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Wie geht der Prozess der Neugest

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Wie geht der Prozess der Neugest Powered By Docstoc
					      TVöD
  Neugestaltung des
      Tarifrechts
im öffentlichen Dienst
  Abschluss Berlin
 13. September 2005
        TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                        1
                      6)
Wichtige Daten:
7. - 9. Februar 2005:         Potsdam
7. - 10. September 2005:      BTK-Sitzung Berlin
13. September 2005:           Unterzeichnung Berlin
1. Oktober 2005:              Einführung neues Tarifrecht!
31. Dezember 2005:            Stichtag für Bestand Kinderanteil
bis 2007                      Erarbeitung Entgeltordnung
30. September 2007:           Ende des „Moratoriums“
bis 31. Dezember 2007:        Laufzeit Tarifvertrag
                              (und Ost-Angleichung 100 %!)
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                                         6)
.       TVöD - mit Sonderregelungen Bund
§ 45 Sonderregelungen für Beschäftigte, die zu den Auslandsdienststellen des
Bundes entsandt sind
§ 46 Sonderregelungen für Beschäftigte im Bereich des Bundesministeriums
der Verteidigung (Anhang: Teilnahme an Manövern und Übungen)
§ 47 Sonderregelungen für das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen
§ 48 Sonderregelungen für Beschäftigte im forstlichen Aussendienst

- TVÜ-Bund               vgl. TVÜ VKA
-   Tarifvertrag Pauschalkraftfahrer
-   Tarifvertrag Meistbegünstigungsklausel
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.   Negativkatalog
    Es gelten weiter:
-   Altersteilzeit (TV ATZ)
-   Altersversorgung (ATV)
-   Entgeltumwandlung (nur VKA!!)
-   RatSch-TV (Rationalisierungsschutz)
-   Ministerialzulage
-   Rahmen-TV Verkehrsflughäfen vom 13.10.98
-   Rahmen-TV Feuerwehr an Flughäfen von 2004
-   Übergangs-TV Flugverkehrskontrolldienst von 99
-   Maut-TV vom 18. Januar 2005
-   Eingruppierungsregelungen übergangsweise
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Potsdamer Ergebnisse
       1. Einmalzahlung
(Nicht: VKA-Ost!) - Ost: 100 %
2005: 300 Euro: April - Juli - Oktober je 100 €
    2006: 300 Euro: April - Juli je 150 €
    2007: 300 Euro: April - Juli je 150 €
Auszubildende zum 1. Juli 2005/06/07 je 100 €
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Potsdamer Ergebnisse
   2. Arbeitszeit (§ 6)
          Bund:
       39 Stunden
(einheitlich Ost - West)
          VKA:
  38,5 (West) bzw. 40 (Ost) Stunden
     aber: Verlängerungsoption
         („Öffnungsklausel“)
 durch lbz. TV auf bis zu 40 h (§ 6, 1)
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 Potsdamer Ergebnisse
     zu 2. Arbeitszeit
Meistbegünstigungsklausel:
   Abweichung in Arbeitszeit,
 Sonderzahlung oder Entgelt ist
  Angebot an VKA und Bund!

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 Potsdamer Ergebnisse
   3. Angleichung Ost
      nur VKA Ost:
 mind. 94 Prozent ab 1. Juli 2005
mind. 95,5 Prozent ab 1. Juli 2006
mind. 97 Prozent ab 1. Juli 2007
               Bund:
           39 Stunden
     (einheitlich Ost - West)
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Potsdamer Ergebnisse
4. Leistungsbezogene
   Bezahlung (§ 18)
 - ab 2007: 1 Prozent
  der Jahresentgeltsumme (12 Monatsentgelte)
      des Vorjahres der Tarifbeschäftigten
steigend auf 8 Prozent
- Hemmen und Beschleunigen der
    Stufenaufstiege ab Stufe 4
                TVÖD - 27. September 2005 (FB
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.      Einführung und Finanzierung
       leistungsorientierter Entgeltbestandteile
-      keine Variabilität der Tabellen
-      von daher „on top“ der zukünftigen Tabellenwerte
-      Ausschüttungspflicht
-      Ausschüttungen zusatzversorgungspflichtig
-      Zielvereinbarung oder - wenn sie nicht möglich:
       systematische Leistungsbewertung
-      Ausgestaltung: Betriebsvereinbarung oder
       einvernehmliche Dienstvereinbarung (sonst TV)
-      ohne Einigung Dezember 2007: 12 % des Sept-Tabellenentgelt
-      ohne Einigung Dezember 2008: 6 % des Sept-Tabellenentgelt

