Recht Partner Organisations und Personalberater Helmut Forner Nordberliner Werkgemeinschaft

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Recht&Partner Organisations- und Personalberater Helmut Forner ‐ Nordberliner Werkgemeinschaft GmbH g Peter Recht ‐ Recht & Partner Organisations‐ und Personalberater UMSETZUNG DES PERSÖNLICHEN BUDGETS IN DER WFBM „Kein Mensch nimmt guten Rat an,  Kein Mensch nimmt guten Rat an   aber jeder nimmt gern Geld;  also ist Geld besser als guter Rat. also ist Geld besser als guter Rat.“ Jonathan Swift (1667‐1745) Recht&Partner Organisations- und Personalberater 2 Definition Persönliches Budget Persönliche Budgets sind keine neue Leistung,  sondern eine neue Form der Ausführung von Leistungen. Mit einer Geldleistung wird ein Sachleistungsanspruch abgegolten. Mit einer Geldleistung wird ein Sachleistungsanspruch abgegolten Ziel des Gesetzgebers: mehr Selbstbestimmung durch eigene Gestaltung! Mit dem Persönlichen Budget bezahlt der Leistungsberechtigte die von ihm  g g g gewünschte Leistung („Einkauf“ der Leistung). Nach Vorstellung des Gesetzgebers ist also eine Auswahl unter verschiedenen  Leistungserbringern möglich. Leistungserbringern möglich Das Persönliche Budget verändert die Zahlungswege zwischen dem  Leistungsberechtigtem, dem Kostenträger und dem Leistungserbringer. Dadurch Auflösung des klassischen Leistungsdreiecks. Recht&Partner Organisations- und Personalberater 3 Sachleistungsmodell und  Persönliches Budget Kostenträger Sachleistungsmodell Leistungserbringer Leistungsberechtigter Paradigmenwechsel Kostenträger Persönliches Budget g Leistungsberechtigter Leistungserbringer Recht&Partner Organisations- und Personalberater 4 Grenzen des Persönlichen Budgets  (Werkstattbereich) Nach der Budgetverordnung arbeiten nur die Rehabilitationsträger und die  Budgetempfänger zusammen. Zwischen ihnen erfolgt die Festlegung über Budgethöhe und Budgetziel in drei  Schritten: 1. Bedarfsfeststellung durch den Kostenträger, 2. Beratung des  festgestellten Bedarfs mit dem Budgetempfänger und 3. Abschluss der  Zielvereinbarung.  g Danach wird das Ergebnis durch einen Verwaltungsakt verbindlich.  Kein Leistungserbringer ist beteiligt! g g g Gerade aufgrund dieses Verfahrens in der Budgetverordnung ist es für  Leistungserbringer wichtig, sich frühzeitig in den Prozess zur  Budgetgestaltung einzubringen! g g g g Recht&Partner 5 Organisations- und Personalberater Mögliche Teilleistungen Der Budgetnehmer könnte auf die begleitenden  Maßnahmen nach § 10 WVO verzichten, wenn diese  zur Erreichung seines Eingliederungszieles nicht   E i h   i  Ei li d i l   i ht  erforderlich sind: Pädagogische, sozialpädagogische oder  sozialarbeiterische B t i l b it i h Betreuung Pflegerische und medizinische Versorgung Psychologische Beratung und Behandlung Besondere Maßnahmen zur Förderung des Übergangs  auf den allgemeinen Arbeitsmarkt Recht&Partner Organisations- und Personalberater 6 Erwartungen an Persönliche Budgets beteiligte Akteure  Leistungserbringer  • • • • • • • • • • Kostenträger  • • erhoffte positive Auswirkungen  Entwicklung von differenzierten Angeboten (Zusatz‐Angebote)  Abgrenzung von der Vielzahl von Anbietern auf dem Markt möglich  b d l hl b fd k l h Flexibilität in der Leistungserbringung erhöht sich  neue Einnahmequelle (z.B. alternative Wohnformen,  Haushaltsmanagement)  Wahlfreiheit/ Autonomie/ Selbstbestimmung wird gestärkt  Zufriedenheit erhöht sich  Stärkung von Quasi‐Marktstrukturen  = Nachfragemacht/Kundenrolle  Mitspracherecht bei Bedarfsfeststellung (Hilfeplan) wird