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									Businessplan
für die Beantragung eines Gründungszuschusses (GZ) oder von Einstiegsgeld (ESG)

Der Businessplan (BP) dient Ihnen als Unternehmer/Unternehmerin als Planungs- und Kontrollinstrument sowie zur Vorlage bei Kapitalgebern, Kunden oder
Geschäftspartnern.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
Der BP sollte von Ihnen selbst erarbeitet werden. Der Inhalt muss allgemein verständlich dargestellt werden.
Der Umfang (inkl. Anlagen) sollte 20 Seiten nicht übersteigen.

Die Bestandteile Ihres Businessplans:

   1. Geschäftsidee:
   Mit welcher Geschäftsidee wollen Sie sich selbständig machen, wie sieht Ihr Angebot aus? Beschreiben Sie die einzelnen Leistungen oder Produkte möglichst genau.
   Welchen Kundennutzen bietet Ihr Angebot?

   2. Gründer/innen-Profil:
   Welche Fähigkeiten bzw. berufliche Qualifikation haben Sie für die geplante Selbständigkeit ? Welche Erfahrungen in der Branche haben Sie? Verfügen Sie neben den
   fachlichen auch über genügend kaufmännische Kenntnisse?
   3. Markteinschätzung und Wettbewerbssituation:
   Wer sind Ihre Kunden (z.B. Unterscheidung nach Privat- oder Firmenkunden, Branche, Alter etc.)? In welchem Umkreis wollen Sie tätig werden ? Wie viele potentielle
   Kunden gibt es schätzungsweise? Haben Sie schon Kundenkontakte oder Kontakte zu Lieferanten? Wer ist Ihre Konkurrenz?

   4. Marketing
   Vertrieb, Verkauf, Kundengewinnung ...Wie planen Sie, Ihre Zielgruppe zu erreichen? Welche Maßnahmen wollen Sie durchführen und welche Werbemittel benötigen
   Sie dazu? (Falls Sie schon über Werbemittel wie z.B. Visitenkarte oder Flyer verfügen, legen Sie ein Muster bei.) Die Marketingplanung in der Anlage soll Ihnen als Hilfe
   dienen.
   5. Preispolitik:
   Welchen Preis müssen Sie verlangen, um Ihre Kosten zu decken? Was ist der marktübliche Preis?
   6. Unternehmensorganisation / Personal:
   Aufbau und wichtige Abläufe in der Organisation, u.a. Personalstruktur und -plan
   7. Gründungsformalitäten:
    Brauchen Sie für Ihr Vorhaben bestimmte Genehmigungen oder Zulassungen (z.B. Meisterbrief, Konzession, Zulassungsprüfungen o.ä.)?
   8. Standortwahl:
   Welche Rechtsform wählen Sie? Haben Sie schon einen Geschäftsstandort ins Auge gefasst?

   9. Risikoanalyse
    Welche Probleme können auftreten, welche Lösungen hätten Sie dafür? Wer hilft Ihnen im Falle von Krankheit oder Unfall?
   10. Finanzplanung (siehe Anlage)
    1. Eigenbedarfsermittlung/Private Finanzsituation (private Ausgaben)
    2. a) Investitionen (einmalige Investitionen: Anschaffungen, Betriebsmittel)
        b) Finanzierung (Eigenmittel/Fremdmittel)
    3. Rentabilitätsvorschau/Gewinn- und Verlustrechnung für 3 Jahre (als Vorbereitung: Umsatzplanung, Ermittlung der betrieblichen Kosten)
    4. Liquiditätsplanung für 12 Monate

Anlagen:
   Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Ausbildungszeugnisse, Meisterbrief, Genehmigungen, etc.

Wichtige Hinweise zur Finanzplanung
Neben den Daten, die in den folgenden Tabellen erfasst werden, werden Sie an verschiedenen Stellen gebeten, weitere Angaben zu machen.
Diese Stellen sind durch gelb hinterlegte Felder gekennzeichnet. Neben diesen Feldern finden Sie Hinweise, welche Angaben benötigt werden.

Die Umsatzplanung und die Planung der betrieblichen Kosten sind Vorbereitungen für die Rentabilitätsvorschau - dort werden die ermittelten Informationen für eine
Planung der nächsten drei Jahre zusammengeführt.
Die Umsatzplanung erfolgt mindestens für 12 Monate und beginnt mit dem Monat, in dem Sie sich selbständig machen.


Die Rentabilitätsvorschau wird für drei Jahre aufgestellt und sagt aus, ob sich die unternehmerische Tätigkeit lohnt. Da bei Einzelunternehmen das Geschäftsjahr fast
immer identisch mit dem Kalendarjahr ist, müssen Sie die Umsätze aus der Umsatzplanung entsprechend umrechnen und in die Rentabilitätsvorschau eintragen. Wenn Sie
im zweiten Halbjahr starten, benötigt die fachkundige Stelle für die Anfertigung der Stellungnahme zusätzlich das angefangene Geschäftsjahr (= Rumpfgeschäftsjahr).