.      Finanzierung
-      aus Lohn-/Vergütungsrunden
-      Rückflüsse aus auslaufenden Besitzständen
       in pauschalierter Form
       (0,2 Kinderanteil für 2006 und 2007)
-      strukturelle Veränderungen heutiger Entgeltbestandteile
       (0,8 aus Zuwendung/Urlaubsgeldanteil)

                     Effizienzgewinne!
2008: Gespräche über TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                                 10
                                      6)
5. Jahressonderzahlung (§ 20)
2005:
- Urlaubsgeld und Zuwendung unverändert
- auch Neueingestellte Bund 2005 wie 2004
2006: eine Zahlung im November:
- 82,14 (Ost: 61,6) % d. Monatsentgelts TVöD
- 255,65 € bzw. 332,34 € („Urlaubsgeld“)
- + 25,56 € je Kind
ab 2007:
- dynamisch auf Basis Monatsentgelt TVöD
- 90 (Ost: 67,5) Prozent für E 1 - E 8
- 80 (Ost: 60) Prozent für E 9 - E 12
- 60 (Ost: 45) Prozent für E 13 - E 15
- Ost: 75 %
                 TVÖD - 27. September 2005 (FB
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Potsdamer Ergebnisse
6. Entgeltfortzahlung im
   Krankheitsfall (§ 22)
-    einheitlich
     Krankengeldzuschuß
-    längstens 39 Wochen
     (bisher 26)
Angestellte West (bisher § 71 BAT):
Differenz zwischen Nettourlaubsentgelt und
Nettokrankengeld
sonst: zu Bruttokrankengeld (wie bisher)
                 TVÖD - 27. September 2005 (FB
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                               6)
              Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
                  Lohnfortzahlung im Krankheitsfall   Krankengeldzuschuss   Altfälle § 71 BAT
    Entgelt
                             6 Wochen                   max. 39 Wochen      max. 26 Wochen


Lohnnebenkosten          Lohnnebenkosten                                    Lohnnebenkosten




    Brutto                    Brutto                                             Brutto




                                                                                                   AG-Aufwand
                                                       Krankengeld-




                                                                                          Nutzen
                                                        zuschuss auf
                                                      100 % Netto (AG)


                                                        Krankengeld
     Netto                     Netto                                              Netto
                                                        70 % v. Netto
                                                       (Krankenkasse;
                                                           davon
                                                         Einbehalt
                                                       Sozialabgaben)




                                   TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                                                                                13
                                                 6)
Potsdamer Ergebnisse
           7. weitere
             TV Soz Abs
 (Soziale Arbeitszeitgestaltung Ost)
      wird bis 2009 verlängert
  Befristete (§ 30 - bisher SR 2 y):
            unverändert

             TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                             14
                           6)
Beendigung von Arbeitsverhältnissen
Kündigungsfrist (§ 34)
      in den ersten 6 Monate:
       2 Wochen zum Monatsende
-      bei einer Beschäftigungszeit von
bis zu 1 Jahr      1 Monat zum Monatsschluß
mehr als 1 Jahr 6 Wochen,
mind. 5 Jahre      3 Monate,
mind. 8 Jahre      4 Monate,
mind. 10 Jahre     5 Monate,
mind. 12 Jahre     6 Monate,
                 zum Schluss eines Kalendervierteljahres.
- bisher erworbene „Unkündbarkeit“ bleibt erhalten
- West: nach 15 Jahren kann der/die mind. 40-jährige
                                  Grund gekündigt werden
       nur noch aus wichtigemSeptember 2005 (FB
                       TVÖD - 27.
                                                           15
                                6)
o   Urlaub (§ 26)
    26 - 29 (ab 30 J.) - 30 (ab 40. J.) Arbeitstage
    im Urlaubsjahr zu nehmen - übertragbar bis März -
    wegen AU/dienstlich bis Mai des Folgejahres
o   Arbeitsbefreiung (§ 29)
    jetzt 8 Arbeitstage
    Erweiterung um Landesfachbereichsvorstände
o   Jubiläumszuwendung (§ 23, 2)
    350 € (25 Jahre) - 500 € (40 Jahre)

o   Reisezeiten bei Dienstreisen (§ 44, 2
    - nur Bund/VKA BT-V, also nicht Kr, Sparkassen)
    nichtanrechenbare Reisezeiten werden auf Antrag zu 25
    Prozent angerechnet, wenn sie 15 Stunden im Monat
    überschreiten.

