Famulatur in Nepal, September 2002 by vsf50303

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									Famulatur in Nepal, September 2002
Am Kathmandu Medical College, Teaching Hospital (KMC)
Autor: Gordon Weinberg, 3.klin. Sem. Charité, Humboldt Uni Berlin

Überlegungen
Motivation
Bewerbung
Das Krankenhaus
Meine Erlebnisse im Krankenhaus
Vorbereitungen, Tipps und Tricks
Visum
Flug
Impfungen
Nepal und Kathmandu
Sicherheit
Verkehr
Essen
Internet, Telefon, Geld
Kosten
Fazit


Überlegungen

Dieser Bericht soll ein Ratgeber für Medizinstudenten sein, die einen Aufenthalt als
Famulant in Nepal planen. Ich versuche Tipps und Tricks weiterzugeben, die nicht in
einem Reiseführer stehen. Bevor Du Dich für eine Famulatur in Nepal entscheidest,
solltest Du Dir genau überlegen, was Du sehen und welche Medizin Du kennen lernen
möchtest. Es gibt ein breites Angebot an verschiedenen Möglichkeiten. NGOs betreiben
ebenfalls Krankenhäuser in Nepal. Unbedingt z.B. über Suchmaschinen/Yellopages im
Internet recherchieren!

Schulmedizin:  Kathmandu Medical College Teaching Hospital, Kathmandu
               Tribhuvan University Teaching Hospital, Kathmandu
               BIR Hospital, Kathmandu
Pädiatrie:     Kanti Children´s Hospital, Maharajgunj, Kathmandu,
Orthopädie:    Nepal Orthopaedic Hospital, Jorpati, Kathmandu,
Psychiatrie:   Mental Hospital, Lagankhel, Lalitpur
Augen:         Nepal Eye Hospital, Tripureshwor, Kathmandu
Infektionsmed: Infectious Diseases Hospital, Teku, Kathmandu
Lepra:         Leprosy Hospital, Tika Bhairab, Lalitpur
Tuberkulose:   Nepal Anti TB Hospital, Kalimati, Kathmandu und Thimi, Bhaktapur
Onkologie:     The Bhaktapur Cancer Centre, Dr. Anjani Kumar Sharma, Bhaktapur
Ayurveda:      Ayurved Hospital, Naradevi,Kathmandu
Homöopathie: Homoeo Clinic, Dr. R. Pradhanang, Kathmandu, Nepal
               Homeopathic Hospital, Pulchowk, Lalitpur
Ciwec-Clinic:  nehmen keine Famulanten!


Motivation

Zuerst war der Gedanke „Nepal“ ein exotisches Abenteuer für mich. Dann kam der
Gedanke, wie funktioniert Medizin in einem Entwicklungsland? Zum Schluss habe ich an
Hindus, Buddhisten, Tempel, Tibet und den Himalaja gedacht. Also los!
Bewerbung am Kathmandu Medical College, Teaching Hospital

Bewerbungen für das KMC sind direkt an den Leiter des Krankenhauses Dr. Hemang Dixit
per Email zu schicken. Schreibt einfach in welchem Studienjahr Ihr seid (3rd, 4th oder
Final year), welche Fachrichtung Ihr besuchen möchtet und für welchen Zeitraum Ihr
Eurer „Elective period“ plant. Ich habe zu meiner Bewerbung ein Empfehlungsschreiben
des Dekans meiner Uni (Dean´s letter) beigelegt. Kam wohl ganz gut an.

