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S09_035_334_DI_2009-03-03

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S09_035_334_DI_2009-03-03 Powered By Docstoc
					                                   Urlaub aktiv erleben



                 Reiseinformationen zur Radtour Masuren (Polen)

        „Masuren – Musik des Himmels, der Erde und des Wassers“

Mit uns unterwegs
Profitieren Sie von über 25 Jahren Reise Know How. Von Beginn an setzte Natours auf den etwas
anderen Urlaub - umweltverträgliche Aktivreisen für Genießer in ausgewählten, naturnahen Landschaften.
Rad-, Wander- und Kanureisen sowie Skilanglauf- und Schneeschuhtouren sind unsere Spezialität,
seit 1980. Dazu kamen innovative Reiseangebote wie der „Bike & Bus“ und „Stadt per Rad“.
Mit unserer "langsamen", ruhigen Art des Reisens - bei allen Touren steht Urlaub und nicht Leistung an
erster Stelle – nähern wir uns Landschaften und Menschen auf eine besondere, behutsame Art und Weise.
In den bewusst überschaubar gehaltenen Reisegruppen sorgen die gemeinsamen Aktivitäten für ein
unkompliziertes Miteinander. Genießen Sie einen gesunden, erholsamen und anregenden Urlaub – um
Organisation und notwendige Ausrüstung kümmern wir uns.

In guten Händen
befinden Sie sich auch bei unserem Partnerveranstalter, der Ihre Reise organisiert hat und durchführen wird.
Mit unseren Partnern verbindet uns in vielen Fällen eine langjährige Zusammenarbeit und oft auch
Freundschaft. Unsere Partner haben sich häufig auf bestimmte Reisearten oder Reiseziele spezialisiert. Von
diesem speziellen Reise Know How profitieren Sie auf vielfältige Art und Weise. Natours Reisen tritt in
diesem Fall als Vermittler auf, Vertragspartner ist der Partnerveranstalter (die AGB des jeweiligen
Partnerveranstalters liegen den Reisebestätigungen bei ).

Ihr Reiseziel: Masuren (Polen)




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Die Landschaft
Da Masuren nie ein eigenständiges Land war, ist es schwierig, die Region geographisch genau
einzugrenzen. Alle, die sich mit Masuren beschäftigt haben, beschreiben es als den südlichen Teil
Ostpreußens und begrenzen das Gebiet zwischen Nidzica/Neidenburg im Südwesten und Gołdap/Goldap im
Nordosten.
Geolomorphologisch ist diese Landschaft durch eiszeitliche Gletscher entstanden. Die großen
Geröllmassen, die sie vor sich herschoben, bildeten nach dem Abtauen der letzten Gletscher vor ca. 11.000
Jahren das Landschaftsrelief Masurens. So entstanden Erdkämme von unterschiedlicher Form (Grund- und
Endmoränen) mit einer Höhe bis zu 200m, schmale Rinnenseen und viele kleine Kesselseen. Im Süden
setzten sich große Sanderflächen ab, die zu Heidegebieten mit Kiefern- oder Mischwaldbewuchs oder
landwirtschaftlichen Anbauflächen für Getreide und Kartoffeln wurden.

Die Seen und Flüsse
Den Kern Masurens bildet die Masurische Seenplatte mit ihren mehr als 3.000 Seen, wovon die größeren
miteinander durch Kanäle oder Flüsse verbunden und dadurch zum Paradies für Wassersportler geworden
sind.
Die größten Seen sind der Śniardwy/Spirdingsee (113 qkm), der Mamry/Mauersee (104 qkm), der Niegocin/
Löwenthinsee (26 qkm), der Roś/Roschsee (18 qkm), Tałty/Taltergewässer (18 qkm) und der
Nidzkie/Niedersee (18 qkm). Neben den großen, teilweise von Segelsportlern und einigen
Passagierschifflinien befahrenen Seen finden sich noch unzählige mittlere und kleine Gewässer, die das
sprichwörtliche kristallklare Wasser führen - besonders solche, an denen keine größeren Ortschaften liegen.
Die saubersten und auch mit Abstand schönsten Seen sind die Kesselseen, die sich teilweise tief in den
Wäldern verbergen und oft einen geheimnisvollen Eindruck vermitteln.
Masuren wird von einigen Flüssen durchzogen, so im nördlichen Teil durch die Lyna/Angerapp und im
Süden durch die Pisa/Pissa. Die größten Flüsse sind die Sapina/Sapine und die Krutynia/Kruttinna, wobei
die Krutynia zu den schönsten Kanuwanderflüssen Europas zählt. Die Krutynia fließt durch 18 Seen, eine
malerische Landschaft und führt teilweise glasklares Wasser. Tunnelartige Walddurchfahrten wechseln sich
mit weiten, hügeligen Wiesenlandschaften und herrlichen Seeufern ab und zu Recht ist dieser Fluß eine der
großen Attraktionen Masurens.

