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Organisations- und Personalberater
Helmut Forner ‐ Nordberliner Werkgemeinschaft GmbH g Peter Recht ‐ Recht & Partner Organisations‐ und Personalberater
UMSETZUNG DES PERSÖNLICHEN BUDGETS IN DER WFBM
„Kein Mensch nimmt guten Rat an, Kein Mensch nimmt guten Rat an aber jeder nimmt gern Geld; also ist Geld besser als guter Rat. also ist Geld besser als guter Rat.“
Jonathan Swift (1667‐1745)
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Definition Persönliches Budget
Persönliche Budgets sind keine neue Leistung, sondern eine neue Form der Ausführung von Leistungen.
Mit einer Geldleistung wird ein Sachleistungsanspruch abgegolten. Mit einer Geldleistung wird ein Sachleistungsanspruch abgegolten Ziel des Gesetzgebers: mehr Selbstbestimmung durch eigene Gestaltung! Mit dem Persönlichen Budget bezahlt der Leistungsberechtigte die von ihm g g g gewünschte Leistung („Einkauf“ der Leistung). Nach Vorstellung des Gesetzgebers ist also eine Auswahl unter verschiedenen Leistungserbringern möglich. Leistungserbringern möglich Das Persönliche Budget verändert die Zahlungswege zwischen dem Leistungsberechtigtem, dem Kostenträger und dem Leistungserbringer. Dadurch Auflösung des klassischen Leistungsdreiecks.
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Sachleistungsmodell und Persönliches Budget
Kostenträger
Sachleistungsmodell
Leistungserbringer
Leistungsberechtigter
Paradigmenwechsel
Kostenträger
Persönliches Budget g
Leistungsberechtigter
Leistungserbringer
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Grenzen des Persönlichen Budgets (Werkstattbereich)
Nach der Budgetverordnung arbeiten nur die Rehabilitationsträger und die Budgetempfänger zusammen. Zwischen ihnen erfolgt die Festlegung über Budgethöhe und Budgetziel in drei Schritten: 1. Bedarfsfeststellung durch den Kostenträger, 2. Beratung des festgestellten Bedarfs mit dem Budgetempfänger und 3. Abschluss der Zielvereinbarung. g Danach wird das Ergebnis durch einen Verwaltungsakt verbindlich.
Kein Leistungserbringer ist beteiligt! g g g
Gerade aufgrund dieses Verfahrens in der Budgetverordnung ist es für Leistungserbringer wichtig, sich frühzeitig in den Prozess zur Budgetgestaltung einzubringen! g g g g
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Mögliche Teilleistungen
Der Budgetnehmer könnte auf die begleitenden Maßnahmen nach § 10 WVO verzichten, wenn diese zur Erreichung seines Eingliederungszieles nicht E i h i Ei li d i l i ht erforderlich sind:
Pädagogische, sozialpädagogische oder sozialarbeiterische B t i l b it i h Betreuung Pflegerische und medizinische Versorgung Psychologische Beratung und Behandlung Besondere Maßnahmen zur Förderung des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
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Erwartungen an Persönliche Budgets
beteiligte Akteure
Leistungserbringer • • • • • • • • • • Kostenträger • •
erhoffte positive Auswirkungen
Entwicklung von differenzierten Angeboten (Zusatz‐Angebote) Abgrenzung von der Vielzahl von Anbietern auf dem Markt möglich b d l hl b fd k l h Flexibilität in der Leistungserbringung erhöht sich neue Einnahmequelle (z.B. alternative Wohnformen, Haushaltsmanagement) Wahlfreiheit/ Autonomie/ Selbstbestimmung wird gestärkt Zufriedenheit erhöht sich Stärkung von Quasi‐Marktstrukturen = Nachfragemacht/Kundenrolle Mitspracherecht bei Bedarfsfeststellung (Hilfeplan) wird verbessert Stärkung der häuslichen Versorgung = Vermeidung stationärer Unterbringung spezifische Bedarfe demenziell Erkrankter/chronisch Erkrankter werden gedeckt Kostenreduzierung Weiterentwicklung der Pflegeversicherung
