Monitore und Grafikkarten
Document Sample


HTBLuVA Wiener Neustadt
Abteilung EDVO
Babenbergerring 5a
2700 Wiener Neustadt
SEP-Referat
Monitore und Grafikkarten
Veronika Czerny / 5 AD Version 1.3 / Februar 1999
Veronika Czerny / 5 AD Monitore und Grafikkarten Februar 1999
Inhaltsverzeichnis
1 MONITORE 2
1.1 Karthodenstrahlröhren 2
1.1.1 Funktionsweise 0
1.1.1.1 Lochmaskenröhre 3
1.1.1.2 Streifenmaskenröhre 3
1.1.1.3 CromaClear Bildröhre 4
1.1.2 Kriterien 4
1.1.2.1 Schirmdiagonale (Zoll ″) 4
1.1.2.2 Maximale Auflösung (Pixelanzahl) 4
1.1.2.3 Bildwiederholfrequenz (Hertz Hz) 4
1.1.2.4 Zeilenfrequenz(Kilo Hertz kHz) 4
1.1.2.5 Videobandbreite (Mega Hertz MHz) 4
1.1.2.6 Gewicht (Kilogramm kg) 4
1.1.2.7 Weitere Kriterien sind: 5
1.2 Liquid Crystal Displays – LCD Bildschirme 6
1.2.1 Funktionsweise 6
1.2.1.1 Passive Matrix LC-Displays 6
1.2.1.2 Aktiv Matrix oder Thin Film Transistor LC-Display 7
1.2.2 Kriterien 7
1.2.2.1 Aktiv oder Passiv LC- Display 7
1.2.2.2 Schirmdiagonale (Zoll ″) 7
1.2.2.3 Blickwinkel (Grad °) 7
1.2.2.4 Maximale Auflösung (Pixelanzahl) 7
1.2.2.5 Anzahl Farben 7
1.2.2.6 Gewicht (Kilogramm kg) 8
1.2.2.7 Weitere Kriterien sind: 8
2 GRAFIKKARTEN 9
2.1 Zusammenspiel Grafikkarte und Monitor 9
2.1.1 Kriterien 9
2.1.1.1 Auflösung 9
2.1.1.2 Farbtiefe 9
2.1.1.3 Bildwiederholfrequenz 9
2.1.1.4 Zeilenfrequenz 10
2.1.1.5 Anschlußart 10
3 DIE BESTEN DER BESTEN 11
3.1 LCD’s im Test 11
3.2 Karthodenstrahlröhren im Test 11
4 LISTE DER KONTAKTIERTEN FIRMEN 12
5 LITERATURVERZEICHNIS 12
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1 Monitore
1.1 Karthodenstrahlröhren
1.1.1 Funktionsweise
Der wichtigste Baustein eines Monitors ist die Bildröhre. Im Hals der Bildröhre befinden
sich 3 Elektronenkanonen, die jeweils einen Elektronenstrahl erzeugen. Jeder
Elektronenstrahl strahlt genau eine Farbe an, nämlich rot, grün oder blau (RGB). Alle
anderen Farben werden durch additive Farbmischung gebildet.
Die Elektronenstrahlen treffen auf die Leuchtschicht, auf der sich bestimmte Leuchtstoffe,
die Phosphore, in den Farben rot, grün und blau (RGB) befinden. Damit jeder
Elektronenstrahl nur die Phosphorinseln seiner Farbe trifft, schattet eine Maske aus
Metall vor der Leuchtschicht die falschen Farbpunkte bzw. -streifen aus. Deswegen
werden solche Bildröhren auch Schattenmaskenröhren genannt.
Die Elektronenstrahlen sind so angeordnet, daß sie sich in einer Ebene vor der
Schattenmaske schneiden. Dies nennt man Konvergenz (zusammenlaufen in einem
Punkt). Diese muß durch die Konvergenzspulen, die rechts und links von dem
Bildröhrenhals angeordnet sind, eingestellt werden. Dabei müssen 2 verschiedene
Einstellungen gemacht werden:
Einstellung der Konvergenz bei nicht abgelenkten Strahlen, d.h. in der Bildmitte (statische
Konvergenz)
Konvergenz bei abgelenkten Strahlen (dynamische Konvergenz)
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Allerdings gestaltet sich die Einstellung der dynamischen Konvergenz als sehr schwierig,
da der Bildschirm und die Schattenmaske eine flachere Krümmung haben als der
Ablenkkreis der Elektronenstrahlen.