o   Ausschlussfrist (§ 37) 6 Monate wie bisher
o   Versetzung/ Abordnung/ Zuweisung/ Gestellung
                        TVÖD - 27. September 2005
    (§ 4 -Verfahren und Begriffsdefinition) (FB             16
                                    6)
-     Probezeit (§ 2, 4)
    (6 Monate, es sei denn, es ist eine kürzere Zeit vereinbart;
    übernommene Azubi´s keine)

-   Qualifizierung (§ 5)
    (Erhaltungsqualifizierung, Fort- und Weiterbildung,
    Qualifizierung für eine andere Tätigkeit – Umschulung,
    Wiedereinstiegsqualifizierung)

-   Führung auf Probe ab E 10 (§ 31)
(   (befristetes Arbeitsverhältnis mit Möglichkeit der höchstens
    zweimaligen Verlängerung bis zur Gesamtdauer von 2 Jahren)

-   Führung auf Zeit ab E 10 (§ 32)
    (vorrübergehende Übertragung bis zu 4 Jahren)
    E 10 - E 12 höchstens zweimalige Verlängerung bis zu einer
    Gesamtdauer von 8 Jahren
    Ab E 13 höchstens dreimalige Verlängerung bis zur Gesamtdauer
    von 12 Jahren
    Aufschlag: 75 Prozent der stufengleichen Differenz zur nächsten
    Entgeltgruppe
                          TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                                      17
                                        6)
Faktorisierung und Höhe der Zuschläge (§ 8)
          (Grundlage: Stufe 3 der jeweiligen Entgeltgruppe)

   Überstunden:
     E 1 - E 9          30 Prozent
      E 10 - E 15       15 Prozent
   Nacht                20 Prozent (21 h - 6 h)
   Samstag              20 Prozent (13 - 21 h)
   Sonntag              25 Prozent
   Feiertage      35 Prozent (bei Freizeitausgleich)
                 135 Prozent (ohne Freizeitausgleich)
   24./31. 12.          35 Prozent (ab 6 Uhr)
   Schichtzulage I      40 € (o,24 € je Stunde)
                         105 € (o,63
   Schichtzulage II - 27. September 2005 (FB€ je Stunde)
                   TVÖD
                                                              18
                              6)
-Veränderungen Arbeitszeitrecht –
.   Abzug der Feiertagsarbeitszeit/ 24. u. 31. 12.
    aus der Sollarbeitszeit
    Verminderung um dienstplanm. Arbeitszeit.
    (- statt Freigewährungsprinzip - § 6, 3)

. Ausgleichszeitraum bis ein Jahr (§ 6,2)
.   Überstunden (§ 7,7)
    - bis Ende der Folgewoche zuschlagsfrei
.   Pausen in Wechselschicht sind Arbeitszeit
    (§ 6, 1 - Satz 2 - nicht in Krankenhäusern).

                   TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                     19
                                 6)
-Rufbereitschaft (§ 8,3)
.   Abrechnung pauschaliert wenn über 12 Stunden:
    - 2 Stundenvergütungen bei Beginn Mo - Fr
    - 4 Stundenvergütungen bei Beginn Sa - So
.   Sonst Spitzabrechnung 12,5 % wie bisher
.   Wegfall der 3-Stunden-Garantie
.   dafür: Aufrunden auf volle Stunden
    einschl. der notwendigen Wegezeiten


                  TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                  20
                                6)
Arbeitszeitkonten ( § 10)
1   können durch Betriebs- oder (einvernehmliche)
    Dienstvereinbarung eingerichtet werden.
    (einvernehmlich: unter Ausschaltung der Einigungsstelle)
1   müssen eingerichtet werden, bei:
    - Arbeitszeitkorridor (§ 6,6)
    (zuschlagsfrei bis zu 45 Stunden)
    oder -Rahmenzeit (§ 6,7)
    (zuschlagsfrei bis zu 12 Stunden
    zwischen 6 und 20 Uhr)
1   Langzeitkonten unter Beteiligung BR/PR und
    Insolvenzsicherung möglich (§ 10,6)
                       TVÖD - 27. September 2005 (FB
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                                     6)
- Arbeitszeitkonten II –
Auf ein Arbeitszeitkonto können gebucht werden (§ 10,3):