Flora und Fauna
Beeindruckend ist auch die ungewöhnlich reiche Pflanzen- und Tierwelt Masurens. Die Wiesen leuchten im
Sommer in allen Farben und sind von Klatschmohn, Kornblumen, Gänseblümchen, Hahnenfuß,
Wiesenschaumkraut und Pfennigkraut übersät.
An den Seen und Flüssen gedeihen Seerosen, Wiesenschwertlilien, Schwanenblumen und verschiedene
Röhrichte.
Zu den schönsten Waldblumen zählen Märzbecher, Anemone, Windröschen, Erika und Türkenbund.
In den Wäldern, zumeist Mischwälder, wachsen überwiegend Kiefern, Lärchen, Fichten, Eiben, aber auch
Ahorn, Birken und Eichen (z.B. in der Puszcza Piska bis zu 600 Jahre alt).
Auch die Tierwelt ist von einer üppigen Vielfalt. Neben Hirschen und Rehen gibt es Elche, Wildschweine,
Füchse und Hasen. Auch Marder, Wiesel, Iltis, Hermelin, Dachs, Fischotter, Luchs, Wolf und Biber sind zu
beobachten.
Über 300 verschiedene Vogelarten sind in Masuren ansässig. Allen voran natürlich der „Wappenvogel“
Masurens, der weiße Storch. Zwei Drittel der Gesamtpopulation der Störche verbringt den Sommer in
Masuren. Daneben ist auch der Schwarzstorch hier heimisch sowie der Seeadler, Graureiher, Kranich,
Wildschwan und der schwarze Kormoran. An Raubvögeln gibt es Bussarde, Sperber, Turmfalken, Habichte,
Uhus und Käuzchen. Auch der Fischreichtum Masurens ist sagenhaft. So gilt diese Region als das größte
Hechtgebiet Europas. Aber auch Zander, Barsch, Karpfen, Schleie, Aal, Forelle, Wels, Rotauge und Plötze
sind in den Seen und Flüssen reichlich vertreten. Der bekannteste Fisch aber ist die Maräne, ein


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heringsähnlicher Fisch, den es angeblich nur hier gibt und der auf keiner Speisekarte der etwas besseren
Restaurants fehlt.

Das Klima
Das masurische Wetter wird durch kontinentales Klima bestimmt. Das bedeutet, daß der Winter länger
dauert als im übrigen Polen und knackig kalt ist, aber auch, daß die Sommer meist heiß und relativ trocken
sein können.
Der Frühling beginnt Mitte bis Ende April, dann aber mit Macht. Bis Mitte Mai kann es aber nachts noch
empfindlich kalt werden.
In den Sommermonaten von Juni bis August wird es herrlich warm. Die Wassertemperaturen in den Seen
steigen dann manchmal bis 25 Grad an. Auch erfrischende Sommergewitter gehören in dieser Zeit immer
mal wieder dazu. Länger anhaltende Regenfälle gibt es aber in der Regel nicht.
Am beständigsten ist das Wetter im Herbst, von Anfang September bis in den Oktober hinein. Herrliches,
trockenes Sonnenwetter, goldgelb gefärbtes Laub und durchaus noch warme Seen lassen nachvollziehen,
warum alle den September als den schönsten Monat in Masuren beschreiben.
Ab Ende September werden die Nächte in Masuren aber schon merklich kühl. Ab Mitte Oktober kommt dann
nebliges, feuchtkaltes Wetter auf und wird häufig von Stürmen und Regenfällen begleitet.

Die Menschen
Die Menschen Masurens sind im Verlauf ihrer Geschichte vom Schicksal alles andere als verwöhnt worden.
Besetzungen ausländischer Mächte lösten sich ab mit kriegerischen Auseinandersetzungen, Ausrottungen
und Vertreibungen, Hunger und Pest.
Die eigentliche Geschichte Masurens begann mit dem Deutschen Orden, der im Jahr 1225 von Konrad von
Masovien zur Hilfe gegen die im Norden seines Landes siedelnden heidnischen Pruzzen gerufen wurde. Der
Deutsche Ritterorden rottete einen Teil der Pruzzen aus, jenem Volksstamm, aus dem sich später der Name
„Preußen“ ableiten sollte, und einen anderen vertrieb er. Der verbleibende Rest wurde gezwungen, den
katholischen Glauben anzunehmen. In die entvölkerten Gebiete holten sich die Deutschritter polnische
Siedler aus Masovien. Zusammen mit zuwandernden deutschen Siedlern und den verbliebenen Pruzzen
bildeten diese die Urväter der Masuren.
Der Ritterorden sah sich als östliches Bollwerk des Christentums und versuchte sein Herrschaftsgebiet auf
Kosten der polnischen Glaubensbrüder ständig weiter auszudehnen, was ihn zum verhaßten Gegner der
Polen werden ließ. Am 15. Juli 1410 unterlag das Heer der Ordensritter in einer vernichtenden Schlacht bei
Grunwald/Tannenberg der polnisch-litauischen Armee.
Zwar gelang es den Rittern, die Marienburg noch kurzfristig zu halten und somit die Eroberung des
Ordensstaates zu verhindern, aber der Niedergang des Deutschen Ordens war nicht mehr aufzuhalten. Die
immer rücksichtslosere Machtpolitik auch gegenüber den eigenen Untertanen führte 1454 zu einem
gemeinsamen Aufstand des preußischen Städtebundes mit Polen gegen den Orden.
1525 schließlich wurde der bis dahin souveräne Ordensstaat aufgelöst und das Gebiet bekam den Status
eines preußischen Herzogtums unter polnischer Lehnshoheit, unter gleichzeitiger Einführung der
Reformation.
Die weitere Entwicklung Masurens unter preußischer Herrschaft wurde immer wieder unterbrochen durch
Invasionen ausländischer Armeen (Schweden, Polen, Tataren, Franzosen), Hunger und Pest.
Zwar verbesserte sich die wirtschaftliche Situation für die masurische Bevölkerung nach 1850 durch den
Eisenbahnbau und den Ausbau des Straßennetzes und war begleitet durch eine zunehmende
Germanisierung (die deutsche Sprache wurde dominant), aber da Masuren immer schon das Stiefkind
Preußens war, waren die Menschen hier ärmer und auch kulturell benachteiligter als anderswo. Daher
wanderten in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts auch mehr Menschen in den Westen ab, als aus
jedem anderen Landstrich Ostdeutschlands.
Die Ruhezeit Masurens endete mit Beginn des Ersten Weltkrieges, denn schon im September 1914 rückte
die russische Armee in Masuren ein, erlitt aber bei Tannenberg und an den Großen Masurischen Seen