Kathmandu Medical College
The Principal Dr. Hemang Dixit
P.O.Box No. 21226,
Kathmandu Nepal
Email: kmc@unlimit.com
       kmcjor@healthnet.org.np
Phone:++977-1-469064
Fax: ++977-1-477920
       ++977-1-499454

Das Krankenhaus

Das Kathmandu Medical College (KMC), Teaching Hospital im Stadtteil Sinamangal ist ein
privates Krankenhaus mit ca. 450 Betten. In diesem Lehrkrankenhaus wird klassische
Schulmedizin vermittelt. Medizinstudenten aus Nepal und Indien erlangen hier Ihren
Masterabschluss (MBBS). Das Ausbildungssystem ist komplett britischer Natur und die
akademische Sprache ist Englisch. Englisch wird von jedem Studenten, jedem Arzt und
wenigen Patienten gesprochen. Bei einer Famulatur wird man zunächst einer
Studentengruppe entsprechend dem Ausbildungsjahr zugeordnet. Ein Wechsel in eine
andere Gruppe oder einen anderen Jahrgang oder ein anderes Fachgebiet sind nach
Absprache problemlos möglich. Die Ausbildungswoche beginnt am Sonntag und endet
freitags, dass heißt nur der Samstag ist für Studenten frei. Trotzalledem wird es einem
einfach gemacht sich wohlzufühlen. Nur eine Unterkunft musst Du Dir selbst
organisieren. Weiteres dazu unter Vorbereitungen. Das KMC finanziert sich über Charity
Fonds, über die Einnahme aus den Behandlungskosten der Patienten und über die
Studiengebühren der Studenten. Ein Famulaturplatz kostet cirka 25 € pro Woche. Dieser
Beitrag fließt als Spende in einen der Wohltätigkeitsfonds. Details sind beim Leiter des
Krankenhauses zu erfragen! Einen guten Überblick über die zur Verfügung stehenden
Fachrichtungen gibt es komplett unter www.kmc.edu.np einzusehen. Noch eine
Anmerkung: Nepal ist ein Entwicklungsland und ein gewisser Standard an Ausstattung
und Hygiene, der in Deutschland üblich sind, ist hier nicht anzutreffen. Auch ist es
ungewohnt zu sehen, dass Patienten kein Lokalanästhetikum nehmen, weil es extra
Kosten verursacht. Trotzdem ist die Lehre an diesem Krankenhaus sehr gut organisiert
und von sehr guter Qualität. Bringe Deinen Kittel und Dein Stethoskop bitte mit.

Meine Erlebnisse im Krankenhaus

Drei Wochen Chirurgie: Mein Tag im KMC begann mit einem guten Frühstück in der
hauseigenen Cafeteria. Ich wurde anfangs dem Senior Consultant Dr. Sunil vorgestellt
und von diesem Tag an tat er alles, damit ich mich wohl fühlte. Dr. Sunil begann die
Visite zwischen 9 Uhr und 9.30 Uhr auf der postoperative ward. Danach ging es jeden
Tag zur Lehrvisite mit den Studenten auf die Normalstation bis 11 Uhr. Die
Krankheitsbilder der Patienten waren ganz klassisch: Appendizitis, Hernien, Cholecystitis,
Abszesse, Ulzera, Perforationen, Lebererkrankungen und Hämorrhoiden. Ich habe die
Basics der Chirurgie inklusive klinischer Untersuchung, Differentialdiagnose und Therapie
hier schnell gelernt. Nach der Lehrvisite ging ich meistens ins Outpatients Department, in
die Endoskopie oder mittwochs zum kleinen Routine OP Programm. Leider sind die
Kapazitäten der Operationssäale momentan durch Bauarbeiten eingeschränkt. Das große
chirurgische OP Routineprogramm fand sonntags ab 8.30 Uhr statt. Hier habe ich
Blinddarm- und Gallenblasenentfernungen gesehen, eine Thyrektomie, Stabilisierung
einer nekrotisierenden Faszitis, Spaltung tuberkulöser Abszesse, Nierensteinentfernung
und als Highlight gab es einen Hermaphroditen zu sehen, der sich zwei riesige
Terratome, die als Ovarien angelegt waren, entfernen ließ. Die Studenten folgen natürlich
Ihrem eigenen Lehrplan und mir wurde es mehr oder weniger freigestellt, mich dem
anzuschließen. Vorlesungen finden täglich morgens von 8 bis 9 Uhr und mittags von 12
bis 13 Uhr statt. Darüber hinaus findet einmal die Woche eine Patientenfallvorstellung,
ein akademisches Seminar und eine Mitarbeiterbesprechung mit allen in der Chirurgie
tätigen Ärzten und Studenten statt. Ich hatte die freie Wahl daran teilzunehmen,
ausgedehnt Mittag essen zu gehen, mich in die Bibliothek zu setzen um mein neues
englischsprachiges Chirurgiebuch zu studieren oder einfach nach Hause zu fahren.
Zwei Tage Notaufnahme: gingen schnell vorbei. Ich war von morgens 8 Uhr bis abends
18 Uhr dabei. In 24 Stunden sieht die Aufnahme cirka 30 Patienten. Die meisten
natürlich in der Nacht, so dass die zwei PJler und ich tagsüber richtig viel Zeit hatten, die
Patienten zu untersuchen. Häufig kamen die Patienten mit einem akuten Abdomen oder
mit kleinen Verletzungen. Wir machten dem diensthabenden Arzt Vorschläge zur
weiteren Diagnostik und Therapie und besprachen dann in aller Ausführlichkeit die
Krankheitsbilder. Das ist bei niedrigen Patientenzahlen halt ein Vorteil, es bleibt viel Zeit
für die Lehre.
Eine Woche Psychiatrie: Hier war ich mit drei PJlern und vielleicht fünf Patienten am
Tag zusammen. Morgens stellte jeder PJ seinen eigenen Patienten dem Senior Consultant
Dr. Sudarshan vor. Diese Art der Visite war eigentlich eine Diskussion über das
Krankheitsbild, Differentialdiagnosen, Untersuchungen und Therapievorschläge. Dr.
Sudarshan sah seine Aufgabe darin, die PJler in Ihrer Arbeit zu betreuen und zu beraten
und gegebenenfalls bei Fehlern zu korrigieren. Das in Deutschland Unmögliche passierte,
dass ein PJler volle Verantwortung für einen Patienten von der Aufnahme bis zur
Entlassung übernahm. Beneidenswert! Nach der Visite ging’s wieder ins Outpatients
Department.

