl. auch etwas darüber, wie er in dieses Seminar hineingeht » Wer bin ich - Was reizt
mich am Thema dieses Seminars?«. Das Team gibt Hinweise zur Inhaltlichen Planung
Material: Zettel, Bleistifte, Korb


Gruppenarbeit am Bildmaterial
Die Teilnehmer sollen Einflüsse feststellen, die im Leben ihrer Kinder während des
Konfirmandenalters = in der Pubertät bedeutsam sind. Die Gruppen, die im Raum bleiben, werden
gebeten, aus Illustrierten Bilder und Motive auszuschneiden, in denen solche Einflüsse symbolisiert
werden. Material: Illustrierte, Scheren


Rundgespräch und gemeinsame Collage
Die am häufigsten auftretenden Einflüsse sollen herausgearbeitet und die eigenen Reaktionen darauf
bewusst gemacht werden. Die entsprechende Fragestellung lautet: Welchen Einflüssen begegnen die
Kinder? Wie ist mir selber dabei zumute? Wie gehe ich mit diesen Einflüssen um? Im Rundgespräch
werden die am häufigsten aus den Illustrierten ausgesuchten Motive festgestellt und auf eine grosse
Wandzeitung aufgeklebt, in deren Mitte das Wort jugendlicher steht.




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Kurzreferat
Unter dem Titel Familie-Gestern und heute soll über wesentliche Veränderungen der
Familienstrukturen informiert werden. Zur Veranschaulichung werden drei Fotos mit Familien aus
verschiedenen Zeiten gezeigt.


Einige dieser Methoden stehen in einem deutlichen Zusammenhang mit Merkmalen der
beschriebenen Zielgruppe.
So ist die Gruppenarbeit an Illustriertenbildern für diese Zielgruppe geeignet, um
    sowohl Gespräche in Gang zu bringen und Erfahrungsaustausch anzuregen

    als auch die Beiträge zunächst noch auf Figuren bzw. Probleme ausserhalb der eigenen Familie
     zu beziehen das ist ja der Rocker in der Illustrierten und nicht mein Sohn und so den Schutz, der
     bei der Behandlung schwieriger Fragen gerade in der Anfangssituation einer Gruppe nötig ist, zu
     erhalten.

Teilnehmende
Während der Planung geht es darum, durch Orientierung an der Zielgruppe geeignete Methoden
auszuwählen oder auch zu erfinden. Dies alles vollzieht sich noch im Bereich der Vorstellung.
In der tatsächlichen Veranstaltung sind die Menschen da. Nun müssen die ausgewählten, neu
entwickelten, bereitgestellten Methoden in die Wirklichkeit umgesetzt werden.
Damit dieser Übergang von der Planung zur Durchführung besser gelingt, ist wiederum bewusstes
Entscheiden und Gestalten nötig. Die Gesichtspunkte, die hierbei zu beachten sind, werden der
Einfachheit halber gleich in Frageform genannt.


Stimmen Teilnehmer und Zielgruppen überein?
Dies bezieht sich auf die Merkmalsbereiche 1 bis 4, die im Zusammenhang mit der
Zielgruppenbestimmung dargestellt worden sind. Im günstigsten Fall ist die ganze Zielgruppe
bei der Veranstaltung anwesend.
Beispiel:
    Alle 27 jungen Mütter mit erstem Kind bis zu 3 Jahren in der Landgemeinde X.

     Oder:
    Ein Ehepaar-Gesprächskreis, bei dem sich die Zielgruppe des Angebotes und die tatsächliche
     Tellnehmergruppe von vornherein decken.

Allerdings trifft dieser Fall gerade in den offen ausgeschriebenen Angeboten der Erwachsenenbildung
selten zu. Hier wird meist eine zahlenmässig umfangreiche Zielgruppe angesprochen, die sich aller
Wahrscheinlichkeit nach nie komplett zur Teilnahme entschliesst.
Im ungünstigsten Fall kommen ausschliesslich andere Leute z.B. statt der jungen Mütter mit erstem
Kind bis zu 3 Jahren Grossmütter, die an Kindererziehung interessiert sind. Eine solche Situation muss
schon konstruiert werden, weil sie in der Wirklichkeit kaum denkbar ist. Im Normalfall ist hingegen
damit zu rechnen, dass die Tellnehmergruppe in etwa der Zielgruppe entspricht.




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Abweichungen in Richtung Nicht Übereinstimmung.
    können so gering sein oder von den Betroffenen selbst als so unwichtig eingeschätzt werden,
     dass sie im Laufe der Veranstaltung gar nicht auffallen.

    können zwar vorhanden und vielleicht sogar deutlich sein, aber vom Leiter bzw. Leitungsteam
     nicht berücksichtigt werden, weil die Ausrichtung am Interesse der Mehrzahl oder an inhaltlichen
     Notwendigkeiten Vorrang hat.

    können so deutlich und auch so umfangreich sein, dass eine Änderung des geplanten Verlaufes
     im Vollzug der Veranstaltung nötig wird.


Praxisbeispiel
In unserem Praxisbeispiel kamen am ersten Abend von den Eltern der Vor- und Hauptkonfirmanden
65 Elternpaare = die ganze Zielgruppe, 14 Mütter, dazu zwei interessierte Lehrer und der
Gemeindepfarrer. Die Mehrzahl der Teilnehmer/innen entsprach also der Zielgruppe in wichtigen
Merkmalen z.B. Merkmalsbereich Nr. 3: mögliche Fragen und Probleme. Andererseits: Wären von
vornherein nur Mütter der Vor- und Hauptkonfirmanden als Zielgruppe angesprochen worden das
Planungsteam hatte sicherlich gute Gründe, dies nicht zu tun, so wären Merkmale in den Blick
gekommen, die angesichts der aktuell gegenwärtigen Teilnehmer wichtig sind, nun aber in der
Methodenauswahl zunächst nicht berücksichtigt worden sind z.B.: die Stellung der Frau zwischen
Kindern und Ehemann, die Abwälzung der Erziehungsaufgabe auf die Frau, eigene Norm- und
Wertkonflikte als Frau und Mutter usw..

Wie sieht die Situation der Teilnehmergruppe aus?
Dies bezieht sich auf:
    Grösse der Gruppe bzw. Zahl

    gegenseitige Bekanntschaft oder Fremdheit

    Geschichte der Gruppe in dem Fall, dass die Teilnehmer sich schon mehrmals trafen z.B.
     gemeinsame inhaltliche und methodische Erfahrungen, gemeinsame Erlebnisse, Verteilung von
     Aufgaben usw..

Im Fall unseres Praxisbeispiels bietet die Zahl von insgesamt 17 Teilnehmern eine günstige
Voraussetzung vor allem für das Rundgespräch und die Erstellung einer gemeinsamen Collage im
Plenum. Über gegenseitige Bekanntschaft oder Fremdheit wird nichts berichtet. Mit dem Pfarrer und
den beiden Lehrern dürften Kontakte bestehen, vielleicht nur indirekt vermittelt über die Kinder. Die
Anwesenheit dieser Respekts- und Autoritätspersonen dürfte nicht leicht zu verkraften sein, zumal
wenn durch gesprächsorientierte Methoden ein persönlicher Austausch gefördert werden soll und
wenn in diesem Rahmen manches an innerfamiliären Schwierigkeiten zur Sprache kommen kann. Es
erscheint daher konsequent, dass nach Absprache mit dem Leitungsteam Pfarrer und Lehrer bei den
beiden folgenden Abenden wegblieben. Hier zeigt sich, wie die aktuellen und zum Teil nicht vorher-
sehbaren Gegebenheiten in einer Teilnehmergruppe die Umsetzung geplanter Methoden beeinflussen
können.
Wie gross ist die aktuelle Belastbarkeit der Teilnehmerlinnen?
Dies bezieht sich auf:
    Leistungs- und Aufnahmefähigkeit des Einzelnen und der Gruppe insgesamt abhängig
     insbesondere auch vom Tagesrhythmus und den Tätigkeiten vor der Veranstaltung;


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    Möglichkeiten zur Verarbeitung gestellter Anforderungen das heisst: Was ist noch verkraftbar?
     Wie gross darf die Spannung sein zwischen dem, was zugemutet wird, und dem, was noch
     leistbar ist?

In dem Praxisbeispiel sieht die Planung für den ersten Abend des Elternseminars eine spielerisch
aufgelockerte Vorstellungsrunde als Einleitung vor. Die Informationseinheit Kurzreferat folgt am
Schluss, nachdem die Teilnehmenden selbst Einfälle geäussert (Gruppenarbeit am Bildmaterial) und
das Thema vorgeklärt haben (Rundgespräch und gemeinsame Erstellung einer Collage). Die
tatsächliche Beteiligung der Anwesenden zeigte, dass die Aufnahmefähigkeit und Bereitschaft für die
Information durch die vorangegangene Selbsttätigkeit stark gefördert worden war. Ohne eigene
Arbeit an der Sache hätte das Kurzreferat rasch ermüden können - dies umso mehr bei Menschen,
die zum Zeitpunkt der Veranstaltung bereits einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich haben.

Schlussfolgerungen: Mit Vorsicht fordern ...
In unserem Praxisbeispiel besteht eine Spannung zwischen der Zielgruppenbestimmung einerseits
und der Methodenauswahl und -Umsetzung andererseits: Nach der Zielgruppenbeschreibung
konnten Erfahrungen mit Gruppenarbeit oder Rundgespräch nicht vorausgesetzt werden. Dennoch
werden diese Methoden eingeplant und auch verwirklicht. Dazu und zur Umsetzung weiterer
Methoden dieser Art heißt es in dem Praxisbericht:
Schwierigkeiten machte uns am ersten Abend das Rundgespräch. Die Teilnehmer waren nicht
gewöhnt, aufeinander zu hören. Es war einige Male nötig, den einzelnen Beiträgen Gehör zu
verschaffen. Das änderte sich schon mit dem nächsten Abend. Für uns war es insgesamt erstaunlich,
wie sich die Teilnehmer auf die Gruppenarbeit einließen, obwohl ihnen diese unbekannt war. Sie
waren nach anfänglichem Zögern bereit, ihre Stammplätze und auch den Raum zu wechseln. Das
Schreiben auf Tapeten war anfangs schwierig; der Mut dazu wuchs jedoch nach und nach. Die
Teilnehmer wagten sogar erste Anfänge im Rollenspiel. Das Engagement in der Gruppe ließ öfter die
Müdigkeit des Tages vergessen.
Solche Beobachtungen und Erfahrungen können mit so genannten »methodenungewohnten«
Erwachsenen immer wieder gemacht werden. Demnach werden auch neue Methoden angenommen,
wenn ihre Anforderungen noch verkraftbar sind. Die Bereitschaft zum methodischen Experiment
wächst mit der Freude an der Sache und mit der Sicherheit der Gruppe. So hat in unserem
Praxisbeispiel das Planungsteam mit Recht nicht schon für den Anfang, sondern erst für den dritten
Abend ein Rollenspiel vorgesehen und dieses wiederum durch eine Fallarbeit vorbereitet.


Aus alledem lassen sich folgende Grundsätze ableiten:

1.   Methoden sollen der jeweiligen Zielgruppe angemessen sein, das heißt an deren Merkmale
     anknüpfen.

2.   Das bedeutet jedoch nicht, dass die Zielgruppe durch die ausgewählten Methoden auf ein
     gegebenes Merkmal fixiert werden soll z.B.: Die Leute sind Gruppenarbeit nicht gewöhnt, deshalb
     nehmen wir lieber ein Referat.

3.   Andererseits dürfen Zumutung und Leistbarkeit nicht auseinander fallen. Die dadurch
     entstehende Spannung kann zu Widerstand oder Resignation führen. Sie wird bei Teilnehmenden
     und Leitung manchmal auch so bewältigt, dass der Methode die Schuld gegeben wird (So etwas
     geht eben bei uns nicht).



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4.   Die Methoden sollen vielmehr in dem, was sie fordern, einen Schritt weiter sein als die
     augenblickliche Situation der Zielgruppe. In diesem situationsüberschreitenden Anspruch liegt
     das spezifische Anforderungsniveau einer Methode. Es lässt sich nur im Zusammenhang mit der
     jeweiligen Ziel- und Teilnehmerfinnengruppe bestimmen.

5.   Das Anforderungsniveau soll gerade so groß sein, dass die Teilnehmenden bei der konkreten
     Veranstaltung den gewünschten Schritt noch wenn auch möglicherweise mit Anstrengung gehen
     können.

6.   Die Methodenauswahl soll also mit Vorsicht geschehen. Vorsichtig heißt: weder forsch noch
     ängstlich, sondern aus einer Verbindung von Verstand und Einfühlung.




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KURSLEITER
KURSLEITER

Einführung

Seien Sie sich Ihrer Wirkung bewusst!

Da man sich, solange man lebt, nicht nicht verhalten kann und jedes Verhalten wirkt, hat auch der
Moderator nicht die Wahl, ob er wirkt oder nicht, sondern nur die, wie er wirkt.

Er beeinflusst über das „Wie“ seines Verhaltens das Gruppengeschehen. Sein Verhalten hat
Regelcharakter. Er wird Teilnehmern – im positiven wie im negativen Sinn – Vorbild sein und darüber
auf die Atmosphäre in der Gruppe wirken.

Vor jedem Moderationsschritt erklärt er der Gruppe sein methodisches Vorgehen und holt dafür
deren Einverständnis ein.

Sich ab und zu von den Teilnehmern zurückzuziehen (in den Pausen) fördert die Reflexion und
Regeneration.




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Fragestellungen

Offene Frage
Die offene Frage lässt verschiedene Antworten zu. Der Gefragte kann frei formulieren. Sie werden
auch W-Fragen genannt, weil sie mit einem Fragewort (wer, was, wie, welche, wozu...) beginnen. Die
offene Frage ist die zentrale Frageform in der Moderation.

Ein Beispiel:
„Welche Themen sollten wir in unserer heutigen Gruppensitzung bearbeiten?“

Geschlossene Frage
Diese Fragen können ur mit ja oder nein beantwortet werden. In der Moderation sollte diese
Frageform zur inhaltlichen Arbeit wenig verwandt werden. Sie ist aber zur Strukturierung der Arbeit
hilfreich.

Ein Beispiel:
„Können wir jetzt zum nächsten Schritt übergehen?“

Alternativfrage
Soll eine Entscheidung zwischen zwei Alternativen gefällt werden, bietet sich diese Frageart an. In
der Moderation ist der Einsatz dieser Frageart gut zu überlegen, da sie möglicherweise die Gruppe in
zwei Lager spaltet.

Ein Beispiel:
„Sollen wir diesen Punkt jetzt noch weiter bearbeiten oder zum nächsten Punkt übergehen?“

Rhetorische Frage
Um eine Gegenmeinung im Keim zu ersticken, wird häufig eine rhetorische Frage gestellt. Die Frage
beantwortet sich eigentlich von allein aus dem gesunden Menschenverstand heraus. Diese Frageform
verbreitet sich für die Moderation, da sie das gewünschte Klima der Offenheit untergräbt.

Ein Beispiel:
„Wollen wir uns denn noch ewig mit diesem Thema beschäftigen?“

Suggestivfrage
Sie will den Gefragten manipulativ zur Zustimmung bewegen. Ihr Einsatz gilt als „Bauernfängerei“
und wird dem Frager meist verübelt – auch in der Moderation:

Ein Beispiel:
„Sie sind doch sicherlich mit mir der Meinung, dass wir jetzt bereits mehr als genug Zeit für dieses
Thema verwendet haben?“

Gegenfrage
Jede Frage hat Aufforderungscharakter – sie fordert eine Antwort. Die beste Möglichkeit, diesem
Druck zu entkommen, ist, ihn zu spiegeln, d.h. die gestellte Frage mit einer Frage zu beantworten.
Dies kann allerdings, zumal im Wiederholungsfall, provozierend wirken.

Ein Beispiel:
Frage: „Wann gehen wir endlich zum nächsten Punkt über?“ Gegenfrage: „Warum fragen Sie?“



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Zurückgegebene Frage
Sie ist keine eigenständige Frageform, sondern eine spezifische Art, mit Fragen umzugehen. In der
Moderation spielt sie eine grosse Rolle. Eine Frage, die auf Inhalte gerichtet ist, gibt der Moderator
an die Gesamtgruppe weiter (zurück), da die Gruppe ja die Verantwortung für das inhaltliche
Ergebnis trägt.

Ein Beispiel:
Frage an den Moderator: „Müssten wir über diesen Punkt nicht mit dem Chef sprechen?“ – „Was
meinen die anderen?“, fragt der Moderator und gibt damit die Frage an die Gruppe zurück.


Teilnehmer stellen Fragen

Verständnisfragen sofort beantworten, da es zeigt, dass die TN bei der Sache sind.
Nicht zum Thema gehörende Fragen freundlich aber bestimmt auf einen späteren Zeitpunkt vertagen
(z.B. auf die Pause oder die Abschlussrunde).

Seitengespräche von Teilnehmern: die Aufmerksamkeit wieder auf sich lenken mit Blickkontakt
oder nachfragen, ob die Frage auch für die anderen TN interessant sein könnte.

Auf Killerphrasen wie „das ist in der Praxis gar nicht machbar“ nicht eingehen, da sie keinen
sachlichen Beitrag leisten. Solche Fragen ev. in der Pause mit dem einzelnen TN besprechen.




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Auftreten des Kursleiters

Kleidung
Auf ein gepflegtes, dem Anlass angemessenes Äusseres achten. Allerdings sollte man sich in der
Kleidung auch wohl fühlen.

K op f
Stimmen Sie sich positiv ein – denken Sie an etwas Angenehmes.

Zeit
Pünktlich beginnen. Wenn der Kurs auf 09.00 Uhr angesagt ist, dann beginnen Sie nicht erst um
09.08 Uhr.

Kontaktaufnahme
Begrüssen Sie alle Teilnehmer (wenn’s nicht gerade 100 Personen sind) mit einem Händeschütteln
und einer persönlichen Vorstellung.

Bevor Sie zu sprechen beginnen, nehmen Sie Blickkontakt zu den Zuhörern auf. Dadurch fühlen sich
Ihre Teilnehmer bereits angesprochen.

Sprechen
Sprechen Sie laut und deutlich (ohne zu brüllen). Setzen Sie Ihre Stimme gezielt ein. Variieren Sie in
Lautstärke, Sprechtempo und Stimmlage, um zum Beispiel:

Wesentliche Punkte hervorzuheben
Sinnzusammenhänge zu verdeutlichen
Die Aufmerksamkeit zu konzentrieren

Machen Sie auch ab und zu eine Sprechpause um die volle Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf den
nächsten Punkt zu lenken.

Bilden Sie kurze und verständliche Sätze mit gezielten Pausen.

Verwenden Sie geläufige Worte; wenn Sie nicht vor Fachleuten sprechen, gehen Sei äusserst
vorsichtig mit Fachjargon um. Wenn Fachwörter neu erlernt werden müssen, dann erklären Sie
jeweils die neuen Begriffe.

Vermeiden Sie verschleiernde Redewendungen wie „man“, „würde sagen“, „würde meinen“ etc.

Gestik
Schränken Sie Ihre Gestik nicht bewusst ein. Intensivieren Sie Ihre Gestik, wenn Sie Aufmerksamkeit
gewinnen wollen. Filzstifte, Zeigestäbe etc. nicht zum Spielen benutzen, sondern nur zum Arbeiten.
Zeigen Sie direkt mit der Hand, nicht mit Gegenständen, es sei denn, dass ein Zeigestab erforderlich
ist.

Patzer
Wenn Sie sich versprechen, so korrigieren Sie sich, um Missverständnisse zu vermeiden,
entschuldigen Sie sich aber nicht.

Wenn Ihnen ein Begriff nicht einfällt, so umschreiben Sie diesen.


