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Landeshauptstadt Magdeburg

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					                  SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH
                            Geschäftsführer: Michael Scherschel
                            Klausener Str. 24, 39112 Magdeburg




           Quartiersmanagement Neustädter Feld - Sachbericht 2008


Der Sachbericht des Vorjahres hat für SPI mit dem Quartiersmanagement im
Neustädter Feld die nachhaltige Fortführung der inhaltlichen und vertraglich
formulierten Schwerpunktaufgaben für 2008 definiert.


      Hieraus ableitend wurden nachfolgende Ziel- und Aufgabenorientierungen
      an SPI übertragen:


      1. Begleitende Unterstützung u. Beratung des Bürgervereins „Neustädter
         Feld“ e. V. bei der Einrichtung und Etablierung des Nachbarschafts-
         zentrums als Mehrgenerationenhaus im Rahmen des MGH-Bundes-
         modellprogramms des BMFSFJ zur Entwicklung nachhaltiger
         Gemeinwesenstrukturen
      2. weitere Beförderung von Beteiligungsprozessen im Stadtteil
      3. Fortführung der Bürgeraktivierung besonders sozial benachteiligter
         Bevölkerungsgruppen, Stichwort: Bürgerschaftliches Engagement
      4. Beteiligung und Stärkung lokaler Ökonomie unter Berücksichtigung
         sozioökonomischer Aspekte und Potenziale
      5. Vernetzungsarbeit vor Ort agierender Initiativen und Vereine
      6. Initiierung kultureller, sportlicher u. sozialer Angebote im Stadtteil/
         sozio-kulturelle Infrastrukturaufwertung
      7. Koordination von Bürgerbeteiligungs- und Aktivierungsprozessen
          im Kontext investiver Maßnahmen
      7. Angebot von Bürgersprechstunden/ Anlaufpunkt für Bürgeranliegen
      8. Förderung von identitätsstiftenden Stadtteiltraditionen, z. B. Stadtteilfest




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zu 2) Weitere Beförderung von Beteiligungsprozessen im Stadtteil


SPI hat mit Besetzung des Quartiersmanagements 2003 die Aufgabe der
Beförderung von Beteiligungsprozessen im Stadtteil übernommen und kontinuierlich
initiierend umgesetzt. Bis dato wurde die Zielgruppe der Jugendlichen weniger
berücksichtigt.    Probleme      von     Vandalismus       durch      Jugendliche    und   die
Zielorientierung   der    Vertretung      von   Jugendlichen          in   der   Arbeitsgruppe
Gemeinwesenarbeit        haben    SPI/    QM       motiviert,   ein    beteiligungsorientiertes
Jugendprojekt zu konzipieren.


Mit einer Laufzeit März 2007 bis April 2008 war SPI angegliedert beim
Quartiersmanagement Träger des Jugendpartizipationsprojektes „The Game – Das
Demokratie – Adventurespiel“. Das Projekt hat über die Bundeszentrale für politische
Bildung Förderung zur Umsetzung erhalten. Damit konnte eine zusätzliche
Personalkraft für Jugendarbeit im Stadtteil geschaffen werden. Im Projektverlauf hat
sich der Jugendstadtteilrat Neustädter Feld Allianz (NFA) gebildet. Seither sind
Jugendliche bzw. junge Erwachsene auch als aktive Mitglieder in der Arbeitsgruppe
Gemeinwesenarbeit vertreten. Die Projektteilnehmer haben unter den Jugendlichen
des   Stadtteils   eine Befragung        durchgeführt, um Probleme,              Wünsche und
Vorstellungen in Erfahrung zu bringen. Im Ergebnis kam zum Ausdruck, dass es den
Jugendlichen an öffentlichen Treffpunkten mit Unterstellmöglichkeiten fehlt. Wie ein
geeigneter Freilufttreff aussehen könnte, haben die Jugendlichen ebenfalls als
Entwurf erarbeitet. Trotzdem das Projekt bereits im April 2008 offiziell beendet
wurde, haben sich die Jugendlichen weiterhin für die Umsetzung der Errichtung eines
Jugendfreilufttreffs engagiert – z. B. in der Bürgersprechstunde des Stadtrates eine
Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt und regelmäßig an den GWA-
Versammlungen teilgenommen.
Die tatsächliche investive Umsetzung des Freilufttreffs könnte Modellprojekt für
Magdeburg werden. Die Realisierung wird über „Soziale Stadt“ Förderung bis Mitte
2009 angestrebt und weiterhin von SPI/ QM intensiv begleitet.