Weiterhin spielt die Farbreinheit eine große Rolle. Farbreinheit liegt dann vor, wenn jeder
Elektronenstrahl seinen zugeordneten Farbpunkt genau in der Mitte trifft. Ist dies nicht
der Fall, dann macht sich das in sogenannte Farbreinheitsfehlern bemerkbar. In einer
weiße Fläche würde man dann Farbflecken von anderen Farben sehen.
Farbreinheitsfehler können durch Magnetisierung oder durch thermische Ausdehnung der
Schattenmaske hervorgerufen werden. Auch äußere Magnetfelder, wie sie z.B.
Lautsprecher erzeugen, können Farbreinheitsfehler hervorrufen. Allerdings besitzt jeder
Monitor einen Entmagnetisierungsschalter, der beim Einschalten eventuellen
Restmagnetismus beseitigt. Dazu wird ein rasch abklingender 50 Hz- Wechselstrom
durch Entmagnetisierungsspulen, die sich am Hals der Bildröhre befinden, geschickt.
Außerdem werden die Schattenmasken aus Material gebaut, die sehr unempfindlich
gegen hohe Temperaturen sind. Treten dennoch Farbreinheitsfehler auf, können diese
durch drehbare Magnetringe (=Reinheitsmagnete), die sich am Röhrenhals befinden,
korrigiert werden.
1.1.1.1 Lochmaskenröhre
Bei der Lochmaske besteht die Leuchtschicht sowie die Schattenmaske aus Löchern, die
so angeordnet sind, daß sich hinter jedem Loch ein Dreieck aus einem Farbtripel
befindet. Deswegen werden die Lochmaskenröhren auch Deltaröhren genannt. Ebenso
sind die Elektronenkanonen nicht in einer Ebene angeordnet, sondern in dreieckiger
Form. Somit wird also gewährleistet, daß jeder Elektronenstrahl nur den Punkt seiner
Farbe trifft.
Der Vorteil der Lochmaske ist, daß es durch die dichte Anordnung der Farbtripel ein
insgesamt weicheres Bild erzeugt. z.B. fällt bei diagonalen Linien der unerwünschte
Treppchen-Effekt fast weg. Allerdings ist der Kontrast nicht so gut, da zwischen den
einzelnen Punkten immer etwas Freiraum bleibt. Außerdem ist die Abschattung der
Lochmaske sehr groß, denn nur ungefähr 17% der Elektronenstrahlen erreichen auch
wirklich ihr Ziel. Somit muß eine große Energie aufgewendet werden, um ein möglichst
helles Bild zu bekommen.
1.1.1.2 Streifenmaskenröhre
Bei den Streifenmaskenröhren besteht die Leuchtschicht aus durchgängig von oben nach
unten verlaufenden Streifen, vor der sich eine Maske aus senkrecht gespannten Drähten
befindet, die für die korrekte Abschattung sorgen.
Die Streifenmaskenröhre hat den Vorteil, daß der Elektronenstrahl weniger abgeschattet
wird. Dies führt zu einer höheren Farbreinheit und Helligkeit. Allerdings werden bei der
Streifenmaskenröhre sogenannte waagerechte Stabilisierungsdrähte benötigt, die
verhindern, daß bei Erschütterungen die vertikalen Drähte anfangen zu schwingen. Diese
hinterlassen auf einen hellen Hintergrund einen dünnen, schwarzen und gut sichtbaren
Streifen. Bei einem 15 Zoll Monitor existiert nur 1 schwarzer Streifen. Ein 17 Zoll Monitor
besitzt schon 2 schwarze Streifen. Außerdem erhält man wieder den Treppchen-Effekt
bei schrägen Linien.
Die Streifenmaskenröhre wird von 2 Firmen eingesetzt. Sony nennt seine Entwicklung
Trinitron. Diese Bildröhren besitzen nur eine Elektronenkanone, die alle 3
Elektronenstrahlen erzeugt. Mitsubishi dagegen setzt für ihr System Diamondtron das
übliche Dreistrahl-System ein.