(potentielle) Budgetnehmer
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Erwartungen an Persönliche Budgets
beteiligte Akteure befürchtete negative Auswirkungen Leistungserbringer • Qualitätsminderung/ Preisverfall in der Leistungserbringung durch „Dumping‐Anbieter“ • Verlust von Kundenbindung • Schwierigkeiten der Angebotsdifferenzierung im stationären Bereich • Steuerrechtliche Bedenken für ambulante Dienste • nicht ausreichende Kompetenz der Mitarbeiter im Umgang mit dem Budgetansatz (potentielle) • fehlende Angebotsstrukturen verhindern eine Erhöhung der Budgetnehmer B d h Wahlfreiheit hlf h • Unterlaufung Bedarfsdeckungsprinzip durch Pauschalierung/ Deckelung von Budgets • Ausgrenzung von Menschen mit geistigen Behinderungen aus dem Pers. Budget • Budgetassistenz/Case‐Management ist nicht geregelt / finanziert Kostenträger • Missbräuchliche Verwendung Persönlicher Budgets
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Kundenrolle
Budgets in ihrer Funktion einer Geldleistung zum Sachleistungseinkauf verstärken die Kaufkraft des Budgetnehmers. Dadurch wird eine Wettbewerbskonzeption forciert, die auf Leistungserbringer und Leistungsempfänger ausgerichtet ist.
Quasi‐Marktstrukturen werden prägnanter hervorgebracht
Erhöhung der Wahlmöglichkeiten für die Gestaltung häuslicher Versorgung Gestärkte Position der Leistungsempfänger zwingt Leistungserbringer zu Innovationen
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Ermittlung budgetfähiger Leistungen g g g g
Gesamtleistungen der Einrichtung
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Ermittlung budgetfähiger Leistungen
Gesamtleistungen der Einrichtung Ei i ht
Budgetfähige Leistung x
Einzelleistung
Einzelleistung
Einzelleistung
Einzelleistung
Budgetfähige Leistung y
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Angebot und Kundenwunsch: Orientierung am Kundennutzen
Passt nicht überein! Kein erfolgreicher Verkauf
Angebot 1
Wunsch des W h d Kunden Angebot 2
g p Angebot passt! Erfolgreicher Verkauf
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Aufgaben der Umstellung
Formulierung eines Angebotsportfolios Betriebswirtschaftliche Kalkulation der Leistungen Leist ngen Betriebliche Organisation differenzierter B i bli h O i i diff i Leistungserbringung
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Kalkulation von Leistungen
Ohne persönliches Budget: h li h d Entgelt = pauschalierter Betrag € / Hilfebedarfsgruppe / Tag Mit persönlichem Budget: i li h d Entgelt = leistungsabhängiger Betrag € / Leistung
Form der Entgeltkalkulation: Äquivalenzziffernrechnung Ä i l iff h
Form der Entgeltkalkulation: Prozessorientierte Kalkulation P i i K lk l i
Kalkulationsobjekt: Berechnungstage g g
Kalkulationsobjekt: Einzelleistungen g
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Prozesskostenrechnung ‐ Vorgehen
Kosten der Ressourcen werden ermittelt und direkt auf diejenigen Leistungsprozesse verrechnet, die f di j i L i h di diese Ressourcen verbrauchen.
Gemeinkosten werden verursachungsgerecht zugeordnet. zugeordnet
Prozesskostenrechnung schafft damit die Grundlage für eine realistischen Produktkalkulation. Sie schafft Transparenz für strategische Entscheidungen.