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zu 3) Fortführung der Bürgeraktivierung besonders sozial benachteiligter
      Bevölkerungsgruppen, Stichwort: Bürgerschaftliches Engagement


SPI    hat    ab     April    2004     kontinuierlich     an     der    Etablierung       eines
Nachbarschaftszentrums im Stadtteil Neustädter Feld gearbeitet. Die Beförderung
bürgerschaftlichen       Engagements           insbesondere        sozial     benachteiligter
Bevölkerungsgruppen stand hierbei im Mittelpunkt der Aufgaben- und Zielstellungen.


In Anbindung dieser Aufgaben haben wir in kooperativer Zusammenarbeit mit der
ARGE Magdeburg auch 2008 Beschäftigungsverhältnisse für zusätzliche und
gemeinnützige Tätigkeiten im Rahmen der Beschäftigung nach den Richtlinien des
SGB II konzipiert und in Trägerschaft durchgeführt – Projekte: (April 2007 bis März
2008, April 2008 bis Dez. 2008/ jeweils 12 Teilnehmer):


 „Aufbau eines selbsthilfeorientierten - sozialen Stadtteildienstleistungszentrums mit
   nachhaltiger Qualifizierung der MaßnahmeteilnehmerInnen zu Nachbarschafts-
                        helferInnen im Stadtteil Neustädter Feld“


Im Ergebnis unserer Beratungs- und Motivationsarbeit hat sich im Mai 2006 der
Bürgerverein „Neustädter Feld“ e. V. gegründet. SPI konnte erreichen, dass der
Verein zur nachhaltigen Absicherung des Nachbarschaftszentrums die Trägerschaft
über das MGH-Bundesprogramm übernommen hat. Die weitere Begleitung sowie
Beratung     und     Qualifizierung     des     bürgerschaftlichen      Engagements         der
Vereinsmitglieder     war    auch     2008    SPI    Auftrag.    Schwerpunkt     bildet     die
Professionalisierung bürgerschaftlichen Engagements zur Entwicklung nachhaltiger
Gemeinwesenstrukturen über die „Soziale Stadt“ – Projektförderung hinaus.




zu 4) Beteiligung und Stärkung lokaler Ökonomie


SPI hat 2008 diese Zielstellung weiter verfolgt, d. h.             u. a. die konzeptionelle
Verknüpfung im Sektor neuer haushaltsnaher Dienstleistungen der Projektvorhaben
Sozialkaufhaus und dem MGH/ Nachbarschaftszentrum durch angestrebte Gründung



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einer Stadtteilgenossenschaft und hierüber perspektivischer Schaffung von Arbeits-
und Beschäftigungsmöglichkeiten.
Der Kontakt zum Kompetenzpartner innova eG wurde aufgenommen und ein
Informationsworkshop zur Ideensammlung „Genossenschaftsgründung“ für potentiell
interessierte StadtteilbewohnerInnen veranstaltet.


SPI hat sich für die Stadtteilentwicklung Neustädter Feld mit eigener Konzeption zur
Gründung      einer      Stadtteilgenossenschaft        an     der         Ausschreibung      des
Sonderprogramms         „BIWAQ“       beteiligt.   Im   Vorfeld      hat     SPI    Informations-
veranstaltungen zur Antragstellung organisiert und Kooperationsgespräche geführt.
Die WOBAU GmbH als größter Wohnungsanbieter konnte als Partner gewonnen
werden. Leider wurde Magdeburg nicht als BIWAQ-Standort in die Förderung
aufgenommen. In Halle Neustadt ist SPI erfolgreich Träger eines BIWAQ-Projektes.