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schwere Niederlagen. Bei der letzten Schlacht im Februar 1915 befreiten sich die Ostpreußen endgültig von
den Russen.
Nach dem Krieg ging es wieder aufwärts mit dem Land. Schulen, Krankenhäuser, die gesamte Infrastruktur
wurde mit erheblichem finanziellen Aufwand wieder aufgebaut. Auch der Tourismus entwickelte sich. Die
ländliche Ruhe und Abgeschiedenheit, die wunderschöne Natur und der gemächliche Rhythmus des
bäuerlichen Lebens zog die Urlauber in dieses Land.
Das bitterste Kapitel masurischer Geschichte ist zweifellos die Zeit des Kriegsendes 1945. Obwohl die
Russen schon im Juli 1944 die Grenzen Ostpreußens erreichten, hatten die NS-Behörden erst wenige
Stunden vor Eintreffen der sowjetischen Truppen im Januar 1945 die Räumung Ostpreußens befohlen.
Die Flucht wurde außerdem noch durch Schneestürme und klirrende Kälte behindert und geriet so zu einem
Inferno. Zigtausende kamen ums Leben und Ostpreußens Dörfer und Städte versanken in Schutt und Asche.
Mehr als eine halbe Million Ostpreußen konnten nicht mehr lebend ermittelt werden.
Ostpreußen wurde im Juli 1945 auf der Potsdamer Konferenz geteilt, und zwar fiel der nördliche Teil an die
Sowjetunion und der südliche an Polen.
Die Zahl der verbliebenen Deutschen in Ostpreußen wurde auf 500.000 geschätzt. Schon bald nach
Kriegsende begannen die polnischen Behörden, auch diese auszusiedeln. Eine Ausnahme bildeten die
Masuren, weil diese als Alteingesessene („Autochtone“) betrachtet wurden, die wieder repolonisiert werden
sollten. Sie wurden 1951 per Gesetz zu polnischen Staatsbürgern gemacht, durften zwar ihr Eigentum
behalten, bekamen aber keinerlei Minderheitenrechte. Daher versuchten die meisten, oft in jahrelangen
Anstrengungen, eine Ausreisegenehmigung zu erhalten, was ihnen letztlich auch gelang. Nach einer
Schätzung von 1991 sollen heute in Masuren noch ca. 12.000 Deutsche leben.
An die Stelle der Deutschen traten nach dem Krieg polnische Siedler aus dem polnischen Kerngebiet und
den ehemals polnischen Ostgebieten. Auch Zwangsansiedlungen von Ukrainern wurden vorgenommen. Die
verschiedenen Gruppen haben sich heute in der zweiten oder dritten Generation assimiliert zu Masuren
polnischer Nationalität und katholischen Glaubens.

Kurzinformation zu einigen ausgewählten Orten dieser Reise
Giżycko/Lötzen
Die Stadt ist malerisch gelegen auf einer Landenge zwischen Mamry- und Niegocin-See.
Besonders sehenswert sind die hölzerne Drehbrücke über dem Kanal, eine der zwei in Europa erhaltenen
und bis heute benutzten Holzbrücken dieser Art. Die Feste Boyen: Im 19. Jahrhundert entstand ein
interessantes Beispiel militärischer Baukunst in Form eines sechsarmigen Sterns, errichtet zu
Verteidigungszwecken der großen Seen. Auch die von Schinkel in den Jahren 1826/27 erbaute
Evangelische Kirche, in der im Sommer jeden Sonntag um 11:00 Uhr Gottesdienste in deutscher Sprache
abgehalten werden, ist sehenswert. Zudem gibt es auf der Hauptstraße viele kleine Geschäfte und
Straßencafes, wo sich ein Bummel lohnt.

Sztynort/Steinort
Spannendes, weil geschichtsträchtiges, aber ziemlich heruntergekommenes und unrestauriertes Schloss der
Familie Lehndorff aus dem 17. Jahrhundert, einem großem Park und einer wunderschönen, zum Schloss
führenden Eichenallee (beschrieben von Gräfin Dönhoff), einem Teehaus, einer neugotischen Kapelle und
einem Familienmausoleum.

Mikołajki/Nikolaiken
Wunderschön gelegen zwischen dem Mikolajskie-See, dem Śniardwy- und Tałty-See.
Aus unerfindlichen Gründen erhielt diese Stadt den Beinamen „Masurisches Venedig“, vielleicht wegen der
zwei Stadtbrücken und des vielen Wassers?! Hier ist der „Stinthengst“ unter der Brücke zu besichtigen, um
den sich viele Legenden ranken. Die Stadt ist im Sommer das Segelzentrum Masurens. Sehenswert sind
hier vor allem die vielen Schmuckgeschäfte mit teilweise hervorragenden Bernsteinexponaten und Designer-


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Schmuck. In der Hafengegend gibt es viele kleine Fischimbisse, die sehr leckere Gerichte anbieten.

