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					 3. Menschen-
     handel
(7-10 Mrd. US-
     Dollar)
HANDEL MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN IN
DEUTSCHLAND
Was bedeutet Menschenhandel mit Kindern und Jugendlichen?
Beschaffung, Transport, Transfer, Festhalten oder Entgegennehmen eines Kindes zum Zweck der Ausbeutung.
                  Konvention der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität
Ein Kind ist eine Person unter 18 Jahren.
                  Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen

Wo liegt das Problem?
Weltweiter Menschenhandel zu sexuellen Zwecken
Menschenhandel ist ein komplexes Phänomen, das von zwei wesentlichen Faktoren bestimmt wird.
Einerseits ist weltweit eine immense Steigerung der Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen zu
beobachten. Andererseits gibt es eine Reihe von sogenannten Push-Faktoren in den Herkunftsländern, wie
Armut, ungleiches Wachstum, Korruption seitens der Behörden, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts,
gefährdende traditionelle Bräuche, Unruhen, Naturkatastrophen und Fehlen von politischem Willen, die
sexuelle Ausbeutung zu beenden.
Die Anzahl von Minderjährigen, die zum Zweck der sexuellen Ausbeutung oder der Kinderarbeit Opfer von
Menschenhandel werden, liegt jährlich bei 1,2 Millionen1.
Menschenhandel ist das drittgrößte internationale Verbrechen - gefolgt von illegalem Drogen- und
Waffenhandel. Schätzungen zufolge erwirtschaftet Menschenhandel mehrere Milliarden Dollar pro Jahr. Der
Handel wird von der Nachfrage nach sexueller Ausbeutung gesteuert. 79% der Fälle von Menschenhandel
weltweit geschehen mit der Absicht der sexuellen Ausbeutung2.
                                 1. Illegaler
                                Waffenhandel
                                                                       79% des
                                                                   Menschenhandels
                                                                        weltweit
                                 2. Drogen                         geschehen mit der
                                                                      Absicht der
                                3. Menschen-                           sexuellen
                                    handel
                                                                     Ausbeutung.
                               (7-10 Mrd. US-
                                    Dollar)                          UNODC 2009



                    Stellenwert krimineller Aktivitäten weltweit


 HANDEL MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN ZU SEXUELLEN ZWECKEN IN DEUTSCHLAND
 Deutschland ist nicht nur Ziel- sondern auch Transitland für grenzübergreifenden Kinderhandel zu sexuellen
 Zwecken3. Deutsche Großstädte wie Berlin, Hamburg, Frankfurt und Mannheim sind u.a. Zielorte für ver-
 schleppte Kinder4. Menschen werden zusätzlich aus Deutschland auch nach England und den skandina-
 vischen Ländern gehandelt.5 Man schätzt, dass die deutsche Sexindustrie allein im Jahr 2003 7,5 Mrd. US-
 Dollar erwirtschaftete.6 Viele der Opfer stammen aus Osteuropa, aber auch aus Afrika z.B. Nigeria. Mehr und
 mehr der betroffenen Minderjährigen sind in Deutschland geboren und haben einen Migrationshintergrund.
Wer wird Opfer von Kinderhandel?
Offizielle Berichte bieten unzureichende Daten, um sich ein klares Bild von der Herkunft, Alter oder Geschlecht, Ausmaß und
Formen der verschleppten Kinder und Jugendlichen zu sexuellen Zwecken in Deutschland machen zu können. Das ist einer der
Aspekte, den es zu verbessern gilt, um das Problem zu erfassen und adäquate Unterstützung für die Opfer bereitstellen zu
können.

Laut Kriminalstatistik werden Minderjährige – 95% der gehandelten Opfer in Deutschland im Jahr 2007 waren weiblichen
Geschlechts – zu sexuellen Zwecken größtenteils aus den osteuropäischen Staaten wie Bulgarien, Rumänien, Tschechische
Republik, Polen und Russland nach Deutschland verschleppt. Kinderopfer aus Nigeria, Brasilien und der Karibik sind auch
darunter.7 Darüber hinaus gab es auch Fälle von Jungen aus der Tschechischen Republik, Polen und Rumänien, die nach
Frankfurt gehandelt wurden, um sie in der deutschen Sexindustrie arbeiten zu lassen.8 Die bisherigen Statistiken erfassen vor
allem minderjährige Opfer zwischen 14 und 18 Jahren, die zu 49 Prozent deutscher Herkunft sind.9 Jüngere Opfer wurden in der
Vergangenheit selten ermittelt. Experten gehen davon aus, dass die Anzahl sowohl der männlichen als auch der jüngeren Opfer
höher ist, der Handel mit ihnen jedoch nicht sichtbar.10