zu 4) Vernetzungsarbeit vor Ort agierender Initiativen und Vereine


Im Rahmen aktivierender Gemeinwesenarbeit agiert SPI im Stadtteil als Moderator
sowie (Kontakt-)Vermittler.       Zur Stärkung der sozio-kulturellen Infrastruktur des
Stadtteils   hat SPI u.       a. den Ballsportverein BSV             93 für        die Idee   der
Verwaltungsübernahme der öffentlichen Sport- und Freizeitanlage im Wohngebiet
ansprechen können. Der Sportverein TUS 1860 Magdeburg Neustadt wurde
unterstützt bei der Vorhabensplanung zur Gründung eines Kinderschachzentrums.
Der Förderverein „Fort VI“ iG              wurde beraten und          bei     der Absicht     zur
Anlagenübernahme z. B. auch gegenüber der LIMSA begleitet.
Mit der Fachhochschule Magdeburg/ Stendal, FB Gesundheitsförderung, ist SPI eine
Kooperation    zur     Implementierung        gesundheitsfördernder          Ansätze    bei   der
Stadtteilentwicklung eingegangen.
Zur Findung von Kooperationsmöglichkeiten und Anbindung des Stadtteils am
gesamtstädtischen Geschehen wurden Beratungsrunden mit dem „Pro M“ –Verein
wahrgenommen und erste Ideen für zukünftige Vorhaben entwickelt.



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zu 5) Initiierung kultureller, sportlicher u. sozialer Angebote im Stadtteil


Mit dem über SPI initiierten       MGH/ Nachbarschaftszentrum als sozio-kulturellen
Anbieter im Stadtteil konnten     z. B. nachfolgende feste Angebotsstrukturen etabliert
werden:
             -    Sprachkurse (Englisch, Französisch)
             -    Tanzkurse (Latino, Line-Dance für Kinder u. f. Erwachsene)
             -    Seniorengymnastik
             -    Frauensportgruppen
             -    Seniorennachmittage
             -    Kinderferienfreizeiten für sozial benachteiligte Kinder
             -    Familienbildungsangebote (in Kooperation mit dem DRK
                  Landesverband)
             -    Organisation von Ausflügen
             -    Selbsthilfewerkstatt


SPI   hat    weiter     erfolgreich   eine       konzeptionelle     Weiterentwicklung    des
Nachbarschaftszentrums als Dienstleistungszentrum aktiver Nachbarschaftshilfe
umsetzen können.       Insbesondere ältere StadtteilbewohnerInnen können Hilfe und
Unterstützung, z. B. Arztbegleitung, Einkäufe etc. erhalten. Mit diesem über SPI
aufgebauten Angebot erhöht sich im Entwicklungsprozess die Attraktivität des
Wohngebietes. SPI versteht demografische Entwicklung als Chance, die die
Schaffung bedarfsorientierter Angebote erfordert.




zu 6) Koordinierung und Unterstützung aktiver Gemeinwesenarbeit
      (z. B. zeitweiliger Bürgerinitiativen mit spezifischen Anliegen)


Beratung    und       Unterstützung      von     Bürgerinteressen     und    -Belangen    ist
Selbstverständnis unserer Arbeit. 2008 haben wir die gegründete Bürgerinitiative
anlässlich der Trassenausbauplanungen der MVB bei der Organisation ihrer
Interessen objektiv z. B. durch Bereitstellung von Infrastruktur unterstützt.