Lesetipps
Reiseführer
    Jaath, Kristin: Polens Norden, Ostseeküste und Masuren, Reise Know-How Verlag Rump, € 17,50
        Jäger-Dabek, Brigitte: Polens Ostseeküste & Masuren, Iwanowski Verlag, € 19,95
    Kling, Grazyna: Polen: Ostsee & Masuren, Strände, Städte und Natur – Aktivurlaub im Norden
        Polens, pmv Peter Meyer Verlag, € 19,95
    Masuren mit Danzig, Merian live!, Travel House Media, € 7,95
    Ostendorf, P.: Radtouren in Masuren, Conrad Stein Verlag, € 12,90
    Rathke, Maren: Masuren entdecken – Unterwegs im Land der Seen und Wälder; Trescher Verlag, €
        13,95
Sprachführer
    Polyglott Sprachführer, Polyglott Verlag, € 4,95
    PONS Reisewörterbuch Polnisch, Klett Verlag, € 11,95
        Langenscheidt Sprachführer Polnisch, Langenscheidt Verlag, € 11,95
Reiseliteratur
    Bednarz, Klaus: Fernes nahes Land, Heyne TB 477, € 8,95
    Dönhoff, Marion Gräfin von: Kindheit in Ostpreußen, btb 72265, € 8,–
    Giordano. Ralph: Ostpreußen ade, KiWi Taschenbuch Nr 854, € 9,90
    Kossert, Andreas: Masuren – Ostpreußens vergessener Süden, Siedler Verlag, € 28,–
    Lehndorff, Hans Graf von: Ostpreußisches Tagebuch, dtv 30094, € 10,–
    Lenz, Siegfried: Heimatmuseum, dtv 13413, € 15,–
    Lenz, Siegfried: So zärtlich war Suleyken, Fischer TB 312, € 6,90
    Martin, Bernd: Masuren - Mythos und Geschichte; Herrenalber Forum 22, € 8,–
    Koeppen, Wolfgang: Es war einmal in Masuren., st 2394, Suhrkamp Verlag KG , € 5,50


Landkarten und Reiseliteratur finden Sie auch im Internet unter: www.schropp.de und
www.geobuchhandlung.de

Anreise
Geld und Dokumente
Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise einen gültigen Personalausweis. Personen unter 16
Jahren benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild oder einen Eintrag im Pass der Eltern. Bei
Aufenthalten bis zu drei Monaten benötigen Bürger der Bundesrepublik Deutschland kein Visum.
Staatsbürger mit einer anderen Staatsbürgerschaft erkundigen sich bitte bei der zuständigen
Botschaft.
Wer mit dem Auto einreist, benötigt einen gültigen nationalen Führerschein. Eine grüne
Versicherungskarte, die von den Kfz-Versicherungen auf Anfrage ausgestellt wird, ist keine
Verpflichtung mehr. Da diese Neuregelung noch nicht überall in Polen bekannt ist, empfiehlt es sich
jedoch diese mitzuführen.

Wichtige Adressen
Botschaft und Generalkonsulate in Deutschland
Botschaft in Berlin (14193), Lassenstr. 19-21, Tel: 030 – 223 13-0; Fax: 22 313-155 –
www.botschaft-polen.de
Generalkonsulat in Köln (50968) , Lindenallee 7, Tel: 0221 – 93 73 00; Fax: 343 089
Generalkonsulat in Leipzig (04105), Trufanowstr. 25, Tel: 0341 – 5 62 33 01; Fax: 5 62 33 10
Generalkonsulat in München (81675), Ismaninger Str. 62a, Tel: 089 – 41 86 08-0; Fax: 47 13 18
Generalkonsulat in Hamburg (22309), Gründgensstr. 20, Tel: 040 – 6 31 11 81; Fax: 6 32 50 30
Deutsche Konsulate in Polen
Gdańsk (80-219): aleja zwycięstwa 23, Tel: 0 58/3 40 65 00; Fax: 3 40 65 38
Kraków (31-043): ul. Stolarska 7, Tel: 0 12/4 24 30 00; Fax: 4 24 30 10

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Warszawa (00-467): ul. Jazdów 12b, Tel: 0 22/5 84 19 00; Fax: 6 84 19 79
Botschaften in Polen
Botschaft der BRD, 03- 932 Warszawa/Warschau, ul. Dąbrowiecka 30, Tel.(0-22)617 3011; Fax.(0-
22)6173582
Botschaft von Österreich- 00-540 Warszawa/Warschau, ul. Gagarina 34, Tel.(0-22)4410081
Botschaft der Schweiz, 00-540 Warszawa/Warschau, al.Ujazdowskie27, Tel.(0-22)6280481

Zoll
Seit dem 01. Mai 2004 gibt es keine Zollkontrolle mehr an der deutsch-polnischen Grenze. Für die
Ein- und Ausfuhr von Waren gelten die EU – Bestimmungen. Da Polen bis 2008 deutlich günstigere
Steuersätze bei Tabakwaren haben wird, ist die zollfreie Einfuhr von Zigaretten wie bisher auf 200
Stück pro Person über 18 Jahren beschränkt.
Die Ausfuhr von Kunstwerken, Antiquitäten, Büchern und Gegenständen, die vor dem 9. Mai 1945
hergestellt wurden, ist nur mit Genehmigung des Denkmalkonservators der jeweiligen Wojewodschaft
bzw. der Nationalbibliothek in Warschau möglich.

Die polnische Währung ist der Złoty. Ein Złoty entspricht 100 Groszy. Es gibt Münzen zu 1, 2, 5, 10,
20, 50 Groszy sowie 1, 2 und 5 Złoty, sowie Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 200 Złoty. Die Ein-
und Ausfuhr von polnischen Złoty ist nicht gestattet. Reisende können bei Banken, in Wechselstuben
(Kantor) – mehrere Wechselstuben auf dem Warschauer Hauptbahnhof – sowie in größeren Hotels
und Reisebüros Geld wechseln. Banken haben in der Regel montags bis freitags von 8.00 – 16 Uhr
geöffnet. Dort kann man auch mit Kreditkarten Geld wechseln. Es gibt mittlerweile auch in Masuren in
den größeren Städten Geldautomaten, die ec-Karten akzeptieren und meist auch in deutscher oder
englischer Sprache zu bedienen sind.
Der Złoty ist frei konvertierbar, der Wechselkurs ändert sich. Stand 20. November 2007: 100,– € =
368,– Złoty. Aktuelle Umtauschkurse und einen Währungsrechner finden Sie auch im Internet unter
www.reisebank.de., http://waluty.onet.pl/NN,5,wykres.html . Wir empfehlen den Umtausch von
50,– € bis maximal 100,– € pro Person.