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Bildersprache
Die Bildersprache ist eine energielose Sprache. D.h. der Zuhörer braucht keine Energie aufzuwenden
um das Gesagte zu verstehen. Muss er aber immer wieder lange Sätze hören oder Fremdwörter
übersetzen dann erfordert das vom Zuhörer enorm viel Energie und er schaltet irgendwann ab.
Bildlich sprechen. D.h. kurze Sätze die man sich in Kurzbildern vorstellen kann. Hier ein Beispiel:

Ich sitze im Boot. Eine Frau mit gegenüber. Ich rudere. Plötzlich ein Krokodil...

Mit diesen „Sätzen“ wird quasi bei jedem Satz ein Bild ausgelöst. Noch ein Beispiel:

Geschriebenes Wort (ok wenn’s nur geschrieben wird)
Letzte Woche legte mir meine Mutter zu Weihnachten heimlich ein rotes Päckchen vor die
Zimmertüre.

Gesprochenes Wort (gut, wenn man es mündlich herüberbringt)
Letzte Woche. Weihnachten. Ich gehe vor meine Zimmertür. Ich schaue auf den Boden: ein rotes
Päckchen. Ich reisse es auf. Schaue hinein. Ich lächle: von meiner Mutter.

Die Bildsprache kennt nur drastisch einfache Sätze. Ein Satz sollte kaum länger sein als 8 Worte.


Weichmacher
Vermeiden Sie Weichmacher, die Ihre Aussagen entwerten. Z.B. vielleicht, ein bisschen, etwas,
einige, eigentlich, würde gerne etc.


Anaphora
Erinnern Sie sich an die Rede von Martin Luther King (1963 in Washington). Er sprach mit Anaphora
(immer gleiche Satzfragmente, die oftmals wiederholt werden:

Er wiederholte vor jeder Aussage „I have a dream...“. Die Wirkung von Anaphoas kann enorm sein.
Es intensiviert ihre Aussage, man wartet schon fast auf das nächste „i have a dream“.


Folien (was wird geschrieben, was wird gesagt)
Nie den Text auf der Folie wiederholen, so wie er da steht. Sonst sind Sie als Redner überflüssig.
Keine Infoflut auf der Folie. Nur einzelne Schlagwörter. Ev. auch einen Teil der Folie abdecken und
erst aufdecken, wenn Sie zum entsprechenden Punkt gelangen (dies kann die Spannung erhöhen, der
Zuhörer möchte wissen, was Sie da verdecken). Manche sagen, dies sei eine Bevormundung des
Zuhörers. Finde ich nicht.


Meinungsführer
Werden Sie zum Meinungsführer, zum Regisseur. Mit einfachen Anweisungen können Sie sich
Etablieren und die TN aktiv werden lassen. Ein paar Beispiele:

Wer schon mal in Paris war soll die Hand heben
Rollen Sie ein Blatt Papier zu einem Rohr
Stehen Sie bitte kurz einmal auf
Schliessen Sie für einen Moment die Augen


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Logikkette
Bildliche Beispiele oder kleine Geschichten, die anscheinend nichts mit dem Thema an und für sich zu
tun haben, trotzdem aber deren Logik unterstreichen. Es ist wichtig, erklärtes zu Versinnbildlichen,
aber nur, wenn es auch wirklich die Aussage unterstreicht. Dies kann schwierig sein. Hier ein Beispiel
das nicht logisch ist:

Ein Referent will veranschaulichen, wie hoch die Motivation in seinem Team ist. Er schildert folgendes
Szenario: „Stellen Sie sich vor, Sie sind in einem boot, das Boot geht unter, Sie haben nur ein Ziel:
Sie wollen an die Wasseroberfläche. Das ist die Motivation in unserem Team“.

Dieser Vergleich entbehrt jeder Logik. Ist die Firma etwa am „untergehen“?


Sympathie und Antipathie
Wenn man Sie als Person wohlwollend betrachtet, wird man auch anschliessend Ihr Anliegen
wohlwollend betrachten. Das hat sicher etwas. Trotzdem kann man immer etwas gegen Antipathie
machen. Versuchen Sie einmal, Aussagen gegenüber Ihren Teilnehmern zu machen, von denen Sie
mit fast 100% Sicherheit ausgehen können, dass die Teilnehmer Ihnen zustimmen müssen. Z. B.
„Waren wir nicht alle einmal jung?“ Solche Aussagen, öfter in das Seminar eingebracht, nutzen ihrem
Anliegen, den Teilnehmern sympathisch herüberzukommen.


Lachen
Bringen Sie Ihre Teilnehmer zum Schmunzeln oder gar zum Lachen. Witzige Bemerkungen oder sogar
Witze erzählen haben immer Platz. Achtung! Seien Sie aber vorsichtig mit der Wahl der Witze und der
Bemerkungen. Nicht unter die Gürtellinie.

Sie können den Teilnehmern auch einmal eine Geschichte erzählen, die Ihnen vielleicht passiert ist
und bei der Sie sympathisch rüberkommen.




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Checkliste

Allgemein
Wo können Sie in Ihrem Seminar einige rhetorische Wirk-Fragen einbauen (Hand-Hoch)?
Wo können Sie eine Anaphora einbauen?

Sprache
Haben Sie jeden Fachausdruck durch ein bildhaftes Wort ersetzt?
Haben Sie Ihre Grössenangaben durch konkrete Zahlen anschaulich gemacht?
Wo könnte eine Passage in reiner Bildsprache in die Erklärung eingebaut werden?
Sind Ihre Sätze im Durchschnitt kürzer als zwölf Worte?
Haben Sie Weichmacher in Ihrer Sprache wie eigentlich, ein bisschen, eventuell?

Gleichnisse
Wo können Sie Ihre Aussage mit einem Gleichnis unterstützen?
Wie könnten Sie Ihre Teilnehmer aktiv werden lassen?

Körpersprache
Sind Ihre Hände beim Reden mit Power in Bewegung?
Stehen Sie aufrecht und selbstsicher da?
Ist ihre Stimme zu Beginn lauter, als Sie normalerweise sprechen?
Schauen Sie die Zuschauer mit festem Blick an?

Überzeugen
Haben   Sie   Aussagen eingebaut, denen die Teilnehmer zustimmen müssen?
Haben   Sie   Passagen eingebaut, mit denen Sie die Teilnehmer zum Schmunzeln bringen?
Haben   Sie   eine Geschichte eingebaut, bei der Sie sympathisch rüberkommen?
Haben   Sie   die Teilnehmer als handelnde Person agieren lassen? (Stellen Sie sich vor....)

Eröffnung
Ist Ihre Eröffnung spektakulär und Neugier erweckend?
Haben Sie eine Hand-Hoch-Frage eingebaut?
Sind Ihre Fragen wirklich von den Teilnehmern mit einer eindeutigen Reaktion beantwortbar?
Haben Sie eine persönliche Geschichte eingebaut?
Wo können Sie anonym über ein Objekt sprechen und erst danach auflösen, welches Objekt Sie
gemeint haben?




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HILFSMITTEL / PINNWAND UND FLIPCHART
HILFSMITTEL / PINNWAND UND FLIPCHART

Die Schrift

Grundlage zum Arbeiten mit Pinnwand oder Flipchart, ist eine auch auf Distanz gut leserliche und
übersichtliche Schrift.
Übung macht den Meister...die anschliessend aufgeführte Standartschrift für Flipchart und Pinnwand
will gelernt sein:




Am besten wird hier probiert, jeden Buchstaben und jede Zahl möglichst genau nachzuschreiben.
Zuerst langsam bis die Form stimmt, dann nach und nach die Schreibgeschwindigkeit steigern.

Folgende Tips sollten beachtet werden:

Grossbuchstaben sind ca. 5 cm hoch. Kleinbuchstaben sollten etwa 2/3 so hoch sein wie die
Grossbuchstaben. Das macht sie besser lesbar.

Die Buchstaben eines Wortes sollten eng zusammengeschrieben werden.

Filzschreiber so halten, dass die Kante fast quer liegt. Der Strich nach unten soll breit sein, der
Querstrich etwas dünner.

Buchstaben so zerlegen, dass möglichst oft eine Abwärtsbewegung stattfindet. Z.B. beim „W“ nicht
Auf-und-Ab, sondern: Strich nach unten rechts, Strich nach unten links, Strich nach unten rechts,
Strich nach unten links.

Beim Schreiben Hand und Arm mitbewegen, nicht den Handballen aufs Papier drücken.

Mit dem „Fotoblick“ eine Zeile bevor sie geschrieben wird, in der Vorstellung zuerst auf das Papier
projizieren und dann erst niederschreiben. So kann vermieden werden, dass das Wort oder der Satz
nicht auf dem Papier platz hat.

Wenn das Schreiben leicht und locker geht und das Geschriebene trotzdem perfekt leserlich ist,
haben wir das Ziel erreicht.

Tip:     Jedes Flipchartposter gewinnt, wenn neben dem Schwarz, zum Unterstreichen oder
         Einrahmen von Sätzen oder Wörtern, noch eine Farbe eingesetzt wird.



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Überschriften und Titel

Viele Pinnwände und Flipcharts haben entweder keine Überschriften oder solche, die viel zu nüchtern
wirken.
Wenn Überschriften wie Schlagzeilen einer Boulevard – Zeitung gestaltet werden, wird die
Aufmerksamkeit der Kursteilnehmer garantiert sein.

Tips von Schlagzeilenmachern:

Handlungswörter statt Hauptwörter
Direkte Anrede
Redewendungen
Gefühlsäusserungen
Übertreibungen
Fragen
Überraschungen
Bildhafte Vergleiche
Humor

Dazu gehören Anführungszeichen, Ausrufezeichen, Fragezeichen.

Farbwahl bei Pinnwandkarten

Es spricht einiges dafür, bei der Arbeit mit Pinnwandkarten auf die Farbe zu achten. Die Farbwahl
kann die Übersicht verbessern (gleiches Thema, gleiche Farbe). Farben können signalisieren.
Es können auch bestimmte Farben für bestimmte Aufgaben benützt werden:

Weisse Karten als neutrale Farbe, für jede Art von Orientierung und Kommentare.
Blaue Karten als Farbe der Vernunft, für Informationen
Gelbe Karten als positive Farbe, für Tips, Regeln, Vorschläge, Leitsätze.
Grüne Karten als beruhigende Farbe, für Zusammenfassungen, Verbindendes
Orange Karten als aktivierende Farbe, für Gruppenarb. (Überschriften), Aufforderungen, Slogans
Rote Karten als Signalfarbe („Vorsicht“, „Wichtig“, „So nicht!“), als Farbe bei Kartenabfragen zu
Missständen und Problemen


Standartpinnwände und Flipcharts

Es gibt Anlässe, für die regelmässig die selben Flipcharts oder Pinnwände eingesetzt werden.
Zum Beispiel:

Begrüssung
Programm
Themen
Rückblick
Kursregeln
Erwartungen




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Hier ist es von Vorteil, Standartpinnwände und Flipcharts zu erstellen.
Zur Umsetzung muss zuerst ein treffendes Symbol gesucht werden. Für dieses Symbol wird eine
oder mehrere prägnante Farben gesucht.
Zum Beispiel:

Aus einem Flipchartbogen wird ein Baum oder ein Früchtekorb ausgeschnitten, mit Wachskreide oder
Filzstift grob angemalt und an die Pinnwand geheftet. Jeder Teilnehmer kann nun auf eine Karte
festhalten, was er für sich nach dem Kurs als Gewinn für sich mitnehmen will und diese an den Baum
oder den Früchtekorb pinnen. Am Ende der Ausbildung kann dann jeder Kursteilnehmer seine Karte
wieder „ernten“ und anschliessend im Plenum kurz Bilanz ziehen.


Nach der Ausbildung kann der Baum, bzw. der Früchtekorb abgenommen und für den nächsten Kurs
aufbewahrt werden.


Ein weiteres Beispiel:

Für die Vorstellrunde kann ein Boot ausgeschnitten und an die Pinnwand geheftet werden, in das
jeder Teilnehmer eine runde Pinnwandkarte mit seinem Namen, Hobby, Beruf... pinnt und sich kurz
vorstellt („Wir sitzen jetzt in einem Boot“).




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Projektarbeit
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Statt Symbole können auch Szenarien verwendet werden. Beispielsweise können wir die Pinnwand
„Kursablauf“ als Kreuzfahrtszenario gestalten.
Aus farbigem Karton so viele Inseln mit Palmen ausschneiden, wie Themen oder Lernblocks im Kurs
vorgesehen sind. Diese Inseln werden angepinnt. Während den Teilnehmern der Kurs vorgestellt
wird, heften wir das jeweilige Thema zu einer der Inseln. Ausserdem schneiden wir ein
Kreuzfahrtschiff aus, welches im Laufe der Ausbildung immer an der Insel anlegt (pinnen), zu welcher
gerade das Thema „erkundet“ wird.




So können weitere Symbole oder Szenarien für Standartpinnwände und Flipcharts ausgedacht und
umgesetzt werden.


Lernzielkontrolle

Mit Pinnwand und Karten lassen sich nicht nur Informationen präsentieren oder bewerten. Diese
Medien eignen sich auch sehr gut für eine Lernzielkontrolle und Transfer, welche immer nach einer
grösseren Lerneinheit eingebaut werden können.
Bei folgenden Tips kommt hauptsächlich das spielerische zum Tragen:

Gruppenwettbewerb: Eine Gruppe erstellt jeweils für die andere Gruppe eine Fragepinnwand.
Dazu schreibt sie auf Papierstreifen zehn Fragen zum Lernstoff sowie fünf Reservefragen und heftet
sie untereinander an. Dann werden die Fragepinnwände nebeneinander aufgestellt und abwechselnd
im Plenum bearbeitet. Der erste Teilnehmer aus Gruppe 1 versucht die erste Frage zu beantworten,
welche sich die andere Gruppe ausgedacht hat. Dann folgt der zweite Teilnehmer aus Gruppe 1 und
so weiter. Kommt man zu einer Frage, die bereits beantwortet wurde, wird auf eine der
Reservefragen zurückgegriffen. Für jede richtig beantwortete Frage gibt es einen Punkt.




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Quiz: Jeder Teilnehmer schreibt eine Frage zum Lernstoff auf eine Karte und pinnt sie umgekehrt an
die Pinnwand. Reihum pflücken dann alle eine Karte, lesen die Frage vor und versuchen sie zu
beantworten.

Wie-Wie-Flipchart: Zur Umsetzung des Gelernten in die eigene Praxis, erstellt jeder Teilnehmer ein
persönliches Wie-Diagramm. Dazu legt er einen Flipchartbogen quer. Zuerst kommt oben in einen
Kasten ein Ziel, das er sich aus dem Kurs bzw. Lernblock konkret vornimmt. Dann fragt er sich: „Wie
kann ich dieses Ziel erreichen?“, und trägt dies eine Stufe darunter in einen Kasten ein. Es folgt
wieder ein „Wie?“ zu diesem Kasten, das vielleicht zu mehreren Teilzielen führt. Sie werden dann
wieder mit „Wie?“ konkretisiert. Am besten erstellen immer zwei oder drei Lernpartner zusammen
ihre Wie-Wie-Diagramme. Die Flipchartbogen werden anschliessend aufgehängt und können als
Vernissage besichtigt werden.


Stimmungsbarometer

Mit Klebepunkten können lange Feedbackrunden erspart bleiben. Es wird eine Skala (Barometer)
vorbereitet und an die Pinnwand geheftet. Jeder Teilnehmer nimmt einen Klebepunkt und klebt ihn
so auf die Skala, wie es seiner Stimmung entspricht. Danach kann das Ergebnis besprochen werden.
Informativer wird das Barometer ausserdem, wenn jeder Teilnehmer zu seinem Punkt noch eine
Kommentarkarte anheften kann.




Auf diese Art und Weise können Flipchart und Pinnwand zu Medien gemacht werden, welche uns
helfen, Ausbildungen spannender und abwechslungsreicher gestalten zu können.




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HILFSMITTEL / AUDIO-VISUALISIERUNG
HILFSMITTEL / AUDIO-VISUALISIERUNG

Einleitung
Bei der Verwendung von Präsentationsmedien wird der verbale Vortrag visuell unterstützt,
kontrastiert oder ergänzt. Oftmals lassen sich Sachverhalten sehr schwer oder gar nicht verbal
ausdrücken. Die Visualisierung ist dann die adäquate Form der Darstellung. Darüber hinaus haben
Visualisierungen oft einen hohen Informationswert. Dies gilt aber nur für fehlerfreie und gute
Visualisierungen.


Gebräuchliche Präsentationsmedien

Tafelmedien
wie Whiteboard, Blackboard (Schultafel), Flip-Chart oder Pinnwand. Diese Medien eignen sich für
einen spontanen, grossflächigen Anschrieb oder für das Anheften vorbereiteter Poster.

Projektionsmedien
sind solche, die mit Licht und optischen Linsen ein Bild an die Projektionswand geworfen wird. Der
Overhead-Projektor ist sicherlich die gebräuchlichste Form des Projektionsmediums für Vorträge und
Präsentationen. Aber auch Dia-Projektoren finden bei Vorträgen Anwendung. Zu den neueren
technischen Medien gehören die Daten-Projektoren, die in der Lage sind, Computer- oder Videodaten
zu projizieren.

Monitormedien
sind zum Beispiel Fernseher oder spezielle Grossmonitore, die auch in der Lage sind, Computerdaten
direkt zu präsentieren. Kleinere Computermonitore eignen sich nicht für eine visuelle Präsentation vor
einem grösseren Publikum.

Nah- und Fernmedien
                                           Nahmedien
                                           sind in der Regel Seminarunterlagen, Prospekte, Datentabellen
                                           oder auch Lehrbücher, die mit einem normalen Leseabstand von
                                           30 bis 40 cm betrachtet werden. Alles. was dem Publikum vor,
                                           während oder nach der Präsentation ausgehändigt wird, tragen
                                           den Namen «Handouts». Diese kann mit selbstgesteuerter
                                           Aufmerksamkeit wahrgenommen werden. Der Wahrnehmende
                                           vermag     mit  selbstgewählter    Geschwindigkeit  und     in
                                           selbstgewählter Reihenfolge die visuellen Darstellungen zu
                                           betrachten.

Fernmedien
sind die oben genannten                                               Medien, deren Betrachtungsabstand
mehr als einen Meter                                                  beträgt. In der Regel sitzen die
Zuschauer drei bis acht                                               Meter von der Leinwand, dem
Monitor oder der Tafel                                                entfernt. Bei einer Präsentation von
Fernmedien    wird    die                                             verbale Aussage des Vortragenden
durch die Visualisierung                                              ergänzt oder unterstützt.



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Regeln von Fernmedien
Visuelle Gestaltung für Fernmedien müssen einfach und überschaubar strukturiert sein. Dies wird
unter plakative Gestaltung verstanden. Hier gilt der Grundsatz: weniger ist mehr. Komplexe
Informationen müssen immer auf mehrere Darstellungen (Folien, PowerPoint-Seiten, etc) aufgeteilt
werden.

Die Projektionsmedien sind stark von den Lichtbedingungen (Streu- und Nebenlicht) des
Präsentationsraumes abhängig. Je heller die Präsentationsfläche durch Sonnen- oder Lampenlicht,
desto kontrast- und farbärmer die Darstellung. Bei Bildschirm-Präsentationen muss insbesondere die
relativ kleine Präsentationsfläche beachtet werden und störende Lichtreflexionen auf der
Glasoberfläche vermieden werden.

Datenprojektoren (Beamer) sind in der Regel recht kontrastschwach. Die visuelle Gestaltung sollte
hier mit starken Helligkeits- und Farbkontrasten arbeiten.