verbessert  Stärkung der häuslichen Versorgung = Vermeidung stationärer  Unterbringung  spezifische Bedarfe demenziell Erkrankter/chronisch Erkrankter  werden gedeckt  Kostenreduzierung  Weiterentwicklung der Pflegeversicherung  (potentielle)  Budgetnehmer  Recht&Partner Organisations- und Personalberater 7 Erwartungen an Persönliche Budgets beteiligte Akteure  befürchtete negative Auswirkungen  Leistungserbringer  • Qualitätsminderung/ Preisverfall in der Leistungserbringung  durch „Dumping‐Anbieter“  • Verlust von Kundenbindung  • Schwierigkeiten der Angebotsdifferenzierung im stationären  Bereich  • Steuerrechtliche Bedenken für ambulante Dienste  • nicht ausreichende Kompetenz der Mitarbeiter im Umgang mit  dem Budgetansatz  (potentielle)  • fehlende Angebotsstrukturen verhindern eine Erhöhung der  Budgetnehmer  B d h   Wahlfreiheit  hlf h • Unterlaufung Bedarfsdeckungsprinzip durch Pauschalierung/  Deckelung von Budgets  • Ausgrenzung von Menschen mit geistigen Behinderungen aus  dem Pers. Budget  • Budgetassistenz/Case‐Management ist nicht geregelt /  finanziert  Kostenträger  • Missbräuchliche Verwendung Persönlicher Budgets  Recht&Partner Organisations- und Personalberater 8 Kundenrolle Budgets in ihrer Funktion einer Geldleistung zum Sachleistungseinkauf  verstärken die Kaufkraft des Budgetnehmers. Dadurch wird eine Wettbewerbskonzeption forciert, die auf  Leistungserbringer und Leistungsempfänger ausgerichtet ist. Quasi‐Marktstrukturen werden prägnanter hervorgebracht Erhöhung der Wahlmöglichkeiten  für die Gestaltung häuslicher Versorgung Gestärkte Position der Leistungsempfänger zwingt Leistungserbringer zu Innovationen Recht&Partner Organisations- und Personalberater 9 Ermittlung budgetfähiger Leistungen g g g g Gesamtleistungen der  Einrichtung Recht&Partner Organisations- und Personalberater 10 Ermittlung budgetfähiger Leistungen Gesamtleistungen der  Einrichtung Ei i ht Budgetfähige Leistung x Einzelleistung Einzelleistung Einzelleistung Einzelleistung Budgetfähige Leistung y Recht&Partner 11 Organisations- und Personalberater Angebot und Kundenwunsch:  Orientierung am Kundennutzen Passt nicht überein! Kein  erfolgreicher Verkauf Angebot 1 Wunsch des  W h d   Kunden Angebot 2 g p Angebot passt!  Erfolgreicher Verkauf  Recht&Partner Organisations- und Personalberater 12 Aufgaben der Umstellung Formulierung eines Angebotsportfolios Betriebswirtschaftliche Kalkulation der  Leistungen Leist ngen Betriebliche Organisation differenzierter  B i bli h  O i i  diff i   Leistungserbringung Recht&Partner Organisations- und Personalberater 13 Kalkulation von Leistungen Ohne persönliches Budget: h li h d Entgelt = pauschalierter Betrag € / Hilfebedarfsgruppe / Tag Mit persönlichem Budget: i li h d Entgelt = leistungsabhängiger Betrag € / Leistung Form der Entgeltkalkulation: Äquivalenzziffernrechnung Ä i l iff h Form der Entgeltkalkulation: Prozessorientierte Kalkulation P i i  K lk l i Kalkulationsobjekt: Berechnungstage g g Kalkulationsobjekt: Einzelleistungen g Recht&Partner 14 Organisations- und Personalberater Prozesskostenrechnung ‐ Vorgehen Kosten der Ressourcen werden ermittelt und direkt  auf diejenigen Leistungsprozesse verrechnet, die  f di j i  L i   h  di   diese Ressourcen verbrauchen. Gemeinkosten werden verursachungsgerecht  zugeordnet. zugeordnet Prozesskostenrechnung schafft damit die  Grundlage für eine realistischen  Produktkalkulation. Sie schafft Transparenz für  strategische Entscheidungen. Recht&Partner Organisations- und Personalberater 15 Prozesskostenrechnung ‐ Ergebnisse Prozesskostenrechnung liefert Antworten auf strategische  Fragen: • Welche Kosten sind für das Produkt tatsächlich angefallen? (Prozesscontrolling) • Welche Prozesse sind besonders kostenintensiv? (Benchmarking) • Wie wirkt sich die Optimierung von Prozessen auf die Kostenstruktur aus?  (Process‐Reengineering) • Was kosten interne Dienstleistungen? (Outsourcing‐/Make‐or‐buy‐ Entscheidungen) • Für welchen Preis kann die Leistung am Markt angeboten werden?  (Produktkalkulation) • Welcher Deckungsbeitrag wird pro betreutem Beschäftigtem erzielt?  (Kundenspezifische Deckungsbeitragsrechung) • Wie wirken sich Strukturänderungen auf die Prozesskosten und die Kostenstellen  aus? (What‐if‐Analysen) ? (Wh t if A l ) Recht&Partner Organisations- und Personalberater 16 Prozesskostenrechnung – Erfassung  Prozess‐ u. Kostenstrukturen Produkte und Produktgruppen werden identifiziert ‐ Produktbaum Den Produkten werden Prozesse zugeordnet ‐ Produktzuordnungsdiagramm Die Prozessabläufe werden beschrieben – Wertschöpfungsketten / Ereignisgesteuerte Prozessketten (ePK) Die Aufbauorganisation wird ermittelt ‐ Organigramm Kostenarten werden aus den  Kostenrechnungssystemen übernommen  Kostenrechnungssystemen übernommen ‐ Kostenartendiagramm Recht&Partner Organisations- und Personalberater 17 Produktbaum WfbM Eingangsverfahren Berufsbildung Berufsbildung Grundkurs Berufsbildung Aufbaukurs Berufsbildende Förderung in Fachbereichen Elektromontage Holzbearbeitung H l b b it Päd. Förderung von Kulturtechniken Förderung in Kreativgruppen Sport Gestaltung von Festen Ergänzende Angebote außerhalb der Arbeitszeit Fortbildung Lebenspraktische Förderung Hauswirtschaftliche Förderung Handwerkliche Förderung Therapeutische Förderung Soziale Förderung Arbeitsplatz Arbeitsbegleitende Maßnahmen Zuverdienst Fördergruppen Speisenversorgung Metallverarbeitung Textilverarbeitung Hauswirtschaft Wäscherei Datenverarbeitung Betreuungsangebote für ältere Beschäftigte Pflege Psychologische Krisenintervention Theaterwerkstatt Recht&Partner Organisations- und Personalberater 18 Prozesslandschaft WfbM Managementp prozesse Kundenanforderungen Prozesse Dienstleistung u. Produktion Kundenzufriedenheit Unterstützungsprozesse Recht&Partner Organisations- und Personalberater 19 Dienstleistung u. Produktion Berufsbildungsbereich Vorbereitung der Aufnahme 1,00 Eingangsverfahren 1,00 Berufsbildung 77, Arbeitsbereich Arbeitsplatzbereitstellung Anleitung u. Betreuung am A rbeitsplatz. Ausgelagerte Arbeitsplätze Zuverdienst 420 Pflege u. Psychosoz. Dienste Pflege Psycholog. Beratung Sozialberatung Prozesslandschaft ‐Kernprozesse‐ Bildung Pädagogische Förderung Musiktherapie Kreativgruppen Sport Fortbildung Beschäftigte Soziale Zusatzangebote Betreuung älterer Beschäftigter Fördergruppen Betreuung Förderbereich Lebenspraktische Förderung Hauswirtschaftliche Förderung Handwerkliche Förderung 129 Soziale ZusatzFörderangebote Therapeutische Förderung Recht&Partner Organisations- und Personalberater 20 z.B. Eingangsverfahren ‐ z B  Eingangsverfahren ‐ Prozessstruktur Eingangsverfahren Information Beschäftigungsaufnahme Leistungsdiagnostik Eingangsverfahren Eingliederungsplan Information zur Beschäftigungsaufnahme Anamnese Eingliederungsplan erstellen Betriebsärztliche Untersuchung Fachausschuss standardisierte Arbeitsproben Einschätzung der Sozialkompetenz Recht&Partner Organisations- und Personalberater 21 z.B. Eingangsverfahren – Eingliederungsplan erstellen (ePK) Leistungsdiagnostik ist abgeschlossen Gruppenleiter Arbeitsbereich Beurteilungsbogen Leistungsbewertung