Anreise und Treffpunkt
Da wir erst am Abend gemeinsam nach Warschau fahren, ist die Anreise nach Berlin mit der Bahn am
Anreisetag von allen deutschen Bahnhöfen aus möglich. Hierfür empfehlen wir die preiswerten RIT-
Fahrkarten. Der/die Reiseleiter/in erwartet Sie in Berlin auf dem Bahnhof Berlin-Lichtenberg um 20:30
Uhr vor dem Reisezentrum in der Haupthalle und übergibt Ihnen dort die Reservierung für Ihre
Zugfahrt nach Warschau. Gemeinsam fahren Sie mit dem Nachtzug gegen 21:04 Uhr ab. Ankunft in
Warschau ist gegen 08.10 Uhr am nächsten Morgen.
Unser Bus erwartet Sie in Warschau. Auf der Fahrt nach Masuren (ca. 4 Stunden) frühstücken wir
zunächst außerhalb von Warschau und treffen gegen Mittag in Masuren ein.

Rückfahrt
Ihr Zug trifft am Rückreisetag gegen 08.06 Uhr in Berlin-Lichtenberg ein.

Unterkunft / Unterkünfte
1.) Pensjonat „ Mazurska Zagroda „
Teresa und Stanisław Pawelczyk
Rydzewo 17, 11 – 511 Rydzewo
Tel. 0048/ 87 421 12 53
Die gemütliche, familiäre Pension besticht durch ihre direkte Seelage, von wo es auf der Sonnenterrasse
abends einen herrlichen Blick auf den Niegocin-See und die spektakulären Sonnenuntergänge gibt. Eine
große Gartenlaube verwöhnt selbst bei etwas kühlerer Witterung mit gemütlichen Abenden am Grill und dem

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offenen Kamin.
2.) Pension „Marko“
Muntowo 7, 11-700 Mragowo
Tel. 0048/ 89 – 742 36 31
Der umgebaute Bauernhof Marko liegt am Juksty-See in dem kleinen Dorf Muntowo, 3 km von
Mragowo/Sensburg entfernt. Auf dem großen Seegrundstück gibt es einen Lagerfeuerplatz und einen
Grillplatz. Am Abend lädt ein gemütliches Kaminzimmer in der ausgebauten Scheune zu einem frisch
gezapften Bier und gemütlichen Beisammensein. Bei gutem Wetter genießen Sie die lauen Sommerabende
auf der herrlichen Aussichtsterrasse.

Speisen und Getränke
Bei dieser Reise sind Frühstück, ein Lunchpaket und ein warmes Abendessen (in der Regel ein 3-Gänge-
Menü) im Reisepreis enthalten. Die polnische Küche ist sehr reichhaltig, herzhaft und schmackhaft und es
wird fast täglich Fleisch oder Fisch mit frischem Gemüse und Salat serviert. Sollten Sie fleischlose
Verpflegung wünschen, teilen Sie uns dies bitte mit – falls dies nicht bereits bei der Anmeldung vermerkt
wurde – damit wir Ihren Wunsch rechtzeitig an die KöchInnen weiterleiten können.

Reisecharakter und Anforderungen
Radreisen
Bei allen Radreisen stehen Urlaub und Genuss statt Leistung im Vordergrund. So ganz ohne Anstrengungen
wird es aber nicht immer gehen. Die genauen Angaben entnehmen Sie dem Reiseverlauf.

• Zu den Radtouren – Die Radetappen liegen zwischen 35 und 65 km, im Durchschnitt ca. 55 km; vom
   Schwierigkeitsgrad handelt es sich um eine leichte bis mittelschwere Radtour abseits der großen
   Straßen, auf kleinen Alleen, Wald- und Sandwegen, in teilweise hügeligem Gelände.
• Zu der Kajaktour – die Kajaktour mit geringem Schwierigkeitsgrad umfasst ca. 8 km auf einem Fluss mit
   geringer Fließgeschwindigkeit und mit der Strömung.
• Zu den Schifffahrten – die Schifffahrten werden mit privaten, komfortablen Ausflugsschiffen
  durchgeführt.

Besondere Highlights.
•  Zwei schön gelegene Pensionen mit Seegrundstück
•  Die Masurische Seenplatte mit seiner unberührten Natur und zahlreichen Seen
•  Schifffahrt auf dem Weg der Flößer



Reiseverlauf (14 Tage)
1. Tag:     Abends Treffen in Berlin. Fahrt mit dem Nachtzug nach Warschau.
2. Tag:     Morgens Ankunft in Warschau und Busfahrt nach Rydzewo. Erste kleine Radtour entlang des
            Sees. Radstrecke ca. 20 km
3. Tag:     Wir fahren durch eine sanft geschwungene Hügellandschaft entlang des Niegocin-Sees und
            der Rinnenseen Wojnowo und Buwelno. Unterwegs bleibt sicherlich Zeit für eine Badepause.
            Radstrecke ca. 40 km
4. Tag:     Radtour zu den Ruinen des ehemaligen Schlosses der Familie Lehndorff in Sztynort/Steinort.
            Nach einem Picknick geht es durch eine wunderschöne Hügellandschaft wieder zurück nach
            Giżycko. Hier steigen wir um in ein Schiff und fahren zurück nach Rydzewo.
            Radstrecke ca. 65 km