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Aufgrund der öffentlichen Anteilnahme anlässlich des Brandschadens am Kiosk der
Karin Arndt (Magdeburgerin des Jahres 2007) im Stadtteil Neustädter Feld hat SPI
ein Benefizkonzert organisiert und beigetragen, dass über 6.000,00 € Spendengelder
für die existenzielle Absicherung der alleinerziehenden Mutter gesammelt werden
konnten. SPI hat das       Benefizkonzert       in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein
ebenfalls allein über Freiwilligkeit aller Akteure, so auch der Musiker und über
sachliche sowie finanzielle Spendenakquise veranstaltet.




zu 7) Angebot von Bürgersprechstunden


Mit unserem Quartiersmanagement halten wir im Stadtteil 2x wöchentlich
Bürgersprechstunden vor. Dieses Angebot wird jedoch auch außerhalb der
Sprechzeiten      von   BürgerInnen      rege     genutzt.   Die   Anliegen      reichen   von
Problembeschreibungen,         Interessenklärung,       Ämter-     oder       Antragsberatung,
Information zu Stadtteilbelangen, Konfliktmanagement bis hin zu persönlichen
Hilfeanfragen. Hierbei wird z. B. auch die von SPI bereitgestellte Infrastruktur (z. B.
Computer    mit     Internetzugang)      als     eigenständiges    Angebot       seitens   der
StadtteilbewohnerInnen genutzt.




zu 8) Förderung von Bürgerpartizipation an Entwicklungen im Stadtteil


Auch 2008 belegen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, dass wir mit unserer Arbeit
gerade im Bereich der Aktivierung und Förderung von Bürgerpartizipation äußerst
erfolgreich waren. Die Gründung des Jugendstadtteilrates Neustädter Feld Allianz
und die Ergreifung der Initiative zur Schaffung eines öffentlichen Jugendfreilufttreffs
durch Jugendliche selbst, als auch darüber hinaus die aktive Beteiligung von
Jugendlichen in der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit, sind zu benennende
Erfolgsergebnisse unserer Arbeit der letzten beiden Jahre.




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SPI hat sich als Kooperationspartner der Landeshauptstadt Magdeburg/ Dezernat VI/
Stadtplanungsamt sowie des Bürgervereins „Neustädter Feld“ e. V. mit einer
Dokumentation der Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements ab 2004 bis
2008 am Wettbewerb „Soziale Stadt 2008“ beteiligt und in der Veröffentlichung der
Wettbewerbsbroschüre bundesweite Würdigung als beispielhafter Projektträger
erfahren.




zu 9) Förderung von Stadtteiltraditionen, z. B. Stadtteilfest,
      Halloweenumzug, Osterfeuer ...


Das Stadtteilfest am ersten Samstag im Monat September ist inzwischen zur
Tradition geworden und wird durch BürgerInnen des Stadtteils unter Leitung des
Bürgervereins organisiert. Auch der Halloweenumzug und das Osterfeuer finden
inzwischen traditionell jedes Jahr statt. Unsere Aufgabe ist die Beratung und
Qualifizierung des Bürgerengagements gerade in Hinsicht von Fundraising und
Sponsorensuche sowie -Pflege und die Vermittlung von Erfahrungswissen. SPI ist
mit dem QM natürlich zu allen Anlässen vertreten und beteiligt sich aktiv am
erfolgreichen Gelingen dieser Gemeinwesenveranstaltungen.




zu 10) Fortführung/ Absicherung laufender Projekte


SPI hat den Bürgerverein „Neustädter Feld“ e. V. bei der Antragstellung zur
Teilnahme am Bundesmodellprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ unterstützt. Eine
Programmaufnahme über die Laufzeit von 5 Jahren und die Förderung von
insgesamt 200.000 EUR ist seitens des Bundesministeriums für Frauen, Senioren,
Familie und Jugend (BMFSFJ) 2007 ergangen. Mit dieser Programmaufnahme sind
die begleitende Unterstützung und Beratung des Vereins bei der Realisierung des
Vorhabens weiterhin und schwerpunktmäßig unsere Aufgabe. Gerade im Bereich
der administrativen Anforderungen (z. B. Mittelverwendungsnachweis, Abrechnungs-




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dokumentation,           Selbstmonitoring) qualifiziert SPI die Vereinsmitglieder quasi
begleitend am Beispiel des Lernens am Modell.