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1.1.1.3 CromaClear Bildröhre
Wie schon erwähnt, wurde die CromaClear Röhre von NEC entwickelt. Dabei gelang es
zum erstenmal, die vom Fernseher bekannten Schlitzmasken auch in der für
Computermonitore notwendigen Feinheit zu fertigen. Die Leuchtschicht ist genauso
aufgebaut wie bei der Streifenmaskenröhre. Allerdings besteht die Schattenmaskenröhre
nun aus ovalen Löchern (=Schlitze). Auch die Anordnung der Elektronenkanonen hat sich
in Vergleich zu den Lochmaskenröhren geändert. Diese sind nun in einer Ebene
angeordnet (In-Line). Dies hat den Vorteil, daß die Einstellung zur Farbreinheit nicht mehr
so viele Schritte umfaßt. Die Elektronenkanonen müssen nämlich nur noch horizontal
eingestellt werden, damit diese sich in einer Ebene vor der Schlitzmaske schneiden. Da
die Elektronenkanonen schon in einer Ebene liegen und die Schattenmaske aus
vertikalen Schlitzen besteht, ist es nicht mehr nötig die vertikale Ebene einzustellen.
Die Schlitzmaske vereinigt so die Vorteile der Loch- und Streifenmasken. Sie liefert eine
erhöhte Lichtausbeute, da der Anteil an Leuchtfläche größer ist als bei der
Lochmaskenröhre. Weiterhin hat man festgestellt, daß die CromaClear Röhre Bilder mit
gutem Farbkontrast und einer sehr guten Schärfe bildet. Und sie ist im Gegensatz zur
Streifenmaskenröhre unempfindlich gegen Erschütterungen.
1.1.2 Kriterien
1.1.2.1 Schirmdiagonale (Zoll ″)
Gibt die Größe der Bildröhre an.
Spanne der gängigsten: 14″-21″
Standardbenutzer: 15″
1.1.2.2 Maximale Auflösung (Pixelanzahl)
Gibt die Pixelanzahl Spalten mal Zeilen an.
Spanne der gängigsten: 640x480 (VGA) – 1600x1280 (VESA)
Standardbenutzer: 1024x768 (XGA)
1.1.2.3 Bildwiederholfrequenz (Hertz Hz)
Gibt an, wie oft der Monitor das Bild in der Sekunde aktualisiert.
Spanne der gängigsten: 50 - 150
Standardbenutzer: 75 Hz (mind. 72Hz sonst flimmern!)
1.1.2.4 Zeilenfrequenz(Kilo Hertz kHz)
Gibt die Zeit, die für den Aufbau einer Bildschirmzeile benötigt wird an.
(= Zeilenanzahl x Bildwiederholfrequenz)
Spanne der gängigsten: 24 - 107
Standardbenutzer: 45-60
1.1.2.5 Videobandbreite (Mega Hertz MHz)
Gibt an, wie schnell der Monitor die einzelnen Bildpunkte aufbaut.
(= Zeilenfrequenz x Bildpunkte pro Zeile x 10% Austastlücke (nicht sichtbarer Bereich))
Spanne der gängigsten: 30 - 200
Standardbenutzer: 60 – 130
1.1.2.6 Gewicht (Kilogramm kg)
Gibt das Gewicht des Monitors an.
Spanne der gängigsten: 10 – 30 kg
Standardbenutzer: ca. 20 kg
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1.1.2.7 Weitere Kriterien sind:
Maße (HxBxT)
Stromverbrauch (normal / Powersave)
Strahlungsnormen (MPRII / TCO)
Besonderheiten (OnScreen – Menü / P&P / Garantie...)
Ein Kriterium für Schattenmaskenröhren ist der Punktabstand, auch Dot Pitch genannt.
Dieser Wert gibt den Abstand zwischen zwei gleichfarbigen Punkten auf der
Leuchtschicht an. Dabei wird je nach Bauart anders gemessen:
Lochmaskenröhre:
Bei der Lochmaskenröhre wird er diagonal gemessen.
Streifenmaskenröhre:
Bei den Streifenmaskenröhren wird der Punktabstand horizontal angegeben.