1.    Zeitguthaben oder –schuld nach Ablauf des
      Ausgleichszeitraums;
2     Überstunden;
3.    in Zeit umgewandelte Zeitzuschläge;
4.    sonstige Kontingente, sofern über Dienst-
      oder Betriebsvereinbarung geregelt
Arbeitsunfähigkeit beim Zeitausgleich hat keine
negativen Auswirkungen auf Arbeitszeitkonto! (§ 10,4)
                         TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                           22
                                       6)
•
Arbeitszeit Schul-/Hausmeister (§ 9)
-   verlängerte Arbeitszeit bei Bereitschaftszeit
    in nicht unerheblichem Umfang (20 - 25 %)
-   „Voll“-Arbeitszeit + Bereitschaftszeit
    durchschnittlich höchstens 48 h/Woche
-   „Voll“-Arbeitszeit + halbe Bereitschaftszeit
    = 38,5 bzw. 40 h/Woche
    höchstens: West (VKA): 29 „Voll“ + 19 „Bereitschaftszeit“
               Ost (VKA): 32 „Voll“ + 16 „Bereitschaftszeit“
               Bund:       30 „Voll“ + 18 „Bereitschaftszeit“
-   Bereitschaftszeit nur, wenn regelm. keine
    Vollarbeit anfällt
-                      TVÖD - Regelungen bis Ende 2005
    Überprüfung abweichender 27. September 2005 (FB
                                  6)
                                                                23
3. Ergebnisse Eingruppierung
v   diskriminierungsfreies Eingruppierungsrecht
v   bundeseinheitliche Regelung mit unmittelbar
    eingruppierenden Beispielen und
    Ferner-Gruppen, die auch ohne weitere
    Ausgestaltung eingruppierend ist
v   ergänzbar durch sparten- bzw.
    landesbezirkliche Ausgestaltung
v   15 Entgeltgruppen

                  TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                  24
                                6)
Ergebnisse Eck-Eingruppierungen
(„Qualifikationsebenen“)

-    E 1 – E 4: un-/angelernte Tätigkeiten und
              Ausbildungen unter „3-jährig“
-    ab E 5:   „3-jährige“ Ausbildung
-    ab E 9:   Fachhochschulabschluss/Bachelor
-    ab E 13: wissenschaftl. Hochschulabschluss



                   TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                   25
                                 6)
Ergebnisse Eck-Eingruppierung („E 5“)
-       Grundsatzeinigung zur Eckeingruppierung
1.      Beschäftigte mit Tätigkeiten, die eine abgeschlossene
        Ausbildung in einem nach dem BBiG anerkannten
        Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von
        mindestens drei Jahren voraussetzen.
        (Dem BBiG stehen die entsprechenden Bestimmungen der HandwO
        gleich. Die Ausbildungsvoraussetzungen gelten durch den erfolgreichen
        Abschluss der Ersten Prüfung oder des Verwaltungslehrgangs I als
        erfüllt.)
sowie
2.      Beschäftigte, die ohne diese Ausbildung aufgrund
        entsprechender Fähigkeiten diese oder gleichwertige
        Tätigkeiten ausüben
Protokollerklärung zu Ziffer 1:
Die mindestens zweieinhalbjährigen Ausbildungen nach altem Recht sind
gleichgestellt.
Überprüfung anderer schulischer und sonstiger Ausbildungen/Abschlüsse
Anerkennung „Ost“-Abschlüsse - 27. September 2005 (FB
                         TVÖD
                                                                                26
                                           6)
Ergebnisse Eingruppierung E 1

-   Einfachste Tätigkeiten
-   Stufe 2     1.286 € (7,68 €/Std.)
    5. J. 1310 € - 9. J.: 1340 € - 13. J.: 1368 €
-   Stufe 6    1.440 € (8,60 €/Std. - nach 16.J.)
-    1.394 € bez. auf „Lebenserwerb“
-   Überführung (auch Lg 1/ X) mind. in E 2/Stufe 2