Die Liquiditätsplanung ist vergleichbar mit dem Blick auf Ihr betriebliches Bankkonto. Sie erfolgt für 12 Monate ab Startdatum und gibt darüber Aufschluss, ob Sie
jederzeit Ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.


Fragen zu Ihrem Businessplan können Sie gerne in den Einzelcoaching-Gesprächen stellen. Ihnen stehen dazu 3 Termine zur Verfügung. Die Kosten werden von der
Agentur für Arbeit übernommen. Sprechen Sie bitte das Servicezentrum für Existenzgründung im bfz München an, wenn Sie einen Termin wünschen oder Fragen haben
(Telefon: 089 - 5454279 32).

Viel Erfolg bei der Erstellung Ihres Businessplans!

Servicezentrum für Existenzgründung
bfz gGmbH München, Schwanthalerstraße 11, 80336 München
Tel.: 089 5454279 - 32 Fax: 089 5454279 - 51
                                                                                                                                          Weiterentwickelt von Torsten Schämann, 2008
                                                                                      Marketingplanung

Welches Produkt soll   Welche Zielgruppe soll erreicht Welchen besonderen Nutzen oder         Welche Werbemittel wollen Sie Welche vorbereitenden      Was kosten die Aktionen            Wann werden die Aktionen
beworben werden?       werden?                         welches Alleinstellungs-merkmal bieten einsetzen?                    Maßnahmen müssen erfolgen? u. wer führt sie durch?            durchgeführt ?
                                                       Sie potentiellen Kunden?
                       (Unterscheidung z.B. nach Alter,   (z.B. Service, Qualität, Lieferbedingungen) (z.B. Flyer, Anzeigen,           (z.B. Gestaltung,      (z.B. Preise für Anzeigen   (z.B. KW 2 oder 02.04.09)
                       Geschlecht, Einkommen)                                                         Messebesuche )                   Adressenbeschaffung)   oder Druck)




                                                                                                           Marketingplanung
                                                                                                 Servicezentrum für Existenzgründung
                                                                                                         bfz gGmbH München
Private Finanzsituation/Anteilige Lebenshaltungskosten
-ohne Steuern-


1. Ausgaben
Position                                                                  in Euro                 in Euro
                                                                          pro Monat               pro Jahr
Miete inkl. NK
Lebensunterhalt (z. B. Essen, Kleidung, Hobbies, ...)
Laufende Kosten (z. B. Telefon, Zeitung, GEZ, Mitgliedschaften, …)
Kranken- und Pflegeversicherung
Altersvorsorge (z. B. Rentenversicherung, Lebensversicherung, etc.)
Private Versicherungen (z.B. Rechtschutz, Haftpflicht, Hausrat, etc.)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen (z. B. Kredite, Unterhalt)
Kosten für Privat-PKW (Benzin, Steuer, Versicherung, Reparaturen)
Puffer (z. B. für Krankheit und Urlaub)
Sonstiges
Summe


2. Einnahmen
Position                                                                  in Euro                 in Euro
                                                                          pro Monat               pro Jahr
Gründungszuschuss (GZ) für 9 Monate (ALG I + 300 Euro)
Evtl. Verlängerung des GZ um 6 Monate (300 Euro)
Unterhalt (bitte erläutern)
Sonstige Einnahmen (bitte erläutern)


3. Differenz (Bei Ausgaben>Einnahmen wird die Differenz als Privatentnahme in die Liquiditätsplanung eingetragen)
Monate 1 - 9
Monate 10 - 15

                                                      Private Finanzsituation
                                               Servicezentrum für Existenzgründung
                                                       bfz gGmbH München
Einmalige Investitionen zu Beginn der Existenzgründung

                                                                                     Euro
Geschäfts-/Ladeneinrichtung
Computer, Drucker und Zubehör
Büromöbel
Fahrzeuge
Maschinen, Geräte, Werkzeuge
Maklerkosten, Mietkaution
Bauliche Investitionen
Kauf von Grundstück und Gebäude
Waren-/Material-Erstausstattung
Eröffnungswerbung (z. B. Erstausstattung Visitenkarten u. Briefpapier, etc.)
Homepage
Gründungskosten (Notar, Handelsregister, Anmeldungen, Beratungen)
Patente, Lizenzen (z. B. Software)




Summe


Wie werden diese Investitionen finanziert?
Anteil Eigenkapital
Anteil Fremdkapital
Summe