Das Bundeskriminalamt veröffentlichte im Lagebild Menschenhandel, dass im Jahr 2007 454 Ermittlungen gegen 624 Verdächtige
durchgeführt wurden.11 Die Ermittlungen betrafen 689 Opfer, von denen 12% Minderjährige waren. Die Hälfte aller identifizierten
minderjährigen Opfer waren deutscher Herkunft und wurden innerhalb Deutschland gehandelt.12

Bis 2007 beschränkte sich das Gesetz zum Menschenhandel in Deutschland auf Handel zu sexuellen Zwecken, weshalb auch nur Daten über
Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung erfasst wurden. Zusätzlich gibt es in Deutschland nur sehr unzureichende Daten über den
Handel mit zu sexuellen Zwecken gehandelten Kindern unter 12 Jahren. Es wird davon ausgegangen, dass der Handel mit
jüngeren Kindern anders abläuft und andere Händlerstrukturen aufweist als der bisher erfasste Menschenhandel. In der
Vergangenheit hat die Polizei, wenn Kinder Opfer sexueller Gewalt waren, wegen sexuellem Missbrauch und nicht auch noch
wegen Menschenhandel ermittelt. Beweisführungen bei Menschenhandel sind aufwändiger. Die wenigen Daten zu Kinderhandel
lassen den Schluss zu, dass Kinder hauptsächlich zum Zweck der sexuellen Ausbeutung nach, in und durch Deutschland
gehandelt werden. Einige Fälle wurden bekannt, bei denen Kinder auch zum Zwecke ausbeuterischer Arbeit u.a. als
Dienstmädchen oder anderer Formen der Arbeitsausbeutung gehandelt wurden. Immer öfter wurden in den letzten drei Jahren
Fälle bekannt, bei denen Kinder zur Bettelei und zum Diebstahl gezwungen wurden.13 Nicht selten mussten diese Kinder auch
noch sexuelle Gewalt erdulden.

Kinder sind besonders geeignete Opfer für die Menschenhändler, da sie weniger Kenntnisse über die Verbrechen haben, leicht
überwältigt werden können und man sie leicht davon überzeugen kann, dass sie das tun müssen, was Erwachsene von ihnen
verlangen. Sie glauben zudem, dass sie ihrer Familie helfen müssen und manchmal werden sie von den eigenen
Familienmitgliedern ins Ausland geschickt oder verkauft. Straßenkinder, Kinder in Flüchtlingslagern und Kinder aus zerrütteten
Familien, in denen sich nur unzureichend um die Kinder gekümmert wird, sind besonders anfällig für Menschenhandel.

Kinder, die in einem wenig geschützten Umfeld leben, befinden sich in größerer Gefahr, verschleppt zu werden. Das kann an
unzureichenden gesetzlichen Regelungen oder auch an mangelnder Strafverfolgung liegen. Mitunter sind sich die Kinder auch
gar nicht der Gefahr, ausgebeutet, verschleppt oder hintergangen werden zu können, bewusst. Länder werden folgendermaßen
unterteilt:
• „Entsendeland“ oder „Ursprungsland“ – von dort werden die Kinder verschleppt;
• „Transitland“ - hier werden Kinder durchgeschleust oder temporär festgehalten, bis sie zu ihren endgültigen Zielland transportiert
werden, sowie
• „Zielland“ - der finale Zielort der Kinder.
Einige Länder sind nur Entsendeland, während andere sowohl Entsende-,Transit- als auch Zielland sein können. Deutschland ist
vorwiegend ein Ziel- und ein Transitland. Und deutsche Kinder werden auch innerhalb Deutschlands gehandelt.
                                                                                Skandinavien


    In Bezug auf Menschenhandel mit
    Kindern wird Deutschland primär                 Vereinigtes
    angesehen als:                                  Königreich
       Ursprungsland                                                                                      Osteuropa
       Transitland                                                                                        • Ukraine
                                                                            DEUTSCHLAND                   • Moldawien
       Zielland                                                                                           • Russland
       Binnenland                                                                                         • Rumänien
                                                                                                          • Weißrussland
                                                                                                          • Tschechische
                                                                          Binnenhandel                    Republik
                                                                                                          • Polen




                                                      Karibik



                                                          Brasilien




                                                                                Nigeria



Wer steuert die Nachfrage?
Die MenschenhändlerInnen zwingen die Kinder und Jugendlichen, die sexuellen Vorlieben der Pädosexuellen und
für Sex zahlenden Menschen zu erfüllen. Jede Person, die sich des kommerziellen Sex-Marktes bedient, kann im
Endeffekt auch in eine Situation kommen, in der ein Kind sexuell ausgebeutet wird. Es gibt kein typisches Täterprofil
- die Personen können jung, alt, verheiratet oder alleinstehend sein. Sie kommen aus allen sozialen Schichten und
arbeiten in allen möglichen Berufen. Vorwiegend deutsche Männer reisen in Länder wie Kambodscha, Thailand,
Brasilien, Kenia, Sri Lanka oder in die deutsch-tschechische Grenzregion, um Kinder sexuell auszubeuten.14