                  TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                    27
                                6)
„Tendenzbeschluss“
     Abweichung für von Outsourcing
           bedrohte Bereiche:
      nur für an-/ungelernte Tätigkeiten
       der E 1 - 4
      landesbezirklicher Rahmen
      „Freischaltung“ durch
       Anwendungsvereinbarung
      untere Grenze im Rahmen der Spannbreite
       der E 1 (1.286 € - 1.440 €)


               TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                 28
                             6)
Vorübergehende Übertragung
höherwertiger Tätigkeiten (§ 14)
4   ab 1 Monat: rückwirkend für Übertragungszeitraum

    „Arbeiter-Regelung“:
    - 3 Tage - zunächst unverändert
    - dann durch TV:
      Liste der entspr. Tätigkeiten
4   Zulage:
    E 1 - E 8: 4,5 des persönlichen Tabellenentgelts
    ab E 9: Entgelt wie bei dauerhaften Übertragung

Vorarbeiter/Vorhandwerker:
    Weiterzahlung solange ausgeübt

                  TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                       29
                                6)
Offene Fragen zur Eingruppierung

4   Heraushebungen
    z.B. zwischen E 5 bis E 9
4   Neue Definition muss über 5 Entgeltstufen
    gehen, d.h. Heraushebungsmerkmale
    müssen abgrenzbar und erfüllbar sein
4   Erarbeitung der Vorstellungen in
    Fachbereichen (und Fachgruppen)

                TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                30
                              6)
ver.di Vorschlag:
Baukastensystem mit verschiedenen
Heraushebungsmerkmalen
- Zusätzliche Kenntnisse und Fertigkeiten
- Komplexität
- Verantwortung
- Soziale Kompetenz
- Planen und Organisieren
- Belastungen
--> Durchgängig von E 5 bis E 10!!
Arbeitgeber:
E6    „schwierig“
E7    Höhere Schwierigkeit oder höhere Verantwortung
E8    Hohe Schwierigkeit und hohe Verantwortung
E9    --- (nicht vorgesehen)
                       TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                       31
                                     6)
.                  Zuordnungen
                    Überblick Tabellenzuordnung
EG 1 ...... Keine Zuweisung aus jetzigen VG
EG 2 ...... X, IX, IX a                                               1/1a
EG 2a.....                                                     1/2/2a 2/2a
EG 3 ...... VIII                                               2/3/3a 3/3a
EG 4 ......                                                    3/4/4a 4/4a
EG 5 ...... VII (einschl. Aufsteiger aus VIII)                 4/5/5a 5/5a
EG 6 ...... VIb (einschl. Aufsteiger aus VII)                  5/6/6a 6/6a
EG 7 ......                                                    6/7/7a 7/7a
EG 8 ...... Vc (einschl. Aufsteiger aus VI b)                  7/8/8a 8/8a
EG 9 ...... Vb und IV b (einschl. Aufst. Vc bzw. V b)                 9
EG 10 .... IV b/IV a (einschl. Va-Starter)
EG 11 .... IV a/III und III         Unterscheide:
EG 12 .... III/II                   Überführung aus Vergütungsgruppen (direkt)
EG 13 .... II                                          oder
EG 14 .... II/Ib                    aus „Laufbahnen“ (Aufstiegs“ketten“)
EG 15 .... Ib/Ia, Ia             TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                                          32
                                        6)
.       Sicherungsbetrag
-    Grundvergütung
     - Abgesenkte aus Potsdam 2003 angehoben
-    allgemeine Zulage
-    Ortszuschlag Stufe 1 oder 2
     - bei geteiltem Ortszuschlag:
     - wenn Partner auch TVöD: geteilte Absicherung
     - wenn Partner ÖD/
       weiterhin ortszuschlagsberechtigt: Stufe 1
-    Teilzeitbeschäftigte anteilig
                      TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                      33
                                    6)
                  TVÖD -Tabelle ab 1. Oktober 2005 (West)
                             Grundentgelt
      Stufe 1       Stufe 2             Stufe 3        Stufe 4          Stufe 5        Stufe 6


     (ein Jahr)   (zwei Jahre)        (drei Jahre)    (4 Jahre)         (5 Jahre)   nach 15 Jahren