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5. Tag:      Bei unserer heutigen Tagesetappe entlang an mehreren Seen durchqueren wir eine phantasti-
             sche Naturlandschaft. Radstrecke ca. 60 km
6. Tag:      Wir fahren in östlicher Richtung durch die landschaftlich reizvollen Hügel nach Wydminy zum
             Wydminskie-See und über den Soltmany- zum Kruklin-See. Natur pur!           Radstrecke ca. 65
             km
7. Tag:      Ruhetag
8. Tag:      Quartierwechsel mit dem Schiff auf dem Weg der Flößer über fünf Seen und drei Kanäle bis
             nach Mikołajki/Nikolaiken. Anschließend Radtour nach Muntowo. Ein einmaliges Naturerlebnis!
             Radstrecke ca. 20 km
9. Tag:      Wir fahren entlang der Rinnenseen bei Mrągowo/Sensburg und durch eine pittoreske Natur-
             landschaft. Nach einem Stadtbummel in Mrągowo geht es zurück. Radstrecke ca. 50 km
10. Tag:     Wir radeln entlang der Tałty-Gewässer und durch den Masurischen Landschaftspark.
             Radstrecke ca. 55 km
11. Tag:     Auf der Fahrt zum Mokre-See besuchen wir unterwegs das Ernst-Wiechert-Museum und ma-
             chen eine Führung durch das imposante Wildgehege in Kadzidłowo. Radstrecke ca. 60 km
12. Tag:     Heute fahren wir nach Krutyń, wo wir in Kajaks umsteigen und eine Paddeltour auf dem
             schönsten Fluss Europas, der Krutynia, bis nach Ukta unternehmen.
             Radstrecke ca. 45 km / Kajakstrecke ca. 12 km
13. Tag:     Nach dem Frühstück Bustransfer nach Warschau. Nach einer geführten Besichtigung der wie-
             der aufgebauten Warschauer Altstadt Abschlussessen und anschließend Rückfahrt mit dem
             Nachtzug.
14. Tag:     Am frühen Morgen Ankunft in Berlin.

Der Fahrtverlauf kann sich vor Ort umkehren. Änderungen im Reiseverlauf aufgrund örtlicher
Gegebenheiten sind möglich.


Ausrüstung

Wir empfehlen zur Mitnahme:

Ausrüstung
Trinkflasche und eventuell Trinkflaschenhalter für das Fahrrad (Montage möglich), Vorratsdose für
Lunchpaket, Taschenmesser, Taschenlampe, Fahrradhelm
Kleidung
lange Hose, Shorts, Badebekleidung, leichte Radhandschuhe, Sonnenhut oder –mütze, Turnschuhe, feste
Schuhe zum Wechseln, Sandalen, Regenbekleidung (evtl. Regenschirm z.B. Knirps), leichter Pullover,
warmes Sweatshirt, Jacke .....
Körperpflege
Badetuch, Seife und Shampoo (möglichst biologisch abbaubar), Zahnbürste und Zahncreme,
Kamm/Bürste, Sonnenschutzcreme (starker Lichtschutzfaktor), Hygieneartikel, Rasierzeug, persönliche
Medikamente, Mückenmittel (z.B. “Autan-Family“ oder „Zedan“ aus der Apotheke sind sehr gut, „Azaron“
zur Nachbehandlung), Heftpflaster, Wunddesinfektionsmittel.
Sonstiges
Kamera und Filme, Fernglas, Sonnenbrille, Ersatzbrille für Brillenträger, Brillenband, Schreibzeug,
Adressen, Bücher, Spiele, Instrumente, Reise- und Sprachführer, Schuhpflegemittel, Nähzeug,
Reisewecker.



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Fahrräder
 Produzent                                           vsf fahrradmanufaktur
 Modell                                              T 100 Comfort
 Gangschaltung                                       Shimano-Nexave, 21 Gänge , Kettenschaltung
                                                     Herren Diamant; Damen Trapezform.
 Rahmen
                                                     Material: CrMo
 Reifen                                              Schwalbe Marathon 40 x 622
 Rahmenhöhe Damenräder                               47er, 52er und 57er
 Rahmenhöhe Herrenräder                              47er, 52er, 57er und 61er
 Lenkstange                                          Gebogen
 Sattel                                              Selle Royal Trekking
 Gepäckträger                                        Ja
 Beleuchtung                                         Ja
 Fahrradtasche                                       Ja (eine)
 Ständer                                             Ja
 Kartenhalter                                        Nein
 Tachometer                                          Nein
 Flaschenhalter                                      Nein
                                                     Befestigung für Flaschenhalter vorhanden
 Sonstiges
                                                     Federsattelstütze und Federgabel