Vorbereitungen, Tips und Tricks

Wenn Du noch nie in Asien warst, dann mache Dich bitte bereit einen Kulturschock zu
erleben. Auf der einen Seite sind die Menschen sowas von höflich, freundlich und sehr
gastfreundlich, auf der anderen Seite gibt es extreme Armut, Schmutz und widrige
Umstände. Die beste Zeit Nepal zu besuchen ist September bis Dezember und März bis
April. Natürlich ist in dieser Zeit Touristenhochsaison, was die Preise hebt. Unterkunft
kann man problemlos, wenn man will per Email vorbestellen (Lonely Planet). Vor Ort gibt
es aber Hotels und Guest Houses in einer Riesenauswahl und es lässt sich besser
Handeln! Der Lonely Planet Reiseführer erweist sich für mich immer wieder als der beste
Reisführer. Stephan Loose mit seinem deutschsprachigen Nepalführer ist zu tendenziös
und sein Erzählstil kostet einfach viel Zeit. Deutsche Bücher und auch Reisführer kann
man massenweise in Buchhandlungen in Kathmandu kaufen. Reiseapotheke: Immodium,
Kohle, ASS, Paracetamol und Autan! Wenn Du billig zu Hause an Antibiotika kommst,
nimm sie mit und spende sie bei Nichtverbrauch. Ansonsten gibt es auch alle Medis zu
kaufen. Du willst Urlaub oder eine Trekkingtour machen? Mach sie vor Deiner Famulatur,
so hast Du genug Zeit, Dich auf das Land und die Menschen mit Ihren Sitten einzustellen
und zu gewöhnen. Trekkingausstattung kann man in Kathmandu komplett kaufen (Preise
in Pokhara höher). Vergiss (aber jetzt nicht lachen) die Ohrstöpsel auf keinen Fall! Wenn
Du unterwegs bist, nimm immer Klopapier mit. Oft gibt es nur ein Loch im Boden und
einen Wasserhahn zur Linken. Der erfahrene Weltreisende nimmt eine Packung feuchtes
Klopapier mit. Dies ist gut um in Restaurants das immer schmutzige Klo zu reinigen oder
sich selbst. Wenn Du einen Mundschutz z.B. aus Stoff hast, nimm Ihn für die erste Zeit
mit, bis Du Dich an die Luftverschmutzung und den Geruch der Müllhalden auf den
Straßen gewöhnt hast. Mir ist die ersten Tage immer schlecht geworden. Moskitonetz als
Zudecke mitnehmen oder Moskitotot für die Steckdose billig dort kaufen. Keine
Steckdosenkonverter nötig. Massagetraining, Reiki, Yoga, Meditationskurse            unter
http://dharmatours.com/hbmc/index.html), etc. kann vor Ort erlernt und praktiziert
werden. Hippie werden und Hasch rauchen auch. Ein Kilo kostet 30€. Beachte auch bitte
die Aushänge vor Ort in den einschlägigen Cafes, wie z.B. „Cafe Pumpernickel“. Apropos
kaufen: Handeln, handeln, handeln! Als Tourist bekommst Du sowieso immer einen
Touristenpreis egal, was Du kaufst. Zieht der Händler eine beleidigte Miene, bist Du
richtig mit dem Preis, begleitet er Dich zum Laden raus und lächelt, hat er Dich maßlos
übers Ohr gehauen. Erstmal ein Drittel oder die Hälfte des vom Händler genannten
Preises als Verhandlungsbasis akzeptieren.