Wer sind die MenschenhändlerInnen?
Diese können Fremde sein oder jemand, den das Kind bereits kennt, wie z.B. ein Verwandter oder Bekannter. Die
MenschenhändlerInnen sind oft Teil eines organisierten Verbrechernetzwerks, das Kinder "rekrutiert" und ihnen eine
gefälschte Identität verschafft. Manchmal treten sie auch als Freund oder Freundin in Aktion, um die Kinder davon zu
überzeugen, mit ihnen ein neues Leben zu beginnen (Loverboy-Strategie). Laut den Angaben des
Bundeskriminalamts waren im Jahr 2007 49% der 714 mutmaßlichen HändlerInnen deutsche Staatsbürger, von
denen 71 nicht in Deutschland geboren worden waren. Die zweitgrößte Gruppe der Verdächtigten waren türkische
Staatsbürger, gefolgt von Bulgaren, Ungarn, Rumänen und Polen.15
FALLSTUDIEN
Händler festgenommen
Ein Deutscher wurde bei dem Versuch, drei Mädchen bzw. Frauen zwischen 14 und 22 Jahren zu verschleppen
und zur Prostitution zu zwingen, an der rumänischen Grenze festgenommen. Bei der Vernehmung des
Verdächtigen fand die Polizei heraus, dass der Mann sie mit falschen Job- und Heiratsversprechungen rekrutiert
hatte und Verabredungen mit Kunden in die Wege geleitet hatte.16
Gehandelt aus Polen
Der 17-jährigen Elize wurde der Job angeboten, sich um eine ältere Dame in Berlin zu kümmern. Ein Mann aus
Polen fuhr sie nach Berlin, wo er ihr ihren Pass abnahm und sie zur Prostitution zwang. Sie hatte das Glück,
einen Mann zu treffen, der ihr dabei half, Anzeige bei der deutschen Polizei zu erstatten. Elize wurde später an
eine Beratungsstelle vermittelt, die ihr Hilfe anbot, und ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen.17

Wie kann der Menschenhandel von Kindern und Jugendlichen gestoppt
werden?
GESETZ UND STRAFVERFOLGUNG
• Deutschland muss den Empfehlungen des Komitees für Kinderrechte entsprechen, so wie es es als
unterzeichnendes Land auf der Konvention für Kinderrechte versprochen hat.
• Allen Kindern unter 18 Jahren sollte Schutz vor sexueller Ausbeutung zuteil werden, wie es von der Konvention
für Kinderrechte gefordert wird.
• Um zu verhindern, dass Täter straffrei bleiben, müssen Polizei und Justiz stärker mit den Ländern
zusammenarbeiten, die eine hohe Kriminalitätsrate von Verbrechen gegen Kinder verzeichnen. Es bedarf mehr
bi- und multilateraler Abkommen, um die Ermittlungen zu erleichtern.
• Die Ressourcen für Polizei und Strafverfolgung, die sich spezifisch mit Menschen- und Kinderhandel
beschäftigen, sollten auf Länder- und Bundesebene erhöht werden.
• Alle Berufsgruppen, die mit dem Opfer von Kinderhandel zu tun haben, müssen besser geschult werden. Dazu
gehören z.B. Polizei, Justiz, Sozial- und Jugendbehörden, Ausländerbehörden und Beratungsstellen. Auf diese
Weise wird gewährleistet, dass bei Menschenhandel mit Minderjährigen zu sexuellen Zwecken die Opfer eher
identifiziert und besser unterstützt werden können.
• Entwicklung eines Registrierungs- und Datenbanksystems zur Erfassung von Menschenhändlern in
Abstimmung mit anderen Ländern.
Internationale                 Datum der     Datum der           Komitee für Kinderrechte der Vereinten Nationen -
Konventionen/Gesetze           Ratifizie-    eingereichten       Empfehlungen für Deutschland
                               rung von      Berichte
                               Deutsch-
                               land
Konvention der                 1992          Erstbericht: 1995   Deutschland sollte seine Bemühungen im Kampf
Kinderrechte (CRC)                           2001                gegen sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel
                                                                 von Minderjährigen durch Umsetzung seines
                                                                 Aktionsplans weiterverfolgen

Optionales Protokoll zum       15.7.2009     noch nicht          K.A.
Thema Kinderverkauf,
Kinderprostitution und
Kinderpornographie

Das Protokoll zur              Juni 2006     K.A.                K.A.
Verhinderung, Abstellung &
Bestrafung von
Menschenhandel - besonders
von Frauen & Kindern