Allgemeine Informationen zu Polen
Zeit
Es gilt die mitteleuropäische Zeit und Sommerzeit
Telefonieren
Sie können von allen Telefonzellen aus direkt nach Deutschland telefonieren. Die Vorwahl nach
Deutschland lautet 0049 (nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041) und anschließend die
(deutsche) Vorwahl ohne die 0.
Für öffentliche Telefonzellen sind Telefonkarten mit 25,50 oder 100 Einheiten in Postämtern, bei
Tankstellen sowie in vielen Hotels und Kiosken erhältlich. Die digitalen Funktelefonnetze sind fast
flächendeckend aufgebaut. Mobiltelefone für die D- und E-Netze können mit Dualband-Handys fast
überall in Polen genutzt werden.
Post
Postämter sind in der Regel montags bis freitags von 8:00 bis 20:00 Uhr und am samstags von 8.00
bis 13.00 Uhr geöffnet. Sie verfügen über Kartentelefone und verkaufen Telefonkarten. Eine Postkarte
und ein Standardbrief nach Deutschland kosten 2,40 Złoty. (Stand Mai 2007).
Strom
Die Netzspannung beträgt 230 Volt, die Steckdosen entsprechen der Euro-Norm.
Ärztliche Versorgung
Die ärztliche und zahnärztliche Versorgung in den Städten und Ferienzentren ist gut. Fachärztliche
Hilfe findet man in Privatpraxen, Ambulatorien und Krankenhäusern. Seit Mai 2004 gelten für Polen
die gleichen Regelungen wie für andere EU-Länder. Die eigene Krankenkasse übernimmt dann die
Kosten, die im Krankheitsfall für ärztliche Leistungen in Polen anfallen. Sie benötigen jedoch einen
Auslandskrankenschein. Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit Ihrer Krankenkasse in
Verbindung. Das Angebot an Apotheken ist ebenfalls gut. Spezialarzneimittel müssen jedoch häufig
erst bestellt werden – deshalb empfiehlt es sich, diese mitzunehmen.




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Baden
Die meisten Seen in Masuren haben eine gute Wasserqualität. Wir möchten Sie darauf hinweisen,
dass es in Polen nur sehr wenige Nacktbadestrände gibt. An belebten Stellen sollte man deshalb aus
Rücksicht auf die anderen Besucher Badekleidung tragen.
Weitere Informationen zu Polen
Sie suchen noch weitere Informationen über Polen? Besuchen Sie die Homepage des Polnischen
Fremdenverkehrsamtes www.polen-info.de. Aktuelle Informationen zum Wetter in Masuren finden Sie unter
www.wetter.net

Reiseleiter
Kompetenz und Reiselust zeichnet unsere Reiseleiter aus. Darauf können Sie sich beruhigt verlassen.
Unsere verantwortungsvollen und reiseerfahrenen Mitarbeiter bzw. Partner vor Ort sind während Ihres
Urlaubs in sämtlichen Reise-Belangen für Sie da. Egal ob Ihr Fahrrad schwächelt, Sie der
Wanderschuh drückt oder Ihnen noch ein Restauranttipp für den Abend fehlt – Ihre Reiseleiter haben
immer ein offenes Ohr für Ihre Wünsche und Anregungen. In die Rolle eines Animateurs schlüpfen sie
gleichwohl nicht. Wir erwarten von unseren Reiseleitern zwar ein gutes Grundwissen zur jeweiligen
Reise, es kann aber in puncto Landeskunde, Flora und Fauna nicht so detailliert sein, dass es
Reiseliteratur und Fachbücher ersetzt.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die aus den normalen Unterschieden der Leistungsfähigkeit innerhalb
einer Reisegruppe resultierenden Ansprüche an den Reiseleiter zu Problemen führen können. Der
Reiseleiter wird das Aktiv-Angebot       auf die durchschnittliche Leistungsfähigkeit der Gruppe
abstimmen und darüber hinaus vom Wetter sowie von den Wünschen der Mitreisenden abhängig
machen. Möchten (oder können) Sie an den Angeboten einmal nicht teilnehmen, ist Ihnen unsere
Reiseleitung bei der Suche nach Alternativen selbstverständlich gerne behilflich. Auf die
Reiseerfahrung Ihrer Reiseleiter können Sie zählen!
Ihre Meinung
Sollten Sie auf Ihrer Reise mit irgend etwas nicht zufrieden sein, so geben Sie dieses Wissen bitte an
uns weiter. Sprechen Sie unsere Repräsentanten offen, direkt und vor allem rasch an. Nur so geben
Sie uns die Chance, so schnell es geht für Abhilfe zu sorgen. Sie werden sehen, wie schnell sich die
meisten Situationen lösen lassen.
Für die weitere Optimierung unserer Reiseangebote sind Ihre konstruktiven Anregungen von
unschätzbarem Wert. Sagen Sie uns Ihre Meinung. Verlief Ihr Urlaub zu Ihrer vollsten Zufriedenheit? -
so etwas hören wir natürlich immer wieder gern. Aber auch Ihre konkreten Anmerkungen und
Verbesserungsvorschläge sind uns höchst willkommen.
Nutzen Sie hierfür bitte den erhaltenen Fragebogen (Bestandteil der Reiseunterlagen).
Selbstverständlich können Sie den Fragebogen auch über unsere Website ausfüllen.
Versicherungen
Selbst die beste Vorbereitung kann kleine Missgeschicke nicht hundertprozentig ausschließen. Sie sollten sich
deshalb bei Ihrer Krankenkasse über den Versicherungsschutz erkundigen und einen Auslandskrankenschein
anfordern. Eventuell geltende Sonderbestimmungen entnehmen Sie bitte den allgemeinen Informationen zur
Region. Sie können sich aber auch mit dem Formular der Europäischen Versicherung, das der
Anmeldebestätigung/Rechnung beilag, gegen zusätzliche Risiken absichern.
Für Ihr Gepäck (insbesondere auch Fahrräder) empfehlen wir den Abschluss einer Reisegepäckversicherung.
Der Abschluss erfolgt ebenfalls mit dem o. g. Versicherungsformular, das bei jeder Bank, Post oder Sparkasse
eingereicht werden kann (Überweisung/Einzahlung bitte direkt an die Versicherung, nicht an Natours). Oftmals
ist der Abschluss eines Versicherungspakets (inkl. Reiserücktritt-, Gepäck- und Krankenversicherung)
kostengünstiger als der Abschluss einzelner Komponenten.
Ihr Geld ist sicher. Für den Fall der Zahlungsunfähigkeit oder des Konkurses haben wir die vorgeschriebene
Versicherung abgeschlossen, so dass Ihnen bei Reiseausfall der gezahlte Reisepreis zurückgezahlt oder
notwendige Aufwendungen für eine vertraglich vereinbarte Rückreise erstattet werden. Der entsprechende
Sicherungsschein lag ebenfalls der Anmeldebestätigung/Rechnung bei.