Heutzutage ist ein Dot Pitch von 0,27 mm üblich. Aber je kleiner dieser Wert ist ein desto
besseres Bild kann dargestellt werden. Allerdings gilt, daß ein 21 Zoll Monitor ein
größeren Dot Pitch haben kann als ein 15 Zoll Monitor, um ein Bild mit derselben Schärfe
darzustellen.
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1.2 Liquid Crystal Displays – LCD Bildschirme
1.2.1 Funktionsweise
LC- Displays bestehen aus zwei Teilen: der Hintergrundbeleuchtung und der
Flüssigkristallschicht („liquid crystal“); die Schicht läßt das Licht der Beleuchtung entweder
passieren oder nicht.
Der Trick mit der Lichtregelung:
Licht, das durch Flüssigkristalle geleitet wird, verändert je nach Ausrichtung der Moleküle seine
Polarisation (Schwingungsebene der Wellen).
Nun kommt der Kniff: Zunächst leitet man das Licht der Hintergrundbeleuchtung durch einen
Polarisationsfilter, so daß nur Licht einer bestimmten Schwingungsrichtung zu den Kristallen
durchkommt. Diese sind in einem Zustand, bei dem die Moleküle eine 90-Grad-Schraube
formen. Das Licht wird beim Passieren um diese 90 Grad in seiner Polarisation gedreht. Es
verläßt das Display durch einen um 90 Grad gedrehten Polarisationsfilter.
Wird nun Spannung an die Flüssigkristalle angelegt, verändern diese ihre Ausrichtung und
dadurch den Drehwinkel des durchscheinenden Lichtes. Durch die veränderte Drehung stimmt
die Polarisationsebene nicht mehr mit dem zweiten Filter überein, das Licht kann das Display
nicht mehr verlassen, das Display wird dunkel. Dieser Vorgang ist für jedes Pixel getrennt
steuerbar. Über dem Ganzen liegen zudem noch Farbfilter in Rot, Grün und Blau, um mit
einzelnen Punkten Farben darstellen zu können.
Die Probleme der LC- Displays:
Das alles funktioniert auf die gedachte Art aber nur mit Licht, das das Display lotrecht passiert.
Schräg durchlaufendes Licht legt mehr Weg zurück und wird anders gedreht, kommt also
schwächer oder stärker wieder heraus. So erklärt sich die schlechte Bildqualität beim
Betrachten von der Seite.
Weiteres Problem siehe „Zusammenspiel Grafikkarte und Monitor“
Andere Darstellungsprobleme:
Der zweite Nachteil offenbart sich beim Umgang mit Auflösungen, die nicht den Auflösungen
des Displays entsprechen. Der Textmodus hat 720 x 400 Pixel, das Display aber 1024 x 768.
Ein digitales Display hat zwei Möglichkeiten:
Entweder stellt es die geringere Auflösung verkleinert dar (mit schwarzem Rand), oder es muß
entscheiden, welche Bildpunkte wohin genähert werden. Mit einem guten Anti-Aliasing-
Algorithmus ist das kein Problem. Leider geben sich nur wenige Hersteller richtig Mühe.
1.2.1.1 Passive Matrix LC-Displays
Zur Ansteuerung der Flüssigkristallschicht wird eine Matrix verwendet, welche aus horizontalen
und vertikalen (durchsichtigen) Leiterbahnen besteht. Die Zellen an den Kreuzungspunkten der
horizontalen und vertikalen Leiterbahnen können nun eindeutig angesprochen werden.
Bei der Menge von zu ansteuernden Bildpunkten, bleibt jedem einzelnen Bildpunkt nur sehr
wenig Zeit, sich bei Anlegen des elektrischen Feldes umzuorientieren, so daß das Licht keine
Doppelbrechung erfährt. Um eine große Schnelligkeit zu erhalten, bedient man sich einer
trägen Flüssigkristallschicht, bei der die Reorganisation relativ langsam vonstatten geht. Dies
bedeutet, ein zeitlich kurzes elektrisches Feld zwingt die Moleküle verhältnismäßig schnell sich
entlang der Fellinien auszurichten. In ihrer Ausgangslage, d.h. ohne ein elektrisches Feld,
bewegen sie sich aber nur sehr langsam.