Raum 103 Unterrichtsraum BBB SozialarbeiterIn Beschäftigte/r Eingliederungsplan Eingliederungsplan festelegen Raum 103 Unterrichtsraum BBB Gruppenleiter BBB / Eingangsverfahren Gruppenleiter BBB / Eingangsverfahren Gruppenleiter Arbeitsbereich Eingliederungsplan ist erstellt Recht&Partner Organisations- und Personalberater 22 Geschäftsführer Elternbeirat Betriebsrat QMB Vertrauensperson Werkstattrat Aufbauorganisation WfbM (Beispiel  nbw gGmbH) WerkstattleterIn VerwaltungsleiterIn Leiter Marketing u. Qualität Organisation Abteilungsleiter Förderbereich GruppenleiterIn Förderbereich Abteilungsleiter Arbeitsbereich Arbeitsvorbereitung Begleitender Dienst Betriebliche Hilfsdienste Controlling Sozialdienst Sekretärin Werkstattleitung Pförtner SozialarbeiterIn Lager 2 1 Versicherungen Immobilienverwaltung 1:6 Fördergruppe 1:6 Gruppenleiter Arbeitsbereich Betriebsarzt Angestellte Fachkraft für Arbeitssicherheit Datenschutzbeauftragter Arbeitsvorbereitung / Vertrieb Verwaltungsangest. Vertrieb Abteilungsleiter BBB und Eingangsverfahren Gruppenleiter BBB / 3 Eingangsverfahren Eingangsverfahren 3 Monate BBB 9 Monate 1:6 Beschäftigte/r Arbeitsgruppe 1:12 Pädagogischer Dienst Personal verwaltung Verwaltungsangest. 2 Personalverwaltung Lagerist ErgotherapeutIn Motopäde Ergoth. u. Motopäde ersetzen zeitweise Gruppenleiter Pflegedienst Kraftfahrer Pflegekraft Musiktherapeutischer Dienst Interessent Beschäftigte Musiktherapeut gesetzliche/r BetreuerIn Vertreter Kostenträger externe Haustechnik Hausreinigung Küche interne Haustechnik Beschäftigte/r Sozialpädagoge Fuhrpark Abrechnung Beschäftigte Verwaltungsangest. Beschäftigten1 und Maßnahmen abrechnung Finanzbuchhaltung Anlagenbuchhaltung Verwaltungsangest. V lt t Finanzbuchhaltung Haustechniker Einkauf Rehasportlehrer Psychologe GestaltungsG t lt therapeut Betriebsarzt Beschäftigte KursleiterIn Bildung keine PK EDV und Bürokommunikation Fachausschuss # Eingangsverfahren = # Neuaufnahmen Recht&Partner Organisations- und Personalberater 23 Kostenarten – Deckungsbeitragsrechnung  (Beispiele) Direkte Personalkosten Betreungskosten Direkte Materialkosten Vergütung im BB-Bereich i BB B i h Honorare im BB-Bereich i BB B i h Lohnnebenkosten im BB-Bereich Verpflegungskosten k t Kulturelle Betreung Betreungkosten Lehr- u. Lernmittel L itt l Arbeitskleidung kl id Werkzeuge Deckungsbeitrag I - Direkte Personal- u. Sachkosten Begleitender Dienst Direkte Verwaltung Reinigung R i i Wäscherei Wä h i Deckungsbeitrag II - Direkte Kosten Innerbetriebliche Verrechnung Betriebskosten Pacht, Miete, Leasing Instandhaltung I t dh lt u. Wartung Steuern Abgaben Versicherungen Strom Wasser Heizung Grundstücke Gebäude Einrichtung u. Ausstattung Fahrzeuge Gebäude Maschinen Techn. Anlagen Fahrzeuge Grundsteuer Müllabfuhr Deckungsbeitrag III - Strukturkosten Personal Sachkosten Zinsen Werkstattleitung Technischer Dienst Allgemeine Verwaltung Betriebsrat Büromaterial Werbungskosten Beratungskosten Investitionszinsen Deckungsbeitrag IV - Umlagen (Overhead) Recht&Partner Organisations- und Personalberater 24 Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung Kostenarten Direkte Personalkosten Direkte Sachkosten DB I Direkte Kosten  Innerbetriebliche  Leistungsverrechnung DB II Strukturkosten DB III Umlagen (Overhead) DB IV Recht&Partner Organisations- und Personalberater 25 Bestimmung von Kostentreibern Bestimmen derjenigen Funktionen, deren  Kosten von Leistungsmengen abhängen Für die leistungsmengenabhängigen  Funktionen werden Kostentreiber festgelegt • z.B. Anzahl der Essen für die