Visum

Ein Touristenvisum für 60 Tage und single entry to Nepal kostet 30US$. Darüber hinaus
gibt es Touristenvisa mit Mehrfacheinreisemöglichkeiten (bei Abstechern nach Indien
oder Tibet) und längerer Aufenthaltsdauer. Das Visum kann in Deutschland (dauert eine
Woche) oder in Kathmandu auf dem Flughafen bei der Einreise erworben werden.

Flug

Ein frühzeitiges! Buchen von mehreren Monaten wird mit niedrigen Preisen um 650€
belohnt. Wer in der Hauptsaison bucht kann leicht 1000€ und mehr bezahlen.

Impfungen

Die besten Internetseiten zu diesem Thema sind: http://www.crm.de/ oder
http://www.reisevorsorge.de/ oder http://www.dtg.mwn.de/index.htm Die Beratung
beim zuständigen Tropeninstitut ist sehr kompetent aber auch sehr kostspielig für
Studenten. Ich habe im Vorfeld 200€ nur für Impfstoffe ausgegeben. Auf jeden Fall
Tetanus, Polio, Diphtherie auffrischen lassen. Hep A und B ist obligatorisch. Typhus? Die
goldene Regel lautet: Wasser nur aus nicht angebrochenen Plastikflaschen trinken. Obst
schälen. Rabies? Es gibt viele Hunde auf der Strasse und Affen an Tempelanlagen
(Swayambhunath Stupa). Aber lässt man diese in Ruhe und will sie nicht streicheln,
braucht man keine Angst zu haben. Wird man allerdings gebissen, wird es richtig teuer.
Meningokokken auf jeden Fall, wenn man im Krankenhaus arbeitet. Malaria und
japanische Enzephalitis ist so eine Sache. Soll nur im Terrai notwendig sein. Ich bin
selbst in Kathmandu im September von Moskitos wie wild zerstochen worden. Scheine
aber noch gesund zu sein. Jeder sollte selbst nach einer Beratung das Risiko für sich
einschätzen.