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PrämienPlusPunkte
Mit jeder Reisebuchung sammeln Sie deshalb bei uns PrämienPlusPunkte. Je Euro des Reisepreises (=
Grundpreis) schreiben wir Ihnen einen PrämienPlusPunkt auf einer Bonuskarte gut, die Sie gegen attraktive
Ausrüstungsartikel eintauschen können. Auf unserer Internetseite werden Sie beim Anklicken von
„PrämienPlusPunkte“ über einen Link auf einen Ausrüstungs-Shop geleitet. Dort können Sie sich die Prämien
aussuchen, die vom Preis (in Cent) dem Wert Ihrer PrämienPlusPunkte entsprechen.
Beispiel: Sie haben in diesem Jahr zwei Reisen im Wert von jeweils 1000 € gebucht. Nach Ablauf dieser Reisen
suchen Sie sich im Shop einen Artikel im Wert von maximal 2000 Cent (= maximal 20 €uro ) aus, notieren die
Artikelnummer sowie Größe und Farbe Ihrer Wunschprämie und schicken uns die gesammelten Bonuskärtchen
zusammen mit Ihren Wünschen zu. Wir veranlassen dann, dass Ihnen die ausgewählten Prämien
schnellstmöglich zugeschickt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass mindestens 2000 PPPs eingereicht
werden und die Reisen bereits beendet sind.
Buchen Bekannte und Freunde (gilt nicht für Familienmitglieder) aufgrund Ihrer Empfehlung, kommen Sie in den
Genuss weiterer 500 PrämienPlusPunkte. Dies gilt allerdings nur, wenn die Namen noch nicht in unserer
Datenbank stehen (bitte vorher erfragen und auf der Anmeldung vermerken!).
Buchen Sie Ihren Urlaub bis zu 3 Monate vor Reisebeginn, erhalten Sie zusätzlich 1.000, bis zu 2 Monate
vor Reisebeginn 500 PrämienPlusPunkte.

Fotowettbewerb
Sie haben Fotos gemacht? Sicher sind reizvolle Motive dabei, die Chancen haben, einen attraktiven Preis zu
gewinnen: Der 1. Preis hat einen Wert von 200 €, der 2. Preis einen Wert von 150 €, der 3. Preis 100 €. Bis
zum entsprechenden Betrag können Sie sich Ihr          „Geschenk“    direkt auf unserer Homepage unter
PrämienPlusPunkte selbst aussuchen. Auf Wunsch stellen wir Ihnen aber auch gerne einen Reisegutschein in
gewonnener Höhe aus.
Das beste aller eingesandten Urlaubsmotive übernehmen wir in unseren Katalog. Außerdem präsentieren wir
die prämierten Fotos auf unserer Homepage. Alle Fotos, die Orte, Momente, Menschen auf unseren Reisen
zeigen, haben eine Chance – egal ob Papierbilder, Dias oder digitale Formate mit mindestens 1280 x 1024 Pixel
(mittlere Qualitätsstufe). Am jährlichen Fotowettbewerb nehmen sämtliche bis zum 31. August des Jahres
eingesandten Fotos teil!
Bei allen Einsendungen behalten wir uns das Recht vor, die Fotos in unser Archiv aufzunehmen und zu
veröffentlichen. Nicht verwendete Fotos können wir aus organisatorischen Gründen nicht zurückschicken.

Infotelegramm
B.-Nr.    Termine                              Preise p. P.
239700   So.   14.06.09   –   Sa.   27.06.09    1.090   €
239701   So.   28.06.09   –   Sa.   11.07.09    1.090   €
239702   So.   12.07.09   –   Sa.   25.07.09    1.090   €
239703   So.   26.07.09   –   Sa.   08.08.09    1.090   €
239704   So.   09.08.09   –   Sa.   22.08.09    1.090   €
239705   So.   23.08.09   –   Sa.   05.09.09    1.090   €


Leistungen pro Person im Preis enthalten: Bahnfahrt im Liegewagen ab/bis Berlin, Busfahrt nach/von Masuren, Übernach-
tungen in Pensionen im DZ mit Dusche/WC, Vollpension (Frühstück, Lunchpaket, warmes Abendessen) auf Wunsch vegeta-
risch, Vsf-fahrradmanufaktur-Tourenrad mit Federgabel und gefederter Sattelstütze, 1 Ortlieb-Packtasche, Kartenmaterial, 2
Schiffspassagen , Kanutour im 2er-Kajak, alle Besichtigungskosten lt. Programm, deutschsprachige, einheimische Reiselei-
tung ab/bis Berlin
Extras: An-/Abreise Berlin (preiswerte RIT-Fahrkarten s. S. 86); EZ + 155 €
Gruppengröße: mind. 10, max. 20; Veranstalter: Natours-Partner


 Wir hoffen, Sie umfassend informiert zu haben. Sollten Sie weitergehende Fragen haben, rufen Sie
                                           uns gerne an oder schicken uns eine Email.
                                                        Wir freuen uns auf Sie !




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