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Prozesskostenrechnung ‐ Ergebnisse
Prozesskostenrechnung liefert Antworten auf strategische Fragen:
• Welche Kosten sind für das Produkt tatsächlich angefallen? (Prozesscontrolling) • Welche Prozesse sind besonders kostenintensiv? (Benchmarking) • Wie wirkt sich die Optimierung von Prozessen auf die Kostenstruktur aus? (Process‐Reengineering) • Was kosten interne Dienstleistungen? (Outsourcing‐/Make‐or‐buy‐ Entscheidungen) • Für welchen Preis kann die Leistung am Markt angeboten werden? (Produktkalkulation) • Welcher Deckungsbeitrag wird pro betreutem Beschäftigtem erzielt? (Kundenspezifische Deckungsbeitragsrechung) • Wie wirken sich Strukturänderungen auf die Prozesskosten und die Kostenstellen aus? (What‐if‐Analysen) ? (Wh t if A l )
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Prozesskostenrechnung – Erfassung Prozess‐ u. Kostenstrukturen
Produkte und Produktgruppen werden identifiziert ‐ Produktbaum Den Produkten werden Prozesse zugeordnet ‐ Produktzuordnungsdiagramm Die Prozessabläufe werden beschrieben – Wertschöpfungsketten / Ereignisgesteuerte Prozessketten (ePK) Die Aufbauorganisation wird ermittelt ‐ Organigramm Kostenarten werden aus den Kostenrechnungssystemen übernommen Kostenrechnungssystemen übernommen ‐ Kostenartendiagramm
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Produktbaum WfbM
Eingangsverfahren Berufsbildung Berufsbildung Grundkurs Berufsbildung Aufbaukurs Berufsbildende Förderung in Fachbereichen Elektromontage Holzbearbeitung H l b b it Päd. Förderung von Kulturtechniken Förderung in Kreativgruppen Sport Gestaltung von Festen Ergänzende Angebote außerhalb der Arbeitszeit Fortbildung Lebenspraktische Förderung Hauswirtschaftliche Förderung Handwerkliche Förderung Therapeutische Förderung Soziale Förderung Arbeitsplatz Arbeitsbegleitende Maßnahmen Zuverdienst Fördergruppen Speisenversorgung
Metallverarbeitung
Textilverarbeitung
Hauswirtschaft
Wäscherei
Datenverarbeitung
Betreuungsangebote für ältere Beschäftigte Pflege Psychologische Krisenintervention
Theaterwerkstatt
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Prozesslandschaft WfbM
Managementp prozesse
Kundenanforderungen
Prozesse Dienstleistung u. Produktion
Kundenzufriedenheit
Unterstützungsprozesse
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Dienstleistung u. Produktion
Berufsbildungsbereich
Vorbereitung der Aufnahme 1,00 Eingangsverfahren 1,00 Berufsbildung
77,
Arbeitsbereich
Arbeitsplatzbereitstellung Anleitung u. Betreuung am A rbeitsplatz. Ausgelagerte Arbeitsplätze Zuverdienst
420
Pflege u. Psychosoz. Dienste
Pflege Psycholog. Beratung Sozialberatung
Prozesslandschaft ‐Kernprozesse‐
Bildung
Pädagogische Förderung Musiktherapie Kreativgruppen Sport
Fortbildung Beschäftigte
Soziale Zusatzangebote
Betreuung älterer Beschäftigter
Fördergruppen
Betreuung Förderbereich Lebenspraktische Förderung Hauswirtschaftliche Förderung Handwerkliche Förderung
129 Soziale ZusatzFörderangebote
Therapeutische Förderung
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z.B. Eingangsverfahren ‐ z B Eingangsverfahren ‐ Prozessstruktur
Eingangsverfahren
Information Beschäftigungsaufnahme
Leistungsdiagnostik Eingangsverfahren
Eingliederungsplan
Information zur Beschäftigungsaufnahme
Anamnese
Eingliederungsplan erstellen
Betriebsärztliche Untersuchung
Fachausschuss
standardisierte Arbeitsproben
Einschätzung der Sozialkompetenz
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z.B. Eingangsverfahren – Eingliederungsplan erstellen (ePK)