Die Verwendung einer solchen nematischen Flüssigkeit hat den Vorteil, daß Bildpunkte zwar
schnell angezeigt werden können, aber häufig Punkte noch zu sehen sind, die in Wirklichkeit
schon längst wieder verschwunden sein sollten. Dies kann man bei einem scrollenden Text
erkennen, der sich verschmiert und ruckartig bewegt. Aber auch, wenn die Umsteuerung der
Moleküle relativ schnell ist, so ist sie, für einen schnell bewegten Mauszeiger, zu langsam und
der Zeiger ist erst gar nicht zu sehen. Ebenfalls zeigt sich ein weiterer unangenehmer Effekt; es
findet ein sogenanntes Übersprechen statt, das bedeutet, daß nicht nur an den
Kreuzungspunkten elektrische Felder ausbilden, sondern auch entlang der Leiterbahnen. Diese
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ungewollten elektrischen Felder zeigen sich als horizontale und vertikale Linien, je nach
Qualität, mehr oder weniger stark ausgeprägt, auf dem Displays.
1.2.1.2 Aktiv Matrix oder Thin Film Transistor LC-Display
Wie schon erwähnt, entstehen bei Passiv Matrix LCDs horizontale und vertikale Linien, die
durch elektrische Felder entlang der Leiterbahnen hervor gerufen werden. Eine Lösung bieten
hier die Aktiv Matrix LC-Displays (AM-LCDs), wobei Aktiv nicht bedeutet, daß das Flüssigkristall
selbst Licht erzeugt, sondern es drückt aus, daß sich an den Kreuzungspunkten der Matrix, also
bei der Flüssigkristallzelle, ein aktiver Baustein befindet - ein Transistor.
Deshalb werden mit dieser Technik arbeitende Display auch Thin Film Transistor bzw. TFT-
Displays (Mit einem dünnen Film von Transistoren arbeitende Displays) genannt. Diese
sogenannten Transistoren steuern die Entladung eines Kondensators, welcher zu
Umorientierung der Flüssigkristallmoleküle nötig ist. Da sich der Kondensator nur relativ
langsam entlädt, braucht man nicht mehr auf eine träge Flüssigkristallschicht zurückzugreifen
und kann dagegen eine schnellere verwenden. Somit wird das Display folglich auch schneller
und das Phänomen der abtauchenden Mäusezeiger tritt so gut wie nicht mehr auf, im weiteren
zeigen sich verschmierte oder ruckelnde Texte ebenfalls nicht mehr.
Gleichzeitig wurde durch diese Bauart ein weiterer negativer Effekt ausgelöscht; verloren die
Passiv Matrix LCDs noch ihren Kontrast und Schärfe durch induktive Beeinflussung, verursacht
durch andere elektrische Geräte, Überspannungsleitungen oder auch besonders durch
angesteuerte Nachbarregionen innerhalb der Matrix; sind die TFT-Displays dagegen (fast)
immun. Der Grund dafür ist, das die Matrix mit einem sehr schwachen Steuerstrom auskommt,
somit ist eine Beeinflussung einer Nachbarregionen nicht mehr gegeben.
1.2.2 Kriterien
1.2.2.1 Aktiv oder Passiv LC- Display
Diese Entscheidung wird einem größtenteils von den Anbietern abgenommen, die
vermehrt auf TFT – Displays umsteigen.
1.2.2.2 Schirmdiagonale (Zoll ″)
Gibt die Größe der Bildröhre an. Auch als sichtbare Diagonale bezeichnet (cm)
Spanne der gängigsten: 13″ - 19″ (30 – 50 cm)
Standardbenutzer: 14/15″
1.2.2.3 Blickwinkel (Grad °)
Gibt den Blickwinkel horizontal/vertikal und unten/oben an.
Spanne der gängigsten (h/v): ± 45° - ± 100°
Spanne der gängigsten (u/o): ± 20° - ± 80°
Standardbenutzer (h/v): ± 60°
Standardbenutzer (u/o): ± 50°
1.2.2.4 Maximale Auflösung (Pixelanzahl)
Gibt die Pixelanzahl Spalten mal Zeilen an.