Nepal und Kathmandu

Viele Studenten schreiben bei Ihren Famulaturberichten lange Romane an dieser Stelle.
Über Land und Leute und wie die Menschen sind usw. Auch gibt es immer einen
ausführlichen Bericht über das Gesundheitssystem und die Medizin, die Sie entdecken in
dem entsprechenden Land. Ich verkneife mir das einfach, weil ich glaube, es ist toll all
dies selbst zu entdecken und nicht schon vorserviert zu bekommen. Das ist Teil des
Abenteuers. ;-)

Sicherheit

Der Stadtteil Thamel in Kathmandu ist das Touristenviertel und relativ sicher. Es gibt viel
Polizei und Militärpräsenz und keine nennenswerte Straßenkriminalität. Für mich war das
Maoistenproblem nicht gut einzuschätzen. Was Du Dir aber klar machen solltest: Nepal
steht seit Jahren im Bürgerkrieg! Dies betrifft weniger Kathmandu und mehr die
ländlichen Regionen. Täglich gab es in den vielen englischsprachigen Zeitungen
Meldungen        von     Massakern     und    Bombenanschlägen          (Onlineversionen:
http://www.nepalnews.com.np/trn.htm ; http://www.nepalnews.com.np/ktmpost.htm)
Ich habe davon selbst überhaupt nichts mitbekommen. Ein Anruf bei der deutschen
Botschaft verriet mir, dass sich die Situation täglich ändern könne. Schulterzucken.
Hilflosigkeit. Checke die Situation bitte genau vorher ab.
Verkehr

Fortbewegung ist überhaupt kein Problem. Ich bin dekadent jeden Tag mit dem Taxi ins
Krankenhaus gefahren, was einmal durch die ganze Stadt fahren bedeutete. Eine Fahrt
kostete mich 80 Rupien, was genau ein Dollar ist. Alles andere (Rikscha, Motorikschah,
TukTuk, Minivan oder Bus) ist wesentlich billiger. Fahrräder kann man mieten, der
Verkehr war mir aber zu heftig.

Essen

In Thamel kein Problem. Es gibt Restaurants für jeden Geschmack. Ein Paradies für
Vegetarier! Für eine üppige Mahlzeit in einem Restaurant zahlt man ca. 200 Rupien (3€).
Außerhalb Thamels Getränke nur aus unversehrten Plastikflaschen oder mit Jodzusatz
oder aus Filteranlagen trinken. Einfacher: Produkte der Coca Cola Company aus der
Flasche. Frage im Restaurant, ob das Wasser/der Salat save ist. Eine Durchfallepisode ist
obligatorisch!

Internet,Telefon, Geld

Internetcafes in denen man auch bequem und billig telefonieren kann, gibt es wie Sand
am Meer. Beachte bitte, dass extrem hohe Gebühren beim Geldabheben per Kreditkarte
am Schalter oder an Geldautomaten anfallen. Die einfachste, billigste und
unkomplizierteste, aber ein wenig unsichere Methode ist Bargeld mitzunehmen. Sicherer
sind Traveller Cheques. Tauschen ist in Thamel kein Problem.

Kosten

Cave: Einen Antrag auf Gewährung eines Fahrkostenzuschusses kann bei
selbstarrangierten Plätzen dummerweise nur vor Famulaturbeginn beim Deutschen
Famulantenaustausch (www.dfa-germany.de) in Bonn eingereicht werden. Dauer der
Famulatur beachten. Denkt bitte daran, Kosten sind sehr individuell!! Meine Ausgaben für
vier Wochen waren:

Flug                900€
Gebühr              100€
Unterkunft           75€
Fahrkosten           60€
Essen(üppig)        160€
Spaß (üppig)        250€
Flug zum Himalaja   106€

Fazit

Nepal ist für den interessierten und weltoffenen Medizinstudenten eine Herausforderung
und wunderschöne Erfahrung zugleich. Vorteile gegenüber Famulaturen in Deutschland
können sein: sehr gute Betreuung durch immer freundliche Ärzte, die auch Zeit haben für
die Lehre, sehr praktische Ausbildung, Englischkenntnisse auffrischen und verbessern,
Krankheitsbilder die man in Deutschland nur aus dem Buche kennt sehen,
kostenbewusste     und    effektive  Medizin   mit   wenig    Mitteln  erlernen,  gute
Reisemöglichkeiten ins Landesinnere, zum Himalaja, nach Lhasa und Tibet, oder nach
Indien, neue Leute und ein fremdes Land entdecken, neue Kulturen kennen lernen. Asien
entdecken.

								
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