Die Menge der für ein Publikum zumutbaren Visualisierungen ist von der Vortragsdauer und der
Informationsdichte der einzelnen Darstellungen abhängig. Ein Vortrag von zehn Minuten verträgt
vielleicht auch zehn Folien, wenn sie nicht allzu komplex sind. Aber bei einem Vortrag von 45 Minuten
wird der negativer Eindruck «Folienschlacht» entstehen, wenn in jeder Minute eine Folie gezeigt wird.
25 bis 30 Folien mit geringer oder mittlerer Informationsdichte sind bei einem Vortrag von 45
Minuten in der Regel genug.


Erstellungsmöglichkeiten
Präsentationsmaterialien mit Hilfe eines Grafikprogrammes auf dem Computer zu erstellen und mit
einem Drucker schwarzweiss oder farbig auszugeben, ist eine Möglichkeit der Herstellung. Es können
aber auch Folien oder Präsentationsmaterialien auch mit anderen Techniken erstellt werden.


                                    Anschrieb
                                    Da wäre einmal der spontane Anschrieb auf Folien, Tafel oder
                                    Flip-Chart. Der «spontane» Anschrieb während der Präsentation
                                    sollt immer vorher überlegt oder geplant sein. Das betrifft den
                                    Aufbau,      die    Strukturierung,    die   Platzverteilung, die
                                    Informationsmenge usw. Folgende Punkte müssen bei einem
                                    Anschrieb sonst noch befolgt werden: Verwendung einer
                                    Druckschrift von Gross- und Kleinbuchstaben, Einsatz von
                                    breiten Stiften, Linien möglichst fett zeichnen.



Kopierer
Gedruckte oder geschriebene Texte sind meist zu klein, um sie als Folien zu nutzen. Auch eine
Vergrösserung mittels eines Kopierers bringt hier nicht den gewünschten Erfolg. Hinzu kommt, dass
die Textgestaltung fast nie den Bedürfnissen einer Foliengestaltung entspricht. Beim Kopieren von
Vorlagen aus Büchern, Prospekten usw. «schlägt» oftmals die Schrift der Rückseite durch. Um dies zu
vermeiden, muss auf der Rückseite der zu kopierenden Vorlage eine schwarze Pappe gelegt werden.




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Projektarbeit
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Farbdrucker
In der Regel sind gedruckte Farbfolien im Durchlicht des Overhead-Projektors nicht so farbkräftig und
kontrastreich wie in der Aufsichtvorlage.

Video
In einer Präsentation wird meistens ein professionell erstellter Videofilm vorgeführt. Wenn aber zur
Veranschaulichung ein eigener Film präsentiert wird muss bei der Herstellung folgende Punkte
beachtet werden: Der Versuch ein Film zu drehen (mit Vor- und Abspann, Musikuntermalung, etc)
führt meistens zu Fehlschlägen. Einfache Aufnahmen mit ruhiger Kamerastellung in der Dauer von
eins bis zwei Minuten, die von einer anderen Position aus nochmals wiederholt gefilmt werden, sind
viel beeindruckender als der meist misslungene Versuch, filmische Gestaltungsmittel zur Anwendung
zu bringen.




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Erstellung des Präsentationsmaterial


Schriftgrösse und Schriftstärke
                                    Der     häufigster    Fehler    bei    der    Herstellung     von
                                    Präsentationsmaterialien ist der, dass die Schriften zu klein und
                                    die Linien zu dünn sind. Der Monitor des Computers, an dem die
                                    Präsentationsmaterialien erstellt werden, sind für uns ein
                                    Nahmedium. Wenn die Grafik aber mit einem Projektor, einem
                                    Poster oder einem Grossmonitor einem Publikum präsentiert
                                    wird, dann gelten die Gesetze des Fernmediums.
                                    Die Lesbarkeit einer Schrift wird durch die Grösse, die Schriftart
                                    und die Strichstärke bestimmt. Für Präsentationsmaterialien
                                    sollte man niemals eine
Schrift verwenden, die kleiner als 24 Punkte ist. Die
Verwendung von einer halbfetten, serifenfreien Schrift ist
ratsam.
Damit Sie sich selber ein Bild von den allgemeinen
Bedingungen machen können, legen Sie die mitgelieferte Folie
«Schrift» auf einen Overhead-Projektor.




Kontraste
Auf dem Monitor des Computers unterscheiden sich Grautöne verschiedener Helligkeitsstufen noch
voneinander. In der Regel ist es nur sinnvoll, (neben Schwarz und Weiss) drei bis vier Abstufungen
zu verwenden.
Wenn Schriften, Grafiken oder Abbildungen mit einem Grauton hinterlegt werden, so kann man
                                    folgendes bei einem Ausdruck auf das Papier oder im Druck
                                    feststellen: Die hinterlegte Schrift tritt plastisch hervor. Bei allen
                                    Projektionsmedien jedoch kann man die entgegengesetzte
                                    Wirkung beobachten: Die hinterlegte Schrift tritt zurück, wird
                                    abgedunkelt und gedämpft. Bei Folien muss die Betonung durch
                                    andere Elemente als durch Hinterlegung realisiert werden, zum
                                    Beispiel durch einen Rahmen.
                                    Damit Sie sich selber ein Bild von den allgemeinen Bedingungen
                                    machen können, legen Sie die mitgelieferte Folie «Kontraste»
                                    auf einen Overhead-Projektor.




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Heller oder dunkler Hintergrund?
Wenn Folien, Poster oder Materialien für die Monitorpräsentation erstellt wird, kann man die
Darstellungen mit einem hellen, dunklen oder keinem Hintergrund ausstatten. Bei «kein Hintergrund»
bedeutet, dass sich die Darstellung auf der hell beleuchteten Projektionsfläche kontrastreich abhebt.
Dieser Helligkeitskontrast ist je nach Beleuchtungsbedingungen oftmals hart und grell. Daher
empfiehlt es sich für die Projektion eine leichte Eintönung des Hintergrunds. Bei ungünstigen
Lichtverhältnissen sind aber Vorlagen mit dunklem Hintergrund problematisch. Vorteilhaft ist es,
wenn der Hintergrund nicht grau oder schwarz ist, sondern farbig gestaltet ist. Bei hellem
Hintergrund empfiehlt sich ein helles Gelb, bei dunklem Hintergrund ein dunkles Blau.




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Unerwünschtes Nebenlicht bei OHP-Projektion
Bei einer Folie mit getöntem Hintergrund macht sich um der
Darstellung ein unerwünschtes helles Projektionslicht sichtbar.
Wird dieses Licht mit vier Papierstreifen abgedeckt, macht sich
eine positive Wirkung bemerkbar. Bei Dias-, Daten- oder
Monitorpräsentation ist schliesslich ja auch kein Randlicht
sichtbar. Im Fachhandel sind eigens für diese Problematik
Papprahmen erhältlich.



Hoch- oder Querformat?
Bei einer Präsentation an einem Grossmonitor wird automatisch das Querformat verwendet. Bei
einem Flipchart jedoch müssen die Poster in einem Hochformat gestaltet werden. Beim Einsatz von
anderen Medien, insbesondere beim Overhead-Projektor, steht die Verwendungsart des Formates
frei.
Es wird jedoch für Folien und Diaprojektionen das Querformat empfohlen, und zwar aus folgenden
Gründen:

1. Es eignet sich für viele Grafikdarstellungen besser.
2. Mit dem Projektor lässt sich das Bild höher und damit besser sichtbar projizieren.
3. Die Vorlage lässt sich auch über Grossbildmonitore und Datenprojektoren (Beamer) einsetzten.

Für ein Hochformat spricht, dass es der Lesegewohnheit angemessener ist und manche Objekte
besser im Hochformat dazustellen sind. Wichtig ist es bei einer Präsentation niemals Hoch- und
Querformate bei einem Medium beliebig zu mischen.




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Ziele der Visualisierung
Wenn sich die Frage stellt: «Wie soll ich meinen Vortrag visualisieren?», dann muss zuerst geklärt
werden: «Was soll das visuelle Präsentationsmaterial beim Publikum bewirken?». Es lassen sich hier
verschiedene Wirkungen unterscheiden und damit unterschiedliche Visualisierungsziele differenzieren:

                                            1. Ziel: Zuhörer motivieren
                                            Eine visuelle Darstellung kann das Ziel verfolgen, das Publikum
                                            zu motivieren. Dies kann sowohl durch den Inhalt als auch durch
                                            die Form (schöne Farben, aufwendige und attraktive
                                            Präsentationsmedien) erfolgen. So dient die nebenstehende
                                            Abbildung hier dazu, Interesse zu wecken. Sie hat an sich
                                            keinen besonderen Informationsgehalt.




2. Ziel: Behalten erleichtern
Eine Visualisierung kann aber auch dem Ziel dienen, die
Wahrnehmung dieser Information zu erleichtern und den
Behaltensprozess zu unterstützen. Insbesondere die (wiederholt)
präsentierte Gliederung in einem Vortrag dient diesem Ziel.



3. Ziel: Verständnis ermöglichen
Manche Informationen sind derart komplex und kompliziert, dass sie verbal schwer oder gar nicht
auszudrücken sind. Hier ermöglicht die Visualisierung erst das Verständnis. In diesem Sinne ist auch
der Satz zu verstehen: «Ein Bild sagt mehr als tausend Worte». Wichtig bei dieser Visualisierung ist,
dass eine derartige Gestaltung dann auch der reinen verbalen Darstellung überlegen ist und nicht
selbst wieder einen erheblichen Erklärungsbedarf hat.


                                             4. Ziel: Informationen betonen
                                             Innerhalb einer Präsentation der eines Vortrages lassen sich
                                             durch eine Visualisierung bestimmte Inhalte besonders
                                             hervorheben. Das gesprochene Wort ist flüchtig. Die visuelle
                                             Darstellung kann sehr viel länger präsentiert und damit betont
                                             und hervorgehoben werden.




5. Ziel: Feed-Back
Eine Reihe von Präsentationsmedien sich auch geeignet, das Publikum zu Aktivität und Rückmeldung
zu veranlassen. Besonders hervorzuheben sind Pinnwandmethoden und der Flip-Chart-Einsatz.




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Eine Darstellung kann selbstverständlich auch mehrere Ziele zugleich verfolgen. Der Vortragender
oder derjenige, der Visualisierungsmaterialien erstellt, muss sich bei jeder Darstellung vor Augen
führen, welches Ziel oder welche Ziele das «Bild» verfolgt. Hier noch eine Checkliste für die kritische
Beurteilung:

1.   Ist diese Darstellung in der Lage, die Teilnehmer zu motivieren?
2.   Vermag sie Wahrnehmungs-, Verstehens- und Behaltensprozesse zu erleichtern?
3.   Ermöglicht sie das Verständnis eines Sachverhaltes, der sonst nicht einsichtig wäre?
4.   Hat die Darstellung die Aufgabe, besondere Aussagen zu betonen?
5.   Ist durch die Visualisierung eine Feedback-Wirkung beabsichtigt?


Wenn keine diese Frage mit «ja» beantwortet werden kann, dann ist die visuelle Darstellung
sicherlich überarbeitungsreif.


Gestaltungsgrundsätze

Wie sind Informationen zu visualisieren?
Gedanken, Sachverhalten oder Ereignisse mit Worten zu beschreiben, wurde ja in der Schule
ausführlich geübt. Eine Aussage aber visuell umzusetzen, bleibt relativ unvertraut. Für die
Visualisierung stehen drei Arten von Gestaltungsmitteln zu Verfügung:

1. Durch Textgrafiken lassen sich konkrete und abstrakte Aussagen «sichtbar» machen.
2. Symbole und Strukturen können auf Inhalte verweisen oder Zusammenhänge verdeutlichen. Ein
   Pfeil ist zum Beispiel ein Symbol für Richtung, Bewegung oder Beziehung. Komplexe Aussagen
   werden durch Zahlengrafiken ausgedrückt. Dies gilt insbesondere für Grössen, Mengenangaben
   und Mengenvergleiche.
3. Personen, Objekte und Ereignisse können mehr oder minder realistisch abgebildet werden. Dabei
   gibt es ein weites Spektrum zwischen fotorealistischer Abbildung einerseits und einer auf wenige
   Linien reduzierten Zeichnung andererseits.

Klar und einfach
Verbale Aussagen können komplex, verschachtelt und auch abstrakt sein. Visuelle Darstellungen
müssen aber immer schlicht und einfach sein, weil dies der Fähigkeit unserer Bildwahrnehmung
entspricht. Bei einer Präsentation sollen die visuellen Aussagen die Wahrnehmungen und
Behaltensprozesse unseres Publikums nicht behindern, sondern unterstützen. Die Gestaltung des
Präsentationsmaterials für alle Fernmedien muss plakativ sein.




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Komplexe Informationen aufteilen
Bei der Visualisierung von komplexen Zusammenhängen, darf nicht der Versuch unternommen
werden, diese in einer Darstellung zusammenzufassen. Bei Overhead-Projektoren wird man mehrere
Folien anfertigen, die jeweils einzelne Elemente des komplexen Zusammenhanges darstellen. Darüber
hinaus wird es eine Verbindungsfolie geben, die man wiederholt präsentiert, um die Zusammenhänge
der einzelnen Elemente deutlich zu machen. Bei Präsentationen mittels Datenprojektor empfiehlt sich
ein schrittweise Aufbau des komplexen Zusammenhanges. Ähnlich wie beim Fortschritt einer
Zeichnung beginnt man mit einfachen Grundstrukturen, die jeweils durch die Darstellung weiterer
Informationen erweitert werden.


Abfolge des Verständnisprozesses beachten
Bei Fernmedien wird der Zuschauer durch den Aufbau der Darstellung und durch den Präsentator in
seiner Wahrnehmungsabfolge geleitet. Bild- und Textinformationen müssen in der Abfolge so
dargeboten werden, wie es für das Verständnis der Sache notwendig ist. Grundsätzlich gilt: Das
Publikum tastet das Bild mit den Blicken von oben nach unten und von links nach rechts ab. Bilder
dagegen nehmen die Aufmerksamkeit zuerst in Anspruch.


Texte nicht schreiben, sondern Textgrafiken gestalten
Bei Vorträgen und Seminaren bestehen die meisten visuellen Darstellungen aus Texten. Allgemein
muss beachtet werden, dass Visualisierung von Wörtern und Begriffen kein Schreiben von Texten ist.
Bei den untenstehenden Bildern ist einerseits ersichtlich, dass der Text niedergeschrieben und
andererseits eine Fläche gestalterisch ausgefüllt ist. Beim Letzten sind die Grundregeln von plakativer
Gestaltung angewendet: Stichwörter statt Sätze, grosse, fette Schrift und flächenfüllende Gestaltung.


Einsatz von Farben


Farben in ihrer Kontrast- und Unterscheidungsfunktion
Bei der Gestaltung von Kreis- und Balkendiagrammen in schwarzweiss entsteht das Problem, dass die
einzelnen Elemente nur sehr schwer zu unterscheiden sind. Grauwerte und Schattierungen können
oftmals nur mühsam den Bedeutungen (der Legende) zugeordnet werden. Hier helfen farbige
Differenzierungen weiter. Dabei empfiehlt es sich stark kontrastierende Komplementärfarben zu
verwenden. Aus Gründen des Helligkeits- und Farbkontrastes müssen drei Dinge berücksichtigt
werden:

1. Es gibt Farbkombinationen, die leichter, und solche, die schwerer erkennbar sind;
2. der Farbstil einer jeden einzelnen Folie sollte einheitlich sein, und
3. der Farbstil und die Farbzuordnungen der gesamten Präsentation sollten aufeinander abgestimmt
   sein.




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Farben in ihrer konventionellen Bedeutung
Farben haben immer auch vielfältige Bedeutungen im Rahmen ihres sozialen und historischen
Umfeldes. Wir kennen die rote und grüne Ampel aus dem Strassenverkehr, das rote Verbotsschild
und das Rot der Revolution. Grün ist die Farbe der Vegetation, nd grünes Licht bedeutet freie Fahrt.
Die konventionelle Bedeutungen von Farben sind immer dann zu berücksichtigen, wenn ein Thema zu
gestalten ist, das allgemein ganz eindeutig mit einer bestimmten Farbe belegt ist. Wenn ein «Verbot»
visuell umgesetzt werden soll, kann dieses nur rot niemals grün gestaltet werden.
Dass die Farben unterschiedliche «Gewichte» haben, wird an folgendem kleinen Experiment deutlich:
Versuchpersonen werden gebeten, verschiedene Pakete gleicher Grösse und gleichen Gewichts, die
mit unterschiedlich farblichem Papier verpackt sind, in ihrem Gewicht zu schätzen. Das schwarze
Paket wird fast doppelt so schwer wie das weisse empfunden. Schwarz, Rot und Blau sind nach
unserem Empfinden «schwerer» als Weiss oder Gelb und gehören daher nach unten, um die
Darstellung nicht kopflastig zu machen.


Das emotionale Farbenleben
Eine sichere, weil von allen Menschen in gleicher Weise empfundene emotionale Reaktion ist die
Unterscheidung der Farben in «warme» und «kalte». Blau und Grün gelten als kalte, Rot und Gelb als
warme Farben. Blau erscheint eher als seriös und beruhigend, Rot eher als belebend und dynamisch.
Für die Wahl des Hintergrundes der Präsentationsmateriales spielt das emotionale Farbenleben eine
grosse Rolle. Je kräftiger die Hintergrundfarbe ist, desto stärker wird das emotionale Farbenleben
beeinflusst.




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HILFSMITTEL / DEMO – MATERIAL
HILFSMITTEL / DEMO – MATERIAL

Einführung / Vorwort

Ich weiss nicht ob wir mit dem Begriff Demomaterial die wirkliche Bedeutung dieses Hilfsmittels
richtig erkennen.

Für mich ist es eher eine 2 oder 3-Dimensionale Visualisierungshilfe, die das Umsetzen von
theoretischen Unterrichtsstoff, Modellen erleichtert und unterstützt.
Ebenso dient es zur Unterstützung und Verdeutlichung von 1-Dimensionalen Bildmaterial, und zur
Wissensvertiefung durch manuelles umsetzen des gelernten Unterrichtsstoffes.

Wann setzen wir 3-Dimensionale Visualisierungshilfen ein und welche Voraussetzungen müssen wir
schaffen, und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus.
Visualisierungshilfen können Grundsätzlich immer eingesetzt werden, es ist die Form, Grössen und Art
des Hilfsmittels die sich je nach Fachgebiet und Anwendungsbereich ändert oder anpasst.


Arten der Visualisierungshilfen

Welche Arten von 3-Dimensionale Visualisierungshilfen kennen wir eigentlich, und wann werden sie
eingesetzt?

Grössenspezifikation
Verkleinerungen / Vergrösserungen

Bei Unterrichts- oder Lernstoff, der im Macro Bereich oder im Micro Bereich ist.

Anwendungsbereiche bei Vergrösserungen können folgende sein:
 Maschinen / Turbinen
 Kräne / Hebeanlagen
 Transportmittel / Zugsanlagen / Flugzeuge
 Nutzfahrzeuge / Lastwagen /
 Gebäude / Überbauungen
 Landschaftsgestaltungen / Parks / Parkanlagen

Anwendungsbereiche bei Verkleinerungen können folgende sein:
 Medizin / Menschliche Zellen / Bionische und andere Implantate
 Micro Mechanik / Pumpen / Antriebsmotoren
 Computer Technik / Micro-Chips
 Metalle / Chemie / Biologie / Anatomie


Grund
Die Verkleinerung oder Vergrösserung dient dazu, dass gesamte Werk überblickbar zu machen in
einer für das Auge optimalen Grösse gebracht, so dass man die Details eindeutig erkennen kann. Die
einzelnen speziell zu erklärenden Partien können dann anhand von 3D Modellen im Detail besser
erklärt werden.