SPI hat den Bürgerverein zur Vorbereitung des Besuchs der Bundesministerin Ursula
von der Leyen im MGH/ Nachbarschaftszentrum ab Oktober 2008 intensiv unterstützt
und hier u. a. die engen Kontakte zum Bundesministerium, zur Serviceagentur sowie
zur Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit koordiniert. In diesem Kontext hat
SPI in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein und dem Sozialdezernenten der LH
Magdeburg den Empfang der Bundesministerin durch den Oberbürgermeister
vorbereitet.       Die     angestrebte      Schaffung      von    sozialversicherungspflichtigen
Arbeitsplätzen im MGH über „Kommunal-Kombi“-Förderung ab November 2009 ist
ein konkretes Ergebnis dieser Bemühungen.




SPI Quartiersmanagement Neustädter Feld -
Handlungsschwerpunkte 2009:

Auch 2009 bildet Schwerpunkt unserer Arbeit die nachhaltige Verstetigung erzielter
Arbeitsergebnisse im Bereich der Unterstützung, Begleitung und Professionalisierung
des Bürgerengagements. Hierbei handelt es sich um einen Prozess, der sich in der
Entwicklung an den Ergebnissen zeigt und die Schaffung von Arbeits- und
Beschäftigungsmöglichkeiten in der Beförderung von sozialem Kapital sowie lokaler
Ökonomie anstrebt.


       Nachfolgende Aufgaben- und Zielstellungen lassen sich demnach
       für 2009 klar definieren:
               -     weitere begleitende Beratung und Unterstützung des
                     Bürgervereins im Rahmen des Bundesmodellprogramms
                     „Mehrgenerationenhäuser“ zur nachhaltigen Stärkung
                     sozio-kultureller Stadteilentwicklung/ Infrastruktur/
                     Ressourcenerschließung für sozio-ökonomische
                     Potenzialentwicklung im Kontext demografischer Entwicklung



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                     -    kooperative Zusammenarbeit mit Bürgerverein und Kommunalen
                          Gebäudemanagement (KGM) zum Beginn der Sanierungs- und
                          Instandsetzungsmaßnahmen am MGH-Objekt (2009/ 2010)
                     -    Realisierungsvorhaben der Nachnutzung der Leerstandsgewerbe-
                          zeile am Hermann-Bruse-Platz als Sozialkaufhaus u. a. in
                          Kooperation mit der WOBAU GmbH
                     -    intensive Begleitung der Projektrealisierung „Jugendfreilufttreff“
                     -    kooperative Zusammenarbeit mit FH Magdeburg/ Stendal,
                          Transferstelle für Zukunftsideen und Stadtentwicklung, u. a.
                          Erhebung einer Lebensweltanalyse, Implementierung
                          gesundheitsfördernder Ansätze in der Stadtteilentwicklung
                     -    Initiierung eines Gemeinwesen – Beteiligungsprojektes zur
                          lebendigen Gestaltung des Hermann-Bruse-Platzes
                     -    kooperative Zusammenarbeit mit dem Dezernat V, Dezernat VI,
                          BMFSFJ, BVA, Bürgerverein in der „Kommunal-Kombi“ –
                          Antragstellung/ angestrebter Beginn: 01.11.2009
                     -    Unterstützung des Fördervereins „Fort VI“ iG, Ideenentwicklung
                          für ein Gesamtkonzept unter Berücksichtigung des Denkmal- u.
                          Naturschutzes


Wie in den Vorjahren auch, schätzen wir ein, dass nach wie vor Sensibilisierungs-,
Beratungs-, Unterstützungs-, Gemeinwesen-, Partizipations- und Öffentlichkeitsarbeit
geleistet werden muss, um eine wirklich nachhaltige Stabilisierungsabsicherung der
aufgebauten Strukturen dahingehend zu erreichen, dass sie sich selbst tragen
werden bzw. können. Im Kontext dieser Betrachtung und unter Berücksichtigung der
Programmlaufzeit des Quartiersmanagements bis 2011 wird die prozessorientierte
Zielstellung der Gründung einer Stadtteilgenossenschaft für SPI auch 2009
maßgeblich begleitend sein.



.................................................                         Magdeburg, 2009-03-30

Manuela Hasenfuß
SPI GmbH/ QM Neustädter Feld


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