Spanne der gängigsten: 800x600 – 1280x1024
Standardbenutzer: 1024x768
1.2.2.5 Anzahl Farben
Gibt die Anzahl der Farben an.
Standardbenutzer: (fast alle) 16,7 Mio.
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1.2.2.6 Gewicht (Kilogramm kg)
Gibt das Gewicht des Monitors (meist inklusive des Netzteils) an.
Spanne der gängigsten: 4 –10 kg
Standardbenutzer: ca. 5 – 6 kg
1.2.2.7 Weitere Kriterien sind:
Maße (HxBxT)
Stromverbrauch (normal / Powersave)
Besonderheiten (OnScreen – Menü / Lautsprecher / Garantie...)
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2 Grafikkarten
2.1 Zusammenspiel Grafikkarte und Monitor
Für den Bildaufbau wird im CRT- Monitor ein Elektronenstrahl erzeugt, der mit einer Frequenz
horizontal und vertikal über die Bildfläche abgelenkt wird. Für die Synchronisation der
Frequenzen sendet die Grafikkarte entsprechende Impulse an den Monitor. Da die meisten
Grafikkarten jedoch nur bestimmte Vertikal- und Horizontalfrequenzen unterstützen, kann nicht
jede Grafikkarte mit jedem Monitor kombiniert werden. Die heute angebotenen Bildschirme sind
sogenannte Multifrequenz- Monitore, bei denen die Zeilenfrequenz nicht fest vorgegeben ist,
sondern sich in gewissen Grenzen nach dem jeweiligen Eingangssignal richtet. Daher ist man
beim Einsatz eines solchen Monitors in der Auswahl einer Grafikkarte weniger eingeschränkt
als bei Festfrequenzmonitoren. Die Entscheidung für eine bestimmte Grafikkarte sollte immer im
Zusammenhang mit der für einen Monitor getroffen werden. Hierbei sind Kriterien wie
Auflösung, Bildwiederhol- und Zeilenfrequenz zu beachten.
Völlig andere Probleme lauern bei LC- Displays in der Ansteuerung. Grafikkarten erzeugen aus
dem digitalen Bildspeicher analoge Signale, die zum Display geschickt werden. Zur Darstellung
werden diese dort wieder digitalisiert – ein überflüssiger Schritt. Damit die Rückdigitalisierung
nur wenig Qualität kostet, muß die Elektronik genau auf Takt und Phasenlage eingestellt
werden. Manche Hersteller erleitern dem Anwender dieses durch eine Einstellautomatik. Ist die
Anpassung nicht fein genug, produziert das Display Bildflimmern.
2.1.1 Kriterien
2.1.1.1 Auflösung
Dieser Wert, der in x mal y Pixel (Bildpunkten) angegeben wird, besagt, wie viele Bildpunkte in
einer Bildschirmzeile und wie viele Zeilen auf dem Schirm dargestellt werden können.
Von der Höhe dieser Auflösung hängt es ab, wie detailliert ein Bild auf dem Monitor dargestellt
wird. Eine niedrige Bildschirmauflösung bringt größere Bildpunkte mit sich. Die Bilder sehen
dann wie eine Sammlung von kleinen Vierecken aus.
2.1.1.2 Farbtiefe
Dieser Wert gibt an, wie viele Farben in einem Bild gleichzeitig verwendet werden können. So
kann man mit einer Grafikkarte, die nur 16 Farben abbilden kann, kaum ein Bild realitätsgetreu
abbilden, da nicht genügend Farben zur Verfügung stehen. Kann eine Karte mehr oder weniger
alle Naturfarben abbilden, spricht man von einer TrueColor- Karte(Echtfarbengrafikkarte).
Technisch gesehen hängt die Anzahl der gleichzeitig einsetzbaren Farben davon ab, wie viele
Bits die Grafikkarte zum Speichern eines Bildpunktes zur Verfügung stellt. Steht nur ein Bit zur
Speicherung zur Verfügung, läßt sich nur schwarzweiß darstellen, mit 8 Bits 256 Farben etc.
Die Bezeichnung HiColor sagt aus, daß eine Grafikkarte bis zu 32.768 Farben darstellen kann.
Von TrueColor redet man meist, wenn eine Grafikkarte 24 Bits pro Bildpunkt speichern kann.