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Einsatz während der Kurse oder Seminaren
Grundsätzlich immer, was jedoch bedacht werden muss ist das diese form der Unterstützung durch 3-
Dimensionalisierung am Ende von Theorieblöcken stattfindet, da während des Unterrichts die
Teilnehmer Abgelenkt werden und die Aufnahmefähigkeit verloren geht. Hier ist die Frage zu stellen,
ob man das verantworten kann oder nicht, unter dem Gesichtspunkt dass die Gesamtheit der
Wissensvermittlung beeinträchtigt wird oder nicht.
Umsetzung von 1 oder 2 Dimensionalen Darstellungsmaterial wie Bilder, Präsentationen oder
Literatur.

Die Gefahr bei dieser Art von 3-Dimensionalen Visualisierungshilfen besteht darin, dass Modelle zu
klein oder zu gross gewählt werden. Um Material oder Produktions- kosten zu sparen auch um Liefer-
oder Versandkosten zu sparen.

Es ist von eminenter Wichtigkeit, dass wir einen Guten Verkleinerungs- oder Vergrösserungsfaktor für
die Modelle wählen, ohne jedoch zu klein oder zu gross zu werden. Die Details müssen selbst mit
wenig zusätzlicher Information offensichtlich und sichtbar sein.


Beispiele
Transportmittel             =            Fahrschule
Überbauungen                =            Projektausschreibungen
Maschinen                   =            Inbetriebnahme von technischen
                                         Grossanlagen
Medizin                     =            Microchirurgie am Phantom
(Gefässchirurgie)
Implantate                  =            Dental- oder Gelenks-Implantate
Chemie                      =            Krisatline Struktur eines Elementes


1:1 Darstellungen

Bei Unterrichts- oder Lernstoff, ist im Bereiche der realen Produkte oder Material und Halbfertigteilen
Verarbeitung oder Veredelung.

Anwendungsbereiche können folgende sein:
 Medizintechnik
 Computertechnik
 Telekommunikation
 Dienstleistungen
 Technische und Verarbeitende Berufe im allgemeinen
 Kosmetika
 Nahrungsmittel

Grund
1:1 Modelle werden genutzt, um die theoretischen Anweisungen durch praktisch arbeiteten zu
vertiefen.
Dabei erlernt man Halbfertigteilen individuell zu modifizierenden sowie die richtige Handhabung und
Verarbeitung, um so Handlings Fehler zu minimieren.



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Einsatz während der Kurse oder Seminaren
Grundsätzlich immer, was jedoch bedacht werden muss ist das diese Form der Unterstützung durch
3-Dimensionalisierung, ist eine optimale Unterstützung zur Vervollständigung der Gesamtheit der
Wissensvermittlung darstellt. Dies muss jedoch am Ende von Theorieblöcken stattfindet da diese
Form der 3-Dimensionalen Unterstützung sehr viel Zeit erfordert. Der Zeitaufwand ist in hohem Mass
vom Vorwissens und der Grösse der Gruppe abhängig.

Der Grund für diese art der Visualisierung ist die Umsetzung von 1 oder 2 Dimensionalen
Darstellungsmaterial wie Bilder, Präsentationen oder Literatur.

sowie die richtige Handhabung und Verarbeitung, sowie die Möglichkeiten und Arten der Handhabung
der individuell zu modifizierenden Halbfertigteilen.

Dies zur Wissensvertiefung und zur Korrektur von nicht fachgerechtem Handling.

Die Gefahr bei dieser Art von 3-Dimensionalen Visualisierungshilfen besteht darin, dass diese
Modelle als Demomaterial verwendet werden und dies mit einem unvorteilhaften vergrösserungs-
oder verkleinerungs- Faktor. Dadurch sind die Details nicht mehr sichtbar und offensichtlich, und
selbst mit viel zusätzlicher Information nur schwer aufzuzeigen.

Diese Form der Grössenwahl macht nur dann Sinn, wenn man die 1:1 Modelle nachträglich als
Halbfertigteile 3-Dimensional verarbeiten oder veredeln können, auch kann es dazu gebraucht
werden als Relationskorrektur zu vergrössernden oder verkleinernden Visualisierungshilfen.


Beispiele
Medizintechnik                       =                Instruktion am Phantom
Kosmetika                            =                Schminkkurs
Nahrungsmittel                       =                Kochkurs
Computertechnik                      =                Word-, Excel-, PowerPoint-Kurs,
Dienstleistungen                     =                Schleuderkurs (Auto), Näh-, Internet



Art / Material
Vorgefertigt / fest
3-Dimensionale Visualisierungshilfen sind meistens feste Einzelkörper die sich unter umständen zu
einem Gesamtwerk zusammenfügen lassen.

Die Aussagekraft oder die Vielfältigkeit des Gebrauches bestimmen die Grösse und auch die Funktion
der Einzelkörper.

Der Grund warum die Teile meistens Vorgefertigt sind liegt in der Komplexität und der
Diversifizierung desselben. Meistens handelt es sich dabei um technisch orientierte Objekte.

Mit ein anderer Grund ist der Zeitfaktor in der die Wissensvermittlung stattfindet. Zeitdruck führt
meistens zur Einschränkung des Erlebenslernens oder der Kreativität.

Der Grund für die Wahl eines Körpers aus einem festem Stoff sind meistens in der Abhängigkeit von
deren technischen Verbindungen zu treffen.


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Anwendungsbereiche können folgende sein:
 Technisch orientierte Werkstücke
 Werkstücke welche spezifische massorientierte Eigenheiten haben

Einsatz während der Kurse oder Seminaren
Grundsätzlich immer, was jedoch bedacht werden muss ist das diese Wahl meist dann Ihren Einsatz
findet, wenn ein sehr gedrängtes zeitliches Programm zu durchlaufen ist.
Auch hier wiederum sollte das einbringen dieser Medien am Ende von Theorieblöcken stattfindet. Der
Ablenkungsgrad des Teilnehmers wird je grösser je technischer oder langweiliger die Materie ist, oder
dargestellt wird, wobei wiederum die Aufnahmefähigkeit, und die Wissensvermittlung verloren geht.
Hier muss man sich die Frage stellen, ob man das verantworten kann oder nicht.
Dies unter dem Gesichtspunkt der Gesamtheit der Wissensvermittlung.


Die Gefahr bei dieser Art von 3-Dimensionalen Visualisierungshilfen besteht darin, dass wir
Teilnehmer mit weniger technischem Verständnis nicht überfahren oder überfordern, auch dann
nicht, wenn wir unter starkem zeitlichem Druck stehen. Wir müssen uns in jedem Fall genügen Zeit
für Erklärungen lassen. Wir dürfen nie vergessen, dass wir diese Modelle schon sehr gut kennen, und
wir durch dessen Kenntnisse nicht dazu tendieren Fachblind zu werden.
Ein weiterer punkt ist, dass wir einen Guten vergrösserungs- oder verkleinerungs- Faktor für diese
Modelle wählen. So dass die Details sichtbar und offensichtlich werden, selbst mit wenig zusätzlicher
Information. Auch hier sollte sich die Information auf das wesentliche der Aussage konzentrieren.


Beispiele
Transportmittel              =               Motoren Kunde
Überbauungen                 =               Raumgestaltung, Infrastruktur
Maschinen                    =               Bedienen und Warten von Turbinen,
                                             industriellen Strickmaschinen, Mühlen
Medizin                      =               Funktion Implantate
Chemie                       =               Aggregatzustands Veränderung eines
Elementes
Computertechnik              =               Wie baue ich mir meinen eigenen Computer


Verformbar / plastisch
3-Dimensionale Visualisierungshilfen die aus plastisch verformbaren Materialien sind eher im
gestalterischen Bereich anzutreffen.
Ein weiteres Einsatzgebiet ist auch in technisch orientierten Werkstücken zu sehen, mit der
Einschränkung, dass wir keine original- und massgetreuen Nachbildungen herstellen.
Man könnte hier noch eine Möglichkeit anfügen die jedoch nicht vollumfänglich in diese Gruppe
gehört, jedoch wesentliche Bestandteile davon beinhaltet und voll füllt. Dies wäre die Verarbeitung
oder Veredelung von Halbfertigteilen, sowie deren richtige Handhabung und Verarbeitung.

Anwendungsbereiche können folgende sein:
 Jede Form von individuellen Körpern, ohne spezifische massorientierte Eigenheiten
 Jede formliche Umsetzung von Körpern, und Gegenständen, sowie lebende Organismen.




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Einsatz während der Kurse oder Seminaren
Grundsätzlich immer, was jedoch unbedingt beachtet werden muss, ist der allgemeine Stand der
Gruppe was praktisches kreatives Arbeiten, oder umsetzen von theoretischen Modellen oder
Unterrichtsstoff in einer 3- Dimensionalen Form angeht. Hier muss eine exzellente Teilnehmeranalyse
stattgefunden haben, damit nicht Teilnehmer über und unterfordert werden. Das
Frustrationspotential in, oder bei solchen Kursunterstützenden Massnahmen ist immens hoch und
birgt ein hohes Risiko für den Ausgang des Kurses. Ebenso können solche Kurse, wenn sie erfolgreich
sind für den Teilnehmer enorm Wertvoll sein.

Jedoch muss man sich bewusst sein das in einer solchen Kursform es beinahe unmöglich ist ein
Zeitmanagement aufzustellen und durchzuführen. Daher muss man solche Kurse in einem
zeitdruckfreien Raum gestallten können.

Solche Kurse können auch für den Kursleiter epochale Auswirkungen haben in jeder Form.

Die Gefahr bei dieser individuellen Herstellungen von 3-Dimensionalen Visualisierungshilfen besteht
darin, dass die Teilnehmer überfordert werden komplexe Körper herzustellen. Auch hat nicht jeder
Teilnehmer Fähigkeit sich individuell, manuell und künstlerisch auszudrücken. Wenn hier limitierte
Fähigkeiten bei einzelnen Teilnehmern vorhanden sind muss speziell darauf geachtet werden, dass
niemand Frustrationen, oder Aggressionen aufbaut und in die Gruppe trägt.

Wir müssen hier dem Zeitfaktor eine sehr grosse Beachtung zukommen lassen, da es schwierig ist bei
individuell zu erstellenden Werken ein Zeitmanagement zu erstellen. (Umfang, Grösse der Gruppe)

Beispiele
Medizintechnik                     =                 Operations-Technik, Nachgestaltung von
                                                     Anatomischen Formen
Kosmetika                          =                 Farbverhalten, Konturgestaltung durch
                                                     Farben
Nahrungsmittel                     =                 Wie koche ich erfolgreich
Kunst                              =                 Modellieren, Malen, Skulpturen
Dienstleistungen                   =                 Ekorieren, Verpacken


Elektronisch / Virtuell
In diesem Bereiche wurden in den Letzten Jahren immer mehr Anstrengungen unternommen
meistens im Zusammenhang mit „E-learning“, oder „Distance-learning“

Heute schon existierende Einsatz – Bereiche sind
 Architektur / intern und extern
 Automobilindustrie
 Medizintechnik
 Computertechnik / inkl. „Games“

Die Herstellung dieser Art der 3-Dimensionalen Visualisierungshilfen sind sehr Zeit und Recourcen
aufwendig, da man sich meistens in einer Vorreiterrolle befindet und nur limitierte Basis Daten
verfügbar sind. Man muss meistens die ganzen Basisdaten selber erarbeiten und umsetzen. Dies
steht meistens noch im Zusammenhang, dass solche Datenumsetzung sehr Produktbezogen und
individuell ist.



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Einsatz während der Kurse oder Seminaren
Grundsätzlich immer, wenn das aufwendige und teuere Equipment
(Software & Hardware) organisierbar und finanzierbar ist. Die Teilnehmeranalyse sollte vorhanden
sein um sicherzustellen, ob die Teilnehmer überhaupt in der Lage sind die notwendigen
Gerätschaften erfolgreich zu bedienen.

Die Didaktische Abwechslung muss beim Einsatz dieses Mediums gewährleistet sein, da sonst eine
Einseitige konsumierende Situation bei den Teilnehmern entsteht. Der Einsatz dieser neuen
Visualisierungshilfen sollte vorsichtig beim richtigen Publikum eingesetzt werden, damit nicht eine
Technikverdrossenheit entsteht. Die direkte Umsetzung ist für den Teilnehmer manchmal schwer
nachzuvollziehen, da er diese modernen Formen der Visualisierung oder Kurs-, Lernmethode noch
nicht kennt und mit ihr nur schwerlich umgehen kann. Diese Medienwahl wird meistens als zu
technisch und zu futuristisch empfunden und dadurch abgelehnt. Da durch Unkenntnis des einzelnen
im Umgang mit dieser Technologie Ängste entstehen, dies wird meistens noch verstärkt, da nur
wenige oder keine persönliche Erfahrungswerte vorhanden sind.

Die Gefahr bei dieser Art von 3-Dimensionalen Visualisierungshilfen besteht darin, das die
Teilnehmer nur noch die Technik und die Visualisierungshilfe sehen und nicht deren Umsetzung oder
deren Problematiken. Da eine Reitzüberflutung stattfindet. Auch tritt bei dieser Art der Medienwahl
der Referent in Hintergrund, respektiv verliert an Bedeutung und gibt seine persönliche Mündigkeit
bedingt ab.


Beispiele
Medizintechnik              =             Operations-Techniken, Herzchirurgie
Kosmetika                   =             Farbverhalten, Konturgestaltung durch
                                          Farben
Kunst                       =             Virtuelle Kunst und deren Formen
Dienstleistungen            =             Architektur, Raumgestaltung
Transportmittel             =             Motoren Kunde,
Überbauungen                =             Stadt-, Quartierplanung
Biologie                    =             Zellen, DNA




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HILFSMITTEL / INFRASTRUKTUR
HILFSMITTEL / INFRASTRUKTUR


Einführung / Vorwort

Die Infrastruktur ist ein Punkt dem meistens zu wenig Beachtung geschenkt wird, der aber wesentlich
zum Kurserfolg beiträgt.

Die für einen Kurs notwendige Infrastruktur ist immer Abhängig von dem Kursthema, Kursort,
Kursdauer, Methodenwahl, Medienwahl und auch bis zu einem gewissen Punkt die Lernbiographie der
Teilnehmer.
Dadurch wird dieser Punkt sehr individuell, und ist immer abhängig von der Erhältlich- und
Verfügbarkeit der verschiedenen Punkte

Da man wenn man die Kursnachbearbeitung macht und dabei mit dem Auswerten von
Kursbeurteilungen arbeitet, oft den Kritikpunkt in einem dieser Punkte findet.

Sei dies nun ob diese Punkte am einfachsten zu kritisieren sind, oder dass diese Punkte sogenannt
niemanden schmerzen, wenn sie kritisiert werden.

Da es ja nicht persönlich genommen werden kann, da es sich ja um eine Sache oder ein Ding
handelt.

Die Einflussfaktoren sind:

   Kursthema
   Kursort
   Kursdauer
   Medienwahl
   Methodenwahl
   Lernbiographie der Teilnehmer


Kursthema

Es ist ein wesentlicher Unterschied ob es ein Kurs mit sehr grossem Aufwand an technischen
Hilfsmitteln handelt, oder ob es sich dabei nur um eine reine
Vortrags Veranstaltung handelt.

Ein Kurs mit praktischem Charakter braucht natürlich wesentlich mehr an Infrastruktur, und ist somit
wesentlich planungsintensiver, als eine reine Vortrags Veranstaltung die mit einem relativ geringen
Aufwand organisiert, und durchgeführt werden kann.


Technisch orientierte Kursthemen
Brauchen meistens ein grösseres Raumangebot da bei solchen Kursen heute meistens mit 3-D
Visualisierungshilfen gearbeitet wird.
Auch ist die Frage ob gewisse technische Hilfsmittel überhaupt transportiert und am Kursort installiert
werden können.

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Eine andere Frage ist ob man gewisse Kurse nicht besser am Herstellungs- oder Installations- Ort des
Produktes abhält.
Das Produkt ist hier jedoch immer auch Mittelpunkt der ganzen Ausbildung.


Kreativ orientierte Kursthemen
Bei solchen Kursen ist immer der Kursteilnehmer der Mittelpunkt der Veranstaltung.
Daher ist hier die Infrastruktur die dazu führt, dass sich der Kursteilnehmer wohlfühlt von eminenter
Wichtigkeit.


Kursort

Ich kenne den Kursraum nicht, und habe nicht die Möglichkeit in vorher in Augenschein zu nehmen.

Was sollte ich aber über meinen Kursort wissen?

Raumgrösse
   Sollte immer in m2 vorhanden sein.
   Die Raumgrösse immer einen direkten Einfluss auf die Anzahl, und die Auswahl der technischen
    Hilfsmittel.
   Auch die Methodenwahl kann dadurch eingeschränkt oder verunmöglicht werden.
   Dies ist auch ausschlaggebend für die Bewegungsfreiheit des Redners, und der Kursteilnehmer.

Raumform
   Rechteckig, oval, dreieckig, schmal, breit,
   Dies ist ausschlaggebend für die Platzierung der technischen Hilfsmittel, wie Diaprojektoren,
    Beamer, Hellraumprojektor, Leinwände, Redner Pult,
   Dies ist auch ausschlaggebend für die Bewegungsfreiheit des Redners, und der Kursteilnehmer.

Raumgestaltung
   Ist die Form der Sitzgelegenheiten frei wählbar oder nicht?
   Haben wir die Möglichkeit Schreibgelegenheiten, in Form von Tischen in die Sitzordnung
    einzugliedern?
   Ist die Sitzordnung frei wählbar oder durch die Raumform vorgegeben?
   Welche Arten der Sitzgelegenheiten haben wir?
   Bänke, Einzelstühle, Sofas, Liegen und wie sind sie nur optisch schön
   designed oder auch bequem?
   Welche Farben hat der Raum, aggressiv (rot), beruhigend (grün, blau), entspannend?
   Haben wir verdunkelungs- Möglichkeiten, Storen, Sonnenblenden, Vorhänge?
   Ist Airconditioning und Heizung für die Wärmeregulierung im Raum vorhanden.
   Beim Einsatz von Übersetzungen sind schalldichte Kabinen für die Übersetzer vorhanden?


Lichtverhältnisse
Haben wir Tages- oder nur Kunstlicht, und welches benötigen wir?
Wann und wie scheint die Sonne in den Raum und von wo?
Können wir das Kunstlicht im Raum in der Intensität regulieren?
Können wir das Tageslicht im Raum durch Storen, Sonnenblenden oder Vorhängen regulieren?



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Technische Einrichtungen
   Sind die technischen Einrichtungen alt oder neu?
   Welches Equipment kann Vorort angemietet werden, Diaprojektoren, Beamer, Hellraumprojektor,
    Leinwände, Redner Pult, Mikrophon, Verstärkeranlage,
   Übersetzungsinfrastruktur?
   Welche diese oben aufgeführten Equipments sind vorhanden, zu welchen Kosten und in welcher
    Qualität?
   Welche Stecker Konfigurationen sind vorhanden?
   Sind die Stecker kompatibel mit den eigenen technischen Geräten?
   Ist eine verantwortliche Person für die Technik Vorort?

Raum für alle Arten von Verpflegung (Catering)
   Wo ist er gelegen?
   Wie ist seine Grösse?
   Ist er nur für unseren Gebrauch?
   Haben wir Tages- oder nur Kunstlicht?
   Darf man rauchen?
   Nur Kaffee- und Teepausen möglich?
   Kann man auch das Mittag-, und oder das Nachtessen einnehmen?

Verpflegung (Catering)
   Kaffee- und oder Teepausen?
   Wo kann, und wird das Mittag-, und oder das Nachtessen eingenommen?
   Wenn es nicht in den Kurslokalitäten stattfindet, wie reist man an?