Speisenversorgung, Anzahl  der Rechnungen für den Prozess Rechnung, etc. der Rechnungen für den Prozess Rechnung  etc • z.B. durchschnittlicher Zeitaufwand je Funktion  (Zeiterfassung durch Selbstaufschreibung)  Recht&Partner Organisations- und Personalberater 26 z.B. Eingangsverfahren – z B  Eingangsverfahren – Arbeitsproben Beschäftigter erscheint zur Arbeitsaufnahme Anzahl Einzel- bzw. Gruppenstunden Gruppenleiter Berufskundliches Wissen Einzel- und Gruppenunterricht Beschäftigter Fähigkeiten u. Defizite sind bekannt Kostentreiber /  Einsatzfaktor Recht&Partner Organisations- und Personalberater 27 Kostenstellenanalyse Kosten der Kostenstellen werden auf die  ressourcenverbrauchenden Funktionen verrechnet. Grundlage der Berechnung sind • Kostensatz der Kostenstellen (= Kosten einer Kostenstelle je Ressource, z.B.  Personalkosten 30 € pro Arbeitsstunde) •L i t Leistungsstandard (= durchschnittlicher Ressourcenverbrauch für die   t d d (  d h h ittli h  R b h fü  di einmalige Bearbeitung einer Funktion, z.B. 1 Stunde pro Unterrichtsstunde)  und • Ei t f kt  (   ibt    i   ft di  F kti  i  P Einsatzfaktor (= gibt an, wie oft die Funktion im Prozessablauf ausgeführt  bl f  füh t  wird) • Leistungsmengenneutrale Funktionen werden auf die  leistungsmengeninduzierten Funktionen umgelegt. l i t i d i t  F kti   l t Recht&Partner Organisations- und Personalberater 28 G an zk ör pe rw as ch un g: eb en + üb er er na h -u ei ng n se Es 150,00 200,00 250,00 100,00 Üb 50,00 0,00 An Be 20A Grundpflege Summenkurve Gesamtzeitbedarf im Erhebungszeitraum (#*Min.) Zeiterfassung durch Selbstaufschreibung Recht&Partner 29 Organisations- und Personalberater m e nd wa c he Au gl n ei tu Bl sk le ng as id en e m G tra n I n ob an ko i l e in zk in r nt ör g in P a pe en t ie rw zv nt as er en Pa ch so tie un rg nt un g: en An g tra le ns I n i tu po tim ng rt pf (B le et ge t/R ol l Ha st u ut hl ) pf le Ra g e Ha si Pf er ar le e e Du n ge w as w sc ag c pe he Te h e en rs n i lw n/f ön Hi ri c ön l fe as lic ht ch en en h be un /k ä im e S ac m g: Au he Üb me fs n n er te na h e d es Sc hm n/ Pa Au hu e t. fs tz O rd lä Te etz tz ne m en n Fu c h e pe d n ßra es an tu P un br r m at d in Fi De es ge ng si se er n / e nf n nä ek nt t io ge f e rn l ns l ö sch e n su n n g ei d Bl h e e n V i utd rri c ru h ta ck ten lz Te m i lw ei ch es en as se ch ko n nt un ro pe g: lle Ur rs A ön i n nl e be St lic i tu ec ut he e l ng kb Sa le ec ch er ke en en n br de in s ge Pa n t. Pa ck en 60,00% 80,00% 100,00% 120,00% 20,00% 40,00% 0,00% Prozesskostenkalkulation Zunächst werden Prozesskosten der elementaren  Funktionen berechnet. Funktionen berechnet Die Prozesskosten aller Funktionen eines  Prozesses summieren sich zum  Prozesskostensatz der Teil‐ und Hauptprozesse  pp für ein einmaliges Ausführen des Prozesses Produktkosten ergeben sich aus der Berechnung:  • Prozesskostensatz des Prozesses x Einsatzfaktor des  Prozesses pro Produkt / Produktgruppe =  Kostenträgerstückrechnung Recht&Partner Organisations- und Personalberater 30 Ermittlung Prozesskostensatz KoSt Arbeitsbereich Leistungen Beschäftigte Jahresarbeitsstunden Beschäftigte Beschäftigungssstunden Beschäftigungsminuten MitarbeiterInnen Arbeitsbereich VK Jahresarbeitsstunden pro MitarbeiterIn Arbeitsstunden MitarbeiterInnen AB Arbeitsminuten MitarbeiterInnen AB 1.456 611.520 36.691.200  40 Arbeitsminute 1.680 67.184 4.031.040  1,80496 € Kosten 420 Beschäftigungsminute 0,19830 € Kosten Kostenart Bezeichnung Maßnahmekosten Produktionskosten Summe Kosten Verrechnungsschlüssel