ILO Konvention Nr. 182 zum     2002          K.A.                K.A.
Thema "Schlimmste Formen
von Kinderarbeit"



VERHINDERUNG VON KINDERHANDEL, OPFERSCHUTZ UND HILFE
Die Präventionsmaßnamen müssen stärker auf die Verknüpfung der verschiedenen Formen von sexueller
Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet sein. Minderjährige müssen über die verschiedenen
Risiken von Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornographie aufgeklärt werden.
• Präventionsprogramme müssen sich mehr an minderjährige Migranten richten, die einem erhöhten Risiko
unterliegen, sexueller Ausbeutung zum Opfer zu fallen.
• Es bedarf umfassender Studien und Recherchen zu Kinderhandel, insbesondere zur Opferproblematik, zur
Nachfrage, zu Strategien der MenschenhändlerInnen und zu den beteiligten kriminellen Netzwerken, um die
angestrebten Präventionsstrategien, Richtlinien und Hilfeprogramme optimal umsetzen zu können.
• Es bedarf Maßnahmen und Recherchen, um die Problematik der männlichen Opfer besser zu erfassen und
entsprechende Unterstützung ermöglichen zu können.
• Für die von Kinderhandel betroffenen Kinder und Jugendlichen sind bundesweit gültige Regelungen zu treffen, die
Betreuung, Begleitung, Rehabilitation und Hilfemaßnahmen der Opfer gewährleisten. Ein spezielles Budget für
Opferschutzprogramm für sexuell ausgebeutete Kinder und Jugendliche sollte eingerichtet werden.
KONTAKTINFORMATION :
•Allgemein bei Verdacht auf Menschenhandel:
Human Trafficking Hotline 01802006110 und E-Mail: stoppt-zwangsprostitution@web.de
Hinweise auf Kinderhandel:
protect@ecpat.de
WEITERE INFORMATIONEN
• ECPAT Deutschland: www.ecpat.de
• ECPAT International: www.ecpat.net
• The Body Shop und ECPAT Stop Trafficking of Children and Young People-Kampagne:
www.thebodyshop.com/stop
Endnoten

1    UNICEF. UNICEF ruft zu mehr Bemühungen zur Vermeidung von Kinderhandel auf. 16. Juni 2007. Quelle:
     http://www.unicef.org/media/media_40002.html
2    UNODC. Globaler Bericht über Menschenhandel 2009. http://www.unodc.org/unodc/en/human
     trafficking/globalreport-on-trafficking-in-persons.html
3    ECPAT International. Globaler Bericht zum Aktionsstatus gegen kommerzielle Ausbeutung von Kindern -
     Deutschland. Bangkok. 2006. www.ecpat.de
4    Ackermann, Lea. Unveröffentlicht, Boppard, Deutschland. 2009. Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie
     bitte Solwodi (www.solwodi.de).
5    US Department of State. Trafficking in Persons Report. 2008.
6    Fabien Novial, „Germany, a Gateway to the West for Eastern Europe’s Trafficked Women,” Agence France Presse,
     26. Januar 2004
7    Bundeskriminalamt. Bundeslagebild Menschenhandel 2007, Wiesbaden, 2008
8    International Organization for Migration. Trafficking in Unaccompanied Minors: Germany. Paris. 2002.

     www.coe.int/t/dg3/migration/Source/MalagaRegConf/Trafficking_unaccompanied_minors_EuropeanUnion_en.pdf
9    Bundeskriminalamt. Bundeslagebild Menschenhandel 2007, Wiesbaden. 2008. Verfügbar unter:
     http://www.bka.de/lageberichte/mh/2007/bundeslagebild_mh_2007.pdf
10   In Via (Hg): Handel mit Kindern – Ein Überblick über den IST-Zustand in Deutschland 2007, Berlin
11   Bundeskriminalamt. Bundeslagebild Menschenhandel 2007. Wiesbaden. 2008. Verfügbar unter:
     http://www.bka.de/lageberichte/mh/2007/bundeslagebild_mh_2007.pdf
12   Bundeskriminalamt. Bundeslagebild Menschenhandel 2007, Wiesbaden, 2008
13   In Via (Hg): Handel mit Kindern – Ein Überblick über den IST-Zustand in Deutschland 2007, Berlin
14   Global Monitoring Report: Germany, 20006. www.ecpat.de
15   Bundeskriminalamt. Bundeslagebild Menschenhandel 2007, Wiesbaden, 2008
16   Top News. Suspected German Human Trafficker Arrested in Romania. August 2008. Quelle:
     http://www.topnews.in/suspected-german-human-trafficker-arrested-romania-261633
17   In Via, 2007, Berlin, unveröffentlichtes Manuskript, ECPAT Deutschland.

				
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