Kursdauer

Bringt neue planerische Notwendigkeiten mit sich, die da wären:

Unterkunftsmöglichkeiten (Hotel)
Die Kursdauer bringt den neuen Punkt der Organisation mit sich, nämlich die der Organisation von
Unterkunftsmöglichkeiten.
Dies in Abhängigkeit von regionalen und Orts spezifischen Gegebenheiten.
Der Punkt den man hier auch noch mit beachten muss ist das, Rahmen- oder Alternativ Programm.

Begleitpersonen
Was hier zu beachten ist, ist ob Begleitpersonen mit kommen oder nicht. Dies daher weil
Begleitpersonen die nicht in den normalen Kursablauf integriert sind ein grösseres Rahmenprogramm
möchten als die Kursteilnehmer.

Rahmenprogramm
Ein anderer Faktor ist die Kursdauer je länger die Kursdauer ist, desto grösser wird der Personelle
Aufwand für das Rahmenprogramm, dies in Abhängigkeit mit der örtlichen Lage der
Unterkunftsmöglichkeit.
In Regionen oder besser Orten mit einem grossen kulturellen, sportliche, gastronomischen, sowie
Entertainment Angebot ist dieser Aufwand natürlich kleiner, da die Kursteilnehmer auch ihr für sie
optimales individuelles Angebot zusammenstellen und erleben können.




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Medienwahl

Die Medienwahl ist abhängig von der räumlichen Infrastruktur, Raumgrösse, Raumform,
Raumgestaltung, Lichtverhältnissen sowie den technischen Einrichtungen.
Aus diesen Punkten wird ersichtlich welche arten der Medien eingesetzt werden können oder nicht,
seien diese nun als technische Hilfsmittel oder als 3-D Visualisierungshilfen definiert.
Auch wenn Medien persönlich organisiert und manchmal sogar mitgebracht werden muss es nicht
unbedingt bedeuten, dass sie auch zum Einsatz gelangen können. Denn auch hier ist eine direkte
Abhängigkeit mit den oben aufgeführten Punkten vorhanden.


Methodenwahl
Auch haben Punkte wie räumlichen Infrastruktur, Raumgrösse, Raumform, Raumgestaltung,
Lichtverhältnissen sowie den technischen Einrichtungen
einen direkten Einfluss auf die Durchführbarkeit von Gruppenarbeiten.
Somit unter liegt manchmal auch die Methodenwahl der gegebenen Gesamt Infrastruktur eines
Kursortes.


Lernbiographie der Teilnehmer
Die persönliche Lernbiographie hat auf jeden dieser Punkte die wir unter dem Gesichtspunkt der
Infrastruktur aufgelistet haben einen Einfluss.
Hier einige Gegenüberstellungen von den aufgelisteten Punkten und persönlichen aussagen von
Kursteilnehmern, die das Kursresultat auf die eine oder andere weise beeinflussen können.

Punkte:                                       Aussagen:
Kreativ orientierte Kursthemen                Ich kann mit technischen Dingen nichts anfangen,
                                              da ich ein kreativer Mensch bin
Technisch orientierte Kursthemen              Ich liebe Maschinen
Kursort                                       Ich hasse Zürich
Raumgrösse                                    Ich habe Platzangst
Raumform                                      Wie kann man nur einen Ovalen Raum bauen
Raumgestaltung                                Ich will einen Tisch haben, und nicht im Kreis sitzen
Lichtverhältnisse                             Es ist zu Dunkel
Technische Einrichtungen                      Wer präsentiert denn heute noch mit dies und Proki?
Raum für alle Arten von Verpflegung           Jetzt muss ich auch noch im gleichen Raum Kaffee
                                              trinken, mit all diesen Rauchern
Verpflegung (Catering)                        Meine Mutter kocht besser
Kursdauer                                     Alles was mehr als zwei Tage dauert ist für
                                              mich zu lange
Unterkunftsmöglichkeiten (Hotel)              Ich kann nur in meinem eigenen Bett mit meiner
                                              eigenen Decke und meinem eigenen Kissen
                                              schlafen
Begleitpersonen                               Ich weiss nicht ob ich mitkommen kann zum
                                              Nachtessen, ich muss zuerst sehen was meine
                                              Frau macht
Rahmenprogramm                                Das Rahmenprogramm ist ja interessanter als
                                              der Kurs
Medienwahl                                    Ich kann keine der Präsentationen Lesen
Methodenwahl                                  Ich arbeite lieber alleine


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In allen diesen Aussagen liegt ein negatives potential, basieren sie jetzt auf Geisteshaltungen oder
auf persönlichen Lernerfahrungen sei dahin gestellt.

Auf alle Fälle werden sie einen direkten Einfluss auf den Kursverlauf haben.

Nun liegt es am Kursleiter zu entscheiden in wie fern er dies in seine Planung mit einbezieht.

Diese Liste soll jedoch nicht dazu führen, dass man die Kurs Vorabklärungen wie Teilnehmeranalyse
vernachlässigt oder gar nicht macht, sondern im Gegenteil, dass man ihr spezielle Gewichtung und
Aufmerksamkeit schenkt.




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HILFSMITTEL / PAPIER
HILFSMITTEL / PAPIER


Was kann man mit Papier alles machen

Beschreiben
Schneiden
Falzen
Zerknüllen
Bemalen
Rollen
Verbrennen
Ertränken


Wozu kann ein Kursleiter Papier einsetzen

Aufgaben erteilen
Ganz im herkömmlichen Sinn, können mittels Papier z.B. Hausaufgaben für den nächsten Termin
aufgegeben werden. Auch kann natürlich eine Prüfung auf Papier geschrieben werden, oder eine
Gruppenarbeit erklärt werden.

Zettel für Pinnwand
Um ein Thema übersichtlich zu gestalten, empfiehlt es sich oft, Schlagwörter auf Papier zu bringen
und an die Pinnwand zu heften. Wichtig ist, dass die Wörter gross genug geschrieben werden und die
Farbenwahl des Papiers und der Schrift nicht störend sondern Themenunterstützend wirkt.

Blitzgedanken von TN erfassen
Möchten Sie eine Momentaufnahme des Zustandes Ihrer TN. Dann teilen Sie Papier und Stifte aus
und lassen Sie die TN Ihre momentanen Gedanken aufschreiben.

Abstimmung
Eine geheime Abstimmung gefällig? Oder sollen für unbeliebte (oder ev. ganz beliebte) Aufgaben
„Lösli“ gezogen werden. Auch hier kommt Ihnen Papier zu Hilfe.

Scherenschnitte machen lassen
Brauchen Ihre TN eine Abwechslung. Muss das Hirn auf andere Gedanken gebracht werden. Teilen
Sie Papier und Scheren aus und lassen Sie die TN frei von der Leber weg einen Scherenschnitt
machen. Wer weiss überhaupt noch wie das geht?

Hüte und Schiffe falzen
Lasst die Erwachsenen auf der Ersatzbank und die Kinder aufs Spielfeld. Zur Auflockerung kann z. B.
jeder seinem Nachbarn einen passenden Hut aus Papier falzen. Wer sieht wen als was?

Zeichnen
Eine neue Gruppe! Die TN sollen sich untereinander kennen lernen. Partner können sich gegenseitig
abzeichnen (auch Karikaturistisch) und das Gegenüber anhand der Zeichnung dann vorstellen. Oder
die anderen TN müssen dann jeweils herausfinden, wer wer ist!



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METHODEN
METHODEN


Spiele

Erwachsene bekunden eine gewisse Scheu, ausserhalb des Familien- und Bekanntenkreises, „zu
spielen“. Jedoch ist es eindeutig erwiesen, dass der Lerneffekt durch Spiele erhöht werden kann.

    -   Spiele   sprechen alle Sinne der TN an
    -   Spiele   wecken die Aufmerksamkeit
    -   Spiele   können Ängste abbauen und Neugierde wecken
    -   Spiele   fördern das Engagement, die Fantasie und Kreativität der TN
    -   Spiele   bieten die beste Möglichkeit, die TN zum handeln zu bringen
    -   Spiele   ermöglichen dem TN die Mitgestaltung des Unterrichtes

Gerade weil das Spielen bei Erwachsenen eher verpönt ist, kann der Lerneffekt damit gesteigert
werden, weil der TN sich eher an etwas Ungewöhnliches zurückerinnern wird, als an etwas
Alltägliches. Beim intensiven und engagierten Spielen, befinden wir uns im Alpha-Zustand, im
Schweben zwischen Wachen und Schlafen, in dem der Geist voll konzentriert und aufnahmefähig ist.

Das Spiel macht aus dem Frontalunterricht ein ganzheitlicher Unterricht von dem die TN optimal
profitieren können.

Wichtig ist aber auch der Hinweis, dass der Einbau von Spielen in den Unterricht, präzise und genau
geplant werden muss. Bei einigen Spielen ist es sogar ratsam, dass der Kursleiter die Spiele mit einer
„Probegruppe“ vorgängig durchspielt. Nur wer seinen Unterricht gut und detailliert durchdacht und
geplant hat, hat den Kopf im Unterricht selber frei, behält die Übersicht und kann flexibel reagieren,
aber besitzt auch die nötige Losgelöstheit und strahlt Kompetenz und Glaubwürdigkeit aus.

Gefahren

Jedoch muss darauf geachtet werden, dass die Spiele eine Atmosphäre schaffen, in der sich die TN
wohl fühlen.

Der Erfolg von Spielen beruht aber auf Freiwilligkeit der TN. Nie Spiele aufzwingen, sondern dazu
motivieren.

Wann können Spiele eingebaut werden?

    -   bei Kursbeginn
    -   in und nach der Pause
    -   am Ende eines Kurstages/Kurses
    -   zur Erhöhung der Aufmerksamkeit
    -   zur Vermittlung von Lehrinhalten

    d.h. in jeder Phase eines Kurses können Spiele eingesetzt werden.




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Spielversionen

    -    Kennenlernspiele
    -    Spiele zur Bildung von Gruppen für nachfolgende Gruppen/Partnerarbeiten
    -    Lernspiele
    -    Rollenspiele
    -    Ratespiele und Quiz
    -    Wohlfühlbarometer

Die einzelnen Arten können auch gemischt werden.

Spiele zum Kennenlernen

Ziele:                Namen der Kursteilnehmer kennen lernen
                      Persönliches Umfeld näher kennen lernen

Mögliche Spiele

    1. Distanz vom Wohnort: TN auffordern sich von einem zu bestimmenden Ausgangspunkt an,
        so aufzustellen, dass die Entfernung zum Ausgangspunkt der verhältnismässigen Distanz vom
        Wohnort zum Kursort entspricht. Vorstellung.
    2. Alphabet: TN auffordern sich nach ihrem Vornamen/Nachnamen alphabetisch aufzustellen.
        Vorstellung.
    3. Berufsbezeichnung: dito 2, jedoch alphabetisch nach Berufsbezeichnung
    4. Wissensstand: TN stellen sich auf einer gedachten (oder markierten) Linie von 1 – 10 auf,
        wobei die Skala 1 – 10 dem selbsteingeschätzten Wissensstand (kursbezogen) entspricht.
        Vorstellung.
    5. TN stellen sich nach Sternzeichen auf. Vorstellung mit Geburtsdatum.
    6. TN werfen sich einen Ball zu; jeder der den Ball auffängt, stellt sich kurz vor.
    7. Visitenkarten: Je nach Gruppengrösse hat jeder TN 3 – 5 „Visitenkarten“; jeder stellt sich
        einem frei gewählten TN kurz vor und übergibt die „Visitenkarte“ und unbekehrt, bis keine
        Visitenkarten mehr vorhanden sind.
    8. Buchstabenmix: TN stellen sich vor und zwar mit so vielen Wörtern (Subjektive, Verbe,
        Adjektive etc.) wie ihr Name/Vorname enthält. Die gewählten Wörter beginnen mit dem
        entsprechenden Buchstaben. Die Wortreihe sollte einen Satz (auch sinnlosen) ergeben:
        Beispiel Johanna: jeder ohne Hut am Nordpol nagt Ananas
    9. Eckpfeiler: In jeder Ecke (oder nach Gruppengrösse an mehreren Stellen); Ferienprospekte
        aufhängen von verschiedensten Destinationen (Meer, See, Tropen, Kälte, Aktivferien,
        Faulenzerferien, Flug, Bahn, Schiff, etc.) und die TN bitten zudem Prospekt gehen, wo sie am
        liebsten ihre nächsten Ferien verbringen möchten. Vorstellung
    10. Wer bin ich: Der KL bereitet Namenskärtli für alle TN vor. Die Namenskärtli werden
        ausgeteilt und jeder TN schnappt sich das Kärtchen, von welchem er annimmt, es könnte sein
        Platznachbar sein. Danach macht sich jeder TN Gedanken über seinen Nachbarn (wo arbeitet
        er, Zivilstand, Hobby, Kinder, witzig, tolerant, hilfsbereit, dominant etc.). Nach ca. 2 bis 3
        Minuten stellt jeder TN der Klasse sein Gegenüber vor. Dieser wiederum klärt die Klasse
        danach auf, was alles zutrifft und was völlig „danebengegriffen“ ist.




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    11. Lügenbaron: Je 2 TN setzen sich zusammen und erzählen sich gegenseitig, woher sie
        kommen, was sie machen, was sie interessiert etc. Danach stellt jeder TN sein Gegenüber der
        Klasse vor. Hier kann z.B. eingebaut werden, dass der „Vorsteller“ 1 Unwahrheit in die
        Vorstellung einbaut. Die Klasse muss dann herausfinden, was hier nicht stimmt. Z.B. Herr
        Müller ist verheiratet, hat 3 Kinder, arbeitet als Taxifahrer und seine grosse Leidenschaft ist
        das Sammeln von Briefmarken. Hier könnte z.B. der Teil der Briefmarken erfunden sein.

    12. Symbolisieren: Jeder TN schreibt seinen Namen auf die Karte und zeichnet 2-3 für ihn
        zutreffende Symbole darauf. Anschliessend beginnt die Vorstellrunde, indem jeder TN an die
        Pinnwand geht, seine Karte anheftet, sich mit Namen vorstellt und die aufgezeichneten
        Symbole erklärt.
        Material: Filzstifte, Pinnwandkarten, Pinnwand




     Variante: Statt Symbole können auch ähnlich wie bei einem Kreuzworträtsel, von den TN
     zutreffende Stichworte in den Namen eingebaut werden.




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Spiele für Gruppenbildung

Ziele:               Scheu der TN abbauen
                     spontane Gruppenbildung
                     Allenfalls starre und eingespielte Gruppen neu gliedern

Mögliche Spiele

    1. Je nach Anzahl gewünschter Gruppen verschieden farbige Lösli ziehen lassen
    2. dito 1, anstelle farbige Lösli farbige Ballons, Schokoladen, Bonbons etc.
    3. wenn TN-Analyse vorhanden: Gruppenbildung nach Sternzeichen, Geburtsmonat oder
        Geburtstag
    4. nach Alphabet des Vornamens/Nachnamens
    5. nach PLZ des Wohnortes
    6. nach Anzahl Einwohner des Wohnortes
    7. nach Schuhgrösse
    8. nach Farbe der Kleidung (bunt, schwarz, uni, etc.)
    9. nach Augenfarbe
    10. Nach Lieblingsgetränk (Wasser, Wein, Bier, Whisky, Kaffee, Tee, etc. je nach gewünschter
        Anzahl Gruppen)

Achtung: wenn die Gruppen ausgewogen sein sollen, muss der Kursleiter die TN sehr gut kennen
(Adressaten-Analyse)


Lernspiele

Ziele:               spielerische Vermittlung von Theorie
                     Auflockerung von Referaten
                     Lernzielkontrollen

Mögliche Spiele

    1. Memory: Aus dem Kursinhalt werden prägnante Bezeichnungen auf je 2 Karten angebracht
       (je nach Grösse der Gruppe mind. A6 – A3 Grösse). Diese Karten werden nun auf den Boden
       mit der leeren Seite nach vorn gelegt (an die Pinnwand geheftet). Ziel ist es nun jeweils die
       zwei Karten mit derselben Bezeichnung zu finden. Bereits die Herstellung des Memorys kann
       als spielerisches Element benützt werden.
    2. Hausierer: Zur Vermittlung z.B. vom Basiswissen „Rechnen“. Gruppen zu 3 Personen. 2
       Personen spielen altes Ehepaar, 1 Person spielt Hausierer. Der Hausierer verkauft z.B. Früchte
       (ideal ist es, effektiv Früchte dabeizuhaben, org. durch KL). Die alten Leute kaufen ein paar
       Früchte. Der Hausierer rechnet dem Ehepaar nun vor, wieviel die Früchte Kosten. Preise
       werden zu Beginn durch den KL festgelegt.
       Rechnung 1. Version: 3 Bananen zu Fr. 0.80, 2 Birnen zu Fr. 1.20, 1 Melone zu Fr. 5.20.
       Hier wird gerechnet: 3*0.80+2*1.20+1*5.20.
       Rechnung 2. Version: 3 Bananen zu Fr. 0.80, 2 Birnen zu Fr. 0.80.
       Hier wird gerechnet: (3+2)*0.80.
       Die TN müssen lernen, dass hier mit Klammern gearbeitet wird. Dieses Spiel soll helfen, die
       Logik der Klammersetzung zu veranschaulichen.



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    3. Lerndomino: Der Ausbilder bereitet Pinnwandkarten vor, auf welchen ein Ablauf aus dem
       Ausbildungsinhalt dargestellt ist. Wenn wir einen Ablauf mit fünf Schritten haben, wird pro
       Karte ein Schritt aufgeschrieben.
       Material: Pinnwandkarten, Pinnwand
       Beispiel: Den Computer starten und MS Word Öffnen :

        1. Karte:           Computer einschalten          n

        2. Karte:           Bildschirm einschalten        n

        3. Karte:           Start anwählen                n

        4. Karte:           Programme anwählen            n

        5. Karte:           Word öffnen                   n

       Diese Karten werden gemischt und den TN übergeben, welche in einer Gruppenarbeit
       versuchen, die Karten in der richtigen Reihenfolge an die Pinnwand zu heften.
    4. Eingeschobene Aufgabe: Eingeschobene Aufgaben können längere Referate auflockern.
       Unter einer eingeschobenen Aufgabe versteht man z.B. eine Ankreuzaufgabe in Ja/Nein –
       Form oder in Multiple-Choice-Form, welche den TN verteilt wird. Die Fragen sollten sich auf
       den behandelten Inhalt beziehen. Eine eingeschobene Aufgabe dauert in der Regel fünf bis
       zehn Minuten.
       Material: Fragebogen
       Beispiel:

         Aufgabe                                                                    
             Zahlen, die ich in die Tabellenkalkulation eingebe, erscheinen
              linksbündig, Texte rechtsbündig.

             Wenn ich einen Text oder eine Zahl mit der Delete-Taste lösche,
              wird nur der Text respektive die Zahl, nicht aber die Formatierung
              gelöscht.

                 Jeden Arbeitsschritt kann ich mit dem Rückgängig-Symbol
                  wieder rückgängig machen.