                                                      Einmalige Investitionen
                                               Servicezentrum für Existenzgründung
                                                       bfz gGmbH München
Umsatzplanung (ohne USt)

Laufendes Kalenderjahr
                     Preis                                                                                                                                  Umsatz
 Umsatzquelle     (z.B. pro Stunde,         Monat 1         Monat 2         Monat 3         Monat 4         Monat 5                  Monat 6                  Monat 7         Monat 8         Monat 9        Monat 10        Monat 11        Monat 12
                Einheit oder Menge)
                                                                                                                                                                                                                                                        Summe
                                      Anzahl Umsatz   Anzahl Umsatz   Anzahl Umsatz   Anzahl Umsatz   Anzahl Umsatz           Anzahl Umsatz            Anzahl Umsatz    Anzahl Umsatz   Anzahl Umsatz   Anzahl Umsatz   Anzahl Umsatz   Anzahl Umsatz




Summe                                      0




                                                                                                                                 Umsatzplanung
                                                                                                                      Servicezentrum für Existenzgründung
                                                                                                                              bfz gGmbH München
Betriebliche Kosten (ohne USt)
                                                            in Euro                  in Euro
Position
                                                            pro Monat                pro Jahr
Waren- und Materialeinsatz

Vor- und Fremdleistungen

Löhne + Gehälter für Mitarbeiter

Lohnnebenkosten für Mitarbeiter

Miete / Pacht

Nebenkosten
(z. B. Energie, Wasser, Reinigung)

Maschinenleasing

Laufende Werbung

Messe / Reisekosten

Repräsentation / Bewirtung

Bürobedarf / Porto

Kommunikation
(Telefon, Fax, Handy, Internet, Hosting)
Betriebliche Nutzung des privaten PKWs
(Pauschale 0,30 Euro/km)

Instandhaltungs- / Wartungskosten

Betriebliche Versicherungen
(z. B.Betriebshaftpflicht, Vermögensschadenhaftpflicht)
Beiträge
(Kammer, BG, Verbände)

Fortbildung / Literatur

Buchhaltung / Steuerberatung

Sonstige Kosten

Zinsen Fremdkapital

Abschreibungen (AfA)


Summe

                                                                   Betriebliche Kosten
                                                          Servicezentrum für Existenzgründung
                                                                  bfz gGmbH München
Rentabilitätsvorschau / Gewinn- und Verlustrechnung

                                         MM-MM/2008                2009              2010   2011

geplanter Umsatz
(ohne USt)
- Waren-/Materialeinsatz
- Vor- und Fremdleistungen
= Rohgewinn I
- Löhne + Gehälter
- Lohnnebenkosten
Σ Personalkosten
= Rohgewinn II
- Miete / Pacht
- Nebenkosten
- Maschinenleasing
Σ ges. Sachgemeinkosten
- Laufende Werbung
- Messe / Reisekosten
- Repräsentation / Bewirtung
Σ ges. Werbung
- Bürobedarf / Porto
- Kommunikation
Σ ges. Bürokosten
- Betr. Nutzung Privat-PKW
- Instandhaltungs- / Wartungskosten
- Betr. Versicherungen
- Beiträge
- Fortbildung / Literateratur
- Buchhaltung / Steuerberatung
- Sonstige Kosten
- Zinsen Fremdkapital
- Abschreibungen (AfA)
Σ Verwaltungskosten/Zinsen/AfA
Σ Betriebliche Kosten
Σ Gewinn vor Steuern
- Gewerbesteuer
- Körperschaftssteuer
- Einkommenssteuer
Σ entspricht Unternehmerlohn


Die Berechnung der Einkommensteuer erfolgte mit Hilfe des Abgabenrechners.
                                                      Rentabilitätsvorschau
                                               Servicezentrum für Existenzgründung
                                                       bfz gGmbH München
Liquiditätsplanung
                               Monat 1     Monat 2      Monat 3      Monat 4   Monat 5     Monat 6      Monat 7      Monat 8   Monat 9   Monat 10   Monat 11   Monat 12   Summe Jahr
1. Einnahmen
Zahlungseingänge
Privateinlage
Kreditauszahlungen
Summe Einnahmen

2. Ausgaben
Einmalige Investitionen
Betriebliche Kosten
Privatentnahmen
Einkommenssteuer /-VZ
Betriebliche Steuern
Kredittilgungen
Sonstige Ausgaben

Summe Ausgaben

Liquiditätssaldo (Einnahmen
- Ausgaben)
Überschuß/Fehlbetrag
Vormonat

Liquiditätssaldo (kumuliert)

Anfängliche Fehlbeträge werden durch vorhandenes Eigenkapital gedeckt.




                                                                                        Liquiditätsplanung
                                                                               Servicezentrum für Existenzgründung
                                                                                       bfz gGmbH München

								
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