15     3.384         3.760                  3.900       4.400            4.780        5.030 1,1a
14     3.060         3.400                  3.600       3.900            4.360         4.610 1
13     2.817         3.130                  3.300       3.630            4.090         4280 1
12     2.520         2.800                  3.200       3.550            4.000         4.200 1
11     2.430         2.700                  2.900       3.200            3.635         3.835 1
10     2.340         2.600                  2.800       3.000            3.380         3.470 1
 9     2.061         2.290                  2.410     2.730 2a/2b       2.980 2c       3.180 1
 8     1.926         2.140                  2.240       2.330            2.430          2.493
 7     1.800         2.000                  2.130       2.230            2.305          2.375
 6     1.764         1.960                  2.060       2.155            2.220          2.285
 5     1.688         1.875                  1.970       2.065            2.135          2.185
 4     1.602         1.780                  1.900       1.970            2.040          2.081
 3     1.575         1.750                  1.800       1.880           1.940 3         1.995
2       1.449        1.610                  1.660       1.710           1.820 4         1.935
1    je 4 Jahre      1.286                  1.310       1.340            1.368          1.440
                                        TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                                                                   34
                                                      6)
    TVÖD - Bund Ost ab 1. Oktober 2005 – 92,5 Prozent
    Grundentgelt               Entwicklungsstufen
E    Stufe 1       Stufe 2       Stufe 3        Stufe 4          Stufe 5       Stufe 6
      (1 Jahr)     (2 Jahre)     (3 Jahre)      (4 Jahre         (5 Jahre)   nach 15 Jahren
                                                                                     1,1a
15    3.130        3.478          3.608          4.070            4.422       4.653
                                                                                     1
14    2.831        3.145          3.330          3.608            4.033        4.264
                                                                                     1
13    2.606        2.895          3.053          3.358            3.783        3.959
                                                                                     1
12    2.331        2.590          2.960          3.284            3.700        3.885
                                                                                     1
11    2.248        2.498          2.683          2.960            3.362        3.547
                                                                                     1
10    2.165        2.405          2.590          2.775            3.127        3.210
                                                     2a/2b             2c            1
 9    1.906        2.118          2.229        2.525             2.757         2.942
 8    1.782        1.980          2.072          2.155            2.248         2.306
 7    1.665        1.850          1.970          2.063            2.132         2.197
 6    1.632        1.813          1.906          1.993            2.054         2.114
 5    1.561        1.734          1.822          1.910            1.975         2.021
 4    1.482        1.647          1.758          1.822            1.887         1.925
                                                                       3
 3    1.457        1.619          1.665          1.739           1.795          1.845
                                                                       4
 2    1.340        1.489          1.536          1.582           1.684          1.790
 1 je 4 Jahre      1.190          1.212          1.240            1.265         1.332
                                 TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                                                            35
                                               6)
.       Überführung Angestellte
-   betragsmäßige Absicherung in einer Zwischenstufe
-   mindestens Stufe 2 (E 5 - mindestens 1875 €)
-   auch oberhalb Stufe 6 (also: kein Verlust!)
-   2 Jahre dort verbleiben (bis September 2007)
-   künftige Entwicklungen nach TVÖD
-
-   Verheirateten-Anteil in der betragsmäßigen
    Absicherung
-   ggf. Strukturausgleich nach Tabelle
-   Kinderanteil/Sozialzuschlag solange ununterbrochen Anspruch
-   keine Sicherung nicht erreichter Lebensaltersstufen!
                      TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                           36
                                    6)
           Überführungen (ab Stufe 3)
                                                                  Nach 5 Jahren             Individuelle
                                                                                             Endstufe

                                                             Nach 2 Jahren        Stufe 6

                                       Nach 4 Jahren              Individuelle
                                                                 Zwischenstufe               Entgelte
                                                                                             höher als
                                     Nach 2 Jahren     Stufe 5                              die Stufe 6

          Nach 3 Jahren               Individuelle                  Entgelte
                                     Zwischenstufe                  zwischen
                                                                     Stufen
          Nach 2 Jahren    Stufe 4                                   5 und 6

            Individuelle                  Entgelte
           Zwischenstufe                  zwischen
                                           Stufen                              Erste Stufensteigerung
Stufe 3                                    4 und 5                                nach Überleitung
                                                                               Reguläre Stufensteigerungen
              Entgelte
              zwischen
              Stufen 3               TVÖD - 27. September 2005 (FB
               und 4                                                                                       37
                                                   6)
          Überführungen (Stufen 1 - 3)