    5. Abwandlung des Spieles „Yaman Taka Ant Fat“: Anstelle dieser 4 tibetischen Wörter,
       kursrelevante Aussagen benützen. Z.B. OR Arbeitsvertrag: 1 Dienstjahr, 1 Monat
       Kündigungsfrist, ab. 2. Dienstjahr, 2 Monate Kündigungsfrist. Beim ersten Wort mit den
       Händen den Boden berühren, beim 2. Wort die Hüfte, beim 3. Wort auf die Brust klatschen,
       beim 4. Wort die Hände in die Höhe
    6. Kreuzworträtsel der einfacheren Art à la Scrabble: Ein längerer Begriff (10 oder mehr
       Buchstaben) vorgeben. Dann mit entsprechenden Fragen, Begriffe suchen, die jeweils einen
       Buchstaben des gegebenen Wortes enthalten.
    7. Wörter-Puzzle: Kursrelevante Wörter nach Silben verschneiden, mischen und die TN
       auffordern, diese zusammenzusetzen
    8. Lotto-Spiel: jeder TN wählt eine Lottokarte; der Kursleiter hat vorgängig 100 Fragen
       (Begriffe) aus dem Lernstoff ausgewählt. Nun wird ganz normal Lotto gespielt. Jeder TN, der
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        den Begriff erklären kann, darf sein Feld abdecken. Wenn 2 oder mehrere TN dieselbe
        Nummer auf der Lottokarte haben; darf derjenige zuerst antworten, der zuerst „Lotto“
        gerufen hat, oder der noch am wenigsten Felder abgedeckt hat. Wenn die 1. Karte voll ist;
        Spiel abbrechen. Variante: weiterspielen bis alle Karten abgedeckt sind. Kleine Belohnung für
        den „Lotto-Gewinner“.
    9. Produktion von Schlagzeilen: Den TN werden alte Zeitungen zur Verfügung gestellt. Sie
        sollen nun in Form von Schlagzeilen (oder à la aus Krimi bekannte anonyme Briefe), eine
        kursrelevante Schlagzeile/anonymer Brief erstellen.
    10. Kurs ABC: Der Kursleiter erstellt aus den Buchstaben des Alphabetes max. 26 kursrelevante
        Schlagwörter (evtl. ohne X, Y etc.). Er spielt nun einen Ball einem TN zu, beginnend bei A und
        sagt das Schlagwort. Der TN muss nun dieses Wort entweder erklären, und/oder ein weiteres,
        kursrelevantes Wort mit diesem Anfangsbuchstaben finden. Der Ball geht an den Kursleiter
        zurück, der den Ball mit dem 2. Schlagwort an den 2. TN spielt etc.
    11. Würfelspiel (je nach Anzahl Fragen genügend grosse Anzahl Würfel): Der Kursleiter hat eine
        entsprechend grosse Anzahl Fragen vorbereitet. Die TN können nun würfeln (evtl. in Gruppen)
        und müssen auf die entsprechende Frage antworten. Wenn die Antwort richtig ist, erhält der
        TN (Gruppe) einen Punkt; wenn die Antwort nicht richtig ist, hat der TN (die Gruppe) die
        Möglichkeit, den Punkt mit einem Geschicklichkeitsspiel (z.B. werfen von Tennisbälle in einen
        Papierkorb) zu holen.
    12. Schiedsrichter-Spiel: Alle TN erhalten eine gelbe und eine rote Karte sowie eine
        Trillerpfeife. Der Kursleiter hat eine der Kursgrösse angepasste Anzahl Fragen zum Kurs
        vorbereitet. Jeder TN erhält eine Frage (schriftlich) und beantwortet diese (je nach
        Schwierigkeitsgrad evtl. nach vorangegangener Vorbereitung). Die anderen Kursteilnehmer
        können wie folgt reagieren:
             a. Antwort richtig: pfeifen
             b. Antwort teilweise richtig: gelbe Karte
             c. Antwort falsch: rote Karte
             d. Wer die gelbe oder rote Karte hebt: muss die Antwort geben (auch hier darf gepfiffen
                 werden, oder die entsprechende Karte gehoben werden)

    13. Behauptungs-Spiel: der Kursleiter bereitet eine genügend grosse Anzahl Behauptungen
        (kursrelevant) auf. Die TN haben den Fragen entsprechende doppelte Anzahl Karten mit der
        Aufschrift „richtig“, „falsch“, oder einfach rote (falsch) und grüne (richtig) Karten. Wer bei
        einer richtigen Behauptung „falsch“ aufhebt, oder unbekehrt muss die Karte abgeben. Wer als
        erster keine Karten mehr besitzt, darf nun selber Behauptungen aufstellen.

    Die meisten Lernspiele können als Einzel-, Partner-, Gruppen- oder Plenumsarbeit ausgelegt
    werden. Lernspiele benötigen einen grossen Vorbereitungsaufwand.




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Rollenspiele

Ziele:                    spielerische Vermittlung von Theorie
                          Auflockerung von Referaten
                          Lernzielkontrollen

Mögliche Spiele (Bereich Arbeitsrecht, Umsetzung der ASA-Richtlinien und des
Lebensmittelgesetzes im Betrieb):

    1. Kündigungsspiel: 1 TN figuriert als Arbeitgeber (AG), 1 TN als Arbeitnehmer (AN). Der AG
        muss dem AN mündlich kündigen. Alle Möglichkeiten durchspielen, wobei der AN sich renitent
        aufführen soll. Jeweils nachdem die Kündigung tatsächlich angenommen worden ist,
        beurteilen und diskutieren die anderen TN über allenfalls andere Möglichkeiten, resp. über die
        Richtigkeit der Aussagen.
    2. Komplizierte Lohnabrechnung bei Krankheit: Wiederum spielt 1 TN den AG und 1 TN den
        AN. Die vom Kursleiter (oder allenfalls vorgängig von den TN) richtig erstellte
        Lohnabrechnung wird vom AN in Zweifel gezogen. Der AG muss sie ihm genau erklären. Die
        übrigen TN beurteilen das Gespräch und bringen wenn nötig Verbesserungsvorschläge.
    3. dito 2 für Ferienabrechnungen, Schlussabrechnungen bei Arbeitsende, Überprüfung
        gearbeitete Stunden (Überzeit)
    4. Alarmplan: 1 TN spielt Arbeitsinspektor, 1 TN den Betriebsinhaber. Der Betriebsinhaber
        muss nun dem Arbeitsinspektor den betriebseigenen Alarmplan anhand eines fingierten
        Unfalles (Brand der Friteuse, Unfall eines Kunden, Fehlauslösung Brandmeldeanlage,
        Bombendrohung) vorstellen. Der Arbeitsinspektor ist sehr „pingelig“ und hat an jedem Punkt
        etwas zu bemängeln, resp. Fragen. Die übrigen TN sind die Beobachter und beurteilen das
        Gespräch.
    5. Erster Arbeitstag eines fremdsprachigen (exotische Sprache) AN: Der AG erklärt ihm das
        Informationsblatt betreffend Hygiene im Betrieb. Der AN versteht erst nach drei bis
        viermaliger Repetition (immer mit anderen Worten, mehr Gesten, Zeigen etc.). Die übrigen TN
        sind die Beobachter und beurteilen das Gespräch.
    6. dito 5: für Reinigungsplan Küche/Restaurant/Office etc.
    7. dito 5: für tägliche Temperaturmessung der Kühl- und TK-Anlagen
    8. dito 5: für Handhabung Feuerlöscher
    9. dito 5: für 1. Hilfe (ABC, Gaby)
    10. Feiertagsregelung im Gastgewerbe: 1 AG erklärt dem Stammtisch (3 – 4 TN) die recht
        komplizierte Feiertagsregelung. Der Stammtisch will und will nicht begreifen. Die übrigen TN
        sind die Beobachter und beurteilen das Gespräch.

Anmerkung: der Kursleiter muss hier vor allem als Beobachter und Berater figurieren. Er sollte aber in
jedem Fall sich von vornherein ein Mitspracherecht ausbedingen, damit festgestellte, wiederholte
Fehler korrigiert werden können. Den aktiv Mitspielenden steht es frei, bei Bedarf weitere TN zu Hilfe
zu holen.

Bei den Rollenspielen können die möglichen Spiele nicht mehr allgemein formuliert werden, sie sind
zu abhängig vom tatsächlich vermittelten Lernstoff. Allgemein kann aber festgehalten werden, dass
die gespielte Übermittlung der Kenntnisse an eine Deutsch unkundige Person, in jedem Fall sehr
lehrreich sein kann, da die Kenntnisse mehrmals und verschieden formuliert werden müssen.

Anbei jedoch einige Ideen von Rollenspielen in anderen Bereichen. Bei all diesen Vorschlägen geht es
darum, dass der TN eine Rolle, resp. eine Funktion annimmt von Objekten, um das Funktionieren zu
visualisieren:

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Sachgebiet           Mögliche Rollen TN
Physik               -  Atom, Elektron, Neutron (z.B. für Erklärung Atomkern)
                     -  Neutronen (Erklärung Wechselstrom, Stark- und
                        Schwachstrom)
EDV (Hardware)       -  Tower, Bildschirm, Tastatur, Drucker etc. (um Zusammenspiel
                        zu erklären)
EDV (Software)       -  Bit und Bytes; 0 oder 1 (formen von Wörtern oder Zahlen)
Modem                -  Coder und Decoder
Staatskunde          -  NR, SR, BR und Gericht (zur Erklärung Gewaltentrennung
Umrechnen            -  €, £, $ SFr. etc. (je nach Kurs sind 1 oder mehrere TN eine
Währungen               Währung)
Lebensmittelgesetz   -  TN spielen Lebensmittelinspektor in einem Betrieb oder im
                        eigenen Kühlschrank




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Ratespiele und Quiz

Ziele:                    spielerische Vermittlung von Theorie
                          Einführung in einen theorielastigen Kurs
                          Aufmerksamkeit und Neugierde erwecken
                          Abwechslung und Auflockerung bringen
                          Vertiefung des bereits erlernten Kursstoffes

Mögliche Spiele

    1. Montags-Maler: der Kursleiter oder ein ausgewählter TN versucht mit einer Zeichnung einen
       kursrelevanten Begriff darzustellen. Die TN müssen diesen Begriff erraten.
    2. dito 1: aber mit Pantomime
    3. dito 1: der Kursleiter gibt zuerst einen Hinweis, dann einen zweiten, etc. (nur geeignet, wenn
       Gesuchtes ein fassbares Objekt ist); Bsp. AHV-Karte, Mini-Lektion Hanny
    4. Extrem-Fälle: auf einem Blatt werden 10 – 20 Extremfälle aufgezeigt, die mit dem Thema
       des Kurses zu tun haben. Es wird nun gefragt, welche dieser Fälle in irgend einer Beziehung
       zum Kursthema stehen. Lerneffekt bei dieser Übung: alle Fälle haben damit zu tun. Auslösung
       eines AHA-Momentes. Gleichzeitig kann dann die Beantwortung dieses Blattes als Einstieg in
       eine neue Materie benutzt werden. Bsp: Einführung in das Lebensmittelgesetz
    5. Millionen-Show: Zu jeder Frage stehen 4 Antworten zur Verfügung, wobei jeweils auch eine
       Antwort darunter sein kann, die zum Lachen anregt. Auch ist es denkbar, dass bei einer oder
       zwei Fragen, zwei richtige Antworten darunter sind.
    6. Henker-Spiel: Es werden 2 Gruppen gebildet (Klasse halbieren, oder, wenn das Wissen
       unterschiedlich verteilt ist, empfiehlt es sich, die Gruppen zu durchmixen. Dies wenn möglich
       durch den KL und so unauffällig wie möglich). Der KL stellt nun an Gruppe 1 eine Frage. Diese
       Gruppe hat eine bestimmte Zeit zur Verfügung um die Frage zu Beantworten. Falsche Antwort
       gibt einen Strich, keine Antwort: die Frage geht an Gruppe 2 weiter, richtige Antwort = weiter
       zur nächsten Frage an Gruppe 2. Die Gruppe die zuerst „erhängt“ ist hat verloren.
       (Wissensvertiefung)

Wohlfühlbarometer

Ziele:                    Herausfinden, wie sich die TN fühlen
                          Herausfinden, wie die Lernatmosphäre ist

Mögliche Spiele

    1. Blitzlicht: Der Kursleiter schreibt auf den Flipchart zwei Fragen, z.B. zum Wohlbefinden der
       TN. Anschliessend wird ein Stoffball zu einem TN geworfen. Dieser kann in ein bis zwei kurzen
       Sätzen zu den Fragen am Flipchart Stellung nehmen und wirft den Ball anschliessend dem
       nächsten TN zu. Usw., bis alle sich geäussert haben.
       Material: Stoffball, Flipchart




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Instruktionen und deren Umsetzung in einem Workshop

Instruktionen und deren Nachbearbeitung in Workshops haben den grossen Vorteil dass sie den
schon vermittelten theoretischen Lernstoff unterstützen und nachhaltig vertiefen und festigen. Dies
weil die meisten Kursteilnehmer mit dreidimensionalen Körpern arbeiten.

Zu beachtende Einfluss Faktoren
Die Instruktion muss sich natürlich immer nach dem Wissenstand der Kursteilnehmer richten, so dass
keine Über-, oder Unterforderung statt findet. Dies weil sich sowohl im Fakt der persönlichen Über-,
oder Unterforderung ein immenses Frustrations- Potential verbirgt.

Ein wesentlicher Faktor ist auch die Grösse der Gruppe, da sie direkt Einfluss nimmt auf die
Medienwahl und den Zeitlichen Rahmen.
Hier gilt je grösser die Gruppe desto grösser der Aufwand an Medien, und an Zeit die man für die
Umsetzung braucht.

Ein anderer Einflussfaktor ist natürlich auch die Grösse der zu Verarbeitenden Teile. Hier stellt sich
immer die Frage in wie weit es Sinnvoll ist, in einer Instruktion und, oder einem Workshop mit
Vergrösserungen oder mit Verkleinerungen zu arbeiten, da sie nicht der Realität entsprechen. Somit
ist der Bezug zur richtigen Verarbeitung nicht immer herzustellen oder zu gewährleisten.


Ablauf einer solchen Lektion

Vorbereitung zur Instruktion
Vermittlung des theoretischen Grundwissens in Referaten, oder anderen methodischen Formen. Hier
kann man auch die Unterstützung von verschiedenen Medien wie Flipchart, Hellraumprojektor,
PowerPoint Präsentation, Dias oder auch mit Film Sequenzen (etc.) zu Hilfe nehmen.

Die technischen Hilfsmittel die benutzt werden, sollten sowohl vor als auch während der Instruktion
immer gründlich überprüft werden.

Nicht funktionierendes technisches Equipment ist meistens Kritikpunkt Nummer eins. Nicht zuletzt,
weil der Kursteilnehmer davon ausgeht, das es das am einfachsten zu kontrollierende Element ist,
und wenn er es trotzdem Kritisiert ist es immer unpersönlich.


Instruktion als Lernmethode
Hier muss unbedingt darauf geachtet werden, dass jeder der Kursteilnehmer einen ungehinderten
Blick auf das Geschehen hat. Alles was der Kursteilnehmer nicht sieht, lässt Raum für
Interpretationen und ist für ihn nicht wirklich nachvollziehbar.

Die Instruktion muss den Inhalt der vorhergegangenen Referaten oder Präsentationen reflektieren,
damit der Teilnehmer den Inhalt des Lernstoffes erfolgreich umsetzen kann.

Die Instruktion muss zwingend immer alle Schritte einer ganzen Verarbeitungssequenz umfassen, sie
kann nur dann erfolgreich nachvollzogen, oder umgesetzt werden, wenn sie in ihrer Gesamtheit vom
Kursteilnehmer begriffen worden ist.

Die Präsentation der Instruktion hat so zu erfolgen, dass wir die speziell zu beachtenden Punkte der
Verarbeitung überdeutlich darstellen. Damit sie der Betrachter auch wirklich nachvollziehen kann.

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Aus dem selben Grund ist die Vergrösserung durch optische Hilfsmittel, wenn immer möglich
anzustreben.

Für die eigentliche Instruktion braucht man eine kundige Fachkraft, um bei Eventualitäten die
richtigen korrigierenden Massnahmen einleiten zu können. Dies ist wichtig um die Instruktion als
wertvolle Unterrichtsmethode einsetzen zu können. Denn eine inkorrekte oder halbherzig
durchgeführte Instruktion schadet mehr, als dass sie nützt, da der Kursteilnehmer den Nutzen für
sich nicht mehr erkennen kann, und so die Investierte Zeit als verschwendet empfindet.

Nach erfolgreicher Instruktion erfolgt dann im Unterricht gleich die Umsetzung durch ein sogenanntes
„hands-on“.


Erfolgskontrolle durch Workshop oder „hands-on“
Auch hier gilt es einige Punkte zu beachten. Der Kursleiter sollte immer die einzelnen Arbeitschritte
vorbereitet haben, damit er sei eigenes Zeitmanagement einhalten kann, und seine Präsentation
nicht als langweilig empfunden wird. Dies wird je wichtiger, je arbeitsintensiver die einzelnen
Arbeitsschritte sind.

Auch müssen immer genügend Personen zur Unterstützung der praktischen Arbeit anwesend sein.
Dies um die allfällig auftauchenden Fragen beantworten zu können.

Auch müssen Anwendungsfehler direkt erkannt und korrigiert werden, damit der Kursteilnehmer mit
einem so gross wie möglichen Erfolgserlebnis den Kurs beenden kann. Dies kann nur mit genügend
fachkundigem Begleitpersonal erreicht werden.

Ausblick
Kursteilnehmer die Kurse auf diese Weise erleben sind meistens sehr überzeugt von dem Erlernten
und von seiner Einsetzbarkeit.

Auch reduzieren sich die Anwendungsbedingen Handlingsfehler bei Kursteilnehmer die diese art von
Kursunterstützenden Methoden erfahren haben drastisch. Sei, dass nun, weil sie die Einsatz- und
Verarbeitungsmöglichkeiten erfahren haben, oder dadurch dass sie das Wissen im Umgang mit der
vermittelten Wissensstoff erlernt haben.




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Praxisbezogene Übungslernform
Dabei handelt es sich um eine weitere Art des Rollenspiels, indem die Kursteilnehmer sich verhalten,
als wären sie momentan an ihrem Arbeitsplatz. Der Kursleiter spielt in der «fiktiv-realen» Welt den
Auftraggeber, den Kunden und den Mitarbeiter. In dieser Formgebung übergibt der Kursleiter den
Teilnehmern eine praxisbezogene Arbeit, dessen Ziele und Richtlinien vorgegeben sind. Die
Kursteilnehmer kennen zu ca. 50 Prozent den Weg zum Ziel nicht. Das heisst, der Kursleiter
übernimmt nebst den verschiedenen Rollen seine Funktion wahr und präsentiert den Teilnehmern
Schritt um Schritt den Bearbeitungsweg.

Beispiel Webseite
Ziel des Kursleiters ist es, dass die Teilnehmer in der Lage sind, anhand von den Praxisinformationen,
in groben Zügen den Weg zum Resultat aufzuzeigen. Nach dem Praxistransfer haben die Teilnehmer
erfahren, wie der Wertegang zur Erstellung einer Webseite aussehen kann und haben dabei
«praktische» Erfahrungen gesammelt.
Der Kursleiter startet den Praxistransfer, indem er sich als den Auftraggeber ausgibt. Dabei verkündet
dieser, wie er am Schluss der Lektion seine Webseite haben möchte. Auch kann der Auftraggeber
nach Lösungsvorschläge fragen, dessen Resultate der Kursleiter zu der Übung mit einbeziehen kann.
Nachdem allen Kursteilnehmern klar ist, wie das Ziel aussehen soll, muss jeder für sich selber Notizen
machen, wie in groben Zügen die einzelnen Arbeitsschritte für die Erlangung des Zieles aussehen
könnten. Anschliessend werden in der Klasse die einzelnen Arbeitsschritte gemeinsam besprochen.
Nun präsentiert der Kursleiter Häppchenweise den Arbeitsweg, den die Teilnehmer am Computer
direkt umsetzten können. In dieser Phase kann der Kursleiter wiederum die Rolle des Auftraggebers
wahrnehmen, der zum Beispiel von den Teilnehmern eine gänzliche Farbkorrektur der Webseite
beantragt. Oder als Mitarbeiter, der den Teilnehmern die für die Webseite benötigten Grafikelemente
beisteuert.