Leistungsdiagnostik ist abgeschlossen
Gruppenleiter Arbeitsbereich Beurteilungsbogen Leistungsbewertung Raum 103 Unterrichtsraum BBB SozialarbeiterIn Beschäftigte/r Eingliederungsplan Eingliederungsplan festelegen Raum 103 Unterrichtsraum BBB
Gruppenleiter BBB / Eingangsverfahren
Gruppenleiter BBB / Eingangsverfahren
Gruppenleiter Arbeitsbereich
Eingliederungsplan ist erstellt
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Geschäftsführer
Elternbeirat
Betriebsrat QMB
Vertrauensperson
Werkstattrat
Aufbauorganisation WfbM (Beispiel nbw gGmbH)
WerkstattleterIn VerwaltungsleiterIn Leiter Marketing u. Qualität Organisation Abteilungsleiter Förderbereich GruppenleiterIn Förderbereich Abteilungsleiter Arbeitsbereich Arbeitsvorbereitung Begleitender Dienst Betriebliche Hilfsdienste Controlling Sozialdienst Sekretärin Werkstattleitung Pförtner SozialarbeiterIn Lager 2 1 Versicherungen Immobilienverwaltung 1:6 Fördergruppe 1:6 Gruppenleiter Arbeitsbereich
Betriebsarzt Angestellte
Fachkraft für Arbeitssicherheit
Datenschutzbeauftragter
Arbeitsvorbereitung / Vertrieb
Verwaltungsangest. Vertrieb
Abteilungsleiter BBB und Eingangsverfahren Gruppenleiter BBB / 3 Eingangsverfahren Eingangsverfahren 3 Monate BBB 9 Monate
1:6
Beschäftigte/r
Arbeitsgruppe
1:12
Pädagogischer Dienst
Personal verwaltung
Verwaltungsangest. 2 Personalverwaltung
Lagerist ErgotherapeutIn Motopäde Ergoth. u. Motopäde ersetzen zeitweise Gruppenleiter Pflegedienst Kraftfahrer Pflegekraft Musiktherapeutischer Dienst Interessent Beschäftigte Musiktherapeut gesetzliche/r BetreuerIn Vertreter Kostenträger externe Haustechnik Hausreinigung Küche interne Haustechnik Beschäftigte/r Sozialpädagoge Fuhrpark
Abrechnung Beschäftigte Verwaltungsangest. Beschäftigten1 und Maßnahmen abrechnung
Finanzbuchhaltung Anlagenbuchhaltung
Verwaltungsangest. V lt t Finanzbuchhaltung
Haustechniker Einkauf
Rehasportlehrer Psychologe GestaltungsG t lt therapeut Betriebsarzt Beschäftigte KursleiterIn Bildung
keine PK
EDV und Bürokommunikation
Fachausschuss
# Eingangsverfahren = # Neuaufnahmen
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Kostenarten – Deckungsbeitragsrechnung (Beispiele)
Direkte Personalkosten Betreungskosten Direkte Materialkosten Vergütung im BB-Bereich i BB B i h Honorare im BB-Bereich i BB B i h Lohnnebenkosten im BB-Bereich Verpflegungskosten k t Kulturelle Betreung Betreungkosten Lehr- u. Lernmittel L itt l Arbeitskleidung kl id Werkzeuge
Deckungsbeitrag I - Direkte Personal- u. Sachkosten
Begleitender Dienst Direkte Verwaltung Reinigung R i i Wäscherei Wä h i
Deckungsbeitrag II - Direkte Kosten Innerbetriebliche Verrechnung
Betriebskosten Pacht, Miete, Leasing Instandhaltung I t dh lt u. Wartung Steuern Abgaben Versicherungen
Strom
Wasser
Heizung
Grundstücke Gebäude
Einrichtung u. Ausstattung
Fahrzeuge
Gebäude
Maschinen
Techn. Anlagen
Fahrzeuge
Grundsteuer
Müllabfuhr
Deckungsbeitrag III - Strukturkosten
Personal Sachkosten Zinsen
Werkstattleitung
Technischer Dienst
Allgemeine Verwaltung
Betriebsrat
Büromaterial
Werbungskosten
Beratungskosten
Investitionszinsen
Deckungsbeitrag IV - Umlagen (Overhead)
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Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
Kostenarten
Direkte Personalkosten Direkte Sachkosten
DB I
Direkte Kosten Innerbetriebliche Leistungsverrechnung
DB II
Strukturkosten
DB III
Umlagen (Overhead)
DB IV
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Bestimmung von Kostentreibern
Bestimmen derjenigen Funktionen, deren Kosten von Leistungsmengen abhängen Für die leistungsmengenabhängigen Funktionen werden Kostentreiber festgelegt