Damit lassen sich theoretisch 16,7 Millionen Farben darstellen.
Bei einer Grafikkarte ist die Farbtiefe wichtiger als die Auflösung. Das Bild lebt mehr von seinen
Farben als von der Auflösung.
2.1.1.3 Bildwiederholfrequenz
Im Zusammenspiel mit dem Monitor ist die Bildwiederholfrequenz wichtig. Je höher diese
Frequenz liegt, desto flimmerfreier und ruhiger wird das Bild. Eine hohe Bildwiederholfrequenz
ist somit ein wichtiger Faktor dafür, wie lange man ermüdungsfrei am PC arbeiten kann und wie
sehr die Augen belastet und (auf längere Zeit gesehen) geschädigt werden. Grob gesagt, sollte
man sich nie auf eine Bildwiederholfrequenz unter 70 Hz einlassen, denn ab diesem Wert
werden die Augen geschont.
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2.1.1.4 Zeilenfrequenz
Dieser Wert steht für die Zeit, die für den Aufbau einer Bildschirmzeile benötigt wird. Sie
errechnet sich aus der Bildwiederholfrequenz und der Zeilenzahl des dargestellten Videomodus
und wird in kHz angegeben. Sie ist also abhängig von der Auflösung und der
Bildwiederholfrequenz eines Monitors.
2.1.1.5 Anschlußart
Um den Monitor mit der Grafikkarte zu verbinden, werden bei qualitativ hochwertigen Monitoren
vermehrt BNC- Kabel eingesetzt. Dies sind Hochfrequenzkabel mit separaten, abgeschirmten
Leitungen für die Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) Da hierbei Signalüberlagerungen
verhindert werden ist eine bessere Bildqualität möglich.
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3 Die Besten der Besten
3.1 LCD’s im Test
# Hersteller/Produkt Bilddiagonale Preis
1 Iiyama Prolite 36 14,1″ / 35 cm 20.000,- ATS (2800 DM)
2 Acer View F31 13,3″ / 33,8 cm 13.000,- ATS (1750 DM)
3 Mitsubishi LXA 520W 15″ / 38 cm 24.000,- ATS (3450 DM)
4 Elsa Ecomo 117 LCD 15″ / 38,1 cm 27.000,- ATS (3790 DM)
5 ViewSonic VPA 150 15″ / 38,1 cm 21.000,- ATS (2950 DM)
3.2 Karthodenstrahlröhren im Test
15 Zoll Monitore:
# Hersteller/Produkt Preis
1 Eizo F35 5.500,- ATS (780 DM)
2 Acer View F31 4.200,- ATS (600 DM)
3 Mitsubishi LXA 520W 2.400,- ATS (330 DM)
17 Zoll Monitore:
# Hersteller/Produkt Preis
1 View Sonic PT775 8.000,- ATS (1100 DM)
2 Eizo T57S 9.000,- ATS (1290 DM)
3 Eizo FlexScan F56 11.000,- ATS (1600 DM)
19 Zoll Monitore:
# Hersteller/Produkt Preis
1 Sony Multiscan 400PS 13.000,- ATS (1800 DM)
2 Eizo Flexscan T68 14.000,- ATS (1980 DM)
3 Nokia Multigraph 446Xpro 12.000,- ATS (1750 DM)
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4 Liste der kontaktierten Firmen
IBM
Manfred Litzlbauer
IBM PSG Marketing - Contry Web Editor
Telefon +43 (0)1 1706 - 6958
Telefax +43 (0)1 1706 - 3102
manfred_litzlbauer@at.ibm.com
www.pc.ibm.com/at
Acer
Regina Bock
Kornkamp 4
22926 Ahrensburg/Hamburg
Telefon 0 41 02/488-0
Telefax 0 41 02/488-101
Hottiline
Tobias Keller
Firma Hottiline
TK@hottiline.de
5 Literaturverzeichnis
1) Informatik und Mikroelektronik; 1. Jahrgang
2) TRANSTEC Gesamtkatalog; August 1998
3) Chip – Das Computer Magazin; Dezember 1998
4) AUTOCAD Magazin; April 1995
5) www.compaq.com
6) www.interest.de/online/pclexicon
7) www.monitor.co.at
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