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VORSTELLEN DES PROJEKTES
VORSTELLEN DES PROJEKTES



Vorstellungs-Konzept Projekt


Grundidee

Das Projekt Choreographie wird als Theaterstückes in Form einer Mini Lektion vorgestellt.

Zeitlicher Ablauf

Dauer/Ende           Was                                Wer                 Zu erledigen
Während              Billette – Verkauf/Billette –      Sebastian           Billette erstellen
normale Pause        verteilen – Billette –
                     Kontrolle
Während              Süssigkeiten/Rauchwaren            Barbara             Süssigkeiten
normale Pause        verkaufen                                              einkaufen, evtl.
                                                                            Bauchladen
00.05 Uhr            Begrüssung durch Theater-          Martin              Frack oder etwas
                     Direktor                                               Glitzeriges
00.12 Uhr            Lektion „so nicht“                 Tom                 Gemäss Konzept
00.09 Uhr            Telefonanruf 079 645 48 48         Hanny               Handy mitnehmen
00.18 Uhr            Auftritt des Zauberers             Patrik              Zauberkostüm,
                                                                            Zauberstab
00.25 Uhr            Lektion „genau so“                 Hanny               Gemäss Konzept
00.30 Uhr            Verabschiedung des                 Martin              Siehe oben
                     Premiere-Publikums
00.30 Uhr            Beamer-Projektion                  Patrik              Power Point und
                     „CHOREOGRAPHIE EINES                                   Beamer
                     KURSES“

Weitere Angaben zum Konzept

1. Teil = „so nicht“

7 Minuten:                ein absolut chaotischer Kursleiter erteilt eine Lektion „Einführung in das
                          Lebensmittelgesetz“

                          Stichwörter zur Person:

                          -    ungepflegter Eindruck
                          -    kein richtiger Gruss
                          -    Zigaretten rauchend
                          -    Nasengrübelnd
                          -    Handy klingelt
                          -    Unterlagen nicht findend
                          -    Mit Fachausdrücken um sich werfend

D:\Docstoc\Working\pdf\6a836eba-7f59-4589-8737-6f36513dd623.doc                                  Seite 61 von 87
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Error! Use the Home tab to apply Titel to the text that you want to appear here.Choreographie


                     - Ohne Blickkontakt zu den KT
                     Stichwörter zur Dokumentation:

                     -   schlechte Darstellung
                     -   Fehler im Text und sichtbare Korrekturen
                     -   Inhaltlich aber richtig

                     Stichwörter zu den Medien:

                     -   OHP ist nicht installiert
                     -   Unleserliche Folien

2. Teil = Wunsch an einen Zauberer

Barbara und Sebastian werden genau nach 7 Minuten laut und deutlich sagen (sinnesgemäss):

„wenn nur eine Zauberer käme und diesen unmöglichen Referenten in einen motivierenden und
mitreissenden Referenten verwandeln würde“

3. Teil = Auftritt des Zauberers

Ein Zauberer (bekleidet wie Merlin) und Zauberstab erscheint und übergibt dem Referenten unsere
Projektarbeit.

Dieser verschwindet und der neue Referent tritt auf.

4. Teil = „genau so“

7 Minuten:           der verwandelte Kursleiter erteilt eine Lektion „Einführung in das
                     Lebensmittelgesetz“

                     Stichwörter zur Person:

                     -   gepflegter Eindruck
                     -   kompetentes und sicheres Auftreten
                     -   Lernziel formulierend

                     Stichwörter zur Dokumentation:

                     -   Gute gegliederte Dokumentation

                     Stichwörter zu den Medien:

                     -   Einbezug der KT durch interessanten Einstiegstest
                     -   OHP ist bereit
                     -   Gut leserliche Folien
                     -   Pinnwand „Lernziel formuliert“

5. Teil

Verabschiedung Premierepublikum und Projektion des Textes „Choreographie eines Kurses“.

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Projektarbeit
Choreographie                                                Error! Use the Home tab to apply Titel to the text that you want to appear here.




                                    Lektion 6.7.02 „genau so“ als Bestandteil der Projektpräsentation

Zeitplan

                 Zeit                                    Inhalt                           Methode                      Hilfsmittel
xx.00                                     Begrüssung/Formulierung Lernziel                                    Pinn-Wand Blatt „Lernziel“
                                          (nur das kognitive)
xx.01                                     Aufwärmen                            Ratequiz                       Fragebogen
xx.04                                     Einstieg in Lektion                  Referat                        Folien
                                          Besprechung Resultate Ratequiz
xx.07                                     Ende dieser Lektion                  Referat                        Pinn-Wand Blatt
                                                                                                              „2 Stunden später  ENDE
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Lernziele


Kognitiv:
Die Kursteilnehmer/Innen sind in der Lage, den Inhalt von Art. 15 des LMG sinnesgemäss wiederzugeben.

Affektiv:
Die Kursteilnehmer/Innen werden nach dieser Kleinstlektion mehr Verständnis dem Gastgewerbe entgegenbringen, indem sie sich bewusst
werden, wie umfassend das Lebensmittelgesetz, resp. dessen Verordnung in jeden Arbeitsbereich im Gastgewerbe hineinspielen.




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          Sie sind in der Lage,
             den Inhalt von
            Art. 15 des LMG
             sinnesgemäss
            wiederzugeben.
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      „2 Stunden später 
      ENDE AUFFÜHRUNG“


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VORSTELLEN DES PROJEKTES
Kleiner Einführungsquiz zum Lebensmittelgesetz (Art. 15 LMG)



Fragen

Welche der nachstehenden Tätigkeiten/Ereignisse haben mit dem Lebensmittelgesetz zu tun? Bitte
Zutreffendes mit einem Kreuz X bezeichnen.


             Lagerung von frischen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Fleisch)

             Lagerung von Konserven und getrockneten Lebensmitteln

             Lagerung von Reinigungsmitteln

             Speiseresten auf den Tellern der Kunden

             Motte im Konserven-Lager

             Fliegenfenster für die Küche

             Bauliche Installation eines Salatbuffets im Restaurant

             Defekter Schalter an der Friteuse

             Ferienreise des Empfangchefs nach Tunesien

             Schnittwunde am linken Zeigfinger des Küchenburschens




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Referat Lektion 6.7.02 „genau so“ als Bestandteil der Projektpräsentation


Begrüssung
Geschätzte Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer

Ich möchte Ihnen gratulieren, dass Sie sich entschlossen haben, den heutigen Kurs zu besuchen.


Lernziel
Heute – bevor wir einen Praxisbesuch machen werden – möchte ich Sie mit dem Hygiene Artikel aus
dem Lebensmittelgesetz vertraut machen.

An Pinnwand Lernziel anheften.

Aufwärmphase - Ratequiz
Um Sie zu sensibilisieren, möchte ich Sie bitten, den soeben verteilten Einführungsquiz auszufüllen.

2 Minuten Zeit lassen für Ausfüllen.

Einstieg in die Lektion – Besprechung Resultate Ratequiz
Frage in die Runde, wie viele Kreuz gesetzt wurden (max. 10)

Wenn relativ viele KursteilnehmerInnen 10 Kreuze gesetzt haben = Gratulation ansonsten Hinweis,
dass alle 10 Fragen hätten angekreuzt werden müssen.

Auflegen der Folie Zusammenfassung Folie Art. 15 LMG – Hygiene und Besprechung der einzelnen
Fragen:

    -   saubere und geordnete Lagerung (Fragen 1, 2 und 3): Hinweis darauf, dass Reinigungsmittel
        immer getrennt von Lebensmitteln gelagert werden müssen (z.B. Schrank genügt)
    -   Schutz vor Schmutz und Dreck (Frage 4): Speiseresten = Abfall; wiederum getrennte
        Lagerung rein/unrein
    -   Saubere und intakte Gefässe, Einrichtungen und Werkzeuge (Fragen 5 und 6): Begründung:
        in Rissen und Spalten können sich Bakterien und Schimmel ansammeln, welche auf die
        Lebensmittel übergehen können
    -   Schutz vor Schädlinge und Parasiten (Fragen 7 und 8): der Gastgewerbler muss alles daran
        setzen, dass das Eindringen von Schädlingen und Parasiten verhindert wird
    -   Schutzmassnahmen, wenn Mitarbeiter krank sind (Fragen 9 und 10): Informationspflicht der
        Mitarbeiter, wenn Reise in Länder, wo das Wasser bekanntlich verunreinigt sein könnte =
        Salmonellen; sowie Pflicht Schutzmassnahmen zu treffen, wenn erkrankt oder erkältet

Abbruch der Lektion
Wir brechen nun auf zum Praxisbesuch.

An Pinnwand Hinweis „2 Stunden später: ENDE AUFFÜHRUNG“




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                                  Art. 15 LMG - Hygiene

     Saubere und geordnete Lagerung;
      dito für Transport
     Schutz vor Schmutz und Dreck
     Saubere und intakte Gefässe,
      Einrichtungen und Werkzeuge
     Schutz vor Schädlinge und Parasiten
     Schutzmassnahmen, wenn Mitarbeiter
      krank sind




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Referat Lektion 6.7.02 „so nicht“ als Bestandteil der Projektpräsentation



Das LMG, resp. die LMV ist am 1. Juli 1995 in Kraft getreten. Nach einer Übergangsfrist von 18
Monaten, während denen die kantonalen LMI, resp. das GUZ in Zürich den Vollzug koordinierten, d.h.
seit dem 1. Januar 1997, wird dieses Gesetz auch tatsächlich angewandt. Die Oberhoheit für das LMG
hat das EDI.

Es geht dabei um Hygiene, Selbstkontrolle, Deklarationspflicht, GHP, CCHP, GVO, TK und
Risikoanalysen. Ebenfalls wichtig sind die aerobe mesophile Keime und die Enterobacteriaceen, wie E.
coli, S. aureus und B. cereus, Schmierinfektionen sowie die sichtbaren Schädlinge wie
Küchenschaben, Silberlinge und Ameisen.

Neu werden wahrscheinlich auch allergene Zusatzstoffe und der Hinweis auf Antibiotika und anderen
antimikrobiellen Leistungsfördern immer wichtiger werden.

Im Art. 15. LMG wird festgehalten:

    -   Folie auflegen LMG Art. 15
    -   Ab Folie vorlesen
    -   Wenn noch Zeit: Folie LMG 23 und LMV 22
    -   Ab Folie vorlesen

Unterlagen verteilen




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Art. 15 LMG – Hygiene
1.Wer Lebensmittel herstellt, behandelt, lagert, transportiert oder
abgibt, muss dafür sorgen, dass diese:
    a) sauber und geordnet gelagert werden
    b) so gelagert, transportiert oder abgegeben werden, dass sie
nicht von gesundheitsgefährdenden Stoffen beeinträchtigt werden
    c) nur mit sauberen und in gutem Zustand gehaltenen
Gefässen, Packmaterialien, Einrichtungen, Werkzeugen und
dergleichen in   unmittelbare oder mittelbare Berührung kommen
    d) nur in Räumen gelagert oder in Fahrzeugen transportiert
werden, die sauber, genügend gross und für eine geordnete
Lagerung zweckmässig eingerichtet sind
    e) soweit möglich nicht durch Schädlinge und Parasiten
beeinträchtigt   werden.
2. Personen, die Krankheitserreger ausscheiden, welche die
Gesundheit der Konsumenten gefährden können, müssen im
Umgang mit Lebensmitteln besondere Schutzmassnahmen
einhalten.
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Projektarbeit
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Art. 23 LMG – Selbstkontrolle
1. Wer Lebensmittel, Zusatzstoffe und Gebrauchsgegenstände herstellt,
behandelt, abgibt oder ein- und ausführt, muss im Rahmen seiner Tätigkeit
dafür sorgen, dass die Waren den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Er muss sie entsprechend der guten Herstellungspraxis untersuchen oder
untersuchen lassen.
2.Die amtliche Kontrolle entbindet nicht von der Pflicht zur Selbstkontrolle
3.Tierhalter und Abnehmer von Schlachttieren informieren den
Fleischinspektor oder -kontrolleur, wenn beim Tier vor der Schlacht
Gesundheitsstörungen aufgetreten sind oder wenn es vor der Schlachtung
mit Arzneimittel behandelt worden ist.
Art. 22 LMV – Kennzeichnung
    Im Gastgewerbe abgebebene Lebensmittel müssen mit nachstehenden
Angaben versehen sein
    e. das Produkteland
    i. „mit ionisierenden Strahlen behandelt“ oder „bestrahlt“ bei
entsprechender     Behandlung der Lebensmittel
    k. den Hinweis „GVO-Erzeugnis“ bei Lebensmitteln, Zusatzstoffen und
    Verarbeitungsstoffen, die gentechnisch veränderte Organismen sind
oder    daraus und vom Erbmaterial gereinigt sind.
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Projektarbeit
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PROJEKTVERTRAG
PROJEKTVERTRAG

Projekttitel: Choreographie

Projekt Gruppe:           Barbara Flury, Sebastian Michel, Patrik Walder, Thomas Scheidegger,
                          Johanna Bartholdi (Protokoll), Martin Jenni (Projektverantwortlicher)

Thema und Ziel der Projektarbeit
Thema:                    Abwechslungsreiche Gestaltung von theorielastiger Ausbildung
Ziel:                     Nachschlagewerk für die Gestaltung von referat- und wissenslastiger
                          Ausbildung, damit deren Ablauf für die TN als abwechslungsreich, spannend,
                          motivierender und attraktiv empfunden wird

Projektbeschrieb

    Kopflastige Seminare - welche viel Input vom Ausbilder und viel
    Aufnahmevermögen vom TN erfordern - werden nur allzu oft als reine, meist
    trockene Referate unterrichtet.
    Viele Ausbilder und Referenten sehen keine Möglichkeit, dies spannender und
    damit motivierender zu gestalten.
    Das vorgesehne Nachschlagewerk ist eine Darstellung der Informationen, wie die
    ausgewählten Lehr-/Lerninhalte für die Zielgruppe so aufbereitet werden können,
    dass diese anschaulich, verständlich und spannend sind.

Voraussichtliches Resultat / Produkt

       Nachschlagewerk für Ausbilder


Benötigte Hilfe

       Zum heutigen Zeitpunkt noch nicht klar

Zeitplan

       Mai 2002 mind. 2 gemeinsame Termine
       Juni 2002 Mind. 2 gemeinsame Termine
       29. Juni 2002 Abgabe des Projektes Choreographie
       Juli 2002 Vorstellung des Projektes Choreographie




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PROTOKOLLE
PROTOKOLLE

Protokoll Nr. 1

Lerngruppe „Choreographie“ Sitzung vom 6. April 2002         Ort: Bern
Teilnehmende: Barbara, Hanny, Martin, Tom (+ gegen Schluss: Patrik, Sebastian)

Traktanden                 Erster Terminplan und Angehen Projektarbeit

Ziel(e) der Sitzung        Koordination Termine für fristgerechte Eingabe des Projektarbeits-
                           Vertrages

Brainstorming über          -    aus trocken mache nass
Thema/Inhalt Projekt-        -   theorielastige Kurse abwechsungsreich gestalten
arbeit:                      -   originelle Gestaltung von referat- und theorielastigen
                                 Kursen
                            -    Modulation von theorielastigen Kursen im Allgemeinen und an
                                 hand von 4 Beispielen im Speziellen
                            -    Trocken contra langweilig
                            -    Lustvolle Theorie
                            -    begeisternde Theorie
                            -    Referate lebendig gestalten
                            -    Visualisierung von rein theoretischem Wissen
                            -    Theoretische Phrasen visuell umlenken
                            -    Ausbrechen/aufbrechen von verkrustetem, theorielastigem Lernen
                                 (Lehren?)
                            -    Kurz und schnurz
                            -    Kurz und bildlich
                            -    Choreographie

Beschluss                  Als Titel der Projektarbeit wird „Choreographie“ gewählt; dieses Wort
                           beinhaltet alle Ebenen (Licht, Ton, Verhalten der Akteure = Referenten;
                           Beeinflussung der Zuhörer = Kursteilnehmer; Gestaltung des Raumes
                           etc.). Zu Choreographie wird noch ein Untertitel gesucht.

Beschluss                  Verantwortliche für Protokolle: Hanny Bartholdi

Weiteres Vorgehen          Jedes Gruppenmitglied versucht den Projetkarbeits-Vertrag gemäss
                           abgegebenem Schema selbst zu formulieren.

Termine                    12. April 2002 bis 10.00 Uhr: gegenseitiges Mailen dieses Vertrages.

                           19. April 2002 gegenseitiges Mailen von Feedbacks über die erhaltenen
                           Vorschläge und allenfalls neuer Vorschlag.

                           25. und/oder 26. April 2002 während Mittagspause (Kurs), definitive und
                           gemeinsame Formulierung des Projektarbeits-Vertrages.




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Projektarbeit
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Protokoll Nr. 2

Lerngruppe                Choreographie
Sitzung vom               26.4.02
Ort                       Migros Restaurant Bern
Zeit                      12.30 h – 12.55 h

Meteo                     Bedeckt, auffrischende Winde, Böen, Temperatur ca. 18 o C

Teilnehmende              Martin (Vorsitz)
                          Barbara, Hanny (Protokoll), Patrik, Sebastian, Tom

Traktanden                1.       Definitive Beschlussnahme über Projektvertrag
                          2.       Aufgaben-Aufteilung

1.      Projektvertrag
        Der am 25.4.02 besprochene und dann schriftlich festgehaltene Projektvertrag wird als i. O.
        empfunden. Er soll in dieser Form an Geri übergeben werden.

2.      Aufgaben-Aufteilung
        Aufgabe – Thema*                                     wer
        Flip-Chart                                           Tom
        Pin Wand                                             Tom
        Beamer                                               Sebastian
        OHP                                                  Sebastian
        Audio-visuelle Mittel                                Sebastian
        Papier                                               Barbara
        Ausbildner                                           Barbara
        Gruppe/TN                                            Martin
        Adressaten-Analyse                                   Martin
        Demo-Material                                        Patrik
        Infrastruktur                                        Patrik

        Gutes/schlechtes Beispiel Referat Hanny
        (auch Grundlage für Projekt- Vorstellung)

        *die gewählten Aufgaben/Themen entsprechen in Etwa dem Inhaltsverzeichnis des
        vorgesehenen Produktes der Projektarbeit (Nachschlagwerk).


Nächstes Treffen          Samstag, 25. Mai 2002 in Bern




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Protokoll Nr. 3

Lerngruppe               Choreographie
Sitzung vom              25.05.2002
Ort                      Hotel Kreuz, Bern
Zeit                     08.30 h – 12.00 h

Meteo                    regnerisch, Temperatur ca. 18 o C

Teilnehmende             Martin (Vorsitz)
                         Barbara, Hanny (Protokoll), Sebastian, Tom

Entschuldigt             Patrik (in Athen)

Traktanden               1.     Diskussion abgelieferte Arbeiten
                         2.     Strukturierung Projektarbeit
                         3.     Weiteres Vorgehen

1.       Diskussion abgelieferte Arbeit
         1.1    Pinnwand + Flipchart                                                     Tom
                i. O.
                Zusatz bei Pkt. 2 „auch auf andere Medien übertragbar“

         1.2      Audio-Visualisierung                                             Sebastian
                  i. O.
                  Sebastian stellt fest, dass alle Arbeiten gewisse Gemeinsamkeiten besitzen und fragt
                  sich, ob diese nicht zusammengefasst werden müssten:

                                  -   allgemeines Wissen
                                  -   praktischer Einsatz
                                  -   Vorbereitung
                                  -   Z.T. Praxisbeispiele

                  Beschluss     Die einzelnen Arbeiten dürfen sich wiederholen, da das geplante
                                Produkt der Projektarbeit ein Nachschlagewerk sein soll. Der Benützer
                                kann genau herauspicken, was ihn interessiert.