• z.B. Anzahl der Essen für die Speisenversorgung, Anzahl der Rechnungen für den Prozess Rechnung, etc. der Rechnungen für den Prozess Rechnung etc • z.B. durchschnittlicher Zeitaufwand je Funktion (Zeiterfassung durch Selbstaufschreibung)
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z.B. Eingangsverfahren – z B Eingangsverfahren – Arbeitsproben
Beschäftigter erscheint zur Arbeitsaufnahme Anzahl Einzel- bzw. Gruppenstunden Gruppenleiter Berufskundliches Wissen Einzel- und Gruppenunterricht Beschäftigter Fähigkeiten u. Defizite sind bekannt
Kostentreiber / Einsatzfaktor
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Kostenstellenanalyse
Kosten der Kostenstellen werden auf die ressourcenverbrauchenden Funktionen verrechnet. Grundlage der Berechnung sind
• Kostensatz der Kostenstellen (= Kosten einer Kostenstelle je Ressource, z.B. Personalkosten 30 € pro Arbeitsstunde) •L i t Leistungsstandard (= durchschnittlicher Ressourcenverbrauch für die t d d ( d h h ittli h R b h fü di einmalige Bearbeitung einer Funktion, z.B. 1 Stunde pro Unterrichtsstunde) und • Ei t f kt ( ibt i ft di F kti i P Einsatzfaktor (= gibt an, wie oft die Funktion im Prozessablauf ausgeführt bl f füh t wird) • Leistungsmengenneutrale Funktionen werden auf die leistungsmengeninduzierten Funktionen umgelegt. l i t i d i t F kti l t
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G an zk ör pe rw as ch un g: eb en + üb er er na h -u ei ng n se Es
150,00
200,00
250,00
100,00
Üb
50,00
0,00
An
Be
20A Grundpflege
Summenkurve
Gesamtzeitbedarf im Erhebungszeitraum (#*Min.)
Zeiterfassung durch Selbstaufschreibung
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m e nd wa c he Au gl n ei tu Bl sk le ng as id en e m G tra n I n ob an ko i l e in zk in r nt ör g in P a pe en t ie rw zv nt as er en Pa ch so tie un rg nt un g: en An g tra le ns I n i tu po tim ng rt pf (B le et ge t/R ol l Ha st u ut hl ) pf le Ra g e Ha si Pf er ar le e e Du n ge w as w sc ag c pe he Te h e en rs n i lw n/f ön Hi ri c ön l fe as lic ht ch en en h be un /k ä im e S ac m g: Au he Üb me fs n n er te na h e d es Sc hm n/ Pa Au hu e t. fs tz O rd lä Te etz tz ne m en n Fu c h e pe d n ßra es an tu P un br r m at d in Fi De es ge ng si se er n / e nf n nä ek nt t io ge f e rn l ns l ö sch e n su n n g ei d Bl h e e n V i utd rri c ru h ta ck ten lz Te m i lw ei ch es en as se ch ko n nt un ro pe g: lle Ur rs A ön i n nl e be St lic i tu ec ut he e l ng kb Sa le ec ch er ke en en n br de in s ge Pa n t. Pa ck en
60,00%
80,00%
100,00%
120,00%
20,00%
40,00%
0,00%
Prozesskostenkalkulation
Zunächst werden Prozesskosten der elementaren Funktionen berechnet. Funktionen berechnet
Die Prozesskosten aller Funktionen eines Prozesses summieren sich zum Prozesskostensatz der Teil‐ und Hauptprozesse pp für ein einmaliges Ausführen des Prozesses Produktkosten ergeben sich aus der Berechnung:
• Prozesskostensatz des Prozesses x Einsatzfaktor des Prozesses pro Produkt / Produktgruppe = Kostenträgerstückrechnung
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Ermittlung Prozesskostensatz
KoSt Arbeitsbereich
Leistungen
Beschäftigte Jahresarbeitsstunden Beschäftigte Beschäftigungssstunden Beschäftigungsminuten MitarbeiterInnen Arbeitsbereich VK Jahresarbeitsstunden pro MitarbeiterIn Arbeitsstunden MitarbeiterInnen AB Arbeitsminuten MitarbeiterInnen AB 1.456 611.520 36.691.200 40 Arbeitsminute 1.680 67.184 4.031.040 1,80496 €
Kosten
420 Beschäftigungsminute 0,19830 €
Kosten