                           Nach 2 Jahren               Stufe 3


                                    Individuelle
                                   Zwischenstufe
               Stufe 2
Stufe 1

                                       Entgelte
                  Alle                zwischen
                Entgelte             Stufe 2 und
               unter dem               Stufe 3
 Keine           Betrag
 Zuord-         Stufe 2
  nung                 TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                                 38
                                     6)
.           Bewährungsaufstiege

mind. zur Hälfte durchlaufener Bewährungsaufstieg:
-      E 3 - E 8 Höhergruppierung zum Aufstiegszeitpunkt
       in die zutreffende Entgeldgruppe
-      andere: werden bis 30.9.07 betragsmäßig durchgeführt
       in derselben Entgeltgruppe
bei kurzen Bewährungszeiten bis 30. September 2007
        Durchführung zum Aufstiegszeitpunkt
        E3 - E 8: zutreffende Eingruppierung
        andere: betragsmäßig in derselben Entgeltgruppe
-      auch bei doppeltem Bewährungsaufstieg (Ges.zeit)
-      Vergütungsgruppenzulagen getrennt gesichert
                         TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                              39
                                       6)
.        Höhergruppierung
-     mindestens bisheriges Entgelt
-     zutreffende Stufe bestimmen
-     Garantiebetrag:
      -      E 1 - E 8: mindestens 25 €
      -      E 9 - E 15: mindestens 50 €
-     weitere Entwicklung nach Stufenabfolge TVöD
kein stufengleicher Aufstieg
Erfahrungsstufen!
- nicht mehr Lebensalter oder Beschäftigungszeit
                      TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                      40
                                    6)
        Überführung Arbeiter/innen
      Lohngruppe 5/6/6a                                           E6
          Verlauf “Alt”                                    Verlauf “Neu”
1  Stufe 1                1.902,83 €                    Stufe 1      1.764 €
2  Stufe 1                1.902,83 €                    Stufe 2      1.960 €
3  Stufe 2                1.933,27 €                    Stufe 2      1.960 €
4  Stufe 2                2.020,27 €                    Stufe 3      2.060 €
5  Stufe 3                2.052,59 €                    Stufe 3      2.060 €
6  Stufe 3                2.052,59 €                    Stufe 3      2.060 €
7  Stufe 4                2.085,44 €                    Stufe 4      2.155 €
8  Stufe 4                2.132,35 €                    Stufe 4      2.155 €
9  Stufe 5                2.166,49 €                    Stufe 4      2.155 €
10 Stufe 5                2.166,49 €                    Stufe 4      2.155 €
                                              Zwischenstufe          2.166,49 €
11   Stufe 6              2.201,14 €                    Stufe 5      2.220 €
12   Stufe 6              2.201,14 €                    Stufe 5      2.220 €
13   Stufe 7              2.236,35 €                    Stufe 5      2.220 €
14   Stufe 7              2.236,35 €                    Stufe 5      2.220 €
15   Stufe 8              2.272,14 €                    Stufe 5      2.220 €
                                              Zwischenstufe          2.236,35 €
                                              Zwischenstufe          2.272,14 €
16 Stufe 8 u. weiter      2.272,14 €                    Stufe 6      2.285 €

                            TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                                                  41
                                          6)
  Konkrete Verbesserungen
        durch TVöD:
- Gleichstellung „Sonstiger“
- heraus aus der Ecke der „Nichtleister“
- kein Konto-Abbau bei Krankheit
- 39 Wochen Krankengeldzuschuss
- bezahlte Wechselschichtpause
- klarere Hausmeister-Arbeitszeit
- Vertretung nach 1 Monat rückwirkend
- Weihnachtsgeld dynamisch
- Nacht/Sa-Zuschlag prozentual/dynamisch
                TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                42
                              6)
    Gründe für TVöD in den Ländern
-   Einkommensentwicklung - 300 €
-   Einheitlichkeit Tarifrecht ÖD erhalten
-   Verhinderung Arbeitszeitverlängerung
-   Angleichungsschritte Ost

        alternativlos:
Nichtübernahme
          ist völliger Stillstand!

                  TVÖD - 27. September 2005 (FB
                                                  43
                                6)

				
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