         1.3      Demo-Material                                                          Patrik

                  In Abwesenheit von Patrik wird angeregt, den Pkt. 1.1 und 1.2 (Verkleinerung /
                  Vergrösserung) zusammenzufassen, da sonst zu viele, gleiche Wiederholungen
                  innerhalb demselben Thema.

                  Ebenfalls fehlt der Bereich „fühlen und berühren“. Das Demo-Material soll alle Sinne
                  ansprechen.

                  Wünschenswert wäre zudem noch der Hinweis auf symbolisches Demo-Material.




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                 Es wird Patrik empfohlen, seine Arbeit wie folgt zu gliedern (Reduktion):

                                   -      zuerst Aufzählung Arten
                                   -      dann Einsatzmöglichkeiten
                                   -      Gefahren
                                   -      Beispiele

                 Die Anwesenden sprechen Patrik ein Lob aus für die gute Arbeit über ein nicht ganz
                 einfaches Thema, welches praktisch nirgends als solches abgehandelt wird.

        1.4      Papier                                                                Barbara
                 i. O.

                 Zusatz Seite 2, Absatz 2 „Wozu kann ein Kursleiter Papier einsetzen ..“
                 Streichen; da wiederum übernommen auf Seite 3 mit Erklärungen

        1.5      Wirkung + Möglichkeiten als Kursleiter                                Barbara
                 i. O.

        1.6      Methoden und Gruppen                                                  Martin
                 i. O.

                 Neuer Titel: „die Zielgruppe und die passende(n) Methode(n) dazu“

        1.7      Infrastruktur                                                         Patrik
                 fehlt noch; bitte nachliefern

        1.8      Vorstellung Projekt                                            Hanny
                 Das Grobkonzept, das Projekt in Form eines Märchen vorzustellen wird als gut
                 empfunden.

                 Hanny wird das Grobkonzept verfeinern, mit entsprechenden Lernzielen und
                 Unterlagen.

                 Als Fee soll Patrik (mit Tutu) amtieren!!!

2.      Strukturierung Projektarbeit

        Nach längerer Diskussion werden nachstehende Beschlüsse gefasst.

        Beschlüsse                 1.       Inhaltsverzeichnis und Vorwort (siehe auch Vorschlag
                                            Hanny)
                                   2.       Gruppen/TN
                                   3.       Methoden
                                   4.       Medien
                                   5.       Schlusswort*
                                   6.       Stichwortregister
                                   7.       Anhang (Protokolle, Vertrag, Konzept Vorstellung Projekt, etc.)

                                   Punkt 2 entspricht der Einzelarbeit von Martin
                                   Punkt 3 entspricht der Gruppenarbeit

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                                Punkt 4 + 6 entsprechen den übrigen Einzelarbeiten (Ausnahme Hanny,
                                Einzelarbeit in Punkt 6)

                                Barbara wird alles in eine einheitliche Form bringen.

                                20 Exemplare (noch mit Geri abzuklären)

                                farbig

                                Wir-Form

         *Für das Schlusswort wird angeregt, dass ein Hinweis angebracht wird, dass die vorgestellten
         Tipps und Ratschläge nicht als vollständig betrachtet werden können, aber in jedem Fall der
         Meinung und Überzeugung des/der Verfasser entsprechen.


3.       Weiteres Vorgehen

         Gemäss Beschluss unter Pkt. 2, wird der Teil „Lehrmethoden“ als Gruppenarbeit erarbeitet.



         Martin weist darauf hin, dass es wichtig ist, dass sich dieser Teil nicht mit dem Teil über
         Medien widerspricht.

         Medien           = Fundament
         Methoden         = praktische Umsetzung/interessante Gestaltung von Kursen

Aufgaben bis zur nächsten Sitzung

         Jeder macht sich Gedanken über mögliche Lehrmethoden-Varianten:

                                 -       Ratespiele
                                 -       Quiz
                                 -       Lernspiele
                                 -       Rollenspiele
                                 -       Blitzlichter
                                 -       Vorstellungsrunden

         An dieser Sitzung soll dann aus den einzelnen Beiträgen, die Gruppenarbeit (vergleiche Pkt. 2,
         Beschlüsse Pkt. 3) erstellt werden.


         Nächste Sitzung                  15. Juni 2002 (nach dem ADA-Tag)
                                          (Anmerkung Protokollführerin: es hat auch Vorteile, wenn das
                                          Protokoll nicht sofort geschrieben wird).


         Zürich, 3.6.02




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Protokoll Nr. 4

Lerngruppe                Choreographie
Sitzung vom               8. Juni 2002
Ort                       Migros Restaurant Bern
Zeit                      12.20 h – 13.10 h

Meteo                     Bedeckt, eher kühl, Temperatur ca. 18 o C

Teilnehmende              Martin (Vorsitz)
                          Barbara, Hanny (Protokoll), Patrik, Sebastian, Tom

Traktanden                1.       Stand der Arbeit
                          2.       Weiteres Vorgehen


1.      Stand der Arbeit

        Die gemäss Protokoll vom 25.5.02 erwünschten Ergänzungen, Änderungen und Korrekturen
        wurden nachgeliefert, resp. gemacht.

        Barbara hat das ganze bereits in eine einheitliche Form gebracht.

        Die Projektarbeit wird wie folgt gegliedert:

        VORWORT

        1.   Gruppe/Zielgruppe und Adressaten
        2.   Kursleiter
        3.   Hilfsmittel
        4.   Methoden
        5.   Index
        6.   Vorstellung Projekt

        ANHÄNGE

        1. Index
        2. Projektvertrag
        3. Protokolle


2.      Weiteres Vorgehen

        Am 15.6.02 wird wiederum über Mittag und dann anschliessend an den Kurs die Projektarbeit
        nochmals gemeinsam durchgegangen; so dass allenfalls noch letzte Korrekturen bis 29.6.02
        gemacht werden können.




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Protokoll Nr. 5


Lerngruppe               Choreographie
Sitzung vom              15. Juni 2002
Ort                      Migros Restaurant Bern
Zeit                     12.20 h – 13.05 h

Meteo                    heiss und sonnig, ca. 28 o C

Teilnehmende             Martin (Vorsitz)
                         Barbara, Hanny (Protokoll), Patrik, Sebastian, Tom

Traktanden               1.        Protokoll vom 8.6.
                         2.        Stand der Arbeiten/Pendenzen
                         3.        Weiteres Vorgehen


1.       Protokoll vom 8.6.02

         Korrektur Gliederung der Projektarbeit:

         VORWORT

         1.       Gruppe/Zielgruppe und Adressaten
         2.       Kursleiter
         3.       Hilfsmittel
         4.       Methoden
         5.       Vorstellung Projekt

         ANHÄNGE

         1.       Projektvertrag
         2.       Protokolle
         3.       Index


2.       Stand der Arbeiten/Pendenzen

         Barbara hat bereits alle vorhandenen Dokumente in eine einheitliche Form gebracht.
         Nachstehende Bearbeitungen müssen noch an Barbara geliefert werden:

         Was                                       wer

         - Index                                   Martin und Patrik
         - Protokoll vom 25.4. (auf Diskette)      Martin

         Für den Pkt. 4 „Methoden“ existieren gegenwärtig praktisch nur die Unterlagen von Hanny,
         ergänzt durch Ideen von Barbara. Folgende Kommissionsmitglieder werden noch 1 – 2
         Spiele/Methoden nachliefern:


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Projektarbeit
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         Wer                         was/Thema

         Patrik                      workshopmässige Umsetzung einer Instruktion

         Tom                         einige, angewandte und ausgetestete Methoden

         Sebastian                   praxisbezogene Übungslernformen anhand eines Projektes
                                     (Praxistransfer)



3.       Weiteres Vorgehen

         Heute Abend, anschliessend an den Kurs werden wir uns genauer mit der Organisation der
         Vorstellung des Projektes befassen.




         Zürich, 18.6.02



     P.S. Tom weiss, wie man Frauen ansprechen muss....




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Protokoll Nr. 6

Lerngruppe             Choreographie
Sitzung vom            15. Juni 2002
Ort                    Mythos Bar, Bern (scheinbar verrufenes Quartier)
Zeit                   17.10 h – 19.30 h

Meteo                  heiss, heiss…, ca. 28 o C

Teilnehmende           Martin (Vorsitz)
                       Barbara, Hanny (Protokoll), Patrik, Sebastian, Tom

Traktanden             1.      Vorstellung Projekt
                       2.      Titelblatt Projektarbeit
                       3.      Weiteres Vorgehen


1.       Vorstellung Projekt

         Das erste Grobkonzept für die Vorstellung der Projektarbeit wird gemeinsam durchgegangen
         und geändert, so dass jedes Mitglied der Projektgruppe aktiv einbezogen wird.

         (siehe Beilage)


2.       Titelblatt

         Gemäss der nun gewählten Form der Vorstellung (Theaterstück) soll auf dem Titelblatt ein
         Vorhang abgebildet werden.

         Text: Choreographie eines Kurses


3.       Weiteres Vorgehen

         Es ist kein weiteres Treffen vorgesehen. Barbara hat diese Woche Zeit, das Schriftliche zu
         erledigen.




         Zürich, 18.6.02


Beilage: Überarbeitetes Konzept „Vorstellung Projekt“



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Projektarbeit
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INDEX
INDEX
3-Dimensionale Visualisierungshilfe ............................................................................................ 40
abzeichnen .............................................................................................................................. 54
Alarmplan ................................................................................................................................ 61
Alphabet .................................................................................................................................. 58
Alternativen ............................................................................................................................. 17
Anaphora ............................................................................................................................ 20, 23
Anschrieb................................................................................................................................. 31
Antipathie ................................................................................................................................ 22
Anwendungsbereiche ..................................................................................................... 40, 41, 44
Art .................................................................................. 11, 14, 18, 25, 28, 40, 41, 43, 44, 45, 46
Arten der Visualisierungshilfen ................................................................................................... 40
Atmosphäre ........................................................................................................................ 16, 55
Audio-Visualisierung.................................................................................................................. 29
Auflockerung ............................................................................................................................ 53
Augenfarbe .............................................................................................................................. 58
Begleitpersonen................................................................................................................... 49, 51
Behauptungs-Spiel .................................................................................................................... 60
Beispiele ................................................................................................. 20, 22, 41, 43, 44, 45, 46
Bemalen .................................................................................................................................. 53
Beschreiben ............................................................................................................................. 53
Bildlich..................................................................................................................................... 20
brüllen ..................................................................................................................................... 19
Catering.............................................................................................................................. 49, 51
Darstellungen ............................................................................................... 29, 31, 34, 37, 38, 41
ein bisschen ........................................................................................................................ 20, 23
Einflussfaktoren ........................................................................................................................ 47
Einsatz ....................................................................... 17, 31, 35, 36, 38, 41, 43, 44, 45, 46, 48, 51
Elektronisch ............................................................................................................................. 45
emotionale Farbenleben ............................................................................................................ 39
Ende eines Kurstages ................................................................................................................ 55
energielose Sprache.................................................................................................................. 20
Erster Arbeitstag ...................................................................................................................... 61
Ertränken................................................................................................................................. 53
Erwachsenenbildung ................................................................................................ 6, 7, 8, 10, 12
eventuell.................................................................................................................................. 23
Fachjargon ............................................................................................................................... 19
Falzen ..................................................................................................................................... 53
Farbbedeutung ......................................................................................................................... 39
Farben ............................................................................................................... 25, 26, 36, 38, 39
Farbenwahl .............................................................................................................................. 53
Farbwahl ................................................................................................................................. 25
Flipchart ....................................................................................................................... 24, 28, 35
Fotoblick .................................................................................................................................. 24
Fremdwörter ............................................................................................................................ 20
Gefahr ............................................................................................................... 41, 43, 44, 45, 46
Gegenfrage .............................................................................................................................. 17
geläufige Worte ........................................................................................................................ 19
Geschriebenes Wort .................................................................................................................. 20
Gesprochenes Wort .................................................................................................................. 20
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Gestik ...................................................................................................................................... 19
Gleichnis .................................................................................................................................. 23
Grössenspezifikation ................................................................................................................. 40
Grund ........................................................................................................................... 40, 41, 43
Gruppenarbeit ...................................................................................................... 7, 11, 12, 14, 53
Gruppenbildung ........................................................................................................................ 58
Gruppenwettbewerb ................................................................................................................. 27
Gürtellinie ................................................................................................................................ 22
Hand heben ............................................................................................................................. 20
Händeschütteln ........................................................................................................................ 19
Hand-Hoch............................................................................................................................... 23
Handouts ................................................................................................................................. 29
Hausaufgaben .......................................................................................................................... 53
Hausierer ................................................................................................................................. 58
Henker-Spiel ............................................................................................................................ 63
Hochformat .............................................................................................................................. 35
Hotel .................................................................................................................................. 49, 51
Hut ......................................................................................................................................... 53
I have a dream......................................................................................................................... 20
Kennenlernen ........................................................................................................................... 56
Killerphrasen ............................................................................................................................ 18
Kleidung .................................................................................................................................. 19
Kontraste ................................................................................................................................. 33
konventionellen Bedeutung ....................................................................................................... 39
Kopierer................................................................................................................................... 31
Kreativ orientierte Kursthemen ............................................................................................. 48, 51
Kündigungsspiel ....................................................................................................................... 61
Kurs ABC ................................................................................................................................. 60
Kursablauf ............................................................................................................................... 27
Kursbeginn .............................................................................................................................. 55
Kursdauer ..................................................................................................................... 47, 49, 51
Kursleiter ............................................................................................................................ 16, 53
Kursort ......................................................................................................................... 47, 48, 51
Kursthema ............................................................................................................................... 47
Kurzbildern .............................................................................................................................. 20
Kurzreferat............................................................................................................................... 12
Lautstärke................................................................................................................................ 19
Lernbiographie .................................................................................................................... 47, 51
Lernspiele ................................................................................................................56, 58, 60, 84
Lernzielkontrolle ....................................................................................................................... 27
Lesbarkeit ................................................................................................................................ 33
Lichtverhältnisse .................................................................................................................. 48, 51
Lieblingsgetränk ....................................................................................................................... 58
Logik ....................................................................................................................................... 22
Lösli ................................................................................................................................... 53, 58
Lotto-Spiel ............................................................................................................................... 59
Lügenbaron ............................................................................................................................. 57
manipulativ .............................................................................................................................. 17
Material ...................................................................................................................11, 40, 41, 43
Medienwahl..............................................................................................................46, 47, 51, 52
Meinungsführer ........................................................................................................................ 20

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Projektarbeit
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Memory ................................................................................................................................... 58
Methoden ................................................................................................................................ 11
Methodenwahl..........................................................................................................47, 48, 51, 52
Millionen-Show ......................................................................................................................... 63
Missverständnisse ..................................................................................................................... 19
Momentaufnahme..................................................................................................................... 53
Monitormedien ......................................................................................................................... 29
Montags-Maler ......................................................................................................................... 63
nach der Pause ........................................................................................................................ 55
Nah- und Fernmedien ............................................................................................................... 29
Namenskärtli ............................................................................................................................ 56
Pantomime .............................................................................................................................. 63
Papier ...................................................................................................................................... 53
Partner .................................................................................................................................... 54
persönliche Geschichte .............................................................................................................. 23
Pinnwand ..................................................................................................... 24, 26, 27, 28, 29, 53
plastisch ............................................................................................................................. 33, 44
PLZ ......................................................................................................................................... 58
positiv ..................................................................................................................................... 19
Power ...................................................................................................................................... 23
Projektionsmedien ......................................................................................................... 29, 31, 33
Prüfung ................................................................................................................................... 53
Pünktlich.................................................................................................................................. 19
Querformat .............................................................................................................................. 35
Quiz ........................................................................................................................28, 56, 63, 84
Rahmenprogramm ............................................................................................................... 49, 52
Ratespiele ..................................................................................................................... 56, 63, 84
Raumform........................................................................................................................... 48, 51
Raumgestaltung .......................................................................................................44, 46, 48, 51
Raumgrösse ........................................................................................................................ 48, 51
rhetorische Frage ..................................................................................................................... 17
Rollen ................................................................................................................................. 20, 53
Rollenspiele................................................................................................................... 56, 61, 84
Scherenschnitt ......................................................................................................................... 53
Scheu ...................................................................................................................................... 55
Schiedsrichter .......................................................................................................................... 60
Schlagwörter ....................................................................................................................... 20, 53
Schlagzeilen ........................................................................................................................ 25, 60
Schmunzeln ........................................................................................................................ 22, 23
Schneiden ................................................................................................................................ 53
Schrift ............................................................................................................... 24, 31, 33, 38, 53
Schriftgrösse ............................................................................................................................ 33
Schuhgrösse ............................................................................................................................ 58
Scrabble .................................................................................................................................. 59
Seitengespräche ....................................................................................................................... 18
Sinne ............................................................................................................................ 36, 55, 82
spektakulär .............................................................................................................................. 23
Spielen ......................................................................................................................... 19, 55, 56
Sprechtempo............................................................................................................................ 19
Standartpinnwände ........................................................................................................ 25, 26, 27
Standartschrift ......................................................................................................................... 24

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                                                                               Projektarbeit
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Sternzeichen ....................................................................................................................... 56, 58
Stimmlage ............................................................................................................................... 19
Stimmungsbarometer................................................................................................................ 28
Sympathie ............................................................................................................................... 22
Tafelmedien ............................................................................................................................. 29
Technisch orientierte Kursthemen ......................................................................................... 47, 51
Technische Einrichtungen ..................................................................................................... 49, 51
Textgrafiken........................................................................................................................ 37, 38
Transfer................................................................................................................................... 27
Überschriften ........................................................................................................................... 25
Übungslernform........................................................................................................................ 66
Unterkunftsmöglichkeiten ..................................................................................................... 49, 51
Verbrennen .............................................................................................................................. 53
Verformbar .............................................................................................................................. 44
Vergrösserungen ...................................................................................................................... 40
Verkleinerungen ....................................................................................................................... 40
Vermittlung von Lehrinhalten ..................................................................................................... 55
versprechen ............................................................................................................................. 19
verständliche Sätze ................................................................................................................... 19
Verständnisfragen..................................................................................................................... 18
Video....................................................................................................................................... 32
Virtuell..................................................................................................................................... 45
Visualisierung ...........................................................................................................29, 36, 37, 38
Vorgefertigt / fest ..................................................................................................................... 43
Vorstellrunde............................................................................................................................ 26
Webseite ................................................................................................................................. 66
Weichmacher ...................................................................................................................... 20, 23
W-Fragen................................................................................................................................. 17
Wie-Wie-Flipchart ..................................................................................................................... 28
Wissensstand ........................................................................................................................... 56
Wörter-Puzzle .......................................................................................................................... 59
Würfelspiel ............................................................................................................................... 60
Yaman Taka Ant Fat ................................................................................................................. 59
Zerknüllen................................................................................................................................ 53
Ziele der Visualisierung ............................................................................................................. 36
Zielgruppe ....................................................................... 6, 7, 8, 10, 12, 13, 14, 15, 79, 83, 85, 86
Zielgruppenbestimmung ................................................................................ 6, 7, 9, 10, 11, 12, 14




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Projektarbeit
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QUELLEN
QUELLEN
Vergessen Sie alles über Rhetorik, Matthias Pöhm
Visualisieren, Präsentieren, Moderieren, Josef W. Seifert
Auszüge aus 100 Tipps und Tricks für Pinnwand und Flipchart
Vortragsfolien und Präsentationsmaterialien, Uwe Scheler
Grafiken und Fotografien: Sebastian Michel
Kurs- und Seminarmethoden, Jörg Knoll
„Spiele: Der Punkt auf dem i“ Gudrun F. Wallenwein
Nürnberger Empfehlungen
Aussagen des Spielpädagogen Hans Kläy/Annemarie Pieper
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