Gesamtkosten Arbeitsbereich Personalkosten 6000 6001 6002 6003 6004 6005 6006 6007 6008 6009 6020 6110 6300 Vergütung Werkstattleitung Vergütung Verwaltung Vergütung im Arbeitsbereich Vergütung im BB-Bereich Vergütung Begl. Dienst Vergütung Hausverw./-techn. Verg. betriebl. Hilfsdienste Vergütung Fördergruppe I Vergütung Fördergruppe II + III Vergütung Fördergruppe IV Betriebsrat Berufsgenossenschaft Sonstige Personalko./Zivi./FSJ 4.846.719   3.031.303  204.682 283.812 1.686.966 2.429.145   822.217  7.275.864   3.853.520  204.682 283.812 1.686.966 Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden direkt direkt 314.504 118.770 133.541 80.000 314.504 118.770 213.541 Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden direkt direkt direkt 2.183 85.413 20.590 2.183 85.413 20.590 Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden Beschäftigungsstunden Recht&Partner Organisations- und Personalberater 31 Analyse der Prozesskosten 0 Übersicht Eingangsverfahren Eins atzfaktor Ges G am tprozes s dauer t d Prozes s kos ten des Prozes s es 1,00 680,00 680 00 348,20 6 Eingliederungsplan erstellen Eins atzfaktor Ges am tprozes s dauer Prozes s kos ten des Prozes s es 1,00 80,00 182,96 5 Einschätzung der Sozialkompetenz Eins atzfaktor 1,00 Ges am tprozes s dauer 75,00 Prozes s kos ten des Prozes s es 20,65 Einzel- u. Gruppenunterricht Einschätzung Sozialkompetenz Prozes s kos ten der Funktion Ges am tfunktions dauer 16,52 60,00 Eingliederungsplan festlegen Prozes s kos ten der Funktion 141,35 Ges am tfunktions dauer 60,00 Bericht für Fachausschuss erstellen Prozes s kos ten der Funktion 28,92 Ges am tfunktions dauer 105,00 Arbeitsgruppe Prozes s kos ten in der Kos tens telle 0,00 Kos tenvolum en ges am t 0,00 Berufsbildungsbereich Prozes s kos ten in der Kos tens telle Kos tenvolum en ges am t 203,80 203,80 Recht&Partner Organisations- und Personalberater 32 Projektverlauf #1 Prozessdefinition 1. Ermittlung der Aufbauorganisation (Interviews) 2. Definition von Produktgruppen (Workshop oder Interviews) 3. Erhebung und Modellierung der Leistungsprozesse  (Interviews unter Nutzung von QM‐Prozessbeschreibungen)  4. Ermittlung von Kostentreibern (Einsatzfaktoren) für jeden  Teilprozess 5. Ermittlung von Leistungsstandards (z.B. Zeitaufwand) und  Einsatzfaktoren (Leistungsmengen) durch Experteninterviews  oder Selbstaufschreibung Recht&Partner Organisations- und Personalberater 33 Projektverlauf #2  wirtschaftliche Kalkulation 6. Sichtung der Kostenstruktur auf Basis der  Kostenstellenrechnung 7. Gliederung der Kostenarten / Kostenstellen im Sinne einer  mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung (direkte, indirekte  Kosten, Overhead) 8. Ermittlung von Personalkostensätzen (Personalminuten) 9. Bottom‐Up‐Prozesskostenkalkulation (Teilkostenrechnung) 10. Top‐Down‐Prozesskostenkalkulation (Vollkostenrechnung)  als Kontrollrechnung Recht&Partner Organisations- und Personalberater 34 „Kein Mensch nimmt guten Rat an,  aber jeder nimmt gern Geld;  also ist Geld besser als guter Rat.“ Jonathan Swift (1667‐1745) Die richtige Verbindung von Geld und gutem Rat wird für  alle Beteiligten ausschlaggebend bei der erfolgreichen  Umsetzung des Persönlichen Budgets sein. Recht&Partner Organisations- und Personalberater 35 Kontakt: Peter Recht Recht & Partner  Organisations‐ und Personalberater Gökenfeld 6, 33689 Bielefeld fon 05205 / 75109‐0 fax  05205 / 75109‐29 mail@recht‐partner.de mail@recht partner de Recht&Partner Organisations- und Personalberater 36

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