Kostenart Bezeichnung Maßnahmekosten Produktionskosten Summe Kosten Verrechnungsschlüssel
Gesamtkosten Arbeitsbereich
Personalkosten
6000 6001 6002 6003 6004 6005 6006 6007 6008 6009 6020 6110 6300 Vergütung Werkstattleitung Vergütung Verwaltung Vergütung im Arbeitsbereich Vergütung im BB-Bereich Vergütung Begl. Dienst Vergütung Hausverw./-techn. Verg. betriebl. Hilfsdienste Vergütung Fördergruppe I Vergütung Fördergruppe II + III Vergütung Fördergruppe IV Betriebsrat Berufsgenossenschaft Sonstige Personalko./Zivi./FSJ
4.846.719
3.031.303
204.682 283.812 1.686.966
2.429.145
822.217
7.275.864
3.853.520
204.682 283.812 1.686.966 Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden direkt direkt
314.504 118.770 133.541 80.000
314.504 118.770 213.541
Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden direkt direkt direkt
2.183 85.413 20.590
2.183 85.413 20.590
Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden
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Analyse der Prozesskosten
0 Übersicht Eingangsverfahren Eins atzfaktor Ges G am tprozes s dauer t d Prozes s kos ten des Prozes s es 1,00 680,00 680 00 348,20
6 Eingliederungsplan erstellen Eins atzfaktor Ges am tprozes s dauer Prozes s kos ten des Prozes s es 1,00 80,00 182,96
5 Einschätzung der Sozialkompetenz Eins atzfaktor 1,00 Ges am tprozes s dauer 75,00 Prozes s kos ten des Prozes s es 20,65
Einzel- u. Gruppenunterricht Einschätzung Sozialkompetenz Prozes s kos ten der Funktion Ges am tfunktions dauer 16,52 60,00
Eingliederungsplan festlegen Prozes s kos ten der Funktion 141,35 Ges am tfunktions dauer 60,00
Bericht für Fachausschuss erstellen Prozes s kos ten der Funktion 28,92 Ges am tfunktions dauer 105,00
Arbeitsgruppe Prozes s kos ten in der Kos tens telle 0,00 Kos tenvolum en ges am t 0,00
Berufsbildungsbereich Prozes s kos ten in der Kos tens telle Kos tenvolum en ges am t 203,80 203,80
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Projektverlauf #1 Prozessdefinition
1. Ermittlung der Aufbauorganisation (Interviews)
2. Definition von Produktgruppen (Workshop oder Interviews)
3. Erhebung und Modellierung der Leistungsprozesse (Interviews unter Nutzung von QM‐Prozessbeschreibungen)
4. Ermittlung von Kostentreibern (Einsatzfaktoren) für jeden Teilprozess 5. Ermittlung von Leistungsstandards (z.B. Zeitaufwand) und Einsatzfaktoren (Leistungsmengen) durch Experteninterviews oder Selbstaufschreibung
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Projektverlauf #2 wirtschaftliche Kalkulation
6. Sichtung der Kostenstruktur auf Basis der Kostenstellenrechnung 7. Gliederung der Kostenarten / Kostenstellen im Sinne einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung (direkte, indirekte Kosten, Overhead)
8. Ermittlung von Personalkostensätzen (Personalminuten)
9. Bottom‐Up‐Prozesskostenkalkulation (Teilkostenrechnung)
10. Top‐Down‐Prozesskostenkalkulation (Vollkostenrechnung) als Kontrollrechnung
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„Kein Mensch nimmt guten Rat an, aber jeder nimmt gern Geld; also ist Geld besser als guter Rat.“
Jonathan Swift (1667‐1745)
Die richtige Verbindung von Geld und gutem Rat wird für alle Beteiligten ausschlaggebend bei der erfolgreichen Umsetzung des Persönlichen Budgets sein.
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Kontakt:
Peter Recht Recht & Partner Organisations‐ und Personalberater Gökenfeld 6, 33689 Bielefeld fon 05205 / 75109‐0 fax 05205 / 75109‐29 mail@recht‐partner.de mail@recht partner de
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